Artikel 1 bis 10 von 10 gefundenen...

[1-15]

 
Chesney, Kenny - greatest hits II [2009]
Nach all den überwältigenden Erfolgen der vergangenen Jahre ist es naheliegend, dass Kenny Chesney nun, 9 Jahre nach seinem ersten "Greatest Hits"-Album, ein zweites folgen lässt. Für solche Compilations nicht immer selbstverständlich, muss man dem Superstar hier bescheinigen, eine wirklich erstklassige Auswahl an Hits und "besten Songs" getroffen zu haben. Die richtige Musik für die anstehende warme Jahreszeit. Einfach herrlich, dieser "breezy Caribbean Country", gemischt mit purer Country-Tradition, einem dezenten Schuß Heartland-(Rock)-Flair und Chesney's typischem unwiderstehlichen, relaxten "Beach"-Feeling. Neben Hits wie "Living in Fast Forward," "There Goes Me Life," "No Shoes, No Shirt, No Problems", "Down The Road", "Young", den Duetten "When the Sun Goes Down" mit Uncle Kracker und "I'm Alive" mit Dave Matthews, enthält das Album auch einen ganz großartigen, neuen, bis dato unveröffentlichten Track. "Out Last Night" heißt das Stück, das bereits auf dem besten Weg zur nächsten Nummer Eins für Chesney ist. Könnte zu so etwas wie dem Nashville Sommer Country-Hit 2009 avancieren - locker, flockig, lässig, herrlich melodisch! Ein Album, ideal für Chesney-Neueinsteiger - und für die Fans ein exzellent zusammengestellter Sampler, der rundum Spaß macht, inklusive eines tollen neuen Tracks. Enthält zudem ein reich bebildertes, 16-seitiges Booklet mit persönlich verfassten Anmerkungen und kleinen Geschichten zu jedem einzelnen Song. Prima Sache!

Die komplette Songliste:

1 Out Last Night - 3:21   
2 Living in Fast Forward - 3:32   
3 Young - 3:57   
4 Summertime - 3:26   
5 Down the Road - 2:59   
6 Beer in Mexico - 4:30   
7 There Goes My Life - 5:01   
8 When the Sun Goes Down - 4:49   
9 Anything But Mine - 5:24   
10 Be as You Are - 4:18   
11 I Go Back - 4:00   
12 No Shoes, No Shirt, No Problems - 3:32   
13 The Good Stuff - 3:20   
14 Never Wanted Nothing More - 3:28   
15 I'm Alive - 3:20

