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Hiatt, John - dirty jeans and mudslide hymns [2011]
Es ist einfach phänomenal, wo dieser unwiderstehliche John Hiatt seine großartigen Songs her holt. Sein Fundus scheint schier unerschöpflich, seine Ideen und Geschichten gehen ihm einfach nicht aus. "Dirty jeans and mudslide hymns" ist Hiatt's nunmehr 21. (!) Album - und er "brennt" noch immer! Als wäre es gar nichts, zaubert er 11 fantastische, neue Songs ohne jeden Ausfall aus seinem Ärmel. Songs von einer Qualität, die andere in ihrer gesamten Karriere nicht zustande bringen. Und er packt sie mit seiner exzellenten Band (Kenneth Blevins - Drums, Patrick O'Hearn - Bass, und der bärenstarke Gitarrist Doug Lancio), mit der er nun seit einigen Jahren unterwegs ist, in traumhafte, raue, erdige, aber jederzeit von einer wundervollen Melodik bestimmte, ungemein authentische Roots-/Americana-Arrangements, voller herrlicher Bezüge zum Rock'n Roll, Countryrock und Blues. Knackige, kraftvolle, von einem dreckigen, staubigen Wüstenflair geprägte Rootsrocker (z. B. "Damn this town"), treffen auf quirlige, mit toller Lead-Gitarre durchzogene, einen Hauch von Rockabilly-Rhythmik versprühende Countryrocker ("Detroit made"), bluesige, semi-akustische, "dirty" Roots-Stomper ("All the way under") oder packende, voller Dramaturgie steckende, gewaltige Americana-Balladen ("Down around my place" - mit hinreissendem Wechsel zwischen leisen und lauten Passagen, inklusive eines prächtigen E-Gitarren-Solos). Was für fantastische Songs! Produziert hat die Scheibe im übrigen Kevin Shirley! Einer der namhaftesten und profiliertesten Singer/Songwriter Amerikas begeistert seine Anhängerschaft mit einem weiteren Meilenstein seiner großen Karriere. Absolut beeindruckend!

Das komplette Tracklisting!

1 Damn This Town - 4:52
2 'Til I Get My Lovin' Back - 3:27
3 I Love That Girl - 4:19
4 All the Way Under - 3:49
5 Don't Wanna Leave You Now - 5:42
6 Detroit Made - 3:52
7 Hold On For Your Love - 6:21
8 Train To Birmingham - 3:37
9 Down Around My Place - 5:59
10 Adios To California - 3:46
11 When New York Had Her Heart Broke - 5:08

Art-Nr.: 7497
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Damn this town
I love that girl
All the way under
Detroit made
Hold on for your love
Down around my place

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Hiatt, John - here to stay: best of 2000 - 2012 [2013]
Nach fast einem Vierteljahrhundert mit Majorlabel-Releases, veröffentlichte John Hiatt seine Alben ab dem Jahre 2000 "nur" noch auf Independent Labels. Damit begann eine der besten Phasen in der Karriere dieser absoluten Ikone des Americana und Rootsrocks. 8 hochkarätige Alben entstanden seitdem, eins stärker als das andere. Die neue, nun vorliegende Compilation umfasst genau diese Zeit von 2000 bis 2012 und beinhaltet von jedem der 8 Alben genau 2 Songs. Eine großartige Sache. Doch das Highlight dieses Werkes ist Song Nr. 17, das Titelstück: "Here to stay" ist ein hammerstarker, brodelnder Roots-/Bluesrocker, featuring Gitarrenhexer Joe Bonamassa an den 6 Saiten, der bislang noch nicht veröffentlicht wurde und ausschließlich auf diesem Album erhältlich ist. Allein deswegen ist dieses Album wohl auch für jeden John Hiatt-Fan, der die anderen Songs schon auf den Originalalben hat, unverzichtbar. Und für "Quereinsteiger" gibt's eh nichts besseres, als solch ein herausragender Sampler. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Crossing Muddy Waters - 4:05
2. Lift Up Every Stone - 3:14
3. My Old Friend - 3:49
4. Everybody Went Low - 3:21
5. My Baby Blue - 4:33
6. Circle Back - 4:29
7. Love's Not Where We Thought We Left It - 5:17
8. Master of Disaster - 5:24
9. Love You Again - 4:14
10. What Love Can Do - 4:15
11. The Open Road - 4:35
12. What Kind of Man - 3:51
13. Damn This Town - 4:55
14. Adios to California - 3:48
15. We're Alright Now - 4:22
16. Blues Can't Even Find Me - 3:35
17. Here to Stay [previously unreleased] - 5:40

Art-Nr.: 8381
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Hiatt, John - master of disaster [2005]
Für sein neues Album hat John Hiatt diesmal den "Goners" um Sonny Landreth den Rücken gekehrt und sich zum einen nach vielen Jahren einmal wieder mit Produzent Jim Dickinson zusammen getan (man erinnere sich an die grandiosen "Across the borderline"-Tage mit Ry Cooder), und sich zum anderen den Dienst von dessen Söhnen, den North Mississippi Allstars-Köpfen Luther (Gitarren) und Cody (Drums) Dickinson gesichert, die zusammen mit Muscle Shoals-Bassmann David Hood und "East Memphis Slim" (dahinter verbirgt sich Jim Dickinson selbst) an den Keyboards heuer Hiatt's Begleitband stellen. "Master of disaster" ist wieder einmal ein ganz großes, glanzvolles Album geworden! Etwas anders, als zuletzt mit den "Goners", vor allem nicht ganz so straight rockend, aber immens vielseitig und voller Seele steckend! Wann hat er schon einmal so retro geklungen? Jim Dickinson sorgt für einen sehr ursprünglichen, unverfälschten Sound, der eine wunderbar charmante, leicht rohe, naturbelassene (Live)Atmosphärezaubert, fernab von jeglicher Studio-Sterilität, entstehen läßt! "I wanted a little different flavor, a dirfferent vibe with this recording", sagt Hiatt zu den Aufnahmen. "This session had a great old school feeling, yet it was also the most incredible, honest sound quality and reproduction that I've ever heard doing a recording", ergänzt er. Und dennoch ist es durch und durch ein "echtes" Hiatt-Album geowrden, das von dessen unverwechselbarer Stimme und grenzenloser, mannigfaltiger Songwriter-Kunst lebt. Aber auch von der ausgebufften, fantastischen Musikalität der Begleitmusiker, allen voran dem lässigen, gefühlvollen Spiel der Dickinson-Brüder, die den Sound mit ihrem großartigen "Hill Country"-Jam-Flair nachhaltig prägen. Herausgekommen ist eine hinreißende, weitgehend entspannte Mischung aus Roots, Rock, Americana, Folk, Delta-Blues und Alternate Country in einem ausgewogenen, groovigen Electric-/Acoustic-Klangbild, mit klasse Melodien, etwas Memphis-Flair und, wie gesagt, viel Retro-Feeling. Das Album startet gleich mit einem Knüller: "Master of disaster", also das Titelstück, ist ein wundervoller, staubiger, knackiger, flotter Rootsrocker, voller klasse Gitarrenhooks, einer prima Melodie und herrlichem Schlagzeugspiel von Cody Dickinson. Ergänzt wird das Ganze durch prächtige Saxophon-Einlagen, nie zu aufdringlich und immer ideal hinzu passend. Dezente Bläser tauchen im übrigen auch sonst hier und da mal auf, doch sie sind nie aufdringlich oder gar störend. Und dann folgt ein klasse Song dem nächsten: Ob das semi-akustische, folkige "Howlin' down the cumberland", seine flockige, von lockerem, jammigem "Hill Country"-Flair und dezent keltischen Strömungen geprägte Hommage an den Ford "Thunderbird", der schwungvolle, lockere Old Time-Swing-Country-Blues "Wintertime Blues", der kernige Gitarren Rootsrocker "Love's not where we thought we left it" mit seinem durch eine prima Fiddle erzeugten "Mountain Jam"-Feeling, die an "The Band" erinnernde, mit schöner Mundharmonika angereicherte, Retro-Roots-Ballade "When my love crosses over", oder der 5 1/2-minütige, voller wunderbarem Southern Soul steckende und mit Luther's großartiger Slide-Gitarre angereicherte, ungemein gefühlvolle Delta-Roots-Blues "Ain't ever goin' back", John Hiatt präsentiert einen vermeintlichen Klassiker nach dem anderen. Ihm werden die guten Songs wohl nie ausgehen! Gute 50 Minuten Hiatt in Bestform! Schöne Digipack-Aufmachung mit allen Texten! Kleines Plus am Rande: die CD ist zusätzlich auch in einer 5.1 Surround-Version für SACD-Player genießbar!

