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Drive-By Truckers - the dirty south [2004]
Ist denn diese Band nicht zu stoppen? Unbeirrt gehen sie ihren Weg und legen mit "The dirty south" (welch ein passender Titel) einen neuen Meilenstein ihrer Karriere vor. Völlig zu Recht ist die Truppe aus Athens/Georgia, die im übrigen in Bassistin Shonna Tucker ein neues Mitglied in ihren Reihen hat, sowohl bei Kritikern und Fans in aller Munde. Und sie werden immer besser! Mit drei Gitarristen an der Front begeben sie sich auf eine raue dreckige, rotzige und deftige Reise durch den "dreckigen Süden", wobei die Songs insgesamt etwas eingängiger und melodischer wirken, als beim Vorgänger, ohne dabei auch nur annähernd an Power, Energie und ursprünglicher Ungezähmtheit zu verlieren. Wir hören vielschichtige, fette und röhrende Gitarren überall. Das ist mal ungehobelt laut, zuweilen geht mächtig die Post ab, dann wird's herrlich locker und flockig, auch die ein oder andere Ballade, sogar mal akustisch gehalten, fehlt nicht, aber immer ist's ungemein dreckig und roh! Ehrlicher, rauer, kratzender, voller fetter Gitarren steckender, jammiger Rootsrock, Southern Rock, southern-fueled Rootsrock, Roots-flavored Southern Rock... - wie immer man es bezeichnen mag, wie ihn nur die Drive-By Trucker spielen! Unverkennbar! Nicht nur musiklalisch ist der Süden erneut das Thema, auch textlich beleuchtet man wieder äußerst bissig die Probleme des "dirty south"! Erstmalig aufgenommen in den legendären Muscle Shoals Studios von Alabama, produziert von David Barbe (sehr bekannt und geschätzt im Widespread Panic-Umfeld) versprühen sie auf über 70 Minuten Länge (14 Songs) unbeschwerte Spielfreude. Das beginnt mit dem durchaus an klassischen Genre-Traditionen angelehnten, sehr atrken, dreckigen Southernrocker "Where the devil don't stay", mit seinen herrlich satten, rauen und interessanten Riffs, seiner fetten Slide und der tollen Gitarrenschlacht mit mehreren Leads am Ende, geht weiter mit der großartigen, mit einem gewissen Jam-Flair ausgestatteten Southern-/Roots-Ballade "Tornadoes", voller roher, rootsiger Gitarren, über den lockeren, gut abgehenden, auf einem breit angelegten, transparenten Gitarrensound basierenden southern-flavored Rootsrocker "The day John Henry died", das ebenso gefällige, melodische, wie dreckige, würzige "Carl Perkins' cadillac" mit seinem starken Gitarrensolo, das charmant rumpelnde, rootsige, wieder mit fetten Gitarren angereicherte "The boys from Alabama", das Neil Young-/Crazy Horse-like "The Buford stick", die akustische Ballade "Cottonseed", den puren, ultra dreckigen, mit sich die Saiten schier zerreißenden, quietschenden Gitarrenläufen vollgepackten Southernrocker "Lookout mountain", bis das Album schließlich mit dem wunderbaren, melodischen, ungemein frisch wirkenden, lässigen Retro-Countryrocker "Goddamn lonely love" schließt. Natürlich sind in diesem Songüberblick nicht alle Tracks erwähnt, was den Rest nicht minder stark erscheinen lassen soll. "The dirty south" ist vielleicht mehr als "Decoration day", als der legitime Nachfolger zur "Southern Rock Opera" zu betrachten. Eine sehr starke Leistung, die die Drive-By Truckers in der Szene noch mehr etablieren dürfte. Imposant, wie sie ihre Linie durchziehen! Ungeschliffene, dreckige, raue, mit 3 klasse E-Gitarren vollgepackte Southern-/Roots-Mucke der Truppe um Patterson Hood, Mike Cooley, Jason Isbell & Co., die am besten kommt, wenn man den Lautstärkeregler schon mal ein bischen weiter aufdreht. Klasse Stoff! Kommt, wie üblich, im schönen Digipack mit einem sämtliche Texte enthaltenden, dicken Booklet!

Art-Nr.: 2704
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,50

In folgende Titel können Sie reinhören:
Where the devil don't stay
Tornadoes
Carl Perkins' cadillac
The boys from Alabama
Lookout mountain

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Drive-By Truckers - the fine print [2009]
Untertitel: "A collection of oddities and rarities 2003 - 2006"

Das zweite neue Werk (nach dem "Live from Austin"-Teil) der Drive-By Truckers innerhalb weniger Wochen! Eine exquisite Auswahl bislang unveröffentlichter Stücke aus der großen "Schatzkammer" der "Truckers", die glücklicherweise endlich der Öffentlichkeit zugänglich werden. Darunter sind wahre Perlen, die jedem bisherigen eh schon fantastischen Album dieser Truppe mit ihrer Präsenz noch mehr Glanz verliehen hätten. Die Songs wurden ausschließlich in den Jahren zwischen 2003 und 2006 eingespielt, also noch mit Jason Isbell an der dritten Gitarre. Sehr rootsiges Material! Herrlich beispielsweise der von wunderbaren Steelguitar-Linien John Neff's begleitete Alternate Country-Rocker "George Jones talkin' cell phone blues" oder das von Warren Zevon geschriebene "Play it all night long", das voller Southern Rock-Flair rau und ruppig rockt, und damit auch aus der "Southern Rock Opera"-Zeit hätte stammen können. War ursprünglich aber mal für das "Dirty South"-Album vorgesehen. "A fine print" enthält zudem eine baumstarke Coverversion von Tom Petty's "Rebels" und auch Bob Dylan's "Like a rolling stone" verleihen die rive-By Truckers mit ihrem unverwechselbaren, ganz eigenen Stil ein ganz besonderes, neues Outfit! Irre, was diese Truppe noch für fantastisches Songmaterial in ihren Archiven liegen hat.

Das komplette Tracklisting:

1 George Jones Talkin' Cell Phone Blues - 4:07   
2 Rebels - 4:53   
3 Uncle Frank [Alternate Take] - 5:21   
4 Tva - 6:56   
5 Goode's Field Road [Alternate Take] - 4:15   
6 The Great Car Dealer War - 5:37   
7 Mama Bake a Pie (Daddy Kill a Chicken) - 3:19   
8 When the Well Runs Dry - 4:09   
9 Mrs. Claus' Kimono - 4:25   
10 Play It All Night Long - 5:10   
11 Little Pony and the Great Big Horse - 3:37   
12 Like a Rolling Stone - 6:01

Art-Nr.: 6552
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
George Jones talkin' cell phone blues
Rebels
TVA
The great car dealer war
When the well runs dry
Play it all night long

