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Immediate Family, The - can't stop progress [2021]
5 Track EP! "Legendary Session Band" The Immediate Family kommt rund ein halbes Jahr nach "Slippin' and slidin' mit EP Nr. 2 (umfasst erneut 5 Songs), betitelt "Can't stop progress". In der Tat, auch bei dieser großartigen Formation kann man den Fortschritt kaum aufhalten, denn das zweite Werk hat fast noch mehr Klasse, als die schon vorzügliche Debut-EP. The Immediate Family sind eine All Star-Formation legendärer, alter (Studio)Hasen aus Californien, die in den letzten gut 4 Dekaden, entweder einzeln, sehr oft aber auch zusammen, die ganz Großen des Westcoast Rocks und des berühmten "California Sounds", wie zum Beispiel Jackson Browne, Linda Ronstadt, Don Henley, Stevie Nicks, James Taylor, Warren Zevon, Carole King, Graham Nash, David Crosby und viele, viele mehr, sowohl auf ihren unzähligen Alben, aber auch live während ihrer ausgedehnten Tourneen begleiteten. Die Namen dieser "Sidemen" (vielen früher auch ein Begriff als "The Section"), alles herausragende Könner an ihren Instrumenten, sind nahezu jedem Rockfan ein Begriff. The Immediate Family sind: Danny Kortchmar (guitar and vocals), Waddy Wachtel (guitar and vocals), Leland Sklar (bass), Russ Kunkel (drums), komplettiert durch den etwas jüngeren Steve Postell (guitar and vocals). Und dieses gestandene Quintett spielt wie ein junger, hungriger Haufen - frisch, rotzig, erdig, voller Energie. Es bereitet ihnen spürbar Freude, sich einerseits auch mit ihren eigenen, großartigen Songs genüßlich in ewig jungen Westcoast Rock-Traditionen zu aalen, und andererseits nochmal ordentlich (bluesig) zu rocken und mächtig Dampf abzulassen. Bestens wahrnehmbar ist das gleich bei dem prächtigen Opener, dem riffig, straight und satt rockenden Titelstück "Can't stop progress", mit seiner verschwitzten, dreckigen Bluesrock-Note. Klasse! Weitaus lockerer, ausgestattet mit jeder Menge Retro Westcoast-Feeling ala Stephen Stills oder Crosby, Stills, Nash & Young, kommt der herrliche,"chilled-out" Rocker "One more time or two", während die Band mit dem folgenden, exzellenten, swampigen, von tollen Slideguitar-Licks und starken E-Gitarren bestimmten "3:45 Coming through" wieder erdigeres, wunderbar groovendes Blues- und Southern-Terrain beackert. Flockigen, frischen, ungemein melodischen, zeitlosen Westcoast Rock der Marke Jackson Browne, umgeben von schönen, vielschichtigen Gitarren, hören wir mit dem starken "Easier", ehe die EP mit einer tollen, erdig intensiven Live-Fassung von Danny Kortchmar's "Machine Gun Kelly", das James Taylor einst für sein berühmtes 1971iger "Mudslide Slim and the Blue Horizon"-Album aufnahm, endet. Die Nummer kommt hier mit einem klasse, bluesigen, Southern Rock-Flair, voller großartiger (Slide)Gitarren, inkl. tollem Solo. Diese famose Truppe verdienter, höchst angesehener, ewig jung bleibender Rock-Veteranen, präsentiert sich weiterhin in Top-Form. Da ist sicher noch viel Gutes zu erwarten. Tolle zweite EP, der hoffentlich bald das erste komplette Album der Band mit neuem Material folgen wird.

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Stop Progress - 4:27
2. One More Time or Two - 3:38
3. 3:45 Coming Through - 4:23
4. Easier - 3:13
5. Machine Gun Kelly (Live) - 4:00

Art-Nr.: 10304
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Can't stop progress
One more time or two
3:45 Coming through
Easier
Machine Gun Kelly

