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30db - one man show [2010]
Exzellente neue All Star-Band, oder soll man es als ein Sideprojekt bezeichnen, aus gestandenen Musikern, die ihre "Brötchen" ansonsten allesamt in zentralen Positionen heiss verehrter und geliebter Bands der Rock-, Grass- und Jamrock-Szene verdienen. Iniziiert wurde das Ganze von dem Sänger, Songwriter und Mandolinen-Spieler der Yonder Mountain String Band, Jeff Austin, und dem Sänger, Songwriter und Gitarristen von Umphrey's McGee, Brendan Bayliss. Mit an Bord für dieses großartige Projekt haben sie ihre Freunde Mick Foster (Gitarrist von Hot Rice), Eric Thorn (Bassist von Open Road) und den grandiosen Trommler der North Mississippi Allstars, Cody Dickinson, geholt. Herausgekommen ist ein ganz wunderbares, relaxtes, dabei sehr engagiertes Album mit herausragendem Songmaterial, das sich leicht und locker auf dem Roots-/Rock-/Pop-/Folk und Newgrass-Countryrock-Terrain bewegt und dabei stets ein ungezwungenes, von musikalischer Freiheit und Spielfreude geprägtes, herrliches Jam-Feeling offeriert. Die Arrangements der Stücke bestehen zumeist aus einer wunderbaren Verschmelzung von unaufdringlichen, teils aber durchaus würzigen, elektrischen Lead-Gitarren und akustischen Instrumenten, wie Acoustic Gitarre und Mandoline. Hier sind 5 aussergewöhnlich gute Musiker mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten am Werk - das spürt man zu jeder Sekunde. Railroad Earth, The Band, String Cheese Incident, Grateful Dead, Wilco, The Jayhawks, Little Feat - alle hinterlassen sie mal dezente Spuren, doch 30db klingen dabei einfach nur wie sie selbst. Und sie klingen frisch! Saustark!

Das komplette Tracklisting:

1 One Man Show - 4:31   
2 Always Up - 2:55   
3 Susanah - 3:38   
4 Liar - 3:55   
5 Backfire - 3:25   
6 Automatic - 3:58   
7 Lick #6 - 3:57   
8 Grave - 4:48   
9 Return Item - 1:53   
10 Instrumental in D - 2:00   
11 Get In Line - 4:19   
12 One More - 3:06   
13 Wadmala - 1:40

Art-Nr.: 6949
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One man show
Susanah
Backfire
Automatic
Lick #6
Grave

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Bentley, Dierks - riser [2014]
Phantastisches, neues Album des Mannes aus Phoenix/Arizona! Enthält den neuen Hit "I hold on". Bentley ist in blendender Verfassung. Seine einzigartige Verknüpfung von "classic country songwriting, influences of bluegrass instrumentation and the energy of rock & roll" war nie besser. Dierks Bentles hebt sich mit seinem unverkennbaren Stil wohlwollend von den meisten Mainstream-Künstlern Nashville's ab und wirkt trotzdem überaus vertraut. Sicher einer der Faktoren für seinen großen Erfolg. Die Songs des neuen Album liegen vorwiegend im Midtempo-Bereich und sind wunderbar knackig in Szene gesetzt. Das größte Plus aber sind die herrlichen, ins Ohr gehenden Melodien. Es ist ein wahrer Ohrenschmaus, der uns hier angeboten wird. Grandiose New Country-Musik der Güteklasse 1A, von der man gar nicht genug bekommen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. Bourbon In Kentucky - 3:45
2. Say You Do - 3:39
3. I Hold On - 4:39
4. Pretty Girls - 3:38
5. Here On Earth - 4:24
6. Drunk On A Plane - 4:14
7. Five - 4:45
8. Riser - 4:10
9. Sounds Of Summer - 3:22
10. Damn These Dreams - 3:25
11. Back Porch - 3:11
12. Hurt Somebody - 2:57

Art-Nr.: 8483
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Bonamassa, Joe - black rock [2010]
Welch eine beeindruckende Vorstellung! DER "Gitarrengott" der jungen Bluesrock-Generation hat erneut zugeschlagen und mit "Black Rock" den nächsten Meilenstein seiner jetzt schon imposanten Karriere abgeliefert. Ein mitreissender Spagat zwischen Rock und Blues - insgesamt härter als der Vorgänger "John Henry", rockiger, wuchtiger und mächtiger, ohne dabei jedoch die Blues-Wurzeln je zu vernachlässigen. Abermals produziert von Kevin Shirley, wählten Joe Bonamassa und seine großartige Band zur Einspielung der 13 neuen Songs dieses Mal das "Black Rock"-Studio auf der griechischen Insel Santorin aus, was dem Album auch den Namen gab. In dem ein oder anderen Songfragment ist ein gewisser Einfluß griechischer Mentalität durchaus wahrnehmbar, doch im Kern dieses Albums wird, wie gesagt, gewaltig gerockt. Krachende Drums, schwere Grooves, gewaltige "heavy" Gitarrenriffs und halsbrecherische Soli bestimmen das Geschehen - und doch sind die Songs eingängig und bleiben verdammt gut hängen. Bonamassa macht auf diesem Album keinen Hehl daraus, wie sehr er vom britischen Bluesrock der späten Sechziger, vor allem aber von Led Zeppelin und Jimmy Page beeinflusst wurde. Etliche Songs klingen in ihrem musikalischen Gerippe wie eine logische Weiterentwicklung allerbester, früher "Zep"-Nummern (beispielsweise der hinreissende Retro-Blues "Wandering earth" mit seinen wunderbaren "I can't quit you Baby"-Licks oder das monströse, gewaltige, von einer epischen "Kashmir"-Dramatik getragene Bluesrock-Epos "Blue and evil" mit seinem Wahnsinns Page-like Gitarren-Solo, beides im übrigen Eigenkompositionen des Protagonisten). Eine weitere Hommage an den britischen Blues ist das furiose Cover von "Spanish boots", einst von der Jeff Beck Group berühmt gemacht. Das ist die eine Seite von "Black Rock", doch Bonamassa bedient sich auch wieder einiger weiterer, exzellent ausgewählter und packend umgesetzter Coverversionen seiner großen U.S. Blues-Vorbilder, sowie einiger Blues-fremder Songwriter. Saustark beispielsweise die Umsetzung von John Hiatt's "I know a place", das er in ein wuchtiges, inspiriertes, donnerndes (Heavy)Blues-Gewand packt, oder das wunderbare, mit viel Gefühl umgesetzte, auf akustischer Basis vorgetragene "Baby you gotta change your mind" (Blind Boy Fuller"), wie auch Leonard Cohen's "Bird on the wire", das die Jungs in Form einer traumhaften, genauso knackigen wie melodischen Bluesrock-Ballade (tolles Acoustic Gitarren-Picking, feine Mandoline, dezente Bläser-Fills, grandioses E-Gitarren-Solo) zum Besten geben. Ein weiterer Höhepunkt ist die Interpretation der Willie Nelson-Nummer "Night life" mit ihrem tollen Soul-Groove, die der große B.B. King einst im Jahre 1967 für sein "Blues is king"-Album aufnahm. Und genau jener B.B. King, Bonamassa's großer Mentor, nahm diesen Song nun gemeinsam mit seinem Schützling für "Black Rock" neu auf - eine wunderbare Zusammenarbeit! Weitere herausragende Stücke bilden der grandiose Opener "Steal your heart away", eine alte Bobby Parker-Nummer, die Bonamassa und die Seinen mit einer gewaltigen Power raushauen (wie aus einer imaginären, heftigen Session zwischen Led Zeppelin und Free entsprungen - atemberaubend das furiose Gitarrensolo des Meisters), der tierische, fette, aber dennoch irgendwie auch locker rüberkommende, herrlich groovende Boogie-Bluesrocker "When the fire hits the sea" (klasse Melodie, klimperndes Piano, tolle Bottleneck-/Slide-Läufe), das folkloristisch inspirierte, wunderschöne, melodische,von akustischen Gitarren und Flötenklängen begleitete "Quarryman's lament" (hier kommt ein dem Aufnahmeort auf Santorin entsprechendes Flair durch), u.s.w., u.s.w.! Es ist geradezu "beängstigend", wie kontinuierlich Joe Bonamassa sein überdurchschnittlich hohes Niveau von Album zu Album hält, ja vielleicht sogar noch steigert. "Black Rock" jedenfalls ist erneut ein Knüller, der die Bluesrock-Fans ohne jeden Aussetzer gut 53 Minuten lang in Atem hält! "Joe Bonamassa has done it again!" Und wie!

