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Isbell, Jason - live at austin city limits ~ dvd [2014]
Was für ein grandioser Auftritt von Jason Isbell und seiner exzellenten Band The 400 Unit! Der ex Drive-By Truckers-Gitarrist, Sänger und Songwriter hat sich nach seinem Ausstieg bei den Truckers mittlerweile zu einem der bedeutendsten Künstler der aktuellen Roots- und Americana-Szene entwickelt, dessen famose Alben, vor allem sein letztes Werk "Southeastern" zu Recht mit jeder Menge Awards bedacht wurden. Sound- und filmtechnisch wundervoll eingefangen am 19. August 2013 in Austin/Texas, erleben wir Isbell und seine Band bei einer famosen, knapp 90-minütigen Performance im Rahmen der "Austin City Limits"-Shows, die das ganze musikalische Potential der Musiker in beeindruckendster Art und Weise rüberbringt. Das ist hinreissender, von einer stetigen Brise Southern-Flair durchzogener Roots-/Americana-Rock der allerfeinsten Sorte. Eine Songperle jagt die nächste. Allein die Live-Fassung seines genialen Stückes "Cover me up", mit herrlichen Slideguitar-Licks seines zweiten Gitarristen Sadler Vaden (großartiger Mann), entfacht die pure Gänsehaut. Enthält neben vielen Highlights seiner bisherigen Studioalben auch eine klasse Fassung der alten Drive-By Truckers-Nummer "Decoration day", sowie eine fulminante Coverversion des Rolling Stones-Klassikers "Can't you hear me knocking" im Zugabenblock. Ein begeisterndes Konzert! Die DVD ist im übrigen "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar!

Die komplette Setlist:

1. Flying Over Water
2. Go It Alone
3. Alabama Pines
4. Decoration Day
5. Outfit
6. Cover Me Up
7. Different Days
8. Live Oak
9. Codeine
10. Traveling Alone
11. Elephant
12. Stockholm
13. Super 8
14. Danko Manuel
15. Can't You Hear Me Knocking

Art-Nr.: 8746
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 13,90

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Isbell, Jason - southeastern [2013]
In der Bedeutung für die aktuelle Roots- und Americana-Szene hat Jason Isbell seiner ehemaligen Band, den Drive-By Truckers, mittlerweile wohl den Rang abgelaufen, solch ein überragendes Standing hat er erreicht. Das sein Song "Alabama pines" aus dem letzten Album "Here we rest" bei den Americana Music Awards 2011 als bester Song des Jahres ausgezeichnet wurde, ist nur ein Beweis der großen Anerkennung, die der grandiose Singer-Songwriter und Gitarrist unterdessen erfährt. Und das Ende seines Kreativitätspotentials, seiner künstlerischen Möglichkeiten hat er offenbar nich lange nicht erreicht. Jason Isbell liefert mit "Southeastern" erneut ein absolutes Meisterwerk ab. Gesanglich stärker als je zuvor, mit hinreissendem Songmaterial voller wundervoller Melodien im Gepäck, begibt er sich auf eine unwiderstehliche Resie durch die Roots- und Americana-Landschaften der amerikanischen Südstaaten - sehr persönlich, oft recht verhalten und "stripped-down" instrumentiert, vereinzelt aber auch kernig und erdig rockend. Seine Songs bestechen mit natürlicher, ungeschminkter Schönheit, aber auch mit der nötigen Portion "grit". Das Eröffnungsstück "Cover me ip" beispielsweise ist eine grandiose, traumhaft melodische Ballade, vorwiegend bestimmt von Isbells beseeltem Gesang. Sie wird lediglich begleitet von filigranen Acoustic Gitarren-Riffs und ein paar kaskadenhaft, psychedelisch implementierten, hinreissenden Electric Slide-Fragmenten. Das ist allerfeinster Americana-Zauber - genial! Viel Jam-Flair und Southern-Esprit versprüht der semi-elektrische Americana-Rocker "Stockholm" mit tollem Harmoniegesang von Kim Richey. Auch das folgende "Traveling alone" ist lockere, flockige, entspannte, schön rootsige Americana-Musik auf allerhöchstem Niveau. Hier hören wir großartige Fiddle-Fills und schönen Harmonie-Gesang von Amanda Shires. Fantastisch auch das weitestgehend nur von akustischer Gitarre und ganz dezenten, kaum wahrnehmbaren Piano-Fills begleitete "Love Oak". Gegen Ende dieser faszinierenden Ballade streuen Isbell und die Band ein kurzes von elektrischer Baritone Gitarre und Mellotron bestimmtes Break einen, das ein wunderbares Wüsten-, Roadmovie-, Ghost Town-Feeling vermittelt. Zu den rockigen Tracks gehören der bärenstarke, knackige Gitarren Rootsrocker "Flying over water" (erinnert wohl am ehesten an alte Drive-By Truckers-Zeiten, tolles raues, intensives E-Gitarren-Solo inklusive) und das gar an die Georgia Satellites erinnernde, schwungvolle "Super 8". Jedes Stück für sich ist ein absoluter Jason Isbell-Klassiker. Kaum ein anderer auf dem Roots-/Americana-Terrain schafft es momentan besser, seinen Songs solch eine Tiefe, solch eine Magie zu verleihen. Isbell ist endgültig im Kreis der ganz Großen des Genres angekommen. Verneigen wir uns vor diesem großartigen Musiker und diesem meisterhaften Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Cover Me Up - 4:51
2. Stockholm - 2:49
3. Traveling Alone - 4:27
4. Elephant - 3:37
5. Flying Over Water - 3:58
6. Different Days - 3:34
7. Live Oak - 3:35
8. Songs That She Sang In the Shower - 3:56
9. New South Wales - 3:53
10. Super 8 - 3:25
11. Yvette - 4:28
12. Relatively Easy - 4:45

