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Hiatt with The Jerry Douglas Band, John - leftover feelings [2021]
Zwei absolte Ikonen der amerikanischen Roots-/Americana-Musik mit einer grandiosen Kooperation. Der begnadete, unwiderstehliche Singer/Songwriter und Rootsrocker John Hiatt und der 14-fache Grammy-Gewinner und Dobro/Lap Steel-Hexer Jerry Douglas mit seiner Band spielten gemeinsam mit "Leftover feelings", aufgenommen im historischen RCA Studio B in Nashville, ein herrliches Americana-Album ein, das genüßlich die Grenzen zwischen Roots, Blues, Rock, Country und Bluegrass aufweicht und miteinander verschmelzen lässt. Beide Protagonisten sind voll in ihrem Element und warten mit herausragenden Leistungen auf - Hiatt mit seinem fabelhaften Songwriting und starken Gesang (alle Songs hat er komponiert, alle sind, typisch Hiatt, einfach exzellent und bleiben prächtig hängen), Dougles mit seinem umwerfenden, extrem fingerfertigen Dobro- und Lap Steel-Spiel (wunderbare Soli) - dazu stimmt die Chemie dieser beiden musikalischen Seelenverwandten so, als würden sie schon ewig zusammenspielen. Die Instrumentierung kommt komplett ohne Schlagzeug aus (vermisst man überhaupt nicht) und ist vorwiegend akustisch gehalten, bis auf die dezenten, doch durchaus erdigen Einsätze von Mike Seal's E-Gitarre. Tracks wie beispielsweise "Long Black Electric Cadillac" (toller, erdiger Groove, grassiger Outlaw-/Honky Tonk-Drive, sich mit Jerry Douglas' Dobro duellierende Lead E-Gitarre im Break) und "Keen Rambler" sind wunderbare "rustic rambles" in bester Tradition solcher klassischen Hiatt-Alben "The Tiki Bar Is Open", "Crossing Muddy Waters" oder "Terms of My Surrender". Andere Nummern wie etwa das baumstake "Mississippi Phone Booth" (dezente E-Gitarren-Riffs, großartige Dobro- und Fiddle-Klänge, eine klasse Melodie und ein Hauch von Southern Soul) oder "Buddy Boy" (schön kraftvoll, dynamisch und sehr vital) sind prächtige, erdige Roots Blues-Titel, während mit dem lockeren und hinreißend melodischen "The Music is Hot", eine flockige, wunderschöne, durchaus traditionell verwurzelte Countrynummer aus den Lautsprechern fließt, umgeben von surrender Fiddle, Lap Steel-Fills, Dobro und herrlichen Gitarren (im Text erweist Hiatt legendären Countrygrößen wie Waylon Jennings und Merle haggard die Ehre, zudem vermittelt die Nummer einen zarten Hauch der früheren Hot Band von Emmylou Harris). "I'm in Asheville" ist eine geradezu traumafte, natürlich frische Americana-/Country-Ballade, die insbesondere von Jerry Douglas' ganz klaren, umwerfend schönem Lap Steel-Spiel lebt, vereinzelt genial harmonierend mit einer, wie eine Pedal Steel klingenden E-Gitarre. Fantastisch auch die flotte, von einer exzellenten Melodie durchzogene Bluegrass-Nummer "All the Lilacs in Ohio" (toller Refrain), deren Instrumentierung neben typisch grassigen Klängen mit einer tollen E-Gitarre, inkl. klasse Solo, aufwartet. Ja, John Hiatt und Jerry Douglas mit seiner Band liefern mit "Leftover feelings" eine mehr als beeindruckende Vorstellung ab. Was sind das für brillante Musiker. Keine Frage, das ist die ganz hohe Americana-Schuke. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Long Black Electric Cadillac - 3:25
2. Mississippi Phone Booth - 3:06
3. The Music Is Hot - 3:46
4. All The Lilacs In Ohio - 3:29
5. I'm In Asheville - 3:26
6. Light Of The Burning Sun - 4:38
7. Little Goodnight - 4:43
8. Buddy Boy - 3:26
9. Changes In My Mind - 3:34
10. Keen Rambler - 3:25
11. Sweet Dream - 4:28

Art-Nr.: 10322
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long black electric Cadillac
Mississippi phone booth
The music is hot
All the lilacs in Ohio
I'm in Asheville
Light of the burning sun
Buddy boy

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