Das komplette Tracklisting:

1. Steal Your Heart Away 3:47
2. I Know A Place 4:19
3. When The Fire Hits The Sea 3:55
4. Quarryman's Lament 5:22
5. Spanish Boots 4:38
6. Bird On A Wire 5:21
7. Three Times A Fool 2:02   
8. Night Life (ft. BB King) 3:26
9. Wandering Earth 4:19
10. Look Over Yonders Wall 3:27
11. Athens To Athens 2:26
12. Blue And Evil 5:44
13. Baby You Gotta Change Your Mind 4:23

Art-Nr.: 6836
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Brown Band, Zac - pass the jar: live from atlanta ~ 2 cds & 1 dvd [2010]
2 CD & 1 DVD-Set! Live from The Fabulous Fox Theatre in Atlanta! Was für ein grandioses Konzert! Country, Roots-, Southern- und Jamrock-Freunde - alle werden sie an dieser Doppel-CD und vor allem an dieser 2-stündigen Live-DVD ihre helle Freude haben. Vor zwei Jahren, das neue Album der Zac Brown Band, "The foundation", wurde gerade veröffentlicht, mutmassten wir, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, mit geradezu hellseherischer Fähigkeit: "Amerika feiert die Zac Brown Band als die neue Senstion im Country-Circuit". Heute, Millionen verkaufter Alben und vier Nummer 1-Hits später, ist klar, wie sehr Amerika diese Band tatsächlich feiert. Doch der große Erfolg kam alles andere, als über Nacht, wie der ein oder andere vielleicht glauben mag. Nein, es ist ein Erfolg, für den die Band hart gearbeitet hat, durch Innovation, durch Kreativität, durch jahrelanges Touring, durch akribische Arbeit, durch Vertrauen in die eigenen musikalischen Fähigkeiten - und die sind immens. Die Zac Brown Band ist ein Phänomen, deren Spielvermögen und Abwechslungsreichtum ganz aussergewöhnlich sind. Durch ihren riesigen Erfolg in den Country-Charts werden sie natürlich von ihrem Label in den Staaten als Country-Band vermarktet. Das ist einerseits auch okay, weil die Songs ihres letzten Albums durchaus als Country(rock)-Songs zu bezeichnen sind, wenngleich mit einer deutlichen Roots-, Americana-, Southern-Note. Doch.die Zac Brown Band versteht sich selbst, wie es auch ihre unzähligen, loyalen Fans tun, als vielmehr, als "nur" eine Country-Band. Sie sind darüber hinaus eine (Southern)Rock-Band, eine Rootsrock-Band, eine vor Spielfreude nur so strotzende Jamrock-Band, die längst ein hoch angesehenes Standing in all diesen Genres, vor allem auch im Jamrock-Bereich, geniesst. Warum, das zeigt dieser überragende Auftritt der Truppe vom 30. Oktober 2009 aus dem alt ehrwürdigen Fox Theatre von Atlanta/Georgia, einer Show, die sie zusammen mit ein paar Freunden und Gästen (u.a. Kid Rock, Little Big Town, Joey + Rory) zu Gunsten des Wiederaufbaus des historischen Georgia Theatre's von Athens spielten. Zac Brown sagte eonmal voller Stolz über seine Musiker: "Everybody in my band is able to burn his instrument to the ground. I'm blessed because the people I play with are just fantastic". Wie recht er hat. Was die Truppe hier aufführt ist schlichtweg begeisternd. Wir hören in traumhafte Melodien gebettete, flockige Countryrock-Songs, die, bei allem Southern-Flair, genüsslich zwischen der karibischen Leichtigkeit eines Jimmy Buffett oder Kenny Chesney, und der sommerlichen Frische und Lockerheit der Eagles hin und her schwanken, aber wir hören auch von heissen Grooves getragenen Rootsrock mit Reminiszensen an The Band, wir hören sehr temperamentvolle, grassige Ausflüge, die an Railroad Earth oder Leftover Salmon erinnern, und vor allem hören und erleben wir auch kochenden, brodelnden, vor Spielfreude nur so strotzenden Southern Rock an der Schnittstelle zwischen Wet Willie, The Marshall Tucker Band, der Charlie Daniels Band und The Allman Brothers Band - teils mit ausgedehnten, rassigen Gitarren-Jammings, und vereinzelt auch mal mit einer, die Atmosphäre zusätzlich aufheizenden Bläser-Attacke. Doch im Grunde genommen läuft das ganze Konzert ungemein entspannt ab, auch wenn es auf der Bühne brennt. Das Feeling ist immer locker, ja hat gar so etwas wie ein entferntes, frühsiebziger-mässiges Grateful Dead-ähnliches Hippie-Flair. Was für eine klasse Live-Truppe! So erleben wir neben tollen Versionen der Hits des vergangenen Albums (u.a. "Whatever it is", "Jolene", "Toes", "Highway 20 ride" und "Chicken fried") und einiger neuer Zac Brown-Originale auch eine Menge hoch interessanter Coverversionen, wie z.B. Robbie Robertson's "The night they drove old dixie down", eine geniale Fassung von Charlie Daniels' "The devil went down to Georgia", die dem guten alten Charlie in beeindruckender Wesie zeigt, wie man dieser Nummer richtig Feuer unterm Hintern macht, eine beherzte, starke Fassung von dem The Marshall Tucker Band-Klassiker "Can't you see" (mit Gast Kid Rock als Lead-Sänger) und eine tolle Version von Bob Dylan's "I shall be released" (nur auf CD enthalten). Es ist wirklich mehr als beeindruckend, welch ein instrumentelles Feuerwerk alle Musiker abzubrennen (klasse beispielsweise das zündende, ausgedehnte E-Gitarren-Solo beim über 10-minütigen "Who knows") und welch ein phantastischer Sänger Zac Brown ist. Einfach wunderbar, diese warme, relaxte Stimme, die unterschwellig ein wenig an James Taylor erinnert, aber im Timbre durchaus auch Spuren von Alan Jackson, Jimmy Buffett und Henry Paul aufweist. Das Publikum im ausverkauften Fox Theatre ist aus dem Häuschen und feiert mit der Zac Brown Band eine ausgelassene Country-, Grass-, Roots-, Southern-, Rock-, Jam-Party, an der wir mit dieser tollen Doppel-CD und klasse gefilmten (in HD) DVD (toller Sound) teilhaben dürfen. Das sind zwei Stunden pure Freude! Ein grandioses Konzert einer großartigen Band! Kommt in einer edlen Digipack-Aufmachung mit feinem Schuber und reich bebildertem Booklet. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1 Whatever It is - 4:04   
2 Let It Go - 4:37   
3 It's Not Ok - 4:09   
4 Jolene - 5:26   
5 Who Knows - 10:28   
6 The Night They Drove Old Dixie Down - 4:28   
7 Sic 'Em On a Chicken - 4:05   
8 Where the Boat Leaves From/One Love - 3:51   
9 Trying To Drive - 4:32   
10 Alabama Jubilee - 2:57   
11 Blackbird - 7:14   
12 The Devil Went Down To Georgia - 4:31   

