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Jackson, Alan - thirty miles west [2012]
Alan Jackson in Bestform! Nach seinem Labelwechsel liefert er mit "Thirty miles west" eines seiner stärksten "Hard Country"-Alben der letzten Jahre ab. Jackson ist neben George Strait einer der wenigen Künstler, die mit ihrer unverfälschten "Pure Country"-Musik aus Nashville einfach nicht wegzudenken sind und zwischen all den Pop-geschwängerten Neuzeit-Produkten die Fahnen des traditionellen, reinen Country hoch halten. Enthält mit dem starken Southern Country Uptempo-Feger "Dixie highway" ein brillantes, 7 1/2-minütiges Duett mit Zac Brown (Zac Brown Band). "Hut ab" vor Alan Jackson, der auch mit seinem 15. Studioalbum weit entfernt von irgendwelchen Abnutzungserscheinungen ist. Im Gegenteil! So kann's weitergehen, Mr Jackson...

Das komplette Tracklisting:

1. Gonna Come Back as a Country Song - 3:02
2. You Go Your Way - 3:17
3. Everything But the Wings - 4:44
4. Talk Is Cheap - 3:48
5. So You Don't Have to Love Me Anymore - 3:42
6. Look Her in the Eye and Lie - 3:48
7. Dixie Highway (Duett with Zac Brown) - 7:24
8. She Don't Get High - 4:12
9. Her Life's a Song - 4:25
10. Nothin' Fancy - 3:12
11. Look Way to Go - 3:39
12. Life Keeps Bringin' Me Down - 3:04
13. When I Saw You Leaving (For Nisey) - 4:04

Art-Nr.: 7806
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Jackson, Alan - what i do [2004]
15 Jahre nach seinem Debut "Here in the real world" (1989) und seiner ersten Single (wer erinnert sich noch an "Blue blooded woman", das damals gerade mal Platz 45 in den Charts erreichte...), nach nunmehr zig Nr. 1 Hits und zig Millionen verkaufter Alben, unterstreicht Superstar Alan Jackson auch mit seinem zehnten Longplayer "What I do" (die "Best ofs" und Weihnachts-CDs nicht mitgezählt) deutlich, daß er weiterhin das Maß aller Dinge in Sachen "Pure Traditional Mainstream Country" ist! Die hohen Erwartungen, die die Country-Gemeinde an ihn stellt, erfüllt er einmal mehr völlig problemlos. Es ist erstaunlich, mit welcher Geradlinigkeit und unumstößlicher Sicherheit er die Herzen der Countryfans trifft. Ohne Schnörkel, zeitlos, sich von keinerlei modischen Trends von seinem Weg abbringen lassend, hat er einfach ein Händchen für die richtigen Songs und Arrangements. Das ist reinste amerikanische Countrymusic mit Referencharakter! Insgesamt wirkt die Platte wunderbar entspannt und locker. Herrliche Melodien fließen aus den Lautsprechern. Alles klingt ungemein frisch und wohltuend! Bei einigen Liedern, wie beispielsweise bei dem traumhaften, flockigen "If love was a river" (mit tollem Background-Gesang von Patty Loveless, die im übrigen noch bei etlichen weiteren Tracks auftaucht) und dem großartigen "There ya go" verspüren wir ein herrliches Appalachian-/Mountain-Feeling mit viel Mandoline und glasklarer Steelguitar! Das komplette Album, übrigens einmal mehr produziert von Keith Stegall, läßt sich einfach wunderbar durchhören. Weitere Höhepunkte sind u.a. die prachtvolle Midtempo-Nummer "Too much of a good thing" (gleichzeitig die erste Single) mit ihrer tollen Melodie, der klasse Fiddle, Steel und dem fantastischen E-Gitarren-Picking von Brent Mason, die hinreißende, mit schönem Piano und frischer Mandoline begleitete, pure Country-Ballade "Rainy day in June", das flockige, locker dahin fließende, melodische "USA Today", der lupenreine Honky Tonker "If french fries were fat free", die von einer wimmernden Steel begleitete Ballade "Monday morning church", wie auch der mit einem prächtigen Drive ausgestattete, abgehende Roadhouse Honky-Tonker "Burnin' the honky tonks down" mit seinen mitreißenden Soli von Fiddle, Banjo, Mandoline, Piano, Steel und vor allen Dingen den unglublichen E-Gitarren-Läufen. Hier zeigen die Musiker eindrucksvoll, was sie drauf haben! Das letzte Stück, die wunderschöne Ballade "To do what I do", wurde bei den diesjährigen "Flameworthy Awards" in Nashville live mitgeschnitten! Das Fazit des Albums lautet einmal mehr: Schlichtweg erstklassig!

Art-Nr.: 2679
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Jackson, Alan - where have you gone [2021]
Die Durststrecke ist beendet! Was haben die Alan Jackson-Fans für eine Geduld aufbringen müssen, bis ihr "Liebling" endlich ein neues Album veröffentlicht, doch 6 Jahre nach "Angels & alcoho" ist es mit "Where have you gone" endlich soweit. Alan Jackson ist wieder da - und das in geradezu bestechender Form. Der Titel des Albums, "Where have you gone", gleichzeitig auch der für das gesamte Werk wegweisende Eröffnungssong (herrlich heulende Pedal Steal, wunderbar surrende Fiddle), könnte einem ungehört suggerieren, dass Jackson hier vielleicht irgendeiner geliebten Person nachtrauert, doch es ist vielmehr die von ihm so verehrte, gute alte, reine, ehrliche Countrymusic, die er im heutigen, von so vielen fremdartigen Klängen "verseuchten" Nashville Country-Kosmos vermisst. Wo ist sie hin, die gute alte "pure Country"-Zeit, fragt er wehmütig und bringt sie uns mit seinem wunderbaren, neuen Album dafür umso intensiver zurück. Alan Jackson hat sich in seiner gesamten, mittlerweile über 30-jährigen Karriere niemals verbiegen lassen, ist sich immer selbst treu geblieben, hat immer, abseits aller Modetrends, lupenreinen, traditionellen Country durch und durch gespielt - so auch hier. Satte 20 Songs bietet die CD (die in vielen Tacklistings aufgeführte 21. Nummer, eine Coverversion von Merle Haggard's "That's The Way Love Goes", ist exklusiv nur digital erhältlich und fehlt damit auf der CD leider), einer schöner als der andere. Es überwiegen die Balladen und recht ruhigen Nummern, doch es gibt auch seinen typischen, flotten und lockeren Country, sowie ein paar richtig kernige Uptempo-Nummern (z. B. das countryrockige "Back", das forsche "Chain", oder das mit Bläsern unterstützte "Beer:10") - doch was er auch anpackt, das ist traditionelle, unverfälschte Countrymusic auf absolutem Top-Niveau. Produziert hat erneut sein ewiger Weggefährte Keith Stegall. "Where have you gone" ist übrigens Alan Jackson's 25. Album. Schon ein stolzes Jubiläum. Doch was am meisten beeindruckt ist, von welch immenser Qualität es ist: Ein "Real Country"-Meisterwerk!

