Artikel 226 bis 240 von 2275 gefundenen...

[1-15] [16-30] [31-45] [46-60] [61-75] [76-90] [91-105] [106-120] [121-135] [136-150] [151-165] [166-180] [181-195] [196-210] [211-225] [226-240] [241-255] [256-270] [271-285] [286-300] [301-315] [316-330] [331-345] [346-360] [361-375] [376-390] [391-405] [406-420] [421-435] [436-450] [451-465] [466-480] [481-495] [496-510] [511-525] [526-540] [541-555] [556-570] [571-585] [586-600] [601-615] [616-630] [631-645] [646-660] [661-675] [676-690] [691-705] [706-720] [721-735] [736-750] [751-765] [766-780] [781-795] [796-810] [811-825] [826-840] [841-855] [856-870] [871-885] [886-900] [901-915] [916-930] [931-945] [946-960] [961-975] [976-990] [991-1005] [1006-1020] [1021-1035] [1036-1050] [1051-1065] [1066-1080] [1081-1095] [1096-1110] [1111-1125] [1126-1140] [1141-1155] [1156-1170] [1171-1185] [1186-1200] [1201-1215] [1216-1230] [1231-1245] [1246-1260] [1261-1275] [1276-1290] [1291-1305] [1306-1320] [1321-1335] [1336-1350] [1351-1365] [1366-1380] [1381-1395] [1396-1410] [1411-1425] [1426-1440] [1441-1455] [1456-1470] [1471-1485] [1486-1500] [1501-1515] [1516-1530] [1531-1545] [1546-1560] [1561-1575] [1576-1590] [1591-1605] [1606-1620] [1621-1635] [1636-1650] [1651-1665] [1666-1680] [1681-1695] [1696-1710] [1711-1725] [1726-1740] [1741-1755] [1756-1770] [1771-1785] [1786-1800] [1801-1815] [1816-1830] [1831-1845] [1846-1860] [1861-1875] [1876-1890] [1891-1905] [1906-1920] [1921-1935] [1936-1950] [1951-1965] [1966-1980] [1981-1995] [1996-2010] [2011-2025] [2026-2040] [2041-2055] [2056-2070] [2071-2085] [2086-2100] [2101-2115] [2116-2130] [2131-2145] [2146-2160] [2161-2175] [2176-2190] [2191-2205] [2206-2220] [2221-2235] [2236-2250] [2251-2265] [2266-2280]

 
Bonamassa, Joe - a new day yesterday ~ live [2004]
Joe’s grandioses Abschlusskonzert einer 60 Gigs umfassenden Tour in Ft. Wayne, Indiana vom 21.12. 2001 jetzt auf CD! Gab es auch schon mal als Bonus-DVD zu der mittlerweile nicht mehr erhältlichen, limitierten Ausgabe seines zweiten Albums "So, it's like that"! Nicht nur in den Staaten, sondern auch dank fleißigen Studioschaffens und regelmäßiger Präsenz in Europa, hat sich Joe Bonamassa mit seinen Spielgefährten Kenny Kramme (Drums) und Eric Czar (Bass) zu einem überaus beliebten Act in der globalen Blues-Rock-Szene gemausert. Kräfteraubende Shows für Band und Zuschauer auf technisch allerhöchstem Niveau sind dabei das Erfolgsrezept. Ein wohl dosierter Mix aus traditionellen Coverversionen, die aber oftmals dank fetter, groovender, jamartig ausgedehnter Gitarrenarrangements kaum wiederzuerkennen sind, und modern gehaltener Eigenkompositionen, lässt sowohl das Herz altgedienter Bluesfreunde, als auch das des hinterher rückenden Nachwuchses höher schlagen. Bonamassa und Co. betreiben Akkordarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Dieses Werk transportiert die völlig unverkrampfte, nicht von Starallüren geprägte Atmosphäre bestens herüber. Vom Intro, einer slidegetränkten Gitarrenorgie, geht es über Interpretationen von Rory Gallagher ("Cradle Rock"), Clapton ("Steppin’ Out"), Jeff Beck ("Rice Pudding"), Jethro Tull ("A New Day Yesterday") und Free ("Walk In My Shadow") bis zum abschließenden "Don’t Burn Down That Bridge" (mit dezentem Cream-Charakter) richtig zur Sache. Die Hütte kocht! Joe’s strapaziöses Behandeln von Plektron und Saiten seines Arbeitsgerätes, Kenny’s Trommelwirbel im Hintergrund und Eric’s knackig pulsierender Bass setzen Maßstäbe in Sachen Blues-Rock-Trio. Selbst bei ezwas ruhigeren Nummern wie "Miss You, Hate You, "Colour & Shape" oder dem leicht an "Stormy Monday Blues" erinnernden "If Heartaches Were Nickels", hat das Publikum aufgrund eingepasster, intensiver Instrumentalpassagen, kaum Zeit zum Durchatmen. Begeisterte "Joe-Joe-Joe"-Rufe des enthusiastischen Publikums sind der verdiente Lohn für ein beispielloses Blues-Rock-Spektakel, gespickt mit filigranster Gitarrenkunst. "A New Day Yesterday Live" heißt knappe 72 Minuten Mitfiebern bei "Smokin’ Joe", wie er leibt und lebt. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3117
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - black rock [2010]
Welch eine beeindruckende Vorstellung! DER "Gitarrengott" der jungen Bluesrock-Generation hat erneut zugeschlagen und mit "Black Rock" den nächsten Meilenstein seiner jetzt schon imposanten Karriere abgeliefert. Ein mitreissender Spagat zwischen Rock und Blues - insgesamt härter als der Vorgänger "John Henry", rockiger, wuchtiger und mächtiger, ohne dabei jedoch die Blues-Wurzeln je zu vernachlässigen. Abermals produziert von Kevin Shirley, wählten Joe Bonamassa und seine großartige Band zur Einspielung der 13 neuen Songs dieses Mal das "Black Rock"-Studio auf der griechischen Insel Santorin aus, was dem Album auch den Namen gab. In dem ein oder anderen Songfragment ist ein gewisser Einfluß griechischer Mentalität durchaus wahrnehmbar, doch im Kern dieses Albums wird, wie gesagt, gewaltig gerockt. Krachende Drums, schwere Grooves, gewaltige "heavy" Gitarrenriffs und halsbrecherische Soli bestimmen das Geschehen - und doch sind die Songs eingängig und bleiben verdammt gut hängen. Bonamassa macht auf diesem Album keinen Hehl daraus, wie sehr er vom britischen Bluesrock der späten Sechziger, vor allem aber von Led Zeppelin und Jimmy Page beeinflusst wurde. Etliche Songs klingen in ihrem musikalischen Gerippe wie eine logische Weiterentwicklung allerbester, früher "Zep"-Nummern (beispielsweise der hinreissende Retro-Blues "Wandering earth" mit seinen wunderbaren "I can't quit you Baby"-Licks oder das monströse, gewaltige, von einer epischen "Kashmir"-Dramatik getragene Bluesrock-Epos "Blue and evil" mit seinem Wahnsinns Page-like Gitarren-Solo, beides im übrigen Eigenkompositionen des Protagonisten). Eine weitere Hommage an den britischen Blues ist das furiose Cover von "Spanish boots", einst von der Jeff Beck Group berühmt gemacht. Das ist die eine Seite von "Black Rock", doch Bonamassa bedient sich auch wieder einiger weiterer, exzellent ausgewählter und packend umgesetzter Coverversionen seiner großen U.S. Blues-Vorbilder, sowie einiger Blues-fremder Songwriter. Saustark beispielsweise die Umsetzung von John Hiatt's "I know a place", das er in ein wuchtiges, inspiriertes, donnerndes (Heavy)Blues-Gewand packt, oder das wunderbare, mit viel Gefühl umgesetzte, auf akustischer Basis vorgetragene "Baby you gotta change your mind" (Blind Boy Fuller"), wie auch Leonard Cohen's "Bird on the wire", das die Jungs in Form einer traumhaften, genauso knackigen wie melodischen Bluesrock-Ballade (tolles Acoustic Gitarren-Picking, feine Mandoline, dezente Bläser-Fills, grandioses E-Gitarren-Solo) zum Besten geben. Ein weiterer Höhepunkt ist die Interpretation der Willie Nelson-Nummer "Night life" mit ihrem tollen Soul-Groove, die der große B.B. King einst im Jahre 1967 für sein "Blues is king"-Album aufnahm. Und genau jener B.B. King, Bonamassa's großer Mentor, nahm diesen Song nun gemeinsam mit seinem Schützling für "Black Rock" neu auf - eine wunderbare Zusammenarbeit! Weitere herausragende Stücke bilden der grandiose Opener "Steal your heart away", eine alte Bobby Parker-Nummer, die Bonamassa und die Seinen mit einer gewaltigen Power raushauen (wie aus einer imaginären, heftigen Session zwischen Led Zeppelin und Free entsprungen - atemberaubend das furiose Gitarrensolo des Meisters), der tierische, fette, aber dennoch irgendwie auch locker rüberkommende, herrlich groovende Boogie-Bluesrocker "When the fire hits the sea" (klasse Melodie, klimperndes Piano, tolle Bottleneck-/Slide-Läufe), das folkloristisch inspirierte, wunderschöne, melodische,von akustischen Gitarren und Flötenklängen begleitete "Quarryman's lament" (hier kommt ein dem Aufnahmeort auf Santorin entsprechendes Flair durch), u.s.w., u.s.w.! Es ist geradezu "beängstigend", wie kontinuierlich Joe Bonamassa sein überdurchschnittlich hohes Niveau von Album zu Album hält, ja vielleicht sogar noch steigert. "Black Rock" jedenfalls ist erneut ein Knüller, der die Bluesrock-Fans ohne jeden Aussetzer gut 53 Minuten lang in Atem hält! "Joe Bonamassa has done it again!" Und wie!

