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Raye, Collin - live at billy bob's texas [2004]
Parallele CD-Veröffentlichung zur gleichnamigen DVD, allerdings in deutlich abgespeckter Version mit nur 17, teilweise recht kurzen Songs, anstatt 26 Nummern auf der DVD. cCollin Raye, auch hierzulande einer der beliebtesten Interpreten in Sachen "Contemporary Mainstream Countrymusic" mit einer Live-CD von seinem Konzert vom 19. März 2004 aus "The world's largest Honky Tonk", dem alt ehrwürdigen Billy Bob's in Fort Worth/Texas! Wer Raye schon einmal live erlebt hat, zum Beispiel bei der Countrynight in Gstaad vor einigen Jahren, weiß. daß dieser Bursche live eine ziemliche Power und Energie entfacht. Er ist ein echter Entertainer, der es versteht seinem Publikum richtig einzuheizen. Er wird von einer klasse Band unterstützt, die in der Lage ist seine Dynamik mit dem richtigen, kraftvollen Sound gut mitzugehen. Wird einerseits gut gerockt, so ist Raye auf der anderen Seite auch ein excellenter Performer emotionaler Balladen. Dementsprechend schwankt das Programm recht ausgewogen zwischen Rockigem und gefühlvollen, fetten Powerballaden hin und her, wobei er seine gesamte Karriere abgrast, von seinen größten Hits bis zu neuerem Material. In bestem Sound hören wir u.a. beispielsweise "My kind of girl", "I can still feel you", "On the verge", "That's my story", "One boy one girl", "I think about you", "Little Rock", "In this life", "Love me", usw.! Feiner Live-Mitschnitt, doch wer nicht beides braucht, der sollte sich eindeutig für die DVD entscheiden!

Art-Nr.: 2750
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Raye, Collin - live at billy bob's texas ~ dvd [2004]
Collin Raye, auch hierzulande einer der beliebtesten Interpreten in Sachen "Contemporary Mainstream Countrymusic" mit einer klasse Live-DVD von seinem Konzert vom 19. März 2004 aus "The world's largest Honky Tonk", dem alt ehrwürdigen Billy Bob's in Fort Worth/Texas! Wer Raye schon einmal live erlebt hat, zum Beispiel bei der Countrynight in Gstaad vor einigen Jahren, weiß. daß dieser Bursche live eine ziemliche Power und Energie entfacht. Er ist ein echter Entertainer, der es versteht seinem Publikum richtig einzuheizen. Er wird von einer klasse Band unterstützt, die in der Lage ist seine Dynamik mit dem richtigen, kraftvollen Sound gut mitzugehen. Wird einerseits gut gerockt, so ist Raye auf der anderen Seite auch ein excellenter Performer emotionaler Balladen. Dementsprechend schwankt das Programm recht ausgewogen zwischen Rockigem und gefühlvollen, fetten Powerballaden hin und her, wobei er seine gesamte Karriere abgrast, von seinen größten Hits bis zu neuerem Material. Filmisch prima umgesetzt und in bestem Sound hören und sehen wir insgesamt 26 Songs, darunter beispielsweise "My kind of girl", "I can still feel you", "On the verge", "That's my story", "One boy one girl", "I think about you", "Little Rock", "In this life", "Little red rodeo", "World history 101", "Gypsy honeymoon", sowie eine Coverversion von Lennon/McCartney's "I saw her standing there" und eine mächtig abgehende Fassung von Led Zeppelin's "Rock and Roll"! Seine Fans werden von der DVD begeistert sein! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar! Im übrigen gibt es zu dieser DVD auch eine Live-CD, jedoch deutlich abgespeckt mit nur 17, teilweise recht kurzen Songs!

Art-Nr.: 2713
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 22,90

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Reckless Kelly - bulletproof [2008]
Das texanische "Red Dirt"-Aushängeschild Reckless Kelly mit einem neuen "Killer"-Album! Unglaublich angesichts der Tatsache solch grandioser Veröffentlichungen wie beispielsweise "Under the table & above the sun", "Wicked twisted road" oder dem phänomenalen Live-Output "Reckless Kelly was here" aus dem Jahre 2006, doch die Braun-Brüder (Willy mit seinem wunderbaren, einzigartigen, lässigen, staubigen Gesang und dem perfekten Rhythmus Gitarrenspiel, Cody mit seinen Fiddle-, Mandolinen- Harmonica-Fills und den prächtigen Harmonies) und ihre Freunde (der mit allen Wassern gewaschene Lead Gitarrist David Abeyta, sowie Drummer Jay Nazz und Bassist Jimmy McFeeley) setzen glatt noch einen oben drauf. Sie haben einfach ein Händchen für die richtigen Songs und Arrangements. Satte Gitarren überall, geradezu traumhafte Melodien, rotzige, prägnante Riffs, dieser mutreißende Texas "Red Dirt"-Charme, Elan, Spielfreude, Spritzigkeit, ein toller Sound - das ist die Formel, eine wunderbare "catchy" Knüller-Nummer nach der anderen aus dem Hut zu zaubern. Und genau das gelingt ihnen auf "Bulletproof" mit einer geradezu sensationellen Quote. Das sind vierzehn, neue rockin' Texas-"Red Dirt"-Roots- Americana-Alternate Country-"Hits" (in den texanischen "Red Dirt-Radiostations" werden diese Nummern pausenlos laufen und die eh schon riesige Fanschar der Band weiter vergrößern) ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle. Irre stark! "Bulletproof", bei solch einem Titel lässt sich das eigentlich schon vermuten, ist sehr rockig ausgefallen (gerade mal 2 bis3 Balladen sind zu finden - die aber ebenfalls extrem stark) und damit das bislang dynamischste und kernigste Werk der Band geworden. Voll im Saft stehende Gitarren und stets nach vorn rockende Roots-/Alternate Country-Fetzer bestimmen das Geschehen und schrauben sich mit ihrer unwiderstehlichen Melodik und ihrem staubigen, rauen "Red Dirt"-Feeling in unsere Ohren. David Abeyta setzt immer mal wieder zu prächtigen Gitarrenläufen an. Es passt einfach alles bei diesem Album! Mit einem herrlichen Drive und jeder Menge Dampf startet die Band auch sofort durch: "Ragged as the road" heißt der fulminante Opener, dessen wunderbarer Text im Refrain ("And I'm a-rollin', faster than a locomotive, tougher than the edge of the Rockies, hotter than a smokin' gun") nicht nur für diesen Titel Programm ist, sondern die Philosophie des gesamten Werkes widerspiegelt. Welch ein klasse, ständig durch das forcierende Drumming nach vorn gehender Rhythmus, was für eine hinreißende Melodie, welch ein fetter Gitarrensound! Dazu die dezente Mandoline im Hintergrund! Dynamischer "Red Dirt" Roots-/Countryrock, wobei die Betonung wirklich auf "Rock" liegt, in Vollendung! Nicht weniger kraftvoll geht's mit dem knackigen Midetmpo-Rootsrocker "You don't have to stay forever" weiter: Tolle Lead-Gitarre (bärenstarkes Solo von Abeyta) unterstützt von feinen Hammond Orgel-Klängen, ein ganz dezenter Psychedelic Countryrock-Touch, und wieder diese herrliche Melodie! Es folgt der dreckige, straighte Power Rootsrock-Riff-Knaller "Love in her eyes", dessen Gitarren erneut so wunderbar satt klingen und der sich neben all den anderen Reckless Kelly-Knüllern ebenfalls sein verdientes Plätzchen in den "musikalischen Schatzkammern" unseres Gehör-Labyrinthes findet. Ganz großartig auch der fetzige Roostrocker "American blood", der sich mit einem klasse, sehr engagierten Text der Problematik des Irak-Krieges und des oft so kaputt denkenden Bush-Regimes annimmt! Es erübrigt sich einfach auf weitere Nummern einzugehen. Wie gesagt, eine übertrifft die andere! Das Coverdesign zeigt den legendären australischen Gesetzlosen Ned Kelly vermeintlich "bulletproof" in seiner berühmten Rüstung während der entscheidenden Schießerei mit der Polizei. Doch wir Zuhörer und Fans dieser großartigen Texas "Red Dirt"-/Roots-/Alternate Country- und Americana-Rocker benötigen für deren famose Musik alles andere als einen kugelsicheren Schutz - im Gegenteil: Von einer Reckless Kelly-Salve lassen wir uns gerne "umhauen"! Bärenstark!

