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Allman Brothers Band, The - stand back: the anthology [2004]
2 CD-Set! Die Allman Brothers gelten unbestritten als die Pioniere des Southern Rocks, ohne deren Eindluß sich diese Musik wohl hätte nie so entwickeln können, wie sie es tat. Zum einen erlebt dieses Genre momentan eine Art Re-Vitalisierung, zum anderen, auch das bestätigt diese These, agieren die Allman Brothers zur Zeit so lebendig und frisch, wie schon lange nicht mehr. Ein passender Zeitpunkt also für die Veröffentllichung einer neuen Anthology, und zwar der ersten, die ihre komplette, 35-jährige, alle Labels umfassende Karriere abhandelt, vom 1969iger Debut bis zum aktuellen Studiowerk "Hittin' the note"! Die erste CD handelt die frühen Jahre, bis 1972 ab, die zweite CD den Rest bis zur Gegenwart! Sehr gut ausgewählte Titelauswahl von insgesamt 32 Songs mit einer Spielzeit von deutlich über 2 1/2 Stunden! Ein Auszug der Tracklist: "It's not my cross to bear", "Trouble no more", "Dreams", "Revival", "Midnight rider", "Hoochie Coochie man", Melissa", "Stand back", "Blue sky", "Wasted words", "Ramblin' man", "Southbound", "Can't lose what you never had", "Crazy love", "Hell & high water", "Seven turns", "End of the line", "High cost of low living" und viele andere! Alle Songs sind "newly remastered"! Enthält ein 24-seitiges Booklet mit interessanten Liner-Notes zur Band-Geschichte von Scott Schinder! Klasse Teil! Für die Fans sowieso Pflicht, und für die, die es noch werden wollen gibt es keinen idealeren Einstieg!

Art-Nr.: 2483
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 22,90

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Blakeman, Shy - long distance man [2010]
5 lange Jahre nach dem vorzüglichen "The Southern Roots Revival" kommt der aus Wyoming stammende, schon vielerorts herumgekommene Shy Blakeman (lebte einige Jahre in Californien, dann in Kilgore/Texas und residiert aktuell in Nashville) endlich mit einem neuen Album, doch das Warten hat sich wahrlich gelohnt. "Long distance man" ist ein bravouröses Werk geworden, das den jungen Mann extrem gereift zeigt und von vorn bis hinten mit phantastischen Songs glänzt. Den Albumtitel des Vorgängers könnte man auch problemlos für das neue Album verwenden, denn er drückt klar und deutlich den Charakter und die Philosophie von Blakeman's großartiger Musik aus. Der Bursche hat irgendwie den Southern Rock im Blut - aber auch den Texas Outlaw-Country und den klassischen, Retro-Countryrock der goldenen Siebziger-Ära. Er möchte diesen "organic Texas Spirit" in seiner Musik zum Ausdruck bringen, ebenso wie "some L.A.-Countryrock-Roots" und vor allem auch einen "big taste of bluesy, swampy Southern Rock", sagt Blakemann. Und wie ihm das gelingt - einfach vorzüglich! Diese voller Seele und Würze steckende Mischung aus Roots-/Country- und Southern Rock mit ihrem Outlaw-Flair und "Renegade"-Charme übt auf den Zuhörer unmittelbar eine gewaltige Anziehungskraft aus, denn das Zeug bleibt nicht nur prächtig hängen, sondern wird auch, neben Blakeman's exzellentem Gesang, von einer Horde herausragender Musiker brillant in Szene gesetzt. Und schaut man mal auf das Line-Up der Instrumentalisten, wird noch einmal unmissverständlich klar in welche Richtung es hier geht: Marc Ford - Electric Guitar (ex-The Black Crowes), Audley Freed - Electric Guitar (ex-The Black Crowes, Cry Of Love), Doug Pettibone - Guitars, Dobro (u.a. Lucinda Williams), Kenny Vaughan - Electric Guitar (u.a. Rodney Crowell, Marty Stuart, Steve Earle), Jason Sutter - Drums, Ted Russell Kamp - Bass, Keyboards, Guitars, Trumpet, Akkordeon, Percussion (ex-Shooter Jennings' 357s), der das Werk auch hervorragend produzierte. Dem gesamten "Stab" gelingt eine einfach wunderbare, völlig natürliche Aufhebung der Grenzen zwischen staubiger Texas Roots-Musik, trockenem, klassischem Countryrock, Outlaw-Country und nahezu lupenreinem, oft schön swampigem Southern Rock! Inspirationen von Kollegen wie Waylon Jennings, Billy Joe Shaver, Poco, Wet Willie, The Black Crowes, The Charlie Daniels Band, The Allman Brothers Band und vor allem Lynyrd Skynyrd sind deutlich spürbar. Auch jüngere Veröffentlichungen, wie die der Brothers Of The Southland oder von Bo Bice passen recht gut ins Bild, wenngleich Blakeman's Musik doch noch ein deutlicheres Retro-Flair anhaftet. Das kommt einfach klasse! Tolle, erdige, Southern-fueled Lead-Gitarren und swampige, kernige Slide-Linien verzieren die Songs, ebenso wie die Klänge eines herrlichen, "verstaubten" Wurlitzer-Klaviers. Wie gesagt, wunderbar retro! Die Siebziger sind allgegenwärtig - und doch klingt alles sehr frisch und zeitgemäss. Los geht's mit dem großartigen, heissen, von einem tollen Waylon-Groove getragenen Outlaw-Countryrocker "Long distance man", dessen wunderbar funky wirkende, kurze Bläser-Fills der Nummer eine Menge Biss verpassen. Vollkommen locker, aber dennoch kraftvoll und dynamisch, kommt der anschliessende, schön flüssig dargebotene honky-tonkin' Roots-/Countryrocker "So many Honky Tonks" aus den Lautsprechern, dessen schönes, laues Southern-Feeling einem überaus geschmackvoll um die Nase weht. Es folgt eine phantastische Coverversion des alten Rusty Wier-Klassikers "Don't it make you wanna dance": Traumhafte Melodik, lockere, aber knackige Dynamik, wundervolles Slide-/Lap Steel-Spiel - ein Roots-/Countryrocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Hat erneut eine tiefe Southern-Seele. Klasse Piano-Geklimper! Ruhig, aber dennoch schwül, wird's bei "Dragob fly", einer prächtigen, semi-akustischen Roots-/Swamp-Nummer in einem klasse Banjo-/Acoustic Gitarren-/Akkordeon-/Slide-Gewand, der man, wüsste man es nicht besser, klar und deutlich eine Herkunft aus Louisiana bescheinigen würde. "Late night early morning" hat den Geist von The Band verinnerlicht, während Blakeman und seine Jungs in der Folge, zuunächst mit "Swamp water whiskey" und anschliessend mit "A quarter to three", zwei lupenreine, in vollster Blüte stehende, klassische Southern Rocker, die der besten Lynyrd Skynyrd-Ära entsprungen sein könnten, vom Stapel lassen. Der erste schön swampig mit feurig würzigen Riffs, dreckiger Lead Gitarre, starkem Wulitzer-Klavier im Hintergrund und weiblichem "soulful" Background-Gesang, der zweite mit einem charakteristischen Skynyrd-Groove, einem unterschwelligen Stones-Einschlag, heissen Bläser-Fills und einem brennenden, fetten E-Gitarren-Solo. Da kommt Freude auf! Danach wird die Power etwas runtergefahren. Die wunderschöne, ruhige, entspannte Country-/Americana-Ballade "Cannon ball" steht auf dem Programm. Fliesst mit ihren feinen Mandolinen- und Gitarren-Klängen, der hintergründigen Orgel-Untermalung, dem einsamen Dobro und dem sparsamen Percussion-Spiel locker, leicht und sehr natürlich in unsere Ohren. "Easy goin' woman" ist kerniger Texas Outlaw-/Roots-/Alternate Country an der Schnittstelle Waylon Jennings/Steve Earle und mit dem brodelnden, bluesigen, swampigen "Satin sheets" wird noch einmal mächtig gerockt (toller Groove, fiebrig glühendes Slide-Solo, dezenter Gospel-Touch). Es gibt auf diesem Album keinen Ausfall! Shy Blakeman und seine Mannschaft mit einem ungemein ambitionierten Werk! Retro-Country-/Roots-/Southern-Rock voller Herz und Seele! Wundervoll, wie Blakeman diese Musik in die heutige Zeit transportiert, wie er ihr, trotz aller Ursprünglichkeit, so viel Frische und Leben einhaucht, ohne auch nur einen Hauch an Authentizität einzubüssen. So muss man diese "Mugge" spielen! So lieben wir das! Das "Southern Roots Revival" des Shy Blakeman ist weiter auf dem Vormarsch...

