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A Thousand Horses - southernality [2015]
Gegründet 2010 in Nashville/Tennessee sorgen A Thousand Horses in den amerikanischen Countrycharts gerade für mächtig Furore, denn die erste Single aus ihrem großartigen Debutalbum "Southernality" (vorher hatten sie schon eine EP veröffentlicht), mit dem Titel "Smoke", landete soeben schnurstracks auf der Nummer 1. Was für ein Erfolg! Verdientermaßen, wie wir meinen! Dabei sind A Thousand Horses alles andere als eine reine Countryband. Vielmehr liegen die Roots des Quartetts um die beiden Gitarristen Zach Brown (nicht zu verwechseln mit dem Namensgeber der Zac Brown Band) und Bill Satcher, sowie dem richtig ausstrahlungsstarken Frontmann Michael Hobby (hat eine wunderbar angeraute, erdige Stimme, spielt zudem akustische Gitarre und Harmonica) und Bassmann Graham DeLoach eher in den rockigeren Gefilden, genauer gesagt in denen der Südstaaten. Was somit entsteht "is a high-energy hybrid" aus den Einflüssen solcher klassichen Bands wie The Black Crowes, Lynyrd Skynyrd, The Marshall Tucker Band, The Allman Brothers Band, den "Exile on Main Street"-era Rolling Stones, aber auch von Tom Petty und solchen Countrykollegen wie Dwight Yoakam, angerührt zu einer wunderbar die Balance zwischen erdigem "grit" und radiotauglichen Nashville-Kriterien wahrenden, ungemein erfrischenden Fusion aus kernigem Southern Rock, sattem Countryrock, und New Country, gewürzt mit einem Hauch von Blues und Soul. Somit ist der Albumtitel "Southernality" quasi Programm, denn der Southern Rock-Esprit ist stets spürbar. Mit dieser Musik haben sie sich, vor allen Dimge auch durch ihre kernigen Live-Shows, bereits eine riesige Fanschar erspielt. Das Songmaterial, klug zwischen fetten, kraftvollen, Gitarren-orientierten Rockern und ein paar prächtigen Balladen hin und her balancierend, ist durchweg exzellent. Bis auf wenige, involvierte Co-Writer stammt das gesamte Material aus der Feder der verschiedenen Bandmitglieder. Instrumentell werden sie unterstützt von Drummer Chris Powell (alle Tracks), sowie ein paar vereinzelten Gästen wie Robby Turner (pedal steel), Michael Webb (keyboards) und einer "Horde" weiblicher Background-Sängerinnen, die ordentlich Southern Soul mit einbringen. An den Reglern saß Nashville's zur Zeit heiss begehrter Produzenten-Guru Dave Cobb (u.a. Chris Stapleton, Jason Isbell, Jamey Johnson, Shooter Jennings). Los geht's mit dem mächtig knackigen, kernigen, voller Energie steckenden, zündenden Southern Rocker "First time", bei dem der Einfluss der frühen The Black Crowes deutlich spürbar ist, genau wie ein gewisser "Stonesy swagger". Kochende, straighte Riffs, typische, weibliche Backup-Sängerinnen (ähnlich wie Lynyrd Skynyrd's "Honkettes"), klasse Orgel-Fills und ein glühendes Gitarren-Solo prägen das Bild, genauso wie eine hervorragende Melodie und Michael Hobby's starker, southernrockiger, angerauter Gesang. Ja, die Melodien sind auch so ein Thema, denn die sind durchweg klasse. Wie auch bei dem wunderbaren "Heaven is close", einer tollen New Country-Nummer mit hintergündigem Banjo-Picking, schönen Fiddle-Fills und satten, Lynyrd Skynyrd-mässigen Gitarren-Riffs. Auch diese Nummer schlägt wieder eine großartige Brücke zwischen Southern Rock-Roots und rockenden New Country-Anlagen. Blackberry Smoke meet Montgomery Gentry und einen geradeaus spielenden Eric Church (zu dessen ersten beiden Alben). Dann der bereits erwähnte No. 1-Hit "Smoke": Was ist das für eine traumhaft melodische, knackige, von viel Southern-Flair durchzogene, saftig rockende New Country-Ballade. Hat ein tolles Gitarren-Gewand, inklusive schöner Steel-Fills. Durchaus etwas mainstreamig und auf die Nashville-Belange zugeschnitten wirken hier die recht opulenten Streicher in der zweiten Hälfte des Songs, doch die Nummer an sich ist so stark, das auch das überhaupt kein Problem darstellt. Klasse auch hier wieder der sehr eingängige, aber unterschwellig raue Gesang. Anschließemd geht es mit dem satten, jede Menge Staub aufwirbelnden , dampfenden Countryrocker "Traveling man" wieder richtig ab. Viel Southern Rock-Power und fette E-Gitarren, sowie ein paar bluesige Harp-Fills bestimmen das Geschehen. So geht das munter weiter: Hier und da prächtige, rockige New Country-Nummern, wie etwa das seelige "Tennessee whiskey" oder das moderne, junge "(This ain't no) Drunk dial", hinreissende, southern-fueled Balladen, wie beispielsweise das mit satten Gitarren, Steel, Klavier, Orgel und einer Menge Soul und Gospel-Feeling inszenierte, fantastische "Sunday morning" (diese Nummer wurde übrigens komponiert von sämtlichen Band-Mitgliedern in Kooperation mit dem ex-Black Crowes-Gitarristen Rich Robinson) oder das wunderschöne, sehr New Country-lastige "Back to me", sowie krachende, straighte Riff-Southern Rocker, wie zum Beispiel das powernde "Trailer trashed", geben sich genüßlich die Klinke in die Hand. Ohne jeden Zweifel, A Thosand Horses sind ein "Haufen" hoch talentierter, junger Musiker, die die rockig orientierte und southern-affine, gleichzeitig aber auf eine gewisse Eingängigkeit und Harmonie achtende Klientel in Nashville zielsicher, mit Klasse und mit großartigem Songmaterial bedienen. "Southernality" jedenfalls ist ein super Album geworden. Gratulation, Jungs!

Das komplette Tracklisting:

1. First Time - 4.39
2. Heaven Is Close - 3.57
3. Smoke - 3.40
4. Travelin Man - 4.01
5. Tennessee Whiskey - 3.24
6. Sunday Morning - 3.34
7. Southernality - 2.26
8. (This Ain t No) Drunk Dial - 3.31
9. Landslide - 3.22
10. Back To Me - 3.26
11. Trailer Trashed - 2.45
12. Hell On My Heart - 3.42
13. Where I m Goin - 3.30

Art-Nr.: 8884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
First time
Heaven is close
Smoke
Travelin' man
Sunday morning
Back to me
Trailer trashed

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Allman, Gregg - i'm no angel - live on stage ~ dvd [2012]
Gregg Allman (The Allman Brothers Band) und seine Band (incl. der Toler-Brüder an der Gitarre und an den Drums), aufgenommen bei einem Konzert im November 1988 im Cannery in Nashville/Tennessee! Erstmalige Veröffentlichung auf DVD! Das Konzert gab es vor vielen Jahren schon einmal als VHS-Tape. Repräsentiert prima, wie die Gregg Allman Band zu dieser Zeit spielte. Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar.

Die Original-Produktbeschreibung:
Gregg Allman is one of the most celebrated rock musicians of all time. Gregg first came to prominence with his brother Duane as The Allman Brothers Band in the early 1970 s. As lead singer and keyboard player, Gregg was a vital part of the band s huge success on albums such as Idlewild South and At Fillmore East . After Duane Allman s death in 1971 Gregg continued with The Allman Brothers Band in its various guises scoring four US top ten albums, and also launched his own solo career. I m No Angel features a full length concert from Gregg Allman and his band at The Cannery, Nashville, USA in November 1988. Amongst the songs featured are Billboard chart hit single I m No Angel and a version of Blind Willie McTell's Statesboro Blues (a famous part of The Allman Brothers Band s live sets). Gregg Allman continues to record and play live to present day, both solo and as part of The Allman Brothers Band, who were inducted into the Rock And Roll Hall Of Fame in 1995 and were given the Grammy Lifetime Achievement Award in 2012.

