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Yoakam, Dwight - tomorrow's sounds today [2000]
Ein Hammerwerk! Lange hat er nicht so country geklungen wie auf diesem neuen Album. Das ist absolut "hipper", angesagter, bester, total frischer, Bakersfield-soundiger New Country, wie man ihn wundervoller kaum spielen kann. Musik zwischen "Hard-Driving"- Country, "Old School"-Country, Honky Tonk-Country, mit rockigen Backbeats und Rockabilly-Einflüssen bis hin zu "dusty down-home waltzes" und sentimentalen Songs von unerfüllter Liebe. Viel Steel Guitar! Enthält eine klasse Country-Version des alten Cheap Trick-Heulers "I want you to want me", ebenso wie drei Duette mit seinem großen Vorbild Buck Owens. Gäste sind u.a. Chris Hillman, Flaco Jimenez, Jim Lauderdale,...usw.! Excellente Produktion, wie immer, von seinem Gitarristen Pete Anderson. Ein Knüller und eines der Highlights des Jahres!

Art-Nr.: 1698
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Young, Brett - ticket to L .A. [2018]
Zweites Album von Brett Young. Nachdem das Debüt mit Platz 2 ja schon an der Pole-Position der Billboard Country Charts gekratzt hatte, gab es eigentlich beim Nachfolger keinen Grund, irgendetwas am funktionierenden Erfolgsrezept zu ändern. Dass Brett schöne Lieder komponieren kann, hatte der Erstling bereits eindrucksvoll gezeigt. Auch hier war er wieder kompositorisch in zehn von insgesamt dreizehn Tracks involviert. Zur Seite standen dazu noch prominente Co-Songwriter wie Ross Copperman, Ashley Gorley, John Nite, Shane McAnally, Hillary Lindsay und selbst Musiker wie Charles Kelly von Lady Antebellum, Gavin DeGraw (auch mit Keyboard-Beteiligung und Vocals beim großartigen „Chapter“ präsent) oder Sean McConnell ließen es sich nicht nehmen, Ideen mit einzubringen. Selbst in Sachen Produktion und Mix mit Dann Huff und Justin Niebank wurde alles richtig gemacht. Ich denke, gerade Erstgenanntem ist es zu verdanken, dass die vielen schönen Gitarrenparts (Huff, Ilya Toshinsky, Derek Wells) in Form von Slide und kurzer präziser Soli und auch der Steel-Einsatz von Könner Paul Franklin, ein Abdriften in allzu poppigere Gefilde wie bei so manchen Kollegen maßgeblich verhindern. Trotzdem gehen die allesamt höchst-eingängigen Stücke, samt der wunderbaren Wohlfühlstimme des Protagonisten, natürlich runter wie gut gekühlter, süffiger Weißwein. Eine Scheibe bei der man sowohl herrlich abschalten kann, als auch jede Sommerparty geschmackvoll im Hintergrund beschallen kann. Mir persönlich gefallen neben dem Slide-unterlegten Titelsong besonders Sachen wie „Let It Be Mine, das „New Kid In Town“-umwehte „Where You Want Me“ oder „The Ship And The Bottle“, die allesamt ein gediegenes Eagles-Flair verbreiten. Auch der schnippige, dezent retro-mäßig umgarnte Schwofer „Reason To Stay“ mit seinem sich hyper-melodisch ins Ohr bohrenden Refrain und den klar gespielten Akustik- und E-Gitarren ist einfach zum Dahinfließen. Bei der Auswahl der richtigen Single möchte man hier wirklich kein Entscheidungsträger sein. Fazit: Mit „Ticket To L.A.“ hat Brett Young endgültig den Fahrschein in Richtung Nashville-Top-Interpret gelöst. Die spannende Frage hier lautet letztendlich nur, ob es diesmal für Platz 1 reichen wird. Wir drücken die Daumen. Ein absolutes Juwel des Mainstream New Country! (Daniel Daus / Sounds of South / www.sounds-of-south.de)

Das komplette Tracklisting:

1. Ticket To L.A. - 3:29
2. Here Tonight - 3:36
3. Catch - 3:16
4. 1, 2, 3 Mississippi - 3:26
5. Let It Be Mine - 3:36
6. Where You Want Me - 3:40
7. Used To Missin’ You - 3:50
8. Change Your Name - 3:33
9. Chapters (feat. Gavin DeGraw) - 3:57
10. The Ship And The Bottle - 4:29
11. Reason To Stay - 3:10
12. Runnin’ Away From Home - 3:08
13. Don’t Wanna Write This Song - 3:48

Art-Nr.: 9746
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Young, Brett - weekends look a little different these days [2021]
Seit seinem Anfang 2017 erschienenen Debutwerk steht der aus Anaheim/Californien stammende, seit nunmehr aber rund 10 Jahren in Nashville lebende Brett Young für gehobenen, eingängigen Mainstream Country/Country-Pop und hat sich damit längst in die Riege der regelmäßigen Hitlieferanten von Music City eingereiht. Nun liegt mit "Weekends look a little different these days" sein mittlerweile drittes Album vor. Das heißt, eigentlich ist es ein "Mini-Album", denn es enthält nur 8 Songs mit knapp 26 Minuten Spieldauer. Die allerdings sind von gewohnt guter Qualität, voller schöner Melodien, wunderbar hängen bleibender Refrains und einer bestens ausbalancierten Auswahl aus Balladen und knackigeren Titeln. Eins der zentralen Themen des Albums ist Young's persönliche, familiäre Situation, denn er ist vor kurzem zum ersten Mal Vater geworden. Wie das sein Leben verändert hat, beleuchtet er wunderbar in dem Titelstück, dem flotten erfischenden "Weekends look a litlle different these days". Des weiteren hat er für seine Tochter mit der einfühlsamen Country Pop-Ballade "Lady" ein herzzerreißendes Liebeslied geschrieben (zusammen mit Jon Nite und Ross Copperman). Produziert hat das Werk erneut Dan Huff. Diese 8 Songs haben alle Chartpotential und stehen damit für besten Mainstream Country(pop). Brett Young wird mit diesem neuen Album seinen Erfolg weiter festigen.