Art-Nr.: 3311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Master of disaster
Thunderbird
Wintertime blues
When my love crosses over
Ain't ever goin' back

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Hiatt, John - mystic pinball [2012]
Nur rund 13 Monate nach "Dirty jeans and mudslide hymns" legt der begnadete John Hiatt mit "Mystic pinball" den Nachfolger vor, mit dem er nahtlos an die zuletzt gezeigten, ganz großen Leistungen anknüpft. Diesem Burschen werden die guten Songs nie ausgehen. John Hiatt erlebt seit Jahren ein Kreativ-Hoch nach dem nächsten und zieht gleichzeitig einfach sein Ding durch. Man erkennt ihn immer sofort, den typischen Hiatt - und doch sind diese neuen Songs jedesmal wieder so verdammt stark. "Mystic pinball" unterstreicht das in absolut beeindruckender Art und Weise. Der nächste Geniestreich des Meisters! Produziert hat übrigens erneut Kevin "Caveman" Shirley (u. a. Joe Bonamassa)!

Das komplette Tracklisting:

1. We're Alright Now - 4.24
2. Bite Marks - 3.38
3. It All Comes Back Someday - 3.40
4. Wood Chipper - 4.38
5. My Business - 3.08
6. I Just Don't Know What To Say - 4.40
7. I Know How To Lose You - 3.51
8. You're All The Reason I Need - 3.49
9. One Of Them Damn Days - 2.48
10. No Wicked Grin - 3.57
11. Give It Up - 4.10
12. Blues Can't Even Find Me - 3.34

Art-Nr.: 7923
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We're alright now
Bite marks
It all comes back someday
Wood chipper
I jusr don't know what to say
You're all the reason I need
Blues can't even find me

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Hiatt, John - the open road [2010]
Prächtiges, neues Album von John Hiatt, das man mit Fug und Rercht mal wieder als ein absolutes Meisterwerk bezeichnen kann. Diesem Mann gehen die guten Songs einfach nicht aus. "The open road" zeigt ihn in bestechender Form. Frisch, dynamisch, optimistisch hören wir ein wunderbares, erdig, rau und "rough" aufgenommenes, aber dennoch ungemein flüssiges Americana-/Rootsrock-Album voller Countryrock-Bezüge (bei dem herrlich "rollenden", traumhaft melodischen Country-Boogie "Haulin'" dürfte es sich nur um eine Frage der Zeit handeln, wann sich die ersten Nashville-Künstler und Americana-Kollegen dieses Songs annhemen werden), aber auch mit ein paar mitreissenden, ungemein gefühlvill und inspiriert dargebotenene, dreckigen Blues-Nummern. Beispiele dafür sind der tierisch starke, knochentrockene, filigrane, voller Herz und Seele vorgetragene, mit saustarken Gitarrenlicks seines neuen Touring-Gitarristen Doug Lancio gespickte Roots-Blues "Like a freight train" (wo treibt Hiatt nur immer diese famosen Gitarrenartisten auf?...) oder auch das herrliche, mit traumhafter Slide verzierte, wunderbar ins Ohr gehende "Fireball Roberts"! Ansonsten rockt Hiatt einfach die "Open Road", schnörkellos und ohne Kompromisse. Wundervolle Roots- und Americana-Musik eines der ganz Großen dieses Metiers! Ein begeisternders John Hiatt-Werk!

Das komplette Tracklisting:

1 Open Road (4.33)
2 Haulin' (4.06)
3 Go Down Swingin' 3.38)   
4 Like a Freight Train (5.59)
5 My Baby (4.10)
6 Homeland (4.46)
7 Wonder of Love (3.52)
8 What Kind of Man (3.50)
9 Movin' On (4.43)
10 Fireball Roberts (4.27)
11 Carry You Back Home (3.36)

Art-Nr.: 6825
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
he open road
Haulin'
Go down swingin'
Like a freight train
Movin' on
Fireball Roberts