Das komplette Tracklisting:

1. Where Have You Gone - 4:47
2. Wishful Drinkin' - 3:50
3. I Can Be That Something - 4:40
4. Where The Cottonwood Grows - 3:01
5. Way Down In My Whiskey - 3:56
6. Things That Matter - 3:42
7. Livin' On Empty - 4:31
8. You'll Always Be My Baby (Written for Daughters' Weddings) - 3:46
9. Where Her Heart Has Always Been (Written for Mama’s funeral with an old recording of her reading from the Bible) - 3:27
10. The Boot - 3:24
11. Back - 5:14
12. Write It In Red - 4:15
13. So Late So Soon - 3:46
14. This Heart Of Mine - 3:18
15. A Man Who Never Cries - 4:55
16. Chain - 3:06
17. I Was Tequila - 5:10
18. I Do (Written for Daughters' Weddings) - 2:51
19. Beer:10 - 4:18
20. The Older I Get - 3:49

Art-Nr.: 10310
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Jacobs, Cris - color where you are [2019]
"Color where you are" ist das abermals herausragend starke, neue Album des gleichermaßen in der Roots-, Southern- und Jam-Szene beheimateten, sowie bei Experten, Kritikern und Fans ein, wie wir finden vollkommen zu Recht, immens hohes Standing genießenden Cris Jacobs (vocals, guitars) und seiner blendend aufspielenden Cris Jacobs Band (Todd Herrington - bass, Dusty Ray Simmons - drums/percussion und Jonathan Sloane - guitars, sowie Gast-Keyboarder Daniel Clarke. Was wir hier zu hören bekommen, ist ein absoluter Genuß! Jacobs, einstiger Frontmann der in Baltimore beheimateten Band "The Bridge", und seine Freunde beglücken uns mit einer, im Vergleich zum ebenfalls saustarken Vorgängerwerk "Dust of gold", noch feineren, noch inspirierteren Mischung aus seeligen Rock-, Blues-, Funk-, Roots-, Swamp-, Southern-, Jam-, Americana- und Countryrock-Anlagen, durch die, vom Anfang bis zum Ende, eine stets präsente, herrlich angenehme Southern-Brise weht. In den Songs der Truppe finden sich immer mal wieder Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, JJ Grey & Mofro (ohne Bläser), Ivan Neville, Little Feat, The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, aber auch John Hiatt oder gar einem southern-rootsigen Tom Petty. Jacobs ist ein grandioser Songwriter, super Gitarrist und geradezu charismatischer Sänger mit einer Stimme voller Wärme, Harmonie, aber auch voller natürlicher Rauheit, der seine wundervollen Stücke voller Seele und Gefühl vorträgt, ja sie regelrecht "lebt" und mit feinsten Melodien veredelt. Das funktioniert auf diesem beeindruckend hohen Niveau natürlich nur, wenn die Chemie zwischen der gesamten Musikermannschaft stimmt, alle Mann sich blind verstehen und auf dem gleich hohen Level performen. Genau das ist bei der Cris Jacobs Band zu 100% gegeben. Was sind das für fantastische Musiker! Pure Spiefreude, eine spürbare Lockerheit, grenzenlose Harmonie und bärenstarke Grooves, sowie ein gewisses New Orleans Swamp-Flair und der bereits erwähnte ewige Southern-Spirit bestimmen das Geschehen, genauso wie Authentizität und unverfälschte Natürlichkeit. Markante, funky Gitarrenriffs, ein packender Bass-/Drums-Groove, ein schön swampiges Southern-Flair und eine großartige Melodie prägen den Eröffnungstrack "Painted roads". Klasse hier, wie sich das klimpernde Piano und die hintergründigen (Slide)Gitarrenklänge ergänzen. Gleich zu Beginn ein richtiger "Killer"-Song! Erneut ein fetter Bass Groove-Drive und kernige Riffs ziehen sich durch den erdigen, drückenden, bluesigen Swamp-/Rootsrocker "Under the big top", ausgestattet mit einem klasse "Voodoo-Spirit" und rauen Slidegitarren. Nimmt am Ende ordentlich Fahrt und Power auf. Deutlich entspannter kommt das traumhaft melodische, schön lockere, mit einer unglaublichen Wärme und einem hinreißenden Country-/Southern-Feeling ausgestattete "Buffalo girl", dessen "gentle Country swirl" unweigerlich an Großtaten solcher Bands wie Buffalo Springfield oder Poco erinnert. Toll wieder die Slide-Licks und die prächtig dazu passende Orgel im Hintergrund. Das ist die pure Wonne! Genau wie die anschließende, von einer ebenso wundervollen Melodik durchzogene, viel Southern-Esprit ausstrahlende Americana-Ballade "Afterglow" (wunderbar erdige Slidegitarre in der zweiten Hälfte). So reihen sich weiterhin eine prächtige Nummer an die nächste. Ob der furios groovende, bluesige Country-/Swamp-/Funk-Rocker "Rooster coop", das wunderschöne, von herrlichen Gitarren umgebene "Holler and hum", oder der mit einem tollen Bayou-Feeling ausgestattete, bluesige Southern-Stomper "Night birds" - es passt alles. Cris Jacobs landet mit "Color where you are" abermals einen ganz großen Wurf! Ein absoluter Leckerbissen für die vielen Liebhaber, die ihre musikalische Passion irgendwo zwischen den sich verwischenden Grenzen von Rootsrock, Blues, Swamp, Jamrock und Americana, in Verbindung mit diesem unvergleichlichen, natürlichen Southern-Spirit finden. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Painted Roads - 4:01
2. Under the Big Top - 3:47
3. Buffalo Girl - 4:28
4. Afterglow - 4:56
5. We'll Act Like Strangers - 4:16
6. Rooster Coop - 3:17
7. Holler and Hum - 5:14
8. Ghosts of Evangeline - 4:22
9. Night Birds - 3:58
10. Hold Close These Things - 6:22

Art-Nr.: 9795
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Painted Roads
Under the Big Top
Buffalo Girl
Afterglow
Rooster Coop
Holler and Hum
Night Birds

