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Waco Brothers - going down in history [2016]
Chicago's Waco Brothers, die grandiose, Energie-geladene Rootsrock-Formation um Jon Langford, den ehemaligen Frontmann der englischen Punk-Helden "The Mekons" sind zurück im Rampenlicht mit einem, im wahrsten Sinne des Wortes, Kracher von einem Album. "Going down in history" ist eine packende, ungemein dynamische, raue, erdige, sehr, sehr knackige "Tour De Force" durch die Gefilde des ungezähmten Gitarren-Rootsrocks, Americana-Rocks und Alternate Countryrocks, das die sprichwörtliche "Schwarte nur so kracht". Hier wird wirklich gerockt - und wie! Tolles, hervorragend hängen bleibendes Songmaterial und ein satter, genauso rauer, wie glasklar und punktgenau produzierter Gitarrensound bestimmen das Album von vorn bis hinten. Die "Wacos" rocken in etwa auf der Schiene solcher Seelenverwandter wir Dan Baird, den Bottle Rockets, Old 97's & Co., mit einem Hauch britischer Einflüsse ala Rockpile. Macht einfach tierisch Laune. Enthalten ist eine furiose Coverversion des legendären Small Faces-Hits "All of nothing", sowie eine herrlich melodische, rootsige Fassung von Jon Dee Grahams Americana-/Country-Nummer "Orphan song". Also Leute, Lautstärkeregler auf einen amtlichen Pegel drehen und die Waco Brothers voller Power losrocken lassen - das ist ein Fest!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Everything that Jon Langford does outside The Mekons represents a part of his creative identity that isn't addressed in the group he founded in Leeds, England four decades ago. With the Waco Brothers, Langford and his deliberately motley crew (guitarist Dean Schlabowske, bassist Alan Doughty, mandolinist Tracy Dear and drummer Joe Camarillo) have explored the nexus of punk and country, cross pollinating the qualities they don't have in common and amplifying the things they share. The raucous, incendiary tumult that has resulted from The Wacos' crash at that intersection has filled eight studio albums and a fascinating collaboration with Paul Burch (2012's "Great Chicago Fire"), but to this point, the Wacos have only occasionally accessed their astonishing live power in the studio. With "Going Down in History," the quintet has finally harnessed the live energy that was so unceremoniously and gloriously presented on their 2008 live album, "Waco Express." "Going Down in History" jolts to life with the ringing first chords and galloping rhythm of "DIYBYOB" and its irresistible opening lyrical volley; "This is the first track from the last album/No one knows which way this ship will head/Sailors take warning, red eyes in the morning/You can't kill us, we're already dead." For the next half hour, the Wacos rarely left their hobnail boots off the gas pedal, roaring through the Bo Diddley-on-amphetamines chest-thump of "We Know It," the blistering swing of "Receiver" and the insistent tribal SOS of "Building Our Own Prison." Even their relatively lower key reading of the Small Faces' "All or Nothing" - the whole album is dedicated to late friend and Faces keyboardist Ian McLagan - bristles with an overt power that explodes at song's end, dissipating its melancholy theme. 20 years in and the Waco Brothers have created their defining album with "Going Down in History;" if you're not spent after this half-hour workout, well, there's always the repeat button. Use it at your own risk. (Brian Baker / Country Standard Time)

Das komplette Tracklisting:

1. Diybyob - 2:59
2. We Know It - 3:13
3. Receiver - 2:47
4. Building Our Own Prison - 2:46
5. All or Nothing - 2:57
6. Had Enough - 2:13
7. Lucky Fool - 2:54
8. Going Down in History - 3:05
9. Devil's Day - 3:18
10. Orphan Song - 2:45

Art-Nr.: 9110
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Diybyob
Building your own prison
All or nothing
Lucky fool
Going down in history
Devil's day
Orphan song

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Wade, Morgan - reckless [2021]
Die großartige Singer/Songwriterin Morgan Wade wuchs in dem kleinen Nest Floyd im Herzen von Southwest Virginia auf, in der selben Appalachia-Region, wo auch die Carter Family und die Stanley Brothers ihren Ursprung haben - und ihre klasse Stimme, "a raspy soprano drenched in twang", ist klar von dieser Gegend geformt. Hier spielen Bluegrass und die Countrymusic der Blue Ridge Mountains eine große Rolle. Doch die 26-jährige Morgan, die sich in ihrer Jugend auch viel mit klassischem Rock, Pop und Punk beschäftigte, ist alles andere, als eine solche Künstlerin. Sie möchte nicht typisiert werden. Im vergangenen Jahr begegnete Sadler Vaden, etatmäßiger, herausragender Gitarrist von Jason Isbell's Backing Band The 400 Unit, bei einem eigenen Festivalauftritt Morgan Wade, die direkt vor ihm spielte, und war von ihrer Darbietung geradezu fasziniert. Ea war der Beginn einer ungemein fruchtbaren Zusammenarbeit, die nun in Morgan's hervorragendem Debutalbum (vor einigen Jahren veröffentlichte sie schon einmal ein Album unter Morgan Wade & the Stepbrothers) mündete, das Vaden nicht nur zusammen mit Paul Ebersold (u. a. Drivin' N' Cryin') in einem wunderbar gitarrenlastigen Breitwandsound produzierte, nein, er spielte auch sämtliche Gitarrenparts höchst selbst ein, wie auch noch einige andere Instrumente und war bei einigen der Tracks zusätzlich kompositorisch beteiligt. Obwohl (Alternate)Countrymusic unverkennbar in der DNA der 10 durchweg sehr starken Songs vorhanden ist, so ist sie doch keineswegs die treibende Kraft. Wade's Rock- und Pop-Inspirationen spielen ebenso eine tragende Rolle, wie Vaden's großer Einfluß, der dem Album deutlich seinen musikalischen Stempel aufdrückt. So ist ein tolles Rootsrock-, -pop-, Americana-, Alternate Country-Album entstanden, dessen Musik gar nicht mal so weit von der entfernt ist, die Sadler Vaden auf seinem famosen, letztjährigen Soloalbum "Anybody ou there?" präsentierte. Und ausch Jason Isbell dient durchaus als Vergleichsgröße, ebenfalls wie Sheryl Crow, Elizabeth Cook und vielleicht ein "weiblicher" Ryan Adams. Das Songmaterial bleibt mit seinen starken Melodien und den von wunderbaren, vielschichtigen, saftig soundenden, klaren Gitarren bestimmten Arrangements prächtig hängen. Textlich durchaus intelligent, verarbeitet Morgan ihren Selbstfindungprozess nach für sie schwierigen Zeiten, in denen sie nicht so recht wusste, was sie eigentlich will. Alles wirkt sehr glaubwürdig und authentisch. Weitere hochkarätige Begleitmusiker sind neben Sadler Vaden u. a. dessen 400 Unit-Kumpels Jimbo Hart (Bass), Derry DeBorja (Keyboards), sowie Fred Eltringham (u. a. Lucinda Williams, Emmylou Harris) an den Drums. Das Album beginnt mit dem von herrlichen, breit angelegten Gitarren umgebenen, saftig soundenden, wunderbar melodischen Rootsrocker "Wilder days". Der Gitarrenwall, zwischen dem die Produzenten Vaden und Ebersold Morgan's Stimme, mit rootsig trocken zu Beginn und hallig poppig im Refrain, nahezu perfekt eingefangen haben, ist einfach toll. Saustarker Auftakt! In ähnlichem Fahrwasser befindet sich auch das exzellente "Other side". Tolle Melodie, rootsig, mit exquisiter Gitarrenummantelung und dezent, aber cool eingesetzten Keyboards. Sadler Vaden macht im Break seine Aufwartung mit einem unwiderstehlichen Sidegitarren-Solo. Fabelhaft! Mit dem fantastischen "Mend" präsentiert uns die im übrigen überaus reichhaltig tätowierte Miss Wade dann eine bittersüße, von toller Rhythmusarbeit getragene (Drums, Percussion) und von schönen Classic Rock-Einflüssen durchzogene, rootsige Americana-Ballade, bei der erneut die großartige Slideguitar-Begleitung von Mr. Vaden und die exzellente Melodik herausstechen. Im grrovigen Bereich zwischen Alternate Country, Roots und Americana-Pop bewegt sich das abermals mit herrlichen Gitarren bestückte "Take me away", während das Titelstück "Reckless" mit einem pulsierenden Beat und kraftvollen Refrain ordentlich rockt. Es folgt die flockige Americana-Nummer "Northern air", bis das Album mit der wunderbaren, zurückhaltend, aber sehr effektvoll instrumentierten, gar ein wenig an Jason Isbell's "Cover me up" erinnernden Americana-Ballade "Met you" endet, bei der Morgan noch einmal sehr eindrucksvoll demonstriert, über welch bemerkenswerte, kraftvolle Stimme sie verfügt. Keine Frage, Morgan Wade liefert mit "Reckless" ein ganz tolles, sehr reifes Rootsrock-, Americana-, Alternate Country-Album ab, das mit seinem prächtigen Gitarrensound ihre ganzen musikalischen Einflüsse, aber auch ihr großes Songwriting-Talent in 10 erstklassigen Songs offenbart. Super Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. Wilder Days - 4:11
2. Matches and Metaphors - 3:16
3. Other Side - 3:12
4. Don't Cry - 3:38
5. Mend - 4:53
6. Last Cigarette - 2:49
7. Take Me Away - 3:45
8. Reckless - 3:44
9. Northern Air - 4:51
10. Met You - 4:32

