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Black Lillies, The - hard to please [2015]
"One of the coolest records released in 2015" heisst es in einem der vielen überschwenglichen U.S.-Reviews über das großartige, vierte Album "Hard to please" der Black Lillies aus Knoxville/Tennessee. In der Tat zählt das Quintett um Frontmann, Sänger, Songwriter und Multi-Instrumentalist Cruz Contreras zu den vielleicht Interessantesten und besten, neueren Acts der Roots-/Americana-/Countryrock- und Alternate Country-Szene. Ihr unendliches Touring und ihre bisherigen, exzellenten Alben verhalfen ihnen in der Heimat zwar längst zu einer riesigen Fanschar und hohen Reputation unter den Kritikern und Experten, aber in der erweiterten Americana-Gemeinde ist ihnen die große Aufmerksamkeit bislang noch versagt geblieben - völlig zu Unrecht, wie wir meinen. Was die Black Lillies anbieten und was wir speziell auch auf ihrem neuen, wundervollen Album erleben, ist größte musikalische Kompetenz und geballte Songkraft, gepaart mit viel Herz, Leidenschaft, jeder Menge Seele und Authentizität, musikalischem Abwechslungsreichtum und herrlicher, unbekümmerter Lockerheit. "Their music is breakneck, brazen and beautiful; gentle Laurel Canyon folk, the honky-tonk heartache of classic country, winding jams and flat-out rock n roll ... but full of the spirit of the open road, heading down the highway and not about to stop anytime soon.", heisst es dazu in einem U.S.-Statement. Wie hoch die musikalische Anerkennung der Black Lillies ist und aus welch unterschiedlichen Lagern die Fans der Band kommen, zeigt auch die Tatsache, dass die Black Lillies nicht nur mit begeisternden Auftritten auf solchen Festivals wie "Bonnaroo", "SXSW" und dem "CMA Fest" gefeiert wurden, sondern auch die Independent Band mit den bislang meisten Auftritten in DEM Country-Mekka, der "Grand Ole Opry" in Nashville/Tennessee sind. Ja, die Einflüsse der Band kommen aus allen Richtungen: Roots, Blues, Rock, Soul, Country, Folk, Jazz, wobei das Fundament ihrer Musik allerdings klar aus dem Country und Countryrock generiert ist. Das neue Album ist vollgepackt mit herrlichen Songs, mal schön rau und rootsig, mal traumhaft harmonisch und mit hinreissenden Melodien versehen, mal progressiv und folkig - immer prächtig hängen bleibend. Cruz Contreras ist ein erstklassiger, charismatischer Sänger, der aber mit der vorzüglichen Trisha Gene Brady eine nicht minder ausstrahlungsstarke Partnerin an seiner Seite hat, mit der er sich bei dem ein oder anderen Stück den Lead-Gesang im Duett aufteilt. Einen Song, das soulige, bluesige "The first time" singt Trisha allein. Die beiden ergänzen sich perfekt zueinander. Saustark spielt auch Lead Gitarrist Daniel Donato auf, der immer wieder mit großartigen Gitarrenlinien und -soli überzeugt. Los geht's mit dem exzellenten Titeltrack des Albums, "Hard to please, einem schön dreckigen, rauen, leicht bluesig angehauchten, kraftvollen, mit klasse Bläser-Fills angereicherten, prächtig groovenden Rootsrocker. Hat viel Seele und ein tolles Retro-Feeling. Tierisches E-Gitarren-Spiel, viel Druck! Ganz anders die zweite Nummer: "That's the way it goes down" ist ein wunderbar flockig startender, im Verlauf aber immer knackig werdender, flotter, wunderbar ins Ohr gehender, melodischer Roots-/Countryrocker voller wunderbarer Harmonien. Baut eine gute Dynamik auf und besticht mit einem tollen Gitarrensolo in der Mitte. Jede Menge Soul und viel Gefühl schleicht sich durch das begnadete "Mercy", eine wunderbare Roots-Ballade im dezenten Sixties-/Seventies-Flair. Cruz und Trisha performen in einem herrlichen Duett. Toller Orgel-Background, großartiges Wurlitzer-Piano und prächtig integrierte Gast-Bläser bilden eine untrennbare Einheit mit der wunderbaren Melodik und dieser unterschwelligen, zwanglosen Rauheit. Fabelhaft! Ganz groß auch das lockere, weitestgehend akustisch gehaltene, etwas folkige "Bound to roam" mit seinen lässigen Drums sowie den feinen Mandolinen-, Fiddle- und Dobro-Klängen. Dann das herausragende "Dancin'": Was für ein wunderschöner, flotter, locker "stampfender", hinreissender, Country-/Countryrock-Track, gespickt mit fantastischen E-Gitarren- und Pedal Steel-Licks. "We'll go dancin', dancin' me and you, got that sunshine feeling, chase away these blues" singen Cruz und Trisha - und man kann sie bei dieser Musik unmittelbar zu spüren, die Lust zu tanzen und all den Blues des Alltags hinter sich zu lassen. Eine Wonne, diese Nummer! Wie auch das wundervolle, ruhige, ungemein melodische, mit tollem Acoustic Gitarren-Picking und großartigen Pedal Steel-Fills, inklusive eines herrlichen Solos, versehene "Desire". "40 days" hingegen ist ein kerniger Roadhouse-/ Roots Rock'n Roller mit tollem Piano-Geklimper, Bluesharp und klasse E-Gitarren, der eine Tourphase der Band mit 40 Gigs in 40 Tagen zum Thema hat. Wie gesagt, das wirkt alles durch und durch authentisch und musikalisch ungemein versiert. Die Black Lillies sind auf dem Weg, sich in dem Kreis der Americana-Elite fest zu etablierten. "Hard to please" wird seinen Beitrag dazu leisten. Tolles Album ohne einen einzigen schwachen Song! Wir wiederholen das Zitat vom Anfang: "One of the coolest records released in 2015".

Das komplette Tracklisting:

1. Hard to Please - 4:11
2. That's the Way It Goes Down - 3:50
3. Mercy - 4:15
4. The First Time - 4:30
5. Bound to Roam - 5:13
6. Dancin' - 4:44
7. Desire - 4:33
8. 40 Days - 4:15
9. Broken Shore - 5:38
10. Fade - 4:05

Art-Nr.: 9012
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard to please
That's the way it goes down
Mercy
Bound to roam
Dancin'
Desire
40 days

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Bluefields, The - pure [2012]
Rar! Das Debut der Bluefields um Dan Baird ist mittlerweile komplett vergriffen und nicht mehr erhältlich. Wir haben ein letztes Exemplar!

Yeah! Was für eine tolle Truppe! Der gute alte Georgia Satellites-Recke Dan Baird hat neben Homemade Sin mit seinem Kumpel Warner E. Hodges (Jason & the Scorchers) und dem Gitarristen und Sänger Joe Blanton (Royal Court of China) eine neue, großartige Band ins Leben gerufen, die Bluefields! Und die Jungs halten, was die Namen versprechen. Das Debut "Pure" ist eine baumstarke, herzerfrischende Demonstration schnörkellosen, straighten, kraftvollen, Gitarren-dominierten American Roots- & Southern Rock'n Rolls, der mit einer Dynamik, Energie und Spielfreude aus den Lautsprechern "fegt", dass es die helle Freude ist. 100% "pure" eben! Am Schalgzeug sitzt im übrigen Steve Gorman (The Black Crowes)! 65 1/2 Minuten lang ist dieses Pracht-Album von vorn bis hinten "a real blast". Super!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

The Bluefields: An American rock band from Nashville, Tennessee. Their rock and roll story might be as pure and simple as the prior statement if it weren’t for the fact that the combined band members’ resumes boast platinum record success, a Grammy nomination, an Americana Hall of Fame Lifetime Achievement Award and song authorships that have become iconic, rock and roll standards, making this band far from simple. Comprised of rock veterans, Warner E. Hodges on lead guitar and vocals (Jason and the Scorchers), Dan Baird on bass, guitars and vocals (Georgia Satellites) and Joe Blanton on lead vocals and guitar (Royal Court of China), these southern bred rockers remind you why you love rock and roll in the first damn place!