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Jacobs, Cris - dust to gold [2016]
Der in Roots-, Southern- und Jamrock-Kreisen gleichermaßen hoch geschätzte Gitarrist, Singer-Songwriter und ehemalige, langjährige Frontmann von Baltimore's "The Bridge", Cris Jacobs (Cris Jacobs Band), beglückt uns mit einem wunderbaren, prächtigen, atmosphärisch dichten, zuweilen entspannten, aber auch sehr groovy, schwül und kraftvoll kommenden, von großer Vielseitigkeit, jeder Menge "Spirit" und "Feeling" geprägten, neuen Album an der Schnittstelle zwischen Roots, Swamp, Southern Rock, Jamrock, Americana und Blues, das einmal mehr das immense Potenzial dieses fantastischen Musikers und seinen ebenso stark aufspielenden Begleiter aufzeigt. Ein amerikanischer Kritiker drückt es so aus: "The album is a soul-stirring expression of the current chapter of Jacobs' creative evolution, featuring twelve well-crafted songs that masterfully weave through the sweet and rugged landscape of soul, country, folk, blues, gospel, and rock and roll. Through every turn, one can easily feel Jacobs’ reverence to his influences, but the result is an original, eclectic record with a sound that is authentically his. In a given moment, Jacobs’ guitar playing is gritty, soulful, rich, and lyrical. It’s subtle, yet adventurous. His voice is at once sweet and sultry, with a honeyed whiskey croon that delivers his thoughtful, expressive lyrics." Cris Jacobs ist ein toller Sänger voller Wärme, aber auch voller natürlicher Rauheit, ein grandioser Songwriter, und ein irre starker Gitarriost, der hier immer wieder mit vorzüglichem Picking und hinreissenden, scharfen, virtuosen und raffinierten E-Gitarren-Läufen und -Soli aufwartet. In seinen Songs finden sich Spuren solcher Kollegen wie Anders Osborne, den North Mississippi Allstars, The Allman Brothers Band, Little Feat, Lynyrd Skynyrd, aber auch John Hiatt oder Chris Stapleton. Der Eröffnungstrack "The devil or Jesse James" beispielsweise ist eine packende Mixtur aus swampigen New Orleans Rhythmen, rootsigem Blues und kernigem Rock, gepaart mit einem Hauch Psychedelic und jammiger Speilfreude. Herausragend Jacobs vielschichtiges Gitarrenpicking, sowohl auf der akustischen, als auch der elektrischen Gitarre. Fühlt sich mächtig schwül an, diese Nummer, wirkt aber auch entspannt. Ein baumstarker Auftakt. Und es geht so weiter. Hühepunkt reiht sich an Höhepunkt. Etwa mit dem ähnlich gestrickten "Hallelujah hustler", das wieder mit wunderbar "fluffiger" Gitarrenarbeit besticht (Little Feat haben hier ihre Spuren hinterlassen), oder dem meisterhaft inszenierten, hoch melodischen, durchaus entspannten "Cold Carolina", das auf bluesigem Southern-/Roots-/Americana-Terrain zu Hause ist. Eine Nummer, die durchaus auch aus dem Repertoire eines Jason Isbell stammen könnte. Was für ein Groove, welch ein Flow! Herrlich! Saustark auch solche Titel wie etwa der ruppige, dreckige, sehr swampige, mit tierischem Slideguitar-Solo aufwartende Southern-/BLues-/Rootsrocker "Bone digger", das ebenfalls voller brodelnder Southern "Slide-Chops" steckende "Turn into gold", die hinreissend schöne, ruhige, southern-rootsige, voller exzellentem Gitarrenspiel steckende Americana-Ballade "Little dreamer, oder das soulige, funkige, mit toller Orgel-/Gitarrenbegleitung inszenierte "Shine your weary light". Sowohl in der Roots-, Americana-, als auch in der Southern-, Blues-, und Jam-Szene hinterlässt Cris Jacobs erneut eine Aufsehen erregende, die Experten und Fans dieser Musik mächtig beeindruckende Duftmarke. "Dust of gold" ist ein fantastisches Album!

Das komplette Tracklisting:

1. The Devil or Jesse James - 5:25
2. Kind Woman - 3:34
3. Hallelujah Hustler - 4:22
4. Jack the Whistle and the Hammer - 3:20
5. Cold Carolina - 5:35
6. Bone Digger - 4:13
7. Delivery Man - 4:44
8. Turn into Gold - 3:47
9. Little Dreamer - 5:04
10. Break Your Fall - 5:43
11. Shine Your Weary Light - 3:25
12. Leaving Charm City - 4:53

Art-Nr.: 9567
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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The devil or Jesse James
Hallelujah hustler
Cold Carolina
Bone digger
Turn into gold
Little dreamer
Shine your weary light

