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A Thousand Horses - southernality [2015]
Gegründet 2010 in Nashville/Tennessee sorgen A Thousand Horses in den amerikanischen Countrycharts gerade für mächtig Furore, denn die erste Single aus ihrem großartigen Debutalbum "Southernality" (vorher hatten sie schon eine EP veröffentlicht), mit dem Titel "Smoke", landete soeben schnurstracks auf der Nummer 1. Was für ein Erfolg! Verdientermaßen, wie wir meinen! Dabei sind A Thousand Horses alles andere als eine reine Countryband. Vielmehr liegen die Roots des Quartetts um die beiden Gitarristen Zach Brown (nicht zu verwechseln mit dem Namensgeber der Zac Brown Band) und Bill Satcher, sowie dem richtig ausstrahlungsstarken Frontmann Michael Hobby (hat eine wunderbar angeraute, erdige Stimme, spielt zudem akustische Gitarre und Harmonica) und Bassmann Graham DeLoach eher in den rockigeren Gefilden, genauer gesagt in denen der Südstaaten. Was somit entsteht "is a high-energy hybrid" aus den Einflüssen solcher klassichen Bands wie The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, den "Exile on Main Street"-era Rolling Stones, aber auch von Tom Petty und solchen Countrykollegen wie Dwight Yoakam, angerührt zu einer wunderbar die Balance zwischen erdigem "grit" und radiotauglichen Nashville-Kriterien wahrenden, ungemein erfrischenden Fusion aus kernigem Southern Rock, sattem Countryrock, und New Country, gewürzt mit einem Hauch von Blues und Soul. Somit ist der Albumtitel "Southernality" quasi Programm, denn der Southern Rock-Esprit ist stets spürbar. Mit dieser Musik haben sie sich, vor allen Dimge auch durch ihre kernigen Live-Shows, bereits eine riesige Fanschar erspielt. Das Songmaterial, klug zwischen fetten, kraftvollen, Gitarren-orientierten Rockern und ein paar prächtigen Balladen hin und her balancierend, ist durchweg exzellent. Bis auf wenige, involvierte Co-Writer stammt das gesamte Material aus der Feder der verschiedenen Bandmitglieder. Instrumentell werden sie unterstützt von Drummer Chris Powell (alle Tracks), sowie ein paar vereinzelten Gästen wie Robby Turner (pedal steel), Michael Webb (keyboards) und einer "Horde" weiblicher Background-Sängerinnen, die ordentlich Southern Soul mit einbringen. An den Reglern saß Nashville's zur Zeit heiss begehrter Produzenten-Guru Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Jamey Johnson, Shooter Jennings). Los geht's mit dem mächtig knackigen, kernigen, voller Energie steckenden, zündenden Southern Rocker "First time", bei dem der Einfluss der frühen The Black Crowes deutlich spürbar ist, genau wie ein gewisser "Stonesy swagger". Kochende, straighte Riffs, typische, weibliche Backup-Sängerinnen (ähnlich wie Lynyrd Skynyrd's "Honkettes"), klasse Orgel-Fills und ein glühendes Gitarren-Solo prägen das Bild, genauso wie eine hervorragende Melodie und Michael Hobby's starker, southernrockiger, angerauter Gesang. Ja, die Melodien sind auch so ein Thema, denn die sind durchweg klasse. Wie auch bei dem wunderbaren "Heaven is close", einer tollen New Country-Nummer mit hintergündigem Banjo-Picking, schönen Fiddle-Fills und satten, Lynyrd Skynyrd-mässigen Gitarren-Riffs. Auch diese Nummer schlägt wieder eine großartige Brücke zwischen Southern Rock-Roots und rockenden New Country-Anlagen. Blackberry Smoke meet Montgomery Gentry und einen geradeaus spielenden Eric Church (zu dessen ersten beiden Alben). Dann der bereits erwähnte No. 1-Hit "Smoke": Was ist das für eine traumhaft melodische, knackige, von viel Southern-Flair durchzogene, saftig rockende New Country-Ballade. Hat ein tolles Gitarren-Gewand, inklusive schöner Steel-Fills. Durchaus etwas mainstreamig und auf die Nashville-Belange zugeschnitten wirken hier die recht opulenten Streicher in der zweiten Hälfte des Songs, doch die Nummer an sich ist so stark, das auch das überhaupt kein Problem darstellt. Klasse auch hier wieder der sehr eingängige, aber unterschwellig raue Gesang. Anschließemd geht es mit dem satten, jede Menge Staub aufwirbelnden , dampfenden Countryrocker "Traveling man" wieder richtig ab. Viel Southern Rock-Power und fette E-Gitarren, sowie ein paar bluesige Harp-Fills bestimmen das Geschehen. So geht das munter weiter: Hier und da prächtige, rockige New Country-Nummern, wie etwa das seelige "Tennessee whiskey" oder das moderne, junge "(This ain't no) Drunk dial", hinreissende, southern-fueled Balladen, wie beispielsweise das mit satten Gitarren, Steel, Klavier, Orgel und einer Menge Soul und Gospel-Feeling inszenierte, fantastische "Sunday morning" (diese Nummer wurde übrigens komponiert von sämtlichen Band-Mitgliedern in Kooperation mit dem ex-Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson) oder das wunderschöne, sehr New Country-lastige "Back to me", sowie krachende, straighte Riff-Southern Rocker, wie zum Beispiel das powernde "Trailer trashed", geben sich genüßlich die Klinke in die Hand. Ohne jeden Zweifel, A Thosand Horses sind ein "Haufen" hoch talentierter, junger Musiker, die die rockig orientierte und southern-affine, gleichzeitig aber auf eine gewisse Eingängigkeit und Harmonie achtende Klientel in Nashville zielsicher, mit Klasse und mit großartigem Songmaterial bedienen. "Southernality" jedenfalls ist ein super Album geworden. Gratulation, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. First Time - 4.39
2. Heaven Is Close - 3.57
3. Smoke - 3.40
4. Travelin Man - 4.01
5. Tennessee Whiskey - 3.24
6. Sunday Morning - 3.34
7. Southernality - 2.26
8. (This Ain t No) Drunk Dial - 3.31
9. Landslide - 3.22
10. Back To Me - 3.26
11. Trailer Trashed - 2.45
12. Hell On My Heart - 3.42
13. Where I m Goin - 3.30

Art-Nr.: 8884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time
Heaven is close
Smoke
Travelin' man
Sunday morning
Back to me
Trailer trashed

