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Fish, Samantha - belle of the west [2017]
Klasse, neues Werk der so hoch talentierten Bluesrock-Gitarristin und -Sängerin. Diesmal ist es ein semi-akustisches-/elektrisches Werk voller exzellenter Songs, angesiedelt zwischen Rootsrock, Roots-Blues, Blues, und Bluesrock. Erstklassige, prächtig hängen bleibende Songs! Produziert hat Luther Dickinson (North Mississippi Allstars)! Großartig!

1. American Dream
2. Blood in the Water
3. Need You More
4. Cowtown
5. Daughters
6. Don't Say You Love Me
7. Belle of the West
8. Poor Black Mattie
9. No Angels
10. Nearing Home
11. Gone for Good

Art-Nr.: 9534
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Fish, Samantha - black wind howlin' [2013]
Eine junge, gerade mal 24-jährige Frau aus Kansas City/Missouri mischt die Bluesrock-Welt richtig auf. Die "Blues Music Awards"-Gewinnerin 2012 in der Kategorie "Best New Artist Debut" für ihr fabelhaftes Album "Runaway", Samantha Fish, legt nach und beschert uns mit "Black wind howlin'" nun den mit Spannung erwarteten Nachfolger - ein Album, mit dem sie konsequent ihren eingeschlagenen Weg fortsetzt und gerade noch mal eine Schippe drauf legt. Was für ein packender, straighter Bluesrock-Kracher! Druck, Dampf, brodelnde Power, Seele, Leidenschaft und bärenstarkes, in raue, glühende Gitarrendominanz eingebettetes Sonmgmaterial - das ist es, was das neue Werk auszeichnet. Samantha Fish ist ein wahres Multitalent. Sie verfügt über famose Songwriter-Qualitäten (bis auf das exzellent inszenierte Howlin' Wolf-Cover "Who's been talking" und das gemeinsam mit Mike Zito komponierte "Go to hell" stammen sämtliche Songs allein aus Samantha's Feder), ist eine ausdrucksstarke, hinreissende Sängerin und eine begnadete Gitarristin. Was sie hier wieder mit den 6 Saiten anstellt, was sie für furiose, glühende, dreckige Soli abliefert, ist einfach eine Klasse für sich. Sie ist so etwas wie das weibliche Pendant zu solchen "guitarslingern" wie Kenny Wayne Shepherd, Joe Bonamassa, und Co..Fish hat für ihr neues Werk zudem eine grandiose Begleitband an Land gezogen, nämlich die unwiderstehliche Rhythmusfraktion von Royal Southern Brotherhood (Yonrico Scott an den Drums und Charlie Wooton am Bass), was zu einer weiteren, entscheidenden Aufwertung des Materials führt. Als Gäste sind zudem bei dem ein oder anderen Track noch mit am Start: Paul Thorn (vocals), Johnny Sansone (harmonica), Bo Thomas (foddle) und Meistergitarrist Mike Zito (ebenfalls Royal Southern Brotherhood), der das Album auch produzierte. Fish und den Musikern gelingt ein nahezu perfekter Spagat zwischen ursprünglichen Blues-Traditionen, einer gesunden Portion kernigem Rootsrock und Classic Rock, sowie einem Tick