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James, Jason - same [2015]
"A new old voice comes out of Texas"! Wundervoll! Der Texaner Jason James veröffentlicht sein Debutalbum - ein wahres Juwel neuer "alter Countrymusic". Wäre ein eingefleischter Countryfan in den Siebzigern aus irgendwelchen Gründen in einen absoluten Tiefschlaf verfallen, und würde dieser nun 40 Jahre später wieder aufwachen - er wäre genauso verblüfft wie "beunruhigt", was man im heutigen Nashville so alles als Countrymusic vorgesetzt bekommt. Aber keine Angst, es gibt sie noch, die neuen, jungen Künstler, die sich dem reinen, klassischen, ursprünglichen "Vintage"-Country verschrieben haben, so wie er eben sein sollte. Einer von denen ist dieser wunderbare Sänger und Songwriter Jason James aus der kleinen Stadt Texas City im Galveston County des US-Bundesstaates Texas. Obwohl aufgewachsen in einem Elternhaus, in dem die Countrymusic allgegenwärtig war, begannen die ersten musikalischen Gehversuche des Teenagers zunächst damit, dass er der Frontmann einer Punk-orientierten Alternate Hardrock-Band war, was ihm erste Bühnenerfahrungen einbrachte. Auch mit dem Schreiben von Liedern beschäftigte er sich. Doch eines Tages änderte sich alles, als er bei seinem Vater zu Besuch war und alte Hank Williams-Scheiben hörte. Seine "Country-Gene" setzten sich in aller Konsequenz durch und liessen ihn nicht mehr los. Das war die Musik, die er fortan machen wollte. Und zwar ohne Kompromisse! "I had completely forgotten about country music," sagte James dazu und erläuterte weiter: "When I heard this old Hank Williams stuff, it was a revelation to me, and suddenly I was hearing it in a different way. It was the song ‘Alone and Forsaken' that really got me. The depth of the heartbreak in that song, and how real it was, just spoke to me, and suddenly everything I'd done before didn't matter to me anymore. Country was what I wanted to do". Neben seinem großen Held Hank Williams senior sind es Veteranen wie George Jones, Merle Haggard und Buck Owens, ebenso wie der frühe Dwight Yoakam, die ihn nachaltig beeinflussen. Die Musik dieser "alten Haudegen" möchte James mit seinen eigenen Songs in der heutigen Zeit weiterleben lassen - und das gelingt ihm herausragend gut. Was ist dieses Debut für eine herrliches "real honky-tonkin' Country"-Album, vollkommen natürlich, zwanglos, ungeschliffen, frei von jeglichen Major Label-Zwängen, gleichzeitig geprägt von immenser Spielfreude, Inspiration und Qualität. Steelguitars, jede Menge Bariton E-Gitarren, surrende Fiddles, klimperndes Honky Tonk-Klavier, typische Retro Countryrhythmen und wunderbare Melodien bestimmen das Geschehen. Die 13 erstklassigen (es gibt absolut keine "Füller"), alle aus der Feder von Jason James stammenden Songs (bei lediglich 2 Nummern halfen im zusätzlich ein oder zwei Co-Autoren) wurden überwiegend in Austin und Houston eigespielt (mit solch exzellenten Musiker wie dem Gitarristen Scott Davis und dem Steeler Will van Horn, letzterer aus der Band von Robert Ellis) und produziert von John Evans (u.a. Hayes Carll und Corb Lund), bis auf 4 Tracks, die in Nashville aufgenommen und von Keith Gattis (u.a. Dwight Yoakam) produziert wurden. Gleich die erste Nummer bedeutet die pure Country-Wonne: "Here comes the heartache" ist ein Barroom Honky-Tonker der allerersten Güte, gespickt mit hinreissenden Pedal Steel-Linien, toll klimperndem Honky Tonk-Piano, sowie erdigen Baritone-Riffs und -Leads. Das nachfolgende, lässige, flockig knackige "I've been drinkin' more" löst unmittelbar Erinnerungen an solch große Helden wie Merle Haggard, Buck Owens und George Jones aus. Erneut zieren prächtig in Szene gesetzte Pedal Steel, Fiddle und exzellente E-Gitarren diesen wunderbaren Song. Man ist schon jetzt regelrecht vesunken in dieser herrlichen Musik. Dann wird's "rockig". "Hot mouth Mama" ist ein, von einem klasse Twist-/Rockabilly-Unterton bestimmter, fulminanter Honky Tonk-/Roadhouse-Heuler, der ordentlich in die Beine geht und so manchen Tänzer auf eine amtliche Betriebstemperatur bringen dürfte. Hat eine ganz dezente Elvis- /Jerry Lee Lewis-Note. Dann das begnadete "Fancy limousine" - das ist brillanter, in allerbester, früher Dwight Yoakam-Manier zelebrierter, gut abgehender rockin' Honky Tonk-Country, durchzogen von großartigen Baritone E-Gitarren. Mit californischem Bakersfield-Flair und einem Hauch von Western-Feeling wartet das wunderschöne "World of make believe" auf, eine honky-tonkige, zwischen Midtempo und Ballade balancierende Nummer mit heulender Steel, leichten Piano-Fills und edlen Gitarren-Tupfern, während sich das "einsame", dennoch flott arrangierte, bestens zum Linedance geeignete "Buppa-Bup-Bow-Bow" genüßlich in der Schnittstelle von Hank Williams sr. und Johnny Cash tummelt. Welche Nummer man auch betrachtet, das alles ist vollkommen authentischer Retro Countty in Reinkultur - ohne das diese Musik auch nur ansatzweise antiquiert klingt. "The love that I have for traditional country music is like a mission to me", sagt Jason James - und das kauft man ihm zu einhundert Prozent ab. Wie gesagt, er spielt diesen lupenreinen Honky Tonk Country ohne jeden Kompromiss. Dieser Jason James ist zweifellos eine der größten Country-Entdeckungen des Jahres. Nach solchen Klängen "lechzen" die Fans. Auch Alan Jackson- und George Strait-Anhänger dürften an diesem Mann ihre helle Freude haben. Fantastisch!

Das komplette Tracklisting:

1. Here Comes The Heartache - 3:29
2. I've Been Drinkin' More - 3:35
3. Hot Mouth Mama - 2:33
4. Fancy Limousine - 3:31
5. World Of Make Believe - 3:22
6. Back In My Arms - 3:40
7. Buppa-Bup-Bow-Bow - 3:00
8. True Blues - 3:39
9. I Wonder If You'll Ever Come Around - 2:45
10. I'll Set You Free - 3:36
11. Pullin' Out The Suit - 2:31
12. Welcome To The Blues - 3:28
13. Walk Through My Heart - 3:23

Art-Nr.: 8964
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here comes the heartache
I've been drinkin' more
Hot mouth Mama
Fancy limousine
World of make believe
Buppa-Bup-Bow-Bow
Welcome to the blues
Walk through my heart

