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Pickler, Kellie - the woman I am [2013]
Die großartige Entwicklung der Kellie Pickler geht weiter. Ist das schön dieser jungen Dame zuzuhören. Was sich beim glänzenden 2011er Werk "100 proof" andeutete, findet mit dem abermals fantastisch gelungenen "The woman I am" seine Fortsetzung. Kellie Pickler hat sich endgültig von dem allzu poppigen Mainstream ihrer beiden ersten, gar nicht mal schlechten Alben gelöst und spielt nun unbeirrt ihren so wunderbar erfrischenden, ungemein knackigen, peppigen, traditionell fundamentierten authentischen (New) Country, dessen Roots eindeutig im "genuine real Country" liegen. Sie transportiert voller Herzblut eine Musik in die heutige Zeit, die einst von Kolleginnen wie Trisha Yearwood, Faith Hill, Patty Loveless, Sweethearts of the Rodeo, Pam Tillis, Faith Hill & Co. ihre goldene Zeit hatte. Kellie macht das gnadenlos gut. Das wirkt richtig modern, auf der Höhe der Zeit, aber dennoch "real country" durch und durch. Handgemachte Musik ohne elektronischen Firlefanz, das ist die Maxime von Kellie Pickler und allen beteiligten Akteuren. Gute Songs und erstklassige, handwerkliche Arbeit der Musiker stehen im Fokus. Das Songmaterial ist zumeist sehr schwungvoll, schön knackug, flüssig, gut tanzbar und ausgestattet mit tollen, prächtig ins Ohr gehenden Melodien. Natürlich gehören zündende E-Gitarren zu einem solch knackigen Ambiente, genauso aber auch Fiddle, Steelguitar, Mandoline und weitere typische Countryzutaten. Das traditionelle Fundament ist jederzeit spürbar. Und Kellie's kraftvolle Stimme passt einfach wunderbar zu dieser Art von Musik. Gleich die erste Nummer ist ein Knaller. "Little bit gypsy" ist ein ungemein knackiger, mit tollen Gitarren, schöner Orgel und feinen Steelguitar-Fills, sowie einem wunderbar fetzigen Rhythmus in Szene gesetzter, traumhaft melodischer, hinreissender, beschwingter Country-Feger, der einen sofort packt und jede Menge Lust auf mehr macht. Und man bekommt reichlich von diesem " mehr": Ob das von erstklassigem Country E-Gitarren-Picking geprägte, ein starkes New Country-/Honky Tonk-Feuer entfachende "Ring for sale", das schwungvolle, zum Fingerschnippen animierende, wunderschöne, wieder ein gepflegtes Honky Tonk-/Roadhouse-Feeling verbreitende "Buzzin'", der herrlich eingängige, von schönen, transparenten Gitarren und tollen Steelguitar-/Mandolinen-Fills bestimmte Midtempo (New)Country-Song "Closer to nowhere" die ungemein authentische Country-Ballade "The woman I am" oder der fetzige Country-Kracher "No cure for crazy" - Kellie ist in bestechender Form. Man kann nur hoffen, dass diese Art von Musik in Nashville schnell wieder Einzug erhält únd die Top-Chartpositionen ausfüllt. Bei vielen der momentanen Top-Acts Nashville's spielt Country nur noch eine untergeordnete Rolle, nicht so bei Kellie Pickler. Und trotzdem klingt sie, jung, peppig, frisch, dynamisch und bringt alles mit, auch die junge Generation für Countrymusic zu begeistern - aber eben für "real Countrymusic". Bezaubernd, entzückend, eine beeindruckende Country-Meisterleistung. Bravourös!

Das komplette Tracklisting:

1. Little Bit Gypsy - 3.06
2. Ring for Sale - 3.24
3. Buzzin' - 3.28
4. The Woman I Am - 3.02
5. Closer to Nowhere - 3.24
6. Selma Drye - 3.49
7. I Forgive You - 3.32
8. Bonnie and Clyde - 3.10
9. Where Did Your Love Go - 3.51
10. No Cure for Crazy - 2.56
11. Tough All Over - 3.29
12. Someone Somewhere Tonight - 4.09

Art-Nr.: 8385
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little bit gypsy
Ring for sale
Buzzin'
Closer to nowhere
Where did your love go
No cure for crazy

