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Castiglia, Albert - I got love [2022]
Hi-Energy Bluesrock-Gitarrenhexer Albert Castglia präsentiert mit "I got love" ein absolutes "Pfund" von einem neuen Studioalbum. Er ist mal wieder in Höchstform! Der Albumtitel könnte vielleicht ein eher zurückgenommeneres, getrageneres oder gar verträumteres Werk sugggerieren, doch weit gefehlt. Der in New York geborene Sohn eines italienischen Vaters und einer kubanischen Mutter, der schon im Alter von 5 Jahren mit seinen Eltern nach Miami/Florida zog, wo er heute noch lebt, begibt sich vielmehr auf einen, voller ungeheurer Energie steckenden, genauso kompromißlosen wie leidenschaftlichen Power-Ritt, durch die rauen, dreckigen, von oft straighten, massiven, fetten Riffs und flammenden, elektrisierenden Gitarrenläufen bestimmten Landschaften des erdigen, kraftvollen rockorientierten Blues, bzw. bluesorientierten Rocks, wobei er, deutlich wahrnehmbar, seine Blues- und Rock-Roots überaus authentisch eins zu eins miteinander verbindet, zuweilen mit einem Hauch von Southern-Feeling. Der einstige Sideman (Lead-Gitarrist) der Chicagoer Blueslegende Junior Wells lässt sich mit seiner erstklassigen und bestens eingespielten Band (Justine Tompkins - bass, Ephraim Lowell - drums, Lewis Stephens - keyboards) von seinem kraftstrotzenden Weg abbringen. Das Album fühlt sich an wie eine brodelnde Live-Show, allerdings mit der erforderlichen Studio-Bodenhaftung, die es braucht, damit Castiglia's großartige Stimme und sein famoses Gitarrenspiel, beides Naturgewalten, den nötigen Raum haben, sich ihren klaren und unbeirrbaren Weg durch jeden der 11 hervorragenden Songs zu bahnen. Los geht's mit dem von kernigem Drumming und wuchtigen Gitarrenriffs angetrieben, energetisch rockenden, ein wenig ZZ Top-inspirierten, saustarken Titelstück "I got love". Hat eine großartige Melodie. Die Gitarren machen mächtig Dampf und Castiglia's packendes, voller Feuer steckendes Solo offenbart sofort seine ganze Klasse. Auch gesanglich war er nie besser. Welch ein Auftakt! Krachende Bluesrock-Power, die einen unmittelbar "unter Strom" stellt. Macht das Laune! Mit ähnlich hohem Energielevel kommt auch das anschließende, hervorragende "Don't pray with the devil", doch hier sind die Riffs und der Groove wunderbar funky. Mit dem jammigen Starkstrom-Gitarrensolo im Break bringt der Meister die Saiten regelrecht zum Glühen. Ein wenig relaxter, aber wirklich nur ein wenig, geht es bei dem herrlich groovenden "Sanctuary" zu. Tolle Percussion, ein wunderbares Gitarrensolo, dezent im Hintergrund angesiedeltes Orgelspiel und eine feine, gefällige Melodik bestimmen das Geschehen. Auf klassisches, partytaugliches Shuffle-/Roadhouse Blues-Terrain begeben sich Castiglia und seine Mitstreiter mit dem dynamischen, großartigen "Long haul daddy". Zündende, ja geradezu "wilde" (Slide)Gitarrenläufe und toll klimperndes Piano sorgen für Hochstimmung. Live gespielt, mit einem "feucht-fröhlichen" Publikum vor der Bühne, werden möglicherweise bei dieser Nummer die Gemäuer so manchen Clubs ins Wanken geraten. Beim mächtig kraftvollen, wuchtig rockenden Melvin Taylor-Cover "Depression Blues", im übrigen das einzige Cover dieses Albums, brilliert Castiglia mit wieselflinkem Wah Wah-Spiel, um mit dem ganz starken, in Kooperation mit Mike Zito, der das Album zudem auch wieder erstklassig produzierte, geschriebenen "Freedomland" (klasse Melodie, furioses Gitarrensolo) einfach wieder nur eine exzellent strukturierte Hammer-Bluesrocknummer der Extrakkasse hinterherzuschieben. Zum Schluß des Albums hören wir zwei eher etwas traditionell fundamentierte Bluesnummern, zunächst das powervolle, mit treibenden Gitarren und tollen Orgel-Fills instrumentierte "You don't know hell" (hat einen coolen Stevie Ray Vaughan/"Pride and Joy"-Groove), gefolgt von dem wunderbaren, mit viel Seele und Leidenschaft, präsentierten, schweren Slow-Blues "Take my name out of your mouth", inszeniert mit klimperndem Piano und brodelnden Slidegitarren. In diesser herausragenden Verfassung und mit solch hervorragenden Songs spielt sich Albert Castiglia immer mehr in den Mittelpunkt des zeitgenössischen Gitarren Blues und Bluesrocks. Sein Vorgängeralbum aus dem Jahre 2019 heißt "Masterpiece", was der Qualität der Musik auch entsprach, doch für "I got love" trifft die Bezeichnung "Meisterwerk" vielleicht noch passender zu. "Raw Guitar Bluesrock - wild and free"!

