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Blue Rodeo - 1000 arms [2016]
Kanada's Vorzeige-Rootsrock/-pop-, Americana-, Alternate Countryrock-Band Blue Rodeo kommen mit ihrem 14. Studioalbum. "1000 arms" heißt das Werk - und die Band hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Nach 30 Jahren "im Geschäft" klingen Blue Rodeo so etwas von frisch, natürlich und lebendig - es ist eine wahre Wonne. Die Songs (es gibt nicht den Hauch einer schwächelnden Nummer) klingen ungemein locker und flockig, fließen nur so aus den Lautsprechern. Jim Cuddy und Greg Keelor haben songwriterisch wieder einmal einen Wahnsinns-Job gemacht und die Band setzt die Stücke auf einem Level um, das seinesgleichen sucht. Ob der knackige, dennoch herrlich lockere, voller transparenter, glasklarer Gitarren steckende und mit schönen Mandolinen-Fills, sowie toller Orgel-Untermalung in Szene gesetzte, überaus melodische Opener "Hard to remember", der flotte Americana-/Alternate Countryrock-Knüller "I can't hide this anymore", das mit toller Mudharmonika ergänzte, lässig flotte "Jimmy fall down", das kraftvolle, abermals traumhaft melodische, von einem wunderbar nostalgischen Byrds-Feeling unterwanderte, voller toller Gitarren (starkes E-Gitarren-Solo) steckende "Rabbit's foot", das herrliche Gitarren- und Pedal Steel-getränkte, locker flockige Titelstück "1000 arms" (ein sich unwiderstehlich ins Ohr schraubender Countryrocker vom Allerfeinsten), die wunderbar psychedelische, von einem feinen Wüstenflair begleitete Americana-Nummer "Dust to gold", das knackig nach vorn rockende "Superstar", oder das in einen herrlichen, vielseitigen, frischen Gitarrensound geträmkte (tolles Solo), wieder leicht psychedelische "The flame" - Blue Rodeo sind in billanter Form. Gehört zu ihren besten Veröffentlichungen überhaupt. Ein bestechend starkes Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Remember - 4:56
2. I Can't Hide This Anymore - 3:21
3. Jimmy Fall Down - 4:18
4. Long Hard Life - 3:40
5. Rabbit's Foot - 4:03
6. 1000 Arms - 4:33
7. Dust to Gold - 4:39
8. Superstar - 3:37
9. Mascara Tears - 4:25
10. Can't Find My Way Back to You - 5:20
11. So Hard to See - 4:48
12. The Flame - 6:31