Das komplette Tracklisting:

1. What you Won't Do (5.19)
2. Bad Old Days (3.47)
3. Don't Let Me Fall (6.29)
4. Nobody Loves You (4.46)
5. Belong (5.22)
6. Repair My Soul (5.11)
7. If Not Now When (5.16)
8. Lay It On The Line (5.31)
9. Flat Out Gone (3.26)
10. Trainwreck (3.52)
11. She's So Sick/100 Watt Girl (7.28)
12. Ain't nothin' Wrong (4.27)
13. Done (4.30)

Art-Nr.: 8062
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Einzelstück || Typ: CD || Preis: € 22,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bad old days
Don't ket me fall
Belong
Repair my soul
Lay it on the line
Flat out gone
Trainwreck
She's so sick/100 watt girl

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Bluhm, Tim - sorta surviving [2019]
Außergewöhlich starkes, hinreißend schönes, mit durchweg großartigen Songs bestücktes Retro Countryalbum von Tim Bluhm. Bluhm ist Mitbegründer, Kopf und Frontmann der kultigen, in San Fancisco ansässigen, sowohl in der Rootsrock-, als auch in der Jamrock-Szene hoch geschätzten The Mother Hips, die mit ihrer fluffigen Bay Area Rock-Brise eher näher dem Terrain von Grateful Dead oder Buffalo Springfield angesiedelt sind, als dem der Countrymusic. Doch Bluhm ist auch ein beinharter Country-Fan. Als The Mother Hips vor rund 25 Jahren ihr Debutalbum für Rick Rubin's "American"-Label einspielten, hatte dieses Label gerade Johnny Cash's erstes, von Rick Rubin produziertes, in den berühmten Cash Cabin Studios von Hendersonville/TN aufgenommenes "Amerivcan Recordings"-Album herausgebracht. Zu dieser Zeit entdeckte Bluhm auch Merle Haggard's Musik für sich und befand sich darüber hinaus in regem, fachmännischem Austausch mit Johnny Cash, für den The Mother Hips schließlich als Opener im Fillmore von San Francisco auftraten. Jetzt, nach all den Jahren, hat sich Bluhm seinen großen Traum erfüllt und dieses bärenstarke Countryalbum eingespielt, und das ebenfalls in den legendären Cash Cabin Studios von Hendersonville, übrigens auch mit zwei alten Johnny Cash-Sidemen an Bord, nämlich Dave Roe am Bass und Gene Chrisman an den Drums. Weitere hochkarätige Mitstreiter sind Jesse Aycock (Hard Working Americans) an der Gitarre, Jason Crosby (Dave Matthews, Eric Clapton) an den Keyboards und der Fiddle, Doug Jernigan an der Pedal Steel und Elizabeth Cook wit prächtigem Background Gesang. Ja, Instrumente wie Piano (wundervolles Saloon- und Honky Tonk-Piano), herrliche Pedal Steel Guitar und feine elektrisch und akustische Gitarren, im Einklang mit Bluhm's für diese Musik wie geschaffene, hervorragende Stimme, und vollendeten Songharmonien, bestimmen das Geschehen. Obwohl in Tennessee eingespielt, so fließt durch diese Countrysongs doch eine wunderbare, californische Leichtigkeit. Alles klingt total entspannt, locker und kommt in einem hinreißenden Retro Hippie-Flair. Enthält neben Bluhm's fantastischen Eigenkompositionen auch großartige Coverversionen von Jonny Cash's "I still miss someone" und Merle Haggard's "Kern river". Purer Retro-Country, vollkommen authentisch und ohne Schnörkel, aus einer Zeit, die längst vergessen schien. Toll! Produziert hat übrigens Widespread Panic's Dave Schools - und das vom Allerfeinsten. Ein absolutes, reines Genre Pracht-Werk!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

For a moment, you could almost forget what year it was inside the Cash Cabin, the small sanctuary-turned-recording-studio Johnny Cash built roughly 40 years ago in Hendersonville, TN. The Man In Black's frequent collaborators Dave Roe and Gene Chrisman were back at the bass and drums respectively, and tape was rolling as they counted in the Cash classic "I Still Miss Someone." Tim Bluhm had to pinch himself. "Recording in that space with those guys was like a dream come true for me," says Bluhm. "The depth of knowledge they walk around with in their heads is amazing, and you know you can trust the musical choices they're making because they have the experience to back it up. When they say, 'This is what Merle would have done,' it's because they know firsthand." While Bluhm may be best known for the breezy brand of West Coast roots and soul he helped pioneer with his band, The Mother Hips, his brilliant new solo album, Sorta Surviving, revels in his longtime love for classic country music. Recorded and mixed at the Cash Cabin under the guidance of Widespread Panic's Dave Schools, the collection is earnestly authentic and utterly timeless, and it finds Bluhm backed by elder statesmen like Roe and Chrisman along with younger virtuosos like keyboardist Jason Crosby (Eric Clapton, Dave Matthews) and Jesse Aycock (Hard Working Americans, Elizabeth Cook). "The band brought a certain maturity and experience," explains Schools. "Tim's songwriting is so strong that it naturally suggests how to complement itself, but those guys really know how to play and still leave room for a great singer." Indeed, the arrangements on the album are refined and elegant, yet still stripped-down and raw, enabling Bluhm's warm, easygoing vocals to sit front-and-center as he weaves vivid tales of ordinary men and women facing down hard days and even harder nights. Mixing new originals and reimagined covers, the record pulls from a half-century of American music to craft a thoroughly modern love letter to a bygone era, one that showcases both Bluhm's deft musical hand and his heartfelt reverence for the genre. "I've been a fan of classic country ever since I heard Merle Haggard sing," reflects Bluhm. "I just admired his voice and storytelling so much, but I never made an album like this before because I figured it would take me at least 20 or 30 years to get good enough." Bluhm discovered Haggard around the same time he co-founded the now-iconic Mother Hips, a band the San Francisco Chronicle has hailed as "one of the Bay Area's most beloved live outfits." The group began it's journey at Chico State, where performing at frat parties quickly gave way to club shows, regional touring, and national buzz, and before Bluhm and his bandmates had even graduated, they were already signed to Rick Rubin's American Recordings on the strength of their debut album, 'Back To The Grotto.' "When we signed with American, the label had just put out Johnny Cash's first Rick Rubin-produced album, which was actually recorded at the Cash Cabin," says Bluhm. "I got to meet and hang with Johnny a couple times back then, and after that, we opened for him at The Fillmore in San Francisco. I was so impressed with his presence. He definitely lived up to his legend in real life, and he made a big impression on me." Over the ensuing two-and-a-half decades, the Hips would release nine more studio albums as they cemented their status as festival and critical favorites, sharing bills with everyone from Wilco and Widespread Panic to Lucinda Williams and The Black Crowes along the way. Rolling Stone called them "divinely inspired," while Pitchfork praised their "rootsy mix of 70s rock and power pop," and The New Yorker lauded their ability to "sing it sweet and play it dirty." Ever-curious and wildly prolific, Bluhm simultaneously released a slew of his own solo and collaborative projects on the side. He toured for years as music director with Nicki Bluhm & The Gramblers, teamed up with The Grateful Dead's Mickey Hart and Bill Kreutzmann among others, and opened up Mission Bells Studio with fellow California favorite Jackie Greene and engineer Dave Simon-Baker. There, Bluhm produced albums for everyone from the Hips and Greene to Hot Buttered Rum and Little Wings in addition to hosting Phil Lesh, Josh Ritter, Rogue Wave, Los Lobos, Jonathan Richman, and more. As if that wasn't enough to keep him busy, in 2007, Bluhm and the Hips launched the Hipnic, an intimate and immaculately-curated music festival that's still held annually amongst the towering redwoods of Big Sur. Sorta Surviving marks Bluhm's first collection recorded outside of California, but one listen and it's clear that he's equally at home in the pines of Tennessee. There's a comfort to the performances, a subtle familiarity that radiates out like a warm invitation. "Most of the songs on this album are second or third takes," says Schools. "That comes from experience and teamwork, but also from working in a great environment. It's a palpable thing you feel when you're working in the room where Johnny Cash wrote his autobiography and recorded some of the best work of his later years. We were definitely all a little nervous meeting for the first time, but we got comfortable real quick there." The songs are character-driven, valuing the visceral over the cerebral, and Bluhm inhabits his narrators with a voice as tough and as pliable as worn-in leather. "It just felt natural for me to sing this way," he explains. "It was a chance to put away the books and focus more on the everyday rather than the existential, a chance to pull out the guitar and really tell some stories." Some of those stories come secondhand: the bluesy "Del Rio Dan" was first popularized by The Everly Brothers in the 1970's, while the waltzing "Kern River" is a Merle Haggard favorite, and Johnny Cash's "I Still Miss Someone" gets a melancholy makeover with a tip of the cap to Neil Young's timeless take on "Oh Lonesome Me." That the covers fit so seamlessly alongside Bluhm's original material stands as a testament both to his gifts as a compelling storyteller and his playful way with words. The shuffling "Jesus Save A Singer" tackles struggle and redemption with a wry smile, while the stream-of-consciousness title track sardonically examines our instinct to perpetually press on, and the honky-tonking "Where I Parked My Mind" finds dark wit even in the depths of addiction. "There's more humor in these songs than anything else I've written before," says Bluhm, "but it's all very tongue in cheek. That's a country music tradition." While tradition guided Bluhm throughout the project, he wasn't beholden to it, frequently taking risks and pushing boundaries with his performances and arrangements. In the end, his goal wasn't just to make a country-tinged record, but rather to craft narratives that could truly transport his listeners, that could breathe new life into stories forgotten and stories imagined, tales of dustbowl farmers and oil men and fugitive outlaws and traveling singers. "As a kid growing up in LA, I never even heard of country music," reflects Bluhm, "but I remember flipping around the radio dial and coming across 'The Gambler.' It was a song that just completely transcended genre. It was no more 'country' than Mark Twain was 'country.' It was a simple, timeless story set to music, and that's what I've ultimately aspired to make myself."

