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Smith, Mindy - long island shores [2006]
Bereits mit ihrem Debüt "One Moment More" hatte Mindy Smith uns, wie auch die Presse und die Kritiker zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen. Um es vorwegzunehmen, auch mit ihrem zweiten Werk hat die in Long Island, N. Y. geborene, aber mittlerweile in Knoxville, TN lebende Singer/Songwriterin wieder einen Glanzpunkt im Roots-, Folk-, Country-, Americana-Bereich gesetzt. Schon mit den ersten Tönen des entspannten, voller Atmosphäre befindlichen Auftaktstückes "Out Loud" wird man von ihrer magischen Art, Musik zu vermitteln, gefangen genommen, ja verzaubert, ganz zu Schweigen von der einzigartig, im angenehmen Sopranbereich liegenden, glasklaren, reinen Stimme, mit der sie stoisch ihre Texte zwischen Liebe und Gott in hinreißender Art und Weise vorträgt. Hervorragend harmonieren mit ihr die wenigen, auserwählten, exzellenten Musiker, die zum Teil auch schon beim Vorgänger mitwirkten (u.a. Dan Dugmore, Bryan Sutton, Eddie Bayers, Michael Rhodes), aber auch die stark involvierten Gitarristen Lex Price und Buddy Miller. Alle Instrumentalisten spielen eher zurückhaltend. Trotzdem spürt man, neben der durchaus wahrzunehmenden inneren Kraft der Musik, merklich die Freude und die Hingabe, mit der sich alle Beteiligten in den fast ausschließlich von Mindy komponierten Stücken (hin und wieder mit diversen Co-Autoren) einbringen. Auf der einen Seite gibt es Lieder, bei denen Smith vollkommen introvertiert in ihre eigene Welt abzutauchen scheint ("Edge Of Love" - kammermusikartig, mit zarter Violinenbegleitung, "Tennessee" - stoisch, Akustik-, E-Gitarren-Untermalung, "You Just Forgot" - trotz verwendeter, für sie ansonsten untypischer Drum-Loops recht monoton gehalten, "Out Of Control" - folkig, trockene Banjo-Begleitung, stimmungsvolles Cello, "Long Island Shores" - ruhig beginnend, mit kräftiger werdendem Verlauf, oder "Peace Of Mind" - friedvoll wie der Titel, nur Mindy's Gesang und feine Akustikgitarren-Begleitung), auf der anderen Seite aber besticht sie mit überaus melodischen, flockig flotten und ausdruckstarken Songs wie "Little Devil" (wunderbare Mandoline, schöne Steelguitar-Tupfer), das lockere "Please Stay" (verfügt gar über ein ganz dezentes Sheryl Crow-Flair bei satter Akustik, E- Gitarren-Begleitung, pumpendem Bass), das voller Southern-Gospel-Psychedelic-Flair steckende "I’m Not The Only One Asking" (bluesiger Refrain, E-Slide-, Mandolinen- und Orgel-Fills), das überragende Duett mit dem bereits erwähnten Buddy Miller beim Roots-poppigen "What If The World Stops Turning" (ein echter Ohrwurm, klasse Gitarrenarbeit), oder das schon fast in Richtung Bluegrass-Folk driftende "You Know I Love You Baby"! Die Musik ist geradezu ideal für die jetzt kälter werdende Jahreszeit und läd dazu ein, unter einer wärmenden Decke bei heißen Getränken entspannt dem Treiben von Mindy und den phantastischen Musikern zu lauschen, kann aber auch genauso gut in der sommerlichen Abenddämmerung zu einem kühlen Glas Wein auf der Veranda oder der Terrasse im Garten genossen werden. Hinzu kommt ein geschmacklich und farblich hervorragend gestaltetes Cover/Booklet, zwischen Fantasy- und Märchenhaftem pendelnd, mit vielen Bildern der verträumt wirkenden Hauptakteurin, natürlich mit allen Texten und wichtigen Infos. Auch mit ihrem zweiten Album "Long Island Shores" ist Mindy Smith, zu der Vergleiche mit Interpretinnen wie Alison Krauss, Nanci Griffith, Julie Miller, Patty Griffin oder auch Emmylou Harris absolut legitim erscheinen, wieder ein sehr individuell anmutendes Klassewerk auf hohem Niveau gelungen. Ein durch und durch imponierendes, zauberhaftes, rootsiges Singer-Songwriter-/Folk-/Alternate Country-/Americana-Vergnügen! Lassen Sie sich einfach von Mindy Smith gefangen nehmen. Sie werden es nicht bereuen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out loud
Edge of love
Please stay
What if the world stops turning
Long Island shores

