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Crow, Bart - dandelion [2012]
Bart Crow, jetzt ganz auf Solopfaden, mit dem wohl besten und professionellsten Album seiner bisherigen Karriere! Herrlicher, hoch melodischer, zumeist schön knackiger, flockiger Texas Red Dirt Countryrock vom Allerfeisten! Nach seinem letztjährigen, starken Live-Album, dem insgesamt vierten mit der Bart Crow Band, hat der aus Maypearl bei Dallas stammende Texaner jetzt den nächsten Schritt in seiner Karriere getätigt und firmiert auf seiner neuen Studio-CD "Dandelion" (dt. Löwenzahn/Pusteblume), ähnlich wie Phil Hamilton vor geraumer Zeit, nur noch unter dem eigenem Namen. Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand, Crow hat so einen viel größeren Handlungsspielraum, was die Umsetzung seiner musikalischen Visionen angeht, muss sich viel weniger kompromissbereit zeigen als im Bandgefüge, und hat dazu den großen Vorteil, äußerst flexibel bei der Auswahl der Musiker und des Produzenten agieren zu können. In letztgenannter Hinsicht hat er sich für Pat Greens Drummer Justin Pollard entschieden, der natürlich dann auch die Schlagstöcke schwang. Ebenfalls aus Pat Greens Umfeld mit dabei Brett Danaher, der hier tolle Saitenarbeit in Zusammenschluss mit einem weiteren prominenten Gitarristen, David Grissom (Storyville; John Mellencamp, Dixie Chicks, Joe Ely) abliefert. Mit u. a. Michael Ramos (B3, piano, accordian), Kim DeSchamps (Pedal Steel, dobro, banjo, papoose) Brendan Anthony (Fiddle), und Mike Daly (Lap steel guitar) konnte Bart weitere, hochkarätige Instrumentalisten für sein neues Projekt gewinnen. Und dies zahlt sich dann auch spürbar im Ergebnis und der Qualität seiner Musik aus. Es geht viel filigraner, mit viel mehr Feinheiten zu,als früher, auch wenn er seinem bisherigen Stil weitestgehend treu bleibt. Er eröffnet seinen Silberling direkt mit der ersten Single "A Little Bit Of Luck", die klassisch schwungvollen, melodischen Red Dirt-Countryrock bietet. Orgel, Fiddle und Bariton-E-Gitarre gesellen sich zum typisch eingängigen Drums-/Gitarrenrhytmus, im Soloteil liefern sich E-Gitarre und Fiddle einen kurzen Schlagabtausch. Als Lohn gab es sofort eine Top-15 Platzierung zum Einstieg in die Texas Music Charts. Von den insgesamt 14 Tracks mit einer satten Spielzeit von fast einer Stunde hat Bart bis auf zwei Fremdkompostion (Titelstück "Dandelion" mit dezentem Western-Flair und "If I Go, I’m Goin’" im Stile der Josh Abbott Band mit toller Guest-Appearence im Duett von Macy Maloy) fast alle Stücke im Alleingang kreiert. Co-Writer waren lediglich Mando Saenz beim heartlandträchtigen, irisch angehauchten "First Of Fall", Matt Stell (tolle Harpbegleitung von Mark Kazanoff) bei "Cold Heart", Drew Kennedy bei "Better Day" (eines der stäksten Stücke des ohnehin komplett starken Albums - herrliche Melodie, Steel, Fiddle, feine Pianotupfer) und Rob Baird bei "I Miss You" (melodischer, introvertiert vorgetragener Lovesong). Dazwischen immer wieder countryinfizierte Red Dirt-Stücke, die dank Crows tollem Gesang oft Erinnerung an die von Henry Paul angeführten Lieder der Outlaws oder auch von Blackhawk hervorrufen (u.a. "Didn’t Mean To Break Your Herat"). Bei Stücken wie dem Rockabilly-angelehnten "Swing To The Radio" (toll hier Barts fulminanter Schnellsprechgesang) oder dem abschließenden, schon fast etwas grassig abgehaltenen "Thank You", wo fast alles an Saitenistrumenten (u. a. Dobro, Banjo, Ukulele, Papoose) aufgefahren wird, erkennt man dann deutlich Barts Intention, fortan alleine zu wirken. Diese Stücke wären im alten Bandgefüge sicherlich so nicht machbar gewesen. Insgesamt kann man den Schritt von Bart Crow mit "Dandelion" gut nachvollziehen, zumal der sympatische Musiker sich seiner Klasse sehr wohl bewusst ist. Das zeigt seine Entwicklung, seine Reife. Derart talentierte Musiker wie er müssen irgendwann entscheiden, wohin der Weg gehen soll. Seinem bisherigen Stil von bestens ins Ohr gehendem Red Dirt/Country-/Roots-/Americana-Rock/-Pop ist er ja treu geblieben, aber besser war er nie. Mit dieser Produktion eröffnet sich ihm vielleicht auch die Option, sich einmal für ein Major-Label in Nashville zu empfehlen und eventuell in naher Zukunft über die regionalen Grenzen Texas' hinaus (ähnlich der sehr erfolgreichen Eli Young Band, Wade Bowen oder der Randy Rogers Band) einen höheren Bekanntheitsgrad zu erlangen. Wie dem auch sei, "Dandelion" ist ein ganz wunderbares Album geworden, dass all seine bisherigen Fans glücklich machen wird und mit dem er viel neue Freunde hinzugewinnen dürfte. Gratulation und weiter so, Bart Crow! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Little Bit of Luck 2:36
2. Didn't Mean To Break Your Heart 3:54
3. First of Fall 4:38
4. Dandelion 3:52
5. Swing to the Radio 2:51
6. Cold Heart 5:04
7. If I Go I'm Going 4:32
8. Falling For You 3:51
9. Loving You's A Crime 2:45
10. Better Day 5:12
11. Busted 3:40
12. I Miss You 3:24
13. Wasted Time 3:21
14. Thank You 3:36

Art-Nr.: 7920
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Little bit of luck
Didn't mean to break your heart
Dandelion
Cold heart
If I go, I'm goin'
Falling for you
Busted

