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Underwood, Carrie - play on [2009]
Oh ja, sie spielt so weiter! Glänzend! Country's neuer Superstar Carrie Underwood mit ihrem dritten Album, das prinzipiell nahtlos an die beiden Vorgänger anknüpft, dennoch eine konsequente Weiterentwicklung auf der Höhe der Zeit mit sich bringt! Ausgestattet mit einer famosen, kraftvollen Stimme hat Carrie Underwood an Ausstrahlungskraft noch einmal hinzu gewonnen. "Play on" ist ein modernes Countrypop-Meisterwerk, das der Konkurrenz das Fürchten lehren dürfte. Natürlich dominiert zu großen Teilen opulenter, glamouröser, allerdings exzellent inszenierter und arrangierter, voluminöser Pop-Country im Fahrwasser einer Shania Twain (jedoch kann Shania stimmlich mit Carrie kaum mithalten) oder Taylor Swift, hin und wieder unterlegt mit orchestralen Streichern, doch die Country-Note wird keinesfalls "vergessen". Im Gegenteil, sie ist präsenter denn je. So sind ein paar "richtige, echte" Countryperlen enthalten, wie beispielsweise das an allerbeste, frühe Trisha Yearwood-, Faith Hill- oder Martina McBride-Tage erinnernde, flotte, lockere, dennoch sehr knackige, herrlich melodische, frische "Quitter" mit seiner wunderbaren Mandolinen-Begleitung und den tollen Steelguitar-Linien. Eine extrem starke Countrynummer, die fast schon allein den Erwerb des Albums rechtfertigt. Wenn das mal keine Nummer 1 wird...! Von ähnlichem Kaliber sind noch beispielsweise die wunderschöne Countryballade "Someday when I stop loving you" (wieder mit vorzüglicher Pedal Steel, feinen Klavier-Klängen und viel Gefühl vorgetragen), oder das prächtig ins Ohr gehende Titelstück "Play on". Sehr stark auch der fulminante, Banjo-untermalte, junge Party Country-Knaller "Songs like this", der mit seiner fetzigen Rhythmik und der klasse Melodie unweigerlich zum Mitsingen und Mitklatschen einladen dürfte. Keine Frage, Carrie Underwood wird mit diesem klasse Album ihr Standing an der Spitze Nashville's weiter ausbauen. Die nächsten "Number Ones", verbunden mit den nächsten Awards und Grammys sind vorprogrammiert...

Das komplette Tracklisting:

1 Cowboy Casanova - 3:56   
2 Quitter - 3:40   
3 Mama's Song - 4:00   
4 Change - 3:13   
5 Undo It - 2:58   
6 Someday When I Stop Loving You - 4:03   
7 Songs Like This - 2:37   
8 Temporary Home - 4:29   
9 This Time - 3:52   
10 Look at Me - 3:16   
11 Unapologize - 4:38   
12 What Can I Say - 3:57   
13 Play On - 3:41

