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Ritter, Josh - fever breaks [2019]
Tolles, neues Album des aus Idaho stammenden, nicht nur in der Texas-/Oklahoma-Red Dirt-Szene, sondern längst auch national in den USA und darüber hinaus hoch geschätzten Singer/Songwriters Josh Ritter. Was dieser Mann mittlerweile für ein Standing hat belegt auch, das Roots-/Americana-"Held" Jason Isbell "Fever breaks" nicht nur produzierte, sondern mit seiner Truppe The 400 Unit, das sind neben Isbell selbst (guitar, vocals) noch Derry Deborja (keyboards), Sadler Vaden (guitars), Amanda Shires (fiddle, vocals), Jimbo Hart (bass) und Chad Gamble (drums), auch als Ritter's Begleitband fungierte. Das Isbell und seine auch hier bärenstark aufspielenden Mitstreiter das Album dementsprechend stark beeinflussen, passt bestens zu Ritter's vorzüglichen Songs und Gesangsvorträgen. "Fever breaks", im übrigen eingespielt im historischen RCA Studio A in Nashville, bietet hochkarätigen Roots-/Americana-Rock, zuweilen mit einem Hauch von Red Dirt-Bezügen, auf einer Ebene, auf der auch solche Kollegen wie beispielsweise Ryan Bingham, Hayes Carll, Buddy Miller, John Hiatt und eben Jason Isbell anzusiedeln sind. Die Songs pendeln wunderbar zwischen erdigen, knackigen Rockern und ruhigeren, zuweilen herrlich melodischen Stücken hin und her. Alles kommt in einem faszinierend transparenten, überaus vielschichtigen, saftigen Gitarrensound. Gleich der knackige, dennoch irgendwie auch lockere, wunderbare Opener "Ground don't want me" ist ein solch beispielhafter Gitarren-Rootsrocker. Diese E-Gitarren sind einfach klasse, inkl. eines prächtigen Solos vom großartig aufspielenden Sadler Vaden. Raue, massive straighte Gitarrenriffs und ein treibender Groove domienieren das folgende, kernige "Old black magic", im typischer Jason Isbell-mässigen Rootsrock-Stil. Die Magie dieser Nummer nimmt einen sofort gefangen (um es mal im Bezug auf den Songtitel auszudrücken). Die mächtige Lead Gitarren-Passage am Ende ist einfach nur "geil". Das von der Lautstärke her deutlich ruhigere, dennoch sehr flotte "On the water" besticht erneut mit diversesten, vielschichtigen Gitarren. Schön dabei die lässige Slide. Hat zudem ein tolle Melodie. Eine solche zieht sich auch durch die traumhaft schöne, leicht folkige Americana-Nummer "I still love you (now and then)", wieder in einem prächtigen "Gitarrenkleid" und mit schönen Akkordeon-Klängen. Genial auch das etwas spröde, staubige, ein gewisses, dramatisch anmutendes "Ghost Town"-Feeling ausstrahlende, spannend erzählte "The Torch Committee", das in großer, texanischer Singer/Songwriter-Manier daherkommt. Das krachende "Losing battles" erinnert mit seiner Power und Gitarren-Vehemenz gar an Neil Young & Crazy Horse, während "A new man" wunderbar melodischen, spitzenmäßigen, Country-orientierten Americana bietet. Josh Ritter und The 400 Unit präsentieren sich in bestechender Form. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten "erste Sahne". Ein echtes, vorwiegend Gitarren-bestimmtes Roots-/Americana-Highlight! Die Genre-Liebhaber werden an diesem Album ihre helle Freude haben.

Das komplette Tracklisting:

1. Ground Don't Want Me - 4:18
2. Old Black Magic - 4:46
3. On the Water - 3:1
4. I Still Love You (Now and Then) - 4:53
5. The Torch Committee - 5:43
6. Silverblade - 4:04
7. All Some Kind of Dream - 4:18
8. Losing Battles - 4:22
9. A New Man - 4:29
10. Blazing Highway Home - 4:58

Art-Nr.: 9796
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Ground don't want me
Old black magic
On the water
I still love you (now and then)
The Torch Committee
Losing battles
A new man

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Rival Sons - head down [2012]
Limited Edition im schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack! "Raucous, maximum Blues-infused Classic Hard Rock isn't dead"! Packendes, mitreissendes, neues Album des Quartetts aus Los Angeles, mit dem sich die Truppe endgültig unter den absoluten Top-Acts der jungen Classic Rock-Bewegung festsetzt. Humble Pie, Free, vor allen Dingen Led Zeppelin, aber auch solche U.S.-Größen wie The Black Crowes sind ihre großen Einflüsse, aus denen sie ihren hinreissenden, von überdurchschnittlicher Musikalität geprägten, eigenen Sound kreieren. Überragendes, variantenreiches Songmaterial voller krachender, powernder Riffs, fulminanter Gitarrenläufe (das nahezu 5-minütige Solo in dem fast 8 1/2-minütigen Part 1 der Monster-Doppelnummer "Manifest destiny" ist einfach göttlich) und intelligenter Hooklines bestimmen das Geschehen. Retro, absolut zeitlos und dennoch so aktuell! Herrlich das in vereinzelten Momenten spürbare, unterschwellige Psychedelic-Feeling. Die Rival Sons auf dem Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere! Ein fantastisches Album!

Eine weitere Rezension:

Led Zeppelin im Kopf und Coca Cola im Blut, das kannte man von Rival Sons schon. Aber so amerikanisch wie auf Head Down klang selbst ihr ziemlich amerikanischer Bluesrock bisher nicht. Das dritte Album zeigt die Kalifornier nicht nur als Band, die das musikalische Erbe von Engländern wie The Who bis Free sauber mit lässig-breitbeinigem US-Dur wie dem von The Black Crowes verquickt. Öfter klingen auch die weißen Soul-Brüder durch, die im Auftrag des Herrn rocken. "Run From Revelation" hat neben dem Stampf-Refrain nicht nur einen vielsagenden Titel, sondern auch seine Strophen-Gitarre aus demselben Sumpf bei New Orleans gefischt wie Jack White. Jordan begnügt sich dann nicht mit einer tagesmüden Slide-Gitarre, die Halbballade steuert zielsicher auf den Gospel-Chor am Ende zu. Natürlich gibt es trotzdem Songs wie" You Want To", das gleich ein dreifacher Kniefall ist: Vor Led Zeppelins Riffs, deren Sänger Robert Plant und spätestens im Schlagzeugsolo auch vor deren Hit "Whole Lotta Love". Auch das mächtige Zwei-Song-Monument "Manifest "Destiny", ein psychedelischer Riff-Koloss mit Led-Zep-Prägung, schlägt in diese Kerbe. Mit "Nava" gibt es aber eben auch ein indisch angehauchtes Akustikgitarren-Instrumental. Und das launige "All The Way", das klingt, als würden Creedence Clearwater Revival "Let There Be Rock" von AC/DC neu interpretieren nur dass Sänger Jay Buchanan den Rock hier lediglich indirekt preist, indem er erzähl-singt, wie die Gitarre ihm als schmächtigem Jungmann Mädchen und Selbstbewusstsein verschaffte. Wie vielseitig er als Sänger und seine Band überhaupt mittlerweile ist, unterstreicht Buchanan dann nochmal im besinnlichen Album-Ausstieg "True".
(Dennis Drögemüller)

Das komplette Tracklisting:

1. Keep on Swinging (4.00)
2. Wild Animal (3.27)
3. You Want To (4.16)
4. Until the Sun Comes (2.59)
5. Run From Revelation (4.14)
6. Jordan (6.18)
7. All the Way (5.10)
8. The Heist (3.14)
9. Three Fingers (3.17)
10. Nava (2.02)
11. Manifest Destiny Pt.1 (8.20)
12. Manifest Destiny Pt.2 (4.25)
13. True (4.46)

Art-Nr.: 7919
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Keep on swinging
You want to
Until the sun comes
Jordan
All the way
The heist
Manifest destiny pt. 1
Manifest destiny pt. 2

