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Wynn, Thomas and The Believers - wade waist deep [2017]
Vielversprechendes Sextett aus Orlando/Florida, das mit seinem bereits dritten Album "Wade waist deep" eine starke, kraftvolle Mischung aus swampigem Rootsrock, Southern Rock, Gospel, Blues, R&B, Folk und einer dezenten Prise Country anbietet. Sehr kompaktes Songmaterial mit vielen Balladen, die allerdings mit viel Energie präsentiert werden. Man spürt jederzeit das Southern-Feeling. Zu den Highlights zählen der monumentale Opener "Man out of time", das Titelstück "Wade waist deep" eine toll groovende, sehr melodische, southern-swampige Midtempo-Nummer mit feiner Instrumentierung aus Keyboards und Gitarren, der kräftige, leicht psychedelisch angehauchte, schwerblütige Rocker "You can't hurt me", das balladesk beginnende, dann sehr dynamische "Feel the good", das slow-bluesige "I don't regret", sowie die beiden melodischen Balladen "Heartbreak Alley" und "My eyes won't be open". Das Album enthält ein schönes, 20-seitiges Booklet mit allen Texten.

Hier ein Original U.S-Review des ALbums:

Thomas Wynn and the Believers, a six-piece band from Orlando, Florida, will celebrate the release of its third album Wade Waist Deep this weekend, a 12-track project that manages to sound raw and polished at once. The band has a considerable lack of visibility on rock’s national stage, despite local accolades: voted the Best of Orlando #1 Rock Band from 2009 through 2015 by Orlando Weekly, TW&TB have performed at festivals and in small venues, shared stages with the likes of Gov’t Mule, the Wallflowers, Blackberry Smoke and others, and last year signed with Mascot Label Group, the blues label that’s home to artists like Beth Hart and Eric Gales. It’s difficult to crack the code for success in the music business, but it might be time for TW&TB to earn recognition on a larger scale. The title track "Wade Waist Deep" is a song that has a slow, cautious start before it busts open 90 seconds in with the powerful vocals that lead singer Thomas Wynn is known for. Co-written by Thomas Wynn and Tyler Bryant, the lyrics in “My Eyes Won’t Be Open” are a reaction to the fear of (and determination against) leaving this world with regrets. It’s one of a few notable contemplative tracks on this album, with “Wade Waist Deep” and single “Man Out of Time” offering reflections on loneliness and time expired. Most tracks on Wade Waist Deep deliver clear messages, whether through the stories relayed (like the narrator following his mother’s advice in the title track or remembering the hurt in “Heartbreak Alley”) or the song titles alone (“Feel the Good,” “Man Out of Time” and “We Could All Die Screaming” all cut straight to the point before the songs even begin). Even more compelling than the emotive lyrics is the album’s structure. The presence of keys and organ throughout Wade Waist Deep invites moments that feel almost spiritual, a likely product of the band’s Southern roots. These moments are heard on “Burn as One” and blossom on the sixth track “I Don’t Regret,” which dips into soul with help from keyboardist Colin Fei’s skillful ear and the duet of brother-sister vocal team Thomas and Olivia Wynn. “Man Out of Time” is a dip into Southern rock’s darker, bluesier realm. This mood persists for the rest of the album, with “Mountain Fog” serving as a natural follow-up to “Man Out of Time” and “Turn it Into Gold” crystalizing the vibe as its smoldering beginning builds to a breaking point halfway through that erupts with grinding guitar, crashing percussion and the Wynns’ vocal cries. “Turn it Into Gold” works as a powerful close to the album. (Meghan Roos / Blues Rock Review)

Art-Nr.: 9442
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wade waist deep
Heartbreak Alley
My eyes won't be open
Thin love
I don't regret
You can't hurt me
Feel the good