Southern Rock, sicher nicht zuletzt der Mitwirkung der Royal Southern Brotherhood-Bande geschuldet. Die Mixtir stimmt, die Songs und ihre Interpretationen sind fantastisch. Los geht's gleich mit einem richtigen "Brett": "Miles to go" heisst die Nummer, erzählt von dem Leben als Musiker unterwegs, und ist ein richtig fetter, rootsiger, mit einer gewaltigen Boogie-Power nach vor galoppierender, fulminanter Bluesrock-Ritt. Was für ein drückender Drive! Steckt voller Southern-Esprit. Ein prächtiger Auftakt! Die mächtige "tour de force" der Samantha Fish hat begonnen. Auch das folgende "Kick around" besticht wieder mit solch einem treibenden Groove, sowie mit jeder Menge Texas- und Southern Rock-Flair. Lead guitar und backup vocals hier: Mike Zito! Tolle Melodie! Es rockt und "shuffelt" einfach herrlich. Sehr schwül, ungemein kraftvoll und swampig kommt der die Bayous ordentlich zum Kochen bringende Bluesrocker "Sucker born". Tierische, rührende Slidegitarre, saudreckige Wah Wah-Klänge und eine furiose Bluesharp veranstalten ein mächtiges Swamp-Gewitter. Schön jammig, mit viel Platz für ausschweifende Gitarrenexkursionen auf der Bühne, dennoch sehr strukturiert und infolge der starken Melodik klasse hängen bleibend. Ein wenig Erholung gibt's bei dem wundervollen, rootsigen Slow-Blues "Over you", während das schwerblütige, baumstarke "Lay it down" wieder mächtig Dampf ablässt. Was für eine gewaltige Gitarren-Präsenz! Rollt wie ein unaufhaltsamer "freight train" durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks. Ähnlich verhält es sich mit dem ungemein rau inszenierten Titelstück "Black wind howlin'". Was für ein Dreck. Messerscharfe Parallelgitarre begleitet Fish's tollen Gesang. Grandioses Drumming von Yonrico Scott und packende, an Rauheit kaum zu übertreffende Gitarrenausflüge bestimmen diesen fast 7-minütigen Killer-Bluesrocker. Eine Wucht, im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Abschluß dieses fantastischen Albums gönnt sich die Protagonistin mit dem lockeren, flockigen, traumhaft melodischen, countryinfizierten "Last September" noch einen prima Abstecher in lässige Americana-Gefilde. Das zeigt in beeindruckender Manier, das Samantha Fish sich auch in diesem Genre zu Hause fühlt.und belegt erneut, welch eine großartige Sängerin sie ist. Wunderbare Begleitung mit vielschichtigen Gitarren (inkl. Dobro) und Fiddle. Ein tolles Finale! Samantha Fish gelingt mit "Black wind howlin'" eine wahre Meisterleistung. Harter, druckvoller, teils schön southern-inspirierter Gitarren-Bluesrock auf der Höhe der Zeit. Unter den jungen "girls with guitars" ist Samantha Fish ohne jeden Zweifel eines der heissesten Eisen, das die Szene zu bieten hat. "Samantha, you rock"! Ganz, ganz groß!