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Immediate Family, The - same [2021]
3 Gitarren, Bass, Drums - das ist der satte, exzellente California (Blues) Rock'n Roll der Immediate Family! Die beiden vor einigen Monaten erschienenen EPs der Band waren offensichtlich nur ein leichter, zguegebenermaßen sehr guter, Aufgalopp, denn jetzt, mit ihrem ersten "full length" Album starten sie erst richtig durch und laufen zu ganz großer Form auf. Wow, was stehen diese "alten Säcke" voll im Saft! Bei der Truppe handelt es sich um eine All Star-Formation legendärer, alter (Studio)Hasen aus Californien, die in den letzten gut 4 Dekaden, entweder einzeln, sehr oft aber auch zusammen, die ganz Großen des Westcoast Rocks und des berühmten "California Sounds", wie zum Beispiel Jackson Browne, Linda Ronstadt, Don Henley, Stevie Nicks, James Taylor, Warren Zevon, Carole King, Graham Nash, David Crosby und viele, viele mehr, sowohl auf ihren unzähligen Alben, als auch live während ihrer ausgedehnten Tourneen begleiteten. Die Namen dieser "Sidemen" (vielen früher auch ein Begriff als "The Section"), alles begnadete Musiker, sind nahezu jedem Rockfan ein Begriff. Es sind: Danny Kortchmar (guitar and vocals), Waddy Wachtel (guitar and vocals), Leland Sklar (bass), Russ Kunkel (drums), komplettiert durch den etwas jüngeren Steve Postell (guitar and vocals). Und dieses gestandene Quintett spielt wie ein junger, hungriger Haufen - frisch, frei, unbekümmert, leidenschaftlich, erdig, voll purer Energie. Das 14 prächtige Tracks umfassende Songmaterial übertrifft das der beiden vorangegangenen EPs noch einmal bei weitem. Es geht deutlich druckvoller zur Sache, die 3 Gitarren-Fraktion Wachtel, Kortchmar und Postell lässt ordentlich Dampf ab (fette Riffs, herrliche Soli), die Melodien sind einfach klasse und die bluesigen Tendenzen der musikalischen Basis mit den unvermeidlichen Einflüssen des California-Sounds harmonieren geradezu perfekt miteinander. Nach den ersten, jeweils auf einer der zwei vorangegangenen EPs bereits vorab veröffentlichten, beiden starken Tracks, "Can't stop progress" und "Slippin' and slidin'" (alles andere sind neue Songs) demonstrieren die Burschen mit dem brodelnden, bärenstarken Bluesrock-Boogie "Everything that's broken" gleich eindrucksvoll, welch einen Bock sie darauf hatten, dieses tolle Album einzuspielen, Gas zu geben und zu rocken, was das Zeug hält. Power, Dynamik, Drive, großartige Percussion (Bongos), von exzellenter Bluesguitar begleiteter Lead Gesang und überall massive, fette Gitarren, inkl. eines glühenden Solos, bestimmen das Geschehen. Alle sind auf Betriebstemperatur - Band und Zuhörer. Klasse! Coole, schwere, fast swampige Grooves, kernige Riffs, dazu eine starke Meldoie und ein sattes Gitarrengewand, begleiten den dezent funky angehauchten, kochenden Kortchmar/Wachtel-Cut "Divorced". Dazu verleihen Waddy's Slide-Licks diesem rauen "Bluesrock-Banger" genau den richtigen Touch. Bei dem folgenden, wunderschönen, von herrlichen, frischen Gitarrenlinien und klaren Riffs bestimmten "A thing of the past", schalten sie dann mal einen Gang runter. Ein großartiger, das typische California-Flair der Künstler, die sie früher (und zum Teil auch noch heute) begleiteten und begleiten, widerspiegelnder Midtempo Westcoast-Rocker vom Feinsten. Schon das raue, glühende Slideguitar-Intro des anschließenden Waddy Wachtel-Rockers "Fair warning" lässt erahnen, das der Pegel nun wieder ordentlich nach oben geht. Ein packender, powernder Rhythmus und Gitarren satt preschen aus den Lautsprechern. Dazu gibt's im Break ein prächtiges Solo der sich duellierenden Gitarristen Wachtel und Kortchmar. Danach hören wir ein geniales, kraftvolles Cover von Warren Zevon's "Things to do in Denver when you're dead" (viel Energie, fantastisches Gitarrensolo mit herrlichen Twin-Leads), gefolgt von dem schön knackigen, Blues- und Westcoast-Tendenzen bravourös ausbalancierenden Rocker "House will fall", wieder gespickt mit mehreren zündenden Gitarrensoli. Ganz toll auch die hinreißende, mit feinsten Slideguitar-Linien veredelte, wundervolle, durchaus lockere, aber auch knackige, viel Westcoast-Feeling ausstrahlende Ballade "Not made that way", sowie der krachende, kompakte, von satten, straighte Riffs, tighten Drums und treibendem Bass geprägte, bluesige Rocker "Turn it up to ten". Schon bei den ersten beiden EPs gab es jeweils als Bonus einen Live-Track - so ist das auch hier. Das Album schließt mit zwei prächtigen Live-Coverstücken, und zwar mit Warren Zevon's "Johnny strikes up the band" und Jackson Browne's "Somebody's baby". Ein von vorn bis hinten prächtiges Album! Die Namen dieser fünf Könner, die nun als "The Immediate Family" noch einmal ihr ganz eigenes Ding machen, sind wirklich ein großes Versprechen, dessen Erwartungen mit diesem Werk sogar noch übertroffen werden. Man merkt ihnen einfach an, wieviel Bock sie haben, sich mit ihren eigenen, großartigen Songs genüßlich in ewig jungen Westcoast-Traditionen zu aalen und sich dabei auch nochmal, völlig lpsgelassen, schön bluesig und fett rockend auszutoben. Das Feuer brennt!