Die komplette Tracklist:

1 Long Distance Man - 3:44   
2 So Many Honky Tonks - 2:46   
3 Don't It Make You Wanna Dance - 3:41   
4 Dragon Fly - 3:40   
5 Late Night Early Morning - 3:42   
6 Swamp Water Whiskey - 3:26   
7 A Quarter To Three - 3:59   
8 Cannon Ball - 3:30   
9 Old Folks Blues - 3:54   
10 Easy Goin' Woman - 3:13   
11 Livin' Proof - 3:49   
12 Satin Sheets - 3:43   
13 Save A Little Room - 4:45

Art-Nr.: 6939
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
So many Honky Tonks
Don't it make you wanna dance
Dragon fly
Swamp water whiskey
A quarter to three
Cannon ball
Easy goin' woman

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Brothers, The - march 10, 2020 / madison square garden / new york city ~ dvd [2021]
2 DVD-Set!

Zum Glück wurde diese fantastische Show auch gefilmt. Die Qualität ist famos!

"The Brothers - celebrating 50 Years of the music of The Allman Brothers Band". Am 20. März 2020, nur 2 Tage bevor in den USA der große Corona-Shutdown kam, standen The Brothers, eine nur für dieses einmalige Event zusammengestellte, begnadete Band aus Feunden und Verwandten der Allman Brothers, sage und schreibe knapp 3 1/2 Stunden auf der Bühne des New Yorker Madison Square Gardens, um das 50-jährige Bandjubiläum der 1969 gegründeten ikonischen Band um Duane und Gregg Allman zu feiern. Es waren Derek Trucks und Warren Haynes an den Gitarren (Haynes sang natürlich auch), Jaimoe, Duane Trucks (Derek's jüngerer Bruder - üblicherweise bei Widespread Panic) an den Drums, Marc Quinones - Percussion, Oteil Burbridge am Bass, sowie Reese Wynans an den Keyboards und "special guest" Chuck Leavell am Piano (sowie Lead Gesang bei "Blue sky") - und sie spielten einen Gig für die Ewigkeit. Alle waren in absoluter Bestform, verstanden sich blind, als würden sie schon ewig zusammenspielen, brachten eine unglaubliche Frische und Vitalität in die Songs. Das Feuer dieser ewig jungen Stücke brannte lichterloh.
Der Reporter David Browne vom renommierten "Rolling Stone", war für das Magazin vor Ort, um von dem Event, auch unter den Gegebenheiten der aufkommenden Pandemie, zu berichten. Er sagte: "Did I really want to risk my life for an Allman Brothers Band 50th-anniversary tribute show?... Arriving at the Garden, I didn’t know what to expect, but all systems seemed standard at first. Ticket-holders milled outside on the street and in the inside lobby. No one wore a mask, since those weren’t yet mandated. As I made my way to my seat, the arena was starting to fill up, there was weed in the air, and it was easy to forget what was starting to happen around the world…There was something glorious and uplifting about hearing those songs played with such care and such fire; it felt as if the music was not just being saluted but preserved for a future generation. At various times, like when Trucks and Haynes played the simultaneous leads in ‘Jessica,’ the show was surprisingly emotional. In retrospect, it’s hard to say how much was due to the performance and how much to the circumstances. I joked to the friend next to me that this would be “the last concert ever". But as Derek Trucks told me in the days that followed, the show “felt like one of the last moments for a long time when people would be able to suspend reality and let go.” One of these days, we’ll let go again."
Was war das für ein geniales, spektakuläres Konzert! Der Sound ist schlicht grandios! Und auch die Setlist war fantastisch! Eine unvergleichliche, historische Nacht!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
First Set:
1. Don’t Want You No More - 2:43
2. It’s Not My Cross To Bear - 5:00
3. Statesboro Blues - 4:39
4. Revival - 4:16
5. Trouble No More - 4:18
6. Don’t Keep Me Wonderin’ - 5:55
7. Black Hearted Woman - 10:10
8. Dreams - 13:24
9. Hot ‘Lanta - 6:15
10. Come And Go Blues - 4:49
11. Soulshine - 9:09
12. Stand Back - 5:03
13. Jessica - 13:31

Disc 2:
Second Set:
1. Mountain Jam - 18:46
2. Blue Sky - 10:05
3. Desdemona - 12:31
4. Ain’t Wastin’ Time No More - 9:33
5. Every Hungry Woman - 8:38
6. Melissa - 5:52
7. In Memory Of Elizabeth Reed - 15:44
8. No One To Run With - 5:19
9. One Way Out - 5:43
10. Jaimoe & Warren Greetings - 1:08
11. Midnight Rider - 4:17
12. Whipping Post - 14:22

Art-Nr.: 10351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: DVD || Preis: € 28,90

