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Moore, Kip - wild ones [2015]
Zweites Studioalbum des aus Tifton, Georgia stammenden Country-Singer/Songwriters! Nachdem Kip Moore mit seinem Debüt "Up All Night" einen sensationell guten Einstand in Nashville gefeiert hatte (Album Platz 3, die Single "Somethin' 'Bout A Truck" sein erster Nr.1-Hit, "Beer Money" und "Hey Pretty Girl" jeweils nochmal unter den Top-10), folgt jetzt mit "Wild Ones" der bereits heiß erwartete Nachfolger (wieder bei MCA Nashville), nachdem er zwischenzeitlich mit "Young Love" und "Dirt Road" bereits zwei Singles auf den Markt "geworfen" hatte. Das damit schon unter beträchtlichem Erfolgsdruck stehende Werk stellt eine behutsame und gut durchdachte Verifikation des Vorgängers dar, also quasi ein Upgrade, bei dem an den bewährten Stärken festgehalten wurde und in vereinzelten Fällen ein wenig gefeilt und geändert wurde. Im Wesentlichen ist hier die etwas stärkere Rockausrichtung zu erwähnen. Besonders hervorzuheben ist, dass Kip, wie schon zuvor, wieder konsequent sämtliche dreizehn Lieder (mit einigen bewährten und ein paar neuen Co-Writern) kreiert hat, was in diesen Künstlersphären nicht alltäglich ist (viele wählen sich ja meist bequem auf sie zugeschnittenes Fremdmaterial aus). Hut ab dafür. Geblieben ist angesichts der begonnenen Erfolgsstory natürlich seine Kooperation in Sachen Produktion mit Hitschreiber Brett James, der auch zwei Stücke kompositorisch begleitet und bei ein paar Background Vocals beigesteuert hat. Lediglich beim Opener und zugleich dem Titelstück "Wild Ones", ein Percussion- und Basslinien-betonter Midtempotrack mit einem euphorisch gesungenen Refrain, hat der sich ebenfalls gut im Geschäft befindliche Chris DeStefano an den Reglerknöpfen mitgewirkt. Das folgende, sehr flockig und poppig ins Ohr gehende "Come And Get It" überrascht am Ende mit einem überaus intensiven, E-Gitarren-dominierten Instrumentalfinish. Für einige hitverdächtige Momente des Silberlings sorgen wieder die eingespielten Erfolgsautoren Troy Verges und Blair Daily ("Beer Money"), die auf Sachen wie "Girl Of The Summer" (heartlandträchtige Power-Ballade), "What Ya Got On Tonight" (markante E-Gitarrenlinie, energiegeladener Refrain/Rhythmus) und dem, mit dezent keltischem Flair behafteten "Running For You" (klasse E-Gitarren-Solo) eindrucksvoll demonstrieren, wie man in Nashville den Nerv der Zeit trifft. Klasse auch das mit Westin Davis und Dan Couch atmosphärisch konstruierte "That Was Us", bei dem die in Axel Rose-/Kid Rock-Manier gebrachten Refrains/Harmoniegesänge schöne Farbtupfer abgeben. Zu einem Favoriten bei Kips Live-Konzerten (zur Zeit ist er ja mit Dierks Bentley und Canaan Smith groß auf Tour) dürfte im patriotisch geprägten "Amiland" das heroische "Lipstick" ('Hey'- Schlachtgesänge, ein wenig John Farnham-90er Stadion-Flair) avancieren, in dem Kip in so ziemlich allen bekannten Regionen der Staaten den Lippenstift seiner Liebsten küssen möchte. Sehr schön und im Refrain mitsingbar das ebenfalls Heartland-gefärbte "Heart's Desire". Textlich überzeugt "Complicated", wo mit starken Zeilen wie "All I know sometimes you love it, sometimes you hate it, but what good’s love if it ain’t a little complicated? No it don’t always go like you always hoped it would, but sometimes complicated is pretty damn good"” proklamiert wird, dass echte Liebe nicht immer nur "Friede, Freude Eierkuchen" bedeuten muss. Banjo und E-Gitarren führen den wohl Country-behaftesten Song "I'm To Blame". Das Stück klettert als erste Single gerade in den Charts nach oben. Steve Millers "The Joker" dürfte bei "That's Alright With Me" Pate gestanden haben. Ein lustiger Text und eine typisch coole Gesangsperformance von Kip runden diesen launigen Track ab. Das Piano-betonte "Comeback Kid" überzeugt in dezent pathetischer Weise im Stile großer zeitgenössischer, amerikanischer Songwriter wie z. B. Will Hoge und legt noch ein paar persönliche Seiten des Protagonisten offen. Ein recht emotional und autobiografisch gefärbter, starker Abschluss. Kip Moore hat mit "Wild Ones" dem Druck des erfolgreichen Vorgängers problemlos standgehalten, was, wie beschrieben, umso mehr zu würdigen ist, da es sich hier um Kompositionen handelt, in die er sich ausschließlich selbst miteingebracht hat. Das Album wird sicherlich einige Hits hervorbringen und vielleicht auch Chancen für diverse Nominierungen bei den anstehenden Awards in der einen oder anderen Sparte haben. Dazu muss man Kip eine deutlich spürbarere Reife und Weiterentwicklung attestieren. Bester Stoff für Liebhaber auf der Höhe von jungen Wilden wie Eric Church, Keith Urban, Tyler Farr & Co.! Dickes Kompliment dafür! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Wild Ones - 3:21
2. Come And Get It - 4:55
3. Girl Of The Summer - 3:56
4. Magic - 3:36
5. That Was Us - 3:59
6. Lipstick - 4:17
7. What Ya Got On Tonight - 2:59
8. Heart's Desire - 4:20
9. Complicated - 3:02
10. I'm To Blame - 2:16
11. That's Alright With Me - 3:36
12. Running For You - 3:32
13. Comeback Kid - 3:13

