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Adams, Ryan - 29 [2005]
Er wird geliebt, er wird verehrt, und er wird gehasst - doch er ist ohne Zweifel einer der besten, charismatischsten und kreativsten, aber auch schillernsten Singer/Songwriter der Gegenwart! Man muß ihm sicher eine gewisse Genialität attestieren - und das solche Leute oft auch etwas "schwierig", kompliziert, unberechenbar und/oder "verrückt" sind, ist auch kein Geheimnis! So ist das auch bei Herrn Adams, aber vielleicht ist es gerade das, was ihn, neben seiner exorbitanten musikalischen Fähigkeiten, so interessant, so faszinierend macht! Was hat sich dieser Bursche im Jahre 2005 profliert! Was bescherte er den Fans dieses Jahr für einen immensen Output seines schier unerschöpflichen Repertoires! Mit "29" legt er nach "Cold roses" und "Jacksonville City nights" nun sein bereits drittes Album innerhalb der letzten acht Monate vor, und einmal mehr ist es ein klasse Teil geworden! "29" hat er im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ohne die "Cardinals" eingespielt. Dafür vereint es ihn wieder, wie bei seinen früheren Solowerken, mit seinem alten Produzenten und Freund Ethan Johns, der zudem eine ganze Reihe von Instrumenten bedient! Weitestgehend ist es ein ruhiges, "stripped down" arrangiertes Album geworden, hauptsächlich bestimmt von akustischer Gitarre und Piano. Hin und wieder gesellen sich weitere, unaufdringliche Instrumente hinzu, wie beispielsweise bei dem überragenden, sehr entspannten, fast träumerischen, zuweilen etwas an einen akustischen Neil Young erinnernden, im traditionellen 3/4-Takt gespielten, knapp 8-minütigen "Strawberry wine" in Form einer wunderbaren Mandoline, oder mit einer, im übrigen vom Meister selbst bedienten Pedal Steel bei dem herrlichen Retro Country-Waltz "Carolina rain", das stark an alte Whiskeytown-Tage erinnert. Großartig beispielsweise auch das psychedelisch angehauchte "Nightbirds" und das nachdenkliche, fragile, mit Violinen und Piano verzierte "Blue sky Blues"! Lediglich auf zwei der nur neun neuen Songs (dennoch beträgt die Spielzeit immerhin 49 Minuten) wird mal ordentlich gerockt - aber das sind zwei richtig starke Nummern! Zum einen der Opener, der Titelsong "Twenty nine", ein schön dreckiger, mit tollen E-Gitarren garnierter, rauer Roots-Blues, der gegen Ende immer mehr an Fahrt gewinnt und sogar ein richtiges Boogie-Feeling aufbaut, und zum anderen das herrliche, regelrecht dramatisch wirkende, ebenfalls Gitarren-dominierte "The sadness", das sowohl ein dezent mexikanisches Flair, als auch ein ordentliches, nostalgisches "Spaghetti-Western"-Feeling in sich vereint! Ryan Adams komplettiert mit "29" seine Trilogie von überaus beeindruckenden Alben in 2005!

Art-Nr.: 3870
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Adams, Ryan - prisoner [2017]
Was ist dieser Bursche in der Lage für fantastische Songs zu schreiben und zu performen. "Prisoner" ist das nächste Meisterwerk des charismatischen Ryan Adams, mit dem er in 12 brillanten Songs die schmerzhafte Trennung von seiner ex Ehefrau, der Sängerin Mandy Moore zu verarbeiten versucht. Die wunderbaren, prächtig ins Ohr gehenden, voller Emotionen steckenden Lieder kommen mal ordentlich rockig ("Do you still ove me?"), dann wieder ruhig und entspannt ("To be without you"), üben stets eine regelrechte Faszination aus. Adams' Songwriting ist phänomenal. Geschickt pendelt er zwischen Americana, Alternate Country, Rock und einer gediegenen Portion Heartland Rock hin und her, wobei bei einzelnen Tracks sogar ein Hauch von Springsteen wahrnehmbar zu sein scheint (z. B. "Haunted house" und "Outbound train"), was Ihm aber sehr gut zu Gesicht steht. Ryan Adams ist ein ganz Großer seiner Zunft, das beweist er mit "Prisoner" einmal mehr mit allem Nachdruck. Er ist in herausragender musikalischer Verfassung!

Das komplette Tracklisting:

1. Do You Still Love Me? - 3:59
2. Prisoner - 3:11
3. Doomsday - 3:01
4. Haunted House - 2:42
5. Shiver And Shake - 3:05
6. To Be Without You - 3:21
7. Anything I Say To You Now - 4:50
8. Breakdown - 4:00
9. Outbound Train - 4:21
10. Broken Anyway - 2:57
11. Tightrope - 3:56
12. We Disappear - 3:29