Die komplette Setlist:

1. Don't want you no more
2. It's my cross to bear
3. Sweet feeling
4. Just before the bullets fly
5. Fear of falling
6. Demons
7. I'm no angel
8. Statesboro Blues
9. Slip away
10. One way out

Art-Nr.: 8016
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 16,90

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Allman, Gregg - low country blues [2011]
Die Kritiker sind voll des Lobes! Kein neues Album der Allman Brothers, aber ein großartiges, neues Solo-Werk von Gregg Allman. Traditioneller, ursprünglicher, sehr authentischer Blues(rock), wobei die Blueskomponenten klar im Vordergrund stehen. Durch die Musik, wie sollte es auch anders sein, zieht eine herrliche Brise Southern-Soul, allein schon durch Gregg's unverwechselbaren Gesang. Und er ist prima bei Stimme. Eine beeindruckende, ja ganz starke Vorstellung des Ober-Allmans!

Hier der Kommentar von "Hittin' The Note" zu diesem Werk im Original:

Gregg Allman is one of the most iconic blues singers of all time, a certified rock star and member of the Rock and Roll Hall of Fame who has been the voice of the Allman Brothers Band for over four decades. T Bone Burnett is the most celebrated producer in music today, winning a Grammy for Alison Krauss and Robert Plant's collaboration Raising Sand and producing everybody from Elvis Costello to Elton John and Leon Russell. What do you get when you combine these two legendary talents?
The answer is Low Country Blues, the finest roots-blues record in years. With the help of T Bone's usual gang of master musicians, including a memorable turn on piano by New Orleans' own Dr. John, Gregg sings the blues as only he can, and Burnett captures the magic with the clarity and purity that have become his hallmark as a producer. Gregg's solo efforts in the past have tended to be more song-oriented and less jam-focused than the Allman Brothers Band, and this is no exception. The emphasis is on vibe and feel, with Gregg squarely in the spotlight where he belongs.
The bulk of Low Country Blues consists of classic blues tunes, all showcasing Gregg's signature vocals and B-3 work, but the album also features "Just Another Rider," a great new song Gregg co-wrote with Warren Haynes. This plaintive anthem picks up where "Midnight Rider" left off, continuing the mythology of the wandering, road-hardened gypsy that has always been a part of Allman's persona.
Of the blues tunes, standout tracks include a positively fierce version of Muddy Waters' "I Can't Be Satisfied," with Gregg wailing the blues. Other highlights are the rollicking "I Believe I'll Go Back Home," the R&B joy of "Please Accept My Love" and the brooding seven-minute version of "Rolling Stone" that closes the album, but one of the best things about Low Country Blues is how it all flows together into one piece of music. It's a true album as opposed to a collection of songs, and it's hard to pick favorites from this record without feeling like you're leaving something out. Words like "timeless" and "classic" get thrown around too lightly sometimes, but this album would have sounded great in 1960, it sounds great now, and it will still sound great in 2060.

Das komplette Tracklisting:

1 Floating Bridge - 4:45   
2 Little By Little - 2:45   
3 Devil Got My Woman - 4:52   
4 I Can't Be Satisfied - 3:31   
5 Blind Man - 3:46   
6 Just Another Rider - 5:39   
7 Please Accept My Love - 3:07   
8 I Believe I'll Go Back Home - 3:49   
9 Tears, Tears, Tears - 4:54   
10 My Love is Your Love - 4:14   
11 Checking On My Baby - 4:06   
12 Rolling Stone - 7:04

Art-Nr.: 7242
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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American Aquarium - slappers, bangers & certified twangers: vol. one [2021]
Überraschende, völlig unerwartete, aber ganz großartige Veröffentlichung der exzellenten Rootsrock-/Americana-Truppe American Aquarium um den charismatischen Singer-Songwriter BJ Barham aus dem kleinen Nest Reidsville in North Carolina. "Slappers, Bangers, and Certified Twangers - Vol. 1" kommt dementsprechend auch nicht über das normale Label der Band, sondern ist, Label-unabhängig, eine Eigenveröffentlichung, die ausschließlich über die Website der Band erhältlich ist. Dennoch haben wir, direkt von BJ Barham, exklusiv ein paar Exemplare für die vielen American Aquarium-Fans hierzulande erhalten. Eine tolle Sache, denn das Album ist etwas ganz Besonderes und ist einfach prächtig gelungen. Barham, Geburtsjahr 1984, und seine Jungs haben sich für dieses Werk 10 ausgewählte Countryhits aus der goldenen Neunziger Jahre "New Country"-Ära vorgenommen, als die Charts und das Countryradio noch von "echter" Countrymusic bestimmt wurden, und haben diese Songs mit ihrer ganz eigenen, typischen Rootsrock-Americana-Attitüde (deutlich rootsiger, rockiger, teils mit einem wunderbaren Heartland Rock-Flair) neu eingespielt. BJ Barham ist mit diesen Songs aufgewachsen. Sie liefen während seiner Jugend im Radio hoch und runter, sind ihm einfach tief in Erinnerung geblieben. Dabei hat sich die Band, bis vielleicht auf Trisha Yearwood's "She's in love with the boy", nicht unbedingt auf die absoluten Chartbreaker konzentriert, die wochenlang auf Nr. 1 standen, sondern eher solche herangezogen, die nur für kurze Zeit ganz oben oder relativ weit vorne waren. Was für ein spontaner, cooler Spaß - einfach herrlich! "Most singer-songwriters like to pretend they came out of the womb listening to Townes Van Zandt and Guy Clark, but if you were born in the mid-’80s and lived in the South, you were probably raised on the same steady diet of ’90s radio country as I was", erzählte BJ Barham dem Rolling Stone und führte weiter aus: "The kinds of songs that you haven’t heard in 20 years, but when they randomly come on the radio you still miraculously know every word. These songs transport me back to a very specific time and place in my childhood. The summers spent riding around town in the backseat of my dad’s Blazer, windows down, radio up, singing along at the top of my lungs to take my mind off the vinyl seats scalding the back of my legs". American Aquarium drücken diesen Country-Klassikern nicht nur ihren Stempel auf, sondern machen sie quasi komplett zu ihren eigenen Songs. Schon durch BJ Barham's hervorragenden, einzigartigen Gesang, aber eben auch durch die rootsig rockige Note (klasse E-Gitarren, aber auch jeden Menge Pedal Steel), erhalten die Songs die unwiderstehliche American Aquarium-DNA und klingen deshalb, bei aller Wahrung ihrer Country-Herkunft, doch deutlich anders als die Originale. Los geht's mit dem herrlich knackig und rockig präsentierten "Queen of my double wide trailer", ursprünglich von Sammy Kershaw. Kommt als toller, countryinfizierter Midtempo Roots-/Americana-Rocker, sehr melodisch, mit erdigen E-Gitarren, toller Pedal Steel und feinen Orgel-Klängen. Stark und spannend, diese Nummer im klassichen, typischen AA-Gewand zu hören. Und so geht das munter weiter. Zum Beispiel mit dem dynamischen Sawyer Brown-Knaller "Some girls do" (kurzes, zündendes Gitarrensolo, tolle Balance zwischen rockig und country), dem schon erwähnten Trisha Yearwood-Klassiker "She's in love with the boy" (toller Drive, rauer und ungeschliffener als das Original), Joe Diffie's rockig und riffig arrangiertem "John Deere green" (kochende Gitarrenriffs, prächtige Slideguitar-Parts, klimperndes Honky Tonk-Piano), der tollen Version von Brooks & Dunn's "Lost and found" (großartige Melodie, wunderbare Pedal Steel, starke Gitarren), dem dynamischen Jo Dee Messina-Hit "Heads Carolina, tails California", oder auch der das Album exzellent abschließenden, mit einem guten Drive inszenierten, baumstarken Fassung von Toby Keith's erstem Nr. 1-Hit aus dem Jahre 1993, "Should've been a cowboy" (herrliche Pedal Steel, tolles Klavierspiel). Der Spaß, den die Band bei den Aufnahmen zu diesem wunderbaren Cover-Album hatte überträgt sich spürbar auf den Hörer. Roots- und Americana-Rockband American Aquarium rocks Nineties Country-Classics! Tolle Idee, super gelungen! Teil 2 kann kommen...