Art-Nr.: 8960
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Moore, Kip - wild world [2020]
Ein klasse Album! Viertes Werk des aus Tifton, Georgia stammenden Singer/Songwriters, der sich hier so stark wie noch niemals zuvor präsentiert. Ja, Kip Moore's Musik wird ganz offiziell der Kategorie Country zugeordnet, was auch durchaus okay ist, denn die Countrystrukturen sind klar wahrnehmbar. Und er ist im Countrygenre auch absolut erfolgreich. Passt - alles okay! Doch Kip Moore's Countrymusic unterscheidet sich durchaus von dem übrigen Mainstream Nashville's, sowohl dem der modernen, als auch dem der traditionellen Art, denn sie "rockt". Jawohl, das "Zeug" rockt ordentlich. Nicht im Sinne von ordentlich auf's Gas drückendem Tempo oder Härte, sondern eher organisch, in der Konsistenz und Intensität. Dafür sorgt vor allem sein noch rauer gewordener, ungemein markiger, kraftvoller Gesang, in den er alles reinlegt, was seine Stimme hergibt - und das ist eine Menge. Dazu kommt ein meist ähnlich kräftiger Beat und Groove, sowie eine "voluminöse" Produktion. Das passt alles gut zusammen, passt zu Moore's rauem Charme. Gerade bei seinem neuen Album "Wild world" spürt man die genannten Attribute besonders deutlich. Das durchweg großartige, überwiegend in einem rockigen Midtempo und mit wunderbaren Melodien kommende Songmaterial (Moore ist an 11 von 13 Tracks kompositorisch beteiligt und hat das Album im übrigen auch produziert), wirkt schön kernig, steckt voller spürbarer, zuweilen "kinisternder" Energie und ist immer wieder durchzogen von einem deutlichen Heartland Rock-Flair, ala Springsteen, Mellencamp oder Bob Seger. Nehmen wir als stellvertretendes Beispiel nur mal den bärenstarken Opener "Janie Blu": Die Nummer beginnt mit wunderschönen, transparenten, entspannt wirkenden Acoustic Gitarren, doch nach wenigen Sekunden setzt Moore's energetischer, intensiver Gesang ein, dazu recht wuchtig produziertes Schlagzeug. Das zitierte Heartland Rock-Feeling ist spürbar, die Energie überträgt sich eins zu eins auf den Zuhörer. Dazu besticht diese Ballade mit einer herrlichen Melodie. Toll! Ein Referenztrack für den Rest des Albums. Überhaupt muss man attestieren, dass Kip Moore's Musik gereifter und erwachsener klingt, als jemals zuvor, was sich auch in den durchaus ernsten, engagierten, persönlich reflektierenden, guten Texten zeigt. "Wild world" ist der nächste, große Schritt in der Karriere von Kip Moore. Er geht seinen Weg mit "heartlandrockigem Countryrock" konsequent weiter und trifft damit voll ins Schwarze. Ein großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Janie Blu - 4:02
2. Southpaw - 4:04
3. Fire And Flame - 4:44
4. Wild World - 3:40
5. Red White Blue Jean American Dream - 3:00
6. She's Mine - 3:49
7. Hey Old Lover - 2:59
8. Grow On You - 3:07
9. More Than Enough - 3:21
10. Sweet Virginia - 4:32
11. South - 4:17
12. Crazy For You Tonight - 3:47
13. Payin' Hard - 2:48

Art-Nr.: 10078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Moorer, Allison - blood [2019]
"Destined For a Slew of Americana Awards", resümiert ein amerikanischer Kritiker über Allison Moorer's grandioses, neues Album "Blood". Wie recht er damit hat! Die exzellente Singer/Songwriterin und Schwester von Shelby Lynne veröffentlicht dieses autobiographische Werk parallel zu ihren ebenfalls gerade veröffentlichten Buch "Blood: A Memoir". In dem Album reflektiert sie musikalisch und textlich, umgesetzt in 10 herausragenden, bewegenden Songs, das Trauma vom tragischen, gemeinsamen Tod ihrer Eltern, als ihr und Shelby's Vater in ihrer Jugend zunächst ihre Mutter und dann sich selbst erschoss. Diese schlimmen Umstände, die einst die Welt der beiden Teenager-Schwestern zum Einsturz brachte, versucht Allison Moorer mit diesem großartigen Werk aufzuarbeiten. Das Album vereint Moorer wieder mit ihrem langjährigen Produzenten Kenny Greenberg, der darüber hinaus auch Bass, E-Gitarre, akustische Gitarre und Pedal Steel spielt. "Blood" spannt einen thematischen Bogen von Familie, über Liebe, Trauma, Trauer, bis hin zur Verarbeitung, Weiterleben und Hoffnung. Die mit großartigen Melodien ausgestatteten Songs sind, dem textlichen Inhalt entsprechend, oft recht "stripped down" instrumentiert, viel mit akustischer Gitarre und dezenten anderen Instrumenten, dann aber ertönen hin und wieder auch mal etwas rockigere "Full Band"-Tracks, die das musikalische Gesamtpaket so aufpeppen, dass es von vorn bis hinten nicht nur passt, sondern den Zuhörer richtig mitnimmt. Ob der durchaus kraftvoll in Szene gesetzte, wunderbare Opener "Bad weather", das mit akustischer Gitarre und geradezu "bedrohlich" anmutenden Fiddle-Parts bestückte, düstere "Cold cold earth" (diese Nummer gab es übrigens als "hidden track" in einer anderen Version schonmal auf Moorer's 2000er Album "The hardest part"), der raue, kantige, fette Rootsrocker "The rock and the hill", das sehr schöne, spartanisch instrumentierte "Set my soul free", das sehr melodische, lockere, voller feiner Gitarren steckende, rootsrockige "The ties that bind", das mit Stones-ähnlichen Riffs kommende "All I wanted (thanks anyway)", oder auch das wunderschöne, nur mit Piano, E-Gitarre, und ganz am Ende unauffälliger Percussion inszenierte "Heal" - all das ist exquisite Americana-Musik der absoluten Oberklasse. Ausgereifter, emotionaler und hingebungsvoller hat man Allison Moorer noch nicht gehört. "Blood" ist ein durch und durch exzellentes Werk, das, wie gesagt, geradezu dafür gemacht ist, den ein oder anderen Award einzuheimsen.

Das komplette Tracklisting:

1. Bad Weather - 4:26
2. Cold Cold Earth - 3:20
3. Nightlight - 4:18
4. The Rock and the Hill - 3:39
5. I'm the One to Blame - 2:28
6. Set My Soul Free - 3:08
7. The Ties That Bind - 3:54
8. All I Wanted (Thanks Anyway) - 3:33
9. Blood - 4:08
10. Heal - 3:04

Art-Nr.: 9917
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bad weather
Cold cold earth
The rock and the hill
Set my soul free
The ties that bind
All I wanted (thanks anyway)
Heal