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Brothers, The - march 10, 2020 / madison square garden / new york city, ny [2021]
4 CD-Set! "The Brothers - celebrating 50 Years of the music of The Allman Brothers Band". Am 20. März 2020, nur 2 Tage bevor in den USA der große Corona-Shutdown kam, standen The Brothers, eine nur für dieses einmalige Event zusammengestellte, begnadete Band aus Feunden und Verwandten der Allman Brothers, sage und schreibe knapp 3 1/2 Stunden auf der Bühne des New Yorker Madison Square Gardens, um das 50-jährige Bandjubiläum der 1969 gegründeten ikonischen Band um Duane und Gregg Allman zu feiern. Es waren Derek Trucks und Warren Haynes an den Gitarren (Haynes sang natürlich auch), Jaimoe, Duane Trucks (Derek's jüngerer Bruder - üblicherweise bei Widespread Panic) an den Drums, Marc Quinones - Percussion, Oteil Burbridge am Bass, sowie Reese Wynans an den Keyboards und "special guest" Chuck Leavell am Piano (sowie Lead Gesang bei "Blue sky") - und sie spielten einen Gig für die Ewigkeit. Alle waren in absoluter Bestform, verstanden sich blind, als würden sie schon ewig zusammenspielen, brachten eine unglaubliche Frische und Vitalität in die Songs. Das Feuer dieser ewig jungen Stücke brannte lichterloh.
Der Reporter David Browne vom renommierten "Rolling Stone", war für das Magazin vor Ort, um von dem Event, auch unter den Gegebenheiten der aufkommenden Pandemie, zu berichten. Er sagte: "Did I really want to risk my life for an Allman Brothers Band 50th-anniversary tribute show?... Arriving at the Garden, I didn’t know what to expect, but all systems seemed standard at first. Ticket-holders milled outside on the street and in the inside lobby. No one wore a mask, since those weren’t yet mandated. As I made my way to my seat, the arena was starting to fill up, there was weed in the air, and it was easy to forget what was starting to happen around the world…There was something glorious and uplifting about hearing those songs played with such care and such fire; it felt as if the music was not just being saluted but preserved for a future generation. At various times, like when Trucks and Haynes played the simultaneous leads in ‘Jessica,’ the show was surprisingly emotional. In retrospect, it’s hard to say how much was due to the performance and how much to the circumstances. I joked to the friend next to me that this would be “the last concert ever". But as Derek Trucks told me in the days that followed, the show “felt like one of the last moments for a long time when people would be able to suspend reality and let go.” One of these days, we’ll let go again."
Was war das für ein geniales, spektakuläres Konzert! Der Sound ist schlicht grandios! Und auch die Setlist war fantastisch! Eine unvergleichliche, historische Nacht!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
First Set:
1. Don’t Want You No More - 2:43
2. It’s Not My Cross To Bear - 5:00
3. Statesboro Blues - 4:39
4. Revival - 4:16
5. Trouble No More - 4:18
6. Don’t Keep Me Wonderin’ - 5:55
7. Black Hearted Woman - 10:10

Disc 2:
1. Dreams - 13:24
2. Hot ‘Lanta - 6:15
3. Come And Go Blues - 4:49
4. Soulshine - 9:09
5. Stand Back - 5:03
6. Jessica - 13:31

Disc 3:
Second Set:
1. Mountain Jam - 18:46
2. Blue Sky - 10:05
3. Desdemona - 12:31
4. Ain’t Wastin’ Time No More - 9:33
5. Every Hungry Woman - 8:38

Disc 4:
1. Melissa - 5:52
2. In Memory Of Elizabeth Reed - 15:44
3. No One To Run With - 5:19
4. One Way Out - 5:43
5. Jaimoe & Warren Greetings - 1:08
6. Midnight Rider - 4:17
7. Whipping Post - 14:22

Art-Nr.: 10352
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 33,90

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Bush, Sam - storyman [2016]
Die Bluegrass-/Americana-Institution,New Grass Revival- und Nash Ramblers-Ikone, der König der Mandoline und Fiddle, der große Sam Bush, begeistert die Americana- und Alternate Country-Welt mit einem neuen, fantastischen Album. Welch ein wundervolles Teil! Herrliche, großartige, frische Songs, präsentiert auf einem bluegrassigen Fundament, allerdings mit Drummer und elektrischen Momenten, zwischen elter New Grass Revival-Kompatibilität, astreinem Country, Alternate Country und rootsigem Americana, eingepackt in tolle Melodien und Arrangements - natürlich, unverbraucht, in höchster musikalischer Qualität. Eindrucksvoll auch, wie hervorragend Sam Bush singt. Gäste sind u. a. Emmylou Harris, Deborah Holland, Alison Krauss und Steve Fishell an der Pedal Steel. Die Stücke bleiben prächtig hängen und gehen zum Teil wunderbar ins Ohr. Kommt mit einem sehr schönen, reich bebilderten, alle Texte umfassenden, 20-seitigen Booklet. Ein absolutes Fest für die "grassige" Alternate Country-, Roots-, und Americana-Fraktion!

Die offizielle Produktinformation im Original:

Sam Bush has long since established himself as roots royalty. His highly anticipated new album, Storyman, is a freewheeling collection that gleefully picks and chooses from jazz, folk, blues, reggae, country swing, and bluegrass to create a jubilant noise only classifiable as the Sam Bush sound. Many of the songs are stories several of them true and the legendary mandolin and fiddle player co-wrote every one of them with friends including Guy Clark, Emmylou Harris, Jon Randall Stewart, Jeff Black, and others. Instead of kicking back and soaking up honors, such as an Americana Music Association Lifetime Achievement Award and his suite of Grammys and International Bluegrass Music Association trophies, Storyman proves once again that the Father of Newgrass and King of Telluride will never stops striving to create something new. I m hoping it just kind of flows for people and makes them go, Hey! It s a Sam record. It sounds like Sam and the band, Bush says of the album. But for the first time ever, I also find myself thinking, I hope you enjoy the stories. It s my singer-songwriter record.