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Roberts, Julie - men & mascara [2006]
Ihr Aufstieg beim Major-Label Mercury Records von der Empfangsassistentin zur Sängerin klingt schon ein wenig märchenhaft, doch der großartigen Julie Roberts ist genau dies widerfahren. Entdeckt von einer der Gitarrengrößen Nashvilles, Brent Rowan, der auch ihr starkes und sehr erfolgreiches Debütalbum produziert hatte, bringt sie nun, nach zwei Jahren intensiven Tourens, ihr Folgewerk "Men & Mascara" auf den Markt. Laut eigener Aussage ist sie von ihren Fans immer wieder gebeten worden, sich beim Nachfolger nicht zu sehr vom Konzept des Vorgängers wegzubewegen. Diesem Wunsch hat Julie im Großen und Ganzen Rechnung getragen, auch wenn sich einige grundlegende Dinge geändert haben. Den Produzentenstuhl besetzte diesmal schwerpunktmäßig Byron Gallimore (Tim McGraw, Faith Hill, Jo Dee Messina), der auch die komplette Musikerriege auswechselte. Diese eist allerdings ebenso hochkarätig besetzt, wie beim Debüt (Lonnie Wilson, Mike Brignardello, B. James Lowry, Aubrey Haynie, Tom Bukovac, Paul Franklin, Steve Nathan und jede Menge einschlägig bekannte Backgroundartisten). Die aktuelle Single "Girl Next Door" (vielleicht nochmal als eine Art Anspielung in Richtung ihres Mercury-Chefs Luke Lewis gedacht...) allerdings, ein für Julie ungewohnt poppig anmutendes Stück, natürlich trotzdem mit den countrytypischen Zutaten angereichert (tolle Banjountermalung, viel Steelguitsr, tolle Stimmvariation Julie's, klasse Harmonies von Chip Davis und Marty Slayton) wurde von dem ebenfalls in Music City sehr bedeutenden James Stroud an den Reglerknöpfen betreut. Wie bereits erwähnt, setzt Julie vom musikalischen Gehalt weitestgehend auf das Bewährte. Dezent introvertierte Songs über das Verlassen und Verlassen werden, meist im Balladen- bis entspannten Midtempoberiech angesiedelt, brillant auf Julie's ganz dezent angeraute, von einer Brise Southern-Soul durchsetzte, wunderbare Stimme zugeschnitten. Gallimore und den exzellenten Musikern gelang es jedoch diesmal, die Stücke im Vergleich zum Vorgänger eine Spur fröhlicher und auch knackiger ausfallen zu lassen. Roberts hat die Fremdkompositionen in Eigeninitiative ausgewählt und bei folgenden vier Stücken sogar kompositorisch selbst mit Hand angelegt (und das absolut überzeugend, denn diese Lieder zählen mit zu den Highlights dieses Albums): "Smile" eine typische, kräftige Countryballade mit klasse Telecaster-, Steel- und Pianoklängen sowie Julie's frechen, lang gezogenem Endsilben-Gesang; das textlich recht bissige "First To Never Know", sehr rhythmisch und mit viel Pep dargeboten (Steel, starkes Piano und Organ, kurzes E-Gitarren-Solo); das fesselnde "A Bridge That’s Burning" (sattes Drumming, wunderbares Mandolinengezirpe, Tempobreaks und emotionale Steigerung im Liedverlauf), und das trotz eines textlich ernsten Hintergrundes (Autounfall eines Freundes mit Todesfolge) herrlich relaxt und entspannt wirkende Abschlussstück "All I Want Is You", das ein wenig Fleetwood Mac-Flair zu ihrer "Rumours"-Phase zu vermitteln scheint, ohne dabei den Countrypfad zu verlassen. Hier glänzen noch einmal alle beteiligten Musiker mit ihrer ganzen spielerischen Virtuosität, ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Ganz große Klasse! Aber auch die mit Fingerspitzengefühl auserwählten Fremdkompositionen haben es natürlich in sich. Der deftige Opener "Paint And Pillows" wird von heulenden Fiddles und einem markanten Dobro-Führungsriff getragen, "Too Damn Young" zeigt einmal mehr, dass Roberts auch bei flotteren Stücken gesanglich eine perfekte Figur abgibt, das melodische Titelstück "Men & Mascara", bei dem tolle Akustik- und E-Gitarrenarbeit, sowie das typische "Orgel-Pfeifen" und feinste Mandolinen den Verlauf des Stückes bestimmen. Insgesamt wieder ein tolles New Country-Album ohne jede Schwächen, das von der erneut, starken, variablen Gesangsperformance Julie Roberts und dem glänzenden Spiel der Nashville-Instrumentalkönner lebt. Wie hieß es noch beim Review ihrer ersten CD: Authentische, herrliche Americana- und Roots-based Countrymusic voller Herz und Seele! In der Tat, wenngleich das aktuelle Werk, ohne auch nur im geringsten an Qualität einzubüßen, vielleicht ein wenig mainstreamiger wirkt! Das ebenfalls wieder recht umfangreich und geschmackvoll gestaltete Booklett (diesmal dominieren statt Rot, dezente Grüntöne) enthält sämtliche Songtexte. Einfach großartig, Julie! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4192
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Robison, Bruce - eleven stories [2006]
Der Bekanntheitsgrad des texanischen Singer/Songwriters Bruce Robison als Performer ist wohl bei weitem nicht so ausgeprägt wie der einiger seiner Familienmitglieder (Ehefrau Kelly Willis, Bruder Charlie Robison und vor allen Dingen Schwägerin Emily Robison von den Dixie Chicks).Um so höher jedoch ist sein Standing als Songwriter. Reihemweise bedienten sich in den letzten Jahren die Superstars Nashville's seiner wunderbaren Songs und erlangten damit zahlreiche No.1-Hits. Man denke nur an das traumhafte "Travelin' soldier" von den Dixie Chicks, George Strait's "Desperately" oder "Angry all the time" von Tim McGraw und Faith Hill, um nur einige zu nennen. Entsprechend hoch ist jeweils die Erwartung, sowohl von Fans, als auch von Musiker-Kollegen, an ein neues Album von Robison - und wie man es von ihm gewohnt ist, erfüllt er diese Erwartungen auch mit "Eleven stories" ohne Probleme. Was wir hören sind elf Stücke bester Texas Country-/Singer-Songwriter-/Alternate Country-/Americana-/Country-Musik in einem überwiegend sehr entspannten, ruhigen, leicht folkigen, semi-akustischen Gewand. Erstklassige Musiker (u.a. Randy Scruggs, Keith Gattis - beide Acoustic guitar, Banjo / Al Perkins - Steelguitar / Keith Gattis, David Grissom - beide Electric guitar / Jamie Oldecker - Drums / Jeff Roach - Keyboards, usw.) begleiten ihn und lassen eine sehr ursprüngliche, leicht rootsige, recht unaufdringlich instrumantierte Atmosphöre entstehen, die sich ideal mit Robison's angenehmer, sehr "beruhigend" wirkender, Tenor-Stimme ergänzt. Die Bandbreite der Stücke reicht von sehr nachdenklichen Singer/Songwriter-Geschichten bis hin zu vollkommen traditionellen Honky Tonkern. Gattin Kelly Willis unterstützt ihn des öfteren mit ihrem charismatischen, hinreißenden Background-Gesang! Akustische Gitarren und eine ungemein wohlklingende Pedal Steel ziehen sich durch die wunderbare, entspannte und lockere Alternate Country-/Americana-Eröffnungs-Nummer "Every once in a while", deren leicht "staubige" Grundtendenz diese unwiderstehliche Texas-Roots-Atmosphäre vermittelt. Das anschließende, recht flotte, flockige "Virginia" überzeugt mit einer klasse Banjo-/Akusitik Gitarren-Instrumentierung, wobei der Einsatz einer Orgel und einer würzigen, knackigen E-Gitarre im Verlauf des Stückes für ein klasse Roots-Flair sorgen. Erinnert gar ein wenig an die Arbeiten von Joe Ely! Interessant ist, aber das untermauert seine Variabilität und sein großes musikalisches Verständnis im Allgemeinen, daß sich ein Songwriter seines Formates auch der ein oder anderen Coverversion bedient, so geschehen bei den beiden folgenden Nummern: Zunächst gelingt ihm eine großartige, semi-akustische Fassung des Grateful Dead-Klassikers "Tennessee stud", gefolgt von einer wunderbaren Huldigungen an den großen Honky Tonker Webb Pierce, dessen "More and more" er in einer ultra-traditionellen, Steelguitar-getränkten, erstklassigen "Pure Country"-Version (toller Parallel-Gesang von Kelly Willis) präsentiert. Beinhaltet ein herrliches Retro Gram Parsons-Flair! Sehr stark auch die nachdenkliche, ruhige, fast schon ein wenig düstere Ballade "Days go by", der dynamische sehr traditionelle Roadhouse-/Honky Tonk-/Dancehall-Heuler "You really let yourself go" (Buck Owens läßt grüßen), das sehr ruhige "I never fly", wie auch der trockene, staubige, wieder sehr traditionelle "Bandera waltz", eine klasse Hommage an Robison's texanische Heimatstadt! Geradezu prädestiniert, von einem der etablierten Nashville-Stars zu einem weiteren Mega-Hit gemacht zu werden, erscheint aber die wundervolle Country-Ballade "All over but the cryin'", erneut mit großartigem Background-Gesang von Kelly Willis! Ein sehr gefühlvolles, emotionales, feines Album allerbester texanischer Country-/Americana-Singer/Songwriter-Kunst! "Eleven" großartige "stories" von Bruce Robison!

