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Selis, Eve - nothing but the truth [2004]
"News from Twang Central": Eve Selis, die "Queen of Roadhouse Rock and Thunder Twang" ist zurück mit einem neuen Album - und sie wird immer besser! "Nothing but the truth" ist einmal mehr eine überragende Demonstration weiblicher Hi-Energy Rootsrock/Americana/Countryrock-Power voller Hingabe, wie sie in der Szene ihresgleichen sucht. Erdig, rau, wie ein ungeschliffener Rohdiamant, und doch höchst professionell und qualitativ äußerst hochwertig spielt sie sich mit ihrer fantastischen Band (einige Tracks wurden diesmal allerdings auch mit diversen hochkarätigen Studiocracks, wie z.B. Eddie Bayers-drums, Russ Pahl-electric Slide, David Hungate-bass, Jonathan Yudkin-mandolin/fiddle, aufgenommen) durch 13 neue, mitreißende Roots-/Americana-Rock-Nummern, deren eindrucksvolle Arrangements und herrliche Melodien nachhaltig im Bewußtsein des Genre-Liebhabers hängen bleiben! Bestimmt wird der knackige, sehr satte Sound weitgehend von dominanten E-Gitarren und jeder Menge drückender Slide-Läufe, auch mal ergänzt durch wunderbares Piano-/Orgel-/Mandolinen-oder Banjospiel, alles vor dem Hintergrund einer selbstverständlich ebenso starken Rhythmusfraktion! Die Intensität und immense Energie der Band und ihrer Frontfrau ist permanent spürbar. Eve's fulminante Stimme (Röhre) ist der Hammer! Längst kann sie mit all den erlauchten Americana-Größen wie Julie Miller, Kim Richey, Tift Merritt & Co.mithalten, doch Eve's Musik ist dennoch etwas ganz besonderes. Das kommt eben vor allen Dingen durch ihre einzigartige Stimme, diese direkten, straighten Arrangements, den herrlichen Twang und die ungemeine Energie, die sie ausstrahlt. Auch bei den etwas ruhigeren, langsameren Stücken trifft eines eigentlich immer zu: Eve rocks! So auch bei dem bärenstarken, satten Eröffnungstrack "Heart shaped tattoo": Fette, brennende Slide-Läufe, unterlegt von einem coolen Banjo, prägen diesen prachtvollen Americana-/Rootsrocker, durchzogen von einer tollen Melodie. Was für eine fulminante (Slide)Gitarren-Power! Das ist "Thunder Twang", im wahrsten Sinne des Wortes! Weiter geht's mit dem wunderschönen, folkigen, von einem leichten Appalachian-Flavour umhüllten Americana-Song "The ballad of Kate Morgan" (übrigens ein Duett mit Jim Lauderdale), in dem, wie es sich für Eve gehört, trotz der semi-akustischen Grundtendenz ein gewisses Feuer steckt. Im Break hören wir ein wundervolles, parallel dargebotenes Intermezzo aus Akordeon und Fiddle, ehe man sich an eine gnadenlos starke, von satten Gitarren dominierte Version von Kim Richey's Countryrock-Knüller "Those words we said" heran macht! Traumhaft! Nach zwei großartigen, inspirierten, kraftvollen Roots-Balladen (vor allem das Titelstück in seinem bluesigen, mit tollen Slide-Gitarren angereicherten Gewand ist einmal mehr ein Knüller) folgt mit "Mr. Lincoln" wieder ein fetter, staubiger, schön rhythmischer, rauer, straighter Countryrocker voller herzhafter Gitarrenläufe und Banjo-Klänge, ehe Eve mit "Honky Tonk town" die Party endgültig zum Sidepunkt bringt! Ein kochender, dreckiger Roadhouse-Rocker voller Drive, mit klimperndem Piano und rauchenden Harp-/Gitarren-Duellen! Stünde auch einem Dan Baird prächtig zu Gesicht! So geht es munter weiter. Das Album hat einfach keine Schwachstellen. Ob die wunderschöne, frische, mit Mandoline angereicherte Americana/Singer-Songwriter-Ballade "Pocket full of stones", das entspannte "A beautiful day", der "smokin'", swampy, groovy Country-Funk-Soul-Rocker "Let love come through", der frische, schwungvolle Countryrocker "Someday" oder ihre (das Stück ist fester Bestandteil ihres Live Repertoires), auf vielfachen Wunsch der Fans aufgenommene Version von Tom Petty's "Room at the top"... - "Eve blows you away", wie es so schön heißt! Obwohl ihr Standing in der Szene, sowohl in den USA, als auch international, rasend schnell anwächst, hat sie immer noch keinen großen Label-Deal! Verrückt! Egal, "Nothig but the truth" ist der nächste ganz großer Wurf dieser fantastischen Künstlerin aus San Diego! Geballte weibliche Rootsrock/Americana/Countryrock-Power! Schlichtweg begeisternd! Das Album kommt in einem sehr schönen, freundlich und farbenfroh gestalteten, 3-fach aufklappbaren Digipack mit einem 20-seitigen Booklet, in dem unter anderem alle Texte, wie auch kleine Kommentare zur Entstehung der einzelnen Songs abgedruckt sind.

Art-Nr.: 2578
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heart shaped tattoo
The ballad of Kate Morgan
Those words we said
Honky Tonk town
Pocket full of stones