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James, Ryan - back to the wind [2005]
Ein weiterer, hell leuchtender Stern am von scheinbar unendlich vielen, wunderbaren musikalischen Lichtquellen übersääten Firnament von Texas! "Back to the wind" heißt das großartige Debutalbum des hoch talentierten Ryan James - und es ist eine erstklassige Darbietung bester, erfrischender, flüssiger Texas-Roots-/Americana-/Alternate Country-/Countryrock-Musik, ausgestattet mit einem dezenten "Red Dirt"-Flair und jeder Menge emotionalem Singer-/Songwriter-Feeling! Der aus Rosenberg in der Nähe von Houston stammende Texaner verfügt nicht nur über eine instrumentaltechnisch bestens fundierte Grundlage und eine überaus angenehme und variable Stimme, sondern beweist auf seinem Erstwerk auch hervorragende Songwriterqualitäten (hat 10 von 12 Tracks selbst komponiert). Trotz seiner starken Heimatverbundenheit (er ließ sich sogar eine texanische Flagge auf seine linke Schulter tätowieren) gelingt es ihm glaubwürdig, seine sicherlich vorrangig bestimmenden texanischen, recht traditionell gehaltenen Roots mit einem durchaus Nashville-kompatiblen Sound zu kombinieren (kein Wunder, die Scheibe wurde auch dort produziert), wie es selbst Jack Ingram in letzter Zeit vorzüglich praktiziert hat. Dabei setzt er nicht einmal auf die üblichen mainstream- und radiotaugliche Elemente, sondern lässt alleine die wunderbaren Melodien und starke Instrumentierung seiner Mitspieler für sich sprechen. Sicherlich auch ein Verdienst der beiden in Szenekreisen voller Anerkennung als "Wizards" (Hexenmeister) "verschrieenen" Produzenten Walt Wilkins und Tim Lorsch, die einen glasklaren, ungemein zeitgemäßen Sound aus den Songs herauskitzelten. Los geht’s mit dem möglicherweise autobiografisch zu sehenden, starken "Goodbye Carolina", in Anspielung an seine in North Carolina verbrachten Jahre, die wohl von starkem Heimweh geprägt waren. Trotzdem erscheint der Blick nicht zurück im Zorn, denn der Song, dominiert von fröhlichen Mandolinenklängen und herzhaftem Gefiddel, dazu sehr schönen Harmonies von Tira Mitchell Wilkins, versprüht eine sehr frische und gelöste Atmosphäre. Musikalische Lagerfeuerromantik, -das meinen wir absolut positiv-, mit allen damit verbundenen Textklischees, verspürt man bei dem herrlich schwungvollen, mit toleer Baritone-Gitarre durchzogenen Countrysong "Home On The Range"! Die erste Single mit bereits großem Erfolg in den Texas Music Charts, vielleicht der überragende Song des Albums, heißt "Don’t Go", eine typisch texanisch trockene Ballade, unterlegt mit kratzigen Gitarren, schönen Mandolinen-Fills und klasse Steel- und E-Gitarrenparts im Stile der Eli Young Band oder der einstmaligen Sons Of The Desert. Apropos Steel-Parts: Fast jeder Song trägt hier die Handschrift des überragend agierenden Pedal Steelers Steve Ebe, der mit seinem träumerischen Einlagen an das Spiel von Pat Severs (Pirates Of The Mississippi) erinnert. Im weiteren Verlauf bedient einen Ryan James mit einer jederzeit relaxt gehaltenen Mischung aus balladesken Songs ("Stay Me Awhile", "A Broken Heart" oder "Barely Holding On") und locker dahinfließenden Countrynummern ("Home To Texas", "How Long" (ein toller, recht traditioneller Dancehall-/Honky Tonk-Feger), "Take Your Time"), ausgestattet mit dem rauen, holprigen Charme eines Jack Ingram, Chris Knight oder gar Travis Tritt (beim Cover von "I’m A Rambling Man"). Wunderbar gelungen auch die traumhafte Coverversion des wohl größten Hits von Dan Seals "Everything that glitters (is not gold")! Den Abschluss, wie auch bei all seinen Live-Auftritten, bildet das Stück "I Pray For You My Friend", das noch mal sämtliche instrumentale Finessen bietet, das der texanische Roots- und Countrybereich so bietet: Leicht mit zu singender Text, mit viel Spielraum für Soloeinlagen, der auch besonders am Ende ausgiebig im Bluegrass-Stil mit integrierten Duellen genutzt wird. Dem Texaner ist mit "Back To The Wind" ein durch und durch angenehmes, nie langweiliges, ja richtig starkes Einsteigerwerk gelungen! Ryan James, ein Name den man sich unbedingt merken sollte... - man wird sicher noch jede Menge von ihm hören! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3542
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Goodbye Carolina
Home on the range
Home to Texas
Stay with me awhile
Take your time

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Jamestown Revival - the education of a wandering man [2016]
Was für ein Pracht-Album! Welch eine "Americana-Perle"! Jamestown Revival sind Jonathan Clay (lead vocals, guitars, mandolin, banjp, harmonica) und Zach Chance (harmony vocals, piano, orrgan), bzw. ihre um 3 weitere Mitstreiter erweiterte Band. Die beiden, aufgewachsen in dem kleinen texanische Städtchen Magnolia, sind seit frühester Jugend beste Freumde, die sich bereits sehr früh von der Musik solch unterschiedlicher Ikonen wie etwa Guy Clark, John Prine, Willie Nelson, den Everly Brothers, Credence Clearwater Revival und Stevie Ray Vaughan inspirieren ließen und nicht mehr davon loskamen. Musik machen wurde ihre Passion. Und sie hatten, bzw. haben riesiges Talent. Die gemeinsame Karriere war also früh vorbestimmt. "The education of a wandering man" ist das zweite Album von Jamestown Revival, das den schon gefeierten Vorgänger "Utah" noch einmal klar übertrifft. Was ist das für eine herrliche, genauso leidenschaftliche, unbeschwerte, frische und authentische Roots-/Americana-Scheibe geworden, eine geradezu magische Kombination aus Klängen des amerikanischen Südens, klassischen Countryrock-Bezügen, Blues, Soul und Western Rock. Jonathan Clay und Zach Chance sind fantastische Musiker, Sänger (ihre Harmonie-Gesänge sind einfach wunderbar) und Songwriter mit höchster Ausstrahlung, umgeben von nicht minder starken Mitstreitern. Das durchweg von tollen Melodien bestimmte Songmaterial ist herausragend, es gibt nicht die Spur eines schwachen Stückes. Nehmen wir beispielsweise mal den mit einem unterschwelligen Hall in Szene gesetzten Roots-/Americana-Rocker "Love is a burdon". Die Nummer geht einem mit ihrem wundervollen Southern-/Wüsten-/Countryrock-Flair nicht mehr aus dem Ohr. Klasse hier auch die beiden Dual Lead Gitarren (Clay ist ein exzellenter Gitarrist) im Mittelteil. Die pure Americana-Wonne! Das kann man wahrlich auch von dem von einem hinreissenden Ghost Town-/Lost Highway-Feeling begleiteten, geradezu traumhaft melodischen, flockigen "Journeyman" behaupten. Die Nummer ist eingebettet in eine faszinierende Instrumentierung aus genialen (Baritone)Gitarren und einer wunderbaren, hintergründigen Orgel. Ein überragender Retro Wüsten-/Western-/Countryrocker dessen natürliche Magie einen nicht mehr los lässt. Oder auch der knackige, dynamische, straight nach vorn gehende Rootsrocker "Airliner" mit seiner abermals tollen Melodik, geschickt und nicht zu sehr im Vordergrund eingesetzten Bläsersätzen und den vorzüglichen Twin-Leads im Break, der herrliche Country-/Americana-Waltz "Always been wild", das, wie es der Titel schon vermuten lässt, sehr texanisch angehauchte, autobiographische, rootsige, Steelguitar-getränkte "Back to Austin", das soulige "Midnight hour", der tierische, mit tollem, stampfendem Drumming, trockenen Banjo-Klängen, rauer Bluesharp und ebenso rauer E-Gitarre inszenierte, swampige, dreckige Roots-/Bluesrocker "Poor man's gold", oder der famose, Rolling Stones-beeinflusste ("Dead flowers"), erdige, dabei wie Öl runtergehende, wunderbar melodische, knackige Countryrocker "Done me wrong" - ein musikalisches Highlight jagt das nächste. Jamestown Revival sind auf dem besten Weg sich ganz oben in der Spitze der aktuellen Roots-/Americana-Szene festzusetzen. Schon mit ihrem 2. Album bewegen sie sich locker auf dem Level solcher Kollegen wie etwa The Lone Bellow oder Jason Isbell. Eine begnadet starke Vorstellung von Jonathan Clay, Zach Chance und ihren Freunden. Wir freuen uns jetzt schon auf weitere Großtaten...

