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Widespread Panic - free somehow [2008]
Widespread Panic's zehntes Studioalbum (bei nunmehr insgesamt siebzehn Veröffentlichungen) ist zum einen ein sehr starkes und variantenreiches Werk geworden, zum anderen wartet es mit einigen prägnanten Neuerungen auf. Im Gegensatz zu früheren Alben sind die meisten Songs von "Free somehow" nicht "road-tested", das heißt, noch niemals live aufgeführt worden. Dies geschieht erstmalig im Zuge der anstehenden Gigs. Zudem ist es das erste Studioalbum mit dem neuen, legendären Gitarrist Jimmy Herring (wo hat der nicht schon überall gespielt..- The Allman Brothers Band, The Dead, Aquarium Rescue Unit, Phil Lesh & Friends sind nur einige Stationen), dessen Einflüsse und virtuoses, genauso kraftvolles, wie flüssiges Gitarrenspiel den Sound der Band doch recht deutlich prägen. So hört man beispielsweise mehr Grateful Dead-Flair als früher, ohne das die Southern-Roots entscheidend in den Hintergrund geraten. Auch eine gewisse psychedelische Retro-Note ist unverkennbar, genaus wie Reminiszensen an die späteren Led Zeppelin, beispielsweise zu deren "Physical graffiti"-Zeiten. Das Werk wirkt sehr gefällig, komplex, hat rockige und entspannte Momente, ist überaus vielseitig und "farbig"! Es ist funkig, groovig, southern, folkig, bluesig, jazzig, psychedelisch, melancholisch, rau, frisch - und dabei immer "true Panic"! Los geht's mit dem starken, flotten, gut abgehenden, lockeren, dabei durchaus kraftvollen, eingängigen Southern-fueled Jamrocker "Boom boom boom", vollgepackt mit würzigen Riffs, klimperndem Pianodrive, schöner Background-Hammond, lässigen E-Gitarrenlinien und einem herrlichen Percussion-Teppich. Durch das Stück zieht sich permanent, vor allem aber im Refrain richtig ausgeprägt, ein großartig integriertes Retro-/Psychedelic-/Hippie-Flair mit Reminiszensen an die alt-ehrwürdigen Jefferson Airplane oder gar an Quicksilver Messenger Service. Sehr interessante, starke Nummer! Neil Young & Crazy Horse fallen einem als Vergleichsgröße bei dem folgenden, ebenfalls gut nach vorn rockenden "Walk on the flood" ein. Jimmy Herring überzeugt mit klasse Gitarrenläufen auf der ganzen Linie. Das dezente Psychedelic-Feeling ist auch hier spürbar, wenngleich die Nummer straight rockt. Leicht funky und sehr groovy (erneut hören wir einen tollen Percussion-Rhythmus) kommt das anschließende "Angels on high"! Eine sehr lockere Performance mit leichtem Steely Dan-Touch und jazzigen Momenten. Die keinesfalls störenden Bläser sorgen für zusätzlichen Biß und vertragen sich bestens mit Herring's überaus virtuosen, quirligen Gitarren-Einlagen. Völlig unbeschwert fließt das jammige, ein feines, "schwebendes" Southernfeeling offenbarende "Three candles" aus den Lautsprechern, das nach und nach immer kraftvoller wird. Sehr kompakter Bandsound mit starkem, Allmans-mäßigem Gitarrensolo Herring's! Nach dem folkigen "Tickle the truth", dem entspannten, mit Steelguitar, Fiddle und einem prächtigen, akzentuierten, sauberen, erfrischend klaren Gitarrensolo angereicherten Titelstück "Free somehow" (eine klasse Mischung zwischen Grateful Dead und The Allman Brothers Band) und dem fett abrockenden, von dreckigen Riffs geprägten, rauen, bluesy Southern-/Psychedelich-/Jam-/Hardrocker "Flicker" (sicher die robusteste Nummer des Albums) folgt mit dem über 8-minütigen "Her dance needs no body" noch eine klasse, abgefahrene "Stoner-Odyssee" mit "rainy-day guitars, horns, sweeping percussion, and orchestrated strings"! Wird interessant werden, wie die Band diese Nummer live präsentieren wird. Produziert wurde das Album von Terry Manning (u.a. Led Zeppelin, Lenny Kravitz und ZZ Top) und Widespread Panic! Klasse Teil, das die Band in beeindruckender Weise auf einem sehr innovativen Weg zeigt, der Vergangenheit (Wurzeln) und Zukunft (Weiterentwicklung) vorzüglich miteinander vereint. Großes Kompliment!

