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Tres Chicas - bloom, red & the ordinary girl [2006]
Die drei "Hühner" aus North Carolina sind zurück! Nachdem Caitlin Cary (Whiskeytown), Lynn Blakey (Glory Fountain) und Tonya Lamm (Hazeldine) bereits für ihr starkes Debüt "Sweetwater" von der Kritikergilde mit Lobeshymnen geradezu überschüttet wurden, kommt jetzt mit "Bloom, Red & The Ordinary Girl" konsequenter Weise der ersehnte Nachfolger. Die drei Damen begaben sich diesmal auf europäisches Terrain, um mit den britischen Produzenten Neil Brockbank und Robert Trehern (übernahm hier zumeist die Arbeit des Drummings) zusammenzuarbeiten, die sich u. a. bereits mit Musikergrößen wie Nick Lowe (spielt auf dieser CD bei zwei Tracks den Bass) oder Van Morrison einen Namen gemacht haben. Mit involviert noch als tragende musikalische Säulen sind Geraint Watkins (überragende Piano- u. Orgelarbeit) und Matt Radford am Bass, sowie eine Anzahl hochwertiger Gastmusiker mit sporadischen Einsätzen (u. a. Bill Kirchen, Steve Donnolly, BJ Cole). Insgesamt ist die Atmosphäre gegenüner ihrem Erstling noch intimer geworden. Den Löwenanteil der Songwriting-Arbeit übernahmen Carey und Blakey, dazu kommt noch ein Stück aus der Feder von Geraint Watkins ("My Love"), sowie das Lou-Ford-Cover "Drop Me Down" (ein herrlich relaxter, melodischer Midtemposong mit toller Akustikgitarren-, Piano- und Orgeluntermalung), und die rhythmische, Steel-betonte Country Retro-Nummer "If You Think That It’s All Right" aus der Feder von Johnny-Carver. Die meisten Lieder sind von der einzigartigen, entspannten und auf stimmlicher Chemie basierenden Tres-Chicas-Atmosphäre geprägt. Sie reihen sich in einträchtiger Harmonie und Gemütlichkeit aneinander und wirken dabei fast noch intimer als auf dem Erstling. Zu dem gewohnten, folkigen Americana-/Alternate Country-Feeling gesellen sich vereinzelt dezente Blues-/Barroom- und ansatzweise auch mal angeswingte, jazzige Elemente. Klasse die von Poesie und Humor geprägten Texte (im Booklett natürlich aufgeführt), sowie der sinnliche Gesang der drei Hauptakteurinnen, sei es als Solistinnen oder auch im mehrstimmigen Bereich. Hier und da offenbart Caitlin Carey ihr etatmäßiges, versiertes Violinenspiel. Herausragend neben dem Opener "Drop Me Down" vielleicht das Barroom-trächige "Stone Love Song" (tolles Piano, Flöte, Klarinette, Streicher), das herrlich dahinfließende "Sway", die Orgel-betonte Ballade "Still Run", das mit Countryflair und vielen, kleinen Soli behaftete, launige "Man Of The People", die tolle Caitlin Carey-Nummer "400 flamingos", sowie die herrliche Countryballade (wunderschöne Akustikgitarren- und Violinenparts) "Slip So Easily", die seinerzeit auch schon Glory Fountain aufnahmen. Aber im Prinzip sind hier nicht der einzelne Song, sondern das stimmige Gesamtkonzept und die sympathischen musikalischen Persönlichkeiten der "Star" des neuen Tres-Chicas-Albums. So darf sich "Bloom, Red & The Ordinary Girl" auch diesmal der Gunst der Kritikerzunft sicher sein! Feines Teil! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4006
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Drop me down
All the shade trees in bloom
Red
400 flamingos
Slip so easily

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Tres Chicas - sweetwater [2004]
Die Tres Chicas aus North Carolina sind: Caitlin Cary (ex Mitglied von Ryan Adams' "Whiskeytown", und vor einem Jahr in Genrekreisen höchst erfolgreich mit ihrem zweiten, großartigen Soloalbum "I'm staying out"), Tonya Lamm (Gründungsmitglied der legendären Americana-/Roots-Damencombo "Hazeldine") und Lynn Blakey (charismatische Frontfrau und Sängerin der starken Roots-Pop-Rock-Band "Glory Fountain")! Wenn sich drei solch hoch talentierte Singer(Songwriterinnen zusammen tun, was kann man da erwarten? Jawohl ein ganz herrliches, mit großartigen Songs gefülltes und von wunderbaren Stimmen vorgetragenes Alternate Country- /Roots- /Americana-Album voller "sweet harmonies" und excellenter Melodien - und genau das ist es auch geworden! Die zumeist in einem feinen semi-akustisch/elektrischen Gewand präsentierten Songs wirken sehr entspannt und locker. Unterstützt werden die Mädels (Lamm und Blakey spielen neben dem Gesang noch Akustik Gitarre, Caitlin Cary die Fiddle) von einer kleinen, schön rootsigen, recht unaufdringlich agierenden, hervorragenden Band mit Produzent Chris Stamey (Bass, E-Gitarre), dem Keyboarder Jen Gunderman und Drummer Skillet Gilmore (ebenfalls ex "Whiskeytown" und jetz in der Band "Patty Hurst Shifter")! Der wunderbare Gesang und die leicht retro gehaltenen, aber sehr klaren Arrangements erzeugen durchweg eine wohltuende Frische. 7 der 10 Songs stammen aus der Feder der "Chicas", der Rest sind ausgezeichnete Coverversionen von Loretta Lynn's "Deep as your pocket" in einem schön rootsigen, knackigen, mit E-Gitarre getränkten Uptempo-Outfit mit wechselndem Lead-Gesang, George Jone's "Take the devil out of me" in einer flotten, lässigen, schön grassigen Acoustic-Version, und von Lucinda Williams' "Am I too blue", wundervoll entspannt vorgetragen und vollkommen akustisch instrumentiert mit Gitarren, Akkordeon, Mandoline, Fiddle und dezenter Percussion. Den Auftakt des Albums aber bildet das von Lynn Blakey komponierte Titelstück "Sweetwater", eine Traum-Nummer! Wundervolle, leicht folkige Midtempo- Roots-/Americana-Musik mit einem charmant "kantigen" Rhythmus, dezent kratziger E-Gitarre, einem ganz zurückhaltenden E-Piano, großartigem Fiddlespiel von Caitlin Cary und einer herrlichen Melodie. Großartig auch die wunderschöne, melodische, lässige Roots-Pop-Nummer "Heartbeat", das im 3/4-Takt gehaltene, von einem schönen Gitarren-/Fiddle-Zusammenspiel geprägte Americana-/Country-Stück "Foot of the bed" oder die tolle, schön frische, von Caitlin Cary gesungene Americana-/Alternate Country-Nummer "Desire" mit ihrer wunderbaren Melodie und einer E-Gitarre, die wie einer Steeguitar gespielt wird. Die "drei Hühner" überzeugen von vorn bis hinten auf der genzen Linie! Ein wunderbares, etwas folkiges, Roots- /Americana- /Alternate Country-Album voller Leichtigkeit und natürlicher Schönheit. Excellent!