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Crow, Bart - the parade [2015]
Wow! Was für eine Weiterentwicklung! Musikalisch reifer und besser denn je, vollgepackt mit herrlichen Songs, präsentiert sich der aus Maypearl bei Dallas stammende Texaner mit seinem neuen Album " The Parade" auf einem neuen Karriere-Hoch! Bart hatte sich ja bereits auf dem ebenfalls sehr starken Vorgängerwerk "Dandelion" von seiner damaligen Band gelöst, um sich noch stärker auf seine eigenen Ideen fokussieren zu können. Fortgeführt hat er aber in jedem Fall seine bestens harmonierende Zusammenarbeit mit dem Pat Green-Drummer Justin Pollard, der auch diese Scheibe wieder produziert hat. Umgeben wurde Crow auf "The Parade" wieder einmal von hoch qualifizierten Musikern der Texas Music Szene, wie etwa David Grissom (u.a. John mellencamp, Storyville, Dixie Chicks), Brett Danaher, Randy Antoun, Nate Coon, Michael Ramos, Kim Deschamps, Michael Taraby & Co., die sich zum Teil hingebungsvoll in die Stücke "reinhängen" und für eine instrumentell erstklassige Umsetzung der durchweg ganz hevorragenden Tracks sorgten. Es gibt nicht eine schwache Nummer! Den Löwenanteil des Songwritings übernahm naturgemäß Bart Crow, aber auch versierte Leute wie zum Beispiel Joanthan Terrell, Drew Kennedy oder der in Texas omnipräsente "Tunesmith" Mando Saenz bringen sich mit ein. Die erste Single, das tolle "Life Comes At You First", ein flockiger, knackiger Red Dirt Countryrock-Song (saustarkes, kerniges E-Gitarren-Solo) im Stile der Eli Young Band zu deren "Level"-Zeiten, hat sich schon als großer Hit in den Texas Music Charts erwiesen. Das Album startet jedoch mit dem großartigen "Queen Of The Heartache Parade". Ein Lied, das mit seiner herrlichen Melodie auch perfekt in Tom Pettys "Into The Great Wide Open"-Phase gepasst hätte und damals sicherlich ein Megahit gewesen wäre. Klasse hier auch die mit "beatleskem" Retro-Flair behafteten Harmoniegesänge. Das leicht folkige "Dear Music" wird von dem toll getimten Akustikgitarren- und Mandolinenzusammenspiel von Brett Danaher und Brian Beken getragen. Rootsig instrumentierte Strophen und ausgesprochen rockige Refrains, plus ein sattes Grissom-E-Gitarren-Solo, bilden auf "Baby Come Back Home" einen effektvollen, prächtigen Kontrast. Das wunderbar entspannte "Yapor Trails" (feines E-Piano, Steelguitsr-Tupfer, Orgel, wunderbare Slide-Gitarre) besticht durch das perfekte vokale "Techtelmechtel" zwischen Bart und Jazz Miles, die mit einfach wunderbaren Harmoniegesängen verzücken, wie man sie in dieser dualen Form wohl nur in Texas geboten bekommt. Das textlich sehr beeindruckende "Top Of Rock Botton" (deutliche Abrechnung mit dem so seelenlosen Musikstil, der teilweise gerade In Nashville um sich greift) offeriert wieder die rockige Seite Bart Crows. Der erdige Track aus der Feder von Jonathan Terrell würde auch den Bottle Rockets oder gar Dan Baird gut zu Gesicht stehen. Hat ein kerniges Heartland-Flair. Die emotionale, sehr melodische Americana-Ballade "One Night With You" überrascht mit furiosem, saustarken Saxofon-Spiel von Thomas "Tab" Barker, der sich im weiteren Verlauf dann glänzend mit den E-Gitarristen duelliert. Was für eine brillant insezenierte Nummer! Schönes Red Dirt-Feeling vermittelt das schmissige "City Limit Signs", bei dem satte Drums, eine großartige Mandoline und verspielte E-Gitarren den Ton angeben. Das Fiddle-lastige "Here We Go Again" (wieder klasse, weibliche Harmonies), das ein wenig an Will Hoge erinnernde "Come Back Tomrrow" (Piano, Bariton-E-Gitarre) und der, den Hauptteil abschließende, von die von einer trockenen Dobro getragene, wundervolle Retro Country-Nummer "Free Like Me" versprühen ungemein authentisches, texanisches Roots-, Countryrock- und Americana-Esprit, in einer perfekten Symbiose mit Barts warmen, raspeligen Gesang, der sich in angenehmen Vokal-Sphären eines Mike Eli bewegt. Nach Ausklingen der letzten Akkorde von "Free Like Me" bitte nicht auf "Repeat" oder "Abschalten" drücken, denn es folgt noch als "Hidden track" eine prächtige, völlig unbeschwert in Szene gesetzte Coverversion des alten Stones-Klassikers "Let It Bleed" (grandioses Piano-Geklimper von Michael Ramos), bei dem dann noch viele markante Gastsänger aus der Austin Music Scene ihr Stelldichein geben. Herrlich! Bart Crow präsentiert sich auf "The Parade" in der Form seines Lebens. Roots-, Americana-Rock, Red Dirt und Countryrock auf einem beeindruckend hohen Level. Knackig, erdig, rockig, ungemein stark arrangiert. Die Songs kommen mit wundervollen Melodien, bewahren aber stets, und das gelingt vorzüglich, einen schön toughen, würzigen, angerauten Unterton voller Seele und Groove. Wirkt zuweilen wie eine magische Mischung aus Reckless Kelly, der frühen Eli Young Band und einem "texanischen" Tom Petty. Zu erwähnen ist auch noch die äusserst geschmackvolle Covergestaltung mit markantem, edlem Prägedruck, sowie einer mitgelieferten, aufklebbaren Stick-Rose, in die das Crow-typische Krähenlogo eingearbeitet ist, natürlich wieder im Backstage Design Studio der großartigen Dodd Sisters entwickelt und genial umgesetzt. Somit erweist sich "The Parade" in seiner Gänze wahrlich als ein absolute "Paradestück" texanischer Red Dirt-/Americana-Kunst. Gratulation an einen bärenstarken Bart Crow für diese herausragende Leistung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Queen of the Heartache Parade - 3.27
2. Dear Music - 4.22
3. Baby Come Back Home - 3.04
4. Vapor Trails - 4.39
5. Top of Rock Bottom - 3.39
6. One Night with You - 4.29
7. Here We Go Again - 2.52
8. Life Comes at You Fast - 2.53
9. Come Back Tomorrow - 3.50
10. City Limit Signs - 3.45
11. Free Like Me (inkl. "hidden track" Let it Bleed) - 8.41

Art-Nr.: 8993
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Queen of the heartache parade
Baby come back home
Vapor trails
Top of rock bottom
One night with you
Here we go again
Life comes at you fast
City limit signs

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Crow, Sheryl - c'mon america 2003 ~ live ~ dvd [2003]
Ganz starke neue Live-DVD von Sheryl Crow, aufgenommen bei zwei Konzerten am 10. und 11. Juli 2003 im Fraze Pavillion zu Kettering/Ohio während ihrer US-"C'mon, c'mon"-Sommertour! Nie war sie besser als heute! Eindrucksvoll unterstreicht diese DVD das herausragende Talent einer der besten Rock Singer-Songwriterinnen unserer Tage. Seit Jahren nun schon spielt sie mit der gleichen, großartigen Band um den tollen Gitarristen Peter Stroud. Sie sind prächtig aufeinander abgestimmt - und das kommt einfach super rüber. Zudem ist das Konzert in tollen Bildern festgehalten und vermittelt ausgezeichnet die großartige Atmosphäre dieser Gigs. Super Sound! Tolle Setlist aus 21 Songs (annähernd 120 Minuten)! Neben großartigen Versionen von Hits und Standards wie z.B. "Steve McQueen", "My favorite mistake", "C'mon, c'mon", "Strong enough", "If it makes you happy", "All I wanna do" und "Soak up the sun" spielt sie auch einige äußerst seltene, bzw. neue Titel. So hören und sehen wir neben dem starken "Wheather channel", dem sehr raren "Let's get free" auch eine prächtige Coverversion von Led Zeppelin's "Rock and roll", bei der sie richtig aus sich raus geht. Natürlich gibt's auch eine klasse Version von Cat Stevens' "The first cut is the deepest".Ausstrahlung, hervorragende Musikalität, tolle Atmosphäre, großartige Setlist - was will man mehr!. Sheryl Crow und Band in Top-Form! Ohne Zweifel die beste Live-Veröffentlichung von ihr bis heute - bislang leider nur in den USA erschienen! Tolle DVD! Das Teil ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar.