Das komplette Tracklisting:

1. Miles to Go - 2:45
2. Kick Around - 4:25
3. Go to Hell - 4:02
4. Sucker Born - 4:54
5. Over You - 4:18
6. Who's Been Talking - 3:22
7. Lay It Down (Saturday Night) - 4:42
8. Let's Have Some Fun - 4:27
9. Heartbreaker - 5:34
10. Foolin' Me - 4:28
11. Black Winds Howlin' - 6:54
12. Last September - 4:10

Art-Nr.: 8314
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Miles to go
Kick around
Sucker born
Who's been talking
Lay it down
Black wind howlin'
Last September

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Fish, Samantha - faster [2021]
"Faster" heißt das neue, fabelhafte Werk der grandiosen Gitarristin, Sängerin und Songwriterin aus Kansas City/Missouri, die seit 2012 mit ihrem Debutalbum "Runaway" die Bluesrock-Welt so richtig aufmischt. So jedenfalls leiteten wir vor 9 Jahren das Review ihres ersten Albums ein - es war der Startschuß zu einer blendenden Karriere. Nun, 6 weitere, großartige Alben und unzählige Awards später, gilt Samantha Fish als so etwas wie die Queen des Bluesrocks, ist in der Szene höchst anerkannt und wird allerorten, von Medien und Fans gleichermaßen, als brillante Vollblut-Musikerin begeisternd und wertschätzend gefeiert. Man kann ihre vielen Talente auch gar nicht hoch genug bewerten. Sie ist eine fantastische Gitarristin, aber auch eine exzellente Songwriterin und Sängerin und nicht zuletzt bekannt für ihren "aufregenden" Live-Performances. Zudem gilt sie als leidenschaftlich, äußerst ehrgeizig und innovativ, immer wieder bereit etwas Neues auszuprobieren und sich auch anderen Genres zu öffnen, ohne ihre Verwurzelung zum Blues und Rock je zu leugnen. Dies traf auf das sehr Roots- und Soul-orientierte, prächtige Vorgängerwerk "Kill or be kind" genauso zu, wie es jetzt auch wieder auf das enthusiastische, voller Power und Feuer steckende "Faster" zutrifft. Ihre Musikalität ist einfach umwerfend. Sie kombiniert ihre auch während dieses Album stets präsenten, kernigen Blues- und Rock-Roots mit einigen exzellenten, sehr spannenden, modernen, intelligenten und gut passenden, kreativen Pop-Klängen, die ein furioses, rundum gelungenes, "hippes" Ganzes ergeben, das toll zusammen passt und mächtig Laune macht. Einfach herrlich, wenn sie poppige Grooves und ein paar effektive, nie zu überdosierte, gut ausbalancierte elektronische Klänge mit ihren knallharten, straighten Gitarrenriffs und/oder einem kurzen, fetten, kratzigen Solo veredelt. Eine klasse Kombination. Heiß, sexy, rockig, gekonnt! Das Songmaterial ist durchweg klasse, bleibt prächtig hängen. Produziert hat Martin Kierszenbaum (Lady Gaga, Sting), der auch bei einer Vielzahl von Songs kompositorisch beteligt ist und Piano, Keyboards, Percussion, sowie zusätzlich Gitarre spielt. Unter den weiteren Musikern befinden sich Drummer Josh Freese (Guns N’ Roses, Nine Inch Nails, The Replacements) und Bassist Diego Navaira (The Last Bandoleros), sowie bei dem Song "Loud" mit einem überraschenden Gastauftritt der Rapper/Singer-Songwriter Tech N9ne. Das Resultat ist einfach ein tolles, rockiges, powerndes, heißes Album großartiger, in ihrer Basis durchaus bluesiger, flippiger, scharfer Musik mit einer musikalisch grenzenlos offenen, bestens aufgelegten Samantha Fish. Richtig starker Auftritt!

Das komplette Tracklisting:

1. Faster - 2:55
2. All Ice No Whiskey - 3:09
3. Twisted Ambition - 3:14
4. Hypnotic - 3:09
5. Forever Together - 2:54
6. Crowd Control - 4:17
7. Imaginary War - 3:09
8. Loud (feat. Tech N9ne) - 4:53
9. Better Be Lonely - 3:40
10. So-Called Lover - 3:05
11. Like A Classic - 3:47
12. All The Words - 4:35