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Wynonna - her story: scenes from a lifetime ~ live in concert ~ dvd [2005]
Was für ein herrlicher Abend an diesem 1. Februar 2005 in Nashville: Wynonna Judd und ihre großartige Band geben in der bewegenden Atmosphäre des vollbesetzten "Grand Ole Opry Houses" ein hinreißendes Konzert, bei dem Wynonna ihre Zuhörer mit auf eine rund 130 Minuten andauernde wunderbare, musikalische Zeitreise durch 20 Jahre Judds- und Solo-Karriere nimmt! Sie ist eine wahre Diva des Country, voller Seele, voller Herz und Emotionen, ausgestattet mit einem ungeheuren Charisma! Was für eine unwiderstehliche, kraftvolle und intensive Stimme! In gesanglicher Vollendung präsentiert sie ihre Songs, spannt den Bogen von der reinen Countrymusic ohne Schnörkel, bis zum Soul, Blues, Gospel, Pop und Rock! Überaus sympathisch bezieht sie das Publikum jederzeit mit in ihre Show ein, erzählt jede Menge Geschichten um und über die Songs, und läßt somit eine geradezu fühlbar enge Verbindung zwischen Fans und Künstler entstehen. Die 26 Songs umfassende Setlist beginnt, der Chronologie ihrer Karriere entsprechend, zunächst mit einigen alten Judds-Klassikern! Das erste Stück ist eine traumhafte, ruhige, entspannte Version von "Dream chaser", nur in ganz dezentem Maße von ihrer Band begleitet. Wynonna lehnt halb sitzend, in zentraler Bühnenposition, recht nahe vor dem Publikum, an einem Hocker, während die übrigen Musiker total im Hintergrund verweilen, nahezu vollständig "versteckt" durch einen "Vorhang" aus milchig diffusem Licht. Klasse! Es folgt eine tolle Fassung des Judds-Fegers "Girls night out", wieder akustisch, allerdings mit voller Band-Begleitung, vorgetragen. Herrlich wie Wynonna voller stimmlicher Kraft und Emotionen, teilweise richtig "röhrend", diesen Country-Klassiker vorträgt! Immer wieder wird während der Show ihre im Publikum sitzende Mutter Naomi (die andere Häfte der ehemaligen Judds) eingeblendet, die ganz offensichtlich eine Menge Spaß an der Performance ihrer Tochter hat. Etwas knackiger wird es erstmals beim sechsten Stück, einer großartigen Interpretation der Judds-Nummer "Let me tell you about love", seinerzeit von dem legendären Carl Perkins mitkomponiert und somit mit einer feinen, leicht rockenden Honky Tonk-Note versehen. Nun rückt auch Wynonna's erstklassige Band (u.a. Randy Flowers: Gitarre; Tony Obrohta: Gitarre, Banjo, Dobro; Steve Potts: Drums; Steve Mackey: Bass; Vicki Hampton: Background Gesang...) mit ihrer musikalisch zunehmenden Präsenz etwas mehr ins zentralere Geschehen - das diffuse Licht hellt sich auf! Wir hören nun eine betörend schöne Fassung der Judds-Hymne "Love can build a bridge"! Dann wird es langsam etwas "moderner", zunächst mit einer starken, knackigen Darbietung ihres ersten großen Solohits "Tell me why" von ihrem 1993iger Debut-Album, gefolgt von dem mittlerweile schon kultigen, elektrisch fett rockenden, dampfenden "No one else on earth", dem gefühlvollen Slow-Blues "That was yesterday" und einer klasse Fassung des großen Foreigner-Hits " I want to know what love is"! Die restlichen Tracks aus dem ersten Set: "Love is alive", "Maybe your baby's got the blues", "Young love", "She is his only need" und "Is it over yet"! Es folgt Set 2, und nun wird's insgesamt doch deutlich rockiger! Los geht es mit dem funkigen, dynamischen "Shooting star" über "To be loved by you", einer wunderbaren Coverversion von Joni Mitchell's "Help me", hin zu dem, mit tollen E-Gitarren-Läufen gespickten, swampig rockenden Blues-Boogie "Don't you know that mojo on me"! Ganz stark auch der satte, riffige, mit fetten E-Gitarren getränkte Bluesrocker "I'm the only one", der herrlich melodische, knackige, von Dennis Linde geschriebene Countryrocker "Burnin' love", die wundervolle. voller Gefühl steckende Fassung des Curtis Mayfield-Gospel-Klassiker "People get ready", bis hin zu der finalen, wunderschönen Ballade "When I reach the place I'm going"! Die weiteren Tracks des zweiten Sets: "I'm the only one", "Sometimes I feel like Elvis", "I can't only imagine", "What the world needs", "The best" (ja, ja, eine Coverversion des großen Tina Turner-Hits "Simply the best") und "Peace in this house"! Ein tolles Konzert, filmtechnisch und soundmäßig (Dolby Digital, Dolby Surround 5.1), erstklassig in Szene gesetzt! Wynonna erntet von ihrem Publikum immer wieder stehende Ovationen, denen wir uns bedingungslos und voller Hochachtung anschließen! Ganz großes "Kino"! Zusätzliches Bonus-Material: "Behind the scenes"-Features und ein brandneuer Studio-Audiotrack mit dem Titel "Attitude" (toller, moderner Countryrocker)! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Art-Nr.: 3667
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Young, Neil - treasure ~ live [2011]
Neil Young kramt weiter in seinen Archiven und kommt mit einer wunderbaren, neuen Live-Veröffentlichung. Das Teil ist eine wahre Perle! Mitgeschnitten wurde das Material zwischen dem 20.09.1984 und dem 10.09.1985, als Young, ohne damals mit der Truppe ein Album veröffentlicht zu haben, mit den fantastischen International Harvesters unterwegs war. Mr. Young und seine Freunde (Ben Keith - pedal steel, slide guitar; Rufus Thibodeaux - fuddle; Spooner Oldham & Hatgus "Pig" Robbins - piano, Tim Drummond & Joe Allen - bass; Anthony Crawford - mandolin, guitars; Karl Himmel - drums) auf einem inspirierten, faszinierenden Country-Trip. Dieses Album ist wirklich ein "Schatz", da es zum einen, wie gesagt, keine Studioaufnahmen dieser Traditional Country-/Countryrock-Phase mit den International Harvesters gibt, und zum anderen 5 bis dato vollkommen unveröffentlichte Songs enthalten sind - und zwar sehr starke.