Art-Nr.: 6396
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chesney, Kenny - live: live those songs again [2006]
Kenny Chesney zählt schon seit geraumer Zeit zu den unbestrittenen Superstars der New Country-Szene. Er ist mit Charisma ausgestattet, hat ein Händchen für die zu ihm passenden Songs, und ist wegen seiner energiegeladenen Live Shows ein Entertainer, der es, ähnlich wie Garth Brooks zu seinen Glanzzeiten, versteht, die Massen in seinen Bann zu ziehen. Nach seinem zuletzt wieder prächtig eingeschlagenem Studio-Album "The Road And The Radio" hat sich Kenny nun zu einem Live-Album entschlossen, das seine letzten Karriere-Jahre in den fast immer prall gefüllten Arenen (hier an fünf verschiedenen Orten: Knoxville, Pittsburgh, Nassau, Nashville und Los Angeles) reflektiert. Ein echtes, typisch amerikanisches Stadion-Konzert-Spektakel, das in seiner Emotionalität unweigerlich Reminiszenzen an Garth Brooks legendäres "Double-Live"-Werk aufkommen lässt. Ein enthusiastisches Publikum, das vor, teilweise während und nach jedem Stück in euphorischem Gekreische ausbricht und jede Gelegenheit nutzt, wohl bekannte Textpassagen im Kollektiv mitzsingen, sobald der Meister die Gelegenheit dazu nur im Ansatz offenbart. Natürlich versteht es Chesney exzellent, genau die Lieder zu performen, die für solche Anlässe wie gemacht sind, doch das sind sehr viele seines Repertoires. So reihen sich vom einleitenden Song "Live Those Songs" bis zum abschließenden Powerstück "She Thinks My Tractor’s Sexy", ein prächtig mitsingbarer Hit nach dem anderen aneinander, wobei der (im positiven Sinne) sehr routiniert wirkende Kenny immer wieder geschickt zwischen den Temperamenten der einzelnen Lieder variiert. Verlassen kann er sich dabei auf eine furios aufspielende Begleitband, in der der sehr starke Drummer Sean Paddock (äußerst kraftvoll) und der filigrane Lead-Gitarrist Clayton Mitchell (viele southern-inspirierte Soli) immer wieder den Ton angeben. Bis zum ersten Durchatmer "What I Need To Know" (wunderschöne, melodische Country-Ballade, inkl. Bandvorstellung) geht es zunächst mit fünf New-Country-/Arena-Rockern in die Vollen (u. a. "Young", "Beer In Mexico", "Keg In The Closet"), welche die Massen zurecht in Wallung treiben und diese wohl nur in amerikanischen Arenen aufkommende Gänsehaut-Atmosphäre auslösen. Klasse auch das unweigerlich Urlaubsstimmung auslösende "When The Sun Goes Down" mit herrlichen, karibisch anmutenden Steel-Drums, ebenfalls dargeboten, wie schon seinerzeit in der Studiofassung, im Duett mit "Spaßkanone" Uncle Kracker. Weiterer Höhepunkt sind das Midtempostück "Anything But Mine" mit seiner schönen Akustikgitarren-Untermalung, den angenehmen Orgelparts und den großartigen Southern-E-Gitarren-Passagen des bereits erwähnten Clayton Mitchell, sowie die tolle Gute Laune-Nummer "How Forever Feels" (klasse Drum-/Bass Intro, knackiges Piano, feine Steel und Fiddle-Fills). Kenny Chesney ist es auf seinen Live-Album prächtig gelungen eine Energie geladene Synthese aus Arena-Rock und New Country (wobei die Basis, so kraftvoll und rockig die Performance auch sein mag, von Chesney's Anlagen und seiner Art des Auftretens her immer eindeutig "country" ist) zu schaffen und einen tollen musikalischen Einblick in die wohl entscheidende Phase seiner Laufbahn zu gewähren. Die CD kommt mit einem richtig dicken, 24-seitigen, reichhaltig bebildertem Booklet, in dem Kenny mittels diverser Statements viele ihn bewegende, detaillierte Eindrücke vermittelt und sich bei all seinen Förderern, Fans und Bekannten ausgiebig bedankt. Schade eigentlich nur, dass in der heutigen Zeit nicht so etwas direkt auch als DVD auf den Markt gebracht wird, aber vielleicht kommt das ja eines Tages. Bis es soweit ist, ist diese Kenny Chesney-Live-CD aber in jedem Fall ein "Muß"! Jawohl, lasst uns diese tollen Songs noch einmal erleben. Klasse Live-Stoff, nicht nur für New Country- und Chesney-Anhänger! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4468
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chesney, Kenny - when the sun goes down [2004]
Auch mit seinem neuen Album "When the sun goes down" wird Kenny Chesney die Erfolgsspur nicht verlassen. Ganz im Gegenteil, er wird seinen Superdstar-Status festigen. Unbeirrt geht er seinen Weg und scheint dabei immer besser zu werden. Erstklassiger Mainstream New Country, der zielsicher den Nerv der Zeit trifft - frisch, sonnig, knackig, melodisch, modern, peppig! Zumeist zieht sich durch die Songs eine dezent rockig-poppige Note, doch die Countryroots bestimmen eindeutig das Geschehen und behalten immer die Oberhand. Geschickt vereint Kenny Chesney einen nicht zu leugnenden Sonnyboy-Charme mit einem gewissen "young and wild"-Image, was bei den Fans ungemein gut ankommt. Die Songs bleiben prächtig hängen, wirken dennoch keineswegs langweilig. So hat sich die erste Single "There goes my life", eine sehr schöne, aber durchaus knackige New Country-Ballade, bereits vor Erscheinen des Albums für mehrere Wochen an der Spitze der Billboard-Charts festgesetzt. Doch das wird beileibe nicht der einzige Hit bleiben - die CD ist voll von erstklassigen Songs, die das Material seines schon sehr gelungenen Vorgängers fast noch in den Schatten stellen. Man denke nur an die Gitarren orientierte, herrlich satt arrangierte, rockin' New Country-Nummer "I go back" mit ihrer wunderbaren Melodie und dem feinen Banjo-Drive im Hintergrund, oder das so sonnige, relaxte, lässige "Ocean/Caribic"-Country-Pop-Stück "When the sun goes down" (im übrigen ein Duett mit "Follow me"-Uncle Kracker), das die pure Urlaubsstimmung aufkommen läßt, wie auch die großartige, vom alten Westcoast-Kempen Josh Leo geschriebene New Country-Ballade "Anything but mine" mit ihrer wieder so feinen Melodie und jeder Menge knackiger E-Gitarren, oder die ungemein schwungvolle, gut tanzbare Uptempo-Nummer "Keg in the closet". Nicht nur die haben das Zeug zur Nummer 1! Kleines Schmankerl: die vorliegende limitierte Auflage der CD enthält noch 3 Live Bonus-Tracks, mitgeschnitten während seiner gefeierten, letztjährigen US-Tour! Zum einen eine rauschende Version der fetzigen Uptempo-Nummer "Live those songs", dann eine feine Version der Ballade "What I need to do" und schließlich als Höhepunkt eine großartige, nur von der Acoustic Gitarre begleitete Version des Dave Loggins-Klassikers "Please come to Boston". Klasse Album! Kenny Chesney in der Blüte seiner Karriere!

Art-Nr.: 2214
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Chesney, Kenny - when the sun goes down ~ video collection ~ dvd [2004]
Parallel zum neuen, gleichnamigen Album, erscheint nun auch von Kenny Chesney eine DVD mit 6 Video-Clips! Enthalten ist natürlich auch das Video zu "There goes my life", der ersten Nr.1-Single aus "When the sun goes down", wie auch die Clips zu 4 Songs aus dem "No shoes, no shirt, no problems"-Album, nämlich "Young", "Big star", "The good stuff" und "No shoes, no shirt, no problems"! Höhepunkt aber dürfte der Konzertausschnitt zu "Live those songs" sein, im übrigen eines der Bonus-Live-Tracks auf der limitierten Ausgabe seines neuen Albums, bei dem die Power und Energie seiner aufwendig inszenierten Live-Shows sehr gut rüberkommt. Eine feine DVD! Das Teil ist "code free" und damit auf jedem DVD-Spieler abspielbar!