Art-Nr.: 4066
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Every once in a while
More and more
Days go by
All over but the cryin'
You really let yourself go

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Robison, Bruce - It came from San Antonio [2007]
7-Track EP! Rund ein Jahr nach seinem großartigen "Eleven stories"-Album schiebt Bruce Robison mit dem nicht minder starken "It came from San Antonio" gleich nochmal eine "sieben neue Geschichten" umfassende Mini-CD (knapp 28 Minuten Spielzeit) hinterher! Obwohl der phantastische Singer/Songwriter (der amerikanische "Billboard" bezeichnet ihn als "one of the best of a new breed of singer-songwriters in Texas and beyond") zu den wohl einflußreichsten Figuren der heutigen Texas-Szene rund um Austin zählt, ist er vor allen Dingen als Komponist unzähliger Nummer 1- und Top 10-Hits für zahlreiche Nashville-Stars (u.a. für Tim McGraw, Faith Hill, George Strait, Garth Brooks, die Dixie Chicks, um nur einige zu nennen) ein Begriff. Zudem ist er der Schwager von Emily Robison (Dicie Chicks) und Ehemann der bezaubernden Kelly Willis - eine wahrhaft musikalische Bande! Auf seiner neuen EP verwöhnt uns Robison erneut mit einer tollen Ansammlung von sieben Songs, die exquisit zwischen rootsiger Texas Alternate Country-Musik und feinen Americana-Klängen hin und her pendeln. Alles klingt sehr entspannt und natürlich, in einer exzellenten "stripped-down, full-band"-Produktion! Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise der fröhliche, flotte Alternate Country-Opener "It came from San Antonio" mit seinem leicht britischen Retro Pubrock-/Sixties-Flair (lustige Farfisa-Orgel) und der dezenten TexMex-Brise, die ruhige, sehr melodische, im 3/4-Takt vorgetragene Singer/Songwriter-/Country-Ballade "When it rains" in ihrem schönen Steelguitar-/Fiddle-/Acoustic Guitar-/Piano-Gewand, die staubige, lockere, floote, schön rootsige Alternate Country-Nummer "Lifeline" mit ihrer klasse Mandolinen-/E-Gitarren-Begleitung (feiner Background-Gesang von Gattin Kelly Willis), das gar an den jungen Jackson Browne erinnernde, wunderbare "Anywhere but here" und die zusammen mit Jack Ingram komponierte und mit Kelly Willis im Duett vorgetragene Ballade "What makes you cry"! Erneut eine eindrucksvolle Demonstration der vorzüglichen Eigenschaften eines der bedeutendsten Vertreter texanischer Singer/Songwriter-/Alternate Country-/Americana-Musik!

Das komplette Tracklisting:

1. It Came from San Antonio - 2:56
2. When It Rains - 5:02
3. Lifeline - 3:29
4. My Baby Now - 3:25
5. Anywhere But Here - 5:19
6. What Makes You Say - 3:51
7. 23 A - 3:40

Art-Nr.: 4990
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It came from San Antonio
When it rains
Lifeline
Anywhere but here

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Shawanda, Crystal - dawn of a new day [2008]
Ein neuer, vielversprechender "Stern" am Nashville-Himmel mit einem prima Debut! Die Fachwelt traut der jungen, im Wikwemikong Reservat von Manitoulin Island in Ontario, Canada aufgewachsenen, heute in Nashville lebenden Ojibwe-Indianerin mit der etwas "angerauten", großartigen Stiime eine große Karriere zu. Crystal Shawanda's faszinierender Werdegang vom einfachen Leben im Reservat zum "fast rising young Country star" gleicht einem kleinen Hollywood-Filmmärchen. Die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin begann mit dem Schreiben von Liedern schon in frühester Kindheit und sammelte schnell erste Bekanntschaften mit der Bühne. Bereits im zarten Alter von 11 tingelte sie in der Umgebung ihrer Heimat von Auftritt zu Auftritt. Ihr ungewöhnliches Talent, ihr Ehrgeiz und unbedingter Wille nach vorn zu kommen sprach sich schnell herum. Erste größere Erfolge sammelte sie schließlich in der CMT Reality-Mini-TV-Serie "Crystal, living a dream", es folgte das Signing beim großen RCA-Label, das vorliegende Debutalbum und nun schon der erste große Hit mit "You can't let go", das sich bereits in den Top 20 der Billboard Country-Singles-Charts festgesetzt hat, mit deutlicher Tendenz nach oben. Crystal's Musik, elf peppige, überwiegend schön knackig in Szene gesetzte, zwischen authentischen Country-Traditionen und modernem, zuweilen auch etwas poppigem Nashville-Flair hin und her balancierende New Country-Songs, treffen klar den Zahn der Zeit von Music City und steckem allesamt voller Chart-Potenzial. Mit ihrer markanten, von einer natürlichen Rauheit und Heiserkeit geprägten Stimme (hat etwas von der jungen Tanya Tucker, vor allem aber auch von Kim Carnes) verleiht sie den Songs ihre ganz persönliche Note. Hin und wieder wird man auch mal ein wenig an Shania Twain erinnert, als diese noch nicht vollends dem Pop verfallen war. Los geht's mit der von zwirbelnden Fiddle-Sequenzen und klasse Gitarren begleiteten Uptempo New Country-Nummer "Evolution", einem Song, der auch Martina MvBride sicher gut zu Gesicht stehen würde. Allerdings nicht gesanglich, denn Crystal injiziert ihm mit ihrer "gutsy" Stimme gar ein dezentes Soul-/Blues-Feeling, obwohl die Basis klar country-poppig orientiert ist. Einen flotten, Party-tauglichen, bestens tanzbaren, gut gelaunten, mit satten E-Gitarren, schönen Steelguitar-Fills und dezenter Fiddle garnierten, erstklassigen Uptempo Roadhouse Country-Boogie präsentiert uns die feurige Crystal dann mit dem tollen "My roots are showing", einem dieser Stücke, die nicht unwesentlich an Shania Twain erinnern. Klasse hier auch das klimpernde Piano! Geht gut in die Beine! Dann eine herrliche Nummer, die Crystal gemeinsam mit Mark Selby geschrieben hat: "Tender side" heißt das Stück - wunderschön locker, dennoch knackig dahin fließender, sehr frisch wirkender Country/New Country mit einer großartigen Melodie, feinen Steelguitar-Linien und den passenden Fiddle-Fills. Klasse! Wie auch das von rockigen, an die Rolling Stones erinnernde Riffs, in Verbindung mit einem lockeren Drive, tollen Gitarren (starke Slide) und wieder einer prima Melodie, geprägte "I need a man", die satte New Country-Nummer "Baby you're back", das dynamische, an frühe, fetzigere Sachen von Faith Hill erinnernde Titelstück "Dawn of a new day", oder die opulente, eingangs bereits erwähnte Ballade "You can let go", die bereits zu einem großen Hit avancierte. Besonders erwähnenswert ist noch ihre großartige "Pure Modern Country"-Version des Hank Williams-Klassikers "Your cheatin heart" mit toller Steelguitar-Begleitung, fetten E-Gitarren und klasse Fiddle-Ergänzungen. Ausgeprägt traditionelle Honky Tonk-Charakteristika treffen auf modernen Countryrock-Pep ala Miranda Lambert! Starke Sache! Erstklassig produziert wurde das Werk von Scott Hendricks! Unter den Musiker befinden sich ausschließlich Leute aus der 1a-Garde Nashville's, wie z.B. Greg Morrow (Drums), Mike Brignardello (Bass), Gordon Mote (Keyboards), B. James Lowry, Bryan Sutton (alle Acoustic Guitar), Pat Buchana, Tom Bukovac, J.T.Corenflos (alle Electric Guitar), Mike Johnson (Pedal Steel), Aubrey Haynie, Jonathan Yudkin (beide Fiddle), u.s.w.! Klasse Vorstellung von Crysztal Shawanda! Keine Frage, das Album wird ein Hit!

