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Jackson, Alan - the bluegrass album [2013]
Alan Jackson gehört zu den ganz Großen der traditionellen Countrymusic - ohne jeden Zweifel. Nun erfüllt sich Jackson einen lange gehegten Wunsch, den er in den vergangenen Jahren auch öffentlich immer mal wieder äusserte, und veröffentlicht ein Bluegrass Country-Album, schlicht "The Bluegrass Album" genannt. Auch damit unterstreicht er eindrucksvoll seine ganze Klasse. Es ist sein bereits 15. Studioalbum, gemeinsam produziert von seinem langjährigen Weggefährten Keith Stegall und seinem Neffen Adam Wright (The Wrights) - und es ist ein wunderschönes Werk geworden. Schon Alan Jackson's angenehme Stimme ist nicht nur wie gemacht für traditionelle Countrymusic, sondern auch für Bluegrass. Wobei, was er und seine vorzüglichen Begleitmusiker (u.a. Adam Steffey - mandolin, Tim Crouch - fiddle, Rob ickes - dobro, Sammy Shelor - banjo, Scott Coney - acoustic guitar) hier zelebrieren, das ist ja traditionelle Countrymusic durch und durch, und zwar vom Allerfeinsten. Man gibt sich ungemein locker und entspannt, hat natürlich auch ein paar flotte Bluegrass-Stücke im Gepäck, aber frickeligen "High Speed Grass", wo sich die Musiker in purer Geschwindigkeit üben, gibt es hier keinen. Man legt sehr viel Wert auf die Songs, die Harmonien und eine saubere Inszenierung. Was wir hören, sind ganz wundervolle, herrlich melodische, lupenreine Countrysongs, interpretiert mit akustischen Instrumenten. Viele der Stücke hätten auf jedem "normalen" Alan Jackson-Album einen Ehrenplatz, werden hier aber einfach ohne elektrische Instrumente und Schlagzeug gespielt. Das kommt großartig rüber. Stücke wie beispielsweise der famose, entspannte, lockere, glasklar dargebotene "Blue ridge mountain song" sind eine wahre Wonne. Die meisten der Songs sind Eigenkompositionen von Jackson, unterbrochen von ein paar klasse interpretierten Coverversionen, wie etwa Bill Monroe's "Blue moon of Kentucks" oder The Dillards' "There is a time". Ja, ja, Alan Jackson ist einer der ganz Großen der klassischen Countrymusic. "The Bluegrass Album" untersteicht dies deutlich. Eine blendende Vorstellung von Alan Jackson.

Das komplette Tracklisting:

1. Long Hard Road - 6:28
2. Mary - 4:21
3. Wild and Blue - 4:10
4. Appalachian Mountain Girl - 4:46
5. Ain't Got Trouble Now - 2:54
6. Blue Ridge Mountain Song - 5:36
7. Tie Me Down - 3:34
8. There Is a Time - 3:23
9. Blue Side of Heaven - 4:41
10. Let's Get Back to Me and You - 2:44
11. Way Beyond the Blue - 6:19
12. Knew All Along - 4:05
13. Blacktop - 3:33
14. Blue Moon of Kentucky - 5:42