Art-Nr.: 10279
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Wilder days
Other side
Mend
Take me away
Reckless
Northern air
Met you

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Walker jr., Wheeler - redneck shit [2016]
"Redneck shit"! Was bekommen wir bei einem Country-Album mit solch einem, durchaus zweideutigen Titel wohl geliefert? Eines schon mal vorab: Prächtige, grandios in Szene gesetzte, facettenreiche, auf den Punkt gebrachte, traditionelle Countrymusic in ihrer unverfälschtesten, reinsten Form, im Geiste der großen "Honky Tonk Heroes" und "Country Outlaws" vergangener, goldener Country-Tage. Er ist jetzt schon ein Liebling der Independent-Presse, die Walker Wheller jr. eines der originellsten, "funniest" und zugleich provozierendsten Alben des Jahres attestiert. Denn dieser Mann spielt doch eine ganz "spezielle" Art der Countrymusic. Perfekt produziert von dem zur Zeit zu Recht groß gefeierten und grandiosen Produzenten Dave Cobb (u. a. Sturgill Simpson, Chris Stapleton, Jason Isbell) kommt die Musik natürlich in höchster Qualität, wie die der anderen Schützlinge Cobb's. Und dennoch gibt es ein gravierendes Unterscheidungsmerkmal - und zwar wegen der Texte. Walker's höchst spitzzüngige, politisch völlig unkorrekte und alles andere als jugendfreie Sprache steckt voller Flüche und pornographischer Ausdrücke, doch das ist einfach eine "Masche" des Protagonisten und niemals abfällig oder gar frauenfeindlich gemeint, wie er ausdrücklich betont. So sagt er beispielsweise über die hinreissend traditionelle Countryballade "Fuck you bitch": "This is not meant to be a derogatory statement against women, but an anthem for the broken-hearted". Diese Texte, die natürlich beim erzkonservativen Countryradio in Nashville verpönt sind, macht das Album natürlich, trotz aller puristischen Klänge, auf der anderen Seite wieder "alternativ" und progressiv. Doch wen diese Sprache nicht stört, der wird einfach mit einem absoluten musikalischen Country-Leckerbissen belohnt. Johnny Cash, Waylon Jennings, Hank Williams, Buck Owens und wie sie alle heißen, hinterlassen deutlich ihre Spuren. Walker Wheeler jr. betont zudem immer wieder deutlich, dass er mit dem heutigen Mainstream-Country Nashville's überhaupt nichts anfangen kann. Er liebt authentische, reine Countrymusic und präsentiert diese hier auf vielseitigste Art und Weise. Das geht von herrlichen Pedal Steel-getränkten Nummern über pure Honky Tonker, bis hin zu bluesigem Country. Wunderbares Gitarrenspiel (E-Gitarre, akustische Gitarre und, wie gesagt, Pedal Steel) bestimmt vorwiegend das musikalische Geschehen - genauso wie prächtige Songstrukturen und klasse Melodien. In höchstem Maße mitverantwortlich für das hervorragende Gelingen des Projektes sind neben Wheeler's klasse Stimme und seinem ebenso starken Songwriting auch die hoch begabten Begleitmusiker, allen voran der ehemalige Shooter Jennings-Sideman Leroy Powell, ein begnadeter Gitarrist, der mit seiner Band The Messengers bereits ein paar unter unseren Kunden hoch geschätzte, fett rockende Alben im Roots-/ Southern Rock-Bereich eingespielt hat. Also, alles passt! "Redneck shit" ist einfach ein klasse Countryalbum, an dem es musikalisch nichts zu mäkeln gibt. Im Gegenteil: "That's real Country at it's best". Walker Wheller jr. polarisiert wegen seiner Texte, aber diese Scheibe ist ein pures, "ass-kicking" Country-Juwel.

Das komplette Tracklisting:

1. Redneck Shit - 2:24
2. Beer, Weed, Cooches - 2:35
3. Family Tree - 3:19
4. Can't Fuck You off My Mind - 3:10
5. Fuck You Bitch - 3:22
6. Drop 'Em Out - 1:34
7. Eatin' Pussy/Kickin' Ass - 3:11
8. Fightin', Fuckin', Fartin' - 2:04
9. Better off Beatin' Off - 2:49
10. Sit on My Face - 4:18
11. Which One O' You Queers Gonna Suck My Dick? - 3:36

Art-Nr.: 9124
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Redneck shit
Beer, weed, cooches
Can't fuck you off my mind
Fuck you bitch
Eatin' pussy / kickin' ass
Better off beatin' off
Sit on my face

