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Black Stone Cherry - same [2006]
Yeah! Auch das ist der Süden! "Turn it loud"! Anschnallen - genießen! Mit, im wahrsten Sinne des Wortes, voller Wucht blasen Black Stone Cherry, ein Haufen langhaariger, blutjunger Rotzlöffel (zwischen 20 und 23 Jahren alt) aus dem kleinen Städtchen Edmonton in South Central Kentucky (auch Heimat der Kentucky Headhunters, was aber nicht die einzige Gemeinsamkeit ist - dazu später mehr) zum massiven Angriff auf die Rock-Welt, und wer von ihren gewaltigen Gitarren-Attacken, den monströsen Riff-Salven und den knochenharten Rhythmen getroffen wird, bleibt nicht etwa benommen liegen, sondern findet sich in einem geradezu aufputschenden, die Sinne "alkoholisierenden", lauten Rock'n Roll-Rausch wieder, der das pure Adrenalin freisetzt! Was für Glücksgefühle! Sie selbst nennen ihre Musik schlicht "Southern Rock for a modern audience", was es sicher irgendwie trifft, aber einer doch weitreichenderen Speziifizierung bedarf. Vor allen Dingen sind die Vier hart! Angesiedelt irgendwo zwischen Metal und Southern Rock liegen ihre Roots sowohl im Retro-Sound der Siebziger, als auch in neuzeitlicheren Gefilden der Post-Grunge-Ära! Da hinterlassen Bands wie AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith, Metallica oder gar Godsmack und Alice In Chains ihre Spuren, genauso wie die Black Crowes und Lynyrd Skynyrd! Alles passt prächtig zusammen. Mit all diesen Einflüssen generieren Black Stone Cherry eine Musik, die irgendwie neu, und doch wieder klassich klingt, aber eben, und das beeindruckt sehr, mit eindeutiger Eigen-Identifikation! Ungeheuer variabel, und für einen solch jungen Haufen extrem abgebrüht, ausgereift und technisch versiert, nennen wir diese grandiose Power-Mucke einfach mal "American Hard Rock with a metal edge, but southern to the core"! Ja, das ist es! Die Band, alles, wie gesagt, verdammt starke Musiker, besteht aus den beiden großartigen Lead-Gitarristen Ben Wills und Chris Robertson, letzterer auch ein ganz hervorragender Sänger (Shouter), dem Bassisten Jon Lawhon, sowie dem brillanten Drummer John Fred Young! Und da haben wir sie wieder, die eingangs bereits erwähnte Verbindung zu den Kentucky Headhunters, denn John Fred ist der Sohnemann von KHH-Gitarrist und Gründungsmitglied Richard Young, der zudem das Album co-produzierte! Die Truppe spielt mit unbändiger Kraft und entwickelt einen gewaltigen Druck! Donnernde, manchmal wie ein Maschinengewehr-Feuer hernieder prasselnde Riffs treffen auf mitreißende, glühende und kochende, voll im Southern Rock verwurzelte, massive, regelrecht stürmische Lead-Gitarrenläufe (teilweise großartige Double-Leads) und perfekt strukturierte, bestens hängen bleibende Songs, die trotz der Härte nie auch nur ansatzweise zum Chaos tendieren, sondern deren Melodik ausgezeichnet gefällt! Eine sehr saubere, klare, knackige Produktion und, trotz der Lautstärke, ein wunderbar transparenter Klang begeistern auf der ganzen Linie! Mächtiger, klassischer Schwermetall-Rock, fast schon dramaturgisch arrangiert, donnert uns zu Start der Scheibe mit dem von unbändigen Power-Riffs und einer gewaltigen