Art-Nr.: 8333
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Joey + Rory - the life of a song [2008]
Wenn der gute "alte" Carl Jackson ein Album produziert, bürgt dies zum einen für höchsten Qualitätsstandard, zum anderen kann man sich nahezu sicher sein, dass die Musik einer größtenteils akustisch ausgerichteten Instrumentierung entspringt. Genauso ist das auch bei dem großartigen, in Nashville ansässigen Duo Joey + Rory (das ist das Ehepaar Joey Martin Feek und Rory Lee Feek), die seit Jahren, trotz immensen Potentials mit eher bescheidenem Erfolg ihr Glück in der Country-/Singer-Songwriter-Szene versuchen. Der in Kansas geborene Rory kam bereits 1995 nach Nashville, wo er wenig später auf den legendären Songwriter Harlan Howard traf, der ihm verschiedene "Songwriter Publishing Deals" verschaffte, u.a. auch bei Clint Blacks' "Blacktop Music"-Gruppe. Joey, geboren in Alexandria/Indiana zog es 1998 nach Nashville. Bereits im zarten Alter von 6 Jahren stand sie auf der Bühne und sang Dolly Parton's "Coat of many colors". Von da an ließ sie die Musik nicht mehr los und wenn immer sich die Möglichkeit ergab, sang sie und trat öffentlich auf. Im Jahre 2000 ergatterte sie einen Vertrag bei Sony und spielte ein von Paul Worley und Billy Crain produziertes Country-Album ein, das aber auf Grund veränderter Infrastrukturen beim Label niemals erschien und in den Archiven verstaubte. Auch ein zweites Album aus dem Jahre 2004 mit dem Titel "Strong enough to cry" wurde niemals offiziell veröffentlicht, ist aber seit 2007 zumindestens als Download erhältlich. Ins Rampenlich rückten Joey + Rory schließlich, als sie 2008 im Rahmen der Country Music Television-Show "Can you duet" (im übrigen ihre ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte als Duo), die Nation mit ihrer wundervollen, klassischen, ein wenig retro angehauchten, voller Elemente der Siebziger steckenden, dennoch so erfrischenden, klaren, reinen Counrymusic begeisterten. Ihr gemeinsames Debut "The life of a song" ist die konsequente Folge - ein herrliches Album! Was wir hören, ist einfach großartiger, sehr variabler und ungemein authentischer, leicht rootsig angehauchter, semi-akustischer Country, der eine genauso entspannte, wie lebendige, vor allem aber spannende Balance zwischen Bluegrass-Elementen und purem Honky Tonk, zwischen Americana-Klängen und klassischen Traditionen, zwischen Alternate Country-Anleihen und radiotauglicher