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Cagle, Chris - my life's been a country song [2008]
Chris Cagle zählt zu den New Country-Interpreten, die mittlerweile seit vielen Jahren mit konstant guten Leistungen und einer stetig wachsenden Fan-Basis ihren Status als Major-Kontraktinhaber wahren konnten. Selbst das Tal, das er mit einigen privaten Turbolenzen und auch gesundheitlichen (Stimm)Problemen zu durchschreiten hatte, wurde mit dem guten 2005er-Album "Anywhere But Here" ohne spürbare Qualitätsverluste gemeistert. Nun legt er jetzt mit "My Life’s Been A Country Song" seinen nunmehr vierten Silberling vor, und auch der weiß wieder voll zu überzeugen. Vom musikalischen Stil her ist eigentlich, wie bei den erfolgreichen Vorgängern, alles beim Alten geblieben (warum auch nicht!). Dennoch fallen einige markante Punkte auf, die dann doch ein wenig überraschen: Zum einen wurde Cagle's Langzeitproduzent Robert Wright durch seinen Spezi und Förderer aus frühen Virgin-Tagen, Scott Hendricks, ausgewechselt, zum anderen hat sich die Musikermannschaft bis auf ganz wenige Ausnahmen komplett verändert und auch auf Kompositionen aus der eigenen Feder (zusammen mit seinem etatmäßigen Co-Writer Monty Powell) wurde diesmal komplett verzichtet. Trotzdem hat Capitol Records dafür mit Tom Bukovac, Kenny Greenberg, Troy Lancaster, Jonathan Yudkin, Greg Morrow, Jimmie Lee Sloas, B. James Lowry, Mike Johnson, Eric Darken und Gordon Mote, sowie diversen einschlägig bekannten Backgroundsängern und -sängerinnen ein Musiker-Starensemble aufgenoten, das seines Gleichen sucht. Auch mit den Nashville-Paradeschreibern wie u.a. Brett James, Dave Berg, Craig Wiseman, Neil Thrasher, Tom Shapiro, George Teren, Monty Criswell wurde mal wieder "an nichts gespart". Diese Qualität spürt man natürlich über die gesamte Distanz des Werkes. Die CD startet mit der ausgekoppelten Single "What Kinda Gone" (schön rockig), die mit geflügelten Worten recht humorvoll und auch musikalisch recht frech, flott und spritzig dargeboten wird. Sie ist bereits mit stetigem Aufwärtstrend in Richtung Top-Ten der Billboard-Charts unterwegs. Nach dem im relaxten Sprechgesang dargebotenen, luftigen !No Love Songs" folgt mit "Never Ever Gone" ein erster Kracher, bei dem Chris in bewährt dynamischer Manier schön knackig aus sich herausgeht (auf einer Ebene mit Top-Nummern wie "Country By The Grace Of God", "The Chicks Dig It" oder "Hey Ya’ll"). Das Stück stammt übrigens aus der Feder von Andy Childs und Steve Mandile, Mitglieder einer in den Staaten mit viel Lob überschütteten Band namens Sixwire. Toller southern-infizierter Countryrock vom Feinsten. Im weiteren Verlauf bietet der wie eh und je smart und cool wirkende Cagle dann den bewährten Mix aus sehr melodischen New Country-Songs, wobei das Pendel mal in Richtung Ballade ("I Don’t Wanna Live", "Keep Me From Loving You") oder auch konträr in knackiges Midtempo ("If It Isn’t One Thing", "Little Sundress") ausschlägt. Auffallend ist die gute E-Gitarren-Arbeit der beteiligten Gitarristen. Fast in jedem Stück wird neben toller Rhythmus- und Fill-Arbeit ein auf den Punkt gebrachtes, kleines Solo eingestreut. Gegen Ende gibt es dann mit "My Heart Move On" noch einen satten "Stampfer" mit ganz dezentem Tex-Mex-Flair. Beim Titelsong schließlich wird sehr tief in die "emotionale Klamottenkiste" gegriffen: Ein Stück voller country-typischer Begriffe, Zitate, Songtitel und Klischees, trotzdem wunderbar instrumentiert und von einem Cagle in Bestform dargeboten. Eines der absoluten Höhepunkte des Albums! Zum Abschluss serviert der Texaner dann mit "Change Me" noch eine sehr modern strukturierte Power-Ballade, wie man sie beispielsweise auch von Rascal Flatts her kennt. Fazit. Chris Cagle weiß auch mit "My Life’s Been A Countrysong" wieder auf die bewährte Art und Weise voll und ganz zu überzeugen. Wo Cagle drauf steht, ist auch Cagle drin. Mit seinem vierten Album wird er sich unter den Ton angebenden Namen wie Tim McGraw, Kenny Chesney & Co. weiter etablieren. New-Country-Stoff in Top-Qualität! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 5492
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Griffith, Nanci - the loving kind [2009]
Klasse neues Album von Nanci Griffith, das so countryorientiert ist, wie schon lange nicht mehr. Es ist eine feine Synthese aus den Werken ihrer frühen Philo-Phase und ihren erfolgreichen Nashville-Tagen, eine hervorragend gelungene Mischung aus Folk, Americana, Alternate Country und Country - eben typisch Nanci Griffith. Die Songs sind wieder sehr ambitioniert und mit erstklassigen Musikern in einem schönen, semi-akustischen, rootsigen Gewand umgesetzt worden. Ihre eigentlich so fragile Stimme kommt kräftiger als je zuvor. "'The Loving Kind' marks a triumphant return for one of America's most revered singer-songwriters", heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung, der wir uns gerne anschließen.