Art-Nr.: 5784
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Reckless Kelly - good luck & true love [2011]
Herausragendes, neues Album der texanischen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrock-Helden! Es ist gerade mal wenige Wochen her, seit die jüngeren Braun-Brüder, Micky und Gary, mit ihrer Band Micky & The Motorcars ihr großartiges Album "Raise My Glass" veröffentlicht haben, da werfen auch die beiden älteren Brüder des Braun-Clans, Cody und Willy, mit ihrer Band Reckless Kelly und dem neuen Meisterwerk "Good Luck & True Love" geradezu ein "Hammerteil" in die Waagschale. Der Vorgänger "Somewhere In Time" aus dem Jahre 2010, bei dem man dem musikalischen Vorbild Pinto Bennett in Form eines Coverwerkes Tribut zollte, wurde, obwohl musikalisch bärenstark umgesetzt, von der RK-Fangemeinde eher mit geteilter Meinung aufgenommen. Doch mit ihrem neuen Longplayer gibt es nun wieder eigenständiges Reckless Kelly-Material (im übrigen auf eigenem, neuem Label) und das hat es wahrlich in sich. Ja, man muss wohl konstatieren, das die Band, die ohnehin schon seit Jahren auf Top-Niveau agiert, sich erneut gesteigert hat. Sie sind auf dem Zenit ihrer bisherigen Laufbahn angelangt. Bei diesem Werk stimmt wirklich alles (näheres dazu noch später)! Schon der Opener "Give It A Try" dürfte der in letzter Zeit nicht so üppig verwöhnten Red Dirt-Szene regelrecht Freudentränen in die Augen treiben. Was für ein herrlich melodischer, entspannter, dennoch mit der richtigen Portion texanischem Staub behafteter Countryrocker. David Abeytas Slide-Gitarre surrt, Cody Brauns Mandoline zirpt als dezent folkige Untermalung und Willy singt dazu mit seiner charismatischen Wohlfühlstimme. Einfach wunderbar. In eine ähnliche Kerbe schlägt das folgende, voller Selbstironie getextete "Save Me From Myself", das in seiner Art weniger introvertiert herüberkommt. Das mit einem leichten Tom Petty-Feeling daher kommende "Guarded Hear" punktet mit einem traumhaften, sich in den Gehörgängen sofort festsetztendem, markanten Refrain. Toll hier die E-Gitarren-/Mandolinenkombi im Solo-Teil. Dann wird der "Rock-Hammer" geschwungen. "She Likes Money, He Likes Love" heisst dieser famose Knaller, bei dem die "Luzie richtig abgeht". Da werden gar Erinnerungen an countryrockende Georgia Satellites wach. Drummer Jay Nazz gibt dabei schon fast in punkiger Manier die Schlagzahl vor. Sollten die Radiostationen mal nach einem furiosen Country Rock'n Roller Ausschau halten, der trotzdem von einer tollen Melodie getragen wird, dürften sie hier fündig werden. Den Puls wieder runterfahren darf man dann beim anschließenden "I Never Liked St. Valentine", einer wunderschönen Willy Braun/Todd Snider-Komposition (herrliches Akustikgitarrenspiel), die sowohl die irischen Wurzeln der Brauns als auch die mit diesem Tag verbundenen Emotionen auf bemerkenswerte, durchaus humoristische Art und Weise ("I don’t need a Ballantine") verbindet. In der zweiten Hälfte des Albums wird dann der Countryfaktor deutlich erhöht, zumal Cody Braun von der Mandoline vermehrt zur Fiddle umschwenkt. Die "sägt" sich beispielsweise unbeirrt ihren Weg durch das schwungvolle "Weatherbeaten Soul" (inkl. schönem Solo). Der prächtige Titeltrack "Good Luck & True Love" bietet dann nochmal gitarrenbetonten Red Dirt-Countryrock in Perfektion. Stark hier auch das Gesangs-Wechselspiel zwischen Willy und Cody im Refrain. Richtig schönen, fast schon tradiotionellen Country gibt es auf "I Stayed Up All Night". Willy mit Erzählgesang voller Pathos, Cody lässt ein ums andere Mal die Fiddle aufheulen, im Chorus steuert Nashville-Sängerin Dani Flowers bezaubernde Harmonies bei. Klasse! Apropos Nashville. Die auch unter "Music City" bekannte Hochburg des kommerziellen Country bekommt in "New Moon Over Nashville" textlich ihr Fett weg. Eine wunderschöne, leicht rootsige Countrynumme. Das abschließende, saustarke "Hit The Ground Runnin’" fängt zunächst recht harmlos an, entwickelt sich aber nach der Eingangstrophe zu einem furiosen, gitarrenbetonten Southern Rocker mit grandiose E-Gitarrenarbeit von David Abeyta (fette Soli). Ein fulminater, kräftiger Ausklang. Große Klasse! Auch die Produktion von Abeyta und den beiden Braun-Brüdern ist als sehr transparent, sauber und kräftig zu bezeichnen. Doch nicht nur die Musik dieses Albums ist fantastisch gelungen. Auch das komplette, prächtige Cover-Artwork darf nicht unerwähnt bleiben. Dessen Kreateure Sarah und Shauna Dodds haben hier ein mit viel Liebe zum Detail behaftetes, buntes Digipack erkoren. Zum einen kann man sich in einem Spiel mit der "Hand Of Fortune" (eine beigefügte ausgestanzte Hand, die man da, wo die CD steckt, drehen kann) sein Glück mittels vorgefertigter Antworten erfragen, zum anderen kann man das beigefügte Booklet noch durch die linke Seite der Digipack-Hülle ziehen und sich mittels einer darin ausgefügten Aussparung einen Schwarz-/Weiß-Kurzfilm (mit Willy und Cody als Protagonisten in historischem Outfit) in Daumenkino-Manier anschauen. Mit viel Geschmack gemacht! Somit ist "Good & True Love" nicht nur ein musikalisches Meisterexemplar geworden, sondern auch als regelrechtes Gesamtkunstwerk zu betrachten. Phantastisch! Ein absolutes Schmuckstück der Red Dirt-/Countryrock-Sparte - in jeder Hinsicht! Reckless Kelly rules! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Give It A Try 4:05
2. Save Me From Myself 3:10
3. Guarded Heart 2:56
4. She Likes Money, He Likes Love 4:15
5. I Never Liked St. Valentine 4:02
6. Weatherbeaten Soul 3:30
7. Good Luck & True Love 3:17
8. I Stayed Up All Night Again 3:56
9. New Moon Over Nashville 3:37
10. Hit The Ground Runnin' 5:31