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Drive-By Truckers - the new ok [2020]
Zweites Album in diesem Jahr der hoch geschätzten, großartigen Neo Southern Rock-/Rootsrock-Band aus Athens/Georgia - ein richtig starkes, neues Output, entstanden vorwiegend durch die Unwegbarkeiten der Corona-Pandemie. Nach der Veröfffentlichung von "The unraveling" Ende Januar 2020, stand eigentlich ausgiebiges Touring auf der Agenda der Dive-By Truckers, doch es kam bekanntlich alles anders. Die Welt veränderte sich und in Amerika gab es darüber hinaus jede Menge politische Unruhe, was nicht nur DBT-Gründer Patterson Hood umtieb und antrieb, seine Gedanken in der Musik seiner Band unterzubringen. "The New OK", der Titel des neuen Werkes, sei eine Phrase, die Hood im Bezug auf das globale Geschehen in den letzten Monaten immer wieder aufmunternd von sich gegeben habe, sagt er. Ein Satz, der bestens als Titel dieses Album geeignet ist, denn es ist ein absolut logischer Nachfolger zu dem textlich ebenfalls schon sehr kritisch orientierten Vorgängerwerk, bestehend aus vorzüglichen, übrig gebliebenen Songs, die noch aus den "The unraveling"-Sessions stammen und einigen euen Kompositionen, bzw. erstmalig aufgenommenen Songs, die Hood bereits vor einigen Jahren geschrieben hat. So besteht das Album aus textlich durchaus provokativen, kritischen Songs, die den vergangenen "endless summer of protests, riots, political shenanigans, and pandemic horrors", wie es Hood ausdrückt, zum Thema haben. Das Resultat des Werkes sei der Versuch mit diesen relevanten Songs dazu beizutragen, die Dunkelheit dieses Jahres mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Einklang zu bringen, betont er. Musikalisch geht es dort weiter, wo "The unraveling" aufhörte. Wir hören vor allem den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, aber auch viele soulig inspirierte Momente und jammige Neigungen. Die Tracks sind klasse strukturiert, offenbaren aber mit ihrer Live-Attitüde auch den "free spirit" der Band. Beste Beispiele für das exzellente Songmaterial sind etwa der raue, dreckige, durchaus jammige und mit dem typischen DBT-Southernflair ausgestattete, dynamische, lässige, bei aller Ruppigkeit prächtig hängen bleibende, von starken Gitarren-Licks bestimmte Rootsrocker "The New OK", das mit tollen Orgel- und Gitarrenlinien durchzogene, ebenfalls mit einer klasse Melodie vorgetragene, soulig inspirierte, erdige "Tough to let go" (schöne, im Verlauf der Nummer einsetzende Bläser-Fills), der ungemein kraftvolle, rau, straight und treibend nach vorn rockende Kracher "The unraveling", das "eigentliche" Titelstück des Vorgänger-Albums (prima Gitarrensolo gegen Ende), das abermals schön soulig groovende, von feinem E-Piano begleitete "Sarah's flame", das bluesig soulige, mit sehr angenehm integrierten, markanten Bläsern garnierte "Sea island lonely", der herrlich flockig, flott und locker dahingleitende, mit schönen Gitarrenlinien verzierte, zuweilen gar etwas "schwebende", psychedelisch angehauchte Roots-/Jamrocker "Watching the orange clouds", wie auch die abschließende, furiose Coverversion des Ramones-Krachers "The KKK took my baby away". "The New OK" ist ein weiteres, genauso außergewöhnliches wie großartiges Kapitel in der Historie der Drive-By Truckers, das eindrucksvoll belegt, dass der kreative Kern der Band noch sehr lebendig ist. Produziert hat im übrigen erneut ihr alter Wegbegleiter David Barbe. Eine absolut vorügliche Vorstellung der Drive-By Truckers.

Das komplette Tracklisting:

1. The New OK - 4:25
2. Tough To Let Go - 4:49
3. The Unraveling - 2:43
4. The Perilous Night - 4:36
5. Sarah's Flame - 3:31
6. Sea Island Lonely - 4:20
7. The Distance - 4:05
8. Watching The Orange Clouds - 5:15
9. The KKK Took My Baby Away - 2:31

Art-Nr.: 10228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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The New OK
Tough to let go
The unraveling
Sarah's flame
Sea island lonely
Watching the orange clouds

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Drive-By Truckers - the unraveling [2020]
Nach 3 1/2 Jahren endlich ein neues Album. Die so überaus hoch geschätzte Neo Southern Rock-/Rootsrock-Truppe aus Athens/Georgia beeindruckt mit einem weiteren, herausragenden Werk, textlich sehr kritisch und hochgradig beeinflußt von den Turbulenzen im heutigen Amerika und der heutigen Welt. Musikalisch hören wir den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der Band um die beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, wobei es zumeist sehr dynamisch, dreckig und lebendig zugeht, unterbrochen von dem ein oder anderen, ruhigeren Moment. Einerseits sind die Tracks, trotz aller Rauheit, sehr gut strukturiert, andererseits verliert sich die Band auch mal in lärmigen Jammings. Das past prächtig zusammen. Einer der Höhepunkte des Werkes ist das anklagende, psychedelisch und düster wirkende, über 8 1/2 Minuten lange "Awaiting resurrection", mit "gebrechlichem" Gesang von Patterson Hood, toller Lead Gitarre (klasse Solo) und wunderbar integrierten Orgel- und Piano-Einsätzen. Aber auch Songs wie beispielsweise das rau und laut rockende "Armageddon's back in town", das trockene, staubige, mit schönen akustischen und elektrischen Gitarren, sowie Klavier und Orgel inszenierte, energetische "Thoughts and prayers", das etwas ruhigere, textlich sehr kritische, gar an die Singer-/Songwriter-Kunst eines Neil Young erinnernde "21st century USA", sowie das mit rau lärmenden (Slide)Gitarren instrumentierte "Heroin again" sind "großes Drive-By Truckers-Kino". "The unraveling" ist bereits das 12. Studioalbum der Drive-By Truckers - und sie machen unverdrossen damit weiter, einfach großartige, außergewöhnliche Alben zu veröffentlichen. Ganz klar ihr nächstes Glanzstück! Produziert hat übrigens mal wieder ihr alter Bekannter David Barbe.

Das komplette Tracklisting:

1. Rosemary with a Bible and a Gun - 3:29
2. Armageddon's Back in Town - 3:48
3. Slow Ride Argument - 3:19
4. Thoughts and Prayers - 5:21
5. 21st Century USA - 4:14
6. Heroin Again - 3:54
7. Babies in Cages - 5:33
8. Grievance Merchants - 4:08
9. Awaiting Resurrection - 8:38

Art-Nr.: 9982
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Armageddon's back in town
Slow ride argument
Thoughts and prayers
21st century usa
heroin again
Awaiting resurrection