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Hiatt, Lilly and The Dropped Ponies - let down [2012]
Manchmal haben es die Leute halt einfach in den Genen. Wenn sie zusätzlich noch ihre ganz eigene Persönlichkeit entwickeln, dabei ihre "naturbedingten" Wurzeln nicht verleugnen ("my dad definitely serves as one of my biggest inspirations", sagt Lilly und ergänzt: "I really look up to him. I draw from his music. He’s my hero and always has been and he’s very good for advice"), aber dennoch ihren eigenen musikalischen Stil finden, dann entsteht solch ein Highlight wie Lilly Hiatt's Debutalbum "Let down", vorwiegend eingespielt mit ihrer exzellenten Begleitband, den "Dropped Ponies". Lilly ist die Tochter von John Hiatt, einem der bedeutendsten Roots-/Americana Singer/Songwriter der letzten vier Dekaden. Auf beeindruckende Art und Weise schlägt Lilly Hiatt im weitesten Sinne die musikalische Route ihres berühmten Vaters ein, will heißen, sie bewegt sich mit erfrischender Unbekümmertheit auf dem Roots-/Alternate Country-/Americana-Terrain. Der Name Hiatt ist für sie eindeutig kein Fluch, sondern ein Segen. Sie empfindet überhaupt keinen Druck, sie hat diese Musik einfach im Blut. Es ist ihre Berufung, wie sie sagt. In den letzten Jahre hat die heute 28-jährige, in Nashville lebende Lilly, ihren "own particular brand of countrified folk/rock and Americana" stets verfeinert. Nicht selten hat sie mit solchen Größen wie beispielsweise Emmylou Harris, Jim Lauderdale oder Lyle Lovett die Bühne geteilt. Eines Tages traf Lilly die aussergewöhnlich talentierte Gitarristin Beth Finney aus North Carolina und nun kam der Stein richtig ins Rollen. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Hiatt's wunderbare Melodien und Finney's "turbulentes", aber sehr gefühlvolles und virtuoses Gitarrenspiel waren füreinander bestimmt. Dei beiden Mädels holten noch Bassmann Jake Bradley (Over The Rhine) und Drummer John Badford (Charles Walker and the Dynamites, Drew Holcombe Band) mit ins Boot und nun waren die "Drooped Ponies" komplett. Auch Papa John Hiatt war sofort von der Truppe begeistert, genau wie dessen aktueller Lead Gitarrist Doug Lancio (arbeitete auch schon mit u. a. Patty Griffin, Gretchen Peters, Jack Ingram), der die "Ponies" mit in sein Studio nahm, um dort deren Debut "Let down" aufzunehmen und zu produzieren. Das Resultat ist großartig! Tolles Songmaterial an der Schnittstelle zwischen Rootsrock, Countryrock und Americana, tolle Musiker, klasse Produktion! Das Material ist überwiegend schön locker, flockig, besticht mit tollen Meldoien, kommt mal im eher ruhigeren Midtempo, rockt zuweilen aber auch sehr beherzt und erdig. Lilly nennt als weitere Einflüsse Leute wie John Prine, Neil Young, The Rolling Stones, Elvis Costello, Loretty Lynn, The Band, Townes van Zandt, Guy Clark und gar Pearl Jam. Irgendwie findet man von alledem auch tatsächlich Spuren in diesen wunderbaren Liedern. Trotz aller Lockerheit steckt in den Songs viel Kraft. Die Instrumentierung ist sehr gitarrenorientiert. Neben schön transparent und klar klingenden akustischen und elektrischen Gitarren, vernehmen wir zudem herrliche Mandolinen- und Pedal Steel-Klänge. Alles wirkt ausgeprochen harmonisch. Zwei Stücke sind übrigens nicht mit den "Dropped Ponies", sondern mit John Hiatt's aktueller Begleitband eingespielt worden (ein mit John an der Lead Gitarre). Grandios beispielsweise der flockige Opener "Championship fighter", eine überaus melodische Americana-Nummer in einem tollen Mandolinen-, Gitarren-, Pedal Steel-Gewand. Oder die knackige, dennoch lockere (Alternate)Countrynummer "Young black rose" (großartiges Storytelling) mit ihrem feinen Groove, den hintergründigen Mandolinen-Riffs und dem prächtigen E-Gitarren-Picking, inkl. starkem Solo, von Beth Finney, der traumhaft melodische, wie Öl runter gehende Retro-Countryrocker "People don't change" (wieder exzellentes Gitarrensolo), das gar ein wenig an den "Twang" einer Rosanne Cash in ihren besten Tagen erinnernde "3 days", das energische, raue, rootsige "Angry Momma", das hinreissend schöne, emotionale "Knew you were coming" , ein "song written as sharply as Lucinda Williams and sung as sweetly as Patty Griffin", wie es ein U.S.-Kritiker umschreibt, bis hin zu dem abschließenden, straighten, riffigen, fett abgehenden Volldampf Roots-Rock'n Roller "Big bad wolf" - was man auch herauspickt, es gibt keine Schwachstellen. Die Familien-Tradition der Hiatt's findet ihre natürliche musikalische Fortsetzung. Lilly Hiatt and The Dropped Ponies mit einem exzellenten, ganz starken Debut!

Das komplette Tracklisting:

1. Championship Fighter (3.21)
2. Young Black Rose (3.53)
3. People Don't Change (3.27)
4. 3 Days (2.38)
5. Oh Mister (3.12)
6. Let Down (4.36)
7. Angry Momma (4.08)
8. Master (3.21)
9. Knew You Were Coming (3.13)
10. Big Bad Wolf (3.17)

Art-Nr.: 7975
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Championship fighter
Young black rose
People don't change
3 days
Let down
Knew you were coming
Big bad wolf

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Hicks, Chris - dog eat dog world [2008]
Brandneues, starkes Solo-Album des einstigen Outlaws- und jetzigen The Marshall Tucker Band-Gitarristen Chris Hicks! "He is southern rock royalty in the making" heißt es über Hicks auf seiner Website - und dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Dog eat dog world" besticht mit großer Variabilität und spannt einen weiten Bogen von Rock, Blues, Soul, R & B und Country, bis hin zu kochenden Funk-Grooves, doch alles basiert auf einem tiefen Southern Rock-Fundament! So finden sich logischerweise deutliche Bezüge zu den Tucker-Boys, zur frühen Charlie Daniels Band, aber auch zu Wet Willie und zu den glorreichen Muscle Schoals-Tagen der Siebziger! Chris Hicks' vorzügliches, stark von Toy Caldwell beeinflusstes, überaus fingerfertiges Gitarrenspiel ist, genau wie seine intensiven, mit viel Seele vorgetragenen, inspirierten Gesangsleistungen, hinlänglich bekannt und kommt auf diesem Werk in seiner ganzen Klasse zur Geltung. Der Mann zeigt sich in blendender Verfassung. Das Songmaterial (bis auf 3 Nummern stammt alles aus seiner Feder) ist erstklassig! Für zusätzliche "Hitze" und viel Memphis-Soul sorgen die zuweilen zündend eingesetzten Bläser, die keinesfalls stören, sondern hier für willkommene Anwechslung und Power sorgen. Sehr stark involviert in das Projekt war der ehemalige "Capricorn"-Soundtüftler, Hour Glass-Musiker und in Southern-Kreisen als legendärer Produzent (u.a. die ersten 6 Marshall Tucker Band-Alben) bekannte Paul Hornsby, in dessen Muscadine Studio in Macon/Georgia das Album auch aufgenommen wurde. Los geht es mit dem lockeren, frischen, dennoch sehr knackigen, großartigen Carolina Southern Rocker "It all comes back around", der gleich deutlich Hicks' Nähe zu Toy Caldwell's Gitarrenspiel demonstriert. Klasse Melodie! Für zusätzliche Abwechslung sorgen prima integrierte Piano- und Orgel-Fills! Tolle Riffs, ein hinreißender, gut abgehender Groove irgendwo zwischen Wet Willie, ZZ Top und einer bluesigen MTB, Hicks' ausdrucksstarker, southern-souliger, inspirierter Gesang, prächtige Gitarren, dezente Orgelbegleitung und ein paar würzig scharfe Bläser bestimmen den anschließenden, ungemein rhythmischen, leicht funkig angehauchten, brodelnden Muscle Schoals-Kracher "Chokin kind", der wunderbar in unsere Ohren und unsere Beine geht. Hicks brilliert bei dieser alten Harlan Howard-Nummer im Mittelteil mit einem exzellenten Gitarrensolo, inklusive einiger Double Lead-Ansätze. Spitzenmäßig! Wäre in den Siebzigern wahrscheinlich ein richtiger Genre-Hit geworden! Es folgt die schöne, melodische, wieder mit viel "Soul" vorgetragene, entspannte, R&B-beeinflußte Ballade "The tie that binds" (feine Southern-Gitarre), ehe Hicks mit dem sehr druckvollen, von tierischen Gitarrenlinien durchzogenen, kochenden Swamp-/Blues-/Funk-/Groove-Rocker "Dog eat dog world" die Sümpfe des Südens mächtig aufheizt. Das geradezu Funken sprühende, seelige Gitarrensolo im Break ist "der Hit"! Stark auch das anschließende Saxophon-Solo! Zu den weiteren Highöights zählen das bluesige, Sixties R&B-mäßige Cover von Bobby Blue Bland's "Share your love with me", die sehr melodische, erneut dezent funkige Midtempo-Nummer "Can the world still turn tomorrow?" und der mächtige dampfende Southern-/Funk-/Groove-Kracher "Too cool for school", bei dem Hicks ein furioses Gitarren-Feuerwerk an Riffs und Soli abbrennt (dazu ein tolles E-Gitarren-Duell mit einer dreckigen Bluesharp). Den Abschluß des Albums bildet schließlich das wunderbar entspannte, ruhige, viel MTB- und Allmans-Flair versprühende "Georgia moon", eine großartige, Country-infizierte Southern-Ballade aus der Feder von Paul Hornsby! Unter den weiteren Musikern befinden sich übrigens neben Hornsby auch noch der MTB-Mitstreiter Clay Cook, Jerome Thomas, Marshall Coats und deren legendärer Lead-Sänger Doug Gray (Background Vocals)! Ein klasse Solo-Album von Chris Hicks, der damit eindrucksvoll unterstreicht, welch großartiger Musiker er ist. Die Southern Rock-Szene darf sich glücklich schätzen, jemand wie ihn in ihren Reihen zu haben. Weiter so, Mr. Hicks!