Nashville-Kompatibilität bietet. Möchte man Vergleichsgrößen anführen, so fallen einem zwangsläufig die frühe Emmylou Harris, Gram Parsons, Dolly Parton, Connie Smith, aber auch Patty Loveless, Ricky Skaggs, Chris Hillman, The Wrights und Alecia Nugent ein, die scheinbar alle ihre Spuren in der wunderschönen Musik der beiden hinterlassen. Wie gesagt, die Grundlage der Arrangements ist akustisch, allerdings mit der Unterstützung von elektrischem Bass und Schlagzeug. Transparente, klare Acoustic Gitarren, mal ein Dobro, eine Mandoline, Banjo und Fiddle spielen sich gegenseitig die Bälle zu. Hin und wieder taucht auch mal eine unterwürfige, allerdings nie zu sehr im Vordergrund stehende E-Gitarre auf. Vom Allerfeinsten auch die schönen Piano-Fills und vor allem die wimmernde, traumhaft in Szene gesetzte Pedal Steel von Mike Johnson - wobei wir schon bei den exzellenten Begleitmusikern wären. U.a. solche außergewöhnlichen Künstler wie Bryan Sutton, Rob Ickes, Carl Jackson, Ilya Toshinsky und Aubrey Haynie sorgen für die adäquate Begleitung. Den Lead-Gesang übernimmt komplett Joey Martin Feek, deren klasse Stimme wie gemacht für akustisch fundamentierte Countrymusic ist. Das Songmaterial ist durchweg esrte Sahne. Ob der rootsig-bluesige Roadhouse Honky Tonker "Play the song", die traumhaft schöne, im übrigen von der Australierin Catherine Britt und Rory Feek komponierte Ballade "Sweet Emmylou", eine wundervolle Hommage an Emmylou Harris, die Joey zu ihren größten Einflüssen zählt, der exzellente Country-Waltz "Tonight cowboy you're mine" mit fantastischen Steelguitar-Einlagen von Mike Johnson, der dynamische, grassige, sehr melodische Stomper "Cheater, cheater", oder das wunderschöne, an beste Emmylou-Tage erinnernde "Boots" - diese Musik kommt so wunderbar natürlich rüber. Ein Song verdient noch besondere Erwähnung: Joey + Rory versuchen sich an dem legendären Southern Rock-Klassiker "Free bird" von Lynyrd Skynyrd - mit einem beeindruckenden Resultat. Sie machen aus der Nummer wine grandiose, ganz entspannte, akustische Country-Ballade ohne überdrehtes Instrumental-Finish, die einen tief im Herzen berührt. Große Klasse! Wie das komplette Album! Für viele Countryfans und auch für viele Kritiker gehört Joey + Rory's Debut zu den bemerkenswertesten Country-Alben des Jahres 2008 - und das wahrlich nicht zu unrecht. "The life of a song" ist ein Genuß! Natürlicher, acoustic-based vintage Country vom Feinsten!

