Artikel 1 bis 3 von 3 gefundenen...

[1-15]

 
Johnson, Jay Jesse - i've got an ax to grind [2008]
"I've got an ax to grind" - welch ein treffender Albumtitel! Und wie dieser Bursche seine "Axt" wetzt - baumstark! Connecticut's Jay Jesse Johnson, seit über 25 Jahren einer der profiliertesten "guitarslinger" des amerikanischen Mittelwestens legt nach dem starken "Strange imagination" nun sein zweites Soloalbum vor und untermauert damit den extrem positiven Eindruck des Vorgängers noch einmal nachhaltig, ja legt vielleicht sogar "noch einen oben drauf"! Erneut brilliert Johnson mit einer harten, kochenden, "grinding" Bluesrock-Scheibe voller großartiger, "fetter" Songs, gespickt mit tollen Grooves und rauschenden, zündenden Gitarrenläufen, die immer wieder eindrucksvoll die ganze Klasse dieses Ausnahmekönners unter Beweis stellen. Doch bei aller, zweifellos vorhandenen, Gitarrenpräsenz des Meisters (wirklich jeder Song enthält eines dieser glühenden, spieltechnisch über jeden Zweifel erhabenen Soli), versteht er es seine Dominanz nie bis zum Exzess auszuleben, sondern seine musikalischen Mitstreiter jederzeit gleichberechtigt und absolut bedeutend mit einzubeziehen. Das geht auch gar nicht anders bei dieser hochkarätigen Band, die es wirklich in sich hat: Neben ex-House Of Lords-Drummer B.J. Zampa und Bassist Ed Corvo (bei einigen Tracks zupft Setve Shore den Bass) gelang Johnson für sein neues Album nämlich für einige Tracks die zusätzliche Verpflichtung des klasse Organisten Matt Zeiner, vielen Southern Rock-Fans sicher ein Begriff durch seine Tätigkeit in der Dickey Betts Band, und vor allem des großartigen, bekannten Rock-Shouters Charlie Huhn, der auch schon für Foghat, Ted Nugent und Gary Moore in Mikro gegrölt hat! Huhn bereichert immerhin die Hälfte der Songs mit seinem beherzten, inbrünstigen, dreckigen Lead-Gesang, und das kommt, obwohl auch Johnson selbst beileibe kein schlechter Sänger ist, richtig gut! Wie übrigens das Zusammenspiel der gesamten Truppe, die durchweg die passende Balance zu dem satten, kraftvollen und sehr virtuosen Power-Gitarrenspiel ihres "Leaders" herstellt. Der bearbeitet sein Gerät nach allen Regeln der Kunst. Die Spuren der "üblichen Verdächtigen" wie Jimi Hendrix, Robin Trower, Stevie Ray Vaughan, Johnny Winter, aber auch von ZZ Top, Foghat oder britischen Retro-Größen wie Cream und Rory Gallagher sind immer wieder spürbar, doch Johnson versteht es seine Einflüsse voller Idealismus in sein eigenes Songmaterial zu transportieren, ohne dabei wie eine "abgehalfterte" Kopie zu wirken. Im Gegenteil: Das hervorragende Songmaterial wirkt überaus lebendig und steckt voller Frische und Feuer. Es reicht von krachenden, straighten Rockern, über swampige, kochende Shuffles, Hendrix-behafteten Rock-Blues, bis hin zu psychedelisch, sphärisch angehauchte Slow Blues-Balladen