Art-Nr.: 2225
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 23,90

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Crow, Sheryl - feels like home [2013]
Wunderbar! Das mit Spannung erwartete, neue Album der mehrfachen Grammy-Gewinnerin muss man ohne "Wenn und Aber" als eines ihrer stärksten der jüngeren Vergangenheit bewerten. Man spürt regelrecht die Freude, mit der sie dieses Werk eingespielt hat - und das kommt voller Frische und Authentizität rüber. "Feels like home" ist das erste Countryalbum von Sheryl Crow, ein lang ersehnter Wunsch, den sie nun endlich in die Tat umsetzte. Dementsprechend zog es sie nach Nashville, um dort mit der absoluten "Crème de la Crème" der Szene zusammenzuarbeiten. "It wasn't until I moved here that I realized what an amazing community it is", erzählt sie darüber und ergänzt: "It's the thing I've been missing my whole career, the feeling of being able to sit around with a guitar and have people know each other's songs and know songs from people who've influenced all of us. When I moved here pretty early on Vince Gill started calling me to do guitar pulls, and I thought, gosh, this is just like heaven on earth down here". Sheryl Crow gelingt mit dem Werk die perfekte Gratwanderung zwischen Country, Countryrock und der Musik, die sie berühmt machte. Ja, das ist das Album, das trotz aller Countrystrukturen den früheren Werken am nächsten kommt. Immer wieder verarbeitet sie rockige Momente, rootsige und Americana-mässige Charakteristika, sodass "Feels like home" das wohl typischste Sheryl Crow-Album seit langem ist. Wir hören Pedal Steel, akustische Gitarren und Mandoline, aber kaum Fiddle (nur 1 Stück), kein Banjo, keinen typischen Honky Tonk. Vorwiegend bestimmen jede Menge erdige E-Gitarren das musikalische Ambiente. Nie wird sie zu traditionell, bringt dennoch ihre Liebe zum Country deutlich zum Ausdruck (am ehesten Richtung Miranda Lambert oder The Pistol Annies) und behält dabei immer ihre rockigen Wurzeln im Auge. Vereinzelt (bei 3, 4 Stücken) eingesetzte Streicher stören überhaupt nicht, sondern bereichern vielmehr die instrumentelle Vielfalt. Die Songs sind durchweg exzellent und stecken voller hinreissender, eingängiger Melodien. Das hat ganz große Qualität. Bis auf zwei Songs stammt das gesamte Material aus der gemeinsamen Feder von Sheryl Crow und namhaften Nashville-Songwritern wie z. B. Chris Dubois, Luke Laird, Al Anderson, Leslie Satcher, Natalie Hemby und Brad Paisley. Aber auch ihr alter Weggefährte Jeff Trott ist beteiligt. Unter den Musikern, sind solche Größen wie u. a. Greg Morrow (drums), Richerd Bennett, ex The Black Crowes-Klampfer Audley Freed, Jedd Hughes, Kenny Greenberg (alle electric guitar), Glenn Worf (bass), Ilya Toshinsky (mandolin, acoustic guitar, dobro), Paul Franklin (pedal steel), sowie Zac Brown (Zac Brown Band) mit tollem Zweitgesang bei einem Stück, Ashley Monroe und Vince Gill (alle background vocals) mit an Bord. "Feels like´home" ist ein absoluter Volltreffer und zeigt Sheryl Crow in bestechender Verfassung. Wir sind tief beeindruckt. Ein neues, großartiges Kapitel in der erfolgreichen Karriere dieser fantastischen Künstlerin.

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 3.14
2. Easy - 4.12
3. Give It to Me - 3.57
4. We Oughta Be Drinkin' - 3.52
5. Callin' Me When I'm Lonely - 3.25
6. Waterproof Mascara - 3,32
7. Crazy Ain't Original These Days - 3.17
8. Nobody's Business - 3,34
9. Homesick - 4.05
10. Homecoming Queen - 3.24
11. Best of Times - 3.19
12. Stay at Home Mother - 4.11

Art-Nr.: 8310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crow, Sheryl - wildflower [2005]
CD + DVD! Lang erwartetes neues Album der so überaus geschätzten und erfolgreichen Singer-/Songwriterin! Sheryl Crow zeigt sich auf "Wildflower" von einer nicht so rockigen Seite, wie gewoht. Eine gewisse Lockerheit, natürliche Frische, viel Ruhe, zuweilen vielleicht sogar eine gewisse Sentimentalität, aber auch viel Liebes- und Lebensglück durchstreifen die 11 neuen, oft mit dezenten Streichern, aber auch wunderbaren, vielschichtigen Gitarren verzierten Songs, die vom Tempo her zumeist im Midtempo- oder Balladen-Bereich liegen. Mit dem funkigen, viel Gute Laune verbreitenden "Lifetimes" und dem dynamischen, flotten, von einer prima Melodie geprägten, vollkommen Sheryl Crow-typischen "Live it up" gibt es quasi nur zwei fetzigere Titel. Auch einen leicht britischen Touch scheint man an der ein oder anderen Stelle wahrzunehmen, wie beispielsweise bei dem entspannten, irgendwie "Sixties"-mäßig verspielten, von einer sehr nach George Harrison klingenden Gitarre begleiteten "Where has all the love gone". Das Songwriting ist durchweg gewohnt stark! Klasse beispielsweise der schöne Opener "I know why" mit seinem transparenten Gitarren-Arrangement und der rootsigen Lead-Gitarre in der Mitte, das sehr melodische, durchaus knackige "Good is good", das von einem gewissen "World-Flavour" umhüllte "Chances are", das zarte, fast fragile, akustische "Wildflower", oder das knackige, frische, entspannte "Letter to God"! Ein sehr schönes, genußvolles Album! Der "Hit" dieser "Deluxe Edition" ist allerdings die beigefügte Bonus-DVD! Wir hören und sehen noch einmal wunderbare, sehr ruhig und inspiriert vorgetragene Altenativ-Acoustic-Performances (aufgenommen im Studio) von sieben dieser neuen Songs des Albums, die in diesen Versionen fast noch eindringlicher auf einen wirken, als durch die "normalen" Studio-Originale. Dabei tritt Sheryl entweder solo auf oder wird lediglich von John Shanks an der Acoustic Gitarre begleitet. Klasse! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Kommt in einem feinen Digipack!

Art-Nr.: 3651
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Crowell, Rodney - texas [2019]
Beeindruckend! Rodney Crowell, dieser "alte Haudegen", läuft doch tatsächlich noch einmal zu absoluter Höchstform auf! "Texas" ist eine furiose, grandiose Hommage an seinen U. S.-Heimatstaat. Crowell's irre starkes Songmaterial gleicht einer wunderbaren, musikalischen Reise durch den gesamten "Lone Star State "from the Rio Grande Border to the Piney Woods of East Texas and everywhere between", meisterhaft in Szene gesetzt - rau, erdig, staubig, sehr authentisch, überwiegend ordentlich rockig. Dafür hat er eine unglaubliche Schar von hochkarätigen Begleitmusikern und Gäste zusammengetrommelt, die mit Crowell zusammen geradezu mitreißend performen. Das sind z. B. John Jorgenson, Audley Freed, Jack Pearson, Jedd Hughes, Steuart Smith, Tim Lauer, Dennis Crouch, Michael Rhodes, Fred Eltringham, Greg Morrow, Billy F. Gibbons, Lee Ann Womack, Vince Gill, Willie Nelson, Steve Earle, Randy Rogers, und, und, und. Auf den Punkt produziert haben das Ganze Ray Kennedy und Rodney Crowell selbst. Diese großartigen, texanischen Songperlen starten mit dem knackigen, gleich eine super Dynamik rüberbringenden, dreckigen Americana-/Rootsrocker "Flatland hillbillies", der mit prächtiger Lead Gitarren-Arbeit von Audley Freed (ex-Cry Of Love und The Black Crowes) und bestens passenden Gesangsergänzungen von Randy Rogers und Lee Ann Womack glänzt. Toller Groove! Gleich ein Knüller zu Beginn! Und es geht so weiter. Etwa mit dem ebenfalls tierisch groovigen, rauen, schwülen, swampigen, sehr flotten Roots-/Blues-Rocker "Caw Caw Blues" sowie dem in bester ZZ Top-Manier kommenden, powenden, krachenden Bluesrock-Boogie "56 Fury", bei dem sich, passend wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" Mr. Billy F. Gibbons mit seiner raspeligen, dreckigen Zweitstimme und brennendem E-Gitarren-Spiel (inkl. furiosem Solo) die Ehre gibt. Das wunderschöne "Deep in the heart of uncertain Texas" ist ein herrlich authentischer, klassischer Texas Country-Waltz, während es bei dem starken "You're only happy when you're miserable" wieder deutlich rockiger zugeht. Der ungemein kraftvoll nach vorn gehende Country-infizierte Rootsrocker "What you gonna do now" (Zweitstimme: Lyle Lovett) gleicht einer Reunion von Crowell's früherer Band The Cicadas, denn hier hat er mal wieder seine damaligen Kumpels Steuart Smith (heutiger Gitarrist bei den Eagles) an der Lead-Gitarre und Michael Rhodes (heute bei Joe Bonamassa) am Bass zusammengetrommelt, die beide furios aufspielen (Smith mit einem tollen Solo). "The border", der Titel verrät es schon, ist eine fantastische Border Country-Ballade voller mexikanischer Einflüsse (starke Mexican Acoustic guitar und wunderbares Akkordeon), während wir mit "Treetop Slim & Billy Loegrass" einen herrlichen, Cash-mässig galoppierenden Outlaw Country-Feger zu hören bekommen (tolle E-Gitarren-, Manolinen-, Fiddle-Begleitung). Ganz groß auch nochmal der von einer exzellenten Melodie durchzogene, abschließende Americana-/Countryrocker "Texas drought part 1", abermals ein Beispiel für die ausgeprägte Schönheit und Klasse von Crowell's herausragendem Songwriting. "Texas" ist ein Meisterwerk, eine famose Standortbestimmung und Repräsentation texanischer Roots-Musik in all Ihren Facetten - vom Blues, zum Rock und zum Country. Rodney Crowell's "star shines brightest here, like a sun at it’s zenith", wie es ein ebenfalls begeisternder U.S.-Rezensent ausdrückt. Recht hat er! Ein packendes Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Flatland Hillbillies - 3:05
2. Caw Caw Blues - 3:12
3. 56 Fury - 3:50
4. Deep in the Heart of Uncertain Texas - 3:18
5. You're Only Happy When You're Miserable - 3:24
6. I'll Show Me - 4:03
7. What You Gonna Do Now - 3:16
8. The Border - 5:34
9. Treetop Slim & Billy Lowgrass - 3:01
10. Brown & Root, Brown & Root - 3:39
11. Texas Drought, Pt. 1 - 3:48