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Moorer, Allison - crows [2010]
1998, als Allison Moorer mit ihrem wundervollen Debutalbum "Alabama song" (inkl. ihres auch auf dem unvergessenen "The horse whisperer"-Soundtrack vertretenen Songs "A soft place to fall") als eine der vielversprechendsten "New Voices" Nashville's gefeiert wurde, galt sie als so etwas wie "Country's next big thing" und die kommende Diva des Contemporary Country. Doch nichts davon ist eingetreten. Allison Moorer blieb vielmehr stets sie selbst und baute auf ihre immense Wandlungsfähigkeit und Vielseitigkeit. Sie vertraute ihrem eigenen, auf äusserst hohen Qualitätsansprüchen basierenden Stärken und wurde ihnen, egal, was sie auch anpackte, immer voll und ganz gerecht. Nach einigen prachtvollen Rootsrock- und Americana-Alben, sowie zuletzt einem stark von Dusty Springfield inspirierten Werk, sind die Country-Einflüsse mit ihrem nunmehr siebten Studioalbum "Crows" endgültig dahin. Es ist ein großartiges Werk geworden, vollgepackt mit 13 dezent rootsig angehauchten, auch mal mit einem leicht jazzigen und/oder bluesigen Esprit unterwanderten, zumeist recht ruhigen (es gibt nur 3 Uptempo-Tracks), intelligenten, edlen Singer-/Songwriter-/Pop-Nummern, manchmal voller Retro-Flair, etwa an der Schnittstelle zwischen Bobby Gentry und Laura Nyro, dann wieder sehr zeitgemäss in den Sphären, die auch einer Norah Jones recht nahe kommen. Es sind Stücke voller melancholischer Schönheit in sehr intimer Atmosphäre, denen Moorer mit ihrer leicht heiseren, durchaus etwas bluesigen, unwiderstehlichen Stimme, trotz manch düsterer Stimmung, eine Menge Sex-Appeal verpasst. Das ist ganz große Singer-Songwriter-Kunst! Allison Moorer festigt mit "Crows" ihren Status als eine der vielseitigsten amerikanischen Singer-Songwriterinnen, die auf wirklich jedem Terrain zu Hause ist, auf eindrucksvollste Art und Weise. Produziert hat das Album im übrigen R.S.Field!

Die komplette Songliste:

1 Abalone Sky - 3:37   
2 Goodbye To The Ground - 4:02   
3 Just Another Fool - 2:46   
4 The Broken Girl - 3:36   
5 Should I Be Concerned - 4:44   
6 When You Wake Up Feeling Bad - 2:40   
7 Easy In The Summertime - 4:12   
8 The Stars & I (Mama's Song) - 3:11   
9 Still This Side Of Gone - 4:05   
10 Like The Rain - 3:46   
11 Sorrow (Don't Come Around) - 3:57   
12 It's Gonna Feel Good (When It Stops Hurting) - 3:34   
13 Crows - 3:57

Art-Nr.: 6781
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Moorer, Allison - down to believing [2015]
Die fantastische Singer/Songwriterin (ex-Gattin von Steve Earle und Schwester von Shelby Lynne), allison Moorer, legt mit ihrem neuen Werk "Down to believing" eines der besten Alben ihrer bisherigen Karriere vor. Americana-Musik der absoluten Extraklasse, performt in 13 wunderbaren, von tollen Melodien und großartiger Instrumentierung geprägten Songs. Enthält ein großartiges Cover von John Fogerty's lgenedärem CCR-Hit "Have you ever seen the rain". Aufgenommen wurde das Werk in Nashville, produzoert hat Kenny Greenberg. Die Presse ist voll des Lobes. Hier ein paar Original-Facts dazu: "Allison Moorer's newest album, 'Down To Believing', is being hailed as her best body of work, despite her previously earned nominations for an Academy Award for Best Song and a Grammy. The album features Moorer's warm, distinctive vocals on 12 self-written, genre-crossing tracks that explore a wide range of topics, drawn from her own true life experiences, both positive and negative. The Rolling Stone has called Alliso' s new album brilliant and extraordinarily candid; and early reviews are in total accord with that summary". Ein Pracht-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Like It Used To Be - 3:19
2. Thunderstorm / Hurricane - 2:48
3. I Lost My Crystal Ball - 3:08
4. Down To Believing - 4:58
5. Tear Me Apart - 3:05
6. If I Were Stronger - 4:08
7. Wish I - 4:28
8. Blood - 3:30
9. Mama Let The Wolf In - 3:21
10. I'm Doing Fine - 3:07
11. Back Of My Mind - 4:19
12. Have You Ever Seen The Rain? - 2:43
13. Gonna Get It Wrong - 3:50

Art-Nr.: 8812
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Moorer, Allison - getting somewhere [2006]
Neues Pracht-Album der aus Frankenville/Southern Alabama stammenden Allison Moorer, deren kürzliche Heirat mit Steve Earle ihren musikalischen Emanzipierungsprozess, wie es scheint, noch einmal nachhaltig inspiriert hat. Schon auf ihren letzten Werken, vor allem auf dem 2004er "The duel" ging es eindeutig in Richtung raue, erdige Roots-/Americana-Musik, und diese Tendenz setzt sich klar fort! Dem Nashville-Country ihrer, zugegebenermaßen auch sehr starken, Anfangsalben sagt sie nunmehr vollkommen adé! Dafür wirkt sie heute freier, vielseitiger, experimentierfreudiger, variabler, ja irgendwie auch frischer als je zuvor und beschert uns auf "Getting somewhere" eine höchst gekonnte, versierte und niveauvolle Ansammlung von 10 Eigenkompositionen (erstmals hat sie sämtliche Songs eines Albums komplett alleine geschrieben) allerbester Rootsrock-/-Pop-/Americana-Musik mit einem dezenten Alternate Country-Einschlag, aber auch, zumindest bei einigen Nummern, einem gepflegten Sixties-/Retro-Garage-Bands- /Grunge-/Folkrock- Touch! Sie bekommt diese verschiedenen Einflüse großartig unter einen Hut! Die Songs sind sehr kompakt, sehr "catchy", wie der Amerikaner das nennt, und der vorwiegend aus herrlich kratzigen, rotzigen E-Gitarren bestehende, recht rockige Sound ist wunderbar dreckig, trocken und rau in Szene gesetzt worden. Produziert hat, na klar, Neu-Gatte Steve Earle! Das passt, denn wie gesagt, dessen Inspiration ist unverkennbar! Unterstützt hat sie eine erstklassige Clique von grandiosen Roots-/Americana-Musikern, wie u.a. der fantastische Brady Blade an den Drums (u.a. Steve Earle, Jewel, Buddy Miller, Emmylou Harris), natürlich Steve Earle selbst (Gitarre, Background Gesang), Doug Lancio (Gitarre) und Brad Jones am Bass! Das Album startet mit dem tollen "Work to do", bei dem Allison gleich überaus eindrucksvoll eine wunderbare Balance zwischen straightem, dreckigem Rootsrock und lässischem, Sixties-infused Pop-Rock der Marke früher Bangles oder gar Go-Go's schafft. Klasse dabei die rauen E-Gitarren, ähnlich wie man sie von den letzten Steve Earle-Alben kennt, und die hervorragende Melodie! Weiter geht's mit der flotten, schwungvollen, sehr rootsig gestalteten, in einem prima Gitarrengewand arrangierten Americana Pop-Nummer "You'll never know", gefolgt von der voller Gefühl, Herz und viel Southern Soul steckenden, spirituellen Roots-Ballade "Hallelujah" und der leicht wavigen, flotten Retro Roots-Rock-Pop-Nummer "Fairweather", mit ihrer gelungenen Melodie und den schön dreckig und rotzig gespielten E-Gitarren! Dann die saustarke, raue, kratzig trockene, von satten "Crazy Horse"-like Gitarren begleitete, kraftvolle Rootsrock-Ballade "New years day" (tolles, würziges, "roughes" Gitarrensolo), die wieder einmal Moorer's bakannte Liebe zu der Musik Neil Young's assoziiert. Sehr stark auch das gefühlvolle, entspannte Alternate Country-Stück "Where you are", der wunderbar simple, straighte, aber sehr effektiv und knackig inszenierte (die Riffs erinnern ein wenig an das legendäre "Wild thing"), von trockenen, rotzigen Licks geprägte Rootsrock-/Pop-Knüller "Take it so hard", der sicher auch einer kantigeren Sheryl Crow gut zu Gesicht stünde, das flotte Sixties-rooted "If it's just for today", wie auch der großartige, sehr ambitionierte Abschluß mit dem etwas folkig angehauchten, von tollen, rauen E-Gitarren und einem klasse Schlagzeug-Groove begleiteten, prächtigen, staubigen Rootsrocker "Getting somewhere"! Leider ist das Album mit nur 31 Minuten Spielzeit eigentlich viel zu kurz geraten, doch dafür gibt es absolut nichts zu bemängeln! Kein musikalischer Makel, keine Schwachstelle, ein schönes 12-seitiges Cover-Booklet mit allen Texten... - also: Haken dran, verziehen! (Was nützt schon halbherziges und "halbgares" Füllmaterial!) Mit diesem kleinen Meisterwerk gelingt es Allison Moorer (einfach großartig, dieser "southern accent" in ihrer Stimme) ihre eh schon überaus bedeutende Stellung unter den großen Rootsrock-/Americana-Damen weiter zu festigen! Dafür erhält sie unseren uneingeschränkten Beifall! Toll!