Das komplette Tracklisting:

1. Weekends Look A Little Different These Days - 3:04
2. Lady - 3:14
3. This - 2:54
4. Dear Me - 3:40
5. Leave Me Alone - 3:03
6. Not Yet - 2:54
7. You Got Away With It - 3:02
8. You Didn’t - 3:45

Art-Nr.: 10328
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Young, Chris - I'm comin' over [2015]
Chris Young mit einem weiteren, sehr schönen Album! "I'm comin' over" präsentiert den jungen Sänger modern, aber auch richtig county. Er schafft die Balance zwischen jungen Klängen und Traditionellem sehr gut - allein schon durch seine großartige Stimme. Das Songmaterial ist schön abwechslungsreich und bewegt sich überwiegend zwischen knackigen Uptempo-Nummern und feinen, oft recht lockeren Midtempo-Tracks. Da werden mit Sicherheit wieder einige Hits abfallen. Überaus gut gelungen ist beispielsweise das von einer tollen Melodie durchzogene, positive, frische, viel gute Laune verbreitende, flockige "Sunshine overtime", das seinem Namen alle Ehre macht und bei dem man unweigerlich mitsingen möchte. Enthält ein tolles Duett mit Cassadee Pope ("Think of you"), sowie einen exklusiven Auftritt von Vince Gill als Sideman (Lead Gitarre, inkl. eines bärenstarken Solos, Background Gesang) bei dem starken "Sober Saturday night". Chris Young geht weiter seinen Gang auf der richtigen (New)Country-Route. Klasse Leistung, Mr. Young!

Das komplette Tracklisting:

1. Heartbeat - 2.56
2. I’m Comin’ Over - 3.17
3. Think of You” (duet with Cassadee Pope) - 3.40
4. You Do the Talkin’ - 3.00
5. I Know a Guy - 4.04
6. Alone Tonight - 3.04
7. Sunshine Overtime - 3.02
8. Sober Saturday Night” (feat. Vince Gill) - 3.15
9. Underdogs - 3.07
10. Callin’ My Name - 3.12
11. What if I Stay - 3.25

Art-Nr.: 9033
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Young, Chris - losing sleep [2017]
Ptrima neues Album von Chris Young! Young geht immer mehr von der puren, traditionellen Linie ab (ohne sie dabei zu gänzlich zu verlieren) und widmet sich eher dem rockigen, satten New Country, wie er in Nashville z. B. von Jason Aldean groß gemacht wurde. Aber Young schafft es, eine gewisse Balance zu halten - und das macht er richtig gut. So ist "Losing sleep" vorwiegend vollgepackt mit rockigem, jungem New Country, aber durchsetzt mit der ein oder anderen schönen Ballade und auch mal einem herrlich traditionellen Track wie etwa das großartige, von einer feinen Melodie geführte, sehr melodische "Holiday". Das Werk steckt einmal mehr voller potentieller Hits und ist damit abermals ein echter "Winner" für Chris Young.

Das komplette Tracklisting:

1. Losing Sleep - 2:58
2. Hangin' On - 3:05
3. Holiday - 2:56
4. Radio and the Rain - 3:01
5. Where I Go When I Drink - 3:30
6. She's Got a Way - 2:51
7. Leave Me Wanting More - 3:01
8. Trouble Looking - 2:33
9. Woke Up Like This - 3:08
10. Blacked Out - 3:09