Art-Nr.: 9863
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Flatland hillbillies
Caw Caw Blues
56 Fury
What you gonna do now
The border
Treetop Slim & Billy Lowgrass
Texas drought part 1

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Crowell, Rodney - the houston kid [2001]
Ein ums andere Mal geflirtet mit der kommerziellen Countrymusik ist Rodney Crowell ein weiteres Beispiel für einen Künstler, der seine wahre musikalische Erfüllung fernab vom Mainstream Nashville's findet. "The Houston kid" (er ist in Houston/Texas geboren und aufgewachsen) dokumentiert dies eindrucksvoll und hilft, seinen Platz und seinen Stellenwert in der Countrymusik eindeutig zu definieren und zu festigen. Das ist Rodney Crowell! Das neue Werk ist ein Country/Countryrock-Album mit einer ungeheuren musikalischen Bandbreite. Das geht von 60' Byrds-Klängen ("Why don't we talk about it") über klassischen "Diamonds & dirt"-Stoff mit einer Huldigung an eines seiner großen Vorbilder, Mr. Johnny Cash, ("I walk the line - revisited" - Cash steuert die 2. Stimme bei), über Buddy Miller-ähnlichem Material, zu rootsigen Americana-Klängen ala Dave Alvin ("I know love is all I need"), Einflüssen von Springsteen, bis zu knochentrockenen Rockern. Tolles Songmaterial! Er ist einfach ein herausragender Songschreiber. Die Arrangements sind sehr abwechslungsreich, geprägt von unterschiedlichsten Melodienreigen, deren Klarheit, Struktur und Prägnanz sich aber unweigerlich in die Gehörgänge schraubt. Rodney und seine Musiker sind blendend in Form. Die Produktion ist modern und satt, vermittelt aber trotzdem etwas ursprünglich "Rohes". Unter den Musikern: Steuart Smith, Kenny Greenberg, Paul Leim, Michael Rhodes, Benmont Tench, Robbie Turner, John Cowan...usw.! Großartig!

Art-Nr.: 1093
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crowell, Rodney - the outsider [2005]
Seit dem großartigen "Houston kid" von vor 4 Jahren und dem fast noch stärkeren, von Kritikern und Fans, vollkommen zu Recht, hoch gelobten 2003er Werk "Fates right hand", führt Rodney Crowell's Weg immer weiter weg vom Nashville Mainstream-Country in Richtung Americana, Rootsrock und trockenem Alternate Country. Auf dieser Route geht er konsequent weiter und legt sich selbst mit dem brillanten "The outseider" die Meßlatte für kommende Werke noch einmal ein Stückchen höher - ein famoses Album! Wer ihn bei seinem letzten Europa-Gastspiel im Frühjahr 2004 (Deutschland war dabei leider einmal wieder außen vor, doch bei dem renommierten "Blue Highways"-Festival in Utrecht/Holland legte er einen begeisternden Auftritt hin), erleben durfte, konnte sich bereits von seiner derzeitigen, grandiosen Verfassung überzeugen. Aber war das eigentlich jemals anders? Crowell war und ist immer ein Garant für höchste Qualität! Rootsig, staubig, trocken und rockiger als je zuvor geht die Reise auf "The outsider" durch 11 durchweg hochklassige, absolut niveauvolle und engagierte Americana-, Roots, Singer/Songwriter-, Alternnate Country-Nummern, die den Texaner in seinen hervorragenden Texten zeitkritischer und "rebellischer" zeigen, als man das bisher von ihm kannte. Einmal mehr bestätigt er auf beeindruckende Weise seine außergewöhnlichen Songwriter-Qualitäten (11 Eigenkompositionen und ein fantastisches Cover von Bob Dylan's "Shelter from the storm", inklusive einer großartigen Emmylou Harris als Duett-Partnerin), wie auch die Gabe, diese Stücke dann voller Ausstrahlung, Hingabe und Herz zu interpretieren. Das pendelt zwischen Energie geladenen, rasanten, kantigen und rauen Uptempo-Rockern, nachdenklichen Storytelling-Songs, rootsigen Americana-Nummern und "dirty-rooted" Alternate Country-Rock hin und her, und wird von Crowell dabei zu jeder Zeit in seine, für ihn typischen, durchdachten Arrangements und äußerst angenehmen, gut hängen bleibenden Melodien gepackt. Aporpos "hängen bleiben": Die Lieder, und auch das ist ein deutliches Indiz für das hohe Niveau, nisten sich sofort im Gedächtnis ein, bauen aber auch nach mehrmaligem Hören noch immer eine immense, ständig neue Nuancen entdeckenden, Spannung auf, sodaß die Aufmerksamkeit nie nachläßt. Begleitet wird er von einer wirklich imposanten Liste von Musikern! U.a.: Will Kimbrough, Pat Buchanan, Steuart Smith, J.T.Corenflos, Richard Bennett, Jerry McPherson (alle Gitarre), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell, Greg Morrow, Eddie Bayers (Drums), John Hobbs (Keyboards), Jonathan Yudkin (Fiddle), sowie Emmylou Harris, John Prine, Buddy & Julie Miller, Jedd Hughes, Beth Nielsen Chapman, John David Souther, u.s.w. als Background Sänger/Innen). Und Crowell legt los wie ein Wirbelwind! Der Opener "Say you love me" ist ein abgehender, dreckiger, kantiger und riffiger, dabei aber sehr melodischer, mit einem tollen Beat ausgestatteter Roots-/Americana-/Alternate Country-Rocker, der voller aufmunternder Emotionen steckt. Dynamisch, druckvoll, bärenstark! Tolle E-Gitarren von Pat Buchanan und Will Kimbrough, wobei letzt genannter mit einem prachtvollen, würzigen, regelrecht rotzigen Solo, eindrucksvoll seine bemerkenswerte Klasse demonstriert! Ähnlich rockig geht es weiter! "The obscenity prayer" knallt riffig, eckig und voller Power aus den Lautsprechern, daß es nur so staubt! Es folgen die dezent funkige, sehr groovige, drückende Midtempo-Nummer "The outsieder", die floote Americana-Nummer "Dancin' circles round the sun", inklusive feinem Lead Gitarren-Spiel seines alten Kumpels und jetzigen Eagles-Gitarristen Steuart Smith, sowie der wunderbare, mit einem typischen Crowell-Rhythmus und einer großartigen Melodie versehene Roots-/Countryrocker "Beautiful despair", dessen dezent eingesetzte, klassisch anmutenden Geigen in Verbindung mit parallel gespielten E-Gitarren für einen herrlichen, abwechslungsreichen Farbtupfer sorgen. Ungemein stark auch der kraftvolle, knackige Roots-/Americana-Rocker "Don't get me started" mit seinen treibenden Riffs und Basslinien, der tollen Mandoline zu Beginn und den satten E-Gitarren, das ruhige, berührende, mit nachdenklich "gesprochenen" Worten von Emmylou Harris und John Prine garnierte, sowie von wundervollem Harmonie-Gesang geprägte "Ignorance is the enemy", ebenso wie das traumhafte, von einer tollen Melodie durchzogene, lockere, mit feinsten Acoustic- und E-Gitarren begleitete, viel Frische versprühende Americana-/Alternate Country-Stück "Glasgow girl"! Was steckt in diesem Rodney Crowell noch für ein Feuer! Lassen wir uns packen von diesen Songs, diesen Botschaften, diesen Arrangements und Melodien! Das ist, auf die Sekunde genau, exakt 50 Minuten lang, die hohe, absolut den Nerv der Zeit treffende, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Schule, von einem der profiliertesten Songwriter und Interpreten des Genres. Kommt in einem schönen Digiüack!