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Drivin' N' Cryin' - live the love beautiful [2019]
34 Jahre nach ihrer Gründung in Atlanta/Georgia, 33 Jahre seit ihrem sträflich unterbewertetem Debutalbum "Scarred but smarter" und 10 Jahre nach ihrem bislang letzten, famosen Werk "Great American Bubble Factory" stellen wir begeistert fest: Drivin' N' Cryin' veröffentlichen noch immer herausragende, ja geradezu famose Alben. Ihr neues Teil "Live the love beautiful" ist schlicht und ergreifend "one hell of an album". Zeitloser, voller Power steckender, fetter American Rock'n Roll in all seinen Facetten - vom Rootsrock zum Americana und vom Blues, über den stetig spürbaren Southern Rock, bis hin zum Psychedelic Rock, alles in einem packenden, satten, und sehr transparenten, kernigen Gitarrengewand (auch Twin Guitars und wunderbare Slideguitar), dreckig, rau, retro und voller prächtiger Melodien. Drivin' N' Cryin' um ihren charismatischen Frontmann Kevn Kinney ("you can take Kinney out of the South, but you can’t take the South out of Kinney", sagte einmal ein amerikanischer Journalist über ihn - und damit hat er absolut recht) wirken nach all den Jahren noch immer völlig unverbraucht, frisch, voller Elan, ja fast stärker als je zuvor. In Quartett-Besetzung (neben Kinney mt seinem unverwechselbaren, etwas nasalen, "knarzigen" Gesang, an diversen Gitarren und Mundharmonika, sind noch sein alter Weggefährte aus der Gründungszeit, Tim Nielsen am Bass, Mandoline und Background Gesang, sowie der bärenstarke, zweite Gitarrist Laur Joamets und Drummer Dave Johnson mit an Bord, sowie einige Gäste, wie der gute alte Georgia Satellites-Recke Dan Baird, Elizabeth Cook und Aaron Lee Tasjan, der das Album auch pßroduzierte), spielen sie in ihrer typischen, unbekümmerten Art auf, als hätten sie den Moment ihres neuerlichen Outputs herbeigesehnt, wie nichts anderes in ihrem Leben. Es "platzt" regelrecht aus ihnen heraus, dieses fantastische Songmaterial - voller Seele, voller Spirit, voller Inspiration! Spuren von Gov't Mule und The Black Crowes sind wahrnehmbar, genauseo wie von Lynyrd Slynyrd, The Allman Brothers Band, den Rolling Stones, Big Head Todd And The Monsters, Big Star, den Drive-By Truckers und Tom Petty. Gerade Mr. Petty hinterlässt jede Menge Spuren in dem fantastischen Opener des Albums, "Free ain't free", einem sehr zeitkritischen, saustarlken Song über die Illusion und den Zerfall des amerikanischen Traums. Fängt zunächst etwas verhalten an, mit mahnendem, passendem Sprechgesang von Kevn Kinney, ehe ordentlich fette E-Gitarren-Riffs dazwischen preschen und eine gewaltige Kraft ausstrahlen. Zum Ende hin legt auch das Tempo richtig zu. Alles ist eingebunden in eine klasse Melodie und, trotz des rauen Grundklimas, überaus vielschichtige, sehr harmonisch ineinander greifende E-Gitarren, inklusiver toller Soli, zweier Lead-Gitarren und Slide. Ein 'Mörder"-Auftakt! Das folgende "I used to live around here" komplettiert die dynamische "Eröffnungssalve" des Albums mit einem rauen, erdigen, herrlich riffigen Rootsrock-Ambiente. Toller Groove, super Gitarren, viel Southern- und gegen Ende auch viel Sixties-/Seventies-Psychedelic-Feeling. Mit dem sehr starken "Step by step" hören wir einen weiteren, wunderbaren, southern-fueled Rootsrocker, "Spies" ist ein riffig, fett und straight nach vorn rockender, ja fast ein wenig punkiger Kracher mit einem flammenden E-Gitarren-Solo, während der famose, mit mächtig Drive und Wucht rockende Retro-"Hammer" "If I'm not there I'll be here" mit einem tollen "Space"-Feeling, psychedelischem Flair, einer wunderbaren Melodie und "rattenscharfem" Gitarrensolo aus den Lautsprechern fegt. Baumstark auch Kinney's emotionales Tribut an den legendären Small Faces-/Faces-Keyboarder "Ian McLagan" (mit Dan Baird), das die Band in einem durchaus kraftvollen, wunderschönen, semi-akustischen Gewand präsentiert, unterbrochen im Mittelteil von einem glühenden Electric Slideguitar-Solo. So briliiert die Band Song für Song in höchster Qualität, inklusive der herrlich melodischen, von großartigen Acoustic Gitarren, Mandoline, und feinsten E-Gitarren-Fills (plus Solo) verzierten, das Album abschließenden Americana-Ballade "Sometimes I wish I didn't care". Das komplette Werk ist sowohl musikalisch, als auch textlich, so bunt, so kontrastreich, so frisch und authentisch, dass es eine wahre Wonne ist. Einfach "geil" zu wissen, dass Drivin' N' Cryin' "are still around, still vital and still willing to rock and roll". Das Feuer in dieser Band brennt noch immer lichterloh! Keine Frage, "Live the love beautiful" begeistert auf ganzer Linie! "Long live Drivin' N' Cryin'"!

Das komplette Tracklisting:

1. Free Aint Free - 5:04
2. I Used to Live Around Here - 3:53
3. What's Wrong with Being Happy - 3:59
4. Step by Step - 4:06
5. Spies - 3:06
6. Live the Love Beautiful - 4:14
7. If I'm Not There I'll Be Here - 4:40
8. Someday - 4:39
9. Ian Mclagan - 3:33
10. Over and Over - 3:04
11. Sometimes I Wish I Didn't Care - 3:39

Art-Nr.: 9880
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Free ain't free
I used to live around here
Step by step
Spies
If I'm not there I'll be here
Ian McLagan
Sometimes I wish I didn't care

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Drivin' N' Cryin' - songs about cars, space, and the ramones ~ ep [2012]
"A six song juggernaut of blistering guitars". Yeah! Nach "Songs from the laundromat" kommt nun die zweite von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney innerhalb von 12 Monaten veröffentlichen wird. Die saustarke, rund 17 1/2-minütige, von "underground hero" Paul Ebersold erstklassig produzierte EP ist eine Hommage an die frühen Punk-Einflüsse von Drivin' N' Cryin'. Was die Band abliefert ist erstklassiger, furioser, satter, von fetten Gitarren dominierter, rootsiger, punkig riffiger, southern-rooted Power Rock'n Roll ohne Kompromisse. Da bleibt kaum Zeit zum Lufzholen und dennoch bestechen die Songs mit großartiger Melodik. 5 Mal geben die Jungs Vollgas, ehe die EP mit dem prächtigen, von grandiosen, transparenten Gitarren und einem herrlichen Retro Sixties Psychedelic-/Surf-Sound bestimmten Instrumental "Space eyes" endet. Diese zweite EP ist genauso ein "Kracher" wie die erste. Drivin' N' Cryin' sind in Bestform! Kommt erneut im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach baumstark.