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Walker, Clay - a few questions [2003]
Siebtes (ohne "Greatest Hits" und "Christmas" mitzuzählen) Album des äußerst beliebten und erfolgreichen Clay Walker, - das erste für sein neues Label RCA - mit dem er nochmal richtig durchstartet. Nach 4 Platin-Alben und 2 Gold-Alben, zeigt der Texaner auch auf "A few questions", warum er in den USA zu den ganz Großen der aktuellen Neo-Traditional Szene zählt. Mit einer gesunden Mischung aus fetzigeren und etwas gediegeneren Songs liefert der Mann mit der großartigen Stimme, einmal mehr ein klasse Album mit purer Countrymusic ab, die, wie immer, klar auf die Alan Jackson-/ /George Strait-/ Tracy Byrd-, aber auch Keith Urban-Schiene ziehlt. Das Titelstück, eine mit Streichern angereicherte (bis auf einem weiteren Stück sind Streicher ansonsten Fehlanzeige) Ballade, ist bereits auf dem Weg Richtung Spitze der Billboard Country-Singles-Charts! Doch das wird mit Sicherheit nicht der einzige große Hit dieses Albums werden. Man denke nur an das starke, dezent rockende "Everybody needs love" mit seinem großartigen Country-Text, die wunderbar melodische, locker flockige, schön flotte Uptempo-Nummer "Sweet sun angel" mit ihren feinen Gitarren, die mit Dobro verzierte, semi-akustische, reine Country-Ballade "Jesus was a country boy", das knackige "Heaven leave the light on", den gut tanzbaren Roadhouse Country-Fetzer "I'm in the mood for you", oder den ganz großartigen Finaltrack des Albums "I can't forget her" - vielleicht der Höhepunkt dieses Werkes. Eine ganz wunderbare, flotte, lockere, herrlich dahin fließende, waschechte Country & Western-Nummer, ganz dezent mexikanisch angehaucht, mit schönen Gitarren und ebenso schöner Steel, sie es einfach verdient hätte, eine Nr. 1 zu werden. Die Clay Walker-Fans werden sehr zufrieden sein. Einmal mehr ein prima Album mit traditionell ausgerichteter, reiner Countrymusic!

Art-Nr.: 1967
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Walker, Clay - fall [2007]
Vier lange Jahre mußten die Fans des auch hierzulande äußerst beliebten Neo-Traditionalisten warten, bis endlich ein neues Album erscheint - und sie werden nicht enttäuscht! Clay Walker, jetzt bei dem "Curb"-Label unter Vertrag, präsentiert den Liebhabern traditionell ausgerichteter Countrymusic ein rundum gelungenes Werk, das schon beim Wahrnehmen des Produzenten eine tendenzielle Ausrichtung zu unverfälschtem Country erkennen lässt, denn niemand anders als Keith Stegall, normalerweise der "Hausproduzent" von Alan Jackson, saß diesmal an den Reglern. Da sich Clay Walker ohnehin nicht mit allzu poppigen Trends beschäftigt, sondern die reinen Countryklänge bevorzugt, hat sich dieses Team, wie man so schön sagt, "gesucht und gefunden". Eine dezente Southern-Brise weht durch die herlich melodische, relaxte, dennoch durchaus knackige, sehr traditionell verwurzelte New Country-Nummer "'Fore she was Mama", gleichzeitig auch die erste Single des Albums. Schöne Steeguitar-(Paul Franklin) und E-Gitarren-Linien (Brent Mason) winden sich genüßlich durch einen klasse Midtempo-Groove. Dieser starke Song ist der Auftakt zu einer ausgewogenen Mischung aus gefühlvollen Balladen (wie das emotionale, melodische, dennoch kraftvolle Titelstück "Fall", das Steel- und Fiddle-getränkte "You're my witness", oder das großartige, im Duett mit Freddy Fender vorgetragenen Remake des alten Klassikers "Before the next teardrop falls" in seinem klasse Border Country-/TexMex-Gewand), lockeren Midtempo-Tracks (wie das sehr frisch dahin fließende, wunderbar traditionelle, ein wenig an Merle Haggard oder Keith Whitley erinnernde "Miami and me" oder das in etwa im Fahrwasser von Kenny Chesney's "Beach-Country" schwimmende, lässige, sonnige "Mexico") und ein paar feinen, flotten Uptempo Honky Tonk-Dancefloor-Fegern (zum Beispiel das froh gelaunte, in einem feinen Fiddle-/Piano-/Steelguitar-Mantel steckende, mit klasse Gitarrenlicks gespickte, lockere "Workin' man" oder der knackige "pure Country-Hit" "Average Joe")! Clay Walker, der übrigens aus der gleichen Stadt wie der große George Jones stammt, nämlich aus Beaumont/Texas, knüpft mit "Fall" nahtlos an beste Hit-Tage an, die ihm etliche Platin-Alben einbrachten. Sehr erfreulich! Klopfen wir ihm, im übertragenen Sinne, dafür mal anerkennend auf die Schulter und werfen ihm ein cooles "Great job, man" hinterher- das hat er sich wirklich redlich verdient!

Art-Nr.: 4812
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Walker, Clay - greatest hits [2007]
1.What's It to You - 2:48
2.You're Beginning to Get to Me - 2:41
3.Live Until I Die - 2:49
4.This Woman and This Man - 4:23
5.Dreaming with My Eyes Open - 3:31
6.Rumor Has It - 3:09
7.Hypnotize the Moon - 3:39
8.Then What - 3:04
9.Where Do I Fit in the Picture - 3:56
10.If I Could Make a Living - 2:14
11.Ordinary People - 3:50
12.Only on Days That End in "Y" - 2:46
13.Watch This - 3:11
14.Who Needs You Baby - 2:47

Art-Nr.: 4912
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Walker, Django - down the road [2002]
Texas und seine Bands! Texas ist und bleibt das El Dorado des lockeren und unbeschwerten Countryrocks, von dem man schon glaubte, es gäbe ihn gar nicht mehr. Das nächste herausragende Beispiel dafür ist das junge Quartett um den fantastischen Sänger und Songschreiber Django Walker, Sohn des legendären Jerry Jeff Walker, die mit "Down the road" ein geradezu famoses Texas Country/Alternate Country /Countryrock/Americana-Highlight wie aus einem Guß abliefern. Was dieser Walker für Songs aus dem Ärmel schüttelt, ist schon mehr als beeindruckend. Mancher Kollege würde sich die Finger danach lecken. Dazu ist er ein wunderbarer Sänger und Geschichtenerzähler. Die Musik der Jungs entspricht vielleicht im weitesten Sinne der, der besten Momente von Leuten wie Cory Morrow, Chris Knight, Great Divide, Charlie Robison und Jack Ingram, doch sie spielen alles ncoh viel lockerer und flüssiger, ohne dabei an Dynamik einzubüßen. Sogar die superben Cross Canadian Ragweed lassen manchmal grüßen. Die herrlichen Melodien der Songs nisten sich unwiderruflich in den Gehörgängen ein. Mitverantwortlich dafür sind natürlich auch seine exzellenten Mistreiter in der Band, allen voran Gitarrist Greg Combs mit seiner großartigen Gitarrenarbeit. Bassmann Keld Ewart und Drummer Noah Watson sorgen für die adäquate Rhythmusarbeit. Und noch einer prägt den Sound entscheidend mit: Kein geringerer als Texas-Guru Lloyd Maines hat sich der Jungs angenommen und nicht nur die Produktion des Albums übernommen. Er unterstützt darüberhinaus die Jungs als Gastmusiker mit seinem grandiosen Pedal Steel- und Dobro-Spiel, oder mit zusätzlicher Akustik-Gitarre auf nahezu allen Tracks! Das Album startet mit dem Titelsong. Herrliche Akustik-Gitarre und "driving" Drums schlagen "Down the road" an. Lloyd Maines beginnt ein fantastisches Lead-Dobro zu spielen, es folgen Bass und satte E-Gitarren-Riffs. Das ist der Start einer traumhaften, flockigen und flüssigen Uptempo-Countryrock-Nummer über die Abenteuer einer Band "on the road". Ein tolles E-Gitarren-Solo im Break! Ein Bekenntnis der Jungs für Ihre Countryrock-Musik und das damit verbundene Leben, immer unterwegs zu sein. Genauso flockig, flott und unbeschwert geht es mit "Texas blacktop highway" weiter. Der nächste Knüller von einem Texas-Countryrock-Song! Herrlich rootsig, mit toller Steel-Begleitung und einer prima Hammond im Hintergrund singen und spielen sie sich durch eine wunderbar melodische, frische Nummer. "The road you choose" ist astreiner Singer-Songwriter/Countryrock-Stoff im Stil eines Chris Knight in Hochform mit starken Gitarrenriffs und wieder einer Traum-Melodie. Fiddle und lässige E-Gitarre eröffnen das großartige "Another day". Fängt im Midtempo-Bereich an, um dann im Mittelteil durch einen klasse Tempowechsel mit feinem E-Gitarren-Solo ordentlich an Drive zu gewinnen. "All the miles" ist eine regelrechte Midtempo Roots/Alternate Country/Americana-Paradenummer, mit Orgel und feiner Steelguitar, ehe sie im Finale mit einem satt rockenden E-Gitarrensolo nach fast 6 Minuten endet. So geht es weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt, bis zu Track 12, dem ambitionierten und bekennenden "Texas on my mind", das, wie zu Beginn, wieder flockigen, rollenden, Countryrock bietet, mit einem klasse Fiddle-Solo und mehreren starken, flotten Gitarrensoli. "Down the road" ist ein unglaublich shcöner Roadtrip durch die texanischen Weiten. Ein Traum von einem Album, nicht nur für die eingefleischte Countryrock/Alternate Country/Americana-Fraktion. Sowohl der ein oder andere Nashville-Cowboy, als auch dem Country nicht abgeneigt Roots-Fans werden diese großartige Musik der Jungs wohl anerkennen müssen, und an diesem famosen Album nicht vorbei können. Eine begeisternde 55-minütige Country/Alternate Country/Countryrock/Americana-Demonstration ohne Fehl und Tadel!