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Abair, Mindi and the Boneshakers - no good deed [2019]
"A Powerhouse Bluesrock-Lady"! Prächtiges, furioses, "kick-ass" Bluesrock-Album von "saxophone player extraordinaire" Mindi Abair und ihrer grandiosen Begleitband, den Boneshakers, um Gitarren-Ass Randy "Dynamite" Jacobs (u.a. Bonnie Raitt) - wie das ebenfalls fantastische Vorgänger-Werk "The Eastwest Sessions" erneut aufgenommen in den berühmten EastWest Studios von Hollywood/CA und produziert von niemand Geringerem als Kevin Shirley (u. a. The Black Crowes, Joe Bonamassa, Black Country Communion). Neben Mindi Abair (vocals, saxophones) und Randy Jacobs (guitars, vocals) bestehen die Boneshakers aus Rodney Lee (keyboards, vocals), sowie der einen herrlichen ,"edgy Rock'n Roll-Groove" produzierenden Rhythmus-Sektion aus Ben White (bass, vocals) und Third Richardson (drums, vocals). Die herausragende, aus Saint Petersburg/Florida stammende Saxophonistin Mindi Abair hat sich zunächst vor allem sehr erfolgreich im Jazz-Sektor etabliert, entdeckt aber im Laufe ihrer Karriere immer mehr ihre Liebe für den Blues, rockin' Blues und Bluesrock. 2014 geht sie schließlich mit ihrem langjährigen Freund, dem aus Detroit stammenden, exzellenten Gitarristen und Boneshakers-Gründer Randy Jacobs jene magische musikalische Partnerschaft ein, die nun mit "No good deed" in ihrem bereits dritten, gemeinsamen Album mündet. Und was ist das wieder für ein Knaller-Teil geworden. Mindi und die Boneshakers rühren ihr ganz eigenes, brodelndes, sehr vielseitiges, kerniges Detroit Bluesrock-Gebräu an, das auch mal mit einem Schuß Westcoast- und Southern-Blues gewürzt ist, ebenso wie mit Prise Soul, R&B, Funk, Americana und Jazz. Alles kommt sehr "tight" und knackig, ist geprägt von Mindi's betörend anziehendem Gesang und ihrem faszinierenden, virtuosen Saxophonspiel, aber auch von von den hochkarätoigen Fähihkeiten ihrer Band, allen voran eben dem blendend aufspieleden Saitenartisten Randy Jacobs, der sich immer wieder brenende Lead-Duelle mit seiner "Chefin" liefert. Es ist überaus beeindruckend, wie Mindi ihr ambitioniertes, fantastisches Saxophonspiel mit ihrem großartigen Gesang kombiniert, vor allen Dingen auch während der dynamischen, rauen und "lauten" Live-Auftritte der Band. Überhapt ist die Band für ihre blendende Bühnen-Präsenz bekannt. Das Songmaterial des neuen Albums ist durchweg von ganz großer Klasse - mmer kraftvoll, immer bluesig, immer rockig, ausgestattet mit ungemein guten Strukturen und starken Melodien, voller toller Grooves, voller Feuer und voller Leidenschaft und Seele. Diese Band brennt! Nach dem munteren, starken Opener "Seven day fool" (großartiges Cover einer alten Etta James-Nummmer mit würzigem, sehr geschmackvollerm Retro Sax-Solo von Mindi und prächtigem Gitarrensolo von Jacobs), folgt der ordentlich Power und Dampf abgebende, bestens groovende Power Bluesrock-Boogie "No good deed goes unpunished", der u. a. mit dreckigem Gitarrensolo und tollem Sax-/E-Gitarren-Schlagabtausch gegen Ende punktet. "You better run" ist ein alter Hit der Young Rascals aus dem Jahre 1966, aus dem die Boneshakers einen packenden, kochenden, erdigen Shuffle-Bluesrocker machen, vollgepckt mit zündenden Gitarrenriffs, starken Sax-Einlagen und wunderbaren Orgel-Fills. Dann mit "Sweetest lies" eine hinreißend melodische, etwas ruhigere, dennoch gut knackig servierte Bluesrock-Ballade, veredelt mit sehr feinen Gitarrenlinien und ebenso schönen Saxophon- und Piano-Klängen. Im Anschluß daran präsentieren uns die Boineshakers eine absolut geniale, sehr spannende, vollkommen eigenständige Version des grandiosen Storyville-/David Grissom-Klassikers "Good day for the Blues". Die Nummer kommt hier in einem voller Soul steckenden, wundervoll flockigen, dennoch schön kräftigen Upbeat-Groove, strahlt eine ungemeine Magie aus und besticht mit charismatischem Gesang und einem hinreißenden Saxophon-Solo von Mindi. Dazu hören wir bestens passendes, lässig klimperndes Piano und genüßliche (Slide)Gitarrenlicks von Jacobs. Umwerfend! Heiß! Herrlich auch der eine knisternde Spannung aufbauende, wunderbare Bar Blues "Bad news" (großartige Percussion), der krachende, mächtig zupackende Power (Blues(Rocker "Movin on" mit seinen tierischen Riffs und dem explosiven Gitarren-Solo, sowie die abschließende, mitreißende, ordentlich abgehende Coverversion von Ike and Tina Turner's "Baby, get it on", mit großartigem Duett Lead-Gesang von Mindi und Drummer Third Richardson, inklusive prächtiger Gitarren- und Sax-Soli. Was für eine erfrischende, bärenstarke Vorstellung von Mindi Abair und ihren Boneshakers. Eine aufregende Frau und ihre aufregende Band mit einem "rattenscharfen" Bluesrock-Album. Das wird wohl bei weitem nicht das letzte Highlight dieser Truppe gewesen sein. Wow!

Das komplette Tracklisting:

1. Seven Day Fool - 4:00
2. No Good Deed Goes Unpunished - 5:18
3. You Better Run - 2:53
4. Sweetest Lies - 5:23
5. Good Day For The Blues - 6:14
6. Mess I’m In - 4:10
7. Bad News - 4:45
8. Movin’ On - 4:06
9. Who’s Gonna Save My Soul? - 5:56
10. Baby Get It On - 3:54

Art-Nr.: 9842
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
No good deed goes unpunished
You better run
Sweetest lies
Good day for the Blues
Bad news
Movin' on
Baby, get it on

