Artikel 1 bis 1 von 1 gefundenen...

[1-15]

 
Assembly Of Dust - sun shot [2013]
Sehr rar, da komplett "out of print". Wir haben noch ein Exemplar!

Recht rares, gar nicht so leicht zu bekommendes, neues, fantastisches Album der New Yorker Jamrock-Formation Assembly Of Dust, die dieses Werk ansonsten nur über ihre Website anbieten. Assembly Of Dust haben, wie viele andere Bands des Jamrock-Circuits auch, vor allem als Live-Band einen prächtigen Ruf. Ihre wunderbaren, unbeschwerten Konzerte gelten nicht nur unter den "dustheads" als herausragende Ereignisse. Nun haben sie, 4 Jahre nach "Some Assembly required" endlich wieder einmal ein neues Studioalbum eingespielt - und es steht ihren brillanten Live-Shows in nichts nach. Viele Kenner der Band, unter anderem auch das renommierte "Relix"-Magazin und das nicht weniger bekannte "Jambase"-Fanzine, bezeichnen "Sun shot" als das bis dato wohl beste Studiowerk der Band. Gegründet im Jahre 2002 von dem einstigen Strangefolk-Frontmann Reid Genauer (Strangefolk sind im übrigen mittlerweile auch wieder aktiv), der die Truppe nach dem Titel seines ersten Solo-Albums benannte, kreieren Assmebly Of Dust eine von vielen Einflüssen geprägte, unvergleichliche Mischung, die ein amerikanischer Journalist einst mit den Worten "Melding the deep grooves of Blues and R&B with guitar work that recalls J.J.Cale and Little Feat" umschrieb. Das trifft sicher auch auf "Sun shot" zu, doch hier lässt die Band zudem nicht nur eine wohl proportionierte Dosis von Rootsrock-, Americana-, Folkrock- und auch Southern Rock-Elementen einfließen, sondern besticht mit einer herrlichen, luftigen, sonnigen Westcoast-Frische, fast noch ausgeprägter wie es einst die großen Grateful Dead zelebrierten. Die Songs sind durchaus kraftvoll, wirken aber auch vor allem locker und flockig, sprühen vor Spielfreude und kommen dieser genannten Westcoast-Frische entsprechend in einem glasklar und sauber produzierten, wunderbar transparenten Sound. Neben den Dead spürt man die Einflüsse von Siebziger-Helden wie The Band, Neil Young (ohne Crazy Horse), Traffic, über Jamrock-Kollegen wie The String Cheese Incident, The Allman Brothers Band und Phish, bis hin zu Ryan Adams und Wilco. Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme exzellent, ebneso wie die musikalischen Fähigkeiten jeden einzelnen Akteurs. Vor allem das Zusammenspiel des großartigen Lead Gitarristen Adam Terrell mit Organist und Pianist Jason Crosby ist brillant. "USA Today" sagte letztlich in diesem Zusammenhang: "Hooky melodies, poetic lyrics, and a profound depth of musicianship prompted". Das können wir unbesehen unterschreiben. Los geht's mit dem bärenstarken "Grey believer". Schöne Gitarrenriffs und überaus harmonisches Zusammenspiel zwischen Gitarren und Keyboards bestimmen das Geschehen. Genauer's Gesang ist warm und sehr angenehm, dazu weht eine feine Southern-Brise. Die Band versprüht ein Feeling im Grenzbereich zwischen Grateful Dead, The String Cheese Incident und The Allman Brothers Band. Vor allem Terrell's Lead Gitarren-Spiel, inklusive exzellentem Solo, sprüht nur so vor southern-rockigem Allmans-Flair. Nach dem luftigen Americana-Shuffle "Vaulted sky" steht bereits das Titelstück "Sun shot" auf dem Programm, ein toller facettenreicher, zunächst fast fregiler, dann aber mit der nötigen Portion Kraft groovender Roots-/Jamrocker voller erdiger E-Gitarren-Sequenzen, kombiniert mit klaren Acoustic Gitarren-Riffs und prächtigen Piano- und Orgel-Fills. Besticht mit hervorragender Melodik und viel Jam-Potential. Der flockige, wunderbare Midtempo-Rocker "Unvarnished" kommt mit einem dezent jazzig folkigen Groove während der Strophen und viel melodischer Harmonie während der Refrains. Tolle Gitarrenspielereinen ergänzen sich mit herrlichem Orgelspiel und jammiger Percussion. Besonders viel lockeres Westcoast-Flair vermittelt das lässige "Lost and amazed". Starkes Orgelspiel und glänzende, von großartiger Percussion erzeugte Rhythmik, mal ein schön retro klingendes E-Piano und ein paar erdige E-Gitarren-Licks beschwören eine prächtige, fluffige, zwanglose Atmosphäre herauf. Den großartigen Instrumentalpart wird die Band live sicher zu einem herrlichen Jam-Happening ausdehmen. Stark! Der raffinierte Rhythmus (vorzügliches Drumming) des grandiosen Rootsrockers "Avenue of the giants" lässt gar ein dezentes Country & Western-Feeling aufkommen. Eine hervorragende Melodik, beste E-Gitarren-/Acoustic Gitarren-Arbeit, und genußvoll ergänzte E-Piano- und Orgel-Fills verbinden sich in perfekter Harmonie mit Genauer's schönem Gesang. Im Break besticht Adam Terrell mit einem virtuosen, sehr variabken E-Gitarren-Solo, das erneut ein wundervolles Southern-Feeling suggeriert. Einfach klasse! Assembly Of Dust zeigen sich auch im Studio mit "Sun shot" in exzellenter Verfassung. Kein Wunder, dass die Fanbase dieser Band mehr und mehr wächst. Reid Genauer und seine Freunde mit dem nächsten, ganz großen Schritt in die richtige Richtung. Toll! Das Album kommt in einem ansprechend gestalteten Digiback mit dickem, 28-seitigen Booklet inkl. aller Texte. Rundum perfekt!

Das komplette Tracklisting:

1. Grey Believer - 4:31
2. Vaulted Sky - 4:02
3. Sun Shot - 5:02
4. Unvarnished - 4:39
5. Cluttered - 3:48
6. Lost & Amazed - 5:05
7. Avenue of the Giants - 4:14
8. Arkansas Down - 5:07
9. Myth of Mine - 3:55
10. Weehawken Ferry - 3:59
11. Silver and Worn - 3:18
12. Mrs. What You Are - 2:41

Art-Nr.: 8379
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Grey believer
Sun shot
Unvarnished
Lost and amazed
Avenue of the giants
Arkansas down
Mrs what you are

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!