Disc 2:
1 Can't You See - 5:46   
2 Highway 20 Ride - 4:15   
3 Whiskey's Gone - 2:47   
4 Colder Weather - 4:29   
5 Junkyard - 6:07   
6 Free/Into the Mystic - 7:36   
7 America the Beautiful - 1:41   
8 Chicken Fried - 5:10   
9 I Shall Be Released - 6:04   
10 Bar - 3:59   
11 Toes - 4:33   
12 We're Gonna Make This Day - 7:52   

DVD:
1 Intro   
2 Whatever It is   
3 It's Not Ok   
4 Jolene   
5 Who Knows   
6 The Night They Drove Old Dixie Down   
7 Sic 'Em On a Chicken   
8 Junkyard   
9 The Devil Went Down To Georgia   
10 Trying To Drive   
11 Alabama Jubilee   
12 Can't You See   
13 Highway 20 Ride   
14 Colder Weather   
15 Free/Into the Mystic   
16 Toes   
17 America the Beautiful   
18 Chicken Fried   
19 We're Gonna Make This Day   
Bonus Tracks:
20 Cheater Cheater - Joey + Rory
21 All American - Levi Lowrey
22 My Name is Money - Sonia Leigh
23 Money Don't Make You Happy - Nic Cowan
24 Say What?

Art-Nr.: 6909
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 29,90

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Bullens, Cindy - neverland [2001]
Ein phänomenales Album allerbester trockener Rock-, Rootsrock-, Americana-Rock, Singer/Songwriter-Rock-, Heartland-Rock- und Midwestern-Rock-Musik - ungeschliffen und erdig, doch gleichzeitig von hypnotischer Aussagekraft und einer wunderbar melodiösen Schönheit. Cindy Bullens, die vor 2 Jahren mit ihrem Debut "Somewhere betwenn heaven and earth", in dem sie musikalisch den Schmerz über den Tod ihrer damals 11-jährigen Tochter zu verarbeiten versuchte, bereits für Aufsehen in der Szene sorgte, legt hier noch einmal mächtig zu. Mit diesem Album etabliert sie sich als eine der besten gegenwärtigen Singer/Songwriterinnen in den USA, vom Kaliber eines Steve Earle, John Hiatt, John Mellencamp, Jackson Browne oder einer Lucinda Williams. Genau dieses musikalische Spektrum umfaßt im Großen und Ganzen auch ihr neues Album "Neverland". Die Fans der vorgenannten Künstler werden begeistert sein und sich nach dem ersten Durchhören ein befriedigendes "Das ist es!" denken, um anschließend das Teil gleich noch einmal in den CD-Spieler zu schieben. So gibt sich dann auch eine Menge musikalischer Prominenz die Ehre. Gäste sind Steve Earle, Emmylou Harris, John Hiatt, George Marinelli, Benmont Tench, Michael Rhodes, usw.! Noch immer beziehen sich einige Textpassagen ihrer Lieder auf den schmerzlichen Verlust ihrer Tochter, doch insgesamt hat sie bei diesem Album eine Mengen Spaß gehabt. Sie schaut nach vorne, und das hört man! Bereits der Opener, das Titelstück "Neverland" läßt keinen Zweifel an der Klasse dieses Albums aufkommen. Ein Intro mit zerrender und dröhnender, dreckiger E-Gitarre mündet in einem herrlichen, satten Rootsrocker mit einer Songstruktur, die sich sofort im Ohr festsetzt. Gleich hier hilft Steve Earle aus, dessen prägnanter Background-Gesang dem Stück noch den letzten Kick gibt. "Long way down" könnte von einer rockigen Lucinda Williams stammen, während "Cry to you", mit seinen herrlichen Mandolinen, den fetten E-Gitarren-Riffs, seinem Drive und der starlken Melodie, wie eine Synthese aus einenm John Mellencamp/Jackson Browne-Stück klingt. Bei "Hammer and nails", mit seinem stampfenden Rhythmus und dem tollen E-Gitarren-Break hilft John Hiatt aus. So geht es weiter, mit fantastischen Rocktracks und ein paar erdigen Balladen. Knapp 51 Minuten Genrestoff auf höchstem Niveau! Und Cindy's dezent herbe, Stimme paßt großartig zur Musik! Hervorragend staubig und trocken produziert wurde das Teil von Steve Earle's "Twangtrust"-Kumpel Ray Kennedy gemeinsam mit Cindy! Sie selbst beschreibt ihr Album als "the rock and roll record I've always wanted to make" und sagt weiter: "Many people consider me a singer-songwriter in the category of John Hiatt, Lucinda Williams and Steve Earle, and I'm very proud to be in their company. But when you come to see me play live, playing the same Les Paul or Stratocaster I played 20 years ago, you will know I'm a rock and roller! Das glauben wir! Die Kritiker sind begeistert - wir auch! Ein Knüller-Teil!

Art-Nr.: 1062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,87

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Cannon, Melonie - and the wheels turn [2008]
Es hat ganze 4 Jahre gedauert, doch das Warten hat sich wirklich gelohnt: Melonie Cannon, Tochter des bekannten Nashville Top-Produzenten Buddy Cannon, legt den Nachfolger ihres fantastischen 2004er Debuts vor - und auch "And the wheels turn" ist wieder ein ganz wunderschönes, mit traumhaften Songs gespicktes Werk allerfeinster, filligraner und herrlich vorgetragener Acoustic Country-/Bluegrass-Musik, die sie ohne Wenn und Aber fester denn je in der ersten Garde solcher Kolleginnen wie Rhonda Vincent, Alecia Nugent, Patty Loveless & Co. etabliert. Exzellent!