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Sellers, Aubrie - far from home [2020]
Einzigartig und bewegend! Nashville born/LA based artist Aubrie Sellers, Lee Ann Womack's Tochter, veröffentlicht mit "Far from home" ihr zweites Album - und geht damit einen ganz eigenen Weg. Einen ganz großartigen Weg, denn es ist ein tolles, spannendes Album geworden. Mit erstklassigem Songmaterial aufwartend, bewegt sich Aubrie irgendwo im Bereich des Garage Country, des Sonic Country, des Dusty Cowboy Country, also, weniger speziell ausgedrückt, auf dem Terrain zwischen Alternate Counztry, Countryrock, Americana, Rootsrock und Psychedelic Country. Umgeben von halligen Gitarren, schwebenden Keyboard-Klängen und auch mal sehr dreckigen, rauen Momenten, hangelt sie sich mit ihrer wundervollen, außergewöhnlich klaren, reinen Countrystimme durch genauso experimentell und psychedelisch, wie melodisch und eingängig vorgetragenen Songs, bei denen die vordergründig divers gestalteten Arrangements allerdings sehr harmonisch und geradezu grandios zusammenpassen. Instrumentelle In­no­va­ti­vi­tät trifft auf die Stimme eines "Countryengels" - großartig! Melancholische, kristallklar vorgetragene Balladen und erdige, raue Rocker harmonieren auf dem Album ganz prächtig miteinander. Ein Musterbeispiel dafür sind die beiden Eröffnungstracks. Das Album beginnt mit einer traumhaft schönen, ruhigen Ballade, dem Titelstück "Far from home". Zurückhaltende E-Gitarren-Begleitung, "entfernt" wahrnehmbares, sparsames Drumming, psychedelisch eingestreute Keyboard-Klänge und Aubrie's kristallklarer Gesang bestimmen das Geschehen. Die Nummer wirkt wie ein Outtake aus Emmylou Harris' "Wrecking Ball"-Sessions. Fantastisch! Track 2 dagegen kommt deutlich herber. "My love will not change", ein Duett mit Steve Earle, ist ein kantiger, rootsiger, ruppiger, aber dennoch irgendwie vertraut eingängig wirkender Rocker, der mit einem ähnlichen Soundgefüge wie der Opener spielt, nur eben sehr viel dynamischer und dreckiger. Stark hier die "schrägen" Gitarren. So reihen sich ein erstklassiger Track nach dem anderen aneinander, ob das von erdigen Gitarren und Synthie-Klängen bestimmte, knackig und rootsig rockende "Lucky charm", das gar etwas spacige, dennoch countryrockige "Going places", die geradezu geniale, herzzerreißende Ballade "Haven't even kissed me yet" mit ihren herrlichen Gitarrenriffs, der knackige, etwas an Sheryl Crow erinnernde Americana-Rocker "Under the sun", das von einer bestechend schönen Melodie geprägte "Run", oder der knackige, am Ende psychedelisch austrudelnde Countryrocker "One towns trash" - Aubrie Sellers ist ein baumstarkes, sehr innovatives, interessantes und spannendes Album gelungen, das in der Szene jetzt schon für jede Menge, und zwar ausschließlich positive, Aufmerksamkeit sorgt. Sehr cooler, bärenstarker Auftritt, Miss Sellers!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The thump-thump-thump of pulsating drums pushing a distorted guitar riff that wouldn’t be out of place on a Sonic Youth album isn’t what you’d expect from an artist whose previous track opens her sophomore release with a melancholy ballad sounding like an outtake from Emmylou Harris’s Wrecking Ball. Such is the dichotomy that singer/songwriter Aubrie Sellers explores on the often riveting, never predictable Far From Home.
Sellers, the daughter of Lee Ann Womack and stepdaughter of Frank Liddell (who produces both of them), comes by her country vocals naturally. But the roughed up guitars and steely attitude that made Sellers’ 2016 debut such a standout release are amped up and pounded down further on this sequel.
Four guitarists are credited (although frustratingly not by the specific track they contribute to) and even when the songs are relatively straightforward country pop as in “Drag You Down,” the bolstered sonics and raw attack, both instrumentally if slightly less so vocally, justifies the “garage country” tag Sellers uses to describe her approach.
While she occasionally swims in less choppy waters such as on the melancholy, bittersweet “Haven’t Even Kissed Me Yet,” (“Sometimes the sweetest words can really start to hurt when you can’t tell what they mean…you’re already playing with my head”), the song closes with an eerie, reverbed guitar solo highlighting the dark lyrics. But when Sellers rocks out on “One Town’s Trash,” a co-write with the Raconteurs’ Brendan Benson (a veteran who knows from raucous rocking), or the propulsive “Glad” with its near experimental crackling leads and “I’m glad that you broke this heart of mine” lyrics, the gritty punk factor cranks up to Jack White standards.
The needle pegging goes all out in “Troublemaker,” this album’s “Helter Skelter,” where the band goes increasingly bonkers as the track progresses until disintegrating at its end. There’s a bit of Sheryl Crow in the modified melodic rocking of “Under the Sun” and a cool “Taxman”-styled beat that pushes “Going Places” to a Beatle-esque vibe. These balance the more abrasive moments on an album that rightly revels in its indie-rock meets country blend.   
Although her mom has also gotten grittier under Liddell’s production hand, little of this would be confused for even the most unruly Lee Ann Womack tracks. Which is as it should be;Sellers, perhaps acting as the rebellious offspring, is clearly moving in a harder-hitting direction, pushing boundaries and carving her own unique musical path.
(Andrew Gulden / Americana Highways)

Das komplette Tracklisting:

1. Far From Home - 3:07
2. My Love Will Not Change - 3:35
3. Lucky Charm - 3:13
4. Worried Mind - 3:24
5. Drag You Down - 2:37
6. Going Places - 4:19
7. Glad - 3:00
8. Haven't Even Kissed Me Yet - 4:33
9. Troublemaker - 3:31
10. Run - 5:05
11. Under the Sun - 4:40
12. One Town's Trash - 5:17

Art-Nr.: 9989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Far from home
My love will not change
Lucky charm
Haven't even kissed me yet
Troublemaker
Run
Under the sun
One town's trash

