Artikel 1 bis 3 von 3 gefundenen...

[1-15]

 
North Mississippi Allstars - keys to the kingdom [2011]
Nach dem Tod Ihres Vaters Jim Dickinson, der bislang alle vergangenen Alben der Band produzierte, und neben dem Engagement der Dickinson-Brüder mit ihren vielen anderen Projekten (z. B. Luther mit The Black Crowes, Cody mit Hill Country Revue) sind die beiden gemeinsam mit Bassmann Chris Chew endlich wieder ins heimische Studio gegangen (die Zebra Ranch, nach der auch das aktuelle Hill Country Revue-Werk betitelt ist), um ein neues Album der North Mississipii Allstars einzuspielen. Sie sind zurück mit ihrem unverkennbaren, unwiderstehlichen, brodelnden Gebräu aus jammigem Roots-Rock, Swamp-Rock, Southern Rock und Hill Country Blues, der sie zu einer der bedeutendsten Acts der Gegenwart in der Southern-, Jam- und Bluesrock-Szene werden liess. "Keys to the kingdom" wirkt ungemein rau, erdig und dreckig und kommt in einem wunderbar authentischen, auf den Punkt gebrachten "stripped down"-Sound daher, wie wir ihn seit dem famosen Debut aus dem Jahre 2000, "Shake hands with Shorty" nicht mehr gehört haben. Gleichzeitig spielen sie eingängiger als je zuvor. Teilweise gehen die Stücke prächtig ins Ohr, ohne das dabei die raue Basis verlassen wird. Und sie sind tief "southern". Tracks wie wie der raue. bluesige, Stones-like riffige Barroom-Rocker "This a'way" (grandiose Slide-Gitarre, klasse Melodik, klimperndes Klavier), der "rowdy pissed-off, down-home" Roadhouse Blues-Boogie "Jumpercable Blues", der swampige Gospel-Blues "The meeting", der spirituelle Southern-/Roots-Blues "Let it roll" (tolles Zusammenspiel von Mandoline und dreckiger Electric Slide) oder der druckvolle Southern-/Blues-/Jam-Rocker "Ain't none o'mine" (tierisches, fettes E-Gitarren-Solo) sind schlicht famos. Doch das sind nur auszugsweise genannte Song-Beispiele für ein weiteres, durchweg grandioses Werk der North Mississippi Allstars, das ohne Zweifel als der nächste, hochklassiger Meilenstein in die Geschichte der Band eingehen wird. Mit von der Partie sind im übrigen ein paar hochkarätige Gäste wie Ry Cooder, Spooner Oldham (tolle Piano-Fills), Gordie Johnson, Mavis Staples und Alvin Youngblood Hart. Ein "Killer"-Teil!

Aus dem Original-Text zum neuen Werk der North Mississippi Allstars:

In the beginning, a father passed away and a child was born. Luther and Cody Dickinson lost their father, Memphis music legend Jim Dickinson, only months before Luther became one. Jim had always told them, "You need to be playing music together. You are better together than you will ever be apart." Coincidentally, the Dickinson brothers were not together when Jim passed. At that moment, they were both off on their own, Luther with The Black Crowes and Cody with the Hill Country Revue. So in the spring of 2010, the North Mississippi Allstars reformed and went into the Zebra Ranch, the family’s recording studio where they had spent countless hours together with their dad, to create a record that could help them cope with the loss, and, at the same time, rejoice in his honor. The first line of Jim’s self-written eulogy was, “I refuse to celebrate death." Luther, Cody and Chris Chew took heed and aimed to celebrate life instead; and the songs for the new record, Keys To The Kingdom (Songs of the South), came pouring out of their souls.
"As is our family's tradition, we gathered in our homemade studio and recorded," Luther says. "We carried on as we've been taught and dealt the only way we know, by making music. Our dad used to say that production-in-absentia is the highest form of production. The credits read: ‘Produced for Jim Dickinson.’ Keys To The Kingdom is definitely our finest collaboration."

Das komplette Tracklisting:

1 This A'Way - 4:16   
2 Jumpercable Blues - 3:25   
3 The Meeting - 4:09   
4 How I Wish My Train Would Come - 3:52   
5 Hear the Hills - 6:56   
6 Stuck Inside of Moble with the Memphis Blues Again - 3:16   
7 Let It Roll - 3:23   
8 Ain't No Grave - 3:47   
9 Ol' Cannonball - 3:16   
10 New Orleans Walkin' Dead - 2:31   
11 Ain't None O' Mine - 4:08   
12 Jellyrollin' All Over Heaven - 4:41

Art-Nr.: 7261
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This a'way
Jumpercable Blues
How I wish my train would come
Hear the hills
Let it roll
Ol' cannonball
Ain't none o' mine