Anmerkung:
Das rare, recht schwer zu bekommende Album wird "normalerweise" ausschließlich von der Band selbst vertrieben und ist "eigentlich" nur über deren Homepage zu beziehen. Wir haben jedoch einmalig eine bestimmte Anzahl von Exemplaren für euch ergattern können...

Das komplette Tracklisting:

1. Queen of My Double Wide Trailer (Sammy Kershaw) - 3:43
2. Some Girls Do (Sawyer Brown) - 3:21
3. I Try to Think About Elvis (Patty Loveless) - 2:50
4. She's in Love with the Boy (Trisha Yearwood) - 4:22
5. John Deere Green (Joe Diffie) - 4:32
6. Wild One (Faith Hill) - 2:50
7. Lost and Found (Brooks & Dunn) - 4:20
8. Down at the Twist and Shout (Mary Chapin Carpenter - 3:34
9. Heads Carolina, Tails California (Jo Dee Messina) - 3:32
10. Should've Been a Cowboy (Toby Keith) - 3:30

Art-Nr.: 10460
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Queen of my double wide trailer
Some girls do
She's in love with the boy
John Deere green
Lost and found
Heads Carolina, tails California
Should've been a cowboy

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Anderson, Keith - three chord country and american rock & roll [2005]
Tolles Debut eines der größten, neuen Talente in Nashville! Der in Oklahoma aufgewachsene Keith Anderson, seit über 10 Jahren in den Clubs rund um Nashville aktiv, steht für die neue, einen gewissen rauen, wilden und rebellischen Charme verbreitende, junge Country-Generation, die in Music City zur Zeit ordentlich für Furore sorgt. Der Albumtitel "Three chords country and Americna Rock & Roll" könnte seine Musik kaum besser beschreiben. Anderson gelingt es in beeindruckender Manier Elemente traditioneller Countrymusic mit denen der jungen, modernen, aber auch klassischen amerikanischen Rockbewegung zu paaren, was schließlich in einer Art "modern rockin' New Country" mündet. Musikalisch bedeutet das "big drums", knackige, gut nach vorne gehende Rhythmen und jede Menge "loud guitars"! "This Country music rocks and boogie" - auch dieses Statement trifft es eindeutig! Doch trotz der rockigen Note bilden eindeutig die Countryelemente die musikalische Basis. Es ist und bleibt Country! Wir hören Banjos, Steelguitars, Mandolinen, Dobro, Klavier... - alles, was das Countryherz begehrt, doch dominiert wird der Sound von den massiven E-Gitarren und den kraftvollen Rhythmen. Toll, wenn sich, wie beispielsweise bei dem großartigen Titelstück, zwirbelnde Rock-Gitarren mit schreienden Country-Fiddles duellieren, und dann im Text noch gesungen wird "Crankin' everything from Brooks & Dunn to Aerosmith, out here in the country that's the way we get our kicks"! Sagt doch mehr als eindeutig, wo's lang geht! Auch als Songwriter hat sich Keith Anderson in Nashville längst fest etabliert. Im Jahre 2002 gewann er den renommiertene "10th annual Jim Beam Country Band Search"-Contest, im selben Jahr nahmen George Jones und Garth Brooks das von ihm mit-komponierte Duett "Beer run" auf, welches sogar eine Grammy-Nominierung nach sich zog und im letzten Jahr wählte Gretchen Wilson für ihr mega-erfolgreiches Debutalbum "Here for the party" mit "The bed" ebenfalls eine Keith Anderson co-written Nummer aus. So verwundert es kaum, daß er auch sämtliche Stücke seines eigenen Albums (mit)geschrieben hat, und zwar zusammen mit solch angesagten, in Nashville für das rockige "young Country" zuständigen Songwritern wie Tom Hambridge, Big & Rich's John Rich oder Jeffrey Steele, der das Album zudem produzierte. Sehr stark beispielsweise das riffige, mit klasse im Hintergrund agierendem Banjo angereicherte, ungemein knackige, satte New Country-Stück "Podunk" mit seiner tollen Melodie und der schönen Kombination aus dezenter Steel und fetten Lead Gitarren. Geht prima ins Ohr, rockt und wird gleichzeitig der (Line)Dance-Fraktion gefallen! Oder der lustige Party-Heuler und Stimmungsmacher "Wrap around", der wohl sämtliche Roadhouses und Truckstops der Nation ordentlich in Schwung bringen sollte. Ein/zwei verdiente Feierabend-Biere intus und diese Mucke... - wer dann nicht mitgrölt, ist definitiv eine Spaßbremse! Toll auch die, wiederum sehr knackige, von fetten E-Gitarren und treibendem Schlagzeug gut in Fahrt gebrachte, rockin' New Country-Nummer "XXL", die ein gewisses Honky Tonk-/ Southern-/ Boogie-Flair nicht leugnen kann, ebenso wie die rockige, wieder schön satt instrumentierte Midtempo New Country-Nummer "Pickin' wildflowers". Banjo und Mundorgel bilden hier eine willkommene Ergänzung zu den massiven E-Gitarren und der jederzeit spürbaren "Young and Wld"-Atmosphäre. Weitere Knüller: Das etwas lockerere, mit frischer Mandoline und schöner Steel angereicherte, sehr melodische "Every time I hear your name", der wieder richtig Stimmung machende "Beer-drinkin"" New Country-Rocker "Stick it" mit seiner klasse Melodie, der schwungvolle, wie Öl runtergehende, voller herrlicher Slide-Gitarren steckende, an der Schnittstelle Brooks & Dunn / Montgomery Gentry angesiedelte, leicht southern-getränkte Countryrocker "Plan B", usw., usw.! Moderne, den Nerv der Zeit treffende, erstklassige, etwas raue, die junge, rockende Country-Generation repräsentirende, kräftige Country-Sounds, etwa in der Schnittmenge Big & Rich, Keith Urban und Montgomery Gentry liegend. Hat Biß, Drive und Tradition! Stark!

