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Miller, Buddy - midnight and lonesome [2002]
Buddy Miller ist eine der zentralen Figuren der Roots-Szene und des Alternate Country - und welche Beseutung er für das Genre hat, untermauert er einmal mehr mit dem meisterhaften "Midnight and lonesome". Ungeschliffener, roher, zeitgenössischer Countryrock/Americana voller Ideen und exorbitanter Musikalität! Einfach wunderbar! Buddy und seine Frau Julie zählen längst zu den begehrtesten Songschreibern des modernen Nashville, so ist zum Beispiel Country-Megastar Lee Ann Womack eine begeisterte Anhängerin von Julie's Songs, die sie immer wieder für ihre Alben verwendet. Doch in der eigenen Interpretation ihrer Songs finden Buddy und Julie ihre größte musikalische Erfüllung - der Zuhörer im übrigen auch! Auch auf Buddy's neuem Werk spielt Julie selbstverständlich wieder eine entscheidende Rolle, taucht sie doch oftmals als Gesangspartnerin auf, und hat 6 der 11 Songs komponiert, bzw. mitkomponiert. Das Album startet mit einer großartigen, staubigen, rockigen Version des Everly Brothers-Klassikers "The price of love", dem Buddy eine herrliche Rootsrock-Note einhaucht. Bestechende Gitarrenlicks! Über den klasse "Ramblin'"-Country-Heuler "Wild card", mit gediegenem Honky Tonk-Feeling und etwas Blues-Flair äußerst rootsig in Szene gesetzt (herrliche Fiddle und Gitarre), geht's zu einem absoluten Killer-Track! "I can't get over you" ist wieder einmal so eine Traum-Ballade aus Julie's Feder, bei dem einem die absolute Gänsehaut überkommt. Eine unwiderstehliche Melodie! Country-Diva Lee ann Womack unterstützt Buddy's großartigen Gesang mit wunderbarer Zweitstimme. Rootsig, und doch von grandioser Schönheit und Reinheit. Ein traumhaftes Steelguitar-Solo von Larry Campbell, gefolgt von Buddy's toller Lead-Gitarre im Mittelteil geben dem Song noch das "Tüpfelchen auf dem i", und machen ihn zu einem dieser Stücke, dessen Einzigartigkeit allein schon den Kauf eines Albums lohnt. Doch es geht auf höchstem Niveau weiter: Mit dem dezent swampig angehauchten Countryrocker "Midnight and lonesome", dem lustigen, modernen "When it comes to you", dem bärenstarken mit Bill Mallonee (Vigilantes Of Love) geschriebenen, lässigen Road-Rootsrocker "Water when the well is dry" mit einer wunderbaren Melodie, runtergehend wie Öl, inklusive tollem Mundharmonika-/E-Gitarren-Wechselspiel, der abgehenden Cajun Country-Rock'n Roll-Nummer "Little bitty kiss", dem wunderbaren Jesse Winchester-Cover "A showman's life" (Background-Gesang Emmylou Harris), dem Buddy seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt und und und...! Das Finale des Albums bildet der von Julie kurz vor Einspielung des Album geschriebene Song "Quecreek" über die an ein Wunder grenzende Rettung von 9 verschütteten Minenarbeitern, den die beiden wunderbar inspiriert vortragen. Einzigartig! Erneut ein absolutes Genre-Meisterwerk!

Art-Nr.: 1702
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Miller, Buddy - universal united house of prayer [2004]
Roots-/Americana-/Alternate Country-Ikone Buddy Miller, begnadeter Gitarrist, einzigartiger Sänger, großartiger Songwriter, Produzent, wohl einer der angesehensten Musiker des Genres überhaupt, mit seinem neuen Album! Was dieser Kerl auch anpackt, es hat Hand und Fuß! Auch "Universal united house of prayer" avanciert zu einem wahren Triumpf seiner musikalischen Innovation und herausragenden Fähigkeiten, voller traditionsbewußter, emotionaler Intensität. Miller drückt seinem ihm typischen Americana-/Alternate Country-Sound diesmal einen gehörigen Soul- und Gospel-Stempel auf, womit er Sixties-Größen, wie Marvin Gaye und den Staples seine Referenz erwist. Humanität, ethische und religiöse Werte und die menschliche Seele sind nur einige der Themen, die in den 11 fantastischen Songs durchleuchtet werden. Erdig, dreckig, harsch, roh und rough, aber voller technischer Brillanz, einzigaritiger Strukturen und mitreißender Arrangements geht Miller zu Werke. Wunderbar der energische, kraftvolle, schwarze Background-Gesang der beiden Töchter des "Fairfield Four"-Mitgründers Rev. Sam McCrary, Regina und Ann McCrary, die das soulige Gospel-Feeling auf fast allen Songs noch einmal untermauern. Los geht's mit der Mark Heard-Nummer "Worry too much", einem ungemein rauen Midtempo-Rootsrocker voller Southern-Gospel-Soul, bei dem Miller sogleich sein einmal mehr excellentes, unverkennbares Lead-Gitarrenspiel zum Besten geht. Der Funke springt sofort über! Herrlich dann auch das anschließende Remake des Louvins-Klassikers "There's a higher power" in einem wunderbaren, inspirierten, akustischen Gewand, gefolgt von dem trockenen, direkten, mit schöner Fiddle und tollen Gitarrenriffs gespickten, wieder voller Gospel-Anleihen und souligem Background-Gesang steckenden, von Buddy und Julie komponierten (von den beiden gibt's noch drei weitere Nummern), tollen Roots-/Alternate Country-Rocker "Shelter me"! Was wir dann hören, ist eine wahrhaft mitreißende, über 9-minütige Coverversion von Bob Dylan's, in diesen Tagen aktueller denn je wirkendem, Antikriegs-Epos "With God on our side", dem Buddy unverkennbar seinen typischen Americana-/Countryrock-Stempel aufdrückt! Wundervoll auch die semi-akustische, melodische Countryballade "Wide river to cross", mit Emmylou Harris als Background-Sängerin, grfolgt von dem traumhaften, ebenfalls von einer tollen Melodie geprägten, knackig satten Countryrocker "Fire and water", vollgepackt mit herrlichem Twang und unverkennbarem E-Gitarren-Sound, wie ihn eben nur Buddy Miller fabriziert. Genial auch der ungemein dreckige, von Buddy und Jim Lauderdale komponierte Roots-Countryrock-Kracher "Don't wait", der zwischedurch abrockt "wie die Sau", um anschließend wieder in einen etwas gemäßigteren, rootsigen, von Fiddle, Mandoline, Gitarre und toller Percussion bestimmten Midtempo-Groove zurückzufallen, wie auch das gemeinsam mit Victoria Williams geschriebene, robuste, folkige "This old world". Musikalische Wegbegleiter sind u.a. der großartige Brady Blade am Schlagzweug, Byron House am Bass, Phil Madeira (Orgel, Akkordeon, Lap Steel), Tammy Rogers (fiddle), Julie Miller, Jim Lauderdale, usw.! Über 50 Minuten leidenschaftlicher, ungeschliffener, intensiver, rauer, voller Gospelsoul steckender Rootsrock/Americana/Alternate Country für höchste Ansprüche! Schöne Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 2783
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shelter me
Wide river to cross
Fire and water
Don't wait
Returning