der Marke Robin Trower. Los geht's zum Beispiel mit einem recht entspannten, dennoch irgedwie "knisternden", swampig bluesigen Intro aus Bluesharp und verspielter Acoustic Slide. Doch mit den "cool" angesagten Worten "Play that damn guitar" setzt Sekunden später auch schon die "amtlich vorgeschriebene" Power ein: Dynamische, flüssige, aber sehr fette Riffs bei im Spiel bleibender Bluesharp, die starke Rhythmus-Fraktion entwickelt einen klasse Groove und Mr. Huhn vervollständigt das Ganze mit seinem leicht heiseren, intensiven, ktaftvollen Gesang. "Cradle to the grave" heißt die Nummer, ein prächtiger, etwas funkig angehauchter, voller Boogie-Drive steckender Bluesrocker! Furios, quirlig und fett "heizt" der Mesiter bei zwei höllischen Ausflügen über sein "Brett"! Power pur! Große Klasse! Mit anhaltend hoher Energie geht es weiter: Charlie Huhn's und Johnson's abwechselnder Lead-Gesang bestimmen den klasse hängen bleibenden, irgendwo zwischen Stevie Ray und Cream-kompatiblen Seventies Retro-Klängen angesiedelten, präszise wie ein Uhrwerk laufenden, tollen Bluesrock-Knaller "It ain't easy", abermals ausgestattet mit einem klar akzentuierten, aber voller Spielwitz steckenden, feurigen Gitarrensolo. Anschließend steht mit dem starken "Big bad rhythm" ein klasse gesungener und mit meisterlichen Gitarrenritten gespickter, schön groovender Shuffle-Bluesrock auf dem Programm, ehe man sich mit dem von wunderbaren Hammond Orgel- und Keyboard-Klängen unterstützten, epischen, fast ein wenig zwischen dezentem Pink Floyd-Flair und schönem Robin Trower-Feeling hin und her schwankenden "Sittin' by the riverside" (tolle, leidenschaftliche Gitarrenläufe) auf eine exzellente Reise in die Regionen des Seventies Progressive-Blues begibt - kraftvoll, durchaus melodisch und voller "Saft"! So geht das munter weiter, beispielsweise mitt dem satt und knackig rockenden "Demons" (was für ein "guitar assault"), dem riffig rockenden Retro-Kracher "What goes around", dem gnadenlos rockenden Titelstück "I've got an ax to grind" (ein furioser, straighter, rotziger, ass-kicking Blues Rock'n Roller voller krachender Riffs und lodernder Leads mit Bezügen zu ZZ Top, AC/DC und Foghat), dem großartigen, von herrlichen Gitarren umgebenen und mit schönem Hammond-Spiel verfeinerten, kräftigen, traditionellen Slow Blues-Jam "Spell of winter", dem swingenden "Resrless soul", bis das Werk schließlich mit dem monströs und heavy pumpenden Rocker "Cold world" ebenso stark endet, wie es knapp 63 Minuten zuvor begonnen hatte. Es gibt nichts zu deuteln: Jesse James Johnson gelingt mit seinem zweiten Album einmal mehr ein prächtiger Wurf! Handfester, genauso kompakter und straighter, wie spielfreudiger und lebendiger Gitarren-Bluesrock ohne Fehl und Tadel! Großes Kompliment, Mr. Johnson! Also Jay, "take your ax and grind it - we love it"...