Art-Nr.: 6648
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Various Artists - coal minor's daughter ~ a tribute to loretta lynn [2010]
50 Jahre ist es her, als die legendäre Loretta Lynn ihre erste Single veröffentlichte. Anlass genug für diverse hochkarätige Künstler der heutigen Zeit, dies mit einem Tribute an die "Coal minor's daughter" zu feiern - und es ist ein ganz wunderbares Album geworden. Es ist eines dieser Trubute-Werke die wirklich Sinn machen und ihre absolute Daseinsberechtigung haben. Altmodisch (im nur erdenklich besten Sinne des Wortes), ehrlich und inspiriert, die Musik der geehrten Künstlerin voller Tradition und Authentizität würdigend und die Songs gleichzeitig mit einer durchaus eigenen Identität widergebend. Das ist hier exzellent gelungen. Ein paar Beispiele: Gretchen Wilson spielt "Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)" herrlich knackig und sehr traditionell, aber auch in ihrem typischen, leicht angerauten Redneck-Ambiente, instrumentiert mit tollem E-Gitarren-/Baritone-Gitarren-Picking und fantastischen Steelguitar-Linien (Mike Johnson), Lee Ann Womack präsentiert "I'm a Honky Tonk Girl" mit einem klasse Tex Mex-/Swing-Flair (traumhaftes Akkordeon-Spiel der texanischen Ikone Joel Guzman, Buddy Miller zupft eine grandiose E-Gitarre, dazu Patty Griffin's schöner Background-Gesang), das sehr erfolgreiche Country Pop-"Sternchen" Carrie Underwood hat man noch nie so "pure country" gehört wie bei dem großartige interpretierten "You're lookin' at Country", das Duett von Alan Jackson und Martina McBride, "Louisiana woman, Mississippi man", ist schlichtweg ein Knüller (wunderbarer, traditioneller, reinster, Cajun-inspired Country in einem prächtig tanzbaren, lässigen, aber durchaus dynamischen Rhythmus, eingepackt in ein tolles Gitarren-, Akkordeon-, Fiddle-, Steelguitar-Gewand), endlich gibt's mal wieder ein musikalisches Lebenszeichen von der wunderbaren Faith Hill mit ihrer famosen "Pure Country"-Fassung der großartigen Ballade "Love is the foundation" (viel Steelguitar und Fiddle), Steve Earle und seine Gattin Allison Moorer begeben sich mit "After the fire is gone" ebenfalls auf sehr traditionelle Honky Tonk-Pfade (ohne dabei einen für sie typischen, leicht rootsigen Anstrich aussen vor zu lassen), die grandiose Lucinda Williams "wimmert" voller Emotionen den traumhaften Waltz "Somebody somewhere (don't know what he's missin' tonight)" in einer hinreissend authentischen, "urigen" Fassung und schließlich gibt Loretta Lynn selbst, gemeinsam im "Dreigestirn" mit Sheryl Crow und der zur Zeit ungemein erfolgreichen Miranda Lambert, eine unwiderstehliche, dabei sehr zeitgemässe, genauso knackige wie lockere, total traditionell gehaltene Neueinspielung ihres unvergesslichen Klassikers "Coal minor's daughter" zum Besten, instrumentiert in einem großartigen Fiddle-, Mandolinen-, Banjo-, Gitarren-, Steelguitar-Gewand. Ein tolles Tribute mit tollen Songs von exzellenten Künstlern an eine der ganz Großen des Country!

Die komplette Songliste:

1 Gretchen Wilson: Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:12   
2 Lee Ann Womack: I'm a Honky Tonk Girl - 2:50   
3 The White Stripes: Rated X [Live] - 2:50   
4 Carrie Underwood: You're Lookin' At Country - 2:56   
5 Alan Jackson and Martina McBride: Louisiana Woman, Mississippi Man - 3:01   
6 Paramore: You Ain't Woman Enough (To Take My Man) - 2:15   
7 Faith Hill: Love is the Foundation - 2:38   
8 Steve Earle and Allison Moorer: After the Fire is Gone - 2:52   
9 Reba McEntire and The Time Jumpers: If You're Not Gone Too Long - 3:22   
10 Kid Rock: I Know How - 4:03   
11 Lucinda Williams: Somebody Somewhere (Don't Know What He's Missin' Tonight) - 3:08   
12 Loretta Lynne with Sheryl Crow and Miranda Lambert: Coal Miner's Daughter - 3:11

