Artikel 1 bis 15 von 28 gefundenen...

[1-15] [16-30]

 
Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Allan, Gary - set you free [2013]
Der Mann aus Southern California mit einem neuen, hervorragenden Album. Lange haben wir ihn nicht mehr so gut gehört. Gary Allen gab sein Debüt bereits 1996 und zählt mit seinem 9. Studioalbum bereits zum Inventar der Szene. Trotz wirklich beachtlicher Erfolge (immerhin drei Nr.1-Hits), fortwährend exzellenter Alben und stetiger Major-Präsenz (Allan ist quasi seit Beginn bei MCA unter Vertrag) schaffte er es nie ganz, in den Kreis der ganz großen Superstars wie Tim McGraw, Kenny Chesney oder Keith Urban & Co. vorzustoßen. Seine Vorliebe für traditionellen "Bakersfield-derived Country" und auch seine etwas nach innen gekehrte Art (dafür liegt allerdings auch ein triftiger Grund vor: Seine von Depressionen geplagte Frau hatte 2004 Selbstmord begangen) standen ihm für den ganz großen Durchbruch immer ein wenig im Weg. Das könnte sich allerdings mit seinem neuen Album "Set You Free" gravierend ändern. Ein tolles, modernes New Country-Werk mit vielen starken, sehr abwechslungsreichen Songs, klasse produziert und natürlich von exzellenten Musikern eingespielt. Gary selbst hat fünf der Tracks mitkomponiert, sieben co-produziert, zum einen mit Greg Droman, der auch für das Vorgängerwerk "Get Off On The Pain" verantwortlich war, zum anderen mit Freund und Langzeitweggefährten Mark Wright. Den Rest übernahm Jay Joce, der schon Interpreten wie Eric Church und Little Big Town betreut hat. Zum ersten Mal spielt er auf einem seiner Longplayer Akustik- und E-Gitarre. Auch wenn sein neues Werk wieder voller Zitate steckt, die an seine verstorbene Frau erinnern, so ist diesmal aber eine deutlich positive Tendenz erkennbar. Es scheint, dass Allan den Verlust weitestgehend verarbeitet hat - eine Art spürbare Aufbruchsstimmung durchzieht dieses hervorragende Album. Dazu legte er mit der herrlich flockigen Single "Every Storm (Runs Out Of Rain)" (klasse Harmoniegesänge von Rachel Proctor) und einer derzeitigen Top-5-Platzierung (Tendenz steigend) einen Traumstart hin. Und die CD beinhaltet noch jede Menge weiterer Stücke, die entsprechendes Potential aufweisen, womit auch der komplette Silberling gute Chancen auf großen Chart-Erfolg haben sollte. Ganz stark direkt der von knackigen E-Gitarren getragene Opener "Tough Goodbye", der mit seiner starken Melodie sofort richtig Laune macht. Auch ein absoluter Hitkandidat. Gleiches gilt für die beiden kitschfreien Powerballaden (mit den typisch kräftigen Refrains) "You Without Me" (Richtung Jason Aldean) und "One More Time" (das Lied erinnert dezent an Diamond Rios gleichnamiges Stück), sowie das wieder von markanter Gitarrenarbeit getragene, rhythmische "Pieces" (schön rockiger Refrain). Aber es gibt auch jede Menge unkonventionelle Tracks, die einiges an Überraschungen aufweisen. "Bones" beispielsweise erweist sich als knochentrockener, fetter Southern Rocker, der auch Van Zant gut zu Gesicht stünde (Gary singt im Stile von Donnie Van Zant, klasse Bluesharp von Matt Warren, der auch stark beim Songwriting involviert war). Die teilweise etwas düstere "Crying in My Beer"-Ballade "It Ain’t The Whiskey" (mit weinender Steel im Refrain - Parallelen in den Strophen und im Aufbau zu Bleu Edmondsons "The Band Plays On") fesselt sehr und das mit dem deutlichen Stempel der Warren Brothers (beide haben das Stück mit Blair Daly komponiert) versehene "Sand In My Soul" ist im Refrain gar mit einer dezenten "Hotel California" Westcoast-Note behaftet. Das sehr relaxte "Hungover Heart" steckt voller Southern Soul - sher stark hier die typischen E-Gutarren-Fills. Die beiden außergewöhnlichsten Songs sind "No Worries" und "Drop". Erstgenanntes ist eine launige Mischung aus Country und Reggae (Marke Jimmy Buffet, Kenny Chesney - mit den obligatorischen Steel Drums), bei dem sofort der nächste Karibik-Urlaub am geistigen Auge vorbeifliegt (Blake Sheltons „Some Beach“ schlägt in eine ähnliche Kerbe), letztgenanntes Lied verbeugt sich vor Sachen wie Tennessee Ernie Fords "16 Tons" oder Randy Newmans "Leave Your Hat On" (bekannt durch Joe Cocker). sehr cool und leicht jazzig swingend von Nashvilles Parademusikern in Szene gesetzt. Den Ausklang bildet das überaus angenehme, mit Streicherbegleitung atmosphärisch aufgewertete "Good As New" (toll das raue Cello, dazu wieder herrliche Gitarrenarbeit). Gary Allan hat mit "Set You Free" schon ganz früh im Jahr ein heftiges Ausrufezeichen in Music City gesetzt. Es klingt frischer und knackiger als je zuvor. Das gesamte Songmaterial ist "erste Sahne“ und sehr kurzweilig. Dazu auch gesanglich eine Top Leistung von ihm. Selbst die unterschiedlichen Produzenten erweisen sich hier als außerordentlicher Glücksfall. So ist "Set You Free" noch viel mehr als ein echter persönlicher Befreiungsschlag. Hut ab für diese überragende Leistung, Mr. Allan! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Tough Goodbye - 3:14
2. Every Storm (Runs Out of Rain) - 3:46
3. Bones - 3:54
4. It Ain't the Whiskey - 4:20
5. Sand in My Soul - 3:19
6. You Without Me - 3:55
7. One More Time - 5:25
8. Hungover Heart - 3:48
9. No Worries - 3:18
10. Drop - 4:15
11. Pieces - 3:24
12. Good as New - 3:35

Art-Nr.: 8039
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Allan, Gary - tough all over [2005]
Neue CD von Gary Allan - und wieder ist es, das war auch gar nicht anders zu erwarten, ein tolles Teil geworden! Der Mann aus dem Süden Californiens zählt sicher zu einem der interessantesten New Country-Vertreter im heutigen Nashville, denn wie kaum ein anderer ist er in der Lage eine absolut authentische, in besten musikalischen Fundamenten verankerte Brücke zwischen den typischen Attributen des Nashville Mainstream Countrys und wunderbar rootsig wirkenden, staubigen Fragmenten der Americana-/Alternate Country-Bewegung zu schlagen. Das klingt ungemein cool, modern, peppig, deutlich traditionell verwurzelt und immer zu 100% country! Gary Allan's Musik ist einzigartig! Sein Gesang ist einfach herrlich! Ob knackig, rockig, oder mit seinen hinreißenden Balladen - er schafft es einfach locker, seine Zuhörer mit seiner unverwechselbaren, wunderbaren, lässigen, sowohl kraftvollen, ein gewisses Macho-Image verkörpenden, gleichzietig aber auch so warm und angenehm sanft rüber kommenden, zuweilen leicht angerauten, ausdrucksstarken, sexy Stimme in seinen Bann zu schlagen. In manchen Nuancen erinnert seine Art zu singen gar ein wenig an den legendären Gene Clark von den Byrds. Allein schon dadurch entsteht eine gewisse, teils Gänsehaut erzeugende, Retro-Roots-Countryrock-Stimmung. Aber, und da wiederholen wir uns gerne, Allan ist durch und durch Nashville-tauglich! Dazu ist das Songmaterial allererste Sahne! Die Stücke wirken trocken, dennoch sehr frisch und klar, sind durchzogen von wunderbaren Melodien und völlig frei von irgendwelchen Pop-Aufgüssen. Knackiges Schlagzeug, tolle E-Gitarren, transparente Acoustic-Gitarren, wundervolle Steel-Passagen, dezente Orgel-Ergänzungen, und auch mal eine klasse Baritone-Guitar bestimmen überwiegend das Geschehen. "Tough all over" startet mit dem Titelstück, einem von treibenden Bass-Rhythmen und dynamischen Drums angetriebenen, eine ordentliche Power ausstrahlenden, saustarken, voller Roots-/Alternate Country-Flair steckenden, straighten Countryrocker! Staubig, durchzogen mit leicht bluesiger Mundharmonika und satten E-Gitarren-Riffs, bringt Allan viel Würze in diese Nummer! Tolle E-Gitarren, klasse Steelguitar-Tupfer, eine dezent eingesetzte Fiddle, knackige Drums, ein gewisses Western-Flair, und eine von Gary's großartiger, leicht kratziger, warmer, aber dennoch so toughen Tenor-Stimme wundervoll vorgetragene Melodie sind die Eckpfeiler der traumhaften Ballade "Best I ever had", die bereits hoch, und zwar weiterhin mit dem Pfeil in Richtung Spitze, in den Billboard Country Singles-Charts eingestiegen ist. Mit staub-trockenen, viel Wüsten-/Ghost Town-Flair verbreitenden Acoustic Gitarren, ergänzt durch eine wunderbare Steel, und einem herrlich groovenden Rhythmus gelingt Gary Allan mit der fantastischen Midtempo-Nummer "I just got back from hell" anschließend die nahezu perfekte, bereits angesprochene Synthese zwischen Nashville Radio-Country und rootsigem Americana-Country. Tolle Melodie! Klasse auch dieses gewisse Texas-/Southern-Feeling! Sehr stark auch die knackige, melodische, mit feiner Baritone-Gitarre angereicherte Midtempo-Countrynummer "Ring", die wieder ein wenig southern klingende, trockene, von klasse E-Gitarren-Riffs und toller Steel geprägte Country-/Countryrock-Ballade "Promise is broken", der großartige, Johnny Cash gewidmete, fast schon etwas mystisch klingende, wieder schön erdige, flott groovende Outlaw-Country-/Honky Tonk-Knüller "Nickajack cave", im übrigen komponiert von Allan's Lieblings-Songwriter Jamie O'Hara, die satte, von einem kräftigen Southern Rock-Flair durchzogene (im Text finden beispielsweise Lynyrd Skynyrd ihre Erwähnung) durchzogene Countryrock-Ballade "He can't quit her" mit ihrer kräftigen Lead-Gitarre, die Herz zerreißende, lupenreine, Fiddle- und Steel-getränkte, herrlich melodische Country-Ballade "Puttin' memories away", das wie Öl runter gehende, knackig flotte, nicht mehr aus dem Ohr weichen wollende, lässige "No damn good" mit den tollen Gitarren, der Fiddel und der schönen Steel, usw., usw.! Hervorzuheben ist auch die prächtig abgestimmte, exakt auf den Punkt gebrachte, hervorragende Produktion von Mark Wright und Gary Allan selbst! Unter den Musikern: John Willis (Acoustic guitar), Brent Rowan (Electric guitar), Michael Rhodes (Bass), Chad Cromwell (Drums), Robby Turner (Steel) usw.! Gary Allan und seine Crew in großer Form!

