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Brody, Dean - same [2009]
Großartiger, überwiegend selbst komponierter, natürlicher, herrlich erfrischend und modern eingespielter, dennoch durch und durch traditioneller Country/New Country, der den angesagten Neo-Traditionalisten Nashvilles, wie Brad Paisley, Rodney Atkins & Co mächtig Konkurrenz machen könnte. Für den in Jaffry, am Rande der kanadischen Rocky Mountains aufgewachsenen Dean Brody erwies sich der Weg nach Nashville recht steinig. Man kann schon fast sagen, die große Karriere schien schon abgeharkt, bevor sie richtig begann, denn Brody mußte musikalisch wie auch persönlich immer wieder herbe Rückschläge einstecken. Brody brachte sich mit 14 Jahren selber das Gitarre spielen bei und begann, naturgemäß zunächst in Kanada, die ersten Gehversuche in Richtung musikalischer Karriere. 2004 beschloss er schließlich sein Glück in Nashville zu versuchen. Er ergatterte auch einen Job bei einer Plattenfirma und erhielt einen Veröffentlichungskontrakt, der aber ohne in die Tat umgesetzt zu werden, wieder gecancelt wurde. Zudem wurde seine Aufenthaltsgenehmigung in den Staaten nicht verlängert. Brody kehrte frustriert zurück nach Kanada und war kurz davor, für einen Job in einer Kohlenmine anzuheuern, schließlich musste er seine Familie ernähren. Just an dem Tag, wo er seinem Bekannten Matt Rovey, vornehmlich bekannt als Zuarbeiter des bekannten Alan Jackson-, George Jones-Produzenten Keith Stegall, die für ihn frustrierenden Nachrichten telefonisch überbringen wollte, klingelte dieser bei ihm durch und verkündete die frohe Botschaft, dass Stegall ihm einen Plattendeal beim arrivierten Broken Bow Records-Label (u.a. Jason Aldean, Randy Owen) besorgt hatte. So zog Brody erneut mit seiner Familie nach Nashville. Doch auch hier wieder der persönliche Rückschlag: Brody erlitt einen schweren Wasserski-Unfall, der eine schwierige Gesichtsoperation zur Folge hatte. Mittlerweile jedoch sind die Wunden verheilt und Dean hat sein fast ausnahmslos selbst komponiertes Debütalbum eingespielt. Und das sorgt mittlerweile nicht erst seit der erfolgreichen Singlevorveröffentlichung "Brothers" (klasse, traditioneller, textlich emotionaler Midtempo-Country mit Steel-, Fiddle- und Baritone-E-Gitarren-Einlagen Marke Alan Jackson/Garth Brooks) für Furore. Brody hat sich in der Darbietungsweise des Albums der großen Neotraditionalisten verschrieben. Er punktet mit einer sehr angenehm ins Ohr gehenden Stimme (von Dierks Bentley über Vince Gill bis zu Brad Paisley), sehr natur- ("This Old Raft") und werteverbundenen Texten ("Old Joe Riley"), ohne dabei aber zu sehr ins Pathetische abzudriften. Die Songs sind neben den klasse Gesangsleistungen auch instrumentell absolut hochwertig von einem Starensemble umgesetzt (mit dabei u.a. Lonnie Wilson, Eddie Bayers, Bruce Watkins, Brent Mason, Kenny Greenberg, Philip Moore, Jim Brown, Stuart Duncan, Paul Franklin). Das Album eröffnet mit den zwei recht flotten, knackigen, gut in die Beine gehenden Gute Laune-Songs "Undon" und "Dirt Roads Scholar", deren klasse Gitarrenuntermalungen immer wieder durch exzellente Steel- und Fiddle-Einlagen ergänzt werden. Das Dean auch im Balladenbereich bewandert ist, beweist er beim schwerelos wirkenden Lovesong "Gravity", der ein wenig an Lonestar erinnert. Herrlich vor allem das wunderbar entspannt dahin fließende "Lazy days" mit seinen toll eingestreuten Dobro-Fills, wobei Text-Thematik und Instrumentelles harmonisch ineinander verschmelzen. Klasse! Gleiches gilt für das dezent grassige "This Old Raft" (erinnert ein wenig an die großen Nashville-Erfolge der Nitty Gritty Dirt Band), bei dem Brodys Gesang, ähnlich einem Vince Gill, unglaublich warm und angenehm rüberkommt, und am Ende Fiddle, E-Gitarre und Dobro zu einem aufeinanderfolgenden Finish ansetzten. Das atmosphärisch, Western-style angehauchte "Cattleman’s Gun" wird mitreißend, in typischer Garth Brooks-Dramaturgie in tiefer gelegter Stimmlage dargeboten (Dobro, schönes "Orgel-Gurgeln", Windpfeifen am Ende). Die feine Ballade "Up On The Moon" (mit frischem Mandolinengezirpe, Piano- u. E-Gitarren-Fills, Steeljammern und emotional heulende Fiddle) schießt ein komplett in sich stimmiges Album prima ab, das bei Produzent und Stegall-Spezi Matt Rovey absolut in den richtigen Händen lag. Dean Brody’s Debüt bereichert die Szene der modernen Traditionalisten Marke Alan Jackson, George Strait, Garth Brooks, Dierks Bentley, Brad Paisley, Craig Morgan,Vince Gill, Jason aldean, Rodney Atkins, und wie sie alle heißen, um ein weiteres belebendes und hochwertiges Element. Der Bursche macht einen klasse Job! Die Countryfreunde werden viel Freude mit ihm haben. Die CD kommt in einem schönen in feiner, matter Optik gehaltenen Digipack mit eingeschobenem Booklet, inkl. aller Infos und Texte. Debüt perfekt gelungen! (Daniel Daus)

Die komplette Songliste:

1 Undone - 3:23   
2 Dirt Road Scholar - 3:07   
3 Gravity - 3:56   
4 This Ain't the Same Town (That I Painted Red) - 3:11   
5 Lazy Days - 4:07   
6 Brothers - 4:58   
7 Old Joe Riley - 3:03   
8 This Old Raft - 3:50   
9 Back in Style - 3:37   
10 Cattleman's Gua - 4:09   
11 Up on the Moon - 3:58

Art-Nr.: 6374
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Undone
Dirt roads scholar
Lazy days
Old Joe Riley
This old raft
Up on the moon