Art-Nr.: 9386
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adkins, Trace - something's going on [2017]
Starkes 12. Album des vielseitigen Country-Raubeins, der jetzt schon seit über 20 Jahren in Nashville und darüber hinaus (auch als viel gebuchter Schauspieler) im Geschäft ist. "Something's Going On" heißt sein aktuelles Werk auf seinem neuen Label Wheelhouse Records und beweist, dass es der alte Recke es, trotz einiger persönlicher Ups and Downs, immer noch richtig drauf hat. Trace Adkins zählt ja zu den Interpreten, die in der Regel fast nie kompositorisch aktiv sind. Um so mehr ist da ein gutes "Händchen" gefragt, passende Songs zu ergattern, und das hat er, ähnlich wie zum Beispiel Tim McGraw, auch diesmal wieder sehr gut hinbekommen. Auf dieser Scheibe ist ihm unter der Regie von Produzent Mickey Jack Cones (Joe Nichols, Randy Houser, Dustin Lynch) eine schön abwechslungsreiche und überaus kurzweilige, bestens auf ihn zugeschnittene Auswahl zu attestieren. Getragen wird er hier von einem Musikerteam, das man mit Leuten wie Lonnie Wilson, Nir Z, Mark Hill, Troy Lancester, Jeff King, Kenny Greenberg, B. James Lowry, Tony Harrell, Jim Brown, Mike Johnson, Dan Dugmore, Jenee Fleenor, Wes Hightower, Perry Coleman, Shelly Fairchild und Angela Primm zur Creme de la Creme der Nashville-Gilde zählen muss. Cones hat hier natürlich auch mitgewirkt (E-Gitarre, Keys, Background vocals). Schon der swampige und coole Opener "Ain't Just The Whiskey Talkin'" (dezentes Jason Aldean-Flair) ist Trace wie auf den Leib geschnitten. Mit Tracks wie "Jesus And Jones", den humorvollen "I'm Gone" und "Country Boy Problems", sowie dem patriotisch eingefärbten ""Still A Soldier" wird er vielleicht nicht gerade bei Frauen- und Friedensbewegungen hoch im Kurs stehen, aber natürlich den großen überwiegenden Teil der amerikanischen Countrymusik-Klientel auf seiner Seite haben. Richtig poppig und funkig, auch gut tanzbar, geht es bei Stücken wie "Gonna Make You Miss Me" und "Lit" zu, bei erstgenanntem darf der alte Charmebolzen rein textlich, auch Taylor Swift ein wenig anflirten. Die besonderen Momente des Albums bieten ganz starke Tracks wie das atmosphärische "Watered Down" (typischer Country-Erzählstil, Akustikgitarre, dazu weinende Steel), das überragende Titelstück "Something's Going On" (markante Bariton-E-Gitarre, Pianotupfer, Steel, E-Gitarren-Solo mit "Hotel California"-Touch) und das dezent introvertiert performte "Whippoorwills And Freight Trains", beide in Montgomery Gentry-Manier performt, sowie der melancholische Abschluss mit "Hang" (schönes E-Solo). Besonders bei diesen Stücken kann sich Adkins' immer noch sehr ausdrucksstarke Stimme bestens entfalten. Mit seinem erneut richtig guten Album "Something's Going On" hat Trace Adkins gezeigt, dass er nach seinen vielen durchstandenden Problemen (wie u. a. Alkoholsucht, Scheidung, Todesfälle im Umfeld) musikalisch wieder Morgenluft wittert und das mit ihm immer noch jeder Zeit zu rechnen ist. Ein starkes Werk, das durchaus mit dem einen oder anderen Hit belohnt werden wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Just the Whiskey Talkin' - 3:26
2. Jesus and Jones - 3:44
3. Watered Down - 3:08
4. Something's Going On - 3:47
5. If Only You Were Lonely - 4:05
6. Gonna Make You Miss Me - 3:42
7. I'm Gone - 3:29
8. Country Boy Problems - 3:27
9. Lit - 3:28
10. Still a Soldier - 3:17
11. Whippoorwills and Freight Trains - 3:45
12. Hang - 3:43

Art-Nr.: 9412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Adkins, Trace - the way I wanna go [2021]
2 CD-Set! Der vor allem in den späten Neunzigern und frühen Zweitausendern gefeierte Countrystar Trace Adkins beglückt die Country-Welt anläßlich des 25-jährigen Jubiläums der Veröffentlichung seines Debutalbums "Dreamin' out loud", nach langen Jahren des Wartens, endlich mal wieder mit einem neuen Album - passend zum Jubiläum sogar mit einer entsprechend 25 neuen Songs umfassenden Doppel-CD. Es ist ein tolles Teil geworden. Das aus dem kleinen Städtchen Sarepta in Louisiana stammende Raubein präsentiert sich in exzellenter Form und reizt mit dem großartigen, neuen Songmaterial die ganze Bandbreite aus traditionellem Country, Outlaw Country, ein wenig Southern-Flair, ruppigem Redneck-Country, gefühlvollen Balladen und auch partytauglichen, moderneren Klängen, die ihn während seiner gesamten, bisherigen Karriere stets auszeichnete, wieder voll aus. Dazu hat er sich für den ein oder anderen Song auch ein paar überaus namhafte Gäste aus den verschiedensten Genres eingeladen, die ihn bei dem jeweilegen Track tatktäftig unterstützen, wie zum Beispiel Luke Bryan und Pitbull bei der neuen Hitsingle "Where the country girls at", einem gut tanzbaren, rappigen, aber auch sehr countrymäßigen, klasse "Party-Banger", Rocklady Melissa Etheridge als Duettpartnerin bei der wunderbaren, herrlich melodischen, kraftvollen New Country-Ballade "Love walks through the rain" (geht toll ins Ohr und, siehe da, Melissa kann auch Country), oder seinen Freund Blake Shelton bei dem fetten, heißen, von kernigen Bläsern verstärkten, tierisch Laune machenden, kochenden Honky Tonk-Kracher "If I was a woman" (die beiden vereint ja aus der Vergangenheit schon mehrere Kooperationen, wie etwa das überaus erfolgreiche "Hillbilly bone"). Aber, nochmal, auch über diese Duettstücke hinaus strotzt das Album nur so vor tollen Nummern in typischer Trace Adkins-Manier. Er kann's noch - und wie! Jeder, der ihn schon immer gern gehört hat, wird auch von diesem neuen Werk begeistert sein. Ein amerikanischer Journalist drückt es so aus: "It’s true, this Louisiana-born, simple-livin’ cowboy (Trace Adkins) is aging like a fine whiskey". Toll! Trace Adkins "at his very best"!