Die Tracklist:

1 Cactus in a Coffee Can - 4:15   
2 Dark Shadows - 3:12   
3 Send a Little Love - 4:15   
4 I Call It Gone - 3:16   
5 The Day Before You - 3:55   
6 It's All Right There - 3:25   
7 Back to Earth - 3:34   
8 Mary Magdalene (Why You Cryin) - 3:12   
9 Set 'Em Up Joe - 3:21   
10 I've Seen Enough of What's Behind Me - 2:36   
11 I Just Don't Have It in Me - 4:05   
12 And the Wheels Turn - 3:43

Art-Nr.: 6016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Cash, Johnny - bootleg vol. IV: the soul of truth [2012]
2 CD-Set! Die mittlerweile schon "kultige", großartige "Bootleg"-Serie mit raren und hoch interessanten Johnny Cash-Aufnahmen geht weiter. Im vierten Teil wird Cash's spirituelle Seite und seine Verbundenheit zur Gospel-Musik durchleuchtet. Die vorliegende Doppel-CD enthält 3 sehr rare, komplette Alben, davon eins aus dem Jahre 1975, das bislang nie veröffentlicht wurde (die anderen beiden sind "A believer sings the truth" und "Gospel singer", das erwähnte, unveröffentlichte Werk von 1975 hat niemals einen Titel bekommen), sowie weitere seltene und bislang noch nie erschienene Tracks und Outtakes. Insgesamt sind das 51 Songs, davon 15 bislang unveröffentlicht. Dazu gibt's im Booklet sehr informative Liner-Notes, geschrieben von Johnny's Sohn, John Carter Cash. Klasse!

Die Original-Produktbeschreibung:

If not for gospel music, there never would have been a Johnny Cash. When Cash decided he wanted to be an entertainer, there was really only one type of music he intended to sing. Although Cash reinvented himself many times during his life, there was one way in which he never did: His faith. And this faith, with its roots so firmly planted in gospel music, stayed with him throughout his life.
Bootleg Vol. IV: The Soul Of Truth presents an intimate and personal look at Cash s passion for gospel music and his own spiritual path. Bootleg Vol. IV presents three rare albums in their entirety: A Believer Sings The Truth; an untitled, unreleased 1975 set; and Johnny Cash Gospel Singer. Among these hard-to-find recordings are 15 unreleased tracks including outtakes from the sessions at which the albums were recorded.
Johnny Cash's son, John Carter Cash, provides liner notes that detail Cash's upbringing on gospel and his passion for recording and performing this music despite resistance from his record labels. Though he would sing many kinds of music in his life, he was never truer than when he sang songs of faith.
To fully grasp Cash's legend, one must hear his earliest performances, as well as unreleased or under-promoted recordings that somehow remained out of earshot of an adoring (and still-expanding) public. Such is the mission of the Johnny Cash Bootlegs, a series of multiple-disc packages brimming with historical importance but also delivering thoroughly enjoyable listening experiences, each programmed to stand as a captivating doorway into Cash's popular legacy as effectively as any greatest hits compilation.

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Wings in the Morning - 2:45
2. Gospel Boogie (A Wonderful Time Up There) - 2:39
3. Over the Next Hill (We'll Be Home) - 2:35
4. He's Alive - 4:16
5. I've Got Jesus in My Soul - 2:40
6. When He Comes - 3:32
7. I Was There When It Happened - 2:15
8. I'm a New Born Man - 1:42
9. Strange Things Happening Every Day - 3:32
10. Children Go Where I Send Thee - 2:43
11. I'm Just an Old Chunk of Coal - 2:14
12. Lay Me Down in Dixie - 2:01
13. Don't Take Everybody to Be Your Friend - 2:24
14. You'll Get Yours and I'll Get Mine - 2:21
15. Oh Come, Angel Band - 2:45
16. This Train Is Bound for Glory - 3:30
17. I'm Gonna Try to Be That Way - 2:49
18. What on Earth Will You Do (For Heaven's Sake) - 2:08
19. That's Enough - 2:43
20. The Greatest Cowboy of Them All - 3:58
21. Didn't It Rain - 2:29
22. He Touched Me - 2:34
23. Way Worn Traveler - 1:54
24. I'll Have a New Life - 2:19
25. Truth - 2:17

Disc 2
1. Back in the Fold - 3:25
2. Look Unto the East - 2:33
3. I Was There When It Happened - 2:11
4. Sanctified - 2:24
5. Would You Recognize Jesus - 2:34
6. That's Just Like Jesus - 3:12
7. What on Earth Will You Do (For Heaven's Sake) - 3:14
8. Keep Me from Blowing Away - 3:06
9. Don't Give Up on Me - 2:35
10. Over the Next Hill (We'll Be Home) - 2:20
11. Far Side Banks of Jordan - 2:50
12. Our Little Old Home Town - 2:43
13. Belshazzar - 2:59
14. My Children Walk in Truth - 2:39
15. The Old Rugged Cross - 2:25
16. One of These Days I'm Gonna Sit Down and Talk to Paul - 3:09
17. God Ain't No Stained Glass Window - 3:09
18. Half a Mile a Day - 3:23
19. Another Wide River to Cross - 2:27
20. You're Drifting Away - 1:38
21. Believe in Him - 3:28
22. Over There - 3:14
23. Gospel Road - 3:45
24. What Is Man - 2:33
25. Wildwood in the Pines - 2:23
26. Never Grow Old - 2:39

Art-Nr.: 7748
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Chambers, Kasey - little bird [2011]
Jetzt endlich auch in den USA erschienen. Deswegen haben wir nun die preisgünstigere US-Pressung im Porgramm. Das neue Album der hinreissenden australischen Singer-Singwriterin ist erneut eine Ansammlung von herausragenden Songperlen an der Schnittstelle Country/Americana/Alternate Country/Roots! Mit traumhaften Melodien und locker, flockigen, aber immer die nötige Portion rootsigen "Grits" bewahrenden Songs schlägt sie eine faszinierende Brücke zwischen dem Material der früheren Dead Ringer Band und dem ihres 2008 mit Gatte Shane Nicholson eingespielten Werkes "Rattlin' bones". Nicholson ist im übrigen bei allen Tracks mit von der Partie (Gitarre, Mandoline, Background Gesang), ebenso wie zumeist auch der gesamte Chambers-Clan um Vater Bill und Bruder Nash. Herrlich, wie sich diese wunderschönen Songs in unseren, nach diesen Melodien geradezu "gierenden" Gehörgängen festsetzen. Gast auf einem Track: Patty Griffin! Kasey Chambers mit einem weiteren, absoluten Meisterwerk voller traumhaft schöner und inspirierter Songs - ein neuer Meilenstein ihren makellosen Karriere.

Die offizielle Produktbeschreibung im Original:

The pressure was off. Kasey Chambers had announced to her manager, record company and fans that there wouldn't be a new album for at least another year. And then the songs came rushing out - 14 diverse compositions, all delivered fully formed, completed within a few hectic weeks in February 2010, during which Kasey also performed as opening act through Lyle Lovett's Australasian tour. It was a mercurial creative period, the most exciting and intensive outpouring of her career: so much joyous, inspired music, brimming with irresistible energy and verve. "This album certainly took me by surprise, but I didn't question where these songs came from; they just arrived." Such spontaneous creativity demanded immediate action; her manager and brother Nash Chambers, agreed, and thus the Little Bird album was swiftly born.
Within a month, recordings had been completed in Nash's Foggy Mountain Studio, using an all-star band that Kasey dubs The Millionaires; John Watson on drums, Jeff McCormack on bass, Shane Nicholson, Jim Mogine (Midnight Oil) and Kasey's dad Bill Chambers playing all manner of guitars and stringed instruments. Then came a procession of respected guest vocalists for different tracks: Missy Higgins, Camille Te Nahu, Kevin Bennett, Brooke Harvey, Andy Toombs, James Gillard, and seminal American country singer Patty Griffin. "These guys are some of my favourite musicians and singers, including the backbone of my touring band, so there is a familiarity and intuitive understanding of where this music should go," says Kasey. Nothing in the recording process sounds forced or laboured; every track sounds fresh, positive, exciting. "When the songs are that fresh, there's something magical about taking them into the studio and bringing them to life, right then and there." Little Bird launches an exciting new phase of Kasey's career, one that shows her confident, calm and full of shimmering optimism.