Das komplette Tracklisting:

1. Hot Wheels - 2:44
2. Acceleration - 3:18
3. Johnny Rides Shotgun - 3:32
4. Moonshot - 2:46
5. Out Here In the Middle of Nowhere - 2:06
6. Space Eyes - 3:01

Art-Nr.: 7936
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hot wheels
Acceleration
Johnny rides shotgun
Space eyes

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Drivin' N' Cryin' - songs from the laundromat ~ ep [2012]
Die erste von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney in den kommenden 12 Monaten veröffentlichen wird. Es ist ein saustarkes Teil! Zwar bekommt der geneigte Fan prinzipiell nur 4 komplette Stücke zu hören (Nr. 5, "Baloney" ist nur ein 30-sekündiger "Songschnipsel"), aber die haben es in sich. Die Band schliesst damit nahtlos an den überragenden Album-Vorgänger"Great American bubble factory" aus dem Jahre 2009 an. Gehen wir die Stücke mal kurz durch: Es geht los mit powerndem, fetten, packendem Southern-rooted Guitar-Rock. "Dirty" heisst dieser Hammer-Opener, und er macht seinem Titel alle Ehre. Ein dreckiger Boogie mit einem deftigen, flammenden Gitarren-Solo. Weiter geht's mit dem bluesigen, schwer groocenden, rauen, aber dennoch überaus melodisch in Szene gesetzten und damit prächtig hängen bleibenden "Ain't waitin' on tomorrow", das sicher auch die Herzen vieler Gov't Mule-Fans höher schlagen lässt. Herrlich dann der lockere, dennoch knackige, von transparenten "Jangle-Gitarren" dominierte Rootsrocker "REM", einem großartigen, von éinem leichten Retro Psychedelic-Feeling durchzogenen Tribute an die gleichnamige Band um Michael Stibe. Zu guter letzt gibt's noch den hinreissend melodischen, erneut recht flockig dargebotenen, von tollen Gitarren durchzogenen Roots-/Countryrocker "Clean up". Wie gesagt, eine Nummer ist stärker als die andere. Drivin' N' Cryin', das zeigt diese erste EP in beeindruckender Form, stehen weiterhin voll im Saft! Und wie! Kommt in einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach grandios.

Einiges zu der Veröffentlichung im Original-Wortlaut:

The first new Drivin N Cryin release since 2009! Songs From The Laundromat will be the first of four EPs to be created and released over a 12 month period. Each EP will showcase a different facet of Drivin N Cryin's persona - rock, punk, country and... ?!

The first in a series of EPs that replace a new album from the veteran Atlanta quartet,Songs From the Laundromat presents a quick survey of Drivin’ N’ Cryin’s strengths. The five-track collection opens with a pair of industrial strength heavy rockers – while the blue-collar slam of “Ain’t Waitin’ On Tomorrow” delivers the goods like a UPS driver with unerring aim for the porch, “Dirty” falters slightly on its (clearly satirical) sex-you-up lyrics and exaggerated vocals, though not its raw boogie.
Then the band enters jangleland with “REM,” a perfect tribute to the band’s statemates, and sails home with the lovely country rock of “Clean Up,” written by Amsterdam’s Tim Knol. (The other track, the puzzling “Baloney,” is a 30-second belch of noise.) Songs From the Laundromat delineates D’n'C’s vision better than any press release.

Das komplette Tracklisting:

1. Dirty - 3:28
2. Ain't Waitin' on Tomorrow - 3:33
3. REM - 4:10
4. Baloney - :32
5. Clean Up - 3:07

Art-Nr.: 7827
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty
Ain't waitin' on tomorrow
REM
Clean up

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Drivin' N' Cryin' - songs from the psychedelic time clock ~ ep [2013]
Nach "Songs from the laundromat" und "Songs about cars, space, and the Ramones" kommt nun die dritte von 4 EPs, die die großartige Roots-/Rock-/Jamrock-/Southern Rock-Truppe um Kevn Kinney innerhalb von 12 Monaten veröffentlicht. Die ersten beiden waren klasse und auch die dritte ist ein grandioses Teil. Die Wandlungsfähigkeit und die Verschmelzung verschiedenster Stilrichtungen beherrscht diese Truppe wie kaum eine andere - und doch klingt es immer deutlich nach Drivin' N' Cryin'. Thema ist diesmal, der Titel verrät es schon, die Neigung der Band zu den psychedelischen Klängen der späten Sixties- und frühen Seventies-Ära. Wir hören herrlich schwebende und fluoreszierende Retro-Klänge (beim saustarken "Metamorphcycle" beispielsweise werden Erinnerungen an die legendären Iron Butterfly wach), spüren ein überaus authentisches Hippie-Flair, doch die für die Band typischen, erdigen Riffs, ihre Gabe für großartige Melodik, ihre Southern- und Rootsrock-Wurzeln schimmern ebenfalls permanent durch. Eine tolle Kombination! Das Songmaterial ist ohne jede Ausnahme 1 A! Drivin' N' Cryin' halten ihr hohes Niveau und präsentieren sich weiterhin in blendender Verfassung. Kommt erneut im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das ist absolut zu vernachlässigen, denn der Inhalt ist einfach baumstark.

Das komplette Tracklisting:

1. The Little Record Store Just Around the Corner - 2:35
2. Metamorphcycle - 4:12
3. Upside Down Round and Round - 4:44
4. Sometimes the Rain (Is Just the Rain) - 4:51
5. In the Sound Room - 3:08
6. The Psychedelic Time Clock - 2:25

Art-Nr.: 8156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The little record store just around the corner
Metamorphcycle
Upside down round and round
Sometimes the rain (is just the rain)

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Drugstore Gypsies, The - easy access [2019]
Noch eine klasse Band, die locker mit den Wegbereitern der jungen Southern Rock-Bewegung mithalten kann: The Drugstore Gypsies aus Texas! Dieses hoch talentierte Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) begeisterte uns schon mit seinem 2017er Debut auf ganzer Linie und legt nun mit "Easy access" fulminant nach. Fetter, kraftvoller, mal geradlinig harter, dann wunderbar melodischer, balladesker Rock/Southern Rock, vereinzelt durchsetzt mit den Roots ihrer Heimat, wie staubigem Red Dirt und auch mal einem Hauch von Blues und Countryrock. Die vereinzelten Bläsersätze, die noch beim ersten Album zu hören waren, sind verschwunden. Hier dominieren ausschließlich die E-Gitarren. Getrieben von diesen kernigen E-Gitarren, ensteht ein druckvoller, satter, straighter,vollmundiger Sound ohne aufgesetzte Schnörkel. Das Album startet mit dem kraftvollen, ja durchaus harten, mit wuchtigen Gitarrenriffs und zwirbelnder, "brennender" Lead Gitarre durchsetzten Kracher "Never settle", der den Zuhörer gleich mal ordentlich auf Betriebstemperatur bringt. Ein furioser Auftakt, der mit dem ähnlich gestrickten "The rapture" seine unmittelbare Fortsetzung findet, einer Nummer, die auch problemlos aus dem Repertoire southernrockiger Aerosmith stammen könnte. Das anschließende, ganz wunderbare "End of the show" teigt die Band schließlich von ihrer balladeskeren Seite. Voller Gefühl, eingebettet in eine tolle Melodie und umgeben von klasse E-Gitarren und viel Southern Rock-Flair, schlängelt sich diese prächtige Nummer zielsicher in unsere Gehörgänge. Sehr stark! Noch southernrockiger kommt das hinreißende, ein gewisses Lynyrd Skynyrd-Feeling ausstrahlende, mit klimperndem Piano und satten E-Gitarren inszenierte, abermals überaus melodische "Take it from me". Ein echter "Hit", nicht nur für die geneigte Southern Rock-Fraktion. Fantastisch auch die umwerfende, geschickt zwischen Gitarren Rootsrock, texanischem Red Dirt-Rock und Southern Rock hin und her pendelnde Ballade "Left the night", sowie das "rattenscharfe", powernde, Slideguitar-getränkte "Run and hide", oder der finale, schön bluesige und gewaltig abrockende, von furiosen Gitarren (inkl. Slide und kernigen Soli) durchzogene Southern-Boogie "Right on the money". Keine Frage, die Drugstore Gypsies sorgen nicht nur in Southern Rock-Kreisen weiterhin für ordentlich Furore. Das macht richtig Laune! So kann's weitergehen, Jungs...