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Miller, Buddy & Julie - love snuck up [2004]
Buddy Miller und seine Frau Julie zählen ohne "wenn und aber" zu den wichtigsten und zentralen Figuren der Roots-/Alternate Country und Americana-Szene. Sowohl als Songwriter, wie auch als Musiker und Performer gehören sie seit Jahren zu denjenigen, die dieses Genre nachhaltig prägen. Das vorliegende ALbum "Love snuck up" ist eine großartige Compilation von gemeinsamen Arbeiten der beiden aus den letzten rund 10 Jahren. Alle Titel sind schon einmal auf den Solowerken von Buddy oder Julie, wie auch auf deren einziger gemeinsamer CD aus dem Jahre 2001, veröffentlicht worden, doch diese "Best of" ist in soweit interessant, daß sie eben alle Alben der beiden umfasst, und nur Stücke darauf enthalten sind, wo beide gemeinsam in Aktion treten. Tracks von Buddy, bei denen Julie nicht auftaucht, oder umgekehrt, fehlen. Einziges "neues" Stück ist eine fantastische, schön roh und rockig gehaltene Neueinspielung von "You make my heart beat too fast", ursprünglich auf Buddy's erstem Album "Your love and other lies" zu finden. 14 Tracks bei knapp 52 Minuten Spielzeit! Ein schöner Sampler für alle Buddy und Julie-Fans; der ideale Einstieg für alle, die es noch werden wollen.

Art-Nr.: 2481
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Miller, Buddy & Julie - written in chalk [2009]
Ein gemeinsames Album der Millers! Großartig! Amaricana-Held Buddy Miller und seine Gattin begeistern mit einem meisterhaften, ungemein vielseitigen, staubtrockenen Werk höchster und feinster Americana-Kultur zwischen Folk, Blues, Jazz, Gospel und Alternate Country. Zumeist sehr sparsam instrumentiert und eingespielt mit ein paar der genialen Weggefährten der Millers (Stuart Duncan, Brady Blade, Gurf Morlix, Byron House, Larry Campbell, Russ Pahl, Patty Griffin, Emmylou Harris...) erweist sich Buddy vor allem als grandioser Musiker (Gitarrist) und Sänger, während Julie durch faszinierendes Songwriting glänzt (auch sie übernimmt bei einigen Tracks den Lead-Gesang). Buddy war ja zuletzt fast ausschließlich mit der Band von Alison Krauss und Robert Plant auf deren "Raising sand"-Tour unterwegs. So überrascht es keineswegs, dass auf dem Album mit der Coverversion des großartigen Swamp Country-Blues "What you gonna do Leroy" von Mel Tillis auch ein exzellentes Duett zwischen Miller und Plant enthalten ist, bei dem der ehemalige Led Zeppelin-Frontmann mit einer tollen Performance überzeugt. "Written in chalk" wird dem hohen Anspruch, den die Millers an sich selbst, als auch dem, den die Fans an sie stellen, voll und ganz gerecht. Pure, unverfälschte Roots-/Americana-Musik der Extraklasse! Außergewöhnlich! Authentisch! Handwerklich brillant!

Die komplette Tracklist:

1 Ellis County - 3:51   
2 Gasoline and Matches - 3:14   
3 Don't Say Goodbye (with Patty Griffin) - 5:10   
4 What You Gonna Do Leroy (with Robert Plant) - 3:45   
5 Long Time - 4:13   
6 One Part, Two Part (with regina & Ann McCrary) - 3:43   
7 Chalk (with Patty Griffin) - 3:40   
8 Everytime We Say Goodbye - 4:34   
9 Hush, Sorrow (with Regina McCrary) - 4:02   
10 Memphis Jane - 6:16   
11 June - 4:15   
12 The Selfishness in Man (with Emmylou Harris) - 4:20

Art-Nr.: 6273
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ellis County
Don't say goodbye
What you gonna do Leroy
Chalk
Everytime we say goodbye
The selfishness in man

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Miller, Buddy and Jim Lauderdale - buddy and jim [2012]
Großartig! Buddy Miller und Jim Lauderdale, die beide zu den absoluten Pionieren der aktuellen Americana-Bewegung zählen, kommen mit ihrem ersten, gemeinsamen Album. Die beiden gehören zweifellos zu den ganz großen Singer/Songwritern Amerikas, was deren gemeinsames Projekt erneut nachhaltig unter Beweis stellt. Auch im beiderseitigen Verbund funktioniert das hervorragend. "Buddy and Jim" ist ein exzellentes Werk geworden, vollgepackt mit ungemein abwechslungsreichen, kompakten, wunderbaren Songs an der Schnittstelle Roots, Alternate Country und Americana. Es gibt akutsisch fundamentierte, grassig angehauchte Songs, vom Spirit des Südens unterwanderte, voller Seele steckende, trockene, staubige Alternate Country-Stücke und erdige, fröhliche, erfrischende Uptempo-Roots-/Americana-Rocker, die manchmal gar ein wenig an Steve Earle erinnern (mit rauer E-Gitarre und herrlichen Orgel-Klängen). Das Album wirkt überaus inspiriert, authentisch und natürlich. Neben Buddy (E-Gitarre) und Jim (Akustische Gitarre) sind noch eine ganze Schar bester Americana-Instrumentalisten mit am Start, wie Stuart Duncan (Fiddle, Mandolin), Russ Pahl (Pedal Steel, Banjo), Patterson Barrett (Piano), Dennis Crouch (Acoustic Bass) und Marco Giovino (Drums). Ein prachtvolles Diett-Werk, das wieder einmal das schier grenzenlose Potential dieser beiden Ausnahmekünstler aufzeigt. Sehr, sehr stark!