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Abbott Band, Josh - the highway kind [2020]
Ein Album, wie ein sonniger Frische-Kick! Als seien die goldenen Siebziger Countryrock-Tage zurück im Hier und Jetzt. Die großartige, aus Lubbock, Texas stammende Josh Abbott Band ("one of the most high-profile bands on the Texas red dirt country-/countryrock scene") besinnt sich, nach einem mit ihrem letzten Werk "Until my voice goes out" produktionstechnisch etwas zu überladenen Abstecher in poppigere Gefilde, wieder auf ihre Wurzeln und beglückt uns mit "The highway kind", einem ganz wundervollen, vor positiver Energie nur so sprudelnden, neuen Album (ihrem mittlerweile sechsten), das vollgepackt ist mit traumhaft melodischer, erfrischender, genauso lockerer, wie knackiger, texanischer Americana-/Country-/Red Dirt Countryrock-Musik vom Allerfeinsten. Dieser Flow und diese Harmonien der Songs sind eine absolute Wonne und dürften die Fans der Band und des Genres im Allgemeinen vollends begeistern. Aufgenommen in El Paso in den berühmten "Sonic Ranch Studios" und von Marshall Altman (u. a. Marc Broussard, Aaron Watson) erstklassig, in einem tollen, klaren Sound, auf den Punkt produziert, dominieren, neben Abbott's sehr angenehmem, wohligem Gesang, vor allem wunderbare, vielschichtige Gitarren (inkl. Pedal Steel) das Geschehen, immer mal wieder unterstützt von lockeren, perfekt integrierten Banjo-, Mandolinen-, Piano-, oder Fiddle-Klängen. Ein schönes, dezentes, unbeschwertes "Highway"-Ambiente (passt zum Albumtitel), wie auch dieses unwiderstehliche, natürliche, leicht staubige "Red Dirt"-Feeling zieht sich durch das komplette Songmaterial. Nicht selten findet man neben den Parallelen zu seelenverwandten Red Dirt-Künstlern wie Wade Bowen, der Randy Rogers Band, Reckless Kelly & Co. auch Spuren solcher Siebziger Countryrock-Größen wie etwa den Eagles, Poco oder Pure Prairie League. Los geht's mit dem Titelstück "The highway kind", gleich eine Perle von einem hinreißend schönen Midtempo-Countryrocker, der genauso knackig wie locker und flockig aus den Lautsprechern fließt. Der Song wirkt in seinem vollsoundigen Gitarrengewand wie eine warme Sommerbrise, die einem während einer luftigen, unbeschwerten Cabriofahrt geschmeidig um die Nase weht. Die Eagles lassen grüßen. Einfach herrlich! Das ist pure Countryrock-Magie! Frisch, dynamisch, sowie abermals schön knackig und hoch melodisch folgt der prächtige Countryrocker "Real damn good", der mit satten Riffs, klasse Gitarren (erdiges, kleines Solo), einer fein gezupften Mandoline und einem stampfenden, tighten Rhythmus glänzt. Anschließend rockt's richtig: Mit mächtigen Riffs und einem ordentlichen Schuß Southern Rock-Flair intoniert die Band das kraftvolle "Where I wanna be". Neben fetzigen Gitarren, fallen hier die dezent eingesetzte Fiddle und das hervorragend und cool gezupfte, trockene Banjo auf. Tolle Nummer! Umwerfend flüssig, locker und erneut traumhaft melodisch folgt das wundervolle "Settle me down". Schöne Pedal Steel-Linien, feine Gitarren und Abbott's ungemein harmonischer Gesang zeichnen ein frisches, natürliches, flockiges Red Dirt Country-/Countryrock-Klangbild von zeitlosem Charme. Weitere Highlights sind die tolle, angenehm frische, flüssig und sehr natürlich präsentierte Countrynummer "The luckiest" (feine Pedal Steel, Banjo-Untermalung, sehr schönes Piano), der erdig groovende, kräftige Red Dirt-Countryrocker "Little more you", die schön knackige, dabei "infectiously catchy" kommende, ein modernes Honky Tonk-Feeling offenbarende, gut tanzbare, herrlich angerockte Countrynummer "One more two step", und so weiter, bis hin zu der das Album exquisit abschließenden, wundervollen, semi-akustischen Americana-Ballade "Old men & rain". Ohne jeden Zweifel ist "The highway kind" das erhabendste und positivste Album, das die Josh Abbott Band je veröffentlicht hat - und wohl auch ihr bestes. Auch Josh Abbott selbst ist dieser Meinung, wie man seinen rundum zufriedenen Ausführungen entnehmen kann: "'The Highway Kind' is the album I wish we had put out seven years ago. The lyrics, the melodies, the subtle touches; this album is the very best effort from our group. These songs were brought to life and curated to reflect where my life is now: happy, fulfilled, blessed. From love songs to songs about friendship, from ballads to bangers, this album has it all". Ein absolutes, zeitlos erfrischendes Americana-, Country-, Red Dirt Countryrock-Juwel!

Hinweis: Das Album gibt es nur als von der Band selbst veröffentlichte, nicht ganz einfach zu bekommende, ansonsten ausschließlich über deren Homepage vetriebene, professionelle, verschweißte CD-R - mit professionell designtem Labelaufdruck in einem aufklappbaren Digipack-Cover.

Das komplette Tracklisting:

1. The Highway Kind - 3:59
2. Real Damn Good - 3:02
3. Where I Wanna Be - 3:07
4. Settle Me Down - 2:57
5. The Luckiest - 3:53
6. Little More You - 3:23
7. 24-7-365 - 2:53
8. One More Two Step - 3:19
9. Women & Wishes - 3:52
10. Old Men & Rain -3:47

Art-Nr.: 10270
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

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The highway kind
Real damn good
Where I wanna be
Settle me down
The luckiest
Little more you
One more two step

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Abshier & the Nighthowlers, Shea - potluck [2018]
Mit Shea Abshier & The Nighthowlers befindet sich eine neue, erst im Frühling 2017 gegründete Band aus Stephensville, Texas, auf dem Red Dirt-Radar, die jetzt mit "Potluck" ein überaus starkes Debüt hinlegt. Der Titel des Albums, der quasi für ein Essen steht, bei dem jeder seine Speise mitbringt, kann auch ein wenig als Synonym für die Stilvielfalt (Americana, Roots, Rock, Southern Rock, Country Rock, Blues, Gospel, Reggae, Pop) auf diesem Werk gesehen werden, die das großartige Kollektiv, bestehend aus Leader Shea Abshier (lead vocals, rhythm guitar), Chase Chancellor (drums) und Monty Scrogrum (bass) sowie den Gastmusikern Josh Serrato (acoustic and electric guitar, keys), Cameron Speed (harmonica), Piper Jones und Tyler Moses (beide background vocals) geradezu perfekt und in vollendeter Harmonie miteinander verschmelzen lässt. Herausragend und prägnant dabei ist die von einer gewissen Vulnerabilität gekennzeichnete Stimme des Fronters Shea Abshier, die eine Nähe zu der von Mike Eli suggeriert. Auch die ausnahmslos tollen Hooks und herrlichen Melodien, sowie der aus vielschichtigen, wunderbar transparent und saftig klingenden Gitarren bestimmte, erfrischende, dennoch natürlich rootsige, ursprüngliche und ehrlich klingende Sound lassen unweigerlich Assoziationen zur, allerdings frühen, noch nicht von Nashville's Mainstream-Maschinerie beeinflussten Eli Young Band aufkommen, was natürlich als Riesen-Kompliment zu verstehen ist. Den Auftakt bildet mit "Be Your Man" ein dynamisch groovener Roots-/Blues-Rocker, der von der quäkenden Mundharmonika Cameron Speeds dominiert wird. Das folgende "Bring Me Back" und das treibende "Get Me There" leben sowohl von diesen typisch, im Red Dirt verankerten, melodischen Gitarrenhooks, Tempi- und Stimmungswechseln, als auch den eingängigen Refrains, wie sie die EYB weit über Texas hinaus getragen haben. Letztgenannter Track wird aufgrund Serratos bärenstarker E-Gitarre (tolles E-Solo, dazu mit klasse Orgeleinlagen) auch in Southern Rock-Kreisen bestens ankommen. "My Oh My" wirkt mit seinen Acapella-artigen Hamoniegesängen wie ein aus einer guten Laune heraus, spontan komponierter "Verandasong", dessen Titelzeile samt positiver Energie, sich unweigerlich im Gedächtnis festsetzt. Das größte Hitpotenzial weist vermutlich der dezente, melancholische Ohrwurm "Washed Away" auf. Grandioser Song! Im zweiten Teil der CD fällt das schon vom Titel her eigenwillige "Kickapoo Redemption" in seiner atmosphärischen Barroom-bluesigen (wieder mit quäkender Harp und fesselnder E-Gitarre), gospeligen Machart (ein wenig "Go Down Moses"-mäßig) und fast Reggae-typischem Bridge aus dem Rahmen. Was sich hier wie wild zusammen komponiert anhört, passt am Ende gekonnt zusammen und gilt als Beweis für die kompositorische Variabilität Abshiers. Ansonsten wird mit flockigen Tracks wie "The Other Side" (wie eine hinreißend schöne Mischung aus den frühen Eagles und Reckless Kelly), "Something Sacred", "As You Weep" und dem überragenden, mit surrender Slideguitar und dramatisch in Szene gesetzter Orgel dargebotenen "Bleeding Eyes" (schön southern-rockig), die neben besagter Eli Young Band, nicht nur Anhängern von Acts wie u. a. No Justice, Micky and The Motorcars, Willie Stradlin, Rob Baird und auch im weitesten Sinne auch Sister Hazel und Will Hoge größte Freude bereiten werden, beste Akquise in Sachen potentiellem Popularitätszuwachs betrieben. Das Album ist ein somit durchgehend herausragend starker, abwechslungsreicher und mitreißender Silberling. Mit "Potluck" haben Shea Abshier & The Nighthowlers schon mit dem Debüt ein fantastisches 10-Gänge-Menü mit vielen kleinen musikalischen Delikatessen angerichtet, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Hier ist enorm viel Potential in Richtung großem Karrieresprung vorhanden! Allerfeinste. absolut schmackhafte Kost, nicht nur für Red Dirt-Gourmets. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Be Your Man - 2:46
2. Bring Me Back - 3:36
3. Get Me There - 3:53
4. My Oh My - 2:13
5. Wash Away - 3:04
6. The Other Side - 3:49
7. Something Sacred - 4:38
8. Kickapoo Redemption - 4:26
9. As You Weep - 3:06
10. Bleeding Eyes - 3:15