Art-Nr.: 4189
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Work to do
New years day
Take it so hard
If it's just for today
Getting somewhere

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Moorer, Allison - the duel [2004]
Allison Moorer wird immer stärker! Mit neuem Label im Rücken löst sie sich endgültig vom Nashville-Country und legt mit "The duel", rootsiger als je zuvor, ein geradezu famoses, höchst inspiriertes Album an der Schnittstelle Rootsrock/Americana/Alternate Country vor, dessen Songmaterial (alle Tracks wurden einmal mehr von ihr und ihrem Gatten Doyle Lee Primm komponiert), auch textlich, von exorbitanter Klasse ist. Die vordergründig depressiven und schwermütigen Themen, die sie behandelt, füllt sie allesamt mit Optimismus und läßt somit das Licht am Ende des Tunnels so hell erscheinen, daß man nur der entsprechenden These eines US-Kritikers beipflicheten kann, in der es heißt: "On some dark night of the soul, 'The duel' just might save your life". Mit einem gewissen Neil Young-/Crazy Horse-Touch (ihre musikalische Liebe zu "good ole Neil" demonstrierte sie ja schon mit der Coverversion von "Don't cry no tears" auf ihrem letzten Live-Album) versehen, agiert Moorer's Band zwar relativ "laid-back", dafür aber umso intensiver und betont rau. Rootsige, rotzig wirkende, kratzige E-Gitarren überall, dazu ein wunderbar trockenes und direktes Schlagzeug (gespielt von Co-Produzent R.S. Field), sowie hin und wieder einegsetztes, bestens integriertes Piano bilden den erdigen Background für Allison Moorer's hinreißenden Gesang! Geprägt von diesem unwiderstehlichen Southern-Soul, voller Gefühl und Seele, kraftvoll und eindringlich, fesselt sie ihre Zuhörer mit jedem einzelnen Song und strahlt dabei eine einzigartige Faszination aus. Sie hat alles im Blut: den Soul, den Blues, den Country, den Rock und den unwiderstehlichen Southern-Charme! Auch die Melodien sind durchweg klasse! Die Songs bestechen durch eine wunderbar rüberkommende Ursprünglichkeit! Los geht's mit dem prächtigen, von erdigen "rusty" Gitarren- und Gitarrenriffs geprägten, im Tempo getragenen, aber schön rau gehaltenen, trockenen, intensiven Rootsrocker "Ain't giving up on you", bei dem das Young'sche Flair gleich deutlich spürbar wird. Tolle Melodie, fantastischer Gesang, versehen mit Allison's typischem Southern-Soul, und die starke, rohe E-Gitarrenarbeit verbreiten ein klasse Retro-Roots-Flair. Es folgt mit "Baby dreamer" ein, erneut vom Tempo her recht langsamer, herrlicher Roots-/Countryrocker, der, nebem Allison's wunderbarem Southern-Charme, durch sein toll aufeinander abgestimmtes Piano- und Gitarrenspiel überzeugt. Ganz stark auch das schnelle, von rockigen E-Gitarren durchzogene "Melancholy Polly", die traumhafte, voller Southern-Soul und Neil Young-Flair steckende, ebenso gefühlvolle, wie rockige Ballade "Believe you me" (was für eine Stimme!), die ungemein frisch wirkende, lockere Alternate Country-Nummer "One on the house" mit einer feinen Steelguitar, der southern-flavored, bluesig-soulige, riffige Roots-/Americana-Rocker "All aboard", die emotionale, nur mit Piano begleitete Ballade "The duel", oder die pathetische Hymne "Once upon a time she said", bei der man zunächst nur Allison's prachtvollen Gesang zu Acoustic-Gitarren-Begleitung hört, die komplette Band dann aber gegen Ende zu einem kräftigen Rock-Intermezzo einsetzt, ehe Allison wieder in ihre ursprüngliche Melancholie zurückfällt. 11 bärenstarke Songs einer mitreißenden Singer/Songwriterin! Ein ganz großer Wurf von Allison Moorer!