Das komplette Tracklisting:

1. I Lost My Job of Loving You (3.11)
2. The Train That Carried My Gal From Town (3.55)
3. That's Not Even Why I Love You (3.38)
4. South in New Orleans (2.59)
5. It Hurts Me (3.09)
6. Vampire Girl (2.42)
7. Forever and a Day (2.32)
8. Lonely One in This Town (2.45)
9. Looking for a Heartache (3.32)
10. I Want to Do Everything for You (3.19)
11. The Wobble (3.03)

Art-Nr.: 8012
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Miller, Dean - platinum [2005]
Für Nachkömmlinge berühmter Musikerpersönlichkeiten erweist sich der Weg im gleichen Business unterzukommen, trotz zweifellos günstiger Startbedingungen, oftmals steiniger als erwartet. Ein Beispiel für diese These ist Dean Miller, Sohn der Countrylegende Roger Miller ("King Of The Road")! Rein äußerlich eine Mischung aus einem jungen Johnny Cash und Tom Hanks, schien dieser schon relativ frühzeitig dafür prädestiniert zu sein, sowohl im Musikgenre, als auch im Schauspielfach Fuß fassen zu können. Letztendlich überwogen aber die musikalischen Roots. Seine Ursprungs-Band "The Sarcastic Hillbillies" hatte keine Lust auf vermeintliches "Stardom", und so versuchte Dean Anfang der Neunziger, mit ein paar Songs im Gepäck sein Glück in Nashville. Schnell war er aufgrund seines Namens, insbesondere aber seines Talentes, ein gern gesehener Gast bei Songwriting-Sessions. Mehr sollte aber für längere Zeit nicht herausspringen. 1997 schien dann doch der Durchbruch geschafft zu sein. Sein Debütalbum wurde seitens des Labels mit großem Aufwand produziert und auch gepuscht, der Erfolg stellte sich allerdings, trotz hervorragender Kritiken (die New York Times listete die CD unter den zehn besten Alben des Jahres), nicht ein, und zu mehr als einem intensiven Partyleben sollte es für einige Jahre nicht reichen. Miller musste sich irgendwann mit weltlichen Jobs durchschlagen, die aber laut eigener Aussage seinen Blick für die Realität wiederbelebten, und ihn zu einem besseren Mensch werden ließen. Er begann erneut Songs zu schreiben, und es gab mit Stücken u. a. für Terri Clark, Trace Adkins und George Jones erste Erfolge zu vermelden. Mittlerweile hat sich Koch Records des geläuterten Newcomers von einst angenommen und sein neues, ganz großartiges Album "Platinum" veröffentlicht. Elf Stücke alle im 3-Minuten-Single-Format, die zeigen, dass Dean Miller als aktiver Musiker nichts verlernt hat. Im Gegenteil, das Werk hat eigentlich alles, um den lang ersehnten Durchbruch endgültig zu vollziehen. Neun Stücke davon stammen aus Dean’s eigener Feder (z.T. mit Co-Writern), ein Cover von Fred Eaglesmith "105", und eine recht eigenständige Version eines Liedes von Vater Roger "I’ve Been A Long Time Leaving". Kurzweil war wohl das Motto, unter dem das Werk eingespielt wurde. Miller betonte, dass er keine Lust auf Experimente habe, und gab sich selbst ein recht knappes Zeitlimit zur Produktion des Silberlings. Zweifelsohne die richtige Herangehensweise, denn das Songmaterial ist exzellent, ohne auch nur den Ansatz von Hängern, die Texte zum Teil amüsant und voller autobiografischem Anstrich. Dazu kommen absolut überragende Musiker, die an Miller’s Kompositionen offensichtlich großen Gefallen gefunden haben. Herausragend dabei die starken Gitarristen Kenny Greenberg und Jeff King, Piano-Mann Gordon Mote und Steel-Koryphäe Russ Pahl, die allesamt immer wieder wohl dosierte Glanzpunkte im Rahmen der knapp bemessenen Zeit zu setzen wissen. Wie bereits erwähnt, schwierig den einen oder anderen Song explizit herauszunehmen, man kann alle elf Stücke lobpreisen. Der Opener "Hard love" mit seinem satten Dobro-E-Gitarrenintro, zeigt einen stimmlich frischen Dean Miller in Manier eines Johnny Cash’s, an der Grenze zum Sprechgesang, dazu kommen tolle Steel- und E-Gitarrenduelle; "Ready For The Rain", eine Outlaw-Country-Ballade, sehr atmosphärisch mit den berühmt-berüchtigten Telecaster-Fills und "Orgel-Pfeifen" in Szene gesetzt; zwei weitere starke Balladen "Stronger Than Your Love" und das bluesige "Coming Back To You”"(bärenstarkes Gitarrenspiel von Greenberg und King), die ein wenig texanisches Espirit eines Radney Fosters versprühen; der kraftvolle Southern-Rocker "On A Good Day" mit den klimpernden Honkytonk-Pianopassagen eines Gordon Mote (Skynyrd’s Billy Powell lässt grüßen) und klasse Double-Leads erneut vom prächtig harmonierenden Guitar-Duo Greenberg/King! "Right Now", der einzige Countrysong mit etwas poppigem Charakter, sollte als Single ausgekoppelt werden: Sehr radiotaugliche, schöne Melodie, auch mit ein wenig Phantasie kompatibel auf Acts wie Drew Womack/Sons Of The Desert, Rushlow oder Rascal Flatts - kratzige Akustikgitarre, schöne Orgel-Fills und ein tolles E-Gitarren-Solo inbegriffen. Stark! Zum Ausklang noch zwei humorige Nummern, "Yes Man", das zeigt, was Männer so alles für die Liebe zu einer Frau in Kauf nehmen, und eine kleine, spaßige Abrechnung mit Nashville’s Entscheidern bei "Music Executive" (köstlicher, mitgrölbarer Text: "I’m a music executive, I’m an industry star, ‘Got no time to listen, I’m too late for the bar"…). Dean Miller hat ein starkes, ausgeglichenes und sehr sauber produziertes Werk hingelegt. Er wirkt gereifter denn je und scheint offensichtlich den Spaß am Songwriting und Musizieren wieder gefunden zu haben. Wenn jetzt mit dieser CD nicht der Durchbruch gelingt, wann eigentlich dann? Klasse Musik, sowohl für Traditionalisten, als auch für Verfechter modernerer New Country-Songs! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3615
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Miller, Scott & The Commonwealth - reconstruction ~ live [2007]
Die "Bärchen Records-Crew" hatte im April 2006 im Rahmen des mittlerweile außerordentlich renommierten Americana/Roots-Festivals "Blue Highways" im niederländischen Utrecht das für Europa seltene, dafür aber um so genußvollere Vergnügen, Scott Miller and The Commonwealth einmal live erleben zu dürfen.
Dort mußten der Ex-Frontmann der legendären Rootsrock-Formation "The V-Roys" und seine Truppe als "Opening-Act" ran und brachten uns und das Publikum mit einem dynamischen und musikalisch über jeden Zweifel erhabenen, prächtigen Set sofort auf die richtige "Betriebstemperatur". Großartig, dass deren tolle Live-Mucke nun auch auf einem entsprechenden Live-Album der aktuellen "Citation"-Tour festgehalten wurde! Mitgeschnitten an drei Tagen (7. - 9. Dezember 2006) im Down Home in Johnson City/Tennessee, ist das Werk mit 19 Tracks/gut 67 Minuten Spielzeit (plus einem kurzen Spaß-Intro) randvoll gepackt und liefert einen prima Querschnitt der bisherigen drei Studioalben "Thus Always To Tyrants" von 2001 ("I Made A Mess Of This Town", "Dear Sarah" "Goddamn The Sun", "Is There Any Room To Cross"), "Upside Downside" von 2003 ("Amtrak Cresent", "Angels Dwell", "It Didn’t Take Too Long", "For Jack Tymon") und dem bereits erwähnten "Citation" von 2006: Letztgenanntes ist natürlich auf diesem Silberling schwerpunktmäßig vertreten mit tollen Live-Fassungen von "Jody", "Eight Miles Per Gallon", "Only Everthing", "Freedom’s A Stranger", "Still People Are Moving", "On A Roll" und "Wild Things"! Mit "Spike"1 (Tom Petty) und "Hawks And Doves" (Neil Young ) gibt es dazu zwei klasse Coverversionen, wobei der Young-Klassiker auch bereits auf "Citation" vertreten war, hier jetzt allerdings noch etwas rauer und authentischer. Man meint fast, Miller hätte sich für den Song Crazy Horse als Backing-Band ausgeliehen. Überhaupt bieten die Jungs eine herrlich raue, erdige, trockene, rootsige und unbeschwerte Performance voller Spielfreude und Energie in einer spürbar unbeschwerten, recht intimen Club-Atmosphäre. Staubiger Rootsrock, großartiger Alternate Country-Twang und knackiger Americana-Rock - kurzweilig, abwechslungsreich, kompetent! Miller's Truppe Commonwealth, bestehend aus Shawn McWilliams (Drums), Eric Fritsch (Keyboards, Guitar) und Jeremy Pennebaker (Bass), wie auch der Bandchef persönlich, zeigen sich in blendender Verfassung. Scott, auch gesangstechnisch sehr überzeugend, mit seinem vorzüglichen E-Gitarren-Spiel und die beeindruckende Rhythmusfraktion in seinem Rücken wirken, vor allem auch bei den vielen Tempovariationen innerhalb der Songs, überaus eingespielt. Trotz Miller's unbestrittenem, eigenständigem Stil schimmern immer wieder vermeintliche Einflußquellen durch, die von Neil Young, Chris Knight, Ryan Adams, John Mellencamp, Bruce Springsteen und Steve Earle bis hin zu Dan Baird oder den Bottle Rockets reichen. Besonders erwähnenswert in einem sich auf durchgehend hohem Niveau bewegenden Programm sind beispielsweise flotte und satt rockende Sachen wie "It Didn’t Take Too Long", ein fulminanter Roadhouse Rocker in bester Chuck Beryry-/Dan Baird-Manier und das Slide-wütige "Eight Miles Per Gallon", aber auch countryorientiertere, entspanntere Songs wie das lockere, staubige "Angels Dwell" (schöne Akustikgitarrenarbeit), "Arianne" (klasse Harmonies, einfühlsames E-Gitarren-Solo), das semi-akustische "On A Roll" (schön trocken, wieder tolles E-Gitarren-Solo) und das rhythmische, knackige, rootsige "For Jack Tymon" mit seinen tollen E-Breaks. Und wenn dann mit "Drunk All Around This Town" und "Is There Room On The Cross?" die Menge zum feuchtfröhlichem Mitgrölen animiert wird, und dies auch mit Freude und tosendem Beifall tut, dürfte auch dem Letzten klar werden, dass die Leute in Johnson City mit Scott Miller & The Commonwealth eine prächtige, drei Tage währende Roots-/Alternate Country-/Americana-Fete feierten. Feiern wir mit! Einfach klasse, diese Burschen! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4916
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I made a mess of this town
It didn't take too long
Only everything
Wild things
For Jack Tymon