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Road Hammers, The - same [2005]
Country-Fans, Southern Rocker, Countryrock-Freunde, Roots- und Americana-Liebhaber - schnallt Euch an! Die kanadische Combo "The Road Hammers" läd Euch alle zusammen zu einem turbulenten, begeisternden, ja mitreißenden musikalischen Trip in die Welt der Könige der Highways, der Trucker ein - und wirklich jeder, der daran teilnimmt, wird voll auf seine Kosten kommen! Dieses Album ist, in Anlehnung an den Band-Namen, in der Tat ein Hammer! "The Road Hammers are a no-nonsense, kick-ass, hard-driving, high octane mix of Country, Southern Rock and Blues, singing songs of maverick, culture and the open road", so in etwa charakterisieren sie sich in kurzen Worten selbst! Gegründet von dem kanadischen, in seiner Heimat überaus erfolgreichen Country-/New Country-/Countryrock-Sänger und Songwriter Jason McCoy, war das Ganze zunächst lediglich als ein Sideprojekt aus "Spaß an der Freud" geplant, mit dem er und seine Freunde einfach mal ihre eigene, den Heroen der Highways gewidmete, zwanglose Vorstellung des "Trucker-Countryrocks" verwirklichen wollten. Aber was ist passiert? Das Album schlug in Kanada's Country-Kreisen geradezu wie eine Bombe ein! Der Song "I'm a road hammer" entwickelte sich zu einer regelrechten Trucker-Hymne und hielt sich wochenlang an der Spitze der kanadischen Country-Charts! Völlig unerwartet, deshalb aber umso erfeulicher, denn die Musik der Road Hammers ist überwiegend sehr rockig, rau, knackig, druckvoll, hat mächtig Dampf, Power und Energie, steckt voller furioser Gitarrenläufe und zielt, der Thematik entsprechend, eher auf ein etwas tougheres Klientel. Doch in jedem rauen Burschen steckt auch ein weicher Kern. So auch bei den Road Hammers! Neben all der Kraft, dem Saft und der Dynamik, die sie in ihrer Musik verarbeiten, bauen sie herrliche Melodien ein, beglücken uns auch mal mit einer wunderbar dahin fließenden, lockeren, von prachtvoller Steelguitar, akustischen Instrumenten und einer traumhaften Harmonie gekennzeichneten, ungemein erfrischenden Nummer oder gar einer lupenreinen, wunderschönen Country-Ballade. Die Mischung ist perfekt! Stampfende Rhythmen, kreischende, laute E-Gitarren einerseits, aber eben auch diese fließende Melodik und eine gewisse Lockerheit andererseits! Das alles geht wunderbar ineinander über, sodaß sich weder der Country-Fan, noch der Southern-Rocker der Magie der Road Hammers entziehen kann. Vielleicht wie eine Synthese aus den Kentucky Headhunters, Big & Rich, Van Zant, Dwight Yoakam, Steve Earle und den Eagles... - klingt verrückt, mündet aber in einem famosen Resultat! Nach dem Motorengeräusch eines startenden Trucks und einer CB Funk-Ansage geht es mit dem eingangs bereits erwähnten, grandiosen "I'm a road hammer" los, das die Band selbst voller Stolz (und zu Recht) als "the definitive and ultimate driving song" bezeichnet. Stampfende Bass-Drum, eine bluesige Harp, trockenes Acoustic Gitarren-Picking, Jason McCoy's kraftvoller, angenehmer, aber auch cooler Gesang... - dann wird's rockiger! Die Melodie, vor allem im Refrain, ist wunderbar! Rotzige, dreckige, southern-fueled E-Gitarren setzen ein, eine glühende, im Hintergrund agierende Slide sorgt für zusätzliche Würze, die Power nimmt weiter zu - und nun ist dieser packende, southern-rockin' Countryrock-Kracher überhaupt nicht mehr zu stoppen! Das brodelnde, "wilde" Gitarrensolo animiert sicher jeden Asphalt-Helden nochmal ordentlich "auf die Tube" zu drücken. Super! Und sie setzen, klar bei so einem Songtitel, mit "Overdrive" in puncto "Gaspedal durchtreten" nochmal einen drauf! Ein toller, satt rockender, abgehender, bluesig angehauchter Countryrock-Roadsong voller prächtiger Gitarren und rasanter Drums-Power. Die Slide-Gitarre hört sich wie ein aufheulender Motor an und die kurzen Twin-Gitarren-Fills am Ende werden auch die Southern-Fans entzücken. Es folgt mit dem großartigen "Keep on truckin'" ein von starker, fetter Baritone-Gitarre und kochenden Lead-Läufen geprägter, etwas funky und swampig groovender, herrlicher Highway-/ Southern-/ Countryrocker, ehe sie das alte "Girl on the Billboard" covern, und es in eine ungemein dynamische, glanzvolle NRBQ-style Roadhouse-Country-Version verwandeln. Hat mächtig Drive, wirkt dennoch locker, beinhaltet wunderbare Steelguitar-Tupfer, steckt voller, purer Country-Roots, hat einen schönen Outlaw-Charme und begeistert mit grandiosen, wirbelnden Country E-Gitarren-Soli! Ähnlich wien die flockige, herrlich ins Ohr gehende, erfrischende Version des Jerry Reed-Klassikers "East bound and down" (na, erinnert sich noch der ein oder andere an Burt Reynolds in "Auf dem Highway ist die Hölle los"...), in ihrem wunderbaren, leicht bluegrassigen, semi-akustischen Gewand aus Banjo, Acoustic Gitarre und turbulenten Läufen auf der E-Gitarre. Erinnert mit seinen tollen Gesangsharmonien und dem Arrangement sogar etwas an "Midnight flyer" von den Eagles! Auch Little Feat's legendäres "Willin'" covern sie, natürlich in einer begnadeten Version! Fantastisch auch der rotzige, morz Gas gebende Americana-/Countryrock-Fetzer "Nashville bound", wieder in einem klasse Mix aus akustischen Instrumenten (Mandoline, Banjo) und furiosen E-Gitarren arrangiert, sowie der raue, Energie geladene, aber ungemein melodische, von Chris Knight und Dean Miller geschriebene, bärenstarke, rootsige Countryrock-Knaller "The hammer goin' down"! Eine weitere "Killer"-Nummer, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen will! Tolle Mandolinen-Riffs treffen, angetrieben von powernden Drums, auf kochende Electric-Slide, Banjo und satte E-Gitarren-Läufe! Die Road Hammers wünschen uns im Booklet, übrigens mit allen Texten, "safe travels on the road"! Können wir gut gebrauchen, denn diese Mucke animiert eher dazu, mal richtig die Reifen qualmen zu lassen. Laßt die Reise mit den Road Hammers und ihrem mitreißenden "truckin'", southern-rockin' Country/Countryrock nie zu Ende gehen! Wir sind restlos begeistert...

Art-Nr.: 3559
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I'm a Road Hammer
Keep on truckin'
Call it a day
Nashville bound
The hammer goin' down

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Roberts, Julie - alive [2011]
Sie hat sich eine lange Auszeit genommen, doch jetzt ist sie wieder da. Die genauso bezaubernde wie talentierte Julie Roberts (viele werden sich noch an ihr tolles Debut von 2004 und das ebeso starke "Men & Mascara" aus dem Jahre 2006 erinnern) hat zwar inzwischen keinen Major-Deal mehr, aber das schadet ihr überhaupt nicht. Im Gegnteil! Frei von allen Zwängen, aufgenommen mit jeder Menge großartiger Begleitmusiker aus der 1A-Garde Nashville's, geliingt Julie mit "Alive" ein ganz hervorragendes, kraftvolles, frisches, neues Album, von dem sie sagt, dass es genau das beeinhaltet, was sie auch machen wollte. Niemand hat ihr in irgendeiner Weise dazwischen gefunkt. "This is the real Julie Roberts"! Die Musik, mit der sie ihre immer noch zahlreichen Fans und die, die es noch werden wollen, beglückt, ist absolut zeitgemässer, ungemein lebendiger New Country mit einer sehr ausgewogenen Balance zwischen knackigen, powernden Uptempo-Stücken, gepflegtem Midtempo-Country und ein paar feinen Balladen. Jawohl, dem Titel ihres großartigen, neuen Albums folgend, kann man ohne jeden Zewifel bestätigen: Julie Roberts ist "alive" - und zwar in vollster Blüte!

Hier im Original-Wortland Julie's Statements zu jedem einzelnen Song des Albums:

“Mama Said Don’t”
I always put at least one song on my albums for my Mama. This song is a fun one I wrote with Rachel Proctor & Victoria Banks. It has that rootsy, bluesy, down-home feel to it that I love to perform live! I think everyone can relate to these lyrics!!

“Stronger”
I wrote this one with Don Schlitz just a few months before my album was finished. This song is the centerpiece for my entire record. It describes the road I have been on and the emotions I have felt during the 5 years since my last album was released. This is definitely a reflection into my life and into my faith of knowing that no matter how tough the road might appear to be, God never leaves my side and He makes me “Stronger”.

“Alive”
I heard this song about a year ago and I immediately thought “this sounds like part two to ‘Break Down Here’”. I knew I wanted to record it because I could see the story unfolding in my head of this visual lyric. I also knew I loved the title, “Alive”. I want my fans to know that I am still here! I am ‘alive’ and still making music. I’ve had a few stumbling blocks and a few years have gone by, but I’m back!

“You Got Me”
I heard and loved this song years ago and just held on to it like I do so many songs. I love that you really don’t have to think about these lyrics. It’s just a fun, happy, love song!!