Art-Nr.: 9733
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bring me back
Get me there
Wash away
The other side
Something sacred
Kickapoo redemption
As you weep
Bleeding eyes

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Adams, Ryan - 29 [2005]
Er wird geliebt, er wird verehrt, und er wird gehasst - doch er ist ohne Zweifel einer der besten, charismatischsten und kreativsten, aber auch schillernsten Singer/Songwriter der Gegenwart! Man muß ihm sicher eine gewisse Genialität attestieren - und das solche Leute oft auch etwas "schwierig", kompliziert, unberechenbar und/oder "verrückt" sind, ist auch kein Geheimnis! So ist das auch bei Herrn Adams, aber vielleicht ist es gerade das, was ihn, neben seiner exorbitanten musikalischen Fähigkeiten, so interessant, so faszinierend macht! Was hat sich dieser Bursche im Jahre 2005 profliert! Was bescherte er den Fans dieses Jahr für einen immensen Output seines schier unerschöpflichen Repertoires! Mit "29" legt er nach "Cold roses" und "Jacksonville City nights" nun sein bereits drittes Album innerhalb der letzten acht Monate vor, und einmal mehr ist es ein klasse Teil geworden! "29" hat er im Gegensatz zu den beiden Vorgängern ohne die "Cardinals" eingespielt. Dafür vereint es ihn wieder, wie bei seinen früheren Solowerken, mit seinem alten Produzenten und Freund Ethan Johns, der zudem eine ganze Reihe von Instrumenten bedient! Weitestgehend ist es ein ruhiges, "stripped down" arrangiertes Album geworden, hauptsächlich bestimmt von akustischer Gitarre und Piano. Hin und wieder gesellen sich weitere, unaufdringliche Instrumente hinzu, wie beispielsweise bei dem überragenden, sehr entspannten, fast träumerischen, zuweilen etwas an einen akustischen Neil Young erinnernden, im traditionellen 3/4-Takt gespielten, knapp 8-minütigen "Strawberry wine" in Form einer wunderbaren Mandoline, oder mit einer, im übrigen vom Meister selbst bedienten Pedal Steel bei dem herrlichen Retro Country-Waltz "Carolina rain", das stark an alte Whiskeytown-Tage erinnert. Großartig beispielsweise auch das psychedelisch angehauchte "Nightbirds" und das nachdenkliche, fragile, mit Violinen und Piano verzierte "Blue sky Blues"! Lediglich auf zwei der nur neun neuen Songs (dennoch beträgt die Spielzeit immerhin 49 Minuten) wird mal ordentlich gerockt - aber das sind zwei richtig starke Nummern! Zum einen der Opener, der Titelsong "Twenty nine", ein schön dreckiger, mit tollen E-Gitarren garnierter, rauer Roots-Blues, der gegen Ende immer mehr an Fahrt gewinnt und sogar ein richtiges Boogie-Feeling aufbaut, und zum anderen das herrliche, regelrecht dramatisch wirkende, ebenfalls Gitarren-dominierte "The sadness", das sowohl ein dezent mexikanisches Flair, als auch ein ordentliches, nostalgisches "Spaghetti-Western"-Feeling in sich vereint! Ryan Adams komplettiert mit "29" seine Trilogie von überaus beeindruckenden Alben in 2005!

Art-Nr.: 3870
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Adams, Ryan - ashes & fire [2011]
Nach einer längeren Auszeit und der Trennung von seinem bisherigen Label "Lost Highway", veröffentlicht der begnadete, aber auch als eigenwillig und exzentrisch geltende Singer/Songwriter und ex Whiskeytown-Frontmann nun mit "Ashes & fire" ein neues Werk mit 11 neuen, wundervollen Songs. Ohne seine letzten Arbeitern schmälern zu wollen, so darf man attestieren, dass ihm die Pause offenbar extrem gut getan hat. Das Akbum zeigt einen Ryan Adams in brillanter Verfassung. Zumeist recht ruhig und gediegen, aber immer mit kompletter Band, gelingt ihm ein grandioser Spagat zwischen zeitgemässer Americana-Kultur und rootsigem Alternate Country. Das Songmaterial ist ein Genuß! Lange hat man Ryan Adams nicht mehr so melodisch gehört. Die nie zu aufwendige Instrumentierung seiner exzellenten Begleitmusiker (u. a. Norah Jones - piano, background vocals; Benmont Tench - keyboards; Greg Leisz - pedal steel; Gus Seyffert - bass, guitar; Jeremy Stacey - drums) rückt Adams' ausdrucksstarken Gesang perfekt in den Mittelpunkt. Es passt alles prächtig zusammen. Produziert hat das Werk im übrigen der legendäre Glyn Johns (Vater von Ethan Johns, der ebenfalls schon einige von Adams' viel beachtetsten Alben produzierte). "Ashes & fire" reiht sich nahtlos in den Großtaten von Ryan Adams ein, ja ragt vielleicht sogar ein wenig heraus. Wunderbar!