Das komplette Tracklisting:

1. Steal Your Heart Away 3:47
2. I Know A Place 4:19
3. When The Fire Hits The Sea 3:55
4. Quarryman's Lament 5:22
5. Spanish Boots 4:38
6. Bird On A Wire 5:21
7. Three Times A Fool 2:02   
8. Night Life (ft. BB King) 3:26
9. Wandering Earth 4:19
10. Look Over Yonders Wall 3:27
11. Athens To Athens 2:26
12. Blue And Evil 5:44
13. Baby You Gotta Change Your Mind 4:23

Art-Nr.: 6836
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - blues deluxe [2003]
"Blues deluxe" ein Albumtitel, dem man erstmal gerecht werden muß! Meistert er diesen Anspruch? Und wie er ihn meistert - auf beängstigend starke Art und Weise! Drittes Album dieses grandiosen Gitarren-Wunderknaben, der mit seinen schier wahnwitzigen Gitarrenritten die Blues- und Bluesrock-Welt, sowie die Enthusiasten elektrisierender, endloser, kochender Soli auf den 6 Saiten, einmal mehr in Verzückung versetzen dürfte. Nach zwei klassischen Bluesrock-Alben, bei denen der Rock ein leichtes Übergewicht gegenüber dem Blues hatte, ist es diesmal genau umgekehrt. 2003 wurde zum "Jahr des Blues" erklärt, zu dem der am 8. Mai 1977 geborene Bonamassa (an diesem Tag wurde der große Robert Johnson 66 Jahre alt) mit diesem fantastischen Album seinen ultimativen Beitrag gibt. "Blues deluxe" ist eine Hommage an die Großen des Blues, an all die Bluesveteranen, die ihn beeinflußt und geprägt haben. Angefangen von B.B. King, der ihn seinerzeit im Alter von 12 Jahren entdeckte, über John Lee Hooker, Elmore James, Albert Collins, bis hin zu besagtem Robert Johnson. Mit begnadeten Coverversionen und einigen eigenen Songs verneigt er sich vor seinen Vorbildern. Dabei ist er auf dem Weg sebst einer der ganz Großen zu werden. Wieder mit seiner, aus den beiden Vorgängeralben und der Live-DVD bekannten, großartigen Band um Eric Czar am Bass und Kenny Kramme am Schlagzeug im Rücken, und den beiden zusätzlichen Musikern Benny Harrison (Hammond B3) und Jon Paris (Harmonica), spielt Bonamassa den Blues mit einer unglaublichen Authentizität, Intensität und Leidenschaft, aber auch voller Gefühl. Obwohl der Blues eindeutig dominiert, wird natürlich auch gewaltig gerockt. Bonamassa's Art den Blues zu spielen, ist immer rockig. "Pure Blues" hin, "Pure Blues" her - die rockige Note ist immer vorhanden - er kann gar nicht anders! Und Leute, wie das an manchen Stellen rockt und dampft - "irre"! Apropos "irre": Bonamassa's Gitarrenspiel ist ein purer "Höllenritt" auf den 6 Saiten. Mal erzeugt er ganz klare und messerscharfe Läufe, dann maltretiert er sein Instrument zu wilden, brodelnden und glühenden Slide-Orgien, um sich anschließend wieder in ganz gefühlvollen Spielereien zu verlieren, ehe er einmal mehr in ekstatischen Bluesrock-Soli regelrecht explodiert. Und mit welch einer Virtuosität, Gewandheit und Fingerfertigkeit das geschieht - atembaraubend! Zuweilen scheint er über sein "Brett" zu fliegen. Dazu seine rauhe, kehlige Stimme - es paßt einfach alles! Los geht's mit einer großartigen Coverversion von B.B.King's "You upset me Baby", gefolgt von einer Wahnsinns-Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell"! Da stockt einem der Atem! Ein flammender, elektrisierender, unaufhörlich abgehender, fast 7-minütiger Boogie-Blues-Rock-Kracher, vollgestopft mit einem fulminanten Slide-Feuerwerk, dem eine dreckige Bluesharp noch die richtige Würze gibt. Wow, das dampft! Anschließend das Titelstück, eine herrliche alte, von Rod Stewart (als der noch mit Jeff Beck zusammenspielte) geschriebene Blues-Nummer. Recht ruhig beginnend, mit klar abgegrenzten, flinken Gitarrenläufen, äußerst intensivem, gefühlvollen Gesang, spielt sich Bonamassa im Zentrum des Stücks mit schier endlos wirkenden Soli in ein regelrechtes Rock-Gewitter, ehe das Ganze wieder in den Slow-Blues-Rhythmus zurückfällt. Was für eine Gitarrenarbeit. Ob der kraftvolle, riffige, leicht country-fried funky wirkende Rocker "Man of many worlds", das akustische "Woke up dreaming", bei dem er ein atemberaubend schnelles Delta-inspired Acoustic-Picking demonstriert, der dampfende, swampige Shuffle-Boogie-Blues "Wild about you, Baby", der groovende T-Bone Walker-Slow-Blues "Long distance blues", wieder mit grandiosen, quirligen, zwischendrin ungemein rockigen, Gitarrenläufen, oder der trocken qualmende, mit glühender, röhrender Slide-Gitarre und drückender Harp gespickte Blues-Rocker "Walking Blues", ein Robert Johnson-Klassiker, von dem ZZ Top nur träumen können, das sie so etwas nochmal hinkriegen... - alles Nummern, die einem in Mark und Knochen gehen. Joe Bonamassa ist bereits mit seinen 25 Jahren eine Institution in Sachen Blues/Bluesrock, die seinesgleichen sucht! 51 1/2 Minuten "Blues deluxe" des Gitarren-Magiers - im wahrsten Sinne des Wortes! Ein absolutes Highlight des "Year of Blues"!