Das komplette Tracklisting:

1. Never Settle - 3:15
2. The Rapture - 3:56
3. End of the Show - 3:56
4. Take It from Me - 4:55
5. Let the Night - 4:08
6. Bat City - 3:20
7. Lady of the Night - 3:44
8. Comin' Around - 2:59
9. Run and Hide - 3:56
10. Right on the Money - 3:41

Art-Nr.: 9772
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Never settle
The rapture
End of the show
Take it from me
Let the night
Run and hide
Right on the money

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Drugstore Gypsies, The - same [2017]
Saustarkes Debüt einer jungen, hoch talentierten Band aus Texas namens The Drugstore Gypsies. Das Quintett, bestehend aus Duke Ryan (lead vocals), Dillan Dostal (guitars, vocals), John Wilson (Hammond organ, guitar, vocals) sowie der Rhythmusfraktion Korey Davis (bass, vocals) und Rey Chapa (drums, percussion, vocals) hat sich dabei geradlinigem, äußerst kraftvollem Rock/Southern Rock verschrieben, der auf klassischen Strukturen basiert und mit den beliebten Ingredienzien ihrer Heimat wie Red Dirt, Roots, Country, Blues oder auch ein paar Americana-Tupfern verifiziert wird. Der Sound ist schöln vollmundig und druckvoll, und wird vornehmlich dominiert von kernigen Gitarren sowie bei dem ein oder anderen Song zusätzlich "erhitzt" durch eine punktgenau eingesetzte, aber nie zu dominant wirkende Horn-Section. Sehr stark wirkt der prächtig aufspielende Lead Gitarrist Dillan Dostal. der immer wieder mit rauen, dreckigen Soli, auch Slide, daherkommt. Das Songmaterial ist durchweg exzellent und besticht mit einer vorzüglichen Melodik. Die Jungs, die in letzter Zeit über 200 Gigs zusammen absolviert haben, beginnen ihr zehn Stücke umfassendes Erst-Werk mit dem Song "Drugstore Gypsy", einem ordentlich krachenden Southern Rock'n Roller über die teilweise chaotische Zustände während ihres Tourlebens. Die Band spielt sich sofort in einen regelrechten Rausch. Die Nummer kommt im Stile der Georgia Satellites/The Black Crowes (herrlich das "raunzende", brennende Slide-Intro). Die zünftigen Bläser-Fills (Travis Cielieski - trumpet, Tyler Summer- saxophone) passen wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge". Ähnliches gilt die beiden Tracks "Breakin' The Law" (erinnert ein wenig an "The Long Run" von den Eagles) und den shuffligen Midtempo-Rocker "Live The Life" (hallende Orgel, quirliges E-Gitarren-Solo in bester Lynyrd Skynyrd-Manier). Beste Beispiele für ihr euphorisches Auftreten und ihre unbändig erscheinende Energie sind Lieder wie ihre knackige Hommage an eine berühmte Whiskey-Sorte aus dem Staate Tennessee mit "Black Label Boogie"(kernige E-Gitarre, gurgelnde Hammond, deftig polternde Drums, viel Southern Rock-Feeling), der ordentlich dampfende, furios dahinschmetternde Hard Southern Rock-Ritt "Show Up Show Down" (fast wie Lemmy auf einem Südstaaten-Trip), oder das von einem, an AC/DC reminszierenden E-Gitarren-Lick getragene "Bayou Got The Best Of Me" (tolles Slide-Solo vom stark auftrumpfenden Dillan Dostal). Die für ihr noch junges Bestehen (seit 2014) bereits sehr variabel und abgeklärt wirkende Texas-Combo komplettiert ihre Vielseitigkeit mit dem bluesig-progressiven, wie auf Samtpfoten daherschleichenden "Kitty Strut Blues" (man assoziiert unweigerlich Songs wie Blackberry Smokes "The Whippoorwill") sowie Americana-/Red Dirt-umwehten Kleinoden der Marke "Runnin' To" (heulende Orgel, Tom Petty-Touch), dem melodischen Ohrwurm "Keep You Rollin' On", oder dem zurückgenommene, in musikalisch warmen Pastelltönen präsentierten Finale "Indian Summer", das besonders Duke Ryans wandlungsreichen Gesang in den Fokus rückt. Fazit: Ein tolles, vor Energie nur so strotzendes Debüt einer jungen und äußerst hungrig wirkenden texanischen Band, die sicherlich noch einiges vor hat. Anzumerken ist dabei sowohl ihr spielerisches als auch schon kompositorisches Talent (alles Eigenkreationen) mit seinem scheinbar riesigen Potenzial. Wie heißt es in einem amerikanischen Review so treffend: "...they sing about rolling your windows down and letting the good times roll. The Drugstore Gypsies is the ideal album to do just that." Wir meinen schlichtweg: Genauso ist es! Ein absolut tolles, mächtig Laune machendes, geradezu "hammermäßiges" Debut der Drugstore Gypsies! (Daniel Daus/Jürgen Thomä)

Das komplette Tracklisting:

1. Drugstore Gypsy - 3:34
2. Runnin' To - 3:31
3. Black Label Boogie - 3:12
4. Breakin' The Law - 3:26
5. Kitty Strut Blues - 4:33
6. Show Up Show Down - 3:50
7. Live The Life - 3:24
8. Bayou Got The Best of Me - 3:35
9. Keep You Rollin' On - 4:16
10. Indian Summer - 4:59

Art-Nr.: 9418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Drugstore gypsy
Runnin' to
Black label boogie
Kitty Strut Blues
Show up show down
Live the life
Indian summer