Art-Nr.: 2273
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: DVD || Preis: € 9,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Creager, Roger - here it is [2008]
Großartiger, abwechslungsreicher Texas Country vom Allerfeinsten - kernig, dynamisch, aber auch voller Herz und vor allen Dingen voller Seele! Seit vielen Jahren gehört Roger Creager bereits zu den arrivierten Stars der Texas Music-Scene. "For more than a decade, Roger Creager built a reputation on his distinctive brand of hard-core, rabble-rousing Texas Country music, on his rich, full-bodied voice that can carry a tune for miles, and on his exceptional ability to work thousands of Texans into a rabid frenzy with his voice and guitar", heißt es in einer Biographie über ihn. Das trifft den Kern seiner Musik hervorragend und umschreibt seine ganze, auf die Fans so anziehend wirkende Ausstrahlung. Creager ist ein Country-Musiker durch und durch. Der Mann aus Corpus Chriti hat neben mehreren Universitätsabschlüssen auch jahrelang auf einer Farm gearbeitet. Er weiß also, wovon er spricht (singt). Bereits im zarten Alter von sechs Jahren entdeckte Roger sein Herz für die Countrymusic und begann mit ersten Auftritten während seiner High School-Zeit. Dabei hörte er immer wieder solche Songs wie Guy Clark's "Desperadoes waiting for a train" oder Gary P. Nunn's "You ask me what I like around Texas", entwickelte ein gesteigertes Interesse für die Musik solcher Leute wie Jerry Jeff Walker, Willie Nelson, Waylon Jennings, Johnny Cash und Merle Haggard, zählt im weiteren Verlauf seinens Entwicklungsprozesses aber auch Kollegen wie Lyle Lovett und vor allen Dingen Robert Earl Keen, Pat Green, Cory Morrow und Jack Ingram zu seinen großen Einflüssen. Auch Leute wie Jason Boland & the Stragglers, Gary Allan oder die Randy Rogers Band sind hin und wieder als Vergleiche vertretbar. Roger Creager's großartige Countrymusic ist tief und deutlich in den texanischen Traditionen verwurzelt. Aber sie ist dabei stets staubig, "rowdy", unbekümmert und schön tough geblieben, vermittelt eher das Ambiente des etwas einfacheren, raueren Lebens außerhalb der glitzernden Großstädte. So hören wir viel Abwechslung. Das geht von bärenstarken Outlaw Country-Nummern über voller Drive anrollende und jede Menge des unwiderstehlichen "Red Dirt"-Flairs verbreitende "full-speed Gasoline-injected" Countryrock-Ritte, bis hin zu gefühlvollen, ein schönes "raue Schale, weiches Herz"-Feeling ausstrahlenden Balladen und derben, Party-tauglichen Roadhouse-Honky Tonkern. Sämtliche Songs stammen aus der Feder von Creager, oft zusammen mit solch renommierten Songwritern wie beispielsweise Trent Willmon, Paul Overstreet oder Radney Foster. Foster hat das Album zudem auch in Zusammenarbeit mit Lloyd Maines und Justin Tocket produziert. Und was konnte Creager zusammen mit seinen Produzenten für eine Riege erstklassiger Musiker um sich herum versammeln: Storyville's David Grissom, Kenny Vaughn, Eric Borash, Radney Foster (alle Gitarre), Lloyd Maines, Dan Dugmore (Pedal steel), Byron House (Bass), Chad Cromwell (Drums), Jonathan Yudkin (Fiddle, Mandoline), Allen Huff (Keyboards), u.s.w.! Los geht's mit dem starken "I love being lonesome", eine astreine, traditionelle Outlaw Country-Nummer mit dem typischen Waylon Jennings-Charme, wie es zuletzt beispielsweise auch dem bravourösen Jackson Taylor gelang. Ein herrlich würioges Gewand aus erdigen E-Gitarren trifft auf lockere Steelguitar-Linien und wunderbar eingebundene, sirenenartige Fiddle - dazu ein prima Melodie! Aber dann, dann brettert Roger richtig den Highway hinunter: "Driving home" macht seinem Namen alle Ehre. Ein rootsiger, von tierisch starkem Lap Steel-Spiel durchzogener und galoppierenden Drums nach vorn gepeitschter, brennender Countryrock-"Killer", der einem vor seinem geistigen Auge wie ein mächtig Staub aufwirbelnder, furioser Roadmovie vorbeizieht. Baumstark! Im Anschluß daran zeigt Creager seine gefühlvolle Seite: "I loved you when" (co-Writer: Paul Overstreet) ist eine wundervolle, hinreißend romantische, auch textlich von geradezu erhabener Schönheit geprägte, zielsicher die Balance zwischen rauer Natürlichkeit und prickelnder Sinnlichkeit auspendelnde Ballade mit großartiger Gitarren-/Fiddle- und Klavier-Begleitung sowie exzellentem Background-Gesang von Joanna Janet. Eine weitere, allerdings deutlich würzigere Ballade mit klasse E-Gitarre, Orgel, Piano und dezenten Mandolinen-Fills folgt mit dem voller "Red Dirt"-Flair steckenden "Tangle me in you". Apropos "Red Dirt": Die Trademarks dieses unwiderstehlichen "rockin' Texas Country-Sounds" treffen ebenso auf den erdigen, von satten, dreckigen, Stones-ähnlichen, straighten Riffs geprägten, dennoch total traditionellen "Beer-drinkin'" Barroom-Honky Tonker "I'm from the beer joint" zu. Mit Textzeilen wie "I'm from the beer joint, and that's where your money is blown, we got ice cold beer and red hot women, you ain't need to bring your own"..., kann man sich lebhaft vorstellen, was in den texanischen Honky Tonks bei den Cowboys zu diesem Heuler abgeht. Macht einfach nur tierisch Laune! Flotten, knackigen, mit feiner Steelguitar und klasse E-Gitarren (Slide) garnierten, erstklassigen, angerockten, melodischen New Country hören wir danach mit dem hervorragenden, schmissigen "A good day for sunsets". So zieht Creager unbeirrt und voller eigener Identität sein Ding bis zum Ende durch und besticht mit abwechslungsreichem, einzigartigem Country. Durch und durch voller texanischer Roots, aber durchaus auch kompatibel zu Nashville. Creager lebt seine Countrymusic und mit der Musik wiederum lebt er seinen Traum. Das spürt man, das kommt ungemein authentisch rüber! "He's a hard Country worker", sagte einmal ein US-Kritiker, und das ist ein Riesen-Kompliment! Ein tolles Album von Roger Creager, der damit seinen Status in Texas weiter festigen wird, vielleicht aber auch endlich außerhalb der Grenzen des "Lonestar-States" die längst verdiente Aufmerksamkeit erhält. "Great stuff"!