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Seven Mary Three - day & nightdriving [2008]
Ungemein starkes Rootsrock-Album des Quartetts aus Virginia, das sich hier in einem nahezu völlig neuen musikalischen Gewand präsentiert! Seven Mary Three und Rootsrock? Jawohl! Die Band ist älter und reifer geworden, und das im besten Sinne dieser Aussage! Viele werden die Truppe um den großartigen Sänger, Songwriter, Gitarristen und Frontmann Jason Ross noch aus den Neunzigern kennen, als sie mit ihrem Grunge-ähnlichen Alternative Hardrock-/Modern Rock (nicht selten verglich man sie, obwohl das schon damals nur bedingt zutraf, mit Pearl Jam zu deren "Ten"-Zeiten) und Alben wie "American standard" oder "Rock crown" die Top 40 der Rock-Charts enterten und beachtliche Erfolge feierten. Doch auch damals zeigten sie zwischendurch schon immer mal dezente Ansätze für rootsigere, zurückhaltendere Töne. Vor allen Dingen aber hatten sie ein Händchen für bestens hängen bleibende Melodik. Mittlerweile stehen Seven Mary Three schon lange nicht mehr im Rampenlicht. Dennoch sind sie musikalisch gereift und spielen völlig zwanglos die Musik, die sie wollen. Im Laufe der Jahre haben sie sich immer weiter von ihrem ursprünglichen Sound entfernt um sich den rootsigeren Klängen immer mehr zu nähern. Heute ist der Wandel endgültig vollzogen, sind die Roots-Wurzeln ausgeprägter denn je. Seven Mary Three sind endgültig "erwachsen" geworden und spielen ihr ganzes Rootsrock-Potenzial mit einer Hingabe, Intensität und Songkraft aus, die man einst dieser Band nicht zugetraut hätte. "Day & nightdriving" ist ein ganz wunderbares, überaus inspiriertes Album geworden, dessen 12 erstklassige Songs eine Bandbreite von dreckigem Gitarren-Rootsrock, über eingängige, radiotaugliche Roots-Pop-Nummern, "warm and mellow" Retro-Countryrock, kratzigem, staubigem Americana und stripped-down Singer-Songwriter Balladen abdecken. Kantige, "roughe" Phasen treffen auf großartige Melodien! Ein unterschwellig rauer, ehrlicher, schnörkelloser, direkter Sound, erdige Arrangements aus akustischen und elektrischen Gitarren (zuweilen blitzt mal ganz dezent ein markantes Riff ihrer Vergangenheit auf), angerauter, trockener Gesang und ein prächtig hängen bleibendes, durchaus simples, aber klug und natürlich arrangiertes, gehaltvolles Songmaterial (will man Vergleichsgrößen bemühen, so könnte vielleicht eine Counting Crows meets Drive-By Truckers-Schnittstelle der Sache am nächsten kommen) - das ist die Philosophie, die Seven Mary Three heute ausleben und die eindrucksvoll die bis dato versteckten Stärken der Band offenbart. Das ist eine klasse Truppe! Klasse Acoustic Gitarren-Riffs prägen das wunderbar trocken vorgetragenes Intro des starken Openers "Last kiss", bis nach etwa 40 Sekunden von hämmernden Drums unterstützte, fette E-Gitarren-Riffs hinzukommen - der Drive nimmt zu, die Power ebenso, und vor allem auch die Intensität! Die Nummer ist ein toller, kantiger, dennoch absolut melodischer Rootsrocker, der einen sofort in seinen Bann zieht. Mit unter anderem der wunderbaren, angerauten, von unterschwellig "zerrigen", kratzigen Klängen bestimmte, aber prächtig in unseren Ohren verweilende Roots-Midtempo-Nummer "Laughing out loud", dem flotten, von fetten E-Gitarren-Riffs umsäumten, trockenen, einen schön lockeren Drive aufbauenden, serh erdig gesungenen "Was a ghost", der lockeren, etwas folkig angehauchten, sehr "trinkfreudig" und fröhlich intonierten Alternate Country-Rocker "Dreaming against me", der ruhigen, von feiner Acoustic Gitarre, Piano und staubigem Gesang bestimmte Ballade "Hammer & a stone", der satten Midtempo Rootsrock-/pop-Nummer "Break the spell (klasse Gitarren), der wunderschönen, melodischen, von frischen, transparenten Americana-/Roots-Gitarren begleiteten, entspannten Ballade "Strangely at home here" und dem rootsigen, lässigen, mit zurückhaltenden Steelguitar-Klängen angereicherte Countryrocker "Upside down" folgen etliche weitere, großartige Nummern, die Seven Mary Three wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit bescheren werden, wenn auch diemal auf neuem Terrain! Ein klasse Album! Seven Mary Three auf dem kreativen Zenit ihrer bisherigen Karriere!

Art-Nr.: 5554
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last kiss
Laughing out loud
Was a ghost
Dreaming against me
Strangely at home here
Upside down

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Seven Mary Three - the economy of sound [2001]
Mit dem neuen Gitarristen Thomas Juliano an Bord kehren 7M3 nach drei Jahren in die Rocklandschaft zurück. Die 12 neuen Songs bieten modernen, straighten, gitarrenbetonten Rock ohne Firlefanz mit zahlreichen potentiellen Hits für's amerikanische Rock-Radio. Viele Tracks haben demzufolge natürlich einen kommerziellen "Appeal", dennoch driften sie nie zu sehr in diese Richtung ab und die Jungs schaffen es immer wieder geschickt, noch die Kurve zu bekommen und die musikalische Identität, Kraft und Realität ihrer Band zu bewahren. Dazu sind die Songs von Frontmann, Sänger und Songschreiber Jason Ross mit ihren beschaulichen und zugleich provokanten Texten einfach zu gut Im Sound orientieren sie sich mehr an den ersten beiden Alben als an ihrem letzten, recht rootsigen "Orange Ave."! Geht in die Richtung Third Eye Blind meets Collective Soul. "Wait", "Faster", Breakdown" und "Steal a car" sind schon prima Nummern. Ein solides Album!

Art-Nr.: 1322
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,36

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Shaver - the earth rolls on [2001]
Power und Gefühl satt! Ein kleines Meisterwerk! Billy Joe Shaver in absoluter Bestform. Doch welch eine Tragik. Verkörpert das Album für Billy Joe eine Art Wiederkehr zu alten Bestleistungen, so ist es für seinen Sohn Eddy wie eine Grabschrift. Er verstarb am 31.12.2000, kurz nach den Album-Sessions, an einer Überdosis. Dieses vorliegende letzte gemeinsame Werk der beiden ist wohl das musikalisch beste, was Vater und Sohn Shaver zustande gebracht haben, läßt aber auch erahnen, was da noch hätte folgen können. Sie treiben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Billy Joe's coole, kratzige Stimme, Eddy's tolle, elektrifizierende Gitarrenarbeit (beim 6-minütigen Finalsong, dem Titelstück, brennt er ein geradezu unglaubliches, grandioses E-Gitarren/Slide-Feuerwerk ab), bestes Songmaterial - alles mündet in feinstem texanische Outlaw-Country. Ihre Musik beinhaltet sowohl Honky Tonk, Roadhouse-Country, den Blues, sogar mal ein wenig Southern-Feeling, puren Countryrock, als auch die Vermittlung dieses so typischen "Rambling-Feelings" der Rastlosigkeit, der unendlichen Weiten und der Einsamkeit. 14 klasse Songs ohne jeden Ausfall. Unter den Musikern:Garry Tallent (Springsteen) am Bass sowie Wilco's Jay Bennett an den Tasten und Ken Coomer an den Drums. Ein Knüller für alle Country-/Countryrock-Outlaws!