Die komplette Songliste:

1 Play the Song - 2:58   
2 Sweet Emmylou - 3:36   
3 Tonight Cowboy You're Mine - 2:52   
4 Cheater Cheater - 2:59   
5 Rodeo - 3:55   
6 Heart of the Wood - 3:38   
7 Tune of a Twenty Dollar Bill - 4:02   
8 Loved the Hell - 2:42   
9 Free Bird - 3:49   
10 Boots - 3:08   
11 To Say Goodbye - 3:42   
12 The Life of a Song - 3:14

Art-Nr.: 6106
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Play the song
Sweet Emmylou
Cheater, cheater
Tune of a twenty dollar bill
Boots
The life of a song

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Landreth, Sonny - blacktop run [2020]
Die Louisiana Slideguitar-Ikone Sonny Landreth wird schon ewige Zeiten als einer der begnadetsten Gitarristen der USA überhaupt geschätzt. Einer, dessen immenses Talent und einzigartiger Spielstil für eine Identität und Individualität stehen, die nur ganz wenige erreichen. Auch sein neues, einmal mehr ganz exzellentes Album, demonstriert dies auf eindrucksvollste Art und Weise. "Blacktop run" bietet einen mitreißenden Ritt von 10 neuen Songs, davon 4 "hard-edged electric" Instrumentals, durch die wunderbaren Lanschaften des Louisiana Blues-, Roots-, Zydeco-, Cajun- und Swamp-Rocks, selbstverständlich vorwiegend geprägt durch das ungemein versierte, packende (Slide)Gitarrenspiel des Meisters. Das Album wurde weitestgehend live in den bekannten Dockside Studios am Watermelon River im Süden von Lafayette/LA eingespielt und erstklassig produziert von Landreth selbst, Tony Daigleto und seinem alten Weggefährten RS Field. "Backed up by" Bassist David Ranson, Drummer Brian Brignac und dem Keyboarder Steve Conn, alles herausragende Musiker, scheint es fast so, als hebe Landreth sein schon immer famoses Schaffen noch einmal auf ein höheres Level, um eines seiner besten Alben überhaupt zu kreieren. Die "Reise" beginnt mit dem großartigen Titelstück "Blacktop run", einem rhythmischen Louisiana Rootsrocker mit feiner Melodik, in einzelnen Momenten ganz dezent orientalisch psychedelisch angehaucht. Landreth's Gesang ist erhebend und absolut überzeugend, seine vielschichtige, akustische Slidegitarren-Arbeit vom Allerfeinsten. Es folgt das prächtige Instrumental "Lover dance with me", ein kraftvoller, knackiger, melodisch strukturierter, swampiger Rocker, bei dem Landreth sein typisches "Glass Slide"-Spiel einbringt. Herrlich! Dazu tolle Percussion und ein wundebarer "body moving groove". Und diese Gitarrenlinien fließen einfach unwiderstehlich ins Ohr. Viel Drive entwickelt der nachfolgende Bayou-/Zydeco-Rocker "Mule", der ebenfalls klasse hängen bleibt. Wunderbar hier der Akkordeon-Einsatz (inkl. schönem Solo) und abermals Sonny's virtuose Lead Slidegitarre. "Groovy goddess", ein weiteres Instrumental, ist ein fetter, powernder, mit massiven Slide-Riffs und sattem Orgel-Background inszenierter Blues-/Jazz-/Rock-Shuffle, inkl. eines tierischen Slide-Solos. Dann die fantastisch groovende, sehr melodische Roots-/Blues-Ballade "Somebody gotta make a move": Steckt voller Seele und besticht mit coolen Riffs, E-Piano, Hammond Orgel und markanten Basslinien. Landreth's sumpfiges, exquisites Slide-Solo spricht für sich selbst. Auch der kräftige, treibende, Blues-/Rootsrocker "The wilds of wonder" mit seiner hintergründigen Orgel und der glühenden Slidegitarre, sowie das, das Album delikat abschließende, vorwiegend akustische "Something grand" zeigen Landreth's außergewöhnliche Qualität. Wie eingangs schon angedeutet, "Blacktop run" darf als ein weiterer Meilenstein in Sonny Landreth's großer Karriere angesehen werden. "Another high-water mark by one of the best American musicians of this era or any other", so das dazu passende Zitat eines U.S.-Kritikers. Einfach beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