Art-Nr.: 2330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I ain't giving up on you
One on the house
All aboard

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Moreland & Arbuckle - just a dream [2011]
Kochende Fusion aus brodelndem Delta Blues, drückendem Southern Rock und rauem, eine Menge Dreck aufwühlendem, erdigem Roots-/Bluesrock. Aaron Moreland (guitars, bass, background vocals) und Dustin Arbuckle (lead vocals harmonica), zusammen mit ihrem Drummer Brad Horner und ein paar musikalischen Gästen (u. a. Steve Cropper - guitars on 1 track und Chris Wiser - keyboards on 4 tracks), mit einem ungemein rauen, authentischen, voller Inspiration, Leidenschaft und Seele eingespielten "Killer"-Album, das ohne Zweifel einen neuen Höhepunkt in der nun schon über 10-jährigen Karriere dieser Jahr für Jahr exzessiv durch die USA tourenden, "road-tested" Band. Es ist grandios, wie sie ihre unbändige, raue Live-Power auch ins Studio transportieren. Musikalisch hört man Spuren von den North Mississippi Allstars, der Steepwater Band, The Black Crowes oder Anders Osborne, genauso wie von Howlin' Wolf, Robert Johnson oder Paul Butterfield. Der Süden kocht, die Swamps brodeln, der Blues ist allgegenwärtig, genau wie ihre "raw Power". Dreckige Bluesharp-Ausflüge und mächtig Dampf machende Slide-Gitarren dominieren das Geschehen. Toller Gesang, großartiges Songmaterial, u. a. mit einer prächtigen Coverversion von Tom Waits' "Heartattack and wine" und Howlin' Wolf's "Who will be next". Ein "sauscharfes", mitreissendes Gebräu! Rauer,Harp- und Gitarren-dominierter Delta-/Roots-/Southern-Bluesrock vom Allerfeinsten!

Hier noch ein Original U.S. Review:

A decade into their partnership, roots/blues rockers Aaron Moreland and Dustin Arbuckle have logged tens of thousands of road miles and released a handful of well-received albums, but for the first time, they have put extra effort and hours in at the studio perfecting a set of songs. The work has paid off. Their previous releases adequately captured the duo's live vocal-harp-guitar swamp rock fireworks, but this one is crafted with more care and attention to details that enhance the raw power that remains at the heart of their approach. Chris Wiser lays down swirling organ on four tracks, adding to the intensity of tunes such as "Purgatory" and the thunderous "Troll" that already charge ahead with locomotive force. Guitarist/producer Moreland keeps the sound basic, yet bolsters it with occasional overdubs and background vocals. When the twosome connect with overdriven hard and distorted guitar on the thundering riff of "Travel Every Mile," the effect emerging out of large speakers or even ear-buds feels like a swaggering, stomping elephant. Tom Waits' "Heart Attack and Vine," a longtime concert favorite, gets the Moreland & Arbuckle treatment, which means the basic guitar lick is amplified and the sleaze aspect, already substantial with Waits' decadent, urban lyrics, is emphasized with music that matches the seedy concepts. Harpist/singer Arbuckle has become a powerful, expressive performer and even lays his harp down for a handful of selections to concentrate on vocals. The stream of consciousness, somewhat rambling, spoken word dialog of "Gypsy Violin" is the album's most adventurous, even experimental moment. The backwards tapes and dialog lend a psychedelic edge that, while it doesn't entirely connect, shows the twosome are willing to explore outside of their typical boundaries, challenging themselves and their audience. Booker T and the MG's guitarist Steve Cropper appears to add a solo to his "White Lightnin'," shifting to twangy soul, also a bit of a departure from the blues-rock at the heart of the disc. Songs like the grinding "So Low" chug and stomp to a slower, more humid beat with Moreland's grimy guitar taking center stage. They return to their Chicago roots with a cover of the Howlin' Wolf approved "Who Will Be Next," a pile-driving performance and showcase for Arbuckle's Little Walter-styled amplified harmonica. Throughout the disc, Moreland & Arbuckle shift and morph their trademarked attack just enough to keep the music contemporary yet drenched in the deep well of inspiration they get from their predecessors in the blues genre. ~ Hal Horowitz, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1 The Brown Bomber - 4:51
2 Just a Dream - 3:46
3 Purgatory - 4:11
4 Travel Every Mile - 4:50
5 Heartattack and Vine - 3:48
6 Troll - 5:17
7 Gypsy Violin - 1:37
8 Shadow Never Changes - 4:06
9 Good Love - 3:47
10 Who Will Be Next - 3:00
11 So Low - 5:27
12 White Lightnin' - 3:36

Art-Nr.: 7526
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Just a dream
Purgatory
Travel every mile
Shadow never changes
Good love
So low
White lightnin'