Art-Nr.: 1378
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Down the road
The road you choose

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Walker, Jena - unwound [2009]
Hoch talenzierte, großartige, zudem äusserst sympathisch wirkende Singer-Songwriterin aus Kilgore/Texas mit einem klasse Debut! Jena Walker "is a true southern woman", die in diesem Nest "Country" als "the way of life" seit frühester Kindheit zelebrierte. Musikalisch entwickelte sich Jena aufgrund der elterlichen Interessen schnell in Richtung Countrymusic. Im Hause Walker war man u.a. von der Musik der Judds und George Strait's sehr angetan. All das sind Einflüsse, die Jena heute sehr deutlich in ihrer Musik verarbeitet. "Unwound" ist ein wunderbares Album mit astreiner, unverfälschter, ehrlicher Country-/Honky Tonk-/New Country-Musik voller Frische und Authentizität geworden. Neben den bereits genannten Bezugsgrössen fallen einem als Vergleich noch solche Kolleginnen wie die frühe Trisha Yearwood, Suzy Bogguss, Pam Tillis, Tanya Tucker und Patty Loveless ein. Eine solche Country-Reinheit, wie sie Jena Walker demonstriert, täte dem heutigen Nashville, wo die wirklichen Countryroots viel zu oft den poppigen Klängen weichen müssen, ausserordentlich gut. Aber auch Miss Walker (erstklassige Countrystimme) hat unverständlicherweisse keinen Deal mit einem grossen Plattenlabel - und so wird auch diese wunderbare Countrymusic, ausser in lokalen texanischen Radiostationen, kaum gespielt werden. Dennoch wird die Aufmerksamkeit an Jena Walker durch dieses feine Album auch ausserhalb Texas' wachsen. Die Songs, standesgemäss instrumentiert mit schönen akustischen und elektrischen Gitarren, sowie Mandoline, Fiddle und Steelguitar, stecken voller klasse Melodien und sind mit erstklassigen, texanischen Musikern eingespielt worden, allen voran Bobby Flores, Steve Auburn und Vorzeige-Gitarrist und -Steeler Tommy Detamore. Das Album weist keinen schwachen Song auf. Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise die von einem herrlichen Westernflair umgebene, knackige Countrynummer "In your dreams" (hier hört man raus, dass Jena in den vergangenen Jahren auf vielen Rodeos gesungen hat), die wunderbar melodische, lockere, vorwiegend mit akustischen Instrumenten begleitete, Traditional Country-Nummer "Keep waiting" (nur dezente E-Gitarre, allerdings mit einem feinen, kurzen Solo), die tolle, knackige, von Leslie Stacher komponierte Outlaw Country-/Honky Tonk-Nummer "What would Waylon do" (starkes E-Gitarren-/Fiddle-/Steelguitar-Zusammenspiel), die ungemein emotionale, lupenreine, vom wimmernder Steelguitar, schöner Baritone Gitarre und klimperndem Saloon-Piano begleitete Honky Tonk-Ballade "My first day over you", sowie die beiden kernigen Honky Tonk-Knaller "Six foot three" (tolle Baritone Gitarre, schöne Steel) und "Honky Tonk song" (furioser Drive)! Der Lonestar State Texas hat in der Vergangenheit mehr grosse Countrystars hervorgebracht als jeder andere amerikanische Bundesstaat. Vielleicht ist Jena Walker der nächste "major country act" Texas'! Zu wünschen wäre es ihr, denn das Talent und Können dazu hat sie allemal. Ein klasse Debut! Wunderbare, astreine Texas Honky Tonk-/Countrymusic!

Die komplette Songliste:

1. In Your Dreams 4:00
2. Keep Waiting 3:42
3. Kind of Love 3:56
4. What Would Waylon Do 3:14
5. Breathe Again 3:13
6. Make Me Believe 3:54
7. My First Day Over You 3:27
8. Six Foot Three 3:32
9. Honky Tonk Song 4:00
10. Stay With Me 4:25

Art-Nr.: 6728
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In your dreams
Keep waiting
What would Waylon do
My first day over you
Six foot three
Honky Tonk song

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Walker, Mike - same [2001]
Sehr ansprechendes und solides Debut-Album von Mike Walker, das durchaus Anerkennung verdient. Er repräsentiert die moderne New Country-Musik der späten 90iger Jahre und der heutigen Zeit, ohne allzu viel poppige Zutaten. Die Musik ist knackig und rockig, prinzipiell auf die Schiene Toby Keith/Tim McGraw zielend, aber mit den hörbaren, dezenten Rockabilly-Einflüssen seiner großen Vorbilder Elvis Presley, Roy Orbison und Carl Perkins! Seine charmante Baritone-Stimme paßt bestens zu diesem Sound. So gibt es auf dem Album auch eine sehr gelungene neue Version des alten Rodney Crowell-Hits "What kind of love", der ja von Roy Orbison mitkomponiert wurde. Weitere Höhepunkte sind der Chart-Erfolg "Honey do", ebenfalls mit viel Rockabilly-Feeling und ordentlich Drive, die wunderschöne, mit feiner Steelguitar begleitete Ballade "Stones in the road", der fetzige Countryrocker "I want a little more", die melodische Power-Ballade "It's just a memory", die starke, einen in nostalgischen Erinnerungen schwelgende, Coverversion von Billy "Crash" Craddocks 74iger Nr.1-Hit "Rub it in", sowie das dem Titel entsprechende mit einer ordentlichen Portion Memphis-Blues und-Soul versehene "Memphis women and chicken". Insgesamt kann man das Album mit seinen 14 Songs prima durchhören. Die Instrumentieung beinhaltet alles, was ein gutes New Country-Album braucht, und das ist dieses von James Stroud und Don Cook produzierte Erstlingswerk des jungen Mike Walker auch geworden.