1. Blacktop Run - 3:38
2. Lover Dance With Me - 2:48
3. Mule - 2:58
4. Groovy Goddess - 3:47
5. Somebody Gotta Make A Move - 3:54
6. Beyond Borders - 4:09
7. Don't Ask Me - 4:13
8. The Wilds Of Wonder - 3:06
9. Many Worlds - 3:01
10. Something Grand - 3:57

Art-Nr.: 9996
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blacktop run
Lover dance with me
Mule
Groovy goddess
Somebody gotta make a move
The wilds of wonder
Something grand

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Urban, Keith - livin' right now ~ live ~ dvd [2005]
Keith Urban jetzt live auf DVD! Nach den ganzen Studio-Erfolgsalben der letzten Jahre hat der australische New Country-Superstar dem digitalen Zahn der Zeit Tribut gezollt und ist nun endlich für jedermann auch im Wohnzimmer live auf der Bühne zu bewundern. Gefilmt wurde im denkwürdigen Wiltern Theatre von Los Angeles der letzten Station seiner abgelaufenen, aktuellen US-Tournee. Herausgekommen ist ein überwältigendes Dokument, das das längst vermutete Können des sympathischen Mädchenschwarms auch live noch einmal nachhaltig untermauert. Urban ist ein großartiger Gitarrist, ein talentierter Songwriter, ein wunderbarer Sänger und ein hervorragender Entertainer, der trotz seiner offensichtlichen Klasse auf übertriebene Selbstdarstellung verzichtet, und vor allem die Leistungen seiner ebenfalls starken Mitmusiker zu keinem Zeitpunkt in den Hintergrund stellt. Und der es natürlich auch glänzend versteht, das Publikum in seinen Bann zu ziehen - alles ohne große Effekthascherei! Eine relativ schlichte, aber recht geräumige Bühne in einem wunderschönen Theater mit steil nach oben heraufgehenden Sitzplätzen (auf denen es allerdings kaum einen der Anwesenden gehalten hat), im Hintergrund nur das Monkey-Logo auf einem Bühnenvorhang dem Zeichen von Keith’s Online-Community. Keith im schlichten T-Shirt mit Jeans und darunter verborgenen Cowboystiefeln. Auch der Rest des Line-Ups in legerer Kleidung. Es zählt halt nur die musikalische Qualität. Und dieser dynamische Set hat es einfach in sich! Nach kurzem Akustik-Intro fegt er direkt mit den beiden flotten, knackigen New Country(rock)-Nummern "Days Go By" und "Better Life" los, quasi der identische Auftakt wie bei seinem so erfolgreichen letzten Album "Be Here". Mit "Raining On Sunday" folgt die erste, dieser "Killer"-Balladen. Starkes Telecaster-Solo am Anfang, nach der offiziellen Begrüßung des Publikums, eine herrliche Melodie, plus einem weiteren, filigranen E-Gitarren-Solo! Bei "You Won" zeigt erstmals Multi-Instrumentlist Chad Jeffers seine Qualitäten beim Dobro-Gegenspiel zu Urban’s flotten, würzigen Gitarreneinlagen. "Blacktop" erweist sich dann als erste "richtige" Countrynummer, wieder mit wohl dosierten Dobro-Ergänzungen und orientalisch anmutendem Gitarrenflair. Keith genießt zum erstenmal das Bad in der Menge. Publikumsnah zeigt er sich auch, als er eine "kusswillige" junge Dame auf die Bühne bittet, nachdem er aber vorher höflicherweise nachfragte, ob dieser "Kuß" nicht doch eher für ihren Partner bestimmt sei. Zu dem Zeitpunkt war ein sich über fünf Lieder erstreckender Akustik-Set im Gange, wobei ein Duett mit der vokal glänzend aufgelegten Katrina Elam und die tollen Balladen "Grace Of God" und "You’ll Think Of Me" herausragen. Country der Extraklasse auch bei Dave Dundas’ aufgepeppter Oldie-Klamotte "Jeans On", brillantes Dobro-Solo wieder von Chad Jeffers! Elektrisch und recht rockig wird es dann wieder ab "She’s Gotta Be", wobei der bis dahin fulminante E-Gitarren-Rhythmusarbeit abliefernde Chris Rodriguez ein ausgedehntes Telecaster-Solo zum Besten geben darf. Das Urban in allen Rocksparten spielend leicht zurecht kommen würde, untermauert er bei "You Look Good In My Shirt". Eine Southern--lastige Rock-Performance der Güteklasse A, wobei Keith seine Riffs (Mischung aus Stones und Skynyrd) mit der Leichtigkeit des Seins vom Stapel lässt und sich vor lauter Freude mit dem zweiten Gitarristen auf dem Bühnenboden wälzt. Macht richtig