Art-Nr.: 7549
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Give it a try
Save me from myself
She likes money, he likes love
I never liked St. Valentine
Good luck & true love
New moon over Nashville
Hit the ground runnin'

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Reckless Kelly - reckless kelly was here ~ live ~ 2 cds / 1 dvd [2006]
2 CDs +1 DVD! Opulentes 3er-Live Package (plus 2 neue Studio-Tracks) der famosen Texas "Red Dirt"/Country-/Roots-Vorzeigerocker! Begeisternd! Aufgenommen am 31.03.2006 in Marcia Ball's urigem, an diesem Abend selbstverständlich ausverkauftem Club "La Zona Rosa" in Austin/Texas, also vor heimischer Kulisse, laufen Willy und Cody Braun mit ihren Freunden zur absoluten Bestform auf und brennen ein geradezu unwiderstehliches "Red Dirt" Roots-/Americana-/Countryrock-Feuerwerk ab, daß jeden Genre-Fan mitreißen wird! Das ist mal wieder eines jener Live-Alben, von denen es nur ganz wenige gibt. Eines, auf dem alles stimmt, das tatsächlich in der Lage ist, diese einzigartige Live-Atmosphäre fesselnd und vollkommen authentisch bis ins heimische Musikzimmer zu transportieren. Das gilt gleichermaßen für die CDs als auch für die DVD! Alles kommt rüber: Die ganze Energie der Band, ihre unbestreitbare musikalische Klasse, das Feeling, die Ursprünglichkeit, Ehrlichkeit des Live-Sounds, diese wunderbaren Melodien, das ganze Feuer! Publikum und Band sind sofort voll da, bilden eine wunderbare Einheit - und man hat das Gefühl mittendrin zu sein! Herrlich! Satte, rootsige Gitarren (Lead-Gitarrist David Abeyta ist ein Meister seines Fachs), Willy's unverwechselbarer, staubiger Gesang, dazu Cody's großartige Fiddle-, Mandolinen-, und Hamonica-Ergänzungen, sowie der punktgenaue Backbeat von Drummer Jay Nazz und Bassmann Jimmy McFeeley sorgen, verbunden mit traumhafter Melodik, in dem Schuppen für richtig Dampf unddie pure Freude. Das Tracklisting (die CDs umfassen 16 Live-Nummern sowie zwei brandneue Studio-Tracks, die Live-DVD enthält 73 Minuten des Konzertes ohne jede Breaks, sowie einen 30-minütigen "Behind the scenes"-Film) setzt sich aus hervorragenden Live-Versionen von Nummern ihrer bisherigen 4 Studioalben, sowie ein paar erstklassiger Coverversionen zusammen. Los geht's beispielsweise mit einer fulminanten, abgehenden, Slideguitar-getränkten, rauen Fassung des prachtvollen Rootsrock-Krachers "Sixgun" vom "Wicked twisted road"-Album, bei dem sowohl die Band, als auch das Publikum in Windeseile ihre Betriebstemperatur erreichen, gefolgt von einer ebenso stark nach vorn rockenden, bis dato unveröffentlichten, großartigen Coverversion von Alejandro Escovedo's "Castanets" (toller Groove, starke Lead-Gitarre von Abeyta in Zusammenspiel mit Cody Braun's herrlicher elektrischer Mandoline, wunderbare Melodie), und dem traumhaften, voller lockerem Elan steckenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Countryrocker "Motel Cowboy Show" mit tollen Gitarren, klasse Fiddle, erneut einer prächtigen Melodie und lässig Gas gebenden Drums! Es gibt partout keine schwachen Nummern, bzw. schwachen Momente während des Konzertes! Die weiteren Tracks: "I still do" (tolle Countrynummer von ihrem ersten Studioalbum "Milican"), "1952 Vincent Black Lightning" (wundervolles Richard Thompson-Cover, auch bis dato von Reckless Kelly nicht veröffentlicht), "Seven nights on Eire", "Break my heart tonight", "Nobody's girl", "Hey say no/Guacamole", "Vancouver" (irre starke Ballade, dezentes Southern-Flair), "Wiggles & ritalin" (bis dato unveröffentlicht), "Wild Western Windblown Band", "Babys gone Blues", "Wicked twisted road", "Crazy Eddie's last Hurrah" (inklusive sehr emotionaler Vorstellung der Bandmitglieder von Willy Braun - tolles Mitgrölen des Publikums), und schließlich "Revolution"! Ja genau, der Beatles-Klassiker, aus der sie eine Traum-Version basteln: Fette Bluesrock-Rhythmen mit dreckiger, feuriger Bluesgitarre bilden das dampfende 2 1/2-minütige Intro, um aus dieser Nummer schlöießlich eine fast 10-minütige Pracht-Fassung allerfeinsten, dezent bluesigen Texas-Gitarren-Rootsrocks zu zaubern! Groß! Die beiden neuen Studiotracks, die sie im übrigen auch live präsentieren, sind ebenfalls ein Hammer! Das ist zunächst der kräftige, voller saftiger E-Gitarren steckende, traumhaft melodische Midtempo-"Red Dirt"-Countryrocker "Break my heart tonight", gefolgt von dem mit viel Drive abrockenden Texas-Riff-Roots-Boogie-Country-Feger "Wiggles & ritalin" (klingt fast wie eine Texas-Ausgabe der Georgia Satellites)! Die Live-DVD ist von der Songauswahl völlig identisch, es fehlt (leider) nur das Beatles-Cover von "Revolution" (und natürlich die Studio-Tracks)! Auch filmtechnisch ist das Konzert ganz großartig in Szene gesetzt worden. Die Atmosphäre kommt herrlich rüber! Toller 5.1 Surround Sound! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Wow! Was für ein Live-Paket! Grandios! Ein Konzert wie aus einem Guß!