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Duarte Group, Chris - blue velocity [2007]
Unglaublich, was dieser "Hexer" aus seiner "Strat" für eine Power herauskitzelt! Die Chris Duarte Group mit enem vor Kraft, Biß, Feuer, Intensität und Dreck, aber auch vor Gefühl und Inspiration nur so strotzenden Bluesrock "Hammer"-Album, das den Gitarren-Enthusiasten schier den Atem raubt! Grandios! "Blue velocity" ist bereits das fünfte Album des aus San Antonio/Texas stammenden, mittlerweile allerdings in Atlanta/Georgia lebenden Mannes - und es ist, bei all den starken Vorgängern kaum zu glauben, der Aufbruch Duarte's in eine neue musikalische Dimension! Mit einer bärenstarken Rhythmustruppe im Rücken (Dustin Sargent am Bass und Damien Lewis an den Drums) besticht der auch in Southern Rock-Kreisen ungemein beliebte Sänger und Songwriter mit durch und durch packendem Songmaterial, das einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Okay, extrem starkes Songmaterial, klasse Sänger - die Basis für ein tolles Album ist also schon mal gegeben - doch was der Mann dazu auf seiner Gitarre veranstaltet, ist einfach der sprichwörtliche "Wahnsinn" und macht das Werk zu einer absoluten "Monster"-Scheibe! Die Saiten glühen, kochen, dampfen! Dabei setzt er eine gewaltige Energie frei, rührt mit seinen ellenlangen, ausgedehnten Soli im Dreck, spielt roh, rau, "heavy" und laut, "hobelt", kratzt und läßt sein Instrument heulen wie eine Meute angriffslustiger Wölfe. Doch niemals geht das Gefühl verloren, schon gar nicht die Transparenz! Voller Virtuosität fegt er über die Saiten, spielt quirlig, durchdacht, verliert sich zu keiner Minute in chaotischen Orgien, bleibt immer eingängig und agiert mit exorbitant hoher technischer Brillanz. Ein wahrer Meister eben, der, wie es scheint diverse Elemente solch großer Kollegen wie Stevie Ray Vaughan (mit dem wird er am meisten verglichen), Johnny Winter, Jimi Hendrix, Eric Johnson, Joe Bonamassa und Warren Haynes problemlos zu seinem ganz eigenen Stil vereint. Die vielen langen Stücke (zweimal um die 7 Minuten, einmal über 8, einmal über 9, einmal über 13 Minuten) bieten jede Menge Gelegenheit Duarte's außergewöhnliches Können in fulminanten Soli zu demonstrieren. Insgesamt dauert die Reise über 74 satte Minuten lang! Ein herrlicher, drückend dreckiger Midtempo-Groove mit starken, fast wie eine hintergründige Orgel klingenden Gitarrenlicks zieht sich durch den jede Menge Southern-Esprit versprühenden, rauen, rockigen Eröffnungs-Blues "Amy Lee" mit seinem feinen, melodischen Refrain. Gleich bei diesem ersten Stück läßt Duarte, neben seiner klasse Gesangsleistung, die "Gitarrenmuskeln" spielen: Mitreißende, kernige Soli und explosive Lead Gitarren-Exkursionen versprühen das pure Bluesrock-Feuer! Man ist gefangen und "berauscht" - und das wird sich bis zum Ende nicht mehr ändern! Flott, dynamisch, irgedwie sogar locker, dennoch "heiß" und voller Power rockt sich die Band anschließend durch den famosen, "rollenden", von leicht funkigen Riffs angetriebenen, einen tollen Texas-/Blues-/Boogie-Drive aufbauenden Knaller "Do it again", natürlich erneut ausgestattet mit diesen kochenden, wieselflinken, dreckigen Gitarrenläufen. Nach dem ebenso starken, über 7-minütigen, swingenden Shuffle-/Boogie-Bluesrocker "Hard mind" (Duarte fliegt nur so über die Saiten, lässt es mächtig glühen, verliert aber nie seine hervorragend strukturierte, prima hängen bleibende Linie), steht ein sensationell starker, zwischen Emotion und alle Dämme brechender Power hin und her schwankender, über 13-minütiger (Heavy)Bluesrock"Killer" auf dem Programm, der fast schon allein die "Kohle" für dieses Album wert ist: "Something wicked" heißt die Nummer, die sich ungemein schwergängig und massiv aus den Lautsprechern windet und unsere musikalischen Sinne unbarmherzig fesselt. Bärenstarker Gesang und ellenlange, nicht enden wollende, aus der puren Glut entspringende Gitarrenläufe rufen eine gewaltige Power ab! Nach dem Stück liegt man mit staunendem Gesicht und offenem Mund geschafft in seinem Musiksessel, doch eine Verschnaufpause gibt's nicht, der nächste Knüller wartet schon: Mit "I'll never know" (krachender Uptempo-Bluesrock, melodisch und kraftvoll) bedient sich Chris Duarte, neben dem später folgenden, southern-rockigen, riffigen "Out in the rain", der ersten von zwei Coverversionen seiner japanischen Freunde von Savoy Truffle (befinden sich beide auf deren Album "Roadhouse boogie"), die er beide mitreißend interpretiert. Ebenso packend kommt er mit dem gigantischen, "brennenden" (Heavy)Slow-Blues "Sun Prairie Blues" (eine Hommage an die californischen Sun Prairie Studios von Cotati, in denen das Album eingespielt wurde), dem straighten Rocker "Never gonna change" oder der mit einem elektrisierenden Hendrix-Flair ausgestatteten, wunderbaren, melodischen Bluesrock-Ballade "R U 4 Real?" rüber! "Intensive High-Energy Bluesrock for the 21st century, that leaves you breathless"! Es ist alles gesagt! Jetzt heißt es nur noch: Genießt diese Werk und "play it loud"!

Art-Nr.: 5129
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Amy Lee
Do it again
Something wicked
I'll never know
R U 4 real?
Out in the rain