Ein Auszug aus der offiziellen U.S.-Produktbeschreibung:

Ashes & Fire will remind you why Ryan Adams is at the front of the line as one of his generation's most gifted artists. From the slow burning stunner of an opener "Dirty Rain" through the infectious shuffle of the title track and irresistible harmonies of "Lucky Now," to the closing lament of "I Love You But I Don't Know What To Say," Ashes & Fire is arguably the most cohesive and beautiful album of Adams' distinguished career. Ashes & Fire also features guest turns from Tom Petty And The Heartbreakers keyboardist Benmont Tench as well as Norah Jones who contributes piano and backing vocals on several tracks, including the lilting, acoustic overtures of "Come Home," the sumptuous ballad "Save Me" and the heartfelt "Kindness."

Das komplette Tracklisting:

1 Dirty Rain - 4:22   
2 Ashes & Fire - 3:49   
3 Come Home - 4:53   
4 Rocks - 3:01   
5 Do I Wait - 3:58   
6 Chains of Love - 2:26   
7 Invisible Riverside - 4:48   
8 Save Me - 4:22   
9 Kindness - 4:33   
10 Lucky Now - 2:56   
11 I Love You But I Don't Know What To Say - 4:10

Art-Nr.: 7580
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Adams, Ryan - cold roses [2005]
2 CD-Set! Neues Meisterwerk von Ryan Adams! Bereits seit seinen "Whiskeytown"-Tagen umgibt diesen Ryan Adams eine unglaubliche Aura, deren Ausstrahlung einen bereits nach den ersten Sekunden von "Cold roses" wieder in ihren Bann zieht - und man kommt nicht mehr davon los! Schon seine neue Band "The Cardinals" um den klasse Gitarrist J. P. Bowersock und die neue txanische Steelguitar-Ikone Cindy Cashdollar deutet an, in welche Richtung das Werk diesmal zielt. Keine tiefe Melancholie ala "Love & hell", kein plumper "Rock'n Roll", nein, Ryan Adams besinnt sich seiner alten "Whiskeytown"-Tage und liefert ein ganz wunderbares, locker und entspannt wirkendes, sich wieder weitgehend um das (auch traurige) Thema Liebe drehendes, Rootsrock-/Americana-/Alternate Country- Album, dessen herrliche Songs die Genre-Liebhaber begeistern werden. Auffällig ist dabei, daß sich Adams nicht allzu sehr in den Vordergrund stellt, sondern man betrachtet das Ganze als ein gleichberechtigtes, kompaktes Bandprojekt. Sämtliche Stücke sind von allen 5 Cardinals komponiert worden, nicht von Adams alleine! Der Sound ist schön klar und rein (tolle Produktion von Tom Schick), was nicht heißt, daß man auf eine "gritty" rootsige Unbekümmertheit, eine entsprechend roughe Ursprünglichkeit und vor allen Dingen einen wundervollen Retro-Countryrock-Touch verzichtet hätte. Ganz im Gegenteil: all das ist durchweg deutlich spürbar! Schön transparente Gitarren und eine locker, entspannt und immer rootsig auftretende Rhythmusfraktion bestimmen weitgehend das Geschehen, wobei Cindy Cashdollar den Songs durch ihre, wenn auch zumeist charmant zurückhaltende, Steelguitar-Präsenz oft ein herrliches, manchmal sogar von einem "geheimnisvollen", einsamen Western-/"Ghost Town"-Flair umgebenes, Desert-/Countryrockfeeling verleiht. Es beginnt mit der traumhaften. entspannten Retro-Countryrock-/Americana-Ballade "Magnolia mountain", die einem aus den Lautsprechern entgegenfließt, als träfen die Flying Burrito Brothers auf die Byrds und The Band. Tolle, staubig kratzende E-Gitarren, inkl. prächtigem Solo, mit dezenter Steel und einer klasse Melodie lassen einen unmittelbar in Verzückung geraten. Und Adams läßt einen Hochkaräter dem anderen folgen: Zum Beispiel das mit frischen Gitarren und herrlicher Steel gespickte, ein gewisses Gram Parsons-Flair versprühende, sehr melodische "Sweet illusions", das zunächst sehr spartanisch instrumentierte, nach 3 Minuten dann aber rockig untermalte, wunderbar semi-akustische, etwas an Crosby,Stills, Nash & Young erinnernde "Meadowlake street", der lockere Midtempo Roots-/Americana-Rocker "When will you come back home" mit seinem großartigen Lead Gitarren-Spiel und der klasse Melodie, die mit feinem Dobro angereicherte Countrynummer "Cherry lane", das locker flockig flotte "Let it ride" mit seinem dezenten Western-Flair, die wunderbare Storytelling-Ballade "Rosebud", der rotzig staubige Midtempo Roots-/Alternate Countryrocker "Cold roses", oder das von schön transparenten Gitarren dominierte, gut gelaunte "Dance all night", u.s.w. - Adams legt mit diesem großartigen Album die Meßlatte für seine kommenden Werke wieder ziemlich hoch. Die Roots-/Americana-/Alternate Counttry-Welt hat, sofern sie ihn mit seinen letzten Albem überhaupt verloren hatte..., ihren "Liebling" wieder - und das in absoluter Bestform! Kommt in einem klasse, mit Prägedruck versehenem Digipack, inkl. aller Texte!

Art-Nr.: 3265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Adkins, Trace - chrome [2001]
Trace Adkins entwickelt sich auf seinem neuen Album in eine Richtung der Countrymusic, die den modernen Soundeinflüssen des Pop nicht abgeneigt ist. So verarbeitet er beispielsweise in dem Titelstück "Chrome" ein paar Rap-Elemente, die dann in einer Art Rap/Rock/Country-Song münden. Das gelingt richtig ordentlich! Er driftet nie zu stark zum Pop ab und bekommt immer noch rechtzeitig die Kurve in Richtung Country! Das gefällt, denn im Country ist und bleibt er mit seiner hervorragenden, vollen Stimme zu Hause. Insgesamt ist das Album eine gesunde Mischung aus knackigen Uptempo- und Midtempo-Songs, sowie ein paar angepoppten romantischen Balladen. Enthält auch seinen neuen Superhit "I'm tryin'", sowie einige richtige potentielle Chartbreaker, wie z. B. das flockig ins Ohr gehende, mit feiner Fiddle und Steel untermalte "And there was you". Ein würdiger Nachfolger zu seinen drei Vorgängeralben, mit dem er im Trend der Zeit liegt.