Art-Nr.: 3268
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

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Atkins, Rodney - it's america [2009]
"If you're going through hell", Rodney Atkins' Vorgänger-Album, war für den Mann aus Knoxville/Tennessee alles andere als ein "Gang durch die Hölle". Im Gegenteil: es war sein großer Durchbruch - mit insgesamt 4 aufeinander folgenden "Number One-Singles" in den Billboard Country Singles-Charts. Was für ein Erfolg! Nun liegt der Nachfolger vor, und er knüpft nahtlos an den großartigen Vorgänger an. Atkins’ große Stärke liegt darin, die von ihm und seinen Songwriter-Kollegen kreierten Songs sehr "alltagstauglich" zu präsentieren. Das führt zu einen enorm hohen Identifikationsgrad. Vor allem der sich in vielen Songs befindende, gesunde Positivismus überträgt sich unaufdringlich, nicht zu massiv, aber effektiv auf den Hörer. Auf "It’s America" präsentiert Atkins elf absolut traditionell verwurzelte, dennoch durchaus moderne, energiegeladene Stücke, die dank seiner kräftigen Vokalperformance (frappierend übrigens die Stimmähnlichkeit zu Tim McGraw) und den prächtigen Musikerleistungen (u.a. Lonnie Wilson, Larry Paxton, Bryan Sutton, Ted Hewitt - zusammen mit Atkins auch Produzent -, Troy Lancaster, Gordon Mote, Mike Johnson, Jonathan Yudkin, Larry Franklin) genauso negenemhm wie kompetent rüberkommen. Das hat zum Teil richtig Biss! Nach dem Ausklingen der letzten Fiddletöne beim wunderbar emotional dargebotenen Schlusslied des Albums, "The River Just Knows" (heulende Steel, schöne Piano-Tupfer, klasse Harmonies von Angela Hurt), verspürt man unweigerlich den Wunsch, diesen Burschen mal live zu erleben. Hauptursache dafür sind die große Anzahl von eingängigen St+cken, die geradezu zum Mitsingen animieren. Großartig beispielsweise das ein wenig an an Garth Brooks’ Gassenhauer "Friends In Low Places" erinnernde "15 Minutes" (toller Refrain mit den herrlichen Textzeilen: "I gave up smokin’, women, drinkin’ last night, these were the worst fiveteen minutes of my life"), das sicher während seiner Konzerten aus tausenden von biergeschwängerten Kehlen herausgegrölt werden wird. Weitere Beispiele dieser Art: Das prächtig tanzbare "Chasin’ Girls" (polternde Drums, wilde E-Gitarren-Fills, Fiddle, Orgel), das honkytonk-trächtige "Best Things" (surrende Fiddle, schöner Aufzählgesang, klasse E-Gitarre, prima Honky Tonk Pianogeklimper), "Friends With Tractors" (fröhlich musizierender, etwas grassig angehauchter Country ( schönes Banjo, Steel, Fiddle, starke Akustikgitarrenarbeit, toller Instrumentalausklang), "Simple Things" (rockig, in stadiontauglicher Brooks & Dunn-/Garth Brooks-Manier, cooler Gesang, klasse Steel-Fills)! Center-Song des Albums ist aber eindeutig das von den Hitlieferanten Angelo Petraglia und Brett James komponierte Titelstück "It’s America", das in einer Art "Bruce Springsteen goes Country" (der "Boss" wird auch textlich erwähnt), recht patriotisch angehaucht, von Amerikanern bevorzugte Alltags-Lebensweisen und für positiv befundene Dinge gesanglich anpreist. Der rhythmisch dahinpreschende, sehr motivierend wirkende Track zeichnet sich vor allem durch die vorzüglich gespielten Saiteninstrumente aus (klasse Electric-Slide-Riff, feines Banjo, knackige Akustikgitarrenarbeit, starkes E-Gitarren-Solo). Der Song befindet sich, wie wir meinen, vollkommen zu Recht, bereits im Anmarsch auf die Spitzenposition der Billboard County Singles-Charts. Aber auch sämtliche anderen Stücke, das sei klar betont, weisen durchgehend Hitambitionen auf (die spannende Frage dabei ist, ob der Vorgänger quantitativ hin Sachen Number-One-Hits noch mal getoppt werden kann). Wem ein Tim McGraw mittlerweile allzu sehr von seinen Roots in Richtung poppigere Gefilde abgerückt ist, der hat mit dem deutlich traditioneller verankerten, wesentlich agiler und "hungriger" wirkenden Rodney Atkins hier eine blendende Alternative. Aber nicht nur die - nein, Atkins ist eine Bereicherung für jeden Fan knackiger, echter, moderner Countrymusic. "It’s America" wird ganz sicher einer der Renner diese Jahres werden und bei den zu verteilenden Awards eine gewichtige Rolle mitsprechen. Prächtiger, knackiger, kraftvoller, überaus erfrischend in Szene gesetzter, sehr traditionell verwurzelter Country/New Country "at it's very best", der manchmal wie eine exzellente Mischung aus Tim McGraw, Travis Tritt, Trace Adkins, Garth Brooks, Toby Keith und Brooks & Dunn wirkt. Rodney Atkins ist in der Riege der Großen endgültig angekommen! Respekt! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Tell a Country Boy - 3:32   
2 Chasin' Girls - 3:29   
3 Got It Good - 3:33   
4 Best Things - 2:55   
5 Friends with Tractors - 3:32   
6 15 Minutes - 2:40   
7 Simple Things - 3:18   
8 It's America - 3:32   
9 Rockin' of the Cradle - 3:28   
10 When It's My Time - 3:36   
11 The River Just Knows - 3:39

Art-Nr.: 6312
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Azar, Steve & The Kings Men - down at the liquor store [2017]
Das letzte musikalische Lebenszeichen von Steve Azar war der, von ihm, für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2015 in Vail, komponierte Song "Fly", den er dann auch bei der Eröffnungsfeier zusammen mit Andreas Gabalier performte. Nach knapp sechs-jähriger Abstinenz, was Alben betrifft (sein letztes war das tolle "Delta Soul, Vol. 1"), hat die Wartezeit nun ein Ende. Der in Greenville, Mississippi, geborene und aufgewachsene Tausendsassa (Filmusikschreiber, Festivalveranstalter, Labelinhaber, Sportler, Koch, engagierter Spendensammler für karitative Zwecke, was ihm zu Ehren in den Staaten Mississippi und South Dakota, seitens höchster politischer Kreise, mit einem Steve Azar-Tag gewürdigt wurde) präsentiert mit "Down At The Liquor Store" sein mittlerweile 6. Studio-Werk. Dafür hat er sich mit einer neuen Begleitband "The Kings Men" umgeben, die mit Leuten wie u. a. Ray Neal, Regi Richards, Walter King, Jason Young, Herman Jackson, und David Briggs, Musiker beherbergt, die schon für Legenden wie B.B. King und Elvis Presley tätig waren. Steve Azar, dessen Tour mit Bob Seger 2007 vom Polistar Magazine zur Nr. 1-Tour in Amerika gekürt wurde und dessen "The Mighty Mississippi Music Festival" in der dritten Ausgabe von "1,000 Places in the United States and Canada to See Before You Die" gewürdigt wird, hat sich schon seit langem von seinem durchaus auch erfolgreichen Nashville-Major-Label-Intermezzo Anfang des Jahrtausends (mit der tollen Scheibe "Waitin' On Joe") gelöst und hat sich seitdem eher einer entspannt groovenden, wahnsinnig starken Mischung aus Blues, (Southern) Soul, Roots und Country verschrieben, die auf diesem Lonplayer wieder nahezu meisterhaft repräsentiert wird. Diese Scheibe "Down At The Liquor Store" lädt geradezu ein, sich in einem Sprituosen-Geschäft mit ein paar Flaschen Wein einzudecken und diesen 13 unaufgeregten, relaxten, so wunderbar instrumentierten und wohlig besungenen Liedern wie u. a. dem melodisch southern bluesigen Opener "Rena Lara", 'Mörder'-Balladen wie "Tender And Tough", "Over It All" sowie "These Crossroads" (mit grandiosem Sax-Solo), dem funkig groovenden "Wake Me From The Dead" (Doobie Brothers-Flair) oder dem autobiografischen "Greenville" in gemütlichem Ambiente beizuwohnen. Tolle Gitarren (das bluesige Lead Gitarren-Spiel von Ray Neal in Anlehung an die großen Kings, aber auch eines Toy Caldwells), das Memphis-trächtige Gepluster der Bläser-Fraktion und die Tasten-Einlagen von Keyboard-Institution David Briggs jagen einem förmlich einen Schauer nach dem anderen den Rücken runter und bilden einen fantastischen Counterpart zu Steves Wohlfühlgesang. Fazit: Steve Azar ist nach sechs Jahren mit dem überragenden "Down At The Liquor Store" auf der musikalischen Bühne in eigener Sache zurück. Seine übrwiegend selbst geschriebenen (z. T. mit ein paar wenigen Co-Writern wie Ryan Mitchell Burgess, James House und Johnny Douglas) Kompositionen bieten eine perfekt harmonierende Symbiose aus Blues, Soul, Country und Roots-Einflüssen. Das Werk kommt in einem geschmackvoll gestalteten DigiPak mit Steckbooklet, das alle Texte und Backgroundinfos zum Album beinhaltet. Ein absolutes "Must Have" in 2017! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rena Lara - 3:39
2. Start to Wanderin' My Way - 3:18
3. Tender and Tough - 3:08
4. Wake Me from the Dead - 3:17
5. Down at the Liquor Store - 3:51
6. She Just Rolls with Me - 3:36
7. I Don't Mind (Most of the Time) - 3:49
8. Chance I'll Take - 3:31
9. Over It All - 5:02
10. Road Isn't There Anymore - 3:46
11. These Crossroads - 3:59
12. Ode to Sonny Boy - 4:06
13. Greenville - 3:40