Die Tracklist:

1 I Love Being Lonesome - 3:53   
2 Driving Home - 4:00   
3 I Loved You When - 4:28   
4 Tangle Me in You - 3:40   
5 I'm from the Beer Joint - 3:26   
6 A Good Day for Sunsets - 3:21   
7 She Chose You - 3:36   
8 Let's Run - 4:02   
9 Habit (Needle in My Arm) - 3:23   
10 I'm Missing You - 3:17   
11 The Man I Used to Be - 3:40   
12 My Ship Goes Down - 3:10   
13 Cowboys and Sailors - 3:43

Art-Nr.: 5967
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
I love being lonesome
Driving home
I loved you when
I'm from the beer joint
Let's run
My ship goes down

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Elmore, Jason & Hoodoo Witch - tell you what [2013]
"The hottest new guitar hero, deep from the heart of Texas" und seine Band Hoodoo Witch mit ihrem zweiten Album! Ein "Killer-Teil"! Packender Gitarren-Bluesrock vom Allerfeinsten, vollgepackt mit erstklassigem Songmaterial und brillanten, variantenreichen, virtuosen, zündenden Gitarrenritten. Elmore ist ein Meister seines Fachs - und ein klasse Sänger! "This guy is the real deal"!

Das komplette Tracklisting!

1. Sharecropper Shuffle - 3:05
2. Southbound - 5:18
3. Cold Lonely Dawn - 8:00
4. When The Sun Goes Down - 6:46
5. Bottom Feeder - 4:19
6. Dirt Ain't Enough - 8:10
7. Buckaroo - 1:57
8. Country Mile - 4:08
9. Don't Pass Me By - 5:41
10. Good Foot - 4:51
11. She Fine - 3:03
12. You Don't Miss Your Water - 5:57

Art-Nr.: 8101
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Southbound
Cold lonely dawn
When the sun goes down
Bottom feeder
Country mile
Good foot
You don't miss your water

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Mathus, Jimbo & The Tri-State Coalition - white buffalo [2013]
Rural Guitar-Rootsrock, Americana, Mississippi Swamp-Rock, Delta-Blues, Alternative Country Rock, Hill Country Blues, Southern Soul - welcher dieser Bezeichnungen man für die mitreissende Musik dieser begnadeten Truppe auch verwenden mag, es passt immer. Jimbo Mathus und seine Band The Tri-Star Coalition (die Burschen kommen aus den drei verschiedenen U.S. Bundesstaaten Arkansas, Missouri und Mississippi) nennen es schlicht "Catfish Music". Sie legen mit ihrem neuen Album "White buffalo" geradezu ein Meisterwerk amerikanischer Roots-Musik hin. Mathus war der Kopf der sehr bekannten, mittlerweile aufgelösten, verrückten "Hyper-Ragtime" Rock-Formation Squirrel Nut Zippers, doch von seiner Herkunft und musikalischen Natur her ist der Mann aus Mississippi ein überaus produktiver, genialer Songwriter für durch und durch authentische "born-in-the-bone Southern music", ein Fahnenträger für die Kultur und die Mythologie des Südens. Genau das setzt er mit seiner fantastischen Band (neben Jimbo Mathus: lead vocals, lead guitar, mandolin sind das Matt Pierce: Telecaster guitar, Eric Carlton: keyboards, Terence Bishop: bass und Ryan Rogers: drums) auf beeindruckende, packende Art und Weise um. Jimbo Mathus beschreibt den "Tri-Stste"-Sound als "a true Southern amalgam of blues, white country, soul and rock'n roll". Besser kann man's nicht ausdrücken. Und die Musik der Truppe hat richtig Feuer. Bestimmt wird sie vorwiegend von einem sehr transparenten, vielschichtigen Gitarrensound, immer wieder kongenial ergänzt durch Orgel- und/oder Piano-Untermalungen und einer knackig troscken agierenden Rhythmusfraktion. Es herrscht ein vorwiegend raues, durchaus dreckiges, zuweilen aber auch sehr natürliches, frisches Ambiente, gepaart mit wunderbaren Melodien, das durch eine exzellente, sehr klar abgestimmte, "tighte" Produktion perfekt in Szene gesetzt wird. Verantwortlich dafür zeichnet niemand Geringerer, als Roots-König Eric "Roscoe" Ambel (u.a. the Del Lords, The Yayhoos, Steve Earle). Es muss aber auch einen Heidenspass gemacht haben, dieses umwerfende Songmaterial ins richtige Licht zu rücken. Gleich die erste Nummer, "In the garden", ist ein Knüller: Trockene, wunderschöne Mandolinen-Riffs erklingen, Jimbo's ungemein inspirierter, ausdrucksstarker Gesang setzt ein und langsam kommt die ganze Band ins Rollen. Wir hören ein großartiges Akkordeon, dreckige E-Gitarren, dazu flüssige Telecaster-Linien, ein gewisses Soul- und Gospel-Flair und einen tollen, swampigen Groove. Southern-/Delta-/Rootsrock, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Im Verlauf des Albums haut die Truppe dann einen Haufen krachender Rocker raus, wie etwa das fulminante, schwer kochende Titelstück "White buffalo", ein von massiven E-Gitarren (lichterloh brennendes, dreckiges Solo) und fetter Orgeluntermalung bestimmter Volldampf Roots-/Southern-/Bluesrocker, der gar einen Hauch von Hendrix verbreitet (allerdings auf Mississippi-/Roots-Terrain), oder das an die Georgia Satellites, aber auch an die North Mississippi Allstars erinnernde "Fake hex", besticht aber auch mit einigen hinreissnden (Alternative)Countrynummern, wie zum Beispiel das grandios arrangierte "Poor lost souls", das klingt, als sei es einer imaginären, gemeinsamen Session von Hank Williams, Johnny Cash, Gram Parsons und The Band entsprungen (tolle Akkordeon-Klänge, schöne Mandolinen-Fills und herrliche, "mehrstimmige" Gitarrenlinien). Bärenstark auch die knackige, erdige Ballade "Tennessee walker mare" mit ihrer großartigen Melodie, Mathus' tollem, angerauten Gesang und einem Gitarrenbreak, das gar an The Allman Brothers Band zu erinnern scheint. Es ist alles gesagt und doch wiederholen wir uns gerne noch einmal: Jimbo Mathus & The Tri-State Coalition's "White buffalo" ist schlichtweg ein Meisterwerk. Das ist sie, die grandiose, fesselnde "Catfish"-Musik des amerikanischen Südens!