Das komplette Tracklisting:

Disc 1:
1. Where I Am Today - 3:29
2. Heartbreak Song - 3:15
3. Where the Country Girls At (feat. Luke Bryan & Pitbull) - 3:30
4. Cadillac’n - 4:05
5. Finding My Groove - 3:26
6. Cowboy Boots and Jeans - 3:18
7. Live It Lonely - 3:25
8. Love Walks Through the Rain (feat. Melissa Etheridge) - 3:36
9. Honey Child - 4:28
10. It’s a Good Thing I Don’t Drink - 4:01
11. Jesus Was a Hippie - 3:41
12. Memory To Memphis (feat. Keb’ Mo’ & Stevie Wonder on harmonica) - 4:00
13. You’re Mine - 3:58

Disc 2:
1. The Way I Wanna Go - 4:24
2. It All Adds Up to Us - 3:15
3. If I Was a Woman (feat. Blake Shelton) - 3:14
4. Got It Down - 3:26
5. Careful Girl - 3:07
6. Empty Chair - 3:54
7. Cowboy Up - 3:24
8. Somewhere in America - 3:31
9. So Do the Neighbors (feat. Snoop Dogg) - 3:44
10. I Should Let You Go - 4:14
11. Low Note - 2:41
12. Welcome To - 3:18

Art-Nr.: 10385
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Allman Brothers Band, The - bear's sonic journals: fillmore east,feb.1970,deluxe edition [2021]
3 CD-Set! In dieser Deluxe-Edition erstmalig vollständig erhältlich (bisher gab es nur eine 7 Songs umfassende 1 CD-Compilation): Die vollständigen "Baer's Sonic Journals", die 3 Auftritte der Allman Brothers am 11., 13. und 14. Februar 1970 im New Yorker Fillmore East. Das war übrigens rund ein Jahr bevor das sehr bekannte, legendäre "Fillmore East"-Album entstand. Die Allman Brothers gab es zu diesem Zeitpunkt gerade mal seit 11 Monaten, aber sie waren durch ihre unfaßbare Musikalität und ihre grandiosen, so unterschiedlichen, jammigen, wie spielfreudigen, ausgedehnten Live-Auftritte längst in aller Munde. Der berühmte Promoter Bill Graham, der sie vorher schon in San Francisco und New York City buchte, holte sie damals im Rahmen einer Triple-Show mit Grateful Dead und Love zurück ins Fillmore East. Glücklicherweise, vor allem für die Nachwelt, ließ der legendäre "Soundman" der Grateful Dead, Owsley “Bear” Stanley, bei allen 3 Shows der Allmans seine Bandmaschinen laufen, die nun die Grundlage für diese historische, erstmals komplette Veröffentlichung (zumindestens solange "Bear's Aufnahmemaschinen durchhielten) der 3 Konzerte bilden. Dafür wurden die Mitschnitte von den Originalbändern in den Owsley Stanleys Archiven noch einmal frisch übertragen, gemastert und klangtechnisch restauriert. Das Resultat ist klasse. Enthalten sind übrigens die drei bekannten, frühesten Live-Aufnahmen von Dickey Betts' furiosem Instrumental "In Memory of Elizabeth Reed". Zudem enthält das 3 CD-Set ein erweitertes 16-seitiges Booklet, inkl. neuer Liner-Notes und rarer Bandfotos dieser Shows.

Anmerkung:
Diese Aufnahmen wurden zuvor nicht vollständig auf CD veröffentlicht, da sie einige Mängel aufweisen, die hauptsächlich auf Bandwechsel mitten in den Songs zurückzuführen sind (sonst ist alles okay). Sie wurden letzten Sommer als hochauflösende Downloads veröffentlicht, aber jede Menge Fans zogen es vor, eine physische Kopie zu haben. Darüber hinaus war es "Bear's" ausdrücklicher Wunsch, dass diese Aufnahmen (insbesondere am 14. Februar) im Ganzen veröffentlicht werden, da sie klanglich rein sind und wichtiges, bisher unveröffentlichtes Material der Band mit Duane in seiner Blütezeit enthalten.

Diese 3 CDs umfassende Veröffentlichung mit den kompletten Fillmore East-Aufnahmen vom Februar 1970 wird seiner Bedeutung für die Fans nun endlich gerecht.

Disc 1
1) In Memory Of Elizabeth Reed (Feb. 14) 9:22
2) Hoochie Coochie Man (Feb. 14) 6:05
3) Statesboro Blues (Feb. 11) 4:17
4) Trouble No More (Feb. 11) 4:11
5) Outskirts Of Town (Feb. 13 & 14) 8:30
6) Whipping Post (Feb. 14) 8:11
7) Mountain Jam (Feb. 13 & 14) 30:46

Disc 2
February 11, 1970
1) In Memory Of Elizabeth Reed 11:58
2) Statesboro Blues 4:17
3) Trouble No More 4:42
4) Hoochie Coochie Man 4:35
5) Mountain Jam 18:49 (reel-change gap)

February 13, 1970
1) In Memory Of Elizabeth Reed 7:50
2) Outskirts Of Town 7:48 (end cut)
3) Mountain Jam 18:29 (start cut)

Disc 3
February 14, 1970
1) In Memory Of Elizabeth Reed 9:26
2) Hoochie Coochie Man 5:08
3) Outskirts Of Town 7:57 (reel-change gap)
4) Whipping Post 8:11
5) Mountain Jam 35:01 (reel-change gap)

Art-Nr.: 10345
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 25,90

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Allman Brothers Band, The - live at the atlanta international pop festival [2021]
Reissue! Lange vergriffen, nun wiederveröffentlicht, direkt von der ‎ Allman Brothers Band Recording Company!