Art-Nr.: 2050
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - dust bowl [2011]
Der Mann ist ein wahrer "Workaholic"! Fast auf den Tag genau, vor gerade mal einem Jahr, erschien sein gefeiertes "Black rock"-Album, zwischenzeitlich absolvierte er ausgedehnte Tourneen, dazu sein Engagement mit Black Country Communion und deren Album-Veröffentlichung, und nun kommt der überragende Bluesrock-Gitarrist schon wieder mit einem neuen Werk. Das bärenstarke "Dust bowl" ist der nächste Höhepunkt in der noch immer jungen, aber bereits umso beeindruckenderen Karriere dieses "Gitarrengottes", der die heutige Bluesrock-Generation beeinflusst, inspiriert und mitreisst wie kaum ein anderer. Es ist einerseits bewundernswert, andererseits erstaunlich, dass es Bonamassa schafft, trotz einer doch sehr hohen Schlagzahl von Albumveröffentlichungen in relativ kurzer Zeit, die Spannung und das Niveau seiner Outputs in solchen Höhen zu halten - demonstriert und untermauert aber gleichzeitig auch die ganze Klasse und Entwicklung dieses Vollblut-Musikers und begnadeten Gitarristen. "Dust bowl" ist ein Knüller. "Billboard Magazine's No.1 Blues Artist of 2010" liefert ein überaus abwechslungsreiches, kraftvolles Bluesrock-Album ab, dem im Grunde genommen die typischen Traditionen seiner früheren Alben als Fundament dienen. Gleichzeitig aber verarbeitet er diesmal eine ordentliche Dosis von Roots- und Americana-Einflüssen. Das gelingt fantastisch. Die Songs bestehen zur Hälfte aus Eigen- und Fremdkompsotionen. Zu den eigenen Stücken ist zu sagen, dass auch das Songwriting des Meisters nie besser war, und zu den Coversongs, das diese wirklich mit feinem Gespür für das richtige Material ausgewählt wurden. Grandios zum Beispiel die Fassung des John Hiatt Rootsrock-Klassikers "Tennessee plates", bei dem er gleich Hiatt als Duett-Partner mitgebracht hat (Bonamassa und Hiatt ergänzen sich gesanglich einfach fantastisch - überhaupt ist Bonamassa's Gesanglsleistung ganz große Klasse). Doch hier hat er noch einen weiteren namhaften Künstler mit an Bord: Country-Gitarrenzauberer und Eric Clapton-Freund Vince Gill spielt die zweite Lead-Gitarre. Überflüssig zu erwähnen, dass sich die beiden ein prächtiges E-Gitarren-Duell liefern. Vince Gill taucht auf dem Album ein zweites Mal auf, wieder als Gitarrist, aber auch als Lead Sänger und Komponist: Diesmal bei dem wundervollen Slow-Blues "Sweet Rowena". Von den Covers ebenfalls erwähnenswert ist die packende Version des Free-Klassikers "Heartbreaker", die ordentlich rockt und auch gesangstechnisch einem Paul Rodgers durchaus das Wasser reichen kann. Hier als Gast mit dabei: Black Country Communion-Kumpel Glenn Hughes. Saustark aber auch beispielsweise die fette Auftaktnummer "Slow train", ein tierischer, waschechter, swampiger, southern-fried Bluesrocker, bei dem das Wort "Blues" seiner Bedeutung alle Ehre macht. Bonamassa besticht mit einem unwiderstehlichen, glühenden Gitarrensolo. Was wir auch betrachten, es bleibt nur als Fazit die bereits oben erwähnte Feststellung zu wiederholen: "Dust bowl" ist das nächste Highlight in Bonamassa's beeindruckender Album-Historie - und zwar eines mit einem dicken Ausrufezeichen. Der Mann ist einfach klasse!

Das komplette Tracklisting:

1 Slow Train - 6:49
2 Dust Bowl - 4:33
3 Tennessee Plates - 4:18 (feat. John Hiatt und Vince Gill)
4 The Meaning of the Blues - 5:44
5 Black Lung Heartache - 4:14
6 You Better Watch Yourself - 3:30
7 The Last Matador of Bayonne - 5:23
8 Heartbreaker - 5:49 (feat. Glenn Hughes)
9 No Love on the Street - 6:32
10 The Whale That Swallowed Jonah - 4:46
11 Sweet Rowena - 4:34 (feat. Vince Gill)
12 Prisoner - 6:48

