Artikel 1 bis 5 von 5 gefundenen...

[1-15]

 
Chesney, Kenny - songs for the saints [2018]
Der Country-Superstar mit einem ganz wunderbaren, prächtigen, neuen Album. Chesney ist mit "Songs for the saints" ein musikalisch erstklassiges, aber auch ein sehr engagiertes und emotionales Werk gelungen. Es ist ein Tribut an die Opfer und Geschädigten des im vergangenen Jahr in der Karibik schwerste Schäden hinterlassenen Hurrikans Irma. Doch Chesney klagt nicht an oder verzweifelt, sondern hat das Anliegen, Hoffnung zu geben, das so wunderbare Lebensgefühl in der Karibik herauszustellen, Fröhlichkeit zurück zu bringen, einfach nur Mut zu machen und das unwiderstehliche karibische Lebensgefühl zu betonen. Das gelingt ihm exzellent. Die Songs sind frisch, locker, melodisch, meistens im Midtempo gehalten und vermitteln ein herrliches "Karibik pur"-Gefühl. Enthalten ist Chesney's neuester Nr-1-Hit "Get along", sowie ein großartiges Duett mit Jimmy Buffett bei Chesney's Coverversion von dessen legendärer Nummer "Trying to reason with hurricane season". Wieder ein ganz großer Wurf von Kenny Chesney. Gratulation an ihn für dieses fabelhafte Album.

Das komplette Tracklisting:

1. Song for the Saints - 3:38
2. Every Heart - 3:54
3. Get Along - 3:19
4. Pirate Song - 4:18
5. Love for Love City (with Ziggy Marley) - 3:49
6. Ends of the Earth - 4:24
7. Gulf Moon - 3:18
8. Island Rain - 4:27
9. Trying to Reason With Hurricane Season (with Jimmy Buffett) - 4:09
10. We're All Here - 4:15
11. Better Boat (feat. Mindy Smith) - 3:44