“Yesterday’s Blue”
When I got together with Chris Roberts & Greg Biek to write this song, I told them I wanted to write a classic sounding song with attitude. I love the very last verse the most in this song because I almost sing what I’m sure so many people think sometimes when the one that they love leaves them. You’ll know what I’m talking about when you hear it!

“Aint No Thing”
This is another one of those songs I’ve held onto since the last record. I just LOVE the track and the lyrics in this one. I love to sing about real life stuff and I sing things I am not always so brave to say. I wish I could’ve told some of he guys that have left me “you know what, it aint no thang.” But, since I can’t say it, I’ll sing it!! ☺

“One For the Road”
Here’s another one that I probably wouldn’t say to someone in real life but have definitely lived. I love how blunt & straight-forward the lyric is. I like looking for and recording songs that I think would scare some people to sing…I AINT SKEERD, especially if it’s REAL to me!

“Let’s Fight”
I wrote this one with Jason Collum & Caitlin Smith. This one was the most fun to record because it was SO simple and just cool to me. I would actually love to make a record where all the tracks sound very similar to this one. I was inspired to write this one from a scene in one of my favorite movies, “Sweet Dreams” (the story of Patsy Cline).

“Whiskey and You”
I can see the video for this one in my head. I have loved this song for a really long time. I have known some people similar to the character singing in this song and I’ve seen how alcoholism can tear up a family/relationship. This song and lyric are so real to me. It’s such a sad song and the steel guitar makes it that much more sad. The sadder, the better for me!!

“Somebody Does”
I wrote this one long before the Nashville Flood in May 2010, but pulled it back out after we lost our home and I saw all of the people coming from everywhere to help my family. It took on an entirely different meaning for me when I listened to it then. I dedicate this one to everyone that reached out to help rebuild Nashville.

“Carolina From My Soul”
Marcus Hummon wrote and produced this track for my album. I’m from Lancaster, SC & this is a song about the feeling of comfort I get when I think about my life back there. When I sing this song, I see myself as I young girl in SC dreaming of singing country music. I always know that no matter where my music takes me in this world, Carolina will always be my home and in my soul.

“NASCAR Party”
I grew up watching NASCAR racing on television and going to dirt-track races so this is my tribute to the sport. When I wrote this song, I pictured myself and other NASCAR fans at the track and tried to put into words (in 2.5 minutes), how much fun it is to be there at the races. I had a blast writing, recording, and filming the video for it!

Das komplette Tracklisting:

1. Mama Said Don't - 3:09
2. Stronger - 4:24
3. Alive - 3:51
4. You Got Me - 2:29
5. Yesterday's Blue - 2:53
6. Ain't No Thing - 3:41
7. One For the Road - 3:29
8. Let's Fight - 3:23
9. Whiskey and You - 3:50
10. Somebody Does - 3:25
11. Carolina From My Soul - 3:41
12. Nascar Party - 2:43

Art-Nr.: 7799
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mama said don't
Stronger
You got me
Ain't no thing
One for the road
Whiskey and you
Nascar party

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Roberts, Julie - men & mascara [2006]
Ihr Aufstieg beim Major-Label Mercury Records von der Empfangsassistentin zur Sängerin klingt schon ein wenig märchenhaft, doch der großartigen Julie Roberts ist genau dies widerfahren. Entdeckt von einer der Gitarrengrößen Nashvilles, Brent Rowan, der auch ihr starkes und sehr erfolgreiches Debütalbum produziert hatte, bringt sie nun, nach zwei Jahren intensiven Tourens, ihr Folgewerk "Men & Mascara" auf den Markt. Laut eigener Aussage ist sie von ihren Fans immer wieder gebeten worden, sich beim Nachfolger nicht zu sehr vom Konzept des Vorgängers wegzubewegen. Diesem Wunsch hat Julie im Großen und Ganzen Rechnung getragen, auch wenn sich einige grundlegende Dinge geändert haben. Den Produzentenstuhl besetzte diesmal schwerpunktmäßig Byron Gallimore (Tim McGraw, Faith Hill, Jo Dee Messina), der auch die komplette Musikerriege auswechselte. Diese eist allerdings ebenso hochkarätig besetzt, wie beim Debüt (Lonnie Wilson, Mike Brignardello, B. James Lowry, Aubrey Haynie, Tom Bukovac, Paul Franklin, Steve Nathan und jede Menge einschlägig bekannte Backgroundartisten). Die aktuelle Single "Girl Next Door" (vielleicht nochmal als eine Art Anspielung in Richtung ihres Mercury-Chefs Luke Lewis gedacht...) allerdings, ein für Julie ungewohnt poppig anmutendes Stück, natürlich trotzdem mit den countrytypischen Zutaten angereichert (tolle Banjountermalung, viel Steelguitsr, tolle Stimmvariation Julie's, klasse Harmonies von Chip Davis und Marty Slayton) wurde von dem ebenfalls in Music City sehr bedeutenden James Stroud an den Reglerknöpfen betreut. Wie bereits erwähnt, setzt Julie vom musikalischen Gehalt weitestgehend auf das Bewährte. Dezent introvertierte Songs über das Verlassen und Verlassen werden, meist im Balladen- bis entspannten Midtempoberiech angesiedelt, brillant auf Julie's ganz dezent angeraute, von einer Brise Southern-Soul durchsetzte, wunderbare Stimme zugeschnitten. Gallimore und den exzellenten Musikern gelang es jedoch diesmal, die Stücke im Vergleich zum Vorgänger eine Spur fröhlicher und auch knackiger ausfallen zu lassen. Roberts hat die Fremdkompositionen in Eigeninitiative ausgewählt und bei folgenden vier Stücken sogar kompositorisch selbst mit Hand angelegt (und das absolut überzeugend, denn diese Lieder zählen mit zu den Highlights dieses Albums): "Smile" eine typische, kräftige Countryballade mit klasse Telecaster-, Steel- und Pianoklängen sowie Julie's frechen, lang gezogenem Endsilben-Gesang; das textlich recht bissige "First To Never Know", sehr rhythmisch und mit viel Pep dargeboten (Steel, starkes Piano und Organ, kurzes E-Gitarren-Solo); das fesselnde "A Bridge That’s Burning" (sattes Drumming, wunderbares Mandolinengezirpe, Tempobreaks und emotionale Steigerung im Liedverlauf), und das trotz eines textlich ernsten Hintergrundes (Autounfall eines Freundes mit Todesfolge) herrlich relaxt und entspannt wirkende Abschlussstück "All I Want Is You", das ein wenig Fleetwood Mac-Flair zu ihrer "Rumours"-Phase zu vermitteln scheint, ohne dabei den Countrypfad zu verlassen. Hier glänzen noch einmal alle beteiligten Musiker mit ihrer ganzen spielerischen Virtuosität, ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Ganz große Klasse! Aber auch die mit Fingerspitzengefühl auserwählten Fremdkompositionen haben es natürlich in sich. Der deftige Opener "Paint And Pillows" wird von heulenden Fiddles und einem markanten Dobro-Führungsriff getragen, "Too Damn Young" zeigt einmal mehr, dass Roberts auch bei flotteren Stücken gesanglich eine perfekte Figur abgibt, das melodische Titelstück "Men & Mascara", bei dem tolle Akustik- und E-Gitarrenarbeit, sowie das typische "Orgel-Pfeifen" und feinste Mandolinen den Verlauf des Stückes bestimmen. Insgesamt wieder ein tolles New Country-Album ohne jede Schwächen, das von der erneut, starken, variablen Gesangsperformance Julie Roberts und dem glänzenden Spiel der Nashville-Instrumentalkönner lebt. Wie hieß es noch beim Review ihrer ersten CD: Authentische, herrliche Americana- und Roots-based Countrymusic voller Herz und Seele! In der Tat, wenngleich das aktuelle Werk, ohne auch nur im geringsten an Qualität einzubüßen, vielleicht ein wenig mainstreamiger wirkt! Das ebenfalls wieder recht umfangreich und geschmackvoll gestaltete Booklett (diesmal dominieren statt Rot, dezente Grüntöne) enthält sämtliche Songtexte. Einfach großartig, Julie! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4192
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Roberts, Julie - same [2004]
Erst Gretchen Wilson, jetzt Julie Roberts - in Nashville bewegt sich offenbar etwas in Sachen Countrymusic. So kommt Country wieder in die richtigen Bahnen! Es ist sicher sehr schwer vorauszusagen, wer in Nashville "the next big thing" werden wird, wer das Country-Feuer neu entfacht und die Charts stürmen wird, doch Julie hat die Klasse, diese Künstlerin zu sein. Und das weit weg vom "high-fashioned" Country-Pop, nämlich mit ehrlicher, authentischer, herrlicher Americana- und Roots-based Countrymusic voller Herz und Seele! Eine wundervolle CD! Das von vorn bis hinten durchweg ausgezeichnete und sehr abwechslungsreiche Songmaterial bewegt sich zumeist im Midtempo- und Balladen-Bereich, steckt dabei aber dennoch voller Kraft und Energie, wirkt immer knackig und betont rhythmisch. Auf der Basis eines Full Band Acoustic-Arrangements mit guter Schlagzeugarbeit wird ein schön trockenes, dezent rootsiges Americana-Flair erzeugt, das immer wieder durch ein paar unaufdringlich in Szene gesetzte elektrische Instrumente, wie vor allen Dingen eine erdige E-Gitarre, bereichert wird. Im weitesten Sinne könnte man das mit der Musik der legendären Judds vergleichen, ein wenig ergänzt durch den aktuellen Stil von Patty Loveless oder auch der Dixie Chicks. Zu alledem paßt Julie's kraftvolle, inspirierte, dezent rauchige, leicht bluesige, ganz bezaubernde Stimme, wie das Tüpfelchen auf's i! Wie eine Mischung aus Bonnie Raitt, der jungen Tanya Tucker und Natalie Maines, mit der Klarheit einer Patsy Cline! Himmlisch! Das Album startet mit der großartigen Jamie O'Hara-Nummer "You ain't down home", wobei sich Julie durchaus des Sounds der früheren O'Kanes bedient. Knackige, trockene Acoustic-Basis mit feinem E-Piano, einer tollen Melodie und einem starken Rhythmus! Nach der kräftigen, wunderbaren Country-Ballade "Break down here", folgt die grandiose, von einer wunderschönen Melodie geprägte Midtempo Country-/New Country-Nummer "Pot of gold". Neben einem tollen Accordion, dominieren hier ganz herrliche, elektrische Twin-Gitarren, inklusive eines astreinen Solos. Es folgt die lockere, schön relaxt rüberkommende, mit feinen Gitarren und Piano instrumentierte, wieder wunderbar melodische, pure Country-Nummer "Unlove me", die mit einem prächtiges Steelguitar-Solo in der Mitte besticht. Background Gesang, wie auch bei dem schönen "The chance": Vince Gill! Rhythmisch und rootsig, mit feinen Gitarren und Mandoline instrumentiert, fährt Julie mit "Just 'cause we can" das nächste Highlight auf, gefolgt von der hinreißenden, voller Southern Soul steckenden, trockenen Ballade "Wake up older"! Julie singt fantastisch! Ganz stark auch das recht fetzige, schwungvolle, mit tollen rhythmischen Riffs versehene "No way out", mit seinen klasse E-Gitarren, wie auch die hingebungsvoll, mit ungemein viel Inspiration und Gefühl vorgetragene Julie Miller-Nummer "I can't get over you"! Verantwortlich für den tollen Sound ist im übrigen Nashville's Gitarren-Guru Brent Rowan, dem eine erstklassige, genau auf den Punkt gebrachte Produktion gelungen ist. Julie Roberts ist mit ihrer wunderbaren Musik eine höchst willkommene, von den vielen Countryfans sicher sehnlichst herbei gewünschte Bereicherung der Nashville-Szene, von deren Art es leider viel zu wenige gibt. Das ist der frische Wind, den Music City braucht!
Qualität setzt sich (hoffentlich) durch! Julie jedenfalls hat diese Qualität und das Potential einer großen Country-Karriere - und die Qualität auch mit "richtiger" Countrymusic lange bestehen und überleben zu können. Ein fantastisches Debut der jungen, hübschen Dame aus South Carolina!