Das komplette Tracklisting:

1. Someone Like Me (4.09)
2. Beautiful Mess (3.14)
3. Devil On Your Back (3.23)
4. Little Bird (3.30)
5. Georgia Brown (1.45)
6. Somewhere (3.47)
7. This Story (3.43)
8. Love Like A Hurricane (3.10)
9. Down Here On Earth (3.15)
10. Nullarbor (The Biggest Backyard) (2.24)
11. Bring Back My Heart (2.56)
12. Invisible Girl (3.19)
13. Train Wreck (5.56)
14. The Stupid Things I Do (hidden track) (2.00)

Art-Nr.: 7164
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Chesney, Kenny - songs for the saints [2018]
Der Country-Superstar mit einem ganz wunderbaren, prächtigen, neuen Album. Chesney ist mit "Songs for the saints" ein musikalisch erstklassiges, aber auch ein sehr engagiertes und emotionales Werk gelungen. Es ist ein Tribut an die Opfer und Geschädigten des im vergangenen Jahr in der Karibik schwerste Schäden hinterlassenen Hurrikans Irma. Doch Chesney klagt nicht an oder verzweifelt, sondern hat das Anliegen, Hoffnung zu geben, das so wunderbare Lebensgefühl in der Karibik herauszustellen, Fröhlichkeit zurück zu bringen, einfach nur Mut zu machen und das unwiderstehliche karibische Lebensgefühl zu betonen. Das gelingt ihm exzellent. Die Songs sind frisch, locker, melodisch, meistens im Midtempo gehalten und vermitteln ein herrliches "Karibik pur"-Gefühl. Enthalten ist Chesney's neuester Nr-1-Hit "Get along", sowie ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett bei Chesney's Coverversion von dessen legendärer Nummer "Trying to reason with hurricane season". Wieder ein ganz großer Wurf von Kenny Chesney. Gratulation an ihn für dieses fabelhafte Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Song for the Saints - 3:38
2. Every Heart - 3:54
3. Get Along - 3:19
4. Pirate Song - 4:18
5. Love for Love City (with Ziggy Marley) - 3:49
6. Ends of the Earth - 4:24
7. Gulf Moon - 3:18
8. Island Rain - 4:27
9. Trying to Reason With Hurricane Season (with Jimmy Buffett) - 4:09
10. We're All Here - 4:15
11. Better Boat (feat. Mindy Smith) - 3:44

Art-Nr.: 9665
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Crow, Sheryl - feels like home [2013]
Wunderbar! Das mit Spannung erwartete, neue Album der mehrfachen Grammy-Gewinnerin muss man ohne "Wenn und Aber" als eines ihrer stärksten der jüngeren Vergangenheit bewerten. Man spürt regelrecht die Freude, mit der sie dieses Werk eingespielt hat - und das kommt voller Frische und Authentizität rüber. "Feels like home" ist das erste Countryalbum von Sheryl Crow, ein lang ersehnter Wunsch, den sie nun endlich in die Tat umsetzte. Dementsprechend zog es sie nach Nashville, um dort mit der absoluten "Crème de la Crème" der Szene zusammenzuarbeiten. "It wasn't until I moved here that I realized what an amazing community it is", erzählt sie darüber und ergänzt: "It's the thing I've been missing my whole career, the feeling of being able to sit around with a guitar and have people know each other's songs and know songs from people who've influenced all of us. When I moved here pretty early on Vince Gill started calling me to do guitar pulls, and I thought, gosh, this is just like heaven on earth down here". Sheryl Crow gelingt mit dem Werk die perfekte Gratwanderung zwischen Country, Countryrock und der Musik, die sie berühmt machte. Ja, das ist das Album, das trotz aller Countrystrukturen den früheren Werken am nächsten kommt. Immer wieder verarbeitet sie rockige Momente, rootsige und Americana-mässige Charakteristika, sodass "Feels like home" das wohl typischste Sheryl Crow-Album seit langem ist. Wir hören Pedal Steel, akustische Gitarren und Mandoline, aber kaum Fiddle (nur 1 Stück), kein Banjo, keinen typischen Honky Tonk. Vorwiegend bestimmen jede Menge erdige E-Gitarren das musikalische Ambiente. Nie wird sie zu traditionell, bringt dennoch ihre Liebe zum Country deutlich zum Ausdruck (am ehesten Richtung Miranda Lambert oder The Pistol Annies) und behält dabei immer ihre rockigen Wurzeln im Auge. Vereinzelt (bei 3, 4 Stücken) eingesetzte Streicher stören überhaupt nicht, sondern bereichern vielmehr die instrumentelle Vielfalt. Die Songs sind durchweg exzellent und stecken voller hinreissender, eingängiger Melodien. Das hat ganz große Qualität. Bis auf zwei Songs stammt das gesamte Material aus der gemeinsamen Feder von Sheryl Crow und namhaften Nashville-Songwritern wie z. B. Chris Dubois, Luke Laird, Al Anderson, Leslie Satcher, Natalie Hemby und Brad Paisley. Aber auch ihr alter Weggefährte Jeff Trott ist beteiligt. Unter den Musikern, sind solche Größen wie u. a. Greg Morrow (drums), Richerd Bennett, ex The Black Crowes-Klampfer Audley Freed, Jedd Hughes, Kenny Greenberg (alle electric guitar), Glenn Worf (bass), Ilya Toshinsky (mandolin, acoustic guitar, dobro), Paul Franklin (pedal steel), sowie Zac Brown (Zac Brown Band) mit tollem Zweitgesang bei einem Stück, Ashley Monroe und Vince Gill (alle background vocals) mit an Bord. "Feels like´home" ist ein absoluter Volltreffer und zeigt Sheryl Crow in bestechender Verfassung. Wir sind tief beeindruckt. Ein neues, großartiges Kapitel in der erfolgreichen Karriere dieser fantastischen Künstlerin.