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Brooks & Dunn - hillbilly deluxe [2005]
Was heißt hier "Hillbilly deluxe"? Das ist nichts anderes als "Brooks & Dunn deluxe".. - einfach genial! Man fragt sich bei der Ankündigung eines neuen Albums der beiden immer mal wieder, ob sich nach den immensen Erfolgen nicht vielleicht irgendwann einmal doch ein paar "Abnutzungserscheinungen" einstellen könnten, doch weit gefehlt: Sie kriegen es immer wieder hin, ja schaffen es sogar mit jedem neuen Album die Spannung zu erhöhen und den Eindruck zu hinterlassen, immer noch einen Schritt weiter gehen zu können. So ist das auch diesmal! "Hillbilly deluxe" macht genau da weiter, wo vor zwei Jahren das famose "Red dirt road" aufhörte, und doch scheint es, als setzten sie nochmal "einen oben drauf"! Ein Hammer-Album! Ronnie Dunn und Kix Brooks stehen voll im Saft und versprühen jede Menge Enthusiamus. Man spürt regelrecht ihren Willen, die Fans immer wieder mit neuen, tollen Songs "vom Hocker zu hauen" - und es gelingt ihnen eindrucksvoll! "Hillbilly deluxe" zeigt das amtierende ACM- und CMA-"Duo Of The Year" rockiger denn je. Immerhin hören wir erst mit Stück Nummer 8, dem gefühlvollen, mit einer feinen Prise Southern-Gospel-Blues-Soul-Flair gewürzten, wunderbaren "Believe", die erste Ballade, ansonsten geht es bis dahin ausschließlich ordentlich nach vorne. Auch da wird die Entwicklung von "Red dirt road" fortgeführt. Kix Brooks sagt dazu, daß dies genau der Weg zurück zu ihren Roots ist, wo sie eigentlich herkommen. "I think we started heading back to what got us here. There are so many ways to make music, but sometimes just plugging straight into your inspiration is the very best way to go. So you hear all of "em: The Stones, George Jones, Merle Haggard, Tom Petty and the soul that made soul music, but came out of the churches", führt er dazu aus. Doch auch die Southern-Einflüsse, in Form von ZZ Top-, Georgia Satellites- oder Skynyrd-Anlagen waren nie größer! Hard driving, honky'n'rocking New Country-Music voller Frische, Energie, Niveau und herrlicher Melodien, wobei es trotz aller rockenden Kraft, sowohl thematisch als auch musikalisch immer nur um eines geht: um Hillbillies, Trucks, Bars, Wild Girls, Fast Cars, Whiskey, Hard Roads, Small Towns usw. - eben um "Country"! Die traditionelle Basis bleibt also immer gewahrt! Also Boys, laßt es krachen! "Yeah, she blew through the door like TNT" intoniert Ronnie Dunn beim ersten Stück, und entsprechend explosiv knallt "Play Something Country" dann auch aus den Lautsprechern. Massive, laute Gitarren-Riffs und -Licks voller Southern-Flair, druckvolles Drumming, klimperndes Klavier und sogar ein paar kurze Bläser-Einsätze begleiten uns durch einen "wilden", powernden, satten Rockin' Honky Tonk-/Roadhouse-/Boogie-Ritt, der vom Feeling her auch glatt zu den Georgia Satellites passen würde. Dennoch ist der Song, entsprechend dem Titel, sowohl vom Arrangement, als auch vom Text ("said I'm a whiskey drinkin' cowboy cheatin' hell of a time, I like Kenny, Keith, Alan and Patsy Cline"...), ein klares Bekenntnis zum Country-Lifestyle! Wie eigentlich das komplette Album! Weter geht's mit dem grandiosen, ebenso knackigen wie herrlich melodischen "She's about as lonely as I'm going to let her get" (netter Titel)! Leicht an John Mellencamp erinnernde Gitarrenlinien, eine wunderbare, klare Pedal Steel im Zusammenspiel mit einer satten E-Gitarre und dazu eine groovende Orgel sorgen für ein dezent staubiges, gleichzeitig aber sehr harmonisches, tolles New Country-/Countryrock-Feeling! Großartig! Dann der etwas rootsige, recht flockige, wunderbare Countryrocker "My heart's not a hotel", mit seiner schönen Mandolinen- und Mundharmonika-Begleitung, sowie dem glühenden E-Gitarren-Solo (ein dezentes Heartland-Feeling ist hier nicht zu leugnen), gefolgt von dem kochenden, voller feuriger Slide-Gitarren und Southern-rooted Riffs steckenden "Whiskey do my talkin'", bis das Titelstück "Hillbilly deluxe" auf dem Programm steht! Thema ist die junge, "echte" Hillbilly-Mentalität, etwas raubeiniger "Landeier", die in ihrer Freizeit, nicht nur mit ihren Chrom-polierten Trucks und den scharfen Mädchen in den Honky Tonks, mal richtig "die Sau raus lassen" wollen. Musikalisch und textlich perfekt umgesetzt mit drückendem, rauem, sehr Southern Rock-nahem ("put on the smell good, put on the Skynyrd", heißt es beispielsweise in einer Text-Passage), schwerblütigem, sattem Countryrock! Ganz große Klasse! So reiht sich ein toller Song an den nächsten! Sei es das traumhaft melodische, knackige, wie Öl runter gehende "Just another neon night", mit seinen tollen Gitarren, der herrlichen Steel, der schönen Mundharmonika und dem so harmonischen Refrain, das fantastische Remake der kultigen Larry Willoughby-Nummer "Building bridges", mit Vince Gill und Sheryl Crow als unterstützende(n) Background-Sänger/-in, das rootsig, Americana-mäßig rockende, trockene "Her west was wilder", der kochende "ZZ Top goes Country"-like Boogie "She likes to get out of town", oder die wunderbar relaxte, frische, von Radney Foster mit komponierte, Steel-getränkte Ballade "Again"! "This album is a blast", schwärmt ein euphorischer U.S.-Fan! Recht hat er! Brooks & Dunn beglücken die Country-Welt mit einer weiteren, absoluten Meisterleistung! Die Meßlatte liegt verdammt hoch! Möge ihnen diese Klasse nie abhanden kommen...

Art-Nr.: 3464
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brooks & Dunn - reboot [2019]
Brooks & Dunn sind wieder da, mit ihrem ersten Album seit 12 Jahren. Und was für einem! Für dieses Werk haben sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht, nämlich "to recreate something and making it feel brand new". Mit einer Ansammlung von hochkarätigen Duettpartnern haben sie 12 ihrer größten Hits neu eingespielt und so aus bereits existierenden Songs ihres Fundus' etwas komplett Neues geschaffen. Das ist großartig gelungen. Da neu eingespielten Songs kommen ungemein knackig, dynamisch, erfrischend und modern rüber. Manchmal rockt es, vollgepackt mit satten E-Gitarren, dass sich die Balken biegen, mal stecken die Songs voller Gefühl. Ronnie Dunn & Kix Brooks harmonieren hervorragend mit ihren Gästen. Der Spagat zwischen purer Country-Tradition und Moderne gelingt prächtig. Der neue Anstrich der alten Nummern ist der "Knaller" und verbreitet durchweg gute Laune pur. Das Werk ist von vorne bis hinten ein "Hit". Volltreffer!

Das komplette Tracklisting:

1. Brand New Man (with Luke Combs) - 3:11
2. Ain't Nothing 'Bout You (with Brett Young) - 4:01
3. My Next Broken Heart (with Jon Pardi) - 3:06
4. Neon Moon (with Kacey Musgraves) - 4:38
5. Lost and Found (with Tyler Booth) - 3:55
6. Hard Workin' Man (with Brothers Osborne) - 3:59
7. You're Gonna Miss Me When I'm Gone (with Ashley McBryde) - 4:19
8. My Maria (with Thomas Rhett) - 3:30
9. Red Dirt Road (with Cody Johnson) - 3:56
10. Boot Scootin' Boogie (with Midland) - 3:23
11. Mama Don't Get Dressed Up For Nothing (with LANCO) - 4:12
12. Believe (with Kane Brown) - 5:11

Art-Nr.: 9784
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brooks & Dunn - red dirt road [2003]
Einfach erstaunlich und famos zugleich! Was für ein starkes Album! Was soll man zu Brooks & Dunn noch sagen? Sie sind das erfolgreichste Country-Duo aller Zeiten, haben alles erreicht, was man erreichen kann - und dennoch: sie werden nicht müde sich ständig weiterzuentwickeln, ihre ganze Kreativität zu demonstrieren und ihre Songs, auch nach dieser langen Zeit, noch immer mit der nötigen Frische, Energie und dem nötigen Pep zu präsentieren. Das beweist "Red dirt road" auf eindrucksvollste Weise! Das ist hard driving, rocking New Country auf höchstem Niveau! "The southern heat hung in the air like a warm wet blanket", heißt es zu Beginn der im Booklet nachzulesenden Einleitung zu "Red dirt road" - und das sagt eine ganze Menge aus. Selten zuvor war die Musik von Brooks & Dunn so Southern-inspiriert wie hier, selten war sie so intensiv und rockig, selten war sie so "heiß" - aber immer ist sie eines, nämlich astreiner Country! Darüber hinaus ist es ein sehr persönlichs Album geworden, in dem die beiden sowohl Einblicke in ihre musikalischen Einflüsse, als auch in so manche Lebenserfahrung gewähren. Das Titelstück beispielsweise durchleuchtet das provinzielle Südstaatenmilieu in den 60igern aus der Sicht von Teenagern, die im Konflikt zwischen dem Drang nach Freiheit, Autos, Mädchen und kirchlicher Moral stehen. Ein fetziger, rasanter, flockiger, knackiger Countryrocker mit tollen Gitarrenriffs, schöner Mandoline, herrlicher Steel und einer wunderbaren Melodie. Macht den Tank voll, werft euch in euer amerikanisches Cabrio und los geht's zur sommerlichen Fahrt entlang der staubigen "Red dirt road"! Von ähnlichem Kaliber, das einem ebenfalls dieses scheinbar die Freiheit vermittelnde Feeling einhaucht, sind auch das mit tollem Akkordeon, trockener E-Gitarre und herrlicher Steel instrumentierte "When we were kings", und das großartige "She was born to run"! Auch die Rolling Stones haben es Brooks & Dunn offenbar angetan, eindeutig nachvollziehbar beispielsweise bei dem kochenden, brodelnden Countryrocker "You can't take the honky tonk out of the girl", durch das sich ein Feeling zwischen "Dead flowers" und "Honky Tonk women" zieht. Toller Rhythmus, klasse, satte Gitarren, eine starke Melodie, eine feine Steel und ein prächtig dazupassendes, röhrendes Saxophon im Mittelteil bestimmen diesen "Killertrack"! Herrlich auch die wieder sehr southern-beeinflußte, swampige, mit sowohl satten E-Gitarren als auch wunderbarem (Slide)Dobro ausgestattete, rhythmische, melodische Nummer "Caroline", der man sogar eine gewisse Bluegrass-Tradition zubilligen kann. Oder die erfrischende, mit einer dezenten Prise Southern-Soul ausgestattete Country-Ballade "That's what she gets for loving me" mit ihrem feinen Dobro, der klaren Mundharmonika und herrlichen Percussion, das mit fetter Slide-Gitarre durchzogene, einem nicht mehr aus den Ohren gehende, bärenstarke "Feels good, don't it" mit seinem Eagles-/Little Feat-Flair, der knochentrockene Honky Tonker "My baby's everything I love", wie auch der staubig trocken rockende, mit einem furiosen E-Gitarrensolo ausgestattete "ZZ Top goes Country"-Boogie "Good cowboy" - alles grandiose Songs! Enthält mit der engagierten Gospel Countrynummer auch noch einen "hidden track"! Knapp 57 Minuten knackiger, rockiger, oft Southern-inspirierter, lupenreiner New Country der vielleicht besten Brooks & Dunn, die es je gab!

