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Aldean, Jason - relentless [2007]
Ganz starkes, sattes, knackiges, zweites Album von einem der Vorzeige-Künstler aus Nashville's neuer, verwegener, junger, "wilder" New Country-Garde! Sein Debüt von 2005 ist seit zwei Jahren ein ununterbrochener Dauerbrenner in den Charts, wurde längst mit Platin ausgezeichnet und brachte Jason Aldean 2006 den Titel des "Top Male New Vocalist" der "Academy of Country Music" ein. Ein absoluter Senkrechtstart für einen Newcomer! Das Independent Label Broken Bow Records (u. a. auch Label von Craig Morgan) hat sich mit viel Umsicht und Gespür einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Solch ein unerwarteter, spektakulärer Erfolg bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich, birgt aber auch gewisse Risiken für ein Nachfolge-Album. Zum einen hat man es zwar deutlich leichter, beispielsweise an vielversprechende Songs heranzukommen, zum anderen aber ist der Erfolgsdruck enorm hoch. Um es vorwegzunehmen, Jason Aldean hat das alles kalt gelassen und mit "Relentless"ein Album nachgeschoben, das den schon großartigen Vogänger glatt noch einmal toppt! Keine Frage, auch diesmal wird er, verdientermaßen, wieder ordentlich abräumen. Was bringt diese knackig, rockige, durchaus auf traditionellen Roots basierende, von einer leichten Southern-Brise (das hat der aus Georgia stammende Bursche einfach im Blut) durchzogene, kraftvolle New Country-Mucke für einen Schwung in die Bude Nashville's! Richtigerweise hat man sich schwerpunktmäßig auch für das neue Werk am Grundkonzept des Vorgängers orientiert, wenngliech das Songmaterial fast noch stärker geworden ist. Von den Musikern, über den Produzenten, bis zur Covergestaltung wurde nur wenig verändert, lediglich bei den Songwritern wurde etwas mehr in die Breite variiert (hier ist jetzt neben den etablierten Schreibern vom Vorgänger zusätzlich fast alles am Start, was Rang und Namen in der Szene hat). Jason taucht diesmal nicht in den Songwriter-Credits auf (beim Debüt hatte er noch drei Stücke mitkomponiert) und darf sich damit voll und ganz auf seinen großartigen Gesang konzentrieren. Der klasse Opener "Johnny Cash" lehnt sich in seiner kräftig country-rockigen Art (dezenter Redneck-Einschlag) deutlich an Aldean's erste Hitsingle "Hicktown" an, der prominente Titel dürfte sein Übriges zum Gelingen beitragen. Ein starker Auftakt, der direkt in die Vollen geht. Geschrieben übrigens von John Rich (Big & Rich), Vickey MyGhee und Rodney Clawson, die auch Jason's ersten Nr.1-Hit "Why" konzipiert hatten. Im weiteren Verlauf wurde eine erstklassige Mischung aus kräftigen, atmosphärischen Balladen ("Laughed Until We Cried", "Who’s Kissing You Tonight", "Back In This Cigarette"), melodischen Midtempo-Songs ("Do You Wish It Was Me" - mit toller Baritone-Gitarre -, "My Memory Ain’t What It Used To Be") und knackigen New Country-Nummern ("I Use What I Got", "Relentless") zusammengestellt, die praktisch alle das Potenzial künftiger Chartbreaker haben. Das ist es, was die "toughen" Cowgirls and Cowboys von heute hören wollen! Weitere Highlights sind das herrlich kernige, dezent bluesige, aber trotzdem sehr melodisch dargebotene "No" (starke E-Gitarren), die traumhafte, kraftvolle Ballade "Grown Woman" mit der ebenfalls zur Zeit mächtig angesagten Miranda Lambert als Zweitstimme, der flotte Honky Tonk-Feger "I Break Everything I Touch", ein David Lee Murphy-Song, oder das abschließende, wunderbar southern-lastige, von feiner Slide-Gitarre begleitete"„Not Every Man Lives", das scheinbar seine Inspiration bei legendären Bands wie den Rolling Stones oder Lynyrd Skynyrd gefunden hat. Ein ganz starkes Finish. Klasse vor allem immer wieder die starke E-Gitarren-Arbeit von Big & Rich Haus- und Hof-Gitarrist Adam Shoenfeld (neben Kurt Allison), der in jedem Song seine brillant und technisch anspruchsvoll gespielten Soli vom Stapel lässt. Fazit: Jason Aldean ist mit dem oft so brisanten Zweitwerk "Relentless" (= unbarmherzig) und seinem "Amped-up contemporary Country with Southern Rock and Honky-Tonk influences"-New Country-Sound ein weiteres Meisterstück gelungen, das erneut Hits am Fließband abwerfen und der etablierten Konkurrenz heftig "Dampf unterm Hintern" machen wird. Einfach "unbarmherzig stark", dieser Jason Aldean! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4955
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Johnny Cash
Do you wish it was me
No
Grown woman
I break everything I touch
Not every man lives

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Bentley, Dierks - riser [2014]
Phantastisches, neues Album des Mannes aus Phoenix/Arizona! Enthält den neuen Hit "I hold on". Bentley ist in blendender Verfassung. Seine einzigartige Verknüpfung von "classic country songwriting, influences of bluegrass instrumentation and the energy of rock & roll" war nie besser. Dierks Bentles hebt sich mit seinem unverkennbaren Stil wohlwollend von den meisten Mainstream-Künstlern Nashville's ab und wirkt trotzdem überaus vertraut. Sicher einer der Faktoren für seinen großen Erfolg. Die Songs des neuen Album liegen vorwiegend im Midtempo-Bereich und sind wunderbar knackig in Szene gesetzt. Das größte Plus aber sind die herrlichen, ins Ohr gehenden Melodien. Es ist ein wahrer Ohrenschmaus, der uns hier angeboten wird. Grandiose New Country-Musik der Güteklasse 1A, von der man gar nicht genug bekommen kann.

Das komplette Tracklisting:

1. Bourbon In Kentucky - 3:45
2. Say You Do - 3:39
3. I Hold On - 4:39
4. Pretty Girls - 3:38
5. Here On Earth - 4:24
6. Drunk On A Plane - 4:14
7. Five - 4:45
8. Riser - 4:10
9. Sounds Of Summer - 3:22
10. Damn These Dreams - 3:25
11. Back Porch - 3:11
12. Hurt Somebody - 2:57