Das komplette Tracklisting:

1. Play By Your Own Rules - 3:31
2. Everything Is Possible - 4:01
3. Transcendental Meditation Blues - 3:53
4. Greenbrier - 4:48
5. Lefty's Song - 3:57
6. Carcinoma Blues - 3:56
7. Bowling Green - 3:32
8. Handmics Killed Country Music - 3:42
9. Where's My Love - 5:53
10. It's Not What You Think - 3:54
11. I Just Wanna Feel Something - 5:35

Art-Nr.: 9204
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Capps, Brian - walk through walls [2005]
Brian Capps dürfte vielen Leuten noch aus seiner Zeit bei den Domino Kings bekannt sein, deren Mitbegründer und langjähriger Bass-Spieler er war, eine Band, die sich mit ihrer energiegeladenen und rebellisch anmutenden Mischung aus Country-, Honkytonk-, und Rockabilly-Musik in Szenekreisen, und darüber hinaus, einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad erarbeitet hat. Inzwischen weilt der Singer/Songwriter aus Springfield, Missouri auf Solopfaden und liefert jetzt mit "Walk Through Walls" sein Debütwerk ab. Es ist ein klasse Teil geworden! Charakterisiert wird er von vielen als eine Mischung aus einem jungen Elvis, Buddy Holly und, rein äußerlich, mit der Ähnlichkeit zu einem gewissen James Dean, wobei musikalisch seine charismatische, emotionale Direktheit, sein Enthusiasmus, aber auch die ausstrahlende Wärme als Markenzeichen angeführt werden. Streng genommen hat er sich zur hausgemachten Konkurrenz für seine Vorband entwickelt, denn im Grunde genommen führt er konsequent den einstmals beschrittenen Weg mit seiner Ursprungstruppe fort. Ebenfalls mit an Bord am Elektrik-Bass und als Produzent ist Lou Whitney, der ja auch bereits für die Domino Kings am Mischpult tätig war und immer noch ist. Auch auf "Walk through walls" geht es um knackigen, schwungvollen, teils gut tanzbaren Country-Rockabilly, gewürzt mit traditionellen Country-Roots, klassischem Rock’n’Roll, Bakersfield-Sound, einer würzigen Prise Roots-/Americana-Rock und jeder Menge Roadhouse-Anleihen, wobei im geistigen Auge ausgelassen feiernde Anzugträger an einem vorüber fliegen, die leichtfüßig, in ihren schwarzen Lackschuhen und gelierter Haarpracht, ihre in Petticoats bekleideten Partnerinnen im Zwei-Viertel-Takt elegant übers Parkett schwingen - wohlgemerkt alles ausgesprochen Country orientiert! Neben Anleihen der bereits erwähnten Künstler, wie Domino Kings, Elvis und Buddy Holly, verarbeitet Capps auch Stilelemente solcher Leute wie Dave Alvin, den Mavericks, den Derailers oder dem jungen Johnny Cash und streut zuweilen sogar eine ordentliche Portion, schmissiges NRBQ-/Rockpile-Feeling ein! Dann geht, unterstützt von dreckigen, fetten Gitarren ordentlich die Post ab! Die zehn auf dem Album befindlichen Stücke wurden ohne großen technischen Firlefanz aufgenommen. Capps transportiert auch im Studio eine erstaunliche Live-Atmosphäre in seine Kompositionen. Es geht größtenteils flott geradeaus, mit der einen oder anderen Verschnaufpause. Eine gewisse Dynamik bleibt aber auch hier fortwährend existent. Stark beispielsweise die leicht countryinfizierte Nummer "The Devil To Pay" im Outlaw-Erzählstil eines Johnny Cash. Richtig fetzig wird’s bei Liedern wie "Next Time" (tolle Melodie, herrliche klarer Countryrock-/Rockabilly-Sound), "True Liar" (Rockpile, Al Anderson und NRBQ lassen grüßen), oder "Standing On A Rock", wo in astreiner Retro-Manier abgerockt wird, verbunden mit prächtigen Gitarren-Einlagen. Überhaupt muss man hier den Leadgitarristen D. Clinton Thomas einmal heraus heben, der in fast jedem Song knackige Soli der hohen Retro-Schule abliefert. Wunderbar auch der Titelsong "Walk Through Walls", eine Art locker dahinfließende Mischung aus Creedence-Clearwater-Revival-Flair, kombiniert mit einem relaxtem Rockabilly-Rhythmus, wobei am Ende noch mal ein CCR-typisches E-Gitarren-Riff den Ausklang bildet. Super auch der Opener "The bottom", der herrlich dreckig, bissig und rootsig rüber kommt - stünde ebenfalls bestens einem Dave Alvin zu Gesicht! "Dark As A Dungeon" ist ein typischer Elvis-Heartbreak-Song, mit einer Art Coolness vorgetragen, die auch Dwight Yoakam zum Stilmittel erkoren hat. Brian Capps ist mit seiner ersten Solo-Scheibe ein kurzweiliges, flottes Werk gelungen, dass man Anhängern der beschriebenen Interpreten und Genres blindlings empfehlen kann. (Dem Rest vielleicht auch als überraschenden Coup in der Hinterhand, beim heimischen Date mit einer sich plötzlich als Elvis- oder Retro-Fan outenden weiblichen Schönheit...!) Scherz beiseite: Das ist knackiger, uriger, rootsiger, handgemachter, melodischer, schwungvoller Retro-Rockabilly-Country-Rock'n Roll vom Feinsten - und zwar ohne jeden Zweifel! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3448
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The bottom
Next time
The devil to pay
True liar
Walk through walls

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Chesney, Kenny - the big revival [2014]
Ganz starkes, neues Album des Country-Superstars! "The big revival" ist ein klassisches New Country-Album, typisch Kenny Chesney durch und durch (und das möchten wir als Riesen-Kompliment verstanden wissen), wenngleich er diesmal deutlich knackiger, rockiger (das Werk ist weitestgehend bestimmt von einem satten Gitarrensound mit einigen großartigen Soli der Herren Kenny Greenberg, Pat Buchanan, Rob McNelley & Co.) und nicht so "karibisch" daherkommt wie zuletzt. Kenny macht das ganz hervorragend, zumal die Songauswahl exzellent ist und voller toller Melodien steckt. Dazu erliegt Chesney, wie so viele seiner Kollegen, nicht der Versuchung dieses derzeit so "hippen" Nashville-Mainstreams aus aufgemotzten, unnatürlichen und zuweilen so Country-befremdlichen Rap- und/oder Elektronik-Klängen zu verfallen - und das ist ihm hoch anzurechnen. Er bleibt er selbst. Hut ab dafür! Das Akbum strotzt nur so vor Frische. Kenny Chesney wirkt auch nach über 30 Millionen verkaufter Album noch unverbraucht und geht fühlbar in seiner Musik auf. Beeindruckend!

