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Adams, Ryan - ashes & fire [2011]
Nach einer längeren Auszeit und der Trennung von seinem bisherigen Label "Lost Highway", veröffentlicht der begnadete, aber auch als eigenwillig und exzentrisch geltende Singer/Songwriter und ex Whiskeytown-Frontmann nun mit "Ashes & fire" ein neues Werk mit 11 neuen, wundervollen Songs. Ohne seine letzten Arbeitern schmälern zu wollen, so darf man attestieren, dass ihm die Pause offenbar extrem gut getan hat. Das Akbum zeigt einen Ryan Adams in brillanter Verfassung. Zumeist recht ruhig und gediegen, aber immer mit kompletter Band, gelingt ihm ein grandioser Spagat zwischen zeitgemässer Americana-Kultur und rootsigem Alternate Country. Das Songmaterial ist ein Genuß! Lange hat man Ryan Adams nicht mehr so melodisch gehört. Die nie zu aufwendige Instrumentierung seiner exzellenten Begleitmusiker (u. a. Norah Jones - piano, background vocals; Benmont Tench - keyboards; Greg Leisz - pedal steel; Gus Seyffert - bass, guitar; Jeremy Stacey - drums) rückt Adams' ausdrucksstarken Gesang perfekt in den Mittelpunkt. Es passt alles prächtig zusammen. Produziert hat das Werk im übrigen der legendäre Glyn Johns (Vater von Ethan Johns, der ebenfalls schon einige von Adams' viel beachtetsten Alben produzierte). "Ashes & fire" reiht sich nahtlos in den Großtaten von Ryan Adams ein, ja ragt vielleicht sogar ein wenig heraus. Wunderbar!

Ein Auszug aus der offiziellen U.S.-Produktbeschreibung:

Ashes & Fire will remind you why Ryan Adams is at the front of the line as one of his generation's most gifted artists. From the slow burning stunner of an opener "Dirty Rain" through the infectious shuffle of the title track and irresistible harmonies of "Lucky Now," to the closing lament of "I Love You But I Don't Know What To Say," Ashes & Fire is arguably the most cohesive and beautiful album of Adams' distinguished career. Ashes & Fire also features guest turns from Tom Petty And The Heartbreakers keyboardist Benmont Tench as well as Norah Jones who contributes piano and backing vocals on several tracks, including the lilting, acoustic overtures of "Come Home," the sumptuous ballad "Save Me" and the heartfelt "Kindness."

Das komplette Tracklisting:

1 Dirty Rain - 4:22   
2 Ashes & Fire - 3:49   
3 Come Home - 4:53   
4 Rocks - 3:01   
5 Do I Wait - 3:58   
6 Chains of Love - 2:26   
7 Invisible Riverside - 4:48   
8 Save Me - 4:22   
9 Kindness - 4:33   
10 Lucky Now - 2:56   
11 I Love You But I Don't Know What To Say - 4:10

Art-Nr.: 7580
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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American Aquarium - slappers, bangers & certified twangers: vol. one [2021]
Überraschende, völlig unerwartete, aber ganz großartige Veröffentlichung der exzellenten Rootsrock-/Americana-Truppe American Aquarium um den charismatischen Singer-Songwriter BJ Barham aus dem kleinen Nest Reidsville in North Carolina. "Slappers, Bangers, and Certified Twangers - Vol. 1" kommt dementsprechend auch nicht über das normale Label der Band, sondern ist, Label-unabhängig, eine Eigenveröffentlichung, die ausschließlich über die Website der Band erhältlich ist. Dennoch haben wir, direkt von BJ Barham, exklusiv ein paar Exemplare für die vielen American Aquarium-Fans hierzulande erhalten. Eine tolle Sache, denn das Album ist etwas ganz Besonderes und ist einfach prächtig gelungen. Barham, Geburtsjahr 1984, und seine Jungs haben sich für dieses Werk 10 ausgewählte Countryhits aus der goldenen Neunziger Jahre "New Country"-Ära vorgenommen, als die Charts und das Countryradio noch von "echter" Countrymusic bestimmt wurden, und haben diese Songs mit ihrer ganz eigenen, typischen Rootsrock-Americana-Attitüde (deutlich rootsiger, rockiger, teils mit einem wunderbaren Heartland Rock-Flair) neu eingespielt. BJ Barham ist mit diesen Songs aufgewachsen. Sie liefen während seiner Jugend im Radio hoch und runter, sind ihm einfach tief in Erinnerung geblieben. Dabei hat sich die Band, bis vielleicht auf Trisha Yearwood's "She's in love with the boy", nicht unbedingt auf die absoluten Chartbreaker konzentriert, die wochenlang auf Nr. 1 standen, sondern eher solche herangezogen, die nur für kurze Zeit ganz oben oder relativ weit vorne waren. Was für ein spontaner, cooler Spaß - einfach herrlich! "Most singer-songwriters like to pretend they came out of the womb listening to Townes Van Zandt and Guy Clark, but if you were born in the mid-’80s and lived in the South, you were probably raised on the same steady diet of ’90s radio country as I was", erzählte BJ Barham dem Rolling Stone und führte weiter aus: "The kinds of songs that you haven’t heard in 20 years, but when they randomly come on the radio you still miraculously know every word. These songs transport me back to a very specific time and place in my childhood. The summers spent riding around town in the backseat of my dad’s Blazer, windows down, radio up, singing along at the top of my lungs to take my mind off the vinyl seats scalding the back of my legs". American Aquarium drücken diesen Country-Klassikern nicht nur ihren Stempel auf, sondern machen sie quasi komplett zu ihren eigenen Songs. Schon durch BJ Barham's hervorragenden, einzigartigen Gesang, aber eben auch durch die rootsig rockige Note (klasse E-Gitarren, aber auch jeden Menge Pedal Steel), erhalten die Songs die unwiderstehliche American Aquarium-DNA und klingen deshalb, bei aller Wahrung ihrer Country-Herkunft, doch deutlich anders als die Originale. Los geht's mit dem herrlich knackig und rockig präsentierten "Queen of my double wide trailer", ursprünglich von Sammy Kershaw. Kommt als toller, countryinfizierter Midtempo Roots-/Americana-Rocker, sehr melodisch, mit erdigen E-Gitarren, toller Pedal Steel und feinen Orgel-Klängen. Stark und spannend, diese Nummer im klassichen, typischen AA-Gewand zu hören. Und so geht das munter weiter. Zum Beispiel mit dem dynamischen Sawyer Brown-Knaller "Some girls do" (kurzes, zündendes Gitarrensolo, tolle Balance zwischen rockig und country), dem schon erwähnten Trisha Yearwood-Klassiker "She's in love with the boy" (toller Drive, rauer und ungeschliffener als das Original), Joe Diffie's rockig und riffig arrangiertem "John Deere green" (kochende Gitarrenriffs, prächtige Slideguitar-Parts, klimperndes Honky Tonk-Piano), der tollen Version von Brooks & Dunn's "Lost and found" (großartige Melodie, wunderbare Pedal Steel, starke Gitarren), dem dynamischen Jo Dee Messina-Hit "Heads Carolina, tails California", oder auch der das Album exzellent abschließenden, mit einem guten Drive inszenierten, baumstarken Fassung von Toby Keith's erstem Nr. 1-Hit aus dem Jahre 1993, "Should've been a cowboy" (herrliche Pedal Steel, tolles Klavierspiel). Der Spaß, den die Band bei den Aufnahmen zu diesem wunderbaren Cover-Album hatte überträgt sich spürbar auf den Hörer. Roots- und Americana-Rockband American Aquarium rocks Nineties Country-Classics! Tolle Idee, super gelungen! Teil 2 kann kommen...

Anmerkung:
Das rare, recht schwer zu bekommende Album wird "normalerweise" ausschließlich von der Band selbst vertrieben und ist "eigentlich" nur über deren Homepage zu beziehen. Wir haben jedoch einmalig eine bestimmte Anzahl von Exemplaren für euch ergattern können...