Als Beispiel, wie dieses großartige Album in den Staaten aufgenommen wird, hier noch, für die, die es interessiert, die ausführliche, begeisternde Besprechung von Brian Robbins, vom renommierten und hoch geschätzten Webzine "jambands.com" im Original:

In 2011, I wrote a review of Jimbo Mathus’ Confederate Buddha album, referring to the music on it as “rooted deeply in Mathus’ beloved Mississippi Hill Country, but the messages contained within the dozen tracks came from – and reach out to – some place far, far away.” My feelings about Confederate Buddha still stand – it’s a hell of a piece of work. But let me tell you something right now, folks: I don’t know what sort of gris-gris Mathus and his Tri-State Coalition (bassist Ryan Rogers, drummer Terrence Bishop, keyboardist Eric Carlton, and guitarist Matt Pierce) called upon during the recording of White Buffalo, but they have conjured up some mighty, mighty fine tunes.
You don’t have to wait for the magic to take hold: Mathus’ sweet mandolin ushers in “In The Garden” while Jimbo doles out some philosophy and advice – rolled in flour and pan-fried to a golden brown by the Coalition, who fall in behind him midway through the first verse. Carlton’s accordion infuses the tune with a Delta vibe; Bishop and Rogers keep the beat simmering somewhere between the Scottish Highlands and a Tibetan mountaintop; Pierce pilots his Telecaster through some amazing twists and turns; and through it all, Mathus’ brave little mando carries the torch that lights the song’s soul. The White Buffalo is off and running.
The best way to get to the core of what this album is all about is to dive right into the middle of the beast: the amazingly eclectic-yet-perfectly-united trifecta of “White Buffalo”, “Hatchie Bottoms”, and “Fake Hex”. The title tune comes roaring out of the speakers with enough force to make you duck your head – all rolling and a’tumbling drums and ga-wooping bass and wailing guitars and flashes of wild-ass voodoo funk ::: JIMI! ::: but there’s not a Cuban heel nor bit of tie-dye in sight; this is flannel-shirted and raggedy-blue-jeaned get-down-to-it psychedelia – as real as the button missing on that there thermal t-shirt, my friend. No sooner has the wild-colored dust and vapors and cymbal sizzles from “White Buffalo” settled than a gently-strummed acoustic guitar wraps its loving arms around you and takes you to “Hatchie Bottoms”. “In 20 and 10 I went back home again to the funeral of my Uncle Bobby …” sings Jimbo – and by the time the rest of the band has fallen into step, you are headed home as well, feeling every ounce of sweet and mournful ache ::: HANK! ::: that Jimbo and the boys lay on you. There’s hardly enough time to wipe your eyes before “Fake Hex” takes off, gee-tars all snapping and biting and chasing their tails in total Some Girls -era Stones glory ::: KEITH! ::: and it’s a hell of a mess Jimbo’s singing about (“Ever since I knew ya, you ain’t brought me nuthin’ but heartache”) but when they go roaring off into the wham/crash/wail of the bridge at 1:37, you’re helpless to do a thing except dance, dance, dance.
And that’s when you realize that what these crazy/talented bastards have managed to pull off is capturing the spirit of some sort of ::: JIMI! ::: HANK! ::: KEITH! ::: HOLY ROCK ‘N’ ROLL TRINITY – not by doing killer impressions or relying on plastic studio-created ambience … no, no, no. What Mathus and the Coalition have done is slow-boiled rock ‘n’ roll right down to its syrupy goodness, and then played it with every ounce of their collective beings – in a big ol’ room with big ol’ mics and a big ol’ vibe.
Sun Studios had it. Big Pink had it. The Basement Tapes and Motel Shot had it. And White Buffalo has it – a function of Mathus’ Delta Recording Service in Como, MS (an old high-ceilinged grocery store converted to a studio – that still shares a building with the local post office); a function of producer Eric “Roscoe” Ambel’s total grasp of who these players are and what they want to do; and a function of the players themselves knowing who they are and what they want to do.
Settling into White Buffalo is like hanging out in a cool old house where every chair is comfy; it’s chock full of moments to burrow into. Mathus’ and Matt Pierce’s harmonized guitar spirals on “Tennessee Walker Mare” are the sweetest you’ve heard since Dickey and Duane made the sun shine on “Blue Sky” while “Run Devil Run” will make the hair stand up your arms and have you brushing swamp vines out of your face that aren’t there.
“(I Wanna Be Your) Satellite” is a neat mix of crunch and velvet – a garage with a Wall Of Sound in the back. The boys lay down passages of cool doo-wop between the growled/yelped sing-‘em-like-you-feel-‘em verses. Eric Carlton’s cheesy-toned organ is the perfect glue; Ryan Rogers’ bass repeatedly builds the tune’s tension up and keeps things on edge; and pay attention to the start-stop-start drum roll that Terrence Bishop goes into at the 1:50 mark – one of the coolest bits of just-right-and-no-more rock rhythm laid down since Mickey Waller’s roll between the first and second verses of Every Picture Tells A Story. (Don’t take my word for it – go look it up.)
“Poor Lost Souls” is another tune whose words are of today, but whose soul comes straight out of an old AM radio speaker with Hank Williams doing the testifying for Mother’s Best Flour: “She’s just a lump of coal/but she could have been a diamond.” (Pierce tickles and prods his Tele into everything from Bakersfield ticky-tick rhythms to heartbreaker pedal steel-ish twang.) “Self?” is a study in introspection, honesty, and crunchy guitars; “Useless Heart” is more of the same – only different. Jay Bennett would’ve loved it.
Interplanetary honky tonk? Born-in-the-bone Americana? Yes and yes – and a few dozen other descriptions would fit, as well. It matters not what you call it, though – Jimbo Mathus and the Tri-State Coalition are playing your song.
Too early to start this year’s “Best Of” list? Nope. And White Buffalo is an easy pick.
(Brian Robbins/jambands.com)