Das komplette Tracklisting:

1. Company Man - 3:04
2. Love Is A Burden - 3:51
3. Journeyman - 4:09
4. American Dream - 2:59
5. Airliner - 3:45
6. Always Been Wild - 3:20
7. Back To Austin - 3:57
8. Midnight Hour - 3:30
9. Poor Man's Gold - 3:35
10. Almost All The Time - 2:13
11. Done Me Wrong - 4:03
12. Head On - 4:50

Art-Nr.: 9311
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Love is a burdon
Journeyman
Airliner
Back to Austin
Poor man's gold
Done me wrong

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Janson, Chris - buy me a boat [2015]
Einer der vielversprechendsten und heißesten neuen, jungen Country-Acts in Nashville mit einem baumstarken Debüt! "Buy Me A Boat" heißt das Werk von Chris Janson, das direkt mit Platz 4 in den Billboard Country Album-Charts eingestiegen ist, nachdem bereits zuvor der Titelsong (eine coole Midtemponummer, die ein wenig an Eric Churchs "I'm Gettin' Stoned" erinnert) schon als Single erfolgreich aufgetrumpft war. Apropos Eric Church (hat im übrigen gerade mit Mr. Misunderstood" ein überragendes, neues Werk am Start): Wem dieser, vor allen Dingen zu Beginn seiner Karriere viel Freude bereitet hat, der dürfte in Chris Janson, nicht nur wegen der stimmlichen Parallelen, eine genauso dankbare, wie auf einem hervorragenden Niveau angesiedelte Alternative finden. Die zweite auserkorene Single "The Power Of Positive Drinkin'" handelt von einem Mann, dessen Truck den Geist aufgegeben hat, dem die Frau weggelaufen ist und der sich somit den Frust von der Seele trinkt. Die Strophen verlaufen im Erzählgesang und werden mit einem kräftigen Refrain a la Jason Aldean kombiniert. Das Relaxlied "Under The Sun" (klasse hier die fiepende Steelgitarre und das smooth gluckernde E-Piano) verbreitet die schlichte Botschaft, dass unter der Sonne Bier Bier und Rum Rum, also alles '"easy" bleibt. Sehr stark bei diesem Stück ist das entspannte, aber toll auf den Punkt gebrachte E-Gitarren-Solo. Die von einer klaren Akustikgitarre und heulenden Steel getragene Ballade "Holdin' Her" stammt aus der Feder von Chris und James Otto und bietet klassischen Country-Storyteller-Stoff mit pathosgeladenem Refrain. Eine typische Win-Win-Situation begleitet "Messin' With Jesus". Superstar Tim McGraw durfte sich für seinen aktuellen Silberling "Damn Country Music" mit dem Lied "How I'll Always Be" aus dem Songwriting-Portfolio von Janson bedienen und bedankt sich dafür mit einem klasse Duett ("Messin'Wwith Jesus"), das enormes Hitpotential aufweist und dem Newcomer natürlich auch Aufsehen erregenden Support gewährleistet. Ungefähr nach dem Motto: Wenn sich schon eine Größe namens Tim McGraw für ein Duett hergibt, muss dieser Bursche ganz sicher echt was 'drauf' haben. "Right In The Middle", "Save A Little Sugar For Me" und "Back In My Drinkin' Days" bieten knackigen, launigen New Country, bei dem besonders die Southern Rock-trächtigen E-Gitarren zu überzeugen wissen. Letztgenanntes Stück, dazu garniert mit viel Steel, Honky Tonk-Piano und quäkender Mundharmonika erinnert wieder stark (vor allem im Refrain) an Eric Church zu Anfangstagen. 90er-Jahre Hitschreiber Ed Hill assistierte Chris bei der schönen Ballade "When You Come In", die mit schmachtendem Piano, heulender Steel und emotionaler E-Gitarrenarbeit ordentlich auf's Gefühlsbarometer drückt. Das von exzellenter Steelguitar eingeleitete und mit starken Bariton E-Gitarren verzierte "Yeah It Is" verbreitet dezentes "Lucille"-Flair und würde auch gut izu Blake Shelton passen. Einen Southern-rockigen Abschluss gibt es mit dem kraftvollen "White Trash". Eric Church, Trace Adkins, Jason Aldean oder auch Montgomery Gentry/Blackberry Smoke wären passende Anwärter für eine Adaption dieses Slide-trächtigen und atmosphärischen Krachers. Toller Stoff für die Southern Rock-Fraktion! Produziert haben gleichmäßig verteilt, Brent Anderson, Chris Dubois mit Chris Chris Janson und Tim McGraw-Spezi Byron Gallimore. Fazit: Chris Janson versteht es auf seinem Major-Erstling "Buy Me A Boat" überaus geschickt und mit enorm starkem Songmaterial (der Mann ist wirklich ein erstklassiger Songwriter), die Brücke zwischen traditionellem Country und jungem, modernem, rockigem New Country zu schlagen - so, wie das kaum einem anderen der "jungen Wilden" Nashvilles gelingt. Das liegt auch an Jansons extrem starker Stimme, die der vieler ganz großer Traditionalisten in nichts nachsteht. Zweifellos einer der Nashville-Neulinge des Jahres 2015 mit dem größten Potential für die Zukunft. Klasse Album! Toller Karrierestart! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Buy Me A Boat - 2.59
2. Power Of Positive Drinkin' - 3.30
3. Under The Sun - 3.26
4. Holdin' Her - 4.04
5. Messin' With Jesus (with Tim McGraw) - 3.06
6. Right In The Middle - 2.22
7. Save A Little Sugar - 3.01
8. Back In My Drinkin' Days - 2.43
9. Where You Come In - 3.17
10. Yeah It Is - 3.17
11. White Trash - 3.46