Art-Nr.: 5621
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cradle to the grave
It ain't easy
Big bad rhythm
Sittin' by the riverside
I've got an ax to grind
Spell of winter

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Johnson, Jay Jesse - run with the wolf [2012]
Das "L.A.'s the Place"-Magazin sagte unlängst: "JJJ is one of the most electrifying guitarists you will ever hear". Recht so! Dieser Bursche ist ein "axeslinger" nach allen Regeln der Kunst, ein "Saitenverbieger", dessen Instrument immer unter Strom steht, ein Virtuose par excellénce! Seit mehr als 25 Jahren gilt Jay Jesse Johnson als einer der profiliertesten "guitarslinger" des amerikanischen Mittelwestens, der auch gesanglich und kompositorisch nie besser war als heute. Vor wenigen Wochen erst veröffentlichte er zusammen mit Michael Onesko's Blindside Blues Band, bei der er neben Onesko als zweiter Gitarrist einstieg, deren neues, großartiges Werk "Generator", da ist er auch schon mit seinem neuen, dem nunmehr 4. eigenen Album am Start. "Run with the wolf" heisst das Teil - und es ist ein "gutar slingender" Bluesrock-Kracher, "that will rock your bluesy world into the next musical dimension". Das Werk ist einerseits, wenn es die Stücke erfordern, wunderbar trocken, andererseits ungemein "fett soundend" von Jay Jesse Jhnson selbst produziert worden. Je nach Thematik rückt er die Songs gekonnt ins richtige Soundgefüge. Das geht von knochenhartem Heavy Bluesrock, über prächtige, psychedelisch anmutende Gitarrenpassagen, furiose Uptempo-Boogies, kernigen Retro-Blues, bis hin zu straighten, krachenden Rockern. Und in all diesen Nummern brilliert Johnson mit seiner aussergewöhnlichen, variablen, fulminanten "guitar-action". Wahnsinnig schnelle, zwirbelnde Gitarrenritte, ausgedehnte, mit viel Feeling und Inspiration geführte, virtuose Ausflüge und mächtige, hingebungsvoll, mit viel Jimi Handrix-, Frank Marino- und Robin Trower-Flair in Szene gesetzte, verzogene, voller Retro Hippie-Feeling steckende, schwebende "heavy" Jammings, bei denen er seine Gitarre nach allen Regeln der´Kunst "dröhnen" lässt, bestimmen das Bild. Sein 6-saitiges Arbeitsgerät steht pausenlos in Flammen. Johnson spielt sich und seine Zuhörerschaft in einen wahren Gitarren-Rausch. Unwiderstehlich! Dabei wird er immer mal wieder, von den geschickt den Sound verfeinerten Orgel-Fills des großartigen Keyboarders Lee Evans unterstützt. Es passt alles vorzüglich zusammen. Classic Hard Rock und Heavy Blues in einem ausgewogenen Verhältnis, eingepackt in ein packendes Gitarren Power-Gewand. Leidenschaftliche, gut 72 Minuten voller mörderischer Riffs und Soi!! "A hard-hitting bluesy heavy guitar masterpiece", nicht nur für die Freunde von Hendrix, Trower, Richie Blackmore, Eric Gales, Stevie Ray Vaughan, Michael Onesko, Eric Gales, Joe Bonamassa, Craig Erickson, Pat Travers & Co.!

Die komplette Tracklist:

1. Hell Train - 5:33
2. Rollin' & Tumblin' - 5:39
3. Run with the Wolf - 5:59
4. Black Eldorado - 5:09
5. Weight of the World - 7:48
6. Through with Love - 3:28
7. Down This Road - 5:08
8. Dreamland - 7:04
9. Mountain High - 4:52
10. Winds of Change - 4:52
11. Don't Tread on Me - 3:57
12. Fate of Tomorrow - 7:54
13. Inquisition - 4:35

Art-Nr.: 7895
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hell train
Weight of the world
Down this road
Dreamland
Mountain high
Winds of change
Fate of tomorrow