Art-Nr.: 2549
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sweetwater
Heartbeat
Foot of the bed
Desire

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Trevino, Rick - in my dreams [2003]
Riesen-Comeback von Rick Trevino! Bereits in den Neunzigern etablierter er sich mit seiner Garth Brooks-inspirierten New Country-Musik als einer der populärsten "Hispanic Tejano"-Countrysänger, dessen oftmals sowohl in spanisch, als auch in englisch veröffentlichten Alben damals für Furore sorgten. Da fielen, zumindest in den jeweils englisch gesungenen Versionen, einige Top 10-Hits, wie z.B. "Doctor time" oder "Bobbie Ann Mason" ab. Jetzt ist er zurück und veröffentlicht unter dem maßgeblichen Einfluß des Mavericks-Leaders Raul Malo (Malo hat das Album produziert, spielt Gitarre und hat bis auf einen Track alle Songs mit komponiert) ein großartiges, neues Album allerbester, zumeist flotter, schmissiger und sehr flüssiger, astreiner, auf traditioneller Basis aufgebauter New Country-Musik, voller Honky Tonk- und Rockabilly-Flair. Ja, ein dezentes Rockabilly-Feeling, verbunden mit einem gewissen nostalgischen Fifties-Rock'n Roll-Touch ist fast durchweg spürbar, was zeigt, wie sehr Raul Malo diesem Werk seinen Stempel aufgedrückt hat. Zuweilen könnte man annehmen, Trevino sei ein neues Mitglied der Mavericks. Dennoch, die puren Country-Elemente und Rick Trevino's spanisch-mexikanische Roots sind allgegenwärtig. Es ist ein Country-Album durch und durch - und das in einem prächtigen, vollen Sound aus transparenten, vielschichtigen Riffs von Acoustic und Hi-String-Gitarren, vor deren Hintergrund wir immer wieder wunderbare, klare, manchmal leicht hallige, frisch klingende Baritone Lead-Gitarren-Läufe des großartigen Gitarristen Kenny Vaughn, sowie herrliche Steel-Passagen von Dan Dugmore hören. Klar ist Malo's Produktion sehr glatt ausgefallen, doch bei dieser Art von Musik gehört das einfach dazu! Es paßt prächtig! Und dazu Trevino's fantastische, saubere, deutliche Stimme. Das kann sich wirklich sehen lassen. Die, wie gesagt, zumeist sehr flotten Songs, gehen prima ins Ohr. So auch der hinreißende Opener "Overnight success", der sogleich in einem einzigen Song alles vereint, was das gesamte Album auszeichnet: Toller Gesang - total flüssiger, flotter Rhythmus - eine fantastische Melodie - herrliche Steel - prächtige Baritone Electric Lead-Gitarre - Honky Tonk-Feeling - ein dezentes Mexiko/Tex-Mex-Flair - und den spürbaren Mavericks-Touch! Eine tolle Nummer, die einen sofort in ihren Bann zieht. Hat das Zeug zu einem Super-Hit! Ebenso stark geht's mit dem leicht nostalgisch wirkenden, wieder recht schwungvollen, mit einem großartigen "Roy Orbison meets Mavericks meets Bordertown-Flair" ausgestatteten Titelstück "In my dreams" weiter, das erneut mit seinen tollen Gitarren und der klasse Melodie begeistert. Oder das flockige "Yoakam meets Mexico"-like "She'll never know" mit seiner Flamenco-Acoustic Gitarre, die wieder dezent nostalgisch wirkende, satte Ballade "Downside of love", die schmissige Rockabilly Country-Nummer "Beautiful day" mit ihrer sonnigen Frische, die abgehende Tex-Mex-Nummer "Olivia", wie auch die in bester Alan Jackson-Manier vorgetragene Uptempo Traditional Country-Nummer "So over" - alles großartigeTracks mit jeder Menge Hit-Potential. Das Album endet schließlich mit einer der wenigen Balladen, einer Coverversion von Bryan Adams' Riesenhit "Have you ever really loved a woman", das mit seinem Spanisch-Touch Rick Trevino natürlich wie auf den Leib geschnitten ist. Was er draus macht ist eine klasse "Spanish-Country"-Ballade. Rick Trevino ist wieder da! Wünschen wir ihm, daß er an seine alten Erfolge anknüpft, bzw. sie gar übertrifft. Verdient hätte er es mit diesem tollen Album allemal. Macht richtig Laune!

Art-Nr.: 2049
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Trick Pony - on a mission [2002]
Klasse! Die "jungen Wilden" von Trick Pony sind wieder da! Powerfrau Heidi Newfield, die mit ihrer frechen. coolen, energiegeladenen, aber auch gefühlvollen "Röhre" die Cowboys auf Touren bringt, sowie ihre beiden Mitstreiter Keith Burns und Ira Dean geben wieder ordentlich Gas! Sie machen nahtlos da weiter, wo sie mit ihrem letztjährigen Debut begonnen haben. Heißer, frecher, peppiger, powernder, gitarrenorientierter Rockin' Honky Tonk- /Roadhouse-Country, der richtig Spaß macht - überwiegend "straight forward" gespielt. Da kann man kaum ruhig sitzen bleiben, die Beine beginnen automatisch zu wippen. Was zusätzlich bemerkenswert ist: sie lassen sich nicht von ihrem Weg abbringen, verzichten völlig auf modische Pop-Strömungen, bleiben ihrer puren, toughen, Countrymucke treu. Vielleicht könnte man sie als so etwas, wie die legitimen Nachfolger der in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern so bekannten Highway 101 um Paulette Carlson bezeichnen. Von den 12 Tracks gibt es lediglich 3 Balladen, doch auch die sind überaus gelungen. Los geht's mit dem Titelstück! Fetziges Schlagzeug, dynamische Akustik-Gitarren-Licks, gemischt mit beherzten E-Gitarren-Riffs, guter Drive, Heidi's starker Gesang, und schon sind Trick Pony ("On a mission") auf ihrer rockin' Honky Tonk-Mission! "I'm on a mission, I got a cause, I'm gonna hit every rockin' little honky-tonk bar", heißt es im Text! Damit ist die Marschroute festgelegt! Cool rockend, mit dezentem Rockabilly-Touch, machen sie dann auf "Nobody ever dies of a broken heart" weiter. Wunderbarer, schneller Schlagzeug-Drive, klasse Gitarrenbegleitung, eine starke Melodie und Miss Newfield's Power-Voice bringen die Gäste eines jeden Honky Tonk-Schuppens in Wallung. So geht es mit sehr gelungenem Songmaterial bis zum Ende (die CD schließt mit dem melodischen, knackigen Countryrocker "Fast horde", inklusiver toller Lead-Gitarre) weiter. Keine Durchhänger! Erwähnenswert ist noch, daß sie sich für einen Track erneut, wie schon bei ihrem Debut (damals war es Johnny Cash) eine lebende Country-Legende ins Studio geholt haben, der sie auf diese Art und Weise ihre Anerkennung und Hochachtung zollen. Diesmal haben sie usammen mit keinem Geringeren als Willie Nelson dessen "Whiskey river" in einer klasse, rohen, rockigen Version neu eingespielt. Trick Pony sind auf dem richtigen Weg und bringen weiterhin frischen Wind nach Nashville! "On a mission" ist eine herrliche, fetzige, rocking Country-Party ohne Kompromisse! Allerbester Hillbilly Rock! Macht einfach Laune...


