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Alabama - southern drawl [2015]
Jawohl! Da sind sie wieder! Endlich ein brandneues Album von Alabama! Ganze 14 Jahre hat sich das beliebte Trio, bestehend aus Leader Randy Owen, Teddy Gentry und Jeff Cook seit ihrer letzten ‚echten‘ Studioveröffentlichung "When It All Goes South" Zeit gelassen, ihre immer noch immens große Fan-Schar, mit neuem Songmaterial zu beglücken. Wer befürchtet, dass die Herren Rost angesetzt haben oder mit dem Zug der Zeit nicht mehr standhalten können, dem sei versichert, dass hier genau das Gegenteil der Fall ist. Mit ihrem neuen Werk "Southern Drawl" beweisen die drei Recken vorzüglich, wie man sich zeitgenössisch geben kann, ohne dabei in die eigene musikalische DNA allzu stark einzugreifen. Die legendäre, mega-erfolgreiche Band (41 Nr. 1- Hits, unzählige Auszeichnungen, über 65 Millionen verkaufte Tonträger!) beeindruckt mit 13 neuen Songs, die, wie man es von früher kennt, zum Teil gut rocken und zum Teil in wunderbaren Balladen vorgetragen werden. Alles kommt, wie der Titel der CD es schon suggeriert, mit viel Southern-Esprit rüber! Herrlich, wie die exzellenten E-Gitarristen der Nashville-Studiomusiker-Garde (Danny Radar, Adam Shoenveld, JT Corenflos, Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Charles English), direkt beim eröffnenden Titelstück die Slide-Gitarre raunen lassen , um dann, nach Owens brunftartigem Eingangs-Statement "Life gets better with a Southern drawl", in einen schwer stampfenden Southern Countryrock-Swamper im Stile von Montgomery Gentry zu münden. Sofort eine bärenstarke Nummer, klasse vor allem das E-Gitarren-Solo und das Honky Tonk-Piano-Geklimper von dem auch insgesamt überragend agierenden Gordon Mote (Piano, Wurlitzer, B3). Das Alabama auch wegen ihrer, immer wieder mit tollen Harmoniegesängen bestückten Balladen geliebt werden, ist kein wohl behütetes Geheimnis mehr. Mit "Wasn’t Through Lovin' You Yet" (tolles Bruce Hornsby-mäßiges Piano, starkes E-Gitarren Kurz-Solo), "This Ain't Just A Song" (klasse Harmonies und feines Violinenspiel von Gaststar Alison Krauss) und "As Long As There's Love" (mit orchestralen Streicher- und Crowd Gesangs-Passagen) bekommt man anschließend gleich drei hochemotionale Musterbeispiele dafür serviert (z. T. bitte die "Tempos" in Griffweite halten - kleiner Scherz am Rande). Vor allem beim später folgenden Liebeslied "One On One", wo Randy das Intro sprechend, mit belegter Stimme und voller Pathos dahinseufzt, muss man ganz tief durchatmen. Dank der tollen Musiker und ihrer vielen, instrumentell eingestreuten Feinheiten, sowie der perfekt sitzenden Harmoniegesänge, driften diese allerdings nie wirklich in den Kitsch ab. Zudem werden sie meist zum richtigen Zeitpunkt von satt rocken Southern Country-Tracks abgelöst, die jede aufkommende Melancholie wieder in südstaatliche Musikfreude umschlagen lassen. Herrlich das mit "Ghost Riders In The Sky"-Western-Flair umwobene "Back To The Country" (großartige Banjo-, Dobro-, Fiddle-Einlagen) oder das mit launigem Text und viel Southern Blues/Soul versehene "Hillbilly Wins The Lotto Money", das aufgrund der fulminanten Orgel, den prickelnden E-Gitarren sowohl der Skynyrd-/Montgomery Gentry-Klientel, als auch, dank der von Charlie Judge simulierten, deftigen Bläsereinsätze, Freunden der legendären Blues Brothers große Freude bereiten würde. Grandios auch das von einer interessant zusammengesetzten Armada von Songschreibern und arrivierten Interpreten/Musikern (Django Walker, James Slater, Ray Johnston, Patrick Davis, James Otto, Jeff Cook, der dieses Stück auch singt) kreierte "No Bad Days" (das Original dieser tollen Nummer findet sich im übrigen auf dem gleichnamigen, bärenstarken Album der texanischen Ray Johnston Band), das wunderbar soulig wärmend dahin groovt. Man merkt, dass hier ein James Otto, dem das Stück auch auf den Leib geschrieben wäre, mit bei der Komposition involviert ist. Typische Alabama-Country Rock-Nummern wie das patriotische "American Farmer" (Heartland-mäßige E-Gitarrenführung) und der Mitgröl-taugliche, dem Titel alle Ehre machende Stampfer "Footstompin‘ Music" (fettes Drumpoltern von Greg Morrow, klasse Rede-/Antwort-Gesang im Refrain, furioses Fiddle-Finale im Stile von Charlie Daniels' "Orange Blossom Special") dürften vor allem im Live-Programm so richtig gefeiert werden. Famos auch das fast schon episch/progressiv und sehr atmosphärisch anmutende "It’s About Time" (klasse die markante E-Gitarrenlinie von Charles English und wieder mal das feinfühlige Pianospiel von Mote), das man von Alabama so nicht erwartet hätte, aber für ihre Flexibilität spricht. Am Ende ziehen Owen, Gentry und Cook mit dem kammermusikartigen "I Wanna Be There" nochmals voller Inbrunst alle Balladenregister und beenden ein hochunterhaltsames, instrumentell versiertes und eingängiges Musikerlebnis (fast alle Tracks bleiben schon nach einem Hördurchgang im Gedächtnis hängen). Sie haben wirklich nichts von ihrer Klasse eingebüßt - im Gegenteil. Alabama präsentieren sich auf der Höhe der Zeit. Bester Country Alabama-Style! Absolut kein Zweifel: "Life gets better – with their 'Southern Drawl'"! Große Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Southern Drawl - 4.26
2. Wasn't Through Lovin' You Yet - 4.03
3. This Ain't Just A Song - 4.02
4. As Long As There's Love - 4.08
5. Back To The Country - 3.25
6. Hillbilly Wins The Lotto Money - 4.13
7. Come Find Me - 4.04
8. No Bad Days - 4.23
9. One On One - 3.31
10. American Farmer - 4.57
11. It's About Time - 3.28
12. Footstompin' Music - 4.04
13. I Wanna Be There - 3.12

Art-Nr.: 8976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Band Perry, The - pioneer [2013]
Zweites Album des jungen New Country-Trios, die mit ihrem 2010er Debut einen mega-erfolgreichen Start hinlegten. Das neue Album knüpft nahtlos an die Erfolge des ersten an. Auch die erste Single davon, "Better dig two", schoss sofort an die Spitze der Billboard Country Singles-Charts. Und es wird sicher nicht die letzte Nr. 1 davon gewesen sein...

Über das Album:
2013 release, the sophomore album from the superstar Country trio. Building on the musical foundation demonstrated by the band on their first album, Pioneer is steeped in Country tradition, with Rock 'n' Roll elements both on performance and songwriting. The album was produced by Dann Huff and has been listed as one of Entertainment Weekly's 12 Albums We Can't Wait For. ''When we set out to record Pioneer, the three of us drove across the country from Greeneville to Malibu to work with one of our musical superheroes, Rick Rubin,'' said Reid Perry. ''Our time in the studio with Rick was so incredible because during our early sessions he challenged us to set higher goats as songwriters.'' ''With that experience came the realization that we needed to take the music back home to Tennessee and have Dann Huff bring the songs to life with his production,'' adds Neil Perry. ''Sometimes where one starts off is not where one ends up, which is a big theme for us on Pioneer.''