Art-Nr.: 3609
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Azar, Steve & The Kings Men - down at the liquor store [2017]
Das letzte musikalische Lebenszeichen von Steve Azar war der, von ihm, für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2015 in Vail, komponierte Song "Fly", den er dann auch bei der Eröffnungsfeier zusammen mit Andreas Gabalier performte. Nach knapp sechs-jähriger Abstinenz, was Alben betrifft (sein letztes war das tolle "Delta Soul, Vol. 1"), hat die Wartezeit nun ein Ende. Der in Greenville, Mississippi, geborene und aufgewachsene Tausendsassa (Filmusikschreiber, Festivalveranstalter, Labelinhaber, Sportler, Koch, engagierter Spendensammler für karitative Zwecke, was ihm zu Ehren in den Staaten Mississippi und South Dakota, seitens höchster politischer Kreise, mit einem Steve Azar-Tag gewürdigt wurde) präsentiert mit "Down At The Liquor Store" sein mittlerweile 6. Studio-Werk. Dafür hat er sich mit einer neuen Begleitband "The Kings Men" umgeben, die mit Leuten wie u. a. Ray Neal, Regi Richards, Walter King, Jason Young, Herman Jackson, und David Briggs, Musiker beherbergt, die schon für Legenden wie B.B. King und Elvis Presley tätig waren. Steve Azar, dessen Tour mit Bob Seger 2007 vom Polistar Magazine zur Nr. 1-Tour in Amerika gekürt wurde und dessen "The Mighty Mississippi Music Festival" in der dritten Ausgabe von "1,000 Places in the United States and Canada to See Before You Die" gewürdigt wird, hat sich schon seit langem von seinem durchaus auch erfolgreichen Nashville-Major-Label-Intermezzo Anfang des Jahrtausends (mit der tollen Scheibe "Waitin' On Joe") gelöst und hat sich seitdem eher einer entspannt groovenden, wahnsinnig starken Mischung aus Blues, (Southern) Soul, Roots und Country verschrieben, die auf diesem Lonplayer wieder nahezu meisterhaft repräsentiert wird. Diese Scheibe "Down At The Liquor Store" lädt geradezu ein, sich in einem Sprituosen-Geschäft mit ein paar Flaschen Wein einzudecken und diesen 13 unaufgeregten, relaxten, so wunderbar instrumentierten und wohlig besungenen Liedern wie u. a. dem melodisch southern bluesigen Opener "Rena Lara", 'Mörder'-Balladen wie "Tender And Tough", "Over It All" sowie "These Crossroads" (mit grandiosem Sax-Solo), dem funkig groovenden "Wake Me From The Dead" (Doobie Brothers-Flair) oder dem autobiografischen "Greenville" in gemütlichem Ambiente beizuwohnen. Tolle Gitarren (das bluesige Lead Gitarren-Spiel von Ray Neal in Anlehung an die großen Kings, aber auch eines Toy Caldwells), das Memphis-trächtige Gepluster der Bläser-Fraktion und die Tasten-Einlagen von Keyboard-Institution David Briggs jagen einem förmlich einen Schauer nach dem anderen den Rücken runter und bilden einen fantastischen Counterpart zu Steves Wohlfühlgesang. Fazit: Steve Azar ist nach sechs Jahren mit dem überragenden "Down At The Liquor Store" auf der musikalischen Bühne in eigener Sache zurück. Seine übrwiegend selbst geschriebenen (z. T. mit ein paar wenigen Co-Writern wie Ryan Mitchell Burgess, James House und Johnny Douglas) Kompositionen bieten eine perfekt harmonierende Symbiose aus Blues, Soul, Country und Roots-Einflüssen. Das Werk kommt in einem geschmackvoll gestalteten DigiPak mit Steckbooklet, das alle Texte und Backgroundinfos zum Album beinhaltet. Ein absolutes "Must Have" in 2017! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rena Lara - 3:39
2. Start to Wanderin' My Way - 3:18
3. Tender and Tough - 3:08
4. Wake Me from the Dead - 3:17
5. Down at the Liquor Store - 3:51
6. She Just Rolls with Me - 3:36
7. I Don't Mind (Most of the Time) - 3:49
8. Chance I'll Take - 3:31
9. Over It All - 5:02
10. Road Isn't There Anymore - 3:46
11. These Crossroads - 3:59
12. Ode to Sonny Boy - 4:06
13. Greenville - 3:40

Art-Nr.: 9499
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rena Lara
Tender and tough
Wake me from the dead
Down at the liquor store
I don't mind (most of the time)
Over it all
Road isn't there anymore
These crossroads

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Bluhm, Tim - sorta surviving [2019]
Außergewöhlich starkes, hinreißend schönes, mit durchweg großartigen Songs bestücktes Retro Countryalbum von Tim Bluhm. Bluhm ist Mitbegründer, Kopf und Frontmann der kultigen, in San Fancisco ansässigen, sowohl in der Rootsrock-, als auch in der Jamrock-Szene hoch geschätzten The Mother Hips, die mit ihrer fluffigen Bay Area Rock-Brise eher näher dem Terrain von Grateful Dead oder Buffalo Springfield angesiedelt sind, als dem der Countrymusic. Doch Bluhm ist auch ein beinharter Country-Fan. Als The Mother Hips vor rund 25 Jahren ihr Debutalbum für Rick Rubin's "American"-Label einspielten, hatte dieses Label gerade Johnny Cash's erstes, von Rick Rubin produziertes, in den berühmten Cash Cabin Studios von Hendersonville/TN aufgenommenes "Amerivcan Recordings"-Album herausgebracht. Zu dieser Zeit entdeckte Bluhm auch Merle Haggard's Musik für sich und befand sich darüber hinaus in regem, fachmännischem Austausch mit Johnny Cash, für den The Mother Hips schließlich als Opener im Fillmore von San Francisco auftraten. Jetzt, nach all den Jahren, hat sich Bluhm seinen großen Traum erfüllt und dieses bärenstarke Countryalbum eingespielt, und das ebenfalls in den legendären Cash Cabin Studios von Hendersonville, übrigens auch mit zwei alten Johnny Cash-Sidemen an Bord, nämlich Dave Roe am Bass und Gene Chrisman an den Drums. Weitere hochkarätige Mitstreiter sind Jesse Aycock (Hard Working Americans) an der Gitarre, Jason Crosby (Dave Matthews, Eric Clapton) an den Keyboards und der Fiddle, Doug Jernigan an der Pedal Steel und Elizabeth Cook wit prächtigem Background Gesang. Ja, Instrumente wie Piano (wundervolles Saloon- und Honky Tonk-Piano), herrliche Pedal Steel Guitar und feine elektrisch und akustische Gitarren, im Einklang mit Bluhm's für diese Musik wie geschaffene, hervorragende Stimme, und vollendeten Songharmonien, bestimmen das Geschehen. Obwohl in Tennessee eingespielt, so fließt durch diese Countrysongs doch eine wunderbare, californische Leichtigkeit. Alles klingt total entspannt, locker und kommt in einem hinreißenden Retro Hippie-Flair. Enthält neben Bluhm's fantastischen Eigenkompositionen auch großartige Coverversionen von Jonny Cash's "I still miss someone" und Merle Haggard's "Kern river". Purer Retro-Country, vollkommen authentisch und ohne Schnörkel, aus einer Zeit, die längst vergessen schien. Toll! Produziert hat übrigens Widespread Panic's Dave Schools - und das vom Allerfeinsten. Ein absolutes, reines Genre Pracht-Werk!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

