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Hedley, Joshua - mr. jukebox [2018]
Welch ein Leckerbissen für die Liebhaber der klassischen, reinen Countrymusic. Joshua Hedley wird in der Presse schon als so etwas wie "this generation’s classic country champion" gefeiert. Völlig zu Recht. Der aus Florida stammende und im Alter von 19 Jahren nach Nashville umgesiedelte, junge Künstler offeriert uns ein großartiges Album allerbester, purer, traditioneller Honky Tonk-Countrymusic mit einem herrlichen Retro-/Vintage-Touch, die so zeitlos und klassisch klingt, das es fast schon wieder "hip" ist. Fiddles (Hedley selbst ist ein faantastischer Fiddle-Spieler), tiefe Baritone Gitarren, wimmernde Pedal Steel und kkimperndes Honky Tonk-Klavier sind die bestimmenden Instrumente, die den glasklaren Lead-Gesang (tolle Countrystimme) des Protagonisten adäquat begleiten. 9 der 10 Songs hat Hedley selbt komponiert, einen Teil davon mit Co-Autoren - und sein Songwriting ist klasse. In nahezu allen Songs spürt man einen wunderbaren Sixties-Touch, zuweilen auch authentisch unterlegt mit klassischen "Ooohs" und "Aaahs" von den Background-Sängern. Der Sound ist großartig. Nehmen wir nur die so angenehm "schwulstige", ultra-traditionelle, mit einsamem Honky Tonk-Piano und weinender Pedal Steel in Szene gesetzte, in eine bittersüße, unendlich traurig wirkende, sehr schöne Melodie getauchte Eröffnungs-Countryballade "Counting all my tears", den flotten, wieder mit starker Pedal Steel, toller Electric Baritone Guitar- und Piano-Sequenzen garnierten, klassischen Honky Tonker "Mr. Jukebox", den nostalgisch traditionellen Country-Waltz "Weird thought thinker", den wie aus den Sechzigern in die heutige Zeit übertragenen, puren Honky Tonker "These walls", die prächtige Pedal Steel-getränkte Barroom Country-Nummer "Let them talk", und, und, und - Joshua Hedley ist ein "Neo-Traditional"-Honky Tonker, wie ihn die Country-Puristen lieben werden. Dieser Bursche hat mit Pop, Rock und jeglichen, dem Country so gerne beigemischten Stilen nichts am Hut. "Mr. Jukeboy" ist ein absoluter Leckerbissen für die Liebhaber des höchst niveauvollen, klassischen Country und Honky Tonks. Das es so etwas heute noch gibt - einfach großartig!

Das komplette Tracklisting:

1. Counting All My Tears - 3:15
2. Mr. Jukebox - 3:16
3. Weird Thought Thinker - 2:56
4. Let's Take a Vacation - 3:51
5. These Walls - 2:48
6. I Never (Shed a Tear) - 2:13
7. This Time - 2:35
8. Don't Waste Your Tears - 3:58
9. Let Them Talk - 1:59
10. When You Wish Upon a Star - 2:59

Art-Nr.: 9625
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Counting all my tears
Mr. Jukebox
Weird thought thinker
These walls
This time
Don't waste your tears
Let them talk