Art-Nr.: 7291
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - had to cry today [2004]
Atemberaubend! Blues-/Bluesrock-Gitarrenakrobat Joe Bonamassa eilt von Höhepunkt zu Höhepunkt! Die Stärken dieses Knaben scheinen unbegrenzt zu sein! Gerade mal ein Jahr nach dem grandiosen "Blues deluxe" läßt er mit "Had to cry today" den nächsten, absoluten Knüller folgen! Man hat ihm schon bei den vorigen Werken attestiert, das Steigerungen kaum noch möglich seien, doch dieser unglaubliche "Guitarslinger" belehrt uns einmal mehr eines besseren. Noch reifer geworden (vor allen Dingen in gesanglicher Hinsicht war seine Leistung nie besser) besticht Bonamassa auf 11 herausragenden, für ihn typischen, von elektrisierenden und enthusiastischen Gitarrenläufen geprägten Blues-/Bluesrock-Nummern, die einen nicht mehr loslassen! Geprägt von den Einflüssen seiner großen Vorbilder, wie B.B. King, John Lee Hooker, Albert Collins, Robert Johnson oder Stevie Ray Vaughan, bereichert er seinen Stil diesmal mit wunderbaren Chicago-, Delta-, und auch British-Blues-/Rock-Bezügen, ebenso wie mit dem aus früheren Werken schon bekannten Southern-Flair. Sogar ein paar Roots-/Americana- und Country-Einflüsse fehlen nicht (zuweilen hören wir faszinierendes Acoustic-Gitarren-Spiel), was die Platte insgesamt sehr abwechslungsreich macht. Auch die bisweilen eingesetzte Hammond-Orgel macht den Sound angenehm transparent. Ein Sound der auf den Punkt genau, knackig produziert ist (Bob Held), der mal kocht, mal brodelt, mal regelrecht explodiert, druckvoll und sehr intensiv ist, höllisch rockt, zuweilen aber auch mal Raum für ruhigere und entspanntere Momente läßt! Begleitet wird Bonamassa, wie schon bei seinen drei Vorgängeralben auch, von dem fantastischen Drummer Kenny Kramme und dem ebenso starken Bassisten Eric Czar! Los geht's mit dem satt und hart rockenden, powernden, sehr rhythmischen, von rauen, leicht Southern eingefärbten Riffs geprägten, groovenden Uptempo-Knüller "Never make your move too soon", dessen glühendes Gitarrensolo sowohl Musiker als auch Zuhörer schnell auf die richtige Betriebstemperatur bringen. Doch mit der nächsten Nummer, "Travellin' south", gehen die Jungs noch einen Schritt weiter. Jetzt ist der Sidepunkt erreicht! Vollgas bis zum Anschlag heißt die Devise! Ein überschäumender, southern-fried, von einem gewaltigen Slide-Gewitter geprägter Bluesrock-Boogie/Blues Rock'n Roller, der einen fast aus dem Musikzimmer bläst. Was Bonamassa auf der Slide abliefert, ist schichtweg Weltklasse! Der Mann ist ja nicht zu bremsen! "This one is best when played loud driving down the freeway", sagt er selbst über dieses Stück, das manche vieleicht noch von Albert Collins kennen. Anschließend der nächste Knüller, eine hinreißende, fast 7-minütige Version des Lowell Fulson Blues-Klassikers "Reconsider Baby"! Diese Midtempo-Nummer enthält ein fulminantes, rund 2 1/2 Minuten langes, messerscharfes, genauso virtuoses, wie energisches Gitarrensolo, das die Gitarrenfraktion wieder einmal in staunendes Entzücken versetzen dürfte. Wie koordiniert dieser Bursche nur seine Finger? Tolles Drumming und eine prächtige Melodie begleiten das wunderbar locker und lässig beginnende, schön southern- und countryinfizierte, mit transparenten Acoustic-Riffs ausgestattete "Around the bend", das sich, ohne die Lockerheit zu verlieren, von der Kraft her ständig steigert, bis hin zu einem ungemein fetten Gitarrensolo in der Mitte, um schließlich zum Ende hin wieder etwas bedächtiger auszuklingen. Tolles Arrangement! Mit dem Instrumental "Revenge of the 10 gallon hat", einem klasse, melodischen Countryrocker, zollt Joe Bonamassa solchen Gitarrengrößen wie Danny Gatton, James Burton und Clarence White Tribut, ehe er nach der frischen, mit herrlichen Gitarrenspielereien durchsetzten Ballade "When she dances" zum Titelstück "Had to cry today" ausholt: eine fulminante, 6 1/2-minütige, inspirierte, kochende Version der alten Blind Faith-Nummer, mit rauen Retro-Riffs und einem mörderischen Gitarrensolo! Da können Winwood und Clapton nur staunen! Swampig und akustisch beginnt das folgende "The river", ehe donnernde, laute Riffs einsetzen und das Ganze zu einem prachtvollen, krachenden, sehr southern geprägten, kantigen Bluesrocker mutieren lassen. Was für eine Kraft! Eine dreckige Bluesharp und ein qualmendes Slide-Solo tun ein übriges. Hier brennt die Luft! Wie gesagt, der Spielfreude, der Klasse und Virtuosität dieses Joe Bonamassa scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein! "Had to cry today" ist erneut ein absolutes Meisterwerk geworden, nicht mehr und nicht weniger! Begeisternder, leidenschaftlicher Bluesrock eines jetzt schon ganz Großen seiner Zunft!!

Art-Nr.: 2664
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - live at rockpalast ~ dvd [2006]
Das war längst überfällg! Nach vier mitreißenden Studio-Scheiben liegt nun endlich die erste Live-DVD (sieht man mal von der limitierten, nicht mehr erhältlichen Bonus-DVD des "So it's like that"-Albums ab) des grandiosen Bluesrock-Gitarren-Hexenmeisters Joe Bonamassa vor! Keine Frage, die Erwartungen sind hoch, doch Bonamassa und seine beiden Mitstreiter, Bassmann Eric Czar und Dummer Kenny Kramme wären nicht sie selbst, würden sie die stetig wachsende Fan-Gemeinde nicht mit einem überragenden, geradezu packenden, vor Power nur so strotzenden Auftritt begeistern, der die alten Gemäuer der Burg Satzvey in Mechernich, wo das Spektakel am 28. Juni 2005 im Rahmen einer Rockpalast-Show mitgeschnitten wurde, schier ins Wanken brachte! Das Trio ist in Bomben-Form! Bonamassa wird immer reifer! Sowohl seine Gesangsleistungen wirken stärker als je zuvor, aber auch seine unglaublichen Gitarrenkünste erreichen immer schwindelndere Höhen! Zudem merkt man der gesamten Band das exzessive Touring an, denn sie wirkt, angetrieben von ihrer immensen Spielfreude, ungemein eingespielt und bestens aufeinander eingestellt. Czar und Kramme sind ebenfalls hochkarätige Musiker, die im Rampenlicht von Bonamassa alles andere als ein Schattendasein führen! Klar ist Bonamassa der Star, doch man entfacht in kompakter Einheit einen fulminanten, massiven, ungemein druckvollen, bärenstarken Band-Sound, der in seiner Intensität kaum zu überbieten ist. Und das kommt rüber! Es herrscht eine tolle, intime Atmosphäre in dem von wunderbaren, mit offen brennenden Kerzen bestückten, Leuchtern gezierten Konzertsaal der Burg, was die beteiligten Akteure offensichtlich zusätzlich inspiriert. Die Show beginnt mit einer mitreißenden, dynamischen, fett rockenden, durchaus melodischen Version von "Takin' the hit", bei der Bonamassa mit seinen geradezu enthusiastischen Gitarrenläufen und seinem dreckig rauen Gesang das Publikum sofort auf eine ordentliche Betriebstemperatur aufheizt! Gnadenlose Soli, teilweise in verschärften Duellen mit Bassmann Eric Czar, gehen in Mark und Bein! Nach dem kochenden "A new day yesterday" eröffnen herrliche, filigrane Gitarren-Spielereien eine gefühlvolle, aber ungemein kraftvolle Fassung der alten Rod Stewart Blues-Nummer "Blues deluxe", in deren Verlauf sich Bonamassa in einen regelrechten Gitarren-Rausch spielt. Im wahrsten Sinne "höllisch" präsentieret sich die Truppe auch in der geradezu explodierenden Version des John Lee Hooker-Klassikers "Burning hell", der zu einer, von einem wahren Slide-Gewitter dominierten, elektrisierenden Bluesrock-Boogie-Orgie mutiert, deren unaufhörlich abgehende Vollgas-Power einen ebenso staunend, wie hilflos und erledigt zurück läßt! Bonamassa und seine Jungs haben einen geschafft! Irre stark! Großartig auch die beiden kochenden Intermezzi der Yes -Klassiker "Heart of the sunrise" und "Starship troopers", sowie die brodelnde Version des B.B.King-Klasikers "You upset me Baby" und das furiose, massiv dampfende, aber sehr melodisch rockende "The river"! Der das Konzert beendende, wunderbare Slow-Blues "I don't live anywhere" ist im übrigen bislang unveröffentlicht! Rund 90 Minuten andauernder, atemberaubender, leidenschaftlicher, intensiver und massiver Gitarren-Bluesrock-Zauber, filmtechnisch und soundmäßig prachtvoll in Szene gesetzt!