Art-Nr.: 5494
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It all comes back around
Chokin' kind
The tie that binds
Dog eat dog world

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Highwomen, The - same [2019]
Einmalig! Was für ein starkes Debut! Mit den Highwomen ist in Nashville ein neues, weibliches Allstar-Projekt, eine Art "Supergroup", entstanden, die mit ihrem Bandnamen, man vermutet es schon, den zwar legendären, aber recht kurzlebigen, einstigen Highwaymen (Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson und Waylon Jennings) ihre Referenz erweisen. Auch die Highwomen sind große Namen, und zwar der aktuellen Americana- und Country-Szene. Es handelt sich um Brandi Carlile (eine der wichtigsten Americana-Künstlerinnen der Gegenwart und frisch gekürte Siegerin der 18. Annual Americana Music Honors & Awards in der Kategorie "Album des Jahres" für ihr Werk "By the way, I forgive you", verliehen im Ryman Auditorium in Nashville am 11.09.2019), Natalie Hemby (ungemein erfolgreiche und in Nashville hoch gefragte Songwriterin für alles, was in der Countryszene Rang und Namen hat), Maren Morris (die Jüngste im Bunde und sehr erfolgreiche Hit-Lieferantin der jungen Countrygeneration), sowie Amanda Shires (ebenfalls eine große Künstlerin der aktuellen Americana-Szene, begnadete Fiddlerin und Sängerin, "nebenbei" Ehefrau von Roots- und Americana-Rocker Jason Isbell und "sporadisches" Mitglied von dessen Band The 400 Unit), von der auch der Vorstoß zur Gründung der Band ausging. Shires unterbreitete den Vorschlag zur Gründung eines weiblichen Gegenparts zu den Highwaymen, als sie vor einiger Zeit mit Produzent Dave Cobb im Studio an einem Album arbeitete. Der war total angetan von der Idee, was Shires wiederum dazu veranlasste ihre Kolleginnen Brandi Carlile, Maren Morris und Natalie Hemby zusammenzutrommeln - und die Highwomen waren geboren. Trotz aller Referanzen an die Highwaymen, die Musik der Highwomen ist nicht mit der von Cash und Co. zu vergleichen. Hatten die Herren damals ihre typische Outlaw Country-Attitüde eingebracht, spielen die Highwomen von faszinierenden Lead-Stimmen und Harmonie-Gesängen bestimmte, hinreissend schöne, absolut reine, unverfälschte Countrymusic der Gegenwart, allerdings frei von jeglichem Pop-Schnickschnack und Mainstream-Bombast. Nein, das ist so frisch und rein, so ehrlich und authentisch, wie man Countrymusic heute nicht besser spielen kann. Und wenn es der Song benötigt, wird auch ein Hauch von Americana integriert. Die Vier sind fantastische Sängerinnen und Songwriterinnen und ergänzen sich einfach wunderbar. Das Songmaterial ist grandios. Die Highwomen werden unterstützt von jeder Menge Gastmusikern, -Sängern und -Komponisten, wie zum Beispiel Sheryl Crow (background vocals, bass), Yola (vocals, background vocals), Dave Cobb (acoustic/electric guitar), Jason Isbell (acoustic/electric guitar), Phil Hanseroth (bass, background vocals), Tim Hanseroth (guitar, background vocals), Chris Powell (drums) und Peter Levin (piano and keyboards), mit Songs komponiert von Carlile, Hemby, Morris, Shires, Isbell, den Hanseroth Twillingen, Rodney Clawson, Lori McKenna, Miranda Lambert und Ray LaMontagne. Es gibt nicht den Hauch eines abfallenden Songs. Das Werk, natürlich erstklassig produziert vom umtriebigen "König" Dave Cobb, ist eine absolute Offenbarung für die aktuelle Countrymusic. Einfach wunderbar!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There’s no getting around the supergroup label for this collaborative effort. It’s right there in the band’s name, a direct reference to The Highwaymen, the short-lived act that found legends Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson and Waylon Jennings joining forces on an intermittent basis for about a decade in the mid-’80s through mid-’90s.
Like those proud, rootsy country icons, The Highwomen — comprising Americana singer-songwriters Brandi Carlile, Natalie Hemby, Amanda Shires and Maren Morris — showcase their C&W roots, in addition to their more boundary expanding work. The collective, formed by Shires when she noticed the lack of female voices on country radio, not surprisingly revels in woman-empowered concepts.
From the joy of motherhood (“My Only Child”) to the difficulties of everyday life (“Redesigning Women”’s “Runnin’ the world while we’re cleanin’ up the kitchen … How do we do it?”) with of course a few nods to lousy guys who done them wrong (Shires’ going all Dolly Parton on “Don’t Call Me” and Morris’ “Loose Change”), this is a fresh, occasionally feisty, feminine approach to the country genre informed by the group’s singer-songwriter strengths.   
Carlile dives into that concept on the honky-tonking “My Name Can’t Be Mama,” which sounds like a lost Loretta Lynn gem. It’s the rare entry, along with “Crowded Table,” where all participants trade off or harmonize together on lead vocals. Morris gets introspective on the moving ballad “Old Soul” (“I guess I was born an old soul”) and Shires joins with husband Jason Isbell (also a member of the backing band) to pen “If She Ever Leaves Me,” sung by Carlile as a nod to her out-of-the-closet sexuality.
Generally more subdued than the Miranda Lambert-led Pistol Annies and less groundbreaking than Trio (the iconic Emmylou Harris, Dolly Parton, Linda Ronstadt project that was a clear influence here), some of this doesn’t qualify as country. It would have helped if all four women participated in every performance since at least one is MIA on the majority of tunes. And while Dave Cobb’s production is typically professional, it’s also a little dry.
Regardless, this is a much needed shot in the arm from talented female singer-songwriters, most of whose solo work is on the fringes of country music and who have every right to expect these songs to stand alongside the testosterone-heavy dudes on the commercial airwaves.
Whether any of these tunes will crack that particular glass ceiling is unclear. But between their recognizable names and obvious talents as singers AND songwriters, if The Highwomen’s debut can’t do the trick, it’s hard to imagine what will.
(Hal Horowitz / American Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Highwomen - 3:32
2. Redesigning Women - 2:54
3. Loose Change - 2:22
4. Crowded Table - 3:29
5. My Name Can't Be Mama - 2:30
6. If She Ever Leaves Me - 3:13
7. Old Soul - 5:45
8. Don't Call Me - 3:36
9. My Only Child - 3:53
10. Heaven Is A Honky Tonk - 3:54
11. Cocktail And A Song - 3:37
12. Wheels Of Laredo - 4:15

