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Schmit, Timothy B. - expando [2009]
Fantastisches, neues Solo-Album des ehemaligen Poco- und jetzigen Eagles-Bassisten von einer Güte, die man ihm kaum zugetraut hätte. Niemals zuvor hat er ein Album von solch einer Relaxtheit, solch einer Natürlichkeit und inneren Wärme fertggestellt, wie "Expando", gekennzeichnet von begnadeter Musikalität. Sehr rootsig, voller exzellentem Songmaterial, kehrt Schmit weitestgehend zu seinen Country- und Folkrock-Roots zurück, die an seine frühen Tage bei Poco erinnern. Immer wieder lässt er deren goldene 70iger Jahre Countryrock-Ära aufleben, zuweilen gepaart mit einem Flair der frühen Crosby, Stills & Nash, als die ihre allerbesten Tage hatten. All das kommt natürlich in einem exzellenten musikalischen Ambiente, das voll auf der Höhe der Zeit ist. Es gibt knackige, aber auch wunderbare "stripped down" Arrangements, alles in einem ganz klaren, sauber abgestimmten, transparenten, brillanten Sound. Und dieser Gesang, diese Harmonien - herrlich! Schmit zeigt sich vielseitig und versiert, spielt sehr viele Instrumente (Bass, Gitarren, Drums, Harmonica, Klavier, u.s.w.), hat aber auch eine ganze Armada hochklassiger, legendärer Musiker zusammengetrommelt, die ihren adäquaten Beitrag zu dieser Glanzvorstellung leisten. Highlights wie der famose Roots-/Americana-Rocker "Parachute" (lönnte einer fast 40 Jahre alten Session von Poco und CSN entsprungen sein...) mit seinem herrlichen Midtempo-Groove (Drums: Jim Keltner), der fülligen Orgel-Untermalung (Benmont Tench), Kenny Wayne Shepherd's prächtigem, bluesigen E-Gitarrenspiel (inklusive eines packenden, kernigen Solos) und den großartigen Harmonie-Gesängen, das fragile, traumhaft melodische "Ella Jean" (hier spielt Schmit alle Instrumente selbst), der mit einer ordentlichen Funk-Prise gewürzte Roots-/Bluesrocker "White boy from Sacramento", bei dem Schmit's Sohn Ben seine Gitarrenkünste demonstriert, der klasse ins Ohr gehende, knackige Countryrocker "Friday night", der raue, toll groovende, wieder dezent bluesig angehauchte Rootsrocker "Downtime" mit seinem überaus melodischen Refrain (Background Gesang von Kid Rock und Dwight Yoakam), oder der von prächtigen Steelguitar-Linien (Greg Leisz) durchzogene, locker flockige Countryrocker "Good day" (hätte auf jedem frühen Poco-Album einen absoluten Ehrenplatz erhalten) sind wahre musikalische Juwelen. Das Material ist in seiner Qualität nicht im Entferntesten vergleichbar mit dem, was die Eagles zuletzt fabriziert haben. Es ist deutlich stärker! Driftet durch das rootsige Flair nie in allzu kommerzielle Schemata ab. Man kann Timothy B. Schmit nur allerhöchsten Respekt für diese grandiose Leistung zollen. Da hat er ein kleines Roots-/Americana-Meisterwerk gezaubert. Seine ganz klar beste Solo-Veröffentlichung bis zum heutigen Tag!

Das komplette Tracklisting:

1 One More Mile - 4:17   
2 Parachute - 6:19   
3 Friday Night - 4:43   
4 Ella Jean - 4:06   
5 White Boy from Sacramento - 4:57   
6 Compassion - 4:42   
7 Downtime - 6:34   
8 Melancholy - 3:28   
9 I Don't Mind - 4:15   
10 Secular Praise - 4:53   
11 A Good Day - 4:47