Art-Nr.: 9524
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Young, Chris - neon [2011]
Der ehemalige Nashville Star-Gewinner und im Countrygenre seither sehr beliebte Chris Young gibt sich auch mit dem schwierigen dritten Major-Werk "Neon" keine Blöße und liefert ein Album voller Chartambitionen ab. Das Werk erscheint in den USA zeitgleich mit "Red River Blue" des anderen, ebenfalls megaerfolgreichen, noch recht jungen Neo-Traditionalisten Blake Shelton. Man darf gespannt sein, wer von beiden in der Publikumsgunst die Nase vorn haben wird. Produziert hat wieder, wie schon zuvor "The Man I Want To Be", Nashville-Veteran James Stroud (u.a. Tim McGraw, Clint Black), das immerhin mit "Gettin’ You Home", "Voices" und dem Titeltrack gleich drei Nr.1-Hits abgeworfen hatte. Ein hohe Hürde, die also diesmal mit "Neon" zu nehmen ist. Young setzt erneut auf sehr melodische Songs mit starkem textlichen Identifikationsgrad, Refrains mit hohem Wiedererkennungswert (die meisten hat er selbst mit diversen Co-Autoren geschrieben, drei Fremdkompositionen, diesmal keine Cover) und auf seine warme, dierer geradezu umschmeichelnde Bariton-Wohlfühlstimme. Der Bursche kann wirklich singen! " Can Take It From There"(ein typischer "Wochenend"-Song mit lässigem Rhythmus) eröffnet den Reigen von durchgehend stark instrumentierten Nummern. Kein Wunder, hier wirkt die Creme-de-là-Creme der Nashville-Musikerszene mit Leuten wie Shannon Forrest, Mike Brignardello, Mark Hill, Kenny Greenberg, Brent Mason, Paul Franklin, Aubrey Haynie, Steve Nathan und Wes Hightower mit. Mit "Lost" (markantes E-Gitarren-Riff, klasse Solo, Steel, Piano, Orgeltupfer, Jason Aldean-Flair) und der ersten Single "Tomorrow" (geschrieben zusammen mit Frank Myers und Anthony Smith, hat direkt die Top-5 erreicht - emotionale Ballade mit kräftigem Refrain, Fiddle, Steel, Mandoline) folgen sofort zwei potentielle Nr.1-Hits. In einem insgesamt recht ruhig gehaltenen Werk, sticht "Save Water, Drink Beer" als einzige wirkliche, ziemlich polternde Uptemponummer deutlich heraus. Fette Drums, heulende Fiddle, ein treibender Rhythmus und eine starke Slide-/Bariton-E-Gitarren-Kombi als Solopart lassen den Laune-Pegel abrupt in die Höhe schießen. Auch das Alan Jackson-/Randy Travis- umwobende Titelstück (dazu dezent unterschwelliges Westcoast-Ambiente Marke Eagles) bietet Relaxatmosphäre pur. "Old Love Feels New" und "Flashlight" reflektieren Vater-Sohn-Beziehungen im Rahmen traditioneller, Familien-angehauchter Countrystimmung, während "You" (klasse Dobrospiel von Paul Franklin) und "When She’s On" (Fiddle, surrendes E-Gitarren-Solo, ein wenig retromäßig swingend) wieder peppiger einhergehen. Am Ende wird bei "She’s Got This Thing About Me" dann ganz großes, kammermusikartiges Gefühlskino geboten. Youngs prägnante Stimme, die sparsame Instrumentierung (fast nur Akustikgitarre und Piano), dazu eine regelrechte Streicherwand, drehen überaus schwer an der Pathos-behafteten Schraube. Da ist ganz tiefes Durchatmen am Ende angesagt. Beeindruckend! Mit "Neon" ist Chris Young ein weiteres, starkes Album, in der Tradition so angesagter Kollegen wie Blake Shelton, Luke Bryan, Josh Turner, Justin Moore, Tim McGraw, Billy Currington & Co. gelungen, das Hitsongs an der berühmten Perlenkette beinhaltet. Die Radio-Stationen haben hier wohl demnächst die Qual der Wahl. Chris Young hat das Zeug zu einem kommenden Superstar! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 I Can Take It from There - 2:38   
2 Lost - 3:12   
3 Tomorrow - 3:40   
4 Save Water, Drink Beer - 2:47   
5 Neon - 3:45   
6 Old Love Feels New - 4:01   
7 You - 2:45   
8 Flashlight - 3:24   
9 When She's On - 3:09   
10 She's Got This Thing About Her - 3:02