For a moment, you could almost forget what year it was inside the Cash Cabin, the small sanctuary-turned-recording-studio Johnny Cash built roughly 40 years ago in Hendersonville, TN. The Man In Black's frequent collaborators Dave Roe and Gene Chrisman were back at the bass and drums respectively, and tape was rolling as they counted in the Cash classic "I Still Miss Someone." Tim Bluhm had to pinch himself. "Recording in that space with those guys was like a dream come true for me," says Bluhm. "The depth of knowledge they walk around with in their heads is amazing, and you know you can trust the musical choices they're making because they have the experience to back it up. When they say, 'This is what Merle would have done,' it's because they know firsthand." While Bluhm may be best known for the breezy brand of West Coast roots and soul he helped pioneer with his band, The Mother Hips, his brilliant new solo album, Sorta Surviving, revels in his longtime love for classic country music. Recorded and mixed at the Cash Cabin under the guidance of Widespread Panic's Dave Schools, the collection is earnestly authentic and utterly timeless, and it finds Bluhm backed by elder statesmen like Roe and Chrisman along with younger virtuosos like keyboardist Jason Crosby (Eric Clapton, Dave Matthews) and Jesse Aycock (Hard Working Americans, Elizabeth Cook). "The band brought a certain maturity and experience," explains Schools. "Tim's songwriting is so strong that it naturally suggests how to complement itself, but those guys really know how to play and still leave room for a great singer." Indeed, the arrangements on the album are refined and elegant, yet still stripped-down and raw, enabling Bluhm's warm, easygoing vocals to sit front-and-center as he weaves vivid tales of ordinary men and women facing down hard days and even harder nights. Mixing new originals and reimagined covers, the record pulls from a half-century of American music to craft a thoroughly modern love letter to a bygone era, one that showcases both Bluhm's deft musical hand and his heartfelt reverence for the genre. "I've been a fan of classic country ever since I heard Merle Haggard sing," reflects Bluhm. "I just admired his voice and storytelling so much, but I never made an album like this before because I figured it would take me at least 20 or 30 years to get good enough." Bluhm discovered Haggard around the same time he co-founded the now-iconic Mother Hips, a band the San Francisco Chronicle has hailed as "one of the Bay Area's most beloved live outfits." The group began it's journey at Chico State, where performing at frat parties quickly gave way to club shows, regional touring, and national buzz, and before Bluhm and his bandmates had even graduated, they were already signed to Rick Rubin's American Recordings on the strength of their debut album, 'Back To The Grotto.' "When we signed with American, the label had just put out Johnny Cash's first Rick Rubin-produced album, which was actually recorded at the Cash Cabin," says Bluhm. "I got to meet and hang with Johnny a couple times back then, and after that, we opened for him at The Fillmore in San Francisco. I was so impressed with his presence. He definitely lived up to his legend in real life, and he made a big impression on me." Over the ensuing two-and-a-half decades, the Hips would release nine more studio albums as they cemented their status as festival and critical favorites, sharing bills with everyone from Wilco and Widespread Panic to Lucinda Williams and The Black Crowes along the way. Rolling Stone called them "divinely inspired," while Pitchfork praised their "rootsy mix of 70s rock and power pop," and The New Yorker lauded their ability to "sing it sweet and play it dirty." Ever-curious and wildly prolific, Bluhm simultaneously released a slew of his own solo and collaborative projects on the side. He toured for years as music director with Nicki Bluhm & The Gramblers, teamed up with The Grateful Dead's Mickey Hart and Bill Kreutzmann among others, and opened up Mission Bells Studio with fellow California favorite Jackie Greene and engineer Dave Simon-Baker. There, Bluhm produced albums for everyone from the Hips and Greene to Hot Buttered Rum and Little Wings in addition to hosting Phil Lesh, Josh Ritter, Rogue Wave, Los Lobos, Jonathan Richman, and more. As if that wasn't enough to keep him busy, in 2007, Bluhm and the Hips launched the Hipnic, an intimate and immaculately-curated music festival that's still held annually amongst the towering redwoods of Big Sur. Sorta Surviving marks Bluhm's first collection recorded outside of California, but one listen and it's clear that he's equally at home in the pines of Tennessee. There's a comfort to the performances, a subtle familiarity that radiates out like a warm invitation. "Most of the songs on this album are second or third takes," says Schools. "That comes from experience and teamwork, but also from working in a great environment. It's a palpable thing you feel when you're working in the room where Johnny Cash wrote his autobiography and recorded some of the best work of his later years. We were definitely all a little nervous meeting for the first time, but we got comfortable real quick there." The songs are character-driven, valuing the visceral over the cerebral, and Bluhm inhabits his narrators with a voice as tough and as pliable as worn-in leather. "It just felt natural for me to sing this way," he explains. "It was a chance to put away the books and focus more on the everyday rather than the existential, a chance to pull out the guitar and really tell some stories." Some of those stories come secondhand: the bluesy "Del Rio Dan" was first popularized by The Everly Brothers in the 1970's, while the waltzing "Kern River" is a Merle Haggard favorite, and Johnny Cash's "I Still Miss Someone" gets a melancholy makeover with a tip of the cap to Neil Young's timeless take on "Oh Lonesome Me." That the covers fit so seamlessly alongside Bluhm's original material stands as a testament both to his gifts as a compelling storyteller and his playful way with words. The shuffling "Jesus Save A Singer" tackles struggle and redemption with a wry smile, while the stream-of-consciousness title track sardonically examines our instinct to perpetually press on, and the honky-tonking "Where I Parked My Mind" finds dark wit even in the depths of addiction. "There's more humor in these songs than anything else I've written before," says Bluhm, "but it's all very tongue in cheek. That's a country music tradition." While tradition guided Bluhm throughout the project, he wasn't beholden to it, frequently taking risks and pushing boundaries with his performances and arrangements. In the end, his goal wasn't just to make a country-tinged record, but rather to craft narratives that could truly transport his listeners, that could breathe new life into stories forgotten and stories imagined, tales of dustbowl farmers and oil men and fugitive outlaws and traveling singers. "As a kid growing up in LA, I never even heard of country music," reflects Bluhm, "but I remember flipping around the radio dial and coming across 'The Gambler.' It was a song that just completely transcended genre. It was no more 'country' than Mark Twain was 'country.' It was a simple, timeless story set to music, and that's what I've ultimately aspired to make myself."

Das komplette Tracklisting:

1. Jesus Save A Singer - 3:08
2. No Way To Steer - 3:11
3. Jimmy West - 3:44
4. Where I Parked My Mind - 3:28
5. Raining Gravel - 3:46
6. Sorta Surviving - 3:15
7. Del Rio Dan - 4:24
8. I Still Miss Someone - 3:15
9. Squeaky Wheel - 3:55
10. Kern River - 3:05

Art-Nr.: 9792
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Jesus save a singer
No way to steer
Jimmy West
Where I parked my mind
Sorta surviving
Squeaky wheel
Kern river

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Brand New Strings - no strings attached [2010]
Aus dem Osten Tennessees kommt diese neue, großartige Bluegrass-Band aus gestandenen Bluegrass-/String-Veteranen (die renommierten Bands New Road und Blue Moon Rising sind nur einige Stationen ihrer Vergangenheit), die mit "No strings attached" ein ganz wunderbares Debut vorlegen. Klassische, unverfälschte, traditionmelle Bluegrass Countrymusic ohne Schnörkel, dargeboten von fünf exzellent aufeinander abgestimmten und eingespielten Pickern, voller Wärme und Lockerheit. Exzellent instrumentiert mit transparenten Acoustic Gitarren, Mandoline, Banjo, Dobro, Fiddle und Bass hören wir feinstes, überwiegend recht flockiges, entspanntes Material, frei von jeglicher Hektik. Auch die flotten, schnellen Stücke erzeugen keinerlei "Highspeed-Overdrive", sondern versprühen ein sehr angenehmes, herrlich ursprüngliches Old School-Feeling. Die schön trockene, dabei klare und sehr fein akzuentierte Produktion (Steve Gulley von Grasstowne) erzeugt darüber hinaus eine natürliche Live-Atmosphäre, so, als sässen wir auf der Veranda unserer Farm, und liessen uns von den anwesenden Brand New Strings mit ihren vorzüglichen musikalischen Fähigkeiten und wunderbaren (Harmonie)Gesängen (stimmlich erinnert das manchmal ein wenig an Ricky Skaggs) auf's Feinste unterhalten. Welch ein Genuß!

Hier noch ein paar Original-Statements aus den USA zu diesem Album:

"Brand New Strings bring the sounds of East Tennessee and the Great Smoky Mountains to their music - combining hard driving traditional bluegrass with gospel mountain music as well. Their fine instrumentals and harmony vocals combined with two strong lead vocalists make up this exciting new band. Band members include: Randall Massengill (lead vocals and guitar), Mike Ramsey (lead vocals and mandolin), Tim Tipton (bass), Stuart Wyrick (banjo) and Matt Leadbetter (Resonator Guitar) who also deliver incredible original songs to the complete their fresh new sound. The members have all worked together in many other band configurations during the years, including Ramsey and Wyrick touring over 10 years with the gospel bluegrass band, New Road, and Massengill also part of that group for a time. Tipton was a founding and long-time member of the popular group, Blue Moon Rising, which Massengill and Leadbetter were also previous members of as well. These friends came together to form Brand New Strings late in 2008 and by February of 2009, they won numerous honors including the Society and Preservation of Bluegrass Music in America (SPBGMA) Band Competition plus went on to have a very successful tour season this year despite the tough economic times". (Hope River Entertainment)

“Brand New Strings is a great new Bluegrass group that is sure to please Bluegrass fans world wide. Though they are a new group, individually they have many years of bona fide experience from playing in various bands. I am an admirer of good vocal harmony and I enjoy the style of harmony that these guys present. Not only are they good musicians and singers, they are good people!”
(Jamie S. Dailey of Dailey & Vincent)

Die komplette Songliste:

1 Merry Go Round - 2:03   
2 Rainy Nights and Memories - 3:44   
3 Law of the Land - 3:44   
4 Caught Up - 2:11   
5 Wheels - 2:42   
6 Living Water - 2:09   
7 The Blues Club - 2:50   
8 High on a Hilltop - 3:07   
9 When My Feet Touch the Street of Gold - 2:59   
10 I Feel The Same Way Too - 3:35   
11 Who Am I - 3:01   
12 Prayer from Home - 4:09   
13 The First Date - 2:43