Art-Nr.: 8203
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Cover me up
Stockholm
Traveling alone
Flying over water
Live Oak
New South Wales
Super 8

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Merritt, Tift - traveling alone [2012]
"I really wanted to make a record that was real and raw", sagt Tift Merritt über ihr neues Album "Traveling alone" - und das ist ihr geradezu herausragend gelungen. Aufgenommen in nur 8 Tagen in den Brooklyn Recording Studios von Brooklyn/New York und produziert von Tucker Martine (u. a. The Decemberists, My Morning Jacket), fängt sie mit ihrer grandiosen Studio-Band die vollkommene Schönheit ihrer faszinierenden Songs absolut rein, unverfälscht und auf natürlichste Art und Weise ein. Neben Tift Merritt (acoustic guitar, piano) waren das die New Yorker Gitarrenlegende Marc Ribot (u. a. Tom Waits), Eric Heywood (pedal steel, guitars, banjo - u. a. The Pretenders, The Jayhawks, Son Volt), John Convertino (drums, percussion - u. a. Calexico), sowie ihr langjähriger Weggefährte Jay Brown am Bass. Das wundervoller Material bewegt sich genüßlich an der Schnittstelle zwischen Roots, Americana und Alternate Country und besticht mit herrlichen Melodien und Tift's fantastischem, hinreissendem Gesang. Was hat diese Dame für eine Aura! Die Einflüsse reichen beispielsweise von Gram Parsons über Emmylou Harris bis zu The Band, von Buddy Miller bis zu The Jayhawks, und doch ist Tift Merritt einfach einzigartig, einfach unwiderstehlich. Songs wie das von einer wundervollen Kombination aus Pedal Steel und Baritone Gitarre bestimmte, zwischen einem Hauch von Nostalgie und staubigen Americana-Klängen hin und her balancierende "Sweet spot" (traumhaft schöne Melodie, toller Rhythmus), die exzellente "Broken Heart"-Ballade "Drifted apart (Duett-Partner Andrew Bird klingt hier wie ein heutiger Roy Orbison), der flotte, rootsige, durchaus traditionell verwurzelte Retro-Countryrocker "Still not home", der klingt als sei er während einer alten Emmylou Harris-Session zu Zeiten von "Elite hotel" oder "Luxury liner" entstanden (auch stimmlich ist Tift hier Emmylou durchaus ähnlich), die ruhige, sanftmütige, wunderschöne Ballade "Feeling of beauty", deren Schönheit man tatsächlich unmittelbar spürt (tolle Instrumentierung aus akustischer Gitarre, Klavier und herrlichen Pedal Steel-Klängen), oder das flockige, abermals wunderbar melodische, lockere "Too soon to go" sind nur einige wahllose Beispiele für das komplett grandiose Songmaterial dieses meiterhaften Albums. Tift Merritt festigt ihr ohnehin schon herausragendes Standing im Kreise solcher Kolleginnen wie Lucinda Williams, Kasey Chambers, Emmylou Harris, Gillian Welch und Patty Griffin mit dieser Vorstellung noch einmal deutlich. "Traveling alone" ist Meisterwerk, eine "Perle" des Americana-Genres!