Art-Nr.: 9665
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Edmondson, Bleu - lost boy [2007]
Bärenstarkes, drittes Studio-Album des grandiosen texanischen Singer-Songwriters Bleu Edmondson und seiner großartigen Band, das dieser Truppe nun endgültig die Aufmerksamkeit bescheren sollte, die ihr zusteht. "Bleu Edmondson doesn't sing rock and roll; on "Lost Boy" he bleeds it", feiert ein amerikanischer Journalist das neue Werk - und er hat recht. Ungemein authentisch, voller Charisma und mit einem ungeheuren Gespür für atmosphärisches, intelligentes und gleichzeitig eingängiges Songwriting gelingt Edmondson ein regelrechtes Roostrock-"Killer"-Album. Eigentlich ein "Junge" der schier unerschöpflichen texanischen "Red Dirt"-Szene, verwurzelt in den rootsigen Countryrock-Fundamenten zwischen Texas und Oklahoma, sticht Edmondson mit seinem unwiderstehlichen Stil genauso angenehm wie deutlich aus der Masse heraus, denn in seinen Stücken verarbeitet er zum einen eine ordentliche Prise Southern-Flair und zum anderen voller Stolz und deutlich hörbar die Einflüsse seines großen "Helden" Bruce Springsteen - eine tolle, packende Kombination! Das Resultat: Voller Energie und Power steckender, durchaus rauer, dabei aber traumhaft melodischer Texas "Red Dirt"-Rootsrock mit unterschwelligen Countryrock-Anlagen, massiv durchzogen von erdigen und straighten Heartland-/Midwestern-Rock-Trademarks (z.B. eines John Mellencamp) und der so typisch amerikanischen Songwriting-Philosophie eines jungen, "wilden" Springsteen! Edmondson's prächtige, durchaus etwas Southern-getränkte, raue, kraftvolle, mit viel Seele und Intensität behaftete, ausdrucksstarke Stimme und der dreckig rockige, viel texanischen Staub aufwirbelnde Gitarren-orientierte Sound der Band harmonieren geradezu perfekt mit der wunderbaren Melodik, die der Protagonist seinen Songs mitgegeben hat. Dazu erhöht sich der Spannungsbogen stetig durch die sehr abwechslungsreichen Arrangements! Der Bursche ist ein grandioser Songwriter mit der Fähigkeit knallenden, abgehenden Americana Rock'n Roll, aber auch umwerfende, so einzigartig rootsige, erdige, von einer gewissen "ungezügelten, wilden und verlorenen Romantik" geprägte, würzige Balladen zu zelebrieren. Immer wieder geht es in seinen Texten um die besagten "lost boys," "rejects," "sinners," "saints," "Southern sons" und "suicide girls" abseits der amerikanischen "Gewinner"-Gesellschaft. Musikalisch eingepackt ist das Ganze vorwiegend in satte E-Gitarren, immer mal wieder unterstützt von ausgewogen dosierten Piano- und Orgel-Einsätzen. Gleich zu Beginn des Albums gibt's mit "American saint" eine absolute "Hammer"-Nummer: Ein ruhiges Piano-Intro, langsam setzen die E-Gitarren ein, das Tempo zieht an, der Drummer erhöht die Schlagzahl, und schon sind wir mitten in einem unwiderstehlichen, satten American Rootsrock-Kracher, der alles, was zu einem "texanischen Springsteen" gehört, hergibt. Will einem nicht mehr aus den Ohren weichen! Einfach herrlich, diese raue, heisere Stimme, diese erdigen, würzigen Gitarren, dieser straighte Drive! Natürlich ist auch der typische "Red Dirt"-Dreck präsent! Und diese Melodie - welch eine faszinierende Kombination! Man bekommt regelrecht Gänsehaut! In ähnlichem Fahrwasser bewegt sich das anschließende "Last call"! Klasse Melodie, tolle Gitarren-Riffs (inklusive eines "brennenden", großartigen Solos), eine schöne Orgel im Hintergrund - rockt einfach wunderbar! Bleu Edmondson und "Red Dirt"-Countryrock-Kollege Wade Bowen sind die Komponisten der nächsten Knüller-Nummer: "Ressurection" (wird der ein oder andere auch von Wade Bowen's "Lost hotel"-Album kennen) ist eine exzellente, hier sehr würzig und "gritty" arrangierte, dabei wundervoll melodische, von fetten E-Gitarren umgarnte (tierisches Solo), pathetische, viel Southernrock-Flair versprühende, rootsige "Red Dirt"-/Heartland Rock-Ballade, die einen sofort in ihren Bann zieht. Eindrucksvoll, welch eine Authentizität und welch eine Ausstrahlung die Band versprüht! Auch bei dem folgenden, exzellenten "The echo (maybe tonight)" ist das nicht anders. Es handelt sich erneut um eine großartige Ballade, die zunächst recht verhalten beginnt, dann aber immer kraftvoller wird, um schließlich voller knisternder Spannung und Atmosphäre zwischen ruhigen und Energie geladenen Momenten hin und her zu pendeln. Auch hier wird neben den texanischen "Red Dirt"-Charakteristika wieder der Einfluß Springsteen's deutlich, insbesondere auch durch die wunderbaren Saxophon-Ergänzungen in der Art eines Clarence Clemons. Tolle Melodie! Volldampf voraus geht's dann wieder mit dem prächtigen Heartland-/Country-/Rootsrock-Knaller "Jesus is cryin'", vollgepackt mit fetten Gitarren und einer dezent im Hintergrund agierenden Geige. Balladesk rootsig wird's erneut beim starken "Back to you", wie auch beim anschließenden "Finger on the trigger", das mit seinen großartigen, würzigen Gitarrenlinien vor Southernrock-Flair (Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band) nur so trieft, gleichzeitig aber auch von den "Red Dirt"-Spuren solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed & Co. geprägt ist! So gibt sich Edmondson bis zum Ende des Albums nicht den Hauch einer Blöße! Was wir erleben, sind gut 48 Minuten genauso zeitlosen, wie aktuellen American Rootsrock der absoluten Spitzenklasse! Einfach famos! In Texas ist das Album bereits ein Top-Seller, nun muß "nur" noch der Rest der Welt diesen großartigen Burschen und dieses Pracht-Werk entdecken. Also, los geht's...