Art-Nr.: 3905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - live from the royal albert hall ~ 2 dvd-set [2009]
2 DVD-Set! Der Bluesrock-Gitarrenzauberer und seine Band mit einem Wahnsinns-Konzert!

Offizielle Erklärung zur Veröffentlichung der Doppel-DVD:

Als Joe Bonamassa am 04. Mai 2009 die Bühne der erwürdigen Londoner Royal Albert Hall betrat, erfüllte er sich damit einen lang gehegten Traum.
Vor ausverkauftem Haus debütierte der amerikanische Bluesrocker mit seinem aktuellen Album ‚The Ballad Of John Henry’.
Zu seinem Auftritt in der wohl prestigeträchtigsten Konzerthalle der Welt sagt Bonamassa: ‚Es hat 20 Jahre gedauert um bis hierher zu kommen. Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so geehrt gefühlt. Das war für mich das Größte.’
Die zwei Dekaden, die er anspricht, begannen im Alter von 12 Jahren, als er für die Blues Ikone B.B. King 20 Konzerte eröffnen durfte. King’s Kommentar zu Joes Gitarrenkünsten war damals: „Das Potential dieses Jungen ist einfach unglaublich.“ Seither hat Joe Bonamassa sieben Studioalben veröffentlicht und gibt pro Jahr an die 200 Konzerte. Beim Konzert in der Royal Albert Hall hatte Bonamassa noch die große Ehre bei einem Stück von Gitarrenlegende Eric Clapton begleitet zu werden. Die Londoner Zeitung ‚The Times’ zitierte ‚searing excellence and showmanship’ und Planet Rock schrieb, ‘The sight of two of the world’s best guitarists trading solos was more than a little thrilling.’

Diese Doppel-DVD beinhaltet das komplette Konzert, gefilmt mit 12 High Definition Kameras und einen exzellenten 5.1 Surround Sound, der von Kevin Shirley produziert wurde. Das Bonusmaterial wartet unter anderem mit einem exklusiven Bonamassa Interview auf.

‚Joe Bonamassa ist ein ganz Großer‘ sagt Shirley, ‚überall auf der Welt erntet er Awards und ist auf den Titelseiten der Magazine zu finden. Trotz der Ablehnung, seine Alben bei einem Majorlabel zu veröffentlichen, wächst seine Anhängerschaft stetig. Dies hat er vor allem seinen ergebenen Fans zu verdanken. Aber das Mainstream Publikum ist noch nicht ganz auf ihn aufmerksam geworden. Das wird sich hoffentlich mit dieser unglaublichen Performance ändern. Joe stand mit einer sensationellen Band auf der Bühne und ein weiterer Höhepunkt war der Gastauftritt von Eric Clapton. Regie führten die bahnbrechenden Filmemacher Sam Dunn und Scot McFadyen. Dieses Konzert wird in dem Genre einen neuen Maßstab setzten.’

Die komplette Setlist:

DVD 1:
1 Django
2 The Ballad Of John Henry
3 So It's Like That
4 Last Kiss
5 So Many Roads
6 Stop!
7 Further On Up The Road (with Eric Clapton)
8 High Water Everywhere
9 Sloe Gin

DVD 2:
1 Lonesome Road Blues
2 Happier Times
3 Your Funeral My Trial
4 Blues Deluxe
5 Story Of A Quarryman
6 The Great Flood
7 Just Got Paid
8 Mountain Time
9 Asking Around For You

Art-Nr.: 6564
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 21,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - so, it's like that [2002]
Anschnallen! Bluesrock-Guitarslinger Joe Bonamassa (ex-Bloodline) ist zurück mit seinem zweiten Album. Vorweg: das Teil ist erneut, wie schon das 2000er Werk "A new day yesterday", ein absoluter Knüller! Ein Feuerwerk an atemberaubenden, fetten Gitarrensoli voller Power und Intensität! Leidenschaft und Schweiß pur! Immer noch in klassischer Trio-Besetzung mit seinen großartigen Kollegen Kenny Kramme am Bass und Eruc Czar an den Drums geht die Tendenz auf dem neuen Album etwas weg von dem allzu klassischen Bluesmaterial in Richtung Rock, wobei sich der ein oder andere Song sogar mit wunderbaren Melodien und sehr gefällig in die Gehörgänge des begeisterten Zuhörers einnistet. Das bekommt dem Album richtig gut, denn trotz aller "Schönheit" verliert Bonamassa nie diese unglaubliche Energie und Power, dieses rohe Grundklima, diesen immensen musikalischen Druck und auch nie den Blues komplett. Ihm gelingt es auf faszinierende Weise seine ihm angeborene, durchaus etwas southern-eingefärbte Blues-Power, in intensiven, mächtig kraftvollen Rocksongs voller elektrisierender, krachender Riffs, furioser Gitarrenläufe und tollen Gesangspassagen zu kanalisieren. Klasse Melodien paaren sich immer wieder mit exzessiven, gewaltigen Gitarrenriffs und -soli, die von "Allmans-style" bis zu SRV- und Hendrix'schen Läufen alles bieten, ohne das Bonamasse je seine eigene Identität verliert. "My mistake" beispielsweise beginnt mit lockeren Akustik-Gitarrenriffs, denen dann sofort druckvolle Rhythmen aus Bass und Drums folgen. Knallige E-Gitarrenriffs setzen ein, dazu eine wunderbare Lead-Gitarre, klasse Gesang, eine starke Melodie und ein Finale mit einem irren, gewaltigen, bluesigen Gitarrensolo, bei dem sich Mr. Bonamassa die Finger blutig zu spielen scheint. Überhaupt ist das Songmaterial, überwiegend aus der eigenen Feder, absolute Spitze. Es gibt überhaupt keinen Hänger. "Lie # 1" ist ein röhrender, fetter, "Southern-style" Bluesrocker mit flinken, glühenden Gitarrenläufen, der auch die Southernrock-Fraktion begeistern sollte, ebenso wie "Mountain time" oder das stampfende, Boogie-lastige "Sick in love". Derben Blues hören wir beim Titelstück, während "Unbroken" wunderbar melodischen American Rock bietet, ähnlich wie "Waiting for me" mit seinen schönen Piano-Passagen, Mandoline und den üblichen tollen E-Gitarrensoli, oder das wie eine Mischung aus Mark Selby und Edwin McCain klingende "Never say goodbye", ehe es bei "Pain and sorrow" wieder ordentlich raucht und der Gitarre wirklich alles abverlangt wird. Trotz aller Melodik und einiger kurzer Erholungspausen: Bonamassa gibt immer Gas und geht volle Pulle! Saustark!