Art-Nr.: 6813
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Rainy nights and memories
Law of the land
Caught up
High on a hilltop
Prayer from home
The first date

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Castro, Tommy & The Painkillers - stompin' ground [2017]
Bluesman Tommy Castro und seine großartigen Painkillers mit einem prächtigen, neuen Album! "Stompin' ground" bringt uns wunderbaren, klassischen soulful Bluesrock, Rockin' Blues und Soul-Blues, dessen Wurzeln im Grenzgebiet von Kalifornien und Mexiko, genauer gesagt in San Jose, wo Castro zu dieser Zeit lebte, in der Ära der Hippie-Kultur der späten Sechziger und Siebziger Jahre liegen. Es war der "soulful" Sound der "Mexican Americans". Wir hören packende Songs, hinreissende Grooves, tolle Melodien, sowie exzellentes Gitarrenspiel und großartigen Gesang von Castro, der sich mit seinen Painkillers in absoluter Top-Form präsentiert. Und dieser herrliche Soul in den Stücken - eine Wonne! Tracks wie das nostalgisch, dynamisch rockende "Blues all around me", die begnadet groovende, balladeske traumhaft melodische Soul-Nummer "My old neighborhood", der dreckige, fast schon ein wenig Richtung ZZ Top daher kommende, einen tollen Drive aufbauende Rockin' Blues-Boogie "Enough is enough", der kochende Hi-Energy-Shuffle "Rock bottom" (Gast ist hier Gitarrenhexer Mike Zito, der sich zusammen mit Castro prächtige Lead Gitarren-Duelle liefert, dazu starkes, hintergründiges Piano-Geklimper), die dynamische Retro Soul-Nummer "Soul shake" im Duett mit Danielle Nicole (ex Trampled Under Foot), sowie das brodelnde "Them changes" sind nur einige stellvertretende Beispiele für ein bestechend starkes Album von Tommy Castro und seinen Painkillers. Hier lodert das Blues- und Soul-Feuer lichterloh. Beeindruckend stark!

Hier ein U.S.-Statement zu diesem Album im Original-Wortlaut:

Swaggering, razor-wire gospel-tinged soul, simmering deep blues and hard-grooving house rockers (AllMusic. com). Gritty, funky, rocking and original (Boston Globe). Blazing soul-blues rocker Tommy Castro’s musical roots run deep. As he unleashes his high-energy music to fans all over the world, Castro is inspired by the sounds he absorbed while coming of age on the rough and tumble side of San Jose, California. During the late 1960s and early 1970s, this was Castro’s home turf – his stomping ground. It was a place where the street-tough Mexican Americans and the counter-culture hippies came together to drink, smoke, laugh, party and listen to tunes – the hippies with their blues and rock, the Mexicans with their soul music. Mixing the blues-rock he loved and the soul music he heard blasting out from the lowriders cruising the streets, along with the socially conscious message songs of the day, Tommy’s own sound was born. He honed his guitar playing to a razor’s edge on the city’s competitive bar scene, where he learned how to capture an audience with his intensely passionate vocals, stellar musicianship and dynamic performances. Almost every major rock and soul act, from Ike & Tina Turner to Janis Joplin to Elvin Bishop and Taj Mahal toured through the area, and Castro was at almost every show. He saw John Lee Hooker, Albert King and Buddy Guy & Junior Wells at the same local blues bar, JJ’s, where he often jammed, dreaming of one day busting out. Over the course of his career, Tommy Castro’s San Jose DNA has always inspired his music, whether he’s squeezing out the deepest blues or the funkiest soul grooves. He and The Painkillers – bassist Randy McDonald, keyboardist Michael Emerson and drummer Bowen Brown – have played hundreds of shows to thousands of music lovers, always leaving his audiences screaming for more. All of his albums are filled with original blues, soul and West Coast rock, each song showing a slightly different side of Castro’s multifaceted musical personality. Billboard says the band plays “irresistible contemporary blues-rock” with “street-level grit and soul.” On his new album, Stompin’ Ground, Tommy Castro opens windows both into his past and his always-evolving musical future. Produced by Castro and guitar wunderkind Kid Andersen and recorded at Andersen’s soon-to-be legendary Greaseland Studio in San Jose, Stompin’ Ground finds Castro letting loose on a set of 12 tracks featuring six originals and new versions of songs he learned and played as a young up-and-comer. He is simultaneously looking back with autobiographical originals and cover songs that inspired him, while forging a forward trail with modern lyrics atop blistering blues-rock. With The Painkillers firing on all cylinders behind him, Castro lays it all on the line from the opening notes of Nonchalant to the final, introspective Live Every Day. From the autobiographical My Old Neighborhood to the socially aware Enough Is Enough and Fear is The Enemy to versions of Elvin Bishop’s Rock Bottom and Taj Majal’s Further On Down The Road (two of his favorite songs from his earliest heroes), Stompin’ Ground is pure musical pleasure. “As soon as we started cutting,” Castro says, “we knew we were onto something.” In addition to the The Painkillers, Castro’s friends Charlie Musselwhite (harp and vocals on Live Every Day), Mike Zito (guitar and vocals on Rock Bottom), Danielle Nicole (vocals on Soul Shake) and Los Lobos’ David Hidalgo (guitar and vocals on Them Changes) add their talents to Stompin’ Ground. “I heard each one of my friends’ contributions on these songs in my head as I was working on them. Happily, when I reached out and actually asked, everyone said yes.”

Das komplette Tracklisting:

1. Nonchalant - 3:55
2. Blues All Around Me - 3:42
3. Fear Is The Enemy - 3:34
4. My Old Neighborhood - 5:42
5. Enough Is Enough - 3:52
6. Love Is - 4:40
7. Rock Bottom - 4:30
8. Soul Shake - 3:59
9. Further On Down The Road - 4:17
10. Them Changes - 4:47
11.Sticks And Stones - 3:07
12. Live Every Day - 4:28

Art-Nr.: 9518
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Nonchalant
Blues all around me
My old neighborhood
Enough is enough
Rock bottom
Soul shake
Them changes

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Cook, Elizabeth - balls [2007]
Unglaublich, dass diese großartige Künstlerin keinen Major-Label Vertrag hat - vielleicht ist dies aber auch ein Segen für die Countrymusic, denn noch immer kann die aus Wildwood/Florida stammende Elizabeth Cook ohne jegliche Einflüsse von außen ihren Weg gehen, der da heißt: schnörkelloser, honky-tonkin' pure Country! "Balls", ihr mittlerweile drittes Album, zeigt mehr denn je Elizabeth's außerordentliches Talent als Sängerin (was hat die attraktive, mittlerweile 35-jährige Dame für eine klare, wunderschöne Stimme) und Songwriterin (9 der 11 Songs stammen aus ihrer Feder), und belegt eindrucksvoll, warum die amerikanische Fachpresse immer wieder Vergleiche zur großen Dolly Parton, aber auch zu geschätzten Kolleginnen wie Kelly Willis, Carlene Carter, Pam Tillis oder Patty Loveless heranzieht. Es passt hundertprozentig! Produktionstechnisch von niemand anderem als Rodney Crowell exzellent in Szene gesetzt, besticht sie mit herrlich traditionellen, puren, sehr natürlichen Country- und Honky Tonk-Klängen, durch die auch mal eine feine Old Time-Brise und ein zurückhaltendes Roots-/Americana-Flair wehen. Und dennoch steckt in Cook's Vorträgen eine Menge Pep! Unterstützt wird sie von einer Garde erstklassiger Musikergrößen, die man zum einen aus der erste Reihe der "Nashville-Studio-Giganten" (u.a. Michael Rhodes am Bass, Richard Bennett an der akustischen und elektrischen Gitarre, sowie Drummer Harry Stinson), aber auch aus Rodney Crowell's Umfeld (u.a. Kenny Vaughan an der Lead Gitarre, Matt Combs - Fiddle & Mandolin) kennt. Crowell selbst ist natürlich auch mit von der Partie. Das durch und durch ausgezeichnete Songmaterial glänzt durch viel Abwechslung und eine ausgewogene Balance zwischen flotten, voller Drive und Dynamik steckenden Uptempo-Nummern, ein paar wundervollen Country-Balladen und völlig locker und entspannt dahinfließenden Momenten. Ein herrlich fröhlicher "Old Time-/Good Time"-Rhythmus, verfeinert mit vergnüglichem Mundorgelspiel und lässigem Banjo-Gezupfe, bildet die Basis des großartigen, ultra-traditionellen Countryfegers "Times are tough in Rock'n Roll", in dem Elizabeth Cook nicht nur textlich ein wunderbares Bekenntnis zur Countrymusic abliefert. Toller Opener! Das folgende "Don't go borrowing trouble", ein feiner, mit verhaltenem Tempo, aber viel Roots-/Americana-Würze gespielter, "beer-dinkin'" Honky Tonk-/Barroom-/Country-Crooner, besticht u. a. mit einem tollen, sehr virtuosen E-Gitarren-Solo von Crowell's aktuellem "Hausgitarrist" Kenny Vaughan. Dann das prächtige, engagierte "Sometimes it takes balls to be a woman", ein melodischer, sehr viel Frische und Dynamik ausstrahlender, vitaler Honky Tonker, der an beste, alte Carlene Carter-Tage erinnert (klasse Gitarren-Arrangement mit schönen Fiddle-Fills)! Gefühlvolles Fiddle-Spiel, blitzsaubere Acoustic Gitarren und wundervolle Mandolinen-Begleitung bestimmen die sowohl von einem herrlich reinen "Grass"-Flair, als auch von einem dezent rootsigen Americana- und Gospel-Feeling geprägte, hinreißende Country-Ballade "Rest your weary mind" (toll hier der verhaltene Hall in Elizabeth's wundervoller Stimme, der Duett-Gesang stammt von dem Sohn der Countrylegende Bobby Bare, Bobby Bare jr.), ehe mit dem leicht Rockabilly-mäßigen, von klasse Johnny Cash-like Rhythmen und Linien bestimmten, traditionellen "He got no heart" das Tempo wieder etwas abgezogen wird. Prächtiger Stoff für alle Cowgirls und Cowboys, die mal wieder die Tanzflächen der Honky Tonks bevölkern wollen! Jede Menge sonnige Frische und natürliche Country-Reinheit vermittelt das anschließende, glanzvolle, von großartigen Gitarren und schöner Fiddle bestimmte, herrlich flockige, lockere, wunderbar melodisch in unsere Ohren fließende "Mama's prayers", das wohl am deutlichsten zeigt, warum die Vergleiche zu Dolly Parton immer wieder zutreffen. Stark auch die exquisite Coverversion der alten Velvet Underground-Nummer "Sunday morning", aus der Miss Cook eine vorzügliche Countrynummer macht. Bemerkenswert: Bis zum Ende der Scheibe hält Elizabeth wie selbstverständlich das gleich zu Anfang vorgegebene hohe Niveau! Zitieren wir zum Fazit dieses großartigen Albums mal eine Textzeile aus dem Eröffnungssong, in dem es heißt: "I keep on walkin' my country mile, I got my heat up all the while, some will like to cramp my style, I keep on walkin' my country mile"... - jawohl, Elizabeth Cook geht weiter ihren Country-Weg und niemand kann sie umkrempeln! Große Klasse!