Die komplette Tracklist:

1. In the Garden - 2:56
2. (I Wanna Be Your) Satellite - 2:39
3. Tennessee Walker Mare - 4:53
4. White Buffalo - 3:10
5. Hatchie Bottoms - 3:26
6. Fake Hex - 2:21
7. Poor Lost Souls - 3:42
8. Self? - 2:09
9. Run Devil Run - 4:02
10. Useless Heart - 3:37

Art-Nr.: 8033
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
In the garden
Tennessee walker mare
White buffalo
Fake hex
Poor lost souls
Self?
Useless heart

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Mead, Chuck - close to home [2019]
5 lange Jahre sind seit seinem letzten Werk vergangen, doch nun meldet sich Chuck Mead, ex-Kopf der in den Neuzigen so erfolgreichen Neo Traditional Honky Tonker BR5-49, mit einem höchst beeindruckenden, ja bärenstarken, neuen Album zurück. "Close to home" ist in Memphis entstanden und eine packende, genauso erfrischende, wie spielfreudige Kombination aus klassischem Country, Honky Tonk, Countryrock, Americana und Rockabilly, alles eingetaucht in einen wunderbaren, typischen, soulful "swampy, modern Memphis sound", mit einem Hauch von nostalgischer "Sun Studios"-Atmosphäre. Nicht selten fallen einem bei diesen durchweg prächtigen, in erstklassige Melodien gefassten Songs, solche Bands wie etwa Mark Stuart und seine großartigen Bastard Sons Of Johnny Cash ein, aber auch zarte Spuren des frühen Dwight Yoakam oder Marty Stuart sind wahrnehmbar. Was für eine aufregende Kombination. Dazu passt die herrliche Instrumentierung aus tollen, dynamischen E-Gitarren (vereinzelt auch mit faszinierenden Bariton E-Gitarren), sich immer wieder sehr angenehm durch die Songs schlängemder Pedal Steel (großartige Solo-Einlagen), ausgewogen eingesetzten Keyboard-Ergänzungen und einer prächtig auf das Ganze abgestimmten Rhythmus-Fraktion. Alles wirkt wunderbar frisch und dennoch auch natürlich dreckig und rau. Einfach klasse! Los geht's mit dem von erdigen E-Gitarren bestimmten, ordentlich nach vorn stampfenden, rockin & rollin' Country-Knaller "Big bear in the sky", gefolgt von dem straight "rockenden", mit einer prächtigen Melodie und herrlichen Pedal Steel-Linien (starkes Solo von Carco Clave) versehenen, "early Yoakam"-ähnlichen, lupenreinen. lässigen, knackigen Honky Tonker "I'm not the man for the job". Zwei großartige Nummern, stellvertretend für einen starken Track nach dem nächsten. Ob beispielsweise der leicht bluesige, mit einer feinen Portion Memphis-Soul angereicherte Americana-/Countryrocker "My baby's holding it down" (sehr schöne Melodie, klasse E-Gitarren-Spiel von Mead, feine Orgel und E-Piano-Klänge, dezente "One of these nights" Eagles-Reminiszensen), die so natürliche, honky-tonkige Retro-Countrynummer "Close to home" (tolle Pedal Steel-/Bariton E-Gitarren-Kombination), der ordentlich in die Beine gehende Country Rock'n Roll-/Rockabilly-Feger "The man who shook the world", das schnörkellose, wunderbar ins Ohr gehende "Billy doesn't know he's bad" (lupenreiner Country/New County vom Allerfeinsten), oder das leicht swampige, mit einem prächtigen CCR-/John Fogerty-Vibe in Szene gesetzte "Shake" - dieses Album macht von vorn bis hinten einen Riesenspaß. Wohl eine der besten Arbeiten des Mannes aus Lawrence/Kansas nach seiner BR5-49-Zeit. Ein echt großer Wurf von Chuck Mead!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

There are precious few artists keeping the sound of classic honky tonk alive in today’s fractured marketplace. After all, the contemporary country crowd that buys “product” isn’t particularly interested in the old school music of Johnny Horton that Chuck Mead loves. But as the co-founder of BR5-49 with whom he released seven albums, and as a solo artist with three previous deep C&W roots discs to his name, you can depend on Mead to keep the honky-tonking fires alive and burning.
Along comes producer/engineer Matt Ross-Spang. In conjunction with Mead, they decide to change the blueprint for solo release number four (and his first in five years). While pure honky-tonk is still very much on display in tracks such as the “Close to Home” title tune and “Tap Into Your Misery,” Spang moves Mead to record in Sam Phillips’ Memphis studio. This adds a layer of dusky swamp, blues and rockabilly to the country proceedings, expanding Mead’s palette and sound.
On “Shake,” he borrows a moody lick from Creedence Clearwater Revival. For “The Man Who Shook the World” he nails a NRBQ-styled rocker, and in “My Baby’s Holding It Down,” Mead taps into a sharp balance between pop and Americana in a slow-burn rocker with a bit of an old Eagles vibe. He’s still got his sense of humor though as you can tell just by the title of the Chuck Berry “Rock and Roll Music” rip “Daddy Worked the Pole.” It’s the story of the singer’s dad who worked on a telephone pole so his mom didn’t need to work the pole in the exotic club where they met … until they switched supporting each other.
Even further afield is the jittery reggae of “I’m Not the Man for the Job,” (Mead describes it as “rocksteady from San Antonio”) which adds pedal steel to its Jamaican rhythm for a unique juxtaposition which seems odd on paper but works well in execution. He goes countrypolitan too on the sweet Glen Campbell-influenced “There’s Love Where I Come From,” as close to a commercial single as Mead has ever come. And the opening “Big Bear” rocks hard with twang guitar reverb pushed to 10. Even the pure country of “Billy Doesn’t Know He’s Bad” has a weird lyrical twist that shows sympathy for an outlaw with mental problems.
Diverse? You bet, but Mead holds it together with his twangy, cool voice and a sense of roots that conveys he’s a country guy at heart looking to expand his boundaries … but not too far. The disc is like the best jukebox you ever heard in a sleazy, punky country bar, perhaps like the broken down Seeburg pictured on the back sleeve. Plunk down your quarter and wherever the needle falls, you’ll end up on the dance floor. (Hal Horowitz / Amarican Songwriter)