Art-Nr.: 5420
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
American saint
Ressurection
The echo (maybe tonight)
Jesus is cryin'
Finger on the trigger
You call it trouble

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Evans, Sara - greatest hits [2007]
Nach einer musikalisch überaus erfolgreichen Dekade legt nun auch die im U.S.-Bundesstaat Missouri aufgewachsene, genauso hübsche, wie talentierte und mit einer wunderbaren Stimme gesegnete Sara Evans ihr erstes "Greatest hits"-Album vor! Doch dieses Werk ist schon fast ein bißchen mehr als "nur" ein "Best of"-Sampler, denn von den 14 enthaltenen Tracks sind nicht weniger als vier (!) brandneu - also nahezu "ein Drittel neues Album"! Und diese neuen Stücke zeigen Sara, trotz vergangener privater Porbleme durch die Trennung von ihrem Ehemann, in einer hervorragenden Verfassung. Sie demonstrieren eindrucksvoll ihre gelungene Gratwanderung zwischen modernen, poppigen Countryausflügen und traditionellen Wurzeln. Es handelt sich ausschließlich um allerbestes Songmaterial - nicht eine schwache Nummer ist darunter. Das beginnt mit dem knackigen, sehr "fett" produzierten (John Shanks), überaus melodischen, flüssig "rockenden", schmissigen Country Pop-Song "As if", der von einer sehr frischen, sonnigen Ausstrahlung, ummantelt von einem vollmundigen, prächtigen Gitarrenarrangement, lebt. Der zweite neue Song, ebenfalls recht poppig, dennoch sehr gelungen und mit feinen "Country-Splittern" garniert, ist die kraftvolle, erneut von einer prima Melodie getragene Ballade "Love you with all my heart", ehe Sara mit zwei prächtigen, "echten" Countrynummern aufwartet. Eine schöne Mandoline, dazu eine sanfte, "streichelnde" Fiddle, feine Steelguitar-Klänge im Hintergrund, ein sehr entspannter Midtempo-Rhythmus und ein herrliches "Front porch"-Feeling kennzeichnen das flockig ins Ohr fließende "Pray for you", während das dynamische, flotte, knackige, föhliche "Some things never change" voller Frische zum Tanzen und Mitsingen einläd. Tolle Fiddle, schöne Gitarren, eine dezente Mandoline, ihr wundervoller Gesang und eine großartige Melodie wecken große Vorfreude auf ein hoffentlich bald zu erwartendes, komplettes neues Album von Sara! Die übrigen 10 Songs sind die weitestgehend erfolgreichsten aus den Alben "No place that far", "Born to fly", "Restless" und "Real fine place"! Eine knappe Stunde Sara Evans "at her very best"!

Die komplette Tracklist:
1 As If [#] - 3:30   
2 Born to Fly - 5:36   
3 I Could Not Ask for More - 4:51   
4 Perfect - 4:04   
5 Cheatin' - 3:26   
6 Suds in the Bucket - 3:49   
7 Saints & Angels - 4:25   
8 You'll Always Be My Baby - 4:38   
9 I Keep Looking - 4:38   
10 No Place That Far - 3:39   
11 A Real Fine Place to Start - 4:00   
12 Love You with All My Heart [#] - 4:01   
13 Pray for You [#] - 3:34   
14 Some Things Never Change [#] - 4:09
# = new songs