Die Tracklist:

1 Evolution - 4: 36   
2 My Roots Are Showing - 3: 33   
3 Tender Side - 3: 02   
4 Baby You're Back - 3: 03   
5 Dawn of a New Day - 3: 33   
6 You Can Let Go - 3: 36   
7 I Need a Man - 3: 28   
8 What Do I Have to Do - 3: 34   
9 Your Cheatin' Heart - 2: 57   
10 Try - 3: 32   
11 You Can't Take It Back - 3: 31

Art-Nr.: 5915
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Simpson, Jessica - do you know [2008]
Jessica Simpson, die in den USA im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts als Pop-Sängerin,Teenage act, Dance Pop-Interpretin, Reality TV-Darstellerin zu einem überaus medienträchtigen Star aufstieg, entdeckt ihre Liebe zur Countrymusic! "Do you know" ist ihr erstes Countryalbum - und überraschenderweise ein durchaus ordentliches. Produziert von John Shanks, singt sie sich durch einen Reigen frischer Country-Pop-Songs, mal knackig und sehr flott, mal im melodischen Midtempo, wie auch hin und wieder mal eine Ballade, die allesamt exakt die Schiene einer Carrie Underwood, oder auch einer poppigen Faith Hill treffen. Das gelingt ihr richtig gut, denn zum einen kann sie auf schönes, unberschwertes Songmaterial zurückgreifen, und singen kann sie mit ihrer kraftvollen, klaren Stimme sowieso hervorragend. Übrigens: Das Titelstück des Albums hat niemand geringeres als die große Dolly Parton geschrieben, die zudem als Zweitstimme neben Jessica mitsingt. Wenn das mal nicht ein Riesen-Kompliment für die Musik der in Dallas geborene Texanerin ist...

Die Songliste:

1 Come on Over - 2:51   
2 Remember That - 3:43   
3 Pray out Loud - 3:44   
4 You're My Sunday - 4:39   
5 Sipping on History - 4:13   
6 Still Beautiful - 3:43   
7 Still Don't Stop Me - 3:26   
8 When I Loved You Like That - 4:05   
9 Might as Well Be Making Love - 3:51   
10 Man Enough - 4:19   
11 Do You Know - 5:04 (mit Dolly Parton)

Art-Nr.: 5970
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Soundtrack - king of the hill [1999]
Import! US TV-Soundtrack! Das Album ist ein wahrer Hammer für alle Rock und Country-Crossover-Fans! Enthält "tonnenweise" unveröffentlichtes und anderweitig nicht erhältliche Songs! Zum Beispiel: Bob Seger's "Against the wind" in einer super Version von Brooks&Dunn, "Move it on over" eine irre gemeinsame Einspielung von Travis Tritt & George Thorogood, Tom Petty's "Free fallin'" in einer schönen Version von Deana Carter, CCR's "Down on the corner" von den Mavericks usw.! Ansonsten unveröffentlichtes von Faith Hill, Barenaked Ladies, Tonic, Sheryl Crow, Trace Adkins....