Art-Nr.: 1323
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Shaver, Billy Joe - freedom's child [2002]
Der alte Outlaw und "Honky Tonk hero" ist zurück! Nie war ihm eine Superstar-Karriere ala Waylon Jennings oder Johnny Cash vergönnt, doch Billy Joe Shaver zählt zu den wichtigsten Vertretern der "Outlaw"-Countryszene und genießt bei den Anhängern dieses Genres und bei seinen Fans absoluten Kultstatus. Er ist einer der ganz großen Songwriter aus Texas und erzählt auch heute noch seine Geschichten geanauso spannend und authentisch wie eh und je. "Freedom's child" zeigt ihn in hervorragender Form. Das ist umso erstaunlicher, ist er doch in der jungen Vergangenheit von tragischen Schicksalen des Lebens nun wirklich nicht verschont geblieben. Kurz hintereinander verstarben seine Mutter und seine Frau Brenda an Krebs, im Dezember 2000 auch noch sein Sohn Eddy, mit dem er auch musikalisch seit Jahren gemeinsame Wege ging, an einer Überdosis Heroin. Dann, im August 2001, erlitt er auch noch selbst eine Herzattacke. Doch immer wieder rappelt er sich auf. Shaver ist ein Typ, der trotz aller Schicksalsschläge an das Leben glaubt. Und da ist er wieder, mit diesem großartigen Album. Die Aufnahmen dazu haben ihm eine Menge Spaß gemacht, betont er, was durchaus in seiner Musik rüberkommt. Nicht mehr ganz so rockig, wie bei den letzten gemeinsamen Aufnahmen mit Eddy, beglückt er seine Anhänger mit einem tollen Mix aus staubigem Texas Singer/Songwriter-Country, rootsigem Countryrock, Old School Country und klassischem Outlaw Honky-Tonk! Der Sound ist erdig und herlich trocken produziert von R.S. Field, der auch schon für Shaver's legendäres "Tramp on your street"-Album verantwortlich zeichnete. Zudem hat er eine tolle Musiker-Cew im Studio zusammengetrommelt, allen voran Jimmy Lester an den Drums und die beiden Gitarristen Jamie Hartford und Will Kimbrough. Zu allen Songs gibt es im Booklet die Texte, sowie eine kleine Erläuterung von Billy Joe selbst, zu Inhalt bzw. Entstehungsgeschichte der einzelnen Tracks. Das Album startet mit dem großartigen "Hold on to yours", einer herrlichen, schön staubig, im akustischen Gewand arrangierten, Texas-Roots-Country-Ballade, die einen mit ihrer feinen Melodie und der gefühlvollen Darbietung prächtig auf das Album einstimmt. Die Instrumentierung des Songs besteht aus akustischer Gitarre, Mandoline, Akkordeon, Mundharmonika und dezenter Percussion mit trockener Bass-Drum. Klasse! Dann geht es knackig und elektrisch weiter mit dem Titelstück "Freedom's child", ein wunderbarer, straighter Outlaw-Countryrocker mit klasse E-Gitarrenriffs, fetzig und melodisch. Mit der tollen Johnny Cash Homage "That's why the man in black sings the blues" begibt sich Mr. Shaver in klassische Outlaw Rebel-Country-Gefilde. Klingt wie ein Cash-Song aus den Siebrigern oder Sechzigern! "Call it osmosis or something, but this is a song that Johnny Cash said to me without saying a word", sagt er über dieses inspirierte Lied. Gefühlvoll geht es mit "Honey chile" weiter, wieder eine staubtrockene, leicht folkige Texas Singer/Songwriter-Nummer mit Fiddles, Mandolinen, Allordeon und zurückhaltendem Schlagzeug, gefolgt von dem coolen Texas-Swing "Good ol' USA", dem ruhigen "Day by day" (nur mit Will Kimbrough an der Gitarre), dem flotten, knackigen Countryrocker "Corsicana daily sun", dem Piano- und E-Gitarren-getränkten Country-Shuffle "That's what she said last night" und dem lupenreinen Barroom Honky Tonker "Drinkin' back". Das anschließende "We" ist eine feine Midtempo-Nummer, während der abgehender Country & Western-Heueler "Wild cow gravy" die richtige Unterleg-Musik für jede Rodeo-Veranstaltung wäre. 14 klasse Songs mit einem "hidden track", und zwar einer Solo Blues-Nummer mit dem Titel "Necessary evil" (nur E-Gitarre und Gesang) von seinem Sohn Eddy. Billy Joe Shaver's "Freedom child" ist ein weiteres Highlight in der langen Karriere dieses kultigen Texas-Outlaws! Die Kritiker in den USA sind voll des Lobes - und, keine Frage, das ist absolut nachvollriehbar!

Art-Nr.: 1716
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Shaver, Billy Joe - live at billy bob's texas ~ cd & dvd [2012]
CD & DVD-Set! Exzelenter Auftritt von Billy Joe Shaver, "the original honky tonk hero", und seiner großartigen, jungen Band vom 17. September 2011 im legendären "Billy Bob's" von Fort Worth/Texas. Ja, der alte Outlaw ist noch immer in prächtiger Verfassung und wirkt auch in seinen frühen Siebzigern noch wie ein "Rebell". Dazu trägt natürlich auch die schon erwähnte, vorzügliche Band bei, die ungemein unbeschwert und rotzig frech aufspielt. Im Mittelpunkt der Truppe steht der junge Jeremy Lynn Woodall, mit dem Shaver wieder einen richtig "geilen" Gitarristen an Bord hat, der ganz im Sinne von Shaver's viel zu früh verstorbenem Sohn Eddie aufspielt. Immer wieder bringt er sich mit bluesigen, zündenden, kernigen Soli ein. Klasse! Entsprechend rockig, rootsig und erdog ist die komplette Performance, die aber auch immer mal wieder von akustischen Songs unterbrochen wird. Dennoch ist das natürlich eine vollkommen traditionell verwurzelte Country-Show - kerniger, echter Outlaw Country durch und durch. Die Setlist umfasst jede Menge Klassiker des Protagonisten, aber auch den ein oder anderen vollkommen neuen Song. Billy Joe Shaver ist einzigartig. Jede Live-Show von ihm ist anders - so auch diese. Man kann sich daran nicht satt hören - und auch nicht satt sehen. So ist vor allem die DVD ein Highlight, die diesen prächtigen Auftrott, hervorragend in Szene gesetzt, auf die "Leinwand" unseres Wohn-/Musikzimmers bringt. Long live Billy Joe Shaver! Eine tolle, unbeschwerte, dreckige, völlig losgelöste, rockin' Outlaw Country-Show von Billy Joe Shaver und seiner Band!

Das komplette Tracklisting (CD & DVD):

1   Heart of Texas - 4:20
2   Georgia on a Fast Train - 3:15
3   Honky Tonk Heroes - 3:12
4   That's What She Said Last Night - 3:35
5   Black Rose - 2:25
6   Wacko from Waco - 2:19
7   Old Chunk of Coal - 2:34
8   Star in My Heart - 1:35
9   Live Forever - 2:56
10 Hottest Thing in Town - 5:02
11 Thunderbird - 4:54
12 Gold Old USA - 2:59
13 Ride Me Down Easy - 3:30
14 Love Is so Sweet - 2:16
15 I Couldn't Be Without You - 1:36
16 The Git Go - 4:01
17 Old Five and Dimers - 2:25
18 You Asked Me To - 2:07
19 Try and Try Again - 3:26
20 You Can't Beat Jesus Christ - 4:06
21 Wacko from Waco [*] - 3:05
22 The Git Go [*] - 4:00

Art-Nr.: 7853
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Heart of Texas
Georgia on a fast train
Live forever
Hottest thing in town
Thunderbird
Love is so sweet
Old five and dimers