Art-Nr.: 1940
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Brooks & Dunn - steers & stripes [2001]
Sehr ansprechendes neues Album von Nashville's erfolgreichstem Country-Duo! Obwohl sie schon immer sehr kraftvoll klangen, haben sie bei ihrem neuen Werk in Puncto Power noch mal eine Schippe draufgelegt. Vor allem bei den rockigen Songs, die auch auf dieser CD gegenüber den Balladen nicht nur die weitaus stärkeren, sondern auch in der Mehrheit sind, erfreuen sie ihre Fans mit einem richtig satten Sound voller fetter Gitarren und Drums. Das hat ordentlich Dampf. Und vor allen Dingen Ronnie Dunn's Stimme ist prächtig in Form. Er hat die Gabe mit seinem Gesang wirklich das Herz eines jeden Songs zu treffen und gehört zweifellos zu Nashville's absoluter Spitze unter den Countrysängern. Das Album enthält wieder Unmengen von potentiellen Hits. Das wunderbare Midtempo-Stück "Ain't nothing 'bout you" ist bereits nach wenigen Wochen die x-te Nummer 1 der beiden geworden. Neben den vielen wirklich guten Songs gibt es auch zwei richtige Überflieger. Zum einen der Opener "Only in America", vom Text her zwar sehr clichéhaft, aber musikalisch ein richtig kanckiger, Freiheit vermittelnder Countryrock-Song, der einen Ehrenplatz auf einem neuen Eagles-Album hätte, zum anderen das herrlich flockig, sonnige "Every river"! Einige schöne Tex-Mex/Latino-Sounds runden die Sache ab. Ganz klar: das Album wird verdientermaßen wieder ein Hit!

Art-Nr.: 1430
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,31

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Brooks, Garth - fun [2020]
Der "Country-Gigant" veröffentlicht mit "Fun" sein nunmehr 12. Studioalbum - und es ist wieder ein klasse Teil geworden, so, wie man das von ihm gewohnt ist. Er fühlt sich in jeder Facette der Countrymusic zu Hause, was er mit der Variabilität der Songauswahl auch deutlich demonstriert. Sein "Charisma" ist wie eh und je zu spüren. Enthält seinen mit Blake Shelton aufgenommenen Duett-Hit "Dive Bar" , eine super Duett-Version, gemeinsam mit Gattin Trisha Yearwood eingespielt, von der großartigen Ballade "Shallow" (aus dem Film "A star is born)", den furiosen, abgehenden Opener "The road I'm on", klassischen George Strait-kompatiblen Country mit "That's what cowboys do" und 10 weitere, starke Nummern. Um es mit dem Albumtitel auszudrücken: Dieses Album macht wirklich "Spaß". Die Garth Brooks-Fans dürfen sich freuen.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

We could all use a healthy dose of fun these days, and Garth Brooks is delivering it fourteen-fold in his latest album, which is appropriately titled Fun, set for release November 20th. Brooks is having an almost enviable big time, criss-crossing between styles that include an old-fashioned Texas cowboy tune, a Jamaican-infused number, and a gospel-ish shouter called “Amen.” The joy and playfulness in his vocals are readily apparent, and, in turn, we experience some vicarious fun by happily going along with whatever Brooks has up his eclectic sleeve. It is a trip worth savoring.
Brooks kicks it all off full speed ahead with “The Road I’m On,” which could easily apply to the current state of artistic affairs. The song aptly describes the life of a touring minstrel, and how the road gets in one’s blood and fires up the old adrenaline. ‘The hummin’ of this bluebird is something I’ve been missing,’ Brooks sings in the opening lyric. The excitement of the live show is expertly portrayed in the lines, ‘Each town is a new name, each night is a home game.’ Crunching guitars, a steady drum beat, and complementary B-3 organ help drive the story home, and the tune seems the perfect way to get the good times rolling.
Then comes a nice shift in gear and song theme. Brooks slows things down to a nearly waltz pace with the poignant, “That’s What Cowboys Do.” And what they “do” is generally roam, whether they’re falling for a lady with “deep blue eyes” or facing down a wild rodeo bull. ‘They’re always leavin’ town/Chasin’ sunsets down/It ain’t nothin’ new/Yeah, they’re just passin’ through,’ Brooks explains, with a touch of inevitability in his voice. This is one that George Strait could have easily pulled off, but Brooks proves himself quite capable here, with a clear and easygoing phrasing the lament requires.
Throughout the album, Brooks takes some vocal chances, changing his tone to fit the selection. In “Amen,” best described as an amalgam of gospel and pure funk, Brooks is practically testifying, following the lead of the gospel-influenced opening passage. When he sings, ‘Can I get an Amen,’ it’s forceful, more of a command than a request. Contrast that with “Party Gras (The Mardi Gras Song),” where you’d swear that Oklahoma-born Brooks has some Cajun in his genes. He sounds like a Louisiana boy in this swinging, fiddle-driven number that references such down-on-the-Bayou elements as Zydeco and gumbo. Flexing his vocal muscles even further, Brooks’ voice adopts a bluesy quality in “All Day Long,” parts of which might remind you of his hit “Rodeo,” and lends a little falsetto to the chorus of “(Sometimes You’ve Got to Die To) Live Again,” before ending with a big belt. But none of this ever feels contrived or showy. In keeping with the theme, Brooks is merely having himself a ball, and he wants to let us in on it.
Additional fun songs do abound, as in “Message in a Bottle,” incidentally, not a cover of The Police classic rock staple. “Message” bounces along with a reggae, island feel, complete with steel drums, horns, and a swaying beat. “(A Hard Way to Make An) Easy Livin’” stands as a playful slice of country rock.
But “fun” doesn’t necessarily mean a lack of substance. Part of Brooks’ appeal has always been his willingness to take on timely and important subject matter, and he does so again here. “Where the Cross Don’t Burn” speaks to the friendship between a white youngster and a Black man, set against the backdrop of the older man’s funeral. As the featured guest performer, Charley Pride turns in an emotional rendering of one verse. “(Sometimes You’ve Got to Die To) Live Again” plays into another of Brooks’ strengths, interpreting songs of philosophical uplift, which his fans have long embraced.
The album also features Brooks’ duet with wife Trisha Yearwood on “Shallow,” from the movie A Star Is Born, and his crackling collaboration with Blake Shelton, “Dive Bar.” Overall, there’s a great balance of material, and Brooks has never sounded more poised or self-assured. Now in his late 50s, Brooks still retains the power to deliver the goods and entertain at the same time. Fun belongs right up there with his best work, including No Fences and Ropin’ the Wind.
(Bob Paxman / Sounds Like Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. The Road I’m On - 3:28
2. That’s What Cowboys Do - 3:34
3. All Day Long - 3:06
4. Shallow (withTrisha Yearwood) - 3:42
5. Dive Bar (with Blake Shelton) - 3:36
6. Amen - 3:30
7. The Courage Of Love - 4:08
8. I Can Be Me With You - 3:00
9. Message In A Bottle - 4:49
10. Stronger Than Me - 3:31
11. (A Hard Way To Make An) Easy Livin‘ - 3:44
12. Where The Cross Don’t Burn ( feat. Charley Pride) - 4:00
13. Party Gras (The Mardi Gras Song) - 2:58
14. (Sometimes You’v:e Got To Die To) Live Again - 3:22

Art-Nr.: 10205
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Brooks, Garth - scarecrow [2001]
Na also, es geht doch noch. Er hat nichts verlernt (wie sollte er auch?), ganz im Gegenteil! Nach seinem mißglückten "Chris Gaines"-Popausflug kehrt er auf die Countrybühne zurück und liefert nach über 100 Millionen verkaufter Alben mit dem neuen Werk "Scarecrow" eines seiner Karriere-Higlights ab. Die Songauswahl ist gut, wie lange nicht mehr. Zum einen wird hier richtig gerockt, dann gibt es Hardcore Honky Tonker und pure Country, modernen New Country und auch wieder ein paar typische, dramaturgisch eindrucksvolle, fette Balladen. Bereits bei dem Eröffnungssong "Why ain't I running" stellt Garth Brooks seine neue Stärke eindrucksvoll unter Beweis! Ein großartiger countryinfizierter knackiger Midtempo-Rocksong, der mit seiner Energie und Power, der tollen Pianobegleitung, der dezenten Steel, den fetten E-Gitarrenriffs und dem satten Gitarrenmsolo im Break, sogar an die guten Singer/Songwriter-Rockzeiten eines Bob Seger oder Jackson Browne erinnert. Es folgt der neue Hit "Beer run", ein Duett mit George Jones, die reine Countrynummer "Wrapped up in you" und eine dieser hochdramatischen Balladen mit "The storm". Nach weiterem ordentlichen Country/New Country-Material, unter anderem dem starken Countryrocker "Squeeze me in", ein Duett mit Trisha Yearwood, , kommt mit Track 10 nochmal ein Höhepunkt. "Rodeo or Mexico" ist absolut peppiger, melodischer, flockiger, New Country-Song mit Drive, rockigen Drums und feinen Gitarren, der nicht mehr aus dem Ohr geht. Wenn das keine Nr. 1 wird....!Natürlich läßt er sich nicht zweimal bitten und steuert in "O brother"-Zeiten mit "Don't cross the river" auch ein Bluegrass-angehauchtes Stück bei. "Scarecrow" ist tatsächlich eines seiner besten Alben! Die Fans werden eh begeistert sein - doch das Teil hat wirklich Potential, um sogar jetzt noch einmal neue Anhänger hinzugewinnen zu können. Garth Brooks sagt immer mal wieder, dies sei sein letztes Album. Wenn dies eintrifft, ist ihm ein großes Finale gelungen! Wenn nicht, wollen wir hoffen, daß er das Niveau halten kann...