8 Monate vor den berühmten Fillmore East-Auftritten spielten die Allman Brothers unweit ihrer Heimat Macon am 3. und 5. Juli 1970 zwei Gigs beim International Pop Festival von Atlanta/Georgia - und Leute, es waren zwei grandiose Shows. Beide Performances werden nun auf dieser wunderbaren Doppel-CD (bis auf 3 Tracks) in einer über 155 Minuten andauernden Fassung veröffentlicht. In beeindruckender Art und Weise demonstrierten die Allman Brothers vor Hundertausenden von Leuten, und das erst rund ein gutes Jahr nach ihrer Gründung, was sie innerhalb von kürzester Zeit zu einer Institution des Southern-/Blues-/Jam-Rocks werden ließ. Viele Songs der beiden Sets überschneiden sich natürlich, doch sie unterscheiden sich in ihrer Spielart, im Tempo und in den Jammings zum Teil deutlich voneinander. Es tritt niemals Langeweile auf. Das war Spielfreude pur! Insgesamt wirken sie vielleicht noch ein wenig rauher als bei den späteren Fillmore-Konzerten, doch das kommt richtig gut! Die Setlist enthält unter anderem: "Statesboro Blues", "Trouble no more" "Don't keep me wonderin'", "Dreams", "Hoochie Coochie man", "Whipping post" (mit grandiosem Lead Bass von Berry Oakley)...usw.! Gast-Gitarrist bei der 28-minütigen "Mountain jam" des 5. Juli war im übrigen Johnny Winter! Grundlage für die neu überarbeiteten Aufnahmen waren die original Multi-Track-Tapes von damals! Der Sound wurde schön roh gehalten. Ein unverzichtbares, historisches Live-Dokument der Allman Brothers!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Introduction (July 3, 1970) - 1:04
2. Statesboro Blues (July 3, 1970) - 6:05
3. Trouble No More (July 3, 1970) - 4:04
4. Don't Keep Me Wonderin' (July 3) - 3:48
5. Dreams (July 3, 1970) - 9:49
6. Every Hungry Woman (July 3, 1970) - 4:31
7. Hoochie Coochie Man (July 3, 1970) - 5:29
8. In Memory of Elizabeth Reed (July 3, 1970) - 11:34
9. Whipping Post (July 3, 1970) - 14:46
10. Mountain Jam, Pt. 1 (July 3, 1970) - 10:35
11. Rain Delay (July 3, 1970) - 1:14
12. Mountain Jam, Pt. 2 (July 3, 1970) - 6:51

Disc 2:
1. Introduction (July 5, 1970) - 1:10
2. Don't Keep Me Wonderin' (July 5, 1970) - 4:04
3. Statesboro Blues (July 5, 1970) - 4:25
4. In Memory of Elizabeth Reed (July 5, 1970) - 13:13
5. Stormy Monday (Live at the Atlanta International Pop Festival July 5, 1970) - 9:03
6. Whipping Post (July 5, 1970) - 14:23
7. Mountain Jam (July 5, 1970) - 28:20

Art-Nr.: 2149
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Allman Brothers Band, The - seven turns [1990]
Review von AMG:

The Allman Brothers Band's comeback album, and their best blues-based outing since Idlewild South that restored a lot of their reputation. With Tom Dowd running the session, and the group free to make the music they wanted to, they ended up producing this bold, rock-hard album, made up mostly of songs by Dickey Betts (with contributions by new keyboardman Johnny Neel and lead guitarist Warren Haynes), almost every one of them a winner. Apart from the rippling opening number, "Good Clean Fun," which he co-authored, Gregg Allman's contribution is limited to singing and the organ, but the band seem more confident than ever, ripping through numbers like "Low Down Dirty Mean," "Shine It On," and "Let Me Ride" like they were inventing blues-rock here, and the Ornette Coleman-inspired "True Gravity" is their best instrumental since "Jessica." ~ Bruce Eder, Rovi

Die komplette Tracklist:

1 Good Clean Fun - 5:09   
2 Let Me Ride - 4:36   
3 Low Down Dirty Mean - 5:30   
4 Shine It On - 4:51   
5 Loaded Dice - 3:29   
6 Seven Turns - 5:05   
7 Gambler's Roll - 6:44   
8 True Gravity - 7:58   
9 It Ain't over Yet - 4:54

Art-Nr.: 7232
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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American Aquarium - chicamacomico [2022]
Ganz wunderbares, überaus niveauvolles, mit ausnahmslos großartigen Songs bestücktes, neues Album der exzellenten Rootsrock-/Americana-Truppe American Aquarium um den charismatischen Sänger und Songwriter BJ Barham aus dem beschaulichen Städtchen Reidsville in North Carolina. "Chicamacomico" ist ein Album über Verluste, Ängste und schwere Zeiten, sagt Barham, aus denen sich aber auch eine besondere Erkenntnis der Hoffnung generiert. Die Erkenntnis, dass man nicht alleine ist mit solchen Gefühlen, da es vielen Menschen ebenso geht. Das wiederum verleiht einem jede Menge neue Kraft. Genau das spiegelt sich in den fantastischen Songs des Albums perfekt wider. Es sind Songs, die inhaltlich Gewicht haben, aber dennoch leicht und unbeschwert klingen, Songs trauriger Erlebnisse, die aber ein gutes Gefühl verbreiten. Ein schwieriger Spagat, den die Band bravourös hinbekommt. Das Line-Up von American Aquarium besteht aktuell neben Barham (lead vocals, acoustic guitar) noch aus Shane Boeker (lead guitar), Neil Jones (pedal steel guitar, acoustic guitar), Rhett Hoffman (keyboards, acoustic guitar), Ryan van Fleet (drums) und Alden Hedges (bass, backing vocals). Als Gäste wirken u. a. noch Drive-By Truckers-Veteran Patterson Hood (backing vocals) und Mandolin Orange's Kate Rhudy mit vorzüglichem Harmoniegesang mit. Musikalisch bleibt die Band weitestgehend ihrem gewohnten Stil aus knackigem Rootsrock und gefühlvollen Americana-Nummern mit Alternate Country-Einschlag treu, das, wie eingangs schon erwähnt, aber auf einem sehr hohen Level. Insgesamt ist das Werk vielleicht ein wenig ruhiger und gediegener als die letzten, dennoch spürt man zu jeder Zeit ein gewisses, knackiges Heartland Rock-Flair, das, auch infolge Barhams großartigem, ausdrucksstarken Gesangsstil, entfernt etwas an Springsteen's nicht so energetisches Songmaterial erinnert. Das Zeug bleibt prächtig hängen, begeistert mit herrlichen Melodien, verliert dabei aber nie seine angeraute Basis. Der klare Sound wird ausgewogen bestimmt von vielschichtigen, transparenten Gitarren, Piano, Orgel und immer wieder wunderbaren Pedal Steel-Ergänzungen. Stücke wie etwa der voller Heartland Rock-Anlagen steckende, in einem knackig rockenden Midtmpo kommende Opener "Chicamacominco" (schöne Gitarren, hintergründige Orgel, feine Mundharmonika- und Pedal Steel-Fills), das von herrlichen Gitarren, feiner Pedal Steel und logelöst fröhlich klimperndem Saloon-Piano bestimmte, rootsig erdige "Little things', das ungemein lockere, flockige, ein paar countrymäßige, Springsteen'sche "I'm on fire"-Vibes versprühende, abermals mit tollen Pedal Steel-Linien und dem schöne Harmoniegesang von Kate Rhudy veredelte "Just close enough", der kraftvolle Rootsrocker "Built to last", die recht sparsam aber effekt- und gefühlvoll, mit großartiger, dezenter Bariton E-Gitarre und traumhaften Pedal Steel-Klängen hinreißend schön inszenierte Americana-Ballade "Hardest thing", bis hin zu dem das Album wunderbar schmissig, dynamisch, fröhlich und melodisch beendenden Roots-/Alternate Countryrocker "All I needed", sind wahre Americana-Perlen - und nicht nur die. Das komplette Album ist eine Americana-Perle! "Chicamacomico" überzeugt mit beseelter Ausgewogenheit ohne jede Schwachstelle, das der Band eigentlich nun endlich eine ähnliche Reputation wie beispielsweise Steve Earle & The Dukes oder Jason Isbell and the 400 Unit einbringen müsste. Das hätten sie längst auch schon aufgrund ihrer früheren Werke verdient. Viel zu oft ist die musikalische Welt einfach ungerecht, aber ungeachtet dessen bleibt festzuhalten, das sich BJ Barham und seine Mitstreiter sich unserer uneingeschränkten Anerkennung sicher sein dürfen. Bravouröse Vorstellung von American Aquarium.