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Hobart, Rex & the Misery Boys - your favorite fool [2002]
Wie steht es so treffend aud dem Label der CD? "Rex Hobart and the Misery Boys - Kansas City, Missouri - Hard country"! Damit sind Herkunft und Musikrichtung klar! Doch etwas näher möchten wir schon noch auf dieses so großartige Quintett und sein hervorragendes drittes Album eingehen. Die Jungs sind ein Knüller für jeden Hardcore Honky Tonk Country-Fan! Wie spielen sie diese Musik so ursprünglich und authentisch. Wimmernde Steelguitar-Licks, twangy Telecaster- Lead-Gitarre, clevere Harlan Howard-style Lyrics und ein wundervoller "Merle meest Buck"-Gesangsstil! Rex Hobart und die Boys sind fast ständig "on the road" und zählen USA-weit mittlerweile zu den angesagtesten Pure Country-/Honky Tonk-Live-Bands. Dadurch entsteht natürlich eine Menge musikalisches Verständnis und viel "Atmosphäre", was sie wunderbar mit ins Studio transportieren konnten. Sie beeindrucken durch ein blind aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Aufgenommen haben sie "Your favorite fool" mit Unterstützung von Dwight Yoakam's Lead-Gitarrist und Produzent Pete Anderson in dessen Dog Bone Studio. Das paßt schon sehr gut, denn so weit weg von der musikalischen Intension eines Dwight Yoakam oder Buck Owens sind sie nicht. Dazu spielt der ganz hervorragende Lead-Gitarrist J.B.Morris, der in fast jedem Stück einen wirklich klasse Solo-Auftritt hat, einen ähnlichen Stil wie Pete Anderson. Knackige, rotzige, satte Country-Riffs und herzhafte Lead-Läufe mit der entsprechenden Coolness. Zudem harmoniert Morris super mit dem ebenfalls sehr dominanten und großartigen Steeler Solomon Hofer. Das kann man auch gleich nachhaltig bei dem ersten Stück des Albums, der puren, in den 50iger Jahren verwurzelten Honky Tonk-Schwarte "You've got some cheating to do" bewundern, die in der Mitte zuerst ein klasse E-Gitarren- und anschließend ein ebenso starkes Steelguitar-Solo enthält. Einfach urig! Mit großartigem Uptempo-Bakersfield-/Honky Tonk-Country in gepflgter Buck Owens-Manier geht es weiter. Das Titelstück "Your favorite fool" besticht erneut mit herrlichem Steel- und Gitarren-Wechselspiel. Zudem unterstützt Dwight Yoakam's Spezi Skip Edwards hier die Jungs mit einer feinen Akkordeon-Begleitung. Großartig auch die in bestem Yoakam-Stil präsentierte, knackige Midtempo-Nummer "Take it back", der fetzige, Rockabilly-getränkte, Uptempo-Heuler "I don't feel it anymore" mit seinen schnellen Steel- und Gitarrenläufen, die an Keizh Whitley oder Merle Haggard erinnernde Steel-getränkte, herzzerreißende Barroom-Traumballade "Promise to be honest", und die ebenso schöne, herrlich melodische Ballade "I should be gone by now". Alle Tracks sind von Hobart selbst komponiert, bis auf eine Coverversion, ein prima Remake des alten George Jones/Tammy Wynette-Klassikers "Golden ring", bei der Kelly Hogan den Gesangspart von Tammy übernommen hat. Rex Hobart und seine Misery Boys sind schon eine verdammt gute Honky Tonk Band! Pure Old School-Tradition und ursprünglicher Honky Tonk ohne jegliche Nashville-Politur in Szene gesetzt. Dieses Album "hits you like a double shot of whiskey" heißt es in einer US-Kritik. Jawohl! Musik, die in jeden Cowboy-Saloon gehört, in jede Country-Jukebox...

Art-Nr.: 1770
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You've got some cheating to do
Take it back (before you mean it)
I don't feel it anymore
I should be gone by now

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Jackson, Alan - the greatest hits video collection ~ dvd [2004]
1995 in den USA als VHS-Kassette veröffentlicht, gibt's diese, immerhin die stattliche Anzahl von 18 Songs umfassende Video-Ansammlung des Country-Superstars nun endlich auch als DVD! Diese DVD ist nicht zu verwechseln mit den beiden 6-Clip-DVDs "Greatest Hits Vol. 1" und "Vol. 2"! Es gibt keinerlei Überschneidungen! Bei der hier vorliegenden DVD werden die Jahre 1989 bis 1995 abgedeckt, aus denen auch die Sings von Alan's früherer, erster "Graetest Hits"-CD stammten. Das beginnt mit dem Video zu "Blue blooded woman" (1989) und endet mit "Tall tall trees" (1995)! Dazwischen sehen wir wunderbare Clips von beispielsweise "Chasin' that neon rainbow", "Don't rock the jukebox", "Midnight in Montgomery", "She's got the rhythm", "Chattahoochee", "Summertime blues", "Livin' on love", "Gone country", "I don't even know your name", usw.! Eine tolle Kollektion - von insgesamt immerhin fast 75 Minuten Spieldauer!