Art-Nr.: 6621
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Schnebelen, Nick - crazy all by myself [2019]
Nick Schnebelen's grandioses Solo Studiodebut "Crazy all by myself" ist ein absolutes Juwel für die Freunde des Gitarren-orientierten Blues und Bluesrocks. Ganz große Genre-Kunst! Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an die fantastischen Schnebelen-Geschwister Danielle, Nick und Kris aus Kansas City im U.S.-Bundesstaat Missouri, die unter dem Namen "Trampled Under Foot" lange Jahre (zwischen 2002 und 2014), auch über die örtlichen Grenzen hinaus, für ordentlich Furore in der Blues- und Bluesrock-Szene sorgten. Danielle Nicole ist inzwischen solo sehr erfolgreich, Kris Schnebelen spielt als Drummer u. a.mit Sean Chambers, und Meistergitarrist Nick haut nun dieses fantastische Studiodebut raus. Ein echtes "Killer"-Teil! Nick Schnebelen ist ein absoluter Vollblutmusiker, der auf höchstem Niveau performt. Ein meisterhafter, ungemein inspirierter, voller Seele aufspielender, nie überdrehender, dabei wahsinnig fingerfertiger und immer den richtigen Ton treffender, stringenter, punktgenau, und doch mit immenser Spielfreude agierender Gitarrist, aber auch ein fantastischer Sänger und Songwriter. Eine Kombination großer Talente, die zündet. Dazu wird Schnebelen von hochkarätigen Musikern begleitet, überwiegend Mitglieder von Taj Mahal's Phantom Blues Band, wie Mike Finnigan (organ & piano), Johnny Lee Schell (rhythm guitar & vocals), der legendäre James "Hutch" Hutchinson am Bass (u. a. auch bekannt durch seine Arbeit mit Bonnie Raitt), sowie der Grammy-dekorierte Drummer Tony Braunagel, der das Album auch exzellent produzierte. Beeinflusst von Legenden wie Albert King und B.B. King, von Johnny Winter, Buddy Guy und George Thorogood, aber auch von Stevie Ray Vaughan, Hendrix und vereinzelt sogar den bluesigen Allman Brothers, hören wir einen ungemein abwechslungsreichen Streifzug durch viele Varianten des Blues und Bluesrocks, auch mal mit mit einem Hauch von Soul, Rootsrock, Swamp-Feeling, Southern-Flair und Rock'n Roll. Doch die Basis ist stets der Blues. Die Reise beginnt gleich mit einer wahren Hammer-Nummer. "Lil" death" besticht mit einem grandiosen, fast schon "bedrohlich" wirkenden, düsteren Swamp-Groove (sehr starkes Drumming von Tony Braunagel), aber auch mit viel Power, Spirit und einer gefällig hängen bleibenden Melodie. Bärenstark Schnebelen's vorzügliches, variantenreiches E-Gitarren-Spiel, inkl. eines prächtigen Slidguitar-Solos, vor dem Hintergrund von Finnigan's toller Orgel. Irre gut! Weiter geht's mit dem dreckigen Midtempo-Bluesrocker "It ain't me", wieder mit einem tierischen Groove und voller straighter Gitarrenriffs. Das "geile" Gitarrensolo versprüht pures Blues-Feeling. Es folgt mit dem "scharfen" "Ain't got time for the blues" ein gewaltig dampfender, mit klimperndem Piano und lasse Gitarren intonierter "Honky Tonk-/Rockabilly-/Rock'n Roll-Blues",der mächtig Drive und viel guter Laune verbreitet. Herrlich rockt auch das brodelnde, von schmutziger Bluesharp unterstützte "Altar of love", das mit einem tierischen Slide-Solo des Meisters punktet und jede Menge Southern-/Swamp-Flair versprüht. Etwas ruhiger, dennoch voller Energie und wieder schön dreckig, wird's bei dem voller Seele steckenden, großartigen Slow-Blues "Bad disposition with the blues", der durch tolles Zusammenspiel von Slideguitar und erdiger Bluesharp (famoses Solo von Dustin Arbuckle, ex Moreland & Arbuckle) besticht. Seine große musikalische Vielfalt demonstriert Schnebelen erneut mit dem hinreißend melodischen "Soul magic", einem begnadeten Soul-Blues vom Allerfeinsten. Einfach wunderbar, wie sich diese Nummer in unsere Ohren groovt., geprägt von exzellentem Gesang und herrlichem Zusammenspiel von E-Piano, Orgel und unaufdringlichen, aber magischen Gitarren. Ein weiteres, absolutes Highlight hören wir mit der traumhaft melodischen, dennoch schön erdig inszenierten, mit "rollendem" Orgelteppich und starken Gitarrenlicks arrangierten Bluesrock-Ballade "I leaned my heart on you". Klasse hier die feinen Twin Gitarren-Momente mit Schnebelen und Gast-Gitarrist Davy Knowles, die sich zudem einen begnadeten, seeligen Solo-"Schlagabtausch" liefern. Welche Nummer wir auch durchleuchten, das komplette Album hat nicht den Hauch eines schwachen Momentes. Nick Schnebelen und seine Freunde begeistern mit einer überragenden Leistung. So muß sich zeitgemäßer, variantenreicher, genauso klassischer, wie moderner Blues und Bluesrock anhören. Schon recht früh haben wir im Jahr 2019 ein Genre-Highlight, das in der Jahreendabrechnung ohne jeden Zweifel eine gewichtige Rolle um das "Album des Jahres" spielen wird. Absolut top!

Das komplette Tracklisting:

1. Lil' Death - 4:06
2. It Ain't Me - 4:20
3. Ain't Got Time for the Blues - 2:42
4. Crazy All By Myself - 4:44
5. Altar of Love - 4:38
6. Bad Disposition With the Blues - 4:30
7. Bad Dream - 4:31
8. Soul Magic - 5:03
9. I'm a Fatboy - 3:33
10. I Leaned My Heart on You - 5:12
11. Out of Bad Luck - 3:44
12. Monkey Around - 3:29
13. Holding On - 4:24

Art-Nr.: 9774
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lil' death
It ain't me
Ain't got time for the blues
Altar of love
Bad disposition with the blues
Soul magic
I leaned my heart on you
Monkey around

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Scott, Dylan - an old memory [2019]
Hinweis! "This product is an authorized, licensed CD and is manufactured on demand" - das heißt, es handelt sich hier um eine authorisierte, vom Label "Curb" lizensierte CD-R.

Dylan Scott, einer der jungen, aufstrebenden New Country-Acts Nashville's erfüllt sich mit seiner neuen EP "An old memory" einen lang gehegten Herzenswusch, denn der großartige Sänger mit der markanten, tiefen Bariton-Stimme huldigt mit 7 exzellent eingespielten Coverversionen einen seiner ganz großen Einflüsse und Helden: den legendären Keith Whitley. Die Neueinspielungen der alten Whitley-Klassiker kommen sehr authentisch und mit viel neuer Frische. Dazu hat Scott als Begleitmusiker einige von Whitley's damaligen Wegbegleitern rekrutiert, wie zum Beispiel Mac McAnally, Eddie Bayers und Carl Jackson, sowie Whitley's Ex-Gattin Lorrie Morgan. Großartig! Traditionelle, zeitlose Countrymusic vom Allerfeinsten!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Close Your Eyes - 4:19
2. I'm Over You - 3:03
3. When You Say Nothing At All - 3:40
4. Ten Feet Away - 3:33
5. Miami, My Amy - 3:13
6. Between An Old Memory And Me - 3:16
7. Tell Lorrie I Love Her (feat. Lorrie Morgan) - 4:12