Art-Nr.: 2482
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Robinson Brotherhood, Chris - anyway you love, we know how you feel [2016]
Die Stimme der The Black Crowes, der Spirit von Jerry Garcia und Grateful Dead und ein wenig "Psychedelic magic". Das neue, nunmehr schon vierte Album der Chris Robinson Brotherhood um ex Black Cowes-Frontmann Chris Robinson und Gitarrist Neal Casal ist da. Mehr "bluesy" und "funky" als die Vorgänger, herrlich retro und sehr jammig. Großartig!

Hier ein vorzügliches U.S.-Review im Original:
Perhaps it's unfair -- or at least slightly reductive -- to compare the Chris Robinson Brotherhood to the work of Rich Robinson, the estranged brother of the band's leader, but listening to their 2016 albums side by side illustrates the divide between the co-leaders of the Black Crowes. Flux, the fourth album by Rich, doubles down on the earthy Southern sounds that always rooted the Crowes, but Anyway You Love, We Know How You Feel, the fourth LP by the CRB, is so light it floats away on its own haze. Apart from the knowing "Leave My Guitar Alone," the rhythms aren't blues-boogie, they're nimble funk-rock colored by a psychedelic sensibility that isn't about chops but rather endless expansion. It's jam music where the playing isn't the point: it's the vibe and, sometimes, the song. Robinson certainly luxuriates in his winding words, lyrics that conjure fleeting indelible moments, but what impresses is the structure -- he doesn't write hooks, he writes melodies, where the verses slide into the chorus then glide into a bridge -- and how the band underpins these tunes with interplay that feels loose yet tight: the performances often stretch for longer than six minutes but the CRB aren't aimless, they're simply riding their groove. Such accents as early-'70s analog synths and a couple of pastoral acoustic numbers may give Anyway You Love, We Know How You Feel a throwback feel but the Chris Robinson Brotherhood aren't living in the past, they're pushing jam band tradition forward by keeping their expansion focused on funk. (Stephen Thomas Erlewine / AllMusic)

Das komplette Tracklisting:

1. Narcissus Soaking Wet - 7:06
2. Forever as the Moon - 5:00
3. Ain't It Hard but Fair - 7:34
4. Give Us Back Our Eleven Days - 2:48
5. Some Gardens Green - 6:07
6. Leave My Guitar Alone - 6:08
7. Oak Apple Day - 7:27
8. California Hymn - 4:34

Art-Nr.: 9232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Robinson Brotherhood, Chris - barefoot in the head [2017]
Kaum eine andere Band bringt uns das musikalische Erbe der californischen Hippe-Kultur der frühen Siebziger und späten Sechziger näher, als The Chris Robinsn Brotherhood, diese geniale, aktuelle Formation des ehemaligen Frontmannes der The Black Crowes. Sie transportieren nicht nur den Spirit der legendären Grateful Dead in die heutige Zeit, sondern das Feeling einer ganzen Ära. Auch mit ihrem neuen, bärenstarken Werk "Barefoot in the head" festigen sie diese Ausrichtung. Gespickt mit unbeschwerter Spielfreude und immensem musikalischem Potenzial beschert uns die Truppe einen hinreissenden Trip durch die Gefilde des californischen Jam-/Roots-/Psychedelic-/Countryrocks einer scheinbar längst vergessenen Ära und trifft damit unmittelbar den Nerv der heutigen Retro-Kultur. Ja, vor allen Dingen das Countryrock-Feeling der damaligen Zeit wird auf dem Werk ausgiebig ausgelebt - und zwar auf wunderbare Art und Weise. Lockere, frische Gitarren, auch mal eine Pedal Steel, eine Mundharmonika oder ein Banjo, fließendes Klavier, hin und wieder schön psychedelische Momente und lässige "California-Grooves" stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Die teils ausgiebig verwendeten, spacige Keyboards der letzten Werke treten mehr in den Hintergrund und reihen sich, wenn sie mal kommen, überaus harmonisch in der herrlichen "Flow" der Musik ein. Countryrock-orientierte The Grateful Dead, Jerry Garcia, New Riders Of The Purple Sage, die guten alten Byrds, die "Exile on Main Street"-Phase der Stones und gar Poco in ihren Anfängen kommen einem in den Sinn, sowie aktuell die Jamrock-Kollegen von String Cheese Incident. Es ist eine grandiose Mixtur, die dann eben doch wieder genau The Chris Robinson Brotherhood charakterisiert, auch wegen des immer wieder herausragenden gesanglichen Vortrages ihres Frontmannes. Großartig gleich der überaus rootsige Opener "Behold the seer", durch den sich ein ordentlich funkiger, dennoch sehr lockerer Groove zieht. Dazu kommt ein überaus melodischer Refrain, eingebunden in klare, transparente Gitarren und je ein unaufdringliches, kleines Keyboard- und Mundharmonika-Solo am Ende. Eine traumhaft lockere, flotte Countryrock-Linie mit toller Gitarren- und Banjo-Instrumentierung, gepaart mit etwa um 1972 angesiedelten Grateful Dead-ähnlichen Psychedelic-Tempowechseln, zieht sich durch das schön jammige, lässige, Hippie-mässige "She shares my blanket". Brillant! Apropos 1972: das fast schon ein wenig grassige, mit tollen Gitarren, Banjo und Harp inszenierte "High is not the top" könnte gar als ein verlorener Track von Neil Yopung's "Harvest"-Werk oder von Poco zu dieser Zeit durchgehen, weist aber auch Parallelen zu den Jam-Kollegen von Railroad Earth auf. Irgendwo zwischen The Band und Bob Dylan, mit Nuancen von den Rolling Stones und Grateful Dead, scheint das starke “Hark, the Herald Hermit speaks” angesiedelt zu sein, während Robinson und seine Kollegen mit dem traumhaft schönen "If you had a heart to break" noch ein kleines Retro Countryrock-/Americana-Meisterwerk gelingt, ausgestattet mit diesem unwiderstehlichen California-Flair, viel Frische, toller Gitarren- und Klavier-Begleitung, unterbrochen von einem sehr kurzen, raueren Break in der Mitte. Eine irre starke Nummer! Der finale, psychedelische Rootsrocker "Good to know" schließt dieses tolle Album schließlich in typisch jammiger CRB-Manier ab. Abschließend das Statement eines amerikanischen Rezensenten, der resümiert: "As both, The Black Crowes and The Grateful Dead, have now become part of rock’s past and not its present, the Chris Robinson Brotherhood is a welcome refuge for fans of both. But make no mistake, 'Barefoot In The Head' doesn’t ape either band, it takes the best of both and runs it through its own carefree filter. This is hippie music at its finest since the original hippies ruled". Passt! Sicher eines der stäksten Alben von The Chris Robinson Brotherhood überhaupt. Ein super Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Behold the Seer - 4:22
2. She Shares My Blanket - 4:24
3. Hark, The Herald Hermit Speaks - 4:47
4. Blonde Light of Morning - 4:03
5. Dog Eat Sun - 3:06
6. Blue Star Woman - 4:59
7. High Is Not the Top - 3:49
8. If You Had a Heart to Break - 5:51
9. Glow - 4:50
10. Good to Know - 4:53