Art-Nr.: 4937
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Times are tough in Rock'n Roll
Sometimes it takes balls to be a woman
Rest your weary mind
He got no heart
Mama's prayers
Down girl

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Creager, Roger - here it is [2008]
Großartiger, abwechslungsreicher Texas Country vom Allerfeinsten - kernig, dynamisch, aber auch voller Herz und vor allen Dingen voller Seele! Seit vielen Jahren gehört Roger Creager bereits zu den arrivierten Stars der Texas Music-Scene. "For more than a decade, Roger Creager built a reputation on his distinctive brand of hard-core, rabble-rousing Texas Country music, on his rich, full-bodied voice that can carry a tune for miles, and on his exceptional ability to work thousands of Texans into a rabid frenzy with his voice and guitar", heißt es in einer Biographie über ihn. Das trifft den Kern seiner Musik hervorragend und umschreibt seine ganze, auf die Fans so anziehend wirkende Ausstrahlung. Creager ist ein Country-Musiker durch und durch. Der Mann aus Corpus Chriti hat neben mehreren Universitätsabschlüssen auch jahrelang auf einer Farm gearbeitet. Er weiß also, wovon er spricht (singt). Bereits im zarten Alter von sechs Jahren entdeckte Roger sein Herz für die Countrymusic und begann mit ersten Auftritten während seiner High School-Zeit. Dabei hörte er immer wieder solche Songs wie Guy Clark's "Desperadoes waiting for a train" oder Gary P. Nunn's "You ask me what I like around Texas", entwickelte ein gesteigertes Interesse für die Musik solcher Leute wie Jerry Jeff Walker, Willie Nelson, Waylon Jennings, Johnny Cash und Merle Haggard, zählt im weiteren Verlauf seinens Entwicklungsprozesses aber auch Kollegen wie Lyle Lovett und vor allen Dingen Robert Earl Keen, Pat Green, Cory Morrow und Jack Ingram zu seinen großen Einflüssen. Auch Leute wie Jason Boland & the Stragglers, Gary Allan oder die Randy Rogers Band sind hin und wieder als Vergleiche vertretbar. Roger Creager's großartige Countrymusic ist tief und deutlich in den texanischen Traditionen verwurzelt. Aber sie ist dabei stets staubig, "rowdy", unbekümmert und schön tough geblieben, vermittelt eher das Ambiente des etwas einfacheren, raueren Lebens außerhalb der glitzernden Großstädte. So hören wir viel Abwechslung. Das geht von bärenstarken Outlaw Country-Nummern über voller Drive anrollende und jede Menge des unwiderstehlichen "Red Dirt"-Flairs verbreitende "full-speed Gasoline-injected" Countryrock-Ritte, bis hin zu gefühlvollen, ein schönes "raue Schale, weiches Herz"-Feeling ausstrahlenden Balladen und derben, Party-tauglichen Roadhouse-Honky Tonkern. Sämtliche Songs stammen aus der Feder von Creager, oft zusammen mit solch renommierten Songwritern wie beispielsweise Trent Willmon, Paul Overstreet oder Radney Foster. Foster hat das Album zudem auch in Zusammenarbeit mit Lloyd Maines und Justin Tocket produziert. Und was konnte Creager zusammen mit seinen Produzenten für eine Riege erstklassiger Musiker um sich herum versammeln: Storyville's David Grissom, Kenny Vaughn, Eric Borash, Radney Foster (alle Gitarre), Lloyd Maines, Dan Dugmore (Pedal steel), Byron House (Bass), Chad Cromwell (Drums), Jonathan Yudkin (Fiddle, Mandoline), Allen Huff (Keyboards), u.s.w.! Los geht's mit dem starken "I love being lonesome", eine astreine, traditionelle Outlaw Country-Nummer mit dem typischen Waylon Jennings-Charme, wie es zuletzt beispielsweise auch dem bravourösen Jackson Taylor gelang. Ein herrlich würioges Gewand aus erdigen E-Gitarren trifft auf lockere Steelguitar-Linien und wunderbar eingebundene, sirenenartige Fiddle - dazu ein prima Melodie! Aber dann, dann brettert Roger richtig den Highway hinunter: "Driving home" macht seinem Namen alle Ehre. Ein rootsiger, von tierisch starkem Lap Steel-Spiel durchzogener und galoppierenden Drums nach vorn gepeitschter, brennender Countryrock-"Killer", der einem vor seinem geistigen Auge wie ein mächtig Staub aufwirbelnder, furioser Roadmovie vorbeizieht. Baumstark! Im Anschluß daran zeigt Creager seine gefühlvolle Seite: "I loved you when" (co-Writer: Paul Overstreet) ist eine wundervolle, hinreißend romantische, auch textlich von geradezu erhabener Schönheit geprägte, zielsicher die Balance zwischen rauer Natürlichkeit und prickelnder Sinnlichkeit auspendelnde Ballade mit großartiger Gitarren-/Fiddle- und Klavier-Begleitung sowie exzellentem Background-Gesang von Joanna Janet. Eine weitere, allerdings deutlich würzigere Ballade mit klasse E-Gitarre, Orgel, Piano und dezenten Mandolinen-Fills folgt mit dem voller "Red Dirt"-Flair steckenden "Tangle me in you". Apropos "Red Dirt": Die Trademarks dieses unwiderstehlichen "rockin' Texas Country-Sounds" treffen ebenso auf den erdigen, von satten, dreckigen, Stones-ähnlichen, straighten Riffs geprägten, dennoch total traditionellen "Beer-drinkin'" Barroom-Honky Tonker "I'm from the beer joint" zu. Mit Textzeilen wie "I'm from the beer joint, and that's where your money is blown, we got ice cold beer and red hot women, you ain't need to bring your own"..., kann man sich lebhaft vorstellen, was in den texanischen Honky Tonks bei den Cowboys zu diesem Heuler abgeht. Macht einfach nur tierisch Laune! Flotten, knackigen, mit feiner Steelguitar und klasse E-Gitarren (Slide) garnierten, erstklassigen, angerockten, melodischen New Country hören wir danach mit dem hervorragenden, schmissigen "A good day for sunsets". So zieht Creager unbeirrt und voller eigener Identität sein Ding bis zum Ende durch und besticht mit abwechslungsreichem, einzigartigem Country. Durch und durch voller texanischer Roots, aber durchaus auch kompatibel zu Nashville. Creager lebt seine Countrymusic und mit der Musik wiederum lebt er seinen Traum. Das spürt man, das kommt ungemein authentisch rüber! "He's a hard Country worker", sagte einmal ein US-Kritiker, und das ist ein Riesen-Kompliment! Ein tolles Album von Roger Creager, der damit seinen Status in Texas weiter festigen wird, vielleicht aber auch endlich außerhalb der Grenzen des "Lonestar-States" die längst verdiente Aufmerksamkeit erhält. "Great stuff"!