Art-Nr.: 1329
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Steele, Jeffrey - outlaw [2004]
Für jeden, der sich mit New Country-Musik näher beschäftigt, ist Jeffrey Steele ein wohl klingender Name.Ja, man fragt sich bald schon, welcher der sich von Fremdkompositionen bedienenden Künstler des Genres mal ohne einen Song aus der Feder des in Burbank geborenen Kaliforniers auskommt. Hier nur ein kleiner Auszug der langen Liste von tantiementrächtigen Steele-Stücken, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann: “Speed” und “My Town” von Montgomery Gentry, “Now” von Lonestar, “When The Lights Go Down” von Faith Hill, “The Cowboy In Me” von Tim McGraw, “Chrome” von Trace Adkins, “These Days” von Rascal Flatts, “If That Ain’t Country von Anthony Smith, Diamond Rio’s “Unbelieveable” und und und. Als aktiver Musiker wird er hierzulande eher den Insidern der Szene bekannt sein. Anfang bis Mitte der Neunziger Jahre trat er als Sänger und Bassist der Gruppe Boy Howdy in Erscheinung, die immerhin drei Alben einspielten und mit „She’d give anything“ ihren größten Hit erzielten. Vor einigen Jahren ging der Start der Solo-Karriere zunächst in die Hose. Das bereits fertige Werk „Somethin’ in the water“ wurde nicht veröffentlicht. Um so erfreulicher, dass es jetzt mit seinem aktuellen Silberling „Outlaw“ geklappt hat. Ein starkes Teil! Das Werk offenbart ähnlich wie bei Montgomery Gentry gleich zwei Herzen, die in Jeffrey's Brust zu schlagen scheinen: Zum einen geradliniger New Country, zum anderen eine wohl dosierte Portion Southern Rock; eine regelrechte Spielwiese für die Anzahl hochkarätiger Musiker wie Chad Cromwell, Greg Morrow, Glenn Worf, Tom Bukovac, Pat Buchanan, Al Anderson, John Willis oder die Multiinstrumentalisten Russ Pahl und Jonathan Yudkin, nur um ein paar zu nennen. Zentralisiert wird das eigentlich schon beim Auftaktstück "Countrified". Im Strophenbereich atmosphärisches Countryfeeling, beim Refrain röhrt Jeffrey im Stile von Johnny Van Zant oder Anthony Smith, begleitet von Banjounterlegung, heulenden Fiddels und voluminösen E-Gitarren. Weitere Beispiele wo die Grenzen beider Richtungen harmonisch ineinander verschmelzen: "Dance" mit viel Honkytonk, "Good Year For The Outlaw" mit grandios stampfendem Swamp-Rhythmus, "Just The Way We Do It", ein Mitgröler mit deutlichen Anspielungen auf Skynyrd's "Gimme Three Steps", das fast bedrohlich wirkende "Shotglass" mit gar Molly Hatchet-artigen Slides, die relaxt dahinrauschenden "That’s The Stuff" und "Once A Cowboy" mit kleinen E-Gitarrenzupfern und zum Teil schönen Double-Leads. Das schwül-psychedelisch anmutende "SwampThang" mit seinem Voodoo-Flair wird immer wieder von knallharten, schon fast metalltauglichen, E-Gitarren durchbrochen. Zeit zum Durchatmen gibt es zwischendurch mit melodischen Midtempo-Songs, denen man guten Gewissens Hitambitionen nachsagen kann, ohne aufdringlich zu wirken. Da wären das wunderschöne "Twenty Years Ago", von dem es am Ende noch eine Unplugged Live Version als Zugabe gibt, oder "I Can’t Stop You", das man auch auf dem gerade erschienenen Werk "Bring it on" der "Melodic-Hardrock/Southern/Country-Metal"-Truppe "Ironhorse" bewundern kann. Die überaus knackige Produktion und auch reichhaltige Spielzeit von über einer Stunde bieten weiteren Anlass zur Freude. Alles in allem eine tolle Leistung von Jeffrey Steele, die nach Nachschlag verlangt. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 2831
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Countrified
Dance
Good year for the outlaw
That's the stuff
Once a cowboy

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Steiner, Tommy Shane - then came the night [2002]
Er hat eine sympathische Ausstrahlung, sieht gut aus und ist ein zweifellos ein großartiger Sänger mit einer höchst angenehmen Stimme - prädestiniert also für den momentan in Nashville so angesagten Spagat zwischen Pop und Country. Und genau das macht er! Dabei erfindet er das Rad nicht neu, doch er macht seine Sache sehr ordentlich. Mainstream Country/New Country mit einem kräftigen Schuß Pop, etwas Rock-Appeal und ein paar von den in den Charts so angesagten bombastischen Power-Balladen - schon stellt sich der Erfolg ein und man ist in aller Munde. Eine dieser Balladen ist die erste Single-Auskopplung "What if she's an angel", die dann auch prompt in die Top 10 der Billboard- Country-Singles-Charts preschte. Insgesamt ist das gut auf ihn zugeschnittene Songmaterial sehr ausgewogen. Knackige Uptempo- und Midtempo-Tracks wechseln mit den bereits erwähnten Balladen, wobei sehr auf die Verschmelzung echter Countryelemente und moderner Soundstrukturen geachtet wird. Man möchte ein möglichst großes Publikum ansprechen. Vergleichen wir es mal mit einer männlichen, modernen Faith Hill - diese Schiene in etwa fährt er! Dabei sind schon ein paar richtig gute Nummern herausgekommen, allen voran der Opener "That just wouldn't be me". Ein rockiger, flockiger und melodischer Uptempo-New Country-Fetzer voller Drive und knackiger E-Gitarren, der einen mitreißt. Danach wird's aber gleich deutlich langsamer mit zwei dieser besagten Power-Balladen, darunter der Diane Warren-Song "Tell me where it hurts". Ebenfalls erwähnenswert die poppige Midtempo-Nummer "Let go" und das traditionell gehaltene Duett mit Randy Travis "Don't need another reason". Dazu covert er den alten Paul Davis-Hit "I go crazy"! Ein Album, das wohl jede Menge Hits abwerfen wird.

Art-Nr.: 1635
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Strait, George - the cowboy rides away: live from at&t stadium ~ dvd [2015]
Jetzt endlich auch als "reine" DVD zu einem "normalen" Preis erhältlich. Bislang gab es das grandiose Abschiedkonzert von George Strait nur im Rahmen der exklusiven, seltenen, überaus teuren Doppel-CD/DVD-Ausgabe von "Walmart", doch nun ist die Show auch für den "normalen" Markt erschienen. Inhalt: Das komplette Abschiedkonzert des Countrystars aus dem AT&T-Stadium von Dallas/Texas vom 7. Juni 2014 mit einer Spieldauer von rund 3 Stunden! Was für eine Country-Show mit jeder Menge Gäste, die zusammen mit Strait dessen Tour-Abschied gebührend feierten. Ein absolutes, packendes Traditional Country-Spektakel! ist code free und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