Das komplette Tracklisting:

1. Better Dig Two - 3:14
2. Done - 3:25
3. Don't Let Me Be Lonely - 4:11
4. Pioneer - 4:18
5. Forever Mine Nevermind - 3:56
6. Night Gone Wasted - 3:37
7. I Saw a Light - 4:08
8. Mother Like Mine - 3:51
9. Chainsaw - 3:47
10. I'm a Keeper - 3:30
11. Back to Me Without You - 3:56
12. End of Time - 4:18

Art-Nr.: 8120
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Bentley, Dierks - the mountain [2018]
Dierks Bentley kommt mit einem neuen, fantastischen Album. Was dieser Mann auch abliefert, es sind stets absolute Highlights einer heute leider ansonsten oftmals allzu "fremdelnden" Nashville-Countrywelt. Klar, auch Bentley's Musik ist modern, muß sie ja auch sein. Doch er vergißt niemals seine Roots, niemals die Wurzeln der Countrymusic, niemals diese unwiderstehliche, natürliche Country-Frische. Hochklassige Songs, mal duraus ein wenig poppig, mal rockig, mal southern, mal dezent grassig - Dierks Bentley arbeitet sich genußvoll durch alle Facetten des New Country. Tolle Songs, tolle Melodien, tolle Musiker, tolle Arrangements - dieses Werk ist definitiv jetzt schon eines der Country-Highlights des Jahres.

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Dierks Bentley returns to his roots for his ninth studio album, The Mountain. The singer wrote and recorded the project in Telluride, Colorado, after being inspired during a visit to Telluride Bluegrass Festival. As a result, the acoustic instrumentation on select songs coupled with Bentley’s heartfelt songwriting brings to mind elements of his 2010 release Up On the Ridge. All the while, Bentley’s authenticity shines through.
The Mountain kicks off with the standout “Burning Man,” featuring Brothers Osborne, where Bentley sings of life’s struggles and triumphs. Penned by Luke Dick and Bobby Pinson, Bentley makes the song uniquely his with slowed vocals and striking musicianship that is sure to come alive in the concert setting.
The heartfelt “Living” also strikes a chord as Bentley sings of how “some days you’re just breathing, just trying to break even” while others “your heart is pounding out of your chest.” This introspection is heard throughout the majority of The Mountain, particularly on album closer “How I’m Going Out.” Bentley’s vulnerability is further showcased on the striking ballad “My Religion,” as he sings of how loving a woman isn’t his decision but his religion. Meanwhile, “Son of The Sun” has the singer reflecting on his upbringing in Arizona and his need to embrace the desert air and escape the daily grind of life through nature.
On “Nothing On But the Stars,” Bentley switches gears as he looks back at the end of a relationship with the hope of one more night together. It’s here that his seductive vocals shine with distinct yearning while delicate percussion accompaniment and soaring guitar features further evoke the song’s message.
Bentley switches gears on “Goodbye in Telluride” with unique production and a rhythmic singing style. A positive spin on a breakup, while enjoying the snowcapped mountains of Colorado he senses his girlfriend won’t be around for much longer. Captivated by the setting, he begs her to wait a few more days before ending things so he can remember his visit fondly. “If you gotta let me go I’m gonna be alright / Just don’t tell me goodbye here in Telluride,” he croons on the infectious song.
While Bentley’s brief relocation to Colorado to write and produce The Mountain had an obvious impact on many of the songs, so does his family. His wife’s influence is felt on the heartfelt single “Woman, Amen” and within the equally memorable love song, “Stranger To Myself.” On the latter, he sings of how before Cassidy came along he was a stranger to himself. “Who I was back then is like an old forgotten song / You showed me who I am / You handed me the keys / And I unlocked the door to a better part of me,” he sings on the chorus.
One of the album’s highlights includes “Travelin’ Light,” featuring Brandi Carlile. The song’s acoustic instrumentation and Carlile’s captivating vocals pair well with Bentley’s. Sam Bush, Jerry Douglas, and Tim O’Brien also provide musical assistance on the song.
While Bentley has shown is ability at pushing genre lines over the years, on The Mountain he successfully returns to his roots. Having spent time in Colorado writing and recording the album, Bentley proves a master at finding inspiration within his surroundings and, as a result, transports the listener with him. Bentley’s talent as a songwriter and distinct musical influences merge throughout The Mountain for a memorable release that will no doubt serve as a timeless addition to his catalog.
(Annie Reuter/SoundsLikeNashville)

Das komplette Tracklisting:

1. Burning Man (feat. Brothers Osborne) - 3:58
2. The Mountain - 4:44
3. Living - 3:42
4. Woman, Amen - 2:59
5. You Can't Bring Me Down - 4:46
6. Nothing On But The Stars - 3:47
7. Goodbye In Telluride - 3:09
8. My Religion - 3:05
9. One Way - 3:37
10. Son Of The Sun - 3:10
11. Stranger To Myself - 3:24
12. Travelin' Light (feat. Brandi Carlile) - 3:14
13. How I'm Going Out - 3:38

Art-Nr.: 9639
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Brody, Dean - gypsy road ~ deluxe edition [2015]
Recht schwer erhältlicher Kanada-Import! Das Album ist nur in Kanada erschienen!

Wir haben die Deluxe Edition mit 3 Bonustracks! Einer der erfolgreichsten kanadischen Country-Künstler präsentiert sein neues, übrigens in Nashville mit der dortigen "A-List" von Musikern eingespieltes, wieder einmal ganz großartiges Album! Was wir geboten bekommen ist wunderbarer, herzerfrischender, voller guter Laune, aber auch voller Seele steckender, knackiger, "genuine" Country und New Country - traditionell verwurzelt, aber dennoch ungemein modern und zeitgemäß in Szene gesetzt. Das Werk steckt voller potentieller Hits! Unglaublich, dass dieser Bursche aus Nova Scotia nicht die Nashville-Charts von vorn bis hinten aufmischt. Brody trifft den schmalen Grat zwischen klassisch und "hip" wie kaum ein anderer. Wirkt manchmal wie eine Mischung aus Brad Paisley & Chris Young, Easton Corbin, Randy Houser & Jake Owen, dann wieder wie der männliche Gegenpart zu Terri Clark! Toller Sänger! Tolles, richtig "kickendes" Album, das tierisch Spaß macht.

Das komplette Tracklisting:

1. Upside Down - 4:05
2. Hillbilly - 4:06
3. Monterey - 3:45
4. Bring Down the House - 3:28
5. Sweet Lola - 3:47
6. Love Would Be Enough - 2:54
7. Footprints of a Giant - 4:44
8. Castaways - 3:52
9. Everything's Better - 3:42
10. Like I Know This Town - 3:21
Bonus Tracks:
11. As Country as She Gets - 3:40
12. Old Friend (Originak Demo) - 3:58
13. Trail in Life (Acoustic Version) - 4:39

Art-Nr.: 8868
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Upside down
Hillbilly
Monterey
Sweet Lola
Everything's better
As country as she gets
Old friend