Das komplette Tracklisting:

1. Queen of My Double Wide Trailer (Sammy Kershaw) - 3:43
2. Some Girls Do (Sawyer Brown) - 3:21
3. I Try to Think About Elvis (Patty Loveless) - 2:50
4. She's in Love with the Boy (Trisha Yearwood) - 4:22
5. John Deere Green (Joe Diffie) - 4:32
6. Wild One (Faith Hill) - 2:50
7. Lost and Found (Brooks & Dunn) - 4:20
8. Down at the Twist and Shout (Mary Chapin Carpenter - 3:34
9. Heads Carolina, Tails California (Jo Dee Messina) - 3:32
10. Should've Been a Cowboy (Toby Keith) - 3:30

Art-Nr.: 10460
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Queen of my double wide trailer
Some girls do
She's in love with the boy
John Deere green
Lost and found
Heads Carolina, tails California
Should've been a cowboy

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Anderson, Keith - c'mon! [2008]
3 lange Jahre hat es gedauert, bis Keith Anderson endlich den Nachfolger seines großartigen und sehr erfolgreichen Debutalbums (immerhin verkaufte sich "Three chord Country and American Rock& Roll" über 500.000 mal) präsentiert - nun ist er da! Was sollen wir sagen? Das Warten hat sich wirklich gelohnt! "C'mon" ist noch einen Tick stäker als der Vorgänger geworden, das Songmaterial noch besser und Anderson, bei aller Power, noch vielseitiger aund reifer! Nicht nur äußerlich ein "Kerl wie ein Baum", transportiert es diese Kraft auch ohne Umschweife in seine Musik. So heißt es passend in einem amerikanischen Review zum neuen Album: "For his second album 'C'mon' the beefy, broad-shouldered Keith Anderson amps up his country-rock swagger again", was den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf trifft. Das ist moderner, junger, von einem rauen, wilden, nach Freiheit schreienden, rebellischen Charme durchzogener, dennoch ungemein authentischer und voller Herz und Emotionen geprägter "Hi-Energy Country", wie er in Nashville momentan äußerst angesagt ist. Anderson ist ein Paradebeispiel für eine Generation, die es versteht pure Country-Traditionen mit rockige Klängen zu verbinden und somit alle Barrieren zwischen jung und alt hinter sich zu lassen. Keith Anderson, geboren in der Nähe der Ozark Mountains in Miami/Oklahoma, wurde vorwiegend mit den "Southern-fried" Klängen solcher Bands wie Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet und diverser Hardrock-Bands groß. Erst als ihm ein Exemplar von Willie Nelson's "Red headed stranger"-Album in die Hände viel, entdeckte er seine verstäkte Liebe zur Countrymusic. Dennoch sah es zunächst alles andere als nach einer Musikerkarriere aus. Anderson, auch sportlich überaus talentiert, wurde in jungen Jahren zu einem gefeierten College Baseball Star, doch eine Schulterverletzung verhinderte eine große Karriere. Dann schlug er sich zunächst als Bodybuilder durch (er war wohl auch mal "Mr.Oklahoma"), arbeitete als Model, hielt sich mit "day-jobs" über Wasser, bis er sich schließlich seines musikalischen Talents besann und nach Nashville zog, um dort Fuß zu fassen. Das gelang ihm dann sehr schnell. Besonders der dort unter den Songwritern sehr etablierte George Ducas verhalf ihm zu den richtigen Kontakten. Heute zählt Anderson selbst zu den angesagtesten Songwritern Nashville's, der bereits Riesen-Hits für u.a.Garth Brooks & George Jones, Gretchen Wilson oder auch Big & Rich mitkomponierte, wie auch zu den talentiertesten Performern der neuen, jingen Country-Generation. "C'mon" beweist das sehr eindrucksvoll! "Volles Rohr" wird das Album mit dem großartigen Titelsong eröffnet. Sollte irgendjemand einmal annehmen, AC/DC würden einen Countrysong aufnehmen, dann ist "C'mon" genau dieses Stück! Rockt "wie die Sau", doch zeigt zu jedem Moment deutlich seine Countryroots! Eine tolle Synthese aus krachenden Rock-Riffs und "purem Countryblut"! Bleibt prächtig hängen, hat eine klasse Melodie, lebt von powerndem Gesang, fetten E-Gitarren und einem treibenden Groove. Bärenstarker "young and wild" Nashville-Country "at his very best"! Weiter geht's mit dem nicht minder starken "Break my heart", einer tollen, wieder sehr "saftigen" New Country-Nummer (nicht ganz so hart wie der Opener, aber dennoch sehr knackig), die auch vorzüglich in das Repertoire von Montgomery Gentry passen würde. Klasse hier die lässigen "Talk Box-Guitar"-Elemente zu Beginn, die schöne Orgel-Untermalung und die großartigen, southern-angehauchten Twin Lead-Gitarren. The Kentucky Headhunters, die Georgia Satellites und Van Zant hinterlassen ihre Spuren bei dem tollen, bestens zum Abtanzen (auch für Linedancer) geeigneten Outlaw-/Southern-, honky-tonkin' Redneck-/Roadhouse-Countryrocker "Somebody needs a bug". Die Nummer ist bestens garniert mit herrlichen, fetten Double-Leads, den obligatorischen, weiblichen Background-Gesängen, jeder Menge ausgelassener "Beer and Whiskey-drinkin'" Party-Stimmung und einem tollen Southern-Spirit. Neben den fulminanten, rockin' Country-Fetzern enthält das Werk aber auch ein paar astreine, ganz hervorragend in Szene gesetzte Balladen, bei denen Anderson eindrucksvoll belegt, wie gekonnt und ausstrahlungsstark er sich auch auf diesem Terrain bewegt. Sehr stark beispielsweise die ungemein kraftvolle Power-Ballade "Closest I've ever been" mit ihren gelungenen Wechseln zwischen zurückhaltend vorgetragenen Strophen und dem wunderbaren, satt instrumentierten Refrain, oder auch die toll ins Ohr gehende, ebenfalls recht kräftige "Modern Country"-Ballade "I still miss you" mit ihren schönen Gitarren und den feinen Piano-Tupfern. Ist bereits in den Toß 10 der Billboard Country Singles-Charts mit deutlicher Tendenz Richtung Nr.1. Zwei weitere Songs bedürfen einer besonderen Erwähnung: Erstens, das grandiose Remake des 20 Jahre alten Foster & Lloyd-Knallers "Crazy over you", für das Keith Anderson Radney Foster und Bill Lloyd zur Gesangsunterstützung erstmals wieder gemeinsam ins Studio holte und somit für eine kleine Foster & Lloyd-Reunion sorgte (kochende, massive E-Gitarren, glühende Slide, und eine pulsierende Rhythmus-Sektion sorgen für ein gewaltiges "Country-Pfund"), und zweitens, Keith's eigene Interpretation des von ihm mitkomponierten, wunderschönen, lockeren "Lost in this moment", das kürzlich zum ersten Nr.1-Hit für Big & Rich avancierte. Bis auf besagtes "Crazy over you" wurden übrigens alle Songs von Anderson geschrieben, unterstützt von solch grandiosen Kollegen wie beispielsweise Bobby Pinson, David Lee Murphy, Bob DiPiero, Jason Sellers, Rivers Rutherford und Jeffrey Steele, der das Album auch fantastisch produzierte. Unter den Muskern, die alle zur 1A-Mannschaft Nashville's zählen, befinden sich u.a.: Pat Buchanan, Tom Bukovac, Troy Lancaster, Kenny Greenberg (alle E-Gitarre), Michael Rhodes, Glenn Worf (beide Bass), Steve Hinson (Steel), Greg Morrow (Drums), u.s.w.! Keith Anderson hat mit "C'mon" einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht! Ein Pracht-Album, das seiner Karriere einen weiteren, ordentlichen Schub bescheren sollte. "C'mon all of you cowboys and outlaws, rock the Country with Keith Anderson"! Jawohl! Und ob wir das tun...