Art-Nr.: 9330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Blue Rodeo - in our nature [2013]
13. Studioalbum der grandiosen, in Rootsrock-, Americana- und Alternate Country-Kreisen viel umjebelten und in ihrer Heimat Kanada geradezu frenetisch gefeierten und ungemein erfolgreichen Formation Blue Rodeo. Es war nicht anders zu erarten: "In our nature" ist ein meisterliches Album voller umwerfend schöner, abwechslungsreicher und kreativ inszenierter Songs, die von vorn bis hinten allerhöchsten Americana-Genuss garantieren. Aufgenommen wurde das Album auf der "Lost Cause"-Farm von Greg Keelor (vocals, guitar) im ländlichen Peterborough, gelegen in einer herrlichen Landschaft, deren Ambiente offensichtlich für zusätzliche Inspiration und Frische sorgte. Die Songs fließen nur so dahin und bestechen mit einer unvergleichlichen Lockerheit. Zudem entstand das Album während reger Touraktivitäten, bei denen man viele der neuen Songs schon live präsentierte. Man wollte bewusst eine gewisse Live-Atmosphäre ins Studio transportieren, was auch exzellent gelang. Das Material klingt überaus natürlich, ohne jeden "Schnickschnack" und Bombast. Das Album startet direkt mit einer absoluten "Killer"-Nummer: "New morning sun" heisst das Stück, ein geradezu traumhaft melodischer, flockiger, flüssiger, beschwingter, von einer hinreissenden Harmonie durchzogener und transparenten Gitarren, wundervollen Piano-Fills und Jim Cuddy's exzellentem Gesang geprägter Roots-/Americana-Rocker, der wie geschmiert seinen Weg in unsere tiefsten Gehörwindungen findet. Was für ein Ohrwurm! Wundervoll! Ein cooler, ganz dezent jazzig swingender, erneut vollkommen lockerer, großartiger "Riders in the Storm"-Groove (The Doors) prägt das schöne, luftige "Wondering", während "Over me" besten, flockigen Countryrock im Rickenbacker-Sound bietet. Traumhaft schöne, gar nicht so sehr im Vordergrund stehende, dennoch überaus effinzient eingesetzte, flüssige, harmonische Klavierläufe in wunderbarer Symbiose mit dezenter Banjo-Untermalung, glasklaren Gitarren und einer ganz feinen Melodik bestimmen das etwas folkig angehauchte "Paradise". Großartig hier das vorzügliche Mundharmonikaspiel während des Breaks, das nicht unwesentlich an den guten alten kanadischen "Buddy" Neil Young, während dessen "After the goldrush"-/"Harvest"-Ära erinnert. Mit dem tollen "Tell me again" leben die Mannen aus Toronter stilbewusst ihre Country-Neigung aus. Der Song kommt in einem klasse Retro Honky Tonk-Rhythmus, baut zudem auf deutliche Gram Parsons-Einflüsse und versprüht gleichzeitig eine herrliche, unverbrauchte Frische. Die legendären Byrds (vor allem während des Refrains), aber auch The Jayhawks scheinen als Paten bei der Komposition des grandiosen, flotten Americana-Rockers "Mattawa" fungiert zu haben. Herrliche Gitarreninstrumentierung mit feinen Steel-Fills und prächtigem Country-infizierten E-Gitarren-Picking bestimmen das Bild. Phantastisch auch der vielschichtige Baritone-Gitarrensound (inkl. tollem Solo) beim brillanten Roots-/Country-/Twang-Rocker "In the darkness", der ein tolles "Prairie"/Ghost Town"-Feeling heraufbeschwört. Was die Band auch anpackt, es hat immer Hand und Fuß und besticht mit wunderbaren Arrangements. So auch die einzige Coverversion des Albums, das von Robbie Robertson für "The Last Waltz" (The Band) geschriebene "Out of the blue", das Blue Rodeo geradezu hymnisch umsetzen. Ganz stark hier die Pedal Steel-Einsätze von Bob Egan. "In our nature" heisst dieses famose Werk?... - Oh ja, es liegt tatsächlich in der Natur der Band immer wieder Alben dieses Kalibers abzuliefern. Das ist Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Musik von allerhöchster Qualität und musikalischer Kompetenz. Blue Rodeo mit dem nächsten Meisterstück ihrer langen, großen Karriere! Eine Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. New Morning Sun - 4:35
2. Wondering - 5:06
3. Over Me - 3:25
4. Never Too Late - 4:52
5. When The Truth Comes Out - 3:55
6. Paradise - 4:27
7. Tell Me Again - 3:53
8. Mattawa - 3:49
9. Made Your Mind Up - 5:25
10. In Our Nature - 5:24
11. In The Darkness - 2:55
12. You Should Know -- 3:25
13. Tara's Blues - 4:28
14. Out Of The Blue - 7:01

Art-Nr.: 8380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New morning sun
Wondering
Paradise
Tell me again
Mattawa
In the darkness
You should know