Das komplette Tracklisting:

1. Chicamacomico - 3:32
2. Little Things - 2:58
3. Just Close Enough - 3:43
4. The First Year - 3:12
5. Built to Last - 3:05
6. Wildfire - 2:46
7. The Things We Lost Along the Way - 3:03
8. Waking Up the Echoes - 2:29
9. The Hardest Thing - 3:40
10. All I Needed - 2:59

Art-Nr.: 10624
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Chicamacomico
Little things
Just close enough
Built to last
Wildfire
Waking up the echoes
The hardest thing
All I needed

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Atkins, Rodney - if you're going through hell [2006]
3 Jahre nach seinem vielversprechendem Debut "Honesty", dem immerhin ein Top 5-Hit entsprang, bestätigt Rodney Atkins mit dem eindrucksvollen Nachfolger "If you're going through hell" nun nachhaltig die schon damals in ihn gesetzten Vorschuß-Lorbeeren! Der Bursche ist ein Riesen-Talent, trifft mit diesem Album mitten ins Herz der Country-Freunde und ist auf dem besten Weg sich fest in der ersten Riege Nashville's zu etablieren! Erstklassiger, stark traditionell verwurzelter, sehr knackig und frisch in Szene gesetzter, authentischer Country/New Country der Schiene Trace Adkins, Tim McGraw, Blake Shelton, Trent Willmon, Jason Aldean & Co.! Der in Knoxville/Tennesse geborene und bei verschiedenen Adoptiveltern aufgewachsene Atkins hatte keine einfache Kindheit, ließ sich aber nie unterkriegen und entdeckte schon sehr früh seine Liebe zur Countrymusic. Wann immer er konnte, tingelte er mit seiner Gitarre duch die Gegend, spielte solo oder in diversen Bands, begann Songs zu schreiben, bis schließlich vor einigen Jahren die "wichtigen" Leute des Business auf ihn aufmerksam wurden und er seinen Plattendeal bekam. Die Songs seines zweiten Albums sind um einiges schwungvoller als die des Debuts. Klasse Material, klasse Musiker (u.a. Lonnie Wilson - Drums, Troy Lancaster, Brent Mason, Ted Hewitt - alle E-Gitarre, B.James Lowry, John Willis - alle Acoustic Gitarre, Mike Johnson - Steel, Larry Franklin - Fiddle, Mandoline, usw...), klasse Produktion (Ted Hewitt & Rodney Atkins)! Das Album startet mit dem starken, von tollen Twin-Fiddles eingeleiteten, schön knackigen, gut tanzbaren, honky-tonkin' Country-Stomper "These are my people", neben den Fiddles instrumentiert mit erdigen E-Gitarren und wunderbarer Steel. Enthält ein paar sehr interessante Text-Segmente, die wieder einmal die enge, nie zu leugnende Seelenverwandschaft zwischen Country und Southern Rock demonstriert, in denen er singt: "We were football flunkies, Southern Rock junkies; cranking up the stereo, singin' loud and proud 'Gimme three steps', 'Simple man' and 'Curtis Loew'"...! Klasse Melodie! Ein gewisses Southern-Flair zieht sich auch durch den pumpenden Roadhouse-/Honky Tonk-/Redneck-/Dixie-rockin' Country-Knaller "About the south", dessen Rhythmus sowohl den Linedancern, den Traditionalisten, als auch den "Outlaws" unter den Cowboys richtig Spaß machen dürfte. Hat irgendwie etwas von einer "männlichen" Gretchen Wilson! Knackig, schwungvoll, flüssig und sehr melodisch geht es mit dem flotten "Watching you" weiter, das man etwa an der Schnittstelle zwischen Tim McGraw und Brooks & Dunn ansiedeln könnte. Mit dem großartigen "Cleaning this gun" (come on in boy)", präsentiert uns Atkins schließlich die erste von zwei/drei Balladen - diese allerdings auch sehr knackig und kraftvoll! Hat eine schönes Outlaw-/Southern-Feeling der Marke Travis Tritt/Montgomery Gentry, verliert aber niemals seine klassisch traditionellen Country-Fundamente! Tolle Instrumentierung aus würzigen E-Gitarren, Steel und Fiddle! Eigentlich alle Songs des Albums haben das Potential sich hoch in den Country-Charts zu platzieren, einer hat es schon geschafft: Das Titelstück "If you're going through hell (before the devil even knows")! Ein traumhaft melodischer, sehr schwungvoller, froh gelaunter, von einem prächtigen Instrumenten-Drive aus kräftigen E-Gitarren, wirbelnden Fiddles und nach vorne gehendem Banjo dominiert, erzählt Atkins davon, daß man sich auch von noch so problematischen Lebenssituationen niemals in die Knie zwingen lassen, sondern dem Teufel immer einen Schritt voraus sein und nach vorn schauen sollte. Klasse! Wie das komplette Album! Rodney Atkins hat einen großen Schritt nach vorn gemacht und ihm wird mit diesem Werk möglicherweise der Durchbruch gelingen. Verdient hätte er's jedenfalls!