Art-Nr.: 9477
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Behold the seer
She shares my blanket
Hark, the Herald Hermit speaks
Blonde light of morning
High is not the top
If you had a heart to break
Good to know

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Robinson Brotherhood, Chris - phosphorescent harvest [2014]
The Chris Robinson Brotherhood mit ihrem herausragenden, dritten Studioalbum! Die neue Formation des The Black Crowes-Frontmannes mit einem ganz herrlichen, lockeren, den unbeschwerten Duft der freien, zwanglosen Hippe-Kultur geradezu riechenden Roots-/Jamrock-Album voller wunderbarer Psychedelic- und Westcoast-Attribute. Baumstarkes, live zuletzt schon vielfach gespieltes Songmaterial. Großartig, wie die Band ihre rootsige Grundlage, die stets spürbare Frische der Westküste und psychedelische, teils ein wenig spacige Keyboard-Linien in einen homogenen, jammigen Einklang bringt. CRB in Bestform! Die Stimme der The Black Ctowes und der Spirit von Grateful Dead - was für eine Kombination!

Die offizielle Produktbeschreibung:

The CHRIS ROBINSON BROTHERHOOD are set to unveil their third studio album PHOSPHORESCENT HARVEST via Silver Arrow Records. The band--Chris Robinson (lead vocals, guitar), Neal Casal (guitar, vocals), Adam MacDougall (keys, vocals), George Sluppick (drums) and Mark Dutton (bass, vocals)--will also hit the road in conjunction with the album's release. The tour officially starts April 29 at Terrapin Crossroads in San Rafael, CA with dates confirmed into late May (and more to be announced).
PHOSPHORESCENT HARVEST is a treasure trove of 10 songs--including several the band road-tested over the last few years--that advances the band's kaleidoscopic sound, which is deeply soulful, rootsy and spacey all at once. There's strong songcraft here, with a free-flowing delivery; it is music that is in no hurry to reach its destination but firmly knows where it is going. From the beginning, the CRB set out to do something different from what they had done before, creating their own scene with a musical prowess, cohesive songwriting and a unified commitment to experimentation, both in the studio and on the road (they've performed over 230 shows since forming in 2011).
"The best perspective I have on what's going on in my life--good and bad--is what comes out in the songs," says Chris Robinson. "As you move on in time, you get older, you have relationships. Some of them are good, some fail. Friends. Drugs. Life. Death. People come, people go. Songwriting is a completely different emotional response to your life and to what it means, to in some poetic nature, put it out there."
PHOSPHORESCENT HARVEST follows the release of the companion albums Big Moon Ritual (June 2012) and The Magic Door (September 2012) plus last year's live quadruple vinyl Betty's S.F. Blends, Vol 1. The group continues to record with producer Thom Monahan, and Robinson wrote all of the songs with Casal, save for two that are Robinson solo compositions ("Tornado," "Jump The Turnstiles").
"We're really going by the electricity and the vibrations that we can sort of tune in to," Robinson recently told Relix magazine (Jan/Feb '14). "There's a psychedelic component to it. That's part of the greasing the wheels of the great cosmic engine, with psychedelic thought and philosophy and action. If you get my drift." He went on to talk about the more rock and roll feel on PHOSPHORESCENT HARVEST, and his overall vision for the Brotherhood: "I'm not going to have hit records. I don't write pop songs. But then again, I find a deep need to express myself and how I'm feeling and where I am and where I've been and where I'm going by writing songs. Why change something to make it easier for anyone else, when I think if we stay sincere and keep our energies in a real creative place, then people will wander into our small community, and it maybe would get more popular…to tend that garden is a great responsibility. But I want it to grow." Check out the whole Relix feature here.
Rolling Stone editor David Fricke picked the CHRIS ROBINSON BROTHERHOOD as one of his favorites of 2012, and praised their live performance in New York City, saying "…the singer's acid-country Brotherhood, with ex-Ryan Adams guitarist Neal Casal, were a sublime time onstage and across these two albums, recorded at the same sessions and issued six months apart. The Irving Plaza show was a characteristic live high. In the second set, Robinson steered out of a rattling ‘Tough Mama,' from Bob Dylan's Planet Waves, into the long reverie ‘Girl on the Mountain,' a song from an earlier side trip, New Earth Mud, given fresh air and a new coat of DayGlo paint (1/30/13)."

Das komplette Tracklisting:

1. Shore Power - 4.41
2. About a Stranger - 5.07
3. Meanwhile In The Gods.... - 6.08
4. Badlands Here We Come - 5.24
5. Clear Blue Sky & The Good Doctor - 7.47
6. Beggar's Moon - 6.55
7. Wanderer's Lament - 5.37
8. Tornado - 5.04
9. Jump The Turnstiles - 6.40
10. Burn Slow - 7.13
11. Humboldt Windchimes - 4.38

Art-Nr.: 8543
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shore power
About a stranger
Meanwhile in the Gods...
Badlands here we come
Clear blue sky & the good doctor
Wanderer's lament
Burn slow

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Robinson Brotherhood, Chris - phosphorescent harvest ~ vinyl [2014]
Vinyl-Ausgabe!

2 LP-Set, inklusive 7" Single! Kommt im tollen Foldout-Cover! 180 Gramm! US-Ausgabe im farbigen Vinyl (LP 1 = orange / LP 2 = rot)! Die zusätzliche 2 Track 7" Single enthält die beiden zusätzlichen Nummern "Humboldt Windchimes" (ist zwar auf der CD, nicht aber auf der DoLP enthalten) und "Star Crossed Lonely Sailor" (kompletter Bonustrack, nicht auf der CD enthalten).

The Chris Robinson Brotherhood mit ihrem herausragenden, dritten Studioalbum! Die neue Formation des The Black Crowes-Frontmannes mit einem ganz herrlichen, lockeren, den unbeschwerten Duft der freien, zwanglosen Hippe-Kultur geradezu riechenden Roots-/Jamrock-Album voller wunderbarer Psychedelic- und Westcoast-Attribute. Baumstarkes, live zuletzt schon vielfach gespieltes Songmaterial. Großartig, wie die Band ihre rootsige Grundlage, die stets spürbare Frische der Westküste und psychedelische, teils ein wenig spacige Keyboard-Linien in einen homogenen, jammigen Einklang bringt. CRB in Bestform! Die Stimme der The Black Ctowes und der Spirit von Grateful Dead - was für eine Kombination!

Für Soundclips klicken Sie bitte die CD-Ausgabe!