Art-Nr.: 7197
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Vassar, Phil - american child [2002]
Rund zwei Jahre nach seinem gleichnamigen Debut, das sich schließlich als Riesenerfolg entpuppte, legt Phil Vassar nun mit "American child" einen Nachfolger vor, mit dem der "Billy Joel des Country" (Vassar ist wie Joel ein großartiger Pianist) gekonnt und nahtlos an den Vorgänger anknüpft und dabei durchaus noch einen Schritt nach vorn macht. Das Songmaterial ist sehr ausgewogen, die Auswahl geschickt gewählt. An allen Stücken ist Vassar als Co-Autor beteiligt. "American child" bietet modernen, guten Nashville Mainstream-New Country mit der entsprechenden Poprock-Note, der auf das Clientél Tim McGraw, Kenny Chesney und Co. schielt. Nicht verwunderlich, denn McGraw's Hausproduzent Byron Gallimore, der u.a. auch für Faith Hill und Jo Dee Messina an den Reglern sitzt, zeichnet für den Sound verantwortlich. Natürlich ist das Klavier eines der Hauptinstrumente in Phil's Musik, doch es ist nicht zu dominant. Fette, satte Gitarren, Mandolinen, Steel, Fiddle usw. bilden eine typische, gut aufeinander abgestimmte New Country-Poprock-Instrumentierung. Die Songs sind allesamt kräftig und knackig in Szene gesetzt, haben zum Teil einen ordentlich rockigen Touch, befinden sich aber zumeist in einem kraftvollen, satt klingenden Midtempo-Bereich. Auch die ein oder andere Power-Ballade mit etwas Bombast, wie etwa "I'm already gone" darf selbstverständlich nicht fehlen. Alle Tracks haben eine positive Grundstimmung und am Ende steht immer so etwas wie ein "Happy End". Phil Vassar wird weiter in der Erfolgsspur bleiben. Das Album wird wieder genug Hits abwerfen. Der erste ist bereits auf dem Weg an die Spitze der Billboard Country-Single-Charts: Das Titelstück! Eine autobiografische, leicht patriotische (das muß wohl in diesen Tagen so sein), sehr gelungene, mit tollem New Country-Feeling ausgestattete Midtempo-Nummer, deren schöne Melodie von einer prima Instrumentierung aus Mandoline, Akkordeon, Steel und Gitarren geprägt ist. Erwähnenswert auch noch das sehr knackig rockende "Athens grease", mit seinen fetten Gitarren, deren Riffs klingen als kämen die Dire Straits aus dem Süden der USA, das ebenfalls rockige "Forgettin's so long", die Ballade "I thought I never would forget" und die lockere, Piano-getränkte Midtempo New Country-Nummer "Baby, you're right".

Art-Nr.: 1663
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Wright, Chely - never love you enough [2001]
Mit ihrem vierten Album bewegt sich Chely Wright wohl immer mehr ganz auf die Nashville-Spitze zu, sie entwickelt sich immer mehr zur "Country-Diva". Musikalisch heißt das, der Trend geht deutlich mehr in Richtung Country-Pop ála Shania Twain, Faith Hill und Co.! Dennoch ist es ein gut gemachtes Album. Angesagter, perfekt produzierter, New Country/Country-Pop mit Uptempo-Nummern und ein paar poppig-schmachtenden Balladen mit R & B-Flair, sowie potentiellen Hits in Hülle und Fülle. Sie ist ohne Zweifel eine sehr talentierte Sängerin und Songschreiberin. Immerhin ist sie kompositorisch an 5 der 12 Titel beteiligt, wobei die beiden mit Brad Paisley geschriebenen Titel "One night in Las Vegas", bei dem Brad auch als Duett-Partner auftritt und "Horoscope", hier steuert Brad sein großartiges Gitarrenspiel bei, sowie das komplett selbst komponierte herrliche CD-Finale "Deep down low" zweifellos zu den Höhepunkten des Albums zählen. Erwähnenswert sind auch das Titelstück, ein feiner Pop-Country-Song und "Jezebel", ein echtes, modernes, New Country-Stück mit feiner Melodie, gut tanzbar und schöner Banjo- und Fiddle-Begleitung. "What if we fly", von Mark Selby und Tia Sillers, komponiert, sei mit seiner wunderbaren Melodie, seiner knackigen Art, der schönen Steel und Fiddle und dem dezent lateinamerikanischen Touch, auch noch herausgestellt. Mit Phil Vassar tritt bei "For the long run" noch ein weiterer prominenter Gesangsgast in Erscheinung. Alles in allem ein Album, bei dem sich die knackigen Uptempo und Midetmpo-Momente, sowie die Balladen in etwa die Waage halten und mit dem Chely, wie eingangs schon erwähnt, die Erfolgsleiter weiter emporsteigen wird.