Die Tracklist:

1 C'mon! - 3:34   
2 Break My Heart - 3:47   
3 Somebody Needs a Hug - 4:07   
4 She Could've Been Mine - 4:05   
5 Sunday Morning in America - 4:53   
6 I Still Miss You - 3:57   
7 Crazy Over You - 3:27   
8 I Ain't Hurtin' Nobody But Me - 3:25   
9 Adaliene - 3:47   
10 Lost in This Moment - 4:34   
11 Closest I've Ever Been - 3:45

Art-Nr.: 5869
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bastard Sons Of Johnny Cash - new old story [2014]
Herrlich! Wundervoll! Welch eine Überraschung! Die in San Diego/Californien beheimateten Bastard Sons Of Johnny Cash (der "Man in black" höchst persönlich gab nicht nur die Einwilligung zu diesem Namen, sondern galt noch zuletzt als einer ihrer größten Fans) um den fantastischen Songwriter und Sänger Mark Stuart sind zurück mit einem genauso erfrischenden, wie flüssigen, lockeren und traumhaft melodischen Album allerfeinster "Dusty California Country"-/Countryrock-/Americana-Musik, die einen mit auf eine imaginäre, unwiderstehliche Reise entlang der staubigen "long lost desert highways" zwischen Texas und Californien nimmt. Das ist die pure Wonne, sowohl für Traditionalisten, als auch für Americana-Liebhaber. Oh, kann ehrliche, rootsige, traditionelle und zuweilen mit einem Hauch von Rockabilly versehene Country- und Ameicana-Musik schön sein...

Das komplette Tracklisting:

1. Highway Bound - 3:31
2. Well Worn Heart - 3:39
3. No Honky-Tonks - 4:15
4. Poor Man's Son - 4:03
5. Ain't No Tellin' - 3:34
6. Leave A Light On - 2:47
7. Into The Blue 3:01
8. El Troubadour - 3:22
9. New Old Story -3:36
10. Bounds Of Your Heart - 4:24

Art-Nr.: 8505
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Highway bound
Well worn heart
No honky-tonks
Poor man's son
Ain't no tellin'
Into the blue
New old story

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Bingham, Ryan & The Dead Horses - roadhouse sun [2009]
Staub, Dreck, raue Intensität, überragende Songwriter-Qualitäten, und eine musikalisch ungemein versiert aufspielende Truppe - Ryan Bingham & The Dead Horses (roots)rocken nicht nur Texas, den amerikanischen Südwesten und das Heartland, sondern erobern mit ihrem fantastischen "rural Texas Rootsrock" in Windeseile auch die Fans "all over the world". Ihr neues Album "Roadhouse sun" ist schlichtweg ein Knüller! Ryan Bingham verbrachte den Großteil seines noch jungen Lebens quasi ohne festes Zuhause "on the road". Bereits seit seinen mittleren Teenager-Jahren stand der heute 28-jährige auf eigenen Füssen, schlug sich auf Farmen und Rodeos durch, tingelte kreuz und quer durch den amerikanischen Südwesten, schlief jahrelang nach nächtlichen Rodeo-Gigs in seinem Truck und lernte das raue Leben unterwegs mit allem Für und Wider intensiv kennen. All das spiegelt sich in ungewöhnlicher Authentizität in seiner Musik wider. "It's the vario of roadside bars and last calls, of bull-riding gigs and border town trailer parks", sagt Bingham und fügt an: "Manchmal hab' ich in der verdammt heißen Sonne Texas' für gerade mal einen Dollar pro Tag gearbeitet". Genau das kommt rüber. Er transportiert das raue Leben, das er bislang führte, vollkommen ehrlich und nachvollziehbar in seine Songs, sowohl textlich als auch musikalisch. Ein großes Plus, das er vielen Kollegen voraus hat. Erst im Alter von 17 Jahren erlernte er das Gitarrespielen von einem Mariachi-Freund. Sein musikalisches Talent war eh aussergewöhnlich und so kam es, das er die Leute oftmals nach irgendwelchen Rodeo-Veranstaltungen mit seinen Songs spontan unterhielt und regelrecht fesselte. Ein Roadhouse-Besitzer in Stephenville/Texas (dort lebt Bingham heute) wurde auf ihn aufmerksam, engagierte ihn für wöchentliche Auftritte, es folgten zwei Album-Veröffentlichungen im Eigenvertrieb und schließlich der Deal mit dem renommierten "Lost Highway"-Label. Seitdem geht es, im übrigen vollkommen verdient, mit der Karriere steil bergauf. Bingham wird schon in eiem Atemzug mit den ganz Großen des Metiers genannt, was angesichts der aussergewöhlichen Qualitäten des Protagonisten und seiner großartigen Truppe in keinster Weise verwundert. Ryan Bingham ist aus dem gleichen, rauen Holz geschnitzt wie solch legendäre Texas-Troubadours der Sorte Billy Joe Shaver und Willie Nelson. Darüber hinaus fühlt sich Bingham stark beeinflusst von so renommierten Künstlern wie Joe Ely, Terry Allen, John Prine und Steve Earle, aber auch von Bob Dylan, Bruce Springsteen, John Mellencamp, The Marshall Tucker Band, den Rolling Stones und The Black Crowes! Und auch das ist alles aus seiner Musik herauszuhören, wenngleich sie von unverkennbarer, eigener Identität geprägt ist. Apropos The Black Crowes: Deren ehemaliger Gitarrist Marc Ford ist ein Riesen-Fan von Bingham und hat ihn und seine Band sofort produktionstechnisch unter seine Fittiche genommen. Das passt prächtig, denn Ford bewahrt alle Rauheit und Ursprünglichkeit des Sounds, fördert aber gleichzeitig den Druck und die kochenden blues-rockigen Momente dieser wunderbaren Songs! Das Material geht von lockeren, erdigen Storytelling-Songs (das vollkommen akustische "Snake eyes"), knochentrockenem, kantigem Rootsrock (der turbulente Opener "Dry is done" mit seinen abrupten Wechseln zwischen laut und leise, dem großartigen Blues-Feeling, der tollen Instrumentierung aus fetten E-Gitarren und coolem Piano-Geklimper, inklusive heißer, swampiger Gitarrensoli), herrlichen texanischen Countryrock-Anlagen (das etwas grassige, mit schöner Mandoline und tollen Gitarren instrumentierte, schwungvolle "Tell my mother I miss her so"), bis hin zu kochendem, lautem, rauem, mit fetten E-Gitarren zugeschmettertem, Southern-/Blues-rooted Texas-Rock (beispielsweise das knallharte, krachende, eine gewaltige Power freisetzende, aus einer Kombination von wuchtigen Drums, dampfenden E-Gitarren und wundervollen Mandolinen-Ergänzungen bestehende "Endless ways" das sicher auch solche Texas-Legenden wie Lightnin' Hopkins stolz machen würde)! Alles wirkt sehr intensiv, kraftvoll und drückend! Der Dreck und Staub Texas' und des Südwestens ist stets präsent. Und dann Bingham's Stimme: Rau, Staub-gegerbt, wie mit Sandpapier bearbeitet! “Too many nights in the whiskey house”, seien die Gründe dafür, sagt Bingham scherzhaft! Weitere, absolute Höhepunkte eines, und das sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, von vorn bis hinten saustarken Albums ohne jeden Ausfall, sind beispielsweise der herrlich flotte, von texanischem Steve Earle-Staub überzogene, dynamische Roostrocker "Dylans hard rain" (vereint trockene Americana-Klänge mit dezenten Sixties Countryrock-Anlagen der Byrds), die wundervolle, melodische Ballade "Bluebird" (klingt, als stamme sie aus einer imaginären, von ungehemmter Spielfreude und Natürlichkeit geprägten Session von The Black Crowes und Bruce Springsteen, gespielt im texanischen Lubbock), der von rauen, bluesigen, rotzig zirpenden Gitarren umsäumte und mit tollem Honky Tonk-Piano garnierte Americana-Rocker "Hey Hey Hurray", das fast ein wenig meditativ wirkende, von hypnotischen Neo-Psychedelic Gitarren-Spielereien gerägte, über 7-minütige, bluesige "Change is", oder auch die herrliche, entspannte, rootsige Country-Ballade "Rollin' highway blues", die in einem exzellenten, semi-akustischen Gewand erklingt! Packender, rauer, ehrlicher, dreckiger, intensiver, texanischer Rootsrock ("the rwaness is real", schreibt beispielsweise die "Los Angeles Times"), der einen nicht mehr los lässt! Ryan Bingham und seine famose "road-tested band" (Corby Schaub - guitars, dobro, lap steel, mandolin; Matt Smith - drums; Elijah Ford - bass, piano) werden sich mit diesem Album unwiderbringlich in die Herzen der Genre-Fans spielen. Doch auch der ein oder andere Blues-, Southern-, und Countryrock- Begeisterte wird sich aus dem Bann dieses Werkes nicht mehr befreien können. Ryan Bingham & The Dead Horses auf dem Weg in den Rootsrock-Olymp! Grandios!