Laune, zu sehen, wie Urban und die Band das Publikum immer weiter in Stimmung bringen, ja wirkt regelrecht ansteckend! Der Tom-Petty-Klassiker "Free Fallin’“ enthält u. a. ein tolles Organ-B3-Intro vom ansonsten eher dezent agierendenen Pianisten Steve King und einen ungemein unterhaltsamen Gesangs-Schlag-Abtausch mit dem in allen Belangen textsicheren Publikum, wobei ständige Einblendungen junger hübscher Damen einen Rückschluss auf eine hohe Frauenquote im Publikum zulassen. "Somebody Like You" fetzt dann wieder richtig los, tolle Banjo-Fills und Keith’s Rückkoppelungseffekte inbegriffen. Nach einem Urban-Solovortrag am Piano, der recht traditionell angehauchten Nummer "Who Wouldn’t Wanna Be Me" mit viel Mandoline und Banjo, geht mit "These Are The Days", diesmal dezent auf Bluegrass getrimmt, ein bärenstarker Gig zu Ende, der keinen Wunsch offen lässt. Großartige Leistung von Urban & Co.! Wer Karten für seine vier anstehenden bereits ausverkauften Konzerte in Deutschland besitzt, darf sich glücklich schätzen. Dieses Werk ist das beste Beispiel! Keith at his very best! Und nicht genug damit: Es gibt noch weitere Bonbons auf dieser DVD: Zunächst drei Songs vom Soundcheck, die nicht im Konzert gebracht werden. Keith zweimal solo, nur mit Akustik-Gitarre "You're not alone tonight" und "Don't shut me out) und einmal mit Band (""Homespin love" aus alten Zeiten mit seiner ehemaligen Band "The Ranch"), dann noch eine Bildergalerie und zu guter letzt gar noch einen brandneuen, bislang unveröffentlichten Song, diesen allerdings lediglich im Audio-Format. "Most People I Know (Think I’m Crazy)" ist ein recht rockiges, knackiges Stück mit Siebziger Flair, mit Beatlesquen Harmonies und nach The Who klingendem Pianospiel, sowie einem ausgiebigem, leicht psychedelisch anmutendem, fulminanten, kernigen E-Gitarren-Solo gegen Ende. Klasse! Wie die komplette DVD! "Livin’ Right Now" zeigt einmal mehr, warum Keith Urban aus dem Reigen der Großen in Nashville nicht mehr wegzudenken ist. Gratulation! Ein tolles, rund 100-minütiges Konzert! Enthält ein feines, 3-fach aufklappbares Booklet mit einigen schönen Fotos! Die DVD, im exzellenten Dolby 5.1 Surround-Sound, ist "code free" und somit auf jedem Player abspielbar. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3652
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Urban, Keith - love, pain & the whole crazy world tour - live ~ dvd [2008]
Tolle, neue Live-DVD mit einem großartigen Konzertmitschnitt seiner viel umjubelten "Love, pain & the whole crazy world tour"! Keith Urban und seine fantastische Band in grandioser Verfassung! In der knapp 2-stündigen Show zeigen die Jungs und Frontmann Urban während ihres 18 Songs umfassenden Sets, wie man das Publikum einer Riesen-Arena in euphorisierte Hochstimmung versetzt: mit einer bravourösen, überaus gekonnten und versierten musikalischen Leistung, hohem Entertainment-Potenzial, Sympathie, Frische, Natürlichkeit, Spaß und natürlich exzellentem Songaterial, dessen Arrangements man hier im Vergleich zum Studio in ein herrliches, voller Energie steckendes, zum Teil neues, ungezügeltes und emotionales Live-Gewand steckte. Urban befindet sich in einem persönlichen und musikalischen Hoch - das kommt deutlich rüber. Die ganze Band sprüht vor Spielwitz! Tolle Bühne mit einr durch einen langen Steg ins Publikum verbundenen, kleinen zweiten Bühne, wo man sich inmitten der Show zu einem exzellenten semi-akustischen Intermezzo versammelt. Ein sehr imposantes Konzert mit einem Keith Urban und seiner Band in absoluter Höchstform. Das ist New Country-/ New Country-Rock-/Pop-Entertainment in Vollendung! Ein wunderbares Konzert! Neben der, wie gesagt, rund 2-stündigen Show enthält die DVD noch diverses, sehr interessantes Bonusmaterial wie "Making of the tour"-Footage, "Behind the scenes"-Outtakes, "Exclusive Studio material of the re-recording of the song 'You look good in my shirt'", u.s.w.! Die DVD ist "code free" und läuft somit auf jedem DVD-Spieler!