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Duarte Group, Chris - blues in the afterburner [2011]
Chris Duarte zeigt einfach keine Schwächen! Im Gegenteil: Nur ein Jahr nach dem starken "Infinite Energy" kommt mit "Blues in the afterburner" bereits der Nachfolger - und es ist wieder eine geradezu famose Vorstellung des Gitarrenhexers und seiner Band. Zupackender, rauer, dreckiger, Energie-geladener, auf den Punkt gebrachter, dabei aber prächtig hängen bleibender, ungemein inspirierter Texas-Bluesrock voller Feuer und Leidenschaft mit schier atemberaubenden Gitarrenausflügen. Als einige der soganannten Experten den aus San Antonio stammenden, heute in Austin lebenden Texaner zu Beginn seiner Karriere in den Neunzigern als so etwas wie den neuen Stevie Ray Vaughan bezeichneten, war das zwar ein riesen Kompliment, aber auch irgendwie unfair gegenüber Duarte, genauso wie im Bezug auf den legendären Vaughan. Vaughan kann man nicht ersetzen, und das jemand, in diesem Fall Duarte, seine Lücke je schliessen könnte, ist einfach unrealistisch. Auf der anderen Seite macht Duarte keinen Hehl daraus, welche Bedeutung Stevie Ray Vaughan immer für ihn hatte. Doch auch andere große Gitarristen wie beispielsweise Jimi Hendrix und Johnny Winter beeinflussten Duarte, ebenso solche texanischen Blues-Ikonen wie Lightnin' Hopkins. Texas Alexander und Blind Lemon Jefferson. Daraus, aus all diesen Inspirationen, hat Chris Duarte sehr schnell seinen ganz eigenen Stil gefunden und sich mittlerweile als einer der ganz Großen seiner Zunft etabliert. Heute darf, ja muß man ihn in einem Atemzug mit Stevie Ray Vaughan und Johnny Winter nennen, denn Chris Duarte ist zweifelsfrei einer der wichtigsten und kompetentesten Vertreter der aktuellen Fraktion der texanischen "guitarslinger". Und wenn er seinen rauen, so ungemein authentischen, bärenstarken "loud and proud Texas Bluesrock" spielt, dann steht er Vaughan und Winter schon lange in nichts mehr nach - aber eben mit seinem eigenen Stil. Und damit sind wir bei seinem neuen Werk: "Blues in the afterburner" ist Texas-Bluesrock pur, vorgetragen mit breiter Brust, viel Herz und Seele - und vor allen Dingen mit viel Leidenschaft und musikalischer Klasse. Das da auch die nötige Portion Southern-Flair enthalten ist, versteht sich von selbst. Das Teil ist ein Werk, das die Bezeichnung "Bluesrock" auch wirklich verdient, denn hier geben sich Rock'n Roll- und Blueselemente nahezu pari die Klinke in die Hand. Was da herauskommt, ist ein knapp 64-minütiges, loderndes musikalisches Feuerwerk voller Energie und voller gnadenlos starken Gitarrenattacken. Ein paar beliebig ausgewählte Highlights: Der Opener "Another man" beispielsweise ist ein tierisch rockender und groovender, fetter Texas Blues-Shuffle mit großartigem Schlagzeugspiel und fulminanten Gitarrenritten. Rollt sinnbildlich durch den Lone Star State wie ein unaufhaltsam an Fahrt gewinnender, nicht mehr zu stoppender "Blues-Train". Oder der grandiose "Bottle Blues": Ein kraftvoller, treibender Midtempo-Blues, der trotz seiner schwer rockenden Rhythmik eine gewisse Lockerheit aufweist. Intensiver Gesang und tolle Gitarrenlinien bestimmen die Szenerie. Die beiden virtuosen, dynamischen, glühenden Gitarrensoli demonstrieren eindrucksvill Duarte's umwerfende Technik. "Hammer"! So geht das munter mit einer klasse Nummer nach der nächsten weiter: Zum Beispiel die leicht psychedelisch angehauchte, voll großartiger Gitarrenspielereien steckende, klasse hängen bleibende Bluesrock-Ballade "Hold back the tears", der krachende, straighte, von wuchtigen Riffs bestimmte Bluesrocker "Searching for you", das sich im Midtempo bewegende, ungemein raue, robuste, von dreckigen, ausgedehnten Lead-Gitarren begleitete "Black clouds rolling", oder der gar ein wenig Country Rock'n Roll-Feeling ausstrahlende, gut abgehende Roadhouse Honky Tonk-Bluesrocker "I've been a fool". Was für eon klasse Album! Noch einmal: Das ist "loud-and-proud Texas Bluesrock at its very best"!

Das komplette Tracklisting:

1. Another Man - 5:10
2. Make Me Feel So Right - 4:34
3. Bottle Blues - 5:03
4. Milwaukee Blues - 4:17
5. Hold Back the Tears - 7:02
6. Summer's Child - 5:18
7. Searching For You - 4:29
8. Black Clouds Rolling - 7:50
9. Don't Cha Drive Me Crazy - 3:40
10. Born To Race - 6:10
11. I've Been a Fool - 3:57
12. Prairie Jelly - 6:00

Art-Nr.: 7572
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Another man
Bottle Blues
Hold back the tears
Searching for you
Black clouds rolling
Born to race
I've been a fool

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Duarte Group, Chris - infinite energy [2010]
Bärenstarkes, neues Studioalbum des texanischen"guitarslingers". Meisterhafter, erdiger, zündender Gitarren-Bluesrock - überaus abwechslungsreich, spieltechnisch brillant, dreckig, voller erstklassiger Songs und packender Gitarrenausflüge. Duarte kann machen, was er will. Dem Mann aus San Antonia, der seinen Wohnsitz mittlerweile in Atlanta/Georgia hat, gehen weder die erstklassigen Songs aus (alle Titel stammen aus seiner Feder), noch verliert sein famoses Gitarrenspiel je an Virtuosität, Kreativität und Spannung. "Infinite energy" ist ein Musterbeispiel für diese These. Wenn dieser Bursche seine "Strat" unter Strom setzt, ist auch der Zuhörer elektrisiert. Duarte betont, dass er mit dem neuen Werk seiner Bewunderung für den legendären Jimi Hendrix Ausdruck verleihen möchte. Das ist durchaus erkennbar, denn einigen Stücken merkt man deutlich Hendrix-kompatible Riffs und Licks an. Doch Duarte ist viel zu sehr er selbst, als dass er sich mit einem kompletten "Hendrix-Tribute" zufrieden gäbe. Nein, das ist durch und durch trockener, dreckiger, zündender texanischer Bluesrock, der insgesamt mehr an seinen ganz großen Hero Stevie Ray Vaughan erinnert, als an Hendrix, und der in vielen Stücken ein würziges, Duarte's jetziger Heimat gezolltes Southern-Flair beinhaltet. So beispielsweise bei dem grandiosen Opener "Ridin'", der seinem Titel alle Ehre macht und mit viel Dampf durch die Landschaften des Southern-Bluesrocks galoppiert. Besticht mit mächtigen, Hendix-ähnlichen Riffs, hat aber einen tollen, southern-fried Shuffle-/Boogie-Groove. Der folgende, über 8-minütige, kochende, dreckige Midtempo-Blues "City life Blues" wird die Gitarren-Enthusiasten zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Zwischen den klasse Gesangsparts holt der "Strat-Magier" zu zwei fulminanten, vor Spielfreude nur so strotzenden, asugedehnten Gitarrensoli aus, einmal rund 2 Minuten, einmal rund 3 Minuten, die genauso lässig und cool, wie kraftvoll und intensiv über uns hereinbrechen. Duarte spielt sich in einen "Rausch" - toll! Mit dem anschliessenden, ungemein locker rüberkommenden "Cross my heart" spannt Duarte dann einen Bogen vom Blues und Rock, zu Latino- und Jazz-Einflüssen, verbunden mit einer wunderbar ins Ohr gehenden Melodie und phänomenalen Gitarrenlinien. Enthält ein grandioses, virtuoses Solo, das einen nur noch in ehrfurchtsvollem Staunen zurücklässt. Allein diese 3 Anfangsstücke belegen die große Abwechslung dieses Albums, dessen Songmaterial zu keiner Minute nachlässt und das während seiner gesamten, knapp 65 Minuten Spielzeit nicht den Hauch von Durchhänger oder gar Langeweile aufkommen lässt. Weitere absolute Highlights sind beispielsweise der schwere, massive, geradezu hypnotische Bluesrocker "Sundown Blues" (wieder ein gewisses Hendrix-Feeling, irre Power. geradezu unter Starkstrom stehende Gitarrenlinien) und der von furiosen, glühenden Gitarrenausflügen begleitete, satte Retro Heavy-Psychedelic-Bluesrocker "Purple gloaming" mit seinem fetten Groove und dem leichten "Cream"-vibe. "Infinite energy" ist ohne jeden Zweifel der nächste Meilenstein in der Karriere eines der besten Bluesrock-Gitarristen und -Performer der heutigen Zeit. Die Chris Duarte Group in grandioser Verfassung!