Das komplette Tracklisting:

1 Day Is Done - 4:25   
2 Dylan's Hard Rain - 4:32   
3 Tell My Mother I Miss Her So - 3:45   
4 Country Roads - 3:46   
5 Bluebird - 5:02   
6 Snake Eyes - 4:38   
7 Endless Ways - 3:55   
8 Change Is - 7:18   
9 Rollin Highway Blues - 3:49   
10 Hey Hey Hurray - 3:13   
11 Roadhouse Blues - 3:30   
12 Wishing Well - 3:58

Art-Nr.: 6412
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dry is done
Country roads
Bluebird
Endless ways
Rollin' highway blues
Hey Hey Hurray

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Blue Rodeo - in our nature [2013]
13. Studioalbum der grandiosen, in Rootsrock-, Americana- und Alternate Country-Kreisen viel umjebelten und in ihrer Heimat Kanada geradezu frenetisch gefeierten und ungemein erfolgreichen Formation Blue Rodeo. Es war nicht anders zu erarten: "In our nature" ist ein meisterliches Album voller umwerfend schöner, abwechslungsreicher und kreativ inszenierter Songs, die von vorn bis hinten allerhöchsten Americana-Genuss garantieren. Aufgenommen wurde das Album auf der "Lost Cause"-Farm von Greg Keelor (vocals, guitar) im ländlichen Peterborough, gelegen in einer herrlichen Landschaft, deren Ambiente offensichtlich für zusätzliche Inspiration und Frische sorgte. Die Songs fließen nur so dahin und bestechen mit einer unvergleichlichen Lockerheit. Zudem entstand das Album während reger Touraktivitäten, bei denen man viele der neuen Songs schon live präsentierte. Man wollte bewusst eine gewisse Live-Atmosphäre ins Studio transportieren, was auch exzellent gelang. Das Material klingt überaus natürlich, ohne jeden "Schnickschnack" und Bombast. Das Album startet direkt mit einer absoluten "Killer"-Nummer: "New morning sun" heisst das Stück, ein geradezu traumhaft melodischer, flockiger, flüssiger, beschwingter, von einer hinreissenden Harmonie durchzogener und transparenten Gitarren, wundervollen Piano-Fills und Jim Cuddy's exzellentem Gesang geprägter Roots-/Americana-Rocker, der wie geschmiert seinen Weg in unsere tiefsten Gehörwindungen findet. Was für ein Ohrwurm! Wundervoll! Ein cooler, ganz dezent jazzig swingender, erneut vollkommen lockerer, großartiger "Riders in the Storm"-Groove (The Doors) prägt das schöne, luftige "Wondering", während "Over me" besten, flockigen Countryrock im Rickenbacker-Sound bietet. Traumhaft schöne, gar nicht so sehr im Vordergrund stehende, dennoch überaus effinzient eingesetzte, flüssige, harmonische Klavierläufe in wunderbarer Symbiose mit dezenter Banjo-Untermalung, glasklaren Gitarren und einer ganz feinen Melodik bestimmen das etwas folkig angehauchte "Paradise". Großartig hier das vorzügliche Mundharmonikaspiel während des Breaks, das nicht unwesentlich an den guten alten kanadischen "Buddy" Neil Young, während dessen "After the goldrush"-/"Harvest"-Ära erinnert. Mit dem tollen "Tell me again" leben die Mannen aus Toronter stilbewusst ihre Country-Neigung aus. Der Song kommt in einem klasse Retro Honky Tonk-Rhythmus, baut zudem auf deutliche Gram Parsons-Einflüsse und versprüht gleichzeitig eine herrliche, unverbrauchte Frische. Die legendären Byrds (vor allem während des Refrains), aber auch The Jayhawks scheinen als Paten bei der Komposition des grandiosen, flotten Americana-Rockers "Mattawa" fungiert zu haben. Herrliche Gitarreninstrumentierung mit feinen Steel-Fills und prächtigem Country-infizierten E-Gitarren-Picking bestimmen das Bild. Phantastisch auch der vielschichtige Baritone-Gitarrensound (inkl. tollem Solo) beim brillanten Roots-/Country-/Twang-Rocker "In the darkness", der ein tolles "Prairie"/Ghost Town"-Feeling heraufbeschwört. Was die Band auch anpackt, es hat immer Hand und Fuß und besticht mit wunderbaren Arrangements. So auch die einzige Coverversion des Albums, das von Robbie Robertson für "The Last Waltz" (The Band) geschriebene "Out of the blue", das Blue Rodeo geradezu hymnisch umsetzen. Ganz stark hier die Pedal Steel-Einsätze von Bob Egan. "In our nature" heisst dieses famose Werk?... - Oh ja, es liegt tatsächlich in der Natur der Band immer wieder Alben dieses Kalibers abzuliefern. Das ist Rootsrock-/Americana-/Alternate Country-Musik von allerhöchster Qualität und musikalischer Kompetenz. Blue Rodeo mit dem nächsten Meisterstück ihrer langen, großen Karriere! Eine Wonne!

Das komplette Tracklisting:

1. New Morning Sun - 4:35
2. Wondering - 5:06
3. Over Me - 3:25
4. Never Too Late - 4:52
5. When The Truth Comes Out - 3:55
6. Paradise - 4:27
7. Tell Me Again - 3:53
8. Mattawa - 3:49
9. Made Your Mind Up - 5:25
10. In Our Nature - 5:24
11. In The Darkness - 2:55
12. You Should Know -- 3:25
13. Tara's Blues - 4:28
14. Out Of The Blue - 7:01

Art-Nr.: 8380
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
New morning sun
Wondering
Paradise
Tell me again
Mattawa
In the darkness
You should know