Das komplette Tracklisting:

1 The Loving Kind - 2:36   
2 Money Changes Everything - 3:09   
3 One of These Days - 3:03   
4 Up Against the Rain - 3:34   
5 Cotton's All We Got - 3:29   
6 Not Innocent Enough - 3:34   
7 Across America - 3:05   
8 Party Girl - 3:00   
9 Sing - 3:18   
10 Things I Don't Need - 2:52   
11 Still Life - 3:52   
12 Tequila After Midnight - 3:12   
13 Pour Me a Drink - 3:34

Art-Nr.: 6422
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Hayes, Hunter - storyline [2014]
Nashvilles neues, mega-erfolgreiches "Wunderkind" mit seinem zweiten Album! Was ist dieser Knabe doch für ein talentierter Sänger, Songwriter und vor allem für ein exzellenter Multi-Instrumentalist! Auf seinem neuen Werk "Storyline" hat der aus Breaux Bridge, Louisiana stammende, gerade mal 22 Lenze zählende Hunter Hayes wieder sämtliche 14 Tracks komponiert (mit vielen namhaften Co-Writern wie Luke Laird, Barry Dean, Katrina Elam, Troy Verges, Gordie Sampson, Sam Ellis, etc.) und natürlich neben dem Lead-Gesang auch wieder eine stattliche Anzahl an Instrumenten (u.a. electric/acoustic guitar, resonator guitar, bouzouki, mandolin, ukulele, b3, piano, wurlitzer, percussion) bedient. Mein Gott, was hat der Typ in seinen bisherigen kurzen Dasein schon alles erlebt: Im Alter von 4 Jahren bereits einen Auftritt mit Hank Williams Rr. in einer Fernseh-Show, mit 6 Neben-Darsteller in einem Film mit Schauspieler Robert Duvall, der Hunter auch seine erste Gitarre schenkte. Selbst eine Einladung bei Bill Clinton zu seinen damaligen, berühmten White House Lawn-Partys kann der Junge vorweisen. In der Folgezeit nahm er diverse Independent-Platten in Eigenregie auf, bis er schließlich 2008 nach Nashville zog. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Er ergatterte einen Songwriter-Vertrag und nicht von ungefähr waren es Rascal Flatts, die seinen Song "Play" für ihre "Nothing Like This"-CD buchten. 2010 zeichnete Hayes dann seinen ersten Major-Plattenvertrag mit Atlantic Records. Das Debüt wurde direkt eine Nummer Eins und auch die Single "Wanted" erklomm die Pole-Position. Man entschloss sich aufgrund des Erfolges, eine erweiterte Version des Werkes ("Encore") auf den Markt zu bringen, die sich dann nochmals sehr gut verkaufen ließ. Der Gewinn diverser Awards und Support-Auftritte bei Taylor Swift, Carrie Underwood und Rascal Flatts bei deren großen Touren, Grammy-Nominierungen, sowie Kennenlernen von musikalischen Größen wie Paul McCartney, Sting, Stevie Wonder (gemeinsamer Auftritt bei den ACM Awards) sowie Elton John (Cover seines "Goodbye Yellow Brick Road" für ein Reissue) zählten zu weiteren Highlights. Mittlerweile ist jetzt mit "Storyline" der sehnlichst erwartete Nachfolger "im Kasten". Produziert hat, wie auch den Vorgänger, nach dem Motto "Never change a winning team", wieder Dan Huff (zusammen mit Hunter). Dessen Einfluss ist, gerade, was die vielen von Hunter gespielten E-Gitarren-Soli betrifft, ebenfalls omnipräsent. Mit der sanft und reduziert beginnenden Pianoballade "Invisible", die sich dann im weiteren Verlauf mit Einsatz vieler Instrumente, inklusive Streicherunterstützung, voluminös steigert, hat Hunter auf Platz 4 in den Billboard-Country-Single-Charts eine erste Duftmarke gesetzt. Diesen Song hat er auch anstatt des geplanten "I Want Crazy" bei den Grammy Awards performt. Die CD beinhaltet, wie es für angesagten New Country der heutigen Zeit im Major-Bereich typisch ist, eine Mischung aus kräftigen, energiegeladenen Nummern und diversen Midtempo-/Powerballaden, wobei der Fokus auf den Gesang des Protagonisten gelegt wird, aber auch viele instrumentelle, Country-kompatible Feinheiten mit eingeflochten werden, die hier fast alle von Hayes mit den bereits o.a. Instrumenten erledigt werden. Der flockige Opener "Wild Card" (klasse E-Gitarren-Solo), das Heartland-trächtige Titelstück "Storyline" (klasse Einsatz von Mandoline und Bouzouki), das überschwengliche "Tattoo", "Flashlight" (poppige Harmoniegesänge), sowie das mit einem dezenten Latino-Rhythmus unterlegte "Secret Love" (E-Gitarre mit Santana-Note) stehen hier für die mehr abgehenden Tracks. "Still Fallin'" (Bariton-Fills; Steel-Tupfer, gespielt von Paul Franklin), das erwähnte "Invisible", das großartige "When Did You Stop Loving Me" (endet in einem furiosen Southern E-Gitarren-Jamming, betitelt "...Like I Was Saying"), das mit leichtem R&B-Touch versehene "Nothing Like Starting Over", und die beiden abschließenden Powerballaden "If It’s Just Me" (tolles Wurlitzer-/B3-Spiel von Hayes) und das ebenfalls Piano-getränkte "Love too much" (schöne Slidegitarreneinlage) stehen für den ruhigeren Part des durchgehend hochkarätig bestückten Silberlings. Hunter Hayes ist mit "Storyline" wieder ein sehr schönes Album voller großartiger Songs gelungen! Da werdeb eine Menge Hits abfallen. Der talentierte, immer noch sehr jungenhaft aussehende Künstler ist dabei, sich seinen Platz zwischen Acts wie Rascal Flatts und Keith Urban, im oberen Segment der Zunft fest zu etablieren. Wie bei Major-Werken üblich, gibt es ein dickes Booklet mit allen Infos, Song-Texten und Bildern von Hunter on top. Die rasende Erfolgsgeschichte des Hunter Hayes geht eindrucksvoll weiter! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Wild Card - 3:16
2. Storyline - 3:26
3. Still Fallin - 3:42
4. Tattoo - 3:16
5. Invisible - 4:36
6. ...interlude - 0:53
7. You Think You Know Somebody - 4:26
8. Flashlight 4:46
9. When Did You Stop Loving Me - 4:28
10. ...like I was saying (jam) - 1:41
11. Secret Love - 3:38
12. Nothing Like Starting Over - 3:51
13. If It's Just Me - 3:40
14. Love Too Much - 4:19