Art-Nr.: 5323
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Jones Band, Freddy - time well wasted [2009]
Ist das großartig! Viele werden sich sicher noch an die grandiose Freddy Jones Band erinnern, die in den Neunzigern mit ihrem vorwiegend auf dem damals wiederbelebten, ruhmreichen "Capricorn"-Label veröffentlichten Material (5 Alben) und ihren famosen Live-Shows unter den Insidern der Rootsrock-, Jamrock- und vor allem aber auch der Southern Rock-Szene enthsuiastisch abgefeiert wurde, wie kaum ein anderer Act. Vollkommen zu Recht! Und nun das: 10 Jahre nach ihrem letzten Release sind sie in Originalbesetzung zurück und beglücken die Fans (und die, die es noch werden wollen, nein eigentlich müssen) mit einem geradezu besgeisternden, neuen Album, das mit 3 brandneuen Studiotracks und einem 10 Songs umfassenden, packenden Live-Set das neue Zeitalter der Band einleiten soll und wird. Welch eine Freude: Die Freddy Jones Band "is still alive and well" und hat aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Magie verloren! Im Gegenteil: Sie sprühen nur so vor Frische, Spielfreude und Leidenschaft! Gegründet in den späten Achtzigern in Chicago von den beiden großartigen Songwritern und Sängern Wayne Healy (ebenfalls Lead Gitarre) und Marty Lloyd (ebenfalls Acoustic Gitarre) in Chicago (lustigerweise gibt und gab es niemals ein Mitglied der Band mit den Namen Freddy Jones - zudem macht sich die Truppe immer wieder einen Scherz daraus, mit verschiedensten, verrückten Anekdoten, wo der Name eigentlich herkommt, aufzuwarten, doch es blieb bislang ihr Geheimnis) eroberte sich das Quintett (komplettiert wurde/wird das Line-Up durch den zweiten Lead und Slide-Gitarristen Bob Bonaccorsi, dessen Brude Jim am Bass und Drummer Simon Horrocks) mit ihrem unvergleichlichen Double Lead Guitar-Sound schnell eine riesige Fanbase. Ein paar Eckdaten zum Stil der Band: Zwei großartige Lead Sänger, mitreißende, von hoher Spielkunst und großem Feeling geprägte, ausgedehnte Double Lead Guitar-Passagen - mal weich, mal locker, mal ordentlich kochend, glühend, voller Feuer und Würze -, oftmals, vor allem live, lange, wundervolle, jedoch sich nie verzettelnde Jammings, ein prächtiger, manchmal dezent funky angehauchter Groove, tolles Songmaterial, und zu alledem eine unvergleichliche Melodik! All das pendelt höchst kompetent in der Schnittmenge zwischen Rootsrock (durchaus sehr "radiofreundlich" - was alles andere als negativ gemeint ist, sondern noch einmal, trotz aller Jam-Neigungen und Würze, die Melodik und Eingängigkeit des Material herausstellen soll), Jamrock und Southern Rock! Ja, die Freddy Jones Band hat eine spürbare Seelenverwandschaft zum Southern Rock, die stets präsent ist. Die Reminiszensen an The Allman Brothers Band sind unüberhörbar! Aber auch Little Feat, die Dave Matthews Band (wäre sie mit E-Gitarren gespickt und ginge etwas melodischer zu Werke), bluesige Elemente, funkige Rhythmen, auch mal ein folkiges Flair, entfernte Anlagen von Widespread Panic oder auch einer deutlich rockigeren, jammigeren Ausgabe von Hootie & The Blowfish sind spürbar. Aus dem aktuellen "Bärchen"-Programm dürfen auch The Renegade Saints als kompatible Kollegen betrachtet werden. Das neue Album beginnt zunächst mit den 3 neuen Studiotracks. "Home thing" heißt der Opener, und ist gleich eine absolute Killer-Nummer! Ein traumhaft melodischer, knackiger, frischer, voller Southern-Esprit steckender, wie Öl runtergehender Rootsrocker, der einem nicht mehr aus den Ohren weichen will. Herrliche, ganz klare Acoustic Gitarren-Riffs begleiten Marty Lloyds grandiosen Lead Gesang, ehe kraftvolle, kernige E-Gitarren-Riffs und dynamisches Drumming hinzu kommen. Klasse, das fette, virtuose E-Gitarren-Solo im Break! Gar etwas an die BoDeans erinnernd, aber auch an Dave Matthews, mit einem leichten Psychedelic-Twang, wieder sehr melodisch, geht's mit dem tollen "Contender" weiter (jammiges, erdiges Gitarrensolo in der Mitte), ehe das funkig groovende, ein schönes "Shuffle-Flair" verbreitende "Empty room" auf dem Programm steht. Wieder stehen ein klasse Gitarrensolo, viel Jam- und Southern-Feeling im Mittelpunkt. Dann beginnt die Live-Sektion, mitgeschnitten während eines aktuellen Konzertes im Martyrs' von Chicago/Il.! Nun dreht die Band vollends auf! Traumhafte Double-Leads und Twin-Läufe, endlos erscheinende Lead Gitarren-Ausflüge, wundervolle Melodien, toller Groove, Spielfreude pur - und dazu ein fantastischer Sound! Southern-/Roots-/Jamrock-Herz, was willst Du mehr? "And she cried" beispielsweise ist ein geradezu mitreißender Southern-/Jam-Rocker mit einem etwas funky angehauchten, schön erdig, würzig, "heißem" Groove. Zwischen den großartigen Gesangspassagen setzen die beiden Gitarristen zu herrlichen, genauso flüssig aus dem Handgelenk gespielten, wie licherloh brennenden Ausflügen an. Zuerst Bob Bonaccorsi mit einer exzellenten Slide-Vorstellung, dann Wayne Healy mit einem kernigen, dreckigen Solo, das richtig kickt. Und wir wiederholen es gerne: Das "Zeug" geht runter wie Öl. Hat jede Menge The Allman Brothers Band- und The Marshall Tucker Band-Esprit (aber ohne deren Jazz- und Country-Neigungen)! Eine fabelhafte 9-Minuten-Nummer, bei der die Zeit wie im Flug vergeht. Irre stark! Oder das grandiose "Texas skies": Was für ein traumhafter Southern-/Jamrocker! Endet mit einem über 4 Minuten andauernden, fantastischen Gitarren-Duell der beiden Saitenmeister, erneut in allerbester Allmans-/Tucker Boys-Tradition! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört. Ein Southern Gitarren-Jamming, wie es sein muss: Flüssig, mit Slide, mit kochender Solo E-Gitarre, locker und dennoch voller Würze, Feuer und Power! Die Freddy Jones Band knüpft nahtlos an ihre allerbesten Zeiten an und scheint gut gerüstet für die Zukunft. Das macht uns "heiß" auf das, was diese großartige Truppe in Zukunft noch abliefern wird. "Time well wasted" jedenfalls ist ein Pracht-Album, im übrigen mit fast 80 Minuten Spielzeit (genau sind es 78.48) wirklich randvoll gepackt, mit nicht der Spur eines Durchhängers! Einfach nur "top"! Die Freddy Jones Band "is back again and better than ever"! Wundervoller Roots-/Jam-/Southern-Rock "at it's finest"! Toll, das diese Truppe endlich wieder am Start ist...