Art-Nr.: 4330
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Reckless Kelly - somewhere in time [2010]
Austin's Reckless Kelly untermauern ihren Status immer mehr, eine der besten Roots-/Americana-/Countryrock-Bands unserer Zeit zu sein. Auch nach 8 Alben ist noch lange nicht Schluss mit Innovation und Kreativität, ohne dabei von ihren, bei den Fans so begeistert gefeierten, musikalischen Eigenschaften abzuweichen. Sie bewahren ihre Identität und stecken doch voller unverbrauchter Frische und Dynamik. Ihr neues Album ist die pure Roots- und Countryrock-Freude, ein absoluter Knüller! "Somewhere in time" ist eine Art Konzeptalbum geworden, dass ausschliesslich Stücke des aus Idaho stammenden Singer-Songwriters Pinto Bennett beinhaltet. Auch Reckless Kelly's Ursprünge liegen in Idaho, denn die Familie der beiden "Köpfe" der Band, Cody Braun (Fiddle, Mandolin, Vocals) und Willy Braun (Lead Vocals, Rhythm Guitar), lebt ebenfalls in diesem US-Bundesstaat, genauer gesagt in Stanley/Idaho. Pinto Bennett, einst zentrale Figur der kultigen "Famous Motel Cowboys", ist ein dicker Freund von Muzzie Braun, dem Vater der Braun-Brüder, was dazu führte, dass auch Muzzie's Söhne in ihrer musikalischen Entwicklung massgeblich von der Musik Bennett's beeinflusst wurden. Das spiegelt sich sowohl bei Reckless Kelly wider, als auch bei Micky and The Motorcars, deren Kern die zwei anderen Braun-Brüder Micky und Gary Braun bilden. Beide Bands haben auch schon in der Vergangenheit auf die Musik ihres Idols zurückgegriffen, dem sie laut eigener Aussage unwahrscheinlich viel zu verdanken haben. "Somewhere in time" nun ist Reckless Kelly's famoses Tribut an Pinto Bennett, eine phantastisch umgesetzte Huldigung und Danksagung an den Musiker, dessen Spirit die Seele der Band für immer geprägt hat. Bennett's Songs klingen hier, als seien es schon ewig Reckless Kelly-Stücke gewesen. Die Band kehrt auf diesem Album auch musikalisch zu ihren Roots zurück, was bedeutet, dass sie sich im Vergleich zum Vorgänger wieder deutlich mehr in Richtung Countryrock orientiert, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Country- und Rock-Indikatoren paaren sich geradezu perfekt. Die Songs sprühen nur so vor Vitalität, stecken voller wunderbarer Melodien und präsentieren die Band in umwerfender Verfassung. Alles wirkt locker, zwanglos, dennoch kraftvoll und vor allem überaus authentisch. Mit von der Partie sind einige prominente Gäste, wie zum Beispiel Joe Ely, Lloyd Maines, Micky Braun von Micky and The Motorcars, Bukka Allen, Mickey Raphael und natürlich Pinto Bennett selbst. Los geht's mit dem treibenden, gut Druck aufbauenden, von gewaltigen E-Gitarren und einer bluesigen Harp durchzogenen, mächtig texanischen Staub aufwirbelnden, baumstarken Rootsrocker "Little blossom", der ein tolles "Western-/Outlaw-/Shotgun-Feeling" ausstrahlt. Welch ein beherzter Auftakt! Sicher die härteste Nummer des Albums, wenngleich auch beim countryorientierteren Rest die knackigen, dynamischen, kraftvollen Nummern überwiegen. Balladen sind eher in der Minderheit. Und diese Melodien - einfach wunderbar! Wie beispielsweise bei dem schmissigen, großartigen Retro-Countryrocker "The Ballad of Elano De Leone", dessen satte Gitarren-Riffs gar ein altes "Byrds"-Feeling aufkommen lassen. Hat ordentlich Drive! Klasse Duett-Gesang von Joe Ely, dessen trockene Stimme sich bestens mit der von Willy Braun ergänzt. In traditionellere Country-Gefilde geht's mit dem schönen "Bird on the wire", um mit "Some people's kids" wieder einen solchen "Killer" von Countryrocker abzuliefern, dessen Magie man sich einfach nicht entziehen kann. Hinreissende Lap Steel-Hooklines ziehen sich durch diese wunderbar knackige Nummer, die sich unwiderstehlich in unseren Gehörgängen festsetzt. Tolles Gitarren-Arrangement! Dann das famose "I hold the bottle, you hold the wheel", ein uriger, rootsiger, authentischer, lupenreiner Whiskey-geschwängerter Barroom-Honky Tonker, der vor purer Country-Tradition nur so strotzt. Umgeben von erdigem E-Gitarren-Picking, surrender Fiddle und quirligen, jaulenden Steelguitar-Klängen, sieht man sich im Geiste, schon aufgrund des typischen Rhythmusses, in einem verraücherten, mit bierverklebten Holztischen voll gestellten, aber doch so voller Charme steckenden, urwüchsigen, texanischen Saloon abhängen, leicht vernebelt vom Alkohol. Und aus der Jukebox tönen Reckless Kelly mit diesem Country-Heuler. Ein Taum! Wie auch das grandiose "Idaho cowboy", ein wunderbarer, flotter, lockerer, mit schönem Fiddle-Spiel und gnadenlos starken Gitarren gespickter Country(rock)-Feger mit einem prächtige "Gute Laune"-Faktor und jeder Menge, dem Titel entsprechenden, Western-Flair. Man sieht den "Idaho cowboy" vorm geistigen Auge vorbeireiten. Eignet sich zudem prächtig, um in den texanischen Roadhouses mal ordentlich das Tanzbein zu schwingen. So hangelt sich die Truppe von Highlight zu Highlight, bis das Album schließlich mit dem Titelstück "Somewhere in time" endet, einer traumhaft melodischen, durchaus satten Countryrock-Ballade mit toller Fiddle- und Gitarrenbegleitung. David Abeyta's würziges E-Gitarren-Solo ist grandios. Ein amerikanischer Musik-Journalist umschreibt das Ergebnis dieses prächtigen Albums simpel und einfach mit einer herzhaften "kulinarischen" Spezialität, sowohl aus Idaho als auch aus Texas: "'Somewhere in time' is a country-rock album that's as satisfying as a 12-ounce steak with a big pile of mashed potatoes". In diesem Sinne: Guten Appetit! Besser kann man rootsigen, melodischen, kraftvollen, texanischen Countryrock wohl kaum spielen. Ein Meisterwerk!

1 Little Blossom - 5:00   
2 The Ballad of Elano Deleon - 3:25   
3 Bird On a Wire - 3:36   
4 I've Done Everything I Could Do Wrong - 4:13   
5 Some People's Kids - 3:05   
6 I Hold the Bottle, You Hold the Wheel - 3:32   
7 Best Forever Yet - 3:21   
8 Idaho Cowboy - 3:07   
9 Pure Quill - 4:14   
10 You Cared Enough To Lie - 2:56   
11 Thelma - 4:10   
12 Somewhere In Time - 3:32

Art-Nr.: 6769
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little blossom
The Ballad of Elano De Leone
Some people's kids
I hold the bottle, you hold the wheel
Idaho cowboy
Pure quill
Somewhere in time

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Reckless Kelly - sunset motel [2016]
Umwerfend! Was soll man zu Reckless Kelly noch sagen? Sie haben sich mit ihrem neuen Werk "Sunset motel" wieder einmal selbst übertroffen! Besser kann man klassichen, erdigen, satten, zeitlosen Roots-/Americana-/Countryrock wohl kaum zelebrieren. Was für fantastische Songs! Das ist erneut eine überragende Vorstelllung. Grandios auch die aufwendige Covergestaltung, wunderbar designed von den hoch talentierten Dodds Sisters. Das Digipack ist 3-fach-aufklappbar, kommt mit einem edlen Prägedruck, enthält ein großes, postermässiges Booklet, sowie, passend zum "Sunset Motel", einen numerierten Zimmerschlüssel-Anhänger. Großartiges, sehr wertiges Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. How Can You Love Him (You Don't Even Like Him) - 3.01
2. Radio - 4.57
3. Buckaroo - 3.28
4. Sunset Motel - 4.45
5. The Champ - 3.11
6. One More One Last Time - 4.27
7. Forever Today - 3.05
8. Volcano - 3.30
9. Give It Up - 4.36
10. Who's Gonna Be Your Baby Now - 3.39
11. Moment in the Sun - 3.52
12. Sad Songs About You - 4.39
13. Under Lucky Stars - 4.41

Art-Nr.: 9277
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
How can you love him (you don't even like him)
Radio
Buckaroo
Sunset motel
The champ
Forever today
Give it up
Sad songs about you