Art-Nr.: 1714
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Trick Pony - r.i.d.e. [2005]
Endlich! Nach ihren ersten beiden, tollen CD-Veröffentlichungen, mit denen sie so viel frischen Wind in die Nashville-Szene brachten, haben Trick Pony nach großem Hin- und Her, was Veröffentlichungsrechte anging, bei Curb Records eine neue musikalische Heimat gefunden. Und nun ist ihr lang ersehntes, drittes Werk "R.I.D.E"., für das sie direkt auf dem Cover ihre eigene Definition gleich mitliefern, nämlich "Rebelliuos Individuals Delivering Entertainment", auch erhältlich! Höchst erfreulich: Das Trio, bestehend aus dem energiegeladenen weiblichen "Gesangs-Hurricane" Heidi Newfield, dem ruhenden Pol Keith Burns (Gitarre, Gesang), und dem Paradiesvogel Ira Dean (Bass, Gesang), hält weiter an seinem bisherigen Erfolgskonzept fest und überzeugt dabei wieder auf der ganzen Linie. Songs, egal
ob traditionell angehaucht oder modern dargeboten, sollen dem Zuhörer in erster Linie gute Laune bereiten, und das wird ohne Kompromisse über den gesamten Verlauf dieses Longplayers durchgezogen, bis auf eine einzige, dem traurigen Anlaß entsprechende, Ausnahme. Wieder wurden, wie bereits bei den früheren Alben praktiziert, zwei Legenden des Country mit integriert, diesmal die Herren George Jones und Kris Kristofferson. Erstgenannter wurde in zwei kleine, spaßige Kurzinterviews, geführt von Heidi, als Song-Intro einbezogen, wobei sein Statement "I love Trick Pony" sich mittlerweile zum "Running Gag" für Werke der Band zu entwickeln scheint, Kristofferson hingegen spricht Texteile des emotional geladenen gospelhaltigen Vortrages, den Heidi ihrer vor kurzem verstorbenen Mutter am Ende der CD gewidmet hat ("Maryann’s Song"). singt fast Los geht’s aber mit dem spaßigen, knackigen Anti-Drinking-Song "Ain’t Wastin’ Good Whiskey On You", ein schöner, purer Countryrocker mit Roadhouse- /Honky Tonk-Touch und leichtem Retro-Flair, gefolgt vom flotten, Rockabilly-trächtigen "What’s Not To Love", mit klasse Fiddle- und Gibson-typischem E-Gitarren-Solo. Beide Nummern sind recht traditionell, aber wieder ungemein druckvoll und frisch in ihrer Performance. Die erste Single, der alte Bonnie-Tyler-Gassenhauer "It’s A Heartache", wurde New-Country-konform melodiös aufbereitet, und hält sich momentan seit Wochen in den oberen Sphären der Billboard-Country-Single-Charts. "I Didn’t" und "The Bride" sind zwei der typischen Trick Pony-Stücke, die einfach so herrlich locker ins Ohr fließen und jede Menge an positiver Energie verströmen. Ganz wunderbar auch "Sad City", eine Art Sonnenuntergangs-Ballade. Spürbar erwärmendes Westcoast-Feeling der Marke Eagles unhüllt uns hierbei. Besonderes Bonbon: Mit eingebunden ist "Hootie & The Blowfish"-Frontmann Darius Rucker, der einen klasse Gesangspart beim Duett mit Ira Dean (der singt fast im Stil von Don Henley) abliefert. Ganz stark auch "Senorita" aus der Feder der Los Lonely Boys, ein Stück voller rhythmischem Tex-Mex-Esprit, garniert mit herrlich spanischer Akustikgitarre und Santana-mäßigem E-Gitarrenspiel. Ein Highlight! Beim Songwriting wurden neben ein paar gut gewählten Fremdkompositionen, wieder viele namhafte Co-Writer eingebunden wie z. B. David Lee Murphy (der auch schon beim Vorgänger "The Mission" mitgewirkt hatte), Sherrie Austin, Billy Dean, Jeffrey Steele und Anthony Smith. Smith steuert hier mit "Hillbilly Rich" wieder so einen richtig "hippen", schwülen Southern-angehauchten Countryrocker bei, bei dem er sich auch für die Mitproduktion und ein glanzvolles Banjospiel verantwortlich zeigt. "Once A Cowboy" gibt es bereits auf Jeffrey Steele’s starkem "Outlaw"-Album, und wurde hier mit Heidis weiblichen Lead-Vocals als Verifizierung schlichtweg gecovert. Ganz tolle Nummer! Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Steele entstand das durch Brian Setzer inspirierte, energiegeladene Power-Rockabilly-/Honky Tonk-Stück "Cry Cry Cry", das durch zwei Drummer und einer Horn-Section im Big-Band-Stil eine ernorme Wucht entfaltet. War zunächst für Heidi geplant, wurde dann aber doch für Ira Dean als Hauptakteur umgeschrieben. Wie sagte neulich Sängerin Heidi Newfield, die sich auf "R.I.D.E." wieder in vokaler Bestform präsentiert: "I’m never going to be Celion Dion, I’m a honky-tonker, down to the core and we’re a honky-tonk band"! Widerspruchslos unterschrieben, mit dem Zusatz: "aber eine richtig Gute, die jede Menge frohe Laune verbreitet", wie ihr drittes Album einmal mehr höchst eindrucksvoll unter Beweis stellt. Ein ganz starker Ritt, Trick Pony!

Art-Nr.: 3019
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Trick Pony - same [2001]
Jawohl, das hatte Nashville mal wieder nötig! Das macht richtig Freude! Dieses großartige Trio um Energiebündel Heidi Newfield (Gesang, harmonica, acoustic guitar) bringt absolut frischen Wind und neuen Pepp in die US New Country-Szene, wie schon lange keine Band mehr. Bis auf drei Songs übernimmt Heidi den Lead-Gesang, doch es sei hier erwähnt, daß auch ihre beiden Mitstreiter Ira Dean und Keith Burns ganz ausgezeichnete (Lead)-Sänger sind. Miss Newfield hat eine klasse "freche" Countrystimme und einen energiegeladenen Gesangsstil, der einen mitreißt. Die Musik von Trick Pony ist überwiegend fetzig, knallig, ins Bein gehend, knackig, manchmal rockabilly-infiziert, honky-tonkig, frisch, unverbraucht und "tough"! Doch auch die wenigen Balladen überzeugen durch unglaublich viel Gefühl und die herausragende Songqualität. Track 4 "Every other memory" ist eine intensive Powerballade, die das Wort "Power" auch wirklich verdient. 13 excellente Songs, ohne jeden Durchhänger! Der Opener "Pour me" klettert in den Billboard Country-Single-Charts unaufhörlich Richtung Spitze. Enthält eine "coole", fetzige Coverversion von Johnny Cash's "Big river", bei der es sich sowohl Johnny Cash sebst, als auch Waylon Jennings nicht nehemen ließen, Duett-Gesangsparts mit zu übernehmen. Klasse! Diese Band und dieses Album haben wirklich Herz und Seele. Sie könnten Nashville's nächster ganz großer "Big Shot" werden. Eine herrliche CD! Viel Erfolg, Trick Pony....