Art-Nr.: 2839
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 17,90

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Son Volt - american central dust [2009]
Neues Label, neues Album - back to the roots! Jay Farrar's Son Volt entledigen sich der zweifellos auch sehr gelungenen "Experimentierfreude" ihrer beiden letzten Album und gehen zurück zu ihren Wurzeln. "American central dust" ist eine großartige, nahe an der Philossophie ihrer ersten Werke und auch der von Uncle Tupelo orientierte Roots-/Americana-Scheibe geworden, deren Kern deutlich Richtung Alternate Country geht. Neben unaufdringlicher, aber schon prägnanter, rauer E-Gitarre hört man auch viel Steel- und Fiddle-Klänge. Längst nicht so rockig wie die Vorgänger, bevorzugt die Band hier eine sehr natürliche, ursprüngliche, rootsige, "rural" Instrumentierung mit eher entspannterer Gangart und wunderbar staubigen Arrangements. Feine Meldien und prächtiges Songmaterial beweisen eindrucksvol, dass Jay Farrar auch nach über 20 Jahren noch nichts von seinem Charisma eingebüsst hat. Son Volt präsentieren sich in Top-Form mit einem ganz starken Album!

Das komplette Tracklisting:

1 Dynamite - 2:49   
2 Down to the Wire - 4:19   
3 Roll On - 3:10   
4 Cocaine and Ashes - 4:31   
5 Dust of Daylight - 3:07   
6 When the Wheels Don't Move - 3:21   
7 No Turning Back - 3:35   
8 Pushed Too Far - 4:25   
9 Exiles - 4:22   
10 Sultana - 3:48   
11 Strength and Doubt - 3:35   
12 Jukebox of Steel - 2:56

Art-Nr.: 6464
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dynamite
Down to the wire
Roll on
Dust of daylight
No turning back
Pushed too far

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Williams, Lucinda - runnnin' down a dream - a tribute to tom petty [2021]
Lu's jukebox Vol. 1: Runnin' down a dream - a tribute to Tom Petty!

"Lu's jukebox" ist eine virtuelle Reihe von insgesamt 6 Benefiz-Konzerten zugunsten unabhängiger Musik-Clubs und -Promoter, die Lucinda Williams in den letzten gut zwei Monaten des vergangenen Jahres 2020 ins Leben rief und live mit ihrer herausragenden Band, ohne Publikum, in Ray Kennedy's "Room and Board"-Studios in Nashville/TN einspielte. Damit unterstützt die Americana-Ikone nicht nur die durch die Corona-Pandemie finanziell arg geplagten Locations, sondern bringt gleichzeitig für Ihre Fans und die Musikwelt eine grandiose, höchst interessante, exklusive, themenorientierte Konzertreihe auf den Weg, die ihresgleichen sucht. 6 Konzerte, 6 verschiedene Mottos, ausschließlich neu eingespielte, unveröffentlichte Tracks, bis auf ganz wenige Ausnahmen Coverversionen. Lucinda sagt dazu: "We’ve actually wanted to do a cover series for a long time now, but never had the time with my touring schedule", und ergänzt "My hope for this project is that we’ll be able to help as many venues as we can. They’re our homes, as artists. We have to take care of them, for the sake of live music to come". Was für eine fantastische Sache, was für ein Fest!