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Reckless Kelly - under the table & above the sun [2003]
Austin und seine Musiker! Es ist immer wieder faszinierend, welch großartige Bands sich aus dieser schier unerschöpflichen Austin-Szene herauskristallisieren und fortan zu den nicht mehr wegzudenkenden Eckpfeilern ihres entsprechenden Genres gehören. So ist das auch mit dem unter den Fans längst kultigen Quintett Reckless Kelly um die Gebrüder Cody und Willy Braun, die mit ihrem dritten Studioalbum "Under the table & above the moon" erneut ein absolutes Knüllerteil in Sachen Rootsrock/Americana-Rock/Alternate Country-Rock vorlegen. 3 Jahre in Folge gewannen sie, und das ist absolut nachvollziehbar, den "Best Roots Rock Band"-Award des renommierten Austin Chronicle! Waren die letzten Alben schon klasse, so etablieren sie sich mit ihrem neuen Werk endgültig in der Spitze des Genres. Zu dem erweiterten Dunstkreis solcher Künstler wie Cross Canadian Ragweed, Jack Ingram, Great Divide, Steve Earle, Buddy Miller, Robert Earl Keen und Radney Foster zählend verarbeiten sie in ihrer zündenden Rootsrock-/Alternate Country-Rock-Musik genau deren charakteristischen Merkmale mit ihren ganz eigenen Ideen, um somit den typischen Reckless Kelly-Sound zu kreieren. Ein herrlicher Sound, immer satt, von transparenten und vielschichtigen Gitarrenriffs und -soli begleitet, aber auch immer wieder einmal angereichert mit wunderbar dazupasenden Mandolinen oder unaufdringlicher Fiddle, sehr knackig und kraftvoll, staubig, auch roh, aber gleichzeitig von einer völlig unbeschwerten Lockerheit getragen. Dazu Willy Braun's warmer, aber auch irgendiwe rotzig wirkender Gesang, vom Timbre her irgendwo zwischen Steve Earle und Radney Foster liegend, und diese sich unwiderruflich in den Gehörgängen festsetzenden, fantastischen Melodien, die sich von vorn bis hinten unnachahmlich durch alle Songs ziehen. Beeindruckend dieses Songwriting, faszinierend mit welcher Leichtigkeit sie diese Melodien aus dem Ärmel zu schütteln scheinen, egal ob es sich um fetzige Uptempo-Rocker, herrliche Midtempo-Nummern oder wunderbare, satte, Balladen handelt. Und großartige Musiker sind es natürlich auch., allen voran Lead-Gitarrist David Abeyta! Flott, rockig, knackig und rootsig legen sie mit dem starken "Let's just fall" voller Drive los! Toller Gitarrensound, klasse Gesang, eine tolle Melodie und der immer spürbare Staub versetzen einen sofort in die richtige "Americana-Rock"-Stimmung. Genauso elanvoll und melodisch, geprägt von herrlichen Gitarren, geht es mir der astreinen Countryrock-Nummer "Nobody's girl" weiter, ehe sie mit dem überragenden "Desolation angels" einen Traum von einem balladesken Americana-Track präsentieren. Auf beeindruckende Weise kombinieren sie hier die Leichtigkeit von flockigen, lockeren Mandolinen, einer Fiddle und Acoustic Gitarren, inclusice Lead Acoustic im Mittelteil, mit herrlich melodischem, aber energischem Gesang und knackigen, vollen, satten Rhythmen aus Drums, Bass und Riffs von elektrischen Gitarren. Welch ein Genuß! Toll auch die lässige, semi-akustische Americana-Nummer "Everybody", der riffige Uptempo Roots-/Countryrocker "I saw it coming", das krachende "You don't want me around", oder das wunderschöne, trotz aller Einfachkeit aber auch von excellenter songschreiberischer Finesse geprägte, fantastische, countrylastige "Willamina", mit seinen effektvollen Gitarren. Ein absoluter "Hit" ist auch die von fetten E-Gitarren begleitete, mit feiner Mandoline angereicherte, wunderbar kraftvolle Roots-Vorzeige-Ballade "Vancouver", inklusive großartiger Slide-Gitarre, natürlich einer prächtigen Melodie und einer dezenten Prise Southern-Flair! "They're sounding like the catchiest bar band ever", heißt es in einem US-Review! Das kann man so stehen lassen! Aber Reckless Kelly ist noch viel mehr: Red Dirt Texas Roots Americana-/Alternate Country-Rock pur, voller musikalischer Kompetenz, Unbekümmertheit und Professionalität gleichermaßen! Ein herausragendes Album für die Fraktion von Buddy Miller, Steve Earle bis Cross Canadian Ragweed, Radney Foster, Jack Ingram, Chris Knight, und auch Uncle Tupelo, übrigens produziert von Ray Kennedy! Wir sind begeistert!

Art-Nr.: 1921
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Red Dirt Rangers - lone chimney [2013]
Eine der absoluten Pionier-Bands der Red Dirt-Szene, die Red Dirt Rangers, sind zurück. 6 Jahre nach dem großartigen "Ranger Motel" und rechtzeitig zu ihrem 25-jährigen Jubiläum kommt die Truppe aus Stillwater/Oklahoma mit ihrem neuen Album "Lone chimney" - und das Warten hat sich wirklich gelohnt. Unvergleichlich und unnachahmlich präsentieren sie ihren einzigartigen Roots-/Americana-/Countryrock-Mix, der mit seinen unterschiedlichen Blues-, Southern-, Swamp-, Funk-, Swing-, Honky Tonk-, Folk-, Rock'n Roll- und Jam-Enflüssen einen Stil definiert, den kaum eine andere Band in dieser Art und Weise bedient. Da findet man Spuren von Merle Haggard bis zu den Texas Tornados, von Bob Childers bis Robert Earl Keen, genauso wie von Grateful Dead bis Little Feat. Ja, vor allem ihre Spielfreude und Neigung zu jammigen, lockeren Instrumental-Breaks kommt auf dem neuen Album gut zum Vorschein. Dabei vergessen sie keineswegs die Songstrukturen (im Gegenteil, die sind exzellent) und ihre großen gesanglichen Qualitäten, aber sie zelebrieren damit die Hingabe und Leidenschaft zu ihrer Musik, der sie sich völlig zwanglos ergeben. Das ist einfach wunderbar! Die instrumentale Vielfalt ist großartig. Unterstützt werden die Rangers von ein paar "world class musicians" wie beispielsweise John Fullbright (keyboards, accordion, guitar, banjo), Fats Kaplin (fiddle, pedal steel), Lloyd Maines (pedal steel, dobro, guitar) und Steve Ripley (guitar), der das Album auch wieder erstklassig produzierte. Insgesamt wirkt das Werk herrlich retro. Es besteht nur aus "Rangers"-Originalen, bis auf den Opener - der ist eine prächtig gelungene Coverversion des alten, von Wayland Holyfield komponierten Don Williams-Klassikers "When the Arkansas River leaves Oklahoma", den die Band in einer fantastischen, sehr staubigen, erdigen, jammigen Red Dirt Roots-/Blues-Version präsentiert. Flott, lässig, ein Hauch von Southern-Flair, tolle E-Gitarren-Licks, klasse Piano-Fills, ein dzent psychedelisch wurkendes Gitarren-/Fiddle-Solo im Mittelteil - das sind die Zutaten. Die Red Dirt Rangers grooven sich sofort ein. Das kommt auch beim zweiten Stück erstklassig zur Geltung. "Heaven and hell" heisst die Nummer, die, erneut leicht bluesig und ein wenig funky, voller Southern Soul und mit jeder Menge jammiger Spielfreude in Szene gesetzt wird. Hat viel von Little Feat - nur Red Dirt-mässig eingefärbt. Ganz anders das vorzügliche "Without my baby", ein toller, sehr traditioneller, voller Tex Mex- und Doug Sahm-Feeling steckender Texas-Honky Tonker, der schön erdig und natürlich "rau" gespielt wird. Klasse Gitarrenlinien, Fiddle, Piano, und Steelguitar-Einsätze bestimmen das Bild. Das Gitarren-/Pedal Steel-Dual-Solo in der Mitte ist wunderbar, gefolgt von einem nicht minder starken Piano-Solo. Die folgende, seelige Retro Countryrock-Ballade "Oh angel" erinnert ums an die goldenen, alten Zeiten dieses Genres, als Bands wie Pure Prairie League, Poco und die New Riders Of The Purple Sage ihre besten Tage hatten. Der Song ist garniert mit herrlichen Pedal Steel-Linien und besticht mit einer tollen Melodie. Staubig, erdig und mit einem klasse Groove kommt der bluesige, voller Rock'n Roll-Flair steckende Boogie "Main Street USA (Rt. 66)", während solch rootsige, lockere Americana-Nummern wie "Strawberries and watermelons" und das Titelstück "Lone chimney" wieder herrlich jammig ausfallen. Hier werden abermals Erinnerungen an solche Bands wie die New Riders Of The Purple Sage und Grateful Dead wach - alles kombiniert mit diesen staubigen Red Dirt-Zutaten. Die Red Dirt Rangers sind in ihrem Element. "Lone chimney" zeigt sie in exzellenter Verfassung! Ein Klasse Album! Also Leute, "kick back and enjoy the ride…and most of all, keep on spreadin’ the dirt"!