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 3.14
2. Easy - 4.12
3. Give It to Me - 3.57
4. We Oughta Be Drinkin' - 3.52
5. Callin' Me When I'm Lonely - 3.25
6. Waterproof Mascara - 3,32
7. Crazy Ain't Original These Days - 3.17
8. Nobody's Business - 3,34
9. Homesick - 4.05
10. Homecoming Queen - 3.24
11. Best of Times - 3.19
12. Stay at Home Mother - 4.11

Art-Nr.: 8310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Crowell, Rodney - fate's right hand [2003]
Ein neues Album von Rodney Crowell - da ist sowohl die Spannung, als auch die Erwartungshaltung der Genre-Fans recht hoch. Klar, denn der Name Crowell bürgte bislang immer für Qualität. Und es gibt keinen Zweifel: das bleibt weiterhin so, denn auch "Fate's right hand" erfüllt die Erwartungen zur vollsten Zufreidenheit. Er zählt zu den besten Songwritern des Country im weitesten Sinne, was er hier mit den 11 neuen Songs einmal mehr auf eindrucksvollste Weise bestätigt. Irgendwie erscheint einem das Album wie eine Art Fortsetzung von "Houston kid" aus dem Jahre 2001, wobei die Musik nun noch rootsiger klingt, als jemals zuvor. Beschäftigte er sich vor 2 Jahren in autobiographischer Wewise noch mit der Vergangenheit, so bestimmt bei "Fate's right hand" weitestgehend die Gegenwart, das "Hier und Jetzt" mit all seinen "Midlife-Problems" die Thematik. Ja, und in was für tolle Songs er das wieder verpackt hat! Resultat: ein meisterhaftes, sehr staubig und trocken in Szene gesetztes, vielseitiges Roots-/ Alternate Country- /Countryrock- /Americana-Werk, mit viel Texas-Flair und einer Unmenge von herausragenden musikalischen Gästen, die dem Ganzen noch den endgültigen "Kick" geben. Dabei sind unter anderem: Jerry Douglas (Dobro), Michael Rhodes (Bass), Pat Buchanan, John Jorgenson, Steuart Smith, Will Kimbrough, Richard Bennett (alle Gitarre), Bela Fleck (Banjo), Greg Morrow, Paul Leim, Vince Santoro (alle Drums), John Cowan, Russell Smith, Carl Jackson, Kim Richey, Gillian Welch & David Rawlings (alle Background Gesang) usw...! Crowell variiert wunderbar zwischen knackig, tockenen Rockern und semi-akustisch instrumentierten, countrylastigen, Singer-Songwriter-mäßigen Geschichten, bei denen immer wieder Erinnerungen an Leute wie Townes van Zandt oder Guy Clark aufkommen, ohne das er dabei seine typischen Stil-Nuancen vernachlässigt. Das Album startet mit einer prachtvollen Neueinspielung von "Still learning how to fly", das er im Jahre 1997 schon einmal mit dem kurzlebigen Band-Projekt "The Cicadas" aufgenommen hatte. Eine fantastische Midtempo-Countryrock-Nummer mit einer herrlichen Melodie, knackig und durchaus schwungvoll in Szene gesetzt, bereichert von Jerry Douglas' exquisitem Dobro-Spiel. Es folgen der tolle Uptempo Roots-/Countryrocker "Fate's right hand" mit deftiger, trocken rotziger E-Gitarre im Break, das flotte, aber cool wirkende, von Bela Fleck's Banjo angetriebene "Earthbound" und die etwas nachdenklich wirkende Texas Singer/Songwriter-Nummer "Time to go inward", die in ihrer herrlichen, semi-akustischen Instrumentierung wunderbar zwischen in sich gehenden Erzählungen und einer großartigen, lockeren Melodie hin und her schwankt. Klasse auch die abgehenden Countryrocker "The man in me" oder "Preachin' to the choir", wie auch das traumhafte "Ridin' out the storm", wieder in einer großartigen, semi-akustischen Instrumentierung. Die Nummer hat einen gewissen Outlaw-Country-Touch, besticht mit einer wunderbaren Melodie, ist eingebettet in einen großartigen Rhythmus aus trockener, relaxter Percussion, in deren entspannte Lockerheit sich in der Mitte des Stückes dann eine schöne rootsige, dezent dreckige E-Gitarre ihren Weg bahnt. Dazu herrlicher, fast lieblich wirkender Background-Gesang von Kim Richey, Randall Waller und Vince Santoro. Über 50 Minuten feinster Alternate Country/ Countryrock/ Americana, mit einem einmal mehr voll überzeugenden Rodney Crowell. Wie gesagt, er bürgt für Qualität. Dabei bleibt's! Kommt in einer schönen Digipack-Verpackung!