Art-Nr.: 1653
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Trigger Hippy - full circle & then some [2019]
Wow! Trigger Hippy leben - und wie! Ihr neues, erst zweites, einmal mehr herausragendes Album "Full Circle & Then Some" ist einerseits die Fortführung ihres musikalischen Weges, den sie vor 5 Jahren mit ihrem fantastischen Debutalbum einschlugen, aber auch so etwas wie ein ungemein erfrischender, kraftvoller, ja brillanter Neustart des Bandprojektes von Drummer Steve Gorman (einstiges Gründungsmitglied der The Black Crowes) und dem famosen Bassist und Songwriter Nick Govrik. Nachdem Gitarrist Tom Bukovac, Multi-Instrumentalist Jackie Greene und die großartige Joan Osborne das Quintett nicht allzu lange nach der Debutveröffentlichung verließen, schien es lange so, als sei das Ganze nur ein sehr kurzlebiges Projekt gewesen, doch nun haben Gorman und Govrik mit dem exzellenten Sänger, Songwriter und Gitarristen Ed Jurdi (The Band Of Heathens) und der tollen Sängerin Amber Woodhouse (steht ihrer Vorgängerin Joan Osborne auch stimmlich in wirklich nichts nach) zwei neue, hochkarätige Mitstreiter installiert, was sich fürTrigger Hippy wie eine Wiedergeburt anfühlt, aber eine, die gleich voll im Saft steht. Was seinerzeit für die Erstbesetzung und das Debut galt, trifft auch auf das neue Line-Up und das zweite, überaus ambitionierte Werk unumwunden zu: "What a helluva band and what a helluvan album"! Die Band spielt einen geradezu genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, R&B-, Funk-, Gospel-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises und jeder Menge Southern-Spirit. Was sind hier für exzellente Musiker am Werk. Wir hören wunderbare Grooves, vielschichtige Gitarrenarrangements, klasse Melodien, spüren die Spielfreude der Akteure, und werden mit ausnahmslos exzellentem Songmaterial verwöhnt. Die Truppe spielt wie aus einem Guß. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht von The Black Crowes und den Rolling Stones über The Allman Brothers Band und der Tedeschi Trucks Band, bis hin zu The Band, Little Feat, The Band Of Heathens und Will Hoge. Mit am Start sind im übrigen noch eine ganze Schaar illustrer, musikalischer Gäste, die entscheidend zu Gelingen dieses tollen Albuns beitragen, wie etwa ex-"Hippy" Tom Bukovac (mandolin), Sadler Vaden von Jason Isbell and the 400 Unit (guitar), Audley Freed (guitar), Robbie Crowell (piano, organ), Spencer Cullim (pedal steel), Mickey Raphael (harmonica), und viele mehr. Das Album beginnt mit dem herrlichen Roots-/Groove-Rocker "Don't wanna bring you down", der voller Jam- und Southern-Flair steckt, angesiedelt irgendwo zwischen dem absoluten Band of Heathens-Topmaterial und Little Feat. Ed Jurdi, Nick Govrik und Amber Woodhouse steuern allesamt Lead Gesangs-Passagen bei (auch bei vielen anderen Tracks ist das so) und brillieren mit prächtigen Harmonies. Die Melodie ist blendend, der Groove unwiderstehlich (tolle Percussion). Wunderbar auch die bestens eingefügten Slideguitar-Momente und das entsprechend integrierte Piano. Welch ein famoser Auftakt, was für ein Spirit! Und auf diesem hohen Niveau geht es weiter. Zum Beispiel mit dem mächtig funky rockenden, mittendrin von einem kleinen Blues-Break und Gitarrensolo unterbrochenen, kernigen "The butcher's daughter", dem hinreißend schönen, von herrlicher Pedal Steel Guitar durchzogenen, fast ein wenig an die legendären New Riders of the Purple Sage erinnernden Americana-/Countryrocker "Strung out on the pain" (toller, klarer Sound, großartiger Gesang von Jurdi und Woodhouse), dem rattenscharfen, drückenden, mit pumpenden funky Grooves aufwartenden, sehr jammig und psychedelisch inszenierten, 8-minütigen "Born to be blue" (dennoch klasse strukturiert und mit abermals starkem Gesang), dem dampfenden, von satten, erdigen, bluesigen Gitarrenriffs ala Stones und Black Crowes bestimmten, Southern-inspirierten Rootsrocker "Full circle and then some" (glühendes Gitarrensolo), der wunderbaren, Slide-getränkte Americana-Nummer "The door", oder auch der traumhaft schönen, von Nick Govrik vorgetragenen, mit toller Harmonica und Mandoline, sowie sehr schönen Gitarren verfeinerten Americana-Nummer "Goddamn Hurricane" (klingt fast wie ein bislang unentdecktes Juwel aus dem Fundus der legendären The Band), und, und, und. Ohne jeden Zweifel, dies ist eine bemerkenswerte, immens beeidruckente und starke, neue Standortbestimmung von Trigger Hippy! Ein echtes Statement, gepaart mit jeder Menge Vorfreude auf das, was da, ob des großen, vielversprechenden Potentials, in Zukunft noch kommen möge. Hoffentlich hält die Formation diesmal lange durch. Ganz, ganz großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wanna Bring You Down - 4:54
2. The Butcher's Daughter - 3:24
3. Strung out on the Pain - 3:34
4. Born to Be Blue - 8:25
5. The Door - 5:39
6. Full Circle and Then Some - 4:11
7. Dandelion - 4:10
8. Goddamn Hurricane - 4:05
9. Long Lost Friend - 4:33
10. One of Them - 2:48
11. Low Down Country Song - 4:59
12. Paving the Road - 3:36

Art-Nr.: 9907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't wanna bring you down
The butcher's daughter
Strung out on the pain
Born to be blue
The door
Full circle and then some
Goddamn hurricane