Schlagzeug-Kanonade gekennzeichneten, großartigen Opener "Rain wizard" entgegen, dessen mächtiges Gitarrengerüst einen sofort packt! Tolle Songstruktur, die klasse hängen bleibt! Ja, auch das Songwriting-Talent dieser "Jungspunde" ist einfach erstaunlich! Ohne Luft zu holen, geht es "volle Kanne" und mit salvenartigen Riffs weiter: "Backwoods gold" heißt die "Mördernummer", deren Starkstrom-Gitarren und Chris Robertson's prächtiger, ordentlich "röhrender" Gesang sich zu einer hervorragenden Melodie verschmelzen. Hier hört man sie richtig raus, ihre Herkunfts-bedingten Sounthern-Anlagen, ihre familiären Wurzeln, die sie, wie gesagt aber auch zu keiner Zeit leugnen, und die einen entscheidenden Indikator ihrer Musik darstellen. Tierisch, diese glühenden Gitarrenläufe! Und sie werden von Song zu Song stärker. Bis zum Ende, man glaubt es kaum, scheinen sie sich stetig zu steigern. Das zeigt, wie varaibel sie sind, welche Spannung sie bewahren, und bedeutet schlichtweg kenerlei Ausfälle auf der Scheibe! "Lonely train" ist ein Song, "that cuts to the bone": Riffige, "head-bangin'" Heavy-Boogie-Rhythmen, ein mächtiger Druck, und abermals eine prima hängen bleibende Melodik treffen auf voll satte Gitarrenläufe, die ein loderndes Southern-Feuer entflammen. Saustark! Der gelungene Tempowechsel in der Mitte mit einer kurzen, etwas langsameren Phase sorgt für zusätzliche Spannung, ehe die "Gitarren Riff-Hölle" wieder losbricht! Mit "Maybe someday" folgt ein traumhafter Hardrocker mit tollen Twin-Licks! Was für eine Power! Die Black Crowes treffen auf Led Zeppelin und Metallica treffen auf eine verschärfte Blackfoot/Hatchet-Ausgabe, alles in einem Song. Ein fulminantes, durchaus ins Ohr gehendes Feuerwerk - natürlich nicht unbdingt für Zartbesaitete! "When the weight comes down", im Anschluß daran, ist ein höllischer, voller Southern Rock-Feeling steckender, straighter Rock-Kracher, dessen parmenent mit vollem Volumen rockender Gitarren-Mantel und die kochenden Soli einem fast den Atem rauben. Wow, hat das Biß! So geht das stetig bis zum Ende weiter! Die Gitarristen rocken sich die Seele aus dem Leib, Frontmann Robertson singt und grölt "wie ein Großer" und Bassist und Drummer pumpen und "dreschen" sich in meisterhafter Manier in einen wahren Power-Rausch! Einen kleinen Gang zurück, ohne daß es jedoch allzu "leise" wird, schalten sie lediglich bei dem lockeren, balladesken Finalstück "Rollin' on", das allerdings eine absolute Hammer-Nummer darstellt: Eine wunderbare Melodie, herrliche Twin-Leads, gar ein dezenter Country-, dazu ein massiver Southern-Touch, glühende, flinke Gitarrensoli, viel "Saft" - all das demonstriert in beeindruckender Manier, wie eine junge, unverbrauchte, aber schon erstaunlich ausgereifte und variable, "wilde" Truppe namens Black Stone Cherry klassisch fundamentierten, im Süden verwurzelten, modernen, amerikansichen Gitarren Hard-Rock'n Roll zu spielen gedenkt - ehrlich, packend, laut, begeisternd! "This album captures the kinetic energy and force of the band's straight-ahead, in-your-face Rock & Roll and it is proof that the guys are true southern originals." Wie gesagt, die Scheibe ist 'ne Wucht!