Art-Nr.: 9499
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rena Lara
Tender and tough
Wake me from the dead
Down at the liquor store
I don't mind (most of the time)
Over it all
Road isn't there anymore
These crossroads

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Back Porch Mary - time of the broken heart [2008]
"Back Porch Mary from Austin/Texas play Honky Tonk Rock'n Roll"! Yeah, und wie! Was für ein klasse Album! Texas Roots-/Americana-/Gitarren-/Country-Rock'n Roll voller Feuer, Spritzigkeit, Spielfreude und Biß, aber auch voller herrlicher Melodien! Genauso tief verwurzelt in den Country- wie Rock'n Roll-Roots kombinbieren sie auf großartige Art und Weise diese einzigartigen, unwiderstehlichen "Red Dirt"-Charakteristika solcher Bands wie Cross Canadian Ragweed, Micky and The Motorcars und vor allem auch Reckless Kelly mit den Rootsanlagen solcher Kollegen wie Steve Earle und den Bottle Rockets, sowie dem rotzigen, unbekümmerten, losgelassenen Drive solch "wilder" Horden wie Jason & the Scorchers oder den frühen Kentucky Headhunters! 2 großartige Gitarristen, Bass, Schlagzeug, bei dem ein oder anderen Song auch mal eine zwibelnde Fiddle oder eine ergänzende Hammond-Orgel, fertig ist diese prächtige, straighte, durch und durch ehrliche und authentische Countryrock-Mucke! Klasse auch die immer wieder spürbaren Outlaw- und Southern Rock-Bezüge! Bestimmt werden die Arrangements von dem satten, transparenten Mehr-Gitarrensound der beiden Gitarristen Mike Krug (er ist der "Kopf" der Band, ein hervorragender Sänger und exzellenter Songwriter mit dem richtigen Händchen für prächtig hängen bleibende Hooklines und großartige Melodien) und Slim Laurence (zeichnet auch für die erstklassige Produktion des Albums verantwortlich), die ihr eigentlich von einem völlig unterschiedlichen Stil geprägtes, exzellentes Les Paul- und Telecaster-Spiel zu einer genauso harmonischen, wie würzigen und scheinbar untrennbar miteinander verbundenen Einheit kombinieren. Die Songs sind wunderbar straight, kernig, riffig, satt, geradeaus, und bleiben bestens in den Ohren hängen. Diese Band ist mit ihren tausenden von absolvierten Gigs erstklassig eingespielt und verwandelt die Honky Tonks in und rund um Texas regelmässig in ausgelassene Hochstimmungs-Tempel. Back Porch Mary-Musik bringt überwiegend Drive, Melodik und gute Laune! Und wenn thematisch mal der "Blues" vorherrscht, so wird er im Whiskey oder Bier "ersäuft"! Los geht's mit dem griffigen, straighten, von kernigen Riffs geprägten "Red Dirt"-Roots-/Countryrock-Knaller "This band" - direkt, erdig, simpel, eingängig, mit tollen Gitarren! Super Auftakt! Und es geht so weiter: Das grandiose "Missouri girl" steckt voller Southern-Feeling und besticht mit herrlichen Hooklines. Tolle Melodie, saftige E-Gitarren und als Höhepunkt ein wunderbar lebendiges Solo! Das folgende "Harsh light of day" ist begnadeter, melodischer Midtempo "Red Dirt"-Gitarren-Countryrock (tolle Baritone E-Gitarre) in allerbester Reckless Kelly-Tradition! Die Bottle Rockets lassen beim anschließenden "That song" grüßen, während bei der wunderschönen, rootsigen Americana-/Countryrock-Ballade "We are the broken hearted" exzellente Mandolinen-Riffs den satten Gitarrensound (tolle Lead Gitarren-Linien) ergänzen. Weiter geht's mit dem starken, fulminanten, leicht grassig angehauchten, ungemein schnellen Dancehall-/Honky Tonk-/Country-Feger "Other end of the road", dessen brillante, quicklebendige Gitarrensoli die ganze Klasse der beteiligten Musiker demonstrieren. Die Band hat absolut keinen Durchhänger! Eine klasse Nummer folgt der nächsten: Ob der fette, von saftigen Gitarren dominierte Outlaw-Countryrocker "The girl" mit seiner tollen Baritone E-Gitarre (hört sich fast an, wie ein überaus lebendiges Ergebnis einer gemeinsamen Session von The Kentucky Headhunters und Shooter Jennings), die folkige Texas Roots-/Americana-/Alternate Country-Nummer "I'm to blame" (schönes semi-akustisches Arrangement), der traumhaft melodische, knackige, von herrlichen E-Gitarren flankierte "Red Dirt"-Countryrocker "Sing you a song", bis hin zu dem trockenen Kracher "Carpe diem" (wie eine Kreuzung aus Anlagen von Cross Canadian Ragweed, Jason & the Scorchers und Dan Baird's Georgia Satellites), mit dem das Album nach knapp 50 Minuten genauso stark endet wie es begonnen hatte - Bach Porch Mary lassen die Messlatte ihrer Musik stets auf dem gleichen Level liegen, und zwar einem verdammt hohen! Diese Truppe spielt sich mit "Time of the broken heart" in die absolute Spitze der Texas ("Red Dirt")Countryrock-Liga! Back Porch Mary rocks! Tolles Teil!

Art-Nr.: 5773
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
This band
Missouri girl
We are the broken hearted
The girl
Sing you a song
I won't look back at you
Carpe diem

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Band Perry, The - pioneer [2013]
Zweites Album des jungen New Country-Trios, die mit ihrem 2010er Debut einen mega-erfolgreichen Start hinlegten. Das neue Album knüpft nahtlos an die Erfolge des ersten an. Auch die erste Single davon, "Better dig two", schoss sofort an die Spitze der Billboard Country Singles-Charts. Und es wird sicher nicht die letzte Nr. 1 davon gewesen sein...

Über das Album:
2013 release, the sophomore album from the superstar Country trio. Building on the musical foundation demonstrated by the band on their first album, Pioneer is steeped in Country tradition, with Rock 'n' Roll elements both on performance and songwriting. The album was produced by Dann Huff and has been listed as one of Entertainment Weekly's 12 Albums We Can't Wait For. ''When we set out to record Pioneer, the three of us drove across the country from Greeneville to Malibu to work with one of our musical superheroes, Rick Rubin,'' said Reid Perry. ''Our time in the studio with Rick was so incredible because during our early sessions he challenged us to set higher goats as songwriters.'' ''With that experience came the realization that we needed to take the music back home to Tennessee and have Dann Huff bring the songs to life with his production,'' adds Neil Perry. ''Sometimes where one starts off is not where one ends up, which is a big theme for us on Pioneer.''