Das komplette Tracklisting:

1. I Got Love - 3:14
2. Don't Pray With The Devil - 3:21
3. Burning Bridges - 3:55
4. Sanctuary - 4:23
5. Double Down - 2:57
6. Long Haul Daddy - 5:27
7. What's Wrong With You? - 4:57
8. Depression Blues - 4:25
9. Freedomland - 3:58
10. You Don't Know Hell - 4:26
11. Take My Name Out Of Your Mouth - 6:00

Art-Nr.: 10562
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I got love
Don't pray with the devil
Sanctuary
Long haul daddy
Depression Blues
Freedomland
You don't know hell
Take my name out of your mouth

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Castiglia, Albert - masterpiece [2019]
Meistergitarrist Albert Castiglia ist einer der am höchsten geschätzten Vertreter des zeitgenössischen Gitarren Blues und Bluesrocks, ein bestechender Gittarist und exzellenter Songwriter und Sänger. Sein neues Album "Masterpiece" ist ein "Killer"-Teil geworden. Die ersten Reviews sind überwältigend. Produziert von "Kollege" Mike Zito, der hier deutlich seinen Spuren und seinen Einfluß hinterlässt, gelingt Castiglia eine mitreißende Reise durch die dreckigen, rootsigen, rauen Gefilde, des erdigen, sehr kraftvollen, etwas southern angehauchten Gitarren-Bluesrocks, vollgepackt mit Energie, Leidenschaft und Emotion. Das Songmaterial ist durchweg exzellent. Neben 2 Coververionen (Johnny Winter's "Too much seconal" und McKinley Morganfield's" I wanna go home"), handelt es sich ausschließlich um Eigenkompositionen Castiglia's, zwei davon in Zusammenarbeit mit Zito, der im übrigen bei dem Album auch als großartig aufspielender Multi-Instrumentalist in Erscheing tritt (guitars, bass, keyboards, drums)! Toll! Nicht wenige bezeichnen das Album als bislang stärkstes in Castiglia's Vita. Da ist tatsächlich was dran. Das Teil ist in der Tat ein echtes "Masterpiece"!

Das komplette Tracklisting:

1. Bring on the Rain - 3:30
2. I Tried to Tell Ya - 4:19
3. Heavy - 4:53
4. Keep on Swinging - 5:05
5. Masterpiece - 3:24
6. Thoughts and Prayers - 3:37
7. Too Much Seconal - 4:58
8. Catch My Breath - 3:08
9. Red Tide Blues - 3:02
10. Love Will Win the War - 4:34
11. I Wanna Go Home - 5:21