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
North Mississippi Allstars - prayer for peace [2017]
Endlich ein neues, großartiges Album der unwiderstehlichen North Mississippi Allstars. Textlich und musikalisch sehr ambitioniert präsentieren sich Luther und Cody Dickinson mit ihren Frenuden in prächtiger Verfassung. Ordentlich dreckig, rau, authentisch und überaus inspiriert präsentieren sie ihren fulminanten, einzigartigen, kochenden Hill Country-/Delta-/Southern-/Swamp-/Jam-/Blues-Rock, vollgepackt mit brodelnden Gitarren und Slide-Gitarren. Die Soli, vor allem die Slide-Läufe, sind roh, energetisch und musikalisch eine "Wucht". "Prayer for Peace" ist das 8. Studioalbum der North Mississippi, erstklassig selbst produziert von den Dickinson Brüdern. Es wurde aufgenommen in 6 verschiedenen, überall in den USA verteilten Studios, inklusive der berühmten Royal Studios in Memphis (mit Boo Mitchell und der von ihrem legendären Vater Jim Dickinson gegrüdeten Zebra Ranch in Hernando, MS. Gäste auf dem Album sind u. a. Bassist Oteil Burbridge (The Allman Brothers Band, Dead & Company), Graeme Lesh (Midnight North, The Terrapin Family Band), Danielle Nicole (Trampled Under Foot), Sängerin Sharisse Norman, Bassist Dominic Davis (Jack White), und Shardé Thomas, Tochter der Mississippi Blues-Legende Otha Turner (Flöte, Gesang). Das erstklassige Songmaterial geht von schwerem, krachendem, mächtigem Southern-/Jam-/Hill Country-/Mississippie- Blues, wie etwa bei "Need to be free" und "Bird without a feather" (letzteres komponiert vom legendären RL Burnside), über Little Feat-kompatiblen, groovigen, rootsigen Slide Gitarren-/Southern-/Jam-Blues ("Deep ellum"), bis hin zu auch mal recht lockerem, semi-akustischem, bluesigem Southern Honky Tonk (das wunderbare "Stealin'"). Wie geagt, die Dickinsons & Co. in absoluter Hochform! Das Mississippi Hill Country kocht!

Das komplette Tracklisting:

1. Prayer for Peace - 3:40
2. Need to be Free - 4:28
3. Miss Maybelle - 2:40
4. Run Red Rooster - 2:20
5. Stealin' - 2:54
6. Deep Ellum - 4:19
7. Bird Without a Feather - 4:34
8. You Got to Move - 2:03
9. 61 Highway - 3:05
10. Long Haired Doney - 4:39
11. Bid You Goodnight - 5:02
12. P4P2017 - 2:52