Das komplette Tracklisting:

1. Better Dig Two - 3:14
2. Done - 3:25
3. Don't Let Me Be Lonely - 4:11
4. Pioneer - 4:18
5. Forever Mine Nevermind - 3:56
6. Night Gone Wasted - 3:37
7. I Saw a Light - 4:08
8. Mother Like Mine - 3:51
9. Chainsaw - 3:47
10. I'm a Keeper - 3:30
11. Back to Me Without You - 3:56
12. End of Time - 4:18

Art-Nr.: 8120
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 6,90

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Barras Band, Kris - light it up [2019]
"Hard hitting, down 'n' dirty, oil stained blues rock". Ein zu 100% passender Slogan, mit dem das Label der gewaltig aufstrebenden und bei den Fans schon mächtig hoch im Kurs stehenden, britischen Kris Barras Band deren großartiges, drittes Album "Light it up" bewirbt. Das Teil ist ein echtes "kick-ass" Bluesrock-Pfund! Kris Barras, ehemaliger, durchaus erfolgreicher Martial Arts-Kämpfer, ist ein meisterhafter "guitarslinger", toller Sänger und Songwriter, einfach ein charismatisch rockender Frontmann. Er und seine höchst kompetenten Mitstreiter begeistern mit ungemein kernigem, fettem, klassischem Blues-based Guitar-Rock, voller Drive und Energie - straight, kompakt, ohne Schnörkel auf dem Punkt, mit großer musikalischer Klasse und starken Melodien, prächtig hängen bleibend. Da sind Einflüsse von Led Zeppelin, den Stones, Howlin' Wolf, Deep Purple und Free wahrnehmbar, genauso wie von The Black Crowes und Kenny Wayne Shepherd, oder jüngeren Acts wie den Rival Sons und Black Stone Cherry, die die Kris Barras Band hervorragend zu ihrem ganz eigenen Ding verarbeitet. Wow, und das rockt einfach herrlich. Immer wieder streut Barras, exzellente, voller Feuer steckende, satte Gitarrensoli ein und vermischt sie mit krachenden "burning power riffs". Bis auf ein, zwei, etwas "ruhigeren", aber immer noch durchaus erdigen Balladen, geht das Songmaterial ordentlich nach vorn. Mit der Kris Barras Band rückt ein neues, modernes Bluesrock-Schwergewicht in den Mittelpunkt der aktuellen UK-Bluesrock-Szene, von der wir noch viel hören werden. "Light it up" jedenfalls macht mächtig Laune. "Rock it out loud, boys"...

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The sky still appears to be limitless for the Kris Barras Band, as the widely-lauded UK rockers drop their fearsome new release, Light It Up.
Hype can be a dangerous thing. Not enough and even genius musicians can’t fill a phone booth. Too much and you’re likely to flameout when pushed to levels and venues you’re not quite ready for. Kris Barras and his band have been the recipients of a lot of hype and high expectations and, so far, it has all just been fuel for their collective fire. If this new album is any indication, there is little risk of a flameout happening any time soon.
When you start with the already tight and road-hardened three-piece; Barras on vocals and guitar, Elliott Blacker on bass and the ever-steady Will Beavis on drums, occasionally layer in some well-placed keyboards from Josiah J. Manning and add some thrilling background vocals, then apply it all to Barras’ still-evolving heart-on-his-tattooed-sleeve songwriting, you best believe the hype. Coming close on the heels of 2018’s rollicking The Divine and Dirty, this album is a worthy follow-up that finds a songwriter and a band further dialing in their sound and vision while still setting their sights ever higher.
Album opener “What You Get” will one day be referred to as “Classic Barras” with its swamp-rock feel, fiery guitar break, and big chorus. Keeping things on the hard side “Broken Teeth” is as gritty and stomping as the title would have you expect, with the added bonus of an unexpected banjo weaving through the background. You also don’t want to miss the fat keyboards and the nice bit of rave-up at the end, an instant mosh pit creator. The groovier “Vegas Son” draws you in with some Texas blues-style riffage.
Title track “Ignite (Light it Up)” is a standout. Powered by an undeniable opening riff and some upfront keyboards, Barras digs deep on both the vocals and a remarkable guitar solo section. This is a tune that could open or close a set. Either way, it’ll bring down the house. That sneaky banjo comes back to weave its way through “6AM” which automatically gives a Southern Rock feel to what would otherwise be almost a 70s style Deep Purple rocker. After all that bombast, the gentle, organ-driven ballad “Rain” is almost shocking in its tenderness; an indication of Barras’ development as a songwriter and hint at some of the other directions this band will be exploring in the future. The band then goes full 80s on “Counterfeit People.” While the lyrics are Barras at his usual direct and strident, the song swings with an almost nostalgic style and tone that would make Huey Lewis fans smile.
We go all the way back to the hoodoo swamp on the intro to “Let The River Run Through You.” With a picking-style guitar riff holding things together and big background vocals on the chorus’ to contrast the stripped-down verses, this tune is a dynamic journey through day and night, light and shadow. Two certified, but fundamentally different, rockers follow. “Bullet” is a red-hot Southern Rock furnace blast while “Wound Up” rolls out like a molasses-flavored Black Crowes song minus Chris Robinson’s slinky hips. You can’t have a rock album like this without some, make that plenty of ….cowbell, and “What A Way To Go” is a power/party rocker that rides that cowbell and a tough-grinding keyboard riff hard. Rarely does a song make you want to bang your head andsmile.
As we get close to the end of the collection, Barras and the band pull out all the stops on “Not Fading,” an intricate and at times dizzying display of the kind of super-tight, mind-meld musicianship that only happens when every member of a group is on the exact same mental page, thanks to a lot of gigs and touring. They take a surprisingly mellow (for them) turn on closing track “Pride is Forever.” But the slower tempo does nothing to diminish the big sound and the big feeling of some of Barras’ signature ‘personal strength anthem’ lyrical ideas. Closing the song by letting the backing vocals turn it loose makes the final fade-out feel like the end of a successful tent revival.
The elevator is still going up for the Kris Barras Band.
(Tom O’Connor / Rock and Blues Muse)

Das komplette Tracklisting:

1. What You Get - 3:26
2. Broken Teeth - 3:41
3. Vegas Son - 3:42
4. Ignite (Light It Up) - 3:16
5. 6AM - 3:45
6. Rain - 3:59
7. Counterfeit People - 3:29
8. Let The River Run - 3:45
9. Bullet - 3:28
10. Wound Up - 3:16
11. What A Way To Go - 3:17
12. Not Fading - 3:43
13. Pride Is Forever - 4:02

Art-Nr.: 9884
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
What you get
Vegas son
Ignite (Light it up)
Rain
Let the river run
Wound up
Not fading
Pride is forever

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Bellamy Brothers - pray for me [2012]
Neues Album des berühmten Country-Duos! David & Howard Bellamy haben abermals ein "inspirational album" eingespielt, also ein Werk mit Gospel-Texten, doch die Msuik ist "pur Country" - und zwar im ur-typischen Bellamy Brothers-Stil. Unter den Begleitmusikern sind solche Leute wie beispielsweise Randy Hiebert (guitars), Wally Dentz (harmonica), Danny Parks (Mandolin) und Flaco Jimenez (accordion). Enthält u. a. eine Coverversion des alten Norman Greenbaum-Knallers "Spirit in the sky".