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Miller, Scott & The Commonwealth - thus always to tyrants [2001]
"Scott Miller, hab' ich irgendwo schon mal gehört", wird mancher denken. Ja, genau! Miller war der charismatische Frontmann der kultigen Rootsrock-Formation "V-Roys", die unter den Fans des Genres immer noch einen mächtigen Status genießen. Die "V-Roys" sind Geschichte, doch Miller, einer der wohl besten jungen US-Songschreiber der Americana-Gegenwart, ist in absoluter Bestform und liefert mit seinem Studio-Solo-Debut für das Label "Sugar Hill" gleich eine echte "Granate" ab. Das rockt richtig ordentlich! Gitarrenorientierter Roots-/Twang-Rock vom Feinsten, irgendwo zwischen Steve Earle, natürlich den V-Roys, und John Mellencamp. Einen zusätzlichen Kick bekommen die Songs durch die fantastische Arbeit von Gitarrist David Grissom (ex-Joe Ely, ex-John Mellencamp), der mit seinen bekannten dreckigen und satten Riffs, sowie deftigen Soli mehr als überzeugt. Miller's intensiver Gesang, mal gediegen, auch mal schreiend, doch immer "staubig" und voller Gefühl, ist eh über jeden Zweifel erhaben. Erinnert manchmal entfernt sogar ein wenig an Dan Baird. Die 12 Songs haben überwiegend mächtig Drive, lediglich in der Mitte gibt es ein Break durch ein astreines Bluegrass-Stück ("Dear Sarah") und einen genialen, mystisch-schottischen, an einen Squaredance erinnernden Folksong ("Highland century boy"). Das Finale der CD bildet eine gospel-angehauchte Piano-Ballade. Ansonsten rockt es! Aus den astreinen Songs seinen noch der mit abgefahrenem, satten Gitarrenspiel durch Grissom durchtränkte countryinfizierte Rocker "I made a mess of this town", das an beste V-Roys-Tage erinnernde, zwischen akustisch und elektrisch pendelnde, riffgeladene "I won't go with you", "Daddy raised a boy" in bester Buddy Miller-Manier, "Absolution" - man meint die Stones kommen mit richtig Gas, und der, etwas an die Kentucky Headhunters erinnernde, Rootsrock-Party-Kracher "Goddamn the sun" erwähnt. Produziert ist das Werk von R.S.Field (Shaver, Webb Wilder, usw.)! Von dem Mann ist noch einiges zu erwarten. Echter Americana-/Rootsrock für Genießer!