Art-Nr.: 7467
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Young, Chris - same [2006]
Debüt-Album des diesjährigen "Nashville-Star"-Gewinners Chris Young! Anders als in hiesigen Gefilden kann man beim Sieger dieses Wettbewerbs eigentlich blindlings davon ausgehen, dass sich dieser auch über einen längeren Zeitraum im Business rund um Music City etablieren wird. Der Grund dafür ist einfach die entsprechend hohe Qualität, die alle, die sich letztendlich bei diesem Contest durchsetzen, vorweisen können. Zudem können sie meistens auch auf eine fundierte musikalische Ausbildung zurückblicken. Im Fall von Chris Young gewährten bereits die Eltern ihrem Sprössling jegliche Unterstützung um auf musikalischem Terrain Fuß fassen zu können. Der aus Murfreesboro, Tennessee stammende Sänger und Songwriter absolvierte schon zu Universitätstagen rund 150 Gigs im Jahr und wagte es, irgendwann sogar ein festes Engagement quasi in der "Höhle des Löwen" anzunehmen, nämlich dem berühmten Honkytonk-Club in Arlington, dort, wo man dem Nashville-Country im Allgemeinen eher distanziert gegenübersteht. Doch Young schaffte es dort problemlos mit vier wöchentlichen Auftritten sein Publikum regelmäßig zu begeistern. Rein äußerlich an eine Mischung aus Brad Paisley und Chris Cagle erinnernd, setzten Chris und sein Produzent, der erfahrene Buddy Cannon (Kenny Chesney, Sara Evans, John Michael Montgomery etc.) auf eher traditionellen New Country-Werte, die aber von den beteiligten Musikern derartig knackig und fett eingespielt werden, dass es eine wahre Freude ist. Der erst 21-jährige Young versteht es fast wie ein Chamäleon in farblicher Hinsicht, seine Stimme, (meistens im Bariton-Bereich liegend und für sein Alter bereits erstaunlich reif klingend), immer wieder zu verändern und der Stimmung der jeweiligen Stücke optimal anzupassen. Hier und da hört man mal einen Blake Shelton, Randy Travis, Buddy Jewell oder einen Trace Adkins heraus, ohne das es den Anschein erweckt, Young habe kein eigenes Profil. Gleich das erste Stück wurde von einem überaus prominenten Trio komponiert: Trick Pony-Bassist Ira Dean, Klasse-Musiker und Songwriter David Lee Murphy sowie Hit-Erfolgsgarant Kim Tribble erschufen mit "Beer Or Gasoline" einen kraftvollen, satten Countryrocker mit stampfendem E-Gitarren-Rhythmus, der mit jeder Menge Liebe zum Detail (integriertes Banjo, Dobro und Mandoline, Soli :Fiddle / Dobro) glänzt. "You’re Gonna Love", "Drinkin’ Me Lonely" (der Song, mit dem Young die Herzen des "Nashville Star"-Publikums eroberte - erste Single - übrigens von ihm selbst mitkomponiert), sowie "Flowers" decken den eher gemäßigteren Teil des Werkes ab. Ansonsten dominiert jedoch bei allen Songs eine sehr zeitgemäße, überaus knackige Performance. Immer wieder hören wir starke Gitarrenparts von so etablierten Klasse-Leuten wie Kenny Greenberg oder Pat Buchanan, kombiniert mit Fiddle, Honkytonk-Piano, Steelguitar oder Mundharmonika, zum Teil ein wenig funkig-rockig präsentiert wie Chris Cagle das des öfteren tut, oder aber mit coolem "Sprechgesang" der Marke Trace Adkins modernisiert. Richtig flott geht es bei den Boogie-mäßigen "White Lighning Hit The Family Tree" (erinnert vom Flair an den Chuck-Berry-Klassiker "C’est La Vie") oder "Lay It On Me" (starkes Piano, krachende Drums, Fiddle-/Harp-/E-Gitarren-Solo) zu, während "I’m Headed Your Way, Jose" auf humorvolle Weise den Grenzkonflikt USA/Mexico in konträrer Weise auf die Schippe nimmt (..."Here’s the keys to my Chevrolet, you can have the house and bills I pay, welcome to the good ol’ U.S.A, Im headed your way, Jose."). Eine passende Baritone-E-Gitarre und typische Trompeten vermitteln hier diese herrliche Border-Atmosphäre. "Who’s Gonna Take Me Home" schließlich lässt dann mit krachendem Schlagzeug-Tusch am Ende diese Klasse-Albums noch einen tollen, kräftigen Country-Rocker mit coolem Southern-Flair ausklingen! Insgesamt kann man dem Newcomer ein kurzweiliges, sehr lebhaftes Debüt attestieren. Man merkt förmlich, dass der Junge "heiß" war, sich auf seiner ersten Scheibe zu präsentieren. Gelingt es Chris Young in Zukunft noch weiter sein Profil zu schärfen, dürfte einem weiteren "jungen Wilden" in Nashville eine große Karriere bevorstehen. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4542
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Young, Chris - the man I want to be [2009]
Starkes, neues Album von Chris Young! Traditioneller (New)Country mit viel Herz! In den Achtzigern und frühen Neunzigern sprach man in der Countrymusic von den sogenannten Neo-Traditionalisten, wenn man die Musik solcher Leute wie beispielsweise Clint Black, Tracy Lawrence, Tracy Byrd, Brooks & Dunn und Alan Jackson charakterisierte. Transportiert in die Country-Ära von heute, passt dieser Begriff auch haargenau auf Chris Young, im übrigen "Nashville Star"-Gewinner des Jahres 2006. Der junge, aus Murfreesboro, Tennessee stammende Mann, präsentiert seine Musik natürlich wesentlich moderner und zeitgemässer, als dies aus heutiger Sicht vor rund 15 Jahren geschah. Sie ist knackig, "saftig", spricht mit dem ein oder anderen Stück auch durchaus die junge Fraktion der Jason Aldeans & Co. an, ist aber vor allem durch und durch fest verankert in den Traditionen des klassischen Country. Dazu weht fast permanent eine angenehme, warme Brise des Südens weht durch die von dem alten Nashville-Haudegen James Stroud sehr sauber und transparent produzierten Songs. Chris Young hat eine super Countrystimme, einen herrlichen Bariton etwa an der Schnittstelle zwischen George Strait und Josh Turner. Die Arrangements bestehen aus schönen, mal würzig und auch mal sehr flüssig in Szene gesetzten Gitarren, ergänzt durch feine Steelguitar-, Fiddle-, und Piano-Passagen, in die sich auch mal eine Mandoline oder ein Dobro einfügen. Im Einsatz ist die absolute Nashville-Elite in Form von beispielsweise Brent Mason, Kenny Greenberg (E-Gitarre), Biff Watson (Acoustic Guitar), John Hobbs, Steve Nathan (Keyboards), Paul Franklin (Pedal Steel, Dobro), Aubrey Haynie (Fiddle, Mandolin), Eddie Bayers, Shannon Forrest (Drums, Glenn Worf (Bass), u.a.! Bei dem wunderschönen Midtempo-Countrysong "Rose in paradise" hat es sich der große Willie Nelson nicht nehmen lassen, den jungen Chris Young als Duett-Partner zu unterstützen. Insgesamt sind die entspannten, lockeren Midtempo-Tracks und die ohne unnötigen Bombast sehr schön natürlich präsentierten Balladen in der Überzahl, doch es gibt auch den ein oder anderen gut "abrockenden" Song, wie beispielsweise der voller Hillbilly-Flair steckende Opener "That makes me". Enthält zum Abschluß des Albums zudem eine überuas inspirierte, tolle Version des Tony Joe White-Klassikers "Rainy night in Georgia"! Eine erstklassige Leistung von Chris Young (die Single "Gettin' you home" hat gerade verdientermassen die Top 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz nach oben geknackt), von dem man sicher in Zukunft noch einiges erwarten darf. Klassische, und doch so efrischend zeitgemäss in Szene gesetzte, pure Countrymusic! Chris Young hält die Fahne der Neo-Traditionalisten in Nashville oben!