Die komplette Songliste:

1. Jesus Ain't No Stained Glass Window - 3:30
2. Pray For Me - 3:48
3. Holy Roller - 4:07
4. Spirit In the Sky - 4:08
5. Suppertime - 2:55
6. God Ain't Finished With Me Yet - 4:05
7. Hypocrites In Heaven - 3:13
8. Hymn To Him - 3:18
9. The Spanish Bible - 4:47
10. Number of Breaths - 4:20
11. New Man In the Suit - 3:44
12. Rodeo For Jesus - 3:23
13. Guardian Angel - 3:19
14. Hand Me My Bible - 4:25

Art-Nr.: 7901
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jesus ain't no stained glass window
Pray for me
Hypocrites in heaven
The Spanish bible
Guardian angel

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Big & Rich - greatest hits [2009]
Big & Rich mit ihrem ersten "Greatest Hits"-Album! Eine wirklich prächtig zusammengestellte Compilation des großartigen Duos, das vor 5 Jahren mit seinem ersten Album "Horse of a different color" und dem verrückten Hit "Save a horse (ride a cowboy)" auszog, der modernen, rockigen New Country-Music eine so herrliche, erfrischende und innovative "Regenerations-Spritze" zu injizieren, die ganz schnell einen gewaltigen Einfluss in Nashvilles (New)Country-Szene hinterliess. Enthalten sind alle grossen Hits, so natürlich auch ihre Nummer 1 "Lost in this moment" aus dem Jahre 2007. Darüber hinaus gibt es mit dem furiosen "Everybody's rockin'" einen Track, der bislang lediglich auf der zur Live-DVD "Big & Rich's super galactic fan pak vol. 2" beigefügten Mini-CD zu finden war und eine bislang gänzlich unveröffentlichte Nummer. "The man I am right now" heisst der Song , ein wunderbarer mit Fiddlesirene, klimperndem Saloon-Piano und toller Baritone E-Gitarre durchzogener, für Big & Rich-Verhältnisse sehr traditionell gehaltener Country-/New Country-Knüller mit einer klasse Melodie. Starker Song! Wer bislang noch keine Big & Rich-Alben besitzt, für den ist dieser Sampler bestens geeignet, sich mit diesem fantastischen Duo anzufreunden. Es lohnt sich wirklich! Und für die Fans ist es die ideale Ergänzung mit einer tollen neuen Nummer! Knapp 56 Minuten erfischende, rockige, manchmal etwas, "verrückte" (im absolut positivsten Sinne gemeint), handwerklich und gesanglich bravourös dargebotene, durchaus traditionell verwurzelte, aber total peppige, moderne New Country-Music, die diesen "freaky rockin' Cowboys" schon jetzt ihren Platz in der Historie des Genres sichert. Big & Rich kick's your Country-Ass!

Das komplette Tracklisting:

1 Rollin' (The Ballad of Big & Rich) - 4:51   
2 Wild West Show - 4:00   
3 Save a Horse (Ride a Cowboy) - 3:21   
4 Holy Water - 4:16   
5 Big Time - 3:57   
6 Comin' to Your City - 3:28   
7 Never Mind Me - 3:25   
8 8th of November - 3:29   
9 Lost in This Moment - 3:32   
10 Between Raising Hell and Amazing Grace - 3:43   
11 Loud - 3:02   
12 Jalapeño - 2:58   
13 The Man I Am Right Now - 3:25   
14 Everybody's Rockin' - 3:19   
15 Kick My Ass - 4:58

Art-Nr.: 6594
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Big & Rich - greatest hits ~ dvd [2009]
Parallel zur CD veröffentlichen Big & Rich nun auch eine großartige "Greatest Hits"-DVD, die alle 9 bislang gedrehten Musikvideos dieses grandiosen Duos enthält, das vor 5 Jahren mit seinem ersten Album "Horse of a different color" und dem verrückten Hit "Save a horse (ride a cowboy)" auszog, der modernen, rockigen New Country-Music eine so herrliche, erfrischende und innovative "Regenerations-Spritze" zu injizieren, die ganz schnell einen gewaltigen Einfluss in Nashvilles (New)Country-Szene hinterliess. Enthalten sind alle grossen Hits, so natürlich auch ihre Nummer 1 "Lost in this moment" aus dem Jahre 2007. Überhaupt fällt auf, und das passt haargenau zu der Art der Musik von Big & Rich, dass die Videos überaus aufwendig und sehr geschmackvoll inszeniert sind. Allein der kurze Film zu "Between raising hell and amazing grace" ist schon fast das Geld für die DVD wert. Wir sehen einen tollen, kleinen Western mit einem richtigen Handlungsstrang und einem actiongeladenen Shootout in allerbester "High Noon"-Manier. Große Klasse! Aber auch alle übrigen Videos sind von bestechender Qualität - wie die Musik eben auch. Diese "freaky rockin' Cowboys" haben schon jetzt ihren Platz in der Historie des (New)Country-Genres sicher. Big & Rich kick's your Country-Ass! Sehr stark! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Trackliste:

1. Rollin’ (The Ballad Of Big & Rich)
2. Wild West Show
3. Save A Horse (Ride A Cowboy)
4. Holy Water
5. Big Time
6. Comin’ To Your City
7. 8th Of November
8. Lost In This Moment
9. Between Raising Hell And Amazing Grace

Art-Nr.: 6595
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 13,90

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Big & Rich - horse of a different color [2004]
Welcome Big & Rich, the modern rockin' cowboys! Ex Lonestar Sänger und Bassist John Rich und sein Partner Big Kenny mit einem genauso innovativen, wie interessantem und "verrücktem" Debut! "Brothers & sisters, we're here for one reason alone, to share our love of music. We present to you Country Music without prejudice", diese Einleitungsworte der beiden hallen vor dem rauschenden Eröffnungsfetzer "Rollin' (the ballad of Big & Rich)" aus dem Lautsprecher. Das klingt wie ein Versprechen und eine Warnung zugleich! Was danach folgt ist ein rund 57-minütiger Hi-Energy-Country-Ritt voller Mut und Klasse, wie ihn Nashville wohl bis dato noch nicht erlebt hat. Auf puren Country- und Honky Tonk-Traditionen aufgebauter, ungemein kraftvoller und satter, rockiger New Country, bei dem sie sich nicht vor ungewöhnlichen Arrangements scheuen und ihrer Musik einen sehr modernen Anstrich verpassen, indem sie auch schon mal ein paar Modern Rock-Elemente oder eine abgefahrene Rap-Passage einbauen, sodaß das Ganze dann wie eine Mischung aus Montgomery Gentry, Toby Keith, Johnny Cash und Kid Rock klingt. Dabei wirkt ihre Musik fast durchweg wie eine lustige Hochstimmungs-Country-Party, die richtig Laune macht. Wie gesagt, bei aller Offenheit, die sie anderen Stilrichtungen gegenüber an den Tag legen, es ist dennoch immer richtig Country, fröhlich und laut! Was für Ideen diese beiden haben, ist schon beeindruckend und kommt klasse rüber. Man denke nur an das eingangs schon erwähnte, fetzige "Rollin'", in das sie am Ende einen sogenannten "Hickhop"-Rap mit Cowboy Troy einbauen, oder an das prchtvolle, satte und schön kraftvolle "Wild west show", bei dem durch den Einsatz einer Flöte und einer wunderbar halligen Steelguitar eine Art "Spaghetti-Western"-Feeling entsteht. Dabei stecken die Songs, wie gerade auch das zitierte "Wild west show" beweist, praktisch ausnahmslos voller großartiger Melodien, die zum Mitmachen, Mittanzen und zu guter Stimmung einladen. So auch das gelungene "Big time", durch und durch eine frische "Happy sunshine"-Country-Partynummer voller Frohsinn! Klasse auch der "derbe", gut abgehende Honky Tonk-Countryrocker "Kick my ass" mit seinem Drive, der tollen Steelguitar, dem fetten E-Gitarren-Solo und den verrückten "Samples" am Ende, das balladeske, aber dennoch sehr knackige, von einer tollen Melodie durchzogene und von wunderbarem Harmoniegesang (die Stimmen der beiden passen prima zusammen) geprägte "Holy water" das abgehende, rasante "Love train", die satte, melodische Midtempo Countryrock-Nummer "Six foot town", die fetzige Ballade "Live this life", bei der Martina McBride einen schön kräftigen Background Gesang beisteuert, oder der wilde Party-Ritt "Save a horse" (Ride a cowboy)", den die Jungs mit einem lustigen, mehrfachen "Dam da da dam da da da da" anstimmen, ehe satte, laute Gitarrenriffs, eine zwirbelnde Fiddle und ein im Hintergrund agierendes Banjo eine rauschende, sehr gut tanzbare, fröhliche "Rockin' Cowboy-Country"-Party anstoßen, die so manchen Saloon zum Bersten bringen dürfte. Oft scheint es so, als nähmen Big & Rich sich selbst, wie auch das ganze Genre nicht ganz so tierisch ernst - und sie haben eine Menge Spaß dabei! Die Fans sicher auch, denn wer ist schon abgeneigt eine fetzige Countryparty steigen zu lassen? Die richtige Musik, nicht nur für die vielen Feste, Rodeos und Trucker-Feten im Sommer, sondern für alle, die gerne feiern und gute Laune verbreiten. Modern, traditionell, jung, wild und frech! Die beiden sind übrigens in den Staaten diesen Sommer zusammen mit Tim McGraw auf dessen "Outloud"-Tour unterwegs. Let's rock, cowboys!