Art-Nr.: 9017
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Janson, Chris - everybody [2017]
Chris Janson auf dem Weg zur absoluten Spitze des Country-Olymp. Der Mann aus Perryville/Missouri setzt mit seinem zweiten Album ein absolutes Ausrufezeichen in Nashville. Bärenstarkes Teil! Der großartige Sänger (sehr starke, durchaus an große Traditionalisten erinnernde Stimme), Songwriter (ist bei allen Tracks, zusammen mit arrivierten Co-Autoren, kompositorisch beteiligt) und ernergiegeladene, fulminante Live-Performer, besticht mit einem geradezu packenden Album voller höchster musikalischer Klasse, gespickt mit immensem künstlerischen Potential. Das meist schön Gitarren-orientierte Songmaterial, wenn auch überwiegend sehr knackig, fetzig, ja rockig, aber auch durchsetzt mit einigen traumhaften Balladen, ist jederzeit durch und durch Country und besticht, ähnlich wie beispielsweise Kollege Eric Church, mit großem Abwechslungsreichtum, tollen Melodien und exzellenten Texten. Was Janson und seine fantastischen Begleitmusiker hier abliefern, ist höchste Nashville-Kreativität und -Qualität. So muss ehrlicher, rockiger Country/New Country heute klingen. Chris Janson - einer der ganz großen, neuen Aushängeschilder Nashville's mit einem "Killer"-Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Who's Your Farmer - 2:50
2. Everybody - 2:52
3. Name On It - 2:42
4. Eyes for Nobody - 3:37
5. Fix a Drink - 3:08
6. Out There - 2:58
7. Little Bit of Both - 3:12
8. Our World - 3:03
9. Bein' a Dad - 3:46
10. When You Like Me - 2:57
11. Redneck Life - 2:46
12. Drunk Girl - 3:27

Art-Nr.: 9516
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Janson, Chris - real friends [2019]
Chris Janson schraubt weiter an seiner Karriere. Auch mit dem abermals starken Album Nr. 3, "Real friends" betitelt, wird der Weg steil nach oben führen. Der 33-jährige aus Perryville/Missouri setzt auf jungen, gut gelaunten, eine jederzeit positive Stimmung verbreitenden, erfrischenden, ordentlich rockigen Country/New Country, knackig, fetzig, stimmungsvoll. Bis auf ein/zwei Tracks geht es nur rockig nach vorn, Balladen sind die Ausnahme. Dennoch macht es tierisch Spaß ihm zuzuhören, denn die Songs stecken allesamt voller großartiger Melodien, setzen sich im Ohr fest und werden auf höchstem musikalischen Niveau dargeboten. Janson ist bei allen Tracks, zusammen mit arrivierten Co-Autoren, kompositorisch beteiligt. Beim rockigen Titeltrack "Real friends" ist übrigens Janson's "Kumpel" Blake Shelton mit von der Partie. Das passt. Denn Janson's Musik liegt schon in etwa auf der Schiene solcher Kollegen wie Shelton, Luke Bryan, Jason Aldean und anderen aktuellen Nashville Mainstream Country-Größen. Wie dem auch sei, eins steht außer Frage: Chris Janson macht einen klasse Job. Jede Meneg Hits sind vorprogrammiert. Also Leute, willkommen zur Chris Janson-Party! Das Motto: "Have fun"!

Das komplette Tracklisting:

1. Good Vibes - 2:45
2. Check - 2:43
3. Done - 3:40
4. Normal People - 2:56
5. Say About Me - 3:00
6. Waitin' on 5 - 2:54
7. Hawaii on Me - 3:12
8. Mine Does - 3:13
9. God's Gotta Be a Good Ole Boy - 2:50
10. Real Friends (feat. Blake Shelton) - 3:06
11. Everybody's Going Through Something - 2:47
12. Beer Me - 2:40
13. Country USA - 2:54
14. Say About Me (feat. Offset) - 2:59

Art-Nr.: 9901
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Jayhawks, The - music from the north country ~ the anthology [2009]
"Music from the north country - the Jayhawks anthology"! Die 1985 in Minneapolis/Minnesota gegründeten Jayhawks um die beiden großartigen Singer/Songwriter Mark Olson und Gary Louris (Olson verliess die Band 1995) gehörten fast 20 Jahre lang zu den wichtigsten Vertretern der Alternate Country(rock)-/Americana-/Rootsrock-/No Depression-Bewegung überhaupt. Doch obwohl sich die Band nach ihrem bislang letzten Werk "Rainy day music" aus dem Jahre 2003 erst einmal trennte, hat sich daran bis heute nichts geändert. Ihre Musik ist sowohl von zeitloser Schönheit, als auch von zeitloser Bedeutung. Ihre wunderbaren "high lonesome melodies and harmonies" und ihre exzellente Synthese aus Rock- und Countryelementen waren massgebliche Stützen einer neuen (Retro)Countryrock-Bewegung. Mark Olson und Gary Louris touren mittlerweile wieder zusammen durch die Lande. Es ist also der ideale Zeitpunkt, endlich die erste Jayhawks-Compilation überhaupt zu veröffentlichen. Unter der Regie von Gary Louris zusammengestellt, gibt's hier eine grandiose Ansammlung ihrer wichtigsten Titel und Fan-Favorites. In über 76 Minuten, mit 20 Songs, wird die gesamte Karriere Jayhawks, also auch die Zeit nach dem Weggang von Mark Olson, betrachtet. Enthält ein schönes, 12-seitiges Booklet mit vielen Infos über die die Band. Idealer kann ein solcher Überblick kaum sein!
Gibt's auch in einer deutlich aufgewerteten 3-Disc Deluxe Edition! (siehe separaten Artikel)

Das komplette Tracklisting:

1 Two Angels - 4:07   
2 Ain't No End - 3:45   
3 Waiting for the Sun - 4:20   
4 Martin's Song - 2:58   
5 Clouds - 4:51   
6 Settled Down Like Rain - 3:02   
7 Blue - 3:11   
8 I'd Run Away - 3:34   
9 Over My Shoulder - 3:39   
10 Miss Williams' Guitar - 3:08   
11 Trouble - 4:50   
12 Big Star - 4:27   
13 The Man Who Loved Life - 5:01   
14 Smile - 3:50   
15 I'm Gonna Make You Love Me - 3:42   
16 What Led Me to This Town - 4:10   
17 Tailspin - 3:20   
18 All the Right Reasons - 3:26   
19 Save It for a Rainy Day - 3:10   
20 Angelyne - 3:47

Art-Nr.: 6462
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Jayhawks, The - paging mr. proust [2016]
Herrlicher Rootsrock, Americana und Alternate Countryrock in klassischer Jayhawks-Tradition - Gary Louris und seine Freunde präsentieren sich mit ihrem neuen Album "Paging Mr. Proust" in bestechender Form. Die Band wirkt frisch wie eh und je und strotzt nur so vor Spielfreude. Wunderbar flockiges, aber auch schön rockiges, immer mit einer feinen Portion erdigem "grit" durchzogenes Songmaterial, eingebunden in großartige Melodien. Eine Pracht-Vorstellung der Jayhawks!