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Trigger Hippy - same [2014]
Trigger Hippy - "what a helluva band"! Man darf infolge der bereits großen Verdienste und des hohen Bekanntheitsgrades der einzelnen Mitglieder von Trigger Hippy sicher auch hier wieder den so gern verwendeten Begriff "Supergroup" anführen, doch in diesem Fall muss wirklich alles negativbehaftete dieser Bezeichnung über Bord geworfen werden. Trigger Hippy sind eine Wahnsinns-Truppe mit einem grandiosen Debut! Mit ihrem genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, Funk-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises, gelingt diesen "soulful rockers" aus Nashville ein faszinierendes, musikalisches Gebräu aus 11 erstklassigen Songs, ohne auch nur den Hauch einer Schwachstelle.Und, auch das ist stets zu hören, "it's all Southern music", wie der Gründer und Initiator der Band, Drummer Steve Gorman, einst auch Mitbegründer der jetzt schon legendären The Black Crowes, ausdrücklich betont. Zu den weiteren Mitgliedern der "Hippys" gehören neben Gorman der famose Bassist und Songwriter Nick Govrik, der als einer der meist beschäftigtsten Nashville Session-Gitarristen schon auf "Tausenden" von Studioalben zu hörende Saitenakrobat Tom Bukovac an der Lead Gitarre, der begnadete Keyboarder, Gitarrist und Sänger Jackie Greene, der u. a. bei den letzten Gigs der Black Crowes neben Rich Robinson die zweite Gitarre bediente, sowie die großartige Sängerin Joan Osborne, die nicht nur durch ihren ewig jungen Hit "One of us" bekannt wurde, sondern auch in der Jamrock-Szene einen großen Namen hat, vor allem durch ihre Live-Auftritte mit den restlichen Grateful Dead-Mitgliedern nach dem Tod von Jerry Garcia, The Dead. Was diese Fünf auf die Beine stellen, ist brillant. Sie sind ein Musterbeispiel dafür, wie aus 5 Individualisten, aus 5 genialen Einzelkönnern, ein ungemein stark harmonisierendes Ensemble werden kann. Die Truppe spielt wie aus einem Guss zusammen. Es wirkt, als stünden die schon seit Jahren gemeinsam auf der Bühne. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht natürlich von The Black Crowes über Gov't Mule, The Allman Brothers Band bis zur Tedeschi Trucks Band und den Hard Working Americans, aber auch von The Band, Little Feat, über Delaney & Bonnie und Marvin Gaye, bis hin zu Bonnie Raitt. Was die einzelnen Leute an ihren Instrumenten einbringen, ist bärenstark. Bukovac's Gitarrenspiel ist rau, saftig, erdig, fett, prägnant, Greene's Gitarrenspiel steht dem in nichts nach, wenngleich er sich zumeiste mit wundervollen Orgel-Ergänzungen einbringt, und die Rhythmus-Sektion ist einfach Weltklasse (Gorman zählt mit seinem John Bonham-kompatiblen Stil unter vielen Experten zu den besten Rock-Drummern der Gegenwart). Doch als ganz großes Kapital der Band muss auch der Gesang angesehen werden, Jackie Greene und Joan Osborne übernehmen gemeinsam den Lead Gesang, manchmal solo, oft abwechselnd innerhalb eines Stückes, manchmal zusammen im "Chorus". Beide singen fantastisch. Alles, Gesang und Musik, klingt ungemein inspiriert, voller Seele und Leidenschaft gleichzeitig, sehr groovy und hochgradig melodisch. Was verbreiten die nur für einen Spirit. Und die Brise des Südens weht allgegenwärtig. Los geht's mit dem famosen "Rise up singing", einem toll groovenden, bluesigen, southern-souligen Rootsrocker mit einem feinen "Swamp meets Motown"-Flair. Jackie Greene spielt eine bärenstarke Hammond Orgel und singt die Nummer im Duett mit Joan Osborne voller "Soul" und Hingabe. Tom Bukovac glänzt am Ende des Stückes mit einem glühenden, zündenden Gitarrensolo. Ein Mörder-Auftakt! Deutlich härter und rockiger wird's bei dem saustarken "Turpentine", Raue, bluesige Double Lead-Riffs zum Intro, dann entwickelt sich ein voller The Black Crowes- und The Allman Brothers Band-Inspiration steckender Jam-/Southern-/Rootsrocker, dem sicher auch die Gov't Mule- und Tedeschi Traucks Band-Klientel voller Begeisterung zuhören wird, wenngleich Trigger Hippy hier deutlich "tougher" agieren als Derek Trucks und Susan Tedeschi mit Kollegen. Bukovac und Greene liefern einen "brennenden" Saiten-Job mit tollen Soli ab. Track Nummer 3 ist die voller Soul steckende, traumhaft schöne Southern-Ballade "Heartache on the line", in Szene gesetzt in einem großartigen Gewand aus wohligen Orgel- und Gitarrenklängen, dazu mit hinreissendem Gesang von Osborne und Greene. Joan Osborne hat in ihrer gesamten Karriere noch nicht so "rau" und "soulful" geklungen wie hier. Da kann sogar eine Bonnie Raitt in Top-Form kaum mithalten. Was für ein Feeling! Was für ein wundervoller "Tennessee-/Kentucky-/Southern-Smell"! Bei den beiden folgenden Stücken rockt es wieder ordentlich. Das packende "Cave hill cemetary" kommt in bestem Gov't Mule-/Little Feat-Groove, sehr jammig, mit tollen Orgel-Fills und fetter Lead Gitarre und "Tennessee mud" ist ein voller Drive nach vorn gehender, knackiger Roots-/Southernrocker, der irgendwie an einen rauen John Hiatt und kraftvolle Lynyrd Skynyrd erinnert. So geht das bis zum Ende weiter. Die Band spielt auf einem unglaublichen Niveau. Hoffentlich bleibt diese Truppe noch lange zusammen. Nach diesem fulminanten Debut zu urteilen, scheint deren Potential schier unerschöpflich zu sein. Trigger Hippy werden mit ihrem Debut ohne jeden Zweifel bei den Jahresend-Rankings zu den besten Roots-/Southern-/Soul-/Jamrock-Releases 2014 ein gewaltiges Wörtchen mitreden. Brillant!

Das komplette Tracklisting:

1. Rise Up Singing - 5:04
2. Turpentine - 4:31
3. Heartache On The Line - 5:48
4. Cave Hill Cemetery - 4:19
5. Tennessee Mud - 5:31
6. Pretty Mess - 3:12
7. Pocahontas - 3:46
8. Dry County - 6:35
9. Nothing New - 3:14
10. Ain't Persuaded Yet - 5:38
11. Adelaide - 4:54

Art-Nr.: 8687
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rise up singing
Turpentine
Heartache on the line
Cave hill cemetary
Tennessee mud
Pretty mess
Dry county

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Tritt, Travis - down the road i go [2000]
Klasse neues Album von Tritt und Label-Debut bei Sony. "Southern-influenced" New Country des Mannes aus Georgia mit einer gesunden Mischung aus Powerballaden und Rockern mit Ausflügen in die rootsigen Gefilde des Acoustic Blues! Schon das erste Stück, der Titel-Song "Down the road I go", beeindruckt mit Textfragmenten, wie "All I need is cigarettes, guitars and gasoline" und jeder Menge Southern-Blues-feeling, durchzogen von einer herrlichen Acoustic-Slide-Gitarre. Die aktuelle Single "Best of intentions", eine Ballade in der Tradition von "Anymore" oder "Help me hold on" hat ihn auch wieder hoch in die Charts katapultiert. Der musikalische Cousin von Lynyrd Skynyrd verkörpert eindrucksvoll den "Ramblin man", ewigen "Looser" und "Outlaw", der aber nie verzweifelt, und immer die postiven Seiten des Lebens sieht und genießt. So klingt auch seine Musik. 2 Stücke sind co-komponiert von Charlie Daniels, so das "Dixie/Rock'n Roll"-Finale "Southbound train". Ausgesprochen gelungene Songauswahl. Starkes Teil!