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Carroll, Jason Michael - what color is your sky [2015]
Der Mann aus North Carolina, der uns vor 4 Jahren mit seinem Riesenhit "Alyssa Lies" begeisterte und der danach noch einige weitere Top 20-Hits folgen ließ, kommt mit einem wunderbaren, neuen Album. "What Color Is Your Sky" lautet der Titel und beinhaltet 15 brandneue Tracks, wobei die letzten drei Stücke "Here With Me", "Painting Pictures" und "Waste Their Life" (als Demo Version), allesamt in melodischem Midtempo gehalten, eigentlich nur für sein Live-Programm gedacht sind auf Wunsch seiner Fangemeinde noch als Bonus auf diesem Album mitberücksichtigt wurden. Eine schöne Geste. Carroll eröffnet sein mit recht schmalem Budget ausgestattetes und selbst produziertes Werk (er hat ja mittlerweile nur noch ein Independant-Label im Rücken, was sich aber absolut positiv auf seine Leistung ausgewirkt hat) mit dem herrlich flockigen, von Cowboylagerfeuerromantik umwehten "All I’m Drinking 'Bout", das man aufgrund des eingängigen Refrains und den folkig anmutenden ‘Whistles‘ (man ertappt sich nach einer gewissen Zeit förmlich beim Mitpfeifen) kaum noch aus dem Kopf bekommt. Ganz klasse hier auch, neben der schönen Fill-Arbeit mit Bariton-E-Gitarre, Piano- und Orgeltupfern, die plötzlich unvermittelt einsetzende E-Gitarrenpassage. Ein großartiger Auftakt. Die folgende Single "God Only Knows" erinnert vom Stil an Sachen von Jason Aldean, Brantley Gilbert & Co., ebenso wie auch später das heftig rockende "'Til The Speakers Blow" (ähnelt "My Kinda Party") und die Powerballade "We Ride", wobei immer wieder die tolle E-Gitarrenarbeit (inkl. starker Soli) zu überzeugen weiß. Das atmosphärische Titellied "What Color Is Your Sky" lässt ein wenig den New Country der 90er Jahre aufleben: ruhiger melodischer Strophengesang, der dann in einen harmoniegesungenen Refrain à la Diamond Rio oder Little Texas mündet. Auffallend auch, dass Jason Michael seine Vocals, die auf seinem letzten Silberling "Numbers" noch eher kräftiger/dominanter in Richtung Blake Shelton ausgelegt waren, ein wenig ‘weicher‘ in Sphären eines Tracy Lawrence und Konsorten ausgesteuert hat. Weitere Nummern mit 90er-Flair "Love Like July" (stadiontaugliches E-Gitarren-Solo) und "Civil War" (markante Pianountermalung). Ganz großes Kino ist das bestens zum Feiern geeignete, in "Take It Easy"-Manier fröhlich beschwingt dahinschunkelnde "Here‘s To", eine herrlich sympathische, zum Mitsingen geeignete Hommage an die angenehmen Sachen des Lebens wie das Biertrinken , schöne Frauen etc., die den anstrengenden Alltag mal für eine gewisse Zeit vergessen lassen. Schön authentisch hier die kurz simulierte ‘Crowd‘-Harmoniegesangs-Passage, die schon mal andeutet, wie es bei dem Song live zugehen wird. Ein echtes Stimmungshighlight und toller Ohrwurm zugleich! Das Schöne an der möglichen Eigenständigkeit im Independant-Bereich sind dann auch die Überraschungen und Freiheiten, die ein Künstler sich dann zwischendurch auch mal gönnen darf. So hätte es die tollen Knopfler-typischen Dire Straits Stratocaster-Einlagen bei "Does He Know" wie auch das fast schon im Southern Melodic Rock verwurzelte "Urgency" (Billy Crain-mäßiges Strat-Solo) auf einem Majorwerk wohl kaum gegeben. Die schöne Ballade "Blown Away" (dezenter "Free Bird"-Unterton bei den Keyboards) und das bardenhaft vorgetragene countryeske "Close Enough" (schön klare Akustikgitarre, Steel, Fiddle) runden ein äußerst unterhaltsames und abwechslungsreiches Werk ab, (Texte zu diesen 12 Liedern sind im Booklet enthalten), bevor die eingangs erwähnten Zusatztracks einsetzen. Auch wenn er seinen Major-Vertrag los ist, seine lockere Country-/New Country-Musik ist über jeden Zweifel erhaben und "better than ever". Herrliche, flockige Songs mit tollen Melodien, großartige Stimme und "not one bad song or any filler on this album", wie es ein begeisterter U.S.-Fan ausdrückt. Keine Ahnung, warum die Bosse der großen Labels diesen Burschen nicht mehr unter Vertrag haben, aber vielleicht ist das auch gut so. So kann er zwanglos spielen, was er will - und das macht sich auf positivste Art und Weise bemerkbar. Sehr starke Vorstellung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. All I'm Drinking 'Bout - 4:16
2. God Only Knows - 3:52
3. What Color Is Your Sky - 3:32
4. Here's To - 3:45
5. Love Like July - 3:28
6. Does He Know - 3:40
7. Til the Speakers Blow - 3:44
8. Civil War - 3:25
9. Urgency - 3:24
10. Blown Away - 3:43
11. We Ride - 3:40
12. Close Enough - 3:10
13. Here with Me - 3:48
14. Painting Pictures - 3:49
15. Waste Their Life (Demo Version) - 3:52

Art-Nr.: 8863
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Cash, Rosanne - the essential rosanne cash [2011]
Zeitlich begrenzter, sehr günstiger Einführungspreis!
2 CD-Set! Fantastische, die wirklich stattliche Anzahl von 36 Songs umfassende Compilation von Johnny Cash's Tochter Rosanne Cash (rund 135 Minuten Spielzeit), die ihre gesamte Karriere zwischen 1978 und 2009 umfasst. Die Songs für dieses Album wurden von Rosanne höchst persönlich zusammengestellt. Enthalten sind sämtliche Number One-Hits aus ihrer super erfolgreichen Nashville-Phase, einiges ihrer neueren Alternate Country-Zeit und ein paar rare, wichtige, dennoch nicht so gängige Nummern. Es ist eine wunderbare Zusammenstellung geworden. Das 16.seitige Booklet enthält alle nötigen Informationen zu den Songs, mit allen beteiligten Musikern und überaus interessante Liner-Notes von Rosanne selbst. Der perfekte Einstieg für alle, die sich schon immer mal mit der tollen Musik dieser großartigen Künstlerin beschäftigen wollten und für die Fans eine willkommene Ergänzung zur Sammlung, zumal der remasterte Sound nie besser war. Essentiell!

Hier noch die Produktbechreibung im englischen Original:

The idiosyncratic and innovative music of Rosanne Cash, daughter of Johnny Cash, made her one of the pre-eminent singer/songwriters of her day. Although Rosanne Cash is often classified as a country artist, her music draws on many genres, including folk, pop, rock and blues. In the 1980s, she had a string of chart-topping singles, which crossed musical genres and landed on both C&W and Top 100 charts, the most commercially successful being her 1981 breakthrough hit "Seven Year Ache", which topped the U.S. country singles charts and reached the Top 30 on the U.S. pop singles charts. Included on The Essential Rosanne Cash are 36 tracks over 2 discs, including 10 #1 US Country singles. There is a story here on The Essential Rosanne Cash that runs from 1978's "Can I Still Believe In You" to 2009's "Sweet Memories." Within the joints and joists of these songs Cash married, had children, married again, had children again, traveled, lived in five cities on two continents, lost loved ones, got sick and got well again. Many of the selections on this compilation are signposts of sorts for the landmarks of her life, and the personal and musical are essentially interwoven.