Art-Nr.: 8483
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Brothers Osborne - port saint joe [2018]
Präsentierten sie schon vor rund 2 Jahren mit "Pawn shop" ein genauso von den Kritikern und Experten, wie auch von den Fans gleichermaßen als außergewöhnlich stark bewertetes, fantastisches Debut, so legen die Brothers Osborne aus dem U. S. Bundesstaat Maryland nun mit "Port Saint Joe" auf einem fast noch höheren Level nach. Welch eine famose Vorstellung von T. J. Osborne (großartiger Lead Gesang, akustische Gitarre) und seinem Bruder John Osborne (guitars, mandolin, pedal steel, harp). Die Beiden imponieren durch überragende Musikalität und bestechendes Songwriting und präsentieren sich dabei, geschickt zwischen Country-Tradition und Moderne hin und her balancierend, ungemein variabel. Exzellent produziert von Jay Joyce (u.a. Eric Church und Little Big Town) hören wir 10 neue, bärenstarke Tracks ohne jeden Ausfall. Die Bandbreite geht von überaus "hippen", zeitgemäss modernen Countryrock-Knallern ala Big & Rich (das über 6-minütige "Shoot me straight" mit famosen Tanz-Grooves und irre starkem E-Gitarren-Solo), über wunderschöne New Country-Balladen (z. B. das herrliche "I don't remember me"), rootsigen, schön bluesigen, rauen, durchaus ein wenig an Chris Stapleton erinnernden Outlaw-Country ("Weed, Whiskey and Willie" - abermals kerniges, packendes E-Gitarrenspiel), Manolinen-getränkten, ein gewisses Zac Brown Band-Flair ausstrahlenden, lockeren, lupenreinen Country ("Tequila again"), traumhafte Retro-Countryrocker im Stil der Nitty Gritty Dirt Band ("Pushing Up Daisies"), bis hin zu dem entspannten, akustisch gehaltenen Finaltrack "While you still can". Was die Burschen auch anpacken - es funktioniert nicht nur, es "kickt" regelrecht, es packt einen einfach. Die Brothers Osborne gehören mit Recht zu den viel beachtetsten und gefeiertsten Newcomern in Nashville. Da ist, in Einklang mit hoher musikalischer Kompetenz und Qualität, eine große Karriere zu erwaten. Ein geniales, zweites Album der Brothers Osborne!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

Reigning ACM Duo of the Year’s sophomore album showcases their depth of artistry and growth since the release of debut “Pawn Shop” three years ago.
It’d be easy to expect Brothers Osborne (John and TJ Osborne) to keep releasing songs which continue what they started on their critically and commercially acclaimed debut Pawn Shop but instead, they’ve taken that album and built upon it with Port Saint Joe.
Recorded at producer Jay Joyce’s home on the coast of Florida, the album showcases the next step in their evolution by blending country, rock and blues into the intoxicating stew that is Port Saint Joe. First single “Shoot Me Straight” rocks much like their last single “It Ain’t My Fault” did and served as the perfect bridge single from album to album. The other nine songs — all co-written by John and/or TJ expand from the extended boogie that is “Shoot Me Straight” and we instead get honest musings on life, love and everything in between, whether it’s the evocative “I Don’t Remember Me (Before You)” or the blues-soaked “Weed, Whiskey And Willie.” There’s the mandolin-laced “Tequilla Again,” a song which talks about the voodoo-like power the Mexican spirit has on us every time we go too far with the tasty (yet potent) drink (and also serves as an allegory for a bad romantic relationship).
“A Couple Wrongs Makin’ It Right” is a funky song where it feels like a melding of the band Cake and The Band as if filtered through a twangy jangle. “A Little Bit Of Trouble” is just downright straight out of a Stax Record while the lovely romantic “Pushing Up Daisies” and gentle, acoustic closer “While You Still Can” offer the kind of wisdom and honesty that grounds Brothers Osborne in country music.
There’s not another band doing what Brothers Osborne does in country music (or really any other genre) and their deft blend of their influences and sharp songwriting make Port Saint Joe a wonderfully layered album worthy of repeated trips to the record player to listen to over and over again.
(Matt Bjorke/Roughstock)

Das komplette Tracklisting:

1. Slow Your Roll - 2:59
2. Shoot Me Straight - 6:24
3. I Don't Remember Me (Before You) - 3:12
4. Weed, Whiskey And Willie - 4:20
5. Tequila Again - 3:31
6. A Couple Wrongs Makin' It Alright - 2:54
7. Pushing Up Daisies (Love Alive) - 3:39
8. Drank Like Hank - 3:09
9. A Little Bit Trouble - 4:04
10. While You Still Can - 3:44

Art-Nr.: 9618
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Clark, Terri - classic [2013]
Schon bei Terri Clark's 2011er Album "Roots and wings" ist man aus dem Schwärmen kaum mehr rausgekommen. Gleiches gilt für ihr neues Werk "Classic". Was für ein wunderbares, reines Countryalbum! Seitdem Terri keinen Majorlabel-Vertrag mehr hat und damit aus den Charts völlig verschwunden ist, fühlt sie sich unabhängiger und freier als je zuvor, was ihrem künstlerischen Output ein ums andere Mal zu neuen Höhen verhilft. Sie ist besser denn je! Sie tut, was sie will, sie spielt die Musik, die sie spielen möchte - und keiner redet ihr rein. Und sie ist einfach gut - eine Countrykünstlerin von Format, voller Ausdrucksstärke, voller Herz und Seele. "This is the type of timeless project I've wanted to do my whole lfe", sagt sie voller Stolz über das neue Album und ergänzt: "It signifies so many things for me - my family roots, the Opry, my history and influences as an artist, and the songs that make up so much of the fabric of country music". Terri Clark hat ein Album aufgenomme, das ihre komplette Entwicklung widerspiegelt, die sie musikalisch genommen hat. Ein Album mit 11 legendären Countryklassikern, die sie ihr ganzes Leben beeinflusst und geprägt haben. Doch sie hat diese Songs nicht einfach gecovert, nein, sie hat ihnen ihren eigenen Stempel aufgedrückt und es gleichzeitig verstanden, die Originalität zu wahren. Die Nummern klingen ungemein frisch, knackig und sind sehr zeitgemäss produziert, wahren aber gleichzeitig auf authentichste Art und Weise das Flair ihrer Ursprünglichkeit. Zu einigen dieser Songs hat sie hochkarätige Duett-Gäste gewonnen, teilweise sogar die Leute, die damals das Original zum Klassiker gemacht haben. So bringt sie zum Beispiel eine wundervolle Version des wohl größten Hits von Tanya Tucker, "Delta Dawn", bei der sie Tanya mit herrlichem Duett-Gesang unterstützt. Entsprecehnd ist es bei dem Reba McEntire-Klassiker "How blue", den Terri Clark und Reba ebenfalls gemeinsam vortragen. Den unvergessenen George Jones/Tammy Wynette-Evergreen "Golden ring" präsentirt Terri gemeinsam mit Dierks Bentley - ebenfalls grandios gelungen. Bestens gelungen ist auch der Einstieg in das Album: Man hört zunächst die große Kittie Wells im (verrauschten) Original ihr legendäres "It wasn't God who made Honky Tonk Angels" singen, das dann nach einigen Sekunden nahtlos in Terri Clark's zeitgemässe, hinreissende Coverversion übergeht. Weitere tolle Nummern sind beispielsweise Neil Young's "Love is a rose" (auch bekannt geworden von Linda Ronstadt), Glen Campbell's "Gentle on my mind", Merle Haggard's "Swinging doors" und Hank Snow's "I'm movin' on", das die Kanadierin gemeinsam mit ihrem Landmann Dean Brody vorträgt. Es ist eine absolute Wonne, Terri Clark bei diesen vorzüglichen Interpretationen zuzuhören. Klassische Countrymusic, wie man sie heute spielt. Terri Clark's "Classic" sind ihre ganz persönlichen Countryklassiker, von Terri selbst und ihren grandiosen Begleitmusikern (u.a. Brent Mason - guitars, Michael Rhodes - bass, Chad Cromwell - drums, John Hobbs - piano, Stuart Duncan -.fiddle, Paul Franklin - pedal steel) herrlich erfrischend aufbereitet. Traditionelle Countrymusic auf absolutem Spitzenniveau!