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Smith, Mindy - one moment more [2004]
Die Kritiker in den USA sind aus dem Häuschen, die Presse schwärmt von ihr in vollen Zügen, die Musikerkollegen sind voll des Lobes, und auch beim Publikum scheint sie ganz groß einzuschlagen - die junge, bezaubernde, in Smithtown, Long Island aufgewachsene und jetzt in Nashville lebende Singer/Songwriterin Mindy Smith! Kein Wunder, denn ihr hinreißendes Debut "One moment more" ist schlichtweg ein Traum! Eine Menge Aufmerksamkeit und regelrechte Begeisterungsbekundungen erntete Mindy vor einigen Monaten mit ihrem Beitrag zu dem Dolly Parton-Tribute "Just because I'm a woman", zu dem sie eine herzerfrischende, so herrlich "neu" wirkende Version von "Jolene" beisteuerte, zu der Dolly Parton selbst sagt: "Jolene has been done many times by many artists, including me, but Mindy's version is my favorite". Wenn das kein Kompliment ist! Dieses "Jolene" (u.a. mit Sonny Landreth an der Gitarre) ist hier übrigens auch als "hidden track" vertreten. Doch das ist nur das "Tüpfelchen auf dem i", denn erst die 11 restlichen Tracks des Albums, allesamt aus der Feder von Mindy selbst, zeigen nachhaltig, mit welch einer Ausnahmekünstlerin wir es hier zu tun haben. Bestechend schöne, zumeist entspannende, gefühlvolle Songs voller faszinierender Melodien, die genauso geschickt wie selbstverständlich die Grenzen zwischen Roots, Acoustic Country, Folk, Country, Country-Folk-Rock, Alternate Country und Americana ineinander fließen lassen. Und diese Stimme: Unverbraucht, rein, ungemein frisch (wie übrigens die gesamte Musik), glasklar, kräftig! Fragile, gebrechliche Momente vereinigt sie problemlos mit energischen! Grob könnte man Mindy Smith in der Mitte zwischen Lucy Kaplansky, Nanci Griffith, Emmylou Harris, Patty Griffin, Julie Miller, Tift Merritt, Emmylou Harris und Alison Krauss sehen, doch sie hat ihren ganz eigenen, unwiderstehlichen Stil längst gefunden, mit dem sie in dem erlauchten Kreis der oben genannten Damen nicht nur mithalten kann, sondern ihn prächtig ergänzt! Ihre wundervollen Lieder sind, wie sie selbst unterstreicht, allesamt sehr persönlich und autobiographisch - wirken damit ausgesprochen ehrlich. Zudem hat Produzent Steve Buckingham völlig auf aufgesetzten Schnickschnack verzichtet und alles klar und sauber auf den Punkt gebracht. Toller Sound! Es braucht eigentlich nur ein paar Sekunden, nachdem man die CD gestartet hat, und schon ist man in dieser Musik gefangen. Das Eröffnungsstück "Come to Jesus" beweist dies eindrucksvoll! Was für eine herrliche, schön angerockte Roots-, Folk-, Country-, Americana-Nummer, umgeben mit einem Hauch von Julie Miller. Prächtiger, sehr intelligent gespannter Bogen zwischen sehr ruhigen, zarten Passagen und satten, rockigen, rauen E-(Slide)-Gitarren-Läufen in der Mitte, eingebettet in eine tolle Melodie. Ein super Auftakt, dem bis zum Ende ein Highlight nach dem nächsten folgt. Zum Beispiel das wunderbar relaxte, flockige, geschmeidig dahin gleitende "Falling" mit seiner tollen Acoustic Gitarren-/Mandolinen-Begleitung, der schönen Melodie und diesem "laß die Sonne in dein Herz"-Gesang, die elegante, folkige Ballade "Raggedy Ann", das flotte, recht knackige, wieder mit einer traumhaften Melodie ausgestattete, countryrockige, frische "Fighting for it all" mit seinem tollen E-Gitarren-Break, der klare, voller transparenter Gitarren gespickte Country-3/4-Takter "Train song", das lässige "It's amazing", bis hin zu dem faszinierenden, nur aus sparsamer Acoustic Gitarre und Violinen instrumentierten, herrlichen Titelstück "One moment more". Ein von vorn bis hinten hochklassiges Album, bei dem Mindy natürlich auch auf eine Anzahl hochkarätiger Musiker zurückgreifen kann. Mit dabei sind u.a.: Bryan Sutton: acoustic guitar, Kenny Vaughan: electric guitar, Will Kimbrough: electric guitar, Dan Dugmore: steel, Glenn Worf: bass, Paul Griffith: drums, usw.! Der Hype, der um Mindy Smith jetzt möglicherweise entstehen wird, ist in ihrem Fall voll und ganz gerechtfertigt. Sie hat das Zeug und das Charisma eine ganz Große zu werden. Roots/Folk/Country/Americana voller Substanz, Gefühl, Seele und Frische, dessen traumhafte Melodien und dessen himmlischer Gesang den puren Genuß bedeuten. Brillant! Das ist sie, die hohe Schule der Singer/Songwriter-Kunst. Dem Zauber dieser Songs kann man sich einfach nicht entziehen!