Die komplette Tracklist:

Disc 1
1 Can I Still Believe In You - 5:37   
2 Baby, Better Start Turnin' Em Down - 4:11   
3 No Memories Hangin' Round - 3:25   
4 Seven Year Ache - 3:16   
5 Blue Moon With Heartache - 4:28   
6 My Baby Thinks He's A Train - 3:14   
7 It Hasn't Happened Yet - 3:24   
8 I Wonder - 3:05   
9 If It Weren't For Him - 3:33   
10 I Don't Know Why You Don't Want Me - 3:18   
11 Never Be You - 3:29   
12 Hold On - 3:38   
13 Runaway Train - 4:01   
14 The Way We Make a Broken Heart - 3:55   
15 If You Change Your Mind - 3:22   
16 It's Such a Small World - 3:21   
17 Tennessee Flat Top Box - 3:18   
18 I Don't Want to Spoil the Party - 2:36   

Disc 2
1 The Real Me - 4:25   
2 On The Surface - 2:57   
3 What We Really Want - 3:30   
4 I Want a Cure - 4:20   
5 Mirror Image - 3:18   
6 The Wheel - 4:20   
7 Sventh Avenue - 5:13   
8 Sleeping in Paris - 4:07   
9 Love is Forever [Live] - 4:13   
10 Western Wall - 3:02   
11 September When it Comes - 3:40   
12 Black Cadillac - 3:46   
13 House on the Lake - 3:32   
14 The World Unseen - 5:13   
15 Good Intent - 3:45   
16 500 Miles - 3:05   
17 Sea of Heartbreak - 3:07   
18 Sweet Memories - 3:29

Art-Nr.: 7397
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Clark, Brandy - 12 stories [2013]
Die amerikanische Countryszene, Kritiker und Fans, preisen sie in den höchsten Tönen - vollkommen zu Recht, wie wir meinen. Brandy Clark besticht mit einem bärenstarken Debut und zählt neben Kacey Musgraves und Ashley Monroe zu den großen Entdeckungen des Jahres 2013 in Nashville, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Music City und die Countrywelt in Zeiten, in denen immer mehr Pop- und Rap-Einflüsse die Country-Charts regieren, wieder mit echter, reiner, traditionsbewusster Countrymusic zu beglücken. Herrlich! Tut das gut! Brandy Clark, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 15 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Und tatsächlich machte sie ihren Weg. Sie zählt heute zu den angesagtesten Songwriterinnen des Genres und hat auf diesem Gebiet für den Song "Mama's broken heart", den sie gemeinsam mit Shane McAnally komponiert hat (Miranda Lambert machte ihn zu einem Nr. 1-Hit), gerade ihre erste Grammy-Nominierung erhalten. Weitere, große Hits mit Songs von Brandy Clark erzielten beispielsweise Kacey Muusgraves ("Follow your arrow"), The Band Perry ("Better dig two"), Darius Rucker ("Love without you"), Sheryl Crow ("Homecomin queen"), Reba McEntire (das auch hier enthaltene "The day she got divorced") und viele, viele mehr. Nun tritt sie selbst als Interpretin in den Vordergrund und liefert mit ihrem Debut "12 stories" eine wahre "Perle" von einem Countryalbum hat. Sie verfügt über eine hinreissend schöne, klare, reine Stimme und spielt unverfälschte, völlig lupenreine, entspannte Countrymusic, leicht rootsig und mit einem Hauch von Americana, völlig Pop-frei, durch und durch natürlich und auf der Höhe der Zeit. Frei von pompösem Glamour ist diese Art von Musik geradezu ein Segen für Nashville. Die 12 Songs (Geschichten) bestechen mit kargen, aber sehr emotionalen, großartigen Texten und wundervollen Melodien. Alles klingt sehr wohltuend, angenehm unaufgeregt, voller spürbarer Wärme und Harmonie, zumeist ungemein zielorientiert, ohne großen Schnickschnak, auf den Punkt genau instrumentiert. Akustische Gitarren, hin und wieder auch nicht allzu stark im Vordergrund eingesetzte E-Gitarren, Klavier, Fiddle, Mandoline, Dobro, feinste Pedal Steel, lässiges Schlagzeug und schön flüssige Strukturen bestimmen das Geschehen. Jedes Stück macht Brandy mit ihrer außergewöhnlichen Ausstrahlung zu etwas ganz Besonderem. Schon die erste Nummer ist ein absoluter "Hit". "Pray to Jesus" heisst das Stück, eine wunderbar flockige, flüssige, traumhaft melodische, natürliche Countrynummer mit dezenten Old School-Anleihen. Die Instrumentierung aus akustischen Gitarren, Piano und feinen, an die Nitty Gritty Dirt Band erinnernden, klaren Mundharmonika-Fills ist ein Genuß. Das folgende "Crazy woman" ist deutlich rhythmischer, moderner, kraftvoller, dennoch schön "stripped down" in Szene gesetzt. Peppiger acoustic-based New Country, wieder mit feiner Gitarren-, Harp-, und Banjo-Arbeit. Dann das fantastische ""What'll keep me out of heaven" (Background-Gesang: Vince Gill), das ein amerikanischer Kritiker begeistert als den perfekten "cheating song" bezeichnet. Es beginnt mit ein paar simplen, aber sehr effektvollen, herrlichen Klavierakkorden, ehe feinste Acoustic-Gitarren und schmerzvolle Pedal Steel-Linien eine hinreissende Atmosphäre aufkommen lassen. Ganz groß auch das mit unaufdringlicher, aber markanter Dramaturgie inszenierte "Stripes", eine waschechte Country & Western-Nummer voller Honky Tonk-Flair und schönem "Shootout"-Szenario. Es geht um Vergeltung am Liebhaber, den die betrogene Protagonistin mit einer anderen im Bett erwischt hat. "I got a pistol and I got a bullet and an pissed off finger just itchin to pull it", singt sie, doch sie schießt nicht, da sie sich den Knast aufgrund der unmodernen Gefängniskleidung ersparen will und fährt mit entsprechend ironischem Humor fort: "There's no crime of passion worth the crime of fashion, the only thing savin' your life is that I don't look good in orange and I hate stripes". Großartig! Möchte man bezüglich dieses Songs, der mit einer tollen Melodie und starken Baritone E-Gitarren-Klängen in Szene gesetzt ist, einen Vergleich zu anderen aktuellen Kolleginnen herbeiführen, so fallen einem hier Lindi Ortega und die ebenfalls unwiderstehlichen Pistol Annies ein. Herrlich auch die sparsam mit Klaver, feinen Gitarren und schöner Pedal Steel begleitete, traditionelle, Old School-Ballade "In some corner" (wunderbar "schwummriges" Saloon-Flair) und die knackige, mit "grollenden" Orgelklängen untermalte, sowie mit starken E-Gitarren und schönen Akkordeonklängen instrumentierte New Country-Nummer "Hungover". Brandy Clark ist ein absolutes Country-Multitalent. Was sie hier abliefert, ist äusserst beeindruckend. Solch ein Niveau bräuchte man im heutigen Nashville viel öfter. Ohne jeden Zweifel ist "12 stories" eines der besten Countryalben einer weiblichen Interpretin des Jahres 2013. Herausragend!

Das komplette Tracklisting:

1. Pray to Jesus - 3:22
2. Crazy Women - 3:36
3. What'll Keep Me Out of Heaven - 3:34
4. Get High - 3:31
5. Hold My Hand - 3:36
6. Stripes - 3:16
7. In Some Corner - 3:38
8. Take a Little Pill - 3:30
9. Hungover - 3:56
10. Illegitimate Children - 3:23
11. The Day She Got Divorced - 3:24
12. Just Like Him - 3:31

Art-Nr.: 8425
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Pray to Jesus
Crazy women
What'll keep me out of heaven
Stripes
In some corner
Take a little pill
Hungover