Art-Nr.: 8554
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Jennings, Shooter - don't wait up (for George) ~ 5 track ep [2014]
5 Songs umfassende EP! Shooter Jennings, der Sohn von Waylon Jennings und Jessi Colter, aufgewachsen in großer Verbundenheit und Freundschaft zu dem dem legendären George Jones, zollt hier einem seiner ganz großen Helden mit 5 eigens für George geschriebenen Songs Tribut. Und er macht es in seiner typischen Art - durchaus traditionell verwurzelt, aber rootsig, erdig und rau in Szene gesetzt. Das Ergebnis ist klasse.

Hier die Einleitung zu diesem Werk von Shooter Jennings persönlich:

As a child growing up in the house of Waylon Jennings and Jessi Colter, I met a lot of interesting characters, but a lot of people paint a picture in their head that is very different from my reality. When people ask me about who I remember hanging around as a kid, I always say that I remember Tony Joe White and George Jones being the most frequent and consistent around the house. Very few people can look at a child and sees the full grown human inside them and make them feel important. George was always this way with me, making me feel like he took me seriously, no matter what age I was.
When I started working on my first solo album, I called George and asked him to appear on my record, introducing the first song and performing part of He Stopped Loving Her Today" in my song 4th of July. Without batting an eye, he said yes. This meant the world to me. I flew to Nashville to record him and we had the best time just talking with the studio in between, almost like a buffer. It was beautiful. It was funny, and once again George made me feel like I was just as talented and important as he was.
Jones producer asked me to write some songs for George's next record. It turns out now he wasn't his producer. Maybe he was just gunning for the position and thought if he showed up with some originals I wrote it might help his chances. Who knows? Either way, I wrote one song for him, and co-wrote another with a dear friend of mine, Faren Miller. I sent him the tracks, he liked them, and told me I would hear back from him. I never did and less than a year later George passed away.
I was sitting around recently when I found those old emails and I listened to the songs, and I realized in a weird way how much of my personality was in these songs. Honestly, I kind of needed an excuse
to write something that was very raw, and I couldn't do it for myself. Maybe because it was a full circle dream-come-true, or maybe because I just wanted to impress the Possum. All I know is that the songs were decent, and I thought it would be a cool idea to share these with my friends and fans. The next thing I knew I recorded them, and I wasn't ready to stop. So, I recorded a few more George tunes and ended up with a 5 song EP. Here is it: this is my tribute to the greatest singer and interpreter in country music. This is my tribute to a friend. I miss you George. Thank you for making me feel like I could do this.

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wait Up (I'm Playin' Possum) - 4:21
2. Living in a Minor Key - 2:34
3. She Thinks I Still Care - 2:28
4. If Drinkin' Don't Kill Me (Her Memory Will) - 3:46
5. The Door - 3:51