Das komplette Tracklisting:

1. It Wasn't God Who Made Honky Tonk Angels - 3:32
2. Love is a Rose - 3:04
3. How Blue (with Reba McEntire) - 3:01
4. Don't Come Home a Drinkin' (With Lovin' On Your Mind) - 2:32
5. Gentle On My Mind - 3:27
6. Golden Ring (with Dierks Bentley) - 3:07
7. Two More Bottles of Wine - 3:00
8. Leavin' On Your Mind (with Jann Arden) - 4:34
9. Swinging Doors - 2:58
10. Delta Dawn (with Tanya Tucker) - 4:18
11. I'm Movin' On (with Dean Brody) - 3:36

Art-Nr.: 8043
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
It wasn't God who made Honky Tonk Angels
Love is a rose
Don't come home a drinkin' (with lovin' on your mind)
Golden ring
Swinging doors
Delta Dawn

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Coffis Brothers, The - turn my radio up [2022]
Die Natürlichkeit ubekümmerten "rootsy California Rock'n Rolls" zeichnet die großartigen, aus Santa Cruz stammenden Coffis Brothers aus, die sich mit ihrer wunderbaren Musik nun schon seit einigen Jahren unter den Fans des in den Sechzigern und Siebzigern verwurzelten, typisch californischen Bay Area-Sounds größter Beliebtheit erfreuen. Nun legt die Band um die beiden Brüder Jamie (vocals, kexboards) und Kellen Coffis (vocals, guitars) mit "Turn my radio up" ihr nunmehr schon 5. Album vor, im übrigen erstklassig produziert von Bay Area-Legende und The Mother Hips-Frontmann Tim Bluhm, dessen 11 herrliche Songs auf beeindruckende Art und Weise zeigen, wie zeitlos und aktuell man lässigen, zwanglosen und sprudelnden, klassischen, amerikanischen Westcoast-Rock auch in den 2020iger Jahren präsentieren kann. Einfach herrlich, wie dessen angenehmen Klänge einem dieses einzigartige California-Feeling stilecht, ja geradezu zum "Inhalieren" ins heimische Musikzimmer bringen. "It's all-American music. There's rock, blues, acoustic folk, and country in there. As music fans, we go all the way back to the beginning - to pioneers like Buddy Holly and the Everly Brothers - but we also look to artists like the Eagles and Tom Petty for influence. That's our playbook", verrät Kellen Coffis treffend über das Album. In der Tat hört man den Einfluß der Eagles und Tom Petty klar heraus, aber auch den der guten, alten Byrds, der New Riders Of The Purple Sage und, um mal eine aktuelle Band zu nennen, den von Lukas Nelson & Promise Of The Real, zumal Kellen Coffis' großartiger Lead Gesang dezent an den von Lukas Melson erinnert. Alles klingt wunderbar retro. Neben diesem hinreißend frischen, fluffigen California-Feeling, erzeugt die Band auch ein schönes, unauffälliges, authentisches Hippie-Flair, wie es vor allem in der San Francisco Bay Area der Siebziger Jahre vorherrschte. Unbeschwerte, sonnige Rhythmen, flockige, zuweilen aber auch schön knackige, rockige Grooves, ein Hauch von Country-Feeling, wundervolle Melodien, flüssige, fließende Harmonien und "jangling guitars" überall. Das Album startet mit dem umwerfend melodischen, genauso lockeren wie knackigen, frischen, fantastischen Retro-Rootsrocker "One that got away", der durchzogen ist von vielschichtigen, klangvollen Gitarren und lässigem Pianospiel. Herrlich hier die führenden Slideguitar-Licks und die feinen Baritone Guitar-Klänge. Das eingangs schon mehrfach zitierte California-Feeling zieht einen sofort magisch in seinen Bann. Genüßliche Tom Petty-Spuren vervollstandigen diesen prächtigen Opener, auf den eine weitere Top-Nummer nach der nächsten folgen - ohne Ausnahme. Wie etwa das voller Byrds- und Petty-Flair steckende, flotte, knackige, herrlich retro und melodisch gehaltene Titelstück "Turn my radio up", der mit tollen Gitarren inszenierte, rootsige, lockere Anericana-/Countryrocker "Ramona", der waschechte, Slideguitar-getränkte Blues "Crying shame" (auch den haben sie in ihrem wunderbaren Westcoast-Sound erstklassig drauf), der abemals ein wenig an die alten Byrds erinnernde, sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistende Retro Hippie-/Countryrocker "Two of a kind", das dezent funky und schön steady rockende, würzige, erdige, ein wenig an die Eagles zu ihrer "On the border/One of these nights"-Phase erinnernde "Good enough" (klasse Gitarrenarbeit mit kernigem, kurzem 2 Gitarren-Solo), die traumhaft melodische Americana-/California Rock-Ballade "Every now and then" (erstklassiges Klavierspiel), der toll groovende, Stones-lastige ("Exile"-Ära) Rocker "It's so easy", und so weiter. Selten haben wir eine Band gehört, die den beschriebenen Bay Area-Sound in der heutigen Zeit so authentisch und stark rüberbringt, wie die Coffis Brothers - handwerklich top, ohne jede Effekthascherei, auf den Punkt, voller Hingabe und Seele. Allerbester, glanzvoller California Roots-, Americana-, und Countryrock in vollster Blüte und von exzellenter, zeitloser Qualität.

Das komplette Tracklisting:

1. One That Got Away - 3:10
2. Turn My Radio Up - 3:05
3. Ramona - 3:51
4. Crying Shame - 4:13
5. Two of a Kind - 2:58
6. Good Enough - 4:54
7. Every Now and Then - 4:41
8. Find Out the Hard Way - 3:09
9. It's So Easy - 4:18
10. Learn the Lesson - 5:31
11. Feel This Free - 2:33

Art-Nr.: 10642
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
One that got away
Turn my radio up
Ramona
Two of a kind
Good enough
Every now and then
It's so easy
Learn the lesson