Das komplette Tracklisting:

1. Where the Arkansas River Leaves Oklahoma - 3:47
2. Heaven and Hell - 5:13
3. Without My Baby - 4:15
4. Oh Angel - 2:46
5. Take Life as It Comes - 4:32
6. Main Street USA (Rt. 66) - 3:54
7. Strawberries and Watermelons - 6:13
8. Blindsided by Love - 2:29
9. I Dreamed That I Had Wings - 6:47
10. Honky Tonk History - 3:53
11. All I Need is You - 3:23
12. Lone Chimney - 5:58
13. Work It Out - 4:39

Art-Nr.: 8223
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where the Arkansas River leaves Oklahoma
Heaven and hell
Without my baby
Oh angel
Take life as it comes
Main Street USA (Rt. 66)
Lone chimney

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Red Dirt Rangers - ranger motel [2007]
Willkommen im "Ranger Motel"! Willkommen an einem Ort, der in einer wundervollen Atmosphäre die ganze Vielseitigkeit der so einzigartigen "Red Dirt"-Musik offeriert! Willkommen bei den Red Dirt Rangers! Seit rund 2 Jahrzehnten ist diese großartige Roots-/Country-/Alternate Country-/Countryrock-/Americana-Truppe aus Stillwater/Oklahoma nun schon "im Geschäft" und zählt damit zu den absoluten Pionieren des musikalischen "Red Dirt"-Phänomens, mit einem gewaltigen Einfluß auf die angesagten und aktuellen, jungen Künstler dieser Szene. Fragt man Leute wie Cross Canadian Ragweed, Mike McClure oder Jason Boland & The Stragglers nach maßgeblichen Größen der "Red Dirt"-Bewegung, so sind die "Rangers", neben Kollegen wie Jimmy LaFave oder Bob Childers, die erste Adresse, die genannt wird. Vollkommen zu Recht, wie ihr grandioses, neues Album beweist! "Ranger motel" bietet eine herrliche, "farbenfreudige" und jederzeit spannende, überaus abwechslungsreiche Entdeckungsreise entlang der musikalischen Pfade zwischen Oklahoma und Texas! Dabei begeistern diese stolzen "Okies" mit einer immensen Lockerheit und Spielfreude. Voller "Leichtigkeit", wenn nötig aber auch mit der richtigen Portion Energie, verschmelzen sie ihre Country-/Alternate Country-Roots mit einer vorzüglichen Dosis feinster Blues-/ Swing-/ Folk-/ TexMex-/ Jam- und Rock-Elemente und schlagen somit eine Brücke von Merle Haggard, der Nitty Gritty Dirt Band, über Bob Wills und Woody Guthrie, bis hin zu den Grateful Dead und dem Sir Douglas Quintet, bzw. den Texas Tornados! Großartiges Songmaterial! Klasse Musiker! Man merkt den Jungs ihrer abertausende Gigs, die sie auf dem Buckel haben, einfach an. Das ist blindes Spielverständnis! Der Sound ist schön retro und rootsig, besteht vorwiegend aus Gitarren, wird aber immer wieder vorzüglich um ideal integrierte Fiddle- /Mandolinen-/ Klavier-/ Akkordeon- oder Orgel-Klänge ergänzt. Vor allem die Orgel ist sehr markant, denn hier sitzt niemand geringeres als die ex-Sir Douglas-/Texas Tornados-Rock'n'Roll-/Tejano-Legende Augie Meyers an den Tasten. Sehr transparenter, wunderbar "rollender", flüssiger, die ganze Spielfreude vermittelnder, rootsig staubiger, von Produzent Steve Ripley (es-Frontmann der großartigen The Tractors - klar, daß auch deren Einflüsse spürbar sind), erstklassig in Szene gesetzter Sound! Den herrlichen Auftakt bildet das flotte, dynamische, genauso schwungvoll wie genüßlich durch die staubige "Red Dirt"-Countryrock-Landschaft rollende, eine wunderbar positive Ausstrahlung verbreitende "Red dirt roads"! Toll dabei die drei aufeinander folgenden, hervorragenden Solo-Einlagen von Piano, E-Gitarre und Fiddle! Geht runter wie Öl, ja verbreitet sogar ein wunderbar unbeschwertes Hippie-/Jam-Feeling! Es folgt das rootsige, leicht poppige, sehr eingängige, ein durch vor allem Augie Meyers' typische Orgelklänge bedingtes, schönes Sir Douglas Quintett-/TexMex-Feeling verbreitende, absolut Radio-taugliche Alternate Country-/Americana-Stück "Spice and sugar", ehe mit "Under the radar" ein richtig kraftvoller, auf einem dreckigen Southern-/Blues-/Rock-Groove basierender Rootsrocker mit rauer Bluesharp und würzigen Lead-Gitarren auf dem Programm steht. Dann ein wirklich traumhaftes Tribute an den großen Doug Sahm: "Psychedelic cowboy (Song for Sir Doug" heißt diese in typischer Sir Douglas-Hit-Manier rockende und rollende Nummer. Wunderbar entspannt, dennoch sehr schwungvoll, flüssig und fröhlich, überaus melodisch, mit klasse Gitarrenparts und dieser unvermeidlichen, typischen Orgel von Augie Meyers. Toll! Wie beispielsweise auch der von feinem Akkordeon und schönem Gitarren-Picking bestimmte, flotte, ausgelassene TexMex-/Country-Heuler "Lavena" (Lead-Gitarrist Ben Han ist ein Meister seines Fachs), die Mandolinen-getränkte Border Country-Nummer "This time", die sehr flotte, beschwingte, mit tollem Gitarren-Fiddle-Wechselspiel aufwartende Texas Roadhouse-Country-Nummer "Enjoy the ride", der herrliche Retro-(Alternate)Countryrocker "Midnight rain" mit seiner klasse Melodie und dem sonnigen Westcoast-Grateful Dead-Flair, bis hin zu der tollen Hommage an ihre Heimatstadt "Stillwater", einer exzellenten Red Dirt-/Roots-/Alternate Country-/Americana-Ballade mit schönen Madolinen, Augie's Orgel im Hintergrund und erdigem Lead Gitarren-Spiel! Eis Song bedarf noch einer besonderen Erwähnung, nämlich die über 7-minütige, hinreißende Coverversion des berühmten Rolling Stones-Klassikers "Wild horses"! Großartige Mandolinen-Begleitung, ein klasse Gewand aus akustischen und elektrischen Gitarren, eine wohlige Hammond-Orgel im Hintergrund, Steelguitar-Fills und ein tolles, von parallelen Steelklängen begleitetes E-Gitarren-Solo machen aus dem Song eine famose "Red Dirt"-/Americana-Ballade! Ein starkes Album, mit dem die Red Dirt Rangers ihrem immensen Standing, welches sie in der Szene genießen, einmal mehr voll und ganz gerecht werden. Eine sehr vitale, knapp 60-minütige Referenz an das, "what Red Dirt music is all about"! Nein, aus diesem "Motel" werden wir so schnell nicht auschecken...