Art-Nr.: 3461
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cuddy, Jin - countrywide soul [2019]
Kanada-Import! Jim Cuddy, "hauptberuflich" neben Greg Keelor einer der beiden Kreativköpfe der fantastischen, kanadischen Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Institution Blue Rodeo, hat in seinem heimischen "Cuddy"s Barn"-Studio in Southern Ontario mit seiner großartigen Jim Cuddy Band ein wunderbares, neues Album eingespielt, mit der Vorgabe, das Feeling und die Energie ihrer Live-Shows möglichst authentisch auch im Studio einzufangen. Gleich vorweg: Das ist herausragend gut gelungen. "Countrywide soul", selbstverständlich live im Studio eingespielt, klingt "as natural as possible" und verliert nie diesen herrlich natürlichen "woody sound of the barn board room." Cuddy und seine Mitstreiter haben sich für das Album, auch da orientierte man sich an den Live-Shows, einiges an Material aus dem Blue Rodeo-Fundus und einiges aus Cuddy's bisheriger Solo-Karriere herausgesucht, um diese Songs hier neu einzuspielen, dazu ein paar Coverversionen und zwei völlig neue Tracks. Eine super Mischung, die bestens zusammenpasst - einfach durch und durch prächtiges Songmaterial. Der Sound ist rein und glasklar. Die Musik "fließt" aus den Lautsprechern wie eine sprudelnde Quelle. Durch das komplette Album zieht sich ein hinreißendes, wunderschönes, erfrischendes "Canadian Country-Feeling". Großartig gleich der von einem schön lässigen Drums-Groove getragene, lockere Country(rock)-Opener "All in time", ein Remake aus Cuddy's gleichnamigem 1998iger Solo-Album (wie auch "Everybody cries"), der einen mit seiner unberührten Frische sofort einfängt und mitnimmt. Gerdaezu traumhaft schlängelt sich die Melodie in unsere Gehörgänge. Tolle Instrumentierung aus exzellentem Mandolinen-Picking (The Sheepdogs' Jimmy Bowskill), dezente E-Gitarren-Fills, harmonisch integrierte Fiddle und feiner Background-Gesang von Kathleen Edwards. Ein ähnlicher Rhythmus bildet auch das Grundgerüst beim folgenden Titelstück "Countrywide soul" (das Original befindet sich auf Cuddy's "The Light That Guides You Home"-Album). Abermals eingebunden in eine tolle Melodie, besticht die Nummer mit einem dezenten Honky Tonk-Feeling, starkem Saloon Piano-Geklimper und herrlicher Pedal Steel-Guitar, inklusive tollem Solo (erneut Jimmy Bowskill). Bei den beiden komplett neuen Songs handelt es sich um den bluesigen, recht erdigen, rootsigen, von E-Gitarren und Fiddle dominierten Americana-Rocker "Glorious day", sowie um den richtig gut nach vorn gehenden, launigen, fröhlichen Saloon-/Roadhouse- Countryfeger "Back here again". Wundervoll auch der prächtige Retro-Countryrocker "The light that guides you home" (starkes E-Gitarren-Solo, Fiddle und Mandolinen-Fills) oder Cuddy's Coverversion des alten Glen Campbell Mega-Hits "Rhinestone cowboy". Keine Frage, dem Blue Rodeo-Frontmann ist mit "Countrywide soul" mal wieder ein ganz vorzügliches Album gelungen. Mit welcher Kreativität Cuddy all diese Songs "aufmöbelte", wie er und seine Band die besondere, natürliche Live-Atmosphäre im Studio einfingen, seine gesanglichen Fähigkeiten, all das offenbart die einzigartige Kombination aus alt wieder etwas vollkommen neues zu machen. Ein tolles, ganz besonderes Alternate Country-Schmankerl, nicht nur für alle Blue Rodeo- und Jim Cuddy-Fans.

Das komplette Tracklisting:

1. All in Time - 5:00 (remake from Jim Cuddy's "All In Time"-album)
2. Countrywide Soul - 4:35 (remake from Jim Cuddy's "The Light That Guides You Home"-album)
3. Clearer View - 3:50 (remake from Blue Rodeo's "Palace Of Gold"-album)
4. Everybody Cries - 3:45 (remake from Jim Cuddy's "All In Time"-album)
5. Dragging On - 6:25 (remake from Blue Rodeo's "Tremolo"-album)
6. The Light That Guides You Home - 5:23 (remake from Jim Cuddy's "The Light That Guides You Home"-album)
7. Glorious Day - 5:06 (new song)
8. Maybe Sometime - 4:06 (remake from Jim Cuddy's "The Light That Guides You Home"-album)
9. Back Here Again - 3:07 (new song)
10. Almost Persuaded - 4:20 (George Jones-Cover)
11. Rhinestone Cowboy - 3:19 (Glen Campbell-Cover)
12. Wash Me Down - 4:38 (remake from Jim Cuddy's "Skyscraper Soul"-album)

Art-Nr.: 9848
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
All in time
Countrywide soul
The light that guides you home
Glorious day
Maybe sometime
Back here again
Wash me down