Das komplette Tracklisting:

1 Home Thing - 4:22   
2 Contender - 4:20   
3 Empty Room - 4:25   
4 And She Cried [Live] - 8:58   
5 Late This Morning [Live] - 4:47   
6 One World [Live] - 5:43   
7 Night to Day [Live] - 5:28   
8 California [Live] - 5:58   
9 Texas Skies [Live] - 8:41   
10 Waitress [Live] - 3:24   
11 The Puppet [Live] - 9:30   
12 In a Daydream [Live] - 6:02   
13 Take the Time - 7:01

Art-Nr.: 6377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Home thing
Empty room
And she cried
Late this morning
Texas skies
Waitress
In a daydream

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McClure Band, Mike - foam [2006]
Was für ein Hammer-Album! Ihr "Red Dirt"-Enthusiasten, schnallt Euch an, jetzt wird gerockt! Der begnadete, mit einer so prächtigen, einzigartigen Stimme gesegnete Singer/Songwriter, Gitarrist, Produzent (unter anderem produzierte er die letzten Studioalben von Cross Canadian Ragwed) und ex-Kopf der Oklahoma Countryrock-Formation "The Great Divide", Mike McClure, legt mit "Foam", dem nun bereits dritten Album seiner neuen Truppe, der Mike McClure Band, die Meßlatte für seine eigenen Ansprüche in gewaltige Höhen, so stark, so beigeisternd, so packend ist dieses Werk geworden! McClure, im übrigen ein "Busenfreund" von Cody Canada, gilt als eine der Persönlichkeiten der jungen, "wilden", Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Generation, als Mentor, Vorbild, Einflußgeber und Wegbereiter der Erfolge für unzählige Bands und Musiker dieses Genres, wie Wade Bowen, die Randy Rogers Band, die Kyle Bennett Band, No Justice und eben auch Cross Canadian Ragweed. Was er nun mit "Foam" abliefert, wird sein Standing, wowohl unter den Musikern, als auch unter den Fans, noch einmal massiv festigen! Voller Intensität, ja man kann schon sagen voller "Wucht", preschen uns diese 11 ausnahmslos fantastischen Songs aus den Lautsprecherboxen entgegen. So laut und hart haben wir die Mike McClure Band noch nie erlebt. Teilweise klingt der Stoff, als wolle man seine Kumpels von Cross Canadian Ragweed ungespitzt in den Boden rocken! Das Album strotz nur so vor Kraft und Power, vor Saft und Druck, aber auch vor Frische und Lockerheit! Denn trotz allen Drucks und des zuweilen mächtig dampfenden Gitarrensounds (inklusive der Gäste Joe Hardy, Travis Linville und Kevin Webb sind insgesamt 4 E-Gitarristen am Werk) gelingt McClure und seinen Freunden natürlich wieder diese hinreißende Synthese aus brodelnden Riffs, mitreißendem Americana-/Red Dirt-/Countryrock-Feeling, rauem Roots-Staub und an Schönheit und Eingängigkeit kaum zu überbietender, teilweise regelrecht Gänsehaut erzeugender, traumhafter Melodik! Songs, deren Charakter schon fast als "heavy" zu bezeichnen ist, treffen auf bluesigen Texas-Roots-Stoff, einen Schuß Midwestern Rock, unübertreffliche Southern-Kracher und herrlich flockige, knackige Countryrocker! Powernde Drums, fette, dreckige, überschäumende Riffs und glühende, raue Leads treffen auf glasklare, filigrane Mandolinenklänge und wunderschöne Pedal Steel Guitar! Und das Zeug geht einem nicht mehr aus dem Ohr! So unterschiedlich und abwechslungsreich das Album in seiner Songauswahl und seinen Arrangements auf den ersten Blick zu wirken scheint, so in sich geschlossen ist es schlußendlich! Grandios! Dreckige, laute, kantige, raue Gitarrenlinien, kochende Leads (starke Soli), sowie intensive Red Dirt-Rhythmen aus pochenden Drums und treibendem Bass bilden das Gerippe des beißenden Texas-Roots-/Alternate Country-Rockers "I know", der darüber hinaus durch eine fantastische Melodie und einen