Art-Nr.: 5002
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Red dirt roads
Under the radar
Psychedelic cowboy (Song für Sir Doug)
Lavena
Midnight rain
Stillwater

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Red Meat - alameda county line [2001]
Das 3. Album von San Francisco's Sextett Red Meat ist wieder ein Volltreffer, entstanden 3000 Meilen von Nashville entfernt. Klassischer Westcoast Honky Tonk-Country mit Steel-getränktem Bakersfield-Touch! Meist flott und gut tanzbar spielen sie sich durch alles, was das Genre zu bieten hat. Einige Tracks in feinster Buck Owens-Tradition, mal etwas Rockabilly-Feeling, dann etwas Old School-Country, herzzerreißende "Bar-stool"-Philosophie und einen lustigen, mit Bläsern angereicherten, an Asleep at The Wheel erinnernten Western-Swing-Heuler. Zu den 13 Studiotracks bietet das Album noch drei "hidden" Bonustracks, alle live eingespielt. Darunter eine Coverversion von "Streets of Baltimore". An den Produktionsreglern saß Rootsrock/Alternate Country-Held Dave Alvin. Diese Band steckt noch in keinem Nashville-Zwang - und das kommt richtig gut an.

Art-Nr.: 1604
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Reeves, JoAnna - daydreamin' again [2000]
Nashville, aufwachen! Unglaublich, wann entdecken die großen Plattenbosse diese junge Dame? "Daydreamin' again" von JoAnna Reeves bietet modernen New Country mit dezent poppigen Ausflügen, wie er in Nashville momentan total erfolgreich ist, in Perfektion. Paßt weitestgehend in die Liga von Pam Tillis, Lee Ann Womack, Allison Moorer und Sara Evans. Die junge Dame hat einen sehr variablen musikalischen Background, so genoß sie beispielsweise in ihrer frühen Jugend auch klassischen Gesangsunterricht, von Country, Rock, R & B, Gospel, Blues, der in seiner Gesamtheit den Schlüssel zu ihrem eigenen Stil ergibt: New Country! Mit eben diesen Einflüssen! "In Country music, I found that I could fully express myself, both, musically and emotionally", sagt sie selbst. Das Album ist in Nashville, wo die in Iowa geborenen JoAnna mittlerweile lebt, aufgenommen und mit dortigen jungen, vielversprechenden Musikern eingespielt worden. Die Produktion ist astrein! JoAnna hat eine sehr starke, klare, facettenreiche Stimme, die Songs sind hervorragend und geschickt ausgewählt. Das reicht von peppigen Uptempo-Nummern wie "Too hard to get" oder "Daydreamin again", über traumhaft schöne Midtempo-Tracks wie "Takes it with him", herrliche Balladen wie "Angel", bis zu der delta-bluesigen Gospel-Country-Nummer "Mississippi minute". Enthält zudem eine Coverversion von "Somewehere over the rainbow! Sie hat sicherlich das Zeug dazu, einmal ein Star zu werden. Eine großartige CD einer wirklich tollen Sängerin!