Art-Nr.: 9885
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Hill Country Revue - make a move [2009]
Vor rund 6 Jahren brannten die North Mississippi Allstars, zusammen mit dem Burnside-Clan um die legendäre Hill Country Blues-Institution R.L Burnside, auf dem Bonnaroo-Festival ein geradezu überschäumendes Feuerwerk an dreckigem, höchst intensivem, rauem Delta-/Southern-/Rock-/Jam-/Boogie-Blues voller Authentizität, Feuer und zwangloser Power ab, das ein Jahr später unter dem Titel "Hill Country Revue" als CD veröffentlicht wurde. Nun, da die North Mississippi Allstars, auch aufgrund von Luther Dickinson's Aktivitäten mit The Black Crowes, zur Zeit ein wenig auf Eis liegen, gründete dessen Bruder und NMA-Kollege Cody Dickinson kurzerhand eine neue Band mit genau diesem Namen, um musikalisch an die damalige, rauschende Bonnaroo-Party anzuknüpfen! Mann oh Mann, was für eine grandiose Formation ist da entstanden, die sogleich mit ihrem Debut einen absoluten Knüller abliefert. Welch ein Pfund! Ein dreckiges, ungemein authentisches, mit glühenden und röhrenden Gitarren vollgepacktes, explosives, gnadenlos starkes, voller Jam-Anlagen steckendes Electric Blues-, Blues-Rock-, Electric Delta Blues-, Southern Rock-, Roots-, Juke Joint Blues-Gewitter, das vor entfesselter Spielfreude, Intensität und Spirit nur so strotzt. Einfach nur "geil"! Hill Country Revue bestehen neben Cody Dickinson, der hier im übrigen nicht das Schlagzeug, sondern eine der beiden E-Gitarren bedient (und der steht ja auch an diesem Instrument seinem Bruder Luther in nichts nach), aus North Mississippi Allstars-Bassist Chris Chew, Drummer Edward (Hot) Cleveland, dem großartigen Sänger und Bluesharp-Spieler Daniel Robert Coburn (ex Dixie Hustler) und dem zweiten, baumstarken Gitarristen Kirk Smithhart, der bereits im "zarten" Alter von 19 den "Albert King Award" für "Best Guitarist by the Blues Foundation" gewann. Diese 5 haben sich offenbar gesucht und gefunden. Sie spielen grandios zusammen! Eine gewichtige Rolle bei diesem Projekt spielt allerdings wieder, wie damals beim Bonnaroo-Auftritt der NMA, der Burnside-Clan, allen voran Garry Burnside (jüngstes von R.L. und Alice Mae Burnside's 14 Kindern), der zum einen mit 7 von 10 Titeln den Löwenanteil der Songs geschrieben hat und zum anderen als Gast an der E-Gitarre und am Bass aushilft. Ebenfalls als Gäste dabei sind Duwayne Burnside und auch Luther Dickinson. Ihr brennender, mächtig druckvoller Hill Country Southern Rock und Bluesrock zieht einen unmittelbar in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los. Die Songs stecken, trotz aller Jam-Neigung, voller großartiger Strukturen. Vor allem aber auch die Gitarren-Enthusiasten werden ihre helle Freude haben. Was Cody Dickinson und Kirk Smithhart an zündenden Gitarren-Attacken abfeuern ist pures Blues-/Southern-Dynamit! Ob von dem einst von R.L. Burnside für seine Frau komponierten, fantastischen, dampfenden Delta-Bluesrocker "Alice Mae" (raue Bluesharp, dreckige Riffs, ein typischer North Mississippi Allstars-Groove, epische, geradezu "stechende", messerscharfe, lange Gitarrenausflüge), über den mit einem "schweren" Drive ausgestatteten und eine gewaltige Energie versprühenden Southern Bluesrocker "Hill Country Revue" (packendes, in einer Art harter, swampiger The Allman Brothers Band-Tradition liegendes Gitarren-Feuerwerk der beiden Saiten-Protagonisten, die sich gegenseitig regelrecht aufputschen und dabei mächtig abgehen), den traumhaft lockeren, wunderbar melodischen, wieder mit Allmans-Reminiszensen aufwartenden, lupenreinen Jam-Southernrocker "You can make it" (tolles, lässiges, flockiges, aber durchaus glühendes Gitarrensolo), dem herrlichen Swamp-Boogie "Highway Blues" (drückende, raue, schwüle Gitarrenausflüge), dem dynamischen, furiosen Southern-Bluesrocker "Ramblin'" (durch diese Nummer fegt ein gewaltiger Gitarren-Orkan), bis hin zum das Album abschließenden, wundervollen Mississippi Roots-/Southern-Blues "Growing up in Mississippi" - ein Höhepunkt jagt den nächsten! "HILL COUNTRY REVUE is THE modern Southern Rock / Blues Band for the new generation" heißt es in ihrer Biopraphie. Das ist korrekt, doch nicht nur für die "new generation", sondern auch für die Retro-Generation ist das ein "Knaller"! Hier stimmt alles! Packender "juke joint-based Southern Rock and Blues" der die Spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde hoch hält! Wir sind begeistert! Ein "Wahnsinns"-Debut!

Die komplette Tracklist:

1 Alice Mae - 4:52   
2 Hill Country Revue - 4:30   
3 Dirty Shirt - 3:37   
4 You Can Make It - 5:00   
5 Let Me Love You - 3:50   
6 Let's Talk About Me and You - 5:00   
7 Georgia Women - 4:59   
8 Highway Blues - 3:07   
9 Ramblin' - 3:53   
10 Growing Up in Mississippi - 6:37

Art-Nr.: 6389
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Alice Mae
Hill Country Revue
You can make it
Georgia women
Ramblin'
Growing up in Mississippi