Art-Nr.: 4333
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Lonely train
Maybe someday
When the weight comes down
Shapes of things
Violator girl
Rollin' on

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Osborne, Anders - black eye galaxy [2012]
Luther Dickinson of the North Mississippi Allstars: "Anders Osborne blows my mind. His singing is so great; his guitar playing is so intense. He's my favorite guy out there these days." Der Mann aus New Orleans mit einem neuen, absoluten Meisterwerk! Swamp Rock, Blues, Roots and Psychedelic in einer elektrisierenden Mixtur zwischen elektrischen, rauen Starkstrom-Rockern, lässigen, psychedelischen, aber niemals zu abgedrehten Jammings und hinreissend schönem Roots-/Americana-Songs! Ein Mörder-Teil! Osborne ist ein begnadeter Gitarrist, ein grandioser Songwriter und hervorragender, ausdrucksstarker Sänger. Wie abwechslungsreich das alles ist, wird einem deutlich, wenn man mal die einzelnen Songs durchgeht. Ein paar Beispiele: Der Opener "Send me a freind" ist ein von mächtig hämmerndem Schlagzeug und fetten, dreckigen Gitarrenriffs bestimmter Rock-Kracher, der aus den Lautsprechern wie eine "Swamp-Ausgabe" von Led Zeppelin donnert. Dezente psychedelische Klänge und Osborne's zerrende Lead Gitarre runden das Bild ab. Das ist aufwühlend, laut, bluesig, bleibt aber blendend hängen. Eine "Hammer"-Auftakt! Oder das folgende "Mind of a junkie": Das ist ein hinreissender, sehr jammig wirkender, live mit den fantastischen Gitarren-Hooklines schier endlos ausdehnbarer, dabei immer die Spannung hoch haltender, von einer tollen Melodie durchzogener Roots-/Southern-/Swamp-Rock, der einen nicht merh los lässt. Osborne's Gesang und sein über 3 Minuten währendes Gitarrensolo sind einfach famos. Dann das packende "When will I see you again": Hier hören wir Gitarren-Rootsrock der Extraklasse. Steckt voller dreckigem "Crazy Horse"-Flair. Osborne's glühendes Gitarrensolo mit all den Verzerrungen erinnert durchaus an Neil Young's "rusty" Spiel. Hat wieder eine starke Melodik! Das Titelstück "Black eye galaxy" ist ein weiteres, absoklutes Highlight. Ein grandioser Jamrocker, der während der Gesangsphasen sehr eingängig und melodisch daher kommt, dann aber in ein rund 7-minütiges, wundervolles, sehr psychedelisches, Sixties-mässiges Gitarrenjamming übergeht, angereichert mit tollen Klangkaskaden, dezent jazzig. Wirkt fast wie eine Synthese aus Pink Floyd und Grateful Dead, angesiedelt in New Orleans. Beim traumhaft melodischen, sonnig frischen "Dancing in the wind" hingegen klingt Osborne, auch stimmlich, wie ein Jackson Browne zu seinen allerbesten Zeiten, während beim ruhigen, semi-akustischen, mit schöner Mundharmonika inszenierten "Tracking my roots" wieder Erinnerungen an Neil Young aufkommen, diesmal allerdings zu dessen "Harvest"-Phase. Fazit (wir sagten es bereits): Ein Mörder-Album! Überragend!

Ein Original U.S.-Review:

Between the sheer force and potent lyricism of his guitar playing, the riveting depth of his songwriting and the straight-from-the-soul conviction of his vocals, New Orleans’ Anders Osborne is among the most original and visionary musicians writing and performing today. RELIX says Osborne plays “hard-hitting songs” featuring his “raging, expressive guitar and soulful singing…from scorched-earth rock to sweet, tender ballads.” OFFBEAT magazine recently named Osborne the Crescent City’s Best Guitarist for the second straight year, and also awarded him with the Best Roots Rock Artist title. GUITAR PLAYER called him, “The poet laureate of Louisiana’s fertile roots music scene.”

Recorded at the famed Dockside Studio in Maurice, Louisiana, Black Eye Galaxy was produced by Anders along with engineer Warren Riker and Galactic's Stanton Moore. Sounds on the album range from heavy electric mayhem to joyous acoustic melodicism, lyrics move from the darkest depths to the healing power of love. Black Eye Galaxy is a personal record for Osborne, but one with universal themes. The title is an unambiguous metaphor for Osborne's life as a traveler, a musician, an immigrant, a recovering addict, and as a husband and father.