1 Ridin' - 4:07   
2 City Life Blues - 8:06   
3 Cross My Heart - 3:42   
4 Waiting On You - 4:02   
5 Sundown Blues - 6:28   
6 Cold Cold Day - 6:56   
7 My Heart Don't Want to Let You Go - 6:10   
8 Killing Time - 8:27   
9 Purple Gloaming - 6:19   
10 Me All Me - 6:15   
11 Hamra St. - 3:57

Art-Nr.: 7138
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Ridin'
City life Blues
Cross my heart
Waiting on you
Sundown Blues
Killing time
Purple gloaming

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Duarte Group, Chris - live [2013]
2 CD-Set! Endlich! Das war mal fällig! Nach rund 20 Jahren im Geschäft und jeder Menge grandioser Studio-Veröffentlichungen beglückt der texanische "guitarslinger" seine gropße Fangemeinde mit einem großartigen Live Doppelalbum. Mitgeschnitten während der 2012-Tour durch Japan zelebriert die Chris Duarte Group eindrucksvoll, zu was sie auf der Bühne fähig ist: Energie-geladener, mit furiosen, brennebden, variablen, explosiven Gitarrenläufen gespickter, immens spielfreudiger, zuweilen schön jammiger, "loud'n proud" Bluesrock der Extraklasse. Was auf dem Albumsticker über Duarte steht, trifft einfach zu: "One of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today". Ganz starker Auftritt!

Aus der offiziellen Produktbeschreibung:

2013 two CD live release from the Blues rocker. After two decades of recording and touring with many live fan recorded bootlegs in circulation, Chris Duarte finally has an official live set that catches him tearing it up during his 2012 tour of Japan. A brilliant guitarist of the highest caliber, Duarte's riveting live show has been finally captured on disc and it's a fine thing to behold. Chris' recordings have always been rooted firmly in the Blues with a Rock 'n' Roll edge which further established Duarte as one of the rare musical talents of his generation. Chris Duarte Group Live continues in the tradition of smokin' Blues with doses of heavy Psychedelia throughout. With more than 10 records to his credit with no live CD in his discography, this set is the release for which Duarte fans have been waiting as it shows Duarte in his best light as one of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today.

Die komplette Setlist:

Disc 1
1. Hideaway - 5:32
2. Big Legged Woman - 6:38
3. Ridin' - 4:23
4. Do the Romp - 5:34
5. Make Me Feel So Right - 5:13
6. Bottle Blues - 6:49
7. Let’S Have a Party - 4:01
8. Still I Think of You - 4:59
9. Free For Me - 5:04
10. One More Cup of Coffee - 7:22
11. 101 - 5:34

Disc 2
1. The Best I Can Do - 3:26
2. Satisfy - 4:33
3. People Say - 10:20
4. Hold Back the Tears - 7:18
5. Sundown Blues - 8:26
6. My Way Down - 4:58
7. Cleopatra - 6:36
8. Like Eric - 5:06
9. Hard Mind - 9:15
10. Alabama - 6:28

Art-Nr.: 8288
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Duarte Group, Chris - lucky 13 [2014]
"One of the most impressive guitarists on the rockin' blues scene today", der texanische Gitarrenhexer Chris Duarte und seine Band kommen mit ihrem neuen Studioalbum! Es ist wieder ein packender Energie-geladener, rauer Gitarren Rock- und Blues-Trip geworden, der allerdings auch seine ein/zwei ruhigeren Momente hat. Aber egal, was Duarte auch zelebriert, seine atemberaubenden Gitarrensoli zünden vom Anfang bis zum Ende. Der aus San Antonio/Texas stammende, heute in Atlanta/Georgia lebende Duarte spielt einen überaus inspirierten und intensiven, aus "allen Zylindern feuernden" Texas-Bluesrock, der natürlich vorwiegend von seinem brillanten Gitarrenspiel, aber auch von seinem klasse Gesang und Songwriting lebt. Nie machte er einen Hehl daraus, dass Stevie Ray Vaughan sein großes Vorbild ist, doch Duarte's Einflüsse gehen weit darüber hinaus. Hendrix, Johnny Winter, ZZ Top - alle hinterlassen sie ihre Spuren, genauso wie kultige, texanische Blues-Ikonen wie Lightnin' Hopkins. Texas Alexander und Blind Lemon Jefferson. Chris Duarte's Gitarrenspiel ist überaus virtuos und abwechslungsreich, von wilden, glühenden Power-Ritten, bis hin zu emotionalen, messerscharfen, ausgefeilten, soulful "Slow-Leads". Doch was immer er seinem "Brett" entlockt, es hat einsame Klasse. "Lucky 13" besticht mit tollen Grooves (großartig seine kongenialen Mitstreiter Kevin Vecchione am Bass und John McKnight an den Drums), zuweilen einem leichten Funk-Feeling, dazwischen mal ein Psychedelic-Flair, einem Hauch von Southern Rock- und Jam-Esprit und jeder Menge Blues- und Rock-Power. Baumstark beispielsweise der gut nach vorn gehende, wunderbar groovende, dennoch irgendwie auch herrlich locker rüberkommende rockin' and rollin' Blues-Boogie "Angry man" mit seiner prima Melodie und dem glühend heissen, quirligen Gitarrensolo, der klassische, von einem schwergängigen Rhythmus, prächtiger Gitarrenarbeit und starkem Gesang geprägte Texas Gitarren Blues-Shuffle "Ctazy for your love", der schön swingende, nostalgisch angehauchte Roadhouse-Boogie "Who lves you", der fantastische, 9 1/2-minütige, ungemein emotional dargebotene Slow-Blues "Let it go" mit seinen variablen, schier endlosen, ergriffenen Gitarrenläufen, der genauso straighte, wie lässig cool zelebrierte, southern-inspired Rocker "Man up" (würde wohl auch prima zu Dan Baird oder seinen The Bluefields passen), der wuchtige, dreckige, raue, schwere Blusrocker "Weak wheels" (brennendes Gitarrensolo im Break"), oder auch die mit toller Hammond Orgel untermalte, wunderbar melodische Ballade "Setting sun", ein Drittel der rund 18-minütigen, klasse inszenierten "Meus Via Vita Suite". Keine Frage, das von Mike Varney produzierte Werk lässt keine Wünsche der Gitarren Bluesrock- und Chris Duarte-Fangemeinde offen. Ein wieder einmal ausgezeichneter, über 77-minütiger, fulminanter Ritt des Meisters.

Das komplette Tracklisting:

1. You Know You're Wrong - 6.14
2. Angry Man - 4.58
3. Crazy For Your Love - 5.15
4. Who Loves You - 3.37
5. Here I Come - 6.01
6. Let It Go - 9.27
7. Man Up - 5.00
8. Not Chasing It - 4.43
9. Weak Wheels - 6.10
10. Ain't Gonna Hurt No More - 4.18
11. Let's Go For A Ride - 5.10
12. Minefield Of My Mind - 5.53
13. Setting Sun - 6.48
14. Jump The Trane - 3.57

Art-Nr.: 8684
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You know, you're wrong
Angry man
Crazy for your love
Let it go
Man up
Weak wheels
Setting sun

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