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Crow, Sheryl - feels like home [2013]
Wunderbar! Das mit Spannung erwartete, neue Album der mehrfachen Grammy-Gewinnerin muss man ohne "Wenn und Aber" als eines ihrer stärksten der jüngeren Vergangenheit bewerten. Man spürt regelrecht die Freude, mit der sie dieses Werk eingespielt hat - und das kommt voller Frische und Authentizität rüber. "Feels like home" ist das erste Countryalbum von Sheryl Crow, ein lang ersehnter Wunsch, den sie nun endlich in die Tat umsetzte. Dementsprechend zog es sie nach Nashville, um dort mit der absoluten "Crème de la Crème" der Szene zusammenzuarbeiten. "It wasn't until I moved here that I realized what an amazing community it is", erzählt sie darüber und ergänzt: "It's the thing I've been missing my whole career, the feeling of being able to sit around with a guitar and have people know each other's songs and know songs from people who've influenced all of us. When I moved here pretty early on Vince Gill started calling me to do guitar pulls, and I thought, gosh, this is just like heaven on earth down here". Sheryl Crow gelingt mit dem Werk die perfekte Gratwanderung zwischen Country, Countryrock und der Musik, die sie berühmt machte. Ja, das ist das Album, das trotz aller Countrystrukturen den früheren Werken am nächsten kommt. Immer wieder verarbeitet sie rockige Momente, rootsige und Americana-mässige Charakteristika, sodass "Feels like home" das wohl typischste Sheryl Crow-Album seit langem ist. Wir hören Pedal Steel, akustische Gitarren und Mandoline, aber kaum Fiddle (nur 1 Stück), kein Banjo, keinen typischen Honky Tonk. Vorwiegend bestimmen jede Menge erdige E-Gitarren das musikalische Ambiente. Nie wird sie zu traditionell, bringt dennoch ihre Liebe zum Country deutlich zum Ausdruck (am ehesten Richtung Miranda Lambert oder The Pistol Annies) und behält dabei immer ihre rockigen Wurzeln im Auge. Vereinzelt (bei 3, 4 Stücken) eingesetzte Streicher stören überhaupt nicht, sondern bereichern vielmehr die instrumentelle Vielfalt. Die Songs sind durchweg exzellent und stecken voller hinreissender, eingängiger Melodien. Das hat ganz große Qualität. Bis auf zwei Songs stammt das gesamte Material aus der gemeinsamen Feder von Sheryl Crow und namhaften Nashville-Songwritern wie z. B. Chris Dubois, Luke Laird, Al Anderson, Leslie Satcher, Natalie Hemby und Brad Paisley. Aber auch ihr alter Weggefährte Jeff Trott ist beteiligt. Unter den Musikern, sind solche Größen wie u. a. Greg Morrow (drums), Richerd Bennett, ex The Black Crowes-Klampfer Audley Freed, Jedd Hughes, Kenny Greenberg (alle electric guitar), Glenn Worf (bass), Ilya Toshinsky (mandolin, acoustic guitar, dobro), Paul Franklin (pedal steel), sowie Zac Brown (Zac Brown Band) mit tollem Zweitgesang bei einem Stück, Ashley Monroe und Vince Gill (alle background vocals) mit an Bord. "Feels like´home" ist ein absoluter Volltreffer und zeigt Sheryl Crow in bestechender Verfassung. Wir sind tief beeindruckt. Ein neues, großartiges Kapitel in der erfolgreichen Karriere dieser fantastischen Künstlerin.

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 3.14
2. Easy - 4.12
3. Give It to Me - 3.57
4. We Oughta Be Drinkin' - 3.52
5. Callin' Me When I'm Lonely - 3.25
6. Waterproof Mascara - 3,32
7. Crazy Ain't Original These Days - 3.17
8. Nobody's Business - 3,34
9. Homesick - 4.05
10. Homecoming Queen - 3.24
11. Best of Times - 3.19
12. Stay at Home Mother - 4.11

Art-Nr.: 8310
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Della Mae - same [2015]
Ganz großartiges, neues Album der Damen Bluegrass-Band Della Mae und damit der Nachfolger zum Grammy-nominierten "This world oft can be", mit dem sie vor etwa 2 Jahren den ganz großen Durchbruch schafften. Doch eine reine Bluegrass-Band im absolut traditionellen Sinne sind sie nicht. Vielmehr interpretieren sie das Genre sehr progressiv. So bezeichnen sich die Mädels selbst auch als "an Americana band from Nashville/Tennessee". Della Mae spielen eine exzellente Mixtur aus Folk-, Roots-, Americana- und Country-Elementen, natürlich auf der Basis akustischer Instrumente wie Fiddle, Banjo, Mandoline,, Acoustic Bass und Acoutsic Guitars (bei einigen Stücken auch dezente Percussion). Sie sind herausragende Musikerinnen mit großartigen Gesangs-Performances (vor allem die angeraute Stimme von Celia Woodsmith ist große Klasse), die für ihr neues Album wieder einmal ganz vorzügliches, substanzielles, ungemein abwechslungsreiches Songmaterial kreiert haben. Alles wirkt sehr songorientiert. "Wilder" Hochgeschwindigkeits-Bluegrass ist den Mädels fremd. Enthält eine wunderbare, mit herrlicher Acoustic Slide Guitar verzierte Coverversion des alten Rolling Stones-Klassikers "No expectations". Della Mae mit einem tollen Album. Sie werden damit ihren Status, sowohl in der Bluegrass- und Country-Szene, als auch in der Americana-Szene weiter festigen.

Aus dem Text der Original-Produktbeschreibung:

The follow-up to their GRAMMY-nominated 2013 album, This World Oft Can Be, Della Mae's self-titled second release for Rounder finds the all-female combo delivering eleven compelling new tunes that embody the musical and emotional qualities of the group's prior output while venturing into uncharted creative territory. Produced by Jacquire King (Of Monsters and Men, Norah Jones, Dawes, Kings of Leon), Della Mae showcases the band's emotional intensity and musical invention on such originals as 'Boston Town,' 'Rude Awakening' and 'For the Sake of My Heart,' as well as on vivid, insightful readings of the Rolling Stones' 'No Expectations' and the Low Anthem's 'To Ohio.' With an approach that's steeped in tradition yet firmly rooted in the present, Della Mae draws from a well of influences to create vibrantly original music that conveys their expansive musical vision with timeless lyrical truths and a contemporary sensibility all their own, placing them alongside such young acts as the Avett Brothers, Punch Brothers, the Lumineers, and Hurray for the Riff Raff.

Das komplette Tracklisting:

1. Boston Town - 3.24
2. Rude Awakening - 2.46
3. Can't Go Back - 3.37
4. For The Sake Of My Heart - 3.16
5. Good Blood - 3.21
6. To Ohio - 3.38
7. Shambles - 2.59
8. Take One Day - 2.25
9. Long Shadow - 4.05
10. No Expectations - 5.09
11. High Away Gone - 2.35

Art-Nr.: 8908
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Derailers, The - under the influence of buck [2007]
Gerade mal ein Jahr nach "Soldiers of love" sind die Derailers aus Austin/Texas schon wieder mit einem neuen Album am Start. "Under the influence of Buck" heißt das Teil - und der Albumtitel ist mehr als nur Programm. Seit nunmehr über 12 Jahren präsentieren die Derailers nun schon ihre großartige, unvergleichliche, so erfrischende, traditionelle Honky Tonk-/Hillbilly-/Rockabilly-Country-Music, deren Roots sowohl in den Sixties, als auch im staubigen Texas liegen, aber auch unmittelbar und überaus deutlich mit dem klassischen Bakersfield-Sound, beispielsweise eines Buck Owens, verbunden sind. Was lag also mehr auf der Hand, als einmal ein Album ausschließlich mit Buck Owens-Songs aufzunehmen? Genau das haben sie nun getan - und es ist ihnen prächtig gelungen. Sehr authentisch und spielfreudig ziehen sie vor dem großen Buck sprichwörtlich ihren Hut und spielen seine Songs so, dass der gute Buck seine helle Freude daran hätte. Schwungvoll, flott, mit wunderbaren Steelguitar-Linien, feiner Gitarrenbegleitung, auch mal einer Fiddle, voller Leben und immer so, wie es die traditionellen Bakersfield-Indikatoren verlangen. The Derailers play Buck Owens - klasse!
Hier das komplette Tracklisting:
1. Foolin' Around
2. Under the Influence of Love
3. Love's Gonna Live Here
4. Together Again
5. My Heart Skips a Beat
6. I've Got a Tiger by the Tail
7. Cryin' Time
8. Before You Go
9. Sam's Place
10. Who's Gonna Mow Your Grass
11. Down on the Corner of Love
12. Johnny B. Goode
13. Big in Vegas