Die komplette Songliste:

1 That Makes Me - 3:06   
2 Voices - 3:06   
3 The Dashboard - 3:31   
4 Gettin' You Home - 3:32   
5 It Takes a Man - 3:32   
6 The Shoebox - 3:45   
7 Rose in Paradise - 3:47   
8 Twenty-One Candles - 2:31   
9 The Man I Want to Be - 3:27   
10 Rainy Night in Georgia - 4:13

Art-Nr.: 6534
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Young, Neil - greendale ~ incl. bonus dvd [2003]
CD + DVD-Set! "Eine der amibitioniertesten Arbeiten seiner Karriere", schreibt der Chicago Tribune, der Miami Herald nennt es gar eines "der wictigsten Alben seiner Laufbahn". Überschwenglich feiert die Kritik Neil Young's neues Werk "Greendale", das er ja im Frühjahr während einer großartigen Solo Acoustic-Europa-Tournee, als noch niemand die Songs je gehört hatte, auch in Deutschland bereits komplett vorstellte. Diese nachdenkliche Saga der Familie Green aus dem fiktive Nest "Greendale", Geschichten von Gut und Böse, wo unbedarfte, bodenständige Menschen mit einer kaputten, korrupten und verdorbenen Wel konfrontiert werden, und unbescholtene Kleinbürger unter Drogeneinfluß zu Polizistenmördern werden. Im Gegnsatz zur Tour hat er "Greendale" auf der Studio-CD mit seiner "Hauscombo" Crazy Horse in Szene gesetzt, das heißt mit Ralph Molina (Drums) und Billy Talbot (Bass). Sämtliche Gitarrenparts spielt Young selbst. Frank Sampedro ist nicht mit von der Partie. Wir hören rund 78 1/2 Minuten lang auf 10 Srücken (3 Tracks gehen über 10 Minuten) den typischen Crazy Horse-Sound mit rumpelnder, teils schön schräger, sägender E-Gitarre. Der Sound ist nicht sonderlich aggressiv, aber immer schön rockig und vor allen Dingen ungemein rauh und roh. Dreckig eben! Songs wie "Falling from above", "Grandpa's interview" oder "Sun green" sind einfach faszinierend. Bei "Be the train" werden gar musikalische Erinnerungen an alte "Zuma"-Zeiten wach. Neil Young präsentiert sich auf "Greendale" inspiriert, wie schon lange nicht mehr. Ganz starker Job, den er da abgeliefert hat! Und als Bonbon gibt's noch eine Bonus-CD obendrauf! Ein Live-Mitschnitt der kompletten "Greendale"-Geschichte, aufgenommen während besagter Europa-Tournee im Mai 2003 in Dublin/Irland! Ein Mann - solo, mit 3 Acoustic Gitarren, einer Mundharmonika und einem Harmonium erzählt rund 105 Minuten lang, was in "Greendale" mit der Familie Green passiert. Neil Young zeigt sich zwischen den 10 Tracks wunderbar redselig, erläutert haarklein, was es mit der Handlung auf sich hat. Dabei gibt er sich ruhig, locker und vertraut. Ein klasse Konzert!

Art-Nr.: 2051
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Young, Neil - treasure ~ live [2011]
Neil Young kramt weiter in seinen Archiven und kommt mit einer wunderbaren, neuen Live-Veröffentlichung. Das Teil ist eine wahre Perle! Mitgeschnitten wurde das Material zwischen dem 20.09.1984 und dem 10.09.1985, als Young, ohne damals mit der Truppe ein Album veröffentlicht zu haben, mit den fantastischen International Harvesters unterwegs war. Mr. Young und seine Freunde (Ben Keith - pedal steel, slide guitar; Rufus Thibodeaux - fuddle; Spooner Oldham & Hatgus "Pig" Robbins - piano, Tim Drummond & Joe Allen - bass; Anthony Crawford - mandolin, guitars; Karl Himmel - drums) auf einem inspirierten, faszinierenden Country-Trip. Dieses Album ist wirklich ein "Schatz", da es zum einen, wie gesagt, keine Studioaufnahmen dieser Traditional Country-/Countryrock-Phase mit den International Harvesters gibt, und zum anderen 5 bis dato vollkommen unveröffentlichte Songs enthalten sind - und zwar sehr starke.

Hier die Original U.S.-Produktbeschreibung:

The 12-track live album, A Treasure includes songs - 5 of which are previously unreleased - recorded during Young's 1984 and 1985 U.S. tours without the support of an album, or Young's then record label due to unique and unusual circumstances. Among those, "Grey Riders" will be the first track serviced to radio. A Treasure features Young's onstage work with some of the greatest artists in the history of Country music, including the late, great Ben Keith on steel and slide guitar and Rufus Thibodeaux on fiddle, along with living legends Spooner Oldham and Hargus "Pig" Robbins on piano, Tim Drummond and Joe Allen on bass, Anthony Crawford on mandolin & guitars and Karl Himmel on drums, among many others. A Treasure is Young's first release since last year's Grammy and Juno Award-winning album, Le Noise. The live album captures this iconic artist during a fascinating time in his career, when he was facing criticism and lawsuits from his then current record company for exploring a more traditionally country sound. "You can call me erratic," Young said when asked at the time about his tendency toward musical shape-shifting, "but I've been consistent about it, consistently erratic." Always celebrated for his musical versatility, A Treasure, is akin to a sonic time capsule, instantly transporting the listener to the time and place when it was made. "I love this record," Young says. "I hadn't heard these takes in 25 years, but when we unearthed them co-producer Ben Keith said, 'This is a treasure.'"

Part of what makes A Treasure so compelling is the musical contributions of The International Harvesters, with whom Young was playing at the time. Many of them were already paragons within the country music world and their notoriety has only grown in the years since. "I just love to hear those guys," Young says. "They're all country music legends." Those behind the scenes also made significant contributions to A Treasure's sonic potency. Tim Mulligan mixed and mastered the tracks. At the time these songs were recorded, Bob Sterne was the tour manager, Tim Foster ran the stage, and Larry Cragg was in charge of the band's instruments.