Art-Nr.: 8641
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 7,90

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Johnson, Cody - human - the double album [2021]
"Cody Johnson is a true cowboy with countrymusic in his veins, a natural born star"! Neue Doppel-CD des Texaners Cody Johnson - und wieder einmal ist es ein absolutes Fest für die Liebhaber echter, traditionell fundamentierter, reiner, ehrlicher Countrymusic. Ein Paradebeispiel dafür, wie man echten, klassischen Country auf das Level der heutigen Zeit hebt, ihm einen vollkommen zeitgemäßen Anstrich verpasst, ohne ihn mit jeglichem Pop-Schnickschnack seiner Authentizität zu berauben. Einfach wunderbar! Aufgewachsen in einem ländlichen, von Pinienwäldern umgebenen Gebiet im Osten Texas' entwickelte sich Cody von Kindesbeinen an zu einem "real countryboy". Bevor er sich voll und ganz darauf konzentrierte, ausschließlich Musik zu machen, arbeitete er unter anderem als Gefängniswärter und professioneller "bull rider" - alles prägende Dinge, die die DNA seiner Musik heute prägen. Zu Hause, in seiner texanischen Heimat gehört Johnson längst zu den Königen der Honky Tonks und Dancehalls, zu den absoluten Stars des Lone Star States. Doch mittlerweile beginnt er, mit seiner herrlichen, erfrischenden Countrymusic, die den Spagat zwischen purer Tradition und zeitgemässer Moderne so spielend leicht meistert, auch die Herzen der Traditionalisten in Nashville und ganz Amerika zu erobern, und sich in der vordersten Riege des Country fest zu etablieren. Sein neues Werk untermauert dies eindrucksvoll! Na klar, und das ist auch gut so, bewegt sich Johnson auch auf dem Terrain eines George Strait und Alan Jackson, wie auch eines Jon Pardi und Jamey Johnson, doch er hat auch seinen ganz eigenen Stil und punktet mit großer Variabilität. Er kann fett rocken, honky-tonken, kann two-steppen, waltzen und swingen, wie auch herrliche Balladen vortragen - alles überaus melodisch und auf einem verdammt hohen Niveau. Das Songmaterial ist "erste Sahne", von vorn bis hinten, ohne jede Schawchstelle. Die "Real Country"-Fans werden es genießen. Stellvertretend seien hier ein paar Song-Highlights aufgezählt, wie etwa das das Album grandios eröffnende Titelstück "Human", eine edle, lockere, traumhaft melodische, lupenreine Countryballade, durch die sich ganz wunderbar miteinander harmonierende Pedal Steel-, Fiddle- und E-Gitarrelinien schlängeln. Oder auch der überaus kraftvolle, dynamische Honky Tonk-Boogie "Honky Tonk hardwood floors" mit seinen satten E-Gitarren, der surrenden Fiddle und den starken Pedal Steel-Fills, die prächtige Coverversion von Willie Nelson's "Sad songs and waltzes", das Johnson gemeinsam mit seinem Idol neu eingespielt hat (tolles Duett), das famos zwischen ruhig, flockig und kernig, kraftvoll rockend hin und her wandelnde, bärenstarke "'Til you can't" (klasse Groove, herrliche Pedal Steel, großartige E-Gitarren), der mit forsch nach vorn galoppierenden Drums über die Prairie fegende Country-Ritt "Known for loving you" (tolle Pedal Steel, zündendes E-Gitarren-Solo), Johnson's klasse Interpretation von Vince Gill's "Son of a ramblin' man" (schönes Banjo-Picking im Hintergrund), die mit einer hinreißenden Prise Southern Soul versehene, alte Harlan Howard-Nummer "I don't know a thing about love" (einst ein Nr. 1-Hit für Conway Twitty), die Steelguitar-getränkte, wunderbare Ballade "Made a home", den schnellen, melodischen, mit starken E-Gitarren, Banjo und Fiddle inszenierten Countryfeger "Let's build a fire" (furioser Fiddle-/E-Gitarren-Schlagabtausch), die wunderbar melodische, sehr erfrischende, lockere, leicht grassige "Pure Country"-Nummer "Treasure" (herrliche Gitarren-/Banjo-/Dobro-Fiddle-Instrumentierung), ebenso wie die tolle, launig lustige Cowboy-Nummer "Cowboy scale of 1 to 10", bei der die Kolegen Ned LeDoux, Corb Lund, Dale Brisby und der legendäre Red Steagall mit am Start sind. Produziert hat das Werk übrigens erneut der alte texanische, jetzt in Nashville residierende Countryrecke Trent Willmon, ebenfalls ein Garant für höchste Countryqualität. Cody Johnson zeigt mit "Human" einmal mehr eindrucksvoll, dass echte Countrymusic niemals klein zu kriegen ist. Großes Kompliment für diese Leistung. Toller Typ! Tolle Countrymusic!

Das komplette Tracklisting:

CD 1:
1. Human - 3:41
2. Honky Tonk Hardwood Floors - 3:19
3. Sad Songs and Waltzes (feat. Willie Nelson) - 3:32
4. 'Til You Can't - 3:44
5. God Bless the Boy (Cori's Song) - 3:26
6. Known for Loving You - 2:46
7. Driveway - 2:47
8. Son of a Ramblin' Man - 3:12
9. I Always Wanted To - 5:01

CD 2:
1. I Don't Know a Thing About Love - 3:42
2. Longer Than She Did - 3:19
3. Made a Home - 3:25
4. Let's Build a Fire - 2:56
5. When It Comes to You - 3:36
6. Treasure - 3:14
7. Stronger - 3:14
8. Cowboy Scale of 1 to 10 (feat. Red Steagall, Ned LeDoux, Corb Lund, Dale Brisby) - 2:55
9. By Your Grace - 3:58

Art-Nr.: 10444
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 19,90

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Little Boys Blue - hard blue space [2018]
Little Boys Blue with Kid Memphis - Hard Blue Space! Eine der besten, aber leider auch unterschätztesten Blues-, Roots Blues- und Rockin' Blues-Formationen der USA, Little Boys Blue aus Jackson im U.S.-Bundesstaat Tennessee, legen nach ihrem fantastischen 2016er Werk "Tennissippi" nun mit "Hard blue space" nach und knüpfen damit nahtlos an die bärenstarke Leistung ihres Vorgängers an. Frontmann, Songwriter, Mundharmonika-Spieler und Sänger JD Taylor, dessen Sohn, der hoch talentierte Lead Gitarrist Alex Taylor und deren Freunde Dave Thomas (B3 Organ & Piano), Dave Mallard (Bass) und Mark Brooks (Drums), haben sich diesmal als Verstärkung noch einen zweiten Lead Gitarristen mit ins Boot geholt, und zwar den begnadet aufspielenden John Holiday, genannt "Kid Memphis", jener "Gitarrero",der in dem berühmten Johnny Cash-Movie "Walk The Line" Carl Perkins verkörperte. Erneut verbindet die Truppe, wenngleich das Album ein wenig näher am klassischen "Old School Blues" orientiert ist, als der Vorgänger, die erdigen Blues-, Bluesrock-, Rock'n Roll- und Roots-Charakteristika der Bundesstaaten Tennessee, Mississippi und Louisiana miteinander, um ein wunderbar raues, swampiges, schwüles, dabei hölchst kompetent in Szene gesetztes musikalische Gebräu voller Leidenschaft und Seele zu kreieren. Alles kommt in einem wunderbar vollen, satten Sound. Großartige Grooves beherrschen die Szenerie, das Songmaterial ist klasse, JD Taylor hat eine tolle Blues-Stimme - und dann diese dreckige Bluesharp und die beiden prächtig aufspielenden Lead Gitarristen, die sich immer wieder in herrlichen, genauso jammigen, wie eingängigen Soli miteinander messen, teils mit wunderbaren Piano-/Orgel-Ergänzungen. Songs wie beispielsweise der drückende, swampige, kraftvolle Stomper "Six feet down" (erdige, kernige Lead Gitarren-Läufe, raue Bluesharp, unaufdringliche Piano- und Orgel-Fills), der traditionelle, knackige Old School Blues "Loving kind" (toller Groove, zwei tierische Gitarren-Soli), das Slideguitar- und Bluesharp-getränkte Titelsück "Hard blue space", das herrlich schwungvolle, nostalgisch angehauchte "Morning train" (exzellente Gitarrenläufe, feines Bluesharp-Solo), der furiose, mit "heißen" Gitarren und klimperndem Piano inszenierte "rock'n rollige" Blues-Boogie/-Jive "Might as well" ("that rockin’ boogie piano will light up every juke joint dance floor from Bartlett to Beale", heißt es dazu treffend in einem US-Review), bis hin zu dem dezent soulig groovenden "Got a mind of your own", sind der "Knaller". Das musikalische Gesamtpaket passt einfach! Little Boys Blue sind sicher einer der heißesten Bluesacts des amerikanischen Südens, was sie mit ihrem neuen Album wieder einmal nachhaltig belegen. Schon beim vergangenen Werk resümierten wir: Dieser Band zuzuhören ist das reine Vergnügen. Das gilt aktuell mehr denn je. Tolles Teil!