Art-Nr.: 5153
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Ellis, Tinsley - winning hand [2018]
“Guitar, guitar, guitar is what this album is all about,” sagt Tinsley Ellis! Und wie recht er damit hat. Blues-/Bluesrock-Veteran und Gitarren-Legende Tinsley Ellies aus Atlanta/Georgia mit einer triumphalen Rückkehr zu seinem Stammlabel "Alligator Records", wo vor über 30 Jahren alles begann. "Winning hand" ist sein vielleicht bestes Album seit vielen Jahren. Gesanglich ist er in Top-Form, das wunderbar straighte Songmaterial ist schlichtweg super und seine Gitarrenarbeit ist elektrisierend, voller Inspiration, kraftvoll, messerscharf, virtuos - einfach herauzsragend. Viele große Kollegen (u. a. Derek Trucks und Warren Haynes) zählen ihn zu ihren absoluten Favoriten. In Quartett-Besetzung mit Kevin McKendree an den Keyboards, Steve Mackay am Bass und Lynn Williams am Schlagzeug, gelingt ihm ein rauschendes, facettenstarkes Blues-/Bluesrock-Meisterwerk, direkt, knackig, ohne Schnörkel, aber von beeindruckender musikalischer Tiefe und Qualität. Ein Werk, vom Beginn mit dem herrlich groovenden, kernigen, direkten, prächtig hängen bleibenden "Sound of a broken man", bis hin zu dem von monströsen Gitarrenläufen geprägten, über 8 1/2-minütigen, packenden, finalen Kracher "Savin grace", ohne jeden Durchhänger. Tinsley Ellis auf einem neuen Hoch in seiner jetzt schon sehr beeindruckenden, langen Karriere. Einfach toll!

Hier eine U.S.-Beschreibung im Original-Wortlaut:

"Feral blues guitar...non-stop gigging has sharpened his six-string to a razor’s edge...his eloquence dazzles...he achieves pyrotechnics that rival early Jeff Beck and Eric Clapton." –Rolling Stone "Ellis unleashes a torrent of dazzling musicianship pitched between the exhilarating volatility of rock and roll and the passion of urban blues." –Los Angeles Times Since his Alligator debut 30 years ago, Southern blues-rock guitar wizard, vocalist and songwriter Tinsley Ellis has become a bona fide worldwide guitar hero. The Chicago Sun-Times says, “It’s hard to overstate the raw power of his music.” Now, he makes his triumphant return to Alligator Records with a powerful new album, Winning Hand. Armed with his signature molten licks, melodic riffs and rousing, intense solos, Ellis, as his legions of fans will attest, is among the blues world’s best-loved, hardest working and most well-travelled statesmen. He has performed in all 50 United States as well as in Canada, Western and Eastern Europe, Australia and South America, earning legions of fans with his guitar virtuosity, passionate vocals and memorable original songs. Ellis is also revered as a guitarist’s guitarist, with famous friends including Derek Trucks, Warren Haynes, Oliver Wood, Jonny Lang and members of Widespread Panic calling on him to sit in and jam. “A musician never got famous staying home,” he says. Recorded in Nashville and produced by Ellis and keyboardist Kevin McKendree, the ten brilliantly performed, fervently sung tracks on Winning Hand include nine originals, ranging from blistering blues to heart-pounding rock to soulful ballads. As his only cover song, Ellis pays tribute to his greatest guitar-playing and songwriting influences with a Freddie King-inspired version of rock legend Leon Russell’s Dixie Lullaby. “Guitar, guitar, guitar is what this album is all about,” says Ellis, who recorded primarily with his 1959 Fender Stratocaster, his 1967 Gibson ES 345 and his 1973 Les Paul Deluxe. Guitar World says, “Ellis’ playing sparkles with depth and subtlety. Whether playing deep, slow blues or uptempo rockers, Ellis rides a gorgeously fat, pure tone.” Born in Atlanta in 1957, Ellis was raised in southern Florida. He discovered the blues through the back door of British Invasion bands like The Yardbirds, The Animals, Cream and The Rolling Stones as well as Southern rockers like The Allman Brothers. One night he and a friend were listening to records when his friend’s older brother told them if they liked blues, they should really be listening to B.B. King. As luck would have it, King was in town for a week, and the upcoming Saturday afternoon show was just for teenagers. Tinsley and his friend went, sitting transfixed in the front row. When B.B. broke a string on Lucille, he changed it without missing a beat, and handed the broken string to Ellis. After the show, B.B. came out and talked with fans, mesmerizing Tinsley with his warmth and kindness. Tinsley’s fate was now sealed; he had to become a blues guitarist. He saw Howlin’ Wolf, Muddy Waters and every other blues artist who came through town, always sitting up front, always waiting to meet the artists, take photos, get autographs. And yes, he still has B.B.’s string. Already an accomplished teenaged musician, Ellis left Florida and returned to Atlanta in 1975. He soon joined a gritty local blues band, the Alley Cats. In 1981, along with veteran blues singer and harpist Chicago Bob Nelson, Tinsley formed The Heartfixers, a group that would become Atlanta’s top-drawing blues band. After cutting a few Heartfixers albums for the Landslide label, Ellis was ready to head out on his own. Georgia Blue, Tinsley’s first Alligator release, hit the unprepared public by surprise in 1988. Critics and fans quickly agreed that a new and original guitar hero had emerged. The Chicago Tribune said, “Tinsley Ellis torches with molten fretwork. Ellis takes class...

Das komplette Tracklisting:

1. Sound Of A Broken Man - 4:51
2. Nothing But Fine - 3:52
3. Gamblin' Man - 5:59
4. I Got Mine - 4:14
5. Kiss This World - 3:55
6. Autumn Run - 6:12
7. Satisfied - 2:48
8. Don't Turn Off The Light - 4:41
9. Dixie Lullaby - 3:15
10. Saving Grace - 8:48

Art-Nr.: 9565
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Sound of a broken man
Nothing but fine
Gamblin' man
Autumn run
Satisfied
Dixie lullaby
Saving grace

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Farris, Mike - shine for all the people [2014]
Mike Farris, ex-Frontmann, Sänger und Gründer der in Southern- und Jamrock-Kreisen hoch geschätzten Screamin' Cheetah Wheelies, kommt mit einem großartigen, neuen Solo-Album. Der Mann aus Nashville gilt mit seiner, wie es ein amerikanischer Kritiker äußerst treffend beschreibt, zwischen "the hard rock blast of Bon Scott and the joyful sweetness of Al Green" liegenden, fantastischen Stimme, schon von jeher als grandioser, charismatischer Sänger. Nach dem Ende der Wheelies hat sich Farris mehr der "Gospel-fueled" Rootsmusik zugewandt und präsentiert nun mit "Shine for all the people" eine glühende, hinreissende, spirituelle Mischung aus Rock, Blues, Roots, Americana, Motwon, New Orleans Swamp, Southern-influenced Gospel und einer tierischen Portion "vintage Memphis Soul". Teilweise wunderbar kochender Sound, auch durch den zeitweiligen Einsatz von prächtig passenden Bläsern. Alles wirkt ungemein inspiriert. Farris' singt begnadet gut. Das Songmaterial ist erste Sahne, genauso wie die beteikigten, hochkarätigen Musiker, die ihn bei diesem tollen Album unterstützten (u. a. Kenny Vaughan, Doug Lancio, Rob Mcnelly - guitars, Michael Rhodes - bass, Kevin McKendree - hammond organ & piano, Derreck Phillips - drums,...). Gala-Vorstellung von Mike Farris!