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Cummings, Albert - believe [2020]
"Albert Cummings has the magic touch when it comes to electric. guitar-driven blues". Der sympathische, aus Massachusetts stammende "hot-handed guitar virtuoso" Albert Cummings kommt nach rund 4 1/2 Jahren endlich wieder mit einem neuen Studioalbum und zeigt der Welt einmal mehr auf eindrucksvollste Art und Weise, dass er als einer der profiliertesten und versiertesten Blues-/Bluesrock-Gitarristen und -sänger unserer Zeit gilt. "Believe" heißt das prächtige Werk, das in den legendären FAME-Studios in Muscle Shoals/Alabama aufgenommen wurde, produziert von dem Grammy-dekorierten Genre-"Schwergewicht" Jim Gaines (u. a. Stevie Ray Vaughan, Santana, Royal Southern Brotherhood). Das Album enthält eine fantastische Mischung aus überwiegend sehr kraftvollen, viel Energie ausstrahlenden, kernigen, super hängen bleibenden, rockenden Blues-, bzw. bluesigen Rocksongs, die immer mal wieder von wunderbaren Soul-, Roots-, Southern- und/oder Country-Sounds berührt werden. Dazu sind die Stücke regelrecht infiziert von der Seele und der Atmosphäre aus Muscle Shoals. Aufzunehmen in dem selben Raum, in dem beispielsweise Aretha Franklin oder Duane Allman ihre Songs einspielten, diese Magie, die dort herrscht aufzusagen, hatte immensen Einfluß auf die Recording Sessions. "If I had recorded those same songs anywhere else, then 'Believe' would have sounded like a completely different album", sagt Albert Cummings dazu. Die größte Inspiration für Albert Cummings war Stevie Ray Vaughan. Sein meisterhaftes Gitarrenspiel ist stets kraftvoll und variabel, sehr virtuos und abwechslungsreich. Der legendäre B.B. King gehörte zu seinen größten Fans. Aber auch sein Gesang ist eine echte Stärke von ihm - angeraut, gefühlvoll, voller Seele. Nach dem tollen Opener des Albums, einer tierischen Coverversion des alten 1966er Sam & Dave-Hits "Hold on", aus der Cummings seinen ganz eigenen Song macht, inkl. eines prächtigen Gitarrensolos, folgt die erste baumstarke Eigenkomposition. "Do what mama says" ist ein Bluesrocker der allerfeinsten Sorte, dynamisch, knackig und voll von diesem "gritty" Southern Soul, der so typisch für den Muscle Shoals Sound ist. Klasse Gitarrenlicks, wunderbare Wurlitzer-Klänge und heiße, vorzüglich passende Bläser-Fills bestimmen das Geschehen. Mit "Red rooster" folgt Cummings' kochende Interpretation des berühmten Blues-Standards von Willie Dixon. Ja, das ist ein massig gecoverter Klassiker, den der ein oder andere vielleicht sogar als "oft genug gehört" abtut, doch was Cummings aus dieser Nummer macht, ist bemerkenswert. Da kommt so viel Druck, so viel Energie, Inbrunst und "Soul", dass es die helle Freude ist. Dazu ein ausgedehntes, mächtiges Gitarrensolo, das einfach nur "brennt". Fantasrisch! Auch aus Van Morrison's "Crazy love" macht der Meister eine ganz herrliche Fassung, die nur so vor Muscle Shoals-Soul trieft. "Queen of mean" ist ein großartiger, bluesiger Retro Southern Rock & Roll-Song und auch in dem flotten, knackigen, überaus melodischen Bluesrocker "Get out of here" steckt ein Hauch von Southern-Flair, inkl. kerniger Riffs und brodelnder Gitarrensoli. Viel Würze und qualmende Gitarrenläufe zieren das leicht funkige, kraftvolle "My babe", ebenfalls ein prächtig inszeniertes Willie Dixon-Cover, während das ganz dezent Country-angehauchte "It's all good" zuweilen ein wenig an John Fogerty erinnert. "Going my way" ist ein bärenstarker, traditionell rockender Retro-Blues mit leicht Hendrix-affinen Riffs und einem tollen Groove. Cummings' würziges, voller Power steckende Gitarrensolo ist einmal mehr ein absolutes Highlight. Auch der riffige, treibende Bluesrocker "Call me crazy" dampft und brodeltl ordentlich. Während des fulminanten Gitarrensolos lässt der Protagonist sein Instrument noch einmal herrlich jaulen und heulen - Albert Cummings "on fire". Folgendes Fazit zieht ein amerikanischer Rezensent zu diesem Album: " Every moment of 'Believe' is to be savored and proves without a doubt that Albert Cummings belongs among the biggest names in blues music today. Listen once and you’ll agree". Das unterschreiben wir ohne jeden Vorbehalt. Eine super Scheibe!

Das komplette Tracklisting:

1. Hold On - 4:14
2. Do What Mama Says - 3:02
3. Red Rooster - 3:55
4. Queen Of Mean - 4:17
5. Crazy Love - 3:30
6. Get Out Of Here - 4:06
7. My Babe - 3:23
8. It's All Good - 3:49
9. Going My Way - 4:48
10. Call Me Crazy - 4:19
11. Me And My Guitar - 3:56

Art-Nr.: 9992
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Do what mama says
Red rooster
Get out of here
My babe
It's all good
Going my way
Call me crazy

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Cummings, Albert - someone like you [2015]
Prächtiges, neues Album des begnadeten Gitarrenvirtuosen, Sängers und Songwriters aus New England, der einst durch die Inspiration von Stevie Ray Vaughan zur Gitarre und zur Bluesrock-Musik fand. Was wir hier vorfinden, ist abermals hingebungsvoll und voller Leidenschaft dargebotener "soulful", rootsy Bluesrock vom Allerfeinsten, präsentiert in 12 großartigen Songs. Für die Aufnahmen ging Cummings diesmal nach Los Angeles, um sich dort mit dem Grammy-dekorierten Produzenten David Z (u.a. Buddy Guy, Prince, Gov't Mule) zusammen zu tun. Für die Aufnahmesessions trommelten die beiden eine mitreissende Band aus einigen der besten Musiker der Southern California-Szene zusammen, um zumeist in Quartettbesetzung dieses exzellente Werk einzuspielen. Neben Cummings waren das Reggie McBride am Bass, Tony Braunagel an den Drums (eine wahrhaft famos aufspielende Rhythmus-Fraktion), sowie der herausragende Keyboarder Mike Finnigan (u.a. Bonnie Raitt). Die Truppe agiert geradezu perfekt zusammen. Vor allen Dingen die wunderbaren Orgel- und Piano-Ergänzungen von Finnigan zu Cummings' famosem Gitarrenspiel begeistern. Das Songmaterial, mal dampfend und kochend, mal locker und lässig, ist baumstark, wobei Cummings insgesamt diesmal noch ein wenig bluesiger wirkt als bei seinen letzten Alben. Gleich die erste Nummer, "No doubt", ist ein "Killer"! Ein drückender, treibender Groove, wie eine sich unaufhaltsam ihren Weg durch sumpfighe Swamplandschaften bahnende Lokomotive, bildet die Basis dieses mächtigen Bluesrockers, vollgepackt mit rauen, vor Kraft nur so strotzenden, glühenden Lead Gitarren-Linien. Cummings singt klasse und sein kochendes, fulminantes Solo ist eine Pracht. Dazu passen Finnigan's Orgel-Fills wie eine Eins. Der "Blues-Train" ist im Rollen und die Band auf Betriebstemperatur. Baumstark! Voller Seele, locker und intensiv zugleich, kommt das anschließende, erneut exzellent vorgetragene und wunderbar instrumentierte "I found you". Abermals gesegnet mit einem klasse Groove und einer starken Melodie, sorgt das Zusammenspiel aller beteiligten Musiker für die pure Midtempo-Bluesrock-Wonne. Als Gast wirkt hier, wie bei 2 weiteren Stücken, als zweiter Gitarrist Jimmy Vivino mit. Super beispielsweise auch der gut nach vorn gehende, von fulminanten, brennenden Gitarrenläufen durchzogene Shuffle "Up your sleeve", das etwas funky angehauchte (tolles Drumming), mit meisterhaften Gitarrenlinien versehene "Movin' on", oder die hinreissend melodische, schön flockige, etwas rootsig in Szene gesetzte Ballade "So strong". Bei dem 7-minütigen, ungemein inspirierten, Slow-Blues "Little bird" ziegt Cummings dann schließkich seine ganze, uneingeschränkte Gitarren-Brillanz. Unglaublich starkes, virtuoses Gitarrenspiel, sehr locker zelebriert und doch voller Würze, dominiert diese herausragende Nummer, begleitet von großartigen Piano-Klängen. Was der Meister hier an den 6 Saiten aufzieht, ist phänomenal. Keine Frage, Albert Cummings ist mit dieser "L.A.-Clique" ein super Album gelungen. Allerbester Gitarren-Blues, -Bluesrock und -Roots-Blues auf höchstem Level. Rock on, Albert!

