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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cash, Johnny - orange blossom special [2002]
Tolle Wiederveröffentlichungsserie von 5 klassischen Original-Alben aus den späten 50iger und 60iger Jahren aus Anlaß von Cash's siebzigstem Geburtstag! Alle sind völlig überarbeitet, remastered, haben besten Sound und neue, inertessante Liner-Notes. Zudem gibt es bislang unveröffentlichte Bonustracks. Original-Erscheinungsjahr von "Orange Blossom Special" war 1964! Ein echter Klassiker in feinster Neuauflage mit tollem Booklet und 3 Bonustracks!

Art-Nr.: 1443
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 10,99

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Daniels Band, Charlie - live at rockpalast ~ dvd [2012]
DVD! Gleich mit der ersten Rockpalast-Nacht im Jahre 1977 setzte WDR einen Markstein ins Show-Biz, der bis zum heutigen Tag richtungsweisend ist. Rockmusik live zur besten Sendezeit, über Stunden hinweg und frei von allen Beschränkungen. Ein besonderes Faible der Rockpalast-Macher war von Beginn an, Künstler zu präsentieren, die hierzulande noch wenig bekannt waren, in ihrer - meist US-amerikanischen - Heimat jedoch zu den Top-Acts gehörten. Zu diesen Musikern zählte auch Charlie Daniels, der mit seiner Band im Herbst 1980 für ein Einzelkonzert in der Dortmunder Westfalenhalle zu Gast war.

Der 1936 geborene Daniels verließ Ende der 60er Jahre seine Heimat North Carolina in Richtung Nashville/ Tennessee, um dort als Studiomusiker zu arbeiten; u. a. spielte er einige Bob Dylan-Alben mit ein. 1970 folgte das mit "Charlie Daniels" betitelte erste Solo-Werk, 1972 mit "Honey In The Rock" der erste Longplayer der Charlie Daniels Band. Das vorzügliche Album gab klar die musikalische Richtung vor, in der sich die Band die nächsten Jahre bewegen sollte: Southern Rock mit deutlichen Country-Anleihen.

Mit einem Song dieses Albums eröffnet Charlie Daniels auch den Konzertabend in der Westfalenhalle. "Funky Junky" ist eine mitreißende, swingende Nummer, mit der die Band das Publikum sofort für sich gewinnt. Nicht die große Pose zählt, sondern "ehrliche", handgemachte Musik. Unspektakulär inszeniert, aber spektakulär vorgetragen. In typischer Southern Rock-Besetzung mit zwei (!) Schlagzeugen, Bass, Keyboard sowie zwei Gitarren spielt sich die Formation durch ein 90-minütiges Programm, das gespickt ist mit Hits der Band. Auffallend dabei ist die große Musikalität des Sextetts. Harmoniegitarren - Lynyrd Skynyrd lassen grüßen - beherrscht die Charlie Daniels Band ebenso gekonnt wie mehrstimmigen Gesang, brillante Slide Guitars und natürlich Charlie Daniels' meisterhafte Country-Fiddle, derer sich gerne auch andere Künstler wie die Marshall Tucker Band für ihre Alben bedienten. (mig-music. de)

Das komplette Tracklisting:

1. Funky Junky (6:30)
2. Trudy (4:46)
3. Jitterbug (3:28)
4. Legend Of Wooley Swamp (4:19)
5. Blindman (3:40)
6. Reflections (6:18)
7. El Toreador (3:38)
8. No Potion For The Pain (4:56)
9. In America (3:32)
10. Long Haired Country Boy (3:46)
11. Uneasy Rider (5:19)
12. Cumberland Mountain Nr.9 (5:21)
13. Devil Went Down To Georgia (3:40)
14. The South's Gonna Do It Again (4:08)
15. Orange Blossom Special (8:45)

Art-Nr.: 7743
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: DVD || Preis: € 10,90