Hier die Original U.S.-Produktbeschreibung:

The 12-track live album, A Treasure includes songs - 5 of which are previously unreleased - recorded during Young's 1984 and 1985 U.S. tours without the support of an album, or Young's then record label due to unique and unusual circumstances. Among those, "Grey Riders" will be the first track serviced to radio. A Treasure features Young's onstage work with some of the greatest artists in the history of Country music, including the late, great Ben Keith on steel and slide guitar and Rufus Thibodeaux on fiddle, along with living legends Spooner Oldham and Hargus "Pig" Robbins on piano, Tim Drummond and Joe Allen on bass, Anthony Crawford on mandolin & guitars and Karl Himmel on drums, among many others. A Treasure is Young's first release since last year's Grammy and Juno Award-winning album, Le Noise. The live album captures this iconic artist during a fascinating time in his career, when he was facing criticism and lawsuits from his then current record company for exploring a more traditionally country sound. "You can call me erratic," Young said when asked at the time about his tendency toward musical shape-shifting, "but I've been consistent about it, consistently erratic." Always celebrated for his musical versatility, A Treasure, is akin to a sonic time capsule, instantly transporting the listener to the time and place when it was made. "I love this record," Young says. "I hadn't heard these takes in 25 years, but when we unearthed them co-producer Ben Keith said, 'This is a treasure.'"

Part of what makes A Treasure so compelling is the musical contributions of The International Harvesters, with whom Young was playing at the time. Many of them were already paragons within the country music world and their notoriety has only grown in the years since. "I just love to hear those guys," Young says. "They're all country music legends." Those behind the scenes also made significant contributions to A Treasure's sonic potency. Tim Mulligan mixed and mastered the tracks. At the time these songs were recorded, Bob Sterne was the tour manager, Tim Foster ran the stage, and Larry Cragg was in charge of the band's instruments.

Das komplette Tracklisting:

1. *Amber Jean (9/20/84) Nashville Now TV - Nashville, TN (3.17)
2. Are You Ready For The Country? (9/21/84) Riverbend Music Center - Cincinnati, OH (3.38)
3. It Might Have Been (9/25/84) Austin City Limits TV - Austin, Texas (2.43)
4. Bound For Glory (9/29/84) Gilleys Rodeo Arena - Pasadena, TX (5.57)
5. *Let Your Fingers Do The Walking (10/22/84) Universal Amphitheater Universal City, CA (3.00
6. Flying On The Ground Is Wrong (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA 7. Motor City (4.47)(10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (3.21)
8. *Soul Of A Woman (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (4.26)
9. Get Back To The Country (10/26/84) Greek Theater - Berkeley, CA (2.27)
10. Southern Pacific (9/1/85) Minnesota State Fair - St. Paul, MN (7.51)
11. *Nothing Is Perfect (9/1/85) Minnesota State Fair - St. Paul, MN (5.00)
12. *Grey Riders (9/10/85) Pier 84 - New York City, NY (5.58)