Die offizielle Produktbeschreibung:

The CHRIS ROBINSON BROTHERHOOD are set to unveil their third studio album PHOSPHORESCENT HARVEST via Silver Arrow Records. The band--Chris Robinson (lead vocals, guitar), Neal Casal (guitar, vocals), Adam MacDougall (keys, vocals), George Sluppick (drums) and Mark Dutton (bass, vocals)--will also hit the road in conjunction with the album's release. The tour officially starts April 29 at Terrapin Crossroads in San Rafael, CA with dates confirmed into late May (and more to be announced).
PHOSPHORESCENT HARVEST is a treasure trove of 10 songs--including several the band road-tested over the last few years--that advances the band's kaleidoscopic sound, which is deeply soulful, rootsy and spacey all at once. There's strong songcraft here, with a free-flowing delivery; it is music that is in no hurry to reach its destination but firmly knows where it is going. From the beginning, the CRB set out to do something different from what they had done before, creating their own scene with a musical prowess, cohesive songwriting and a unified commitment to experimentation, both in the studio and on the road (they've performed over 230 shows since forming in 2011).
"The best perspective I have on what's going on in my life--good and bad--is what comes out in the songs," says Chris Robinson. "As you move on in time, you get older, you have relationships. Some of them are good, some fail. Friends. Drugs. Life. Death. People come, people go. Songwriting is a completely different emotional response to your life and to what it means, to in some poetic nature, put it out there."
PHOSPHORESCENT HARVEST follows the release of the companion albums Big Moon Ritual (June 2012) and The Magic Door (September 2012) plus last year's live quadruple vinyl Betty's S.F. Blends, Vol 1. The group continues to record with producer Thom Monahan, and Robinson wrote all of the songs with Casal, save for two that are Robinson solo compositions ("Tornado," "Jump The Turnstiles").
"We're really going by the electricity and the vibrations that we can sort of tune in to," Robinson recently told Relix magazine (Jan/Feb '14). "There's a psychedelic component to it. That's part of the greasing the wheels of the great cosmic engine, with psychedelic thought and philosophy and action. If you get my drift." He went on to talk about the more rock and roll feel on PHOSPHORESCENT HARVEST, and his overall vision for the Brotherhood: "I'm not going to have hit records. I don't write pop songs. But then again, I find a deep need to express myself and how I'm feeling and where I am and where I've been and where I'm going by writing songs. Why change something to make it easier for anyone else, when I think if we stay sincere and keep our energies in a real creative place, then people will wander into our small community, and it maybe would get more popular…to tend that garden is a great responsibility. But I want it to grow." Check out the whole Relix feature here.
Rolling Stone editor David Fricke picked the CHRIS ROBINSON BROTHERHOOD as one of his favorites of 2012, and praised their live performance in New York City, saying "…the singer's acid-country Brotherhood, with ex-Ryan Adams guitarist Neal Casal, were a sublime time onstage and across these two albums, recorded at the same sessions and issued six months apart. The Irving Plaza show was a characteristic live high. In the second set, Robinson steered out of a rattling ‘Tough Mama,' from Bob Dylan's Planet Waves, into the long reverie ‘Girl on the Mountain,' a song from an earlier side trip, New Earth Mud, given fresh air and a new coat of DayGlo paint (1/30/13)."

Das komplette Tracklisting:

DoLP:
1. Shore Power - 4.41
2. About a Stranger - 5.07
3. Meanwhile In The Gods.... - 6.08
4. Badlands Here We Come - 5.24
5. Clear Blue Sky & The Good Doctor - 7.47
6. Beggar's Moon - 6.55
7. Wanderer's Lament - 5.37
8. Tornado - 5.04
9. Jump The Turnstiles - 6.40
10. Burn Slow - 7.13
11. Humboldt Windchimes - 4.38

7" Single:
1. Humboldt Windchimes
2. Star Crossed Lonely Sailor

Art-Nr.: 8544
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: LP || Preis: € 22,90

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Robinson Brotherhood, Chris - the magic door [2012]
3 Monate nach "Big moon ritual" lassen The Chris Robinson Brotherhood (die neue, grandiose Formation des Frontmannes der The Black Crowes, nachdem die mal wieder für unbestimmte Zeit auf Eis liegen) kommt nun mit "The magic door" das angekündigte Sequal. Die Scheibe schließt nahtlos an den Vorgänger an. Wunderbarer, authentischer Hippie Roots-/Jamrock mit viel "Soul", viel Psychedeli-Feeling und einem Flair von sehr der Grateful Dead-Philosophie ähnelnden Seventies Retro Westcoast-Anlagen. Chris Robinson selbst zeigt sich bereits jetzt mehr als zufrieden über seine neue Band: "We really feel these records set the stage for another full year, where we'll see how far we can go with it. We already feel successful because we have the freedom to do what we want. And it's always cosmic. The times demand it".

Die Original-Produktbeschreibung:

In June 2012, following a 118-show journey, The Chris Robinson Brotherhood released their debut album Big Moon Ritual (Silver Arrow/Megaforce Records). It is a 'roots-o-licious collection of tunes with beautiful guitar tones, inventive parts, gorgeous solos, and killer vocals all around,' praised Guitar Player (June 2012), while Relix similarly raved by describing the album as 'a full immersion into Southern psychadelics, nine-minute song swoops, extended grooves and wailing vocals' (June 2012). The fruits of the band's hard-charging January 2012 recording sessions with producer Thom Monahan are heard not only on 'Big Moon Ritual' but in its companion album 'The Magic Door', set for release in September 2012.
Each album spotlights seven tunes, with 'The Magic Door' containing six originals 'Someday Past The Sunset', 'Vibration & Light Suite', 'Appaloosa', 'Little Lizzie Mae', 'Sorrows Of A Blue Eyed Liar' and 'Wheel Don't Roll' plus a cover of Hank Ballard's 'Let's Go, Let's Go, Let's Go', a CRB set list staple.
Chris Robinson (lead vocals, guitar), Neal Casal (guitar, vocals), Adam MacDougall (keys, vocals), George Sluppick (drums) and Mark Dutton (bass, vocals) create exciting musical sparks throughout 'The Magic Door'. 'We really feel these records set the stage for another full year, where we'll see how far we can go with it,' say Robinson. 'We already feel successful because we have the freedom to do what we want. And it's always cosmic. The times demand it.'

Das komplette Tracklisting:

1. Let's Go Let's Go Let's Go - 4:55
2. Someday Past the Sunset - 6:20
3. Appaloosa - 5:17
4. Vibration & Light Suite - 13:56
5. Little Lizzie Mae - 6:19
6. Sorrows of a Blue Eyed Liar - 8:38
7. Wheel Don't Roll - 5:30

Art-Nr.: 7911
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Robinson, Rich - flux [2016]
Ex The Black Crowes Lead Gitarrist Rich Robinson, der zusammen mit seinem Bruder Chris Robinson (Chris Robinson Brotherhoodd" das zentrale Gerippe der "Krähen" bildete, kommt mit einem neuen, enorm starken Solo-Album, von dem er selbst sagt, es sei sein bislang "rundestes" und vollendedstes. In der Tat ist Rich in famoser Verfassung. "Flux" bringt uns eine knapp 60-minütige Reise durch die Landschaften des bluesigen, Gitarren-orientierten Rootsrocks, Southern Rocks, klassischen American Rocks, mit einem Hauch von Americana, Psychedelic und wunderbaren, jammigen Momenten. Erdig, schön "gritty" und ausgetattet mit bestens strukturiertem, erstklassigem Songmaterial liegt diese Musik näher an der der guten alten The Black Crowes, als je zuvor. Und das kommt einfach klasse. Vor allem der stetig zu spürende Southern-Esprit ist einfach großartig. Zudem war Rich Robinson gesanglich nie besser, ganz zu schweigen von seinem blendenden Gitarrenspiel. Gleich der erste Song, "The upstairs land" ist eine "Killer"-Nummer. Was wir hören, ist ein toller, ganz dezent swampig angehauchter, leicht schwüler, dennoch durchaus lockerer, einen unmittelbar gefangen nehmenden Groove, dazu exzellente Gitarren, eine prächtige Orgel-Untermalung und, bei einem überaus kraftvollen Refrain, ein ordentlich "heavy" in Szene gesetztes, psychedelisches Gitarrensolo in der Mitte. Die Nummer bleibt klasse hängen. Toller Song und gleichzeitig der Auftakt für 13 vielseitige, ganz großartige Stücke, die, jedes für sich, ihren ganz eigenen Reiz ausüben. Wie zum Beispiel der erdige, flockige, hinreissend melodische, von Rich gesanglich hervorragend vorgetragene und mit herrlichen Lead Gitarren (die zweite Lead Gitarre spielt hier im übrigen Blackberry Smoke's Charlie Starr) gespickte, astreine Southern Rocker "Music that will lift me", das schön funky groovende (klasse E-Piano, feurige Wah Wah-Gitarren) und mit einem tollen, wieder leicht psychedelisch wirkenden (Wah Wah)-Solo aufwartende, kernige "Eclipse the night", das mit lockerem Pianospiel und feinen Gitarren inszenierte, Americana-mässige, dabei wieder voller Southern-Flair steckende, sehr auch an die Musik seines Bruders Chris und die späten BlackCrowes erinnernde "Time to leave", das wunderbar psychedelische "Astral", der von mächtigen Basslines und glühender E-Gitarre durchzogene Bluesrocker "Which way your wind blows" oder das mit seinen wuchtigen Riffs gar an Led Zeppelin erinnernde, einen prächtigen Album-Abschluß bildente, fette "Sleepwalker". Von vorn bis hinten ist das ein super Album! Ganz klar: Rich Robinson ist an einem neuen Höhepunkt seiner "after Black Crowes"-Karriere angelangt. "Great"!