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Shaver, Billy Joe - live from austin tx ~ dvd [2006]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD geht weiter! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden - und zwar als DVD, dazu teilweise parallel auch als CD! Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Diesmal am Start: Das aus Waco stammende Texas-Urgestein Billy Joe Shaver und seine Band mit einem tollen Konzert! Wir schreiben den 14. August 1984, als Shaver und seine Truppe (Shaver plus ein Gitarrist, Bassist und Drummer - mehr nicht) einen prächtigen, sehr herzhaften, voller rauem Texas Outlaw-Charme steckenden, rund 47-minütigen Auftritt hinlegen, dessen Bandbreite von reinstem, purem Outlaw-/Honky Tonk-Country bis zu dreckigem "gritty" Countryrock reicht! Zusätzliches Highlight - und das wird die Fans besonders freuen: Der begnadete Gitarrist der Band war, auch damals schon, Billy Joe's leider viel zu früh verstorbener Sohn Eddie Shaver (später u.a. "Thunderhawks"), der hier (klasse ihn in jungen Jahren zu sehen) bereits sein außergewöhnliches Talent mit irren Licks und ein paar atemberaubenden Soli präsentiert. Neben Billy Joe steht Eddie eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens. Seine fulminante Lead-Gitarre bestimmt die musikalischen Arrangements! Er hat einfach alles drauf, von der gefühlvollen Gitarrenbegleitung bei astreinen, puren Country-Balladen, wie zum Beispiel "Willy the wandering gypsy and me", bis zu den rauen, satten rockigen furiosen Läufen bei Knallern wie "Georgia on a fast train"! Diesen Burschen spielen zu sehen und hören ist, neben dem ausgezeichneten Songmaterial und Billy Joe's wunderbarem Storytelling (er ist richtig gut drauf), eine Augen- und "Ohren"weide! Weiter Tracks sind u.a.: "Ride me down easy", "Black rose", "Love you till the cows come home", "Sweet Mama", "Bottom dollar", "Oklahoma wind", "You can't beat Jesus Christ", "Old five and dimers like me", usw.! Klasse gefilmt, starker Klang! Die DVD (im übrigen im tollen 5.1 Sorround Sound) kommt in einem feinen Schuber! Sie ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4216
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Shaver, Billy Joe - long in the tooth [2014]
Endlich ein neues Album von Billy Joe Shaver - und was für eines. Der legendäre Country-Outlaw macht das, was er am besten kann - kernigen, klassischen, lupenreinen Texas Outlaw-Country vom Allerfeinsten. Ganz starke Vorstellung des Altmeisters, der hier eindrucksvoll beweist, dass er noch immer in der Lage ist, fantastische Songs zu schreiben und vorzutragen. Der großartige Opener "Hard to be an outlaw" ist ein prachtvolles Duett mit seinem Freund Willie Velson. Ein großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Be an Outlaw (feat. Willie Nelson) - 3:06
2. Long in the Tooth - 3:20
3. The Git Go - 3:59
4. Sunbeam Special - 2:32
5. I'll Love You as Much as I Can - 3:27
6. Last Call for Alcohol - 3:56
7. Checkers and Chess - 2:30
8. American Me - 3:25
9. I'm in Love - 3:01
10. Music City USA - 3:03

Art-Nr.: 8642
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to be an outlaw
Long in the tooth
The git go
Sunbeam special
Last call for alcohol
American me
Music City USA

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Shaver, Billy Joe - try and try again ~ live [2003]
Rare, neue Live-CD von Texas-Outlaw Billy Joe Shaver, die auch in den USA nur online (oder bei Billy Joe's Konzerten), nicht aber im "normalen" Handel erhältlich ist. Live aufgenommen in den KUT-FM Studios, Austin/Texas im Sommer 2003, enthält "Try and try again" wunderbare, rootsig-rohe, sehr inspirierte Neu-Einspielungen von 13 seiner absoluten Klassiker. Begleitet wird er von seiner neuen "Heart of Texas"-Band, bestehend aus Jerry Hollingsworth (guitar), Bob Brown (guitar, mandolin, harmonica, fiddle, organ), Cornbread (bass) und Marl Patterson (drums). Die Songs kommen in einem erdigen, staubigen, sehr intim wirkenden, zwischen semi-akustisch und elektrisch hin und her balancierenden Gewand, strahlen dabei ein atmosphärisch dichtes, angenehm intimes Feeling aus, um gleichzeitig aber auch eine ungeheure Energie zu versprühen. Trotz mancher Zurückhaltung sind die Stücke zuweilen auch sehr knackig in Szene gesetzt, wie zum Beispiel bei dem sehr rockigen "Hottest thing in town" mit prächtig rauen E-Gitarrenläufen oder dem starken "Black rose". Weitere Songs sind: "Try and try again", "Live forever", "Georgia on a fast train", "When fallen angels fly", "Honky Tonk heroes", "You wouldn't know love", "Old chunk of coal", "You asked me to", "L.A. turnaround", "Tramp on our street" und "You can't beat Jesus Christ". All diese neuen Alternativ-Versionen haben es in sich - sind großartig gelungen. Messerscharfer, punkt-genauer Sound! Rootsiger Texas Outlaw-Country at it's best! Stark!

Art-Nr.: 2280
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Shaw, Tommy - the great divide [2011]
Das Bluegrass-Debut einer Rock-Ikone! Und was für ein großartiges! Tommy Shaw, vor allem bekannt als Gitarrist und Sänger der mega-erfolgreichen, amerikanischen Progressiv-/Mainstream Rock-Giganten "Styx", aber auch als Frontmann der "Damn Yankees" und durch seine Zusammenarbeit mit Damn Yankees-Kollege Jack Blades ("Shaw Blades") erfüllt sich mit "The great divide" einen Herzenswunsch. Shaw stammt aus Montgomery im U.S.-Bundesstaat Alabama, nur etwa 280 Meilen von Nashville entfernt. In seiner Kindheit und Jugend, vorwiegend in den Sechzigern, hörte er im Radio immer wieder die Musik aus Nashville's "Grand Ole Opry" und entwickelte eine besondere Vorliebe für Bluegrass. Noch heute bezeichnet Tommy Shaw diese Zeit als so etwas wie die "Saat", das Fundament für sein späteres Musikerleben. Er wurde ein Rockstar mit einer Musik, die mit seiner Jugendliebe rein gar nichts zu tun hatte, doch erloschen ist diese Liebe nie. So kam es nun, wie es irgedwann einmal kommen musste: Tommy Shaw zollt seiner "heimlichen Leidenschaft" Tribut und veröffentlicht ein Bluegrass-Album. "The great divide" ist ein klasse Teil geworden, das eindrucksvoll offenbart, welch ein großes Potenzial der Styx-Held auch in der Bluegrass-/Folk-/Acoustic Country-Musik hat. Die Songs, im übrigen alle von Shaw komponiert oder co-komponiert, sind großartig und bleiben prima hängen. Mal flotter, schwungvoller, akustischer Country, mal etwas folkig, mal ein vollkommen traditioneller Waltz, die ein oder andere hervorragende Ballade - es passt alles bestens zusammen. Shaw's Bluegrass-Musik ist zu keiner Zeit hektisch, verliert sich bei aller handwerklicher Klasse (und was hat der für Ausnahmekünstler am Start) nie in "pompösen" Instrumentalausflügen, sondern bleibt stets kompakt. Bemerkenswert ist, das bei sehr vielen Stücken auch Drums eingesetzt werden, was die Grenzen zum Acoustic Country und Acoustic Folk noch etwas mehr ausfweicht. Nun noch einmal zu den beteiligten Musikern: Tommy Shaw hat für sein Projekt die absolute Elite an Land gezogen: Mit dabei sind beispielsweise: Jerry Douglas: Dobro, Rob Ickes: Dobro, Sam Bush: Manoline, Scott Vestal: Banjo, Byron House: Bass, Brad Davis: Gitarre, Stuart Duncan: Fiddle, Chris Brown: Drums, Alison Krauss: Background Gesang, Dwight Yoakam: Background Gesang, und noch ein paar mehr. Auch das ein Beweis, wie hoch man Tommy Shaw in der Szene einschätzt. "The great divide" ist ein wunderbares, lebendiges, traditionelles, aber auch ungemein zeitgemässes, teils auch progressives, rootsiges Bluegrass-Album geworden, dem man die hohen Ambitionen und das Herzblut des Protagonisten zu jeder Zeit anmerkt. Das hätte man diesem Tommy Shaw im Vorfeld wohl kaum zugetraut. Respekt und "Hut ab" vor dieser großartigen Leistung.