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Moreland & Arbuckle - promised land or bust [2016]
Was für eine Würze! Welch ein Feuer! Was für ein drückendes, Southern-rooted Bluesrock-Gewitter! "Raw, dirty, primal and infectious, sizzling guitar, sturdy vocals and rude harmonica", sagt "USA Today" über das fulminante, kochende Gebräu, dass das bärenstarke "groundbreaking Wichita/Kansas-based" Trio Moreland & Arbuckle (Aaron Moreland - guitars, Dustin Arbuckle - lead vocals & harmonica, Kendall Newby - drums & background vocals) voller Inbrunst, Leidenschaft und musikalischer Klasse hier anrührt, und trifft damit den sprichwörtlichen Nagel punktgenau auf den Kopf. Gitarrist Aaron Moreland bezeichnet die "Mugge" schlicht als “gritty blues and roots rock from the heartland" - und auch das trifft zu. Fest steht, dass sich die Truppe kontinuierlich steigert und, bei all den schon ebenfalls sehr starken Vorgängern, mit "Promised Land Or Bust" nun einen neuen, absoluten musikalischen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere erreicht. Was ist das für ein grandioses Album voller powerndem, fettem, sattem, rauem, den Dreck unter den Fingenägeln spürendem, packendem Delta- und Mississippi Hill Country-Bluesrock, Southern Blues und brodelndem, kernigem Southern-/Roots-Rock! Herrlich! Moreland & Arbuckle, bei diesem Werk im übrigen bei einigen Nummern unterstützt von Keyboarder Scott Williams, Bassist Mark Foley und dem Produzenten Matt Bayles (bei je einem Track mit ebenfalls Keyboards und zusätzlicher Gitarre), leben in ihren mitreissenden Performances hauptsächlich von dem Energie-geladenen, famosen Zusammenspiel von Morelands glühenden Gitarrenläufen (irre starke Soli, teils brodelnde Slide) und Arbuckle's feuriger, dreckiger Bluesharp (die beiden liefern sich immer wieder, sich gegenseitig wunderbar anstachelnde Duelle), in Verbindung mit dem exzellenten, trotz aller Rauheit und ausgelassener, wilder Spielfreude, sehr "vertraut" und mit prächtiger Melodik dargebotenen Songmaterial. Powerndes Drumming und bollernde Basslines sorgen für die entsprechend, zumeist ordentlich hart rockende Basis. Diese Burschen bringen die Juke Joints und Bluesrock-Venues zwischen Kansas und Mississippi mit ihrem rauschenden, Southern-drenched Bluesrock-Elixier sicher mächtig zum Bersten. Hound Dog Taylor, Robert Johnson und Howlin' Wolf gehören zu ihren Einflüssen und genauso finden wir immer wieder Spuren solcher Kollegen wie beispielsweise Gov't Mule, den North Mississippi Allstars, ZZ Top oder auch einem härter aufspielenden Anders Osborne. Nach dem großartigen, sehr gefälligen, knackig rockenden, gleich mit schön dreckigem Harpspiel, tollem, dynamischem Gitarrensolo und dezentem, hintergründigem Piano-Klimpern aufwartenden Opener "Take me with you (when you go)" und em höllisch abgehenden, die pure Leidenschaft der Band offenbarenden, furiosen Southern-/Blues-Boogie "Mean and evil", hauen die Jungs mit dem wuchtigen, von harten, krachenden, rauen Riffs bestimmten "Hannah", einen dermaßen schwerblütigen Bluesrock-Hammer raus, der seinesgleicehn sucht. Hat Spuren von Led Zeppelin, über Gov't Mule, bis hin zu Too Slim and The Taildraggers. Was graben sich die Power-Riffs in den musikalischen "Dreck". Dazu walzen sich die E-Gitarren kollosaal dirch diese Wahnsinns-Nummer, wie ein unaufhaltsames Schlachtross durch die sumpfigen "Southlands". Sehr stark auch die den eh schon fetten Sound noch voluminöser machende Orgel im Hintergrund. Toller Gesang, tolle Melodie - Bluesrock-Herz, was willst Du mehr? Erstmals ein wenig Erholung gibt es mit der zumindestens etwas ruhiger beginnenden, wunderbar melodischen, rootsigen, Southern-inspirierten Blues-Ballade "Mount comfort", die im weiteren Verlauf aber auch noch an Kraft zulegt, vor allem mittels des glühenden Harp- und Gitarrensolos im Mittelteil. Es gibt noch einen kleinen Ausflug in akustische Gefilde ("Waco avenue"), doch ansonsten wird mit solch famosen Nummern wie beispielsweise dem kochenden Bluesrock-Shuffle "Woman down in Arkansas" (Killer Bluesharp), dem "tighten", von herrlich flüssigen Lead Gitarrenriffs, dreckigen Harpklängen und wummernden Basslines geführten "When the lights are burning low" und dem klasse groovenden, genauso lockeren, wie drückenden, Slide-getränkten, swampigen "Long way home" wieder ordentlich gerockt. Dieses Album ist ein absolutes Genre-Highlight. Wuchtig, druckvoll, mit viel Dampf, aber auch erstklassig strukturiert und randvoll mit starken Melodien "pflügen" sich Moreland & Arbuckle voller Leidenschaft und Seele durch die bluesigen Landschaften des amerikanischen Südens. Macht das eine Freude! Baumstark!

Das komplette Tracklisting:

1. Take Me With You (When You Go) - 4:07
2. Mean And Evil - 3:17
3. Hannah - 4:50
4. When The Lights Are Burning Low - 3:05
5. Woman Down In Arkansas - 4:13
6. Mount Comfort - 4:14
7. Long Did I Hide It - 2:35
8. Waco Avenue - 3:00
9. I'm A King Bee - 2:49
10. Long Way Home - 3:09
11. Why'd She Have To Go (And Let Me Down)? - 3:36

Art-Nr.: 9168
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Take me with you (when you go)
Mean and evil
Hannah
When the lights are burning low
Woman down in Arkansas
Mount comfort
Long way home

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Morgan & Pam Tillis, Lorrie - come see me and come lonely [2017]
Die "Dos Divas" sind zurück und präsentieren nach den 2013er "Grits and glamour" mit den großartigen, neuen Werk "Come see me and come lonely" nun ihr zweites, gemeinsames Album. Was wir hören, ist lupenreine, echte, klassische Countrymusic vom Allerfeinsten, wobei sich die beiden vieler Klassiker bedienten, die sie nun gemeinsam in ihrer unwiderstehlichen Art und Weise interpretieren. Fantastisch beispielsweise ihre Coverversionen des Klassikers "Summer wine" (mit Unterstützung von Joe Diffie und Darryl Worley) oder der unvergänglich hippen Dwight Yoakam-Nummer "Guitars, Cadillacs". Die "Divas" sind in Top-Form! Astreine Countrymusic vom Allerfeinsten!

Die offizielle Produktbeschreibung:

2017 release. Two queens of contemporary country music join forces on this powerful album, combining voices, vision and talents to create one of the most exciting country releases this year! Altogether, these two artists have sold well over 10 million albums worldwide, not to mention they both come from country royalty - Pam is the daughter of icon Mel Tillis and Lorrie, the daughter of hitmaker George Morgan! Pam's grit meets Lorrie's glamour on such country classics as the title track, originally made famous by Dottie West, Billie Jo Spears' "Blanket On The Ground," and Dwight Yoakam's "Guitars, Cadillacs" plus early rock favorites such as Roy Orbison's "It's Over" and The Everly Brothers' "Walk Right Back!" Special guest appearances by Joe Diffie and Darryl Worley!

Das komplette Tracklisting:

1. Do Ya - 3:47
2. Walk Right Back - 3:27
3. It's Over - 3:08
4. Guitars, Cadillacs - 2:55
5. Summer Wine - 4:46
6. Saunders Ferry Lane - 3:52
7. Rose in Paradise - 3:44
8. Blanket on the Ground - 3:50
9. Tennessee Waltz - 3:10
10. It Doesn't Matter Anymore - 3:36
11. The End of the World - 3:08
12. Come See Me and Come Lonely - 2:56