Art-Nr.: 1654
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Tritt, Travis - live on soundstage ~ cd + dvd-set [2019]
CD & DVD-Set! Bärenstarker Konzertmitschnitt von Travis Tritt und seiner exzellenten Band, der im Rahmen eines Auftrittes im Jahre 2003 in Chicago für die amerikanische "Soundstage"-Serie mitgeschnitten wurde. Tritt war damals bereits auf dem Top-Level seiner Karriere angelangt, hatte unzählige Hits in den Charts und riß die Fans bei seinen gefeierten Live-Shows mit. Das spiegelen diese nun veröffentlichte CD und DVD auf beeindruckende Art und Weise wider. Das ist powervoller, von fetten Gitarren bestimmter Country, Outlaw-Country und "southern-fried" Countryrock, der seinerzeit, ähnlich wie bei Montgomery Gentry, sowohl die "Real Coountry"-, als auch die Southernrock-Gemeinde begeisterte - und es natürlich auch heute noch tut. Tritt's Musik und seine Performance, das merkt man sofort, wenn man diese CD einlegt oder die DVD anschaut, läßt den Funken unmittelbar wieder überspringen. Sie hat nichts, aber auch gar nichts von ihrem Reiz verloren, Gleich der Opener "Put some drive in your country", ist ein waschechter Outlaw-/Southern Countryrocker voller mächtiger E-Gitarren (herrliche Slide), der einen sofort mitreißt. Grandios auch beispielsweise die unwiderstehlich schöne, traumhaft melodische Ballade "I'm gonna be somebody" oder die tolle Live-Fassung seines ewig jungen und frischen Countryhits "It's a great day to be alive". Es ist ein super Auftritt von Travis Tritt und seiner Band! Das alles kommt in exzellenter Sound- und Bildqualität. Großartig, dass diese Show nun nach so vielen Jahren in dieser Form veröffentlicht wurde.
Die DVD ist "code free" und auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1 (CD):
1. Put Some Drive in Your Country - 4:52
2. I'm Gonna Be Somebody - 4:34
3. Where Corn Don't Grow - 3:39
4. Anymore - 4:09
5. Love of a Woman - 3:37
6. Here's a Quarter Call Someone Who Cares - 3:20
7. Modern Day Bonnie and Clyde - 4:38
8. T-r-o-u-b-l-e -4:21
9. Can't Tell Me Nothin' - 3:20
10. Strong Enough To Be Your Man - 4:15
11. It's a Great Day to Be Alive - 4:32

Art-Nr.: 9764
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Tritt, Travis - set in stone [2021]
Wow! Travis Tritt ist zurück mit einem baumstarken Comeback-Album. "Set in Stone", im übrigen erstklassig produziert von dem mega angesagten Dave Cobb (u. a. Jason Isbell and the 400 Unit, Whiskey Myers, Chris Stapleton, The Highwomen) heißt das Teil, das alles wieder zum Vorschein bringt, was ihn in der Blüte seiner Karriere in den Neunzigern und Anfang der 2000er ausgezeichnet hat: Handgemachter, grundehrlicher "Honky Tonkin', Outlaw- and Southern rockin' Country" der Extraklasse. Auch nach ewig langer Pause ist der Mann aus Marietta/Georgia noch ganz der Alte. Vor allem lässt der bereits seit seinen Anfängen auch in der Southern Rock-Szene äußerst hoch geschätzte Tritt beim neuen Album seine herkunftsbedingte Southern Rock-Seele wieder ordentlich durchklingen. Ihm gelingt hier eine exzellente Balance zwischen einigen herausragenden, kernigen, voller Energie steckenden, Gitarren-betonten Southern-Rockern (schon der bärenstarke Opener "Stand your ground" mit seinen grandiosen Twin Leads und fulminanten Allman Betts Band-mäßigen E-Gitarren dürfte die Southern Rock-Klientel zu Freudensprüngen veranlassen) und ein paar wunderbaren New Country-/Outlaw-Country-Balladen. Für die herausragende Gitarrenarbeit während des gesamten Albums zeichnet Gitarrenzauberer Leroy Powell (Gitarrist der Shooter Jennings Band in Shooter's Anfangsjahren, einige erinnern sich bestimmt auch noch an die großartigen Leroy Powell and The Messengers), der einen Wahnsinnsjob an der Lead Gitarre (Twin Leads), Pedal Steel, akustischen Gitarre abliefert. Zu den weiteren Songperlen, neben dem schon erwähnten Opener, gehören u. a. die jede Menge Southern-Spirit verbeitende, traumhaft melodische, sehr frische Country-Ballade "Set in stone" (hinreißendes Pedal Steel-Spiel von Leroy Powell, tolle Backing Vocals von Bekka Bramlett), der an swampige Lynyrd Skynyrd erinnernde Southern Rocker "Ghost Town Nation" (erneut starke Twin Leads, herrliches, rockiges Outlaw Country-Feeling), die pure, auf Waylon Jennings' Spuren wandelnde Outlaw Country-Ballade "Smoke in a bar" (Fiddle, klasse Pedal Steel, großartiges Honky Tonk-Piano, tolle Melodie), der forsche, erdige Outlaw-Countryrocker "They don't make 'em like that no more" (starke E-Gitarrenlicks, klimperndes Piano), das kernige, southern-rockige "Southern man" (glühendes Gitarrensolo), das ein wenig an Kris Kristofferson erinnernde "Ain't who I was", wie auch das schön groovende "Way down in Georgia". Von der ersten bis zur letzten Sekunde dieses Werkes hören wir einen blendend aufgelegten Travis Tritt. Das hat uns schon ein bißchen gefehlt in den letzten Jahren. Doch jetzt ist er zurück und er begeistert seine Fans wie eh und je. Was für ein prächtiges, neues Album von Travis Tritt.