Das komplette Tracklisting:

1 The Next Right Thing - 3:04
2 Back In Your Kitchen - 3:02
3 Sawmill - 2:27
4 The Great Divide - 3:16
5 Shadows In the Moonlight - 3:10
6 Get On the One - 2:08
7 Umpteen Miles - 3:16
8 Cavalry - 2:34
9 Afraid to Love - 2:58
10 Give 'Em Hell Harry - 4:35
11 I’ll Be Comin’ Home - 2:56

Art-Nr.: 7323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Back in your kitchen
Sawmill
The great divide
Shadows in the moonlight
Get on the one
Cavalry
I'll be comin' home

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Shawanda, Crystal - church house blues [2020]
"Powerhouse Blues vocalist and deeply soulful singer-songwriter" Crystal Shawanda, beglückt die Welt des voller Southern-, Roots-, und Soul-Einflüssen steckenden Contemporary Blues und Bluesrocks mit ihrem ganz exzellenten, neuen Album, betitelt "Church House Blues". Crystal Shawanda, aufgewachsen im Wikwemikong Reservat auf der Insel Manitoulin im Norden von Ontario/Kanada, begann einst als indigene Musikerin in einem Haus, in dem Blues- und Country-Musik allgegenwärtig waren. Schnell wurde klar, dass die Musik ihr Leben bestimmen sollte. Zunächst, da werden sich sicher der ein oder andere noch dran erinnern, ging sie nach Nashville, um sich in der Countrymusic zu versuchen - und das durchaus erfolgreich. Ihr 2008er-Album "Dawn of a new day" fand viel Beachtung, landete in den oberen Regionen der Billboard Country-Charts, inkl. des ein oder anderen Top 20-Hits. Doch sie wurde mit Country einfach nicht richtig "warm", nicht glücklich. Ihre Passion lag und liegt einfach nirgendswo anders, als im Blues. Und so ließ sie das lukrativere Country-Genre schnell wieder hinter sich und machte fortan das, wofür ihr Herz am meisten schlägt: Blues! Dazu sagt sie heute: "The whole time I was singing Patsy Cline on stage, I was singing Etta James at home". Der Blues passt auch einfach zu ihr. Mit ihrer außergewöhnlichen, von einer natürlichen Rauheit und Heiserkeit geprägten, intensiven Stimme (irgendwo zwischen der legendären Janis Joplin und Beth Hart) ist sie wie gemacht für diese Musik. Ihr neues Album demonstriert in beeindruckender Art und Weise die ganze Klasse Shawanda's, der es vorzüglich gelingt, ihren mächtigen, im Vordergrund stehenden, markanten, charismatischen Gesang ganz wundervoll und harmonisch mit der sehr gefühlvollen, variablen, höchst anspruchsvollen Instrumentierung ihrer glänzenden, durchaus prominenten Begleitband zu einer untrennbaren Einheit zu vereinen. Das sind u.a.: Dave Roe am Bass (Johnny Cash, Yola), die McCrary Sisters (Backing Vocals), Dana Robbins am Saxophon (Delbert McClinton Band), Peter Keys (Lynyrd Skynyrd) an den Keyboards und ihr Ehemann und Co-Songwriter Dewayne Strobel, der das Album auch produzierte, an den Gitarren. Es ist keine Übertreibung zu sagen, das Crystal Shawanda den Spirit und die Kraft solcher Blues-Größen wie Etta James, Janis Joplin und Koko Taylor in sich vereint, dabei aber auch ihr ganz eigenes, voller Southern- und Roots-Spuren tangiertes "Ding" durchzieht. Das Songmaterial (an 6 Titeln ist sie kompositorisch beteilgt), ist erstklassig, steckt voller Seele und großartiger Melodien. Los geht's mit dem Titelstück "Church House Blues", einem durchaus lockeren, durch den mächtigen, kraftvollen Gesang der Protagonistin aber auch sehr energetischen, flotten Southern-/Roadhouse-Bluesrocker mit schönem Gospel-Flair. Das erste, was einem bei der Nummer in den Sinn kommt, ist: "Wow, what a voice"! Eingebunden ist das Ganze in eine tolle Melodie, sowie in eine flüssige, leichtgängige, hervorragende Instrumentierung aus tollen Gitarrenlinien (klasse Solo), edlen, unaufdringlichen Saxophon-Klängen und einer angenehm im Background agierenden Orgel. Es folgt das geradezu mitreißende "Evil memory", ein umwerfend schöner Slow-Blues, der richtig unter die Haut geht. Der Groove ist unwiderstehlich, dazu ein herrlicher Piano-/Orgel-Teppich und grandiose, lässig aus dem Handgelenk gespielte, genauso feurige, wie einfühlsame Gitarrenlinien, inklusive eine prächtigen Solos. Nicht nur diese Nummer demonstriert höchst eindrucksvoll, dass es gut ist, dass Crystal ihren Country-Exkurs hinter sich hat, denn diese Frau "was born to sing the Blues". Weitere, beste Beispiele dafür sind etwa der erdige, abermals von großartigem Gitarrenspiel umgebene, melodische Midtempo Southern-/Roots-Blues "Move me", das gleichermaßen mit feinen Southern-, Dixie-, Motown-, Delta-, Muscle Shoals- & Memphis-Spuren veredelte, genauso lockere wie kraftvolle, sehr rootsige, "soulful" und intensiv vorgetragene, baumstarke "When it comes to love", das etwas nostalgisch angehauchte, flott rockende "Blame it on the sugar", die von rauen Gitarrenlinien durchzogene, dabei sehr melodische, rockige Blues-Ballade "Bigger than the Blues", wie auch der das Album prächtig abschließende, ursprüngliche, ungeschliffene, abermals schön intensive Voodoo-/Swamp-/Bluesrock-Stampfer "New Orleans is sinking" mit seinen starken, akustischen (Slide)Gitarren und der dreckigen Bluesharp. Crystal Shawanda ist voll in ihrem Element. Sie präsentiert sich natürlich, nicht verbogen, einfach so, wie sie ist. Wenn sie loslegt, ist das "like letting a bird out of a cage. This is what I’m supposed to do. This is how I fly", wie sie selbst sagt. Ja, sie liebt das, was sie tut, und man nimmt es ihr ab, es kommt einfach rüber. Sehr starke Vorstellung von Crystal Shawanda!