Das komplette Tracklisting:

1. Why Ain't I Running - 4:32
2. Beer Run (The duet with George Jones) - 2:29
3. Wrapped Up in You - 4:42
4. The Storm - 4:33
5. Thicker Than Blood - 2 .53
6. Big Money - 4:00
7. Squeeze Me In (The duet with Trisha Yearwood) - 3:31
8. Mr. Midnight - 4:04
9. Pushing Up Daisies - 4:15
10. Rodeo or Mexico - 4:23
11. Don't Cross the River - 4:33
12. When You Come Back to Me Again (Theme from the movie Frequency) - 4:44

Art-Nr.: 1432
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 5,90

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Brooks, Kix - new to this town [2012]
Brooks & Dunn sind Geschichte, doch nach Ronnie Dunn kommt nun auch die andere Häfte des erfolgreichsten Country-Duos aller Zeiten mit einem Solo-Album! "New to this town" heisst das hervorragend gelungene Werk, mit dem Kix Brooks eindrucksvoll offenbart, was er auch ohne seinen kongenialen Partner in der Lage zu leisten ist. 12 starke Nummern, zumeist sehr kraftvoll und knackig in Szene gesetzt (der Balladen-Anteil ist klar in der Minderzahl), zwischen traditionellen Anlagen und sehr abwechslungsreichem, zuweilen durchaus rockigem New Country. Gast, Slide-Gitarrist und Duett-Partner beim Titelstück ust übrigens Joe Walsh (The Eagles). Die Musik passt durchaus zur Philosophie, die auch Brooks & Dunn verkörperten, hat aber auch ihren eigenen Pep. Die Melodien sind prima! Gratulation an Kix Brooks zu diesem großartigen Album!

Wen es interessiert: Hier im Original eine sehr ausführliche, aktuelle Biographie mit der Geschichte zum neuen Album im Original-Wortlaut:

"Wish I was new to this town
Just pullin’ in checking it out for the first time”
— “New to This Town” by Kix Brooks, Marv Green and Terry McBride

It’s been more than 30 years since Kix Brooks was new to the town that he made his home, where he married, raised two children and built an accomplished career as a songwriter, singer and half of the most successful duo in country music history, a weekly national radio show host, magazine columnist, film producer, actor, winery owner and active and influential member of the music industry and community at large.

And yet here he is, picking up where he started when he really was new to this town, when his very first solo single in 1983 lumbered up the country chart to #73 before being hijacked by gravity into oblivion.

“New to This Town” is the title cut from the album that he hopes will reintroduce him to music fans, not exactly as a brand new man—to borrow a phrase from a song he co-wrote many moons ago—but as his own man, with his own songs to sing and his own unique story to tell.
Though the song is about a romantic relationship, metaphorically it suggests another interpretation. “When you’re starting out, there’s so much fear that if you screw up or put out the wrong record, you’ve lost that chance to live your dream. At this point in my career, there’s a different kind of uncertainty and risk that the people who have seen me perform for 20 years as half of Brooks & Dunn won’t be able to see me as anything but that. So in that sense, being new to town would be good to be able to do again.”

Kix Brooks’ career as a musician began long before he came to Nashville, which is less than 100 miles from where the Louisiana native was shipped off for high school at Tennessee’s Sewanee Military Academy. “I wasn’t bad, but I wasn’t good,” he confesses with a smile. “The discipline was good for me. It gave me structure and problem-solving skills, which are really helpful for creative people.”

Brooks grew up in a musical family, had his first guitar before he hit his teens, and while in Sewanee, he began playing coffee houses with his roommate, Nashville native Jody Williams. “Jody turned me on to the Opry,” expanding the range of country music that Brooks already loved. “I was a fan of bluegrass, rock and outlaw country, people like Willie, Cash and Roger Miller. I loved the Allman Brothers, Leon Russell, the Nitty Gritty Dirt Band, Asleep at the Wheel, Guy Clark, Jerry Jeff Walker. ”
After graduation, he went to Louisiana Tech, gaining a foundational education in reading music and the theory of composition while getting hands-on experience playing clubs around town. Realizing that he wasn’t cut out to be in the marching band, school choir, or orchestra—which were required for a music degree—he switched his major to speech and got into theater, both of which would later serve him well.

A brief sabbatical from school led him to Alaska in 1976, working for his dad, a pipeline contractor. The job was great seed money, he recalls, “So when I got home, I bought a new car, a new guitar, a bottle of whiskey, and I was ready to get back at it.

“I had a band and I did some solo stuff. I could bang on a guitar and open up for just about anybody playing clubs in Shreveport. My plan was to be somebody.”
But an invitation from his sister put “Plan A” on hold. “She called me out of the blue and asked if I would come to Maine and help her with a television production company. So I was doing radio and television production, commercials, and it was a great experience. But I was also playing clubs and was still drawn to that. I enjoyed advertising, I enjoyed Maine. But in my heart of hearts, I just wanted to play music.”

So he took off again for Louisiana but stopped in Nashville to visit with his old roommate Jody Williams. “We stayed up all night talking and playing music, and Jody tried to talk me into staying. He said I could make a living writing songs. I said, ‘A, you’re nuts, and B, I’m going to New Orleans to play music.’”
But as fun as it was, the pace—and the partying—began to take a toll. “I called Jody up and said, ‘Do you really think I could make a living writing songs?’ and he said, ‘Get your ass up here!’”

True to his word, Williams gave Brooks a place to crash and found him a job with a concert production company while arranging meetings for him with music publishers around town.

“Everybody was really nice for about half a song, and then I wrote some more songs and called them back, and everyone was always out to lunch. So I started breaking songs down and figuring out what these guys were doing, which doesn’t mean you can do it, but at least I did my homework and really started working harder at trying to figure out how to do it. I realized it was one thing to make people smile in bars and another thing to make a living as a songwriter in Nashville.”
His hard work paid off, and less than two years after pulling into town, Brooks had a publishing deal and a #1 cut. Some things didn’t pan out, like his first album in 1983 on a label that went defunct before the album was released and a 1989 album on Capitol that went nowhere fast.
But he was making a living—a good living—writing songs for Tree Publishing, where exec Paul Worley took some of his demos to veteran music man Tim DuBois, head of the Arista Nashville record label. DuBois suggested that Brooks write with the winner of a talent competition, a tall, big-voiced Texan named Ronnie Dunn. When DuBois heard their song demos, the rest became Brooks & Dunn history.

In their 20-year ride, the duo recorded 10 studio albums, released 50 singles, scored 23 #1 hits, sold more than 30 million albums, sold out tours from coast to coast and became one of the most awarded acts in country music history.

But in August of 2009, they revealed what had long been a topic between the partners themselves: that after a final tour and a final compilation album, Brooks & Dunn would be no more.

“It was always an arranged marriage that happened to work out really well and produce some great kids. But after 20 amazing, dream-like years, it was time.”
As for the notion of recording a solo album, Brooks took his time—or as much time as realistic for someone who owns a thriving winery, hosts a weekly syndicated radio show, forms a film production company, takes on roles in three movies and writes all but one of the songs for the soundtrack for the western To Kill a Memory, as well as co-writing the soundtrack for a Christmas movie.

“I have a lot of interests, and I wasn’t at that point thinking of what I would do next. I was kind of looking forward to chilling for a year or so. I wanted to take my time. I started writing during the last B&D tour, and when we got done, I kept writing while we were making movies.”
When the time felt right, Brooks approached his album with customary enthusiasm, producing and recording nearly 50 songs before beginning the challenging process of narrowing the field. “There were a few like [the Brooks/Leslie Satcher co-write] ‘Moonshine Road’ that I was sort of building the album around,” he says, “so you try to take the ones that fit the other songs the best, that fit you best, or where the track is just smoking.”