Art-Nr.: 1666
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Wallen, Morgan - dangerous ~ the double album [2021]
"Rising Country Superstar" Morgan Wallen legt nach seinem überaus erfolgreichen 2019er Debut "If I know me" nun mit einem echten "Pfund" nach. "Dangerous" heißt sein neues, zweites Werk - und es ist ein mit satten 30 Songs vollgepacktes Doppelalbum mit einer Gesamtspielzeit von knapp 100 Minuten. Dabei "klotzt" Wallen nicht nur mit Masse, sondern auch musikalischer Klasse. Er hat noch einmal einen richtigen Entwicklungsschritt nach vorn gemacht. Der aktuelle CMA-"Sänger des Jahres", gleichzeitig ein großartiger Songwriter (bei 16 Tracks des neuen Albums war er kompositorisch involviert), trifft mit seinem Stil exakt den Zahn der Zeit und den Nerv der aktuellen Country-Generation. Geschickt findet er in seiner Musik die ideale Balance zwischen ehrlichen, natürlichen und durchaus traditionellen Countryroots und modernen, auch mal eindeutig am Pop ausgerichteten Countryklängen. Eine richtig "hippe" Mischung und Bandbreite, auf die auch die junge Countrymeute abfährt. Das Gute an alledem ist, dass a) die Songs von vorn bis hinten eine erstklassige Qualität haben (tolle Melodien, tolle Musiker), b) Wallen einfach ein erstklassiger, ausstrahlungsstarker Sänger mit einer klasse Stimme ist (er hat ohne Zweifel den richtigen Country-Slang) und c) er nie die Countrypfade verlässt. Wir hören wunderbare, anspruchsvolle Sachen wie etwa die herrlich interpretierte Version von Jason Isbell's "Cover me up" oder die famose, angerockte Ballade "Only Thing That's Gone" (ein grandioses Duett mit Chris Stapleton), flockigen, von traumhaften Melodien geprägten "flowing Country" der Marke Midland, wie zum Beispiel bei "7 Dummers" oder "Silverado For Sale", eine ganze Reihe von großartigen "Drinking Songs", wie etwa das gepflegte "Whiskey'd My Way" und das rockige "Beer Don't", wie eben auch ein paar leicht verdauliche, beschwingte, prima arrangierte Country Pop-Nummern, etwa mit "Warning", oder "Wasted On You". Keine Frage, Morgan Wallen ist wohl zur Zeit eines der "heißesten Eisen" in Nashville. "Dangerous" wird ihm jede Menge Hits einbringen (in der Woche, in der das Album veröffentlicht wurde, waren daraus allein schon 3 Titel gleichzeitig in den Top 25 der Billboard Country Singles-Charts platziert) und seinen Weg zum nächsten Superstar von Music City weiter ebnen. Dieses großartige Doppelalbum versprüht modernes Nashville Countryfeeling von vorn bis hinten. Was will man mehr? Volltreffer von Morgan Wallen!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Sand In My Boots - 3:22
2. Wasted On You - 2:58
3. Somebody’s Problem - 2:41
4. More Surprised Than Me - 2:37
5. 865 - 3:10
6. Warning - 2:36
7. Neon Eyes - 3:46
8. Outlaw (feat. Ben Burgess) - 3:49
9. Whiskey’d My Way - 3:00
10. Wonderin’ Bout The Wind - 3:02
11. Your Bartender - 3:05
12. Only Thing That’s Gone (feat. Chris Stapleton) - 3:16
13. Cover Me Up - 4:53
14. 7 Summers - 3:30
15. More Than My Hometown - 3:36

Disc 2:
1. Still Goin Down - 3:06
2. Rednecks, Red Letters, Red Dirt - 3:05
3. Dangerous - 2:27
4. Beer Don’t - 3:16
5. Blame It On Me - 2:42
6. Somethin’ Country - 2:52
7. This Bar - 3:05
8. Country A$$ Shit - 3:06
9. Whatcha Think Of Country Now - 3:02
10. Me On Whiskey - 3:30
11. Need A Boat - 3:05
12. Silverado For Sale - 3:44
13. Heartless (Wallen Album Mix) - 2:49
14. Livin’ The Dream - 3:59
15. Quittin’ Time - 3:44

Art-Nr.: 10234
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Walton Band, Billy - soul of a man [2018]
“From Atlantic City to Asbury Park, a rockin’ soul blues blast that’ll light your spark!” Jawohl, das ist das nahezu perfekte Statement bezüglich des neusten, prächtigen Albums der famos aufspielenden Billy Walton Band, eine großartige New Jersey Bluesrock-Formation um den Frontmann, Namensgeber, Songwriter, klasse Sänger und herausragenden Gitarristen Billy Walton. Walton, im übrigen ein guter Freund von Little Steven van Zandt (Bruce Springsteen's E-Street Band), gilt schon seit Jahren als einer der versiertesten Gitarristen und Musiker der legendären New Jersey-/Asbury Park-Szene, deren großes Aushängeschild ja bekanntermassen "Boss" Bruce Springsteen ist. Walton's große Helden sind solche Leute wie Jimi Hendrix, Eric Clapton und vor allen Dingen Stevie Ray Vaughan. Mehr und mehr spielt sich die Billy Walton Band mit ihrem ganz eigenen, variablen Stil in die Herzen der Bluesrock-Fans, auch außerhalb von New Jersey. Mit viel Drive, viel Gefühl, viel Seele und ihrem erstklassigen musikalischen Potenzial gelingt ihnen eine einzigartige Mischung aus Blues, Rock & Roll, Blue-eyed Soul, Rhythm and Blues und dieser beherzten, natürlichen New Jersey/Asbury Park Heartland Rock-DNA. Walton ist ein toller Frontmann, ausgestattet mit schön dreckiger Stimme und eben ein famoser Gitarrist. Seine Mitstreiter stehen ihm in nichts nach. Der natürlich raue, intensive Sound wird klar geprägt von den geschilderten Qualitäten Walton's, aber auch von einer immer wieder markant und bestens zu den Gesamtarrangements passenden, ordentlich kochenden und brodelnden, aber nie nervigen Bläser-Sektion Das passt alles prächtig zusammen. Zudem ist das Songmaterial ist erste Sahne. Schon der Opener des Albums, "Save the last dance" ist ein richtiges Highlight. Ein erdiger, ungemein schwungvoll swingender und rockender Blues mit klasse Bläserunterstützung, schön hängen bleibender Hookline und exzellentem Lead-Gitarrenspiel von Walton, dazu das sehr starke, natürliche Jersey-Flair. So geht das munter weiter. Zum Beispiel mit dem treibenden Boogie-Bluesrocker "Hell n highwater", der voller Power und Biß aus den Lautsprechern "bläst", tolle, quirlige, technisch exzellente Gitarrensoli inklusive. Flott und herrlich locker groovenden Soul hören wir mit dem starken, sehr melodisch und gefällig inszenierten "Something better" (feine Bläser, tolle Orgel-Fills, klasse Lead Gitarre), während der mächtige Bluesrocker "Shine the light" wieder ordentlich "dampft" und das wundervolle "My little bird" eine von tollen Gitarrenlicks und erstklassigen Leadguitar-Läufen geprägte, herrliche Blues-Ballade darstellt. Ganz stark auch das schön southern eingefärbte, rootsig und bluesig rockende, sehr melodische "Minglewood" und das nostalgisch rockende, schwungvolle "Can't keep a good man down". Ein weiterer, absoluter Höhepunkt des Albums ist eine kochende Coverversion des alten Creedence Clearwater Revival-/John Fogerty-Hits "Green river", die Kollege Steven Ovadia vom amerikanischen Webzine "Bluesrockreview.com" wie folgt beschreibt: The album’s highlight is the fantastic cover of Creedence Clearwater Revival’s “Green River.” Where the original is simple and spartan, the Billy Walton Band gives their version grandeur and majesty, with the horns propelling the song into an incendiary guitar solo that eventually submits to a fantastic organ break, only to see the horns rejoin the band at the end of it all. The track represents everything great about the band". Dem ist nichts hinzuzufügen. Der Billy Walton Band gelingt mit "Soul of a man" ein Album mit fallereinstem, brodelndem New Jersey Blues und Bluesrock "with a whole lot of soul". Diese Band gerät zu Recht mehr und mehr in den Fokus. Sehr starke Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Save the Last Dance - 4:11
2. I Don't Know - 2:59
3. Hell N Highwater - 4:04
4. Something Better - 4:11
5. My Little Bird - 5:10
6. Let Go - 4:18
7. It Ain't True - 3:39
8. Shine the Light - 4:09
9. Green River - 3:47
10. Poison Pill - 5:17
11. Minglewood - 5:57
12. Can't Keep a Good Man Down - 4:04
13. Days Like These - 3:18