Art-Nr.: 1258
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Miller, Scott & The Commonwealth - upside downside [2003]
Klasse Album, das zweite mit seiner neuen Band Commonwealth, des aus Shenandoah Valley/Virginia stammenden ex-Frontmannes und Kopfes der damals in Genre-Kreisen, auch durch ihre Verbindung zu Steve Earle, sehr respektierten Rootsrock-Band "V-Roys". Scott Miller ist ein excellenter Songwriter, was er mit "Upside downside" einmal mehr bestätigt. Die neue Platte klingt wesentlich roher und ungeschliffener als der Vorgänger, was seiner staubigen Roots-Musik sehr zugute kommt. Das Album ist ungeheuer variabel. Miller besticht durch seine weitreichende   Mannigfaltigkeit, mit der er, wie selbstverständlich, einen großen Bogen über das gesamte Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Terrain spannt. Das geht von brodelnden, druckvollen Heartland Roots- Rock'N Roll-Krachern, über wunderbar entspannten Alternate Country-Nummern bis hin zu gefühlvollen Singer/Songwriter-Titeln mit einer Menge Texas-Flair. Ein paar Beispiele: Der Opener "It didn't take too long" ist ein fulminanter Roadhouse-Rock-Kracher mit Chuck Berry-like Riffs, irgendwo an der Schnittstelle zwischen Rockpile und NRBQ mit satter E-Gitarre und quirliger Orgel (da wird auch die Georgia Satellites-/Dan Baird-Fraktion ihren Spaß haben). Auch der Nachfolger, das fetzige, rotzige "Raised by the graves", mit seinen dreckigen E-Gitarren, geht ab, wie geschmiert, ehe er mit dem großartigen "The way" erstmals etwas leiser wird. Eine dezent, aber mit voller Band, bestehend aus Drums, schöner Acoustic Gitarre, Harp und einer im Hintergrund agierenden Hammond, instrumentierte, staubige Singer/Songwriter-/Americana-Nummer, scheinbar angesiedelt Kreuzungsbereich eines Ryan Adams und Chris Knight. Den Harmoniegesang bestreitet Patty Griffin! Dann haben wir da noch solch interessante Titel, wie den schnellen, kanckigen Power-Roots-Pop-Rocker "Second chnace", mit satter E-Gitarre, die herrlich flockige, melodische, relaxte Country-Nummer "Amtrak crescent" mit Tim O'Brien an der Mandoline, den großartigen Bluegrass-Titel "Ciderville Saturday night", wieder mit Tim O'Brien, den schwer dampfenden Heavy Heartland-Rocker "Pull your load", der mit seinem bluesigen, southern-angehauchten Ambiente fast klingt, als sei George Thorogood bei den Georgia Satellites eingestiegen (wilde Slide inklusive), das groovige, lustige Instrumental "Chill, relax, now", oder die beiden wunderbaren, semi-akustischen, stripped down Roots-/Americana-Rock-Balladen "I've got a plan" und "Angels dwell", letzterer erneut mit Patty Griffin. Scott Miller genießt in Roots- und Americana-Kreisen bereits eine hohe Anerkennung. Diesen Ruf wird er mit "Upside downside" weiter festigen - gar keine Frage. Ein prächtiges Werk voller Kraft, Inspiration, Gefühl, Dreck und Spaß zugleich, das die Anhänger der Hiatt- / Chris Knight-/ Jack Ingram-/ Mellencamp-/ Ryan Adams-/ Earle-Liga begeistern sollte. Wir gratulieren, Jungs!

Art-Nr.: 1978
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It didn't take too long
Second chance
Amtrak crescent
Angels dwell

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Milligan Vaughan Project - same [2017]
Was für Musiker! Welch eine Vita! Was für eine großartige, musikalische Partnerschaft, tief verwurzelt im Blues und Rock & Roll! Der eine - Malford Milligan: Bärenstarker Sänger, einstiger Frontmann der legendären Austin-Supergroup Storyville mit David Grissom (der auch einen Großteil des hier vorliegenden MVP-Albums produzierte. sowie zum Teil als zweiter Gitarrist fungiert) und Stevie Ray Vaughan's Double Trouble-Rhythmussektion Tommy Shannon und Chris Layton. Der andere - Tyrone Vaughan: Sohn von Jimmie Vaughan, Neffe von Legende Stevie Ray Vaughan, Mitglied vin Royal Southern Brotherhood und ebenfalls ein herausragender Gitarrist, der die Gene des Vaughan-Clans im Blut hat und deren außergewöhnliche Gitarristen-Tradition wie selbstverständlich fortsetzt. Das verspricht eine exzellente musikalische Vorstellung, die die Beiden und ihre vorzüglichen Begleitmusiker auch "ohne mit der Wimper zu zucken" abliefern. Wir hören prächtigen "hard & straight rockin' Blues", sowie wunderbaren, ästhetischen "bluesy and soulful Rock" in allerbester Storyville-Manier, der geprägt ist von saustarkem Gesang, hervorragendem Songwriting, erstklassiger musiklaischer Qualität, sowie Power, Biß und Seele. Schon der erste Track, das geradeaus und straight rockende "Soul satisfaction" (satte Gitarrenriffs, toller Gesang) ist ein "Knaller". Und es geht so weiter: Ob der wunderbar lockere, dennoch sehr kraftvolle Bluesrocker "Dangerous eyes (klasse Melodie, prächtige Slideguitar, feuriges E-Gitarren-Solo), das von einem mitreißenden Groove geprägte, schön funky und bluesig kommende, mit quirligen Gitarrenläufen gespickte "Little bit of heaven", der lässig rockende Blues "Driving you" (erneut mit großartigem Gitarrensolo), ihre tierische Coverversion von Buddy Guy's "Leave my girl alone" (prächtige Gitarrenläufe, inkl. brennendem Solo, toller Orgel-Background), die wunderschöne, melodische, sehr fein instrumentierte Blues-Ballade "Here I am" (im übrigen, wie schon der Opener des Albums, komponiert von David Grissom und Davy Knowles), wie auch der kernige Texas-Blues "Devil's breath" .- alles beste Beispiel für die exzellente Vorstellung die Milligan, Vaughan und ihre Begleiter hier abliefern. Abgerundet wird das Album mit zwei klasse Live-Aufnahmen, eine davon eine schöne Version von Storyville's "What passes for love". Tolles Album! Das Vermächtnis von Storyville und der Vaughan-Familie findet im Milligan Vuaghan Project seine logische Erfüllung. Hoffentlich ist dieses Album kein einmaliges Produkt dieses fruchtbaren musikalischen Zusammenschlusses, denn so darf's genre weitergehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Soul Satisfaction - 4:29
2. Dangerous Eyes - 3:34
3. Little Bit of Heaven - 3:23
4. Driving You - 2:47
5. Leave My Little Girl Alone - 4:22
6. Compared to What - 4:32
7. Here I Am - 4:11
8. Devil's Breath - 4:37
9. Two Wings - 1:31
10. What Passes for Love (live) - 6:02
11. Palace of the King (live) - 3:40