Das komplette Tracklisting:

1. Church House Blues - 3:32
2. Evil Memory - 5:56
3. Move Me - 4:56
4. Rather Be Alone - 3:31
5. When It Comes To Love - 4:58
6. Hey Love - 3:23
7. Blame It On The Sugar - 3:18
8. Bigger Than The Blues - 3:58
9. I Can't Take It - 2:52
10. New Orleans Is Sinking - 3:59

Art-Nr.: 10039
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Church house blues
Evil memory
Move me
When it comes to love
Blame it on the sugar
Bigger than the blues
New Orleans is sinking

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Shawanda, Crystal - dawn of a new day [2008]
Ein neuer, vielversprechender "Stern" am Nashville-Himmel mit einem prima Debut! Die Fachwelt traut der jungen, im Wikwemikong Reservat von Manitoulin Island in Ontario, Canada aufgewachsenen, heute in Nashville lebenden Ojibwe-Indianerin mit der etwas "angerauten", großartigen Stiime eine große Karriere zu. Crystal Shawanda's faszinierender Werdegang vom einfachen Leben im Reservat zum "fast rising young Country star" gleicht einem kleinen Hollywood-Filmmärchen. Die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin begann mit dem Schreiben von Liedern schon in frühester Kindheit und sammelte schnell erste Bekanntschaften mit der Bühne. Bereits im zarten Alter von 11 tingelte sie in der Umgebung ihrer Heimat von Auftritt zu Auftritt. Ihr ungewöhnliches Talent, ihr Ehrgeiz und unbedingter Wille nach vorn zu kommen sprach sich schnell herum. Erste größere Erfolge sammelte sie schließlich in der CMT Reality-Mini-TV-Serie "Crystal, living a dream", es folgte das Signing beim großen RCA-Label, das vorliegende Debutalbum und nun schon der erste große Hit mit "You can't let go", das sich bereits in den Top 20 der Billboard Country-Singles-Charts festgesetzt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben. Crystal's Musik, elf peppige, überwiegend schön knackig in Szene gesetzte, zwischen authentischen Country-Traditionen und modernem, zuweilen auch etwas poppigem Nashville-Flair hin und her balancierende New Country-Songs, treffen klar den Zahn der Zeit von Music City und steckem allesamt voller Chart-Potenzial. Mit ihrer markanten, von einer natürlichen Rauheit und Heiserkeit geprägten Stimme (hat etwas von der jungen Tanya Tucker, vor allem aber auch von Kim Carnes) verleiht sie den Songs ihre ganz persönliche Note. Hin und wieder wird man auch mal ein wenig an Shania Twain erinnert, als diese noch nicht vollends dem Pop verfallen war. Los geht's mit der von zwirbelnden Fiddle-Sequenzen und klasse Gitarren begleiteten Uptempo New Country-Nummer "Evolution", einem Song, der auch Martina MvBride sicher gut zu Gesicht stehen würde. Allerdings nicht gesanglich, denn Crystal injiziert ihm mit ihrer "gutsy" Stimme gar ein dezentes Soul-/Blues-Feeling, obwohl die Basis klar country-poppig orientiert ist. Einen flotten, Party-tauglichen, bestens tanzbaren, gut gelaunten, mit satten E-Gitarren, schönen Steelguitar-Fills und dezenter Fiddle garnierten, erstklassigen Uptempo Roadhouse Country-Boogie präsentiert uns die feurige Crystal dann mit dem tollen "My roots are showing", einem dieser Stücke, die nicht unwesentlich an Shania Twain erinnern. Klasse hier auch das klimpernde Piano! Geht gut in die Beine! Dann eine herrliche Nummer, die Crystal gemeinsam mit Mark Selby geschrieben hat: "Tender side" heißt das Stück - wunderschön locker, dennoch knackig dahin fließender, sehr frisch wirkender Country/New Country mit einer großartigen Melodie, feinen Steelguitar-Linien und den passenden Fiddle-Fills. Klasse! Wie auch das von rockigen, an die Rolling Stones erinnernde Riffs, in Verbindung mit einem lockeren Drive, tollen Gitarren (starke Slide) und wieder einer prima Melodie, geprägte "I need a man", die satte New Country-Nummer "Baby you're back", das dynamische, an frühe, fetzigere Sachen von Faith Hill erinnernde Titelstück "Dawn of a new day", oder die opulente, eingangs bereits erwähnte Ballade "You can let go", die bereits zu einem großen Hit avancierte. Besonders erwähnenswert ist noch ihre großartige "Pure Modern Country"-Version des Hank Williams-Klassikers "Your cheatin heart" mit toller Steelguitar-Begleitung, fetten E-Gitarren und klasse Fiddle-Ergänzungen. Ausgeprägt traditionelle Honky Tonk-Charakteristika treffen auf modernen Countryrock-Pep ala Miranda Lambert! Starke Sache! Erstklassig produziert wurde das Werk von Scott Hendricks! Unter den Musiker befinden sich ausschließlich Leute aus der 1a-Garde Nashville's, wie z.B. Greg Morrow (Drums), Mike Brignardello (Bass), Gordon Mote (Keyboards), B. James Lowry, Bryan Sutton (alle Acoustic Guitar), Pat Buchana, Tom Bukovac, J.T.Corenflos (alle Electric Guitar), Mike Johnson (Pedal Steel), Aubrey Haynie, Jonathan Yudkin (beide Fiddle), u.s.w.! Klasse Vorstellung von Crysztal Shawanda! Keine Frage, das Album wird ein Hit!