Art-Nr.: 5491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Widespread Panic - live at myrtle beach [2005]
2 CD-Set! Kurz vor dem Ende ihrer selbst verordneten, rund einjährigen Tourpause (am 24.3.2005 geht's im Fox Theatre von Atlanta/Georgia wieder los) erfreuen Widespread Panic ihre riesige und treue Fanbase mit einem weiteren, klasse Live-Album! Es ist die dritte Veröffentlichung einer Reihe von gefeierten Shows aus dem November 2003 aus dem House of Blues von Myrtle Beach/South Carolina. Es handelt sich diesmal um ein "normales" Konzert der Band (keine Dirty Dozen Brass Band, kein Acoustic-Set...), wobei der Reiz und die Spannung zum einen in der hoch interessanten Setlist und zum anderen in den ausgedehnten Jammings steckt! In knapp 2 Stunden präsentieren sie auf dieser Dippel-CD gerade mal 11 Tracks! Herausragend dabei der recht lockere Southern-Blues-Jam-Boogie "Conrad the caterpillar" (9.24 Min.) mit seinen tollen Piano- und Gitarren-Einlagen, die fast 24-minütige, sehr rhythmische Fassung von "Papa's home" mit ellenlangen, feurigen Gitarrensoli, sowie prächtigen Percussion-Performances und einem klasse Bass-Solo von Dave Schools, das schön southern-getränkte "Henry Parsons died", sowie zwei großartige, von der Band selten zu hörende Coverversionen, nämlich eine mit viel Dead-Flair umhüllte, zuweilen von psychedelisch anmutenden Gitarrenspielereien begleitete 12 1/2-Minuten-Fassung der alten New Riders Of The Purple Sage-Nummer "Dirty business", sowie Robert Johnson's Blues-Klassiker "Stop breaking down blues" mit klasse Slide-Einlagen. Bei den beiden letztgenannten Stücken, sowie beim 17-minütigen, von herrlichen, wechselseitigen Gitarrensoli geprägten "Don't wanna lose you" steht als zusätzlicher Gitarrist John Keane mit auf der Bühne. Die weiteren Tracks: "Ain't life grand", "Action man", "Postcard", "Bowlegged woman" und "Chilly water"! Gewohnt starke Live-Show der "Panic"-Jungs!

Art-Nr.: 3069
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Widespread Panic - live in the classic city [2002]
3 CD-Set! Tolles, neues Live 3er-Album, das einmal mehr das ganze Können und Live-Potential dieser großartigen Southernrock-/Jamrock-Band aus Athens/Georgia widerspiegelt. 3 Tage lang spielten sie vom 1. bis zum 3. April 2000 im "Classic Center Theater" ihrer Heimatstadt und begeisterten die Fans mit ihrem "Classic Rock Spirit", ihrem umwiderstehlichen Groove , den tollen Gitarrensoli und ihren endlosen Jammings. Die ersten beiden CDs stammen vom 1. April, die dritte CD vom 2. und 3. April! Hochkarätige Gäste standen mit auf der Bühne, so z.B. Bill Berry, Chuck Leavell, Randall Bramblett, Yonrico Scott, John Keane, Col. Bruce Hampton und Derek Trucks! Die 27 Songs umfassende Setlist bietet einen wunderbaren Querschnitt durch das riesige Live-Repertoire der Band. Viele neuere Titel aus der "Til the medicine takes"-Phase, aber auch seltener gespielte Tracks. Bei Panic klingt's sowieso in jeder Live-Show anders, das macht die Live-Spannung dieser Band aus. Jede Menge lange Titel, allein 7 sind über 10 Minuten lang, viele weitere nur knapp darunter. Toll zum Beispiel die über 8-minütige Version von "Little Lilly", das später auf "Don't tell the band" auftauchte, das 16-minütige "Ride me high" (J.J.Cale) mit dem anschließenden obligatorischen ebenfalls 16 1/2 Minuten langen Percussion-Solo, das feine "Bear's gone fishin'", das Vic Chesnutt-Stück "Blight", George Clinton's "Red hot Mama", Michael Stanley's "Let's get the show on the road" und und und...! Über 3 1/2 Stunden Power und inspirierter Live-Groove von einem der bestens Genre-Liveacts der heutigen Zeit. Ergebt Euch diesem wunderbaren Widespread Panic Happening....

Art-Nr.: 1387
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 26,50

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Widespread Panic - live in the classic city II [2010]
Mit dieser brandneuen Live-Veröffentlichung und der Fortsetzung zu dem 2002 erschienenen "Live in the Classic City" zelebrieren Widespread Panic zusammen mit ihren Fans das 10-jährige Jubiläum ihres legendären und unter den "Spreadheads" gearedezu Kultstatus geniessenden, 3-tägigen Konzertmarathons zwischen dem 1. und 3. April 2000 im Classic Centre Theater von Athens/Georgia. Die Southern-/Jamrock-Vorzeigetruppe ist in exzellenter Verfassung, der Sound ist phantastisch. Vor allem der im August 2002 an Krebs verstorbene, brillante Original-Gitarrist Michael Houser begeistert mit phänomenalen Gitarrenausflügen und zeigt sich auf dem Höhepunkt seiner Kreativität. Die Setlist umfasst Songs vom gesamten, bis dato erschienene Album-Katalog der Band, wie nicht anders zu erwarten, in teils mit langen Instrumentalpassagen versehenen, deutlich abweichend arrangierten (Live)Versionen. Zu den Höhepunkten zählen u. a. eine famose Version von "Travelin' light" aus dem 1991iger "Widespread Panic"-Album und eine ausgedehnte Fassung von J.J. Cale's "Barrooms and dreamers", das als Studioversion auf dem 1988 erschienenen Debut der Band enthalten war. Prächtiger, zweiter Teil der "Live in the Classic City"-Shows!