Art-Nr.: 2272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Falling
Fighting for it all
Train song
One moment more

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Smith, Mindy - same [2012]
Fünftes, ganz großartiges Album der exzellenten Singer/Songwriterin aus Nashville, deren Karriere vor einigen Jahren mit einer bezaubernden Version von Dolly Parton's "Jolene" so richtug Fahrt aufnahm. Traumhaft schöne Americana-Musik, teils sehr flüssig, auch mal rockig, teils fragil und wunderbar balladesk, irgendwo zwischen Folk, Roots und Alternate Country, auch mal mit einem Hauch von bluesigen und jazzigen Momenten. Tolles Songwriting, Mindy's "voice like an angel" und eine sehr klare und saubere, sehr feine Instrumentierung bestimmen das Geschehen. Dennoch fehlt nie eine gewisse Portion "grit". Wir hören viele akustische Instrumente, hin und wieder herrlich harmonisch eingebrachte glasklare Pedal Sreel-Linien (Dan Dugmore), mal eine schöne Orgel und ein Klavier, Drums, Bass - und wenn die E-Gitarre mal zum Einsatz kommt, kann sie durchaus würzig, erdig und rootsig klingen. Wundervolle Musik, nicht nur für die Fans von Emmylou Harris, Patty Griffin, Mary Chapin Carpenter, Tift Merritt, Nanci Griffith & Co.. Mindy Smith hat sich endgülig in der Liga der genannten Koleginnen etabliert.

Das komplette Tracklisting:

1. Closer - 3:35
2. Take Me Back - 3:37
3. Pretending the Stars - 3:19
4. Don't Mind Me - 4:11
5. Tin Can - 2:59
6. Everything Here Will Be Fine - 2:47
7. Sober - 3:15
8. Devils Inside - 3:37
9. Cure For Love - 3:10
10. Where You're Walking On My Grave - 3:07
11. If I - 4:57

Art-Nr.: 7851
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Closer
Take me back
Pretending the stars
Tin can
Everything here will be fine
Sober
Devil's inside

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