Das komplette Tracklisting:

1. Stand Your Ground - 3:42
2. Set In Stone - 3:04
3. Ghost Town Nation - 3:04
4. Smoke In A Bar - 4:22
5. Leave This World - 3:24
6. They Don't Make 'Em Like That No More - 2:47
7. Better Off Dead - 5:05
8. Southern Man - 3:02
9. Open Line - 4:19
10. Ain't Who I Was - 4:12
11. Way Down In Georgia - 3:49

Art-Nr.: 10317
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Stand your ground
Set in stone
Ghost town nation
Smoke in a bar
They don't make 'em like that no more
Southern man
Ain't who I was
Way down in Georgia

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Tritt, Travis - the calm after... [2013]
Travis Tritts erstes Album seines neuen Labels "Post Oak Recordings" ist die Wiederveröffentlichung seines bis dato letzten Werkes aus dem Jahre 2007, plus zwei brandneue Tracks. "The storm" hieß das Album damals, das allerdings relativ schnell wieder aus den Regalen verschwand, da es wegen rechtlicher Differenzen mit Tritts altem Label gestrichen wurde. Nun ist dieses klasse Teil endlich wieder erhältlich, und zwar komplett remastered, und, wie gesagt mit zwei vollkommen neuen Tracks - und die haben es in sich. Das erste neue Stück isr eine exzellente Coverversion des alten Achtziger Jahre-Klassikers von Patty Smyth und Don Henley, "Sometimes love just ain't enough", den Tritt hier mit seiner 15-jährigen Tochter Tyker Resse als Duettpartnerin vorträgt. Die junge Dame macht das großartig. So wie Tyler Reese hier in Erscheinung trott, darf man wohl davon ausgehen, dass auch sie das Potential für eine große Karriere hat. Die zweite neue Nummer ist ebenfalls ein Cover, und zwar eine brodelnde Fassung des alten Faces-Heulers "Stay with me", den Tritt hier ordentlich southernrockig zum Besten gibt. Endlich wieder neues Material von Travis Tritt - auch wenn's "nur" diese remasterte Wiederveröffentlichung mit den zwei tollen, neuen Stücken ist. Aber er verspricht im Booklet jede Menge weiteres, neues Material. Die Vorfreude darauf wächst - und diese Teil ist der perfekte Anheizer dafür...

Das komplette Tracklisting:

1. Mudcat Moan Prelude / You Never Take Me Dancing - 5:29
2. (I Wanna) Feel Too Much - 4:03
3. Doesn't the Good Outweigh the Bad - 4:23
4. Sometimes Love Just Ain't Enough (Feat. Tyler Reese Tritt) - 4:50
5. What If Love Hangs On - 4:02
6. Rub off on Me - 4:40
7. Stay with Me - 4:41
8. Something Stronger Than Me - 3:39
9. The Storm - 4:42
10. I Don't Know How I Got By - 3:45
11. The Pressure Is On - 3:54
12. Should've Listened - 3:30
13. High Time for Gettin' Down - 2:43
14. Somehow, Somewhere, Someway 5:43

Art-Nr.: 8230
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sometimes love just ain't enough
Stay with me

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Tritt, Travis - the very best of [2007]
Für den weiteren Verlauf des Jahres 2007 kündigt der Mann aus Georgia sein mit Spannung erwartetes, neues Studioalbum auf dem noch recht "jungen" Independent Label "Category 5" an, doch die Wartezeit bis dahin wird uns mit dieser wirklich prächtig zusammengestellten "Best of"-Scheibe (auf "Rhino") angenehm "versüsst"! Satte 74 Minuten Spielzeit und die stattliche Anzahl von 20 Songs zeigen einen wunderbaren Querschnitt der bisherigen Schaffensphase dieses "rowdy rough-edged" New Country-Recken, dessen Intensität es immer war und ist, neben der Wahrung der Country-Traditionen auch seine "Southern(rock)-Seele" zu offenbaren. Neben vielen Hits und auch weniger bekannten Nummern aus seinen zahlreichen Alben enthält die Compilatioon auch seltenere Titel, wie beispielsweise seine saustarke Coverversion des Eagles-Klassikers "Take it easy" von der Eagles Tribute-CD "Common thread" oder das tolle Duett mit Marty Stuart, "This one's gonna hurt you (for a long, long time)", das bislang nur auf Marty Stuart's gleichnamigem Werk erhältlich war - eben Titel, die bis dato nicht auf regulären Travis Tritt-Alben zu finden waren.
Die Tracks im einzelnen:
1.It's a Great Day to Be Alive - 4:02
2.Take It Easy - 3:33
3.Here's a Quarter (Call Someone Who Cares) - 2:33
4.Anymore - 3:47
5.Country Club - 3:12
6.Help Me Hold On - 4:02
7.Where Corn Don't Grow - 3:32
8.Best of Intentions - 4:19
9.I'm Gonna Be Somebody - 4:06
10.Can I Trust You with My Heart - 3:34
11.Foolish Pride - 4:21
12.Lord Have Mercy on the Working Man - 4:56
13.Nothing Short of Dying - 3:52
14.More Than You'll Ever Know - 3:29
15.Sometimes She Forgets [Single Version] - 3:48 (Steve Earle-Cover)
16.This One's Gonna Hurt You (For a Long, Long Time) - 3:30
17.Tell Me I Was Dreaming [Single Version] - 3:46
18.Drift Off to Dream [Edit][Edit] - 3:44
19.The Whiskey Ain't Workin' - 2:41
20.T-R-O-U-B-L-E - 3:01
Weiteres, kleines, aber sehr interessantes Detail im Booklet: Travis Tritt gibt zu jedem einzelnen Song einen persönlichen Kommentar ab, welche Erinnerungen er an den jeweiligen Song hat und warum er auf diesem Album zu finden ist. Klasse! Für Fans die ultimative Tritt-Compilation und für Neueinsteiger, die es endlich mal mit ihm "versuchen" wollen, gibt es sowieso nichts besseres!

Art-Nr.: 4725
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Trongone Band, The - keys to the house [2017]
Großartig! Welch ein neuer, frischer, hell funkelnder, höchst vielversprechender Stern am Firnament des "Southern Rock ‘n’ Soul und Americana Jam"-Universums! The Trongone Band um die beiden Brüder Andrew (guitars, vocals) und Johnny Trongone (drums) aus Richmond/Virginia (vervollständigt wird das Quartett durch den herausragenden Keyboarder und zweiten Sänger Ben White, sowie Bassmann Todd Herrington, der das Album auch in einem erstklassigen Sound produzierte) sind mit der Maxime zusammengekommen "to create an old-school and all-in-the-family sound reminiscent of The Allman Brothers Band while still keeping it fresh with their cutting edge original compositions that also infuse funk and blues into the mix”, wie es ein amerikanischer Rezensent formulierte. Das trifft es nahezu exakt. Ausgestattet mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten gelingt der Truppe mit "Keys to the house" in der Tat ein Album, das sowohl die Southern Rock-Fraktion, als auch die Rootsrock-, Americana, und Blues-Interessierten geradezu begeistern wird. Neben den schon genannten "Allmans" hinterlassen vor allen Dingen legendäre Kollegen wie The Band, Little Feat, The Outlaws, auch die Stones und The Black Crowes ihre Spuren in der Musik der "Tongones", die ihren Stücken allerdings auch ganz klar ihren eigenen Stempel aufdrücken. Bestechend starkes Songwriting, fühlbare Spielfreude, tolle Melodien und genauso eingängige, wie spannende Arrangements prägen die Songs, ebenso wie wunderbarer Lead- und Harmonie-Gesang, sowie das begnadete, den Sound der Band immer wieder prägende Zusammenspiel zwischen erdiger Lead Gitarre (auch Slide) mit Orgel und Piano. Und diese Grooves - einfach herrlich! Schon der Opener ist eine "Killer"-Nummer: "Blind" heißt das mit satt klingender Orgel und erdigen, southernrockigen Gitarrenriffs ausgestattete Stück, das nicht nur die Follower der legendären The Black Crowes begeistern dürfte. Hier "riecht" man förmlich den Duft des amerikanischen Südens. Dann mit "Anne Marie" gleich die nächste Songperle: Traumhafte Harmoniegesänge, bärenstarkes Lead Gitarrenspiel von Andrew Trongone (tolles Solo, starke Slide), die sich unwiderstehlich ins Ohr einschleichende Melodie und der flockige Rhythmus prägen diesen "souther-fueled" Retro Country-/Americana-Rocker, der in sich Indikatoren solcher Generationen-übergreifender Bands wie Poco, Pure Prairie League, The Outlaws und The Band Of Heathens vereint. Das ist die pure Wonne. Und es geht so weiter. Auf dem kompletten Album findet man nicht einen einzigen schwachen Song. Nehmen wir beispielsweise den toll groovenden, mit starkem Gitarren-/Piano-Wechselspiel aufwartenden, The Band-inspirierten Rootsrocker "Not coming home", den buesigen, swampigen, rootsigen, viel Feuer und ein prächtiges Jam-Feeling verbreitenden Southern Rocker "Nothing to lose" (tolle Songstruktur, erstklassiges Gitarren-/Slide-Spiel), oder die gefühlvoll zwischen der DNA von Little Feat's Lowell George und The Band hin und her balancierende, hinreißend schöne Retro-/Roots-/Southern-Ballade "Canyoun road" (wunderbares Piano-Intro, fantastischer Gesang, grandioses Zusammenspiel von E-Gitarre und Orgel) - ein Highlight jagt das nächste. Die Trongone Band verfügt in ihrer Heimat bereits über eine große Fanbase, die nach diesem Debutalbum und ihrer immensen Live-Präsenz ohne jeden Zweifel weiterhin rasant wachsen wird. Vollkommen zu Recht! Allerfeinster Southern Roots-, Americana-, Jam-Rock der Extraklasse! Zweifellos ein absolutes (vielleicht sogar DAS) Genre-Highlight des Jahres.