Art-Nr.: 9566
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Save the last dance
Hell n highwater
Something better
My little bird
Shine the light
Green river
Minglewood
Can't keep a good man down

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Ward, Josh - holding me together [2015]
Es ist einfach eine Wonne solche Countrymusic zu hören. Herrlich! Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die texanische Countrymusic in Sachen "genuine Country" und Authentizität Nashville mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Das schlägt sich natürlich aufgrund fehlender Major Label-Deals nicht in den Radiostationen und den nationalen U.S.-Countrycharts nieder und bedeutet für die Künstler nicht die ganz große, breite Aufmerksamkeit, außer eben im Heimatstaat Texas, wo die Charterfolge sehr wohl gegeben sind, doch diese Countrymusic ist, in welchen Facetten sie auch kommt, zumeist ehrlich und durch und durch rein. Der "Lone Star State" steckt voller hochwertiger und mega-talentierter Künstler, deren Maxime es ist, Countrymusic so zu verkörpern, wie sie eigentlich sein sollte. Nämlich weitestgehend befreit von allzu aufgesetzten und künstlich überproduzierten Pop-Spielereien - und das, ohne antiquiert zu klingen. Einer von diesen Burschen, die das mit Bravour hinbekommen, ist der aus Houston stammende Josh Ward, einer, der ehrlich und konsequent zu seinen Countrryroots steht. Was der vornehmlich mit der Musik von George Jones, Merle Haggard und Waylon Jennings groß gewordene Ward präsentiert, ist einfach nur ausgesprochen herrliche, erfischend unbekümmerte und dennoch mit immenser musikalischer Qualität dargebotene Countrymusic, wie sie heute klingen sollte und wie sie zeitloser nicht sein kann. Nach solchen Leuten müsste sich Nashville eigentlich die Finger lecken. Einst gab es Interpreten wie etwa Tracy Lawrence, Mark Chesnutt, Dan Seals, Keith Whitley, Gary Allan und auch Alana Jackson, die mit ihren Hits die Charts regierten - und genau dieses "Loch" würde Josh Ward perfekt ausfüllen, und das, wie gesagt, ohne auch nur ansatzweise wie aus einer anderen Ära zu klingen. Nein, das ist Country auf der Höhe der Zeit. Genau das zelebrierte Ward schon mit seinem tollen Vorgängeralbum "Promises" und setzt es nun mit dem neuen, wundervollen Werk "Holding me together" nahtlos, mit fantastischem Songmaterial fort. Knackige Uptempo-Nummern und Countryrocker, flockige, flüssige Nummern, wundervolle Balladen, prächtige Roadhouse-Countryfeger, Honky Tonker - alles, was das Herz begehrt ist dabei. Josh Ward hat eine tolle Stimme, die den authentischen "Countrystaub" hervorragend widerspiegelt. Dazu bestechen die Songs mit großartig ins Ohr gehenden Melodien und einer von erstklassigen Musikern inszenierten Instrumentierung aus elektrischen Gitarren (John Carroll, Marty Walsh), Keyboards (Gary Leach) und fein abgestimmten akustischen Gitarren, Pedal Steel, Fiddle, Dobro und Mandoline (alle gespielt von dem texanischen Multi-Talent Milo Deering). Gleich das erste Stück des Albums offenbart diese unwiderstehliche Country-Authentizität durch und durch. "Last night's makeup" heisst das Stück, eine wunderbar knackige Uptempo-Nummer mit einer hinreissenden Melodie, saftigen, transparenten Gitarren, tollen Steel-Fills und einem umwerfenden "Flow". Ganz stark hier das kurze, in der Art eines kleinen Schagabtauschs präsentierte E-Gitarren-/Pedal Steel-Solo in der Mitte. Das folgende "Broken heart" kommt wie ein aus den besten Zutaten eines Gary Allan und Alan Jackson angerührtes Country-Elixier, durchzogen von feinen Steelguitar-Linien und Fiddle-Ergänzungen, vor dem Hintergrund satter Gitarrenklänge. Dann das überragende "Highway", ein mit prächtiger Baritone E-Gitarre in Szene gesetzter Countryrocker mit viel Drive. Passt in etwa auf die Schiene des frühen Steve Earle zu "Guitar Town"-Zeiten oder Dwight Yoakam, aber auch zu dem Repertoire der Bastard Sons Of Johnny Cash, genauso wie zu Alan Jackson.. "Whiskey & Whitley" ist eine herrliche Honky Tonk-Ballade, wie es der Titel schon verrät, in allerbester Keith Whitley-/Merle Haggard-Tradition, und das knackige "What I'm doin'" ist einfach nur traumhaft melodischer, leicht rockiger Uptempo-Country (tolle Double-Leads und Slidguitar-Fills), der runter geht wie Öl. Ein wahres Musterbeispiel heutiger Texas-Countrymusic! So geht das ohne den Hauch einer schwachen Nummer bis zum Ende weiter. Josh Ward ist ein super Album gelungen. Eine Wohltat für die Countrymusic. Es wird allerhöchste Zeit, dass diesem Mann deutlich mehr Beachtung in der Countryszene zuteil wird. Gehen wir's an...