Die komplette Setlist:

Disc 1
1 Travelin' Light - 6:15   
2 Machine - 3:15   
3 Barstools and Dreamers - 11:44   
4 This Part of Town - 5:17   
5 Sleeping Man - 6:36   
6 Radio Child - 5:32   
7 Imitation Leather Shoes - 4:51   

Disc 2
1 Disco - 4:42   
2 Rebirtha - 12:44   
3 Greta - 10:22   
4 E on a G - 6:19   
5 You'll Be Fine - 3:34   
6 Big Wooly Mammoth - 6:15   
7 Fishwater - 11:23   
8 Success Yourself - 5:37   
9 End of the Show - 6:48

Art-Nr.: 7100
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Widespread Panic - panic in the streets ~ live [2003]
2 CD-Set! Verrückt! "Panic in the streets" ist der Mitschnitt eines Live-Konzertes (aufgenommen am 18. April 1998 in Downtown Athens/Georgia) anläßlich der Album-Release-Party für ein anderes Live-Album, nämlich das 1998 erschienene "Light fuse, get away"! Bereits als Video und DVD veröffentlicht, erscheint dieses "Light fuse get away-Release-Party Konzert" nun endlich auch als CD! Für viele Fans der Band spielen sie hier besser, als auf dem "Light fuse"-Mitschnitt. Ohne Frage, ein super Konzert, mit einer prächtig, sehr intensiv aufspielenden Band! Denkt man nur an das laute und brodelnde, bärenstarke "Chilly water", das berauschende Gitarren-Jamming im "Porch song" oder das begnadete "Pilgrims". Panic präsentieren sich über 76 Minuten in bester Spiellaune. Die zweite CD "Live from the Georgia Theatre", wieder entsprechend der VIdeo-/DVD-Veröffentlichung beinhalted eine 6 Songs (20 1/2 Minuten) umfassende Sammlung der Höhepunkte des legendären Konzertes der Band im Georgia Theatre aus dem Jahre 1991. Die Tracks: Send your mind, Pigeons, Walkin' (for your love), Mercy, Makes sense to me und Mercy (Reprise)! Stark!

Art-Nr.: 2053
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 23,90

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Widespread Panic - street dogs [2015]
"Street dogs" ist das lang erwartete, von den Heerscharen ihre Fans herbeigesehnte, 12. Studioalbum der begnadeten Jamrock-Formation. 5 Jahre nach dem gefeierten "Dirty side down" setzen sie nun, man mag es kaum glauben, glatt noch mal einen drauf. Diese Band kennt keinen Stillstand. Die Entwicklung geht immer weiter, Grenzen scheint es keine zu geben. Live aufgenommen in den bekannten Echo Mountain Studios von Asheville in North Carolina mit ihrem langjährigen Freund und Produzenten John Keane am Mischpult, entwickelt die Band eine Spielfreude, die ihresgleichen sucht. Die Inspiration, die sie antreibt und den Spaß, den sie im Studio hatten, spürt man ab den ersten Sekunden der wunderbaren Eröffnungsnummer "Sell Sell". Das überträgt sich wie ein Magnet auf den Zuhörer und lässt ihn nicht mehr los. "Street dogs" ist ein sehr kraftvolles, jammiges Album geworden, bei dem die Band die ganze kreative Bandbreite ihrer musikalischen Orientierung auslebt. Das Songmaterial ist aussergewöhnlich stark, lebt einerseits von überragenden Songstrukturen, andererseits aber auch von den langen instrumentellen Passagen, bei denen die einzelnen Musiker mit ihrem herausragenden Können glänzen können. Und alles bleibt wunderbar hängen. Was für ein Spirit - hinreissend! Es gibt einen vorübergehenden Wechsel in der Band. Am Schlagzeug sitzt zur Zeit Derek Trucks' (Tedeschi Trucks Band) jüngerer Bruder Duane Trucks von den Hard Working Americans (bei denen ja auch Dave Schools den Bass zupft), der den etatmässigen Todd Nance ersetzt, der sich eine längere Auszeit von der Band genommen hat, im Jahr 2016 aber wohl zurückkehren wird. Duane Trucks trommelt äusserst "tight", was dem Panic-Sound sehr gut zu Gesicht steht. Ansonsten ist die Besetzung die alte. Vor allen Dingen JoJo Hermann an den Keyboards und der geniale Gitarrist Jimmy Herring glänzen während der Instrumentalpassagen immer wieder mit magischen, fulminanten Soli, wobei Herring zumeist sehr erdig und kraftvoll spielt. Und John Bell's Gesang war nie besser! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich jammigen Fassung der prächtigen Alan Price-Nummer "Sell Sell". Der Song kommt mit viel Power, aber auch mit einer wunderbar unbeschwerten "Leichtigkeit". Die Rhythmusfraktion agiert phänomenal, genau wie JoJo Hermann mit einem tollen Orgelsolo und Jimmy Herring mit einem packenden, ausgedehnten, seine ganze Virtuosität ausspielenden, variablen, satten Gitarrensolo, inklusive großartiger Wah Wah-Momente. Gleich eine absolute Hammer-Nummer zum Auftakt! Irre stark auch das knapp 8-minütige "Cease fire"! Klingt wie die moderne Adaption der Philosophie der The Allman Brothers Band, mit Anleihen von Santana und den legendären Blind Faith, sowie, vor allem während des knapp 5-minütigen Instrumentalparts, einem Hauch von Pink Floyd. Wir hören wunderbare Percussion, fabelhafte, unwiderstehliche Gitarrenausflüge von Jimmy Herring, viel viel Jam-Freude - und doch ist das alles eigehüllt in eine ganz wunderbare Melodie. Ein von herausragender künstlericher Qualität geprägtes Fest für die Ohren. "Angel don't sing the Blues" kommt hingegen zunächst mit ein wenig unterschwelligem Jazz-Flair, lässt aber nach einem klasse platzierten Tepowechsel dann einen Hauch von Psychedelia einfliessen - alles stilsicher miteinander kombiniert zu einem erlesenen, großartig inszenierten, gepflegten Jam-/Blues-Rocker, während die Band mit dem mächtigen "Honky Red" einen lupenreinen, phänomenalen, fetten, satten Southernrocker raushaut, vollgepackt mit kochenden, schweren Riffs und einem langen, "brennenden" Gitarrensolo. Toll! Das sind nur wenige, wahllos herausgegriffene, näher beleuchtete Beispiele, stellvertretend für das komplette, wundervolle Songmaterial, bei dem die Band während der gesamten knappen Stunde Spielzeit dieses Albums nicht die Spur einer Schwäche zeigt. Keine Frage, Widespread Panic sind auf einem neuen Karriere-Höhepunkt ihrer eh schon formidablen Studio-Tätigkeiten angelangt. Brillant!