Die Tracklist:

1 I Love Being Lonesome - 3:53   
2 Driving Home - 4:00   
3 I Loved You When - 4:28   
4 Tangle Me in You - 3:40   
5 I'm from the Beer Joint - 3:26   
6 A Good Day for Sunsets - 3:21   
7 She Chose You - 3:36   
8 Let's Run - 4:02   
9 Habit (Needle in My Arm) - 3:23   
10 I'm Missing You - 3:17   
11 The Man I Used to Be - 3:40   
12 My Ship Goes Down - 3:10   
13 Cowboys and Sailors - 3:43

Art-Nr.: 5967
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I love being lonesome
Driving home
I loved you when
I'm from the beer joint
Let's run
My ship goes down

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Crow, Bart - the parade [2015]
Wow! Was für eine Weiterentwicklung! Musikalisch reifer und besser denn je, vollgepackt mit herrlichen Songs, präsentiert sich der aus Maypearl bei Dallas stammende Texaner mit seinem neuen Album " The Parade" auf einem neuen Karriere-Hoch! Bart hatte sich ja bereits auf dem ebenfalls sehr starken Vorgängerwerk "Dandelion" von seiner damaligen Band gelöst, um sich noch stärker auf seine eigenen Ideen fokussieren zu können. Fortgeführt hat er aber in jedem Fall seine bestens harmonierende Zusammenarbeit mit dem Pat Green-Drummer Justin Pollard, der auch diese Scheibe wieder produziert hat. Umgeben wurde Crow auf "The Parade" wieder einmal von hoch qualifizierten Musikern der Texas Music Szene, wie etwa David Grissom (u.a. John mellencamp, Storyville, Dixie Chicks), Brett Danaher, Randy Antoun, Nate Coon, Michael Ramos, Kim Deschamps, Michael Taraby & Co., die sich zum Teil hingebungsvoll in die Stücke "reinhängen" und für eine instrumentell erstklassige Umsetzung der durchweg ganz hevorragenden Tracks sorgten. Es gibt nicht eine schwache Nummer! Den Löwenanteil des Songwritings übernahm naturgemäß Bart Crow, aber auch versierte Leute wie zum Beispiel Joanthan Terrell, Drew Kennedy oder der in Texas omnipräsente "Tunesmith" Mando Saenz bringen sich mit ein. Die erste Single, das tolle "Life Comes At You First", ein flockiger, knackiger Red Dirt Countryrock-Song (saustarkes, kerniges E-Gitarren-Solo) im Stile der Eli Young Band zu deren "Level"-Zeiten, hat sich schon als großer Hit in den Texas Music Charts erwiesen. Das Album startet jedoch mit dem großartigen "Queen Of The Heartache Parade". Ein Lied, das mit seiner herrlichen Melodie auch perfekt in Tom Pettys "Into The Great Wide Open"-Phase gepasst hätte und damals sicherlich ein Megahit gewesen wäre. Klasse hier auch die mit "beatleskem" Retro-Flair behafteten Harmoniegesänge. Das leicht folkige "Dear Music" wird von dem toll getimten Akustikgitarren- und Mandolinenzusammenspiel von Brett Danaher und Brian Beken getragen. Rootsig instrumentierte Strophen und ausgesprochen rockige Refrains, plus ein sattes Grissom-E-Gitarren-Solo, bilden auf "Baby Come Back Home" einen effektvollen, prächtigen Kontrast. Das wunderbar entspannte "Yapor Trails" (feines E-Piano, Steelguitsr-Tupfer, Orgel, wunderbare Slide-Gitarre) besticht durch das perfekte vokale "Techtelmechtel" zwischen Bart und Jazz Miles, die mit einfach wunderbaren Harmoniegesängen verzücken, wie man sie in dieser dualen Form wohl nur in Texas geboten bekommt. Das textlich sehr beeindruckende "Top Of Rock Botton" (deutliche Abrechnung mit dem so seelenlosen Musikstil, der teilweise gerade In Nashville um sich greift) offeriert wieder die rockige Seite Bart Crows. Der erdige Track aus der Feder von Jonathan Terrell würde auch den Bottle Rockets oder gar Dan Baird gut zu Gesicht stehen. Hat ein kerniges Heartland-Flair. Die emotionale, sehr melodische Americana-Ballade "One Night With You" überrascht mit furiosem, saustarken Saxofon-Spiel von Thomas "Tab" Barker, der sich im weiteren Verlauf dann glänzend mit den E-Gitarristen duelliert. Was für eine brillant insezenierte Nummer! Schönes Red Dirt-Feeling vermittelt das schmissige "City Limit Signs", bei dem satte Drums, eine großartige Mandoline und verspielte E-Gitarren den Ton angeben. Das Fiddle-lastige "Here We Go Again" (wieder klasse, weibliche Harmonies), das ein wenig an Will Hoge erinnernde "Come Back Tomrrow" (Piano, Bariton-E-Gitarre) und der, den Hauptteil abschließende, von die von einer trockenen Dobro getragene, wundervolle Retro Country-Nummer "Free Like Me" versprühen ungemein authentisches, texanisches Roots-, Countryrock- und Americana-Esprit, in einer perfekten Symbiose mit Barts warmen, raspeligen Gesang, der sich in angenehmen Vokal-Sphären eines Mike Eli bewegt. Nach Ausklingen der letzten Akkorde von "Free Like Me" bitte nicht auf "Repeat" oder "Abschalten" drücken, denn es folgt noch als "Hidden track" eine prächtige, völlig unbeschwert in Szene gesetzte Coverversion des alten Stones-Klassikers "Let It Bleed" (grandioses Piano-Geklimper von Michael Ramos), bei dem dann noch viele markante Gastsänger aus der Austin Music Scene ihr Stelldichein geben. Herrlich! Bart Crow präsentiert sich auf "The Parade" in der Form seines Lebens. Roots-, Americana-Rock, Red Dirt und Countryrock auf einem beeindruckend hohen Level. Knackig, erdig, rockig, ungemein stark arrangiert. Die Songs kommen mit wundervollen Melodien, bewahren aber stets, und das gelingt vorzüglich, einen schön toughen, würzigen, angerauten Unterton voller Seele und Groove. Wirkt zuweilen wie eine magische Mischung aus Reckless Kelly, der frühen Eli Young Band und einem "texanischen" Tom Petty. Zu erwähnen ist auch noch die äusserst geschmackvolle Covergestaltung mit markantem, edlem Prägedruck, sowie einer mitgelieferten, aufklebbaren Stick-Rose, in die das Crow-typische Krähenlogo eingearbeitet ist, natürlich wieder im Backstage Design Studio der großartigen Dodd Sisters entwickelt und genial umgesetzt. Somit erweist sich "The Parade" in seiner Gänze wahrlich als ein absolute "Paradestück" texanischer Red Dirt-/Americana-Kunst. Gratulation an einen bärenstarken Bart Crow für diese herausragende Leistung! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Queen of the Heartache Parade - 3.27
2. Dear Music - 4.22
3. Baby Come Back Home - 3.04
4. Vapor Trails - 4.39
5. Top of Rock Bottom - 3.39
6. One Night with You - 4.29
7. Here We Go Again - 2.52
8. Life Comes at You Fast - 2.53
9. Come Back Tomorrow - 3.50
10. City Limit Signs - 3.45
11. Free Like Me (inkl. "hidden track" Let it Bleed) - 8.41

Art-Nr.: 8993
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 9,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Queen of the heartache parade
Baby come back home
Vapor trails
Top of rock bottom
One night with you
Here we go again
Life comes at you fast
City limit signs

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Drive-By Truckers - the new ok [2020]
Zweites Album in diesem Jahr der hoch geschätzten, großartigen Neo Southern Rock-/Rootsrock-Band aus Athens/Georgia - ein richtig starkes, neues Output, entstanden vorwiegend durch die Unwegbarkeiten der Corona-Pandemie. Nach der Veröfffentlichung von "The unraveling" Ende Januar 2020, stand eigentlich ausgiebiges Touring auf der Agenda der Dive-By Truckers, doch es kam bekanntlich alles anders. Die Welt veränderte sich und in Amerika gab es darüber hinaus jede Menge politische Unruhe, was nicht nur DBT-Gründer Patterson Hood umtieb und antrieb, seine Gedanken in der Musik seiner Band unterzubringen. "The New OK", der Titel des neuen Werkes, sei eine Phrase, die Hood im Bezug auf das globale Geschehen in den letzten Monaten immer wieder aufmunternd von sich gegeben habe, sagt er. Ein Satz, der bestens als Titel dieses Album geeignet ist, denn es ist ein absolut logischer Nachfolger zu dem textlich ebenfalls schon sehr kritisch orientierten Vorgängerwerk, bestehend aus vorzüglichen, übrig gebliebenen Songs, die noch aus den "The unraveling"-Sessions stammen und einigen euen Kompositionen, bzw. erstmalig aufgenommenen Songs, die Hood bereits vor einigen Jahren geschrieben hat. So besteht das Album aus textlich durchaus provokativen, kritischen Songs, die den vergangenen "endless summer of protests, riots, political shenanigans, and pandemic horrors", wie es Hood ausdrückt, zum Thema haben. Das Resultat des Werkes sei der Versuch mit diesen relevanten Songs dazu beizutragen, die Dunkelheit dieses Jahres mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Einklang zu bringen, betont er. Musikalisch geht es dort weiter, wo "The unraveling" aufhörte. Wir hören vor allem den typischen, so wunderbar natürlich schroffen, rauen Gitarrensound der beiden Gründer und Gitarristen Patterson Hood und Mike Cooley, aber auch viele soulig inspirierte Momente und jammige Neigungen. Die Tracks sind klasse strukturiert, offenbaren aber mit ihrer Live-Attitüde auch den "free spirit" der Band. Beste Beispiele für das exzellente Songmaterial sind etwa der raue, dreckige, durchaus jammige und mit dem typischen DBT-Southernflair ausgestattete, dynamische, lässige, bei aller Ruppigkeit prächtig hängen bleibende, von starken Gitarren-Licks bestimmte Rootsrocker "The New OK", das mit tollen Orgel- und Gitarrenlinien durchzogene, ebenfalls mit einer klasse Melodie vorgetragene, soulig inspirierte, erdige "Tough to let go" (schöne, im Verlauf der Nummer einsetzende Bläser-Fills), der ungemein kraftvolle, rau, straight und treibend nach vorn rockende Kracher "The unraveling", das "eigentliche" Titelstück des Vorgänger-Albums (prima Gitarrensolo gegen Ende), das abermals schön soulig groovende, von feinem E-Piano begleitete "Sarah's flame", das bluesig soulige, mit sehr angenehm integrierten, markanten Bläsern garnierte "Sea island lonely", der herrlich flockig, flott und locker dahingleitende, mit schönen Gitarrenlinien verzierte, zuweilen gar etwas "schwebende", psychedelisch angehauchte Roots-/Jamrocker "Watching the orange clouds", wie auch die abschließende, furiose Coverversion des Ramones-Krachers "The KKK took my baby away". "The New OK" ist ein weiteres, genauso außergewöhnliches wie großartiges Kapitel in der Historie der Drive-By Truckers, das eindrucksvoll belegt, dass der kreative Kern der Band noch sehr lebendig ist. Produziert hat im übrigen erneut ihr alter Wegbegleiter David Barbe. Eine absolut vorügliche Vorstellung der Drive-By Truckers.