Art-Nr.: 9588
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Soul satisfaction
Dangerous eyes
Little bit of heaven
Driving you
Leave my girl alone
Here I am
Devil's breath

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Moe. - sticks and stones [2008]
Buffalo's (New York) premier Jamrock-Quintett Moe. begeistert seine Fans gerade mal ein Jahr nach "The conch" mit einem weiteren, großartigen Studioalbum. Üblicherweise ist es bei Moe. so, dass sie ihre Songs, lange bevor sie sie auf ein Studioalbum packen, schon in den unterschiedlichsten Versionen während jeder Menge Live-Shows präsentierten - nicht so bei "Sticks and stones"! Der Großteil des Materials entstand "nebenbei" während der Recording-Sessions zu "Wormwood" (2003) und "The conch" (2007), wurde also nie zuvor live gespielt. Nun, einige Zeit später, entschloß man sich ob der Klasse der Songs, hinaus "auf's Land" zu fahren, quartierte sich mit dem nötigen Equipment für 3 Wochen in einer alten Kirche in den Bergen von New England ein, und begann die Stücke in dieser ruhigen, einzigartigen Atmosphäre für "Sticks and stones" einzuspielen. Das Aufregende an den Songs ist, so betont die Band, dass sie von einer ungeheuren Spontanität, einer rauen Ursprünglichkeit geprägt sind. Man hat sie nicht live während vieler Darbietungen immer wieder verändert und an ihnen herumgefeilt, sondern sie in ihrem "First instinct"-Status belassen. Und das hat bestens funktioniert! Erneut erleben wir die Band ungemein wandlungsfähig. Mit ihrer ihnen eigenen Identität verschmelzen sie auf einzigartige Weise Classic Rock, -Progressive-, Psychedelic-, Blues-, Folk- und auch Southern Rock-Elemente miteinander, wobei diesmal auf vielen Songs ein straighter Retro Rootsrock-Faktor dominiert. Da finden sich Spuren von den Rolling Stones bis zu Neil Young, von String Cheese Incident bis zu Widespread Panic und von Pink Floyd bis zu den Grateful Dead. Einige der Songs sind sehr kompakt durcharrangiert, andere sprühen auch im Studio nur so vor Improvisations- und Jam-Flair. Dominiert wird das Material einmal mehr von dem großartigen Zusammenspiel der beiden exzellenten Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier, doch auch Jim Loughlin's typisches Vibraphon ist wieder vereinzelt zu hören. Sehr schön auch die "zarten" Geigen-Ergämzungen bei dem ein oder anderen Stück durch Gastmusikerin Allie Kral! Zu den absoluten Höhepunkten eines durchweg spannenden Albums zählen beispielsweise der satte, kernige Gitarren-Roostrocker "Sticks and stones" mit seinen erdigen Riffs und dem interessanten "Progressive-Break", das überaus variable, voller Strukturwechsel steckende, aber nie die klare Linie verlierende, zuweilen an die Progressiv-Klänge der Kollegen von Umphrey's McGee erinnernde "Darkness", das wunderbare, sehr psychedelische, balladeske, von herrlichen Gitarren und dezenten Geigenklängen umgebene "Conviction song" (viel Pink Floyd-Feeling), das Slide-getränkte "Deep this time", der exzellente, dreckige, von klasse Slide-Licks und rotzigen Keith Richards-ähnlichen Riffs geprägte "Stones meets dirty Eagles-Harmonies"-Rootsrocker "All roads lead to home", die schöne, folkige Acoustic-Ballade "September", der kochende mit viel Improvisations-/Instrumental-Passagen ausgestattete Roots-/Blues-/Southern-/Swamp-/Groove-Rocker "Queen of everything", dessen prächtiges Uptempo Slide Gitarren-Jamming am Ende der 6 Minuten-Nummer auch im Studio richtig zündet, und auch der ausgelassene, etwas angelsächsisch angehauchte Party-Folk-Stomper "Raise a glass"! Moe., 1990 gegründet, gehören schon lange zu den fest etablierten Größen der Jamrock-Szene. "Sticks and stones" bestätigt diesen Status auf beeindruckende Art und Weise und wird ihrer, auch bei uns, stetig wachsende Fanschar einmal mehr größte Beifallsbekundungen entlocken!