* Previously Unreleased Track

Art-Nr.: 7441
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - first class life [2018]
Neues Album, exzellentes von Gitarrenvirtuose und Bluesrock-Maestro Mike Zito (ex Royal Southern Brotherhood), der auch mit "First class life" wieder einmal eine fantastische Leistung abliefert. "Soulful Guitar Bluesrock" vom Allerfeinsten!

Die U.S.-Produktbeschreibung:

2018 release. Blues-rock is a tightrope - and Mike Zito has never lost his footing. At times in his storied two-decade career, the Texas bandleader has rolled up the amps and rocked as hard as anyone. Yet his lifelong fascination with the blues has always reeled him back in. And now, having shaken the rafters with 2016's acclaimed Make Blues Not War, First Class Life finds Mike diving deep into the only genre that can do justice to his hard-won true stories of hardship and redemption. "Make Blues was pretty extreme and rocking," he reflects. "This time, I was definitely thinking more blues." First Class Life is a fitting album title from a man who remembers the hard times. "The title track is a nod to where I've come from and where I'm at," explains the songwriter whose promising early career was almost destroyed by addiction. "It's a rags-to-riches story, and it's certainly true. I grew up poor in St. Louis, and now I'm travelling the world to sing my songs. In the world of excess America, I may not look 'rich', but in my world, I most certainly am. I have a beautiful family, I'm clean and sober, and I get to play music."

Das komplette Tracklisting:

1. Mississippi Nights
2. First Class Life
3. I Wouldn't Treat a Dog (The Way You Treat Me)
4. The World We Live In
5. Mama Don't Like No Wah Wah
6. Old Black Graveyard
7. Dying Day
8. Back Problems
9. Time for a Change
10. Damn Shame
11. Trying to Make a Living