Das komplette Tracklisting:

1. The Big Revival - 3:11
2. Drink It Up - 2:47
3. Til It's Gone - 4:10
4. American Kids - 3:02
5. Wild Child ([with Grace Potter) - 3:09
6. Beer Can Chicken - 4:07
7. Rock Bottom - 3:41
8. Don't It - 3:16
9. Save It for a Rainy Day - 3:02
10. Flora-Bama - 4:30
11. If This Bus Could Talk - 4:54

Art-Nr.: 8671
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Dirty Soul Revival, The - brave new world [2017]
"Hard-hitting Southern Rock n' Roll from the mountains of Asheville, NC"! Abraham Anderson (guitar, vocals), Brandon Hill (guitar), Gavin Farmer (bass) und Jerard Sloan (drums) - dieses in 2014 gegründete Quartett aus North Carolina ist ein Inbegrüff erdiger, rauer, alles andere als "glatt gebügelter", ungebündelter und ungestümer, Gitarren-dominierter Southern Rock-Energie. "Two twin Gibson guitars and Tube amps, thundering melodic bass, coricidin bottle slides, driving pounding percussion and gritty vocals", das ist es, was The Dirty Soul Revival ausmacht. Bei wirklich jedem Track merkt man, mit welcher Power und Leidenschaft sie am Werke sind. Sie agieren druckvoll, sympatisch ungeschliffen und zumeist ordentlich nach vorn, aber auch unterbrochen von der einen oder anderen, großartigen, allerdings immer kraftvollen, Ballade. Die beiden Lead Gitarristen "hauen" sich dabei immer wieder wunderbar wechselseitige, kernige Gitarrensalven "um die Ohren", brennen ein fettes, explosives Feuerwerk ab. Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, Blackfoot, Hogjaw, raue, straighte Blackberry Smoke & Co. hinterlassen in der Musik der Band ihre Spuren, entfernt auch mal die Allmans und Gov't Mule, allerdings nicht so jammig und feinfühlig, sondern eher "auf die Zwölf". Nach dem kurzen "Prelude rag" als Intro begrüßen uns die Jungs zu Beginn ihres klasse Debutwerkes mit dem lauten, kernigen, roh und "rowdy" präsentierten, starken, riffigen Southern Rocker "Welcome to the black", der gleich mal zeigt, wohin die Richtung geht, nämlich geradeaus nach vorn. Es geht zur Sache! Großartig, wie sich die beiden Lead Gitarristen die Bälle im Break zuspielen, mit feuriger Slide und furiosem E-Gitarren-Solo. Etwas bluesig, aber wieder kompromißlos rockend, fegt anschließend der vehemente Kracher "Can't hurt me anymore" aus den Lautsprechern, vollgepackt mit Salven von "heavy guitar riffs and leads". Die parallel agierenden "Gitarreros" zwirbeln sich im Mittelteil die Finger "blutig". Satt und kraftvoll rockt auch das dynamische, prima hängen bleibende "Watch me bleed", abermals dominiert von prächtig fetten Gitarren. Etwas langsamer im Tempo, aber nicht minder kraftvoll und laut, kommt das erstklassige "The sun never sets", ein erdig dreckiger Gitarren-Southern Rocker, wie er im sprichwörtlichen Buche steht. Kommt wunderbar natürlich rüber, besticht wieder mit einem "brennenden" Gitarrensolo. Dann kommt sie, und das gehört einfach auch zu einem waschechten Southern Rock-Album dazu, die typische Southern Rock-Ballade: "Kickback" heißt die Nummer, bei der Lynyrd Skynyrd's Einflüsse unverkennbar sind. Enthalten sind zwei klasse Gitarren-Soli, eines davon als "Slide". Und weil's so schön ist, gibt's mit dem fast epischen, dennoch wieder ordentlich rauen, von mächtigen Double Lead-Gitarren eingerahmten, baumstarken "One last time" gleich noch eine Nummer in ähnlichem Fahrwasser, während das mit dreckigen Allmans-ähnlichen Riffs gespickte und gewaltigem Gitarrensolo aufwartende, fast schon "heavy" wirkende "Pray for me" wieder deutlich an Fahrt zulegt. Keine Frage, The Dirty Soul Revival" werden mit ihrer satten "2 man guitar army" den Nerv der etwas härteren Southern Rock-Fraktion, wie eben zum Beispiel die der schon erwähnten Hogjaw", voll treffen. Wie gesagt, schön rau, vehement, ungestüm, dreckig - dabei auch unverblümt ehrlich und mit viel Leidenschaft. Das macht schon richtig Laune! Diese Band, dieses Album: ein richtig starkes, fettes Power-Paket!

Das komplette Tracklisting:

1. Prelude Rag - 0:36
2. Welcome to the Black - 5:02
3. Can't Hurt Me Anymore - 4:03
4. Watch Me Bleed - 3:36
5. Charley Brown - 3:30
6. The Sun Never Sets - 8:16
7. Rant in E Major - 5:14
8. 6615 - 2:53
9. Kickback - 4:32
10. Pray for Me - 5:05
11. One Last Time - 6:09
12. Brave New World - 9:03

Art-Nr.: 9599
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Welcome to the black
Can't hurt me anymore
Watch me bleed
The sun never sets
Kickback
Pray for me
One last time

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Flynn, Pat - reQuest [2004]
Pat Flynn: Meister der "Flatpicking Guitar", Mitglied der legendären New Frass Revival, einer der meistbeschäftigten Session-Gitarristen (Acoustic Gitarre) Nashville's mit Einsätzen auf über 350 CD-Projekten, zuletzt im Rampenlicht stehend mit Raul Malo's "Nashville Acoustc sessions",. Produzent, Songwriter und Sänger, legt mit dem großartigen "ReQuest" nun sein allererstes, eigenes Album vor! Was für ein feines Teil! Ungemein frischer, sehr flockiger, durchaus flotter und sehr flüssiger, von wunderbaren Melodien bestimmter, Country/ New Country/ Countrypop, der sowohl ein prächtiges, wunderschönes Westcoast-Flair versprüht, dabei gleichzeitig aber auch von einem gewissen Retro-Charme profitiert. Die Songs sprudeln herrlich locker und "sonnig" aus den Lautsprechern und fließen geschmeidig in die Gehörgänge des Zuhörers. Alles wirkt entspannt! Die excellenten Full Band-Arrangements sind in einem sehr transparenten, klaren, semi-akustischen Sound aus Gitarren, Dobro, Banjo, Fiddle, Mandoline, Steel, Drums und Bass gehalten, wobei natürlich zuweilen auch die grassigen Elemente, die er einfach im Blut hat, nicht fehlen. Doch sehr oft kommt er auch ohne aus, oder sie sind dezent im Hintergrund gehalten. Alles paßt bestens zusammen und unter'm Strich besticht er einfach nur mit glasklaren, melodischen, lockeren Songs, die die Sonne in die Herzen der Zuhörer lassen. Selbstverständlich hat Pat Flynn für sein Solodebut eine ausgesprochen erlesene Musikergarde zusammengetrommelt. Neben den ehemaligen New Grass Revival-Kollegen Bela Fleck (Banjo) und John Cowan (Background-Gesang) hören wir Stuart Duncan (Fiddle, Mandolin), Rob Ickes (Dobro), Kenny Malone (Drums), Steve Bryant (Bass), Russ Pahl (Pedal Steel, Lap Steel, Electric guitar), usw.! Ein paar Songbeispiele: Das Album startet mit dem   herrlichen, voller California Countryrock-Flair steckenden und von einer prächtigen Melodie bestimmten Stück "Sundown", dessen wohltuende Frische einen einfach einfängt. Eine tolle Fiddle harmoniert mit einer glasklaren Steelguitar! Weiter geht's mit einer gut groovenden, rhythmischen, grassigen Version von Robbie Robertson's (The Band) "Shape I'm in", inklusive exquisitem Banjo- (Bela Fleck) und Dobrospiel (Rob Ickes). Sehr stark auch die flüssige, sowohl knackige als auch lockere, wieder eine so wundervolle Frische verbreitende, flotte Countrypop-Nummer "Lila", das mit toller Lap Steel und feinem Banjo begleitete, wieder sehr melodische "All on a rising day", die tolle, spirituelle Acoustic-Ballade "The word", das herrlich harmonische "Big mistake", wie auch eine äußerst gelungene, in bestem New Grass Revival-Stil vorgetragene Coverversion des Pete Seeger-Evergreen's "If I had a hammer", die in ihrem excellenten Arrangement aus erstklassigen Gitarren-, Banjo-, und Dobro-Passagen richtig spannend rüber kommt. Ein durchweg hervorragendes Album von Pat Flynn, im übrigen auch ein großartiger Sänger, bei dem man sich einzig fragen muß: Warum hat er sich so lange für ein solches Solodebut Zeit gelassen? Toll!