Art-Nr.: 9861
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Scott, Ray - guitar for sale [2017]
Aufgewachsen in North Carolina als Sohn eines Countrysängers, wurde Ray Scott auf ganz natürliche Art und Weise schon von Geburt an mit der Musik seines Vaters konfrontiert. "Real" Countrymusic gehörte in der Familie Scott zum Alltag. So entwickelte Ray schon von frühester Kindheit an ein immenses Interesse an dieser Musik. Er lernte sie zu lieben und zu verinnerlichen, so dass er heute von sich sagt, er sei zu nichts anderem geboren, als Countrymusic zu spielen. Über den Umweg Atlanta landete er vor einigen Jahren in Nashville, wo er zunächst eine Menge Aufmerksamkeit als Songwriter erzielte. Etablierte Größen wie etwa Randy Travis ("Pray for the fish") und Clay Walker ("A few questions") nahmen seine Songs auf, was ihm viel Reputation einbrachte. "Pray for the fish" ist im übrigen auf dem nun brandneu erschienenen "Guitar for sale"-Album das erste Mal von Ray selbst interpretiert, enthalten. Eine klasse Nummer! Nach einem Major-Deal mit einem mächtig gefeierten, aber kommerziell wenig erfolgreichen Debut ("My kind of music"), vielen fantastischen Veröffentlichungen in Eigenregie, legt Ray, der auch unter den hiesigen Countryfreunden ein immenses Standing hat, nun ein weiteres Pracht-Album vor. Was wir von dem Mann mit der faszinierenden, tiefen Stimme ("he has a fantastic, slow rolling baritone", heisst es dazu zutreffend in einem US-Review) hier hören, ist der gar nicht so leichte Spagat zwischen reinstem, purem, klassischem Country, Outlaw Country und vereinzelt auch ein paar sehr knackigen, modernen Aspekten (wie etwa bei dem großartigen, partytauglichen Outlaw-Stampfer "Put down the bottle", der sicher so manchen amerikanischen Western-Saloon zum Bersten bringen dürfte), ohne das der Meister jedoch die "Pure Country"-Roots je aus den Augen verliert. Sie stehen zu jeder Zeit im Zentrum seiner Musik. Insgesamt ist das ein Musterbeispiel dafür, wie moderne, reine Countrymusic heute klingen sollte. Vorwiegend bestimmt wird das musikalische Geschehen von herrlich saftigen, vielschichtigen Gitarren (James Michell, Tim Galloway, Phillip Moore), Pedal Steel (u.a. Scotty Sanders) und geschmackvoll eingesetzten Keyboards, insbesondere Piano (Michael Hughes). Es passt alles prächtig zusammen. Das Album startet mit der fantstischen, von tollen Gitarren und einer herrlicher Pedal Steel bestimmten, erfrischenden Midtempo-Countrynummer "Livin' this way", die in einem wunderbar transparenten, saftigen Sound erklingt, wie im übrigen das gesamte Album. Ray's tiefe Stimme in Verbindung mit der wunderbaren Instrumentierung und der bestechenden Melodie ist die pue Country-Wonne. Und so folgt eine tolle Nummer nach der nächsten: Ob beispielsweise die sehr melodische, abermals mit vielschichtigen Gitarren inszenierte Ballade "Soberin'", der großartige Outlaw Guitar Honky Tonker "Put down that gun" (exzellentes Gitarrenspiel), die wunderschöne, ausschließlich mit akustischer Gitarre, Pedal Steel und ein paar Piano-Tupfern instrumentierte Ballade "Growin' old", das flockige, sich dennoch ein wenig dramatisch aufbauende, mit einem herrlichen Western-Flair angereicherte, überaus melodische "Worth killin' for", oder der Gitarren-lastige, wunderbar southern angehauchte Countryrocker "Life ain't long enough" - Ray Scott und seine großartigen Begleitmusiker zeigen auf beeindruckende Weise, wie astreiner, klassisch fundamentierter Country gespielt wird, ohne sich dem Mainstream unterzuordnen. "Guitar for sale" ist ein echtes Country-Highlight, toll gemacht von vorn bis hinten!

Das komplette Tracklisting:

1. Livin' This Way - 3:09
2. Put Down the Bottle - 3:09
3. The Fire - 3:31
4. Soberin' Up - 4:42
5. Pray for the Fish - 3:24
6. Put Down That Gun - 3:17
7. Growin' Old - 4:00
8. Worth Killin' For - 4:02
9. Life Ain't Long Enough - 3:47
10. Doin' Me Wrong - 5:23
11. Guitar for Sale - 5:06

Art-Nr.: 9463
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Livin' this way
Put down the bottle
Soberin' up
Put down that gun
Growin' old
Worth killin' for
Life ain't long enough

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Scott, Ray - same [2014]
Er hat schon lange keinen Major-Deal mehr, veröffentlicht seine großartige Musik ausschließlich im Eigenvertrieb - und erfreut sich dennoch bei den Freunden "echter", traditioneller Countrymusic einer immensen Beliebtheit. Auch deshalb, weil er, ohne je "altbacken" zu klingen (ganz im Gegenteil) seine Linie treu bleibt und "verdammt starke" Alben abliefert. Sein neues, nach ihm selbst betiteltes Werk macht da keine Ausnahme. Der hervorregnde Sänger aus North Carolina mit der fantastischen, tiefen Bariton-Stimme und dem schönen "Southern drawl" (wie gemacht für traditionellen, "rugged, rebel-rousing" Outlaw-Country, wie er ihn spielt) beglückt uns mit 11 exzellenten, neuen Songs auf der Höhe der Zeit. Ganz großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Cookin' - 3:11
2. Ain't Always Thirsty - 3:13
3. Drinkin Beer - 3:08
4. Papa and Mama - 3:08
5. Tijuana Buzzkill - 3:17
6. Wheels on the House - 3:22
7. It Ain't Gonna Be You - 3:23
8. Leave This World - 3:15
9. Her Old Man - 3:29
10. The Ugly One - 3:22
11. I Miss the Days - 3:29

Art-Nr.: 8731
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cookin'
Ain't always thirsty
Papa n' Mama
Tijuana buzzkill
Leave this world lovin' you
Her ol' man
I miss the days

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Scrimshanders - longneck [2000]
Ausgezeichnetes Debut des Quartetts aus Massachusetts! Die Jungs spielen eine Synthese aus allerbestem Roots-/Gitarrenrock/Americana der Marke "Jayhawks/Son Volt/Go To Blazes/Steve Earle" mit einem wunderbar "countryinfizierten" Touch. So hört man zuweilen eine herrliche Steelguitar zwischen dem sympathisch, rootsigen Gitarrengeschrammel, das den Gruppensound prägt. Mal rockig, mal etwas ruhiger, liefern sie eigentlich keinen schwachen Song ab.Klasse Teil! Sie werden ihren Weg in der "Szene" machen...