Das komplette Tracklisting:

1. Six Foot Down - 4:29
2. Loving Kind - 5:43
3. Blues Bug - 5:40
4. Hard Blue Space - 4:44
5. Morning Train - 3:59
6. Cold Inside - 5:34
7. Might As Well - 4:11
8. Got a Mind of Your Own - 5:37
9. If the Blues Start Calling - 6:08
10. Going Back to Memphis - 3:49

Art-Nr.: 9642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Six feet down
Loving kind
Hard blue space
Morning train
Might as well
Got a mind of our own
If the blues start calling

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McEntire, Reba - keep on loving you [2009]
Reba's neue... - und es ist wieder ein prima Album geworden. Reba McEntire ist eine großartige Künstlerin, die es problemlos versteht, sich den Gegebenheiten des modernen Nashville's anzupassen, ohne auch nur im geringsten ihre Wurzeln zu leugnen. Genau das ist ihr hier bestens gelungen. So ist "Keep on loving you" ein modernes, überwiegend schön knackiges, kraftvolles Country-/New Country-/Contemporary Country-Album geworden, das typisch Reba ist, und eindrucksvoll offenbart, dass die Diva in Nashville's Gegenwart angekommen ist. Klasse!

Reba hat zu jedem einzelnen Stück des neuen Albums ein paar Gedanken und Statements preis gegeben, die wir nachstehend im Originaltext weitergeben:

1. "Strange" (Wendell Mobley, Jason Sellers, Neil Thrasher)
"I liked the way it has a lot of different melodies to it. It has great range, but the main reason I like it is because it's so sassy. I love the attitude of it. It's totally different, but it reminds me of the attitudes of `Can't Even Get the Blues.' I seem to have success with sassy attitude songs. This song is about a woman who has been left behind from her partner or boyfriend, and she is trying to feel sad, but it's just not working, so she's going on with her life. It's a strong woman song."

2. "Just When I Thought I'd Stopped Loving You" (Mark Nesler, Rivers Rutherford)
"This is the song that Rivers Rutherford wrote with Mark Nesler. I loved the beat and the melody. It reminded me of a Rascal Flatts song in the first part of it. It's really catchy. It's a song that I'd be singing the middle of the night when I woke up, so I knew it would be a great song when it is in your subconscious like that. I would say this is the least powerful woman song, because she is like, `Oh, I can't give in and take you back one more time, I can't,' but then she does. I hate to say it's a booty call song, but it does remind me of that. I guess this is my booty call song!"

3. "I Keep On Lovin' You" (Ronnie Dunn, Terry McBride)
"We were in the studio recording with Tony Brown, and Tony had said they were just finishing up some of the Brooks & Dunn songs. He said, `You ought to listen to this one song. I just love the song. I think it is wonderful. I think it can relate to a couple who have been together for a short time or a long time, but basically a long time. We've been through the highs and lows and ups and downs, we've fought and gotten back together, but no matter what we go through, I'm going to keep on loving you. I think it's an anniversary song."

4. "I Want a Cowboy" (Katrina Elam, Wayne Kirkpatrick, Jimmie Lee Sloas)
"Katrina Elam co-wrote this song. I am a huge fan of Katrina Elam. She is one of the best singers I've ever heard. I asked Tony to ask Katrina if I could cut `I Want a Cowboy.' She came in and sang some of the harmony on it too. It's a great kick-ass song that is good attitude. And I'm a cowgirl; I've rodeoed 10 years and I'm a third-generation rodeo brat, so I thought it was just perfect."

5. "Consider Me Gone" (Steve Diamond, Marv Green)
"It's a strong woman song. I'm sure there are tons of women who get the cold shoulder when the husband comes in from work. He's had a rough day and she's had three kids at home, especially if it's summer. He doesn't want to talk, something's going on and it's confrontation time. If you are giving me the cold shoulder, if you're not wanting to talk to me, and if things aren't getting any better and if I don't turn you on, consider me gone. Here's the way the cow eats the cabbage. It's like, let's poop or get off the pot. Tell it like it is. It's a pretty cool song and it's confrontation time. That is one thing that is wrong with relationships, that there's not enough communication."