Art-Nr.: 9540
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Morgan, Craig - a whole lot more to me [2016]
Der auch in unseren Breitengraten äußerst beliebte Neo-Traditionalist Craig Morgan hat sich für sein neues Album 4 lange Jahre Zeit gelassen - und es hat sich wirklich gelohnt. Morgan präsentiert sich auf seinem neuen Werk abwechslungsreicher denn je, dabei aber immer die puren Country-Roots wahrend. Auch wenn viele Stücke durchaus "fett" produziert sind, so ist dieses Werk doch bei weitem nicht so "überladen" wie viele Werke der heutigen, jungen Nashville-Garde. Es bedarf keiner allzu trendingen "Programmings" oder vereinzelter, hipper Hip Hop-Splitter, um modern zu klingen - das schafft Morgan auch ohne die Country-Pfade zu verlassen. Das beeindruckr! Die großartige Songauswahl geht über wunderbar melodischen, knackigen New Country wie das frische, fröhliche "When I'm gone" und das peppige "All cried out", über kraftvolle, satt in Szene gesetzte Power-Balladen, wie das starke "I'll be home soon", ganz locker groovenden, souligen Country wie das sonnige "A whole lot more to me", die hinreissende Steel-getränkte Ballade "Nowhere without you" bis hin zu vollkommen Traditionellem wie das traumhaft melodische "Country side of heaven" oder das herrlich honky-tonkige, George Strait-mässige "I'm that country". Jawohl, Craig Morgan ist "that country" - und das ist gut so. Erinnert zuweilen ein wenig an die großen Country-Tage der Neunziger, als Tradition noch groß geschrieben wurde. Dieses Werk ist eine der stärksten Verööfentlichungen in Craig's bisheriger Karriere. "Very well done, Mr. Morgan"!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Be Home Soon - 3:06
2. Living on the Memories - 3:14
3. All Cried Out - 3:47
4. A Whole Lot More to Me - 4:14
5. Hearts I Leave Behind (feat. Mac Powell) - 3:26
6. Country Side of Heaven - 3:42
7. Nowhere Without You - 3:42
8. I'm That Country - 3:28
9. When I'm Gone - 3:45
10. Who Would It Be - 2:56
11. Remind Me Why I'm Crazy - 3:42
12. I Can't Wait to Stay - 3:25

Art-Nr.: 9185
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Morgan, Craig - little bit of life [2006]
Mit unserer Prognose, dass Craig Morgans 2005er-Album "My Kind Of Livin’" ein Renner werden könnte, lagen wir goldrichtig. Die CD hielt sich über ein Jahr lang in den Album-Charts und mit "That’s What I Love About Sunday" und Redneck Yacht Club" beinhaltete es zwei absolute Mega-Hits. Mittlerweile liegt sein neues Werk !A Little Bit Of Life" vor, wieder beim feinen Independant-Label Broken Bow Records erschienen. Eine überaus gelungene CD mit der er nahtlos an die hohe Qualität seines Vorgängers anknüpft, ja sie vielleicht sogar noch steigert. Klasse! Wie ist der Erfolg des vordergründig gar nicht so country-typisch wirkenden Künstlers zu erklären, der nach wie vor ohne den obligatorischen Cowboyhut auskommt? Zum einen sicherlich in seiner glasklaren, sehr angenehmen Charakterstimme und seines Musikstils, die sich perfekt in Riege der ganz großen Traditionalisten der Marke Garth Brooks, George Strait, Alan Jackson, Mark Chesnutt und Co. einfügen, zum anderen aber auch durch sein ländliches, Werte-konformes, familiär intaktes Leben (vier Kinder, früherer Armee-Dienstleistender, Natur-/ Tier-Liebhaber), was auch in einem Großteil der Texte seiner Songs sehr authentisch reflektiert wird. Craig Morgan scheint frei von jeglichen Starallüren, was ihm gerade im immer noch konservativ geprägtem Süden des Landes sicherlich viele Freunde beschert. Er wirkt halt wie ein fleißiger, sympathischer, junger Mann von nebenan. So bietet "Little bit of life" durchweg auf einem beachtlich hohen Niveau angesiedelten, ehrlichen, abwechslungsreichen, reinen Country (mit den gleichen Klasse-Musikern des Voralbums), der vollkommen traditionell ausgerichtet ist, dabei aber absolut zeitgemäß und modern klingt. Zudem hat man Morgan nie knackiger gehört. Vereinzelt üffnet man sich ganz dezent sogar mal etwas "poppigeren" Klängen, wie bei "I am" oder auch "The song". Vielleicht ein Verdienst des Einholens einer "dritten Meinung" durch den neben ihm selbst und Songwriter-Kollege Phil O’Donnell am Produzententisch werkenlnden "Star-Producer" Keith Stegall (Alan Jackson, Terri Clark, Billy Ray Cyrus etc.), der auf traditioneller Basis schon immer ein gutes Gespür für den "Zahn der Zeit" entwickelte. Auch der Sound ist insgesamt noch ein wenig satter und kräftiger ausgefallen. Highlights des Albums sind sicher das mit einem schönen Southern-Flair behafteten "A Little Bit Of Life" (stampfender Dancehall-Country mit viel Banjo, Dobro, Mandoline und leichtem Redneck-Touch), "International Harvester" (schön "angerockt", mit erstklassigen, kraftvollen Orgeleinlagen, erneut einem starken Banjo-Drive und klasse E-Gitarren-Riffs), das gar etwas an Montgomery Gentry erinnernde "Nothin’ Goin’ Wrong Around Here" (mit bluesigem Swamp-Flair), das sehr flotte "I Guess You Had To Be There" (klasse Fiddle-Solo mit starkem Honkytonk-Piano-"Konter") oder das flockig dahin groovende "My Kind Of Woman" (schöne Orgel-Fills, E-Gitarren-Solo, prächtige Harmoniegesänge). Dazwischen hören wir ab und zu ein paar, mit sehr emotionalen Texten versehene, sehr schöne, entspannt vorgetragene, nie zu bombastisch wirkende, reine Country-Balladen ("Tough", "The Ballad Of Mr. Jenkins", "Sweet Old Fashion Goddness"), die ein ideales Pendant zu den flotteres Stücken bilden. "Look At 'Em Fly" lässt Craig Morgan's viertes Studio-Album schließlich mit einem sehr ländlich anmutendem Countrysong mit dezenten Bluegrass-Tendenzen wohlig ausklingen. "A Little Bit Of Life" steht "voll im Leben" des aktuellen Geschehens in Nashville und dürfte Craig Morgans Position in den oberen Regionen des Genres eindeutig stabilisieren. Bester Traditional Country, auf dessen Klasse man sich mittlerweile bei Morgan zu hundert Prozent verlassen kann. (Daniel Daus)!