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Clark, Brandy - your life is a record [2020]
Drittes Album der von Kritikern und Fans gefeierten, aber auch von ihren Kolleginnen und Kollegen der Countryszene hoch geschätzten Brandy Clark. Brandy, ursprünglich aus dem kleinen Nest Morton im US-Bundesstaat Washington stammend, ging vor über 20 Jahren nach Nashville, um, ihrer Liebe zur Countrymusic folgend, dort ihr Glück zu versuchen. Tatsächlich schaffte sie es sehr schnell nach oben - als Songwriterin und Hitlieferantin für Größen wie Sheryl Crow, Miranda Lambert ("Mama’s Broken Heart"), The Band Perry ("Better Dig Two"), Reba McEntire, LeAnn Rimes, Billy Currington, Darius Rucker oder Kacey Musgraves ("Follow Your Arrow"), u.s.w., was ihr u. a. schon jede Menge Grammy-Nominierungen einbrachte. Doch Brandy ist nicht nur eine begnadete Songwriterin, sie ist auch eine fantastische Sängerin, die mit "Your life is a record" erneut ein klasse Album präsentiert. Wunderschöne, reine Country- und New Country-Musik, durch die ein gewisser Retro-Touch weht, die aber gleichzeitig, ohne überbordende, poppige Zutaten, absolut den Nerv der heutigen Zeit trifft. Produziert hat das Werk einmal mehr Jay Joyce, der Clark's herrliche, klare Stimme und die durchaus etwas zurückhaltenden, flockigen, lockeren, semi-akustischen Instrumentierungen (vielmals mit schönen Retro-Streichern) der einzelnen, durchweg hervorragenden, oft sehr persönlichen Songs, zu einer exzllenten Einheit verschmilzen lässt. Klingt manchmal wie eine sehr gelungene Synthese großer, traditioneller Heroinnen wie Patsy Cline, Loretta Lynn und Reba McEntire einerseits, sowie der Singer/Songwriter-Veranlagung einer Mary Chapin Carpenter andererseits. Das kommt prächtig! "Your life is a record" ist einfach nur ein großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. I'll Be the Sad Song - 3:58
2. Long Walk - 2:39
3. Love is a Fire - 4:01
4. Pawn Shop - 3:50
5. Who You Thought I Was - 3:09
6. Apologies - 3:23
7. Bigger Boat (feat. Randy Newman) - 3:34
8. Bad Car - 3:03
9. Who Broke Whose Heart - 3:02
10. Can We Be Strangers - 3:29
11. The Past is the Past - 5:00

Art-Nr.: 10016
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Evans, Morgan - things that we drink to [2018]
Klasse U.S.-Debut des Australiers Morgan Evans, der drauf und dran ist in Nashville richtig Fuß zu fassen. Evans, in übrigen verheiratet mit der immens erfolgreichen Kelsea Ballerini, spielt eine überaus gefällige und voller Hitpotential steckende Mischung aus lockeren, gut zu verarbeitenden und sehr melodischen, mal dynamischen, mal langsameren Songs an der Schnittstelle zwischen New Country und Countrypop, die geradezu darauf warten die Charts zu stürmen. Enthält seinen ersten Nr.1-Hit, das flotte "Kiss somebody," und den neuen Hit "Day drunk". Natürlich darf auch ein Duett mit seiner Liebsten, Kelsea Ballerini, nicht fehlen ("Dance with me").

Hier ein Original U.K.-Review:

Morgan Evans captured the hearts of the UK when he released his lead single Kiss Somebody. With just a handful of songs out, Morgan has continued to build his UK fanbase with a couple of trips here including playing C2C Festival. Although we don’t often like to focus on an artists craft through their significant other, we can’t not mention Evan’s wife Kelsea Ballerini when she is so clearly the muse of most of his songs.
Morgan’s debut album Things That We Drink To starts with the song American, Evan’s seems to be describing his wife;
She’s got hair as gold as Kansas Wheat, her body moves like bourbon street in New Orleans, so wild and free She’s American, making my life better than it’s ever been.
American is a great start to the album and has that earlier Keith Urban style to it. This album is actually so much better than I thought it would be. With the title being Things That We Drink To I was somewhat afraid it was going to be a bunch of typical bro – country songs that sound just like all the other artists out there who sing about beer, trucks, dirt roads and women in little tight blue jeans or something. But this album has a lot more depth to it.
A lot of the songs are not just radio friendly but arena friendly and are definitely of the standard where you can imagine a huge arena concert and the music bouncing off the arena walls and everyone singing along.
Songs such as I Do are more mid tempo and in I Do’s case, is a love letter to his wife and well lets face it, us country fans are suckers for a real life country music love story.
Song for the Summer lost me a bit. I think it will prove popular amongst a lot of fans as has a great dance beat to it but it isn’t for me. It has an element of Sam Hunt in it and although I quite like Hunt, I just can’t seem to get into it.
Day Drunk which was another single is a great summer anthem song but again, neither here nor there for me sadly.
Kelsea Ballerini joins Morgan for Dance With Me for a stunning ballad. This is a gorgeous romantic country song as it should be. There is beauty in its simplicity and it isn’t over produced. The words are of course believable as they are true. Kelsea may not like love songs but Morgan clearly does and we are so glad about that or we wouldn’t have this song. I would be very surprised if this doesn’t get released as a single.
Me on You has a bit of an R&B element to it. It has a sweet guitar riff throughout and a nice beat to it. Although I am not keen on the clubby dance element to country music, this song can easily have that vibe but would also be amazing stripped back.
The title track Things That We Drink To, is thankfully not your typical drinking song but a breathtaking dedication to a friend of Morgans, his late manager who sadly passed. (More on that can be found here. ) This song has a strong anthem feel to it and its down tempo stylings are really quite infectious especially in the piano accompaniment. The emotion in Morgan’s vocals, lyrics and music is honest and quite deep. I like a song with meaning, a song where you can actually feel where the artist is coming from and what they a feeling on some level. The subject was obviously someone very dear to Morgan and the song is both happy and sad at the same time with the feeling of loss but also great memories and celebration of friendship. I think the songs music and words encompasses all of that and I would certainly drink to that.
We Dream is about those childhood dreams and childhood freedom. It is a good song but might be one that takes me a while. I sadly feel the same way about Everything Changes. Both aren’t bad tracks but may take a listen or two.
Young Again is a great song to close the album on. It has a Folk music way about it and is like an Irish drinking song and I enjoy those type of drinking songs as they feel a lot more happy and are the kind of songs that bring unity. I can see this song being one of those live songs that make people in the crowd all sway arm and arm whilst of course, raising glasses.
Overall this is a quality, celebratory album that certainly has that “Let’s raise our glasses” feel to it. Things That We Drink To has a lot of fun and thoroughly enjoyable songs.
There is a really bright future for Morgan Evans and he is definitely on his way up to being one of the big names and I am actually really excited about it. If he continues to deliver music similar to what he has now then I am more than happy for him to sit up there on the top of the charts. (Hnnah Jessica / Building Our Own Nashville)

Das komplette Tracklisting:

1. American - 3:03
2. Kiss Somebody - 3:33
3. I Do - 3:30
4. Song for the Summer - 3:32
5. Day Drunk - 3:14
6. Dance with Me (feat. Kelsea Ballerini) - 3:19
7. Me on You - 3:26
8. Things That We Drink To - 3:08
9. We Dream - 3:36
10. Everything Changes - 3:17
11. Young Again - 2:55