Art-Nr.: 1688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Wynonna - what the world needs now is love [2003]
Das Wynonna Judd, ex The Judds, mal ein schwaches Album veröffentlicht, ist nur schwer vorstellbar. So reiht sich dann auch "What the world needs now is love" nahtlos in ihre ausnahmslos großartigen Solo-Veröffentlichungen nach dem Ende der Judds, ein. Ihre fantastische Stimme hat nichts von ihrer Faszination verloren, ganz im Gegenteil! Selten klang sie kraftvoller und klarer! Was hat diese Lady für eine Power, gleichzeitig aber auch für ein Gefühl in der Stimme. Wie gewohnt, ist die Songauswahl erstklassig! Trotz aller Vielseitigkeit, ist das Album insgesamt vielleicht ein wenig poppiger geworden, doch sie übertreibt es bei weitem nicht so stark wie viele ihre Kolleginnen ala Shania Twain oder Faith Hill! Dazu steckt bei Wynonna viel zu viel Substanz dahinter. Sie identifiziert sich voll und ganz mit ihrer Musik und wird ihre Countryroots nie leugnen. Weitgehend ist das Album sehr knackig und auch druckvoll arrangiert. Man spürt durchweg, auch bei den Balladen, eine gewaltige Energie! Nie wird es allzu schmalzig. Die kraftvollen Töne des knackigen Country-Poprocks überwiegen klar! So geht es dann auch bei dem Eröffnungsstück "What the world needs" entsprechend druckvoll und voller Energie los. Mit einem großartigen Rhythmus und Groove ertönt diese wunderbare Midtempo Pop-Rock-Nummer aus den Boxen, durchzogen von dezentem Banjo-Spiel, einer ebenso im Hintergrund befindlichen Steel, kräftiger Geige, knackigem Drumming und satten Gitarrenriffs, inklusive einem rockigen, fetten E-Gitarren-Intermezzo. Man beginnt sofort im Rhythmus mitzuwippen. Klasse! Nach der von Streichern unterstützten, gewaltigen Power-Ballade "Heaven help me", in der man auf eindrucksvolle Weise Wynonna's Kraft und Sanftmut gleichermaßen zu spüren bekommt, und dem satten, knackigen, mit leichtem Karibik- /Reggae-Einschlag angereicherten Country-Pop-Rocker "It all comes down to love", kommt dann so etwas, wie eine kleine Judds-Reunion. Mit ihrer Mutter Naomi zusammen präsentiert sie die herrliche, semi-akustische, astreine Countrynummer "Flies on the butter (you can't go home again") in wirklich allerbester Judds-Tradition. Tolle akustische Gitarren, Mandoline, Fiddle, entspanntes Schlagzeug, eine prächtige Melodie und der wunderbare Gesang von Naomi und Wynonna bilden den Rahmen für einen echten "Judds-Hit"! Nach dem poppigen "I will be" versucht sich Wynonna schließlich an einer höchst interessanten Coverversion - und zwar dem Foreigner Mega-Mainstream-Hit aus den Achtzigern "I wanna know what love is". Gelingt ihr bravourös! Als Gast an der Gitarre begrüßt sie bei diesem Stück keinen Geringeren, als den britischen Bluesrock-Gitarren-Veteran Jeff Beck! Toll, mit welcher Power sie diese Rock-Ballade rüberbringt! Klasse auch der mit fetten Gitarren gespickte, balladeske Poprocker "Sometimes I feel like Elvis", die tolle Version von Dennis Linde's "Burnin' love", ein dampfender Countryrocker, der knallige Rock-Kracher "(No one's gonna) Break me down", die melodische, wie Öl runtergehende, knackige Knüller-Country-Pop-Nummer "Your day will come" mit ihren tollen E-Gitarren, und die herrliche, semi-akustische mit schönen Gitarren, Mandoline, Fiddle und Akordeon begleitete, leicht Gospel angehauchte, Countrynummer "Rescue me", mit dem das Album seinen krönenden Abschluß hat. Ein perfektes Country-Pop-Album einer Wynonna, die stark ist, wie eh und je. Sie ist die wahre Diva dieses Genres, keine Frage!