Art-Nr.: 4534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Morgan, Craig - my kind of livin' [2005]
Craig Morgan galt bisher in der New Country-Gilde eher als Geheimtipp. Mit seinem neuen Album "My Kind Of Livin'", dem Dritten, (Debüt 2000, danach "Almost Home" 2003) dürfte sich der Sachverhalt allerdings grundlegend ändern. In Co-Produktion mit Phil O’Donnell, mit dem er auch den Großteil der Stücke zusammen geschrieben hat, ist ihm ein Werk gelungen, das sich sehr geschickt im Rahmen der traditionell ausgerichteten Künstler des Genres bewegt, und dabei schön knackig und abwechslungsreich, zwischen klasse Uptempo-Nummern und wunderbaren Balladen hin und her pendelnd, eingespielt wurde, sodass es sich nicht nur in Amerika, sondern auch in der hiesigen Szene zum Selbstläufer entwickeln könnte. In den Billboard-Country-Charts ist die Single "That’s What I Love About Sunday" bereits wie eine Bombe eingeschlagen und hat im Steilflug Platz 2 erobert, wobei derzeit nur noch Josh Gracin’s Überraschungsnummer "Nothin To Lose" (sh. unter Stöbern) den Weg auf den Thron blockiert. Eine wirklich herrliche Midtempo-Ballade! Tolle Melodie, wunderbare Akustikgitarren, zarte Hammond-Tupfer, Piano, Dobro, Mandoline, dezente E-Gitarren-Fills, Fiddle, Banjo, im Prinzip alles, was das Countryherz begehrt. Klasse! Auch im weiteren Verlauf, ob bei den folgenden Balladen oder den auch immer wieder treffsicher eingesetzten Uptempo- oder Honkytonknummern, werden die angeführten Instrumente reichhaltig eingesetzt. "I’m Country", ein feuriger, Genre-typischer Countryrocker, mit dem "berühmten" Pianogeklimper und kurzem Fiddel-/E-Gitarren-Schlagabtausch, geht in Richtung Montgomery Gentry, und "Redneck Yacht Club", ein prächtiger Partykracher zum Mitsingen, mit starkem Banjointro, heulenden Fiddeln und Steelgitarren, klasse integriertem E-Gitarren-Solo, gefallen hierbei besonders. Schön auch die immer wieder eingestreuten, warmhwerzigen Balladen! Und das der äußerlich relativ Cowboy-untypisch wirkende, in Tennessee geborene, Craig Morgan auch einen Faible für seine Southern-Roots zu haben scheint, bekennt er beim abschließenden, fetzigen "In My Neighborhood". Da heißt es: "You might hear the church bells playin’ 'Sweet Home Alabama', cuz the preacher loves rock and roll, that’s how you know, you’re in my neighborhood”…! Klasse Stoff für Liebhaber von Künstlern wie Garth Brooks, Tracy Lawrence, Buddy Jewell, John Michael Montgomery, Brad Paisely oder Dierks Bentley. Prognose: Nicht nur die Single, sondern auch das Album wird ein Renner! Starke Leistung Craig Morgan! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3127
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Morgan, Lorrie - a picture of me - greatest hits & more [2016]
Oha! Zweites, neues Album von Country-Superstar Lorrie Morgan innerhalb von nur 5 Wochen - und was für eins! Der Titel hört sich "zunächst" mal nach einer "platten" Best of-Scheibe an, doch weit gefehlt. "A picture of me" enthält 8 "Greatest hits", die aber allesamt neu, auf der Höhe der Zeit, eingespielt sind. So hören wir großartige, neue Fassungen solcher Klassiker wie zum Beispiel "Watch me", "Something in red", "Five minutes" und "What part of no". Das ist schon klasse, aber längst noch nicht alles. Es gibt noch 8 weitere Songs - und die sind alle neu, also bislang nicht veröffentlicht worden. Darunter finden sich einige fantastische Coverversionen legendärer Country-Klassiker, wie zum Beispiel von Tammy Wynette's "Till I can make it on my own" oder George Jones' "Loving you could never be better", aber auch komplett neue Originale. 8 neu eingespielte Hits und 8 brandneue Songs - ein Fest, nicht nur für Lorrie Morgan-Fans, sondern die Liebhaber klassischer, traditioneller Countrymusic im Allgemeinen.

Das komplette Tracklisting:

1. Watch Me (re-recorded) - 3.41
2. Something In Red (re-recorded) - 4.38
3. Don't Worry Baby (re-recorded) - 3.24
4. Good As I Was To You (re-recorded) - 3.22
5. Till I Can Make It On My Own (new song) - 3.04
6. Five Minutes (re-recorded) - 3.34
7. Except For Monday (re-recorded) - 2.53
8. A Picture Of Me (Without You) (re-recorded) - 3.36
9. Loving You Could Never Be Better (new song) - 3.00
10. What Part Of No (re-recorded) - 2.43
11. Here Comes My Baby (new song) - 2.35
12. Take Me To Your World (new song) - 2.51
13. Wherever You Are Tonight (new song) - 3.20
14. I Went Crazy For Awhile (new song) - 2.59
15. Mirror, Mirror (new song) - 6.01
16. Hopelessly Yours (new song) - 2.50

Art-Nr.: 9126
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Morgan, Lorrie - show me how [2004]
Wer hätte das gedacht! Lorrie Morgan meldet sich mit einem richtig guten Album zurück! Wieder vereint mit ihrem früheren Produzent Richard Landis knüpft sie mit ihrem 12. Album eindrucksvoll an alte Tage an. Vergessen sind die etwas schwächeren Werke der jüngeren Vergangenheit. "Show me how" ist musikalisch und textlich ein waschechtes, richtiges Country-/New Country-Album geworden, auf dem sich nur 2 etwas bombastischer arrangierte, allerdings durchaus geglückte, Balladen wiederfinden. Stattdessen herrschen knackige Uptempo-und Midtempo-Countrysongs, die zwischendurch sogar durch ein paar sehr traditionell gehaltene, dezent Bluegrass angehauchte, akustisch instrumentierte Nummern unterbrochen werden, vor. Einer dieser traditionellen Songs, das von Lorrie selbst komponierte "Charlie and Betty", ist eine richtige Gänsehaut-Nummer voller Frische, getragen von einer wunderbaren Melodie und instrumentiert mit herrlichen Acoustic-Gitarren, Mandolinen und Dobro - dazu großartiger Background-Gesang von Alison Krauss und Rhonda Vincent. Keine Frage, Lorrie Morgan kann es noch - das beweist sie hier eindrucksvoll. So lieben sie ihre Fans! Zudem war ihre Stimme nie besser! Die CD steckt voller potentieller Hits, wie z.B. das dynamische, knackige, völlig Pop-freie, an beste "Trainwreck of emotion"-Tage erinnernde, mit klasse Gitarrenläufen und toller Steel angereicherte, lupenreine Uptempo-New Country-Stück "Do you still wanna buy me that drink, Frank" (ist auch die erste Single), der saftige, pumpende Honky Tonker "Bombshell", das wunderbar melodische, wiederum knackige "Us girls", das lockere, Mandolinen-getränkte "The wedding", oder das poppig, leicht funkige "One less monkey". Erstaunlich - in Zeiten, in denen Mainstream Country-Künstler sich oft einer allzu kommerzialisierenden, poppigen Stilrichtung unterwerfen, gelingt Lorrie Morgan eines der besten (reinen) Countryalben ihrer gesamten Karriere. Gratulation!

Art-Nr.: 2262
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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