Art-Nr.: 9740
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

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Hill, Arty - another lost highway [2011]
"If honky tonk has a future", it'll hopefully sound like this", urteilte kürzlich die "Houston Press", "I doubt there is a better country record put out this year", behauptet Jason Ringenberg (Jason & the Scorchers) und "a rich brew of classic country & western" nennt es das "Baltimore Magazine": Die Rede ist von dem großartigen Sänger, Songwriter und Gitarristen Arty Hill aus Baltimore/Maryland und seinen Begleitmusikern, den "Long Gone Daddys"! Große Worte über eine in der Tat herausragende Countryband, die sich eindeutig, frei von jeglichen neumodischen Trends, der Ursprünge der Countrymusik bedient, dabei aber alles andere als "von gestern" klingt. Ganz im Gegenteil: Arty Hill und seine Freunde spielen einen überaus lebendigen, geradezu erfrischenden, vollkommen natürlichen, von jeglichem Druck irgendwelcher Kommerz-orientierter Major-Labels losgelösten, zwanglosen, absolut auf der Höhe der Zeit befindlichen, wundervollen, lupenreinen "Traditional Honky Tonk Country", voller Old School-Bezüge ala Hank Williams sr. und George Jones, aber auch durchzogen von einer feinen Brise Bakersfield-Flair in der Art eines Buck Owens, Dwight Yoakam oder der Bastard Sons Of Johnny Cash, wie auch einem gepflegten, unterschwelligen Rockabilly-Feeling! Eigentlich alles, was traditonelle, unverfälschte Countrymusic ausmacht, findet sich in den Songs der Long Gone Daddys wieder, und dennoch entwickeln sie, man spürt das nach wenigen Minuten ihrer fantastischen Musik, klar und deutlich eine von hoher Anziehungskraft und außergewöhnlicher musikalischer Kompetenz geprägte, eigenständige Identität. Selbstverständlich ist Arty Hill mit seiner hervorragenden Stimme und seinem exzellenten "twangy Telecaster sound" die zentrale Person der Truppe, doch auch die anderen Musiker, allen voran der starke Drummer Jack O'Dell (spielte zuvor in der Band von Bill Kirchen) und die grandiosen Steelguitar-Spieler bilden die kongeniale Ergänzung zum Gelingen dieses so wunderbaren Albums. Einerseits ist man in der Lage mit beherzten und rockigen Dancehall-Fegern für ausgelassene Party-Stimmung zu sorgen, dann cruist man mit herrlich lockeren, melodischen und sonnigen Country-Nummern durch die endlosen Weiten des Westens, um sich anschließend in verrauchten, von schwummrigem Rotlicht und dicken Alkohol-Schwaden durchtränkten Honky Tonk-Bars wiederzufinden. Jeder Song für sich ist eine Wonne, es gibt keine Schwachstelle. Dabei hat man bewusst auf "glamourösen" Feinschliff ala modernem Nashville verzichtet und die Lieder voller Authentizität mit vereinzelten Ecken und Kanten inszeniert - und dennoch spielt die Truppe herrlich flüssig und überaus eingängig, mit klarer und fein abgestimmter, sauberer Instrumentierung und großartigen Melodien. "Arty Hill is keeping the vibe of honky tonk fresh and alive"! Einfach toll!

Das komplette Tracklisting:

1. Roll Me a Song - 2.24
2. Mae Dawn - 3.20
3. Omaha ICU - 3.42
4. King of That Thing - 3.58
5. Another Lost Highway - 4.29
6. Big Drops of Trouble - 3.46
7. 12 Pack Morning - 3.19
8. Halfway House - 3.54
9. Breaking-Up Party - 4.32
10. Victoria's Secret Is Safe with Me - 4.02
11. Blackwater Wildlife - 3.29
12. The Last Time I'll Ever Go Away - 3.30

Art-Nr.: 7641
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 7,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Mae Dawn
Omaha ICU
Another lost highway
Big drops of trouble
12 pack morning
Halfway house
Breaking-up party
Blackwater wildlife

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House and The Blues Cowboys, James - same [2018]
James House, eigentlich im Country zuhause und einer der gefragtesten Songwriter Nashville's, gelingt mit seinen großartigen "Blues Cowboys" ein famoser "Sidestep" in, der Name der Formation lässt es schon vermuten, die Gefilde des Blues und Bluesrocks. Wenn man das hier hölrt, kann man kaum glauben, dass der Bursche etwas mit Country am Hut hat. Denn was er hier abliefert ist rauer, dreckiger, erdiger, Staub- und Whiskey-gegerbter, ungeschliffener Rootsrock, Bluesrock und Southern-Blues voller natürlicher Ecken und Kanten. Die Songs sind kompakt und stark geprägt von dem rauen Gesang und dem klasse (Slide)-Gitarrenspiel des Protagonisten. Das ist der erdige Blues(rock) aus den Honky Tonks Nashville's.

Hier zwei Original-Reviews aus den USA:

Like many in Nashville, James House has a built a career of writing hit songs for others. If you’ve not heard of House, you have probably heard these tunes that have reached well int the millions for radio spins – “A Broken Wing,” “Ain’t That Lonely Yet” and “In a Week or Two.” Count Rod Stewart, Tina Turner, The Mavericks, Dwight Yoakam and Martina McBride, among others who have benefitted from House’s pen. Yet, this prolific and versatile musician has a powerhouse Michael McDonald -like voice that should have him in the lead role more often. His recent work writing for Joe Bonamassa and Beth Hart had fans wanting House to do his own blues, roots-rock album. And, like so many in Nashville, who ply their craft in country and Americana worlds, House has always had a love for the blues and it’s been an undercurrent for much of his work. Thus, the self-titled James House and the Blues Cowboys. The Blues Cowboys is indeed a touring band (more on that later) but these sessions were built around some of the best musicians in Music City. House lured them to his studio, Cabin in The Woods, located in a rural area of Nashville. Will Kimbrough plays lead guitar on the first five tracks (side A) while A-list session guitarist Kenny Greenberg joins blues guitarist Todd Sharp on the last 5 tracks (side B). Mike Bradford (Uncle Kracker) plays bass throughout as does drummer Crash Jones. Nashville’s most in-demand fiddler Eamon McGloughlin sits in on Side A while House sings and plays his Fender Strat and organ throughout. That kind of arsenal is built for fire and the sparks fly immediately on “Jail House Blues” with House wailing on lines like these – “Mama killed Daddy in self-defense/Never was one to sit on the fence” as Kimbrough’s slide duels with House’s guitar. “Arkansas Woman’ and “Ain’t No Way” continue the soul aching blues vibe until reaching on of disc’s outstanding tracks “Long Way Down.” It’s taken at a slower, haunting tempo as if John Lee Hooker were singing verses from William Faulkner. “Well Ran Dry” on Side B carries a similar approach. How about this lyric? “I’m an empty soul/At the holy water bowl/Waiting on a rising tide.” Other highlights on Side b include the more roots driven “Gone Again” and the rock tune “Ballad of the TKIngs,” short for Troubadour Kings. Now, let’s go to the touring Blues Cowboys. Singer/guitarist Roddy Romero who just joined Yvette Landry for her recent release, if from Lafayette Louisiana as is lesser know drummer/percussionist Smoove Ras. They back House on the final cut, “What Side of the River Are You on?” the song was inspired by House attending the Buddy Holly Songwriting Retreat and listening to Mary Gauthier sing Guthrie’s “This Land Is Your Land” along the river in Lafayette. In a songwriting meeting with Romero and Ras, his vision for The Blues Cowboys was shaped. Great songs, achingly powerful vocals, and first-in-class musicians make this a terrific album. House has already indirectly put his stamp on contemporary blues with his work with Joe Bonamassa and Beth Hart. Now he’s set to make his mark directly with the Blues Cowboys. - Glide Magazine