Art-Nr.: 2735
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sundown
Lila
If I had a hammer
Big mistake

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Fogerty, John - comin' down the road ~ the concert at royal albert hall~ dvd [2009]
24. Juni 2008! John Fogerty kehrt nach über 37 Jahren in die alt ehrwürdige Royal Albert Hall von London zurück und spielt mit seiner grandiosen Band ein absolut mitreissendes Konzert! Die Power und Energie, die die Truppe ausstrahlt ist geradezu greifbar! Spielfreude pur! Miit u.a 3 Gitarristen und dem famosen Drummer Kenny Aronoff blasen John Fogerty & Co. zum Rock'n Roll-Frontalangriff auf die Herzen des Publikums und erobern es im Sturm. Die alten Credence-Hits, jede Menge Material seiner Solo-Album, zum Beispiel von "Revival", aber auch bereits ein toller Ausblick auf das country-orientierte "Blue Ridge Rangers rides again"-Projekt zeigen Fogerty in der Live-Form seines Lebens. Enthält zudem das bislang unveröffentlichte, brandneue Stück "Comin' down the road", ein Wahnsinns-Knaller in allerbester alter Credence Clearwater Revival-Manier! Besgeisternd! Die DVD (gut 100 Minuten Spielzeit) ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Die komplette Setlist:

1 Comin' Down the Road
2 Born on the Bayou
3 Lookin' Out My Backdoor
4 Rambunctious Boy
5 Don't You Wish It Was True
6 My Toot Toot
7 Commotion
8 Creedence Song   
9 Ramble Tamble
10 Gunslinger
11 I Will Walk With You
12 Somebody Help Me
13 Broken Down Cowboy
14 Keep on Chooglin'
15 Southern Streamline
16 Blue Ridge Mountain Blues
17 Almost Saturday Night
18 Rock and Roll Girls
19 Down on the Corner
20 Hey Tonight
21 Up Around the Bend   
22 Old Man Down the Road
23 Fortunate Son
24 Travelin' Band   
25 Rockin' All Over the World
26 Proud Mary

Art-Nr.: 6680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 15,90

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Fogerty, John - deja vu all over again [2004]
John Fogerty's erstes neues Studioalbum nach über 7 Jahren! Es ist unverkennbar und typisch Fogerty (die Stimme ist einfach faszinierend), wenngleich das Album, das keineswegs schlecht ist, von manchen möglicherweise recht kontrovers gesehen werden wird, denn es ist insgesamt sehr poppig ausgefallen! Rauchende, von satten E-Gitarren geprägte, brodelnde Swamp-Rocker, wie auf seinem letzten Album "Blue moon swamp" gibt es nur sehr wenige, genau genommen zwei, doch die sind richtig klasse: nämlich die beiden letzten Stücke der CD, Wicked old witch", ein knackiger, schwüler Uptempo-Gitarrenrocker, und der kochende, Bluesrock-Kracher "In the garden"! Ansonsten bedient sich Fogerty eines sehr gepflegten, leicht verdaulichen Mainstream-Retro-Pops ala Creedence Clearwater Revival, den die Nostalgiger sicher hoch erfreut aufnehmen werden. Das Titelstück "Deja vu (all over again) beispielsweise kommt in allerbestem, flockigen, sehr melodischem CCR-Stil zwischen "Proud Mary" und "Have you ever seen the rain" daher, wie auch das poppige "Rhubarb pie". Dazwischen gibt's gar mal einen punkigen Modern Rocker ("She's got baggage"), auch eine von Disco-Tönen geprägte Pop-Nummer ("Radar"), mit "Nobody's here anymore" einen gefälligen, gut geölten Dire Straits-like Rocker (kein Wunder, denn Mark Knopfler steuert sein typisches Gitarrenspiel bei), wie auch eine im Bluegrass-Stil gehaltene, reine Countrynummer ("I will walk with you"). Wie auch immer, für einen Fogerty-Fan wird das Teil wieder unentbehrlich sein.

Art-Nr.: 2754
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Fogerty, John - revival [2007]
John Fogerty's neues Album ist eine geradezu traumhafte Hommage an vergangene, goldene Creedence Clearwater Revival-Tage! Genau so würde diese legendäre Band wohl heute klingen! Nach nur wenigen Sekunden, die man von den neuen Stücken gehört hat, kommen einem die alten CCR-Hits in den Sinn. Einfach herrlich! Ein Album, das die Fogerty-/CCR-Anhänger begeistern wird!