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Bowen, Wade - if we ever make it home [2008]
Wunderbares neues Album des Texaners mit zwölf herrlichen, von magisch schönem "Red Dirt"-Feeling durchzogenen, lockeren, hinreißend melodischen New Country-/Countryrock-Perlen (zum Teil mit einem Hauch von Americana), deren wohlige Klänge sich voller Wärme tief in unseren Gehörgängen einnisten. Wade Bowen war schon zu Beginn seiner Karriere von stetigem, großem Ehrgeiz geprägt, sich musikalisch immer weiterentwickeln zu wollen. Trotz der vielversprechenden Alben mit seiner Startformation West 84 (wir erinnern uns vor allem an ihr grandioses, so unbekümmertes Live-Album "The blue light"), merkte er, dass er seinem Publikum wesentlich mehr zu sagen hatte, vor allem Dinge, die seine Persönlichkeit reflektieren und mit einer Band unmöglich umsetzbar schienen. Logische Konsequenz war, dass es bei Wade irgendwann auf eine Solo-Karriere zulaufen würde. Der endgültige Zeitpunkt war gekommen, als West 84 vom immensen Tourstress abgebrannt waren. Einige Musiker (wie u.a. auch Wade) widmeten sich immer mehr ihren eigenen Projekten oder gaben ganz auf. Bowen nutzte den Zeit zum Absprung und brachte nach wenigen Jahren das von Kritikern (und auch von uns) so hoch gelobte Album"Lost Hotel" heraus, das Bowen nach und nach viel Annerkennung und auch im Raum Texas/Oklahoma großen Erfolg bescherte, darüber hinaus aber, trotz aller Brillanz, kommerziell (völlig zu unrecht) nicht den gewünschten Erztag brachte. Mittlerweile sind fast drei Jahre verstrichen und der von vielen befreundeten Musikern für seinen Positivismus und seine Genialität geschätzte Singer/Songwriter versucht jetzt mit "If We Ever Make It Home" den nächsten Anlauf ein größeres Publikum zu erreichen. Die Aussichten, dass dies nun gelingt, sind blendend! Wade hat sich abermals mit seinem "Lost Hotel"-Produzenten J. R. Rodriguez zusammengetan, konnte hervorragende Co-Komponisten (u.a. Jedd Hughes, Randy Rogers, Jim Beavers, Stephony Smith, Radney Foster, Clint Ingersoll) für’s Songwriting (neben ein paar fein ausgewählten Fremdstücken) gewinnen und auch musikalisch wurde er von einigen absoluten Stars der ersten Nashville-Studiomusikergarde (u.a. die Gitarrenzauberer David Grissom, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, sowie Dan Dugmore (Pedal Steel, Lap Steel), Aubrey Haynie (Mandoline), Eric Darken (Percussion), Tim Lauer (keyboards), etc.) unterstützt. Herausgekommen sind, wie gesagt, wunderbare, extrem melodische Stücke, die von einem Hauch Red Dirt durchzogen sind, und die natürlich von dieser herrlich warmen und angerauten Stimme Bowens ihre besondere Note erhalten. Als kleines Zusatzbonbon gibt es zudem noch einen Gastauftritt von Chris Knight bei der grandiosen "Red Dirt"-/Americana-Ballade "Daddy And The Devil", die Knight mit seinem typischen, rootsigen Heartland-Flair exzellent veredelt. Ein tolles Stück! Das allerdings trifft auch auf den Opener "You Had Me At My Best" (welch wahre Aussage in Bezug auf das gesamte Album) zu: Was für eine traumhafte, zeitlos schöne Countryrock-Nummer, die auf unwiderstehliche Weise klasssiche Retro Countryrock-Elemente mit den modernen Klängen der "Red Dirt"-Bewegung vereint! Nach einem wunderschönen, unterschwellig halligen, vollmundigen Steelguitar-Intro pendeln sich Bowen und seine formadiblen Begleitmusiker in einem unwiderstehlich lockeren, flott flüssigen Rhythmus mit einem Mix aus diversen Eöectric-, Acoustic-, und Steel-Gitarren ein (dazu eine prächtige Slide-Passage im Mittelteil) und lassen mit der damit verbundenen, wunderschönen Melodik, gar Erinnerungen an goldene Eagles-Zeiten wach werden. Ist gleichzeitig die erste Single des Albums und bereits hoch in den Texas Music-Charts platziert. Wird wohl verdientermaßen Bowen's zweite Nummer 1 seiner Karriere werden! Es folgen das Titelstück "If We Ever Make It Home" und "Turn Out The Lights": Beides herrlich emotional (leicht introvertiert) vorgetragene, von traumhaften Melodien durchzogene, zwischen balladesk und Mitdtempo variierende Songs mit viel persönlichem Flair und grandioser instrumenteller Umsetzung durch die exzellenten o.a. Musiker (phantastische, dezente Gitarrenarbeit plus schöner Soli, unaufdringliche Steeleinlagen)" Das anschließende, szarke "Ghost In This Town" präsentiert sich äußerst knackig mit einem schon fast poppigen Refrain, was wir ganz und gar nicht als negativ verstanden wissen möchten. Ein absolut radiotauglicher Song! Super natürlich auch die Stücke, die Bowen zusammen mit Randy Rogers (Randy Rogers Band) und Radney Foster komponiert hat ("Why Make Perfect Sense" - tolle Piano- und Orgelarbeit, Steel-Solo; "Nobody’s Fool" - flotter, knackiger Uptempo New Country/Countryrock, schöne E-Gitarren-/Slide-Einlagen; "From Bad To Good" - filigrane Mandolinenklänge, feine Piano-Tupfer, schöner, weiblicher Harmonie-Gesang)! Von den Fremdkompositionen besticht vor allem das von Sean McConnell geschriebene "Into The Arms Of You", das in einer an John Mellencamp erinnernden Atmosphäre vorgetragen wird, wobei Tim Lauer mit einem an ein Akkordeon erinnerndes Orgelspiel tolle Akzente setzt. Großartig hier einmal mehr Bowen's dezent "staubiger" Gesang. Fazit: Wade Bowen hat mit "If We Ever Make It Home" seinem Ehrgeiz entsprechend einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: Er hat den Spirit seines starken Vorgängerwerkes mitgenommen, ein wenig variiert und insgesamt noch ein paar weitere Qualitätsakzente draufgepackt! Sehr beeindruckend! Wir ziehen ein weiteres Mal den Hut vor einer famosen Leistung. Um den Titel des oben beschriebenen Opener noch einmal aufzugreifen: "You Had Me At My Best" wandeln wir symbolisch um in "You HAVE Me At My Best" und unterstreichen: Dies ist der beste Wade Bowen, den wir bekommen können... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 You Had Me at My Best - 4:17   
2 If We Ever Make It Home - 4:08   
3 Turn on the Lights - 3:51   
4 Ghost in This Town - 3:56   
5 Why Makes Perfect Sense - 5:14   
6 Trouble - 4:00   
7 Nobody's Fool - 3:36   
8 Into the Arms of You - 4:18   
9 From Bad to Good - 4:00   
10 Missing You - 3:38   
11 Daddy and the Devil - 3:44   
12 Somewhere Beautiful - 5:03

Art-Nr.: 5997
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bowen, Wade - same [2014]
Herrlich! Wade Bowen zeigt sich auf seinem neuen, "self-titled" Album in absoluter Höchstform! Was dieser aus Waco, Texas stammende Red Dirt-/Roots-/Countryrock-Singer/Songwriter auch kreiert, es gelingt immer. Aber was er jetzt auf seinem, zwölf wunderbare Stücke umfassenden, neuen Werk abliefert, ist schon mehr als allererste Sahne. Nach zuletzt kleineren Flirts mit dem Nashville-Genre und dem Vertrag bei BNA Records (nun übergegangen in Columbia Nashville), ist der beliebte Musiker mittlerweile wieder in Eigenregie tätig. Der Qualität tut dies jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, Wade sprüht nur so vor Energie, Frische und Ideen, wirkt im wahrsten Sinne des Wortes regelrecht befreit. Und wer hier irgendwo den "Spartrumpf" vermutet, befindet sich ebenfalls auf dem Holzweg. Das Album ist von der Produktion (Justin Niebank), den Co-Writern und Komponisten neben Bowen (u. a. Rodney Clawson, Jedd Hughes, Jeremy Spillman, Scooter Carusoe, Travis Meadows, Ashley Ray, Lori McKenna, Rob Dipiero, Dylan Altman), den herausragenden Musikern (Fred Eltringham, Tony Lucido, Trigger Hippy-Gitarrist Tom Bukovac, der ehemalige Black Crowes-Gitarrist Audley Freed, Tim Lauer, Russ Pahl, Jonathan Lawson, Justin Niebank, Wes Hightower) und den klangvollen Gästen wie Vince Gill, Sarah Buxton, Will Hoge, Sean McConnell, Randy Rogers und Schwager Cody Canada, auf einem absoluten Top-Major-Niveau angesiedelt. Was diese ganze Mannschaft an fantastischem Songmaterial, grandiosen Melodien und vorzüglichen Arrangements, an erfrischendem, locker rockendem, von diesem unwiderstehlichen Red Dirt-Feeling durchzogenen Americana-/Countryrock auf den Punkt bringt, löst schlichtweg Begeisterung aus. Die CD startet mit sofort der ersten Single "When I Woke Up Today", einem überaus dynamischen, knackigen, herrlich eingängig melodisch dahinfließenden Rocker, dessen Einflüsse von klassischem Reckless Kelly-Sound bis hin zu Tom Petty reichen. Man ist sofort gefangen von den tollen Gitarren, dieser Melodik und dieser zwanglosen Frische. Das ist zeitloser Texas-Countryrock von höchster Qualität. Wird ganz sicher ein Riesen-Hit in den Texas Music Charts. Es schließt sich das ebenfalls wunderbar melodische, lockere, mit schönen E-Gitarren (ganz feines Kurz-Solo) bestückte "Sun Shines On A Dreamer" aus der Feder von Jedd Hughes an. Beeindruckend! Und es geht mit einem Highlight nach dem nächsten weiter. Es folgen die herrlich melancholische Ballade "My California" mit hinreißenden Harmoniegesängen von Sarah Buxton, das brillant dahinfließende, mit einem schönen Southern Soul-Vibe versehene "Watch Her Drive" (grandiose Southern-E-Gitarren-Passage am Ende) und das entspannte "Hungover" (Piano-/Steel-/Fiddle-Tupfer). Bei dem nächsten, potentiellen Texas-Chart-Hit "West Texas Rain" gibt sich der große Vince Gill mit seinem unverwechselbaren Harmoniegesang die Ehre und beim flotten Roots-Rocker "When It‘s Reckless" ist die Handschrift von Will Hoge unverkennbar (er ist zudem mit schönen mit Harmonies vertreten). „Long Enough To Be A Memory“ (schöne Tempowechsel, dezente Heartland Rock-Note), die Harp-verzierte Südstaaten-Ballade "Sweet Leona" (erinnert weitläufig an Dickey Betts‘ "Mr. Blues Man"), oder das schwungvoll Latino-durchtränkte "Welcome Mat" (Santana-angelehnte E-Gitarrentöne) sind dann Vorboten für das launige Southern Rock-Feier-Stück "Honky Tonk Road" (natürlich mit Honky Tonk-Piano, tolle Twin Lead-Riffs, 2 kernige E-Gitarren-Soli), bei dem sich Wade, Randy Rogers, Cody Canada und Sean McConnell gesangstechnisch die Klinke in die Hand geben. Auch höchst hitverdächtig. Auf dem längsten Stück zum Ausklang des Werkes (über sechs Minuten) zeigt Bowen eindrucksvoll, wie man eine gefrierende Psychedelic-Atmosphäre erzeugen kann, auch ohne übermäßig die Nervenstränge seiner Audienz zu strapazieren: Mit "I’m Gonna Go" verabschiedet Wade den Hörer nochmals mit einem Klassestück, das einen restlos gefangen nimmt. Wade Bowen macht mit seinem neuen Album allerbeste Werbung in eigener Sache. Ein Werk auf dem absoluten Höhepunkt seiner Schaffenskünste. Ganz große Red Dirt-/Countryrock-Schule! Einfach toll! Ein Meilenstein in 2014! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. When I Woke Up Today - 3.22
2. Sun Shines On A Dreamer - 4.13
3. My California - 4.45
4. Watch Her Drive - 6.25
5. Hungover - 4.33
6. West Texas Rain - 4.15
7. When It's Reckless - 3.13
8. Long Enough To Be A Memory - 4.30
9. Sweet Leona - 4.21
10. Welcome Mat - 3.26
11. Honky Tonk Road - 3.44
12. I'm Gonna Go - 6.04