Art-Nr.: 9448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
North Mississippi Allstars - up and rolling [2019]
Die North Mississippi Allstars um die Dickinson-Brüder Luther (guitars, vocals) und Cody (drums, vocals) sind wieder da, wie zu ihren allerbesten Zeiten zu Beginn ihrer mittlerweile fast 25-jährigen Schaffensperiode. "Up and rolling" heißt das neue Werk - und es ist ein absolutes Highlight ihrer bisherigen Karriere. Musikalisch tief verwurzelt im ursprünglichen Mississippi Hill Country Blues ihrer großen Vorbilder R.L.Burnside, Junior Kimbrough und Otha Turner, der hier am Ende des Albums auch noch einmal selbst in Erscheinung tritt, gelingt der Band (neben den Dickinson sind noch Bassist Carl Dufrene, sowie die Sängerinnen Sharde Thomas und Sharisse Norman mit an Bord) eine packende, mächtig swampige, brodelnde Rezeptur aus kochendem, in den Mississippi Deltas angesiedeltem Rock und Blues, gewürzt mit einer gehörigen Portion Southern Rock und einer natürlichen Jam-Neigung. Die Inspiration für das Songwriting und die Songauswahl erlangten die Dickinsons durch eine Serie von erst vor 2 Jahren wieder unerwartet aufgetauchten, bis dato verschollenen Fotografien aus dem Jahre 1996, die der texanische Fotograf Wyatt McSpadden "geschossen" hat, als er die Dickinson-Brüder und einige musikalische Seelenverwandte ein paar Tage in ihrem Alltag begleitete. Das Album enthält nicht einen schwachen Song. Dreckig, rau, erdig, rootsig und ungemein authentisch rocken und bluesen sich die North Mississippi Allstars durch die Gefilde des Hill Countrys und verzichten auf jegliche, experimentelle Spielereien, wie sie zuletzt etwa auf "World boogie is coming" und "Prayer for peace" zu hören waren. Nein, hier geht's, im positivsten Sinn, "back to the roots". Ebenfalls auf der Habenseite zu verbuchen ist die oben bereits erwähnte Hinzunahme der beiden Sängerinnen Sharde Thomas und Sharisse Norman, die zusammen mit Luther viele Duett Lead Gesangs-Passagen übernehmen. Ihre Stimmen passen perfekt zu dieser sumpfigen und dichten, dennoch völlig unbeschwert und freizügig jammig performten Musik mit ihrem Southern-Feeling und-Soul. Dazu besticht Luther Dickinson einmal mehr mit packendem Gitarrenspiel. Lässsige Fingerfertigkeit einerseits, brodelnder Dampf andererseits, vor allem, wenn er seine wahrlich glühenden Slide-Attacken zum Besten gibt. Das Werk startet mit dem großartigen, Energie-geladenen, Boogie-mäßig groovenden, treibenden Swamp-Bluesrocker "Call that gone", bei dem Luther gelich einen gewaltigen Slide-Ritt hinlegt. Sein ausgedehntes Solo, begleitet von hintergründigen, gut passenden Flötenklängen, läßt die Sümpfe geradezu überkochen. Gewaltig! Auch das hinreißend gespielte, schön jammige Titelstück "Up and rolling" kommt durchaus schwül, gleichzeitig aber auch wunderbar locker, unbeschwert und absolut eingängig. Verfügt über ein herrliches Retro Hippie-Flair. Die Gitarren fließen nur so durch dieses sehr viel Southern-Feeling verbreitende Stück, dass es die helle Feude ist. Nach einem klasse Cover des alten Staples Singers-Hits "What you gonna do" mit Mavis Staples als Gast-Sängerin, und dem feinen "Drunk outdoors", folgt mit "Peaches" eine tolle Interpretation einer alten R.L. Burnside-Nummer. Was für ein Groove! Ein "rattenscharfer", brodelnder Gitarren-/Southern-/Hill Country-/Jam-Blues, den Luther Dickinson und die Mädels im wechselseitigen Lead Gesang vortragen. Das finale, glühende, schwer sumpfige, vielschichtige Gitarren-Solo ist schlicht mega! Dann der nächste Knaller: Man covert die alte T-Bone Walker/Little Walter-Nummer "Mean old world", ein Stück, das Duane Allman und Eric Clapton einst zusammen bei den berühmten Derek and the Dominos - "Layla and Other Assorted Love Songs"-Sessions, gespielt haben. Und wie man das covert: Das ist bluesiger Hill Country Southern Jam-Rock in Perfektion, für den man sich auch noch 2 Hochkaräter als Gäste eingeladen hat: Jason Isbell (Jason Isbell and the 400 Unit) und Duane Betts (The Allman Betts Band). Es erübrigt sich eigentlich zu erwähnen, dass die Drei (Dickinson, Isbell, der auch Parts des Lead Gesangs übernimmt, und Betts) mit prächtigen Gitarreläufen glänzen. Großartig der Rhythmuswechsel nach etwa der Hälfte des Songs, gleichzeitig der Beginn eines finalen Gitarrenjammings-/solos von Duane Betts im typischen Dickey Betts-/The Allman Brothers Band-Stil. Baumstark! Ganz toll auch der dampfende, richtig dreckige, schwerblütige, in der Mitte mit einem gewltigen Gitarrengewitter inszenierte Bluesrocker "Lonesome in my home", das wunderbar lockere, sehr melodische, Southern- und Americana-infizierte, mit einem traumhaften, flockig leichten, swampigen Slideguitar-Solo bestückte "Living free", oder das sehr inspirierte, spirituelle, zusammen mit Cedric Burnside eingespielte, Slide-getränkte "Take my hand, precious Lord". Wie gesagt, mit diesem neuen Album erleben die North Mississippi Allstars auch ein neues Karriere-Hoch. Besser und authentischer hat man sie während der letzten 10 Jahre nicht gehört. Eine wahre Meisterleistung der Dickinsons und ihrer Freunde. Der Southern-flavoured und jammige Hill Country Blues, natürlich eingespielt in den "hauseigenen" Zebra Ranch-Studios, lebt in vollster Blüte. Im übrigen ebenfalls erwähnenswert ist die sehr schön gestaltete Digipack-Aufmachung, inkl. eines üppigen, überaus informativen, 24-seitigen Booklets. Rundum ein Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Call That Gone - 4:44
2. Up and Rolling - 5:03
3. What You Gonna Do? (feat. Mavis Staples) - 3:21
4. Drunk Outdoors - 3:37
5. Peaches - 5:17
6. Mean Old World (feat. Jason Isbell and Duane Betts) - 6:32
7. Out on the Road (feat. Cedric Burnside) - 2:18
8. Lonesome in My Home - 3:06
9. Bump that Music - 3:11
10. Living Free - 3:56
11. Take My Hand, Precious Lord (feat. Cedric Burnside) - 3:07
12. Otha's Bye Bye Baby (feat. Otha Turner) - 0:38

Art-Nr.: 9897
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 10,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Call that gone
Up and rolling
Peaches
Mean old world
Lonesome in my home
Living free
Take my hand, precious Lord

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!