Das komplette Tracklisting:

1. Last Night's Makeup - 3:02
2. Broken Heart - 3:22
3. Highway - 2:55
4. Whiskey & Whitley - 4:09
5. Somewhere in the Middle (Between Right & Wrong) - 3:04
6. What I'm Doin' - 3:04
7. Between An Old Memory & Me - 4:01
8. Change My Mind - 3:34
9. You Don't Have To Be Lonely - 3:36
10. Together - 4:06

Art-Nr.: 9059
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Last night's makeup
Broken heart
Highway
Whiskey & Whitley
What I'm doin'
Change my mind
Together

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Ward, Josh - more than I deserve [2018]
Es ist eine Seltenheit in heutigen Zeiten, solch authentische Alben lupenreiner Countrymusic zu hören, wie die dieses großartigen Texaners Josh Ward. Auch mit seinem vierten Werk "More than I deserve" setzt er, unabhängig von jeglichen Trends des "Pop-Country", wie sie in Nashville an der Tagesordnung sind, konsequent seine Mission fort, unverfälschte, reine Countrymusic im Sinne solcher Größen wie George Jones, Merle Haggard, Keith Whitley und Waylon Jennings, oder auch Mark Chesnutt und Tracy Lawrence zu spielen. Das Ergebnis sind wunderbare Countrysongs und Honky Tonker in Reinkultur. Großartig, dass es solche Leute gibt, die abseits des großen Mainstream Trubels in Nashville, die Fahnen "ehrlicher" Countrymusic hoch halten. Gratulation dafür an Josh Ward. Klasse!

Hier ein Original U.S.-Review dieses Albums:

Josh Ward hits it out of the park with his fourth highly anticipated release, More Than I Deserve, where rich, traditional ballads mix with honky-tonkers and heartbreakers, blending together seamlessly for a solid effort from the Houston native.
The lead single "All About Lovin'" kicks off the album and sets the tone for the remainder of the collection. "Ain't It Baby," a mid-tempo standout, with the best feel good vibes of the year, channels the feeling of warm nights with the windows down, "That's a once in a lifetime sky...shining down on us tonight..." Meanwhile, "Say Hello To Goodbye" is a lush, piano driven tune featuring soaring vocals from Ward, "...Yeah I'd like to introduce you to lonesome days and lonely nights...I guess you'll have to get used to all those tears in your eyes...say hello to goodbye..."
Picking it up a few notches, honky-tonk takes over on "Home Away From Home," "Another Heartache," and "Loving Right" with all feeling like they could've been recorded in the heyday of 80's and 90's country, missed on today's radio. While there are the rollicking tunes, the ballads are where Ward really shines. On "The Devil Don't Scare Me Anymore," Ward's voice flies high above the searing lyrics "...Ten years later wondering how I got here, where neon burns and they sell cold beer...Heaven seems so far away..." It's the most moving song in the set and Ward's emotional delivery brings the subject home.
Other standouts are "A Cowboy Can," "God Made A Woman," destined to be a Texas dance floor classic, and the title track, a touching waltz surrounded by gorgeous pedal steel and heartbreaking lyrics "...I know I could change her mind....make her stay....but then again, I know it's too late..." A heavy way to close out but listeners can feel hope in the song's message, since we all truly have a lot to be thankful for.
There is a song for everyone on this release; whether it's a honky tonk weeper or a tender love ballad, Ward has listeners covered. Instant radio classics like "Ain't It Baby" and deeper cuts like the title track make this perhaps his best album yet.
(Kelli / The Daily Country)

Das komplette Tracklisting:

1. All About Lovin' - 2:58
2. Ain't It Baby - 3:40
3. Say Hello to Goodbye - 3:29
4. Home Away From Home - 2:56
5. The Devil Don't Scare Me - 4:18
6. A Cowboy Can - 3:36
7. Another Heartache - 3:44
8. God Made a Woman - 3:11
9. Loving Right - 2:52
10. One More Shot of Whiskey - 3:58
11. More Than I Deserved - 3:17

Art-Nr.: 9661
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Ward, Josh - promises [2012]
Das die vielleicht beste Countrymusic ihren Ursprung nicht in Nashville, sondern sehr oft in Texas hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Hin und wieder schaffen einige dieser hoch talentierten Texaner dann auch den Durchbruch in "Music City" und avancieren gar zu unvergessenen Stars und Legenden (z. B. Greoge Strait, Waylon Jennungs), doch viele bleiben trotz ihrer immensen Fähigkeiten weitestgehend unentdeckt "daheim" im Lone Star State, um einfach ihrem Herzen zu folgen und reine Countrymusic zu spielen - zeitlos, Trend unabhängig, ehrlich. Im Grunde genommen sind genau diese Leute die wahren Countrystars. Einer, bei dem das, wie zuletzt beispielsweise auch bei John Slaughter, Nate Kipp, Cody Johnson oder Aaron Watson, ohne jeden Zweifel zutrifft, ist der in Houston geborene und schon von Kind an mit Countrymusic aufgewachsene Josh Ward. Willie Nelson, Waylon Jennings, George Jones, Merle Haggard und George Strait waren und sind seine Inspiration. Früh schon erlernte er das Gitarrespielen und begann zu singen, stehts bemüht seine Stimme zu verbessern. Während seiner Highschool-Zeit trat er bei lokalen Rodeos auf, wo er oft die herunter geklappte Heckklappe und die Ladefläche eines Pickup-Trucks als Bühne nutzte, um seine Songs zu performen. Im Laufe der Jahre schließlich trat er mit seiner Band landauf, landab in den einschläggen Bars und Honky Tonks auf, was ihm eine bis heute stetig wachsende Fanschar bescherte. Mittlerweile ist er in der Texas Country-Szene fest etabliert, wie nicht nur "Getaway", die esrte Single seines neuen Albums "Promises" mit ihrer hohen Platzierung in den Texas Music Charts beweist - nein, das ganze Album ist eine Wohltat für die Countrymusic. Das ist exzellenter, traditioneller Country durch und durch, knackig und kraftvoll in Szene gesetzt, unverfälscht, unverbraucht, natürlich. Die Musik klingt frisch, aber auch schön erdig, frei von jeglichem Produktions-Bombast, dabei stets melodisch und sehr eingängig. Josh verfügt über eine prächtige Countrystimme, ausgestattet mit einem Potential, das auch traditionellen Nashville-Newcomern wie Craig Campbell oder Easton Corbin mächtig Konkurrenz machen könnte. Eingespielt wurde das Album mit namhaften texanischen Musikern, wie zum Beispiel Clay Corn am Klavier, Nate Coon an den Drums, dem Ausnahmegitarristen John Carroll und Multi-Instrumentalist Milo Deering an der Pedal Steel, dem Dobro und der Fiddle. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten klasse. Nehmen wir zum Beispiel der Eröffnungstrack "Rainout hangout", ein großartiger, kraftvoller Honky Tonk-Stampfer mit wunderbarem Piano-Geklimper und knackigen Gitarren. Ist die zweite Single des Albums und ebenfalls wieder auf dem Weg in die Spitzenpositionen der Texas Music-Charts. Man kann sich gut vorstellen, wie die Josh Ward Band eine solche Nummer in einem urigen, "verräucherten" Texas-Saloon spielt, wo die einheimischen Cowboys mit reichlich Bier und Whiskey ihren (Liebes)Kummer herunterspülen. Sehr stark! Wie auch die von den wunderbaren Hooklines des begnadeten Gitarristen John Carroll durchzogene, herrlich melodische, schön "satt" vorgetragene Countryballade "Lights of town". Klasse auch hier wieder die hintergründigen Piano-Fills. So muss ehrliche, kräftige, unverbrauchte Countrymusic klingen. Oder das fantastische "Pony town" - was für ein großartiger, schwungvoller, Fiddle- und Guitar-driven Countryheuler. Satte E-Gitarren und erneut eine tolle Melodie erzeugen hier ein wunderbares Western-Feeling, zeitweise sogar ein gewisses, Srait'sches "Amarillo by morning"-Flair, nur etwas kraftvoller dargeboten. "Lonely", der Titel lässt es schon vermuten, ist dann wieder eine vorzüglich und emotional vorgetragene Ballade, durchzogen von heulender Steelguitar, schönen Gitarren und dezentem Pianospiel. Toll! So geht das bis zum Ende weiter. Josh Ward erfreut die Countrywelt mit einem 1A-Album, allerbester, ehrlicher "Pure Texas Countrymusic", an dem es wirklich nichts zu mäkeln gibt. Wie gesagt, das sind die Leute, die die Fahnen echter Countrymusic wirklich hoch halten. Mach weiter so, Josh - "that's why we like Countrymisic"...