1. Check Yes Or No
2. A Fire I Can't Put Out
3. The Love Bug (with Vince Gill)
4. Does Fort Worth Ever Cross Your Mind (with Vince Gill)
5. River Of Love
6. Lead On
7. Fool Hearted Memory (with Jason Aldean)
8. Nobody In His Right Mind Would've Left Her (with Jason Aldean)
9. Arkansas Dave (with Bubba Strait)
10. I Saw God Today
11. Cowboys Like Us (with Eric Church)
12. Easy Come Easy Go (with Eric Church)
13. That's What Breaking Hearts Do
14. Marina Del Rey
15. Here For A Good Time (with Sheryl Crow)
16. When Did You Stop Loving Me (with Sheryl Crow)
17. I Can Still Make Cheyenne
18. Drinkin' Man
19. Jackson (with Martina McBride)
20. Golden Ring (with Martina McBride)
21. Give It Away
22. I Got A Car
23. A Showman's Life (with Faith Hill)
24. Let's Fall To Pieces Together (with Faith Hill)
25. I Believe
26. Blame It On Mexico
27. Amarillo By Morning (with Alan Jackson)
28. Murder On Music Row (with Alan Jackson)
29. The Chair
30. Give It All We Got Tonight
31. How 'Bout Them Cowgirls (with Miranda Lambert)
32. Run (with Miranda Lambert)
33. You Look So Good In Love
34. I'll Always Remember You
35. Ocean Front Property (with Kenny Chesney)
36. The Fireman (with Kenny Chesney)
37. Troubadour
38. Unwound
39. All My Ex's Live In Texas (with Jason Aldean/ Ray Benson/ Kenny Chesney/ Eric Church/ Sheryl Crow/ Vince Gill/ Faith Hill/ Alan Jackson/ Miranda Lambert/ Martina McBride)
40. The Cowboy Rides Away

Art-Nr.: 8959
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Sugarland - enjoy the ride [2006]
Es ist endlich da, das mit großer Spannung erwartete Nachfolge-Werk von Sugarland! Mit ihrem Debüt "Twice The Speed Of Life" von 2004, das sich bis heute als Dauerbrenner mit bereits über 3 Millionen verkaufter CDs hält, tauchten sie wie aus dem Nichts auf der "New Country-Landkarte" auf, räumten diverse Auszeichnungen ab, und man erinnert sich gern daran, wie Frontfrau Jennifer Nettles im Duett selbst einen Mega-Star wie Jon Bon Jovi bei den CMA-Awards an die Wand gesungen hatte. Ein absoluter Traumstart, der die Messlatte für ihre zweite Scheibe "Enjoy The Ride" natürlich extrem hoch legte. Aber der vom Trio zum Duo geschrumpfte Act (Kristen Hall ist nicht mehr dabei), beweist auch diesmal, wie scheinbar spielerisch leicht man mit diesem Druck umzugehen weiß, denn die CD ist einfach ein Knaller! Auch der Wechsel von Garth Fundis zu Byron Gallimore (Tim McGraw, Faith Hill, Lee Ann Womack) am Produzentenpult ist fließend verlaufen. Man kann fast sagen, der hat der Geschichte sogar noch ein wenig mehr Drive vermittelt und Sugarland's Sound in "Arena-kompatible" Bahnen gelenkt. Die unumgängliche Folge, die ein solch aufkommender Stardom heutzutage nun mal mit sich bringt, doch bei Sugarland passt es einfach hundertprozentig! Überaus knackiger, saftiger Ohrwurm-New Country-(Rock/Pop), genauso massenkompatibel und radiotauglich, wie kompetent und qualitativ stark! Großartig! Das neue Werk beinhaltet vom furios startenden "Settlin’" (typisch frecher Gesang von Nettles mit ihrem unnachahmlichen Southern Twang, herrliche Gitarrenarbeit der Könner Tom Bukovac und Kenny Greenberg), ein Stück in der Tradition von "Something More" vom Vorgänger, bis zum grandios vorgetragenen, nach dem Bandnamen betiteltem Abschluss-Lied "Sugarland" (wieder phantastische Gesangsleistung, herrliche Mandolinentupfer, dezente Steel- und E-Gitarren-Fills - gewinnt nach akustischer ersten Strophe mit dem anschließenden Einsatz der übrigen Instrumente ungemein an Volumen) erneut fast ausschließlich potentielle Hitnummern, so dass man mit keinerlei hellseherischen Fähigkeiten gesegnet sein muss, um hier einen erneuten "Chartbreaker" mit Langzeitwirkung zu prognostizieren. Beeindruckend vor allem wieder diese positive, viel gute Stimmung auslösende Ausstrahlung, die selbst von den balladesken und im Midtempo befindlichen Stücke ausgeht. Als Paradebeispiel hierfür gilt u.a. die erste Single "Want To" (natürlich bereits in den oberen Etagen der Charts angekommen), die zunächst mit verhaltenen Mandolinen-, Akustikgitarren, Steel- und Dobro-Einsätzen beginnt, sich aber vom Refrain an zu einem kräftigen Ohrwurm entwickelt. Nettles-Partner Kristian Bush setzt hier glänzende Akzente, was das Mandolinenspiel angeht. "County Line" und "Mean Girls" sind mit ihrer Dynamik geradezu prädestiniert, Nettles' Qualitäten als Frontfrau in den Vordergrund (mit klaren Avancen zur Sängerin des Jahres) zu stellen. Beides richtig puren Spaß verbreitende Stücke! Bei letztgenanntem ließ es sich selbst Traditionalist Brad Paisley nicht nehmen, seine filigrane Fingerfertigkeit an der obligatorischen Telecaster-Gitarre mit einzubringen. Die Überraschung des Albums aber gelingt bei "These Are The Days", wo man hinter dem Einsetzen männlicher Gesangslinien in der zweiten Strophe unvermittelt wieder Jon Bon Jovi vermutet, der aber in den Liner Notes als Kristian Bush entlarvt wird. Junge, Junge, der kann nicht nur Mandoline und Akustikgitarre vorzüglich bedienen, der hat auch gesangstechnisch was drauf, was sich dann ebenfalls in den vielen, eingeflochtenen Harmonie-Parts widerspiegelt. Ein weiterer Beweis für das offensichtliche Potential des Duos, bei dem auch die Qualitäten im Songwriting (diesmal mit Leuten wie Bobby Pinson, Lisa Carver und Brad Paisley-Spezi Tim Owen), die auch nicht unerwähnt bleiben dürfen. "Everyday America", "One Blue Sky" oder "April Showers" sind allesamt "luftig" und flockig instrumentierte, qualitativ hochwertige, melodische Stücke mit hohem Wiedererkennungswert. Insgesamt wieder eine gute Drei-Viertelstunde prachtvolle Sugarland-Energie pur, eine regelrechte Gala-Vorstellung. Steht dem Vorgänger in wirklich nichts nach, ja bedeutet fast noch eine Steigerung! Der Titel "Enjoy The Ride" ist abolut passend gewählt. Wenn man bei diesem musikalischen "Sugarland-Ritt" keinen Spaß hat, wo dann? Wir ziehen den obligatorischen Hut vor dieser abermals sehr starken Leistung und erwidern die Aufforderung des Albumtitels mit einem von ganzem Herzen kommenden: "Yes, we do!" (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4536
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Tennison, Chalee - parading in the rain [2003]
3 Jahre nach ihrem letzten Album startet die sympathische und beliebte Sängerin Chalee Tennison nun mit "Parading in the rain", wieder mit einem Major-Label-Vertrag (diesmal bei Dreamworks) in der Tasche, einen erneuten Versuch, endlich den ganz großen Durchbruch zu schaffen. Zu gönnen wäre es ihe, denn das Potential dazu hat sie zweifellos. Die in Texas geborene und jetzt in Nashville lebende Chalee gehört mit ihrer großartigen, ungemein kraftvollen Stimme, deren Power auch bei den Balladen sehr gut zur Geltung kommt, in der Sparte "Faith Hill, Lee Ann Womack, Sara Evans & Co." wohl zu den unterbewertetsten Country-Interpretinnen in Music City. Auf ihrem neuen Album präsentiert sie durchweg guten und gelungenen, knackigen, teilweise schön satt klingenden, poppigen Mainstream-Country, bei dem das Wort "Country" allerdings noch eine sehr gewichtige Bedeutung hat und zu Gunsten der Pop-Elemente nicht vollends im Hintergrund verschwindet. Gut so! Je weiter die CD fortschreitet, desto mehr "country" klingt sie. Gute Songauswahl! Unter den Songwritern befinden sich immerhin solche Namen, wie Jason Sellers, Carolyn Dawn Johnson, Dean Dillon, Leslie Satcher... und auch Chalee selbst. Da könnte schon der ein oder andere Hit abfallen. Allen voran das Titelstück: "Parading in the rain" - melodisch, knackig, frisch, schwung- und kraftvoll! Oder auch der Opener "I am love", der ähnlich einzustufen ist, hat durchaus Chart-Potential. Da hört man immer wieder, wie auch bei vielen weiteren Stücken, eine Kombination aus riffigen, satten E-Gitarren (auch mal ein kurzes, dominantes Solo), Fiddle, Steel und "big drums". Weitere Höhepunkte: Die feinen Balladen "Easy lovin you" (hier singt Chalee's älteste Tochter im Background), "I am pretty" und "More to this than that", die alle gleichzeitig locker und flockig, aber auch sehr kräftig dargeboten wurden, und die knackigen New Country Pop-Rocker "Me and Mexico" sowie "Cheater's road"! Vor allem letztere Nummer überzeugt mit ihrem abgehenden, gut tanzbaren Rhythmus, den satten Gitarren und der dezenten Portion Southern-Flair. "Parading in the rain" ist Chalee Tennison's bislang bestes Album!