Das kpmplette Tracklisting:

1. Sell Sell - 6.25
2. Steven's Cat - 4.28
3. Cease Fire - 7.51
4. Jamais Vu (The World Has Changed) - 7.14
5. Angels Don't Sing The Blues - 5.54
6. Honky Red - 6.27
7. The Poorhouse Of Positive Thinking - 5.10
8. Welcome To My World - 5.51
9. Tail Dragger - 4.49
10. Street Dogs For Breakfast - 4.31

Art-Nr.: 8983
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sell Sell
Steven's cat
Cease fire
Angels don't sing the Blues
Honky Red
The poorhouse of positive thinking
Welcome to my world

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Wiedlin, Jane - kissproof world [2000]
Nach Jahren der schöpferischen Pause jetzt endlich ein neues, voll überzeugendes Werk von Jane Wiedlin, einer der Gründerinnen der kultigen Go-Gos! Ein klasse Album in bester Go-Gos-Manier, etwas moderner im Sound, gut losgehend, sehr gitarrenorientiert, wavig, gut tanzbar mit wunderbaren Melodien und herrlichen Poprock-Hooks! Klasse Gesang und starke Produktion. Sie hätte den Solo-Durchbruch damit verdient. Tolles Album!

Art-Nr.: 1388
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Wiggins Band, Scott - burn [2007]
Die sehr junge, aber bereits überaus professionell und reif agierende, texanische Scott Wiggins Band aus dem Raum Corpus Christi/San Antonio spielt sich mit ihrem bereits zweiten Album "Burn" in beeindruckender Art und Weise in die Riege solch gestandenener "Red Dirt"-Acts wie Cross Canadian Ragweed, der Britt Lloyd Band, der Eli Young Band, Bart Crow Band & Co.! Intensives Touring beschert der Band in ihrer Heimat bereits eine große Anhängerschaft. Kein Wunder, denn was das Quartett abliefert, ist herrlich unbeschwerter, kraftvoller, Texas-"Red Dirt"-Roots-/Americana-/Countryrock mit einem genußvollen Schuß Southern-Feeling, wie er im Lonestar-State so unnachahmlich praktiziert wird. Sehr stark! Scott, ein großartiger Sänger mit einer für diese Art von Musik geradezu prädestinierten Stimme, hat alle zehn Tracks komponiert, lediglich einmal stand ihm sein langjähriger Freund und Bandmitbegründer John Diaz zur Seite. An den Reglerknöpfen wurde die Band diesmal in Form von Gitarrist/Songwriter Keith Davis und Grammy-Gewinner Adam J. Odor von zwei echten texanischen "Schwergewichten" unterstützt. Die zehn Stücke von "Burn", überwiegend sehr kräftig in Szene gesetzt, bestechen mit einem großartigen, sehr satten Gitarren-Arrangement. Dazu kommen ganz wunderbare Melodien, denen allesamt, ohne offensichtliche Anbiederungsversuche (die "Ecken und Kanten" bleiben trotz der herrlichen Melodik gewahrt) eine gewisse Radiotauglichkeit attestiert werden kann. Sämtliche Stücke bewegen sich im Drei- bis Vier-Minutenbereich, rocken teils recht kompromisslos, straight und sehr rhythmisch geradeaus, lassen aber auch ab und zu mal Luft zum Durchatmen, wobei dann ein entspanntes "Border-/Countryrock-Flair" (z. B. "Long run") mit dezentem Retro-Touch versprüht wird. Beindruckend für einen noch so jungen Frontmann wie Scott Wiggins, ist neben seinen zweifelsfreien kompositorischen Fähigkeiten, wie bereits erwähnt, auch die schon erstaunlich variabel und reif eingesetzte, Stimme . Bei den angesprochenen flockigeren Sachen wie "Lonely’s Holding Me", "Long Run" oder "Perfect Way To Fall" (alle mit schöner Baritone-E-Gitarre bestückt) blinzelt neben dem typischen "Red Dirt"-Flair sogar ab und zu ein unterschwelliges, Elvis-ähnliches Nostalgie-Feeling durch (Scott ist seit frühester Kindheit ein glühender Elvis-Verehrer), bei den fett rockenden Nummern, wie "Side Of Me" , "When She’s Lonely" oder "Addictions" staubt's dann in Richtung Cross Canadian Ragweed. Das Fundament bildet die glänzende Rhythmus-Fraktion, bestehend aus Drummer John Diaz (knackiges, kraftvolles Spiel), Gitarrist Ricky Diaz (nicht verwandt mit John), sowie der wunderbar dynamische Basslinien abliefernde Ryan Fedako. Herrlich auch immer wieder die glühende, auf den Punkt gebrachte Lead-Gitarre von Gitarrist Austin Gilliam, die dem Ganzen zum Teil einen schönen Southern-Rock-Anstrich verpasst. Einzelne Stücke ganz explizit als Highlight herauszuheben, würde jedem einzelnen Song nicht gerecht werden. Durchweg sehr starker Stoff für Freunde der bereits erwähnten Interpreten, aber auch die Ryan Bales Band, Rich O'Toole, die Tyler McCumber Band etc. sind adäquate Vergleichsgrößen. "Burn" - das "Red Dirt"-Feuer der Scott Wiggins Band brennt! Und zwar lichterloh! (Daniel Daus / J.T.)