Art-Nr.: 1989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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David, Nicholas - yesterday's gone [2019]
Die in der Bluesrock-Szene mittlerweile hoch angesehene, grandiose Gitarristin, Songwriterin und Performerin Samantha Fish glänzt nicht nur selbst mit der Veröffentlichung hochklassiger Alben, sondern etabliert sich auch immer mehr als Förderin junger, hoch talentierter Kollegen, wie zum Beispiel dem exzellenten Gitarristen Jonathon Long, der im vergangenen Jahr über Fish's eigenes "Wild Heart"-Label ein klasse, von ihr produziertes Album veröffentlichte. Neuester, vielversprechender Künstler, den sie nun "am Haken" hat, ist der vorzügliche Songwriter, Keyboarder und Sänger Nicholas David aus St. Paul/Minnesota, dessen neues, wunderbares Album "Yesterday's gone" Miss Fish ebenfalls produzierte und nun über "Wild Heart Records" veröffentlichte. "David has an unbelievable voice and is a strong songwriter", urteilt ein amerikanischer Rezensent - und er hat absolut recht. Der einstige Finalist (2012) der U.S.-"The Voice"-Ausgabe verfügt über eine ungemein warme, sehr angenehme, einem sofort vertraut und dennoch einzigartig vorkommende Stimme voller Soul und Southern-Feeling, die nahezu perfekt zu seiner Musik passt. Seine Musik ist eine, auch instrumentell ungemein ausgewogene Mischung aus Roots-, Blues-, Rhythm and Blues-, Pop- und Soul-Anlagen, durch die eine herrliche, seichte Southern-Brise weht. Samantha Fish hat dabei einen ganz vorzüglichen Produzenten-Job gemacht, denn alles klingt angenehm natürlich und authentisch. Das Songwriting (alle Tracks hat Davis selbst komponiert) ist großartig. Die vorwiegend "piano-driven" Songs werden sehr ausgewogen mit wunderbaren Gitarren veredelt (Duane Betts und Jonathon Long), kommen mit feinen Melodien, hinreißenden Grooves und viel Southern Soul. David durfte im Studio mit einer Band, bestehend aus absolut hochkarätigen Bgelitmusikern arbeiten, die natürlich einen nicht unwesentlichen Teil zum Gelingen des Albums beitrugen, wie zum Beispiel Duane Betts (Allman Betts Band) an der Lead Gitarre (bei 4 Tracks), Jonathon Long (guitars), Charlie Wooton (Royal Southern Brotherhood) am Bass, Scott Graves (drums), und einigen mehr. Davis selbst spielt sämtliche Keyboards. Der großartige Opener "Hole in the bottom" definiert sofort den charakteristischen "Ton" dieses klasse Albums. Die Nummer ist ein voller Seele steckender, mit führendem, harmonisch gefääligem Piano- und Orgelspiel ausgestatteter, herrlich groovender, von einem erfrischenden, lockeren, flotten, wunderbar beschwingten Rhythmus getragener, southern-flavoured Roots-/Blues-/Soul-Rocker, in dessen zweiter Hälfte Dickey Betts' Sohn Duane gleich seinen großen Lead Gitarren-Auftritt hat. Was für ein herrliches, lässiges, ausgedehntes Solo - in bester Betts-/Allmans-Tradition. In dieser Konstellation hätte die Nummer auch glatt von der Allman Betts Band stammen können. Stark! Klasse auch beispielsweise das retro-buesige, voller Southern Soul steckende "Heavy heart" (wieder Betts mit feiner Lead Gitarre) , der southern-infused R & B-Track "With or without" (viel Soul, prächtige Piano-Klänge, schöne Gitarren-Licks), das mit Bruce Hornsby-mässigem Pianospiel inszenierte, knackige, rootsige, leicht southern-bluesige "Curious", der lockere Roots-Southern-Blues "Let u go", das zunächst in einem akustischen Ambiente beginnende, nach rund 40 Sekunden dann aber ordentlich knackig und southern-bluesig, rootsig rockende "Stars" (dezenter Howling Wolf-Touch, tolle Melodie, exzellentes Piano-, Orgel- und Gitarrenspiel), sowie das ein wenig in JJ Cale-/Clapton-Manier groovende "Little by little". Nicholas David zeigt eindrucksvoll sein großes Talent. "Yesterday's gone" ist ein Album geworden, das mit den beteiligten Musikern, Frau Fish an den Reglern und natürlich dem Protagonisten selbst, vor allem auch "mannschaftlich" voll überzeugt. Southern, soulig, rootsig, bluesig - einfach schön!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Perhaps the secret behind Nicholas David’s organic, natural sound is as simple as letting the music arise organically and naturally. There was no apparent rush to create Yesterday’s Gone, released three years after With These Hands. In fact, his time spent opening for, and playing with the Devon Allman Project, seems to have been the catalyst behind the musical connections and inspirations that define his newest album. Recorded in New Orleans with the guiding hand of Samantha Fish, the team of David (vocals, keys), Duane Betts (guitar), Jonathan Long (guitar), Charlie Wooten (bass) and Scott Graves (drums) deftly blends southern soul and blues into an earthy, 11-song collection.
Sharing a similar timbre with its predecessor, Yesterday’s Gone heavily features David’s voice, and it sits high in the mix throughout the album—as it should. Its raw richness serves as the natural focus, but the songwriting and instrumental accompaniment are equally impressive. The mostly upbeat tracks all boast lush, warm, analog sounds that vary in number and amplitude as the songs require. The production is meticulous without being overwrought.
“Hole in the Bottom” sets the tone for much of the album with a heavy emphasis on David’s voice, piano and organ leads, and a willingness to make dynamic changes within individual songs. An understated guitar solo carries the second half of the tune up to the gentle revisitation of the main piano theme. “Heavy Heart” changes tempo, but maintains many of the same characteristics, namely, great playing and an honest, soulful feel.
The first true standout, “With or Without,” begins with and builds around a memorable melody delivered through a dual-guitar harmony. As much as David can carry a song on his own, the shared spotlight with another musical aspect really brings the track to fulfillment. Jazzier than its album-mates, “Curious” employs the same focus-shift away from David’s vocals, and towards the accompaniment that usually buoys the song and the singing.
A true New Orleans gumbo has to include a touch of R&B and a smattering of soul; “I’m Interested” and “Peel Back the Leaves,” respectively provide those ingredients. “Times Turning” opens with an emotive, cascading piano progression that shares space with the album’s most poignant lyrical verses. Immediately contrasting the simple structure of “Times Turning,” “Stars” shines as a multipart composition with an anthemic chorus. Between those two numbers and “With or Without,” a case can be made for any being the best song of the set.
"Little by Little,” a fun, jangly number, closes the album with a Crescent City flavoring of sounds. Yesterday’s Gone’s many components all play their part in making this album a winner. First listenings will undoubtedly gravitate towards David and his mellifluous voice, but each subsequent visit will peel back another layer of the sonic onion. “Peel back the leaves, just one more day, break off the bark, so the roots will stay.” Nicholas “Family Man” David and his cohorts plant profoundly deep roots on this effort. (Willie Witten / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Hole in the Bottom - 3:46
2. Heavy Heart - 5:11
3. With or Without - 5:03
4. I'm Interested - 4:59
5. Peel Back the Leaves - 3:17
6. Curious - 5:50
7. Okay - 5:46
8. Let U Go - 4:14
9. Times Turning - 5:00
10. Stars - 4:35
11. Little by Little - 5:13

Art-Nr.: 9965
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hole in the bottom
Heavy heart
With or without
Curious
Let u go
Stars
Little by little

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Dodd, Deryl - pearl snaps [2002]
Lange hat es gedauert, bis man wieder etwas neues von Deryl Dodd zu hören bekommt. Nach langer Krakheit und schwierigen Auseinandersetzungen mit den Plattenfirmen meldet er sich jetzt in absoluter Bestform zurück. Sein drittes Album ist eine Ansammlung von allerbesten, reinen, herrlich instrumentierten und wunderbar melodiösen Country/New Country-Tracks, die einem wie Honig auf der Zunge zergehen. Seine warme Bariton-Stimme klingt angenehmer, als je zuvor. Das Songwriting (an 10 von 13 Titeln hat er mitkomponiert) und die Songauswahl sind perfekt. 3 Stücke ("That's how I got to Memphis", "One ride in Vegas" und "A bitter end"), die bereits auf einem seiner beiden Vorgängeralben veröffentlicht waren, sind noch einmal in wunderbaren Versionen neu aufgenommen worden. Dazu gibt es 10 brandneue Tracks. Das geht vom swingenden good-time Honky Tonker "Pearl snaps", über die klassische Honky Tonk Ballade "She'll have you back" mit ihrer herrlichen Steelguitar, über den fetzigen Two Step-Countryrocker "Honky Tonk champagne" mit satter Gitarre, die traumhaft melodiöse, toll mit Mandolinen, heulender Steel und dezenter E-Gitarre vorgetragene Country-Ballade "Good things happen", dem knackigen "twangy" New Country-Knüller "On earth as it is in Texas", dem bluesigen Outlaw Country-Stück "Cows" bis zu einer tollen knackigen Coverversion von Gordon Lightfoot's Mega-Hit "Sundown". Das Finale der CD bildet schließlich das hervorragende, akustisch mit Bluegrass-Touch im "O brother"-Stil vorgetragene "Where the river flows". Man kann diesem stolzen Texaner Deryl Dodd nur zu seinem neuen Werk gratulieren. Traditioneller, knackiger Country/New Country ohne Firlefanz an der Schnittstelle zwischen Alan Jackson und Vince Gill. Zeitlos modern! Qualität pur! Ein starkes Album!

Art-Nr.: 1478
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 18,90

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Edwards, Jonathan - my love will keep [2011]
Wunderbar! Jonathan Edwards, in den Siebzigern eine absolute Institution unter den Singer-Songwritern der seinerzeitigen Country-/Countryrock-Folk-Bewegung, legt 12 Jahre nach seiner letzten Studioveröffentlichung ein neues Album vor. Und er hat nichts, aber auch gar nichts von seiner Klasse verloren. Mancher erinnert sich sicher noch an seinen großen 1970iger-Hit "Sunshine" und sein großartiges "Honky-Tonk Stardust Cowboy"-Album aus dem Jahre 1972. Oder an die Zeit als ihn seine gute Freundin Emmylou Harris für ihren Album-Klassiker "Elite hotel" als Background-Sänger einlud, in deren Folge er mit den Leuten von Emmylou's legendärer Hot Band seine phantastischen Solo-Alben "Rockin' chair" (1976) und "Sailboat" (1977, im übrigen produziert von dem jungen Rodney Crowell) aufnahm - beides kultige, wunderschöne Siebziger Countryrock-Klassiker. Auch seine Jahre in der berühmten Bluegrass-Formation Seldom Scene sind vielen sicher noch im Gedächtnis. Toll, dass dieser Jonathan Edwards nun wieder mit einem neuen Album am Start ist. Er wird in Kürze 65 Jahre alt - und er macht immer noch "seine" Musik. Wunderschöne, flockige, viel Wärme ausstrahlende, semi-akustische Songs an der Schnittstelle zwischen Country, Bluegrass, Countryrock und Folk (heute ordnet man das sicher in der Alternate Country-/Americana-Sparte ein), eingebunden in großartige Melodien und herrlich klare, transparente Instrumentierungen. Bei einigen Songs wirkt die exzellente Claire Lynch mit, die ihn mit wunderschönen Background- oder kleinen Duett-Passagen unterstützt. Zum Genießen!