Art-Nr.: 2105
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Underwood, Carrie - blown away [2012]
Mittlerweile hat Carrie Underwood 14 Millionen Alben verkauft, kann bereits auf 14 "No.Ones" zurückblicken, ist ein "proud member of the Grand Ole Opry", ist zweifache "Entertainer of the Year"-Gewinnerin der "Academy of Country Music" und fünffache "Grammy"-Gewinnerin. Keine Frage, sie ist ein Superstar! Nun liegt mit "Blown away" ihr viertes Album vor - und diese großartige Scheibe unterstreicht ein weiteres Mal eindrucksvoll, warum sie mittlerweile ganz oben angekommen ist. Gesanglich fantastisch umgesetzt und mit einer immensen Ausstrahlung bringt sie 14 neue Songs voller Abwechslung und musikalischer Klasse. Klar ist das mehr ein Pop- als ein Country-Album, doch die Einbeziehung von Country-Themen in die moderne Pop-Kultur, sowohl textlich als auch instrumentell, gelingt kaum jemandem besser als ihr. Immer wieder mal hört man eine wimmernde Steel, eine Fiddle oder Mandoline. So muß moderner Country-Pop gemacht sein. Die Bandbreite geht von opulenten, mit viel Bombast arrangierten Stücken, über knackige, kraftvolle Rocker, bis hin zu wunderbaren, emotionalen Balladen, fast akustisch inszenierten Countrysongs und, wie bei dem kecken "Cupid's got a shotgun" (Brad Paisley steuert hier ein paar seiner atemberaubenden Gitarrenläufe bei), traditionell fundamentierten Fegern im Stil Miranda Lambert's. Was sie auch performt, sie bringt es immer zielsicher auf den Punkt. Sie ist reifer denn je. Jawohl, sie ist ein Superstar - längst auf Augenhöhe mit solch großen Diven wie Faith Hill und Shania Twain. Das Album ist ein einziger Hit!

Die komplette Songliste:

1. Good Girl - 3:26
2. Blown Away - 4:00
3. Two Black Cadillacs - 4:58
4. See You Again - 4:07
5. Do You Think About Me - 3:38
6. Forever Changed - 4:03
7. Nobody Ever Told You - 4:11
8. One Way Ticket - 3:57
9. Thank God for Hometowns - 4:03
10. Good in Goodbye - 4:19
11. Leave Love Alone - 3:20
12. Cupid's Got a Shotgun - 3:44
13. Wine After Whiskey - 3:52
14. Who Are You - 3:56