Art-Nr.: 1404
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Adkins, Trace - comin' on strong [2003]
Rund 5 Monate nach der Veröffentlichung seiner ersten "Greatest hits"-CD, mit der er seinerzeit sofort auf die Spitzenposition der Country-Album-Charts "schoß", legt Trace Adkins mit "Comin' on strong" bereits ein komplett neues Album vor. Wieder vereint mit "Haus"-Produzent Scott Hendricks verläßt Adkins die leicht Pop-orientierten Pfade seines letzten Werkes "Chrome" und kehrt zu seinem bis dato gewohnten, reinen Country-/New Country-Stil zurück. Das gelingt ihm ausgezeichnet! Obwohl wir hier vom Tempo her fast nur Midtempo-Nummern und Balladen finden, ist das Album wunderbar knackig und kraftvoll arrangiert. Das durchweg sehr gute Songmaterial, daß ihm wie auf den Leib geschnitten scheint, basiert auf einem kräftigen Background und wird immer wieder von satten E-Gitarren durchzogen. Angereichert ist das Ganze dann mit hervorragend integrierten Fiddles, großartiger Steel und feinen Mandolinen-Tupfern, sodaß alles in Allem ein sehr harmonischer, astreiner Countrysound entsteht. Zu den Höhepunkten dieses feinen Albums zählen die, die erotischen Probleme einer nicht mehr ganz so jungen Frau thematisierende, erste Single "Hot Mama" mit schöner Fiddle und satten Electric-Slide-Einlagen, das locker, relaxt und schön frisch wirkende "Comin' on strong", die melodische Midtempo-Nummer "One of those nights" und der einzige, richtig schnelle Track "Rough & ready", ein feuriger, gut tanzbarer Uptempo-Roadhouse-Heuler mit klasse Honky Tonk Piano, dynamischer Fiddle, Gas gebenden Drums und lässigen Gitarrenläufen, der am Ende der CD zu finden ist. Darüber hinaus gelingt Adkins mit "Then came the night" auch noch eine absolute Country Vorzeige-Ballade. Voller Gefühl und Emotion, gleichzeitig aber auch sehr knackig und kraftvoll, interpretiert er diese wunderbar melodische Gänsehautnummer, begleitet von einer satten E-Gitarre, inklusive feinem Solo, einer dezenten Fiddle und schöner Steel. Das muß einfach eine Nr.1 werden!! Auf jeden Fall überzeugt Trace Adkins mit seinem neuen Album auf der ganzen Linie und dürfte damit weiterhin völlig problemlos und zielsicher die Erfolgsspur halten.

Art-Nr.: 2208
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Adkins, Trace - live from austin tx ~ dvd [2008]
Die Reihe der großartigen "Austin City Limits"-Veröffentlichungen auf DVD wird fortgesetzt - jetzt in einem neuen, sehr viel schöneren Design (feine, 3-fach aufklappbare Digipack-Verpackung)! Nach und nach kommen über das amerikanische "New West"-Label in der Serie "Live from Austin TX" ausgesuchte Konzertmitschnitte, die in Austin für die berühmte und preisgekrönte US-Live-Fernsehshow "Austin City Limits" aufgenommen wurden. Im US-Fernsehen wurde seinerzeit jeweils lediglich ein halbstündiger Extrakt der Shows gesendet, die nun veröffentlichten Aufnahmen allerdings sind vollständig und beinhalten somit jede Menge noch niemals gehörtes und gesehenes Material! Am 14. September 1997 enterte Country-Star Trace Adkins mit seiner 6-köpfigen Begleitband die Bühne und präsentierte eine großartige, lebendige Show (ca. 56 Minuten), die eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum Adkins heute zu den angesagtesten New Country-Traditionalisten Nashvilles zählt. Stark!

Ein Auszug aus dem offiziellen Text zur Veröffentlichung:

"Some folks first got to know Trace from his frequent appearances on NBC’s “The Celebrity Apprentice”, but he’s had a larger-than-life (6’66”) presence in the country music world for over a decade. This Austin City Limits episode, recorded September 14, 1997, captured Trace after the success of his debut album and at the launch of his second release, “Dreamin’ Out Loud”. By then he was already a bona fide star with a one-of-a-kind voice that made him one of the hottest new talents in country music. In fact, USA Today raved that “he is one of the most substantial and companionable baritones to be heard in any form of music. This performance includes early hits like “Every Light In The House”, “(This Ain’t It) No Thinkin’ Thing”, “I Left Something Turned On At Home”, “and “The Rest Of Mine”, all of which helped launch his career into the stratosphere. He remains a master of light-hearted realism when it comes to relationships between the sexes." - Terry Lickona, Produzent von Austin City Limits!

Die DVD (Sound: 5.1 dts Surround/Stereo) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

1. Big Time
2. If I Fall
3. There’s A Girl In Texas
4. I Can Only Love You Like A Man
5. Lonely Won’t Leave Me Alone
6. The Rest Of Mine
7. Took Her To The Moon
8. See Jane Run
9. Every Light In The House
10. Snowball In El Paso
11. I Left Something Turned On At Home
12. Nothin’ But Taillights
13. 634-5789
14. (This Ain’t No) Thinkin’ Thing

Art-Nr.: 6068
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 18,90

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Adkins, Trace - something's going on [2017]
Starkes 12. Album des vielseitigen Country-Raubeins, der jetzt schon seit über 20 Jahren in Nashville und darüber hinaus (auch als viel gebuchter Schauspieler) im Geschäft ist. "Something's Going On" heißt sein aktuelles Werk auf seinem neuen Label Wheelhouse Records und beweist, dass es der alte Recke es, trotz einiger persönlicher Ups and Downs, immer noch richtig drauf hat. Trace Adkins zählt ja zu den Interpreten, die in der Regel fast nie kompositorisch aktiv sind. Um so mehr ist da ein gutes "Händchen" gefragt, passende Songs zu ergattern, und das hat er, ähnlich wie zum Beispiel Tim McGraw, auch diesmal wieder sehr gut hinbekommen. Auf dieser Scheibe ist ihm unter der Regie von Produzent Mickey Jack Cones (Joe Nichols, Randy Houser, Dustin Lynch) eine schön abwechslungsreiche und überaus kurzweilige, bestens auf ihn zugeschnittene Auswahl zu attestieren. Getragen wird er hier von einem Musikerteam, das man mit Leuten wie Lonnie Wilson, Nir Z, Mark Hill, Troy Lancester, Jeff King, Kenny Greenberg, B. James Lowry, Tony Harrell, Jim Brown, Mike Johnson, Dan Dugmore, Jenee Fleenor, Wes Hightower, Perry Coleman, Shelly Fairchild und Angela Primm zur Creme de la Creme der Nashville-Gilde zählen muss. Cones hat hier natürlich auch mitgewirkt (E-Gitarre, Keys, Background vocals). Schon der swampige und coole Opener "Ain't Just The Whiskey Talkin'" (dezentes Jason Aldean-Flair) ist Trace wie auf den Leib geschnitten. Mit Tracks wie "Jesus And Jones", den humorvollen "I'm Gone" und "Country Boy Problems", sowie dem patriotisch eingefärbten ""Still A Soldier" wird er vielleicht nicht gerade bei Frauen- und Friedensbewegungen hoch im Kurs stehen, aber natürlich den großen überwiegenden Teil der amerikanischen Countrymusik-Klientel auf seiner Seite haben. Richtig poppig und funkig, auch gut tanzbar, geht es bei Stücken wie "Gonna Make You Miss Me" und "Lit" zu, bei erstgenanntem darf der alte Charmebolzen rein textlich, auch Taylor Swift ein wenig anflirten. Die besonderen Momente des Albums bieten ganz starke Tracks wie das atmosphärische "Watered Down" (typischer Country-Erzählstil, Akustikgitarre, dazu weinende Steel), das überragende Titelstück "Something's Going On" (markante Bariton-E-Gitarre, Pianotupfer, Steel, E-Gitarren-Solo mit "Hotel California"-Touch) und das dezent introvertiert performte "Whippoorwills And Freight Trains", beide in Montgomery Gentry-Manier performt, sowie der melancholische Abschluss mit "Hang" (schönes E-Solo). Besonders bei diesen Stücken kann sich Adkins' immer noch sehr ausdrucksstarke Stimme bestens entfalten. Mit seinem erneut richtig guten Album "Something's Going On" hat Trace Adkins gezeigt, dass er nach seinen vielen durchstandenden Problemen (wie u. a. Alkoholsucht, Scheidung, Todesfälle im Umfeld) musikalisch wieder Morgenluft wittert und das mit ihm immer noch jeder Zeit zu rechnen ist. Ein starkes Werk, das durchaus mit dem einen oder anderen Hit belohnt werden wird. (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Ain't Just the Whiskey Talkin' - 3:26
2. Jesus and Jones - 3:44
3. Watered Down - 3:08
4. Something's Going On - 3:47
5. If Only You Were Lonely - 4:05
6. Gonna Make You Miss Me - 3:42
7. I'm Gone - 3:29
8. Country Boy Problems - 3:27
9. Lit - 3:28
10. Still a Soldier - 3:17
11. Whippoorwills and Freight Trains - 3:45
12. Hang - 3:43