Art-Nr.: 1045
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonamassa, Joe - the ballad of john henry [2009]
Was soll man zu diesem Burschen noch sagen, was nicht schon gesagt ist. Er ist ein Phänomen! Ein atemberaubender Gitarrist, dessen in der Vergangenheit schon rasant fortschreitende Entwicklung auch mit seinem neuen Studioalbum in keinster Weise abebbt. Das Teil ist erneut ein Meisterwerk geworden, mit einem Bonamassa in Höchstform, der besser nie war - und das will was heissen. "The ballad of John Henry", im übrigen gewidmet dem berühmten amerikanischen "working class hero" ist bereits das siebte Studioalbum des New Yorker Gitarrenartisten, der dieses Jahr sein 20-jähriges Bühnenjubiläum (im zarten Alter von 12 spielte er schon im Vorprogramm seines großen Mentors B.B.King) feiern wird. Unglaublich! Bonamassa ist heute der wohl wichtigste Vertreter der jungen Bluesrock-Szene der Gegenwart, der es wie kaum ein anderer versteht alte Blues-Wurzeln mit zeitgemässen, klassischen und modernen Rock-Anleihen zu verschmelzen. Genau das wird auf "Joe Henry" überdeutlich! Seine Gitarrenvirtuosotät erreicht abermals ungeahnte Levels und ganz neue Facetten, sein Gesang wird immer besser! Kochende, schweißtreibende Bluesrock-Gewitter mit einem immensen Druck (The ballad of John Henry" ist ein Monster von einem Bluesrock-Stampfer) und gewaltig abgehende, von mächtigen Drums angetriebene Boogies ("Last kiss" poltert durch die Sümpfe, als gäbe es kein Morgen) wechseln mit grandios inszenierten Blues-Balladen ("Stop!"), ganz locker gespielten, von einem tollen Allmans'schen Southernflair begleiteten Gitarren-Rootsrockern ("Lonesome road Blues"), und semi-akustisch zelebrierten, mal mit folkigen ("Story of a quarryman") und sogar auch mal mit poppigen Momenten (das wunderschöne "Happier times") versehenen Nummern. Sein Gitarrenspiel und seine Soli fliegen zuweilen in schwindelerregenden Passagen aus den Lautsprechern, dann wieder donnert er solch schwere, wuchtige Riffs heraus, die einen Jimmy Page fast wie einen Waisenknaben aussehen lassen. Die bei zwei/drei Stücken erstmals eingesetzten Bläser (wie bei dem drückenden "Funkier than a mosquito's tweeter") stören in keinster Weise, sondern sorgen für zusätzliche Glut und Hitze. Das kommt richtig klasse! Darüber hinaus enthält das Album jeweils eine starke Coverversion von Tom Waits' "Jockey full of bourbon" und von Tony Joe White's "As the crow flies". Produziert hat erneut Kevin Shirley! 64 1/2 Minuten neue, überwältigende Musik von Joe Bonamassa! Der Bursche ist nicht zu stoppen!

Die komplette Tracklist:

1 The Ballad of John Henry - 6:26   
2 Stop! - 6:48   
3 Last Kiss - 7:15   
4 Jockey Full of Bourbon - 5:22   
5 Story of a Quarryman - 4:59   
6 Lonesome Road Blues - 3:08   
7 Happier Times - 6:40   
8 Feelin' Good - 4:44   
9 Funkier Than a Mosquito's Tweeter - 5:00   
10 The Great Flood - 7:39   
11 From the Valley - 2:24   
12 As the Crow Flies - 3:58

Art-Nr.: 6211
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The ballad of John Henry
Last kiss
Story of a quarryman
Lonesome road blues
Happier times
Funkier than a mosquito's tweeter

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bonham, Tracy - down here [2000]
Starker Nachfolger zum erfolgreichen 96er Grammy nominierten "The burdons of being up right" der "Punk"-Göre mit der klassischen Violinen-Ausbildung. Wenig punkiges, dafür astreine, krachende und rohe Rockmusik mit Alternative-Flair. Hole trifft Fiona Apple und Liz Phair. So, in etwa, könnte man es umschreiben. Interessante, intelligente und sarkastische Lyriks. Produziert haben Mitchell Froom, Tchad Blake und Tracy selbst

Art-Nr.: 1046
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,29

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bottle Rockets - not so loud: an acoustic evening [2011]
Sie können auch anders: Die ansonsten doch recht druckvoll agierende Gitarren Rootsrock-Truppe kommt mit einem klasse Live-Mitschnitt, aufgenommen während zwei Acoustic-Shows am 19. und 20. Aprl 2007 im Lucas School House ihrer Heimatstadt St. Louis. Brian Henneman und seine Freunde haben hörbar Spaß daran, ihre Tracks in diesem schönen, rootsigen "stripped down" Acoustc-Gewand zu präsentieren, und das Publikum teilt diese Freude. Henneman betont, dass die meisten Songs der Bottle Rockets zunächst nur mit einer akustischen Gitarre geschrieben wurden. Und er ist mächtig stolz darauf, diese "down to the roots"-Versionen mittels dieser Live-Veröffentlichung nun den Fans zugänglich machen zu können. Wirklich eine feine Sache!

Die komplette Setlist:

1 Early In the Morning (2.08)
2 Gravity Fails (3.09)
3 Lucky Break (2.56)
4 Perfect Far Away (5.21)
5 One of You (2.15)
6 I Don't Want To Go Home (5.42)
7 1000 Dollar Car (3.37)
8 Kit Kat Clock (2.55)
9 Smokin’ 100's Alone (3.24)
10 Turn For the Worse (3.01)
11 Rural Route (7.14)
12 Kerosene (3.38)
13 Mom & Dad (4.44)