Das komplette Tracklisting:

1. These Are My People - 3:33
2. About The South - 2:58
3. Watching You - 3:55
4. Cleaning This Gun (Come On In Boy) - 3:46
5. In The Middle - 3:13
6. A Man On A Tractor - 4:08
7. Wasted Whiskey - 3:42
8. Invisibly Shaken- 3:46
9. Angel's Hands - 3:29
10. If You're Going Through Hell (Before The Devil Even Knows) - 3:36

Art-Nr.: 4321
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Atkins, Rodney - it's america [2009]
"If you're going through hell", Rodney Atkins' Vorgänger-Album, war für den Mann aus Knoxville/Tennessee alles andere als ein "Gang durch die Hölle". Im Gegenteil: es war sein großer Durchbruch - mit insgesamt 4 aufeinander folgenden "Number One-Singles" in den Billboard Country Singles-Charts. Was für ein Erfolg! Nun liegt der Nachfolger vor, und er knüpft nahtlos an den großartigen Vorgänger an. Atkins’ große Stärke liegt darin, die von ihm und seinen Songwriter-Kollegen kreierten Songs sehr "alltagstauglich" zu präsentieren. Das führt zu einen enorm hohen Identifikationsgrad. Vor allem der sich in vielen Songs befindende, gesunde Positivismus überträgt sich unaufdringlich, nicht zu massiv, aber effektiv auf den Hörer. Auf "It’s America" präsentiert Atkins elf absolut traditionell verwurzelte, dennoch durchaus moderne, energiegeladene Stücke, die dank seiner kräftigen Vokalperformance (frappierend übrigens die Stimmähnlichkeit zu Tim McGraw) und den prächtigen Musikerleistungen (u.a. Lonnie Wilson, Larry Paxton, Bryan Sutton, Ted Hewitt - zusammen mit Atkins auch Produzent -, Troy Lancaster, Gordon Mote, Mike Johnson, Jonathan Yudkin, Larry Franklin) genauso negenemhm wie kompetent rüberkommen. Das hat zum Teil richtig Biss! Nach dem Ausklingen der letzten Fiddletöne beim wunderbar emotional dargebotenen Schlusslied des Albums, "The River Just Knows" (heulende Steel, schöne Piano-Tupfer, klasse Harmonies von Angela Hurt), verspürt man unweigerlich den Wunsch, diesen Burschen mal live zu erleben. Hauptursache dafür sind die große Anzahl von eingängigen St+cken, die geradezu zum Mitsingen animieren. Großartig beispielsweise das ein wenig an an Garth Brooks’ Gassenhauer "Friends In Low Places" erinnernde "15 Minutes" (toller Refrain mit den herrlichen Textzeilen: "I gave up smokin’, women, drinkin’ last night, these were the worst fiveteen minutes of my life"), das sicher während seiner Konzerten aus tausenden von biergeschwängerten Kehlen herausgegrölt werden wird. Weitere Beispiele dieser Art: Das prächtig tanzbare "Chasin’ Girls" (polternde Drums, wilde E-Gitarren-Fills, Fiddle, Orgel), das honkytonk-trächtige "Best Things" (surrende Fiddle, schöner Aufzählgesang, klasse E-Gitarre, prima Honky Tonk Pianogeklimper), "Friends With Tractors" (fröhlich musizierender, etwas grassig angehauchter Country ( schönes Banjo, Steel, Fiddle, starke Akustikgitarrenarbeit, toller Instrumentalausklang), "Simple Things" (rockig, in stadiontauglicher Brooks & Dunn-/Garth Brooks-Manier, cooler Gesang, klasse Steel-Fills)! Center-Song des Albums ist aber eindeutig das von den Hitlieferanten Angelo Petraglia und Brett James komponierte Titelstück "It’s America", das in einer Art "Bruce Springsteen goes Country" (der "Boss" wird auch textlich erwähnt), recht patriotisch angehaucht, von Amerikanern bevorzugte Alltags-Lebensweisen und für positiv befundene Dinge gesanglich anpreist. Der rhythmisch dahinpreschende, sehr motivierend wirkende Track zeichnet sich vor allem durch die vorzüglich gespielten Saiteninstrumente aus (klasse Electric-Slide-Riff, feines Banjo, knackige Akustikgitarrenarbeit, starkes E-Gitarren-Solo). Der Song befindet sich, wie wir meinen, vollkommen zu Recht, bereits im Anmarsch auf die Spitzenposition der Billboard County Singles-Charts. Aber auch sämtliche anderen Stücke, das sei klar betont, weisen durchgehend Hitambitionen auf (die spannende Frage dabei ist, ob der Vorgänger quantitativ hin Sachen Number-One-Hits noch mal getoppt werden kann). Wem ein Tim McGraw mittlerweile allzu sehr von seinen Roots in Richtung poppigere Gefilde abgerückt ist, der hat mit dem deutlich traditioneller verankerten, wesentlich agiler und "hungriger" wirkenden Rodney Atkins hier eine blendende Alternative. Aber nicht nur die - nein, Atkins ist eine Bereicherung für jeden Fan knackiger, echter, moderner Countrymusic. "It’s America" wird ganz sicher einer der Renner diese Jahres werden und bei den zu verteilenden Awards eine gewichtige Rolle mitsprechen. Prächtiger, knackiger, kraftvoller, überaus erfrischend in Szene gesetzter, sehr traditionell verwurzelter Country/New Country "at it's very best", der manchmal wie eine exzellente Mischung aus Tim McGraw, Travis Tritt, Trace Adkins, Garth Brooks, Toby Keith und Brooks & Dunn wirkt. Rodney Atkins ist in der Riege der Großen endgültig angekommen! Respekt! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tell a Country Boy - 3:32   
2 Chasin' Girls - 3:29   
3 Got It Good - 3:33   
4 Best Things - 2:55   
5 Friends with Tractors - 3:32   
6 15 Minutes - 2:40   
7 Simple Things - 3:18   
8 It's America - 3:32   
9 Rockin' of the Cradle - 3:28   
10 When It's My Time - 3:36   
11 The River Just Knows - 3:39