Das komplette Tracklisting:

1. Jesus Save A Singer - 3:08
2. No Way To Steer - 3:11
3. Jimmy West - 3:44
4. Where I Parked My Mind - 3:28
5. Raining Gravel - 3:46
6. Sorta Surviving - 3:15
7. Del Rio Dan - 4:24
8. I Still Miss Someone - 3:15
9. Squeaky Wheel - 3:55
10. Kern River - 3:05

Art-Nr.: 9792
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Jesus save a singer
No way to steer
Jimmy West
Where I parked my mind
Sorta surviving
Squeaky wheel
Kern river

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Bonamassa, Joe - sloe gin [2007]
Großartig! Beeindruckend! Erneut eine famose Leistung Bonamassa's! Das neue Studoalbum des Gitarrenartisten ist ein faszinierender, geradezu brillanter Balanceakt zwischen seeliger, filigran und ungemein inspirierter Acoustic Roots-Blues-Musik und knallhartem, kochendem Heavy-Bluesrock! Oft wechselt er auf wunderbare Weise innerhalb eines einzigen Stückes von herrlichen Acoustic-Passagen zu brodelndem, elektrischem "Rock-Gewitter"! Bonamassa wirkt reifer denn je! Obwohl diese akustisch orientierten Zwischenspiele in den Songs, wie auch die ein oder andere semi-akustisch dargebotene Nummer eine gewisse Experimentierfreude suggerieren, ist "Sloe gin" insgesamt ein vor Energie, Druck und Power nur so stotzendes, geradliniges, kochendes Bluesrock-Werk geworden, das einer deutlich bluesigeren Basis entspringt, als noch der letzjährige Vorgänger "You & me". Zudem verarbeitet Bonamassa eine große Anzahl klassischer Seventies Rock-Elemente, die zuweilen vor allen Dingen wie eine Synthese aus Led Zeppelin und Bad Company klingen. Nicht nur die grandiose Coverversion des Bad Company-Klassikers "Seagull", dessen eh schon zeitlosem Charakter Bonamassa noch einmal eine wunderbare Portion eigenständiger, "jungfräulicher" Frische einhaucht (vielschichtige Acoustic-/E-Gitarren-Begleitung, traumhaft knackiger "Full Band"-Refrain) ist ein Indiz dafür. Joe's atemberaubendes, variantenreiches Gitarrenspiel ist einmal mehr Weltklasse! Auch gesanglich war er nie besser! Prächtiges Songmaterial! Der brillante Opener "Ball been hammer" beispielsweise, eine Nummer des großartigen, 2005 verstorbenen Roots-Bluesers und Slidegitarristen Chris Whitley, wechselt in geradezu "aufregender" Art und Weise zwischen transparenter, filigraner, rootsiger Acoustic Gitarren-Begleitung und geradezu "bedrohlich" anmutenden, stark an Led Zeppelin erinnernden, massiven, lauten Rock-Passagen mit hämmernden Drums und einem ordentlichen "Kashmir"-lähnlichen, psychedelischen Feeling hin und her. Danach gleich die nächste "Killer"-Nummer: Das famose "One of these days" ist ein brodelnder, dreckiger Hi-Energy Retro Blues-/Bluesrock-Stomper mit leichtem Swamp-Flair, eine wahrhaft grandiose Komposition von Bonamassa und dem legendären Ten Years After-Kopf Alvin Lee! Überaus druckvoller, fetter Rhythmus, kochende Riffs, raue Percussion, glühende Slide-Licks und ein fulminantes, ausgedehntes Gitarrensolo des Meisters sorgen für knisternde Blues(rock)-Spannung! Hat diese Nummer Feuer, Intensität und "Spirit"! Irre stark! Wie auch der beinharte, majestätische mit massiven E-Gitarren (inklusive glühender Slide-Passagen) und psychedelischem Acoustic-/E-Gitarrenspiel ausgestattete Kracher "Dirt in my pocket", eine jener packenden Nummern, die tatsächlich aus einer imaginären Led Zeppelin/Bad Copmapny-Session entsprungen sein könnte (Bonamassa's Organ zeigt hier eine erstaunliche Ähnlichkeit zu Paul Rodgers), die dezent in R & B-Bluesgefilde abdriftende, etwas ruhigere, dennoch durchaus kraftvolle, von wunderbaren Gitarrenspielereien begleitete, sehr melodische, 8-minütige Blues-Ballade "Sloe gin" (traumhaftes, über 3-minütiges E-Gitarren-Solo), die prächtige, authentische, voller mitreißender Gitarrenläufe steckende Blues-Boogie-Version von John Mayall's "Another kind of love", die herrlich melodische, lockere Roots-/Blues-Nummer "Around the bend" mit ihrer exzellenten, entspannten Acoustic Gitarren-Begleitung, in die sich im Verlauf des Stückes wundervolle, dezente Electric Slide-Linien "hineinschleichen", der großartige, abermals von klasse E-Gitarrenläufen begleitete Slow-Blues "Black night", der swampige, akustische Hill Country Blues-Stomper "Jelly Roll", usw.! Es ist irgendwie kaum zu glauben wie er das hinbekommt, doch der Mann schüttelt ein Meisterwerk nach dem nächsten aus dem Ärmel! "Sloe gin" jedenfalls ist erneut ein Knüller! Der Bursche legt die Messlatte für seine Nachfolgealben immer höher! Prächtig, sehr satt und "saftig" produziert von Kevin Shirley!

Art-Nr.: 5150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Brice, Lee - love like crazy [2010]
Lee Brice hat sich längst in der Spitze der Countrymusic etabliert, und zwar als einer von Nashville's Top-Songwritern (u.a. "More than a memory" für Garth Brooks und "Still" für Tim McGraw), doch mit seinem Debutalbum "Love like crazy" beweist er eindrucksvoll, warum er auch als "one of the most promising new voices in country music" gilt! Klasse New Country mit starken Balladen und knackigen, kraftvollen Uptempo-Nummern. Das auch als Single ausgekoppelte Titelstück befindet sich bereits unter den Top 20 der Billboard Country Singles-Charts!

Die komplette Tracklist:

1 Picture of Me - 4:31   
2 Love Like Crazy - 3:37   
3 Some Things - 3:04   
4 Power of a Woman - 3:40   
5 Beautiful Every Time - 3:30   
6 She Ain't Right - 3:12   
7 Falling Apart Together - 3:45   
8 Sumter County Friday Night - 3:55   
9 Carolina Boys - 3:49   
10 Four on the Floor - 3:30   
11 These Last Few Days - 3:47   
12 Happy Endings - 3:39