The result is a record that is emphatically and uniquely Kix Brooks—rocking, smoky, swampy and bluesy, with belts of bayou and hits of Cajun zydeco. Nine of the album’s dozen tracks bear Brooks’ name as a co-writer, collaborating with such longtime friends and writing luminaries as Bob DiPiero and David Lee Murphy (on the lyrically clever “Closin’ Time at Home”), Rhett Akins and Dallas Davidson (for the mid-tempo musical celebration of “Bring It on Home”), and Marv Green and Terry McBride on “New to This Town,” the title track single that almost didn’t make the album.

“We were kind of done with everything, I had recorded the album, and Jay DeMarcus and I were doing the soundtrack for a Christmas movie over at his house. But I was thinking about that song, so he was nice enough to help me produce it and let me use the pickers while we were working there. He really liked the song, so I said, ‘Let’s do it together.’”

Later, “The engineer from my radio show said, ‘You ought to get some Joe Walsh-sounding slide on that.’ I’m like, ‘Hmm, what if I could get Joe Walsh?’ My manager is partners with Irving Azoff, who sent it to Joe, and he called me up and put the slide on there for me. So that worked out great.”
In a new-to-this-town, full-circle touch, the album also features two songs that Brooks wrote with Rafe Van Hoy. With Deborah Allen, they penned Brooks’ first #1 as a songwriter (John Conlee’s ’83 chart-topper, “I’m Only in It for the Love”), and they pair here on the backsliding fun of “Complete 360” and team with Curly Putman on the groove-and-soul-filled, after-hours portrait of “my baby’s” “Tattoo.”

Now, with his album complete, Brooks is just looking forward to getting it into the hands of fans and resuming the solo career that began long ago when his entire plan “was to be somebody.”

“That fear I had at one point in my career where you’re scared to death to make the wrong move, I don’t feel that way now. But you still really want to do something that is relevant and makes people rock, and look out at a crowd and know you have connected, you’ve hit that nerve. I don’t think you ever get over that.”

(This biography was provided by the artist or their representative.)

Das komplette Tracklisting:

1. New to this Town - 4:20
2. Moonshine Road - 4:21
3. Bring It On Home - 3:44
4. There's the Sun - 3:05
5. Complete 360 - 3:16
6. My Baby - 2:55
7. Tattoo - 3:25
8. In the Right Place - 3:47
9. Next to That Woman - 3:21
10. Let's Do This Thing - 2:57
11. Closin' Time at Home - 3:37
12. She Knew I Was a Cowboy - 3:22

Art-Nr.: 7907
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Bros. Landreth, The - let it lie [2015]
Ein neuer, hell leuchtender Stern am Rootsrock-Himmel geht auf - und was für einer! Die aus Kanada, genauer gesagt, Winnipeg/Manitoba stammende Band The Bros. Landreth um die beiden Brüder Joey (guitars, vocals) und David Landreth (bass, vocals) sorgen mit ihrem grandiosen Debut "Let it lie" für ein absolutes, musikalisches Highlight und veranlassen die einschlägige Fachpresse zu geradezu überschwänglichen Elogen. Ein paar Zitate: "The Bros. Landreth blew us away with their soul and precision, both of their instrumental and vocal chops were top flight" (Craig Havighurst/Music City Roots), "It sounds almost like Little Feat and John Hiatt had been country stars" (Country Weekly), "Put Gov't Mule and Little Feat in a blender, add 2 shots of Patron, and a splash of good ol' leaded gas and you got some Bros. Landreth" (Bruce Ladan/CBC), "The pretentious among us will certainly find elements of the Allmans, CCR, possibly Ry Cooder and maybe Little Feat in here; perhaps even The Band. But, The Bros. Landreth take all of those influences and move them on into the Americana stratosphere to create a sound that itself will be imitated before the end of 2015" (No Depression)... und so weiter. Da wird einiges über die Richtung der Musik verraten, ein paar Einflüsse werden genannt, doch entscheidend ist, dass diese Band einen Sound kreiert, der in der Tat einzigartig ist. Da haben wir eine ungemein kernige, raue, schön bluesige, geradezu Southern-lastige Rock-Basis mit dreckigen E-Gitarren (Joey Landreth ist ein bärenstarker Gitarrist) auf der einen Seite, aber auch von herrlicher Americana-Instrumentierung (Dobro, auch mal ein Banjo, akustische Gitarren) und schönem Countryrock-Flair geprägte Strukturen auf der anderen Seite - und all das kanalisiert die Band (wird vervollständigt von Ryan "Rhino" Voth an den Drums und Alex Campbell an den Keyboards) in exzellenten, voller Spannung und Finesse steckenden, abwechslungsreichen Songs mit viel Seele, großartig hängen bleibenden Melodien und ganz starkem Gesang, teils mit wunderbaren Harmonies. Ohne jeden Zweifel sind das ganz vorzügliche, sich glänzend ergämzende Musiker. Die Produktion ist glasklar. Man spürt ein schönes Retro-Feeling, und doch erscheint die Musik überaus zeitgemäss. Klasse immer wieder die prächtigen Wurlitzer- und Orgel-Fills, die den Gitarrensound vorzüglich unterstützen. Blues, Rock, Soul, Gospel, Folk, Country - daraus bastelt die Band ihre unwiderstehliche Rootsrock-/Americana-Rock-Formel. Poco, Anders Osborne, The Allman Brothers Band, die oben schon erwähnten Little Feat und John Hiatt, The Band, Steve Earle, The Avett Brothers, aber auch The Jayhawks, The Doobie Brothers und Jackson Browne kann man hin und wieder irgendwie erahnen, doch, wie gesagt, "Let it lie" ist purer "Bros. Landreth"-Sound! Das Songmaterial ist durchweg exzellent, Ausfälle gibt es keine. Beispiele für die bluesige, rockige Kategorie sind etwa der wunderbar groovende, von satten Gitarrenriffs und zündenden, lauten Lead Gitarren-Läufen geprägte, dabei sehr melodische Opener "Our love", der erdige, southern-rockige, mit einem zündenden Slide-Solo und tollen Banjo-Intervallen versehene, flammende Rootsrocker "I am a fool", oder der kochende, überaus raue Uptempo-Boogie "Runaway train", dessen tierisch brennende Slide-Gitarren (vor allem das "geile" Solo im Break) den, im positivsten Sinne, puren Blues-Dreck repräsentieren. Für die ruhigeren, Americana-lastigeren Songs stehen etwa das herrlich melodische, mit einer tollen Dobro-Untermalung und einem lässigen, lockeren Groove versehene "Firecracker", das flockige "Greenhouse", oder das hinreissend soulige, bluesige, wunderschöne, mit einer tollen Orgel-/Wurlitzer-/Harp-/Gitarren-Instrumentierung in Szene gesetzte "Nothing". Was ist das für ein großartiges Rootsrock-Album! Das Potential dieser Band scheint riesig zu sein. Ihr Debut jedenfalls ist ein Killer-Teil! Dazu möchten wir zum Abschluß noch den Moderator von BBC Radio 2, Bob Harris zitieren, der schlicht und punktgenau bemerkt: "Absolutely brilliant". Und genau so unterschreiben wir das!

Das komplette Tracklisting:

1. Our Love - 4.11
2. Firecracker - 3.30
3. Let It Lie - 4.04
4. I Am The Fool - 3.41
5. Made Up Mind - 3.21
6. Greenhouse 5.11
7. Tappin' On The Glass - 4.05
8. Runaway Train - 3.29
9. Nothing - 5.05
10. Going To The Country - 3.22
11. Where Were We? - 3.55

Art-Nr.: 8791
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Our love
Firecracker
Let it lie
I am the fool
Greenhouse
Tappin' on the glass
Runaway train
Nothing

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Brothers Keeper - todd meadows [2014]
Brothers Keeper sind eine exzellente, großartig aufspielende Rootsrock-/Americana-Rock-Formation voller Spirit, Soul und Southern-Flair, bestehend aus gestandenen Musikveteranen, die schon seit ewigen Jahren mit den unterschiedlichsten Bands in den Staaten zusammenarbeiten. Ihr Debutalbum "Todd Meadows" ist eine hinreissend starke Scheibe, in etwa auf der Schiene solcher Kollegen wie Truth & Salvage Co. Hard Working Americans, Little Feat, The Band und Konsorten, deren wunderbare Songs von vorn bis hinten begeistern. Tolle Grooves und Melodien, hier mal ein wenig Blues-Feeling, dort mal ein Hauch von Soul, ein Hauch von Country und jede Menge, prächtiger, Gitarren-orientierter Roots-/Americana-Rock'n Roll. Als Gäste mit dabei sind u. a. John Popper (Blues Traveler) mit seinem brillanten Mundharmonika-Spiel und als Lead-Sänger bei einem Track, sowie der begnadete Gitarrist und Multi-Instrumentalist Jono Manson. "This is a Rock n Roll outfit like you haven't seen in a long, long time", heisst es in einem begeisterten U.S.-Review! Man kann diese Begesiterung absolut nachvollziehen...