Art-Nr.: 7519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bottle Rockets - songs of sahm [2002]
Die Bottle Rockets aus Festus/Missouri, eine der beliebtesten Bands des ungehobelten und rohen Roots-/Gitarrenrock-Genre's präsentieren auf ihrem neuen Album eine großartige Hommage an das texanische Urgestein Doug Sahm. Wer kennt ihn nicht, diesen texanischen Songwriter und Countryrocker, Frontmann und Gründer des Sir Douglas Quintetts, die mit "Mendocino" 1968 einen gigantischen Welthit landeten. Zuletzt war er lange Jahre zentrales Mitglied der Texas Tornados, ehe er am 18.11.1999 viel zu früh verstarb. 13 Doug Sahm-Songs setzen die Bottle Rockets hier eindrucksvoll in Szene. Dabei verschmelzen sie ihren typischen, polternden und rohen Gitarrensound spielend mit Sahm's Philosophie von simpler, dezent psychedelisch angehauchter, Texas Country-/Countryrock-/Borderland-/Blues-Musik. Dabei verarbeiten sie Sahm's musikalische Phase von Mitte der 60iger bis Mitte der 70iger Jahre mit z.B. einer herrlich rockig scheppernden Version von "She's about a mover", dem rootsig, dreckigen "Floatway", dem flockigen "Nitty Gritty", dem Texas Honky Tonk Country-Track "Be real" und natürlich dem unvermeidlichen Knaller "Mendocino", dem sie ebenfalls jeglichen Schliff genommen haben. Aber auch ein paar seltenere Stücke von Doug Sahm gibt es in neuem Gewand, so z.B. den kochenden, dreckigen Blues "You can't hide a redneck (under that hippy hair)", den Country-Heuler "Lawd I'm just a country boy in this great big freaky city" oder "I'm not that kat anymore" mit röhrenden Gitarren und einem Intro ala Georgia Satellites. Produziert hat das Teil Lou Whitney, der offenbar nicht mehr viel geschraubt hat, so daß der Sound schön lebendig rüber kommt. Eine tolle, ungeschliffenen Bottle Rockets-CD mit der Wahrung des Spirit's von Doug Sahm. Klasse!

Art-Nr.: 1047
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,78

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mendocino
At the crossroads

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bowen, Wade - if we ever make it home [2008]
Wunderbares neues Album des Texaners mit zwölf herrlichen, von magisch schönem "Red Dirt"-Feeling durchzogenen, lockeren, hinreißend melodischen New Country-/Countryrock-Perlen (zum Teil mit einem Hauch von Americana), deren wohlige Klänge sich voller Wärme tief in unseren Gehörgängen einnisten. Wade Bowen war schon zu Beginn seiner Karriere von stetigem, großem Ehrgeiz geprägt, sich musikalisch immer weiterentwickeln zu wollen. Trotz der vielversprechenden Alben mit seiner Startformation West 84 (wir erinnern uns vor allem an ihr grandioses, so unbekümmertes Live-Album "The blue light"), merkte er, dass er seinem Publikum wesentlich mehr zu sagen hatte, vor allem Dinge, die seine Persönlichkeit reflektieren und mit einer Band unmöglich umsetzbar schienen. Logische Konsequenz war, dass es bei Wade irgendwann auf eine Solo-Karriere zulaufen würde. Der endgültige Zeitpunkt war gekommen, als West 84 vom immensen Tourstress abgebrannt waren. Einige Musiker (wie u.a. auch Wade) widmeten sich immer mehr ihren eigenen Projekten oder gaben ganz auf. Bowen nutzte den Zeit zum Absprung und brachte nach wenigen Jahren das von Kritikern (und auch von uns) so hoch gelobte Album"Lost Hotel" heraus, das Bowen nach und nach viel Annerkennung und auch im Raum Texas/Oklahoma großen Erfolg bescherte, darüber hinaus aber, trotz aller Brillanz, kommerziell (völlig zu unrecht) nicht den gewünschten Erztag brachte. Mittlerweile sind fast drei Jahre verstrichen und der von vielen befreundeten Musikern für seinen Positivismus und seine Genialität geschätzte Singer/Songwriter versucht jetzt mit "If We Ever Make It Home" den nächsten Anlauf ein größeres Publikum zu erreichen. Die Aussichten, dass dies nun gelingt, sind blendend! Wade hat sich abermals mit seinem "Lost Hotel"-Produzenten J. R. Rodriguez zusammengetan, konnte hervorragende Co-Komponisten (u.a. Jedd Hughes, Randy Rogers, Jim Beavers, Stephony Smith, Radney Foster, Clint Ingersoll) für’s Songwriting (neben ein paar fein ausgewählten Fremdstücken) gewinnen und auch musikalisch wurde er von einigen absoluten Stars der ersten Nashville-Studiomusikergarde (u.a. die Gitarrenzauberer David Grissom, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, sowie Dan Dugmore (Pedal Steel, Lap Steel), Aubrey Haynie (Mandoline), Eric Darken (Percussion), Tim Lauer (keyboards), etc.) unterstützt. Herausgekommen sind, wie gesagt, wunderbare, extrem melodische Stücke, die von einem Hauch Red Dirt durchzogen sind, und die natürlich von dieser herrlich warmen und angerauten Stimme Bowens ihre besondere Note erhalten. Als kleines Zusatzbonbon gibt es zudem noch einen Gastauftritt von Chris Knight bei der grandiosen "Red Dirt"-/Americana-Ballade "Daddy And The Devil", die Knight mit seinem typischen, rootsigen Heartland-Flair exzellent veredelt. Ein tolles Stück! Das allerdings trifft auch auf den Opener "You Had Me At My Best" (welch wahre Aussage in Bezug auf das gesamte Album) zu: Was für eine traumhafte, zeitlos schöne Countryrock-Nummer, die auf unwiderstehliche Weise klasssiche Retro Countryrock-Elemente mit den modernen Klängen der "Red Dirt"-Bewegung vereint! Nach einem wunderschönen, unterschwellig halligen, vollmundigen Steelguitar-Intro pendeln sich Bowen und seine formadiblen Begleitmusiker in einem unwiderstehlich lockeren, flott flüssigen Rhythmus mit einem Mix aus diversen Eöectric-, Acoustic-, und Steel-Gitarren ein (dazu eine prächtige Slide-Passage im Mittelteil) und lassen mit der damit verbundenen, wunderschönen Melodik, gar Erinnerungen an goldene Eagles-Zeiten wach werden. Ist gleichzeitig die erste Single des Albums und bereits hoch in den Texas Music-Charts platziert. Wird wohl verdientermaßen Bowen's zweite Nummer 1 seiner Karriere werden! Es folgen das Titelstück "If We Ever Make It Home" und "Turn Out The Lights": Beides herrlich emotional (leicht introvertiert) vorgetragene, von traumhaften Melodien durchzogene, zwischen balladesk und Mitdtempo variierende Songs mit viel persönlichem Flair und grandioser instrumenteller Umsetzung durch die exzellenten o.a. Musiker (phantastische, dezente Gitarrenarbeit plus schöner Soli, unaufdringliche Steeleinlagen)" Das anschließende, szarke "Ghost In This Town" präsentiert sich äußerst knackig mit einem schon fast poppigen Refrain, was wir ganz und gar nicht als negativ verstanden wissen möchten. Ein absolut radiotauglicher Song! Super natürlich auch die Stücke, die Bowen zusammen mit Randy Rogers (Randy Rogers Band) und Radney Foster komponiert hat ("Why Make Perfect Sense" - tolle Piano- und Orgelarbeit, Steel-Solo; "Nobody’s Fool" - flotter, knackiger Uptempo New Country/Countryrock, schöne E-Gitarren-/Slide-Einlagen; "From Bad To Good" - filigrane Mandolinenklänge, feine Piano-Tupfer, schöner, weiblicher Harmonie-Gesang)! Von den Fremdkompositionen besticht vor allem das von Sean McConnell geschriebene "Into The Arms Of You", das in einer an John Mellencamp erinnernden Atmosphäre vorgetragen wird, wobei Tim Lauer mit einem an ein Akkordeon erinnerndes Orgelspiel tolle Akzente setzt. Großartig hier einmal mehr Bowen's dezent "staubiger" Gesang. Fazit: Wade Bowen hat mit "If We Ever Make It Home" seinem Ehrgeiz entsprechend einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: Er hat den Spirit seines starken Vorgängerwerkes mitgenommen, ein wenig variiert und insgesamt noch ein paar weitere Qualitätsakzente draufgepackt! Sehr beeindruckend! Wir ziehen ein weiteres Mal den Hut vor einer famosen Leistung. Um den Titel des oben beschriebenen Opener noch einmal aufzugreifen: "You Had Me At My Best" wandeln wir symbolisch um in "You HAVE Me At My Best" und unterstreichen: Dies ist der beste Wade Bowen, den wir bekommen können... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 You Had Me at My Best - 4:17   
2 If We Ever Make It Home - 4:08   
3 Turn on the Lights - 3:51   
4 Ghost in This Town - 3:56   
5 Why Makes Perfect Sense - 5:14   
6 Trouble - 4:00   
7 Nobody's Fool - 3:36   
8 Into the Arms of You - 4:18   
9 From Bad to Good - 4:00   
10 Missing You - 3:38   
11 Daddy and the Devil - 3:44   
12 Somewhere Beautiful - 5:03