Art-Nr.: 6957
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Brothers, The - march 10, 2020 / madison square garden / new york city, ny [2021]
4 CD-Set! "The Brothers - celebrating 50 Years of the music of The Allman Brothers Band". Am 20. März 2020, nur 2 Tage bevor in den USA der große Corona-Shutdown kam, standen The Brothers, eine nur für dieses einmalige Event zusammengestellte, begnadete Band aus Feunden und Verwandten der Allman Brothers, sage und schreibe knapp 3 1/2 Stunden auf der Bühne des New Yorker Madison Square Gardens, um das 50-jährige Bandjubiläum der 1969 gegründeten ikonischen Band um Duane und Gregg Allman zu feiern. Es waren Derek Trucks und Warren Haynes an den Gitarren (Haynes sang natürlich auch), Jaimoe, Duane Trucks (Derek's jüngerer Bruder - üblicherweise bei Widespread Panic) an den Drums, Marc Quinones - Percussion, Oteil Burbridge am Bass, sowie Reese Wynans an den Keyboards und "special guest" Chuck Leavell am Piano (sowie Lead Gesang bei "Blue sky") - und sie spielten einen Gig für die Ewigkeit. Alle waren in absoluter Bestform, verstanden sich blind, als würden sie schon ewig zusammenspielen, brachten eine unglaubliche Frische und Vitalität in die Songs. Das Feuer dieser ewig jungen Stücke brannte lichterloh. Der Reporter David Browne vom renommierten "Rolling Stone", war für das Magazin vor Ort, um von dem Event, auch unter den Gegebenheiten der aufkommenden Pandemie, zu berichten. Er sagte: "Did I really want to risk my life for an Allman Brothers Band 50th-anniversary tribute show?... Arriving at the Garden, I didn’t know what to expect, but all systems seemed standard at first. Ticket-holders milled outside on the street and in the inside lobby. No one wore a mask, since those weren’t yet mandated. As I made my way to my seat, the arena was starting to fill up, there was weed in the air, and it was easy to forget what was starting to happen around the world…There was something glorious and uplifting about hearing those songs played with such care and such fire; it felt as if the music was not just being saluted but preserved for a future generation. At various times, like when Trucks and Haynes played the simultaneous leads in ‘Jessica,’ the show was surprisingly emotional. In retrospect, it’s hard to say how much was due to the performance and how much to the circumstances. I joked to the friend next to me that this would be “the last concert ever". But as Derek Trucks told me in the days that followed, the show “felt like one of the last moments for a long time when people would be able to suspend reality and let go.” One of these days, we’ll let go again."
Was war das für ein geniales, spektakuläres Konzert! Der Sound ist schlicht grandios! Und auch die Setlist war fantastisch! Eine unvergleichliche, historische Nacht!

Die komplette Setlist:

Disc 1:
First Set:
1. Don’t Want You No More - 2:43
2. It’s Not My Cross To Bear - 5:00
3. Statesboro Blues - 4:39
4. Revival - 4:16
5. Trouble No More - 4:18
6. Don’t Keep Me Wonderin’ - 5:55
7. Black Hearted Woman - 10:10

Disc 2:
1. Dreams - 13:24
2. Hot ‘Lanta - 6:15
3. Come And Go Blues - 4:49
4. Soulshine - 9:09
5. Stand Back - 5:03
6. Jessica - 13:31

Disc 3:
Second Set:
1. Mountain Jam - 18:46
2. Blue Sky - 10:05
3. Desdemona - 12:31
4. Ain’t Wastin’ Time No More - 9:33
5. Every Hungry Woman - 8:38

Disc 4:
1. Melissa - 5:52
2. In Memory Of Elizabeth Reed - 15:44
3. No One To Run With - 5:19
4. One Way Out - 5:43
5. Jaimoe & Warren Greetings - 1:08
6. Midnight Rider - 4:17
7. Whipping Post - 14:22

Art-Nr.: 10352
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 37,90

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Cash, Johnny - bootleg vol. IV: the soul of truth [2012]
2 CD-Set! Die mittlerweile schon "kultige", großartige "Bootleg"-Serie mit raren und hoch interessanten Johnny Cash-Aufnahmen geht weiter. Im vierten Teil wird Cash's spirituelle Seite und seine Verbundenheit zur Gospel-Musik durchleuchtet. Die vorliegende Doppel-CD enthält 3 sehr rare, komplette Alben, davon eins aus dem Jahre 1975, das bislang nie veröffentlicht wurde (die anderen beiden sind "A believer sings the truth" und "Gospel singer", das erwähnte, unveröffentlichte Werk von 1975 hat niemals einen Titel bekommen), sowie weitere seltene und bislang noch nie erschienene Tracks und Outtakes. Insgesamt sind das 51 Songs, davon 15 bislang unveröffentlicht. Dazu gibt's im Booklet sehr informative Liner-Notes, geschrieben von Johnny's Sohn, John Carter Cash. Klasse!

Die Original-Produktbeschreibung:

If not for gospel music, there never would have been a Johnny Cash. When Cash decided he wanted to be an entertainer, there was really only one type of music he intended to sing. Although Cash reinvented himself many times during his life, there was one way in which he never did: His faith. And this faith, with its roots so firmly planted in gospel music, stayed with him throughout his life.
Bootleg Vol. IV: The Soul Of Truth presents an intimate and personal look at Cash s passion for gospel music and his own spiritual path. Bootleg Vol. IV presents three rare albums in their entirety: A Believer Sings The Truth; an untitled, unreleased 1975 set; and Johnny Cash Gospel Singer. Among these hard-to-find recordings are 15 unreleased tracks including outtakes from the sessions at which the albums were recorded.
Johnny Cash's son, John Carter Cash, provides liner notes that detail Cash's upbringing on gospel and his passion for recording and performing this music despite resistance from his record labels. Though he would sing many kinds of music in his life, he was never truer than when he sang songs of faith.
To fully grasp Cash's legend, one must hear his earliest performances, as well as unreleased or under-promoted recordings that somehow remained out of earshot of an adoring (and still-expanding) public. Such is the mission of the Johnny Cash Bootlegs, a series of multiple-disc packages brimming with historical importance but also delivering thoroughly enjoyable listening experiences, each programmed to stand as a captivating doorway into Cash's popular legacy as effectively as any greatest hits compilation.

Das komplette Tracklisting:

Disc 1
1. Wings in the Morning - 2:45
2. Gospel Boogie (A Wonderful Time Up There) - 2:39
3. Over the Next Hill (We'll Be Home) - 2:35
4. He's Alive - 4:16
5. I've Got Jesus in My Soul - 2:40
6. When He Comes - 3:32
7. I Was There When It Happened - 2:15
8. I'm a New Born Man - 1:42
9. Strange Things Happening Every Day - 3:32
10. Children Go Where I Send Thee - 2:43
11. I'm Just an Old Chunk of Coal - 2:14
12. Lay Me Down in Dixie - 2:01
13. Don't Take Everybody to Be Your Friend - 2:24
14. You'll Get Yours and I'll Get Mine - 2:21
15. Oh Come, Angel Band - 2:45
16. This Train Is Bound for Glory - 3:30
17. I'm Gonna Try to Be That Way - 2:49
18. What on Earth Will You Do (For Heaven's Sake) - 2:08
19. That's Enough - 2:43
20. The Greatest Cowboy of Them All - 3:58
21. Didn't It Rain - 2:29
22. He Touched Me - 2:34
23. Way Worn Traveler - 1:54
24. I'll Have a New Life - 2:19
25. Truth - 2:17

Disc 2
1. Back in the Fold - 3:25
2. Look Unto the East - 2:33
3. I Was There When It Happened - 2:11
4. Sanctified - 2:24
5. Would You Recognize Jesus - 2:34
6. That's Just Like Jesus - 3:12
7. What on Earth Will You Do (For Heaven's Sake) - 3:14
8. Keep Me from Blowing Away - 3:06
9. Don't Give Up on Me - 2:35
10. Over the Next Hill (We'll Be Home) - 2:20
11. Far Side Banks of Jordan - 2:50
12. Our Little Old Home Town - 2:43
13. Belshazzar - 2:59
14. My Children Walk in Truth - 2:39
15. The Old Rugged Cross - 2:25
16. One of These Days I'm Gonna Sit Down and Talk to Paul - 3:09
17. God Ain't No Stained Glass Window - 3:09
18. Half a Mile a Day - 3:23
19. Another Wide River to Cross - 2:27
20. You're Drifting Away - 1:38
21. Believe in Him - 3:28
22. Over There - 3:14
23. Gospel Road - 3:45
24. What Is Man - 2:33
25. Wildwood in the Pines - 2:23
26. Never Grow Old - 2:39

Art-Nr.: 7748
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Chesney, Kenny - here and now ~ deluxe edition [2021]
Neue, um 4 großartige, brandneue Songs aufgestockte "Deluxe Version" von Kenny Chesney's aktuellem, im vergangenen Jahr erschienenen 19. Studioalbum "Here and now". Die Songs seines wieder einmal überaus erfolgreiche (Standard)Werkes, es wurde Chesney's siebtes Nr. 1-Album, konnte er infolge der Corona-Krise noch nicht live präsentieren, was ihn andererseits aber dazu inspirierte, neue Songs, die er unterdessen mit einigen Co-Writern geschrieben hatte, so schnell wie möglich mit den Fans zu teilen. Er selbst sagt dazu: "Being home, writing with friends, recording with people who inspire you, this time has taught me to really be in the moment, to share more music. Some of these songs will spark an immediate hunger for things we all love; some of them I think people will think about for days and days after they hear them. With so much still unsettled, I didn’t want to wait any more to share them". Und die 4 neuen Songs (Tracks 13 bis 16) sind richtig stark, bestechen mit tollen Melodien, Schwung und jeder Menge frischer Vitalität. Sie gehören definitiv zu den besten des kompletten Albums. Großartige Sache!