Art-Nr.: 8710
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I woke up today
My California
Watch her drive
When it's reckless
Long enough to be a memory
Sweet Leona
Honky Tonk road

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Bowen, Wade & West 84 - try not to listen [2002]
Wade Bowen & West 84! Hmm, "West 84", scheint nicht allein dieser Name einmal mehr sehr vielversprechend für unsere "Americana" verwöhnten Ohren zu klingen? "West 84", weckt das nicht möglicherweise die Erwartung an einen traumhaften musikalischen Streifzug durch die unendlichen, staubigen Weiten des amerikanischen Westens? Ist er nicht geradezu prädestiniert für eine richtig starke, knackige, völlig frei und zwanglos drauflos spielennde, unverbrauchte Countryrock-Truppe, die mit ihrer Unbekümmertheit einerseits und musikalischen Klasse andererseits dem klassischen Countryrock-Genre neues Lebenselexier einflößt? Jawohl! Und Leute, in diesem Fall paßt es 100%ig! Dem Quartett aus Waco/Texas um den großartigen Sänger und Songschreiber Wade Bowen gelingt ein blitzsauberes Countryrock Vorzeige-Album, das, sowohl bei der Rootsrock/Americana/Alternate Country-Fraktion, als auch im, den country-musikalischen Grenzen etwas offener gegenüberstehenden Nashville-Lager, für anhaltende Begeisterung sorgen dürfte. Bowen hat eine klasse erdige, kernige Stimme. Sämtliche Songs, im krfatvollen, zumeist von Gitarren dominierten Sound, sind voller griffiger Melodien, die Musiker, allen voran Gitarrist Matt Miller, der mit ein paar tollen Soli glänzt, sprühen vor Spielfreude. Unterstützt wird die Band von ein paar hochkarätigen Gästen, von denen vor allem Steeler Randle Currie, und Fiddler Justin Williamsen, beide aus Brad Paisley's Band, den Sound entscheidend komplettieren. So hören wir zuweilen herausragendes Fiddle/E-Gitarren Parallel- und Wechselspiel, wobei die Geige nie nervig klingt und die Countryrock-Note immer gewahrt bleibt.Asleep At The Wheel's Klavierspieler John Michael Whitby ist ebenfalls unter den Gästen. Ein paar Songbeispiele: Knackiges Schlagzeugintro und eine herrlich lockere Fiddle, die sich durch den ganzen Song zieht, eröffnen "In my soul", einen wunderbar melodischen Countryrock-Song mit viel Drive und Gefühl, zu dessen Finale sich Geige und fetzige E-Gitarre ein großartiges Duell liefern. "Walking shoes" ist eine perfekte, rootsige Countryrock-Nummer mit toller Melodie und wunderbarer Gitarrenarbeit, "Things I could do" ist eine tolle Country-Ballade mit Nashville-Flair, die aber ihr Countryrock-Flair ala Wade Bowen nie verliert und "Keep hangin' on" wirkt mit seinem Schwung, dem Steel/E-Gitarren-Wechselspiel und seiner Lockerheit wie ein musikalischer Ritt über die texanische Prairie. Alle Tracks könnte man ausführlich hervorheben, so gut sind sie. Es gibt keine Ausfälle! Nur einer muß noch erwähnt werden: die Jungs spielen eine fulminante, grandiose Version des 1973iger Dave Loggins Mega-Hits "Please come to Boston", die unwiderstehlich zwischen fetzig, dreckig und riffig rockend sowie glasklar, rein und träumerisch unaufdringölich wohlklingend hin und her wechselt. Toll! Ein weiterer Countryrock-Knüller aus Texas und ein Muß für alle, die Cross Canadian Ragweed, Great Divide, Django Walker & Co. zu ihren musikalischen Highlights zählen. "Try not to listen"?... - von wegen, wir hören dieses Album rauf und runter... - Wade Bowen & West 84 haben Einzug in unser Countryrock-Herz erhalten - und es im Sturm erobert!

Art-Nr.: 1049
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Walking shoes
Try not to listen