6. "But Why" (Jason Sellers, Neil Thrasher)
"I love the melody. It's one of those love songs that I usually don't record. It's also a strong woman song: `I can do this by myself, but why would I want to when I can share it with you?' It's a real sweet love song. It's a very soft song."

7. "Pink Guitar" (Ed Hill, Jamie O'Neal, Shaye Smith)
"This is just a kick-ass fun song. I can see lots of little girls going, `Yeah, I want to play guitar.' When I was growing up, guitars were for boys; that was the men's instrument, especially an electric guitar. Girls could play an acoustic guitar. I remember the girl who played on one of the awards shows with Carrie Underwood. She got out there and played her butt off. That was when I found `Pink Guitar.' I said, `She's going to love this song.' I love the attitude of it. It's still country; it's almost like `Fancy.' This girl had this dream and she went on to survive and succeed. It's real cute and I love to sing it."

8. "She's Turning 50 Today" (Liz Hengber, Tommy Lee James, Reba McEntire)
"It's a song about a woman who found out that her husband left on Saturday for a woman who is half her age. She spent the day lying in bed, but then on Monday got up, loaded up her pickup truck and began a new chapter of her life. She went on with her life and didn't look back. I wrote the first two lines of `She's Turning 50 Today' and sent it to Liz Hengber. I said, `Why don't you work on this a little bit and email me back what you've got?' Two years went by, and I said, `Liz, what about that song?' She said, `Tommy Lee James and I are going to work on it. So by the time this album came around to start recording, they sent me an MP3 of it while I was in the studio. I rewrote the second verse to make it more personal and relate to me when I left Stringtown, Oklahoma, in 1987. So in a way it's about me leaving a relationship, but it was certainly years ago, but put the two together."

9. "Eight Crazy Hours (In the Story of Love)" (Leslie Satcher, Darrell Scott) "This is a song I was on the fence about because it was so deep that I just didn't know how to take it. And so I let Autumn McEntire Sizemore, my niece, listen to it. She started crying and said, `You've got to record this song.' I let more people listen to it and they were like, `Oh my gosh!' It didn't hit me as hard as it did a lot of other people. I guess I haven't had to get away. I think my music is my release. Whenever I am menopausal or whatever, I can release things in my music when I sing. That is my therapy. It touched so many people that I recorded it. When I sang it live it choked me up so much that I couldn't get through it. This woman has a meltdown and she is just putting sheets on the bed and winds up in a bunch of dirty clothes on the floor, crying her eyes out. She checks into a cheap motel and lets it all out, crying in the bathtub. It was just as simple as picking up the kids and she's back in life again. She just needed to go away and take time for herself. Eight hours later, they're sitting around table eating chicken and laughing. It's eight crazy hours and the story of love."

10. "Nothing To Lose" (Kim Fox)
"Nothing to Lose" was on Melonie Cannon's album. When I was working with (Melonie's father) Buddy Cannon years ago, he gave it to me. I love Melonie's voice. `Nothing to Lose' was one of those songs that I said, `Man, if I could ever record that...,' so I did. I told everybody, `I want to feature the band on this,' so we let the band play two or three times. Everybody had an instrumental. It's about a woman leaving on the bus going down to Georgia. She doesn't know where she's going and doesn't know what lies ahead, but she doesn't care. It's another strong woman song."

11. "Over You" (Michael Dulaney, Steven Dale Jones, Jason Sellers)
"Whew! That is a sad song, kind of like Anne Steele. It's a beautiful melody. (My husband) Narvel said he loved this song. He would play the demo over and over. It's just one of those about `I knew the day would come when we would see each other again. You look great and got on with your life, but I'm still not over you.' It's really sad."

12. "Maggie Creek Road" (Karen Rochelle, James Slater)
"We were in the studio and I was having trouble with my resonance; I wasn't getting my soft voice at all. During lunch I saw Dr. Richard Quisling, my throat doctor in Nashville, and he opened up my sinuses or resonances or something. I came back to the studio and started singing again and Tony Brown's mouth dropped open, `My gosh, what did he do to you?' `He lasered out a little infection.' I put Dr. Quisling on my album thanks-yous. He is just a miracle worker. I had been on the fence about this song, but Tony really wanted me to record it. While I was coming back in, I said, `Let's do `Maggie Creek Road' next,' and he said, `Yes!' It's about this woman who has a daughter that is almost déjà vu for this mother. The little girl is leaving with evidently an older man on a date. This is what happened to the mother 20 years ago. She isn't going to let history repeat itself, so she follows them. They are parked down by the river and she opens the door and takes care of the situation. As the song says, `You don't want to see Mama go to war.' Mama was protecting her daughter. It's one of those swampy Louisiana songs with that feel."

13. "I'll Have What She's Having" (Jimmy Melton, Georgia Middleman)
"This is a cute song. I loved it the first time I heard it. They had horns on it and I said, `Of course we'll change it to fiddle and steel guitar.' It's real sassy. A woman is walking into a bar and she's looking for a man. She sees a woman having a good time, dancing with a man. `I'll have what she's having... and by the way, that looks hot.' We'll have fun with it onstage."