Das komplette Tracklisting:

1. *Amber Jean (9/20/84) Nashville Now TV - Nashville, TN (3.17)
2. Are You Ready For The Country? (9/21/84) Riverbend Music Center - Cincinnati, OH (3.38)
3. It Might Have Been (9/25/84) Austin City Limits TV - Austin, Texas (2.43)
4. Bound For Glory (9/29/84) Gilleys Rodeo Arena - Pasadena, TX (5.57)
5. *Let Your Fingers Do The Walking (10/22/84) Universal Amphitheater Universal City, CA (3.00
6. Flying On The Ground Is Wrong (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA 7. Motor City (4.47)(10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (3.21)
8. *Soul Of A Woman (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (4.26)
9. Get Back To The Country (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (2.27)
10. Southern Pacific (9/1/85) Minnesota State Fair - St. Paul, MN (7.51)
11. *Nothing Is Perfect (9/1/85) Minnesota State Fair - St. Paul, MN (5.00)
12. *Grey Riders (9/10/85) Pier 84 - New York City, NY (5.58)

* Previously Unreleased Track

Art-Nr.: 7441
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Younger, Lacy - still wild [2007]
Wow, was für eine interssante, markante, klasse Stimme! Trotz dieser Gabe war der bisherige Weg für Lacy Younger (“...a Country chanteuse with a Rock and Roll heart…”) äußerst steinig. Die Musikbusiness-"Entscheider" dropten unverständlicherweise ihr für 1998 geplantes Erstwerk kurz vor der Veröffentlichung, und so wurden die Songs der aus San Diego, California stammenden Singer-/Songwriterin (Tochter skandinavischer Auswanderer) fast neun Jahre lang auf Eis gelegt, bis sich schließlich Produzent und Grammy Award-Gewinner Val Garay (u. a. Linda Ronstatt, Bonnie Raitt, James Taylor, Kim Carnes) der jungen, hübschen Blondine annahm, und ihr jetzt endlich zum Debüt unter seiner Regie bei dem kleinen Label "Big Deal Records" verhalf. Was wir erleben, ist ein klasse Werk herzhafter und temperamentvoller New County-Rock-/-Pop-Musik mit einem gepflegten, knackigen Westcoast Pop-/Rock-Einschlag! So sind unter den Begleitmusikern mit Gitarrist Mark Goldenberg (u.a. Creatones, Linda Ronstadt, Karla Bonoff, Jackson Browne) und Bassist Bob Glaub (u.a. Jackson Browne, Linda Ronstadt)beispielsweise ein paar altgediente L.A.-Haudegen mit am Start! Schon der Opener "This Ain’t The First Time", ein herrlich entspannt gespielter Countryrock-Ohrwurm (mit schöner E-Gitarrenarbeit), zeigt direkt die ganze vokale Bandbreite der eigenwilligen Künstlerin, die wie so viele ihrer Kolleginnen aus einer musikalisch konstituierten Familie stammt: Kraft, Gefühl und eine gewaltige Portion lasziver, sexy-rauchiger Soul. Dazu das erstklassige Songmaterial mit dem leicht dreckigen, rotzigen Twang! Das alles ist geradezu prädestiniert, sowohl für rockige Uptemponummern, als auch für melodische Midtempostücke und Balladen. Und nicht nur die Stimme überzeugt, Lacy hat dazu, bis auf zwei Lieder, das gesamte Material komponiert. Die Fremdkompositionen folgen mit dem Titletrack "Still Wild" (Autor Bonnie Hayes), einem fetzig dahin groovenden Roadhouse Rocker und der relaxten, Dobro- und Akustikgitarren-dominierten Countryballade "Here’s To You", aus der Feder der Nashville-Recken Dennis Robbins, Dave Loggins and John Scott Sherrill. Bei dem starken "But I Miss You" huldigt sie Keith Richards & Rolling Stones, einem ihrer erklärten musikalischen Vorbilder und mutiert zum "Partyluder", das sich kurzerhand das Mikro schnappt und eine rauchgeschwängerte Honkytonk-Nummer (klasse Piano- und E-Gitarren-Arbeit) zum Besten gibt. Abwechslung wird bei Lacy Younger groß geschrieben. Und so geben sich auch im weiteren Verlauf im guten Mischverhältnis gemäßigtere Tracks wie "I Was Wrong" (Pianoballade mit herrlich eingestreutem "Claptonesquem" Strat-Solo), "Livin’ On Memories" (toll instrumentierter Countrysong mit Akkordeon und Slide-Gitarre, kratzbürstiger Gesang), "Didn’t I" (balladeskes Stück mit rauchiger Stimme, Marke Kim Carnes), "This Time" (Slow-Blues-mäßig) und "Not Forgiving You" (schöne E-Gitarren-Riffs, dezente Orgel, Harp-Einlagen, bluesige Note) mit flotteren Nummern wie "Broken Heart, Broken Bones" (klasse, rockiges Southern-Flair), "Dead Wrong" (traditionell angehauchter Blues-Rocker) und das in Georgia Satellites-Manier abrockende "Let Me In" die Klinke in die Hand. Insgesamt hat Lacy Younger mit "Still Wild" ein beeindruckendes, vielseitiges New Country-Pop-/Rock-Album abgeliefert, dass auf eine ansprechende Karriere hindeutet. Da finden sich Spuren von Sass Jordan bis Beth Hart, von Eve Selis bis zu Kim Carnes, von Linda Ronstadt bis zu Bonnie Raitt. Die CD ist reich bebildert und mit allen Texten versehen. Solch prägnante Stimmen, verbunden dazu noch mit talentierten Songwriter-Qualitäten gibt es heutzutage leider viel zu selten. Ein feines, freches, "junges", "wildes" Debüt, das seinem Titel und seiner Namensgeberin alle Ehre macht! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5068
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This ain't the first time
But I miss you
Livin' on memories
Broken heart, broken bones
Didn't I
Not forgiving you