Das komplette Tracklisting:

1. Big Bear in the Sky - 2:44
2. I'm Not the Man for the Job - 3:12
3. My Baby's Holding It Down - 3:11
4. Better Than I Was (When I Wasn't so Good) - 4:06
5. Daddy Worked the Pole - 3:31
6. Close to Home - 3:00
7. The Man Who Shook the World - 3:53
8. Billy Doesn't Know He's Bad - 4:02
9. Tap into Your Misery - 3:46
10. Shake - 4:10
11. There's Love Where I Come From - 2:33

Art-Nr.: 9834
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Big bear in the sky
I'm not the man for the job
My baby's holding it down
Close to home
The man who shook the world
Billy doesn't know he's bad
Shake

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Sellers, Aubrie - far from home [2020]
Einzigartig und bewegend! Nashville born/LA based artist Aubrie Sellers, Lee Ann Womack's Tochter, veröffentlicht mit "Far from home" ihr zweites Album - und geht damit einen ganz eigenen Weg. Einen ganz großartigen Weg, denn es ist ein tolles, spannendes Album geworden. Mit erstklassigem Songmaterial aufwartend, bewegt sich Aubrie irgendwo im Bereich des Garage Country, des Sonic Country, des Dusty Cowboy Country, also, weniger speziell ausgedrückt, auf dem Terrain zwischen Alternate Counztry, Countryrock, Americana, Rootsrock und Psychedelic Country. Umgeben von halligen Gitarren, schwebenden Keyboard-Klängen und auch mal sehr dreckigen, rauen Momenten, hangelt sie sich mit ihrer wundervollen, außergewöhnlich klaren, reinen Countrystimme durch genauso experimentell und psychedelisch, wie melodisch und eingängig vorgetragenen Songs, bei denen die vordergründig divers gestalteten Arrangements allerdings sehr harmonisch und geradezu grandios zusammenpassen. Instrumentelle In­no­va­ti­vi­tät trifft auf die Stimme eines "Countryengels" - großartig! Melancholische, kristallklar vorgetragene Balladen und erdige, raue Rocker harmonieren auf dem Album ganz prächtig miteinander. Ein Musterbeispiel dafür sind die beiden Eröffnungstracks. Das Album beginnt mit einer traumhaft schönen, ruhigen Ballade, dem Titelstück "Far from home". Zurückhaltende E-Gitarren-Begleitung, "entfernt" wahrnehmbares, sparsames Drumming, psychedelisch eingestreute Keyboard-Klänge und Aubrie's kristallklarer Gesang bestimmen das Geschehen. Die Nummer wirkt wie ein Outtake aus Emmylou Harris' "Wrecking Ball"-Sessions. Fantastisch! Track 2 dagegen kommt deutlich herber. "My love will not change", ein Duett mit Steve Earle, ist ein kantiger, rootsiger, ruppiger, aber dennoch irgendwie vertraut eingängig wirkender Rocker, der mit einem ähnlichen Soundgefüge wie der Opener spielt, nur eben sehr viel dynamischer und dreckiger. Stark hier die "schrägen" Gitarren. So reihen sich ein erstklassiger Track nach dem anderen aneinander, ob das von erdigen Gitarren und Synthie-Klängen bestimmte, knackig und rootsig rockende "Lucky charm", das gar etwas spacige, dennoch countryrockige "Going places", die geradezu geniale, herzzerreißende Ballade "Haven't even kissed me yet" mit ihren herrlichen Gitarrenriffs, der knackige, etwas an Sheryl Crow erinnernde Americana-Rocker "Under the sun", das von einer bestechend schönen Melodie geprägte "Run", oder der knackige, am Ende psychedelisch austrudelnde Countryrocker "One towns trash" - Aubrie Sellers ist ein baumstarkes, sehr innovatives, interessantes und spannendes Album gelungen, das in der Szene jetzt schon für jede Menge, und zwar ausschließlich positive, Aufmerksamkeit sorgt. Sehr cooler, bärenstarker Auftritt, Miss Sellers!

Hier noch ein Original U.S.-Review:

The thump-thump-thump of pulsating drums pushing a distorted guitar riff that wouldn’t be out of place on a Sonic Youth album isn’t what you’d expect from an artist whose previous track opens her sophomore release with a melancholy ballad sounding like an outtake from Emmylou Harris’s Wrecking Ball. Such is the dichotomy that singer/songwriter Aubrie Sellers explores on the often riveting, never predictable Far From Home.
Sellers, the daughter of Lee Ann Womack and stepdaughter of Frank Liddell (who produces both of them), comes by her country vocals naturally. But the roughed up guitars and steely attitude that made Sellers’ 2016 debut such a standout release are amped up and pounded down further on this sequel.
Four guitarists are credited (although frustratingly not by the specific track they contribute to) and even when the songs are relatively straightforward country pop as in “Drag You Down,” the bolstered sonics and raw attack, both instrumentally if slightly less so vocally, justifies the “garage country” tag Sellers uses to describe her approach.
While she occasionally swims in less choppy waters such as on the melancholy, bittersweet “Haven’t Even Kissed Me Yet,” (“Sometimes the sweetest words can really start to hurt when you can’t tell what they mean…you’re already playing with my head”), the song closes with an eerie, reverbed guitar solo highlighting the dark lyrics. But when Sellers rocks out on “One Town’s Trash,” a co-write with the Raconteurs’ Brendan Benson (a veteran who knows from raucous rocking), or the propulsive “Glad” with its near experimental crackling leads and “I’m glad that you broke this heart of mine” lyrics, the gritty punk factor cranks up to Jack White standards.
The needle pegging goes all out in “Troublemaker,” this album’s “Helter Skelter,” where the band goes increasingly bonkers as the track progresses until disintegrating at its end. There’s a bit of Sheryl Crow in the modified melodic rocking of “Under the Sun” and a cool “Taxman”-styled beat that pushes “Going Places” to a Beatle-esque vibe. These balance the more abrasive moments on an album that rightly revels in its indie-rock meets country blend.   
Although her mom has also gotten grittier under Liddell’s production hand, little of this would be confused for even the most unruly Lee Ann Womack tracks. Which is as it should be;Sellers, perhaps acting as the rebellious offspring, is clearly moving in a harder-hitting direction, pushing boundaries and carving her own unique musical path.
(Andrew Gulden / Americana Highways)