Das komplette Tracklisting:

1 Strange - 3:00   
2 Just When I Thought I'd Stopped Loving You - 3:50   
3 I Keep on Lovin' You - 3:13   
4 I Want a Cowboy - 3:39   
5 Consider Me Gone - 3:38   
6 But Why - 3:28   
7 Pink Guitar - 2:53   
8 She's Turning 50 Today - 4:05   
9 Eight Crazy Hours (In the Story of Love) - 4:04   
10 Nothing to Lose - 4:47   
11 Over You - 3:56   
12 Maggie Creek Road - 4:50   
13 I'll Have What She's Having - 2:59

Art-Nr.: 6516
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Noe, Ian - between the country [2019]
Wundervoll! HInreißendes Debut-Album des jungen Singer-Songwriters Ian Noe aus dem kleinen Örtchen Beattyville im U.S.-Bundesstaat Kentucky, bei dem nicht nur die Experten, sondern auch die Fans des Genres ins Schwärmen geraten. Von Meister-Produzent Dave Cobb (u. a. Jason Isbell, Chris Stapleton) brilliant in Szene gesetzt, gelingt Noe eine Anzahl von faszinierenden Songs zwischen Country, Countryrock, Roots, Americana, Storyteller-Mentalität und natürlichen Folk-Elementen, in denen er großartige Geschichten zu erzählen hat, die er dabei mit seinen exzellenten Begleitmusikern in ganz feinen Melodien einbindet. Manchmal fühlt man sich an die alten Byrds erinnert, dann an den großen John Prine, in einigen folkigen Momenten an den frühen Bob Dylan (nur gesanglich ist Noe deutlich schöner, nicht so "spröde"), aber auch an den bereits erwähnten Chris Stapleton oder den momentan sehr aufstrebenden und im Rampenlicht stehenden Tyler Childers. Trotz all dieser genannten Bezüge hat Noe ein ganz eigenes Profil, eine völlig eigene, musikalische Identität. Herrlich beispielsweise der traumhafte, countryrockige Ohrwurm "Irene (Ravin' bomb) mit tollen Background Vocals von Savannah Conley", das flockige, in einem feinen Retro-Ambiente inszenierte, von wunderbaren Byrds-mässigen Gitarren umgebene, traumhaft melodische "Barbara's song", oder die faszinierend schöne Outlaw-Ballade "Letter to Madeline". Bei diesem Album gibt es nicht die Spur einer Schwachstelle. Ein geradezu meisteliches Debut! Ein Americana-Highlight des Jahres! "A star on the rise"!

Hier ein Original U.S.-Review:

Ian Noe’s new album Between the Country is a masterful piece of work. Every lyric, phrase of the guitar, and every bit of emotionally delivered line is quite simply, perfect. If one had the ability to plan one’s career from 30 years down the road, this would be the first album that you’d make to start off a lifetime of songwriting.
The album was recorded in Nashville’s RCA Studio A with producer Dave Cobb whose work with the likes of Sturgill Simpson, Chris Stapleton, and Jason Isbell, to name a few, has either earned him nominations or won him AMA, Grammy, or Music Row awards in a variety of categories. Dave also plays guitar on the album that additionally features Adam Gardner on bass and organ piano, Chris Powell on drums and percussion, and Savannah Conley, who absolutely adds gold on back up vocals to each song she appears on. It will be out on the Thirty Tigers label and rounds out a great combination of musicians and record label to push Ian into the next level of his musical career, which I believe this masterpiece will do.
In the same way Norman Rockwell used his paintbrush to create his 1942 painting of the perfect family diner, Ian paints a similar, modern image with his songwriting for “Irene”. I’m hesitant to call it the dysfunctional version of Rockwell’s “Freedon from Want” because Ian’s version seems more like the new traditional family. Many of the themes Ian uses may be prevalent in his home state of Kentucky, but even in rural Iowa, we all share similar experiences and struggles.
“Barbera’s Song” sounds like it could have been pulled from a b side of a Byrd’s album with lyrics written on the porch of Big Pink in Woodstock. It’s the only song on the album that strikes me as different from the rest but, wonderfully done. It tells the story of a 1904 train crash that puts you right inside the tragic wreck but with an infectious melody that you just can’t get out of your head.
Much is spotlighted about Ian’s inclusion of the rampant drug problems that reach into every corner of the country, but his ability to reach into the humanity of the drug issue is striking. In “Junk Town” he narrates from the inside as the “Meth Head” that struggles to “keep away those cold sweat fears” while realizing “…I wish I was leaving to find another fate, and all the while knowing where I’ll die.”
“Meth Head” takes a harder outside narrative approach, and may be using those same characters from “Junk Town”, to tell the story from a different approach. It paints the epidemic like a zombie movie with lines like “you can’t kill her she’s already dead” and the third verse that says “It’ll be dark pretty soon. They love to lurk by the moon. So I’m out back shoveling the dirt. I’m gonna dig me a hole as deep as I can go. And when they fall, I’m gonna cover em up.”
Ian does a fantastic job of switching his narrative from modern lyrics and settings to the frontier, gun fights, fighting against the elements, and nods at true love. It’s as earthly and real as a diary lifted from a covered stage coach while maintaining the relevancy of the local news. For a guy on the cusp of 30 trips around the sun, Ian has a gift for writing, and an ability to paint a picture that lands him among any of the songwriting legends that you may want to compare him with.
“Letter to Madeline”, “Loving You,” the title track “Between the Country,” and the powerful “Dead on the River (Rolling Down)” are deliberately paced and somber while “That Kind of Life” and “If Today Doesn’t Do Me In” have a slight up tempo, positive, feel. Ian’s style of writing and delivery make it difficult to explain because the sincerity of each line, no matter the subject of the song, touch you and haunt you long after the last notes are played. I can only suggest that you grab it and settle in to realize that there was music before Between the Country, but, how much of it you go back to after hearing these 10 tracks may surprise you. (Jeremy Glazier / Americana Highways)

Ein paar mehr Infos und Soundfiles folgen in Kürze!