Art-Nr.: 6312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Atkins, Rodney - take a back road [2011]
Rodney Atkins geht konsequent seinen Weg weiter und wird damit immer wedolgreicher. So wurde das als Vorab-Single ausgekoppelte Titelstück seines nun vorliegenden, hervorragenden, neuen Albums, "Take a back road" zur "fastest rising single" seiner bisherigen Karriere und landete damit folgerichtig auf der Position 1 der Billboard Country Singles-Charts. Eine tolle, nicht mit puren Country-Traditionen geizende, schön rhythmische, melodische Country-/New Country-Nummer, die aber auch ungemein frisch, jung und mit einer gewissen "Coolness" vorgetragen wird. Das ist richtig klasse und trifft den aktuellen Nerv Nashville's zu hundert Prozent. Atkins erwähnt im Text dieses Stückes den Namen eines seiner großen Helden, George Strait, und deutet damit die Einflüsse seiner Musik an. Die gehen nämlich von solchen Traditionalisten wie Strait und George Jones bis hin zu den Southern Rock-Helden von Lynyrd Skynyrd. So verwundert es kaum, dass auch die bei einem Stück, sowohl textlich als auch musikalisch, ihre Erwähnung finden. Bei "Tips" zitiert Atkins mit viel Inspiration Skynyrd's "Gimme three steps". Ansonsten liefert Atkins während des gesamten Albums eine klasse Leistung ab und serviert den Countryfans allerbeste, voller Hitpotential steckende Country-/New Country-Kost, die keinerlei Schwachstellen aufweist. Zumeist kommt das, auch bei den Balladen, sehr knackig und kraftvoll rüber, mit kernigen E-Gitarren, aber auch mit Banjo, Steel, Mandoline, Fiddle und allem was dazu gehört. Er befindet sich mit seiner Musik ganz klar im Fahrwasser solcher Kollegen wie beispielsweise Trace Adkins, Toby Keith, Blake Shelton, Jake Owen & Co.! Als Bonustrack enthält das Album übrigens auch Atkins' vorletzte Nummer 1, das exzellente "Farmer's daughter". Diese Nummer gab es bislang nur auf der raren "Cracker Barrel"-Spezialausgabe von zweien seiner früheren Alben. Fazit: Eine großartige Scheibe eines "real Tennessee Countryboys"!

Das komplette Tracklisting:

1. Take A Back Road - 3:29
2. He's Mine - 3:11
3. Family - 3:23
4. The Corner - 3:39
5. She's A Girl - 3:22
6. She'd Rather Fight - 3:07
7. Feet - 3:33
8. Cabin In The Woods - 3:48
9. Just Wanna Rock N' Roll - 3:55
10. Growing Up Like That - 4:00
11. Tips - 3:43
12. Lifelines - 3:28
13. Farmer's Daughter [Bonus Track] - 3:27

Art-Nr.: 7576
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

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Avett Brothers, The - live vol. four [2015]
CD & DVD-Set! Die gefeierten, einzigartigen Avett Brothers mit einem neuen, famosen Live CD-/DVD-Combo-Set! Mit dem großartigen "Live Vol. Four" setzen sie die Tradition ihrer regelmässigen Live-Veröffentlichungen fort, was auch mehr als Sinn macht, denn diese Roots-, Neo Folk-, Americana-Truppe aus North Carolina ist eine grandiose Live-Formation, die bis in die Jamrock-Szene hinein eine gewaltige Fanschar genießt. Bei dem hier vorliegenden Gig handelt es sich um die umwerfende Silvester-Show vom 31.12.2014 aus der prall gefüllten PNC-Arena in ihrer Heimatstadt Raleigh/North Carolina, die sowohl für die Musiker, als auch für das Publikum (sehr schön, wie zum Jahreswechsel Tausende von Luftballons in der Arena niedergehen) zu einem ausgelassenen Neujahrs-Happening avancierte. Enthält u. a. ein klasse Cover von Thin Lizzy's "The boys are back in town". Die Truppe ist in Höchstform - soundtechnisch und auch bildtechnisch bravourös eingefangen. Tolles Teil! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die komplette Setlist (CD und DVD identisch):

1. Intro/Feeling Good - 1.41
2. Satan Pulls the Strings - 7.39
3. Laundry Room - 6.00
4. Another is Waiting - 2.13
5. Shame - 4.17
6. Kick Drum Heart - 5.24
7. Rejects in the Attic - 6.31
8. Ten Thousand Words - 6.24
9. Talk On Indolence - 6.58
10. Auld Lang Syne - 4.47
11. The Boys are Back in Town - 5.25
12. Slight Figure of Speech - 7.00
13. I and Love and You - 5.34
14. Happy Trails - 2.29

Art-Nr.: 9064
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

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Ballard, Frankie - el rio [2016]
Wow! Der nächste, großartige "Streich" von Frankie Ballard! Knackiger, erdiger, überaus authentischer, mit bestem Songmaterial gespickter, teils herrlich rockender, dabei immer authentischer Country/New Country vom Allerfeinsten! Wieder ein super Album!