Das komplette Tracklisting:

1. Chamberlain - 3.52
2. Keep On Burning - 3.25
3. If Only For A While - 4.01
4. Days Go By - 3.59
5. Kind Of Like A Joke - 3.19
6. Cold Rain - 5.29
7. Why Do You Fall - 4.32
8. Nothing To Do - 3.37
9. Bring The Man Down - 3.06
10. Still Missing You - 4.19
11. Along The Way - 3.42
12. The Weight - 6.15

Art-Nr.: 8760
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chamberlain
Keep on burning
Days go by
Kind of like a joke
Why do you fall
Nothing to do
Bring the man down

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Brothers Osborne - pawn shop [2016]
Tolles, in Nashville mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachtes Debütalbum der Brothers Osborne. Der mit einer prächtigen Stimme gesegnete T. J. Osborne (variiert irgendwo zwischen Radney Foster und Trace Adkins – spielt auch akustische Gitarre) und der großartige Gitarrist und Multi-Instrumentalist John Osborne (neben der E-Gitarre u. a. auch Mandoline, Banjo, Pedal Steel, Mundharmonika), aka Brothers Osborne, legen mit "Pawn Shop" ein bärenstarkes Major Label-Debut vor. Die beiden, im Übrigen auch exzellente Songwriter (sind an sämtlichen Nummern kompositorisch beteiligt – dazu gesellen sich noch viele arrivierte Schreiber wie u. a. Craig Wiseman, Shane Mc Anally, Casey Beathard, Ross Copperman, Sean McConnell, Jessi Alexander) gelten als einer der heißesten neuen, jungen Nashville-Acts. Mit Recht! Ihr abwechslungsreicher, zündender Country und New Country balanciert geschickt zwischen kerniger, alter Outlaw-Tradition und dem modernen Flair des jungen, "wilden" Nashville. Der Opener "Dirt Rich" groovt sofort richtig herrlich mit einer blechernen Banjo-Führung lässig vor sich hin; kurz aufheulende Fiddle und ein erdiges E-Gitarren-Solo machen direkt Appetit auf mehr. Und es folgt eine Ansammlungen esrtklassig inszenierter Nummern ohne jeden Ausfall, die den Zuhörer aufgrund ihrer Variabilität, exzelennten Strukturen und höchster musikalischer Kompetenz regelrecht in ihren Bann ziehen. Klassische Country-Traditionen und (southern)rockige Einflüsse kombinieren die Musiker in einem idealen Verhältnis. Das die beiden darüber hinaus auch Sinn für tolle Melodien haben, beweist zum Beispiel das nostalgisch angehauchte "21 Summer". Das bärenstarke Stück "Stay A Little Longer" ist wohl einer der Auslöser für den derzeitigen Hype um die Brüder. Der Heartland-trächtige, schön rockige Song wartet am Ende mit einem für eine Single völlig überraschenden, ellenlangen, fast improvisiert wirkenden, kernigen, erdigen E-Gitarren-Solo (ungemein versiert, variabel und filigran von John gespielt) auf, wie man es sonst vielleicht nur bei Live-Konzerten von einem Keith Urban oder Brad Paisley geboten bekommt. Mutig, extravagant, fantastisch umgesetzt und umso schöner, dass solche Qualität auch mit entsprechendem Erfolg und Anerkennung von Experten und Fans belohnt wird. Das Lied befindet sich zur Zeit auf Platz 4 der Billboard-Charts und ist, verdientermaßen, wie wir meinen, sogar Grammy-nominiert. Das humorvolle, dezent swampige Titelstück "Pawn Shop" wird von einer markanten Dobro begleitet. Es erinnert ein wenig an Little Big Towns Megahit "Pontoon", nur in einer etwas cooleren und introvertierteren Fassung. Wie schon einige Interpreten zuvor, haben auch die Brüder Osborne ihre Vorliebe zu Rum in einem relaxten, launigen Track ("Rum") verarbeitet. Lee Ann Womack assistiert mit tollen Harmoniegesängen beim knackigen "Loving Me Back". Erneut Heartland Rock-umweht kommt "American Crazy" daher. Toll auch hier wieder Johns brillantes E-Gitarrenspiel. Schön rraditionell geht’s mit dem ganz feinen "Greener Pastures" weiter, das sogar interessant für Line Dancer sein dürfte. Herrlich das frech, im Stile von The Cadillac Three gespielte und rotzig dahinstampfende, knackige "Down Home" mit gurgelnder Orgel und starken Slide-Einlagen. Hat ein schönes Southern-Flair. Ein wenig Cash-inspiriert und mit an Big & Rich zu Anfangstagen reminiszierenden Harmoniegesängen überzeugt das introvertierte "Heart Shaped Locket". Zum Abschluss poltert das rhythmische und auch lyrisch sehr starke "It Ain’t My Fault" in rauer Trace Adkins-Manier aus den Lautsprechern. Klasse hier auch die, von John mit seiner E-Gitarre eingebrachte, leicht psychedelische Note. Ein tolles Ende! Die Brothers Osborne, alias T.J. und John Osborne begeistern mit ihrem Erstling "Pawn Shop" auf ganzer Linie und legen direkt zu Beginn des Jahres die Messlatte in Nashville auf einen ordentlich hohes Niveau. Diese Burschen bringen mächtig Schwung und Frische in die Country- und New Country-Musik von Nashville. Das nehmen wir mit großer Freude wahr. Sie wirken zuweilen ein wenig wie eine erfrischende Kombination aus modernen Montgomery Gentry und Trace Adkins, dem großartigen Eric Church, mit einem Hauch von Radney Foster und Waylon Jennings. Produziert hat Jay Joyce (u. a. Eric Church, Little Big Town, Zac Brown Band, John Hiatt, und, und, und...). Ein prächtiges Album! Vielleicht mit das aufsehenerregendste Debüt seit dem von Chris Stapelton! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Dirt Rich - 2:51
2. 21 Summer - 3:34
3. Stay A Little Longer - 5:35
4. Pawn Shop - 2:44
5. Rum - 3:33
6. Loving Me Back (feat. Lee Ann Womack) - 4:19
7. American Crazy - 2:39
8. Greener Pastures - 2:52
9. Down Home - 3:39
10. Heart Shaped Locket - 3:36
11. It Ain't My Fault - 3:36

Art-Nr.: 9075
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brothers Osborne - port saint joe [2018]
Präsentierten sie schon vor rund 2 Jahren mit "Pawn shop" ein genauso von den Kritikern und Experten, wie auch von den Fans gleichermaßen als außergewöhnlich stark bewertetes, fantastisches Debut, so legen die Brothers Osborne aus dem U. S. Bundesstaat Maryland nun mit "Port Saint Joe" auf einem fast noch höheren Level nach. Welch eine famose Vorstellung von T. J. Osborne (großartiger Lead Gesang, akustische Gitarre) und seinem Bruder John Osborne (guitars, mandolin, pedal steel, harp). Die Beiden imponieren durch überragende Musikalität und bestechendes Songwriting und präsentieren sich dabei, geschickt zwischen Country-Tradition und Moderne hin und her balancierend, ungemein variabel. Exzellent produziert von Jay Joyce (u.a. Eric Church und Little Big Town) hören wir 10 neue, bärenstarke Tracks ohne jeden Ausfall. Die Bandbreite geht von überaus "hippen", zeitgemäss modernen Countryrock-Knallern ala Big & Rich (das über 6-minütige "Shoot me straight" mit famosen Tanz-Grooves und irre starkem E-Gitarren-Solo), über wunderschöne New Country-Balladen (z. B. das herrliche "I don't remember me"), rootsigen, schön bluesigen, rauen, durchaus ein wenig an Chris Stapleton erinnernden Outlaw-Country ("Weed, Whiskey and Willie" - abermals kerniges, packendes E-Gitarrenspiel), Manolinen-getränkten, ein gewisses Zac Brown Band-Flair ausstrahlenden, lockeren, lupenreinen Country ("Tequila again"), traumhafte Retro-Countryrocker im Stil der Nitty Gritty Dirt Band ("Pushing Up Daisies"), bis hin zu dem entspannten, akustisch gehaltenen Finaltrack "While you still can". Was die Burschen auch anpacken - es funktioniert nicht nur, es "kickt" regelrecht, es packt einen einfach. Die Brothers Osborne gehören mit Recht zu den viel beachtetsten und gefeiertsten Newcomern in Nashville. Da ist, in Einklang mit hoher musikalischer Kompetenz und Qualität, eine große Karriere zu erwaten. Ein geniales, zweites Album der Brothers Osborne!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Reigning ACM Duo of the Year’s sophomore album showcases their depth of artistry and growth since the release of debut “Pawn Shop” three years ago.
It’d be easy to expect Brothers Osborne (John and TJ Osborne) to keep releasing songs which continue what they started on their critically and commercially acclaimed debut Pawn Shop but instead, they’ve taken that album and built upon it with Port Saint Joe.
Recorded at producer Jay Joyce’s home on the coast of Florida, the album showcases the next step in their evolution by blending country, rock and blues into the intoxicating stew that is Port Saint Joe. First single “Shoot Me Straight” rocks much like their last single “It Ain’t My Fault” did and served as the perfect bridge single from album to album. The other nine songs — all co-written by John and/or TJ expand from the extended boogie that is “Shoot Me Straight” and we instead get honest musings on life, love and everything in between, whether it’s the evocative “I Don’t Remember Me (Before You)” or the blues-soaked “Weed, Whiskey And Willie.” There’s the mandolin-laced “Tequilla Again,” a song which talks about the voodoo-like power the Mexican spirit has on us every time we go too far with the tasty (yet potent) drink (and also serves as an allegory for a bad romantic relationship).
“A Couple Wrongs Makin’ It Right” is a funky song where it feels like a melding of the band Cake and The Band as if filtered through a twangy jangle. “A Little Bit Of Trouble” is just downright straight out of a Stax Record while the lovely romantic “Pushing Up Daisies” and gentle, acoustic closer “While You Still Can” offer the kind of wisdom and honesty that grounds Brothers Osborne in country music.
There’s not another band doing what Brothers Osborne does in country music (or really any other genre) and their deft blend of their influences and sharp songwriting make Port Saint Joe a wonderfully layered album worthy of repeated trips to the record player to listen to over and over again.
(Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Your Roll - 2:59
2. Shoot Me Straight - 6:24
3. I Don't Remember Me (Before You) - 3:12
4. Weed, Whiskey And Willie - 4:20
5. Tequila Again - 3:31
6. A Couple Wrongs Makin' It Alright - 2:54
7. Pushing Up Daisies (Love Alive) - 3:39
8. Drank Like Hank - 3:09
9. A Little Bit Trouble - 4:04
10. While You Still Can - 3:44