Art-Nr.: 1318
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Scruggs, Earl & Friends - same [2001]
Banjo-Legende Earl Scruggs hat erneut viele seiner Freunde aus Rock, Pop und Country zusammengetrommelt und mit denen zusammen ein ausgezeichnetes Album besten Banjo-begleiteten Country/Countryrocks/Bluegrass/countryinfizierten Poprocks herausgebracht. Absolut gelungene Mischung. Sehr knackige Tracks! Was geben sich nicht alles für Sänger die Ehre. Eröffnet wird der Reigen durch Elton John mit einer Neueinspielung seines Klassikers "Country comfort" (John Jorgenson an der Gitarre, Jay Dee Maness - steel und Harry Stinson am Schlagzeug), es folgt Dwight Yoakam's großartiges "Borrowed love"! Auch Vince Gill steuert mit "I found love" (background vocals. Rosanne Cash) ein herrliches neues New Country-Stück bei. John Fogerty gibt beim "Blue ridge mountain blues" sein Bestes, während Don Henley und Johnny Cash mit "Passin' through" ebenfalls zu Hochform auflaufen. Weiterhin gibt's Stücke mit Travis Triitt und Gary Scruggs, mit Melissa Etheridge, Sting, Billy Bob Thornton ("Ring of fire") usw.! Ein feines Teil voller anderweitig nicht veröffentlichter Tracks!

Art-Nr.: 1618
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Seals, Brady - play time [2009]
Countrymusic, genauer gesagt "rockin'" Countrymusic (man kann sie auch als "Hillbilly Rock" bezeichnen) kann so viel Laune machen. Klassische Traditionalisten, straighte Countryrocker, anspruchsvolle New Country-Fans, wie auch für modernen, esperimentierfreudigen Countryspass offene Gesellen - sie alle werden ihre helle Freude an "Play time" haben, denn das ist einfach nur wunderbarerer, herrlicher, losgelassener, unbeschwerter "pure country fun"! "Kinder erinnern uns immer wieder daran, dass die 'Zeit des Spielens' ein essentieller Teil unserer täglichen Routine ist", sagte einst der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882). Recht hat er! Viel zu oft verlieren Erwachsene die wirklich wichtigen Dinge des Lebens aus den Augen. Arbeit, Hektik, Zeitdruck und Stress bestimmen den Alltag. Dabei ist es so wichtig auch mal Zeit für sich selbst zu finden. Vollkommen simple Dinge können die Lebensqualität wieder deutlich steigern: Ein tolles Buch lesen, mit Freunden ausgehen, ein Konzert besuchen, oder einfach mal ein aufmunterndes, nichts weiter als Spass verbreitendes, schönes (Country)Album hören. Und genau hier kommt Brady Seals' (ex-Little Texas, ex-Hot Apple Pie) großartiges, neues Solo-Album ins Spiel, denn es ist "all about having a good time". Seals, vor rund 20 Jahren mit Little Texas in der Countryszene ganz oben (Co-Autor solcher Riesen-Hits wie "God bless Texas", "Amy's back in Austin" und "My love"), liebte es schon immer, ein wenig zu provozieren und musikalisch die Dinge umzusetzen, die ihm wirklich Freude bereiten. Kommerzieller Erfolg war zweitrangig. Er liess sich nie verbiegen. Es zählt nur die einhundertprozentige Identifikation mit der eigenen Arbeit, nichts weiter. Und das kommt auch bei "Play time" wieder eindrucksvoll rüber. Was für großartiges Songmaterial! Abwechslungsreich, rockig, experimentierfreudig, rough, völlig unbeschwert, voller Dynamik und mit immenser musikalischer Klasse gehen er und seine exzellenten Begleitmusiker (u.a. Jeff King, Wayne Killius, Bruce Bouton, Larry Franklin, Stan Lynch, Tom Bukovac, Dwight Yoakam und bei 3 Songs auch die alten Kollegen von Hot Apple Pie) ans Werk. Die Jungs haben mit ihren Stücken "about beer and girls, who like to drink and party" und allerlei sonstigen brisanten und verbotenen Dinge, auf die wir lieber nicht näher eingehen, richtig Spaß - und wir mit ihnen. Wunderbare Melodien, viel Schwung und herrliche Hooklines ziehen sich durch die Songs. Das Zeug geht nicht nur in die Beine (hier ist jede Menge "Stoff" vorhanden, der die Cowgirls und Cowboys in Scharen auf die Tanzfläche treiben wird), sondern auch in die Ohren. Trotz aller Freude am Ausprobieren (abgefahren beispielsweise das von funkigen Rhythmen und Rap-ähnlichem Sprechgesang geprägte, vordergründig wohl so manchen Traditionalisten in den Wahnsinn treibende, dennoch durchaus klassisch Country-verwurzelte, prächtig hängen bleibende "Farm boy", oder das verrückte Techno-Squaredance-Experiment "Asking questions") und den kernig rockigen Klängen (bis auf die soeben erwähnten Tracks hören wir weitestgehend sehr dynamischen, geradeaus gespielten, puren Honky Tonk-Rock) sind die Wurzeln immer durch und durch klassisch Country. Würzige E-Gitarren, straighte Riffs, immer wieder ergänzt durch klimperndes Piano, schöne Steelguitar und surrende Fiddle, bestimmen das Bild. Und Brady Seals ist zudem ein klasse Sänger! Nahezu jeder Song ist ein Highlight für sich. Nehmen wir beispielsweise den erdigen, mit einem tierischen Drive ausgestatteten, toughen Roadhouse Honky Tonker "Eeny Meny Miny Moe" (satte Gitarren, feurige Slide, erinnert etwas an Dan Baird's "Keep your hands to yourself" - nur mehr Country), den einen Heidenspass verbreitenden und jedem Cowboy richtig "Feuer unterm Hintern" machenden Two-Stepper "Ho down" (die Tanzflächen werden voll sein bei diesem "Heuler"), den genauso fetzigen wie traditionellen Honky Tonk Country-Rock'n Roller "Been there, drunk that", der wie eine grandiose Kombination aus dem klassischen Rodney Crowell und Dwight Yoakam klingt (permanent nach vorn gehendes Drumming, klimperndes Piano, heulende Fiddle, jaulende Steel, erdige E-Gitarre), den schwungvollen, klassischen, rockigen Countryfeger "Trucker song" (starke Baritone E-Gitarre), den total traditionellen, mit schöner Fiddle und Steel garnierten, knackigen, rauen Gitarren-Country-Riff-Rocker "Better every beer" (im übrigen eine Billy Yates-Nummer), und, und, und - das alles ist eine tolle Ansammlung von prächtigen "fun-lovin' tongue-in-cheek"-Songs! "Play time" will nichts mehr als pure Freude bereiten - und das gelingt zu einhundert Prozent! Bravo Brady Seals!