Das komplette Tracklisting:

1. River Jordan - 4.23
2. This Little Light - 3.16
3. Jonah & The Whale - 4.17
4. Sparrow - 4.50
5. Mercy Now - 3.56
6. Real Fine Day - 4.31
7. The Lord Will Make A Way Somehow - 4.36
8. Power Of Love - 5.46
9. Something Keeps Telling Me - 3.11
10. How It Feels To Be Free - 4.00

Art-Nr.: 8668
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
River Jordan
Jonah & the whale
Mercy now
Real fine day
Power of love
Something keeps telling me
How it feels to be free

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Foghat - under the influence [2016]
Ist das ein "Hammer"! Vor 6 Jahren resümierten wir anlässlich von Foghat's fantastischem Studio-Comeback "Last train home": "Von dieser Güteklasse dürfen Foghat gern noch einige weitere Alben folgen lassen" - und genau das ist jetzt der Fall. "Guitar Boogie Rock'n Roll is back"! Das Feuer brennt - noch immer! Und es brennt lichterloh! Die legendäre Blues-, Rock-, Boogie-Formation kommt mit einem packenden, voll im (Gitarren)Saft stehenden, neuen Studiowerk. "Under the influence" heisst das Teil und es dampft, rock'n rollt und bluest wie eh und je. Die Besetzung ist nehezu identisch zu der von "Last train home", also mit dem großartigen Sänger und Lead-Gitarrist Charlie Huhn sowie seinem kongenialer Partner, dem Slide- und Lead-Gitarren-Virtuosen Bryan Bassett, die sich gegenseitig immer wieder zu zügerllosen, glühenden Gitarren-Duellen aufputschen. Für die nötigen "PS" des wie geölt laufenden Foghat-Motors sorgen zudem Bassist Charlie MacGregor und Original-Drummer Roger Earl. Guitar Blues-, Boogie-, und auch Southern Rock - geradeaus, direkt, kompromißlos, ohne jeden Schnickschnack, voll im satten, fetten Double Guitar-Sound - direkt aus dem Herz und aus der Seele der Band, ohne Umwege hinein ins Herz der Fans. Das ist die pure Foghat'sche "Blues'n Boogie-/Rock'n Roll"-Herrlichkeit. Musikalische Gäste sind u.a. Kim Simmonds (Savoy Brown), Scott Holt und Dana Fuchs. Enthält u. a. ein klasse Remake des Foghat-Klassikers "Slow ride", inkl. furiosem Gitarren-Finish. Produziert hat das Werk im übrigen Tom Hambridge. Foghat in Bestform!

GGf. folgen noch ein paar mehr Infos.

Das komplette Tracklisting:

1. Under the Influence - 4:29
2. Knock It Off - 4:14
3. Ghost - 3:20
4. She's Got a Ring in His Nose - 3:58
5. Upside of Lonely - 4:31
6. Heard It Through the Grapevine - 4:22
7. Made Up My Mind - 3:14
8. Hot Mama - 3:35
9. Heart Gone Cold - 4:27
10. Honey Do List - 4:45
11. All Because of You - 4:57
12. Slow Ride - 7:43

Art-Nr.: 9197
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Under the influence
Ghost
She's got a ring in his nose
Upside of lonely
Heard it through the grapevine
Made up my mind
Hot Mama
Slow ride

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Garcia Band, Jerry - garcia live vol. 13: 09/16/1989, poplar creek music theatre [2020]
2 CD-Set! Teil 13 der so geschätzten und beliebten GarciaLive-Reihe aus den schier endlosen Archiven des charismatischen Grateful Dead-Gitarristen Jerry Garcia ist da. Die neue Ausgabe beleuchtet die legendäre '89iger Tour der Jerry Garcia Band, und zwar mit der erstmaligen Veröffentlichung ihres fantastischen Konzertes vom 16. September 1989 im Poplar Creek Music Theatre von Chicago. Die begnadete Band Garcia's mit John Kahn, David Kemper, Melvin Seals, Gloria Jones, and Jacklyn LaBranch, wurde bei einigen Gigs dieser Tour durch einen großen Namen erweitert, nämlich "the big man himself", Clarence Clemons von Bruce Springsteen's E-Street Band am Saxophon. Clemons bereicherte mit seinem famosen Spiel die Jammings und damit den Shows in unnachahmlicher Art und Weise. Diese Garcia-Shows mit ihm, so auch der Auftritt in Chicago, waren etwas ganz Besonderes. Die hervorragende Setlist bestand aus damit sehr raren Versionen vieler Garcia/Hunter-Standards, wie "Cats under the stars" oder "They love each other", aber auch höchst interessanten Covers wie beispielsweise Dylan's "I shall be released", The Beatles' "Dear Prudence", The Band's "The night they drove old dixie down" und vor allem einer raren, jammigen 10 Minuten-Fassung des Rolling Stones-Klassikers "Let's spend the night together". Diese Veröffentlichung ist erneut ein echtes Highlight für Deadheads und Garcia-Fans.

Hier die Original-Produktbeschreibung durch "Garcia Family Provisions":

It’s with great pleasure we share news of the next installment in the GarciaLive series — GarciaLive Volume 13: September 16th, 1989 Poplar Creek Music Theatre. For some, the number thirteen is filled with superstition, but we can comfortably say GarciaLive Volume 13 will only brighten your doorstep upon release on Friday, April 24th. The new release, like the previously issued Pure Jerry: Merriweather Post Pavilion, September 1 & 2, 1989 and Fall 1989: The Long Island Sound, once again puts a spotlight on the Jerry Garcia Band’s legendary September ’89 run, but with one BIG addition — the Big Man, Clarence Clemons.
Clemons, the tenor saxophone giant from Bruce Springsteen’s E Street Band, joined the tour at the Meadowlands in northern New Jersey after first linking up with Garcia at the Grateful Dead’s New Year’s Eve 1988 performance in Oakland. Though he wasn’t well versed in the JGB’s repertoire at the start, Clarence’s deep knowledge of R&B and rock-n-roll made him a decidedly quick study — and by the time they hit Poplar Creek for the tour closer, they were really rolling! Garcia, already enjoying one of his best latter-day years following his recovery from a near-death experience, was in particularly fine form. His playing dexterous and down-right otherworldly at times. And as Blair Jackson writes in the liner notes, “Clarence is right there with him, bleating and honking and purring and sounding like all his influences—from Maceo Parker and Lee Allen to King Curtis and Junior Walker—rolled into one powerful package that was unmistakably Clarence Clemons. He’s definitely not laying back, and his assertiveness clearly pushes Garcia to play harder and louder and funkier at every turn.” While the setlist is fairly standard for the era, Clemons helps the band find new heights on old staples like The Band’s “The Night They Drove Old Dixie Down,” The Beatles’ “Dear Prudence” and a pair of Garcia/Hunter originals, “Cats Under The Stars” and “They Love Each Other.” One relative rarity of note is a positively blistering take on The Rolling Stones’ romp “Let’s Spend The Night Together”, dusted off earlier in the year after having been absent since ’76, which closes set one spectacularly. Top to bottom, this one is filled with magic — and we’re delighted to share it with you.