Das komplette Tracklisting:

1 Surrounded - 4:46   
2 Johnny Blue Horizon - 3:15   
3 My Love Will Keep - 3:40   
4 Crazy Texas Woman - 3:35   
5 She Loves You - 6:42   
6 How Long - 2:22   
7 This Island Earth - 3:55   
8 Lightkeeper - 4:18   
9 Tomorrow’S Gonna Come - 4:10   
10 Everybody Works In China - 4:50   
11 Freewheeler - 3:15   
12 Sailor’S Prayer - 4:43

Art-Nr.: 7448
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Surrounded
Johnny Blue Horizon
Crazy Texas woman
How long
Lightkeeper
Tomorrow's gonna come
Freewheeler

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Ellis, Tinsley - ice cream in hell [2020]
Neues Album des Gitarrenvirtuosen aus Georgia, das die Fachpresse jetzt schon als eines seiner besten überhaupt feiert. "'Ice Cream in Hell' has guitar playing that’s frighteningly close to perfect, but what seals the album is the passion beneath the guitar playing" ist nur eins der begeisterten Zitate. In der Tat ist Ellis' Gitarrenspiel auf einem Level, das von nur ganz wenigen erreicht wird. Voller Gefühl, genauso variabel, wie geradeaus und punktgenau, überflüssiges Gefrickel stets vermeidend, dabei aber voller Energie, Inbrunst, Power, Seele und mit unendlicher Virtuosität. Auch gesanglich wirkt der Meister so herrlich natürlich und das Songmaterial ist einfach fantastisch. Nehmen wir nur Tracks, wie beispielsweise den voller Energie steckenden Opener "Last one to know", ein toller Midtempo-Bluesrocker, durchzogen von effektvollen Gitarrenlicks und glühendem Lead-Spiel (super Soli von Ellis, großartiger Orgel-Background von Kevin McKendree, dezente Bläser-Fills), das ähnlich strukturierte, bärenstarke Titelstück "Ice cream in hell" (funkige Riffs, groovende Percussion, famose Gitarrensoli), den schön nach vorn gehenden, klassischen Blues-Boogie "Foolin' yourself", der von bestechender Lead-Gitarre durchzogene, sehr emotionale, herzzerreißende Slow-Blues "Hole in my heart" (das etwa 2 1/2-minütige, ungemein gefühlvolle Gitarrensolo gegen Ende ist schlicht phänomenal), den mit viel Southern Soul, furiosem Drive und geradezu überbordender Slide-Gitarre inszenierten, rockin' and rollin' Blues "Sit tight mama", das mit einem traumhaft schönen Latin-Groove ausgestattete, flockig flotte, dennoch mit enrgetischen Gitarrenläufen gespickte "Everything and everyone", oder der umwerfende, mit regelrecht fasziniernden Gitarrelinien veredelte, packende, kraftvolle Slow-Blues "Your love's like heroin" (begnadete Soli des Meisters) zum Abschluß des Albums - es ist die pure Wonne. "Ice cream in hell" ist nicht mehr und nicht weniger als ein absolut meisterhaftes Blues-/Bluesrock-Werk mit einem Tisley Ellis in famoser Verfassung.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There are no right or wrong answers with music. It’s subjective and everyone brings their own preferences and past experiences to the listening process. So what works for one person won’t necessarily work for another. Having gotten that out of the way, Tinsley Ellis does blues rock right and Ice Cream in Hell is positively correct.
Ellis is a guitarist’s guitarist, with 17 solo albums to his name, but not enough name recognition. I’m not sure if Ice Cream in Hell will address that marketing challenge, but in a perfect world, it would, because it’s a phenomenal album. Where Ellis’ 2018 album, Winning Hand, featured the same high-quality guitar playing, there was something a bit staid about it all, like he was striving for perfection at the expense of emotion. Ice Cream in Hell has guitar playing that’s frighteningly close to perfect, but what seals the album is the passion beneath the guitar playing.
Ellis’ guitar work is so good, it’s easy to ignore his singing, which is charmingly ordinary. I have no idea what it’s like to have talent, but I imagine it’s very easy to hide behind it. If I could play half as well as Ellis, you’d hear me jamming on every street corner and subway car from here to Maryland. Ellis could just as easily lean on his guitar prowess, but he doesn’t, putting a lot of work into his vocals. On the title track, he sounds delightfully ragged, like he recorded the track after doing a live show. It’s bluesy and brave as anything.
And while we’re on the subject of the title track, that song is surprisingly pretty. Ellis’ guitar hops through the track with lines that have that bright Allman Brothers feel, but also a dark gritty bluesiness. Keyboardist/co-producer Kevin McKendree sets a beautiful table for Ellis, on this and each of the album’s tracks. The two musicians have a great relationship, obviously listening to each other and playing off each other, while maintaining every song’s structure. There are plenty of gorgeous musical passages and licks, but the two always turn back to the song.
I was blown away by how fluent Ellis is in so many styles. The songs, all Ellis originals, sound familiar. He has his own takes on blues rock classics, but his ability to nail all of those licks we know so well, while still preserving his own muscular playing, which lies firmly in the Albert King/Stevie Ray Vaughan camp, consistently impressed me. “Sit Tight Mama” has Ellis playing slide in the style of Hound Dog Taylor. “Evil Till Sunrise” recalls Jimi Hendrix’s “Stone Free.” “Everything and Everyone” features a Carlos Santana sound. Ellis isn’t stealing licks or trying to present himself as someone he’s not. He’s just paying tribute to his inspirations.
If you’re a blues rock fan and aren’t familiar with Ellis’ work, this is a great place to check in. Ice Cream in Hell is blues rock from a master at the height of his power, vocally and instrumentally. Ellis showcases monster tone, vibrato that feels like an earthquake, and all-around tasteful playing. He is always the right answer.
(Steven Ovadia / Blues Rock Review)

Das komplette Tracklisting:

1. Last One To Know- 4:44
2. Don't Know Beans - 3:43
3. Ice Cream In Hell - 4:13
4. Foolin' Yourself - 4:30
5. Hole In My Heart - 6:45
6. Sit Tight Mama - 4:00
7. No Stroll In The Park - 4:41
8. Evil Till Sunrise - 3:03
9. Everything And Everyone - 4:00
10. Unlock My Heart - 3:54
11. Your Love's Like Heroin - 7:07

Art-Nr.: 9981
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Last one to know
Ice cream in hell
Foolin' yourself
Hole in my heart
Sit tight mama
Everything and everyone
Your love's like heroin

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