Das komplette Tracklisting:

1 Eeny Meny Miny Moe - 3:28   
2 Ho Down - 2:51   
3 Been There, Drunk That - 3:01   
4 Trucker Song - 2:57   
5 Better Every Beer - 3:09   
6 Farm Boy - 2:48   
7 Askin' Questions - 3:25   
8 Everybody Smokes in Hell - 3:29   
9 You'll Come Running - 3:24   
10 Bubba's Pimpin' Ride - 3:12   
11 Farmer Brown - 2:54

Art-Nr.: 6619
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Eeny Meny Miny Moe
Ho down
Trucker song
Better every beer
Farm boy
Askin' questions
You'll come running

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Secret Sisters, The - put your needle down [2014]
Faszinierend, was diese beiden Mädels präsentieren! Als die Geschwister Lydia and Laura Rogers aus dem US-Bundesstaat Alabama mit ihrem von T Bone Burnett produzierten Debut vor 3 1/2 Jahren auf der Bildfläche erschienen, lag ihnen die Musikwelt sofort zu Füßen. Zu Recht! Nun folgt das zweite Album, wieder produziert von Burnett (er spielt zudem diverse Gitarren), und auch das ist ein einfach hinreissendes, wundervolles Teil geworden. Ausgestattet mit fantastischen Stimmen (tolle Harmonies), in der Lage großartige Songs zu komponieren und umgeben von herausragenden Musikern (u.a. Gurf Morlix-Gitarre, Jay Bellerose-Drums, Zachary Dawes-Bass), spielen die beiden einen geradezu magischen Mix aus Americana, Rootsrock, -pop und Country in der Tradition solcher Größen wie Buddy Miller, Emmylou Harris, Patty Griffin, The Avett Brothers, auch Lucinda Williams und Robert Plant's Band of Joy - und doch sind sie, gerade wegen ihres umwerfenden Gesangs, einzigartig. Allein schon solche bärenstarken Songs wie das flotte "If I don't", das aus den allerbesten Tagen der Dixie Chicks stammen könnte, der knackige, sehr rootsrockige Opener "Rattle my bones" (ausgestattet mit einer prächtigen Melodie und einem herrlichen, zwischen dem modernen Folkrock der Lumineers und einem gewissen Bo Diddley-Bluesflair balancierenden Feeling), dem "geheimnisvollen, swampigen "Iuka" (könnte aus einem David Lynch-Film stammen), die wunderschöne Americana-Ballade "Let there be lonely" mit ihren vielschichtigen Gitarren (vorzügliche Baritone-Gitarre), das an die Everly Brothers erinnernde "Lonely island", oder das traumhaft melodische, schwungvolle, mit einem faszinierenden Fifties-Buddy Holly-Rock'N Roll-Flair behaftete "Black and blue" sind schon die Investition für das komplette Album wert. Erneut ein ganz großer Wurf der Secret Sisters. Pure Magie!

Das komplette Tracklisting:

1. Rattle My Bones - 3:40
2. Iuka - 4:42
3. Dirty Lie - 2:54
4. The Pocket Knife - 4:34
5. Let There Be Lonely - 3:10
6. Black And Blue - 3:30
7. Lonely Island - 2:32
8. I Cannot Find A Way - 3:12
9. If I Don't - 3:53
10. Good Luck, Good Night, Goodbye - 3:34
11. Bad Habit - 4:44
12. River Jordan - 3:17

Art-Nr.: 8534
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Secret Sisters, The - you don't own me anymore [2017]
Großartiges, neues Album von Lydia and Laura Rogers aus dem US-Bundesstaat Alabama, aka The Secret Sisters, die, ausgestattet mit fantastischen Stimmen (hinreissender Harmonie-Gesang), erneut einen geradezu magischen Mix aus Folk, Country, Bluegrass, Gospel, Roots und Americana präsentieren. Songs wie etwa der folkig swingende Opener"Tennessee river runs low", das auf einem dem früheren Neil Young ähnelnden Groove basierende, auch ein wenig an The Band erinnernde "Mississippi", die erneut folkig agehauchten Americana-Nummern "Carry me" und "'Til it's over", das mit dem Material der jungen Emmylou Harris vergleichbare, wunderschöne "He's fine", das grassige "King Cotton", oder der herrliche, traditionelle Country-Waltz "Little again" zeigen eindrucksvoll, über welch außergeöhnliches, vielseitiges musikalisches Gespür die beiden und ihre exzellenten Begleitmusiker verfügen. Zum Genießen!