Unser kurzes Review aus dem vergangenen Jahr zur Standardausgabe des Albums:
Tolles, überaus frisches, neues Alvum von Country-Superstar Kenny Chesney, der bei diesem Werk vor Energie nur so strotzt. Der Mann ist schon so lange dabei, kann seine vielen Hits und Preise, die er schon zu verzeichnen hat, kaum noch zählen, füllt mit seinen spektakulären Live-Auftritten die amerikanischen Stadien, als wäre es nichts - und dennoch wirkt er bei jeder weiteren Albumveröffentlichung stets hungrig, überaus inspiriert, voller Tatendrang und guter Ideen, was auch die prächtigen, neuen Songs von "Here and now" einmal mehr eindrucksvoll demonstrieren. Man hat zuweilen sogar das Gefühl, dass sich Chesney von Album zu Album immer noch steigern kann. Im typischen, so herrlich sonnigen Kenny Chesney New Country-Sound hören wir 12 neue Tracks, die, zumeist schön "schmissig" inszeniert in einem vollen, satten, gut rockenden Gitarrengewand und ausgestattet mit wundervoll ins Ohr gehenden Melodien (selbst die wenigen Balladen klingen so), ein überaus angenehmes, frisches, positives Lebensgefühl vermitteln. Die große Kenny Chesney-Anhängerschaft darf sich freuen, denn sie bekommt einmal mehr die hundertprozentige Chesney-Vollbedienung. Was der Mann anpackt, gelingt! Klasse!

Das komplette Tracklisting:


1. We Do - 3:25
2. Here And Now - 2:51
3. Everyone She Knows - 3:25
4. Wasted - 3:49
5. Knowing You - 3:46
6. Heartbreakers - 3:16
7. Someone To Fix - 3:31
8. Happy Does - 2:48
9. Tip of My Tongue - 3:19
10. You Don't Get To - 3:36
11. Beautiful World - 3:10
12. Guys Named Captain - 4:02
Neue, zusätzliche Tracks der "Deluxe Edition":
13. Wind On - 4:20
14. Fields Of Glory - 3:21
15. My Anthem - 3:18
16. Streets - 5:05

Art-Nr.: 10309
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Childers, Tyler - country squire [2019]
Der aus dem U.S.-Bundesstaat Kentucky stammende Tyler Childers ist nach seinem viel beachteten 2017er Debut "Purgatory" so etwas wie das zur Zeit "heißeste Eisen" unter den Countryfans und -experten, sowohl was die Mainstream Country-Fraktion, als auch die Liebhaber des Alternate Country oder Indie Country betrifft. Völlig zu Recht, wie wir finden, denn Childers grandioses Songmaterial ist vor allem eins: Pur Country durch und durch. Oder wie die Amerikaner sagen: "Country Music to it's core"! Für den Mainstream ist das so etwas wie die immer mal wieder beschworene "Rettung der Countrymusic", für die Vertreter des Alternate Country ist diese Musik trotz aller wunderbaren Melodien immer noch rau, kantig und erdig genug, niemals überproduziert. Dafür sorgt vor allem auch das hervorragende Produzenten-Team, bestehend aus Sturgill Simpson und David Ferguson. Outlaw Country, purer Honky Tonk, grassiger Country, angerockter Country, folkiger Country - alles wird geboten, und zwar auf höchstem, musikalischen Niveau. Keine Frage, Tyler Childers ist aktuell einer der spannendsten und talentiertesten Countrykünstler überhaupt. Ein vortreffliches, erstklassiges, wohltuend aus dem die Charts überflutenden "Einheitsbrei" herausragendes Album!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Tyler Childers is the greatest artist in country music at the moment, mainstream or independent, on the radio off, major label or otherwise. And soon, if there is any justice in this ragged old life, the rest of the world will know this to be true as well. Tyler’s new album Country Squire should be a breakthrough achievement, and is everything you hoped and wanted from his major label debut, despite the worry that washed over many faces due to the early songs released from the record, and noisy naysayers who are always quick to turn coat against anything that becomes popular.
Country Squire is country music to its core. Country Squire is a collection of songs worthy of critical acclaim. Country Squire may be the high water for the career of Tyler Childers thus far, only fair to question due to the quality of his last record Purgatory and his previous releases as well. Country Squire feels like an achievement and a victory for independent country fans. But whatever you do, don’t call it Americana.
In some ways the release of Country Squire presented a trap for Tyler Childers and his long time fans. When expectations range so high like they did for this record, letdown becomes a very real possibility regardless of the quality of the eventual release, if it’s not outright inevitable. If you consume everything “Tyler Childers” you can get your hands on, including fan videos from recent concerts, then you’ve probably already heard or seen most or all of the songs from Country Squire before, and may have fallen in love with those earlier versions, raw and in the live context. Since Tyler Childers became a headliner so quickly and has been touring so hard, he dipped into his new material pretty deep ahead of this release.
Then of course you have the diehards and purists who allow their opinions to putrefy on anything that emanates from a major label or can be construed as “popular.” Those people can kiss off of course, but their opinion sharing can additionally cloud the public’s judgement on and impending release. And none of this delves into the two songs released ahead of Country Squire—the energetic, but simple and straightforward “House Fire” where Tyler’s vocals sounded a little too down in the mix, and the highly questionable production all the way around of “All Your’n.” Even some of the psychedelic and drug imagery preceding the release was off putting to some, swinging their opinions on this record from highly anticipated, to expecting to be let down.
Five seconds into Country Squire, and not only are all your worries resolved, all is right in the country music world. The raw Kentucky sound and songwriting fills your ear canals like supple graces of angelic manna. The authenticity drips from the tracks. The instrumentation is adept, but steeped in that raw, mountain music sound that is true to Tyler Childers. This record is even more Kentucky than Tyler’s previous record Purgatory, if that’s possible.
That’s not to say Country Squire is without imagination and inventiveness though, or is unwilling to take a few risks. The record presents itself as a “song cycle,” meaning it’s meant to be heard as a cohesive unit, cover to cover, and in the order the tracks are presented to stimulate the synchronous and immersive experience its creators intended. With Sturgill Simpson as producer along with David Ferguson, you shouldn’t be surprised at this outcome. Of course anyone can run track times together and employ some instrumental interludes between songs. It takes mastery and imagination to pull it off well. Country Squire is graced with that enviable attribute, making it hard to not lose yourself in this record.
Everyone who was drawing negative conclusions from the first couple of songs released—despite the warnings by Saving Country Music and others—should be happy to admit their trepidation was presumptive. Nobody in the record business these days seems to know how to pick the best songs from albums for pre-release. Sure, taken autonomously, “All Your’n” still feels like somewhat of an anomaly , and along with “House Fire,” they might present the two weakest tracks on the entire record. But in the context of the album itself, both are more forgivable, or understandable, or maybe even advantageous because they help build some texture into an otherwise very country record.
The scratchy, distressed production of Country Squire will still turn some off, and audiophiles will probably find something to complain about in the mix and mastering phase of this effort as they always do. But the approach also fits the raw and live aspect of the Tyler Childers sound. You don’t just hear these songs, you feel them, you smell them. They’re dripping in goat’s blood, brought down from the holler in a stolen station wagon, were stored away in the crawlspace under a singewide where the methheads can’t find them until they were ready to be revealed. They come from Tyler’s “country squire” … humble, but proud, and riddled with character like buckshot to the back of a rural stop sign.
But it all comes down to the songs. That is why we’re here talking about Tyler Childers. Not Sturgill Simpson nor anyone else could ruin these songs even if they wanted to, any anyone who allows names they don’t like to get in the way of music they should is failing as a music fan. True authenticity is a myth in modern country music … until you hear Tyler Childers. If you don’t like this record, you don’t like country music.
The era of bellyaching about the inequity that independent-minded artists face in country music is not over just yet, but it continues to be significantly compromised due to the success of artists like Tyler Childers. No longer can their contributions be scoffed at as inconsequential when they’re selling out tours and topping album charts, often testing and even besting the sales impact of many mainstream Music Row upstarts to the point that when the major labels do come calling, your favorite independent country artists can sign a deal on their own terms, keeping their creative license, and walking away with a handsome stack of cash.
Placing the burden of “country music savior” on the shoulders of anyone is presumptive an unfair. It was unfair and presumptive when some assigned that to Sturgill Simpson. But unquestionably, Tyler Childers and an album like Country Squire go a long way in the effort to help save country music. (Trigger Coroneos / SavingCountryMusic.com)