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Daniels Band, Charlie - live ~ dvd [2005]
Code free! Sie ist da - die lang ersehnte Live-DVD der Charlie Daniels Band! Wow, und das "Ding" rockt! Old Charlie und seine Truppe in begeisternder Verfassung! Die Charlie Daniels Band anno 2005: Das ist ein powernder, voll im Saft stehender, Energie geladener, von 3 fulminanten, kochenden Lead-Gitarren dominierter, unwiderstehlicher Southern Rock-Express, der die Southern Rock-Fraktion gleichermaßen in Erstaunen und Verzückung versetzen dürfte! Das sie (noch/wieder) so gut sind, überrascht, doch wir sehen, hören und vernehmen es mit höchster, voller Hochachtung gebührender, Zufriedenheit. Aufgenommen und mitgeschnitten am Unabhängigkeitstag (4. Juli) 2005 "on the Riverfront in Nashville/Tennessee" vor der imposanten Kulisse von mehr als 100.000 Menschen, stacheln sich die Jungs gegenseitig zu kaum für möglich gehaltenen Höchstleistungen an. Wir erinnern uns zurück an die letzten rockigen Sachen der Charlie Daniels Band, wie z.B. an das erstklassige 2000er Werk "Road dogs" oder die im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Live-CD "The live record"! Dort in etwa knüpft man an, ja man legt sogar noch einen Zahn zu! Charlie, Taz DiGregorio (Keyboards), Charlie Hayward (Bass), Pat McDonald (Drums), die Background-Sängerin Carolyn Corlew und die beiden fantastischen Gitarreros Bruce Brown und Chris Wormer zünden ein wahres Southern Rock "Guitar Army"-Feuerwerk (jede Menge glanzvolle, satte, überschäumende Twin- und sogar Triple-Guitar-Passagen, mitreißende, wechselseitige Soli, glühende Slide-Läufe), und lassen die alten Klassiker in einer wunderbaren, voller Vitalität steckenden, neuen Frische erscheinen, daß man Gänsehaut bekommt. Zum Beispiel das zünftige, vor Kraft strotzende "El Toreador" mit seinem gewaltigen 3 Gitarren-Gewitter (die pure Southern-Power) und den prächtigen Soli, das groovende, rhythmische, dynamische "Trudy", das ungemein kraftvoll, voller Gitarren-"Thunder" in Szene gesetzte "The legend of Wooley Swamp", das kochende, abgehende, von brodelnden Slide-Läufen durchzogene, fette "The intimidator" (als wollten sie Molly Hatchet zu deren besten Zeiten an die Wand spielen), das herrliche, wieder mit toller Slide angereicherte, ewig jungfreuliche "Long haired country boy", usw.! Lediglich bei 3 Stücken holt Charlie die Fiedel raus, ohne das die Power der beiden anderen Gitarristen nachläßt: Bei der großartigen Fassung von "The south's gonna do it again", dem "Orange Blossom Special" und einer scharfen Version von "The devil went down to Georgia"! Die übrigen Tracks: "Simple man", "Freedom road" (ein brodelndes Instrumental), "In America", "Preachin' prayin' singin', "Heart of my heart", "William Tell overture" und als Bonustrack "Drinkin' my baby goodbye"! Zwischendurch gibt es kleine Statements von Charlie, doch nie während eines Songs - alles ist vollständig ausgespielt! Das Konzert hat eine Länge von knapp 80 Minuten! Weiteres Bonus-Material auf der DVD: "Behind the scenes-footage", einen, wie wir meinen überflüssigen, "pro-military"-Film über Charlie's Trip in den Irak und nach Südwest-Asien, eine sehr interessante, historische Einspielung von der 1975iger Volunteer Jam in Murfreesboro/Tennessee, sowie die beiden Musik-Videos zu "Keep the sunny side" und "Texas"! 5.1 Surround Sound! Fazit (Charlie's zuweilen in einigen Bildern betonte über-patriotische Einstellung lassen wir mal außen vor und konzentrieren uns ausschließlich auf die künstlerische Performance): Ein Hammer-Konzert! Ein klassicher Southern Rock-Event der absoluten Extra-Klasse! Die Charlie Daniels Band in super Form, voller "Saft", Kraft und Lebendigkeit! "Southern-rockin' guitars" zum Zunge schnalzen! Packend! Nie klangen die Live-Versionen dieser Songs besser... - und das Schönste: Die DVD ist "code free" und somit problemlos auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 3768
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 14,90