Art-Nr.: 7776
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Underwood, Carrie - carnival ride [2007]
Carrie Underwood, die Gewinnerin der 4. American Idol-Staffel im Jahre 2005, hat mit ihrem Debüt "Some Hearts" bereits alle Rekorde gebrochen. Das Album ist mittlerweile sechsfach mit Platin ausgezeichnet worden und hält sich selbst zwei Jahre nach der Veröffentlichung immer noch in den Billboard-Country-Charts unter den Top-Twenty. Selbst die in den Staaten ebenfalls überaus erfolgreiche Kelly Clarkson konnte ihr in dieser Hinsicht nicht das Wasser reichen. Nicht zu vergessen die Awards und Grammys, die sie zusätzlich einheimste. Ein Bilderbuch-Karrierenstart also, sicherlich auch ein Verdienst ihres guten Managements, das mit viel Gespür für die Zeit im Hintergrund agiert. Auch mit ihrem neuen Album "Carnival Ride" macht Carrie Underwood eindeutig klar, dass der Vorgänger mitnichten eine Eintagsfliege war, im Gegenteil, es wird erneut zum Großangriff auf die renommierte Konkurrenz im Countrypop-Genre geblasen. Überraschend rockig geht’s beim Opener "Flat On the Floor" zur Sache und man ist erstaunt, was für dreckig rotzige Töne aus diesem so lieb und sympathisch erscheinenden Wesen herausgeröhrt werden. Ein schwer stampfender Countryrocker, unterstützt von exzellenter Banjo- und E-Gitarren-Arbeit, wobei man spontan in den Songwriting-Credits (wie auch beim später folgenden humorvollen "Last Name") auf John Rich (Big & Rich) tippen würde, der aber bei diesem Werk nicht involviert wurde. Bei "All-American Girl" wird dann in peppiger New-Country-Manier ihrem "Mädchen von nebenan"-Image bestens Tribut gezollt. Die erste Single "So Small" kommt als Powerballade mit typisch emotionalem Bombast (Carrie holt stimmlich alles aus sich heraus, heulende Steel und seufzende Streicherarrangements) im Refrain daher und könnte als Bewerbung für ein eventuell anstehendes großes Hollywood-Film-Epos aussichtsreich ins Rennen geschickt werden. Davon gibt es mit "Just A Dream" (überraschend kriegskritischer Text), "I Know You Won’t" und "Wheel Of The World" noch weiteren Nachschlag, wobei sich Carrie hier durch ihre vokale Variabilität auszeichnet. Beim Rest wird dann so ziemlich alles abgedeckt, was der musikalische Zeitgeist momentan hergibt. "Get Out Of This Town" erinnert mit Stevie Nicks-verdächtigem Refrain an die glorreichen Fleetwood Mac-Tage, bei "Crazy Dreams" wird sich mit einem markanten Banjo-/E-Gitarren-Intro ziemlich unverblümt an Keith Urban's "Better Life" vergriffen, bei "You Won’t Find This" gibt es geschickt verschachtelten, souligen R & B mit einer Portion Country (Alecia Keys lässt grüßen), mit dem Randy Travis-Cover "I Told You So" wird die "Pure Country"-Klientel bedient (Carrie singt wie die jungen Reba McEntire und Tammy Wynette), bei "The More Boys I Met" (lustiger Text) und "Twisted" bewegt man sich zwischen Jo Dee Messina und Shania Twain. Insgesamt ein kraftvolles, von Mark Bright produziertes Album, das sicher erneut den Nerv der Zeit treffen wird, wie es sich auch in den Charts bereits andeutet (Single Platz 3, Album Platz 2 hinter den Eagles). Carrie war diesmal etwas stärker als beim Vorgänger am Songwriting beteiligt (neben vielen prominenten Komponisten wie u.a. Brett James, Steve McEwan, Chris und Hillary Lindsey, Gordie Sampson, Neil Thrasher, Tom Shapiro), was die Musiker betrifft, wurde natürlich auch fast alles involviert, was Rang und Namen hat (Eric Darken, Paul Franklin, Jonathan Yudkin, Aubrey Haynie etc.), wobei Ilya Toshinsky (Bering Strait) am Banjo und Tom Bukovac an der E-Gitarre die bleibendsten Eindrücke hinterlassen. Hervorheben muss man eindeutig Carrie's viel ausgeprägter und reifer wirkende Gesangsleistung, die sich mit den großen Diven der Zunft wie Martina McBride, Faith Hill, Shania Twain, LeAnn Rimes schon jetzt locker messen kann. Unserer Prognose zufolge wird dieses Album aufgrund seiner Vielseitigkeit wieder zum Dauerbrenner und Verkaufshit werden. Die Carrie Underwood-Erfolgsstory geht also garantiert weiter! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5328
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Underwood, Carrie - play on [2009]
Oh ja, sie spielt so weiter! Glänzend! Country's neuer Superstar Carrie Underwood mit ihrem dritten Album, das prinzipiell nahtlos an die beiden Vorgänger anknüpft, dennoch eine konsequente Weiterentwicklung auf der Höhe der Zeit mit sich bringt! Ausgestattet mit einer famosen, kraftvollen Stimme hat Carrie Underwood an Ausstrahlungskraft noch einmal hinzu gewonnen. "Play on" ist ein modernes Countrypop-Meisterwerk, das der Konkurrenz das Fürchten lehren dürfte. Natürlich dominiert zu großen Teilen opulenter, glamouröser, allerdings exzellent inszenierter und arrangierter, voluminöser Pop-Country im Fahrwasser einer Shania Twain (jedoch kann Shania stimmlich mit Carrie kaum mithalten) oder Taylor Swift, hin und wieder unterlegt mit orchestralen Streichern, doch die Country-Note wird keinesfalls "vergessen". Im Gegenteil, sie ist präsenter denn je. So sind ein paar "richtige, echte" Countryperlen enthalten, wie beispielsweise das an allerbeste, frühe Trisha Yearwood-, Faith Hill- oder Martina McBride-Tage erinnernde, flotte, lockere, dennoch sehr knackige, herrlich melodische, frische "Quitter" mit seiner wunderbaren Mandolinen-Begleitung und den tollen Steelguitar-Linien. Eine extrem starke Countrynummer, die fast schon allein den Erwerb des Albums rechtfertigt. Wenn das mal keine Nummer 1 wird...! Von ähnlichem Kaliber sind noch beispielsweise die wunderschöne Countryballade "Someday when I stop loving you" (wieder mit vorzüglicher Pedal Steel, feinen Klavier-Klängen und viel Gefühl vorgetragen), oder das prächtig ins Ohr gehende Titelstück "Play on". Sehr stark auch der fulminante, Banjo-untermalte, junge Party Country-Knaller "Songs like this", der mit seiner fetzigen Rhythmik und der klasse Melodie unweigerlich zum Mitsingen und Mitklatschen einladen dürfte. Keine Frage, Carrie Underwood wird mit diesem klasse Album ihr Standing an der Spitze Nashville's weiter ausbauen. Die nächsten "Number Ones", verbunden mit den nächsten Awards und Grammys sind vorprogrammiert...

Das komplette Tracklisting:

1 Cowboy Casanova - 3:56   
2 Quitter - 3:40   
3 Mama's Song - 4:00   
4 Change - 3:13   
5 Undo It - 2:58   
6 Someday When I Stop Loving You - 4:03   
7 Songs Like This - 2:37   
8 Temporary Home - 4:29   
9 This Time - 3:52   
10 Look at Me - 3:16   
11 Unapologize - 4:38   
12 What Can I Say - 3:57   
13 Play On - 3:41

Art-Nr.: 6648
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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