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Brown Band, Zac - the comeback [2021]
Wow! Das siebte Album der aus Atlanta/Georgia stammenden, grandiosen Zac Brown Band bedeutet nicht mehr und nicht weniger als einen absoluten, neuen Höhepunkt in deren schillernder Karriere. "The comeback", so der Albumtitel, suggeriert die langsame Rückkehr zur Normalität nach den schweren, pandemiebedingten Zeiten, verbunden mit dem ungezügelten Optimismus auf eine "leuchtende" Zukuft. Die Fans der Band dürfen den Albumtitel jedauch auch als eine eindeutige, ganz klare Rückkehr ihrer Lieblinge zu den Zeiten ihrer ersten drei/vier Alben verstehen, denn die ungewöhnlichen, elektronischen Sounds von "Jekyll + Hide" und "The Owl" gehören mit dem neuen Werk erst einmal wieder der Vergangenheit an. Alles ist wieder wie bei "The foundation" und den umittelbar darauf folgenden Werken. Da ist er wieder, dieser "luftige", handgemachte Country der Band, den sie in der Lage ist so unwiderstehlich, über seine Grenzen hinaus auszuloten, so variabel und kreativ, wie nur möglich zu gestalten, wie es kaum einer anderen Band gelingt. Diese herrliche Musik ist klar verwurzelt im Country, aber sie ist genauso im Roots-, Americana-, Southern- und auch im Jam Rock-Bereich zu Hause und das seit vielen, vielen Jahren, lange bevor sich der ganz große kommerzielle Erfolg einstellte. Sie strotzen auf dem neuen Album nur so vor Frische, zeigen ihre beeindruckende Spielkultur und Spielfreude, ihre natürlichen Roots und ihre Lockerheit. Das alles ist die pure Wonne: Die traditionll verwurzelten Country-Fundamente, der natürliche Southern Rock-Spirit, die ungezwungenen. jammigen Instrumental-Breaks, die Leichtigkeit, das Buffett-ähnliche Ocean-/Karibik Flair und diese traumhalft ins Ohr gehenden Melodien. Zu den Highlights eines überragenden Albums zählen der hinreißend melodische, sonnige, hymnische Countryrocker "Slow burn" (Pedal Steel, klasse E-Gitarren), die wunderbar karibisch angehauchten, lockeren, herrlich frischen Nummern "Same boat" und "Paradise lost on me", das fluffige, southern-folkige, wunderschöne "Wild palomino", der hoch melodische Gitarren-Countryrocker "The comeback", der satte Southern Rocker "GA clay", das lässig lockere, sicher auch im Repertoire von Midland gut unterzubringende "Old love song", der kernige, fette Southern Rocker "GA clay", die schöne Midtempo Countrynummer "Closer to heaven" mit Jazz Singer-Songwriter Gregory Porter als Duett-Partner, bis hin zu dem über 7-minütigen, umwerfenden, sich zwischen Country, Blues und jammigem Southernrock bewegenden, mit dem famosen Marcus King eingespielten "Stubborn pride" (irre Gitarrensoli, grandiose Gesangsperformance von Brown und King). Die Zac Brown Band spielt in einer ganz eigenen Country-Liga - und das auf höchstem Niveau. "The comeback" unterstreicht dies einmal mehr auf beeindruckendste Art und Weise. Ein brillantes, neues Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Burn - 3:32
2. Out in the Middle - 2:46
3. Wild Palomino - 3:18
4. Us Against the World - 3:12
5. Same Boat - 3:10
6. Stubborn Pride (feat. Marcus King) - 7:08
7. Fun Having Fun - 3:40
8. The Comeback - 3:19
9. Old Love Song - 3:31
10. Any Day Now - 3:13
11. Paradise Lost on Me - 2:24
12. GA Clay - 3:42
13. Love and Sunsets - 3:40
14. Closer to Heaven (feat. Gregory Porter) - 3:58
15. Don't Let Your Heart - 3:18

Art-Nr.: 10426
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Capps, Grayson - the lost cause minstrels [2011]
"One of the finest Southern troubadours", Grayson Capps, mit seinem fünften Album - einer überaus inspirierten, feurigen, spannungsgeladenen Mixtur aus dreckigem Rootsrock, Americana, klassischem Storytelling, brodelndem Blues und kochendem Southern-/Swamp-Rock, die einen unmittelbar packt und nicht mehr los lässt. Der in Opelika/Alabama geborene, nach vielen verbrachten Jahren in Nashville und anschließend in New Orleans nun wieder nach Alabama (Mobile) zurückgekehrte Capps gilt schon seit Jahren als ein Liebling der amerikanischen Kritiker - völlig zu Recht. "Take the poetry of Texas troubadour Townes Van Zandt, combine with Steve Earle s edgy attitude and stir with a little cup of the bayou-blues (think Howlin' Wolf) and you start to get a taste of Capps's scrumptious gothic gumbo", heisst es beispielweise in einer Stellungnahme. Das passt absolut, doch man sollte es bezüglich des neuen Albums noch etwas spezifizieren. "The lost cause minstrels" (so nennt er im übrigen auch seine aktuelle, fantastische Band, ein "who's who of the finest players on the Gulf Coast music scene") strotzt nur so vor bluesigen, swampigen und southern-souligen Elementen, verbunden mit einem wunderbar rootsigen, Country- und Americana-Flair, besticht mit umwerfenden Grooves und grandiosem Songwriting sowie hin und wieder mit einem prächtigen, geheimnisumwitterten, mystischen "Voodoo"-, manchmal auch einem unterschwelligen "Southern Gothic"- und "Los Angeles Noir"-Feeling. Eine magische, faszinierende Mischung! Sehr stark wirken in diesem Zusammenhang die markanten "Choruses" in vielen Refrains, Die, wie gesagt, durchweg exzellenten Songs, wirken immer rau und ursprünglich und sind dennoch, produziert von Trina Shoemaker (Queens of the Stone Age, Dylan Leblanc, Sheryl Crow) und Grayson Capps, in einem prächtigen Sound umgesetzt. Manchmal hören wir großartige, lockere Singer-/Songwriter-Nummern in bester Steve Earle-Manier, dann dynamischen, rootsigen Twang-Rock, mal einen heissen Roadhouse-Blues, typische New Orleans-Klänge, urigen Memphis-Soul, dann wieder kochenden Dixie-fried Swamp-/Blues-/Southern Rock. Doch so abwechslungsreich und unterschiedlich die Songs auch sein mögen, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Der exzellente Opener "Highway 42" beispielsweise ist ein herrlich groovender, voller Southern- und Swamp-Soul steckender, flotter, lockerer, dennoch sehr erdiger Rootsrocker mit einem klasse Countryrock-Touch, arrangiert in einem erstklassigen Banjo-, Gitarren-, Mundharmonika-Gewand. Tolle Melodie! Am Schlagzeug sitzt hier übrigens der gute, alte Jerry Marotta. Oder das auf tollem Drumming und einer viel Spannung aufbauenden Storyteller-Mentalität basierende, schön bluesig und jazzig groovende, dabei jede Menge New Orleans-Dixieland-Flair versprühende, faszinierende "Coconut moonshine" (saustark hier die effizient integrierten, heissen Bläser-Segmente), der schwer groovende, von rauen, fetten E-Gitarren dominierte, druckvolle, die Sümpfe ordentlich zum Brodeln bringende Mississippi Southern Rocker "John the dagger" (pendelt irgendwo an der Schnittstelle zwischen Anders Osborne und Gov't Mule, starke Slide-Licks), das traumhaft in Szene gesetzte Taj Mahal-Cover "Annie's lover" (ein wunderbar melodischer, flüssiger, lockerer Country-Blues mit tollen Lap Steel-Linien und feinen Piano-Klängen), das total an Little Feat erinnernde, mit einem schönen Mardi Gras-Feeling versehene, jammige "Ol' slac", wie auch der kochende, ungemein kraftvolle, dreckige Blues-/Southern Rocker "No definitions", der schließlich in einem minutenlangen, zündenden, fetten Gitarrensolo mündet (Capps' Gitarrist Corky Hughes mit einer Bravourleistung) - all diese Nummern üben eine magische Anziehungskraft aus. Auch Capps' starke, Staub-gegerbte Stimme passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu dieser großartigen Musik. "The lost cause minstrels" ist vielleicht sogar Capps' beste Arbeit bislang überhaupt. Ein tolles Werk eines charismatischen Singer-Songwriters "deep from the heart of the south".