Die Original-Produktbeschreibung:

With Flux, Rich Robinson presents his most accomplished solo album to date--13 new, original songs that draw deeply on his diverse roots. A blues-rock odyssey straight from Robinson's soul, the guitarist returned to Applehead Studios in Saugerties, NY, the recording facility that has become his creative hub. Nestled away within Woodstock's famed artist enclave, Robinson's work at the studio has yielded Woodstock Sessions, The Ceaseless Sight and now Flux. The entire writing and recording process, explains Robinson, is the driving force for his creativity. I love being in the recording studio, states Robinson simply. It fuels the desire to create within me. I enjoy watching it unfold. Each development fires another idea and in the end you have this organically created song that seeming came out of nowhere. It brings me such joy and peace. It never ceases to amaze me.
Flux showcases a rich variety of tempos, tones and guitar tunings, ranging from the vibrant swagger Robinson first popularized with the Black Crowes to the rich, evocative allure evident in songs such as Sleepwalker and Ides Of Nowhere. Those were great examples of songs transforming from little ideas I originally had. Both just came alive when I had the band with me in the studio. They weren't anything like what I had first envisioned. It was exciting to experience that process.
Robinson's creative process within the recording studio shaped such standout Flux tracks as Music That Will Lift Me, the album's first single. I am always excited by the creation itself, Robinson explains. I used the studio to specifically write that song. I had these parts written but it started to unfold once I got to Applehead Studios. I later wrote the lyrics in Nashville and it had really evolved into something special. Brimming with redemptive spirit, Robinson's vocal and guitar work shine throughout. Joining him on the track is Charlie Starr of Blackberry Smoke who lends guitar alongside Robinson's own.
Backed by musicians Matt Slocum (keys), Marco Benevento (keys), Danny Mitchell (keys) Zak Gabbard (bass), Joe Magistro (drums / percussion), and vocalists John Hogg and Danielia Cotton, Robinson transports the listener with a powerful collection of music. From the groove-laden feel of opener The Upstairs Land, the kick of funk via Shipwreck, and the gospel swell of Everything's Alright, to the emotional build-up of Life and the hearty stomp of closing track Sleepwalker, Flux ebbs and flows through moods, delivering a varied listener experience.

Das komplette Tracklisting:

1. The Upstairs Land - 3:15
2. Shipwreck - 3:57
3. Music That Will Lift Me - 4:00
4. Everything's Alright - 5:49
5. Eclipse The Night - 3:27
6. Life - 4:42
7. Ides Of Nowhere - 4:03
8. Time To Leave - 4:58
9. Astral - 4:51
10. For To Give - 4:15
11. Which Way Your Wind Blows - 6:20
12. Surrender - 4:25
13. Sleepwalker - 5:25

Art-Nr.: 9203
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The upstairs land
Music that will lift me
Eclipse the night
Time to leave
Astral
Which way your wind blows
Sleepwalker

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Robison, Bruce - eleven stories [2006]
Der Bekanntheitsgrad des texanischen Singer/Songwriters Bruce Robison als Performer ist wohl bei weitem nicht so ausgeprägt wie der einiger seiner Familienmitglieder (Ehefrau Kelly Willis, Bruder Charlie Robison und vor allen Dingen Schwägerin Emily Robison von den Dixie Chicks).Um so höher jedoch ist sein Standing als Songwriter. Reihemweise bedienten sich in den letzten Jahren die Superstars Nashville's seiner wunderbaren Songs und erlangten damit zahlreiche No.1-Hits. Man denke nur an das traumhafte "Travelin' soldier" von den Dixie Chicks, George Strait's "Desperately" oder "Angry all the time" von Tim McGraw und Faith Hill, um nur einige zu nennen. Entsprechend hoch ist jeweils die Erwartung, sowohl von Fans, als auch von Musiker-Kollegen, an ein neues Album von Robison - und wie man es von ihm gewohnt ist, erfüllt er diese Erwartungen auch mit "Eleven stories" ohne Probleme. Was wir hören sind elf Stücke bester Texas Country-/Singer-Songwriter-/Alternate Country-/Americana-/Country-Musik in einem überwiegend sehr entspannten, ruhigen, leicht folkigen, semi-akustischen Gewand. Erstklassige Musiker (u.a. Randy Scruggs, Keith Gattis - beide Acoustic guitar, Banjo / Al Perkins - Steelguitar / Keith Gattis, David Grissom - beide Electric guitar / Jamie Oldecker - Drums / Jeff Roach - Keyboards, usw.) begleiten ihn und lassen eine sehr ursprüngliche, leicht rootsige, recht unaufdringlich instrumantierte Atmosphöre entstehen, die sich ideal mit Robison's angenehmer, sehr "beruhigend" wirkender, Tenor-Stimme ergänzt. Die Bandbreite der Stücke reicht von sehr nachdenklichen Singer/Songwriter-Geschichten bis hin zu vollkommen traditionellen Honky Tonkern. Gattin Kelly Willis unterstützt ihn des öfteren mit ihrem charismatischen, hinreißenden Background-Gesang! Akustische Gitarren und eine ungemein wohlklingende Pedal Steel ziehen sich durch die wunderbare, entspannte und lockere Alternate Country-/Americana-Eröffnungs-Nummer "Every once in a while", deren leicht "staubige" Grundtendenz diese unwiderstehliche Texas-Roots-Atmosphäre vermittelt. Das anschließende, recht flotte, flockige "Virginia" überzeugt mit einer klasse Banjo-/Akusitik Gitarren-Instrumentierung, wobei der Einsatz einer Orgel und einer würzigen, knackigen E-Gitarre im Verlauf des Stückes für ein klasse Roots-Flair sorgen. Erinnert gar ein wenig an die Arbeiten von Joe Ely! Interessant ist, aber das untermauert seine Variabilität und sein großes musikalisches Verständnis im Allgemeinen, daß sich ein Songwriter seines Formates auch der ein oder anderen Coverversion bedient, so geschehen bei den beiden folgenden Nummern: Zunächst gelingt ihm eine großartige, semi-akustische Fassung des Grateful Dead-Klassikers "Tennessee stud", gefolgt von einer wunderbaren Huldigungen an den großen Honky Tonker Webb Pierce, dessen "More and more" er in einer ultra-traditionellen, Steelguitar-getränkten, erstklassigen "Pure Country"-Version (toller Parallel-Gesang von Kelly Willis) präsentiert. Beinhaltet ein herrliches Retro Gram Parsons-Flair! Sehr stark auch die nachdenkliche, ruhige, fast schon ein wenig düstere Ballade "Days go by", der dynamische sehr traditionelle Roadhouse-/Honky Tonk-/Dancehall-Heuler "You really let yourself go" (Buck Owens läßt grüßen), das sehr ruhige "I never fly", wie auch der trockene, staubige, wieder sehr traditionelle "Bandera waltz", eine klasse Hommage an Robison's texanische Heimatstadt! Geradezu prädestiniert, von einem der etablierten Nashville-Stars zu einem weiteren Mega-Hit gemacht zu werden, erscheint aber die wundervolle Country-Ballade "All over but the cryin'", erneut mit großartigem Background-Gesang von Kelly Willis! Ein sehr gefühlvolles, emotionales, feines Album allerbester texanischer Country-/Americana-Singer/Songwriter-Kunst! "Eleven" großartige "stories" von Bruce Robison!