James House deserves to be better known — or, more accurately, known more widely. He’s co-written several songs with blues guitarist Joe Bonamassa, including Bonamassa’s recent song “Redemption.” House is also a Grammy-, CMA-, and ACM-nominated songwriter, but on his new album, James House and The Blues Cowboys, he weaves rock, blues, and roots music into a colorful pattern that reveals many facets. House’s powerful, sometimes raw, vocals dominate, and he can moan with the best blues-shouters but can be as tender as the best of the balladeers. The new album serves as a showcase for his songwriting, singing, and guitar work. He gathered a group of world-class musicians — Will Kimbrough, Kenny Greenberg, Lou Toomey, Todd Sharp, Roddie Romero on guitars; Michael Bradford and Mike Brignardello on bass; Eamon McLoughlin on fiddle; Crash Jones and Smoov-Ras on drums — at his studio, Cabin in the Woods, to record the album. The album opens with a can’t-sit-still, shake-us-to-our-core blues rocker “Jail House Blues.” The raucous, bone-shaking song lifts us so high, we wonder if it can get any better than this. It does. “Long Way Down” opens with a slow funk with blues moan, but then escalates to a burning rocker in the chorus and the bridge, fueled by guitars reminiscent of Alvin Lee and Ten Years After. “Good Love” features a spacious, atmospheric vibe that allows House’s raw vocals to breathe and to call and respond to Kimbrough’s lead riffs. “Arkansas Woman” is one of the highlights of the album. There’s a place for every note, every chord, and every word, and the song wrings every emotion out of us by its end. Kimbrough’s soulful lead guitar brings this song to life in a way such that every note he plays makes a statement. While some of the playing is reminiscent of Eric Clapton’s leads, the difference here is that Kimbrough never wastes a note; both he and Clapton play clean and crisp, but while Clapton’s crispness is soulless, Kimbrough’s inhabits our souls and hearts and touches us with its depth. The layered riffs that open “Boomerang” mirror the action of the object itself — the riffs always come back, circling around and flying high before returning to start over again. The propulsive tune mimics the halting/forward-moving character of love: “We keep coming back to you and me.” The scalding lead riffs on the song’s bridge balance the pain of leaving with the tentative joy of returning and the inability to throw love far away; it always returns to you. “Which Side of the River You On” turns in a down-and-dirty, funky twist to that old folk tune by Florence Reece, “Which Side Are You On?” In this tune, which House co-wrote with Roddie Romero and Joshua Martin, and which features Romero and Smoov-Ras, shimmers with a roiling slide guitar, and with an insistent funk beat asks, “which side of the river you on / Ain’t saying which is right or wrong / When the flood comes down / It’s too late to get to higher ground.” Listen to this album! Words can’t always describe how perfect, how moving, how powerful some of the songs on the album are. James House and The Blues Cowboys is an album that’s meant to be played and to be played loud, and it won’ let you forget James House. - No Depression / By Henry Carrigan, Staff Reviewer

Das komplette Tracklisting:

1. Long Way Home - 3:06
2. Arkansas Woman - 3:11
3. Ain't No Way - 3:09
4. Long Way Down - 3:42
5. Good Love - 3:47
6. Moving on Over - 3:59
7. Well Ran Dry - 3:31
8. Gone Again - 4:13
9. Boomerang - 3:07
10. Ballad of the Troubadour Kings - 3:40
11. Which Side of the River - 3:47

Art-Nr.: 9680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long way home
Arkansas woman
Ain't no way
Long way down
Movin' on over
Well ran dry
Which side of the river

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Howard, Rebecca Lynn - no rules [2008]
Was hat dieses Persönchen für eine Wahnsinns-Stimme! Großartiger, eine Menge Energie freisetzender New Country (vor allem durch dieses Organ) mit vielen Rock-, Pop-, Soul-, Gospel- und Blues-Momenten voller Leben und Abwechslung! Fantastisches Songmaterial! Die 29-jährige, im Osten von Kentucky groß gewordene Rebecca Lynn Howard erlernte das Singen schon in frühester Kindheit in einer schwarzen Gospel-Kirche. Bis heute hat sie in ihrer Karriere bereits Beachtliches erreicht. So ist sie immerhin schon 2-fache Grammy-Gewinnerin und gehört zu den etabliertesten Songwriterinnen der modernen Country-Szene. Ihre ersten beiden Werke waren noch typische Nashville Mainstream-Produktionen, doch das wird den hohen Ansprüchen der vielseitigen Künstlerin schon lange nicht mehr gerecht. Howard, deren Songwriter-Credits über zweihundert selbst geschriebene Stücke beinhalten, darunter für Leute wie Reba McEntire, Patty Loveless oder Trisha Yearwood, wechselte zum neuen "Saguaro Records"-Label und erhielt dort alle nur erdenklichen Freiheiten, ihre ganze Kreativität, künstlerische Vielfalt und vor allem ihr großes Können ohne Zwänge und Grenzen auszuleben, was auch gleich in dem Album-Titel "No rules" dokumentiert wird. Speilend leicht und traumwandlerisch sicher bewegt sie sich mit ihren 14 neuen Songs (inkl. dreier Fremdkompositionen) in Soul-, Gospel-, Blues-, R&B-, Rock-, Pop- und Country-Gefilden hin und her, wobei sie die Grenzen äußerst geschickt ineinander fließen läßt und dabei niemals das Gefühl vermittelt, von einem Genre abrupt ins andere "geschubst" zu werden. Das Album startet mit einer bärenstarken, soulig-bluesrockigen Interpretation des alten Temptations-Klassikers "Skakey Ground"! Fette Drums, ein pulsierender Bass, heulende Orgel-Klänge des auch im weiteren Verlauf der CD überragend agierenden Keyboarders Gordon Mote, tolle Wah Wah E-Gitarren-Begleitung (George Marinelli, u.a. Bonnie Riatt, Bruce Hornsby), soulige Harmoniegesänge, sowie die freche "Power-Röhre" der Protagonistin hauchen dieser alten Nummer fulminantes, neues Leben ein. Da dürfen sich eine Bonnie Raitt und Susan Tedeschi schon mal ehrfurchtsvoll verneigen. Ganz große Klasse! Fast noch eine Schüppe drauf legt sie dann beim folgenden "New Twist on An Old Groove": Der Song prescht klasse los, Rebeccas Gesang ist noch eine Spur "rotziger" und angriffslustiger, dazu wird noch eine bluesige Harp integriert. Herrlich! Bei der folgenden Coverversion von Aretha Franklin's "Do Right Woman- Do Right Man" darf jeder selbst entscheiden, ob sie der "Queen Of Soul" das Wasser reichen kann. Wir meinen, dass Mrs. Howard sich mit dieser Fassung wahrlich nicht zu verstecken braucht. In die gleiche Kerbe wie "New Twist On An Old Groove" schlägt das voller Southern-Soul steckende "Soul Sisters". Hier erhält Rebecca sogar noch weitere vokale Unterstützung von der genauso furios röhrenden Gastsängerin Angela Hacker. Nachdem die ersten vier Stücke ganz im Zeichen des Soul und Blues stehen, bringt die junge Dame dann peu à peu die bereits o.a. Musikstile behutsam mit in ihr Repertoire ein, wobei immer wieder auf eine abwechslungsreiche Tempogestaltung der einzelnen Lieder wert gelegt wurde. Weitere Highlights in einem durchgehend starken Werk ohne Schwächen sind beispielsweise noch das temperamentvolle "Just Let It Burn" (ein rootsiger, abgehender New Country Roadhouse-Feger), das sicher auch einer Wynonna sehr gut zu Gesicht stehen würde, der zusammen mit Radney Foster komponierte, von trockenen, satten Stones-like Gitarrenriffs geprägte Countryrocker "Sing ‚'Cause I Love To" (schöne Fiddle-Einlagen), die wunderschöne, lockere, ein wenig an Trisha Yearwood erinnernde Countrynummer "The Life Of A Dollar", oder das als eine Art fulminanter "Rausschmeißer" im Country-/Roots-/Roadhouse-Rock-Still fungierende, dynamische "Throw It Down", bei dem mit viel Electric-Slide, heulender Orgel und klimperndem Honkytonk-Piano noch mal so richtig Dampf abgelassen wird. Am Ende verneigt man sich dann innerlich vor den tollen Musikerleistungen, der knackigen Produktion und der grandiosen Gesangsleistung dieser jungen Dame. Rebecca Lynn Howard hat mit "No Rules" eindrucksvoll bewiesen, dass es fatal wäre, sie in ein musikalisches Korsett zu pressen. Sie hat viel zu viel Talent, um als Nashville-Beauty der Majors aufgerieben zu werden. Sie ist Vollblut-Musikerin durch und durch, hat sich alles "von der Pike auf" erarbeitet. Eine großartige Künstlerin, die weiß, was sie will und ihren musikalischen Willen mit Hilfe ihres neuen Labels auf "No rules" eindrucksvoll durchsetzt. Mutig, beherzt, ungeheuer sympathisch und mit großem Können! Klasse! (Daniel Daus)