Das komplette Tracklisting:

1. Blind - 3:54
2. Anne Marie - 4:51
3. Straight to Hell - 4:03
4. Not Coming Home - 3:34
5. Nothing to Lose - 3:43
6. Canyon Road - 4:14
7. Another Lost Rambler - 4:21
8. Love Away - 4:21
9. Ain't It Funny - 3:13

Art-Nr.: 9685
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Blind
Anne Marie
Straight to hell
Not coming home
Nothing to lose
Canyon road
Love away

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Trooper, Greg - floating [2003]
Wenn man das recht umfangreiche, mit allen Texten ausgestattete Booklet von Greg Trooper's neuem Album aufschlägt, so stößt man erst einmal auf eine ausführliche Einleitung, geschrieben von niemand Geringerem als Steve Earle, der sich in diesem Essay über die außergewöhnlichen Singer-Songwriter-Qualitäten des über die Umwege Kansas und Austin jetzt in Nashville gelandeten Mannes aus Little Silver/New Jersey ausläßt. Nicht nur Steve Earle zählt sich zu den großen Fans von Greg Trooper. Lange schon gilt der bereits auf eine rund 17-jährige Aufnahmekarriere zurückblickende Singer-Songwriter als einer der Anerkanntesten des Roots-/Americana-Genres, dessen Songs bereits von Leuten wie Robert Earl keen, Billy Bragg, Vince Gill oder eben Steve Earle aufgenommen wurden. Zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt er Künstler wie Johnny Cash, Bob Dylan, Townes van Zandt, Van Morrison oder Steve Goodman. "Floating" ist Greg Trooper's emotionalste und ambitionierste Veröffentlichung bislang. Ein großartiges Album feinster Songs, zuweilen recht rockig intoniert, dann wieder im semi-akustischen Gewand, mal folkig, mal sehr country-orientiert, aber immer ungemein rootsig. Die Basis des Albums ist mit seiner Band im Studio live eingespielt worden. Den Sound hat man anschließend weitgehend in seinem Ursprung belassen, sodaß dieses Live-Feeling in einer sehr charmant wirkenden, intimen Atmosphäre, verbunden mit einem herrlich rohen und rauhen Flair, prächtig rüberkommt. Greg Trooper gehört zu den musikalischen Erzählern, die Wert darauf legen, daß die Zuhörer sie auch problemlos verstehen. So sind seine wunderbaren Texte auch nicht vollgepackt mit literarischen Feinheiten, sondern geprägt von der einfachen Sprache - mit möglichst wenig Worten möglichst viel zu sagen. Auch auf die musikalische Ausrichtung trifft das zu. Reichhaltig instrumentiert, ist der Sound aber gleichzeitig, als sei durch eine Art Filter alles Überflüssige sofort abgestoßen worden, auf das Pure und Wesentliche beschränkt. So sagt er auch selbst über "Floating": "I hope this album shows that I've learned how to say more by not trying to say so much". Eröffnet wird der Reigen mit dem großartigen, rockigen Midtempo-Americana-Track "The road so long", der, ausgestattet mit einer samtweichen Hammond-Basis, mit schönen E-Gitarren, groovendem E-Piano und einem extrem rootsigen Drumming gleich auf der ganzen Linie überzeugt. Greg Trooper's Stimme ist nicht aufpeitschend, sondern eher angenehm ruhig, aber dennoch kräftig, mit einem rootsigen Akzent, der irgendwo zwischen Jersey und dem staubigen Texas zu liegen scheint. Herrlich melodisch und wunderbar entspannt geht es mit der prächtigen Alternate Country-/Countryrock-Nummer "When my tears break through" weiter, die in allerbester Buddy Miller-Tradition aus den Lautsprechern tönt. Buddy selbst spielt übrigens bei diesem Track Gitarre und singt im Background! Klasse auch die flotte, akustische Country/Singer-Songwriter-Nummer "Lucky that way" in ihrem dezent grassigen Flair, begleitet von großartiger Mandoline, Fiddle und dezenter, staubtrockener Percussion. Oder das federleichte Titelstück "Floating", dessen akustische Basis mit einer sehr angenehmen, dezent halligen, zurückhaltend eingesetzten E-Gitarre angereichert ist - einfach klasse! Der pure Roots Rock'n Roller kommt dann bei "Hummingbird" zum Vorschein, das tolle "From only you" wird von schönen Mandolinen und einem feinen Akkordeon begleitet, und über das excellente "Muhammad Ali (the meaning of Christmas)" sagt Steve Earle: "Last year I taped a TV-Show with Troop and some other songwriters sitting around in a circle singing songs, and Troop played Muhammad Ali - and I immediately went home and learn it!" Ein sehr starkes Roots-/Americana-/Singer-Songwriter-Album eines Künstlers der zu den Interessantesten der Szene gezählt werden muß. Verantwortlich für die klasse Produktion zeichnet Phil Madeira, der auch Gitarre spielt und einige Keyboard-Parts übernommen hat. Congratulation Troop! Spitze!

Art-Nr.: 1919
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When my tears break through
December skies
Muhammad Ali

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