Art-Nr.: 5265
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Foster, Radney - revival [2009]
Triumphales neues Werk von Radney Foster! Meisterhafter Roost-/Americana-/Alternate Country-Rock - kernig, knackig, trocken und direkt auf den Punkt produziert (Darrell Brown und Radney Foster). Zu jeder Sekunde weht einem der raue, texanische Staub um die Nase. Und diese Melodik, diese Songqualität (aus dem Fundus dieser neuen Songs werden sich sicher wieder einige der großen Nashville-Acts bedienen), diese Arrangements - wunderbar! Ungeachtet seiner bereits erzielten Erfolge mit dem Duo Foster & Lloyd hat Radney Foster sich auch in eigener Person im letzten Jahrzehnt zu einer der nicht mehr wegzudenkenden Größen der texanischen Musikszene und darüber hinaus entwickelt. Ob als Songlieferant für unzählige Kollegen (u.a. Dixie Chicks, Wade Bowen, Jack Ingram, Keith Urban, Kenny Chesney), als Produzent (er verhalf u.a. der Randy Rogers Band mit ihren beiden letzten Major-Werken zum Einstieg in die Country(rock)-Welt über die texanischen Grenzen hinaus) oder natürlich als Solo-Interpret, wo er in regelmäßigen Abständen exzellente Alben abliefert, hat man bei der Anschaffung von Material mit Foster-Beteiligung immer so etwas wie eine automatische Qualitätsgarantie. Was der Mann anpackt, hat einfach Stil und Klasse. So natürlich auch sein famoses, neustes Album "Revival", das er jetzt als Nachfolger des 2006 erschienen, ebenfalls sehr starken "This World We Live In" präsentiert. Doch Foster hat immer noch neue Trümpfe im Ärmel, steckt voller neuer Songideen und sprüht vor immer währender Frische. Die rockigen Sachen von "Revival", und davon gibt es eine ganze Menge, strotzen nur so vor Dynamik und grandiosen Melodien. Radney hat das aktuelle Werk, im Unterschied zum letzen Mal, heuer schwerpunktmäßig mit einer etatmässigen Begleitband "The Confessions" eingespielt (dazu gehören u.a. der Gitarrenvirtuose Eric Borash und die durchaus bekannte und hoch geschätzte Background-Sängerin Georgia Middleman), darüber hinaus aber auch mit Leuten wie Adam Shoenfeld, Craig Kampf, Yonathan Yudkin, Tammy Rogers, Jon Randall, Darius Rucker (Hootie & The Blowfish) und Dierks Bentley noch ein illustres Gästeteam mit an Bord. Als zentrales Moment serviert der aus Del Rio stammende Texaner in leichter Abwandlung zum Albumtitel den Song "A Little Revival" in gleich zwei Versionen: Zum einen direkt zu Beginn als straight rockenden, dynamischen Uptempo Americana-/Countryrocker (herrlich fett instrumentiert, klasse E-Gitarren-Passagen, knackiges, trockenes Drumming), zum anderen am Ende als um die erste Strophe gekürzte "Reprise"Fassung, die dank der furios agierenden Jon Randall (exquisites Mandolinenspiel, klasse Harmonies) und Tammy Rogers (tolle Fiddleperformance, Background Gesang) einen herrlichen "Bluegrass-Teint" verpasst bekommt. Die zum Mitsingen animierenden Refrainzeilen des Songs sind derartig markant, dass man sie noch Tage später mit sich im Gedächtnis herumträgt. Das seinem im letzten Jahr verstorbenem Vater gewidmete Album (besonders dokumentiert in dem sehr bewegend gebrachten "I Know You Can Hear Me") besticht durch viel Abwechslung. Es gibt auch mal eine spirituelle Note ("Shed A Little Light" - Foster singt im Stile eines Hohenpriesters, Middleman und Co. halten mit Gospel-kompatible "Backs" dagegen), sowie Foster's typisch introvertiert wirkende Stücke, die mit soviel, Gefühl, Wärme und Harmonie vorgetrahen werden, aber auch voller bewegender Texte stecken ("Angel flight", "Suitcase", "I made peace with God" - allesamt sehr fein instrumentiert) und, wie gesagt, eine ordentliche Anzahl abgehender Roots-/Countryrocker (bärenstark beispielsweise das fulminante "Until it's gone", das zusammen mit Jack Ingram komponierte "Trouble Tonight" - sehr rhythmisch, retro, groovig, mit einer Portion Southern-Soul, E-Gitarren- und Pianosolo -, das melodische "Second Chances" und das sich kernig in unsere Gehörgänge grabende "Life is hard"). Alles in allem ein Werk von beeindruckender Qualität, ohne jeden Ausfall. Die Aufmachung des Digipacks besticht zudem durch eine sehr gelungene, geschmackvolle und farbenfrohe Gestaltung, inklusive eines schönen, 16-seitigen Booklets mit allen texten und vielen Infos. Foster, der erst vor kurzem 50 geworden ist, liefert mit "Revival", ohne seine vielen starken Vorgänger entscheidend abwerten zu wollen, sein vielleicht bestes Album der letzten Jahre ab. Texas-Americana-/Roots-/Alternate Country vom Allerfeinsten! "This record is absolutely a triumph", heißt es in einem U.S.-Review... - wie wahr! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 A Little Revival - 4:01   
2 Forgiveness - 3:58   
3 Until It's Gone - 3:46   
4 Second Chances - 3:39   
5 I Know You Can Hear Me - 4:15   
6 Angel Flight - 3:54   
7 Trouble Tonight - 3:19   
8 Shed a Little Light - 2:47   
9 I Made Peace with God - 2:41   
10 Life Is Hard (Love Is Easy) - 3:34   
11 If You Want to Be Loved - 3:38   
12 Suitcase - 3:31   
13 A Little Revival (Reprise) - 2:56

Art-Nr.: 6535
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A little revival
Until it's gone
Second chances
Angel flight
Trouble tonight
Life is hard (love is easy)

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Haynes, Warren, Gov't Mule & Friends - the benefit concert, vol. 16 ~ live ~ cd+dvd [2019]
,CD + DVD-Set! Welch eine Freude, nicht nur bei den Mule-Heads! Die geliebten Veröffentlichungen der jährlich stattfindenden, von Warren Haynes organisierten, grroßartigen, mittlerweile schon legendären "Christmas Jams" in Asheville/North Carolina über Haynes' eigenes "Evil Teen"-Label setzen sich mit dem Release von "The Benefit Concert Vol. 16" endlich fort, nachdem in den letzten 8 Jahren nichts mehr kam. Aber jetzt ist es zum Glück wieder soweit - und die Fans werden nicht enttäuscht. Sowohl auf einer CD, als auch auf einer DVD (um 6 Songs umfangreicherer als die CD), hören und sehen wir Konzertmitschnitte von Warren Haynes, Gov't Mule, sowie vielen Freunden und Bands, mitgeschnitten bei "Warren Haynes’ 26th annual Christmas Jam at the U.S. Cellular Center in Asheville, NC" am 13. Dezember 2014. Herausragend dabei immer wieder die einzigartigen, spannenden Besetzungs- und Gastbesetzungs-Konstellationen der verschiedenen Künstler während ihrer Auftritte. Ein absolutes Highlight für die Rock-/Southern-/Jamrock-Gemeinde!

Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Hier die offizielle Produktbeschreibung:

Recorded at Warren Haynes’ Christmas Jam on December 13, 2014, The Benefit Concert Volume 16 features two hours of live music from Warren Haynes, Gov’t Mule with Jackie Greene, Billy & The Kids (Bill Kreutzmann, Tom Hamilton, Reed Mathis, Aron Magner), Jason Isbell & The 400 Unit, Hard Working Americans (Todd Snider, Neal Casal, Dave Schools, Duane Trucks, Chad Staehly), Paul Riddle & Friends, and many special guests such as Oteil Burbridge, Jack Pearson, Col. Bruce Hampton, The Revivalists’ Michael Girardot and Rob Ingraham, Audley Freed and more! Capturing the live magic and unique collaborations for which the Christmas Jam is renowned, the release features one-of-a-kind covers of Grateful Dead, Phish, The Band, Neil Young, Marshall Tucker Band and The Faces songs.