Die Tracklist:

1 Shakey Ground - 3:42   
2 New Twist on an Old Groove - 3:48   
3 Do Right Woman, Do Right Man - 3:22   
4 Soul Sisters - 3:35   
5 What Dying Feels Like - 4:22   
6 Better Someday - 3:54   
7 Just Let It Burn - 2:48   
8 As One as Two Can Be - 4:12   
9 Sing 'Cause I Love To - 4:20   
10 Real Love - 4:01   
11 I'm Over You - 4:03   
12 The Life of a Dollar - 3:20   
13 We're in This Love Together - 3:17   
14 Throw It Down - 2:51

Art-Nr.: 5873
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shakey ground
Better someday
Just let it burn
As one as two can be
Sing cause I love to
I'm over you

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Lady Antebellum - golden ~ deluxe edition [2013]
Deluxe Edition mit 6 Bonustracks! Original U.S.-Countryausgabe! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung der Normalausgabe von "Golden" folgt nun eine Deluxe Edition dieses famosen Werkes. Enthalten sind zusätzlich zum bisherigen Material insgesamt 6 Bonustracks, und die sind vom Allerfeinsten. Zunächst gibt es 3 neue Studiotracks, die sich von der Qualität mit ihren wunderschönen Melodien und großartigen Arrangements nahtlos an die bisherigen anschliessen. Dazu gibt es noch drei Live-Aufnahmen, allerdings ganz besondere: Sie sind ohne Publikum eingespielt und von brillanter Qualität. "Just a kiss" stammt aus einer "Backstage Acoustic Session" und "Need you now" und "I run to you" sind von den "I-Tunes Live Sessions". Es ist einfach eine Wonne dieser Band zuzuhören. Wundervoll!

Das komplette Tracklisting:

1. Get To Me - 3.49
2. Goodbye Town - 4.48
3. Nothin' Like The First Time - 3.44
4. Downtown - 3.15
5. Better Off Now (That You're Gone) - 3.03
6. It Ain't Pretty - 3.29
7. Can't Stand The Rain - 3.11
8. Golden - 3.27
9. Long Teenage Goodbye - 3.42
10. All For Love - 3.17
11. Better Man - 4.04
12. Generation Away . 4.04
13. Compass - 3.04
14. And The Radio Played - 3.13
15. Life As We Know It - 4.22
16. Need You Now (I-Tunes Live Session Performance) - 4.04
17. Just A Kiss (Backstage Acoustic Session) - 3.45
18. I Run To You (I-Tunes Live Session Performance) - 4.49

Art-Nr.: 8388
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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LeDoux, Ned - next in line [2019]
Ned LeDoux der Sohn der 2005 verstorbenen Countrymusic- und Rodeo-Legende Chris LeDoux, der sich einst seine ersten Sporen vor größerem Publikum als Drummer in der Live-Band seines Vaters verdiente, kommt nun mit seinem zweiten, eigenen Album. Keine Frage, er ist der nächste in der Linie, denn das Talent seines Vaters hat er zweifellos im Blut. "Next in line" bietet eine feine Ansammlung von 13 hervorragenden Songs, die sich zwischen Traditional Country, Western und New Country bewegen, zumeist verpackt in kraftvollen, enrgetischen, angerockten Uptempo Rhythmen (Balladen sind klar in der Unterzahl), was den Stücken einen prima Drive und eine positive Dynamik verleiht. Enthält eine schöne Coverversion des alten John Fogerty-/CCR-Klassikers "Almost Saturday Night". Produziert hat das Werk im übrigen Nashville-Urgestein Mac McAnally. Wer die Musik von Chris LeDoux mochte, wird auch mit der seinens Sohnes Ned bestens bedient. Klasse Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

First off, I was big fan of Chris LeDoux Ned’s father. He was a rocking’, rodeo horse riding real cowboy who balanced a music career with running a ranch. LeDoux senior has been mentioned by Garth Brooks as a major influence; although one went on to mega success it is the other whose records remain in my collection. There was an outright honesty and energy to his music that seems to have carried over to his son’s work too. It’s the blowing off steam nature of a cowboy’s life that Saturday night was something of a highpoint of the week. Hence there are songs that reference that, with his versions of John Fogerty’s Almost Saturday Night and his father’s Homegrown Western Saturday Night - the latter opens with an introduction by Chris.
Produced by Mac McAnally the album has a up tempo energetic sign that falls on the rights side of being too hard rock for its own good. The songs are all based on LeDoux’s viewpoint on life with songs like Old Fashioned “that’s who I am, a little set in my ways.” Worth It which praises hard, simple work “It’s a tough job to do, but it gets done and it’s worth it.” Dance With Your Spurs On, a song co-written and sung with Corb Lund is equally a list of things you need to do to be able to dance with your spurs and make of life what you can. That essentially homespun philosophy is the core to the truth of these songs. Living a life close to the land and being the next in line to continue traditions (Next In Line). They songs are written by LeDoux solo or a number with McAnally and one with Mark Sissel (Great Plains). Sissel was the guitarist with Western Underground, Chris LeDoux’s band and partly responsible for their rockin’ sound. Ned LeDoux was the drummer for a time in that band too. Mac McAnally and Chris Stapleton wrote Just A Little Bit Better which is sung here by both McAnally and LeDoux.
While Ned LeDoux gets more miles under his music saddle he has matured into an artist who has carried on the family tradition (and sound) forward in way that would gain approval from those who recognise the sound as country music with more than a touch of western, but given an injection of pure energy that makes LeDoux’s music more than a tribute to his father. It is a living entity that is worthy of consideration in the same breath. He is (or should be) the next in line. (Stephen Rapid / Lonesome Highway)

Das komplette Tracklisting:

1. Old Fashioned - 4:01
2. Worth It - 3:28
3. Dance with Your Spurs On - 2:47
4. Next in Line - 4:12
5. A Cowboy is All - 2:39
6. Where You Belong - 3:11
7. Travel Alone - 3:47
8. Path of Broken Dreams - 4:05
9. Just a Little Bit Better - 2:56
10. Almost Saturday Night - 2:56
11. Great Plains - 3:43
12. Chris Ledoux Intro - 1:05
13. Homegrown Western Saturday Night - 3:27

Art-Nr.: 9933
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

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LeDoux, Ned - sagebrush [2017]
Ganz vorzügliches Album von Chris LeDoux's Sohn Ned. Gesegnet mit dem Talent seines Vaters legt LeDouc mit "Sagebrush" eine hervorragende Mischung zwischen traditionsbehaftetem Country, Wester und New Country vor. Produziert hat das Werk Mac McAnally. Klasse Sänger, klasse Songs, super Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Never Change - 3:31
2. Cowboy Life - 4:21
3. We Ain't Got It All - 3:06
4. Some People Do - 3:56
5. Brother Highway - 3:31
6. Better Part of Living - 3:28
7. Forever a Cowboy - 3:22
8. By My Side - 4:28
9. Another Horse to Ride - 4:18
10. Johnson County War - 4:43
11. The Hawk - 3:08
12. This Cowboy's Hat (feat. Chase Rice) - 5:04

Art-Nr.: 9533
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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