Etwas mehr Infos folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. El Camino - 3:29
2. Cigarette - 3:01
3. Wasting Time - 3:43
4. Little Bit of Both - 3:50
5. L.A. Woman - 4:27
6. It All Started with a Beer - 4:19
7. Sweet Time - 3:47
8. Good as Gold - 3:50
9. Southern Side - 3:12
10. You'll Accomp'ny Me - 4:00
11. You Could've Loved Me - 5:25

Art-Nr.: 9195
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Band Of Heathens, The - remote transmissions - vol. one [2022]
Tolle Geschichte, die die in Roots- und Americana-Kreisen hoch verehrte, ursprünglich in Austin/TX ansässige Band Of Heathens während der Corona-Pandemie auf die Beine stellte. Da in dieser Zeit die Tour-Aktivitäten vollständig zum Erliegen kamen, inszenierte die Band um ihre beiden Köpfe Ed Jurdi und Gordy Quist eine wöchentliche Internet-Show namens "The Good Time Supper Club", in der die in den verschiedensten Regionen der USA (California, Texas, Tennessee und North Carolina) lebenden 5 Mitglieder über die Plattform "Zoom" aus ihren jeweils heimischen Wohn-/Musikzimmern zueinander geschaltet, viele schöne Geschichten, Interviews und jede Menge Musik zum Besten gaben. 52 Wochen lang, jeden Dienstagabend, "sendete" die Band über "Zoom" für jeweils 90 Minuten den "Good Time Supper Club". Ein Segment der von den Fans begeistert augenommenen Show mit dem Titel "Remote Transmissions" wurde jede Woche zum mit Spannung erwarteten, absoluten Fanfavoriten. Es war der Part, in dem mit musikalischen Freunden, Kollegen und Gästen geplaudert wurde, mit denen die Band dafür zuvor aber schon einen gemeinsamen Coversong aufgenommen hatte. Dessen jeweiliger, vom Band-Bassisten Jesse Wilson professionell produzierte Videomitschnitt war dann im Rahmen der Gesprächsrunde zu sehen. Was sind da für wunderbare, sonst nirgendwo erhältliche Kollaborationen mit hochkarätigen Gästen entstanden - grandios eingespielte Coverversionen der verschiedensten Stilrichtungen, die die Band Of Heathens hier mit ihren Freunden präsentieren. 10 davon sind jetzt auf dem ersten Teil einer Reihe von geplanten Albumveröffentlichungen, mit dem entsprechenden Titel "Remote Transmissions Vol. One", erhältlich. Fantastisch beispielsweise die Slide-getränkte und herrlich southern groovende Version von Little Feat's "Rock and Roll Doctor" mit White Denim's James Petralli als Gast. Oder die überaus kraftvolle Fassung von Lucinda Williams' legendärer Nummer "Joy", im Duett mit der wunderbare Margo Price. Guy Clark's "L.A. Freeway" kommt in einer prächtigen, rauen, rootsigen Version mit Todd Snider und Midlans's Mark Wystrach gibt sich die Ehre bei Marty Robbins' Country-Klassiker "El Paso City". Sehr stark auch die sehr melodische, dennoch schön staubige, rootsige Version von Bob Seger's "Night moves" mit Butch Walker und das grandios gecoverte "You got the silver" von den Rolling Stones, das die "Heathens"-Jungs gemeinsam mit Blackberry Smoke's Charlie Starr in einen herrlich erdigen, swampigen, von akustischer und elektrischer Slideguitar bestimmten Southern Roots-Blues verwandeln. Wie gesagt, eine tolle Sache der Band Of Heathens, aus der ganz großartige, einzigartige, spannende, musikalisch hochwertig präsentierte Songs mit starken Gästen entsprungen sind. Und, der Sound ist auch noch richtig klasse. "Remote Transmissions Vol. One" ist ein "Killerteil", das jetzt schon eine riesige Vorfreude auf die nächste Ausgabe schürt...

Das komplette Tracklisting:

1. Rock and Roll Doctor (w/ James Petralli) - 3:02
2. Tumbling Dice (w/ Nicki Bluhm) - 3:48
3. Papa Was a Rollin’ Stone (w/ Ray Wylie Hubbard) - 4:45
4. Joy (w/ Margo Price) - 4:06
5. L.A. Freeway (w/ Todd Snider) - 5:55
6. Night Moves (w/ Butch Walker) - 5:28
7. Walls (w/ Robert Ellis) - 4:29
8. The Man in Me (w/ Hayes Carll) - 3:11
9. El Paso City (w/ Mark Wystrach) - 4:28
10. You Got the Silver (w/ Charlie Starr) - 2:52

Art-Nr.: 10554
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Bates, Jeff - one day closer ~ 6 song ep [2011]
6 Song EP! Kein komplettes, neues Album, aber immerhin eine EP mit 6 neuen Stücken und einer Gesamtspieldauer von rund 24 Minuten! Jeff Bates, sieser großartige Country-Interpret mit seiner unwiderstehlichen, oft an den großen Conway Twitty erinnernden Baritone-Stimme, präsentiert ein sehr persönliches, inspiriertes "Mini-Album". Feine, dezent spirituelle Countrysongs, zumeist in kraftvoller, opulenter Balladenform (es gibt nur eine richtig rockige Uptempo-Nummer, eine klasse Coverversion des Standards "Life's railway to heaven", und einen knackigen Midtempo-Track, das wunderbar melodische "Living stones"), lassen Bates' tolle Stimme prächtig in Erscheinung treten. Enthälten ist auch eine klasse Neueinspielung von "Wayfaring stranger". Schön, nach knapp 3 Jahren endlich wieder neue Musik von dem Mann aus Mississippi zu hören...

Die komplette Songliste:

1 The Rapture - 3:38
2 Living Stones - 3:38
3 One Day Closer - 4:07
4 Wayfaring Stranger - 4:29
5 Life's Railway to Heaven - 4:23
6 If You Could See Me Now - 3:33

Art-Nr.: 7285
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 4,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The rapture
Living stones
One day closer
Life's railway to heaven

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