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Zevon, Warren - my ride's here [2002]
All ihr hungrigen Warren Zevon-Fans da draußen, "My ride's here" ist da - und ihr könnt euch richtig satt dran hören, denn der exzentrische Songwriter, Sänger und Multi-Instrumentalist aus Los Angeles überzeugt erneut auf der ganzen Linie! Sowohl mit seinen zynischen und sarkastischen Texten, als auch mit der Art der Songs, den Melodien und den Arrangements knüpft er an seine ganz großen Zeiten an. Mehr als einmal lassen "Sentimental hygiene", "Bad luck streak in dancing school", "The envoy" oder gar "Excitable boy" grüßen. Doch es ist alles andere, als ein Abklatsch alter Tage, dazu ist Zevon viel zu kreativ! Langeweile kommt nie auf. Er war schon immer einer der am meisten literarischen Songwriter Amerikas. Für sein neues Album hat er durch die Einbringung von vier bekannten US-Autoren/Schriftstellern gar eine Art von coolem Literatur/Rock-Crossover geschaffen. Das peppt seine verrückten kleinen Geschichten noch einmal auf. Musikalisch gibt er sich im Großen und Ganzen etwas rockiger, als auf seinen meisten Platten, was ihm im übrigen sehr gut steht. Die typischen Zevon-Melodien kommen nie zu kurz. Er selbst bringt ein paar wunderbare Gitarrenläufe und Soli ein. Insgesamt ist das Album, eingespielt in seinem eigenen Studio in L. A., weitgehend in Trio-Besetzung aufgenommen worden, wobei Zevon alle Gitarren- und Keyboard-Parts selbst übernommen hat. Dazu kommt die hervorragende Rhythmusarbeit von Bassmann Sheldon Gomberg und Drummer Anton Fig! Es gibt keine Ausfälle, wirklich jeder Song hat seinen Reiz, doch es sind ihm auch ein paar absolute Perlen gelungen. Zum Beispiel der Opener "Sacrificial lamb" mit seinen scharfen Gitarrenläufen, der trotz seiner tollen Melodie, fast ein bißchen "Westcoast Hardrock-Flair" besitzt. Aus ähnlichem Holz ist "Basket case", das auch gut auf "The envoy" gepaßt hätte - herrlich elektrisch rockend. Oder der irisch folkig angehauchte Rocker "MacGillycuddy's reeks", oder der grandiose, gefällige Titelsong mit seinen feinen Gitarreneinlagen. "My ride's here" ist ein typisches Warren Zevon-Album geworden, und zwar im positivsten aller Sinne, die man sich vorstellen kann. Die Geburtsstunde 10 neuer Zevon-Klassiker! Er hat aber auch gar nichts von seiner Faszination eingebüßt!

Art-Nr.: 1401
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Zevon, Warren - the wind [2003]
"The genius" nimmt seinen Abschied! Die über 30-jährige Karriere eines ganz großen Singer-Songwriters, einer der schillernsten und skurrilsten Figuren der "California Music"-Szene, geht langsam zu Ende. Vor gut einem Jahr diagnostizierte man bei ihm unheilbaren Lungenkrebs, höchstens ein halbes Jahr habe er noch zu leben, hieß es, als er sich sofort aufmachte, regelrecht angetrieben es unbedingt noch schaffen zu wollen, ein letztes Album einzuspielen. Und er tat dies, wie er es immer tat - mit all seinem sarkastischen Humor und seiner Satirik. Herausgekommen ist, unter maßgeblicher Mithilfe seines langjährigen Weggefährten Jorge Calderón, ein absolutes Highlight, ein typisches Warren Zevon-Album, das man wohl zu seinen besten überhaupt zählen muß. Natürlich sind die Songs von seinem Schicksal geprägt, doch er "bewältigt" es in seiner im ganz eigenen ironischen Art. Was hat dieser Mann im Laufe der letzten Jahre in der Szene für ein Standing erlangt - und alle sind sie gekommen, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Die Gästeliste ist unglaublich: David Lindley, Ry Cooder, Jackson Browne, Don Henley, Timothy B. Schmit, Bruce Springsteen, Dwight Yoakam, Joe Walsh, Emmylou Harris, Tom Petty, T. Bone Burnett, Jim Keltner...usw.! Immer wieder werden Erinnerungen an seine früheren Werke wach. Man denke nur an das dezent countryinfizierte Eröffnungsstück "Dirty life and times", eine großartige Midtempo-Nummer mit herrlicher Slidegitarre von Ry Cooder, oder an den Jackson Browne-like Westcoast Rocker "Numb as a statue", bei dem David Lindley die Lapsteel bedient, das ruhige, mit typischer Westcoast-Percussion versehene, akustisch instrumentierte "She's too good for me", bei dem die "Eagles" Don Henley und Tim Schmit, den Background-Gesang übernommen haben, oder der rauhe Rocker "Disorder in the house" mit Bruce Springsteen an der Lead-Gitarre und mit der zweiten Stimme. Wohl am ergreifendsten kommt die einzige Coverversion des Albums, Bob Dylan's "Knocking on heaven's door" rüber, mit toller Slide-Gitarre von Randy Mitchell. Ein großartiges Vermächtnis von Warren Zecon. Bewegend! Long live the genius...