Die komplette Setlist:

1. Once In A Lifetime
2. Where The Blacktop Ends
3. Shine
4. Raining On Sunday
5. Stupid Boy
6. Used To The Pain
7. You're My Better Half
8. Making Memories Of Us
9. You'll Think Of Me
10. I Told You So
11. Days Go By
12. You Look Good In My Shirt
13. Tonight I Wanna Cry
14. Who Wouldn't Wanna Be Me
15. Somebody Like You
16. Got It Right This Time (The Celebration)
17. Better Life
18. Everybody

Art-Nr.: 6109
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Walker, Django - down the road [2002]
Texas und seine Bands! Texas ist und bleibt das El Dorado des lockeren und unbeschwerten Countryrocks, von dem man schon glaubte, es gäbe ihn gar nicht mehr. Das nächste herausragende Beispiel dafür ist das junge Quartett um den fantastischen Sänger und Songschreiber Django Walker, Sohn des legendären Jerry Jeff Walker, die mit "Down the road" ein geradezu famoses Texas Country/Alternate Country /Countryrock/Americana-Highlight wie aus einem Guß abliefern. Was dieser Walker für Songs aus dem Ärmel schüttelt, ist schon mehr als beeindruckend. Mancher Kollege würde sich die Finger danach lecken. Dazu ist er ein wunderbarer Sänger und Geschichtenerzähler. Die Musik der Jungs entspricht vielleicht im weitesten Sinne der, der besten Momente von Leuten wie Cory Morrow, Chris Knight, Great Divide, Charlie Robison und Jack Ingram, doch sie spielen alles ncoh viel lockerer und flüssiger, ohne dabei an Dynamik einzubüßen. Sogar die superben Cross Canadian Ragweed lassen manchmal grüßen. Die herrlichen Melodien der Songs nisten sich unwiderruflich in den Gehörgängen ein. Mitverantwortlich dafür sind natürlich auch seine exzellenten Mistreiter in der Band, allen voran Gitarrist Greg Combs mit seiner großartigen Gitarrenarbeit. Bassmann Keld Ewart und Drummer Noah Watson sorgen für die adäquate Rhythmusarbeit. Und noch einer prägt den Sound entscheidend mit: Kein geringerer als Texas-Guru Lloyd Maines hat sich der Jungs angenommen und nicht nur die Produktion des Albums übernommen. Er unterstützt darüberhinaus die Jungs als Gastmusiker mit seinem grandiosen Pedal Steel- und Dobro-Spiel, oder mit zusätzlicher Akustik-Gitarre auf nahezu allen Tracks! Das Album startet mit dem Titelsong. Herrliche Akustik-Gitarre und "driving" Drums schlagen "Down the road" an. Lloyd Maines beginnt ein fantastisches Lead-Dobro zu spielen, es folgen Bass und satte E-Gitarren-Riffs. Das ist der Start einer traumhaften, flockigen und flüssigen Uptempo-Countryrock-Nummer über die Abenteuer einer Band "on the road". Ein tolles E-Gitarren-Solo im Break! Ein Bekenntnis der Jungs für Ihre Countryrock-Musik und das damit verbundene Leben, immer unterwegs zu sein. Genauso flockig, flott und unbeschwert geht es mit "Texas blacktop highway" weiter. Der nächste Knüller von einem Texas-Countryrock-Song! Herrlich rootsig, mit toller Steel-Begleitung und einer prima Hammond im Hintergrund singen und spielen sie sich durch eine wunderbar melodische, frische Nummer. "The road you choose" ist astreiner Singer-Songwriter/Countryrock-Stoff im Stil eines Chris Knight in Hochform mit starken Gitarrenriffs und wieder einer Traum-Melodie. Fiddle und lässige E-Gitarre eröffnen das großartige "Another day". Fängt im Midtempo-Bereich an, um dann im Mittelteil durch einen klasse Tempowechsel mit feinem E-Gitarren-Solo ordentlich an Drive zu gewinnen. "All the miles" ist eine regelrechte Midtempo Roots/Alternate Country/Americana-Paradenummer, mit Orgel und feiner Steelguitar, ehe sie im Finale mit einem satt rockenden E-Gitarrensolo nach fast 6 Minuten endet. So geht es weiter von Höhepunkt zu Höhepunkt, bis zu Track 12, dem ambitionierten und bekennenden "Texas on my mind", das, wie zu Beginn, wieder flockigen, rollenden, Countryrock bietet, mit einem klasse Fiddle-Solo und mehreren starken, flotten Gitarrensoli. "Down the road" ist ein unglaublich shcöner Roadtrip durch die texanischen Weiten. Ein Traum von einem Album, nicht nur für die eingefleischte Countryrock/Alternate Country/Americana-Fraktion. Sowohl der ein oder andere Nashville-Cowboy, als auch dem Country nicht abgeneigt Roots-Fans werden diese großartige Musik der Jungs wohl anerkennen müssen, und an diesem famosen Album nicht vorbei können. Eine begeisternde 55-minütige Country/Alternate Country/Countryrock/Americana-Demonstration ohne Fehl und Tadel!

Art-Nr.: 1378
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Down the road
The road you choose

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