Aus der Original-Produktbeschreibung:
Paging Mr. Proust finds the 2016 Jayhawks still remain one of America s foremost rock bands: based around leader Gary Louris gift for melody that has made them such a respected and seminal group for almost three decades. Paging Mr. Proust features the long-time core of the Jayhawks: Gary Louris (lead vox/guitars), Marc Perlman (bass), Tim O Reagan (drums/vox), and Karen Grotberg (keyboards/vox). From the jangle of album opener Quiet Corners & Empty Spaces to the trademark harmonies of Isabel s Daughter to the more pensive Lover Of The Sun , it is clear that The Jayhawks power remains undiminished from their initial national impact, 1992 s Hollywood Town Hall. Other tracks such as the sludgy rocker Lost The Summer , the kraut-rock groove of Ace and the taut minimalism of Comeback Kids bring new sounds to the palette. Paging Mr. Proust shows a commitment to adventure and forward motion, which makes this collection of songs exciting and instantly memorable.

Das komplette Tracklisting:

1. Quiet Corners & Empty Spaces - 3:06
2. Lost the Summer - 3:31
3. Lovers of the Sun - 3:15
4. Pretty Roses in Your Hair - 4:20
5. Leaving the Monsters Behind - 3:47
6. Isabel's Daughter - 3:26
7. Ace - 5:36
8. The Devil Is in Her Eyes - 3:36
9. Comeback Kids - 4:00
10. The Dust of Long-Dead Stars - 3:37
11. Lies in Black & White - 3:35
12. I'll Be Your Key - 3:48

Art-Nr.: 9156
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jefferson Starship - greatest hits, live at the fillmore [1999]
Recorded live at the Fillmore Auditorium in San Francisco, Nov. 6th. 1998! Besetzung: Diana Mangano, Paul Kantner, Marty Balin, Jack Casady, Prairie Prince, Slick Aguilar und Chris Smith! Mit "Plastic fantastic lover", "Crown of creation", "Somebody to love", "Miracles", "White rabbit", "Wooden ships", "Ride the tiger".... 14 tracks!

Art-Nr.: 1200
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,84

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Jenai - cool me down [2002]
Solche Leute tun Nashville wirklich gut! Die aus Idaho stammende Newcomerin überrascht die Countrygemeinde mit einem fantastischen Debut. Großartige New Country-Musik ohne Schnickschnack in einem wunderbaren semi-akustisch/elektrischen, rootsigen, neo-traditionellen Sound. Die Balance zwischen filigranen akustischen Instrumenten, wie Fiddle, Akustik-Gitarre, Mandoline und Dobro auf der einen, und beherzten, satt klingenden elektrischen Gitarren und knochentrockenen Drums auf der anderen Seite, erzeugt ein hochinteressantes, fast geheimnisvoll anmutendes, Spannungsfeld, das einen nicht mehr losläßt. Dazu bsitzt Jenai eine tolle, dezent rootsig angehauchte Stimme. Ihr Gesang kommt zuweilen unheimlich lässig und cool rüber, zum anderen dann wieder lieblich warm und wohlig, aber immer voller Inspiration, Ausstrahlung und voller Energie. Vielleicht kann man ihre Musik entfernt als eine Art Mischung zwischen dem Sound der Dixie Chicks und der Judds, mit ein paar dezenten Zutaten einer tradittionellen Shania Twain, einer countryorientierten Sheryl Crow und einer "Angel from Montgomery"-singenden Bonnie Raitt bezeichnen. Die Songs sind bis auf zwei Ausnahmen sehr rhythmisch und flott. Schon bei den ersten Tönen beginnt man automatisch mit den Fingern zu schnippen. Es beginnt mit dem Titelstück "Cool me down", einer Kieran Kane Nummer! Flotter Rhythmus, Mandoline, Fiddle und Akustik-Gitarre bilden das Intro, lässiges Schlagzeug, noch lässigerer Gesang, erst etwas zurückhaltend und dann gut in die Beine gehend - schon befinden wir uns in einem klasse rockenden Boogie-Drive mit einem tollen E-Gitarrensolo im Break! "Be a woman" ist ein wunderbarer, dezent rockender New Country-Song mit einer tollen Melodie und herrlichen verschiedensten Gitarren. Tolles Arrangement! Wieder ein schönes E-Gitarrensolo in der Mitte. Nach der feinen Ballade "It won't be me" kommt das von einer klaren Steelguitar begleitete, sehr rhythmische, coole "Heartbreak city" mit tollem Akustik/Electric-Wechselspiel. Viel Boogie-Drive bekommen wir wieder bei "Don't hold your heart" zu hören, dazu ein tolles Dobro, "Papa don't ask, Mama don't know" ist ein gefühlvoller mit unaufdringlichen Bläsern und duellierenden E-Gitarren durchsetzter Western-Swing, "Time to dream" ein wunderschöner Countrysong mit herrlicher Steel, der wie ein warmes Kaminfeuer im Winter zu wirken scheint und "Loraine" ist allerbester fetziger rollin' and rocking New Country, der gut in die Beine geht. Tolle Instrumentierung zwischen riffigen E-Gitarren, Mandoline und fetzigem Piano! Wer hier nicht das Tanzbein schwingt, ist selbst schuld! Nach weiteren starken Songs kommt mit "South side stomp" dann ein Finale, das auch die Linedancer nochmal auf den Plan ruft. Eine Shuffle-Tanz-Nummer, die jede Party in Schwung bringt! 12 klasse Songs! Brent Maher (Judds/Wynonna) hat die Scheibe trocken und auf den Punkt genau produziert. Jenai bringt jede Menge Pep und Anspruch zugleich in die Nashville-Szene.Wir sind beeindruckt! Drücken wir ihr die Daumen, daß sich auch der Erfolg einstellt! Ein bemerkenswert starkes Debut!

Art-Nr.: 1512
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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