Nun liegt das erste Konzert auch als CD-Veröffentlichung vor, die weiteren werden nach und nach folgen. In diesem ersten Konzert vom 22. Oktober 2020 (erstmaliges Streaming-Datum im Internet) dreht sich alles um den großen, am 2. Oktober 2017 verstorbenen Tom Petty, der am 20. Oktober des vergangenen Jahre 70 Jahre alt geworden wäre. Tom Petty und Lucinda Williams sind so etwas wie verwandte Seelen (beide kommen aus den Südstaaten, Petty aus Florida, Lu aus Louisiana), die sich während ihrer Karrieren immer wieder musikalisch über den Weg gelaufen sind und sich vor allem gegenseitig auf höchstem Level schätzten. So ist es wenig verwunderlich, das Mrs. Williams den großen Songschmied aus Gainesville nun mit diesem wunderbaren Tribute-Album würdigt und 12 großartige Songs aus dessen umfangreichem Repertoire mit ihren ganz eigenen, vitalen, packenden Versionen zu neuem Leben erweckt. Dabei gelingt es Lucinda Williams und ihrer herausragenden Band (Stuart Mathis - guitars, Joshua Grange - guitars & keyboards, Stephen Mackey - bass, Fred Eltringham, - drums, Lauren Farrah - background vocals) einerseits den Spirit und die Authentizität Petty's auf natürlichste Art und Weise zu wahren, dem Material auf der anderen Seite aber auch ihr typisches, raues, eigenes Williams'sches Profil zu verpassen, so wie wir es auch schon bei Lucinda's bärenstarkem, aktuellem "Good souls better angels"-Album erleben durften. Intensiv, dreckig, ungeschliffen, rotzig, aber auch emotional, voller Seele, erfrischend und einfach wunderschön entladen sich die Gefühle der Protagonistin in den überragenden, zumeist von einem herrlichen, vielschichtigen Gitarrengewand umgebenen Songs. Es gibt nicht den Hauch einer Schwachstelle. Bärenstark beispielsweise die Interpretation von dem herrlich flotten "Rebels" (rau, aber sehr melodisch), die jeweils furios und energetisch dargebotenen, wuchtigen, fast schon punkigen "You wreck me" und "Runnin' down a dream", die faszinierende Version des nicht allzu bekannten "Gainesville" (fast schon psychedelisch anmutende Gitarren, toller Gitarrensound überhaupt), das mit viel Soul und Southern-Flair gespielte, wunderbare "Louisiana rain", oder das mit viel Muscle Shoals-Feeling dargebotene "Wildflowers". Besonders ist Track Nr. 13: "Stolen moments" ist eine hinreißende, brandneue Eigenkompostion Lucinda`s zu Ehren von Tom Petty, ein mit einer tollen Melodie inszenierter, knackiger, erdiger Rootsrocker voller massiver, vielschichtiger, toll soundender Gitarren vom Allerfeinsten, inkl. eines großartigen Solos von Stuart Mathis gegen Ende. Erstklassig produziert haben dieses Live-Event Ray Kennedy (Kennedy war seinerzeit schon bei Williams' legendären Werk "Car wheels on a gravel road" involviert) und Lucinda Williams' Gatte Tom Overby. Man kann Lucinda Williams und allen Beteiligten gar nicht oft genug zu dieser wunderbaren Idee und der brillanten Umsetzung der Konzertreihe gratulieren. Ein geradezu brillantes Tom Petty Tribute-Album!

Das komplöette Tracklisting:

1. Rebels - 4:57
2. Runnin' Down a Dream - 4:40
3. Gainesville - 4:12
4. Louisiana Rain - 4:49
5. I Won't Back Down - 3:12
6. A Face in the Crowd - 4:08
7. Wildflowers - 3:27
8. You Wreck Me - 3:25
9. Room at the Top - 5:53
10. You Don't Know How It Feels - 3:56
11. Down South - 3:30
12. Southern Accents - 4:21
13. Stolen Moments - 4:53

Auf diese weiteren Veröffentlichungen aus der "Lu's jukebox"-Serie dürfen wir uns in den nächsten Monaten noch freuen:
Episode 2, vom 12. November 2020: Southern Soul: From Memphis to Muscle Shoals & More
Episode 3, vom 19. November 2020: Bob’s Back Pages: A Night Of Bob Dylan Songs
Episode 4, vom 03. Dezember 2020: Funny How Time Slips Away: A Night Of 60s’ Country Classics
Episode 5, vom 17. Dezember 2020: Have Yourself A Rockin’ Little Christmas With Lucinda Williams
Episode 6, vom 31. Dezember 2020: It’s Only Rock And Roll: A Tribute To The Rolling Stones

Art-Nr.: 10289
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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