Art-Nr.: 9821
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Castiglia, Albert - wild and free ~ live [2020]
Florida's Bluesrock "guitarslinger" Albert Castiglia bläst mit seinem neuen Live-Album "Wild and free" voll zur (Gitarren)Attacke. Er und seine großartige Band (Justine Tompkins - bass, Ephraim Lowell - drums, Lewis Stephens - keyboards) , sowie die Gäste Mike Zito (Gitarre bei 1 Track) und Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty an der Orgel (bei 2 Tracks) lassen das "Funky Biscuit", einen Club in Boca Raton/Florida, wo das Album bei 2 Konzerten am 3. und 4. Januar 2020 mitgeschnitten wurde, in seinen Grundmauern erbeben. Die Setlist und die Songs sind cool und die Performance ist einfach richtig "hot". Castiglia, der einst als Sideman der Chicagoer Blueslegende Junior Wells die Bühne des Blues erklomm, ist in blendender Form und zeigt hier mühelos, was er für ein fantastischer "Gitarrenhexer" ist. Er gehört zu jener Zunft von Gitarristen, deren immenses Potential erst live vollends zur Geltung kommt. Der mächtig brodelnde Opener "Let the big dog eat" startet gleich, noch bevor Castiglia die ersten Worte singt, mit einem fulminanten, gewaltigen Gitarrensolo des Meisters, das sowohl die Musiker als auch das Publikum binnen kürzester Zeit auf eine amtliche Betriebstemperatur bringt. Der Anfang ist gemacht und für die folgenden, rund 72 1/2 Minuten geben die Musiker einfach alles, was sie aus sich rausholen können. "No way to slow down" - auch nicht bei den balladeskeren Songs. Als zweite Nummer steht die Mike Zito-Komposition "Hoodoo on me" auf dem Programm, ein treibender Volldampf-Bluesrocker, bei dem die Band das Gaspedal erneut bis zum Anschlag durchdrückt. Castiglia verbiegt die Saiten seines Instruments in den wilden, ausgedehnten Soli nach allen Regeln der Kunst. Es jault, quietscht, zwirbelt und rockt "absolutely wild and free". Ungemein stark und "on fire" präsentiert die Band dann die prächtige, aus Castiglia's letztem Studioalbum "Masterpiece" stammende Bluesrock-Ballade "Heavy", in einer über 9 1/2 Minuten andauernden Version, vollgepackt mit endlosen, jammigen, furiosen, aber auch schön differenzierten Gitarrenläufen. Das folgende, sumpfige, Slide-getränkte, temporeiche "Get your ass in the van" fühlt sich, im besten Sinne, zuweilen an, als sei ein über-stimulierter Elmore James am Werk. Großartig auch die Coverversionen von Johnny Winter's "Too much seconal" (an der zweiten Gitarre hier Mike Zito, der im übrigen das Album auch produzierte, und an der Orgel Allman Betts Band-Keyboarder John Ginty mit herausragendem Orgelspiel, inkl. tollem Solo), sowie von Paul Butterfield's "Lovin' cup" (irre Gitarrenausflüge, und abermals ein tolles Orgelsolo von Ginty). Das ist "bare-knuckle blues at its best". "Wild and free" ist ein Live-Album im besten Sinne des Albumtitels, bei dem Albert Castiglia und seine Band alles an Energie einbringen, was sie drauf haben. "Every inch of 'Wild and Free' is a stone gas for guitar fans", heißt es dazu in einem U.S.-Review. Dem ist nichts hinzuzufügen. Gitarren Bluesrock-Dynamik ohne Kompromisse! Von diesem furiosen "guitarslinger" wird man künftig sicher noch viel hören.

Das komplette Tracklisting:

1. Let the Big Dog Eat - 4:24
2. Hoodoo on Me - 4:10
3. I Been up All Night - 5:41
4. Heavy - 9:43
5. Get Your Ass in the Van - 4:20
6. Searching the Desert for the Blues - 5:52
7. Keep on Swinging - 6:20
8. Too Much Seconal - 8:10
9. Loving Cup - 8:28
10. I Tried to Tell Ya - 6:31
11. Boogie Funk - 8:26

Art-Nr.: 10030
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Let the big dog eat
Hoodoo on me
Heavy
Get your ass in the van
Too much seconal
Lovin' cup
I tried to tell ya

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