Art-Nr.: 9618
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Brothers Osborne - skeletons [2020]
Brothers Osborne, das sind T. J. Osborne (lead vocals, acoustic guitar) und sein Bruder John Osborne (guitars), gelten als einer der heißesten, spannendsten und aufregendsten Acts Nashville's. Ihr grandioses, neues, nunmehr drittes Album "Skeletons" untermauert diesen Status mehr als jedes ihre beiden Alben davor - und auch die waren schon außergewöhlich stark. Doch "Skeletons" ist schlicht ein "Hammerteil"! Das renommierte amerikanische Magazin "Rolling Stone" etwa urteilt: "With 'Skeletons' Brothers Osborne deliver their first full-fledged Rock record". Das ist vielleicht ein wenig zu "hart" ausgedrückt, doch ja, das Album rockt schon gewaltig. Aber das beißt sich keineswegs mit ihren Countrywurzeln. Im Gegenteil! Die beiden charismatischen Brüder aus dem U.S.-Bundesstaat Maryland, T. J. mit seinem bärenstarken, unverwechselbaren, tiefstimmigen Gesang und Gitarrenhexer John (der Kerl spielt wie der Teufel), beide im übrigen auch exzellente Songwriter, und ihre fantastische Band präsentieren eine ungemein kreative, ja innovative, vielschichtige, abwechslungsreiche, moderne New Country-Musik, die die Grenzen zum Rock, Southern Rock, Rootsrock, Blues, Soul und Americana immer wieder genüßlich überschreitet. Doch egal, wie deutlich sie das tut, die Country-Erdung ist stets gegeben. Das alles spielt sich auf höchstem musikalischen Niveau ab, wirkt perfekt austaxiert und -balanciert. Ihr Variantenreichtum, pepaart mit den prächtigen Strukturen und Melodien ist eine Gabe, die nicht viele haben. Eric Church ist vielleicht noch so einer. Ein paar Songbeispiele seien stellvertretend für die große Vielfalt des Albums näher beleuchtet: Zum Beispiel der herrlich twangy, mit harmonischer Acoustic Gitarre und elektrischer Slideguitar beginnende, saustarke Opener "Lighten up", den schnell einsetzende, kraftvolle Drums und satte, ZZ Top-affine Riffs dann aber in Richtung eines toughen, swampigen, lauten Rockers lenken (klasse Melodie, zündendes, kleines E-Gitarren-Solo), der treibende, aufheizende, absolut hitverdächtige, mit "geilen" Gitarrenmomenten gespickte Countryrocker "All night", das ein wenig funkige "All the ggod ones are", der wunderschöne, mit tollen Gitarrenlicks und einer herrlichen Melodie versehene, sich flockig ins Ohr schraubende, gar ein wenig an die goldenen Neunziger erinnernde Countryrocker "I'm not for everyone" (klasse Akkordeon, prima Gitarren, Brooks & Dunn kommen einem hier in Erinnerung), der von abgefahrenen Tempowechseln gekennzeichnete, ein deutliches Waylon Jennings-Outlawflair verbreitende, partytauglich und trinkfest inszenierte, powernde Outlaw Country-Knaller "Back in the bottle" (scharfes E-Gitarren-Picking), das überaus melodische, frisch flockige, im besten Sinne etwas poppige New Country-Stück "High note", oder auch das furiose Instrumental "Muskrat greene", bei dem John Osborne mit seinen famosen Gitarrenkünsten mal so richtig von der Leine gelassen wird - eine Nummer kommt stärker als die andere. Zwei herausragende Tracks seien noch explizit erähnt: Zum einen das begnadete Titelstück "Skeletons", ein kraftvoller, von satten Gitarren, stampfenden, bedrohlichen Rhythmen und einem leicht swampigen Southern Rock-Vibe bestimmter, rauer Rocker, mit schön dreckiger, feuriger Lead Gitarren-Passage, und zum anderen das mächtig abgehende, heiße, elektrische, ungemein kraftvolle und (southern)rockige, gut tanzbare "Dead man's curve", das ein wenig wie ein modernes "The devil went down to Georgia" von der Charlie Daniels Band daherkommt, nur ohne Fiddle. Brothers Osborne gelingt mit "Skeletons", übrigens erneut meisterhaft produziert von Jay Joyce (u. a. Eric Church, Ashley McBryde), ein kleiner Geniestreich. Bei stetiger Weiterentwicklung haben sie ihren ganz eigenen, unverkennbaren, spannenden, virtuosen und abwechslungsreichen Countryrock-Sound gefunden. Ihr eh schon immenses Standing bei Musikerkollegen, Experten und Fans wird damit weiter anwachsen. Begeisternde Vorstellung der Osbornes!

Das komplette Traclisting:

1. Lighten Up - 3:17
2. All Night - 2:48
3. All The Good Ones Are - 3:23
4. I'm Not For Everyone - 2:52
5. Skeletons -3:39
6. Back On The Bottle - 3:16
7. High Note - 3:32
8. Muskrat Greene - 2:36
9. Dead Man's Curve - 2:21
10. Make It A Good One - 3:26
11. Hatin' Somebody - 4:51
12. Old Man's Boots - 3:16