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. Cats Under the Stars - 9:32
2. They Love Each Other - 8:26
3. Let It Rock - 8:59
4. I Shall Be Released - 9:53
5. Someday Baby - 8:17
6. Dear Prudence - 11:05
7. Let's Spend the Night Together - 10:39

Disc 2:
1. How Sweet It Is (To Be Loved By You) - 7:55
2. Knockin' on Heaven's Door - 11:45
3. Think - 9:45
4. Waiting for a Miracle - 7:03
5. Evangeline - 5:51
6. The Night They Drove Old Dixie Down - 10:34
7. Tangled Up in Blue - 12:22

Art-Nr.: 10043
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

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Garcia, Jerry - garcia live vol. 9: august 11th 1974, keystone berkeley [2017]
2 CD-Set! Neunter Teil der äußerst beliebten GarciaLive-Reihe. Diesmal gibt es den großartigen Mistschnitt eines begnadeten Auftritts von Jerry Garcia und Merle Saunders aus dem californischen Berkeley (Keystone). Die fantastische Begleitband der beiden bstand damals aus John Kahn am Bass, Martin Fierro am Saxophon und der Flöte, sowie Grateful Dead's Bill Kreutzmann am Schlagzeug. Eine irre starke Rock-/Jazz-/R&B-Fusion Performance voller Feuer, Seele und herausragender Virtuosität. Erneut ein absolutes Highlight für die Jerry Garcia-Jünger und die Deadheads.

Die offizielle Produktbeschreibung:

GarciaLive Volume Nine presents Jerry Garcia & Merl Saunders' August 11th, 1974 performance at Keystone in Berkeley, CA. Joining Garcia & Saunders this evening were John Kahn on bass, Martin Fierro on saxophone & flute and the Grateful Dead’s Bill Kreutzmann on drums. As the site of over 200 performances by Garcia in various configurations, the Keystone Berkeley stage likely felt more like an extension of the Saunders’ family garage where the group would often practice. It was a space without pressure or pretense — one in which they could freely experiment with arrangements, new repertoire and, most of all, just jam.
Saunders’ influence on Garcia’s musical development is plainly heard on GarciaLive Volume Nine. As Garcia once noted in an interview, "Saunders filled me in on all those years of things I didn’t do. I’d never played any standards; I’d never played in dance bands. I never had any approach to the world of regular, straight music. He knew all the standards, and he taught me how bebop works. He taught me music.” While the evening’s setlist focuses primarily on standards, the approach is anything but regular or straight. A free-spirited version of The Four Tops’s R&B classic “Ain’t No Woman (Like The One I’ve Got)”, one of the evening’s easy highlights, showcases Garcia & Saunders' ability to reimagine standards through inventive arrangements and fiery virtuosity permeated with soul. Other standouts from this performance include a surging “(I’m A) Roadrunner” and an extended take on Jimmy Cliff’s “The Harder They Come” which clocks in at nearly 20 minutes.

Die komplette Setlist:

Disc 1:
1. That's What Love Will Make You Do - 13:14
2. La La - 17:06
3. It Ain't No Use - 10:57
4. Mystery Train - 13:32

Disc 2:
1. The Harder They Come - 19:10
2. Ain't No Woman (Like the One I've Got) - 17:00
3. It's Too Late - 9:06
4. (I'm A) Roadrunner - 10:42
5. The Night They Drove Old Dixie Down - 6:33

Art-Nr.: 9491
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Gov't Mule - deja voodoo [2004]
Das von den Fans heiß herbei gesehnte vierte Studioalbum (sieht man mal von den "Deep end"-Projekten ab, die man auf Grund der vielen Gast-Bassisten wohl nicht als richtige Bandprojekte einstufen sollte) von Gov't Mule ist da! Neben dem neuen Mann am Bass, Andy Hess, ist die Band mit den lagjährigen Weggefährten Danny Louis mittlerweile zum Quartett angewachsen, was die Spannung bezüglich der neuen Scheibe weiter vergrößerte, zumal sämtliche enthaltenen Songs, entgegen früherer Gepflogenheiten, noch nie live präsentiert wurden! Fazit vorab: Das Teil ist erneut eine Meisterleistung! Warren Haynes sagte im Vorfeld über die Scheibe: "It sounds like Gov't Mule, but it doesn't sound like anything we've already done. It has the same muscle and the same influences and character. But the fact is that it's a new band interpreting, and I'm writing songs for the sound of the new band." Ein Staement, das es hundertprozentig trifft! "Déjà voodoo" ist ein typisches Gov't Mule-Album, das einmal mehr eine gewaltige Kraft ausstrahlt, wobai aber eindeutig die Band an sich in ihrer ganzen Kompaktheit im Vordergrund steht. Vor allem Tastenmann Danny Louis bringt sich mit herrlichem E-Piano- und Orgelspiel sehr gewinnbringend in den Bandsound ein und läßt Warren Haynes trotz seiner zentralen Bedeutung eher als ein "normales" Bandmitglied erscheinen. Weiterhin fällt auf, daß neben ein paar dampfenden Krachern auch eine ganze Anzahl ruhigere Songs enthalten sind, die jedoch deshalb nichts von der gewohnten "Mule"-Intensität eingebüßt haben. Dir Songs sind sehr klug und ausgewogen strukturiert. Prächtige Riffs treffen auf mitreißende Soli! Warren Haynes' Gesang strotzt einmal mehr vor Kraft und Energie! Jeder einzelne Song vermittelt, über welch außergewöhliche Qualitäten die Musiker verfügen und wie selbstverständlich sie diese Fähigkeiten in den Bandsound einbringen. "Bad man walking" heißt das Eröffnungsstück, ein knackiger, messerscharf auf den Punkt gebrachter, trockener, prägnanter Retro-Classic-Rocker mit einer dezenten Prise Funk, allein schon ausgelöst durch das wunderbar im Hintergrund agierende E-Piano. Satte, raue Gitarrenriffs, dazu ein tolles Zusammenspiel zwischen Orgel und großartiger Wah-Wah Lead-Gitarre, inklusive grandiosem Solo! Haynes in Topform! Matt Abts trommelt himmlisch! Bleibt richtig gut hängen! Weiter geht's mit dem über 8-minütigen, wunderbar groovenden Bluesrocker "About to rage", der sich in der Mitte, nach relativ verhaltenem Beginn, vor prächtigen Drum-Rhythmen in ein explodierendes Gitarrensolo steigert, um gegen Ende schön jammig auszuklingen. Toller Gesang von Warren Haynes! "Perfect shelter", das nächste Stück, ist ein harter, schwergängiger, aber sehr angenehm strukturierter, inspirierter, bluesiger Rocker, und mit "Little toy brain" spielen sie eine für ihre Verhältnisse zwar von trockenen Rhythmen geprägte, dennoch sehr weiche, Blues-/Bluesrock-Nummer, die angenehm ins Ohr geht. Dann der wie unter Starkstrom stehend präsentierte, dreckige, raue, funky Boogie-Rocker "Slackjaw jezebel" mit tollen Gitarrenläufen, der getragene, sehr southern angehauchte, Allman Brothers-like, von herrlichen Gitarren- und Slide-Hooks begleitete, bluesige Rocker "Wine and blood", das von fetten Led Zeppelin-like Riffs geprägte, satte, von elektrisierender Lead-Gitarre bestimmte "Lola leave your light on", das knapp 11-minütige, von klasse Gitarrenspielereien und tollem E-Piano-Solo durchzogene, rhythmisch sehr wechselhafte, mit einem gewissen Seventies-Jam-Flair ausgestattete "Silent scream", usw., usw.! Das Album bedeutet von vorn bis hinten einen weiteren, überragenden Output der Fähigkeiten von Warren Haynes & Co.! Knapp 76 Minuten lang meisterlicher, rauer, groovender, zuweilen mit einer gewissen Hippie-Mentalität ausgestatteter, Seventies-Classic-Blues-Jam-Rock voller Intensität und Kraft, wie ihn eben nur Gov't Mule in der Lage sind zu spielen. Superb!