The album is a journey of sorts, following the main character (based on Anders' own life experiences) from the uncontrolled, primal chaos of "Send Me A Friend" to the inner peace of "Higher Ground." The disjointed and brutally honest "Mind Of A Junkie" leads into the warm and hopeful "Lean On Me/Believe In You." The gentle "When Will I See You Again?" finds Anders rebuilding broken relations, while the feral and confrontational "Black Tar" (co-written with Little Feat's Paul Barrere) says farewell to a dark past. The final four songs -- "Tracking My Roots," "Louisiana Gold," "Dancing In The Wind" and "Higher Ground" -- bring an almost ecstatic tranquility after the intense stress and turbulence of the beginning of the album. From ultra-heavy and challenging to sweetly soul-soothing and melodic, Osborne's guitar work, like his vocals, is simply mesmerizing. Black Eye Galaxy is a harrowing but ultimately uplifting cycle of richly detailed songs that are musically and lyrically thought-provoking, exhilarating and completely engaging.

Das komplette Tracklisting:

1. Send Me a Friend - 4:18
2. Mind of a Junkie - 7:29
3. Lean on Me/Believe in You - 4:10
4. When Will I See You Again? - 4:54
5. Black Tar - 4:58
6. Black Eye Galaxy - 11:16
7. Tracking My Roots - 4:03
8. Louisiana Gold - 5:47
9. Dancing in the Wind - 4:40
10. Higher Ground - 3:55

Art-Nr.: 7778
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Send me a friend
Mind of a junkie
When will I see you again?
Black tar
Black eye galaxy
Tracking my roots
Dancing in the wind