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Hill Country Revue - zebra ranch [2010]
Was für ein erneutes Pfund! Es ist unglaublich, welch eine Kreativität, welch ein breites Spektrum und welch ein immenses musikalische Output der gesamte "Clan" rund um die North Mississippi Allstars an den Tag legt. Zweites, hammerstarkes Album der von Cody Dickinson vor knapp 2 Jahren als so etwas wie ein NMA-Sideprojekt ins Leben gerufenen, grandiosen "Hill Country Revue", die mit "Zebra ranch" einmal mehr das "Mississippi Hill Country" rocken, als gäbe es kein Morgen mehr. Höchstes musikkalisches Niveau, pure, authentische, raue (Gitarren)-Intensität, ungebremste Spielfreude, Druck und Power pur - "Hill Country Revue" is THE modern Southern Rock- / Blues Rock-Band for the new generation". Ein dreckiges, mit glühenden und röhrenden Gitarren vollgepacktes, explosives, voller Jam-Anlagen steckendes Electric Blues-, Blues-Rock-, Electric Delta Blues-, Southern Rock-, Roots-, Juke Joint Blues-Rock'n Roll-Gewitter, das vor entfesselter Spielfreude, Intensität und Inspiration nur so strotzt. "Echoes of the Allmans and ZZ Top reside alongside hints of Hendrix. An abundance of sinewy grroves" heisst es auf dem Album-Sticker. Absolut korrekt, doch es darf nicht unerwähnt bleiben, dass natürlich auch die Fans der "väterlichen Bande", also der North Mississippi Allstars, und von Gov't Mule vollends aus dem Häuschen sein werden. Cody Dickinson, der hier im übrigen nicht, wie bei den North Mississippi Allstars, an den Drums sitzt, sondern eine der beiden E-Gitarren bedient, sein kongenialer Gitarrenpartner Kirk Smithhart, der bereits im "zarten" Alter von 19 den "Albert King Award" für "Best Guitarist by the Blues Foundation" gewann (die beiden brillieren mit teils furiosen Twin-Leads), der grandiose Drummer Edward (Hot) Cleveland, Bassist Doc Samba, und der saustarke ex Dixie Hustler-Sänger und Bluesharp-Spieler Daniel Coburn verstehen sich geradezu blind und spielen sich in einen von allen Zwägen losgelösten Rausch. Was für Grooves. Was für eine gewaltige Power. Was für eine Wucht! Doch auch die ein oder andere entspanntere, rootsige Nummer ist dazwischen, wie beispielsweise die phantastische Coverversion des alten Stones-Klassikers "Wild horses". Doch zumeist jagen die Burschen wie ein unaufhaltsames Blues- und Southern Rock-Stahlross durch die Southlands des Mississippi Hill Countrys, wie beispielsweise beim fulminanten, von gewaltigen Riffs angetriebenen und mit einem wilden, explosiven Gitarrensolo garnierten Opener "Raise your right hand" (brettert los, wie eine verschärfte, bis in die Haarspitzen aufgeheizte Ausgabe von ZZ Top, dazu eine klasse Melodik), dem krachenden, straighten, mit glühenden Twin-Leads inszenierten "Chalk it up", oder dem zügellos nach vorn gepeitschten "Going down". Beim affenscharfen, genauso rootsigen, bluesigen, wie modernen, jammigen, von furioser Percussion unterlegten "Hill Country" bauen sie gar ein paar kochend heisse Rap-Elemente ein (eine prächtige Verbindung zwischen Retro und Moderne), das von einem traumhaften Gitarrensolo unterbrochene, wunderbar eingängige "Idyll" besticht mit einer herrlichen Portion Southern-Soul und das wunderbare Instrumental "Second street" kommt in allerbester, lockerer "Jessica"-like Tradition der The Allman Brothers Band, vollgepackt mit lässigen, melodischen Twin-Leads und einem jammigen Freiraum für die Musiker, inklusive glühendem Slide-Solo, der live sicher zu endlosen Exkursionen einlädt. Noch ein Wort zur fabelhaften Produktion: Der Sound ist bärenstark! Trotz allen Drucks, trotz des Drecks in dieser Musik, trotz der rauen, lauten, heftigen Spielweise ist der Sound unglaublich klar. Man hört jede noch so kleine Nuance. Kompliment dafür an Cody Dickinson und John C. Stubblefield. Hill Country Revue haben sich einen ebenbürdigen Platz neben den North Mississippi Allstars erarbeitet und stehen denen in nichts nach. Das ist vergleichbar mit The Allman Brothers Band und Gov't Mule. Auch "Mule" sind mal als "Allmans"-Ableger gestartet - und was daraus geworden ist, ist hinlänglich bekannt. Hill Country Revue haben dieses Potential ebenso! "Zebra ranch" ist ein "Mörder-Album", Hill Country Revue sind eine "Mörder-Band"! Begnadeter, von brennenden, fulminanten Gitarren bestimmter, authentischer, rauer, drückender Hill Country Roots Rock, Southern Rock und Bluesrock für die Ewigkeit. Packend! Unwiderstehlich!

Noch ein Ausschnitt aus der offiziellen Presseveröffentlichung zum Album:

Hill Country Revue’s much anticipated sophomore album, Zebra Ranch, captures the band refining their gritty, blues/rock sound to perfection. The new album is comprised of 14 tracks of unparalleled talent, progression and fine craftsmanship. “This album is a yell of rock and roll rebellion,” says founding member Cody Dickinson. “It’s a loud cry for purpose, meaning and truth – straight from the soul.”

1 Raise Your Right Hand - 3:14   
2 Chalk It Up - 3:14   
3 Going Down - 3:58   
4 Bottom $ - 3:38   
5 Zebra Ranch - 3:48   
6 Where You Belong - 4:02   
7 You Hold My Woman - 4:01   
8 My Baby Don't Know - 3:57   
9 Hill Country - 4:35   
10 Second Street - 2:48   
11 Do Work - 2:27   
12 Idyll - 4:28   
13 I Don't Know About You - 3:36   
14 Wild Horses - 4:43

Art-Nr.: 7126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Raise your right hand
Chalk it up
Going down
Bottom $
Hill country
Second street
Idyll

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Hill, Arty - another lost highway [2011]
"If honky tonk has a future", it'll hopefully sound like this", urteilte kürzlich die "Houston Press", "I doubt there is a better country record put out this year", behauptet Jason Ringenberg (Jason & the Scorchers) und "a rich brew of classic country & western" nennt es das "Baltimore Magazine": Die Rede ist von dem großartigen Sänger, Songwriter und Gitarristen Arty Hill aus Baltimore/Maryland und seinen Begleitmusikern, den "Long Gone Daddys"! Große Worte über eine in der Tat herausragende Countryband, die sich eindeutig, frei von jeglichen neumodischen Trends, der Ursprünge der Countrymusik bedient, dabei aber alles andere als "von gestern" klingt. Ganz im Gegenteil: Arty Hill und seine Freunde spielen einen überaus lebendigen, geradezu erfrischenden, vollkommen natürlichen, von jeglichem Druck irgendwelcher Kommerz-orientierter Major-Labels losgelösten, zwanglosen, absolut auf der Höhe der Zeit befindlichen, wundervollen, lupenreinen "Traditional Honky Tonk Country", voller Old School-Bezüge ala Hank Williams sr. und George Jones, aber auch durchzogen von einer feinen Brise Bakersfield-Flair in der Art eines Buck Owens, Dwight Yoakam oder der Bastard Sons Of Johnny Cash, wie auch einem gepflegten, unterschwelligen Rockabilly-Feeling! Eigentlich alles, was traditonelle, unverfälschte Countrymusic ausmacht, findet sich in den Songs der Long Gone Daddys wieder, und dennoch entwickeln sie, man spürt das nach wenigen Minuten ihrer fantastischen Musik, klar und deutlich eine von hoher Anziehungskraft und außergewöhnlicher musikalischer Kompetenz geprägte, eigenständige Identität. Selbstverständlich ist Arty Hill mit seiner hervorragenden Stimme und seinem exzellenten "twangy Telecaster sound" die zentrale Person der Truppe, doch auch die anderen Musiker, allen voran der starke Drummer Jack O'Dell (spielte zuvor in der Band von Bill Kirchen) und die grandiosen Steelguitar-Spieler bilden die kongeniale Ergänzung zum Gelingen dieses so wunderbaren Albums. Einerseits ist man in der Lage mit beherzten und rockigen Dancehall-Fegern für ausgelassene Party-Stimmung zu sorgen, dann cruist man mit herrlich lockeren, melodischen und sonnigen Country-Nummern durch die endlosen Weiten des Westens, um sich anschließend in verrauchten, von schwummrigem Rotlicht und dicken Alkohol-Schwaden durchtränkten Honky Tonk-Bars wiederzufinden. Jeder Song für sich ist eine Wonne, es gibt keine Schwachstelle. Dabei hat man bewusst auf "glamourösen" Feinschliff ala modernem Nashville verzichtet und die Lieder voller Authentizität mit vereinzelten Ecken und Kanten inszeniert - und dennoch spielt die Truppe herrlich flüssig und überaus eingängig, mit klarer und fein abgestimmter, sauberer Instrumentierung und großartigen Melodien. "Arty Hill is keeping the vibe of honky tonk fresh and alive"! Einfach toll!