Art-Nr.: 2612
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Highwomen, The - same [2019]
Einmalig! Was für ein starkes Debut! Mit den Highwomen ist in Nashville ein neues, weibliches Allstar-Projekt, eine Art "Supergroup", entstanden, die mit ihrem Bandnamen, man vermutet es schon, den zwar legendären, aber recht kurzlebigen, einstigen Highwaymen (Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson und Waylon Jennings) ihre Referenz erweisen. Auch die Highwomen sind große Namen, und zwar der aktuellen Americana- und Country-Szene. Es handelt sich um Brandi Carlile (eine der wichtigsten Americana-Künstlerinnen der Gegenwart und frisch gekürte Siegerin der 18. Annual Americana Music Honors & Awards in der Kategorie "Album des Jahres" für ihr Werk "By the way, I forgive you", verliehen im Ryman Auditorium in Nashville am 11.09.2019), Natalie Hemby (ungemein erfolgreiche und in Nashville hoch gefragte Songwriterin für alles, was in der Countryszene Rang und Namen hat), Maren Morris (die Jüngste im Bunde und sehr erfolgreiche Hit-Lieferantin der jungen Countrygeneration), sowie Amanda Shires (ebenfalls eine große Künstlerin der aktuellen Americana-Szene, begnadete Fiddlerin und Sängerin, "nebenbei" Ehefrau von Roots- und Americana-Rocker Jason Isbell und "sporadisches" Mitglied von dessen Band The 400 Unit), von der auch der Vorstoß zur Gründung der Band ausging. Shires unterbreitete den Vorschlag zur Gründung eines weiblichen Gegenparts zu den Highwaymen, als sie vor einiger Zeit mit Produzent Dave Cobb im Studio an einem Album arbeitete. Der war total angetan von der Idee, was Shires wiederum dazu veranlasste ihre Kolleginnen Brandi Carlile, Maren Morris und Natalie Hemby zusammenzutrommeln - und die Highwomen waren geboren. Trotz aller Referanzen an die Highwaymen, die Musik der Highwomen ist nicht mit der von Cash und Co. zu vergleichen. Hatten die Herren damals ihre typische Outlaw Country-Attitüde eingebracht, spielen die Highwomen von faszinierenden Lead-Stimmen und Harmonie-Gesängen bestimmte, hinreissend schöne, absolut reine, unverfälschte Countrymusic der Gegenwart, allerdings frei von jeglichem Pop-Schnickschnack und Mainstream-Bombast. Nein, das ist so frisch und rein, so ehrlich und authentisch, wie man Countrymusic heute nicht besser spielen kann. Und wenn es der Song benötigt, wird auch ein Hauch von Americana integriert. Die Vier sind fantastische Sängerinnen und Songwriterinnen und ergänzen sich einfach wunderbar. Das Songmaterial ist grandios. Die Highwomen werden unterstützt von jeder Menge Gastmusikern, -Sängern und -Komponisten, wie zum Beispiel Sheryl Crow (background vocals, bass), Yola (vocals, background vocals), Dave Cobb (acoustic/electric guitar), Jason Isbell (acoustic/electric guitar), Phil Hanseroth (bass, background vocals), Tim Hanseroth (guitar, background vocals), Chris Powell (drums) und Peter Levin (piano and keyboards), mit Songs komponiert von Carlile, Hemby, Morris, Shires, Isbell, den Hanseroth Twillingen, Rodney Clawson, Lori McKenna, Miranda Lambert und Ray LaMontagne. Es gibt nicht den Hauch eines abfallenden Songs. Das Werk, natürlich erstklassig produziert vom umtriebigen "König" Dave Cobb, ist eine absolute Offenbarung für die aktuelle Countrymusic. Einfach wunderbar!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There’s no getting around the supergroup label for this collaborative effort. It’s right there in the band’s name, a direct reference to The Highwaymen, the short-lived act that found legends Kris Kristofferson, Johnny Cash, Willie Nelson and Waylon Jennings joining forces on an intermittent basis for about a decade in the mid-’80s through mid-’90s.
Like those proud, rootsy country icons, The Highwomen — comprising Americana singer-songwriters Brandi Carlile, Natalie Hemby, Amanda Shires and Maren Morris — showcase their C&W roots, in addition to their more boundary expanding work. The collective, formed by Shires when she noticed the lack of female voices on country radio, not surprisingly revels in woman-empowered concepts.
From the joy of motherhood (“My Only Child”) to the difficulties of everyday life (“Redesigning Women”’s “Runnin’ the world while we’re cleanin’ up the kitchen … How do we do it?”) with of course a few nods to lousy guys who done them wrong (Shires’ going all Dolly Parton on “Don’t Call Me” and Morris’ “Loose Change”), this is a fresh, occasionally feisty, feminine approach to the country genre informed by the group’s singer-songwriter strengths.   
Carlile dives into that concept on the honky-tonking “My Name Can’t Be Mama,” which sounds like a lost Loretta Lynn gem. It’s the rare entry, along with “Crowded Table,” where all participants trade off or harmonize together on lead vocals. Morris gets introspective on the moving ballad “Old Soul” (“I guess I was born an old soul”) and Shires joins with husband Jason Isbell (also a member of the backing band) to pen “If She Ever Leaves Me,” sung by Carlile as a nod to her out-of-the-closet sexuality.
Generally more subdued than the Miranda Lambert-led Pistol Annies and less groundbreaking than Trio (the iconic Emmylou Harris, Dolly Parton, Linda Ronstadt project that was a clear influence here), some of this doesn’t qualify as country. It would have helped if all four women participated in every performance since at least one is MIA on the majority of tunes. And while Dave Cobb’s production is typically professional, it’s also a little dry.
Regardless, this is a much needed shot in the arm from talented female singer-songwriters, most of whose solo work is on the fringes of country music and who have every right to expect these songs to stand alongside the testosterone-heavy dudes on the commercial airwaves.
Whether any of these tunes will crack that particular glass ceiling is unclear. But between their recognizable names and obvious talents as singers AND songwriters, if The Highwomen’s debut can’t do the trick, it’s hard to imagine what will.
(Hal Horowitz / American Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Highwomen - 3:32
2. Redesigning Women - 2:54
3. Loose Change - 2:22
4. Crowded Table - 3:29
5. My Name Can't Be Mama - 2:30
6. If She Ever Leaves Me - 3:13
7. Old Soul - 5:45
8. Don't Call Me - 3:36
9. My Only Child - 3:53
10. Heaven Is A Honky Tonk - 3:54
11. Cocktail And A Song - 3:37
12. Wheels Of Laredo - 4:15

Art-Nr.: 9885
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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