Art-Nr.: 5442
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Was it worth it
Side of me
Lonely is holding me
There goes the world
Long run
Addictions

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Wild Feathers, The - greetings from the neon frontier [2018]
Wow! Wundervoll! Was für herrliche Melodien, welch wunderbare, klare, mal schön knackige, mal flockige Arrangements. Mit ihrem dritten Album "Greetings from the neon frontier" entfernt sich das 2010 in Nashville/Tennessee gegründete Rootsrock-Quartett wieder von den leicht spacigen Klängen ihres Vorgängers und orientiert sich mehr an ihrem Debut. Und dieses schon fantastische Debut toppen sie fast noch. Was ist das für eine fantastische Reise durch die erfrischenden, hoch melodischen Landschaften des Americana, Roots- und Countryrocks, voller toller, klarer Gitarren und wunderbar in Szene gesetzten Lead-Stimmen und Harmonie-Gesänge. Zuweilen schön southern klingend, dann wieder an die besten Tage der Eagles erinnernd, treffen die Wild Feathers den Nerv der Countryrock- und Americana-Liebhaber zu einhundert Prozent. Das Werk ist schlichtweg ein Knüller. Ganz klar schon jetzt eines der Genre-Heighlights des Jahres 2018.

Das komplette Tracklisting:

1. Quittin' Time - 3:12
2. Wildfire - 3:33
3. Stand By You - 3:03
4. No Man's Land - 5:10
5. Two Broken Hearts - 3:17
6. Golden Days - 3:49
7. Big Sky - 3:31
8. Hold Onto Love - 4:01
9. Every Morning I Quit Drinkin' - 3:56
10. Daybreaker (Into the Great Unknown) - 3:12

Art-Nr.: 9646
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Wild Feathers, The - lonely is a lifetime [2016]
A breath of fresh air in the rock and roll world" – so, und mit vielen weiteren Lobeshymnen wurde das 2010 in Nashville/Tennessee gegründete Rootsrock-Quartett angesichts ihres vor 3 Jahren erschienenen, fantastischen Debüts von den Kritikern nahezu überschüttet. Nun führt das Quartett bestehend aus Ricky Young (guitar, vocals), Taylor Burns (guitar, vocals), Joel King (bass, vocals) und Ben Dumas (drums) den eingeschlagenen Weg mit ihrem Major-Nachfolgewerk „Lonely Is A Lifetime“ (Warner Bros. Records) mit neuem Elan fort. Sowohl Young, als auch Burns und King geben sich dabei wieder als gleichberechtigte Lead-Sänger und beweisen ihr vokales Können auch mit wunderbaren Harmoniegesängen. Schon direkt mit dem knackig rockenden Opener „Overnight“ lassen sie ihrer Energie freien Lauf. Der voller Euphorie strotzende Refrain animiert regelrecht zum Mitsingen. Atmosphärisch, in dezenter Britpop-Manier, wandelt das folgende „Sleepers“ traumwandlerisch durch den Raum. Mit dem über acht Minuten währenden „Goodbye Song“ beweist der Vierer seine ganze spielerische Finesse. Der Song verläuft in den gesungenen Parts im Westcoast-Stil von Acts wie Poco oder den Eagles wird aber durch zwei lange progressiv-/Jam-artige Instrumentalpassagen nach Pink Floyd'schem Muster mit furioser E-Gitarrenarbeit eingekleidet. Das passt wunderbar zusammen. Das ungekrönte Highlight der CD! Auch im weiteren Verlauf überzeugen die Wilden Federn immer wieder mit ihren, positive Stimmung/gute Laune verbreitenden Hooks und Refrains. Das Heartland-umwehte „Leave The Light On“ lässt dabei sogar Reminiszenzen an Größen wie den Hooters, Simple Minds oder U2 aufkommen. Klasse auch die im Titellied verankerte 60/70ies-Retrospektive a la Monkees, Byrds & Co. Das hymnische, mit seinem elektrisierenden Refrain bestückte „Into The Sun“ dürfte ein Kracher in Sachen Interaktion mit ihren Fans im Live-Programm der Band werden. Stark hier, wie auch bei einigen anderen Tracks, das immer wieder im Southern Rock verankerte E-Gitarrenspiel. Die interessante und recht eigenwillige Kombination aus Drum Loops, Akustikgitarre und Gesang funktioniert beim abschließenden „Halleluhja“ ebenfalls überraschend gut. Das Zweitwerk "Lonely Is A Lifetime" der Wild Feathers strotzt nur so vor großartigen Texten, Hooks, Songs und Melodien. Vielleicht sind vereinzelte Songs etwas poppiger als der Vorgänger, doch das bedeutet alles andere als eine Schwächung. Nein, das ist bester, modern arrangierter, aber auch zeitloser, höchst erfrischender Rootsrock/-Pop, Americana Rock/-Pop, Power-Pop, teils mit einem Hauch von Southern-Feeling, mit Einflüssen von den ganz frühen Matchbox 20, The Band, Tom Petty, The Clarks, bis hin zu den Avett Brothers. Produziert hat erneut der großartige Jay Joyce (u. a. John Hiatt, Derek Trucks Band, Cage The Elephant, Emmylou Harris, Patty Griffin, Little Big Town und Eric Church),. Ein spacig gestaltes Coverartwork (tolles Titelbild) mit allen Texten gibt’s dazu. Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Overnight - 4:07
2. Sleepers - 4:49
3. Goodbye Song - 8:16
4. Don't Ask Me To Change - 4:30
5. Happy Again - 4:53
6. Leave Your Light On - 4:17
7. Help Me Out - 3:45
8. Lonely Is A Lifetime - 2:46
9. On My Way - 4:09
10. Into The Sun - 3:00
11. Hallelujah - 4:05