Art-Nr.: 1977
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Yearwood, Trisha - heaven, heartache and the power of love [2007]
Trisha Yearwood zählt schon seit vielen Jahren zu den anerkannt besten und ausdrucksstärksten Sängerinnen des (New-)Countrygenres. Diverse CMA- und ACM-Awards, ihre Aufnahme in die Grand Ole Opry, sowie drei Grammys gelten als Beweis für eine kontinuierliche, seit mittlerweile sechzehn Jahren währende, überhaus erfolgreiche Karriere auf höchstem musikalischen Niveau. Zu ihren frühen Förderern zählte auch Mega-Star Garth Brooks, mit dem sie seit 2005 verheiratet ist. Nach ihrem starken Vorgänger "Jasper County" wirft sie jetzt mit "Heaven, Heartache And The Power Of Love“ ihre elfte Studio-CD ins Rennen - und einmal mehr ist dabei auf allerbeste Qualität zu hundert Prozent Verlass! Das Werk startet direkt mit dem Titelsong, der auch als Videoclip auf dem Silberling beigefügt ist. Nach einem schönen Akustik Gitarren-Intro faucht die aus Georgia stammende Künstlerin zunächst die Titelzeile heraus um anschließend mit einer energiegeladenen Uptempo-Countrynummer (mit dezentem Gospeltouch) ordentlich "in die Vollen" zu gehen. Beeindruckend hier das schöne Electric-Slide-Solo ihres Tour-Gitarristen Johnny Garcia, der diesmal auch im Studio stark involviert wurde. Yearwood's Stimme ist aufgrund ihrer Variabilität natürlich auch für Balladen bestens prädestiniert. Und so folgt mit "This Is Me You’re Talking To" prompt ein langsameres Stück, das zunächst sparsam instrumentiert beginnt, mit zunehmender Dauer aber ungemein an Intensität gewinnt. Eine typische Power-Ballade, wie man sie von vielen der großen Diven a la Faith Hill, Martina McBride & Co. immer wieder erfolgreich geboten bekommt. Weitere Balladen ("Nothin’ Bout Memphis" - mit klasse Horn-Arrangement, "We Tried"- emotionales Flair, wunderbar mit allen Genre-typischen Instrumenten umgesetzt, "Let The Wind Chase You" - mit Keith Urban als Gastsänger, "The Dreaming Fields" - elfenartiger Gesang, kammermusikartige Streicher, "Help Me" - traditioneller, Steelguitar-betonter Countryheuler, und "Sing You Back To M" - ihrem Vater gewidmet, Trisha solo nur mit Akustikgitarrenbegleitung) wurden auch diesmal von ihrem langjährigem Produzenten Garth Fundis in einem fast gleichwertigen Verhältnis zu den temporeicheren Songs ("They Call It For A Reason" - flotter, gut tanzbarer New-Country, "Cowboys Are My Weekness" - spaßiger Text, Saloon-tauglicher Retro-Country, sogar mit dezentem "American-Yodel-Slang" bei einigen Verszeilen, "Not A Bad Thing" - schön flockiger, eingängiger New-Country mit leichtem "Vince-Gill-Aroma" dank schönem Strat-Spiel von Kenny Greenberg, "Nothin’ About You Is Good For Me", mit bluesrockiger Note vom Feinsten, und "Drown Me" - rhythmisch, kratzige Akustikgitarre, E-Gitarren-/Honkytonk-Piano-Schlagabtausch.) gegeneinander aufgewogen. Ein Album, das richtig Spaß macht und bei dem zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Letztlich auch ein Verdienst der vierlen Klasse-Musiker (Kenny Greenberg, Dan Dugmore, Steven Sheehan, Steve Mackay, Chad Cromwell, Greg Morrow, Steve Nathan, Reese Wynans, Eric Darken, Stuart Duncan etc.), die auffällig bemüht sind, dem überaus hohen Gesangs-Level Yearwood's Stand zu halten. Doch für diese Truppe ist das kein Problem! Mit Big Machine Records hat Trisha zudem ein Label gefunden, bei dem sie sich offensichtlich wohl zu fühlen scheint. Auch die harmonische Ehe mit Garth Brooks überträgt eine spürbare Lockerheit auf die 43-jährige. "Heaven, Heartache And The Power Of Love" bietet beeindruckende Countryunterhaltung auf allerhöchstem Niveau. Eine wahrlich tolle Sängerin! Respekt, Respekt Mrs. Yearwood, für dieses abermals großartige Album! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5368
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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