Das komplette Tracklisting:

1. Roll Me a Song - 2.24
2. Mae Dawn - 3.20
3. Omaha ICU - 3.42
4. King of That Thing - 3.58
5. Another Lost Highway - 4.29
6. Big Drops of Trouble - 3.46
7. 12 Pack Morning - 3.19
8. Halfway House - 3.54
9. Breaking-Up Party - 4.32
10. Victoria's Secret Is Safe with Me - 4.02
11. Blackwater Wildlife - 3.29
12. The Last Time I'll Ever Go Away - 3.30

Art-Nr.: 7641
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mae Dawn
Omaha ICU
Another lost highway
Big drops of trouble
12 pack morning
Halfway house
Breaking-up party
Blackwater wildlife

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Hill, Faith - cry [2002]
Wir haben sie mal in die Country-Sparte aufgenommen, die neue Scheibe von Faith Hill, da sie in diesem Bereich unzählige Fans hat, doch "Cry" ist alles andere als ein Country-Album. Sie ist endgültig keine Country-Sängerin mehr, sie ist eine R&B-/Pop-Diva geworden. Keine Frage, das Album ist durchaus okay, nur gehen die Countryelemente gegen null! Das ist sehr moderner, stark Chart kompatibler R&B/Pop, zum Teil mit Loops und Rhythmusmaschinen, manchmal sogar bestens geeignet für rauschende Discopartys (z.B. der Opener "Free"). Allerdings gibt es auch eine Menge kraftvoller Powerballaden, die natürlich im heutigen poporientierten Mainstream-Nashville mit Sicherheit zu Siperhits werden, wie z.B. das Titelstück "Cry" oder "Stronger". Am stärksten erscheint vielleicht die rockige Pop-Nummer "This is me", die durch den Einsatz von Mandolinen noch am ehesten ein ganz dezentes Countryflair abwirft. Wehmütig werden viele Faith Hill-Countryfans an ihre ersten Alben zurückdenken, doch diese Zeiten sind endgüötig vorbei. Dennoch, ihre starke Stimme hat sie natürlich behalten und ihr typischer Gesang ist immer noch unverkennbar. Jeder muß entscheiden, ob das für ihn reicht. Wir bieten die US-Originalausgabe an!

Art-Nr.: 1701
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

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Hill, Faith - fireflies [2005]
In Sachen Faith Hill können wir mit zwei Nachrichten aufwarten: Einer Guten und noch einer Guten. Zum einen ist der weibliche Superstar (fünf Mehrfach-Platin-Alben, neun Nr. 1 Hits , mehrfache Grammy Gewinnerin) von ihrem Ausritt in bombastische Pop-Gefilde endlich wieder in heimatliche, "richtige" (New)Country-Gefilde zurückgekehrt, zum anderen ist ihr nach fast dreijähriger Pause mit ihrem sechsten Silberling "Fireflies" dabei auch noch eine solch starke Scheibe gelungen (vielleicht ist es sogar ihr bestes Album bis dato überhaupt), die zweifellos jede Menge Fans, die sich erbost von ihr abgewendet hatten, wieder zurück ins Boot holen wird. Produziert hat Faith einmal mehr mit Dann Huff, mit dabei am Mischpult aber auch der etatmäßige Weggefährte ihres Ehemanns Tim McGraw, Byron Gallimore! Beim Durchblättern des umfangreichen Bookletts (mit allen Texten) fällt sofort auf, dass Faith bei der Auswahl der vielen exzellenten Songschreiber (u.a. The Warren Brothers, Rivers Rutherford, Darrell Scott, Craig Wiseman) diesmal insbesondere auf zwei Komponisten gesetzt hat: Mit John Rich (Part des angesagten und im Moment mega erfolgreichen Duos Big & Rich) und der zierlichen Americana-Singer/Songwriterin Lori McKenna wurden fast die Hälfte der 14 neuen Stücke abgedeckt, die sich trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze wunderbar ins Gesamtgefüge des Albums integrieren. Rich ist naturgemäß mehr für die lockere Gangart der Lieder verantwortlich, während McKenna der textlich anspruchsvolleren Note Genüge tut, aber auch erstaunlich schöne Melodien damit verbindet. Dazu sind sämtlich Songs, ob knackiger New Country oder traditionell verwurzelte, herrlich dahin fließende, entspannte Nummern in wunderbare, reine Arrangements verpackt. Das ist logischerweise nicht zuletzt ein Verdienst der, wie immer, überragend agierenden Musiker. Bis in die kleinsten Ecken, und gleich mehrfach, ist jedes Instrument mit den absoluten Könnern des Genres besetzt worden. Wenn man sich allein die Liste der Background-Sängerinnen und -Sänger einmal anschaut, wird einem ganz flau im Magen: Vom Vulkan Bekka Bramlett, über Wes Hightower, Rhonda Vincent, Kelly Willis, Bret Warren, Perry Coleman, Lisa Cochran und einigen anderen, bis hin zu ihrem Gatten Tim McGraw reicht die Liste - alles absolute Hochkaräter. Letztgenannter "haucht" bei der romantischen, aber kraftvollen Ballade "Like We Never Loved Before" (aus der Feder von John Rich) so unnachahmlich dazwischen, dass dieser Song durchaus die Nachfolge des einst so erfolgreichen Duetts der beiden "It’s Your Love" antreten könnte. Als erste Single wurde jedoch "Mississippi Girl" ausgewählt, auf "Fireflies" nach dem, wie es der Titel schon verspricht, flockigen Sommersong "Sunshine and Summertime" (getragen von einem relaxten Banjospiel), der das Werk mit angenehmer Temperatur eröffnet, als zweiter Song platziert. "Mississippi Girl", ist ein knackiger, flotter Song mit leichtem Southern-Flair, durchsetzt von den schönen, rockigen Gitarrenriffs eines Tom Bukovacs, klasse Mandolinen-Begleitung von Darrell Scott, einem kleinen E- und Steel- Gitarren-Schlagabtausch der Herren Huff und Dugmore, dazu dezente Akkordeon-Untermalung von Tim Lauer! Das Stück hat bereits zurecht Platz vier der Country-Billboard-Charts mit Blick nach oben erklommen. Wird wohl Faith's nächste Nummer 1 werden! Die allerletzten Zweifel der Countrygemeinde, daß Faith wieder auf die richtigen Pfade zurückgefunden hat, dürfte dann das großartige "Dearly Beloved" vom Tisch wischen, wo richtig traditionell mit herzerfrischendem Gefiddel die Post abgeht, und so manche Squaredance-Truppe vor eine neue Aufgabe gestellt werden dürfte. Erwähnenswert, wie gesagt, aber auch die drei McKenna-Stücke "Stealing Kisses", der wunderbare Titeltrack "Fireflies" (mit toller Akustikgitarren- Mandolinen- und Dobroarbeit), sowie "If you Ask", die dem Gesamtwerk viel Tiefe vermitteln und Faith’s ganze Gesangsklasse offenbaren. Aufgepeppt wird die Geschichte dann mit tollen Gute-Laune-Nummern wie zum Beispiel "The Lucky One", geschrieben von den Warren Brothers, allerdings nicht zu verwechseln mit deren Stück "The Lucky", oder dem von einer kratzigen Mandoline geführten, leicht rootsigen "We’ve Got Nothing But Love To Prove", das sogar ein kleines überraschend angedeutetes Steel-Reggae-Break enthält, auch ein kleines Indiz für die spürbare Spielfreude der beteiligten Akteure. Auffällig ist, wie mit zunehmender Spieldauer solche den ursprünglichen Country-Traditionen zuzuordnenden, typischen Intrumente wie Mandoline, Dobro, Fiddle, Akkordeon neben den allseits brillant dargebotenen Akustik- und E-Gitarrenparts von Bukovac, Huff, Greenberg und Co. für immer mehr Akzente sorgen. Die mit gut 57 Minuten Spielzeit recht üppig ausgestatte CD lässt von vorn bis hinten keine Wünsche offen! Der "Back-To-The-Roots-Trip" der immer noch blendend aussehenden Faith Hill macht richtig Spaß! Das ist die Faith Hill, die die Countryfans hören wollen! Kompliment, Mrs.Hill, und die alten Sünden sind verziehen! Übrigens: Sollte in Europa wieder eine nachträglich poppig eingefärbte Extra-Ausgabe dieses Albums erscheinen, bei uns gibt's immer die Original US-Country-Ausgabe!! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3422
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hill, Faith - the hits [2007]
Normal-Ausgabe! Original U.S.-Ausgabe! Erstes "richtiges" und wirklich authentisches "Greatest Hits"-Album (die durch ihre vielen Pop-Remixe eher enttäuschende, ausschließlich für den europäischen Massen-Markt konzipierte und auch nur dort erschienene "There you'll be - The Best of Faith Hill"-Veröffentlichung aus dem Jahre 2001 muß man da aussen vor lassen) der mega-erfolgreichen Country-Diva, die in einem hervorragenden Karriere-Überblick das wahre musikalische Gesicht Faith Hill's beleuchtet. Enthalten sind insgesamt 15 Songs mit knapp 60 Minuten Spielzeit! Zum einen sind das 10 Nummern aus ihren bislang sechs verschiedenen Studioalben, angefangen vom 1994iger "Piece of my heart" aus ihrem Debut "Take me as I am" bis hin zu dem grandiosen "Mississippi girl" aus dem 2005er Werk "Fireflies", aber auch, und das macht "The hits" zusätzlich spannend, 5 nicht auf den bisherigen, regulären Faith Hill-Alben enthaltene Nummern, wovon 3 bis dato noch gar nicht veröffentlicht, bzw. exklusiv für dieses Werk eingespielt wurden. "There you'll be" gab's bisher in der Original-Fassung nur auf dem "Pearl harbor"-Soundtrack, das großartige Duett "I need you" mit ihrem Ehemann Tim McGraw befindet sich auf dessem aktuellen Album "Let it go", und,... - dann kommen die "richtigen" Highlights, denn die 3 übrig gebliebenen Songs haben es wahrlich in sich! Das sind: Eine wirklich famose, 2007 aufgenommene, 6-minütige Live-Version der großartigen Country-Ballade "Stronger" (wesentlich stärker als die Studiofassung auf "Cry" - Faith singt sich die Seele aus dem Hals und beweist nachhaltig, welch grandiose Sängerin sie auch live ist, dazu eine großartige Leistung der Musiker mit tollem E-Gitarren-Solo im Break), sowie die beiden brandneuen Studiotracks "Red umbrella" (wunderbarer, melodischer, flotter, knackiger Uptempo Country-Pop in einem modernen, erfrischenden Gitarren-/Keyboards-Gewand mit dezenten Steelguitar-Fills im Hintergrund - in den Staaten schon ein Hit) und "Lost" (eine ebenfalls überaus gelugene, satte Power-Ballade)!