Art-Nr.: 9125
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Wild Feathers, The - same [2013]
The Wild Feathers, eine junge Americana Rock-/Rootsrock-Truppe aus Nashville/Tennessee, ist seit einiger Zeit unter den Szene-Spezialisten in aller Munde. Vollkommen zu Recht, wie ihr nun vorliegendes, grandioses Debut eindrucksvoll unter Beweis stellt. Was für ein prächtiges Album! Produziert von dem "Genre-Guru" Jay Joyce (u.a. Derek Trucks Band, Cage The Elephant, Emmylou Harris, Patty Griffin, Little Big Town) gelingt dem famosen Quintett eine wunderbare Gratwanderungen zwischen Seventies-Einflüssen und der Gegenwart. Mit "powerful harmonies, country twang, breezy melodies and lots of guitar" kombinieren sie jede Menge Spuren ihrer musikalischen Helden wie Bob Dylan, Tom Petty, Johnny Cash, Gram Parsons, Neil Young, The Band und The Allman Brothers Band, lassen sich aber offensichtlich auch von angesagten Künstlern der Neuzeit, wie beispielsweise The Avett Brothers inspirieren. Dabei kreieren sie einen eigenen Stil von kernigem Rootsrock und Americana Rock mit wohl dosierten Folk-, Countryrock-, und Jam-Momenten, der es in sich hat. Ungemein spannende, abwechslungsreiche Arrangements, die oft innerhalb des jeweiligen Songs, sowohl im Tempo, als auch in der Intensität zwischen laut und leise variieren, spürbare Spielfreude und exzellente Musikalität bestimmen das Bild, genau wie das bärenstarke Songmaterial und die großartigen Melodien. Das ist mitreissender "American Americana Rock'n Roll" durch und durch. Man höre sich nur solch geniale Songs wie das famose "Hard wind" (satter, dreckiger Countryrock trifft auf Spuren von Led Zeppelin), das traumhaft melodische "Hard times" (so würden The Band in Hochform wohl heute klingen), oder die wunderbar variable, folkige Americana-Hymne "The ceiling" an - einfach toll! The Wild Feathers mit einem saustarken Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Backwoods Company - 3:06
2. American - 4:14
3. I Can Have You - 3:36
4. Tall Boots - 4:26
5. The Ceiling - 6:20
6. Left My Woman - 4:13
7. I'm Alive - 3:11
8. Hard Wind - 3:23
9. If You Don't Love Me - 3:29
10. Hard Times - 6:11
11. Got It Wrong - 3:26
12. How - 5:39

Art-Nr.: 8269
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Backwoods company
American
The ceiling
Left my woman
Hard wind
If you don't love me
Hard times