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Daniels Band, Charlie - volunteer jam ~ live ~ dvd [2007]
Das ist Southern Rock-Geschichte pur! Der legendäre Film von 1976 über die zweite Volunteer Jam (1975 in Tennessee) der Charlie Daniels Band erscheint 30 Jahre nach seiner Uraufführung endlich auf DVD. Was für ein großartiger Konzertfilm! Mit dabei neben der Charlie Daniels Band (Besetzung neben Daniels: Joel "Taz" DiGregorio, Tom Crain, Don Murray, Fred Edwards und Charlie Hayward) sind The Marshall Tucker Band (in Original-Besetzung), Chuck Leavell, Dru Lombar (Grinderswitch), Dickey Betts, Wet Willie's Jimmy Hall usw.! Erstklassige Qualität! Ca. 123 Minuten Spielzeit! Hier das Tracklisting:
1. Whiskey
2. Birmingham Blues
3. Long Haired Country Boy
4. No Place To Go
5. Funky Junky
6. Texas
7. South's Gonna Do It Again
8. Orange Blossom Special
9. Twenty-Four Hours At A Time
10. The Thrill Is Gone
11 Jelly
12. Jelly Blues
13. Sweet Mama
14. Mountain Dew
15. aktuelles Interview mit Charlie Daniels
Ein historisches Juwel, auf das die Southern Rock-Welt so lange gewartet hat!
Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 4918
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Daniels, Charlie and Friends - volunteer jam 1 - 1974: the legend begins [2022]
Am 4. Oktober 1974 veranstaltete Country- und Southern Rock-Pionier Charlie Daniels mit seiner Charlie Daniels Band und einigen hoch angesehenen Genre-Gästen (Toy Caldwell und Paul Riddle von der The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band Gitarrenheld Dickey Betts, sowie Percussion und Conga-Player Jamie Nichol) im War Memorial Auditorium von Nashville/Tennessee ein Live-Event der ganz besonderen Art: The Volunteer Jam. Es wurde ein fantastisches Konzert, wie man es selten erlebt hat, eines, dass das Publikum geradeu magisch in seinen Bann zog, denn die Musiker spielten sich mit ihrer zwanglosen, unbändigen Spielfreude in einen wahren Rausch, der alle mitnahm. Es wurde ein regelrechtes Southern Rock-Happening und war der Beginn einer einzigartigen Konzertreihe, die Charlie Daniels von nun an regelmässig veranstaltete. Die legendären Volunteer Jams waren geboren. Diese erste Volunteer Jam vom 4. Oktober 1974, und das ist einfach großartig, erscheint nun, fast 50 Jahre sspäter, erstmalig auf CD, und zwar in einem richtig guten, nein erstklassigen Sound, wenn man bedenkt, wie alt diese Aufnahmen sind. Was die Charlie Daniels Band und ihre Gäste an diesem Abend auf die Bühne des War Memorial Auditoriums zauberten war herausragend. Sie spielten und jammten frei von allen Zwängen. Einige Tracks, gerade der frühen Charlie Daniels Band, lassen viele Vergleiche zu den Allman Brothers zu. Die Songs und Jams sind tief verwurzelt im Blues und definieren nahezu alle Trademarks des Southern Rocks der frühen Siebziger, inklusive prächtiger Twin Gitarren. All das zelebrieren die Musiker hier auf beeindruckende Art und Weise. Ein herausregendes Beispiel dafür ist das rund 11 1/2-minütige, großartige, bluesige, angejazzte und southernrockige "No place to go" mit seinen starken, ausufernden Gitarren- und Keyboard-Läufen. Aber nicht nur diese Nummer, sondern die komplette Show ist ein wahres Fest. Das Sothern Rock-Feuer brennt von Beginn an. Nach dem knapp 1 1/2-minütigen Intro "Tennessee waltz" geht es mit dem starken "Whiskey" voller brodelnder Power los. Das ist kochender, bluesiger, klassischer, jammiger Southern Rock in allerbester The Allman Brothers Band-Reinkultur - und dennoch auch ganz typisch für die Charlie Daniels Band der damaligen Zeit. Man höre nur auf die packenden Grooves und die prächtige Dual Gitarren-/Orgel-Inszenierung. Voller Energie und Kraft geht es mit dem fetten "Way down younder" weiter, einem seeligen, jammigen Southern-/Bluesrocker voller spürbarer Spielfreude und Hingabe. Großartig auch hier wieder die furiose Gitarrenarbeit, inkl. eines prächtigen Solos, wir auch die exzellente, markante Percussionarbeit, aus der der unwiderstehliche Groove resultiert. Sehr stark auch die feine Interpretation ihres Klassikers "Long haired country boy", ebenso wie das mit herrlichen Twin Guitar-Passagen und großartigen Dual Guitar-Soli bestückte, mexikanisch angehauchte, energetische, jammige, staubige Southern Rock-Opus "Caballo Diablo". Anschließend spielt die Charlie Daniels Band (Charlie diesmal nicht an der E-Gitarre sondern an der Fiddle) zusammen mit Marshall Tucker's Toy Caldwell an der Pedal Steel eine fröhliche, stimmungsvolle Version des Country Klassieker "Jambalaya", eingebettet in einen schönen, jammigen Southern-Groove. Mit dem unsterblichen Southern Rock-Evergreen "The south's gonna do it (again)" lassen die Jungs daann ihrer sprühenden Energie und Power wieder freien Lauf (zündende Gitarrenläufe). Wie gesagt, es war ein ausgelassenes Fest an diesem Abend, eine Sternstunde der Charlie Daniels Band und des gesamten Southern Rocks - für immer verbrieft in der reichhaltigen Historie dieser wunderbaren Musik.