Art-Nr.: 10386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Fish, Samantha - runaway [2011]
Ein neuer Stern am Bluesrock-Himmel - und was für einer! Ist das Genre, vor allem auch das der "guitarslinger", zumeist eher den männlichen Kollegen vorbehalten, so geht hier eine junge Künstlerin ans Werk, die so manchem der etablierten Herren das Fürchten lehren dürfte. Das 22-jährige Multitalent Samantha Fish aus Kansas City im U. S. Bundesstaat Missouri. Die junge Dame ist eine famose Songwriterin, eine großartige, emotionale Sängerin und eine begnadete Gitarrsitin. Nicht ein Riff, nicht ein Lick, geschweige denn eines der zahlreichen, meisterhaften Soli (Ausnahme ist die zweite Gitarre von Mike Zito bei "Push comes to shove"), stammt von einem anderen Gitarristen. Alles, aber auch alles veranstaltet die Saitenzauberin höchst selbst. Diese junge Frau beherrscht ihr "Brett". "Runaway" ist das erste Album von Samantha - und es ist gleich ein absolutes Bluesrock Vorzeige-Werk geworden. Problemlos tritt sie in die Fußstapfen solcher Kollegen wie dem jungen Joe Bonamassa oder Kenny Wayne Shepherd, erinnert manchmal auch ein wenig an die frühe Susan Tedeschi, wenngleich sie stimmlich auf einer etwas anderen Ebene liegt. Samantha Fish gelingt eine nahezu perfekte Synthese zwischen lupenreinen Blues-Traditionen, Roots- und Classic Rock. Das geht von scharfkantigem, fettem, Riff-getriebenem Swamp-Blues wie dem kochenden Opener "Down in the swamp" (saustarkes Gitarrensolo), über mächtig Drive aufbauende Boogies wie dem abgehenden "Runaway" (wieder ein "heisses" Gitarrensolo), Wah Wah- und Slide getränkte, wie eine Lokomotive dampfende und groovende, massive Bluesrocker wie dem drückenden "Money to burn", Stones-kompatible Gitarrenrocker wie dem prächtigen "Push comes to shove" (der großartige Texaner Mike Zito, der das Album im übrigen auch erstklassig produzierte, steuert hier, wie gesagt, die zweite Gitarre bei und singt mit Samantha im Duett), bis hin zu solch "schwummrigem", jazzigem Bar Slow-Blues wie dem einfühlsamen "Feelin alright". Alle Songs stammen aus der Feder von Samantha, ausser der brillant in Szene gesetzten Coverversion von Tom Petty's "Louisiama rain" aus dessem legendären "Damn the torpedos"-Album (bringt sie herrlich rootsig). Das komplette Material besticht durch exzellente Songstrukturen und wunderbare Melodik. Und live ist diese Dame auch ein "Knaller". "Solch eine Leidenschaft habe ich zuletzt vor rund 30 Jahren bei Rory Gallagher gesehen", ließ sich unlängst ein begeisterter Fan entlocken. Wenn das mal kein Kompliment ist. Bärenstarkes Debut eine grandiosen Bluesrockerin, von der wir mit Sicherheit in Zukunft noch eine Menge hören werden.

Das komplette Tracklisting:

1. Down In The Swamp (4:13)
2. Runaway (6:12)
3. Today's My Day (3:44)
4. Money To Burn (5:53)
5. Leavin' Kind (3:57)
6. Otherside Of The Bottle (4:23)
7. Soft And Slow (3:53)
8. Push Comes To Shove (4:31)
9. Louisiana Rain (5:05)
10. Feelin' Alright (5:05)

Art-Nr.: 7372
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down in the swamp
Runaway
Money to burn
Leavin' kind
Otherside of the bottle
Push comes to shove