Das komplette Tracklisting:

1. The New OK - 4:25
2. Tough To Let Go - 4:49
3. The Unraveling - 2:43
4. The Perilous Night - 4:36
5. Sarah's Flame - 3:31
6. Sea Island Lonely - 4:20
7. The Distance - 4:05
8. Watching The Orange Clouds - 5:15
9. The KKK Took My Baby Away - 2:31

Art-Nr.: 10228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The New OK
Tough to let go
The unraveling
Sarah's flame
Sea island lonely
Watching the orange clouds

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Gallagher, Rory - notes from san francisco [2011]
2 CD-Set! Unverzichtbar für die Fans dieses unvergessenen Gitarrengottes! Dieses 2 CD-Set beinhaltet ein bislang nie veröffentlichtes, in San Francisco aufgenommenes Studioalbum aus dem Jahre 1978, das Rory seinerzeit wegen seiner Meinung nach nicht zufriedenstellender Abmischung aus dem Verkehr zog (jetzt wurden die Aufnahmen von Rory's Bruder und seinem Neffen neu überarbeitet) und auf der CD2 einen ebenfalls bislang unveröffentlichten Live-Mitschnitt vom Dezember 1979 aus dem Old Waldorf von San Francisco. Der Sound der beiden CDs ist absolut in Ordnung! Historisch bedeutende, musikalische Dokumente aus dem Fundus dieses begnadeten Blues Rock'n Roll-Gitarristen.

Ein informatives U.S.-Review im Original:

It's surprising, considering the interesting back-story on the studio portion of this posthumous Rory Gallagher release, that there are no notes on the actual packaging to chronicle its eventual appearance in 2011, nearly 33 years after being recorded in December,1977. According to the press release though, Gallagher clashed with producer Elliot Mazer about the mix on these dozen tunes and not only shelved the tapes, but broke up his long time band after the San Francisco session ended. Out went keyboardist Lou Martin and drummer Rod de'Ath, replaced by skinsman Ted McKenna (bassist Gerry McAvoy remained) to strip down the sound for his next phase. About half these songs such as "Mississippi Sheiks," "Fuel to the Fire," "Brute Force & Ignorance," "Cruise on Out" and "Overnight Bag" appeared on 1978's Photo Finish in different performances. Some like the closing "Out on the Tiles" and "B Girl" will be new to all but the most ardent Gallagher followers. The guitarist apparently mentioned to his brother Donal shortly before his death that he'd like the tapes to be released someday if they were remixed, which is exactly what Donal's son Daniel did in 2011, resulting in these long lost tracks finally seeing the light of day. Despite Gallagher's reservations, everything here is up to his usual high standard and he obviously respected the material enough to re-record the bulk of it with a different band and producer later that year. Electric violin on "Mississippi Sheiks" is a new twist on both Gallagher's blues/rock style and the song, which helps differentiate this version from the more famous one that appeared on Photo Finish. Saxophone, played by Martin Fiero, enhances two cuts, also bringing a unique groove, especially to the lumbering "Brute Force and Ignorance." The package includes a December 1979 live show, also recorded in San Francisco, that finds Gallagher and his two piece in typically fine fettle. They revisit the Taste-era chestnut "Bullfrog Blues" and tear into the rarity "I'm Leavin'" with their notoriously paint peeling approach. He digs back some years for a tough take on "Tattoo'd Lady" but most of the set is derived from his mid-late 70s albums Top Priority, Photo Finish and Calling Card. A closing breathless "Sea Cruise" is probably a nod to Jerry Lee Lewis on whose album that appeared on with Gallagher guesting. It caps off a roaring, electrifying show that, along with the studio disc, makes a worthwhile addition to any Gallagher lover's collection. Even lacking detailed liner notes this is a keeper and an important historical document in Rory Gallagher's short but eventful career. ~ Hal Horowitz, Rovi

Disc 1
1 Rue the Day - 4:26   
2 Persuasion - 4:45   
3 B Girl - 4:42   
4 Mississippi Sheiks - 5:56   
5 Wheels Within Wheels - 3:40   
6 Overnight Bag - 4:46   
7 Cruise On Out - 5:19   
8 Brute Force & Ignorance - 5:45   
9 Fuel To the Fire - 5:43   
10 Wheels Within Wheels [Alt. Version] [Alternate Take][Version] - 3:55   
11 Cut a Dash [bonus track] - 3:49   
12 Out On the Tiles [bonus track] - 4:22   

Disc 2
1 Follow Me [Live] - 6:25   
2 Shinkicker [Live] - 3:42   
3 Off the Handle [Live] - 7:01   
4 Bought and Sold [Live] - 4:43   
5 I'm Leavin' [Live] - 4:35   
6 Tattoo'd Lady [Live] - 6:49   
7 Do You Read Me [Live] - 6:11   
8 Country Mile [Live] - 3:51   
9 Calling Card [Live] - 5:51   
10 Shadow Play [Live] - 5:11   
11 Bullfrog Blues [Live] - 5:38   
12 Sea Cruise [Live] - 3:39

Art-Nr.: 7376
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Garcia Band, Jerry - garcia live vol. 10: may 20th 1990, hilo civic auditorium [2018]
2 CD-Set! Jubiläum! Teil 10 der grandiosen, ungemein beliebten GarciaLive-Reihe von bislang in den Archiven verschollenen, seltene Live-Mitschnitten des charismatischen Grateful Dead-Gitarristen. Das nun veröffentlichte Konzert fand am 20. Mai 1990 auf Hawaii statt, und zwar im Hilo Civic Auditorium. Die Jerry Garcia Band mit einem herausragenden, wunderbar relaxten Gig mit dem musikalischen Fokus auf Dylan-Covers und ein wenig Motown, Reggae und Rock'n Roll. Tolle Setlist! Klasse Aufnahmen! Hervorragender Sound! Abermals ein absolutes Highlight für die Jerry Garcia-Jünger und Deadheads.

Die offizielle Produktbeschreibung:

GarciaLive Volume Ten documents the Jerry Garcia Band’s May 20th, 1990 performance at the Hilo Civic Auditorium in Hawaii. On the heels of a diabetic coma in 1986, Bill Kreutzmann encouraged Jerry to find peace and healing in the pristine blue waters of the Big Island’s reef system. What was initially a hobby became a passion for Garcia as he later publicly advocated for the protection of Hawaii’s natural areas and directed earnings from this show, held in the modest Hilo Civic Center, to The Ocean Recreation Council of Hawaii.
In this relaxed setting complete with leis on stage, it’s no wonder that the music from this show shines so brightly – both in Garcia’s strong vocals and guitar playing but also the joie de vivre setlist spanning some of Jerry’s favorite corners of popular music – Dylan, Motown, Reggae, and Rock & Roll. Spurred on by the ever steady rhythm section of Dave Kemper and John Kahn, the Garcia band this night seemed to pull out all the stops complete with the celestial sounds of Melvin Seals’ organ and the background vocals of Gloria Jones and Jacklyn LaBranch.
The sum of these parts that defined the 1990s Garcia Band sound would make for a magical Sunday night that first kicked off with the Holland-Dozier-Holland favorite “How Sweet It Is (To Be Loved By You)” followed by an idyllic “They Love Each Other.” Sprinkled in throughout the night are five Dylan covers including powerfully delivered vocals on versions of “Knockin’ On Heaven’s Door,” “Forever Young,” and a positively soaring “Tangled Up In Blue” as the encore. Along the way, covers like “Stop That Train,” “Waiting For A Miracle,” and “Evangeline” ably accent originals like “Deal” and “Run For The Roses.”

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. How Sweet It Is (To Be Loved By You)
2. They Love Each Other
3. Tough Mama
4. Like A Road Leading Home
5. Run For The Roses
6. The Way You Do The Things You Do
7. My Sisters And Brothers
8. Knockin’ On Heaven’s Door
9. Deal

Disc 2:
1. The Harder They Come
2. Forever Young
3. Stop That Train
4. Tore Up Over You
5. Tears Of Rage
6. Evangeline
7. Waiting For A Miracle
8. That Lucky Old Sun
9. Tangled Up In Blue