Das komplette Tracklisting:

1. Far From Home - 3:07
2. My Love Will Not Change - 3:35
3. Lucky Charm - 3:13
4. Worried Mind - 3:24
5. Drag You Down - 2:37
6. Going Places - 4:19
7. Glad - 3:00
8. Haven't Even Kissed Me Yet - 4:33
9. Troublemaker - 3:31
10. Run - 5:05
11. Under the Sun - 4:40
12. One Town's Trash - 5:17

Art-Nr.: 9989
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Far from home
My love will not change
Lucky charm
Haven't even kissed me yet
Troublemaker
Run
Under the sun
One town's trash

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Womack, Lee Ann - there's more where that came from [2005]
Das hätte man Lee Ann Womack, die ja eher als Vertreterin des "Nashville goes Pop"-Modern-Country galt, kaum zugetraut: Ein reines, klassisches Copuntryalbum - und was für eines! Große Leistung! Voller Eleganz bringt uns Lee Ann mit ihrem neuen Album die guten alten Zeiten zurück, als Königinnen der Countrymusic, wie Tammy Wynette, Tanya Tucker, Lynn Anderson oder Dolly Parton die Charts regierten. Den Zauber ihrer neuen Songs machen die wundervoll traditionellen Arrangements aus, deren Sound sich in freundlich wimmernden Steelguitars, feinem Klavier, entspannter Mundharmonika, großartigen Fiddles, und frischen, weichen Gitarren wieder findet, frei von jeglicher Hektik oder gar Aggressivität. Eine genußvolle Lockerheit und Entspannung und umgibt die wunderbaren Lieder! "Some people take voice lessons to learn how to sing, but I just sat and listened to Country Music records like George Jones, Dolly Parton and stuff like that. That's how I learned how to sing", sagt die Tochter eines "East Texas Country Deejays"! Immer und immer wieder hat sie die Platten ihres Vaters gehört, hat sie lieben gelernt und sich nichts sehnlicher gewünscht, so zu klingen wie ihre Heldinnen. Das sind die Roots von Lee Ann Womack! Und sie hat es geschafft! "There's more where that came from" ist unverfälschter, zeitlos schöner Country, gleichzeitig voller Frische und Tradition, mit dem sie sich voller Respekt auf eine Stufe mit den Großen der Countrymusic stellen kann. Hut ab! Es beginnt mit dem entspannten, von toller Fiddle, dezenter Baritone Gitarre und viel Honky Tonk-Esprit ausgestatteten, traditionellen Title-Track, der einem vorkommt, als würde er von einem weiblichen George Strait vorgetragen. Weiter geht es mit dem großartigen "One's a couple", einer geschickt, dezent knackig und sehr vielschichtig in einem transparenten Klangbild aus herrlicher Fiddle, Acoustic Giitarren, wunderbar weichen und zurückhaltend eingesetzten E-Gitarren, klasse Piano, jaulender Steel und recht trocken ausgerichteter Percussion arrangierten, lupenreinen Country-Ballade von zeitloser Schönheit. Eine bärenstarke Nummer! So folgt ein starker Titel dem nächsten! Wie zum Breispiel die hinreißende "cheatin'" Countrynummer "I may hate myself in the morning", das mit Mandoline, Mundharmonika und excellenter Steel- und Baritone-Guitar getränkte, frische "The last time", das schön flotte, regelrecht zum Mitwippen geeignete, flockige "He oughta know that by now", die traumhafte "Pure Country"-Ballade "Happiness" (es ist einfach herrlich, wenn ein Stück schon mit einer Textzeile wie "Down at the lost highway café" beginnt) mit ihrer wunderbaren Melodie, dem klasse Country-Piano, sowie der traurigen Steel und Fiddle, die knackige Midtempo-Nummer "When you get to me" mit ihren schönen Gitarren, oder das rhythmische Banjo-driven "What I miss about heaven"! Ganz große Klasse ist auch das wunderschöne, ruhige Remake von Sonny Throckmorton's "Waiting for the sun to shine", das man ja neben dem Original auch noch von Ricky Skaggs kennt! Nach dem letzten Stück folgt übrigens noch ein nicht in der Tracklist aufgeführter "hidden track" (die CD also einfach weiterlaufen lassen), und zwar eine tolle Coverversion des Porter Wagoner/Dolly Parton-Klassikers "Just someone I used to know"! Es gibt keine Schwachstellen! Lee Ann Womack mit dem wohl besten Alnum ihrer bisherigen Karriere - anspruchsvoll, gefällig, authentisch, rein, zeitlos, frisch! Eine CD zum Genießen... - zum Sitzen auf der Veranda, bei einem schönen Gläschen Wein, umgeben von den warmen Strahlen der wohligen Frühsommer-Sonne, den Blick über das weite Land schweifen lassend.... - einfach herrlich!

Art-Nr.: 3031
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!