Hier ein Original U.S.-Review:

The Secret Sisters, much like the characters in some of their songs, know a thing or two about surviving. After a meteoric debut in 2010 shepherded by the likes of Dave Cobb and T Bone Burnett and heaps of praise for both their self-titled, cover-heavy album and their live shows, they found themselves dropped by their label, set adrift in a management change, and embroiled in a lawsuit. Ultimately, the sisters – Lydia and Laura Rogers – had to file personal bankruptcy. They went from opening shows for Bob Dylan and Paul Simon to cleaning houses to make ends meet. That’s a pretty tough spot from which to think about new music, but amid all the chaos, new songs were brewing. A nudge from Brandi Carlile (who ended up producing, along with her bandmates the Hanseroth twins) and a successful crowdfunding campaign brought You Don’t Own Me Anymore to life.
And what a vivid, beating-heart life it is. It’s hard to put this album on as background music when the characters reach out so openly, the music spills out so energetically, and the harmonies pull heartstrings so earnestly. Listen, each song compels, and learn something. Or at least feel something – and it seems nearly the whole range of human emotion is represented here, as realistically as a phone call from a friend or the pages of a diary.
Opening track “Tennessee River Runs Low” (check it out in the video below) is a delightfully retro-sounding declaration of intent – a statement that the Sisters are back and ready for whatever life might wish to dish out. And what follows is equally compelling and just plain great to listen to. “He’s Fine” captures with aching realism the heartbreak of being alone after the one you love ends up loving someone else, and “To All the Girls Who Cry” is a warm hug and a glass of wine to all sisters who are hurting. Title track “You Don’t Own Me Anymore” is simultaneously lovely and dark in sound, a chronicle of the process of standing up after being knocked down. It’s an entirely new take on an age-old theme – something the Secret Sisters prove on this album they excel at.
The sisters’ soaring harmonies sound like a letter found in a closet, nostalgic and classic – yet utterly modern as applied to songs that capture life in our own time. On You Don’t Own Me Anymore, the Secret Sisters have found their sound, and appear utterly at home and here to stay.
(Stacy Chandler / No Depression)

Das komplette Tracklisting:

1. Tennessee River Runs Low - 3:41
2. Mississippi - 4:23
3. Carry Me - 4:05
4. King Cotton - 3:12
5. Kathy's Song - 3:43
6. He's Fine - 3:43
7. To All the Girls Who Cry - 4:22
8. Little Again - 4:03
9. You Don't Own Me Anymore - 3:51
10. The Damage - 3:26
11. 'Til It's Over - 2:56
12. Flee as a Bird - 2:35

Art-Nr.: 9472
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tennessee river runs low
Mississippi
Carry me
King's cotton
He's fine
Little again
'Til it's over

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Seger, Bob - ride out ~ deluxe edition [2014]
Deluxe Edition mit 3 Bonustracks! Der "Bär von Detroit" ist wieder da! Und wie! 8 Jahre nach "Face the promise" kommt er tatsächlich noch einmal mit einem neuen Studioalbum - und was für einem starken! Seine Stimme ist noch immer in Bestform und seine Musik ist es auch. Alles ist wieder da: Krachende Heartland Rocker, ein rockiger Blues, flockige Westcoast-Nummern, wunderbare Balladen und, das ist neu, auch ein paar mit viel Countryesprit ausgestattete Nummern, die allerdings bestens zu ihm passen. Enthält beispielsweise eine fantastische Coverversion von Steve Earle's "The devil's right hand", aus dem er einen schön satten, knackigen Heartland Rocker macht. Auch der brillante Opener "Detroit made" ist ein Cover, und zwar von John Hiatt. Diese Nummer ist Seger geradezu auf den Leib geschneidert. Was für ein treibender, bärenstarker, einen mächtigen Drive aufbauender, furioser Rocker! Das ist Bob Seger, wie er leibt und lebt und rockt. Aber auch seine neuen Eigenkompositionen können sich sehen lassen. "Ride out" ist einfach ein tolles Album geworden. Das alte Bob Seger-Feuer brennt wieder...

Das komplette Tracklisting:

1. Detroit Made - 3:46
2. Hey Gypsy - 2:32
3. The Devil's Right Hand - 3:49
4. Ride Out - 3:07
5. Adam And Eve - 3:12
6. California Stars - 4:44
7. It's Your World - 3:17
8. All Of The Roads - 3:34
9. You Take Me In - 2:33
10. Gates Of Eden - 3:47
11. Listen - 3:20
12. The Fireman's Talkin' - 2:44
13. Let The Rivers Run - 3:51

Art-Nr.: 8698
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Selby, Mark - dirt [2002]
Brennender Rootsrock/Bluesrock, der Maßstäbe setzt! Der nächste Geniestreich von Mark Selby, der genau dort weiter macht, wo er vor zwei Jahren mit dem fantastischen "More storms comin'" aufgehört hat. Selby wird immer mehr zu einer wahren Institution der neuen Bluesrock-Generation! Was der Mann für herausragende Lieder schreibt ist unglaublich. Dazu diese Musikalität! Er ist ein Vollblut-Gitarrist und Saiten-Virtuose mit Fertigkeiten, die nur ganz wenigen gegeben sind. Beinharte E-Gitarrensoli, klassische Texas Bluesrock-Läufe, filigrane Akustik-Gitarre, dreckige, groovende Riffs, herrliche Slide-Einlagen schüttelt er nur so aus dem Handgelenk. Und dieser Gesang: Seelig! Die Einflüsse von J.J.Cale über Little Feat, John Hiatt, Bonnie Raitt, Stevie Ray Vaughan bis hin zum Southern-Feeling bilden sich in Selby's großartiger Musik ab. Der Titel "Dirt" paßt schon sehr gut, denn der Grundsound ist erdig und dreckig! Doch das ist es nicht allein! Mark Selby gelingt mit unnachahmlicher Präzision und Kompetenz eine im Genre bis dato kaum gekannte Verbindung aus erdigem musikalischem "Dreck", Energie und vollendeter Schönheit. Trockener , "schmutziger" Bluesrock/Rootsrock voller Power und Gefühl in Kombination mit wunderbaren Melodien! Neben fetzigen, bluesigen Rockern, gibt es auch eine ganze Reihe von herrlichen bluesgetränkten Balladen. Doch auch die haben "dirty" Power und stecken neben ihren tollen Melodien voller grandioser Gitarrensoli. Egal welcher Song, man spürt immer eine gewisse Schwüle in der Musik! Stellvertretend für das großartige Gesamtwerk hier ein paar Song-Beispiele im Einzel-Abriß: Der Opener "Reason enough" ist ein staubtrockener, groovender, druckvoller Roots-/Gitarrenrocker mit satten, dreckigen Riffs und herrlichen Slide-Einlagen. Dezente Swamp-Schwüle und Hitze ist spürbar! "Back door to my heart" kann man als so etwas wie eine Referenz-Bluesrock-Ballade bezeichnen. Im rootsigen, trockenen Sound, mit einer traumhaften Melodie, begleitet von exzellentem Akustik-Gitarre/E-Gitarre-Twin-Spiel, mit wohliger Orgel im Hintergrund, ein paar dezenten wunderschönen Klaviertönen und einem Gänsehaut erzeugenden Slide-E-Gitarrensolo in der Mitte, spielt er sich durch diese Songperle! Mit rollendem "driving" Schlagzeug und wiederum herrlichen Gitarren sind wir bei "Willin' to burn" schon mitten im nächsten fetten, rootsigen Bluesrock-Track. Mitreißenden Riffs im Mittelteil! Bei "You" vereint sich wieder dieser "dirty, bluesy" Gitarrensound mit einer wunderbaren Melodie zu einer gefühlvollen Ballade, die mit ihrer gebremsten Power erneut eine knisternde Schwüle hinterläßt. "Desire" groovt ohne Ende, und "Unforgiven" ist ein rhythmischer, flotter, eingängiger, zwischen Southernfeeling und Texas-Blues-Feeling balancierender Rocker mit unheimlich variantenreichem Gitarrenspiel, ebenso virtuosen Soli und cool lässigem Gesang! Und so weiter... - es gibt keine Schwächen! Auf den Punkt genau produziert hat wieder Brent Maher, in Zusammenarbeit mit Selby! 50 Minuten "drückender" Roots-/Bluesrock, dreckig und schön zugleich, der seinesgleichen sucht! Mr. Mark Selby aus Oklahoma - wir gratulieren! Ein Meisterwerk!