Die Tracklist:

1 Evolution - 4: 36   
2 My Roots Are Showing - 3: 33   
3 Tender Side - 3: 02   
4 Baby You're Back - 3: 03   
5 Dawn of a New Day - 3: 33   
6 You Can Let Go - 3: 36   
7 I Need a Man - 3: 28   
8 What Do I Have to Do - 3: 34   
9 Your Cheatin' Heart - 2: 57   
10 Try - 3: 32   
11 You Can't Take It Back - 3: 31

Art-Nr.: 5915
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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SheDaisy - fortuneteller's melody [2006]
Brandneues Album des Geschwister-Trios und wow, nicht was für ein schön anzusehendes Cover, sondern vor allem was für eine klasse Musik! Die Rede ist von den drei attraktiven Osborn-Schwestern (Kelsi, Kristyn, Kassidy), seit Ende der Neunziger Jahre als SHeDAISY ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der poppigeren New Country-Sparte Nashville’s! Um es vorwegzunehmen mit "Fortuneteller’s Melody" werfen die "Sisters K" ihr wohl bis dato bestes Werk ins Rennen, dass ohne zweifel erneut die Hörergunst im Sturm erobern wird. Nach einigen früheren verkaufstechnischen Turbulenzen war man mit dem feinen, schon reifer wirkenden "Sweet Right Here" vor zwei Jahren wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und erreichte in den USA sogar Goldstatus. So ist es absolut nachvollziehbar, dass man auch für das neue Album grundsätzlich am Konzept des Vorgängers festgehalten hat. Und doch gibt es eine erneute Steigerung zu vermelden: Das ausgewählte Songmaterial war nie besser, SheDaisy klangen nie frischer, flotter und vor allen Dingen knackiger (das geht zum Teil schon in die angerockte Richtung einer Sheryl Crow), die kraftvolleren Uptempo-Nummern sind klar in der Überzahl, und die herrlichen Melodien und Harmoniegesänge sind noch ausgeprägter! Noch etwas hat sich verändert: Dann Huff, der ihren Weg bis in der Vergangenheit produktionstechnisch begleitete, wurde diesmal durch John Shanks ersetzt, der bereits höchst erfolgreich mit Künstlern wie Melissa Etheridge, Kelly Clarkson, Keith Urban, besagter Sheryl Crow und auch Bon Jovi zusammenarbeitete, allerdings in früheren Zeiten auch schon den ein oder anderen Song zusammen mit Kristyn Osburn komponiert hatte. Die Musiker-Mannschaft hat sich zwar numerisch verringert, wurde aber auf den relevanten Positionen dafür um so qualitativer besetzt (u.a. Dan Dugmore, Tom Bukovac, Jonathan Yudkin und natürlich John Shanks)! Kompositorisch war wie immer Kristyn Osburn alleinig mit diversen Partnern federführend. Diesmal fand sie allerdings mit Sheryl Crow ("Whatever It Takes" und "Healing Side") und Don Schlitz ("In Terms Of Love") zwei echte Hochkaräter an ihrer Seite, deren kreative Inputs auch mit zu den Highlights des durchweg starken Albums zählen. Aber es muß auch konstatiert werden, dass ihre übrigen, bewährten "Spezies", wie u. a. Connie Harrington, Johm Shanks, Tim Nichols oder Jason Deere einmal mehr zum insgesamt sehr ausgeglichenen, auf hohem Niveau liegenden Gesamtergebnis beitrugen. Die erste Single "I’m Taking The Wheel", ein tolles, kraftvolles, dynamisches Banjo-unterlegtes Stück der Marke Keith Urban/Jo Dee Messina, mit klasse Bukovac-E-Gitarren-Solo, hat sich bereits, mit stark steigender Tendenz, in die Billboard-Country-Singles-Charts gemischt. Neben den meisten knackigen, mit viel Pfiff und positiver Energie ausgestatteten, die größten Teils zwischen Mid- und Uptempo variieren, werden diesmal bei "Kickin’ In" und "Burn Down The House" sogar recht rockige Töne angeschlagen, wobei Tom Bukovac sein Können an den E-Saiten einmal mehr eindrucksvoll in Szene setzt. Kassidys Gesang ist charmant, kraftvoll und variabel und wirkt noch einen Tick ausgereifter als beim Vorgänger. Ein prächtiger Beleg dafür ist beispielsweise das wunderbar melodische, melancholische, nur mit Dobro, Steel, Akustikgitarren und dezenten Streicherpassagen eingespielte Abschlusslied "She Gets What I Deserve", das, wie so oft in SHeDAISY-Songs, thematisch einen Beziehungskonflikt reflektiert. Fazit: "Fortuneteller’s Melody" unterstreicht in bester Manier, wie kompetent und gekonnt Mainstream (New)Country-Pop gespielt werden kann! SheDaisy sind ein Parade-Beispiel dafür! Dazu kommt ein nett anzuschauendes Booklet mit allen Texten! Auch ohne Wahrsagerqualitäten: Diese CD wird mit Sicherheit ein Hit! Und sie haben es verdient, denn, wir wiederholen es gern, es ist ihre bis dato stärkste Leistung! Fein gemacht, liebe Osborn-Sisters! Daniel Daus)

Art-Nr.: 3951
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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SheDaisy - knock on the sky [2002]
Die Osborn-Schwestern Kelsi, Kassidy und Kristyn preschten 1999 mit "The whole shebang" mega erfolgreich in die Nashville-Szene. 3 Jahre hat es gadauert, nun liegt mit "Knock on the sky" der von den Fans so lange herbeigesehnte Nachfolger vor. Wo sie seinerzeit aufgehört haben, knüpfen sie jetzt wieder an. Knackiger, sehr am Pop orientierter New Country, wobei das Wort "Country" eigentlich nur durch die Hinzunahme von Instrumenten, wie Fiddle, Mandoline und Steel gerechtfertigt ist, denn die Pop-Elemente sind einfach sehr dominant. Produzent Dann Huff legte noch mehr Wert auf poppige Beats und an diverse Pop-Girlies und Girlgroups angelehnte mehrstimmige Gesangspassagen. Das soll nicht zu negativ klingen, nur darf man eben kein reines Country-Album erwarten. Die Songs sind gut, der Gesang sowieso, das Material ist überwiegend flott oder im Midtempo-Bereich, und auch die langsameren Stücke sind ohne Streicher-Bombast recht knackig in Szene gesetzt. Kristyn Osborn hat alle Songs geschrieben, oder mitkomponiert, eines davon mit Richard Marx, nämlich das sehr melodische "All over you". Neben der ersten Single, dem flotten "Get over yourself", steckt das Album selbstverständlich voller weiterer potentieller Hits, allen voarn die feine Ballade "Rush" und das veilleicht am meisten country klingende Stück, dem countryrockigen, mit einem feinen Drive versehenen "Repent". Nichts für Country-Puristen, doch Freunde schönen weiblichen Gesangs, poppiger Mainstream-New Country-Musik, und die, die sich an "The whole shebang" begeistern konnten, werden auch an SheDaisy's neuem Werk ihren Spaß haben.

Art-Nr.: 1621
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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