Das komplette Tracklisting:

1. Country Squire - 3:21
2. Bus Route - 3:07
3. Creeker - 5:01
4. Gemini - 2:32
5. House Fire - 3:53
6. Ever Lovin' Hand - 4:38
7. Peace of Mind - 4:42
8. All Your'n - 3:38
9. Matthew - 4:13

Art-Nr.: 9858
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Cook, Elizabeth - aftermath [2020]
Hoch ansprechendes, durchaus ein wenig als experimentell zu bezeichnendes, aber ganz großartiges, neues Werk der aus Florida stammenden und in den Country-, Alternate Country-, Americana- und Roots-Kreisen rund um Nashville überaus geschätzten und angesehenen Singer-Songwriterin Elizabeth Cook. Seit rund 20 Jahren lebt sie mittlerweile in Nashville, wo es ihr schon sehr schnell und früh gelang, die Unterstützung und Wertschätzung einiger der größten Namen der dortigen, "heiligen" Music Community zu gewinnen, darunter solche Schwergewichte wie beispielsweise Dwight Yoakam, Rodney Crowell und Buddy Miller. All diese genannten Personen waren auch bei ihrem überragenden, wegweisenden 2010er-Werk "Welder" involviert. 10 Jahre später bricht sie mit "Aftermath" einmal mehr aus den traditionellen Nashville Country-Gefilden aus, ohne ihre Country-Roots aber zu leugnen. Ihr fantastisches, innovatives, sehr persönliches Songmaterial, mit dem sie einmal mehr ihr recht kompliziertes Leben aufarbeitet, wirkt sehr retro, gleichzeitig aber absolut auf der Höhe der Zeit und befindet sich eher auf der Alternate Country- und Americana-Route. Opulent produziert mit viel Hall, hören wir psychedelische Einflüsse voller Effekte und nehmen einen fetten "Cosmic"-Touch wahr. Ähnlich wie beispielsweise eine Margo Price löst sich Elzabeth Cook von jeglichen musikalischen Zwängen, geht mit einer Art "I don’t give a f@ck"-Einstellung ihren ganz eigenen Weg. Gleich der Opener des Albums, "Bones", ein leicht spaciger, dazu schön kernig rootsiger, kraftvoll stampfender Rocker, ist eine ganz starke Vorstellung von Miss Cook und ihren exzellenten Musikern - laut, frech, pulsierend. Herrlich poppig, mit einem gewissen Augenzwinkern (Cook fühlt mit den vielen, "flüchtigen" Pop-Sternchen, die sich die Industrie für ihren Profit heranzieht und formt), kommt das eingängige, radiotauglich melodische "Perfect girls of Pop", instrumentiert mit wunderbaren "shimmering guitars", inkl. eines tollen, poppigen Pedal Steel-Solos. Cook's Countrywurzeln kommen erstmals beim wunderschönen "Daddy, I got love for you" so richtig zum Vorschein. Die Nummer vermittelt ein gewisses Townes van Zandt'sches "Pancho & Lefty"-Flair, erinnert ein wenig an Emmylou Harris. Kommt in einem opulent produzierten Western-Ambiente mit Streichern und starker Steelguitar. Auch "Bayonette" hat eine gewisse Countrybasis, doch diese ist eingebunden in einen schön rootsigen, fast schon Little Feat-mässigen Groove mit einer starken Instrumentierung aus klimperndem Piano und zünftigen E-Gitarren. Ganz stark auch der melodische, mit Fiddle, herrlicher Pedal Steel und kernigen E-Gitarren (die beiden letzteren jeweils mit tollem Solo) westenmässig und cineastisch inszenierte Countryrocker "These days", der klassische, absolut traditionell verwurzelte Honky Tonker "Stanley by God Terry", der kraftvolle, ein schönes Southern-Feeling ausstrahlende Countryrocker "Thick Georgia woman" mit seinem feurigen Slideguitar-Solo, wie auch die mit klangvollen Keyboards und toller Pedal Steel in Szene gesetzte, wunderbar traditionelle Countryschnulze "Two chords and a lie", die durch ihr "alternatives" Arrangement aber total "hip" klingt, u.s.w., u.s.w.! Das Album wurde produziert von Butch Walker, gemixed von John Sinclair und gemastert von Whynot Jansveld. Cook komponierte sämtliche Songs selbst. Ihre Begleitmusiker sind u.a. Butch Walker (acoustic and electric guitar, keys, percussion, drum machine, electric mandolin, background vocals), Herschel Van Dyke (drums, percussion), Steve Duerst (bass, percussion, background vocals), Andrew Leahey (electric guitar, background vocals), Whit Wright (steel guitar, Dobro), Aaron Embry (keys) und Patrick Warren (strings) - alle große Klasse. "Aftermath" ist ein sehr ambitioniertes, exzellentes Album von Elizabeth Cook - ein dickes Statement, im Bezug auf ihre Persönlichkeit, ihre große musikalische Klasse verbunden mit absoluter Unabhängigkeit. Eine imposante Vorstellung!

Das komplette Tracklisting:

1. Bones - 3:29
2. Perfect Girls of Pop - 3:27
3. Bad Decisions - 4:42
4. Daddy, I Got Love for You - 4:18
5. Bayonette - 4:38
6. These Days- 4:27
7. Stanley by God Terry - 5:16
8. Half Hanged Mary - 4:13
9. When She Comes - 2:49
10. Thick Georgia Woman - 4:12
11. Two Chords and a Lie - 4:03
12. Mary, The Submissing Years - 5:24

Art-Nr.: 10150
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Bones
Perfect girls of Pop
Daddy, I got love for you
Bayonette
These days
Stanley by God Terry
Thick Georgia woman
Two chords and a lie

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Cross Canadian Ragweed - highway 377 [2001]
Eine 53-minütige Demonstration pur, wie schnörkelloser Countryrock zu klingen hat. Vielleicht sind Cross Canadian Ragweed aus Texas um den excellenten Sänger und fantastischen Gitarrist Cody Canada so etwas wie die Neuerfinder oder Wiederbeleber des klassischen Countryrocks. Jedenfalls brennen sie auf ihrem dritten Album ein musikalisches Feuerwerk ab, wie es lange nicht mehr zu hören war. Vielleicht wäre der Begiff Roots-/Country-/Americana-Rock noch besser. Sie sagen über ihre Musik "call it Rootsrock, Americana, Alt.Country, Red Dirt, Texas Music or Hick Rock - whatever label you put on ist, Cross Canadian Ragweed is doing it". Egal, wir bleiben beim Oberbegriff "Countryrock"! Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Southernrock-Feeling! Die Musik dürfte der absolute Hit für Freunde von Buddy Miller bis Steve Earle, auch von der Nitty Gritty Dirt Band bis zu den (rockigen) Eagles oder von Montgomery Gentry bis zu den Kentucky Headhunters sein. Fantastisches Songmaterial, herrliche Melodien, mächtig Drive, großartige, variantenreiche Gitarrenarbeit (Cody Canada's Einflüsse gehen Albert Lee über Brent Mason, Stevie Ray Vaughan, Dickey Betts bis zu Neil Yung), und ein Sond, der amerikanischer kaum klingen kann. Ab dem ersten Ton hat man das Gefühl, die Weiten des amerikanischen Westens und Südens seien einem vor Augen. Der Opener "Look at me" bringt einen mit seinem frischen Rhythmus sofort in Fahrt, "42 wheels" klingt nach "Allman Brothers go Country", frisch, wie ein morgendlicher Ausritt, "One of these days" bietet großartiges, flinkes ,E-Gitarren-Picking, "Back around" ist ein Midtempo-Countryrocker mit wunderschöner Meodie aber gleichzeitig einer ultra-dreckigen, verzerrten E-Gitarre ala Neil Young, "Bang my head" ist ein fetziger Countryrocker mit einer mächtigen Temposteigerung und "Highway 777" ein mystisches, an Charlie Daniels erinnerndes, southern-eingefärbtes Stück mit dreckiger Slide im Hintergrund, das von dem schweren Unfall Canada's auf diesem Highway erzählt, was nachher zum Albumtitel führte. So geht es weiter. Die CD (enthält übrigens einen hidden track nach Song 12) hat keine schwache Minute. Melodien, tolle Riffs, klasse Stories, herrliche Gitarren, excellente Musikalität der Vier, Spielfreude, Frische und Dynamik machen das Album zu einem echten Knüller. Wir können nur sagen: "Respekt und Hut ab"! "May the fire never die"! Nein, Jungs, laßt es nicht sterben. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Werk! Saustark!