Die komplette Setlist:

1. Tennessee Waltz - 1:24
2. Whiskey - 5:48
3. Way Down Yonder - 3:47
4. Long Haired Country Boy - 4:06
5. New York City, King Size Rosewood Bed - 3:37
6. Caballo Diablo - 5:01
7. Jambalaya - 4:06
8. Stay All Night (Stay a Little Longer) - 2:28
9. No Place To Go - 11:26
10. The South's Gonna Do It (Again) - 4:08
11. Orange Blossom Special - 3:02
12. Don't You Lie to Me - 4:47

Art-Nr.: 10665
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Whiskey
Way down yonder
Long haired country boy
Caballo Diablo
Jambylaya
No place to go
The south's gonna do it (again)

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Myles, Heather - live@newland.nl ~ dvd [2008]
Seit die californische Honky Tonk-Queen im Jahre 1992 ihr legendäres "Hightone"-Debut "Just like old times" veröffentlichte, gilt sie, gleichermaßen bei Fans und Kritikern, zu den anerkanntesten, besten und beliebtesten Vertretern der weiblichen "real Countrymusic". Immer wieder weckt Heather Myles Assziationen an einen weiblichen Dwight Yoakam oder Buck Owens, aber auch an George Jones, Merle Haggard, Loretta Lynn und wie die berühmten Traditionalisten alle heißen. Am 21. Oktober 2006 macht sie mit ihrer großartigen Band, den Cadillac Cowboys, während einer Europa-Tournee Station im niederländischen Klaaswaal, genauer gesagt in dem dortigen, einem amerikanischen Honky Tonk-Saloon frappierend ähnelten "Newland Steakhouse & Saloon" - der absolut perfekte Rahmen für "pure Countrymusic". So brennen Myles und ihre Cadillac Cowboys (Bob Ryan - guitar, Brantly Kearns - fiddle, Davie Holland - pedal steel, Kargy Rhodes - bass, Roy Whyke - drums - alles exzellente Musiker) dann auch tatsächlich ein Feuerwerk allerfeinster, durch und durch traditioneller, ehrlicher Barroom-/ Honky Tonk-/ Dancehall- /Roadhouse- und Jukebox-Countrymusic ab, wie man sie authentischer kaum präsentieren kann. Wimmernde Steelguitar, typische Fiddle-Klänge und das entsprechende (Telecaster)Gitarrenspiel bestimmen das Geschehen. Dieses großartige Konzert wurde mitgeschnitten und gefilmt, und ist nun sowohl als DVD (filmtechnisch einwandfrei in Szene gesetzt), als auch als CD (enthält 3 Stücke weniger als die DVD) erschienen. Tolle Sache für die vielen Country- und Honky Tonk-Fans, Heather Myles und ihre klasse Band endlich einmal live zu erleben. Da wird das häusliche Wohnzimmer (Musikzimmer) kurzerhand in einen Honky Tonk-Saloon verwandelt! Die DVD (ca. 76 Min. Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die Setlist:

1. You've Taken My Places
2. Nashville's Gone Hollywood
3. Who Did You Call Darlin'
4. Salty Dog
5. One Man Woman Again
6. Big Cars
7. Playin' Every Honky Tonk In Town
8. Help Me Make It Through The Night
9. Orange Blossom Special
10. Rock At The End Of My Rainbow
11. No One Will Ever Know
12. True Love
13. Sweet Talk And Good Lies
14. Brain Cloudy Blues
15. Little Chapel
16. Broken Heart For Sale
17. Love Me A Little Bit Longer
18. Together Again
19. Mr. Lonesome
20. Rum And Rodeo
21. Cadillac Cowboy

Art-Nr.: 5978
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 19,90

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Parton, Dolly - live and well [2004]
2 CD-Set! Das entsprechende Doppelalbum zur gleichnamigen DVD! Das über 100-minütige Konzert wurde bei zwei Shows am 12. und 13. Dezember 2002 im Celebrity Theater in Dollywood (Pigeon Forge/Tennessee) aufgenommen, während Dolly's "Halos and horns"-Tour. Über 10 Jahre hatte sie nicht mehr getourt, doch, der Album-Titel trifft es hundertprozentig, sie ist wirklich "live and well"! Wir hören ein bravouröses Konzert einer bestens gelaunten Dolly Parton, die sich prächtig mit dem Publikum verständigt und es immer wieder mit in das Showgeschehen einbezieht. Beeindruckend demonstriert sie, daß ihre Stimme auch live noch große Klasse ist - klar, rein und sauber. Wie ihre Musik! Mit ihrer 8-köpfigen, hervorragenden Band "The Blueniques" (u.a. Randy Kohrs am Dobro, Brand Truitt an der Mandoline, Gary Davis an der akustischen Gitarre und am Banjo und Steve Turner an den Drums) präsentiert sie 23 wunderbare Songs, entsprechend ihrer letzten drei "Back to the roots"-Alben in allerbestem Acoustic Country-/Bluegrass-/Mountain Music-Stil! Sie und ihre Musiker bestechen durch excellente Musikalität. Die Songauswahl, selbstverständlich mit vielen Titeln aus ihren letzten drei Alben "The grass is blue", "Little sparrow" und "Halos and horns", aber auch mit vielen Klassikern und einigen tollen Coverversionen, ist einfach klasse! Nach dem Intro von "Orange Blossom Special" und der Shorty Medlocke-Nummer "Train, Train" hören wir eine klasse Version von "The grass is blue", gefolgt von einer betörend schönen, sehr langen Fassung von "Mountain angel", eine wundervolle, entspannte, von einer hinreißenden Melodie durchzogene, reine Acoustic Country-/Mountain-Nummer mit tollem Dobro, starker Fiddle, glasklaren Gitarren und lockerem Drumming. Weiterhin stehen tolle Versionen von u.a. folgenden Songs auf dem Programm: "Little sparrow", "Shine" (ein tolles Cover des Hits von den US-Rockern "Collective Soul"), "My Tennessee Mountain home", "Coat of many colors", "Jolene" (diese beiden Klassiker natürlich auch im Bluegrass-Gewand), "Rocky Top", "Dagger through the heart", "Applejack", ein wunderbares Cover von Neil Young's "After the goldrush", ein prächtiges A-Cappella-Medley mit u.a. "Islands in the stream", usw.! Und auch live ergehen sich Dolly und ihre Band in einer mitreißenden 7 1/2-minütigen, fulminanten Fassung des Led Zeppelin-Klassikers "Stairway to heaven"! Hut ab, das ist eine klasse Vorstellung! Dolly pur, Dolly live - ein tolles Konzert!