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Blue Rodeo - many a mile [2021]
Auch nach über 35 Jahren begeistert die kanadische Countryrock-/Americana-/Rootsrock-Institution Blue Rodeo um die beiden herausragenden Singer/Songwriter Jim Cuddy und Greg Keelor noch immer auf ganzer Linie und präsentiert mit ihrem neuen, 16. Album "Many a mile", einmal mehr ein Paradebeispiel dafür, wie sich unverbrauchter, erfrischender, inspirierter und spürbar spielfreudiger Roots-, Americana-, und Countryrock des 21. Jahrhunderts anhören solte. Die 7-köpfige Band zeigt sich in überragender musikalischer Verfassung. Das Songmaterial ist schlicht grandios. Geschmeidige, herrlich frische, flüssige Countryrocker, inszeniert mit klarer, vielschichtiger Instrumentierung, aber auch mal erdige, richtig kernige Americana- und Rootsrocker bestimmen das Szenario, alle eingebunden in die so einzigartigen, typischen, genauso kreativen wie eingängigen Blue Rodeo-Strukturen, die wir so lieben. Jede Menge Gitarren aller Art, vereint mit exzellent abgestimmten Piano- und Orgel-Passagen bilden neben dem großartigen Lead-Gesang Cuddy's (5 Tracks) und Keelor's (7 Tracks) den zentralen Part der Arrangements, eingebunden in wundervolle Harmonien und unwiderstehliche Melodien. Es gibt nicht den Ansatz einer schwächelknden Nummer. Dementsprechend beginnt das Album auch gleich mit solch einem Titel, der einem einfach nicht mehr aus den Gehörgängen weichen will, und zwar dem fantastischen, schön flotten, einerseits lockeren, andererseits durchaus kräftigen, knackigen, countryorientierten Rootsrocker "When you were wild". Besticht mit einem herrlich frischen Flow, klaren Gitarren, einem prächtig klimperndem Saloon-Piano und einer großartigen Melodie. Die Magie des Blue Rodeö-Sounds springt sofort auf einen über. Das folgende, noch etwas flottere "I owe it to myself" schlägt in eine ähnliche Kerbe. Das ist rootsiger Country-/Americana-Rock der allerfeinsten Sorte, inklusive eines klasse, erdigen Gitarrensolos. Eine erste, hinreißend schöne Ballade folgt mit der famosen Americana-Nummer "Deep dark well". Wunderbare, transparente Gitarren (ein exquisites Solo im Break), dazu eine wohlig warme Orgel im Background, durchzogen von ganz dezenten, herrlich passenden Psychedelic Vibes, und diese umwerfende Melodie - alles kommt in vollendeter Harmonie, aber auch mit dem natürlichen, rootsigen "grit". Brillant! Nicht minder stark kommt das vorwiegend akustisch gehaltene, sehr natürliche "I will wait for you", bei dem die akustischen Lead- und Rhythmus-Gitarren von einer prächtigen Orgelbegleitung unterstützt werden - alles perfekt abgestimmt auf Jim Cuddy's vorzüglichen Gesang. Die Qualität der Songs dieses Albums scheint keine Grenzen zu kennen. Es geht einfach immer weiter - auf höchstem Niveau. Stellvertretend dafür seien noch, ohne die anderen Nummern auch nur ansatzweise schmälern zu wollen, explizit die 4 Tracks erwähnt, mit denen das Album endet: Zunächst der fulminante, kernige und riffige Gitarren-Rootsrocker "Criticize" mit seinem zündenden Gitarrensolo, der überaus melodische, schwungvolle und knackige Americana Rocker "I think about you" (klasse Gitarren, exzellentes Mandolinen-Spiel von Jimmy Bowskill - der Gitarrenvirtuose und Multi-Instrumentalist der Sheepdogs ist nun auch bei Blue Rodeo "angestellt"), die sowohl von herrlich frischen Country-, als auch ebenso schönen Psychedelic-Vibes durchzogene, traumhaft melodische, von ungemein vielschichtigen Gitarren und tollem Piano-Spiel (großartiges, sehr lockeres, flüssiges Solo) begleitete Midtempo Americana-Nummer "Julie is painting", wie auch das finale "Ride your bike", eine geniale, leicht psychedelisch angehauchte, zunächst wunderbar "schwebend" beginnende, dann einfach nur flotte, flockige, ungemein frisch klingende, geradezu hypnotisch melodische Countryrock-Nummer mit tollen Gitarren und exzellenter Pedal Steel (Jimmy Bowskill) - noch einmal ein bärenstarker Höhepunkt eines wahren Blue Rodeo Meisterwerkes. Kanadische und amerikanische Kritiker vergleichen "Many a mile" schon mit Blue Rodeo's 1993iger Meilenstein "Five days in July" - und das ist so etwas von nachvollziehbar. Was für ein brillantes Werk der Kanadier!

Das komplette Tracklisting:

1. When You Were Wild - 3:59
2. I Owe It to Myself - 4:45
3. Deep Dark Well - 5:38
4. All In Your Hands - 4:25
5. Symmetry of Starlight - 4:48
6. I Will Wait for You - 5:02
7. The Opening Act - 4:51
8. Never Like This Before - 5:25
9. Criticize - 4:02
10. I Think About You - 3:50
11. Julie Is Painting - 6:14
12. Ride Your Bike - 4:47

Art-Nr.: 10501
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When you were wild
I owe it to myself
Deep dark well
I will wait for you
Criticize
I think about you
Julie is painting
Ride your bike

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