Hier noch ein U.S.-Review im Original-Wortlaut:
If Tift Merritt's body of work so far has shown anything, it’s that she seems incapable of making an uninteresting or emotionally dishonest record, and she can work in a number of different ways and still sound like herself. Traveling Alone, Merritt's fifth studio album, was recorded in Brooklyn with producer Tucker Martine, and for these sessions, Merritt and her studio band cut the bulk of the material live in the studio, with a group of stellar accompanists including Marc Ribot on guitar, John Convertino on percussion, Eric Heywood on pedal steel, and Jay Brown on bass. The close interaction of the musicians is a large part of the sound of Traveling Alone -- hearing them kick into gear in the intro to "Still Not Home" is a thrill -- but despite having a band of top-flight players behind her, Merritt is very much the focus of Traveling Alone throughout, and she’s in typically excellent form. The title cut is a bittersweet meditation on the joys of solitude, and much of Traveling Alone concerns itself with freedom and following one’s own path, for better ("To Myself") or for worse ("Still Not Home"), and Merritt's lyrics are eloquent with an artful touch that doesn’t compromise their sincerity and direct focus, while her strong but elegant melodies are a fine match. As a vocalist, Merritt continues to go from strength to strength, and the purity of her instrument and the intelligence of herphrasing, as well her sure-footed musical instincts, suggest she’s maturing into the Emmylou Harris of her generation. And with guest vocalist Andrew Bird doing his best Roy Orbison impression alongside Merritt's lead, "Drifted Apart" is the best ballad of broken hearts to appear so far in 2012. Traveling Alone feels more spontaneous and immediate than most of Tift Merritt's previous work, but it’s no less beautiful or affecting for it, and it offers further evidence that Merritt is as good a singer/songwriter as anyone working the form these days. (Mark Deming, Rovi)

Das komplette Tracklisting:

1. Traveling Alone - 4:44
2. Sweet Spot - 2:50
3. Drifted Apart - 3:34
4. Still Not Home - 3:48
5. Feeling of Beauty - 4:01
6. Too Soon to Go - 4:35
7. Small Talk Relations - 3:23
8. Spring - 4:21
9. To Myself - 3:34
10. In the Way - 3:35
11. Marks - 5:44

Art-Nr.: 7950
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Traveling alone
Sweet spot
Still not home
Feeling of beauty
Too soon to go
To myself
Marks

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Osborne, Anders - buddha and the blues [2019]
Endlich wieder einmal ein neues, tolles Album des brillanten New Orleans-Rockers Anders Osborne, jetzt schon ein wahres Denkmal der New Orleans/Louisiana Roots-/Swamp-/Southern-/Blues-/Rock-Szene, der mit "Buddah and the Blues" mal wieder einen echten Volltreffer landet. Osborne hat sich für die Aufnahmen diesmal nach Los Angeles begeben und das Werk überwiegend mit musikalischen Legenden der goldenen Generation des "California Sounds" ala Eagles, Jackson Browne, Linda Ronstadt & Co. eingespielt, nämlich Waddy Wachtel (guitars), Bob Glaub (bass), Benmont Tench (keyboards) und Chad Cromwell (drums). Herausgekommen ist ein wunderbar frisches, sonniges, knackiges Werk voller hoch melodischer Songs, vorwiegend angesiedelt im Rootsrock-/Americana-Rock-Bereich, die Osborne's New Orleans-/Southern Roots zwar nicht leugnen können, aber eben auch diese unvergleichliche DNA des typischen California-Sounds ausstrahlen. Das hat einfach was! Diese spürbache Lockerheit und Frische ist umwerfend. Das durchweg exzellente Material kommt in einem tollen Sound, produziert con Chad Cromwell. Osborne ist einfach ein Multi-Talent, ein Musiker und Songwriter mit herasuragenden Fähigkeiten. Ein herrliches Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Alone - 3:59
2. Fields Of Honey - 3:56
3. Running - 3:36
4. Smoke and Mirrors - 4:51
5. Aching For You Love - 3:39
6. Escape - 4:07
7. Buddha and the Blues - 3:07
8. The One I Love - 3:33
9. Traveling With Friends - 3:51
10. Alone (unplugged) - 3:51

Art-Nr.: 9803
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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