Art-Nr.: 5997
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bowen, Wade - same [2014]
Herrlich! Wade Bowen zeigt sich auf seinem neuen, "self-titled" Album in absoluter Höchstform! Was dieser aus Waco, Texas stammende Red Dirt-/Roots-/Countryrock-Singer/Songwriter auch kreiert, es gelingt immer. Aber was er jetzt auf seinem, zwölf wunderbare Stücke umfassenden, neuen Werk abliefert, ist schon mehr als allererste Sahne. Nach zuletzt kleineren Flirts mit dem Nashville-Genre und dem Vertrag bei BNA Records (nun übergegangen in Columbia Nashville), ist der beliebte Musiker mittlerweile wieder in Eigenregie tätig. Der Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, Wade sprüht nur so vor Energie, Frische und Ideen, wirkt im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht befreit. Und wer hier irgendwo den "Spartrumpf" vermutet, befindet sich ebenfalls auf dem Holzweg. Das Album ist von der Produktion (Justin Niebank), den Co-Writern und Komponisten neben Bowen (u. a. Rodney Clawson, Jedd Hughes, Jeremy Spillman, Scooter Carusoe, Travis Meadows, Ashley Ray, Lori McKenna, Rob Dipiero, Dylan Altman), den herausragenden Musikern (Fred Eltringham, Tony Lucido, Trigger Hippy-Gitarrist Tom Bukovac, der ehemalige Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Tim Lauer, Russ Pahl, Jonathan Lawson, Justin Niebank, Wes Hightower) und den klangvollen Gästen wie Vince Gill, Sarah Buxton, Will Hoge, Sean McConnell, Randy Rogers und Schwager Cody Canada, auf einem absoluten Top-Major-Niveau angesiedelt. Was diese ganze Mannschaft an fantastischem Songmaterial, grandiosen Melodien und vorzüglichen Arrangements, an erfrischendem, locker rockendem, von diesem unwiderstehlichen Red Dirt-Feeling durchzogenen Americana-/Countryrock auf den Punkt bringt, löst schlichtweg Begeisterung aus. Die CD startet mit sofort der ersten Single "When I Woke Up Today", einem überaus dynamischen, knackigen, herrlich eingängig melodisch dahinfließenden Rocker, dessen Einflüsse von klassischem Reckless Kelly-Sound bis hin zu Tom Petty reichen. Man ist sofort gefangen von den tollen Gitarren, dieser Melodik und dieser zwanglosen Frische. Das ist zeitloser Texas-Countryrock von höchster Qualität. Wird ganz sicher ein Riesen-Hit in den Texas Music Charts. Es schließt sich das ebenfalls wunderbar melodische, lockere, mit schönen E-Gitarren (ganz feines Kurz-Solo) bestückte "Sun Shines On A Dreamer" aus der Feder von Jedd Hughes an. Beeindruckend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Es folgen die herrlich melancholische Ballade "My California" mit hinreißenden Harmoniegesängen von Sarah Buxton, das brillant dahinfließende, mit einem schönen Southern Soul-Vibe versehene "Watch Her Drive" (grandiose Southern-E-Gitarren-Passage am Ende) und das entspannte "Hungover" (Piano-/Steel-/Fiddle-Tupfer). Bei dem nächsten, potentiellen Texas-Chart-Hit "West Texas Rain" gibt sich der große Vince Gill mit seinem unverwechselbaren Harmoniegesang die Ehre und beim flotten Roots-Rocker "When It‘s Reckless" ist die Handschrift von Will Hoge unverkennbar (er ist zudem mit schönen mit Harmonies vertreten). „Long Enough To Be A Memory“ (schöne Tempowechsel, dezente Heartland Rock-Note), die Harp-verzierte Südstaaten-Ballade "Sweet Leona" (erinnert weitläufig an Dickey Betts‘ "Mr. Blues Man"), oder das schwungvoll Latino-durchtränkte "Welcome Mat" (Santana-angelehnte E-Gitarrentöne) sind dann Vorboten für das launige Southern Rock-Feier-Stück "Honky Tonk Road" (natürlich mit Honky Tonk-Piano, tolle Twin Lead-Riffs, 2 kernige E-Gitarren-Soli), bei dem sich Wade, Randy Rogers, Cody Canada und Sean McConnell gesangstechnisch die Klinke in die Hand geben. Auch höchst hitverdächtig. Auf dem längsten Stück zum Ausklang des Werkes (über sechs Minuten) zeigt Bowen eindrucksvoll, wie man eine gefrierende Psychedelic-Atmosphäre erzeugen kann, auch ohne übermäßig die Nervenstränge seiner Audienz zu strapazieren: Mit "I’m Gonna Go" verabschiedet Wade den Hörer nochmals mit einem Klassestück, das einen restlos gefangen nimmt. Wade Bowen macht mit seinem neuen Album allerbeste Werbung in eigener Sache. Ein Werk auf dem absoluten Höhepunkt seiner Schaffenskünste. Ganz große Red Dirt-/Countryrock-Schule! Einfach toll! Ein Meilenstein in 2014! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. When I Woke Up Today - 3.22
2. Sun Shines On A Dreamer - 4.13
3. My California - 4.45
4. Watch Her Drive - 6.25
5. Hungover - 4.33
6. West Texas Rain - 4.15
7. When It's Reckless - 3.13
8. Long Enough To Be A Memory - 4.30
9. Sweet Leona - 4.21
10. Welcome Mat - 3.26
11. Honky Tonk Road - 3.44
12. I'm Gonna Go - 6.04

Art-Nr.: 8710
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I woke up today
My California
Watch her drive
When it's reckless
Long enough to be a memory
Sweet Leona
Honky Tonk road

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


Zurück || Weiter