Art-Nr.: 10167
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brought Low, The - third record [2010]
"This band knocks you down"! The Brought Low lassen ihre Muskeln spielen. Ihr Classic Seventies Hard Rock-Freunde, Ihr Heavy Blues- und Southern Rocker - dieses kompromisslose und gnadenlos gute Powerhouse-Trio aus Brooklyn/New York "is the real deal for you". Was für ein Dampf! Laut, hart, ungemein melodisch, handwerklich bärenstark - wir sind regelrecht "geplättet"! Ist das eine Freude, wie diese Jungs drauflos rocken: The Brought Low, im übrigen eine tierische Live-Band, existieren seit rund 11 Jahren. "The third record" ist, welch eine Überraschung, ihr mittlerweile drittes Album. Das Debut aus dem Jahre 2001 zeigte die Band vorwiegend auf dem "vintage 70's Hardrock"-Trip, 2006 folgte das zweite Werk, diesmal deutlich stärker Richtung Bluesrock tendierend, und nun, mit dem aktuellen Album, schlagen sie die Southern Rock-Route ein, ohne dabei allerdings ihre harte Gangart und ihre Bluestendezen zu vernachlässigen. Es scheint, als hätten sie ihren Stil gefunden - und der ist einfach nur klasse! "The third record" ist ein unerschütterliches, von knochenharten Riffs und mächtiger Lead Gitarre dominiertes, eine ungemeine Dynamik aufbauendes, fulminantes, druckvolles 70's-based Classic Rock-/Southern Rock-Spektakel, dessen Songs bei aller Wucht voller Herz und Seele stecken und dabei von einer aussergewöhnlich starken Melodik geprägt sind. Das Zeug geht trotz alle Härte runter wie Öl. Nehmen wir beispielsweise mal die deutlich Lynyrd Skynyrd-beeinflussten, lupenreinen Volldampf Southern Rock'n Roller "Old century" (mächtiger Drive, knallhart, rauschende, satte Gitarre, volle Kanne voraus - und dennoch ungemein melodisch) und "The Kelly Rose" (kochende Riffs, die Gitarren rocken wie geschmiert, und wieder diese bestechende Melodik) - allein diese Nummern verdeutlichen schon diie bemerkenswerte, nahezu perfekte Gratwanderung zwischen kompromissloser Härte, Seele, straighter Direktheit und kompakter Eingängigkeit in der großartigen Musik dieser tollen Truppe. Möchte man die Einflüsse von The Brought Low aufzählen, so fallen einem unmittelbar solche Namen wie Led Zeppelin, AC/DC, Motörhead, Humble Pie, The Faces, The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, The Four Horseman und nicht zuletzt Gov't Mule ein, um nur einige zu nennen. Die Band besteht aus dem saustarken Gitarristen und großartigen Sänger Benjamin Smith, Drummer Nick Heller (der Kerl ist ein Tier, das sich die Seele aus dem Leib trommelt) und Bassist Robert Russell (erzeugt mächtig Strom an dem 4-Saiter) - allesamt aussergewöhnlich gute Musiker. Keiner hat es nötig sich irgendwie in den Vordergrund zu spielen und doch fallen sie alle drei unmittelbar mit ihren beeindruckenden Fähigkeiten auf. Eine perfekt harmonierende musikalische Gemeinschaft. Weitere Höhepunkte, neben den bereits genannten Titeln, hervorzuheben ist eigentlich unsinnig, da die Scheibe von vorn bis hinten nicht die geringste Schwachstelle aufweist, und doch möchten wir stellvertretend noch solche Nummern wie den wunderbar groovenden, jammigen, von viel Southern Rock-Flair umgebenen, bluesigen Retro "Killer"-Rocker "My favorite waste of time" (klingt, als sei er in einer gemeinsamen Jam-Session von Led Zeppelin- The Black Crowes- und Gov't Mule-Leuten entstanden), den seeligen, zwischenzeitlich für ein klein wenig Entspannung sorgenden, semi-akutsich in Szene gesetzten Roots-/Swamp-Rocker "A thousend miles away", den schnörkellosen, bluesigen Hard Southern-Rocker "Blow out your candles" (starkes, dreckiges Bluesharp-Solo von Five Horse Johnson-Frontmann Eric Oblander, der hier als Gast mit von der Partie ist), das furiose, kochende, dabei toll hängen bleibende Instrumental "Slow your roll", die herrliche, bluesige Roots-/Southern Rock-Ballade "Last man alive", oder den powernden Hochgeschwindigkeits-Kracher "Everybody loves a whore" (die wuchtigen Riffs brechen wie purer Donner über einen hinein, die Lead Gitarre steht unter Starkstrom, die Truppe geht ab, als gäbe es kein Morgen mehr) erwähnen - sie alle tragen ihren Teil zu einem einfach wunderbaren, packenden, berauschenden Rock'n Roll-Fest bei. Nein, diese Musik wird dank solcher Bands wie The Brought Low niemals sterben. Wie gesagt, die Jungs kommen aus Brooklyn/New York, doch "Third Record" klingt, als hätten sie das pure Southern-Blut in ihren Adern. Ein schlichtweg "geiles" Album! Und ganz wichtig: "Play it loud, and louder, and louder"...

Das komplette Tracklisting:

1 Old Century (3.20)
2 Everybody Loves a Whore (2.41)
3 The Kelly Rose (4.06)
4 A Thousand Miles Away (3.53)
5 My Favorite Waste of Time (6.16)
6 Matthew’S Grave (3.20)
7 Blow Out Your Candles (5.21)
8 Last Man Alive (6.19)
9 Slow Your Roll (3.22)

Art-Nr.: 7005
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Old century
The Kelly Rose
My favorite waste of time
Matthew's grave
Blow out your candles
Last man alive

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Brown Band, Scooter - american son [2017]
In dieser Band brennt das Southern Rock-Feuer! Neues, saustarkes Album der Scooter Brown Band aus Montgomery/Texas um ihren großartigen Fronter Scott Brown (lead vocals, guitars) und den exzellenten, zweiten Gitarristen Nathan Lockhart, das die Jungs wohl endgültig und fest in dem Kreis der neuen, so kraftvoll und unberschwert aufspielenden Genre-Acts wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co. etabliert. Die Musik der Band ist eine äußerst kräftige, überaus satt dargebotene, im übrigen auch klasse von Casey Wood produzierte Synthese aus dampfendem, klassischen Southern Rock, verbunden mit Elementen des Rootsrocks, Outlaw Rocks, Countryrocks und des typischen, in Texas und Oklahoma ansässigen Red Dirt-Rocks, wobei die Southern Rock-Indikatoren klar im Mittelpunkt stehen. Was für ein herrliches, musikalisches Gebräu! Die beiden großartigen Gitarristen prägen den ünerwiegend schön "saftigen" Sound (immer wieder mit tollen Soli), unterstützt von exzellenten Orgel- und Piano-Sequenzen, dazu immer mal wieder die southern-typischen, weiblichen Background-Gesänge und natürlich das durchweg herausragende Songmaterial. Brown ist darüber hinaus ein exzellenter Sänger, zu dem der Southern Rock wie die spichwörtliche "Faust aufs Auge" passt. Klassische Genre-Legenden wie Lynyrd Skynyrd, The Outlaws, oder die Charlie Daniels Band haben die Band hörbar beeinflusst. Gut so, denn die Scooter Brown Band geht in diesen Roots richtig auf, mit größter Energie, unverbrauchter Fische und prächtiger musikalischer Umsetzung. Apropos Charlie Daniels: Zum einen covert die Band desssen großartigen Song "New York City King Size Rosewood Bed", zum anderen ließ es sich Charlie höchst persönlich nicht nehmen, bei dem packenden Opener "Anerican son" mitzuwirken. Tolle, satte Nummer, die in der Tat auch in das klassische Anforderungsprofil der frühen Charlie Daniels Band passen würde. Der Southern Rock-Reigen ist damit eröffnet. Ein toller Song jagt den nächsten. Bärenstark auch das voller Southern-Dampf inszenierte "This town" mit dreckigem, massivem Slide-Solo. Die kraftvolle Countryrock-/Red Dirt-Note kommt beim mit tollen Gitarren und klimperndem Piano instrumentierten, knackigen, dabei herrlich melodischen "Never met a heart I wouldn'r break" durch, das problemlos auch ins Anforderungsproful solcher Bands wie Reckless Kelly, den einstigen Cross Canadian Ragweed oder Whiskey Myers passen würde. Noch so ein wahnsinnig starker Red Dirt-Countryrocker ist das geniale, mit viel Southern-Flair daher kommente, wunderbar ins Ohr gehende "Pistols and pearls". Dann das herrliche "Broken arrow": Was für ein wunderbarer, satt soundender, mit massiven Gitarren eingespielter Midtempo-Southern-/Countryrocker, wie ihn solche Kollegen der goldenen Southern Rock-Ära, wie die Charlie Daniels Band, Lynyrd Skynyrd und The Marshall Tucker Band zu ihren Glanzzeiten drauf hatten (toller weiblicher Background Gesang, prächtige E-Gitarren, klimperndes Piano). Ein weiterer, absoluter Höhepunkt kommt mit der rund 7-minütigen Ballade "Georgia". Welch eine prächtige Melodie! Wundervolle Orgel, erneut die typische Piano-Unterstützung, und E-Gitarren satt - da lacht das Herz eines jeden Southern Rock-Jüngers. Die minutenlangen Gitarrenläufe am Ende sind eine wahre Wonne. Klasse auch das kernige, in bester, klassischer CDB-Manier, mit fetten Gitarrenriffs, tollem Hoinky Tonk-Piano und feurigem, glühendem Slide-Solo aufwartende "Guitars, guns & whiskey", sowie die das Album abschließende Nummer "Huntsville", erneut eine dieser packenden, ewig jungen Balladen, die in einem gewaltigen, pulsierenden Gitarren-/Instrumental-Finish endet. Eine Wucht! Jawohl, dieses Album ist eine absolute Wucht, ein Fest für die Freunde des klassischen, satten Southern Rocks, wie auch die des knackigen, kraftvollen Red Dirt-Rocks. Eine famose Vorstellung der Scooter Brown Band - und wieder einmal ein beeindruckender Beweis dafür, dass die Rockmusik des amerikanischen Südens einfach nicht tot zu kriegen ist.

Das komplette Tracklisting:

1. American Son - 4:21
2. This Town - 3:28
3. Won't Back Down - 2:48
4. Never Met a Heart I Wouldn't Break - 4:03
5. Pistols and Pearls - 3:25
6. Broken Arrow - 5:01
7. Georgia - 6:58
8. Story of My Life - 3:19
9. Guitars, Guns and Whiskey - 3:19
10. Time Is Money - 3:50
11. Rise Up - 3:03
12. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:32
13. Huntsville - 5:20

Art-Nr.: 9519
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American son
This town
Never met a heart I wouldn't break
Pistols and pearls
Broken arrow
Georgia
Guitars, guns and whiskey
Huntsville

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