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Xander and the Peace Pirates - order out of chaos [2022]
"A soulful singer and a world-class guitarist" lautet die bemerkenswerte, und wie wir finden, auch völlig richtige Aussage eines amerikanischen Journalisten über Keith Xander, den Gründer und Frontmann der britischen Formation Xander and the Peace Pirates, denn der Bursche mit der wunderbaren Tenorstimme und exzellente Gitarrenzauberer kam ohne rechten Unterarm zur Welt und bearbeitet die 6 Saiten mit einer entsprechenden Unterarmprothese - angesichts seiner fantastischen Lead Gitarrenarbeit bewundernswert und fasnierend zugleich. "Order out od Chaos" ist das zweite, beeindruckend starke Werk dieses Quintetts, dem neben Keith Xander (lead vocals, lead guitar) noch dessen Bruder Stu Xander (acoustic guiar), Mike Gay (guitar, slide guitar, vocals), Joel Goldberg (bass) und Adam Goldberg (drums) angehören. Die musikalischen Wurzeln der Band liegen gleichermaßen im Blues, Rock und Soul, was dazu führt, dass ihnen hier eine hinreißende, von vielschichtigen, klangvollen Gitarren bestimmte, exquisite Melange aus höchst melodischen, eingängigen, im positivsten Sinne auch radiotauglichen Blues-, Rock-, Bluesrock-, Soul-, R&B- und Retro Softrock-Anlagen gelungen ist, die mit ihrer vorzüglichen Qualität und den aussagekräftigen Lyrics die Zuhörer voller Magie einfängt. Entdeckt wurde die Band über einen Youtube-Clip von Henry Juszkiewicz, dem früheren CEO von Gibson Guitars, was den Jungs in Windeseile eine Menge Reputation einbrachte. So avancierten sie für 5 Jahre zur Hausband des legendären Cavern-Clups in Liverpool und supporteten bereits ausgedehnte Tourneen solcher Leute wie etwa Joe Bonamassa, Joe Satriani und Bon Jovi. Die Erwartungen an ihr neues Album waren dementsprechend hoch - und sie werden zu 100% erfüllt. Der durchweg transparent satt angelegte Sound der klangvollen, "echoing guitars" bilden einen prächtigen Rahmen für Keith's hervorragenden, angenehmen Gesang. Die Songs, zumeist im Midtempobereich, lassen trotz einer oft "softigen" Note und der wunderbaren Melodien niemals ihre Blues-Roots und souligen Tendenzen vermissen. Die Band spielt, vor allem auch in den Instrumentalbreaks und bei den großartigen Gitarrensoli, stets mit einer kräftigen, knackigen Rock-Würze. Genau dies ist gleich zu bewundern bei dem großartigen Opener "We cry" einem durchaus kraftvollen, flüssingen, dabei eingängigen, saftig soundenden Midtempo Soul-/Bluesrocker, garniert mit dezent funkigen Riffs und wunderbar effektvoller Lead Gitarre. Ein gewisses Seventies-Feeling und ganz dezente Vibes von Neil Young und CCR scheinen umher zu wabern. Keith Xander's klasse Gesang steckt voller Ausstrahlung, das herrlich bluesige, quirlige Gitarrensolo ist 1A und die Melodie, vor allem im Refrain, exzellent. Das folgende, sehr schöne "Leave the light on" basiert auf einem leicht "Running Up That Hill"-verwandten Drumbeat, verbreitet aber gleichzeitig ein leichtes R&B- und Soul-Feeling, verbunden mit einer deutlich "amerikanischen Tönung" in Xander's Gesang, die gar eine gewisse Eagles-Note suggeriert - eine verrückte Kombination, die schlußendlich aber wundervoll funktioniert. Eine klasse Nummer mit einer tollen Melodie und fingerfertigem, bestens hängen bleibendem, glänzendem Gitarrensolo. Jede Menge swampiges Southern-Flair zieht sich durch den, von großartigen Slideguitar-Licks geprägten, souligen, baumstarken Bluesrocker "Soul sailing", der zudem wieder mit einem vorzüglichen, wieselflinken, durch kraftvolle, erdige Wah-Wahs veredelten Gitarrensolo punktet. Ein wenig psychedelisch (schöner Hall in den E-Gitarrenlinien) und sehr retro kommt das anschließende, wunderbar soulige und bluesige "I'm no good at being bad". Das längere, sich in seiner Dynamik stetig steigernde, hallige Slidegitarrensolo bedeutet die sprichwörtliche "Kirsche auf der Sahne". Herrliche Nummer! Wie auch beispielsweise das flotte, umwerfend melodische, voller frischer Gitarren steckende Titelstück "Order out of chaos" (sicher auch eine Nummer, die bestens in das Anforderungsprofil von Alan Nimmo's King King passen würde), das starke, gefällige, mit seinem dezenten Prog-/Western-Flair ein wenig cineastisch anmutende "Breathless", oder das straighte, dampfende, bluesige, Bad Company-affine "Heart stop", bei dem die Band zum Abschluß des Albums noch einmal richtig aus sich rausgeht und kraftvoll abrockt. Die Truppe versteht es ganz ausgezeichnet, Gefühl, melodische Eingängigkeit, kraftvolle, ungemein klangvolle Gitarrenparts und coole, entspannte Grooves miteinander zu vereinen. Das lässt einen, oberflächlich betrachtet, dieses exzellente Werk vielleicht zunächst einmal unter dem Begriff "Soft Rock" einordnen, aber "Order out of chaos" ist so viel mehr als das. Die deutlichen Blues-, Soul-, und Rock-Elemente, verbunden mit den beachtlichen, handwerklichen Fähigkeiten der Musiker und dem exzellenten Songmaterial, sorgen für ein exquisites, hochwertiges Hörerlebnis. Starkes Album einer starken Band, von der wir künftig sicher noch eine Menge hören werden.

Das komplette Tracklisting:

1. We Cry- 4:51
2. Leave The Light On - 4:04
3. Soul Sailing - 3:16
4. I'm No Good At Being Bad - 5:09
5. Order Out Of Chaos - 5:02
6. Into The Water - 5:08
7. Kiss Your Rain - 4:10
8. Breathless - 4:10
9. Fog - 2:26
10. Heart Stop - 2:37

Art-Nr.: 10615
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
We cry
Leave the light on
Soul sailing
I'm no good at being bad
Order out of chaos
Breathless
Heart stop

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