Das komplette Tracklisting:

1. Can't Stop Progress - 4:28
2. Slippin' and Slidin' - 3:55
3. Everything That's Broken - 3:21
4. Damage - 3:26
5. Divorced - 3:46
6. A Thing of the Past - 3:41
7. Fair Warning - 3:35
8. Things to Do in Denver When You're Dead - 3:20
9. House Will Fall - 4:15
10. Not Made That Way - 3:35
11. Time to Come Clean - 4:41
12. Turn It up to Ten - 3:17
Bonustracks:
13. Johnny Strikes Up The Band - live - 3:26
14. Somebody's Baby - live - 4:14

Art-Nr.: 10380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Everything that's broken
Divorced
A thing of the past
Fair warning
Things to do in Denver when you're dead
House will fall
Not made that way
Turn it up to ten

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Infamous Stringdusters - things that fly [2010]
Was für großartige Musiker! Newgrass, Bluegrass, Acoustic Country, Jamgrass, Acoustic Americana - wie immer man es bezeichnen mag - in jedem Fall legen die Infamous Stringdusters aus Nashville mit "Things that fly" ein fantastisches, drittes Album vor. Ein amerikanischer Kritiker bezeichnet sie als "The Seldom Scene of the new decade", AMG sagt "they balance a fluency in old-timey bluegrass with indie jamgrass sensibilities" und das renommierte "No Depression"-Magazin attestiert "There’s a power to this sextet’s progressive acoustic and bluegrass sounds that leans into the listener like a poke in the chest". Recht haben sie alle, doch es unterstreicht nur annähernd die aussergewöhnlichen Fähigkeiten dieses exzellenten Sextetts, deren Vielseitigkeit, musikalische Abenteuerlust und Kreativität keine Grenzen zu kennen scheint. Und dennoch bleibt alles durchdacht, wird immenser Wert auf das Songwriting und Melodik gelegt. Die Stringdusters (Travis Book - Bass, Jesse Cobb - Mandoline, Andy Falco -Gitarre und Keyboards, Jeremy Garrett - Fiddle, Andy Hall - Dobro, Chris Pandolfi - Banjo) sind eine Art "Supergroup" von jungen Bluegrass-Virtuosen, die alle schon große Erfahrung in den Bands solcher Musiker wie beispielsweise Earl Scruggs, Bobby Osborne oder Dolly Parton gesammelt haben. Seit ihrer Gründung sind Fans und Kritiker gleichermassen begeistert, was sich auch bereits in überaus bedeutungsvollen Auszeichnungen niederschlug (u.a. 3 Awards von der "International Bluegrass Music Association"). Die Band gilt einerseits als sehr traditionell verwurzelt, andererseits als überaus innovativ und progressiv. Die Basis ist klassischer Bluegrass, doch ihre Musik offenbart immer mal wieder einen Draht zum Roots- und Americana-Terrain, ebenso wie zur Philossophie großer Rock- und Jam-Bands, was vor allen Dingen bei ihren famosen und gefeierten Live-Shows deutlich wird. Doch auch im Studio ist dieses Feeling und dieser Spirit greifbar. Bestes Beispiel dafür ist eine grandiose Coverversion von U2's "In God's country" (aus derem essentiellen "Joshua tree"-Album), dessen Seele sie überaus authentisch in ihre vollkommen eigenständige Bluegrass-Version transportieren, wobei sie traditionelle Banjo-, Mandolinen- und Dobro-Klänge mit einem leicht psychedelischen Flair verbinden. Höchst