Art-Nr.: 1605
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

In folgende Titel können Sie reinhören:
Takes it with him
The closer he gets

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Rein, Diana - queen of my castle [2019]
"This woman can play the Blues"! Fabelhaftes, drittes Album der prächtig aufspielenden, exzellenten U.S. Blues-/Bluesrock-Gitarristin, Sängerin und Songwriterin, veröffentlicht auf Mike Zito's "Gulf Coast Label, und ganz sicher so etwas wie ihr bisheriges, unmissverständliches, musikalisches Ausrufezeichen, ihr Szene-Durchbruch! Großartig! Diana Rein, aufgewachsen in Chicago, wo sie als 3-jährige Tochter rumänischer Emigranten landete, kam dort das erste Mal im Alter von 8 Jahren, als sie auf die Bühne des "Black Room" geholt wurde, mit dem Blues in Berührung. Von da an ließ sie diese Musik nicht mehr los. Obwohl ihre Karriere noch einige, kleine Umwege nahm (z. B. wirkte sie in den frühen Neunzigern in einer kleinen Rolle in den berühmten "Kevin - allein zu Haus" und "- allein in New York"-Filmen mit), war und ist der Blues und Bluesrock ihre Bestimmung. Kein Zweifel, denn gerade ihr neues Album "sounds like Rein was born on a blues club stage with a guitar in her hands and a rocking band behind her". Diana Rein's "Ding" ist der klassische, echte, traditionelle Blues, genauso wie der erdig rockende Blues, der straighte, dynamische, schnörkellose Gitarren-Bluesrock, was die heute in Californien lebende Protagonistin mit ihrem aktuellen Album auch in perfekter Symbiose demonstriert. Sie verfügt über eine sehr schöne, klare, kraftvolle Stimme, deren Variabilität sich bestens für filigrane, aber auch dreckige Stücke eignet. Sie ist einfach eine klasse Sängerin. Und eine geniale Gitarristin dazu. Beeinflusst von solchen Leuten wie B.B. King, Elmore James, Buddy Guy, Eric Clapton und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan, zeichnet sie sich durch ein ungemein würziges, feuriges, virtuoses, durch und durch bluesiges Gitarrenspiel aus, das ihre Eunflüsse keineswegs leugnet, das sich aber auch durch eine beeindruckende Direktheit, Schlichtheit und Schnörkellosigkeit auszeichnet, die ganz allein Rein's Kreativität geschuldet sind. Sie besticht mit großer Fingerfertigkeit, mit Dynamik, aber auch mit Inspiration, Seele und ihrer natürlichen Blues-Power. Ihre vielen, exzellenten, variablen, sehr angenehmen Soli kommen straight auf den Punkt, ohne exzentrische Sperenzien. Dabei entsteht eine Magie, der man sich kaum entziehen kann. Begleitet wird Rein, die sämtliche Rhythm- und Lead Guitar-Parts auf dem Album übernommen hat, von Dave Osti am Bass, Drake Munkihaid Shining an den Keyboards und Michael Leasure an den Drums der das Album zudem exzellent produzierte, - alles vorzügliche Musiker. Das Songmaterial (alle Tracks sind von Rein selbst komponiert) ist absolut klasse, melodisch, kommt von vorn bis hinten ohne jeden "Filler" aus. Nach dem wunderbaren Opener "Yes I sing the Blues", einem dem Songtitel entsprechend recht traditionell gehaltenen, klassischen Blues, bei dem man Rein's Einflüsse unmittelbar wahrnimmt (der Rhythmus ist Chicago-/Elmore James-mässig, das Instrumentalbreak bringt Stevie Ray Vaughan in Erinnerung), folgt das melodisch, kernig, dynamisch und bluesig fett nach vorn rockende "The midnight line". Das sind gleich 2 prächtige Tracks, die Diana Rein's Stärken hervorragend herausstellen: Ihren exzellenten Gesang, ihr fantastisches Gitarrenspiel (voller Feuer steckende Soli) und ihr tolles Songwriting (interessanter Tempowechsel beim zweiten Stück). Das herrliche Titelstück "Queen of my castle" kommt mit einem klassischen Chicago Blues-Vibe, einem tollen, prägnanten Drive, einer erstklassigen, frischen Melodie, sowie einem punktgenauen Gitarrensolo. Toll Knackig, voller Energie, gleichzeitig aber auch schön locker und herrlich frisch fließt der herausragende Bluesrocker "I can't quit you" aus den Lautsprechern. Abermals bemerkenswert ist Rein's starkes Gitarrenspiel, das auf der einen Seite sauber und klar, auf der anderen aber auch bluesig dreckig wirkt. Raue, dampfende Riffs und glühende Lead Gitarre bestimmen den, von einem dezenten Swamp- und Southernflair durchwehten, einmal mehr in eine tolle Melodie eingebundenen Bluesrocker "One foot in". Das amtlich temperierte Gitarrensolo strotzt nur so vor Spielfreude und Spirit. Beim toll groovenden "Get down" (schöne Melodie, feine Orgel-Fills, tolle Gitarrenlinien) überrascht Rein dann mal mit einem exzellenten Wah Wah-Solo, um anschließend mit dem betörend schönen "Chill of the night" einen hinreißenden, dezent nostalgisch angehauchten Slow-Blues zum Besten zu geben (tolle Orgelbegleitung, grandioses Gitarrespiel - jeweils mit Solo). Mächtig Dampf produziert dann nochmal der saudreckige, im knarzenden, glühende "fuzzed-out guitar sound" kommende Bluesrocker "Heat", ehe das Werk schließlich mit dem traumhaft melodischen, erfrischend klaren Instrumental "Zoe" herausragend endet. Welch ein wundervolles Gitarrenspiel! Diana Rein hinterlässt mit diesem Album mächtig Eindruck. Eine knappe Stunde lang (es fehlen rund 30 Sekunden) präsentiert sie uns ehrliche, natürliche, unverbrauchte, frische, exzellente Gitarren Bluesrock-Kunst, die sich auf angenehmste Art und Weise ihren Weg tief in unsere Ohren bahnt. Es ist einfach eine große Freude ihr zuzuhören. Oh ja, "this woman can play the Blues"!

Das komplette Tracklisting:

1. Yes I Sing the Blues - 3:30
2. The Midnight Line - 3:26
3. Queen of My Castle - 3:49
4. I Can't Quit You - 3:45
5. One Foot In - 4:20
6. Walking Along - 3:24
7. Pure Soul - 4:09
8. It's You - 3:28
9. My Love - 4:07
10. Get Down - 3:29
11. Chill of the Night - 5:07
12. Worth - 4:05
13. Time's Ticking Away - 4:04
14. Heat - 4:44
15. Zoe - 3:54

Art-Nr.: 9974
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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The midnight line
Queen of my castle
I can't quit you
One foot in
Get down
Chill of the night
Heat
Zoe

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Renegade Creation - bullet [2012]
Yeah - auf ein Neues: Nach ihrem großartigen, von den Experten, den Bluesrock-Fans und vor allem auch den Gitarren-Liebhabern gleichermassen hoch geschätzten Debut von 2010, legen die mit begnadeter Musikalität gesegneten Renegade Creation nach. "Bullet" heisst das zweite Meisterwerk der All Star-Formation um den californischen Meistergitarristen Michael Landau (ex Burning Water und Raging Honkies) und den nicht minder bekannten Blues-/Bluesrock-/Jazz-Gitarristen Robben Ford. Damals firmierten sie noch unter Landau, Michael - Robben Ford - Jimmy Haslip - Gary Novak (womit mit ex-Yellowjackets-Bassist Jimmy Haslip und dem langjährigen Chick Corea-Drummer Gary Novak auch die ebenso aussergewöhnliche Rhythmusfraktion genannt ist), doch der Titel ihres seinerzeitigen Erstlings fungiert seitdem auch als Bandname. "Bullet", im übrigen produziert von dem legendären Ed Cherney (u.a. Bob Dylan, Bonnie Raitt), bietet mitreissenden, ungemein abwechslungsreichen, exquisiten, durchaus melodischen, von höchster handwerklicher Kunst geprägten, facettenreichen California Bluesrock, natürlich vorwiegend geprägt von der herausragenden Gitarren-Akrobatik der beiden Saitenzauberer Landau und Ford, die zudem auch hervorragend singen. Das Werk enthält 5 Kompositionen von Robben Ford, 4 von Michael Landau und ein kraftvolles, bluesiges Remake des Bob Dylan-Klassikers "Too much of nothin'". Das Songmaterial ist exzellent, das komplette Album ein absoluter Genuß! Was für Musiker...

Die Original U.S.-Produktbeschreibung:
Michael Landau, Robben Ford, Jimmy Haslip and Gary Novak have achieved status as masters of their craft. Bullet is their 2nd collaboration. Bullet is a guitar tour de force riding on the fierce rhythmic foundation of bassist Jimmy Haslip and drummer Gary Novak. Delivering a set of rootsy blues rock crossed with hypnotic vocal tunes, the band draws on the unique guitar interplay between guitar giants Robben Ford and Michael Landau who inspire each other to new personal bests.

Das komplette Tracklisting:

1. All Over Again - 3:28
2. Bullet - 3:14
3. On a Mountain - 4:05
4. Nazareth - 5:11
5. People Like Me - 4:09
6. Too Much of Nothin' - 3:37
7. Greedy Life - 6:15
8. High and Low - 3:49
9. Older Today - 4:46
10. Saint and Satan - 4:08

Art-Nr.: 7810
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All over again
Bullet
On a mountain
Nazareth
Greedy life
Saint and satan

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REO Speedwagon - plus ~ live [2001]
Tolles Live-Album der US-Mainstream-Rock-Helden aus den Achtzigern. Mit dem altbekannten Sänger Kevin Cronin an der Spitze, den alten Speedwagon-Hasen Neal Doughty (keyboards) und Bruce Hall (bass), sowie dem neuen Gitarrist Dave Amato und dem neuen Drummer Bryan Hitt präsentieren sie sich bestens in Form. Aufgenommen am 9. Juni 2000 im Riverport Amphitheatre in St. Louis/Missouri spielen sie sich perfekt durch 13 ihrer besten Songs und größten Hits wie "Don't let him go", "Keep pushin'", "Can't fight this feeling", "Time for me to fly", "Roll with the changes", "Ridin' the storm out" oder "Tough guys". 65 1/2 Minuten Spielzeit in umwerfendem Sound!

Art-Nr.: 1307
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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