Art-Nr.: 2435
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Big Kenny - the quiet times of a rock and roll farm boy [2009]
Zweites, prächtig gelungenes Solo-Album von Big Kenny, der einen Hälfte des megaerfolgreichen Duos Big & Rich. Der Weg von William Kenneth Alphin, alias Big Kenny, geboren in Culpeper, Virginia zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten in Nashville's New Country-Szene war zunächst von einigen Tiefschlägen geprägt. Eine Firmenpleite in seinem bis dato bürgerlichen Leben (er hatte eine Konstruktionsfirma) ergab erst die Initialzündung für seine spätere Karriere. Alphin verließ fluchtartig seine Umgebung und zog nach Nashville, wo er kurze Zeit später einen Job bei einer Musikfirma ergatterte. 1999 schien er am Ziel seiner musikalischen Träume angelangt zu sein. Mittlerweile in Big Kenny "umgetauft", unterzeichnete er bei Hollywood Records einen Vertrag für sein erstes Album, das aber nach der Fertigstellung gecancelt wurde und für Jahre in den Archiven verschwand. Kenny gründete danach die Band "LuvjOi", die ihn mit dem ungemein talentierten Gitarrsisten Adam Schoenfeld zusammenbrachte, dem man aufgrund seiner glänzenden Saitenarbeit einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg von Big & Rich bescheinigen kann und der darüber hinaus mittlerweile zu den gefragtesten Studiogitarristen der nashville New Country-Szene zählt. LuvjOi kamen trotz zweier Alben und guten Liveauftritten aber nicht über den Status einer von Insidern geschätzten Band hinaus. Den entscheidenden Durchbruch erlangte Big Kenny erst durch die Bekanntschaft mit John Rich, dem damaligen Bassisten und Zweitsänger von Lonestar. Man tat sich zu dem großartigen. leicht "extravaganten Duo Big & Rich zusammen, deren Erfolgsgeschichte im Rahmen ihrer drei veröffentlichten Alben und einer Live-DVD hinlänglich bekannt ist. Nicht zu vergessen auch ihre kompositorischen Tätigkeit für andere Künstler wie Gretchen Wilson, Jason Aldean, Martina McBride oder Tim McGraw, sowie die Gründung der "MuzikMafia", einem Zusammenschluss diverser Country-Künstler wie u.a. Jon Nicholson, Gretchen Wilson, Cowboy Troy und James Otto. Im Fahrwasser des kommerziellen Big & Rich-Erfolges wurde dann auch Kenny’s Solo-Debüt 2005 nachveröffentlicht. Die scheinbar nicht versiegende Quelle an Ideen beider Protagonisten und die sie verbindende Harmonie gestattete ihnen genug Raum für weitere Solo-Ausflüge. Auch Rich legte im Mai dieses Jahres mit "Son Of A Preacher Man" ein baumstarkes Album hin. Big Kenny, der sich laut eigener Aussage schon wieder aus einem Fundus von über 50 Stücken bedienen konnte, zieht nun mit seinem neuen Werk "The Quiet Times Of A Rock And Roll Farmboy" in ebenso starker Manier nach. Er, der schon immer den extrovertierteren Part des Duos Big & Rich abgab, liefert auch hier ein buntes, farbenfrohes, unglaublich viel positive Energie ausstrahlendes, kurzweiliges, sehr abwechslungsreiches New Country-Album ab, das trotz aller "Extravaganz" (im positiven Sinne), vor guten Songs, großartigen Arrangements und klasse Melodien nur so strotzt.. Schon die eingebundenen, echten indianischen Chorgesänge beim von Kenny mit Jon Nicholson und "3 Doors Down"-Bandmate Brad Arnold komponierten, dezent keltisch anmutenden Opener "Wake Up", bieten einen ersten, tollen Vorgeschmack auf den weiteren bunten Verlauf dieses Werkes. Das sehr melodische, von einer verspielten, wunderbaren E-Gitarre Schoenfeld's begleitete, dabei durchaus knackige "Long After I’m Gone" ist als erste Single ausgekoppelt und bewegt sich momentan in den oberen Dreissig der Billboard-Charts. Was folgt, ist das reinste musikalischeWechselbad, bei dem Alphin aber niemals den roten Faden verliert. Mit "Be Back Home" beispielsweise gibt es plötzlich grassigen "Rural"-Country (mit Banjo, Steel, Fiddle, humorvoller Text), gefolgt vom sich fast in U2-Sphären bewegenden, von Cello- und E-Gitarrenklängen dominierten, überaus atmosphärischen "Less Than Whole" (Kenny singt in großartiger Bono-Manier). Klasse! Zeit zum Durchatmen gewähren die balladeskeren "Go Your Own Way" (Pianotupfer, klassische Streicher, weibliche Harmony-Haucher) und das entspannte "To Find A Heart" (klasse Steelguitar-Solo), beide allerdings mit einem sich stets dynamisch steigernden Verlauf. Gute Laune pur ist Trumpf bei, wie der Titel es schon ausdrückt, "Happy People". Rhythmische Drums, Handclaps, Fiddle Banjo, eine integrierte Hip Hop-Passage knüpfen an die bewährte Big & Rich-Erfolgsrezeptur an. Grandios das anschließende "Drifter". Hier erzeugen Dobro, Banjo und Slidegitarren eine swampig-Delta-bluesige Stimmung, die am Ende in ein psychedelisches Finish der Marke Led Zeppelin (der klasse Gesang Kenny's in Kombination mit Schoenfelds E-Gitarre erinnert an die Art von von Page und Plant) mündet. Das retro-soulige "Free Like Me" und der flockige Countrypopsong "Share The Love" (in Anlehnung an eine von Kenny immer wieder kommunizierte Lebensphilosophie) liessen dann ein extrem abwechslungsreiches, aber trotzdem immer in sich stimmiges Werk ausklingen, käme da nicht wieder mal eine von Big Kenny’s verrückten Ideen zum Tragen. Unter dem Titel "The Whole Experience" folgt dann das komplette Album noch einmal als komplett durchgehender Track. Ein weiteres, lustiges Schmankerl sind die der CD in einer Papphülle beigelegten Blumensamen (mit integrierter Anleitung), nach dem Motto: "Let the music grow"! Abgefahren! So ist erhalt, dieser Big Kenny Alphin! Mit "The Quiet Times Of A Rock And Roll Farmboy" jedenfalls ist dem stimmlich sehr variabel agierenden Burschen ein wunderbar frisches, farbenfrohes New Country-Album gelungen, das auf ganzer Linie überzeugt. Wesentlich mehr, als nur eine willkommene Überbrückung bis zum nächsten Big & Rich-Streich! Dieser "Rock And Roll Farm Boy" hat einfach Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Wake Up - 3:54   
2 Long After I'm Gone - 3:30   
3 Be Back Home - 3:16   
4 Less Than Whole - 4:22   
5 Go Your Own Way - 3:43   
6 To Find a Heart - 3:37   
7 Happy People - 3:41   
8 Drifter - 3:54   
9 Free Like Me - 4:45   
10 Share the Love - 2:54   
11 The Whole Experience - 39:24

Art-Nr.: 6682
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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