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Fish, Samantha - wild heart [2015]
Ja, diese Frau hat ein "wildes Herz" für den Bluesrock! Dritter, bärenstarker Streich der jungen "guitarslingerin" und großartigen Sängerin und Songwriterin aus Kansas City/Missouri, mit dem sie einerseits den eingeschlagenen Weg kosequent fortführt, sich andererseits aber auch immer weiter entwickelt. Sie wirkt noch gereifter, das Songwriting wird immer stärker, so auch ihr fulminantes Gitarrenspiel und ihr inspirierter, vorzüglicher Gesang. Das hat Herz, Seele und viel, viel Spirit. Sie gibt sich ihrem kernigen, satten Gitarren-Bluesrock voll und ganz, mit aller Leidenschaft hin. Produziert hat diesmal North Mississippi Allstars-Frontmann Luther Dickinson, der für einen prächtigen, natürlichen Sound sorgte und bei einigen Tracks das typische NMA Hill Country-Feeling auf ganz selbstverständliche Art und Weise mit einbrachte. Dickinson spielt bei den meisten Stücken Bass und greift zudem hin und wieder mal zur Lap Steel, Slide, akustischen Gitarre und Mandoline. An den Drums sitzt der begnadete, Grammy-dekorierte Roots-Schlagzeuger Brady Blade (u.a. Steve Earle, Emmylou Harris, Bob Dylan). Der Einfluß ihrer beiden musikalischen Mitstreiter auf dieses Werk ist deutlich hörbar - und von Fish bewusst so gewollt. Denn "Wild heart" wurde in 3 verschiedenen Studios aufgenommen, die das Ambiente der "backroads from Louisiana to Mississippi" perfekt einfangen. Zunächst ging's in Brady Blade's Shreveport/Louisiana-Studio um die "basic rhythm tracks" und den Gesang aufzunehmen, Dann machte man sich auf zu den Dickinson'schen Zebra Ranch-Studios in Hernando/Mississippi, wo man einige Hill Country Blues-Sessions abhielt, und schließlich ging's nach Memphis/Tennessee, um in den legendären Ardent-Studios die finale Überarbeitung vorzunehmen. Die Einflüsse all dieser Etappen sind deutlich zu hören, denn dieser packende, teils krachende Bluesrock strotzt nur so vor Southern-, Roots-, und Americana-Bezügen. Dazu hat Miss Fish ihre Songs in großartige Melodien gepackt. Das Album startet gleich mit einer absoluten Hammer-Nummer: "Road runner" heisst diese Eigenkomposition der Protagonisten, ein rauer, fetter, straighter, wuchtiger, toll groovender und wunderbar melodischer, mit tierischen Slide-Licks gespickter Swamp-Bluesrocker der allerersten Kategorie. Man spürt sie förmlich, die drückende Schwüle der Sumpfgebiete Louisiana's, aber auch diese bluesig rootsige Flair. Samantha brilliert im Break sofort mit einem phänomenalen, lichterloh brennenden Gitarrenritt. "Rattenscharf"! Die zweite Nummer, "Place to fall", ist eine mit viel Southern-Esprit ausgestattete, hraftvolle, druckvolle Bluesrock-Ballade, wieder eingebettet in eine tolle Melodie. Gegen Ende der Nummer hören wir ein wunderbares Duell zwischen Samantha's zündender Lead Gitarre und Luther Dickinson's rootsiger Lap Steel. Nach dem etwas lockereren, wieder dezent swampigen "Blame it on the moon", haut die Künstlerin mit "Highway's holding me now" erneut einen mächtig kochenden Power-Bluesrocker raus, der von ungemein rauen Gitarren bestimmt ist, inklusiver dreckiger, lauter, flammender Soli. Sehr rootsig wird's in dem weitestgehend akustisch gehaltenen, vorzüglichen "Jim Lee Blues pt.1", während man beim dreckigen, fetzigen "Turn it up" viele Bezüge zu den North Mississippi Allstars heraushört, ebenso wie zu Royal Southern Brotherhood, mit denen Samantha, vor allem deren ehemaligen Gitarristen Mike Zito, eine große Freundschaft verbindet. Ein exquisites Beispiel für die ruhigeren Passagen dieses wunderbaren Albums ist die toll groovende, wunderschöne, bluesige Southern-/Roots-Ballade "I'm in love with you" (geschrieben von Junior Kimbrough), die mit einer geradezu traumhaften Melodie aus den Lautsprechen fließt. Dazu begeistert Samantha mit einer herausragenden Gesangsleistung. Was steckt in dieser jungen Frau für ein Talent und Potential. Sie ist gerade mal 26 Jahre alt und hat nun schon 3 Alben von exorbitant hoher Qualität veröffentlicht. Wir sind tief beeindruckt! "Wild heart" jedenfalls ist ein absolutes "Killer"-Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Road Runner - 3:25
2. Place to Fall - 6:07
3. Blame It on the Moon - 3:35
4. Highway's Holding Me Now - 4:25
5. Go Home - 6:01
6. Jim Lee Blues Pt. 1 - 3:53
7. Turn It Up - 3:39
8. Show Me - 4:54
9. Lost Myself - 6:04
10. Wild Heart - 3:37
11. Bitch on the Run - 3:14
12. I'm in Love with You - 3:57

Art-Nr.: 8910
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Road runner
Place to fall
Blame it on the moon
Highway's holding me now
Turn it up
Wild heart
I'm in love with you

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