Art-Nr.: 1319
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Selby, Mark - more storms comin' [2000]
Nein, Rock und Bluesrock sind nicht tot zu kriegen, solange es solche Musiker gibt. Ein weiteres absolutes Knüllerteil dieses Genres ist das vorliegende Debut des Mannes aus Oklahoma. Dabei ist Mark Selby längst als großartiger Songschreiber etabliert, z.B. für Kenny Wayne Shephard's "Blue on black". Doch was er und seine fantastische Band (klassische Quartett-Besetzung) auf diesem Album abliefern, ist eine wahre Pracht. Kraftvoller, rootsiger Bluesrock/Rock, vielseitig und modern, mit J.J Cale-mäßigem Oklahoma-Groove, über Einflüsse von John Hiatt, Bonnie Raitt oder Little Feat über Tommy Castro bis zu einem guten Schuß Delta-Blues/Southernfeeling/Southernsoul. Zudem ist Selby nicht nur ein klasse Sänger, sondern auch ein begnadeter Gitarrist. Er spielt alles, klassische Bluesrock-Läufe, herrliche Slide bis zur National Steel! Da sind sogar dezente Einflüsse von Südstaaten-Helden wie Gary Rossington oder Rick Medlocke spürbar. Glasklare Produktion von Brent Maher! Einfach wunderbar! Wo war dieser Mann die ganze Zeit?.... Schönes Digipack!