Art-Nr.: 2741
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Vincent, Rhonda - ragin' live [2005]
Parallele CD zur gleichnamigen CD-Veröffentlichung! Das wird die vielen Bluegrass- und Rhonda Vincent-Fans begeistern: Rhonda und ihre gro0artige Band "The Rage" mit einem beeindruckenden Feuerwerk von excellenter instrumentaler Klasse und grandiosen gesanglicher Fähigkeiten, live eingefangen auf dieser rund 72-minütigen Live-CD bei einem fantastischen Konzert ihrer 2004er "One step ahead"-Tour in der Sheldon Concert Hall von St. Louis, in ihrem Heimatstaat Missouri! Neben Alison Krauss, zu deren Musik es sicher eine Menge Parallelen gibt, zählt Rhonda Vincent schon seit vielen Jahren zu den beherrschenden Größen der weiblichen Bluegrass-/Acoustic Country-Welt! Mit viel Herz und Seele verkörpert sie die Ursprünglichkeit dieser so traditionellen Musik und öffnet ihr gleichzeitig durch ihr zeitgemäßes, wie zeitloses Performing den Horizont zur Unsterblichkeit. Rhonda's ungemein klare, reine und durchaus kräftige Stimme ist eine Wonne für die Ohren. Dazu ist sie eine großartige Multi-Instrumentalistin (Mandoline, Gitarre, Fiddle) und Songwriterin! Mit ihrer grandiosen, 4-köpfigen Band im Rücken zelebriert sie in der Sheldon Concert Hall einen mitreißenden Auftritt "with the force of a hurricane", und Rhonda "is the eye of the storm"! Mal ungemein dynamisch, mal völlig entspannt und balladesk präsentiert man ein Programm aus einem 21 Songs umfassenden Set von Bluegrass-Standards, jeder Menge Songs aus ihren vergangenen Alben, aber auch 8 vollkommen neuen Tracks, die sie bislang noch nicht veröffentlichte. Das beginnt mit dem fetzigen, aber nie überdrehten, sehr melodischen, traditionellen Uptempo-Feger "Kentucky borderline", dessen herausragende Banjo- (Kenny Ingram) und AcousticGitarren-Soli (Josh Williams) das Publikum sogleich zu vehementen Beifallsstürmen hinreißen. Zeigt sofort, welche Energie in den Musikern steckt. Dem gegenüber dann solche Songs wie "Missouri moon", ein wahrhaft meisterhaftes Dokument traumhaft schöner und reinster Acoustic Country-Musik, eine kritallklare Ballade von exquisiter Klasse und Gänshaut erzeugender Melodik. Wundervolles Mandolinenspiel, ein entspannter Rhythmus, dezent eingesetzte Fiddle und herrliche Gesangsharmonien machen den Genuß komplett. Und die spielen das live mit solch einer Brillanz, daß man sich nur verneigen kann! Toll auch die flockige, melodische Midtempo-Nummer "One step ahead of the blues", die fulminante, grandiose, voller Frische und Dynamik steckende Coverversion des Dolly Parton-Klassikers "Jolene", der herrliche Waltz "Homecoming" oder die Flatt & Scruggs-Nummer "So happy"! Eines der absoluten Highlights ist eines der 8 neuen Stücke (ist auch die erste Single), nämlich "I've forgotten you"! Wieder solch eine traumhaft schöne, nicht mehr aus den Gehörgängen weichen wollende, entspannte Acoustic Country Midtempo-Ballade, deren aus exzellentem Mandolinenspiel, Fiddle, tollen Acoustic Gitarren und ganz dezenter Percussion (ja, für dieses Stück steht sogar ein Schlagzeug auf der Bühne) bestehende Instrumentierung mit dem wunderbaren Gesang einen einfach nur gefangen nimmt. Ganz groß auch das Gospel-mäßige "So happy I'll be" mit zum Teil kanonartigem, wechselseitigem Gesang, der die außergewöhnlichen vokalen Fähigkeiten der gesamten Band in beeindruckender Manier demonstriert. Im Vergleich zur DVD fehlt auf der CD die Coverversion des Standards "Orange Blossom Special", ansonsten ist die Setlist identisch! Eine durchweg großartige Live-CD! Rhonda Vincent & the Rage mit der hohen Kunst des Bluegrass!

Art-Nr.: 3162
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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