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Wilder, Webb - night without love [2020]
Auf seinem nun schon elften Album, "Night without love", die Mississippi Musician Hall of Fame-Ikone Webb Wilder "pleases and shocks, soothes and rocks", demonstriert erneut seine außergewöhnliche Wandlungsfähigkeit und den großen Spaß, den er selbst an seinem Schaffen hat und den er eins zu eins an seine Fans weitergibt. Der Mann aus Hattiesburg/Mississippi gehört ohne jeden Zweifel zu den schillerndsten und, im positivsten Sinne, verrücktesten Figuren der amerikanischen Rootsrock-Szene. Sein von viel Raffinesse, gleichzeitiger Direktheit, außerordentlicher musikalischer Kompetenz und viel Humor geprägter Mix aus Roots, Country, Americana, Southern Gumbo, British Invasion, Blues, Soul und jeder Menge "down home Rock'n Roll" ist genauso einzigartig wie unwiderstehlich. Ohne jemals den roten Faden zu verlieren, springt er von Song zu Song zwischen den einzelenen Genres hin und her. Wilder's Gesang ist einmal mehr exzellent, genauso wie die vorzüglichen Arrangements des hervorragenden Songmaterials mit seiner prächtigen, satten Gitarrenpräsenz. Stellvertretende Beispiele für die große Klasse dieses Albums sind beispielsweise der ungemein dynamische, straight nach vorn gehende, riffige, voller Nick Lowe-, Brinsley Schwarz- und Dave Edmunds-Spuren kommende Retro Rock'n Roller "Tell me what's wrong", der bluesige, mit einem leichten Honky Tonk-Feeling versehene (klimperndes Piano), sonst aber überaus erdige, dreckige, mit einem starken Shuffle-Drive ausgestattete, von Russell Smith (Amazing Rhythm Aces) komponierte Rootsrocker "Hit the nail on the head", der hinreißende, pure, Pedal Steel-getränkte (tolles Solo), traditionelle, von Wilder herausragend vorgetragene Country Honky-Tonker "Holdin' on to myself" (da kommt einem gar der legendäre Ernest Tubb in den Sinn), sein wunderbares, überaus melodisches, mexikanisch angehauchtes Cover von Los Lobos' "Be still" (großartige Acoustic Gitarren, dezentes Akkordeon), der knackige, von herrlichen Bariton Gitarren-Linien durchzogene, flotte, wieder sehr melodische Country-/Americana-Rocker "Buried our love", der mit tollen E-Gitarren inszenierte, erdig knackige, abermals mit nostalgischen Nick Lowe-/Brinsley Schwarz-Anleihen versehene Rootsrocker "Ache and flake (Go with the flow)", oder auch der mit toller Farfisa Orgel und bärenstarken E-Gitarren (2 ausgedehnte, grandiose Soli) präsentierte, rootsige Blues "Hi heel sneakers" (dezenter Doors-Touch). Insgesamt ist das Werk einfach ein typisches Webb Wilder-Album geworden, dass die Fans komplett begeistern wird. Alle erwähnten Stilelemente sind präsent. Wilder verbindet sie geradezu mühelos miteinander. Er und seine hervorragenden Musiker spielen herrlich dreckig, schön retro, völlig unbeschwert und zwanglos auf und präsentieren sich in allerbester Spiellaune. Dieser Truppe zuzuhören macht einfach tierisch Laune. Großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Tell Me What's Wrong - 2:32
2. Night Without Love - 3:45
3. Hit The Nail On The Head - 3:13
4. Holdin' On To Myself - 3:26
5. Be Still - 3:07
6. Illusion Of You - 3:28
7. Buried Our Love - 3:56
8. Sweetheart Deal - 3:18
9. Ache and Flake (Go With The Flow - 3:05
10. The Big Deal - 3:17
11. Hi Heel Sneakers - 4:28

Art-Nr.: 10035
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Tell me what's wrong
Hit the nail on the head
Holdin' on to myself
Be still
Buried our love
Ake and flake (Go with the flow)
Hi heel sneakers

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Wilkinsons, The - highway [2005]
Das kanadische Trio wartet wohl mit einer recht seltenen Konstellation im Musikbusiness auf, nämlich Vater, Tochter und Sohn in einer Band. Wo man unweigerlich jede Menge Zoff vermutet, wird man aber bereits seit sieben Jahren, seit dem Erscheinen ihres Debütalbums "Nothing But Love", eines Besseren belehrt. Im gegenteil: Mit ihrem neuen Silberling "Highway" zeigt sich die Familienbande sogar geschlossener und so stark wie eigentlich nie zuvor. Ja, man kann ihnen zu einem Generationen übergreifenden Volltreffer gratulieren, denn diese CD beinhaltet musikalische Leckerbissen für Jung und Alt gleichermaßen. Ein Grund für das blendend harmonierende Teamwork sind sicher die klar abgesteckten Kompetenzen, aber auch, dass jeder für sich immer wieder sporadisch Zeit findet, abweichende Vorstellungen in Soloprojekten zu verwirklichen. Verdienter Lohn für ihr bisheriges Schaffen sind unter anderem ein "CMA Horizon Award" sowie die
Auszeichnung als "Vocal Group Of The Year". Und auch dank “Highway” dürften die Namen Amanda, Steve und Tyler Wilkinson für einige Nominierungen auf den
Notizzetteln der entsprechenden Juroren bereits vorgemerkt sein. Ein glänzendes Werk mit satten 14 Liedern (knapp 51 Minuten Spielzeit), jedes eine kleine Perle für sich. Sicherlich zum einen ein Verdienst des guten Songwritings, wobei Familie Wilkinson in hohem Maße beteiligt ist, zum anderen im zwar relativ klein gehaltenen Musikerkreis, aber der dafür um so kompetenter bestückt ist. Was hier die Herren Jerry Kimbro an der Akustikgitarre, Michael Rojas an den Keyboards, Joe Spivey an der Fiddle und Dan Dugmore an Steel und Dobro abliefern, ist schon erste Sahne. Nicht zu vergessen John Willis, den man eigentlich bei den meisten Nashville-Produktionen an der Akustikgitarre arbeiten lässt, der diesmal jedoch an der Leadgitarre, Banjo, Sitar und Mandoline zugleich.brilliert. Dabei drängt sich kaum ein Akteur auffällig in den Vordergrund, hier wird dezent, aber unerhört präzise und mit sehr viel Liebe für’s Detail musiziert, was gerade beim Genuss mit dem Kopfhörer besonders zur Geltung kommt. Den Großteil der Vocals übernahm traditionsgemäß die sehr gereift wirkende Amanda, einmal durfte der immer noch ein wenig "milchgesichtige" Tyler ran ("Human"), zwei Songs werden von Vater Steve gesungen ("Highway" und "Grains Of Sand"), dessen Stimme zuweilen an wenig an Ricky Skaggs zu erinnern scheint. Herrlich niveauvoll country-poppig geratene Songs wie "Little Girl", "Inside The Lines", die Single "L. A." (wie eine lockere Mischung aus Sheryl Crow’s "All I Wanna Do" und Jennifer Hanson’s "Beautiful Goodbye"), "Human" oder "Occasionally Crazy", wirken nie kitschig, machen aber dank der erwähnten musikalischen Feinheiten richtig Laune. Aber auch ruhigere Nummern wie "Melancholy Wine" (Michael Rojas mit Bruce-Hornsby-like Piano-Geklimper), "Leaving Song" (klasse Dobrospiel von Dan Dugmore), "One Blue Day" (traumhafte Barroomballade mit leicht angejazzter E-Gitarre) oder "Not Today" (Amanda im Stile einer Country-Ikone wie Reba McEntire), wissen durch jeweils genial zu den Stücken passende Stimmung und Texte zu gefallen. Respekt an alle Beteiligten! Hier wird große New Country-/Countrypop-Musik geboten. Der Wilkinson'sche Motor läuft auf Hochtouren und wird noch sicherlich so manchen "Highway" passieren. Absolut empfehlenswert! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3175
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little girl
L A
No one's gonna
Highway
Occasionally crazy