Art-Nr.: 4066
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Every once in a while
More and more
Days go by
All over but the cryin'
You really let yourself go

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Robison, Bruce - It came from San Antonio [2007]
7-Track EP! Rund ein Jahr nach seinem großartigen "Eleven stories"-Album schiebt Bruce Robison mit dem nicht minder starken "It came from San Antonio" gleich nochmal eine "sieben neue Geschichten" umfassende Mini-CD (knapp 28 Minuten Spielzeit) hinterher! Obwohl der phantastische Singer/Songwriter (der amerikanische "Billboard" bezeichnet ihn als "one of the best of a new breed of singer-songwriters in Texas and beyond") zu den wohl einflußreichsten Figuren der heutigen Texas-Szene rund um Austin zählt, ist er vor allen Dingen als Komponist unzähliger Nummer 1- und Top 10-Hits für zahlreiche Nashville-Stars (u.a. für Tim McGraw, Faith Hill, George Strait, Garth Brooks, die Dixie Chicks, um nur einige zu nennen) ein Begriff. Zudem ist er der Schwager von Emily Robison (Dicie Chicks) und Ehemann der bezaubernden Kelly Willis - eine wahrhaft musikalische Bande! Auf seiner neuen EP verwöhnt uns Robison erneut mit einer tollen Ansammlung von sieben Songs, die exquisit zwischen rootsiger Texas Alternate Country-Musik und feinen Americana-Klängen hin und her pendeln. Alles klingt sehr entspannt und natürlich, in einer exzellenten "stripped-down, full-band"-Produktion! Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise der fröhliche, flotte Alternate Country-Opener "It came from San Antonio" mit seinem leicht britischen Retro Pubrock-/Sixties-Flair (lustige Farfisa-Orgel) und der dezenten TexMex-Brise, die ruhige, sehr melodische, im 3/4-Takt vorgetragene Singer/Songwriter-/Country-Ballade "When it rains" in ihrem schönen Steelguitar-/Fiddle-/Acoustic Guitar-/Piano-Gewand, die staubige, lockere, floote, schön rootsige Alternate Country-Nummer "Lifeline" mit ihrer klasse Mandolinen-/E-Gitarren-Begleitung (feiner Background-Gesang von Gattin Kelly Willis), das gar an den jungen Jackson Browne erinnernde, wunderbare "Anywhere but here" und die zusammen mit Jack Ingram komponierte und mit Kelly Willis im Duett vorgetragene Ballade "What makes you cry"! Erneut eine eindrucksvolle Demonstration der vorzüglichen Eigenschaften eines der bedeutendsten Vertreter texanischer Singer/Songwriter-/Alternate Country-/Americana-Musik!

Das komplette Tracklisting:

1. It Came from San Antonio - 2:56
2. When It Rains - 5:02
3. Lifeline - 3:29
4. My Baby Now - 3:25
5. Anywhere But Here - 5:19
6. What Makes You Say - 3:51
7. 23 A - 3:40

Art-Nr.: 4990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It came from San Antonio
When it rains
Lifeline
Anywhere but here

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Robison, Charlie - beautiful day [2009]
"'Beautiful day' is a beautiful record"! Und was für eine wunderschöne Scheibe das ist - eine wahre Americana-/Countryrock-Perle! Trotz aller, zweifelsfrei hervorragenden Qualitätten des in Houston geborenen und auf der Ranch seiner Familie in Bandera/Texas aufgewachsenen Charlie Robison, hörte man unter den sogenannten Fachleuten immer wieder, das eigentlich dessen Bruder Bruce Robison der talentierteste und beste Songwriter des Robison-Clans ist. Doch spätestens mit seinem neuen, wirklich fantastischen Album "Beautiful day" muß man diese These in Frage stellen, denn Charlie ist ein kleines Meisterwerk genauso zeitloser wie moderner Countryrock-Kultur gelungen. Entstanden unter den Nachwehen seiner Scheidung von Emily Robison (er war 9 Jahre mit der Dixie Chicks-Banjospielerin und Gitarristin verheiratet) gelingt Robison sein wohl persönlichstes und hörenswertestes Werk seiner bisherigen Karriere, ein Album voller Gegensätze. In seinen hervorragenden, oft von scharfem Sarkasmus geprägten Texten versucht er den in den vergangenen Monaten, infolge der Trennung von seiner ex-Frau erlebten Gang durch die Hölle aufzuarbeiten, die instrumentellen Umsetzung aber sprüht nur so vor Frische, wundervoller Melodik und Vitalität, wie sie hoffnungsvolle Aufbruchsstimmung und Lebensfreude kaum besser symbolisieren könnte. Eindrucksvoll wie Robison diese Gegensätze miteinander vereint und in herrlichen Songs auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Einige Stücke vermitteln einen Hauch von Westcoast-Flair, scheinen die Sonne Californiens getankt zu haben, dann nimmt man Spuren von Nashville-kompatiblem New Country wahr, andere bestehen aus dem typischen, rootsigen, so unwiderstehlichen, staubigen Texas "Red Dirt"-Fundament - und alle strotzen sie nur so vor wunderbaren Melodien, zumeist eingebettet in knackige, lebendige Arrangements voller Spielwitz, Raffinesse und musikalischem Pep.Geht teilweise runter wie Öl. Begleitet wird Robison von einer Horde vorzüglicher Musiker wie u.a. Bukka Allen an den Keyboards und am Akkordeon, Drummer Keith Robinson, Rich Brotherton an der Mandoline und akustischen Gitarre, allen voran aber dem begnadeten Gitarristen Charlie Sexton (u.a. ex Bob Dylan, ex Arc Angels -die sollen ja inzwischen auch wieder zusammen sein...-), der mit seinen exzellenten Gitarrenläufen und feurigen Soli auf der ganzen Linie überzeugt. Los geht's mit dem wundervollen Titelstück, einem tollen, flotten, sonnigen, knackigen Countryrocker, der, dem Titel entsprechend, in der Lage ist, jeden noch so grauen Tag in einen hellen "beautiful day" zu verwandeln. Strahlt jede Menge unbekümmerten Schwung und gute Laune aus. Für eine vergnügliche Cabriofahrt, sowohl in Texas, als auch im sonnigen Californien, eignet sich kaum etwas besseres als musikalischer Begleiter als diese unwiderstehliche Countryrock-Nummer mit ihrer großartigen Melodie. Auch Charlie Sexten lässt sich nicht lumpen und steuert ein prächtiges, würziges Gitarrensolo bei. Allein dieser Auftakt ist eine Wonne. Und es geht so weiter: "Yellow Blues" ist ein toller, von knackigen, intelligenten Rhytmen geprägter, astreiner Countryrocker, der geschickt zwischen texanischem "Red Dirt"-Staub und californischen, von einem gepflegten Sixties-Psychedelic Bay Area-Feeling unterwanderten Retro-Elementen hin und her pendelt. Klasse Acoustic Gitarren-Licks begleiten diese Nummer, bei der Sexton im Break wieder zu einem fabelhaften, wie gesagt, psychedelisch angehauchten E-Gitarren-Solo ansetzt. Der Song geht wieder wunderbar ins Ohr. Das texanische Blut Robison's dringt dann endgültig bei der herrlichen "Blues-tinged" Rootsrock-/Countryrock-Ballade "Down again" durch, die auch Kollegen wie Jack Ingram, Chris Knight, Radney Foster oder Robert Earl Keen prächtig zu Gesicht stünde. Eine tolle Melodie, kraftvolle, von satten E-Gitarren bestimmte Riffs und feine Akkordeon- und Mandolinen-Fills bestimmen das erdige Ambiente, ein rotziges, würziges E-Gitarren-Solo inklusive.In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der kräftige Midtempo Americana-/Countryrocker "Nothing better to do", der zudem noch einen wundervollen Southern-Charme versprüht. So geht das bis zum Ende weiter. Ein "Hit" folgt dem nächsten. Ob die traumhafte, von Steel-ähnlichen Gitarren umgarnte Retro Countryrock-Ballade "Reconsider", das von schönem Akkordeon, glasklarer Mandoline und flotten, schwungvollen Rhythmen bestimmte "Feelin' good", der von texanischen Squaredance-Fiddles geprägte, rootsige Country-Heuler "If the rain don't stop" (eine alte Doug Kershaw-Nummer), der furiose, "ramblin' and honky-tonkin'" Roadhouse Country-Rock'n Roller "She's so fine", bis hin zu Robison's brillanter Interpretation des Bruce Springsteen-Klassikers "Racing in the street", dessen texanisches Gewand vermuten lassen könnte, der "Boss" hätte diese geniale Nummer nicht in New Jersey, sondern eben in Texas geschrieben - Charlie Robison hält vom Anfang bis zum Ende sein ungemein hohes Niveau ohne jede Schwäche durch. Hut ab! Das Album ist ein einziger Höhepunkt! Die Welt des Charlie Robison mag in der letzten Zeit nicht die heilste gewesen sein, doch mit dem brillanten "Beautiful day" hat er die "schönsten Tage" seiner bisherigen musikalischen Karriere eingeleutet. Die Zukunft scheint rosig...

Das komplette Tracklisting:

1 Beautiful Day - 2:53   
2 Yellow Blues - 3:39   
3 Down Again - 4:12   
4 Nothin' Better to Do - 3:36   
5 Reconsider - 3:40   
6 Feelin' Good - 3:54   
7 If the Rain Don't Stop - 3:26   
8 Middle of the Night - 2:59   
9 She's So Fine - 2:16   
10 Racing in the Street - 5:55

Art-Nr.: 6469
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Beautiful day
Yellow blues
Down again
Nothing better to do
Feelin' good
If the rain don't stop

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