Das komplette Tracklisting:

1. Irene (Ravin' Bomb) - 3:58
2. Barbara's Song - 3:25
3. Junk Town - 4:21
4. Letter to Madeline - 4:29
5. Loving You - 2:17
6. That Kind of Life - 3:20
7. Dead on the River (Rolling Down) - 5:06
8. If Today Doesn't Do Me In - 3:57
9. Meth Head - 4:11
10. Between the Country - 2:39

Art-Nr.: 9835
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Irene (ravin' bomb)
Barbara's song
Junk town
Letter to Madeline
This kind of life
Meth head
Between the country

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Tedeschi, Susan - hope and desire [2005]
Prächtiges neues Album der immer besser werdenden (und das, wo sie bereits zwei Grammy-Nominierungen vorweisen kann), fantastischen Blues-Singer-/Songwriterin und -Gitarristen Susan Tedeschi, im übrigen die Gattin des Allman Brothers-Gitarrenvirtuosen Derek Trucks! "Hope and desire" ist ein Album, ausschließlich mit Coverversionen geworden. Sowohl diese Tatsache (immerhin schätzt die Branche Susan als hervorragende Songwriterin), als auch der Verzicht auf jegliches Gitarrenspiel (Susan ist eine begnadete Gitarristin) dürfte bei so manchem erst einmal zu leichten Irritationen führen, doch hat man diese Scheibe erst einmal im CD-Spieler liegen, verfliegt jegliche Skepsis bereits nach Sekunden und verwandelt sich in höchste Anerkennung und Zufriedenheit! Vielleicht ist es gar ihr bestes, sicher aber ihr inspiriertestes Werk bis zum heutigen Tag geworden. Von der Basis her betrachtet ist die aus Massachusetts stammende Künstlerin natürlich eine Blueserin, doch ihre Einflüsse reichen weit über die Grenzen des Genres hinaus in den Soul (Aretha Franklin ist beispielsweise eine ihrer Heldinnen), den Gospel, die Musik des Südens, den klassischen Rock, Jazz, bis hin zu Folk-orientierten Singer/Songwriter-Material. Aus diesem Grund bezeichnet sie ihr Material auch gerne als "American Roots Music"! So hat sich Susan für "Hope and desire" schließlich 12 höchst interessante Songs namhafter, klassischer Songwriter herausgepickt, die sie allesamt in irgend einer Weise zutiefst berühren, und hat sie mit geradezu bestechender Ausdrucksstärke und mitreißender Sangeskunst (was für eine kraftvolle, Soul-getränkte, exakt den Schnittpunkt zwischen heiser und sehr klar treffende, wunderbare Stimme), voller Inspiration und Herz nach ihren Vorstellungen interpretiert. Sie streift alle oben erwähnten Genres und verpasst den Songs eine ungemein frische Blues-/Soul-/Roots-Note - mal sehr gediegen, dann wieder ziemlich schwungvoll, doch immer voller sprühender Energie und mit sehr viel Gefühl vorgetragen. Unterstützt wird sie dabei von exzellenten Musikern, unter ihnen natürlich auch Gatte Derek Trucks an der Slide und am Dobro, Eric Clapton's derzeitiger zweiter Gitarrist Doyle Bramhall II an der E-Gitarre, David Palmer am Klavier und an der Orgel, sowie der großartige Drummer Jay Bellerose, usw.! Hier ein kurzer Abriß über ein paar Songs, doch von vorn bis hinten bewegt sich Susan ohne Ausnahme auf einem verdammt hohen Niveau: Nehmen wir beispielsweise die fantastische Version der alten Rolling Stones-Nummer "You got the silver", den sie herrlich rootsig, in einem wunderbaren Midtempo vorträgt, vollgepackt mit einer gewaltigen Portion Southern-Soul und einem gepflegten Blues-Esprit. Sehr stark hier Derek Trucks' geniales, southern-swampiges, höchst melodisch eingebrachtes Slide-Gitarrenspiel! Hat man das gehört, möchte man das Stones-Original eigentlich vergessen. Fantastisch auch das mit tollen Piano-, Orgel- und Gitarren-Verzierungen garnierte, relaxt groovende, aber die pure gesangliche Energie Susan's aufzeigende "Soul of a man", die ihren Kindern gewidmete wundervolle, semi-akustische, mit viel Southern-/Southern-Gospel-Soul angereicherte, dezent swampige Fassung von Bob Dylan's "Lord protect my child" (großartiges Dobro-Spiel von Derek Trucks), ihre tolle Interpretation von Iris Dement's wunderbarer Ballade "Sweet forgiveness", das Ray Charles-Cover "Tired of my tears", das locker groovende, herrlich melodische "Loving you is sweeter than ever", oder die knackige, schwungvolle Fassung des Otis Redding-/Etta James-Klassikers "Security"! Gegen Ende des rhythmischen, souligen, powernden Bluesrockers "Evidence" schreit sie sich dann in bester Janis Joplin-Manier fast die Seele aus dem Hals, um sich bei der entspannten, von einer tollen Frische umgebenen, wunderschönen Ballade "Follow" wieder in einer traumhaften Melodie zu aalen. Großartig auch die von einer rauen, elektrischen "garbage-can" Blues-Slide-Gitarre, dreckig und swampig dargebotene Fassung von Percy Mayfield's "The danger zone"! Susan Tedeschi's "Hope and desire" bietet nicht den von ihren früheren Werken her bekannten "tough barrelhouse Blues(rock)", sondern vielmehr eine glanzvolle, voller Inspiration, Gefühl und Herz steckende, wunderbare Southern-Soul-Roots-Blues-Musik in einem gediegenen, genußvollen, musikalisch und gesanglich höchsten Ansprüchen gerecht werdenden Rahmen - erstklassig produziert von Joe Henry! Eine musikalische Delikatesse, wie sie, bei allem Respekt, eine Bonnie Raitt schon lange nicht mehr gelungen ist!

Art-Nr.: 3776
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You got the silver
Lord protect my child
Evidence
Security
Loving you is sweeter than ever

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