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Williams III, Hank - damn right, rebel proud [2008]
Abgefahren! Genial! Hank III (der Kerl ist einfach verrückt...) mit einem weiteren Husarenritt "straight to hell"! Irgendwie scheint es, als sei der Bursche mit dem Teufel im Bunde. Böse und zum Teil alles andere als jugendfreie Texte unter dem Deckmantel authentischer und hinreißend performter Old School Traditional Countrymusic (zuweilen mit traumhaften Melodien), basierend auf den Fundamenten seines Großvaters, Johnny Cash, Waylon Jennings und anderer Outlaws. Dabei kombiniert er puren, urigen Hardcore Country und Hillbilly mal mit grassigen und mal mit punkigen Elementen (Hank sr. auf "Speed"), verlässt dabei aber zu keiner Sekunde die Pfade des Country! Die fantastischen Musiker (mit dabei übrigens u.a. auch Marty Stuart an der E-Gitarre und Mandoline) spielen sich teilweise die Seele aus dem Leib. Dann wieder gibt es herrlich flockige Nummern, die sofort wunderbar ins Ohr gehen. Hank III auf dem "hellraisin' Hillbilly"-Trip - und es gibt kein zurück! Nicht "Sex, Drugs & Rock'n Roll" heißt die Devise, sondern Sex, Drugs & COUNTRY! Tolles Teil sowohl für Hardcore Traditionalisten, als auch rebellische "Gun-smokin' and hellraisin'" Country-Outlaws!

Die Tracklist:

1 The Grand Ole Opry - 2:35   
2 Wild & Free - 2:58   
3 Me & My Friends - 3:12   
4 Six Pack of Beer - 2:32   
5 I Wish I Knew - 3:30   
6 If You Can't Help Your Own - 3:32   
7 Candidate for Suicide - 3:40   
8 H8 Line - 3:12   
9 Long Hauls and Close Calls - 2:43   
10 Stoned & Alone - 5:27   
11 P.F.F. - 10:01   
12 3 Shades of Black - 4:18   
13 Workin' Man - 3:01

Art-Nr.: 6039
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The Grand Ole Opry (ain't so grand)
Wild & free
I wish I knew
Candidate for suicide
P F F

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Williams III, Hank - long gone daddy [2012]
Hank III's neues Album ist endlich mal wieder lupenreiner, traditioneller "old-fashioned" Country! Und was für welcher! Überaus authentisch zollt er nicht nur seinem legendären Großvater Hank Williams sr. Tribut, sondern auch vielen Country-Legenden wie z.B. Merle Haggard (tolle Interpretation von "The bottle let me down") oder Waylon Jennings und Willie Nelson (großartige Version von "A good hearted woman"). Ganz starke Vorstellung von Hank III!

Das komplette Tracklisting:

1. I'm A Long Gone Daddy 3:37
2. Sun Comes Up 2:55
3. The Bottle Let Me Down 2:46
4. Wreck Of The Old '97 2:56
5. Neath A Cold Gray Tomb Of Stone 2:52
6. The Wind Blew Cold 2:20
7. Good Hearted Woman 4:16
8. This Ain't Montgomery 4:10
9. What They Want Me To Be 3:23
10. If The Shoe Fits (Shuffle Mix) 3:49

Art-Nr.: 7753
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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