Die komplette Setlist:

CD:
Hard Working Americans:
1. Is This Thing Working - 5:46
2. Stomp And Holler - 5:27
Jason Isbell & The 400 Unit:
3. Stockholm - 3:40
4. Danko/Manuel - 9:03
Paul Riddle & Friends (Warren Haynes, Jack Pearson, Oteil Burbridge & Danny Louis):
5. Southern Woman - featuring Craig Sorrells & Mike Barnes - 13:46
6. Can’t You See - 10:43
Gov’t Mule featuring Jackie Greene:
7. Cinnamon Girl - 4:37
8. Tonight’s The Night - 5:26
Billy & The Kids (Bill Kreutzmann, Tom Hamilton, Reed Mathis & Aron Magner):
9. Shakedown Street - 9:16
10. The Night They Drove Old Dixie Down - featuring Warren Haynes, Mike Barnes, Rob Ingraham, Michael Girardot & Craig Sorrells - 5:10

DVD (Stereo & 5.1):
Hard Working Americans:
1. Is This Thing Working
2. Guaranteed
3. Stomp And Holler
Jason Isbell & The 400 Unit:
4. Stockholm
5. Danko/Manuel
6. Cover Me Up
7. Super 8
Paul Riddle & Friends (Warren Haynes, Jack Pearson, Oteil Burbridge & Danny Louis):
8. Southern Woman featuring Craig Sorrells & Mike Barnes
9. Can’t You See
Gov’t Mule:
10. Cinnamon Girl featuring Jackie Greene
11. Tonight’s The Night featuring Jackie Greene
12. Stay With Me featuring Caleb Johnson & Audley Freed
Billy & The Kids (Bill Kreutzmann, Tom Hamilton, Reed Mathis & Aron Magner):
13. Shakedown Street
14. Chalk Dust Torture
15. Turn On Your Lovelight featuring Col. Bruce Hampton
16. The Night They Drove Old Dixie Down featuring Warren Haynes, Mike Barnes, Rob Ingraham, Michael Girardot & Craig Sorrells

Art-Nr.: 9963
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Heatherly, Eric - the lower east side of life [2005]
Eric Heatherly träumte schon von frühester Kindheit an, einmal ein großer Musikstar zu werden. Mit Erhalt seiner ersten Gitarre begann der in Chattanooga/Tennesse geborene Junge schon fast fanatisch seine Fingerfertigkeit zu trainieren, vorzugsweise nach Noten seiner Lieblings-Interpreten wie Creedence Clearwater Revival, Johnny Cash, Conway Twitty oder Roy Orbinson. 1991 entschloß er sich im Country-Mekka sesshaft zu werden und kämpfte sich zunächst mit schlecht bezahlten Auftritten und Gelegenheitsjobs durchs Leben. Die großen Labels wurden erstmals im Jahre 1995 auf den jungen Singer/Songwriter aufmerksam, der mittlerweile eine Daueranstellung mit einem wöchentlichen Gig im berühmten "Tootsie’s Orchid Lounge Club" ergattert hatte. Doch zunächst ließ Heatherly von seiner Maxime, sich nicht "verbiegen" zu lassen, nicht ab. Er schlug ein Angebot von Shania Twain aus, sie auf ihrer Welttournee 1998 als Gitarrist zu begleiten. Mit der Verpflichtung durch Mercury Records schien dann 2000 mit dem Erscheinen seines Debütalbums "Swimming In Champagne" der Weg zum Durchbruch endgültig geebnet zu sein,
zumal das darauf enthaltene Remake von "Flowers On The Wall" als Top Ten-Hit einschlug. Doch dem Glauben, endlich am Ziel seiner Träume angelangt zu sein, folgte die Ernüchterung. Sowohl Mercury Records als auch DreamWorks, zu denen Heatherly gewechselt war, verhinderten nacheinander aus nicht nachvollziehbaren Gründen das Erscheinen seiner bereits fertig gestellten Folgewerke. Zum Glück hatte sich Eric zwischenzeitlich, eher rein zufällig, ein zweites Standbein geschaffen. Er produziert (auf die Idee kam er durch einen schweren Unfall, den er und seine seither wohlbehütete Fender Gitarre aber unversehrt überstanden) aus alten Autogurten aufwendig gestaltete Gitarren-Umhängegurte, die unter Musik-Kollegen einer reißenden Nachfrage (u. a. Kid Rock, Brian Setzer, Lenny Kravitz) ausgesetzt sind. So konnte er es sich erlauben ein eigenes Label zu gründen, womit die Barrieren in Sachen Neu-Veröffentlichungen nun endlich Schnee von gestern sind. Und so dürfen wir uns jetzt über sein sehr persönliches, neues Album "The Lower East Side Of Life" richtig freuen, denn Heatherly hat ganz hervorragende Arbeit geleistet. Knackiger, teilweise schön angerockter (-popter), wenn auch im Tempo oft gemäßigter, New Country in einem sehr modernen, zeitgemäßen Gewand, ohne dabei je in dem sonst zuweilen üblichen Nashville-Überproduktions-Bombast uzu versinken. Klasse! Kommt der Eröffnungstrack "Judging Beauty" mit seinen satten Stones-like Riffs noch recht fetzig aus den Boxen (der Stil erinnert ein wenig an die Warren Brothers), so werden im Verlauf der CD, bis auf zwei weitere Ausnahmen (das Titelstück und die Rockabilly-angehauchte Country-Uptemponummer "Way Down"), wie gesagt, zumeist ruhigere Töne angeschlagen. Dies allerdings alles in einem tollen musikalischen Gewand, wobei Heatherly textlich tiefe Einblicke in sein Gefühlsleben offenbart (z.B. "Job", "Ruin" oder "Whatever Happened ... To Me"). Natürlich rechnet er auch mit der Musikbranche ab, indem er die "Züchtung" von "großen Stars", die nicht mal einen Akkord spielen können, scharf kritisiert, und verarbeitet auch seine Erlebnisse mit den Majorlabels ("Who Needs Enemies With Family Like You"). Fast sämtliche sauber und glasklar dargebotenen Instrumente (Gitarren, Bass, Mandolinen, Drums, Keyboards, Harmonicas...) hat Eric selbst eingespielt, alle Lieder komponiert, gesungen und produziert, nur in Auszügen durften sein Toningenieur Jose Arbelaez und die Herren McHugh, Morrow und Darken Piano-, Schlagzeug- und Percussion-Dienste beifügen. Es scheint, Eric Heatherly habe, nicht nur seit der Geburt seiner Tochter, der im übrigen auch zwei Songs gewidmet sind, nun seinen inneren Frieden gefunden.und dies in kreative musikalische Energie auf einem beachtlichen Niveau umwandeln können. Respekt, Mr. Heatherly, ein klasse Album! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3247
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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