Das komplette Tracklisting:

1. No Doubt - 4.35
2. I Found You - 4.27
3. Up Your Sleeve - 4.27
4. Movin' On - 4.47
5. So Strong - 5.01
6. Finally In Love - 3.51
7. Make Up Your Mind - 4.17
8. Little Bird - 7.04
9. Meatlocker - 3.42
10. I'm In Love With You - 3.43
11. Old Dog - 3.23
12. Stay Away From My Sister - 2.39

Art-Nr.: 8918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No doubt
I found you
Up your sleeve
Movin' on
So strong
Little bird
Old dog

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Cummings, Albert - working man [2006]
Zündende, variable und satte Gitarrenläufe überall, ein toller Sänger, großartiges Songmaterial - mit "Working Blues" etabliert sich der sympathische, in Williamston/MA geborene, jetzt im U.S.Bundesstaat New England lebende Gitarrenvirtuose Albert Cummings endgültig in der ersten Riege der Bluesrock-Gitarrenzauberer - und das sicher nicht auf den hinteren Plätzen! Tolles Teil! Sehr oft, und sicher nicht ganz zu unrecht, mit dem großen Stevie Ray Vaughan verglichen, gelingt Cummings in Trio-Besetzung mit den beiden fantastischen Mitstreitern Dave Smith am Bass und Steve Potts am Schlagzeug ein herrliches, genauso geradliniges, wie abwechslungsreiches, kraftvolles, knackiges Bluesrock-Album, sowohl mit klassischen Retro(rock)-Anlagen, als auch mit dezenten, aber überaus angenehmen Roots-, zuweilen gar Countryrock-Bezügen. Das kommt nicht von ungefähr, denn Cummings erlernte bereits im jungen Alter von 12 Jahren das Banjospielen und sah seine Zukunft zunächst im Bluegrass-Metier. Im weiteren Verlauf seiner Jugend entdeckte er für sich jedoch die Musik eines gewissen Stevie Ray Vaughan, die ihn dermaßen packte, daß er fortan beschloß das Banjo in die elektrische Gitarre einzutauschen. Er lernte schnell, sein Gitarrenspiel entwickelte mehr und mehr eine Qualität die seinem großen Vorbild in nichts nachstand. Seine erste Band "Swamp Yankee" machte sich in den Neunzigern einen guten Namen im "Northeast Blues Circuit" und im Jahre 1999, für ihn ging ein Traum in Erfüllung, nahm er sogar ein viel beachtetes Album mit Stevie Ray's "Double Trouble" als Backing Band auf! Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt liegt sein aktuelles Werk im CD-Spieler, und wir stellen fest, Cummings war nie besser als heute. Zudem sprüht seine neue, eingangs bereits erwähnte Rhythm Section nur so vor Spielfreude und Groove-Feeling, sodaß sich die alten "Double Trouble"-Jungs schon mal ehrfürchtig verbeugen dürften. Aufgenommen wurde das Album in den berühnten "Ardent"-Studios von Memphis/Tennessee unter der Regie von Produzenten-Ass Jim Gaines, der der Scheibe einen großartigen, exakt auf den Punkt gebrachten, knackig satten Sound verpasste. Auch ein gewisses Southern Soul-Feeliing, das diese Studios versprühen, ist durchaus spürbar. Die Songs bestechen durch erstklassige Strukturen und klasse Melodien, was allerdings den spiel- und improvisationsfreudigen, ausgedehnten Gitarrenausflügen des Meisters keinen Abbruch tut. Jeder Song steckt voller mitreißende Gitarrensoli, deren Funke sofort überspringt. Leidenschaftlich, virtuos, gefühlvoll, fett rockend, abwechslungsreich, filigran, kraftvoll - er hat alles drauf! Hat richtig Feuer! Das Album startet mit einer fantastischen, herrlich schwülen, drückenden, voller unterschwelligem Roots- und Countryflair steckenden, vor allen Dingen aber ordentlich groovenden, rhythmischen Bluesrock-Version von Merle Haggard's Country-Klassiker "Workin' Man Blues"! Tolle, leicht funkige Riffs und zwei ausgedehnte, ordentlich kochende und immens fingerfertig vorgetragene Gitarrensoli (letzteres mit klasse Wah Wah-Effekten) in bester Stevie Ray Vaughan-Maier sorgen für mächtig Dampf! Brillant! Dies ist jedoch die einzige Coverversion des Albums. Es folgen ausschließlich Eigenkompositionen von Cummings - doch die haben es nicht minder in sich. So beispielsweise der grandiose, riffige, "Texas Style"-rockin' Boogie-Blues "Say you love me" mit seiner tollen Melodie und den abermals sehr variablen, "fleischig" fetten Gitarrenläufen, die uns, mal lang gezogen, dann wieder überaus schnell gespielt, auf ganzer Linie begeistern. Der Bursche weiß, was er seinem "Brett" abverlangen kann. Das ist nicht wenig, doch Cummings kitzelt alles heraus! Starke Gesangsleistung obendrauf! Das folgende "I feel good" ist ein klasse, knackiger, nie überladener, straighter Midtempo-Bluesrocker mit einem dezenten Southern-Anstrich der Marke "Kentucky Headhunters going Blues", trockenes, dreckiges Gitarrensolo inklusive (die Finger des Meisters fliegen nur so über die Saiten)! Mit tollen Basslines und starken, würzigen Gitarrenläufen ausgestattet, begegnet uns im Anschluß daran der seelige Funk-Groove-Bluesrocker "Girls to shame", der sich im Verlauf der Zeit zu einem klassischen, herrlich nach vorne gehenden Boogie entwickelt, vollgepackt mit glühenden Soli! Nach dem wunderbaren Slow-Blues "Let me be" (in Cummings' filigranen und kraftvollen, sehr virtuosen Gitarrenläufen steckt ebenso viel Emotion, wie in seinem großartigen Gesang), folgt mit dem traumhaften, bluesigen, recht locker, aber überaus knackig und sehr melodisch in Szene gesetzten "Feeling end" gar eine "Hammer"-Nummer, die mit ihrem klassischen Retro-Flair sehr an die frühen Bad Company erinnert. Entwickelt einen prima Drive voller satter Riffs! Zudem erinnert Cummings' Art zu singen hier sehr an den famosen Paul Rodgers! Bärenstark! Wie auch der abgehende, swingende Roadhouse Blues-Boogie "Party right here" (da läßt gar Hank Williams jr. grüßen), das mächtig grovende, funkige, mit großartigen Wah Wah-Klängen versehene "I'm free", das entspannte "First day", der massive, schwerblütige, kochende, von elektrisierenden Starkstrom-Gitarren durchzogene, die pure Energie freisetzende Bluesrocker "Rumors", bis hin zu der traumhaft melodischen, von einem gewissen Americana-Feeling durchsetzten, wundervollen Ballade "Last dance", bei der er wie der männliche Gegenpart zu Bonnie Raitt in ihren besten Zeiten klingt! Die Gitarren- und Bluesrock-Freunde von den Buddaheads bis Stevie Ray Vaughan, von Scott Holt bis Mark Selby, von Walter Trout bis Chris Duarte, von Albert King bis Bonnie Raitt, usw., usw. werden an "Working man" ihre helle Freude haben! "Another blues guitar virtuoso" vom Allerfeinsten!

Art-Nr.: 4365
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Workin' man blues
Say you love me
Feeling end
Rumors