Art-Nr.: 9412
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Adkins, Trace - songs about me [2005]
Die spannende Frage bei Trace Adkins’ neuem Album ist eigentlich, ob die großartige Leistung, die er Ende 2003 mit "Comin’ On Strong" nach überwundenen
Alkoholproblemen hingelegt hatte, halten oder gar noch toppen kann... - die schlichte Antwort lautet: Er kann! So gehört es sich eben auch für einen der mittlerweile großen, charismatischen Stars der Nashville-Szene! Sein sechstes Studiowerk (die "Greastest Hits" außen vor gelassen) "Songs About Me" orientiert sich sehr stark am erfolgreichen Konzept des Vorgängers. Ja, die Scheibe wirkt gar wie ein etwas später das Licht der Country-/New Country-Welt erblickender Zwillingsbruder,
nur mit ein paar geringfügig verbesserten charakterlichen Eigenschaften. Warum auch nicht? Das Endergebnis stimmt, und einzig und allein darauf kommt es an! Von "Klonerei" zu sprechen, wäre daher völlig fehl am Platze! Trace Adkins war nie besser! Los geht’s mit einem ähnlich Southern-trächtigen Stück wie "Hot Mama" beim letzten Mal. Der Titelsong "Songs About Me" wurde, wen verwundert es, mit drei E-Gitarren eingespielt, und prescht mit jeder Menge rockiger Power voran. Könnte von der Klasse her in die Fußstapfen von Trace’s wohl größtem Nr.1 Hit "(This Ain’t) No Thinkin’ Thing" treten. Herrlicher Auftakt! Der von wunderbarem Mandolinen-, Dobro-, Fiddle- und Harmonikaspiel begeleiteten, zu Adkins’ angenehm rauer Stimme ideal passenden, relaxten Ballade "Arlington" folgt direkt mit "Find Me A Preacher"ein erneuter, herzerfrischender Southern-angehauchter Countryrocker, wobei hier eine tolle Banjobegleitung und ein klasse E-Gitarren-Solo hervorstechen. Anschließend kommen wir dann zu einer der Abweichungen: Diesmal wurde neben Trace’s Haus-Produzenten Scott Hendricks auch Dann Huff für drei Songs am Mischpult (und an der Gitarre) eingebunden. Seinen typischen Stil bemerkt man direkt bei "My Way Back", ein bombastische, sehr knackige Ballade, ja schon fast schon erdrückend, aber im positiven Sinne, so kraftvoll kommt sie aus den Boxen. Integriert ist dabei, ein fast schon "Melodic-Rock"-kompatibles Huff'sches-E-Gitarren-Solo, wie zu seinen früheren Giant-Zeiten (für die Rockfreunde, die sich daran noch erinnern mögen...). Mr. Adkins zeigt gerade hier auch seine vokale Klasse. Stark! "Bring It On" (ein gern genommer Titel in Southern-Kreisen) hat wieder dieses trocken-typische Outlaw-Flair. Knackige, kratzige Akustik- und Slidegitarren, heulende Fiddels, wie einst zu Charlie Daniels’ Glanzeit. Gleiches gilt auch für "Baby I’m Home", mit leichter unterschwelliger Aggressivität, die sich dann im Refrain entlädt. Erinnert vom Feeling fast ein wenig an Lynyrd Skynyrd's "Voodoo Lake". Nach weiteren, wunderbar abwechslungsreich eingespielten Balladen und Liedern im Midtempobereich, die dank der Klasse-Musiker (hier gibt sich wirklich die komplette Elite des Genres die Klinke in die Hand: Mason, Franklin, Buchanan, Corenflos, Huff, Morrow, Mote, Nathan, Yudkin, Brignardello, Sanders, Sutton und und und...) mit all ihrem filigranen technischen Können zu einem Hochgenuss-Cocktail avencieren, hören wir dann noch mal einen richtigen Abschluss-Kracher: Hat man erst einmal den Zungenbrechertitel „Honky Tonk Badonkadonk“ verinnerlicht, schwebt vor dem geistigen Auge des Betrachters schon unweigerlich ein dazu exakt passender
Videoclip: Trace singend in einem brodelnden Country-Hexenkessel, umgarnt von hüftschwingenden, nur mit dem Notwendigsten bekleideten, nett anzuschauenden "heißen" Damen, während die schwitzende Menge, den Refrain mitgrölend, die abkühlenden Bierflaschen zum Gruße emporschwingt. Ein richtig cooler Party-Song!
Die Cover-Gestaltung (mit allen Texten und vielen Bildern von Trace) ist ebenfalls sehr gelungen. Der 43-jährige zementiert eindrucksvoll und mit bestechender Gesangsleistung sein Abonnement auf eine Mitgliedschaft in der ersten Garde der großen New Country-Performer dieser Zeit. Und wie heißt es so schön, den Kern treffend, im Titelsong: "I sing for a living Country music, mixed with a little rock and a little blues". Ohne Wenn und Aber unterschrieben, Mr. Adkins! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3096
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Alaina, Lauren - road less traveled [2017]
Hervorragendes, neues Album der sehr vielseitigen, aus Rossville/Georgia stammenden, jungen Lauren Alaina, die mit "Road less traveled" ihren erfolgreich eingeschlagenen Weg, der vor einigen Jahren mit "Wildflower" begann, weiter fortsetzt und den nächsten Schritt, sich in der Riege solch etablierter Kolleginnen wie beispielsweise Carrie Underwood nachhaltig festzusetzen, gekonnt vollzieht. Die mit einer prächtigen, kraftvollen Stimme gesegnhete Blondine besticht mit einer tollen Mischung aus überwiegend sehr dynamischen, frischen Uptempo-Tracks und ein paar wenigen, sehr schönen Balladen - alle sehr melodisch gehalten und gut ins Ohr gehend. Dabei ist auffällig, dass sie eine große Entwicklung als Songwriterin genommen hat, denn sie ist diesbezüglich bei allen Stücken involviert. Natürlich steckt die Musik von Miss Alaina voller poppiger Strömungen, doch sie wirken nicht zu bombastisch und überladen. Vielmehr achtet sie immer weider darauf ihre Countrybezüge nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Und das funktioniert prima. Klasse Vorstellung von Lauren Alaina. Da werden gewiss eine Menge Hits abfallen.