Art-Nr.: 5473
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sticks and stones
Darkness
Conviction song
Deep this time
All roads lead to home
Queen of everything

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Moe. - this is not, we are / not normal ~ 2 cd-set [2020]
2 CD-Set! Gelobt von den amerikanischen Fachmedien für ihre "umwerfende Musikalität" und geschätzt für ihre faszinierenden musikalischen Synergien, ihr kluges, cleveres Songwriting und ihren erstaunlichen Einfallsreichtum, präsentiert die exzellente, von einer gewaltigen Fanbase angetriebene Jamrock-Formation Moe. aus Buffalo/Upstate New York nach langen 6 Jahren nun endlich ein neues Studioalbum - das heißt, es sind "eigentlich" sogar zwei. Das erste Album "This is not, we are" wurde, nachdem im Sommer dieses Jahres in wöchentlicher Folge jeweils ein neuer Song erschien, zunächst nur digital veröffentlicht und Album Nr. 2 mit dem Titel "Not normal" erschien jetzt ganz überraschend, nachdem es vor einigen Wochen von der Band live in der Lobby des Palace Theatres von Albany in seiner Gänze aufgeführt wurde, ebenfalls digital. Nun sind beide Werke auch physikalisch im Verbund als Doppel-CD erhältlich. Moe. feiern in diesen Tagen ihr 30-jähriges Bandjubiläum, das sie mit ihrem neuen Output gebührend zelebrieren, denn das Teil ist ein wahres Jamrock-Juwel. Das Quintett um die beiden, hier einmal mehr groß aufspielenden Meistergitarristen Chuck Garvey und Al Schnier ist, wie die meisten Jambands, eigentlich eine typische Live-Band, die erst auf der Bühne richtig aufblüht. Doch für ihre beiden neuen Alben haben sie es wieder einmal problemlos geschafft, ihr unglaubliches Jam-Potential, diese tief in ihren Genen verankerte leidenschaftliche, so variantenreiche, freigeistige Improvisationsfreude, die Lust sich in leidenschaftlicher, unendlicher Spielfreude zu verwirklichen, geradezu perfekt ins Studio zu übertragen. Dabei verschmelzen sie geschickt die unterschiedlichsten Stilrichtungen miteinander, vom Latin über Jazz zum Funk und Blues, vom Southern Rock zum Classic Rock, Progressive Rock und Psychedelic Rock bis hin zu Folk und Country-Nuancen, alles integriert in eine wie geölt laufende Groove-Maschine. Oft beginnen die Songs in einem klasse und durchaus eingängig strukturierten Rahmen mit knackig und satt rockenden Gitarrenriffs sowie prima Melodien, um sich dann in herrlichen, unbeschwerten, völlig losgelösten Instrumentalbreaks und Jammings zu verlieren, bei denen sie mit einem beeindruckenden Spirit und Feeling punkten. Dominiert wird das Material einmal mehr von dem fantastischen Zusammenspiel der beiden oben schon erwähnten, exzellenten Gitarristen Chuck Garvey und Al Schnier, die immer wieder mit brillanten, ausgedehnten Soli glänzen, aber auch von Jim Loughlin's typischem Vibraphon-Spiel, sowie, bei ein paar Songs, darüber hinaus von einer klasse integrierten, 3-köpfigen Horn-Section. CD 1 ("This is not, we are") startet mit dem ungemein dynamisch groovenden, von glühenden Lead Gitarren, "klimperndem" Vibraphon und starken Bläser-Fills bestimmten Jamrocker "LL3", der, auch durch den klasse Gesang, wunderbar melodisch beginnt, um nach ca. 2 1/2 Minuten in einen tollen, improvisationsfreudigen Mittelteil überzugehen, zunächst mit hervorragendem, jazzig und psychedelisch angehauchtem Vibraphon-Spiel und schließlich mit einem prächtigen, zündenden, fett rockenden Gitarrensolo. Die Band ist sofort in ihrem Element. Ein saustarker Auftakt! Markante Basslinien und großartiges Percussion-Spiel bilden die Basis des lässig lockeren Groove-Rockers "Crushing". Sehr stark hier die feine Melodik, das E-Piano, sowie das fantastische Gitarrensolo. Alles kommt in fluffig flockiger Harmonie. Nach dem jazzigen Instrumental "Jazz cigarette" und dem hervorragenden "Undertone", im übrigen der einzige Track, den die Band im Vorfeld zu diesem Album noch nicht live spielte, folgt der schön straighte, kernige, kraftvolle, bluesige Rocker "Who you calling scared" (vollgepackt mit vielschichtigen Gitarren und ein paar heißen, fetten Bläser-Fills), der mit viel Southern Rock-Esprit aufwartet. Im rund 2 1/2-minütigen Instrumentalbreak geben sich die beiden Gitarristen mit einem ordentlich satten, voller Feuer steckenden Gitarrenjamming die Ehre. Sicher nicht nur für Fans von Gov't Mule und Warren Haynes eine wahre Wonne. Herrlich auch das zwanglos grrovende, sehr variable,, sowohl von einem gewissen Latin-Feeling, als auch von einem tollen Southern-Flair durchzogene "Dangerous game", geprägt von toller Percussion und den brillanten Gitarren der beiden Saitenkünstler Schnier und Garvey. Hier vereint die Band Spuren solcher Kollegen wie Widespread Panic, Gov't Mule, String Cheese Incident, Phish und Grateful Dead, und klingt doch typisch Moe.. Genial! Gleiches gilt für das opulente, flotte, erneut in einem wunderbaren Groove nach vor rockende "Alon for the ride" (prächtige, fette Gitarrenläufe), das eine gewisse progressive und psychedelische Note entwickelt, die sogar ein paar Assoziationen an Pink Floyd weckt. CD 2 ("Not normal") macht genau da weiter, wo Album Nr. 1 endete. Los geht's mit dem einmal mehr die ganze musikalische Kompetenz der einzelnen Akteure und des Kollektivs offfenbarenden Jamrocker "New hope for the new year", der zwischen den Gesangspassagen mit langen Gitarrenpassagen, VIbraphon-Klängen, sowie einer leicht jazzigen und psychedelischen Note glänzt. Mit gutem Drive, recht straight und funky, startet das baumstarke "ATL", das nach knapp 3 Minuten in ein kurzes, "wildes" Vibraphon-Jamming mündet, um nach einem vakanten Tempowechsel in ein hinreißenden, viel Southern-Spirit versprühendes Gitarrensolo überzugehen. Das vorzügliche "Prestige worldwide" beschließt schließlich das Werk. Das ist nochmal ein Jamrocker, wie er typischer für Moe. nicht sein kann: Melodische Strukturen, freigeistige Improvisationen, leicht psychedelisches Flair, Tempowechsel, Vibraphon-Klänge (tolles Solo), fantastische, ausgedehnte Gitarrenläufe. Kein Zweifel, die 6 Jahre lange Wartezeit auf neues Studiomaterial von Moe. hat sich voll gelohnt. Die Band knüpft mit ihren beiden, in dieser großartigen Doppel-CD vereinten, eczellenten, neuen Alben, wie selbstverständlich an die typischen, improvisationsorientierten Taditionen ihrer nunmehr 30-jährigen Band-Historie an, um sich gleichzeitig voller Frische und neuer Ideen in absoluter Bestform zu präsentieren. Beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