Art-Nr.: 1088
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Crow, Sheryl - feels like home [2013]
Wunderbar! Das mit Spannung erwartete, neue Album der mehrfachen Grammy-Gewinnerin muss man ohne "Wenn und Aber" als eines ihrer stärksten der jüngeren Vergangenheit bewerten. Man spürt regelrecht die Freude, mit der sie dieses Werk eingespielt hat - und das kommt voller Frische und Authentizität rüber. "Feels like home" ist das erste Countryalbum von Sheryl Crow, ein lang ersehnter Wunsch, den sie nun endlich in die Tat umsetzte. Dementsprechend zog es sie nach Nashville, um dort mit der absoluten "Crème de la Crème" der Szene zusammenzuarbeiten. "It wasn't until I moved here that I realized what an amazing community it is", erzählt sie darüber und ergänzt: "It's the thing I've been missing my whole career, the feeling of being able to sit around with a guitar and have people know each other's songs and know songs from people who've influenced all of us. When I moved here pretty early on Vince Gill started calling me to do guitar pulls, and I thought, gosh, this is just like heaven on earth down here". Sheryl Crow gelingt mit dem Werk die perfekte Gratwanderung zwischen Country, Countryrock und der Musik, die sie berühmt machte. Ja, das ist das Album, das trotz aller Countrystrukturen den früheren Werken am nächsten kommt. Immer wieder verarbeitet sie rockige Momente, rootsige und Americana-mässige Charakteristika, sodass "Feels like home" das wohl typischste Sheryl Crow-Album seit langem ist. Wir hören Pedal Steel, akustische Gitarren und Mandoline, aber kaum Fiddle (nur 1 Stück), kein Banjo, keinen typischen Honky Tonk. Vorwiegend bestimmen jede Menge erdige E-Gitarren das musikalische Ambiente. Nie wird sie zu traditionell, bringt dennoch ihre Liebe zum Country deutlich zum Ausdruck (am ehesten Richtung Miranda Lambert oder The Pistol Annies) und behält dabei immer ihre rockigen Wurzeln im Auge. Vereinzelt (bei 3, 4 Stücken) eingesetzte Streicher stören überhaupt nicht, sondern bereichern vielmehr die instrumentelle Vielfalt. Die Songs sind durchweg exzellent und stecken voller hinreissender, eingängiger Melodien. Das hat ganz große Qualität. Bis auf zwei Songs stammt das gesamte Material aus der gemeinsamen Feder von Sheryl Crow und namhaften Nashville-Songwritern wie z. B. Chris Dubois, Luke Laird, Al Anderson, Leslie Satcher, Natalie Hemby und Brad Paisley. Aber auch ihr alter Weggefährte Jeff Trott ist beteiligt. Unter den Musikern, sind solche Größen wie u. a. Greg Morrow (drums), Richerd Bennett, ex The Black Crowes-Klampfer Audley Freed, Jedd Hughes, Kenny Greenberg (alle electric guitar), Glenn Worf (bass), Ilya Toshinsky (mandolin, acoustic guitar, dobro), Paul Franklin (pedal steel), sowie Zac Brown (Zac Brown Band) mit tollem Zweitgesang bei einem Stück, Ashley Monroe und Vince Gill (alle background vocals) mit an Bord. "Feels like´home" ist ein absoluter Volltreffer und zeigt Sheryl Crow in bestechender Verfassung. Wir sind tief beeindruckt. Ein neues, großartiges Kapitel in der erfolgreichen Karriere dieser fantastischen Künstlerin.

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 3.14
2. Easy - 4.12
3. Give It to Me - 3.57
4. We Oughta Be Drinkin' - 3.52
5. Callin' Me When I'm Lonely - 3.25
6. Waterproof Mascara - 3,32
7. Crazy Ain't Original These Days - 3.17
8. Nobody's Business - 3,34
9. Homesick - 4.05
10. Homecoming Queen - 3.24
11. Best of Times - 3.19
12. Stay at Home Mother - 4.11

Art-Nr.: 8310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Dixie Chicks - top of the world tour ~ live [2003]
2 CD-Set! Großartiges Live Doppel-Album der grandiosen "Top of the world"-Tour der Dixie Chicks, aufgenommen in den USA im Sommer 2003! In überwältigender Weise demonstrieren die Dixie Chicks und ihre fantastische Band um Gitarrist David Grissom (ex-Joe Ely/John Mellencamp) wie man traditionelle Countrymusic und New Country für das 21. Jahrhundert so aufpeppt, das wirklich alle Arten des Publikums, von puren Traditionalisten bis hin zum New Country- und gar Poprock-begeisterten Klientel voller Enthusiasmus auf diese Musik abfahren. Das hat einfach Klasse! Natalie Maines singt so wundervoll, das einem zusammen mit den herrlichen Harmonien von Martie Maguire und Emily Robison so mancher Freudenschauer den Rücken herunterläuft. Sie präsentieren eine 22-Songs umfassende Synthese aus Bluegrass-/Acoustic-Nummern und fetzigen, knackigen, angerockten New Country-Tracks ihrer 3 bisherigen Alben. Songs, wie "Goodbye Earl", "Some days you gotta dance" oder "Ready to run" stecken voller Power und Energie, während auf der anderen Seite Lieder wie "Godspeed", "Travelin' soldier" oder "Top of the world" voller Hingabe und mit einem unbeschreiblichen Gefühl vorgetragen werden. Dazwischen dann rasante Bluegrass-Heuler, wie "White trash wedding", "Lil' Jack Slade" oder das finale "Sin wagon". Immer wieder bekommt die Band ausreichend Platz ihre großartigen, instrumentalen Fähigkeiten auszuspielen. Aber auch das prächtige Banjospiel von Emily oder Martie's herrliche Fiddle-Passagen stecken voller Brillanz! Weitere Tracks der Setlist sind z.B. eine tolle Coverversion von Bob Dylan's "Mississippi", "Long time gone", "Hello Mr. Heartache", "Cold day in July", Patty Griffin's "Truth No.2", und natürlich "Landslide", wie auch "Wide open spaces". Als die Dixie Chicks im vergangenen Frühjahr und Herbst auch für einige fantastische Auftritte in Deutschland weilten, konnten sich Tausende von Countryfans von ihrer außergewöhnlichen Klasse überzeugen. Sie sind auch live nicht nur eine Augenweide, sondern herausragende Sängerinnen und Musikerinnen! Ein wunderbares Live-Dokument dieser einzigartigen Tour!