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Johnson, Jay Jesse - strange imagination [2007]
"If you like Stratocasters and Marshalls, get this one and crank it way up"! Dieser Slogan passt perfekt zu Jay Jesse Johnson's tollem Bluesrock-Album "Strange imagination", das diesem Burschen einen festen Platz im Herzen der Genre-Fans bescheren dürfte. Johnson, ein begnadeter Gitarrist, zählt seit gut 25 Jahren zu den besten und gefragtesten "Saitenverbiegern" des amerikanischen Mittelwestens. Im Alter von 10 begann er mit dem Gitarrespielen und schon mit 14 machte er die Clubs zwischen Indiana und Connecticut unsicher. Lange Jahre spielte er u.a. in der East Coast Rock-Band "Cryer"und war der Gitarrist von Jeff Cannata's Band "Arc Angel". Doch seine Liebe gehörte von Beginn an dem Late Sixties- und Early Seventies- verwurzelten Blues-based Rock oder rockin' Blues, wie immer man es auch bezeichnen mag. Die Einflüsse reichen von Jimi Hendrix bis Robin Trower, von Johnny Winter bis zu Stevie Ray Vaughan, von Cream bis zu Free, aber auch die Fans von den Buddaheads oder Joe Bonamassa werden total auf Johnson's Musik abfahren. Der Bursche ist "one hell of a guitarist", dazu ein hervorragender Sänger und ein ganz ausgezeichneter Songwriter. Beste Voraussetzungen also für ein prachtvolles Gitarren Bluesrock-Werk - und genau das ist es ohne jede Einschränkung geworden. Zielsicher agiert Johnson an der Schnittstelle zwischen Clasic Rock und Blues, zaubert einen starken Somg nach dem anderen aus dem Handgelenk, die alles bieten, was das Herz der Fans begehrt: Abgehende Boogies und groovende Shuffles, erdige und kraftvolle Slow Blues-Balladen, kochende "Heavy"-Bluesrocker, and furiose, kantige Riff Rock-Kracher - immer wieder durchzogen von Johnson's brillantem, glühenden und sehr würzigem, virtuosen Gitarrenspiel. Dabei dominieren neben den exzellenten Soli auch ganz ausgezeichnete, gut hängen bleibende Hooklines. Hervorragend auch die immer mal wieder sehr effizient eingesetzten Orgel-Ergänzungen. Und dieser Groove - einfach großartig! Los geht's mit dem tollen, satten "funked-up" Bluesrocker "Strange imagination", dessen kraftvolle Rhythmik und feurigen Riffs Johnson im Break mit einem hervorragenden, leicht "schwebenden", retro-psychedelischen, aber viel Esprit versprühenden Gitarren-Intermezzo auflockert. Der Bursche und seine Band kommen prima in Fahrt und verwöhnen uns im Anschluß daran mit dem baumstarken, von einem hinreißenden Groove und traumhaften, bluesigen, viel Southern-/Swamp-Feeling versprühenden Hooks geprägten "Business at hand", das sehr kraftvoll, aber auch überaus lässig aus den Lautsprechern fließt, als stamme es aus einer vergangenen, gemeinsamen Session von Bad Company und Stevie Ray Vaughan. Und weiter geht's auf diesem Level: Erneut ein schönes Southern-Flair, ein "piledrive rhythm" und eine klasse Melodie bestimmen den zündenden, von brillanter Gitarrenarbeit und unauffällig aber effektive eingesetzten Orgel-Ergänzungen geprägten, famos groovenden Boogie-/Shuffle-/Bluesrocker "Can't give up on love", ehe bei dem würzigen rockin' Slow-Blues "Waiting on the train" ein deutlicher Cream-/Clapton-Einfluß spürbar wird. Was für ein großartiger, rund 2-minütiger, wieselflinker, glühender, dreckiger Gitarrenausflug - der Bursche spielt wie der Teufel! Dazu ein dezenter Orgel-Background und wieder eine feine Melodik! Einen von erstklassigen Percussion-Grooves und prächtigen Rhythmen, genauso dynamisch wie locker und "rund" nach vorn gehenden Uptempo-Bluesrocker bekommen die Fans danach mit dem knackigen "Rockin' train" präsentiert. Nimmt im Mittelteil nochmal gewaltig Fahrt auf, durchzogen von einem satten Monster-Gitarrensolo! Weitere, absolute Highlights: Der von Hendrix-ähnlichem Gitarrenspiel geprägte, schwergängige, fette Bluesrocker "Jump into the fire", das von einem wunderbaren Midtempo-Groove und quirligen, brodelnden Gitarrenläufen bestimmte "Liberty", oder auch der "heiße", mächtig abgehende, von einem furiosen, fetten Gitarrendrive angetriebene, viel Southern-Feeling versprühende, dampfende Bluse Rock'n Roll-Feger "Laura Lee", den auch die Georgia Satellites hätten raushauen könnten. Rund 56 1/2 Minuten lang verwöhnen uns der Mann aus Connecticut und seine exzellente Band mit zündendem Classic-Bluesrock vom Allerfeinsten! Jay Jesse Johnson - ein Meistergitarrist mit einer Meisterleistung! Und noch etwas: "This album is meant to be played loud"!

Art-Nr.: 5476
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Business at hand
Can't give up on love
Waitin' on the train
Rockin' train
Liberty
Laura Lee

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!