Art-Nr.: 9587
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Harris and the Tough Choices, JP - home is where the hurt is [2014]
Das ist die Musik für alle die, die monieren, dass Countrymusic schon lange nicht mehr die ist, die sie sein sollte. Die in Nashville ansässige Band JP Harris and the Tough Choices um den großartigen, aus Alabama stammenden Singer-Songwriter JP Harris holt mit ihren wunderbaren Klängen die Zeiten zurück, als echter Hardcore Honky Tonk und Country im Mittelpunkt der Charts standen, lange bevor Worte wie "Pop" oder "New" in Zusammenhang mit dem Begriff Country gebracht wurden. Schaut man sich den fast wie ein fernab der Zivilisation "hausender" Einsiedler wirkenden JP Harris auf dem Cover an, dann kauft man es ihm und seinen Freunden sofort uneingeschränkt ab, dass sie ihre Musik auch zu 100 Prozent leben. "That's real Country living and playing"! Und sie machen das einfach klasse! Bestes Songmaterial (alle Songs stammen aus der Feder von Harris), dargeboten von erstklassigen Musikern, herrlich zwanglos und unbeschwert gespielt, weitab vom glattgebügelten Nashville-Sound. Das ist vollkommen natürlicher, einfacher, lupenreiner Country und Honky Tonk, der geprägt ist von einem gewissen Retro-Charme, aber dennoch sehr frisch und absolut zeitlos rüberkommt. Die Einflüsse der Band liegen bei den großen Country-Legenden wie etwa George Jones, Merle Haggard, Johnny Cash, Billy Joe Shaver und anderer Seelenverwandte. Vergleicht man die Truppe mit Künstlern aus der heutigen Zeit, so liegen sie in ihrer Philosophie vielleicht auf einer Wellenlänge mit Leuten wie beispielsweise Dale Watson oder auch Daniel Romano. Bestimmt werden die Arrangements vorwiegend von dem ungemein starken Gitarrenspiel von Lead Gitarrist Adam Meisterhans und seinem Kollegen an der Pedal Steel, Brett Resnick. Die beiden ergänzen sich kongenial und versorgen die Stücke mit herrlichen Licks, großartigem Picking und einigen starken Soli. Songs wie etwa der mit einem typischen Fiddle-Intro startende und von einem herrlichen Gitarren- und Pedal Steel-Zusammenspiel bestimmte Barroom Honky Tonker "A broken heart", die von einem dezenten Tex Mex-Flair durchzogene, wundervolle Country & Western-Ballade "South Oklahoma", das texanisch klingende, mit einem typischen Waylon Jennings Outlaw-Groove unterlegte "Old love letters" (glänzende, wechselseitige Gitarren- und Pedal Steel-Soli), die hinreissend traurige, von einer wimmernden Steel durchzogene, einsame Ballade "Home is where the hurt is", das ein wenig an den guten, alten Kris Kritofferson erinnernde "Every little piece", oder die wunderbar frisch und flockig klingende, mit einem tollen Bakersfield-Feeling ausgestattete, herrlich locker zelebrierte Countrynummer "Maria" (Merle Haggard und Buck Owens hinterlassen ihre Spuren) sind nur ein paar lose ausgewählte Beispiele für ein komplett starkes Album. Das ist reiner, unverfälschter County, wie ihn die Traditionalisten lieben. Treffendes U.S.-Zitat zum Ende: "If you wanna dance, if you wanna cry in your drink, or if you like scruffy fellas in tight jeans, then look out for J.P. Harris and The Tough Choices..." - es passt einfach! Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Give a Little Lovin' - 3:11
2. A Breaking Heart - 2:39
3. South Oklahoma - 3:16
4. Old Love Letters - 3:30
5. Home Is Where The Hurt Is - 3:10
6. Maria - 3:25
7. Every Little Piece - 4:22
8. One for Every Day - 2:13
9. Truckstop Amphetamines - 2:38
10. Young Women and Old Guitars - 2:25

Art-Nr.: 8688
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
A breaking heart
South Oklahoma
Old love letters
Home is where the hurt is
Maria
Every little piece
One for every day

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lambert, Miranda - crazy ex-girlfriend [2007]
Wow, hat diese Frau Feuer! Ohne Zweifel, Miranda Lambert gehört zu den talentiertesten, besten, mit offenbar immensem Potential gesegneten, aufregendsten Country-Künstlerinnen, die in den letzten Jahren Nashville's Bühne betreten haben. War ihr 2003er Major Label-Debut "Kerosene" schon ein Knüller, so setzt sie mit ihrem neuen Werk "Crazy ex-girlfriend" glatt noch einen drauf und untermauert in beeindruckender Weise ihr Image als das "tough chick" der neuen Country-Generation. "These are hard-hitting Country songs delivered with a classic outlaw strut and a vicious modern punch", heißt es in einem US-Review. Ja, sie ist eine "junge Wilde", die Tradition und Moderne, rootsiges, rockiges Americana-Flair und pure Country-Klänge, klassisches Outlaw-Feeling und raue, rebellisch aufmüpfige Countryrock-Klänge unwiderstehlich miteinander verbindet. Bringt das Schwung in die manchmal so biedere Welt Nashville's! Ihre Begabung scheint grenzenlos, genau wie ihre Musik. Die temperamentvolle Texanerin ist eine tolle, mit einer klaren, kraftvollen Stimme ausgestattete Sängerin, aber sie ist auch eine Top-Songwriterin (lediglich 3 klug ausgewählte, für sie geradezu maßgeschneiderte, großartige Coverversionen stammen nicht aus ihrer Feder), der es mit Bravour gelingt tobende, mächtig abgehende, rotzige Uptempo-Countryrocker zu schreiben, ebenso wie einfühlsame, seelige, dennoch immer viel Energie ausstrahlende, lupenreine, traditionelle Country-Balladen. All das wird in abwechslungsreiche, genauso raffinierte, wie spannende, eingängige und melodische Arrangements verpackt, die Miss Lambert's brillante Gratwanderung zwischen peppigen, errfrischendem Nashville Country und rootsigem, trockenem Texas-Staub eindrucksvoll demonstrieren. Rockende E-Gitarren und fetzige Rhythmen sorgen auf der einen Seite für zügellose "Wild West Country Power", dem gegenüber stehen lockere, erfrischende Midtempo-Nummern und auch mal ein astreiner Steeguitar-getränkter Country-Waltz. Miranda's Stimme erinnert manchmal dezent an die von Natalie Maines (Dixie Chicks), dann scheint es, als fege sie voller Staub an den Sporen wie ein weiblicher Chris Knight über die "Texas-Plains", bei den traditionell ausgerichteten Songs widerrum sind Vergleiche zu Alison Moorer, Trisha Yearwood oder Patty Loveless legitim, aber auch als eine Art "neue Carlene Carter" geht sie durch, und das nicht nur aufgrund des letzten Songs auf dem Album, einer wirklich wundervollen Neu-Interpretation der traumhaften von Carlene Carter und Susanna Clark geschriebenen Country-Ballade "Easy from now on", die ja Emmylou Harris (im übrigen eine von Miranda's Heldinnen) einst zum "Quasi-Titelstück" ihres legendären "Quarter moon in a ten cent town"-Albums machte. Los geht's aber mit dem bärenstarken "Gunpowder & lead", einem mit swampigen Acoustic Gitarren, fetten Lead Guitar-Attacken und druckvollem Drumming ausgestatteten Power-Countryrocker, dessen furioser, viel Southern-Staub aufwirbelnder Ritt schließlich mit einem akustisch prächtig in Szene gesetzten, finalen Schuß aus einem "rauchenden Colt" abrupt endet. Toll! Ein großartiges Old Time-Feeling (starke Hank Williams-mäßige Hawaiian-Steelguitar), viel Tradition und ordentlich "dreckiger" Roots-Drive paaren sich bei dem dynamischen, roughen Honky Tonker "Dry town" (eine Nummer von Gillian Welch und David Rawlings), ehe herrlich transparente Acoustic Gitarren-Licks den traumhaft melodischen, knackigen, trockenen "Killer"-Countryrocker "Famous in a small town" einleiten. Hat diese Nummer Biß und Feuer! Viel Dynamik, tolle Gitarren, eine dezent eingesetzte Mandoline und eine feine Mundharmonika sorgen zusammen mit Miranda's leidenschaftlichem Gesang für die absolute "New Country-Gänsehaut"! Noch so ein tougher, rootsiger, wilder, dennoch durchau traditionell verwurzelter Country-Ritt folgt mit dem furiosen Titelstück "Crazy ex-girlfriend". Man hat den aufwirbelnden Staub regelrecht vor Augen. Peitschendes Drumming, eine "ausgetrocknete" Banjo-Untermalung, tierisches E-Gitarren-/Orgel-Zusammenspiel - Miranda rocks! Dann wird es etwas ruhiger: "Love letters" ist ein wunderschöner, purer Countrywaltz mit großartigem Honky Tonk-Klavier, heulenden Steelguitar-Einsätzen und einer Melodie, die abermals für Gänsehaut sorgt. Es folgt das erfrischende, lockere, mit zauberhaften, genauso vielfältigen wie transparenten Gitarren und einer klaren, reinen Mundharmonika instrumentierte Midtempo-Stück "Desperation", dann die in bestem Dixie Chicks-Stil präsentierten Ballade "More like her", ehe sie mit viel southern-rockin' Wüsten- und Ghost Town-Flair bei dem abgehenden "Down" (klasse E-Gitarren, bluesige Harp-Tupfer) wieder ordentlich Gas gibt. Sehr stark auch noch der riffige, knackige, satte, dabei herrlich melodische New Country-Knaller "Guilty in here", wie auch ihre tolle Interpretation der großartigen Patty Griffin-Nummer "Getting ready" (im Original auf Griffin's vorzüglichem "Children running through"-Album)! Welch immenses Standing Miranda Lambert bereits in Kollegen-Kreisen genießt, beweist sicher auch die große Schaar an außergewöhnlichen Musikern, die sie bei dem Album unterstützten, als da wären: Die großartige Gitarren-Armada mit Richard Bennett, Waddy Wachtel, Jay Joyce, Randy Scruggs und Mike Wrucke, Chad Cromwell an den Drums, der legendäre, in Southern- und Jam-Kreisen so angesehene Chuck Leavell an den Tasten, Glenn Worf am Bass, Russ Pahl an der Steel, Buddy Miller (Background Gesang), usw.! Die US-Presse feiert "Crazy ex-girlfriend" schon jetzt, wo erst ein Drittel des Jahres 2007 vorüber ist, als "one of the best albums of the year"! Dem schließen wir uns vorbehaltlos und mit allem Nachdruck an! Dieses Werk wird zu den besten Country-Scheiben 2007 zählen, da gibt es keinen Zweifel! Miranda Lambert hat mit dem für viele Künstler so schweren Nachfolger eines mega-erfolgreichen Debuts ihr Meisterstück gemacht! Ganz groß!

Art-Nr.: 4814
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


|| Weiter