Art-Nr.: 1320
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Selby, Mark - nine pound hammer [2008]
Wow! Nach einigen Acoustic-Ausflügen ist der Mann aus Oklahoma mit einem elektrischen Meisterwerk zurück - und was für eines! Bärenstark! Dreckiger, zündender Roots-/Bluesrock mit ungemein viel "Feeling"! Grandioses Songmaterial, prächtiger Gesang, meisterhaftes Lead-Gitarrenspiel von Selby - und immer eine angenehme, wunderbar hängen bleibende Melodik! Herrlich, wie man den "Staub" in dieser Musik spürt, diese unterschwellige, drückende Schwüle, die Intensität, ebenso wie eine stets präsente, wohl duftende Southern-Brise! Mark Selby gilt, ähnlich wie Tom Hambridge, in der amerikanischen New Country- und Americana-Welt, vor allem auch in Nashville, als einer der angesagtesten Songwriter für die dortigen Größen. Unzählige seiner Songs wurden zu Hits! Doch in seiner "Freizieit" ist es seine Berufung selbst Musik zu machen - und dort gehört seine Liebe eindeutig dem Roots- und dem Bluesrock. Selby ist ein absolutes Allround-Talent. Er ist nicht nur ein "Star" unter den amerikanischen Songwritern, nein, der Mann ist ein großartiger Sänger, ein charismatischer Performer und vor allem ein Wahnsinns-Gitarrist, dessen versiertes, glühendes Spiel so manchen der vermeintlich etablierten Gitarrenheroes ganz alt aussehen lässt. Für sein neues Werk "Nine pound hammer" hat sich Selby im Sommer 2007 für einige Wochen in die Berge Colorados zurückgezogen um zusammen mit seiner Ehefrau Tia Sellers, ebenfalls eine in Nashville total angesagte und erfolgreiche Songwriterin, an dem neuen Material zu feilen. Herausgekommen sind wahre Songperlen des Roots-/Bluesrock, die Selby ohne jeden aufgemotzten Schnickschnak, erdig, direkt und ungeheuer intensiv mit seinen beiden großartigen Mitstreiten Charles Anderson am Bass und Daryl Burgess am Schalgzeug in Trio-Besetzung eingespielt hat. Was für wunderbare Grooves, welch (bei aller Wahrung des rootsigen "Drecks") herrliche Melodien, was für facettenreiche, mal lockere, mal regelrecht überkochende, glühende Gitarrenläufe! Seine Einflüsse von J.J. Cale über John Hiatt bis hin zu Stevie Ray Vaughan kombiniert er auf grandiose Art und Weise mit seinen eigenen Ideen! Ein kurzes, dreckiges Slide-Lick, trockene E-Gitarren-Riffs, dann eine dumpf, wie ein "Nine pound hammer" donnernde, drückende Bass-Drum in Verbindung mit einem Tambourine, der Drive nimmt zu, Selby's großartiger Gesang setzt ein - und schon ist der baumstarke Opener, das Titelstück, in vollem Gange: Ein gewaltig groovender, toller, kraftvoller, pulsierender Roots-/Bluesrocker von einer Klasse und mit einem Feeling, das sowohl die Freunde eines John Hiatt, eines David Grissom und dessen einstiger Band Storyville, eines Stevie Ray, bis hin zu Gov't Mule (!) begeistern dürfte Brillantes Gitarrenspiel mit Dual-Leads und Parallelgesang, sowie mit herrlich variablen Läufen! Weiter geht's mit dem nicht minder starken, von kochenden Riffs und dezenten Funk-Lines umsäumten Bluesrocker "I should know better", dessen Rhythmus prima in die Beine geht. Irre starkes, vielseitiges, immer wieder von kleinen, versteckten, dennoch markanten Raffinessen geprägtes Gitarrenspiel des Meisters, erneut ein klasse Groove und exzellenter, souliger, weiblicher Background-Gesang sorgen für eine würzige, aufgeheizte Szenerie. Stark auch die kurzen Slidepassagen! Locker, dabei sehr emotional, dennoch kraftvoll und vor allem ungemein erdig (herrliches Desert-Flair), bringt Selby den folgenden, prächtigen Rootsrocker "Cold one closin' in" zu Gehör, dessen großartige Melodie, dieses Americana-mässige "Ghost Town"-Feeling und tollen Gitarrenläufe sich lässig und unwiderstehlich in unseren Ohrmuscheln tummeln. Das Gitarrensolo ist famos! Der nächste Knüller steht mit dem überragenden "Buck-fifty & a flat-head Ford" auf dem Programm: Dreckiger, groovender, rauer, aber wunderbar melodischer, rootsiger Swamp-/Blues-/Southern Rock voller Lynyrd Skynyrd-Flair, aber auch mit Spuren von Little Feat oder den Radiators! Wirbelt den Staub in den Deltas gehörig auf und lässt die Sümpfe brodeln. Tolles Zusammenspiel von trockenem Dobro, kochenden Riffs, groovenden Rhythmen und glühenden Slide-Ausflügen! Und bei dem straighten, fetten "Leveler, reveler" gibt Selby danach einen abgehenden Bluesrocker zum Besten, der Kollegen wie den Buddaheads, Indigenous oder Joe Bonamassa in nichts nachsteht! So geht das munter weiter: Ob auch mal mit einem wunderbaren, hypnotischen Slow-Blues ("Baby I do"), dem dreckigen, irgendwo zwischen ZZ Top und John Lee Hooker angesiedelten, astreinen Bluesrock-Boogie "Sure hope it ain't a train" (was für eine glühende Lead Gitarre), dem AC/DC-like Rock-Kracher "Dangerous game", oder der traumhaft melodischen, wunderschönen Roots-/Blues-Ballade "Guitar in the rain" - Mark Selby zaubert ein Highlight nach dem nächsten aus dem Ärmel! Erstklassig produziert hat das Werk wieder, wie schon seine früheren Alben, sein alter Spezi Brent Maher (in Zusammenarbeit mit Selby selbst), einer der absoluten Star-Produzenten Nashville's! "Nine pound hammer" ist so etwas wie der legitime Nachfolger zu Selby's 2002er-Knüller "Dirt" - und der Meister hat es geschafft die damals schon gewaltig hohe Messlatte nochmal locker zu überspringen. Mitreißender, intensiver und prächtig hängen bleibender Roots-/Bluesrock von meisterlicher Qualität!

Art-Nr.: 5582
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nine pound hammer
Cold one closin' in
Buck-fifty & a flat-head Ford
Sure hope it ain't a train
Dangerous game
Guitar in the rain

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Seldom Scene - long time... seldom scene [2014]
Seit über 40 Jahren besteht diese legendäre, überaus einflussreiche Bluegrass-Formation nun schon Jetzt haben sie in ihrer aktuellen Besetzung, es ist die längste unveränderte in der Historie der Band, noch einmal 16 ihrer großen Klassiker neu eingespielt und dafür ein paar alte Weggefährten, wie die Original-Mitglieder John Starling und Ton Gray, sowie Emmylou Harris eingeladen, sie bei dem ein oder anderen Song zu unterstützen. Das Ergebnis ist großartig. Toll zum Beispiel die neue Fassung von Herb Pedersen's "Wait a minute" oder Gram Pasons' "Hickory wind". Edle, exquisite Bluegrass-Musik von einer der ganz großen Bands des Genres. Enthält ein feines, 36-seitiges Booklet!

Die Original-Produktbeschreibung:

For more than four decades, profoundly influential bluegrass band The Seldom Scene has shared its undeniable talent, progressive repertoire, and creative spirit both in the studio and on stage. Long Time: Seldom Scene features fresh interpretations of 16 oft-requested tunes and is the band's first studio album since the GRAMMY-nominated album Scenechronized in 2007. It's a family reunion in all the best ways, featuring the current and longest-running lineup, joined by founding members Tom Gray and John Starling and guests Chris Eldridge, Emmylou Harris, and Rickie Simpkins.

Das komplette Tracklisting:

1. California Cottonfields - 3:04
2. Wait a Minute (feat. John Starling) - 5:13
3. What Am I Doing Hangin' Round - 2:49
4. Hickory Wind (feat. Emmylou Harris) - 4:02
5. I'll Be No Stranger There - 2:19
6. Walk Through This World with Me - 2:32
7. Big Train (From Memphis) - 2:45
8. With Body and Soul (feat. Emmylou Harris, Tom Gray, John Starling) - 3:21
9. Paradise - 2:56
10. It's All Over Now, Baby Blue - 3:20
11. Mean Mother Blues (feat. John Starling) - 3:07
12. My Better Years - 3:42
13. Little Georgia Rose (feat. Tom Gray) - 2:54
14. Like I Used to Do - 4:09
15. Through the Bottom of the Glass - 2:42
16. Lorena - 5:26

Art-Nr.: 8553
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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