Das komplette Tracklisting:

1. Rainout Hangout - 3:06
2. Lights of Town - 4:33
3. Pony Town - 3:30
4. Beginning to End - 4:03
5. Lonely - 4:28
6. Getaway - 3:13
7. Hard Whiskey - 4:14
8. No Longer Mine - 4:16
9. Promises - 3:56
10. Sent Me to You - 3:56

Art-Nr.: 8004
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rainout hangout
Lights of town
Pony town
Lonely
Getaway
Hard whiskey
No longer mine

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Washers, The - everything at once [2014]
"Rock 'n Roll, y'all" - mit diesem wunderbaren Motto wird man eingangs der Internet-Präsenz der Washers begrüsst. Was für eine großartige, voller Klasse und Leidenschaft aufspielende Gitarren Rootsrock-/Countryrock-/Americana Rock-Band aus -na klar- Texas, genauer gesagt dem kleinen Nest East Bernard im westlich von Houston gelegenen Wharton County. "Everything at once" ist bereits das dritte Album des Quartetts (mittlerweile sind sie zum Quintett angewachsen - Shane Boeker ist als dritter Gitarrist hinzugekommen), mit dem sie sich nun endgültig im Kreis der ganz großen Texas-Acts festsetzen werden. Mit zwei exzellenten Gitarristen (Todd Janik und Justin Wilcox, der auch das Banjo und die Steelguitar bedient), einer vorzüglichen Rhythmusfraktion (Matt Kopycinski am Bass und MikeFaltysek an den Drums), sowie 3 fantastischen Sängern (alle, ausser dem Drummer singen Lead und Harmonies) verschmelzen sie klassische Retro Countryrockstrukturen mit zeitgemässem Gitarren Rootsrock, feinem Americana-Feeling und einem gepflegten Schuß Southern Rock-getränktem Red Dirt-Flair zu ihrem unwiderstehlichen, eigenen Sound. Dabei sind Einflüsse zu hören, die durch die gesamte Historie des Roots- und Countryrocks reichen, von Poco und den Flying Burrito Brothers, über Neil Young, bis hin zu aktuellen Bands wie The Band Of Heathens, der Kyle Bennett Band, Midnight River Choir, Reckless Kelly und der Zac Brown Band (ohne das Karibik-Flair). Die Musiker harmonieren prächtig miteinander. Die erdigen Gitarren, teils mit prächtigen Soli, dominieren und ergänzen sich dabei perfekt mit den ausnahmslos herausragenden Gesangsleistungen und Melodien. Los geht es mit dem bärenstarken "Break your heart", einem durchaus angerauten, dabei aber überaus melodischen Red Dirt-Rootsrocker mit einer tollen Gitarrenbegleitung und herrlich groovender, dezent jammiger Bongo-Percussion im Hintergrund. Dazu gibt's ein vorzügliches, sehr Southern-affines, zündendes Gitarrensolo. Wundervoll, wie die 3 Sänger ihre Stimmen einsetzen. Ein Hammer-Auftakt! Rootsrock aus Texas der Güteklasse 1A! Weiter geht's mit dem recht lockeren, flockigen, gleichzeitig schön knackigen, flüssigen, erneut mit einer klasse Melodie auftwartenden Countryrocker "Pennies". Wir hören eine großartige Banjo-Untermalung und starke E-Gitarren-Begleitung, inklusive eines erneut sehr versierten, erdig rauen Solos. So jagt eine Killer-Nummer die nächste. Nun steht das grandiose "Austin Town" auf dem Programm. Was für eine hinreissende Hommage an die texanische Musikmetropole. Was für eine famose Countryrock-/Americana-/Roots-Ballade. Abermals begleitet von einem im Hintergrund agierenden, schön trockenen Banjo-Lick und herrlichen Gitarren, versteht es die Band hervorragend, die eingängige, sich im Ohr festfressende Harmonie des Songs mit einer staubigen, stets angeraute Roots-Basis zu verbinden. Das ist es, was diesen prächtigen Red Dirt-Sound so unwiderstehlich macht. Dieses Stück ist geradezu ein Musterbeispiel dafür. Jede Menge Southern-Einflüsse gepaart mit einem ordentlichen Schuß Neil Young & Crazy Horse bestimmen das wunderbar rockige "Fame". Tierisch die von den beteiligten Gitarristen zelebrierten E-Gitarren-Breaks in der Mitte und am Ende, zum Teil mit tollen Double-Leads. "Stepping stone" ist ein straighter, tougher Roots-/Countryrocker mit starken Riffs, der ein wenig an Reckless Kelly und zünftige Micky and The Motocars erinnert. Erneut eine schöne Banjo-Untermalung, eine großartige Melodie und exzellenter (Harmonie)Gesang bestimmen das Geschehen. Es folgen der wunderschöne Retro-Countryrocker "Small town", der uns die goldenen, alten Zeiten ala Poco, Flying Burrito Brothers und Pure Prairie League in Erinnerung ruft, der waschechte, raue Southern Rocker "Hired hand", der wie eine Verbindung legendärer Helden wie Lynyrd Slynyrd und den aktuellen Genre-Königen Blackberry Smoke daherkommt, und die geradzu hymnische Americana-Ballade "Best of me", mit der das Album ohne die Spur eines Ausfalls genauso famos endet, wie es begonnen hat. Ja, wie wiederholen es gerne: The Washers gehören nach diesem Album zweifelsfrei zu den absoluten Top-Adressen des Genres. Wir sind begeistert! Genau so muss man ihn spielen, diesen fantastischen "Roots'n Country-Rock'n Roll made in Texas"!

Das komplette Tracklisting:

1. Break Her Heart - 3:57
2. Pennies - 4:01
3. Austin Town - 5:04
4. Weak in the Knees - 3:30
5. Pink and Yellow Packets - 2:51
6. Fame - 4:19
7. Stepping Stone - 4:01
8. Small Town - 3:46
9. Hired Hand - 3:47
10. Best of Me - 6:39

Art-Nr.: 8669
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Break her heart
Pennies
Austin Town
Fame
Stepping stone
Small town
Hired hand

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