Art-Nr.: 9619
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Zito, Mike - quarantine blues [2020]
Was für eine spontane, geniale Aktion! Nachdem sämtliche Tourdaten aufgrund der Corona-Pandemie gestrichen worden waren, entschieden sich Bluesrock Gitarrenvirtuose und "all-around cool guy Mike Zito" und seine großartige Band während des Rückflugs von Europa Anfang März 2020, für ihre große, loyale Fangemeinde ein komplett neues Album einzuspielen und kostenfrei im Netz über "Soundcloud" zur Verfügung zu stellen. In den USA angekommen und isoliert in 14-tägiger Quarantäne, begann Zito sofort mit dem Songwriting und er und die Band unmittelbar mit dem Einspielen der Tracks. Alles passierte, wie gesagt, innnerhalb dieser 14 Tage und am 28. März 2020 stand "Quarantine Blues" im Internet zur Verfügung. Es ist ein packendes, mächtig rockiges Album geworden, das wohl zu den absolut besten Outputs in Zito's gesamter bisheriger Karriere gezählt werden muss - ein absolutes Killer-Teil! Er senbst sagt darüber: "I followed no rules, I wrote what I was feeling regardless of style or genre and using my feelings of fear, hope, love and rebelliousness to fuel my creativity. I think these are some of the best songs I have written in years". Das Werk wurde sofort von Fans und Fachleuten gleichermaßen gefeiert, Zito's Fans dankten es ihm mit zahlreichen Spenden über eine Internet Fundraising-Aktion. Zunächst gar nicht als "echte" CD-Veröffentlichung vorgesehen, hat sich Zito rund ein Vierteljahr später nun doch dazu entschlossen, das Wek über sein eigenes "Gulf Coast"-Label auch als Tonträger zu vertreiben. Zum Glück! Es wäre ja geradezu Frevel gewesen dieses fantastische Werk den Musikenthusiasten nicht als CD zur Verfügung zu stellen. "Quarantine Blues" ist ein Album voller mächtiger Power, voller Feuer und großer Intensität. Durch nahezu alle Songs zieht sich eine ausgeprägt (hard)rockige Note. Völlig zwanglos, rau, dreckig und ungeschliffen ist das Resultat, besticht mit einer wunderbaren Live-Atmosphäre. Alles ist "straight, lean and direct" eingespielt, mit unglaublicher Danymik. Gleichzeitig bleiben die Songs prächtig hängen, strotzen gleichermaßen vor großer Spielfreude und hervorragenden Stukturen. Zito's Gesang ist großartig, voller Seele und Inspiration, sein Gitarrenspiel einfach nur phänomenal. Seine immer wieder mitreißenden Soli sind purer Saitenzauber, pure Leidenschaft. Los geht's mit dem treffend betitelten "Don't let the world get you down" (die Corona-Thematik zieht sich durch fast alle Texte), einem gleich ordentlich Gas gebenden, straighten, zupackenden Bluesrocker, kompakt und ohne Schnörkel. Zito und die Band rocken, was das Zeug hält. Traditional Amarican Rock'n Roll pur! Hammer! Herrlich melodisch, geradeaus und ebenso kraftvoll rockt das folgende, wunderbare "Looking out this window". Der Song zieht einen wie magisch in seinen Bann. Super auch das zündende, bestens ins Ohr gehende Gitarrensolo des Meisters. Nach dem rauen, geradezu heavy und mit Urgewalt aus den Lautsprechern donnernden, wuchtigen, sehr starken "Don't touch me" (hier werden die Jungs von dem L.A. Guns und Guns N’ Roses-Recken Tracii Guns mit zusätzlicher Gitarrenarbeit unterstützt), präsentieren Zito & Co. das packende Titelstück "Quarantine Blues", ein steady rockender, absolut traditionell verwurzelter, saudreckiger, fantastischer Blues mit viel Southern-/Mississippi-Flair, eingebunden in ein massives, glühendes Slideguitar-Ambiente. Das brillante, straight und groovy rockende "Dark raven" (toller "John Bonham-esque Drum Beat") ist durchzogen von einer großartigen Melodik und einem leicht düsteren, "bedrohlichen" Feeling. Der Meister besticht abermals mit einem traumhaften, ausgedehnten Gitarrensolo, voller prächtiger Twin-Passagen, die gar ein wenig an die frühen, vermeintlich bluesigen, Wishbone Ash zu erinnern scheinen. Aber auch ein gewisser Led Zeppelin'scher "Dazed and confused"-Einfluß ist auszumachen. Klasse hier auch die Orgel-Fills! Sehr "geil" kommen auch das texanisch, bluesrockig, ein wenig ZZ Top-mässig dampfende, ungemein dynamische "Dust up" (tierische Gitarrensoli), der toll groovende, mit wunderbaren Gitarrenlinien durchzogene Bluesrocker "After the storm" (jammiges Gitarrensolo), das kernig und dreckig rockende "Hurts my heart" (klasse Neueinspielung einer alten Royal Southern Brotherhood-Nummer), sowie die abschließende von Mike Zito solo, nur mit akustischer Gitarre eingespielte, sehr schöne Ballade "What it used to be". "Quarantine Blues" ist ein gnadenlos starkes Album geworden - ein Ausnahmealbum, entstanden in einer Ausnahmesituation! Absolut beeindruckend! Hoffen wir mal, das Mike Zito und seine Band, sobald alles vorüber ist, diese Songs auch live auf den Bühnen dieser Welt präsentieren. Jetzt aber vergnügen wir uns erstmal an dieser fulminanten CD! Zum Gebrauch bitte unbedingt beachten: "Turn this set up loud and it will keep your soul alive"!!!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Let the World Get You Down - 3:56
2. Looking out This Window - 4:13
3. Don't Touch Me - 4:00
4. Quarantine Blues - 3:26
5. Walking the Street - 4:38
6. Dark Raven - 5:23
7. Dust Up - 4:18
8. Call of the Wild - 4:38
9. After the Storm - 6:33
10. Hurts My Heart - 4:24
11. What It Used to Be - 3:25

Art-Nr.: 10104
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't let the world get you down
Looking out this window
Quarantine Blues
Dark raven
Dust up
After the storm
Hurts my heart
What it used to be

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