Art-Nr.: 2194
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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DuBose, Clay - these days [2005]
"These days I don’t worry about the future or the past, I’m alive and learning to enjoy the ride…these days". Diese Zeilen aus dem Refrain des Titelsongs aus Clay DuBose's neuen Album "These Days" geben exakt die positive Stimmung wieder, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt hindurch zieht. Heißt in etwa soviel wie, "was schert mich Gestern und Morgen , ich lebe hier und jetzt, und will musikalisch machen, was mir heute Spaß bereitet". Und DuBose weiß, wovon er redet, denn er hat schon einiges erlebt. Geboren in Frankreich als Sohn eines im Militärdienst arbeitenden, weltweit gereisten Elternpaares, war für ihn schon in frühster Kindheit klar, dass er Musiker werden möchte, als man schließlich in Texas ansässig wurde. Mit seiner ersten Band schien es auch sofort steil nach oben zu gehen, aber ein in Aussicht gestellter Development Major Deal zerplatzte wie eine Luftblase. Clay ging nach Los Angeles und lernte den Ausnahmegitarristen Will Ray (The Hellecasters) kennen und nahm eine 7-Song-EP auf. Ein zunächst geplantes Komplett-Album scheiterte am Bankrott des Labels. Erst diverse Trips nach Nashville und die Bekanntschaft mit Ron Reynolds, sowie die Zusammenarbeit mit Robert Weingartz, Chef des Independant Labels
Lazy River Records, brachten mit seinem Debüt "Rewriting History" endlich einen Durchbruch mit jeder Menge Aufmerksamkeit in der Szene. Die Scheibe war in allen genretypischen Charts vertreten und das Doors-Cover von "Love Me Two Times" lief die lokalen Radiostationen rauf und runter. Auch der Start von "These Days" begann schon recht verheißungsvoll: Einstieg auf Platz 14 in den AMA/R&R Charts, was bisher keinem Künstler eines Independant Labels vorher gelungen ist. Kein Wunder, denn die Scheibe hat es in sich! Countryfreunde aufgepasst - diesen Mann gilt es zu entdecken! Clay DuBose, im übrigen ausgestattet mit einer tollen, warmen, gleichzeitig ein wenig rebellisch eirkenden, frischen Stimme begeistert mit einer großartigen Musik, deren Bandbreite von purem, traditionnellem Honky Tonk, Tex-Mex-Klängen, herrlichem Sixties-Retro-Flair, auch mal leichten Southern-Feeling, Bakersfield-Sound, bis hin zu einem dezenten Rockabilly-Flair reicht. Grob umfasst, spielt sich das Geschehen in etwa an der Schnittstelle der Mavericks, der Derailers und Dwight Yoakam ab. Eine Platte mit einem herzerfrischenden, klaren Sound! Musikalisch erste Sahne, dank einer grandiosen Besetzung von Instrumentalisten wie u. a. dem bereits erwähnten Gitarren-Zauberer Will Ray, der kompletten Combo der Derailers mit Brian Hofeldt, Ed Adkins, Scott Mathews, sowie Augie Meyers und Big John Mills, Garth Hudson (The Band) am Piano und Akkordeon beim Dylan Cover "I Threw It All Away"), Danny Timms (Bonnie Raitt, Los Lobos), Rami Jaffee (The Wallflowers) oder Dusty Wakeman (Dwight Yoakam, Lucinda Williams). Tolle Lieder, wie gesagt, manchmal mit swingendem 60er-Flair und Rockabilly-Touch in der Tradition von Roy Orbinson, Elvis oder eines Buck Owens ( "Captivated" - eine wunderbar schnulzige Balölade, das knackige, gut abgehende "Big Scary Heart" oder "Crack In The Armor"), nicht zuletzt auch dank der starken Einflussnahme der o.a. Derailers. Herrlich auch "No Accident" (tolles Duett mit Carmen Mejia), mit leichter
Memphis-Atmosphäre durch fulminantes Saxophonspiel von Sam Levine; der prachtvolle Uptempo-New Country-Knüller "Fork In The Road“ bekommt aufgrund genialer Stratocaster-Bearbeitung von Will Ray (in Hughie Thomasson-Manier) einen wunderbaren Outlaws-Southern-Touch der Marke "Ghost Riders", die fetzigen Nummern wie "These Days" oder das lockere, sehr melodische "Street Sage", mit seinen fantastischen Gitarrensoli, besitzen zum Storytelling-Style noch einen satten Drive, oder auch der pure, traditionelle Roadhouse Honky Tonker "Long lonely life! Um es auf den Punkt zu bringen: Clay DuBose und alle Beteiligten präsentieren sich in absoluter Bestform! Das Album dürfte schon jetzt zu den Geheimtipps des Jahres 2005 zählen! Schöner Digi-Pack, dessen feines, innen liegendes Booklet sämtliche Texte beinhaltet. (Daniel Daus)

Art-Nr.: 3048
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long lonely life
Life of the party
Fork in the road
Big scary heart
Street sage

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Dudek, Les - delta breeze [2013]
Wow! Neues Album des legendären Gitarristen aus Rhode Island - und was für ein bärenstarkes! Der Name Les Dudek ist aus der Rock-Historie nicht mehr wegzudenken. Der begnadete Saitenartist, seit den frühen Siebzigern eng befreundet mit Dickey Betts, ist uns vor allem durch seine Verbindungen zu The Allman Brothers Band (auf deren berühmten "Brothers and sisters"-Album spielt er die zweite Gitarre bei Dickey Betts' "Ramblin' man" sowie akustische Gitarre bei dem ewig jungen Klassiker "Jessica", dessen Co-Songwriter er auch war) und der Steve Miller Band (dort war er u. a. sehr stark in die Aufnahmen zu den beiden Meisterwerken "Fly like an eagle" und "Book of dreams" involviert) in Erinnerung. Aber auch mit Boz Scaggs, Steviie Nicks, Dave Mason, Maria Muldaur, sowie vielen anderen spielte er zusammen und feierte im Rahmen der Dudek, Finnigan, Krueger-Band, sowie als Solokünstler beachtliche Erfolge. Nun schlägt dieser Rock- und Blues-Veteran noch einmal mit einem neuen Album zu: "Delta breeze" heisst das Teil, das den mit seinem "Rauschebart" mittlerweile wie ein Bruder von ZZ Top's Billy Gibbons aussehenden Künstler in absoluter Höchstform präsentiert. Sein famoses Gitarrenspiel, ob feurige Lead oder swampige Slide, ist eh über jeden Zweifel erhaben, er wirkt frisch, steckt voller spürbarer Spielfreude, ist fantastisch gut bei Stimme und überzeugt mit exzellentem Songmaterial, das problemlos mit den stärksten Sachen seiner "alten Tage" mithalten kann. All seine Einflüsse bringt er zur Geltung. Die Songs wirken zumeist durchaus locker, gleichzeitig aber auch knackig, tight und überaus kraftvoll, sind funky, bluesig, und sehr, sehr southern. Dudek präsentiert sich einfach großartig. Nach dem "heissen" Instrumental-Opener "Chaos" (die funky Riffs erinnern ein wenig an Jeff Beck, großartige Percussion und furioses "fret dancing") geht es direkt mit dem Titelstück "Delta breeze" weiter. Ein toller Groove, wieder leicht funky, und viel Dynamik zeichnen diesen energiegeladenen, lebendigen Uptempo-Rocker aus. Der Meister beglückt uns sogleich mit zwei ungezügelten Soli. Beim kommenden, herrlich melodischen "High on the water" packt Dudek die Slide aus. Wie "an einem Strich" zieht er seine traumhaften Bottleneck-Läufe durch diese tief in amerikanischen Southern Rock-Traditionen verwurzelte, wundervolle Nummer. Hat einiges von dem "Countrypicking" eines Dickey Betts im Rahmen der The Allman Brothers Band, aber, bezüglich des Slide-Spiels, auch von David Lindley zu dessen früheren Zeiten bei Jackson Browne. Dudek's Gesang ist exzellent. Sein Slidespiel und sein Vokalvortrag verschmelzen sich in vollendeter Harmonie. Alles wirkt schön locker und doch knackig. Eine Knüller-Nummer! Dies darf man ohne jeden Zweifel auch von dem grandiosen "Wide open in the wind" behaupten, einem wieder mit viel Slidegitarre garnierten, überaus melodischen, lässigen Southern-/Biker-Rocker. Die Nummer ist eine Hommage an die "Harley"-Fahrer unter uns und lässt uns im Geiste über die einsamen, sonnengefluteten Highways der Südstaaten reiten. Toll! Dudek's "Southern Rock Slideguitar", die Melodie, und der "driving beat" der großartig agierenden Rhythmussektion erinnert ein wenig an eine Southern-Ausgabe der Steve Miller Band. Forsch, kraftvoll und funky geht es weiter mit dem vehementen Gitarrenrocker "I told you that", vollgepackt mit zündenden Gitarrenritten. Ein swampiger New Orleans-mässiger Backbeat mit dem Hauch eines Bo Diddley-Grooves bestimmt den prächtigen Southern-/Bluesrocker "Take my money" (wieder tolles Slide-Spiel des Meisters) und auch mit dem dampfenden, abgehenden "Trouble with the law" bleibt Dudek auf der Bluesrock-Schiene. Kommt wie eine kernige Mischung aus Stevie Ray Vaughan und ZZ Top, mit großartigem Harmonica-Spiel Dudek's und brennenden, furiosen Gitarrensoli. Irre stark! Wie auch das hinreissend melodische, abschließende "These are the good old days", ein wundervoll lockerer, von tollen Gitarrenlinien geprägter Southern Rocker, der etwas von einer "The Doobie Brothers meets The Marshall Tucker Band"-Mentalität zu haben scheint. Les Dudek begeistert mit seinem neuen Album auf der ganzen Linie. Das war in dieser geballten Klasse nicht unbedingt zu erwarten, umso erfreulicher ist es. Keine Frage, dieser Bursche steht noch "voll im Saft"! "Delta breeze" bringt uns den besten Les Dudek zurück, den wir kennen. Weiter so, in dieser Prachtform darf der gute Les ncoh einiges an Material abliefern...

Das komplette Tracklisting:

1. Chaos - 4:02
2. Delta Breeze - 5:30
3. High On the Water - 4:24
4. Wide Open in the Wind - 4:26
5. I Told You That - 3:10
6. Time Will Tell - 5:09
7. One White Lie - 4:41
8. Take My Money - 3:41
9. Trouble With the Law - 4:11
10. Take - 4:15
11. These Are the Good Old Days - 5:09

Art-Nr.: 8128
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Delta breeze
High on the water
Wide open in the wind
I told you that
Take my money
Trouble with the law
These are the good old days

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