Das komplette Tracklisting:

1. Doin' Fine - 3:19
2. My Kinda People - 3:02
3. Three - 3:45
4. Road Less Traveled - 3:36
5. Queen Of Hearts - 2:55
6. Think Outside The Boy - 3:40
7. Painting Pillow - 3:15
8. Next Boyfriend - 3:11
9. Crashin' The Boys' Club - 2:56
10. Same Day Different Bottle - 3:47
11. Holding The Other - 3:54
12. Pretty - 4:39

Art-Nr.: 9378
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Aldean, Jason - night train [2012]
Mittlerweile ist er der absolute Superstar unter den "jungen Wilden" Nashvilles: Jason Aldean! Auch sein neues Album "Night Train" belegt eindrucksvoll, warum das so ist. Jason Aldean trifft mit seinen Songs den Zahn der Zeit im New Country-Genre. Und das eigentlich schon von seinem ersten Album an. "Relentless", seine zweite CD, wurde vor einigen Wochen noch als letztes Werk nachträglich mit Platin bedacht, was zuvor schon mit dem Debüt, "Wide Open" und dem Vorgänger "My Kinda Party" (sogar doppelt, zur Zeit auch noch immer unter den Top-10 der Billboard Country-Album-Charts) gelungen war. Der Bursche und seine Musik sind einfach beliebt, was die ausverkaufte Stadiontour dieses Jahres zusätzlich untermauert. Mit "My Kinda Party" war die Messlatte natürlich für "Night Train" immens hoch gelegt. Aber auch hier gibt sich das Zugpferd des Broken Bow Records-Labels selbstbewusst und kämpferisch, man spürt über die gesamte Distanz des Silberlings das Bestreben, diesem hohen Niveau Stand zu halten. Und das ist auch wieder einmal prächtig gelungen. Im Prinzip hat man nahtlos an das Vorgängerwerk angeknüpft. Erneut gibt es satte 15 Stücke zu genießen, produziert hat wieder mit schön transparentem Klang Langzeitweggefährte Michael Knox. Auch die Musiker mit u.a. Rich Redmond, Tully Kennedy, Kurt Allison, Adam Shoenveld, Danny Rader, Mike Johnson, Tony Harrell, Charlie Judge, Rob McNelly und einigen Backgroundsängern/-innen stellen die bewährte Mischung aus Tourband und Studiomusikern dar. Bei den Songwritern bilden wieder Neil Thrasher und Wendell Mobley das Hauptgerüst (8 Songs), weitere prominente Namen wie David Lee Murphy, Rhett Akins, Ben Hayslip, Hillary Lindsey, Tom Shapiro, etc. bilden die Qualitäts-Garantie für hochwertige Musikkost. Einziger Unterschied: Jason war kompositorisch auf "Night Train" überhaupt nicht beteiligt und hat sich diesmal (mit Bravour) ganz auf sein "Näschen" bei der Songauswahl verlassen. So hat die erste, vorab gebrachte Single "Take A Little Ride" (sehr southern-rockig, stark an den erfolgreichen Titeltrack des letzten Werkes "My Kinda Party" angelehnt) schon wieder in rekordverdächtiger Geschwindigkeit Platz 1 der Country Singles-Charts belegt. Auch bei den restlichen Stücken hat man fast erneut die Qual der Wahl, alle sehr melodisch, sehr variabal gestaltet (mal flockiger New Country, mal Heartland-Zutaten, auch mal ein Hauch von Hip Hop, viel Southern Rock, dazu in allen Tempoarten). Besonders klasse das viel Atmosphäre versprühende "Wheels Rollin’", das fast wie "Chris Cagle meets Lynyrd Skynyrd" daherkommt und dazu noch im Refrain Bob Segers berühmtes "Turn The Page" huldigt. Großartig! Klasse natürlich auch, wenn er mit seinen ebenfalls sehr erfolgreichen Countrykumpels Luke Bryan und Eric Church "The Only Way I Know" zum Besten gibt. Hier spürt man förmlich sofort den Spaß der Drei, den sie hatten, als sie sich im Wechselgesang die Mikros weiterreichten. "1994" würdigt den Countrystar der 80er, Joe Diffie, ein Hip Hop-trächtiges, sehr launiges Countrystück in der Tradition von Big & Rich. Auf eine Zusammenarbeit mit einer weiblichen Künstlerin wie zuvor mit Kelly Clarkson wurde diesmal im übrigen verzichtet. Powerballaden gibt es jedoch mit "Talk", "I Don’t Lonely Well", "Walking Away" oder "Water Tower" zur Genüge. Richtig düster (auch vom Text) wird es bei "Black Tears", ein Lied, das richtig unter die Haut geht. Es erinnert ein wenig an Garth Brooks’ "The Thunder Rolls". Weitestgehend ist das jedoch knackiger, kraftvoller New Country vom Allerfeinsten (auch flexible und etwas toleranter ausgerichtete Southern Rock-Fans könnten durchaus mal ein Ohr riskieren)! Und so wird "Take A Little Ride" auch bei weitem nicht der letzte Hit aus diesem vorzüglichen Album gewesen sein. 15 tolle neue Songs von Jason Aldean! Der Mann ist top - in allen Belangen! Und sein "Night Train" ganz sicher eine Reise wert...! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. This Nothin' Town - 3:11
2. When She Says Baby - 2:51
3. Feel That Again - 3:21
4. Wheels Rollin' - 4:39
5. Talk - 3:49
6. The Only Way I Know - 3:13
7. Take a Little Ride - 3:07
8. I Don't Do Lonely Well - 3:24
9. Night Train - 3:52
10. 1994 - 4:02
11. Staring at the Sun - 3:14
12. Drink One for Me - 3:06
13. Black Tears - 4:16
14. Walking Away - 3:37
15. Water Tower - 3:43

Art-Nr.: 7961
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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