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Curfman, Shannon - what you're getting into [2010]
Viele Bluesrock- und Gitarrenfreunde werden sich erinnern: "Loud Guitars, Big Suspicions" heisst das sensationelle Debut, mit der sich 1999 die damals erst 14-jährige Gitarristin, Sängerin und Songwriterin Shannon Curfman in die Blues-, Roots-, und Gitarrenrock-Szene katapultierte. Die ganze Welt feierte die aus Fargo, North Dakota stammende Teenagerin, wie den aus dem gleichen Ort kommenden Jonny Lang, als das neue weibliche Wunderkind des Bluesrocks. Heute, elf Jahre später, Curfman wird in 5 Monaten 25, legt sie ihr neues Album "What you're getting into" vor - und wieder wird sie von der Musikpresse und den Fans gleichermassen bejubelt. "Smokin' hot", "Phenomenal all the way through", "Barn burnin' blistering Blues'n Twang" oder "This young lady can rock the blues with her vocals and guitar work, and is second to none", sind nur einige der unzähligen anerkennenden Zitate über Shannon und ihr neues Album. Absolut nachvollziehbar, denn Shannon ist in der Tat eine erneute Meisterleistung gelungen. Was wir hören, ist erstklassig in Szene gesetzter, fetter, dampfender Blues-based Rock und. Rockin' Blues mit klassischen Wurzeln, aber ungemein zeitgemäss und durchaus modern umgesetzt. Fleischige, laute Gitarrenriffs, glühende, furiose Soli und großartige Grooves bestimmen das Geschehen. Da ist richtig Feuer im Gebälk! Shannon Curfman ist gereift, als Persönlichkeit, wie auch als Gitarristin (immer wieder streut sie vorzügliche, raue, majestätische, handwerklich überaus bemerkenswerte Soli ein) und als Sängerin (ihre, voller Intensität steckende, kraftvolle "Röhre" ist wie gemacht für den Blues und den Rock), doch ihre jugendliche Leidenschaft ist geblieben. Ihre Einflüsse reichen von Robert Johnson, Jimi Hendrix, Buddy Guy, Stevie Ray Vaughan, Bonnie Raitt, Sheryl Crow und Led Zeppelin, bis hin zur jungen Bluesrock-Generation der Marke Joe Bonamassa & Co.. Und genau jener, zur Zeit (völlig zu Recht) gewaltig abgefeierte Bluesrock-Held Joe Bonamassa ließ es sich nicht nehmen, die junge Dame bei deren großartiger, druckvoller Coverversion von Eric Clapton's "The core", sowohl gesanglich im Duett, als auch gitarrentechnisch (brillantes, wieselflinkes, furioses Solo) zu unterstützen. Starke Sache! Neben zwei weiteren Coverversionen, einer tierischen Fassung von Peter Green's "Oh well", das sie voller Inbrunst vorträgt und mit rauen Gitarrenritten würzt, sowie Brian May's (Queen) "Dragon attack", aus dem sie einen drückenden Gitarren-Bluesrocker macht, hat Curfmann alle weiteren Nummern zusammen mit diversen Co-Autoren selbst komponiert. Das Songmaterial besticht durch Kompaktheit, straighte, direkte Riffs, mächtige Gitarrenwände und viel Power. Die immer wieder eingestreuten Soli sind einfach klasse und zeigen das ganze Talent dieses "female guitarslingers". Klasse auch das teils hervorragende, viel Dampf produzierende Slide-Gitarrenspiel. Los geht's mit dem starken, kochenden, lauten und straighten Bluesrock-Kracher "What you're getting into", der eingepackt ist in massive, fette E-Gitarren-Riffs und glühende Slides. Das kernige Solo im Break bedeutet pures Gitarrenfeuer. Bleibt, wie das gesamte Songmaterial, prima hängen. Eine grollende Hammond Orgel im Hintergrund, effektvoll eingesetzte E-Gitarren, ein funky groovender, swampiger Southern-fueled Rhythmus, in der Mitte ein fettes, heisses E-Gitarren-Solo, viel Biss, erstklassiger, intensiver Gesang - das sind die Zutaten des anschliessenden, mit viel Schärfe gewürzten, brodelnden Blues-/Groove-Rockers "Free your mind" - und so folgt eine klasse Nummer der nächsten. Beste Beispiele: Das fetzig rockende "All I have" mit seinem melodischen Refrain, das die Swamps des Südens mit der schwüler Slide-Gitarre ordentlich aufwühlende "Heaven is in your mind" , das einerseits lockere, andererseits sehr intensive, rhythmische, wieder ein wenig Southern-Esprit verbreitende "Curios", oder der das Album abschliessende Volldampf-Bluesrocker "Strange"! "Loud Guitars, Big Suspicions" war gestern, "What you're getting into" ist heute - und wieder ist das Ergebnis "top-shelf"! Gratulation an Shannon Curfman zu diesem tollen Album! "That girl keeps rockin' the Blues"... - Yeah!

Das komplette Tracklisting:

1 What You're Getting Into - 3:25   
2 Free Your Mind - 3:04   
3 The Core - 6:21   
4 Heaven is In Your Mind - 3:28   
5 All I Have - 3:54   
6 Curious - 3:36   
7 Oh Well - 5:10   
8 What Would Mama Say - 3:26   
9 Dragon Attack - 3:37   
10 Strange - 4:53

Art-Nr.: 6805
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you're getting into
Free your mind
The core
Heaven is in your mind
All I have
Strange

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Currington, Billy - doin' somethin' right [2005]
Zwei Jahre nach seinem vielversprechenden Debüt legt Billy Currington jetzt das Folgealbum "Doin' Somethin’ Right“ nach. In dieser Zeit ist für den
aus Rincon/Georgia stammenden, in ärmlichen und schwierigen Verhältnissen aufgewachsenen Sänger und Songwriter mit dem Körper eines Modellathleten viel passiert. Ein gut verkaufter Erst-Silberling und damit die Sicherung seines Major-Vertrages, die Wahl zu einer der attraktivsten Männer Amerikas, jede Menge Medienpräsenz, und und und...! Wer allerdings vermutete, dass Billy dadurch Gefallen am Pop-orientierten Country gefunden hätte, der wird durch die neue
Scheibe eines Besseren belehrt. Denn im Prinzip ist er der Erfolgsrezeptur seines Debuts treu geblieben: Eher traditionell ausgerichtete (New)-Countrymusik, mal etwas langsamer, mal etwas schneller, durch seinen etatmäßigen Produzenten Carson Chamberlain (u.a. auch Mark Wills) schön kräftig und "fett" daher kommend in Szene gesetzt, so dass auch Verfechter modernerer Töne damit problemlos klar kommen. Herausgekommen ist ein prima Album! Wieder ist ein recht klein gehaltener, dafür aber um so exklusiverer Musikerkreis (Eddie Bayers, Glenn Worf, Brent Mason, John D. Willis, Gary Prim, Stuart Duncan) um ihn versammelt. Beim Songwriting hat Billy sich diesmal ein wenig zurückgehalten (vier von elf Songs), beim Debüt waren es noch zehn von elf! Billy's CD startet direkt mit einem flotten, aufmunternden, gut tanzbaren Country-Fetzer aus der Feder von Brett Jones, mit einem sehr knackigem Gitarrenrhythmus, eingestreuten Fiddle-Läufen und zwei satten E-Gitarren-Soli. Ein überaus temporeicher und gelungener Beginn! Sehr Dobro-betont ist "Good Directions", eine traditionelle Nummer im Midtempobereich, wobei der bisher noch nicht so bekannte Instrumentalist Smith Curry eine Klasseleistung (sehr kräftig und klar) im Stile eines Jerry Douglas abliefert. Die erste Single, die es sofort in die Billboard-Country-Single-Charts schaffte, heißt "Must Be Doin’ Something Right" und ist eine soulige Country-bBallade, bei der so mancher Popstar blass werden würde. Klasse Steel-Begleitung, tolle Piano- und E-Gitarren-Tupfer, sowie Mandolinegezirpe sorgen dafür, dass das Countryflair zu jeder Zeit voll präsent ist. Nach diesem Muster reihen sich dann die restlichen Stücke in einer gesunden Mischung aus kräftig angerockt und balladesk aneinander, immer traditionell verwurzelt. Enthält zudem eine gelungene Neu-Einspielung des alten Kenny Rogers-Evergreens "Lucille", auch hier als feiner Country-Waltz präsentiert. Explizit erwähnenswert vielleicht noch das Brett James/Blair Daly-Stück "Little Bit Lonely", das mit seinem dezenten Reggae-Touch für sonnige Gute-Laune-Atmosphäre sorgt: Stark hierbei das Electric-Solo vom Gitarren-Ass Brent Mason! Klasse auch die energiegeladene Uptemponummer "She Knows What To Do With Saturday Night", ein turbolenter Countryfeger in dezenter Southern-/-Honkytonk-Prägung, gemixt mit dem Rock’N’Roll-Flair des Chuck-Berry-Klassikers "C’est La Vie". Herrlich hier das Honkytonk-Piano von Gary Prim, sowie die Meisterleistungen von Mason an der E-Gitarre und die kreischigen Lap Steel-Einlagen von Paul Franklin! Billy Currington's angenehme Baritone Stimme wirkt insgesamt noch ein wenig kräftiger und noch sauberer als bei seinem Debüt! Alles in Allem dürfte sein "Doin’ Somethin’ Right" erneut ein Selbstläufer werden. Das bebilderte Booklet enthält alle Texte und erfreut sicher auch so manchen weiblichen Fan! Prima Stoff für Anhänger von Trace Adkins, Alan Jackson, Brad Paisley, Blake Shelton, Buddy Jewell & Co. "Doin' somethin' right"... - klar Billy, hast alles richtig gemacht! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3607
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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