wunderbar rotzigen, "wilden" Charme besticht! Wo holt McClure nur immer wieder solche Songs her? Ein ganz schmaler Grat, den er hier, wie praktisch auf dem gesamten Album, beschreitet, den er aber perfekt trifft - raue, rootsige Ursprünglichkait, natürliches Countryrock-Feeling, massiver Texas Rock-Druck und unwiderstehliche Melodik! Weiter geht's mit dem knackigen, kernigen, schwungvollen, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollenden, wie Öl runtergehenden "Red Dirt"-Countryrocker "Saints in the twilight", der ein gewisses Mellencamp'sches Midwestern-Flair nicht leugnen kann. Satter Sound aus transparenten Gitarren, einer schönen, wohligen Hammond-Orgel im Hintergrund und tollen Harmoniegesängen im Refrain! Klasse, das versierte und virtuose, rotzige, erdige Gitarrensolo gegen Ende der Nummer! Nach dem leicht balladesken, prachtvollen "Floods" (wieder sehr kraftvoll und mit tollen Gitarren ausgestattet) folgt der donnernde, massive Roots-/Gitarren-Riff Rock-Kracher "Belly of the beast", der "reinhaut" als gäbe es kein Morgen mehr! Selbst berauschte Cross Canadian Ragweed unter Volldampf hätten da Schwierigkeiten mitzuhalten! Fulminante E-Gitarren sorgen für ein mächtiges "Riff-Inferno" und loderndes, southern-getränktes "Red Dirt"-Feuer! Toller Groove! Und, trotz aller Intensität, eine herrliche Melodie! Etwas Abwechslung und Erholung bieten dann das lässige, coole, von ungemein lockerem, fingerfertigem Gitarrenspiel begleitete, bluesig swingende, southern-lastige, country-rockige "Jack of diamonds" und das von den großartigen Steelguitar-Linien der Texas-Ikone Lloyd Maines begleitete, am ehesten an alte "The Great Divide"-Country-Tage erinnernde "Fool's holiday", ehe die Truppe mit dem packenden "Fire" das Gaspedal abermals bis zum Anschlag durchdrückt! Ein fulminanter Kracher, der einen Eindruck hinterlässt, als seien Black Sabbath ein Relikt der Texas/Oklahoma-"Red Dirt"-Countryrock-Szene! Viel Southern Rock-Flair! Was für ein "geiler" Fetzer! Völlig gegensätzlich dann wieder der traumhafte, rootsige, lockere Countryrocker "She don't want nobody" mit seinen knackigen Drums, den wundervollen Mandolinen-Klängen und herrlichen Steelguitar-Läufen (erneut Lloyd Maines)! Es folgen noch der großartige, trockene Americana-Rocker "Lucky Man" (schöne Mundharmonika), der durch Mark und Bein gehende, aber wieder sehr melodische, explosive, drückende, dezent bluesige Southern Rock-Knaller "Riverside" (bärenstarke, massive, brodelnde Double E-Riffs und-Licks) und der prächtige, Slide-getränkte, knackige, voller Midwestern-Flair steckende, von herrlich transparenten Gitarren begleitete Americana-/Roots-/Countryrocker "Calling all cars"! Für die unglaublich starke Produktion und den klasse Sound zeichnen McClure selbst und Joe Hardy verantwortlich! Ein kleiner Wehrmutstropfen ist vielleicht das spartanische "Booklet" (Ein Blatt-Einleger) als Cover, doch in Anbetracht der überragenden Musik sehen wir darüber großzügig hinweg! Ein Album ohne den Hauch eines Aussetzers! Mike McClure auf einem neuen Höhepunkt seines bisherigen musikalischen Outputs! Texas Rock-Fans, die Southern Rock-Fraktion, die "Red Dirt"-Enthusiasten, Rootsrock-Freunde, die Americana-/Countryrock-Gemeinde - alle sind hier angesprochen: Die Mike McClure Band mit einem Album, daß im Ranking der "Highlights des Jahres 2006" eine gewaltige Rolle spielen wird!

Art-Nr.: 4642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I know
Saints in the twilight
Fire
She don't want nobody
Lucky man
Riverside

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!