Die komplette Tracklist:
1. Red Umbrella
2. Stronger (live)
3.I Need You
4. Lost
5. Mississippi Girl
6. Cry
7. There You'll Be
8. The Way You Love Me
9. Breathe
10. The Secret Of Life
11. Let Me Let Go
12. This Kiss
13. It Matters To Me
14. Piece Of My Heart
15. Wild One

Kommt in einer schönen, 3-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung, inklusive eines 20-seitigen Booklets!

Art-Nr.: 5286
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Hill, Faith - the hits ~ deluxe cd/dvd-edition [2007]
CD + DVD-Set! Original U.S.-Ausgabe! Erstes "richtiges" und wirklich authentisches "Greatest Hits"-Album (die durch ihre vielen Pop-Remixe eher enttäuschende, ausschließlich für den europäischen Massen-Markt konzipierte und auch nur dort erschienene "There you'll be - The Best of Faith Hill"-Veröffentlichung aus dem Jahre 2001 muß man da aussen vor lassen) der mega-erfolgreichen Country-Diva, die in einem hervorragenden Karriere-Überblick das wahre musikalische Gesicht Faith Hill's beleuchtet. Enthalten sind insgesamt 15 Songs mit knapp 60 Minuten Spielzeit! Zum einen sind das 10 Nummern aus ihren bislang sechs verschiedenen Studioalben, angefangen vom 1994iger "Piece of my heart" aus ihrem Debut "Take me as I am" bis hin zu dem grandiosen "Mississippi girl" aus dem 2005er Werk "Fireflies", aber auch, und das macht "The hits" zusätzlich spannend, 5 nicht auf den bisherigen, regulären Faith Hill-Alben enthaltene Nummern, wovon 3 bis dato noch gar nicht veröffentlicht, bzw. exklusiv für dieses Werk eingespielt wurden. "There you'll be" gab's bisher in der Original-Fassung nur auf dem "Pearl harbor"-Soundtrack, das großartige Duett "I need you" mit ihrem Ehemann Tim McGraw befindet sich auf dessem aktuellen Album "Let it go", und,... - dann kommen die "richtigen" Highlights, denn die 3 übrig gebliebenen Songs haben es wahrlich in sich! Das sind: Eine wirklich famose, 2007 aufgenommene, 6-minütige Live-Version der großartigen Country-Ballade "Stronger" (wesentlich stärker als die Studiofassung auf "Cry" - Faith singt sich die Seele aus dem Hals und beweist nachhaltig, welch grandiose Sängerin sie auch live ist, dazu eine großartige Leistung der Musiker mit tollem E-Gitarren-Solo im Break), sowie die beiden brandneuen Studiotracks "Red umbrella" (wunderbarer, melodischer, flotter, knackiger Uptempo Country-Pop in einem modernen, erfrischenden Gitarren-/Keyboards-Gewand mit dezenten Steelguitar-Fills im Hintergrund - in den Staaten schon ein Hit) und "Lost" (eine ebenfalls überaus gelugene, satte Power-Ballade)!

Die hier vorliegende Luxus-Ausgabe von "The hits" enthält als zusätzliches "Bonbon" noch eine 11 Videos umfassende DVD, die die Faith Hill-Gemeinde zusätzlich begeistern dürfte. Endlich bekommt man die Original Video-Clips zu ihren größten Hits (vor allem die in Europa weniger bekannten Songs bekommt man ja nirgends zu sehen) einmal in gesammelter Form auf einer DVD präsentiert. Toll beispielsweise der Clip zu "Mississippi girl", der viele Live-Eindrücke eines Faith Hill-Konzertes vermittelt! Und das beste: Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Tracklist der CD:
1. Red Umbrella
2. Stronger (live)
3.I Need You
4. Lost
5. Mississippi Girl
6. Cry
7. There You'll Be
8. The Way You Love Me
9. Breathe
10. The Secret Of Life
11. Let Me Let Go
12. This Kiss
13. It Matters To Me
14. Piece Of My Heart
15. Wild One

Die komplette Tracklist (Videos) der DVD:
1. Mississippi Girl
2. Cry
3. The Way You Love Me
4. Breathe
5. The Secret Of Life
6. Let Me Let Go
7. Just To Hear You Say That You Love Me (with Tim McGraw)
8. This Kiss
9. It Matters To Me
10. Piece Of My Heart
11. Wild One

Kommt in einer edlen, mit exklusiver Prägeschrift versehenen, 3-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung, inklusive eines 20-seitigen Booklets!

Art-Nr.: 5287
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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