interessant beispielsweise auch, wenn ein mit klassischen Bluegrass-Instrumenten vorgetragener Song plötzlich durch den Klang einer wundervollen Hammond Orgel in nicht unbedingt zu erwartende Sphären eintaucht, wie bei der ruhigen, entspannten, hinreissenden "Grass-Folk-Americana-Rock"-Nummer "All the same". Herrlich! Überhaupt überzeugt die Truppe mit ganz wunderbaren Melodien. Doch nicht nur das, sie strotzen nur so vor Frische und Vitalität, ohne dabei je in einen Geschwindigkeitsrausch zu verfallen. Alles wirkt ungemein kraftvoll, voller Energie, voller Spielfreude, aber eben auch bestens strukturiert. Messerscharfe und glasklar abgestimmte Instrumentierung ist genauso selbstverständlich wie ihre ebenso starken gesanglichen Fähigkeiten (man verfügt über 3 hervorragende Lead-Sänger). Eingespielt wurde das Album übrigens in Dave Matthews' "Haunted Hollow Studios" in Charlottesville, Virginia. Produziert hat ein wahrer Zauberer an den Reglern, nämlich Gary Paczosa (u.a. Nickel Creek, Dixie Chicks, Tim O'Brien). Zu den weiteren Highlights eines von vorn bis hinten hochklassigen Albums zählen beispielsweise das famose "You can't stop the changes" (im Grunde eine total traditionelle Bluegrass-/Acoustic Country-Nummer in einem klasse Midtempo, die aber durch geschicktes Einstreuen einiger progressiver, retro-poppiger-Tupfer in einem ungemein modernen, jungen Licht erstrahlt - tolle Dobro-/Fiddle-/Mandolinen-Gitarren-Begleitung, saustarkes Mandolinen- und Gitarrensolo im Break), das mit einer wundervollen Melodie ins Ohr fliessende "It'll be alright" (warm, locker, flockig, frisch, lebendig, ausgestattet mit einer ungemein harmonischen Instrumentierung aus Banjo, Fiddle, Gitarre, Dobro und Mandoline), die in einem geradezu epischen, psychedelischen Finale endende, großartige Newgrass-/Folk-Ballade "Masquerade", oder auch die herrliche Bluegrass-/Classic Acoustic Country-Nummer "17 cents", bei der Gaststar Dierks Bentley zusammen mit "Stringduster" Jeremy Garrett zum Duett antritt. Einfach wunderbar! "Things that fly" untermauert eindrucksvoll, dass die Infamous Stringdusters zum absolut Besten zählen, was die amerikanische Bluegrass-/Acoustic Country-/Acoustic Americana-Szene im Moment zu bieten hat. Akustische Musik, wie sie spannender kaum präsentiert werden kann. Meisterlich! Abschließend ein weiteres Zitat eines U.S.-Fans, dem nichts mehr hinzuzufügen ist: "This is wonderful, rich new bluegrass which is true to its roots but fresh and vital. Really fantastic".

Das komplette Tracklisting:

1 You Can't Stop the Changes - 3:55   
2 In God's Country - 2:52   
3 All the Same - 4:49   
4 Magic #9 - 3:25   
5 Those Who've Gone On - 3:13   
6 It'll Be Alright - 3:21   
7 Masquerade - 5:12   
8 Taking a Chance on the Truth - 3:28   
9 Toy Rockets - :47   
10 Love One Another - 4:01   
11 17 Cents - 2:40   
12 Not Tonight - 3:43   
13 The Deputy - 4:09

Art-Nr.: 6911
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You can't stop the changes
In God's country
All the same
It'll be alright
Masquerade
17 cents

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