Das komplette Tracklisting:

1 Highway 42 - 3:57   
2 Coconut Moonshine - 4:17   
3 John the Dagger - 3:25   
4 Jane's Alley Blues - 4:07   
5 Chief Seattle - 4:17   
6 Yes You Are - 4:23   
7 Annie's Lover - 2:41   
8 Ol' Slac - 4:29   
9 Paris, France - 2:51   
10 No Definitions - 6:05   
11 Rock 'n' Roll - 3:42

Art-Nr.: 7418
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Highway 42
Coconut moonshine
John the dagger
Jane's Alley Blues
Chief Seattle
Annie's lover
No definitions

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Carll, Hayes - trouble in mind [2008]
Spätestens seit seiner 2005er Veröffentlichung "Little Rock" (für viele Kritiker war es das beste Americana-Album des Jahres) zählt der Texaner Hayes Carll zu den am meisten gefeierten und gepriesenen Songwriter einer neuen, jungen Americana-Generatiion. Mit "Trouble in mind" liefert er nun sein Majorlabel-Debut beim renommierten und angesagten Genre-Label "Lost Highway" ab - und es ist wieder ein großartiges Dokument seiner exzellenten Songwriter-Kunst und seines von Natürlichkeit und Unbekümmertheit geprägten musikalischen Outputs geworden. Wunderbare Geschichten "of heavy drinking, bad wimmen, hell raisin', misplaced love and life along the lost highways" dominieren die Texte, eingepackt in großartige Full Band-Arrangements zwischen rotzigen Rootsrockern, staubigem Alternate Country, klassischen Countryfolk-Rockern und dreckigem "stripped down" Americana! Sehr abwechslungsreiches Material von trocken instrumentierten, semi-akustischen "Storytellern" ("Willing to love again") bis zu knackigen, gut abgehenden "southern-fried" Boogies ("Bad liver and a broken heart" - im übrigen mit Georgia Satellites-Haudegen Dan Baird an der Gitarre und Background-Gesang) und lässigen, flockigen, rootsigen Alternate Country-Nummern ("It's a shame")! Carll versteht es mit seiner, von dem typischen "Texas-Drawl" begleiteten, rauen, staubigen Stimme, den Songs jederzeit eine nie zweifelnde Glaubwürdigkeit zu verpassen, die dem Zuhörer vermittelt, als habe der Künstler genau das alles erlebt, wovon er erzählt. Sehr authentisch! Die Einflüsse reichen von Kollegen wie Guy Clark, Robert Earl Keen, Ray Wylie Hubbard, Townes van Zandt, Steve Earle und Billy Joe Shaver bis hin zu The Band, den Stones, und manchmal auch zu Neil Young! Unter den Musikern: Carl Broemel, Pat Buchanan, Will Kimbrough (alle E-Gitarre), Al Perkins (Pedal Steel, Banjo), Fats Kaplin (Lap Steel), Chris Carmicheal (Fiddle), John Gardner (Drums) und Brad Jones (Bass), der auch produzierte! "Trouble in mind" wird, sowohl von den Fans, als auch von den Kritikern, am Jahresende erneut zu den wichtigsten und bedeutendsten Americana-Alben des Jahres gezählt werden, und das völlig zu Recht! Ein großartiges Werk von einem der besten neuen Vertreter seiner Zunft!

Art-Nr.: 5657
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

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Carpenter, Mary Chapin - ashes and roses [2012]
"Ashes and roses" bietet eine Ansammlung von 13 exzellenten, neuen Songs im typischen Stil dieser fantastischen Singer-Songwriterin, zwischen Americana und Country - und zwar auf höchstem Nieveau. "Soul companion" beispielsweise ist ein großartiges Duett mit James Taylor. Wunderbar!

Hier ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:

On Ashes and Roses, songwriter Mary Chapin Carpenter offers the most confessional record of her career. Always a storyteller whose protagonists could be seamlessly interchanged with the first person, that distance shrinks here; all that's left is the songwriter confronting herself in a mirror. Carpenter examines heartbreak, grief, loneliness, yearning, acceptance, gratitude, and new possibility with a gaze brimming with self-respect and compassion. Musically, the sound here is akin to 2010's Age of Miracles, but perhaps even softer. "Soul Companion," the single that features James Taylor, is not necessarily indicative of this set's sound, nor its greatest strength. The rootsy fingerpicking on "What to Keep and What to Throw Away" is a deep reflection on the one-foot-in-front-of-the-other kind of collecting oneself after the end of a relationship that leaves one devastated: "...These are your instructions/When grace has left you stranded/When you are lost and wounded/Bleeding and abandoned." The personal cost of betrayal is poetically and poignantly rendered in "The Swords We Carried." Carpenter's language, both musical and lyrical, though rich in melody, color, texture, poetic metaphors, and images, never flinches from looking at her subject squarely. With its shimmering mandolins, B-3, and acoustic guitars, "Chasing What's Already Gone" looks through the past to make sense of the present. She gets there, but there's a cost; she willingly pays it and holds herself accountable at the song's conclusion: "Ashes and roses and hearts that break/I tried so hard to be strong/It may be my worst but not my first mistake/Chasing what's already gone." This is the sound of the human heart at a time of reckoning, embracing its brokenness with gentleness. The embrace of grief is observed tenderly on "Learning the World," where it "rides quietly on the passenger side." But there is another side here, too; it's expressed in the resilience in "Don't Need Much to Be Happy," the yearning in "Old Love," and the acceptance that possibility awaits in "New Year's Day." Carpenter is accompanied only by producer Matt Rollings' piano on the closer, "Jericho," where she speaks to an Other about how long it will take to get to know her and how worth it that will be. Ashes and Roses is devastating in its quiet yet dignified and fierce vulnerability. Its courage makes it something singularly beautiful. Musically and lyrically, it is likely to be among her most enduring recordings. ~ Thom Jurek, Rovi

Das komplette Tracklisting:

1. Transcendental Reunion - 4:48
2. What to Keep and What to Throw Away - 4:34
3. The Swords We Carried - 4:06
4. Another Home - 4:29
5. Chasing What's Already Gone - 4:59
6. Learning the World - 4:29
7. I Tried Going West - 4:17
8. Don't Need Much to Be Happy - 4:23
9. Soul Companion - 4:02
10. Old Love - 4:46
11. New Year's Day - 4:55
12. Fading Away - 4:21
13. Jericho - 4:03

Art-Nr.: 7823
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cash, Johnny - out among the stars [2014]
The lost album! Dieses bislang verschollene Album zeigt einen großartigen Johnny Cash in Reinkultur. Die offizielle Produktbeschreibung drückt es klar aus:
Die Songs auf Out Among The Stars wurden ursprünglich 1981 in den Columbia Studios in Nashville, Tennessee und 1984 in den 1111 Sound Studios aufgenommen, und von Billy Sherrill, dem damaligen A&R-Chef von CBS Records Nashville und Architekten des Countrypolitan Sounds, produziert. Auf diesen Songs arbeitete Johnny mit einem erweiterten Ensemble, zu dem auch der junge Marty Stuart an Gitarre und Mandoline sowie Mitglieder des Nashville A-Teams, wie Jerry Kennedy (Gitarre), Pete Drake (Steel Guitar), Hargus Pig Robbins (Klavier) und Henry Strzelecki (Bass) gehörten. Die Aufnahmen lagerten in Tresorräumen und wurden anschließend vergessen. Erstmals tauchten die Bänder von Out Among The Stars 2012 auf, als John Carter Cash die Archive seines Vaters und seiner Mutter in Hendersonville, Tennessee als auch die Archive von Sony Music katalogisierte. 'Als meine Eltern starben, wurde es notwendig, das Material zu sichten', berichtet er. 'Wir fanden diese Aufnahmen, die Billy Sherrill in den frühen 80er Jahren produziert hatte ... sie waren wunderschön.' Zusammen mit Co-Produzent und Archivar Steve Berkowitz engagierte John Carter Cash Marty Stuart, Buddy Miller, Carlene Carter und weitere erstklassige Musiker, um das Album in den Cash Cabin Studios in Hendersonville, TN wiederherzustellen. Das Ergebnis ist ein großartiges Album, das eine Verbindung zwischen dem revolutionären Rockabilly seiner Sun Records -Jahre und den epochalen letzten Alben, die er für American Recordings gemacht hat, herstellt.
Wunderbare Songs der Ikone Johnny Cash - ein Segen, dass sie aufgetaucht sind!

Das komplette Tracklisting:

1. Out Among the Stars - 3.00
2. Baby Ride Easy (with June Carter Cash) - 2.41
3. She Used to Love Me a Lot - 3.09
4. After All - 2.47
5. I'm Movin' On (with Waylon Jennings) - 3.07
6. If I Told You Who It Was - 3.03
7. Call Your Mother - 3.15
8. I Drove Her Out of My Mind - 2.58
9. Tennessee - 3.25
10. Rock and Roll Shoes - 2.40
11. Don't You Think It's Come Our Time (with June Carter Cash) - 2.15
12. I Came to Believe - 3.19
13. She Used to Love Me a Lot (JC/EC Version) - 3.23

Art-Nr.: 8510
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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