Art-Nr.: 2063
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Zito & Friends, Mike - rock 'n' roll: a tribute to chuck berry [2019]
Tolles, geradezu famos umgesetztes Prpjekt von Mike Zito! Der texanische Meistergitarrist initiierte dieses riesige, 20 Songs umfassende Tribut an einen der "prime architects of Rock & Roll" (Chuck Berry) und spielte es mit jeder Menge Freunden ein, die allesamt zu den "hottest Rock and Blues guitar players" unseres Planeten zählen. Dabei reiht sich ein Glanzlicht an das nächste. Unter den 21 Gast-Gitarristen befinden sich solch illustre Namen wie beispielsweise Joe Bonamassa, Joanna Connor, Walter Trout, Anders Osborne, Robben Ford, Luther Dickinson, Eric Gales, Sonny Landreth, Jeremiah Johnson, Tinsley Ellis, Kirk Fletcher, Tommy Castro, Albert Castiglia, Kid Andersen, Ally Venable, Jimmy Vivino und einige mehr. Zur festen Band gehören neben Mike Zito noch Terry Dry am Bass, Matthew Johnson an den Drums und Lewis Stephens an den Keyboards. Sie alle spielen sich die Seele aus dem Leib. Zito & Co. peppen die alten Klassiker mächtig auf, machen sie zu ordentlich dampfenden, rauen, fetten, erdigen, rootsigen Bluesrock- und Rock 'n' Roll-Krachern, die wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" in die heutige Zeit passen. Das Zeug klingt einerseits vertraut, andererseits herrlich frisch und "neu". Was da für eine Spielfreude, für eine Power und für eine unglaublich massive Gitarrenpräsenz drin stecken , ist die helle Freude. Mike Zito und seine Gäste spielen nicht nur ausgiebige "Hammer"-Soli, sie singen auch exzellent. Alles kommt wie aus einem Guß. Der Drive von vorn bis hinten, vom "St. Louis Blues" über "Rock and Roll music", bis "Thirty days" ist einfach umwerfend, ebenso die jeweils enthaltenen, packenden Gitarrenritte. Dazwischen kommen solch grandiose Nummern, wie etwa das als waschechter, klassischer Blues servierte "Wee Wee hours" (Joe Bonamassa’s und Mike Zito's "high-octane" Gitarrensoli sind eine Offenbarung), das zusammen mit Anders Osborne wunderbar rootsig zelebrierte, raue "Memphis" (hinreißendes Slideguitar-Spiel), oder das mit einem großartigen Latino-Rhythmus und Sonny Landreth's typischer Slide präsentierte "Havana moon". Das alles ist purer Genuß und "pure fun"! Nun, da wir uns im Herbst des Jahre 2019 befinden, mag sich der ein oder andere fragen: "Braucht die Welt tatsächlic noch einmal eine neue Ansammlung mit Covers alter Chuck Berry-Nummern"? Unsere Antowrt für dieses satte Mike Zito & Friends-Werk lautet unmißverständlich: "Hell, yes - it does". Unbedingt. Da führt absolut kein Weg dran vorbei. "Hail! Hail! Rock and Roll"!

Das komplette Tracklisting:

1. St. Louis Blues (with Charlie Berry III) - 3:18
2. Rock and Roll Music - (with Joanna Connor) - 3:08
3. Johnny B Goode (with Walter Trout) - 3:49
4. Wee Wee Hours (with Joe Bonamassa) - 5:25
5. Memphis (with Anders Osborne) - 3:05
6. I Want to Be Your Driver (with Ryan Perry) - 2:55
7. You Never Can Tell (with Robben Ford) - 4:00
8. Back in the USA (with Eric Gales) - 3:02
9. No Particular Place to Go (with Jeremiah Johnson) - 2:50
10. Too Much Monkey Business (with Luther Dickinson) - 3:13
11. Havana Moon (with Sonny Landreth) - 4:21
12. Promised Land (with Tinsley Ellis) - 3:29
13. Down Bound Train (with Alex Skolnick) -4:03
14. Maybellene (with Richard Fortus) - 2:55
15. School Days - (with Ally Venable) - 3:02
16. Brown Eyed Handsome Man (with Kirk Fletcher & Josh Smith) - 2:16
17. Reelin' and Rockin’ (with Tommy Castro) - 4:01
18. Let It Rock (with Jimmy Vivino) - 2:26
19. Thirty Days - (with Albert Castiglia) - 2:56
20. My Ding a Ling (with Kid Andersen) - 3:16

Art-Nr.: 9919
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Zito, Mike - first class life [2018]
Neues Album, exzellentes von Gitarrenvirtuose und Bluesrock-Maestro Mike Zito (ex Royal Southern Brotherhood), der auch mit "First class life" wieder einmal eine fantastische Leistung abliefert. "Soulful Guitar Bluesrock" vom Allerfeinsten!

Die U.S.-Produktbeschreibung:

2018 release. Blues-rock is a tightrope - and Mike Zito has never lost his footing. At times in his storied two-decade career, the Texas bandleader has rolled up the amps and rocked as hard as anyone. Yet his lifelong fascination with the blues has always reeled him back in. And now, having shaken the rafters with 2016's acclaimed Make Blues Not War, First Class Life finds Mike diving deep into the only genre that can do justice to his hard-won true stories of hardship and redemption. "Make Blues was pretty extreme and rocking," he reflects. "This time, I was definitely thinking more blues." First Class Life is a fitting album title from a man who remembers the hard times. "The title track is a nod to where I've come from and where I'm at," explains the songwriter whose promising early career was almost destroyed by addiction. "It's a rags-to-riches story, and it's certainly true. I grew up poor in St. Louis, and now I'm travelling the world to sing my songs. In the world of excess America, I may not look 'rich', but in my world, I most certainly am. I have a beautiful family, I'm clean and sober, and I get to play music."

Das komplette Tracklisting:

1. Mississippi Nights
2. First Class Life
3. I Wouldn't Treat a Dog (The Way You Treat Me)
4. The World We Live In
5. Mama Don't Like No Wah Wah
6. Old Black Graveyard
7. Dying Day
8. Back Problems
9. Time for a Change
10. Damn Shame
11. Trying to Make a Living

Art-Nr.: 9619
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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