CD 1 - "This is not, we are":
1. LL3 - 4:45
2. Crushing - 4:39
3. Jazz Cigarette - 3:58
4. Undertone - 4:12
5. Who You Calling Scared - 4:12
6. Dangerous Game - 6:08
7. Skitchin Buffalo - 7:18
8. Skitchin Buffalo Reprise - 0:59
9. Along For The Ride - 5:17

CD 2 - "Not normal":
1. New Hope For The New Year - 9:01
2. Pill Vacation - 6:15
3. ATL - 6:57
4. Screaming and Kicking - 3:20
5. Prestige Worldwide - 8:33

Art-Nr.: 10221
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
LL Three
Crushing
Who you calling scared
Dangerous game
Along for the ride
New hope for the new year
ATL
Prestige worldwide

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Molly Hatchet - 25th anniversary ~ best of re-recorded [2003]
Nette Geschichte für die vielen Molly Hatchet-Fans! 25 Jahre ist es her, seitdem die Band ihr Debutalbum veröffentlichte. Aus diesem Anlaß hat sich das heutige Line-up um Bobby Ingram, Randy McCormack und Russ Maxwell ins Studio begeben und einige der alten Klassiker neu eingespielt. Okay, viele werden sagen, daß nichts über die Originale mit Danny Joe Brown, Dave Hlubek & Co. geht, doch diese zeitlosen Meilensteine des "Heavy" Southernrocks stecken auch in den Fassungen der "neuen" Molly Hatchet voller Leben. Satte Gitarren, Double Leads und furiose Soli gibt es, wie gewohnt. Zu den erneut aufgenommenen Tracks zählen u.a.: "Fkirtin' with disaster", "Bounty hunter", "Gator country", "Whiskey man", "Fall of the peacemaker", "Beatin' the odds", "One man's pleasure", "The crreper", "Boogie no more" und sogar auch eine Nummer aus der Jimmy Farrar-Ära, nämlich "Bloody reunion"! Durchaus gelungen! Darüber hinaus ist die CD mit über 75 Minuten Spielzeit randvoll.

Hier bekommen Sie weitere Informationen.

Art-Nr.: 2169
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Molly Hatchet - extended versions ~ live [2002]
Futter für die Molly Hatchet-Kompanie! Southern Rock-Power bis zur Erschöpfung! Im Rahmen einer von BMG in den USA gestarteten Veröffentlichungsreihe völlig unterschiedlicher Pop- und Rock-Künstler mit dem Titel "Extended versions", flattert uns nun auch dieses Molly Hatchet-Teil auf den Tisch! Und im Gegensatz zu den anderen Interpreten handelt es sich hierbei nicht um eine Art Best of-Zusammenstellung, auch nicht um "ausgedehnte Versionen" (na ja, im weitesten Sinne vielleicht doch....) bekannter Stücke, sondern um eine historische Live-Aufnahme der Band aus der Phase mit Sänger Jimmy Farrar! Was für ein Fest für die Hatchet-Gefolgschaft, gelten doch Aufnahmen aus dieser Ära als äußerst selten. Umso bemerkenswertern daß sie jetzt der Öffentlichkeit zugänglich genmacht werden. Leider geht aus dem Booklet der CD nichts über die Daten der Aufnahmen hervor (die Aufmachung ist extrem einfach und leider auch recht lieblos gestaltet - massenserienmäßig halt), doch nach Informationen von Jimmy Farrar's Ehefrau handelt es sich um einen Mitschnitt aus den beiden "Toys for Tots"-Shows der Band im Palladium von Los Angeles vom 5. Dezember 1981! Und die Jungs strotzen vor Kraft und unbändiger Energie! Farrar brüllt sich die Seele aus dem Leib und die Herren Hlubek, Holland und Roland verpassen dem Publikum eine geballte Gitarren-Breitseite nach der nächsten. Halsbrecherische Soli bis zum Umfallen. Neben einer tollen Version von "Beatin' the odds", zwei starken Versionen von "Take no prisoners"-Tracks, nämlich "Dead giveaway" und "Lady luck", gibt's fulminante Versionen von "Flirtin' with disaster", "Gator country", "One man's pleasure", "Bounty hunter", "Dreams I'll never see", "It's all over now" und "Let the good times roll". Der Sound ist perfekt! Diese pure, harte Southern Rock'n Roll Live Power entschädigt für die dürftige Aufmachung allemal! 45 Minuten Vollgas!

Art-Nr.: 1262
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,70

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Molly Hatchet - flirtin' with disaster live ~ live cd & dvd [2007]
Live CD + DVD-Set! Brandneue, astreine Live-Veröffentlichung der Southern Rock-Helden, und zwar gleich "doppelt", nämlich in einem klasse CD/DVD-Kombinations-Pack (die Setlist ist jeweils identisch)! Aufgenommen wurde die Show in der aktuellen Besetzung im Jahre 2006, also mit dem zurückgekehrten Grümdungsmitglied Dave Hlubek als zweitem Gitarristen neben Bobby Ingram, im "vornehmen" und renommierten Mountain Arts Center von Prestonsburg/Kentucky, im Allgemeinen eher ein Veranstaltungsort für klassische Konzerte. Nichts desto trotz rocken Molly Hatchet "wie die Sau" und blasen zu einer furiosen, klassischen "Heavy-Boogie-Southern Rock"-Schlacht, so wie wir sie eben von Hatchet erwarten. Die Truppe zeigt sich in bester Spiellaune. Ingram und Hlubek gemeinsam auf der Bühne - das hat schon was! Die beiden liefern sich, auch wenn Ingram nach wie vor die meisten Soli übernimmt, einige prima Double-/(Twin)-Lead-Läufe!

Hier die Setlist:
1. Whiskey man
2. Bounty hunter
3. Gator country / Dixie
4. Son of the south
5. Fall of the peacemakers
6. Devil's canyon
7. Get in the game
8. Drum Solo
9.Beatin' the odds
10. Moonlight dancing on the bayou
11. Rainbow bridge
12. Layla / Guitar solo
13. Dreams I'll never see
14. Flirtin' with disaster

Filmtechnisch und soundmäßig ist das Ganze astrein in Szene gesetzt worden! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 4989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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