Artikel 1 bis 11 von 11 gefundenen...

[1-15]

 
Bingham, Ryan & The Dead Horses - roadhouse sun [2009]
Staub, Dreck, raue Intensität, überragende Songwriter-Qualitäten, und eine musikalisch ungemein versiert aufspielende Truppe - Ryan Bingham & The Dead Horses (roots)rocken nicht nur Texas, den amerikanischen Südwesten und das Heartland, sondern erobern mit ihrem fantastischen "rural Texas Rootsrock" in Windeseile auch die Fans "all over the world". Ihr neues Album "Roadhouse sun" ist schlichtweg ein Knüller! Ryan Bingham verbrachte den Großteil seines noch jungen Lebens quasi ohne festes Zuhause "on the road". Bereits seit seinen mittleren Teenager-Jahren stand der heute 28-jährige auf eigenen Füssen, schlug sich auf Farmen und Rodeos durch, tingelte kreuz und quer durch den amerikanischen Südwesten, schlief jahrelang nach nächtlichen Rodeo-Gigs in seinem Truck und lernte das raue Leben unterwegs mit allem Für und Wider intensiv kennen. All das spiegelt sich in ungewöhnlicher Authentizität in seiner Musik wider. "It's the vario of roadside bars and last calls, of bull-riding gigs and border town trailer parks", sagt Bingham und fügt an: "Manchmal hab' ich in der verdammt heißen Sonne Texas' für gerade mal einen Dollar pro Tag gearbeitet". Genau das kommt rüber. Er transportiert das raue Leben, das er bislang führte, vollkommen ehrlich und nachvollziehbar in seine Songs, sowohl textlich als auch musikalisch. Ein großes Plus, das er vielen Kollegen voraus hat. Erst im Alter von 17 Jahren erlernte er das Gitarrespielen von einem Mariachi-Freund. Sein musikalisches Talent war eh aussergewöhnlich und so kam es, das er die Leute oftmals nach irgendwelchen Rodeo-Veranstaltungen mit seinen Songs spontan unterhielt und regelrecht fesselte. Ein Roadhouse-Besitzer in Stephenville/Texas (dort lebt Bingham heute) wurde auf ihn aufmerksam, engagierte ihn für wöchentliche Auftritte, es folgten zwei Album-Veröffentlichungen im Eigenvertrieb und schließlich der Deal mit dem renommierten "Lost Highway"-Label. Seitdem geht es, im übrigen vollkommen verdient, mit der Karriere steil bergauf. Bingham wird schon in eiem Atemzug mit den ganz Großen des Metiers genannt, was angesichts der aussergewöhlichen Qualitäten des Protagonisten und seiner großartigen Truppe in keinster Weise verwundert. Ryan Bingham ist aus dem gleichen, rauen Holz geschnitzt wie solch legendäre Texas-Troubadours der Sorte Billy Joe Shaver und Willie Nelson. Darüber hinaus fühlt sich Bingham stark beeinflusst von so renommierten Künstlern wie Joe Ely, Terry Allen, John Prine und Steve Earle, aber auch von Bob Dylan, Bruce Springsteen, John Mellencamp, The Marshall Tucker Band, den Rolling Stones und The Black Crowes! Und auch das ist alles aus seiner Musik herauszuhören, wenngleich sie von unverkennbarer, eigener Identität geprägt ist. Apropos The Black Crowes: Deren ehemaliger Gitarrist Marc Ford ist ein Riesen-Fan von Bingham und hat ihn und seine Band sofort produktionstechnisch unter seine Fittiche genommen. Das passt prächtig, denn Ford bewahrt alle Rauheit und Ursprünglichkeit des Sounds, fördert aber gleichzeitig den Druck und die kochenden blues-rockigen Momente dieser wunderbaren Songs! Das Material geht von lockeren, erdigen Storytelling-Songs (das vollkommen akustische "Snake eyes"), knochentrockenem, kantigem Rootsrock (der turbulente Opener "Dry is done" mit seinen abrupten Wechseln zwischen laut und leise, dem großartigen Blues-Feeling, der tollen Instrumentierung aus fetten E-Gitarren und coolem Piano-Geklimper, inklusive heißer, swampiger Gitarrensoli), herrlichen texanischen Countryrock-Anlagen (das etwas grassige, mit schöner Mandoline und tollen Gitarren instrumentierte, schwungvolle "Tell my mother I miss her so"), bis hin zu kochendem, lautem, rauem, mit fetten E-Gitarren zugeschmettertem, Southern-/Blues-rooted Texas-Rock (beispielsweise das knallharte, krachende, eine gewaltige Power freisetzende, aus einer Kombination von wuchtigen Drums, dampfenden E-Gitarren und wundervollen Mandolinen-Ergänzungen bestehende "Endless ways" das sicher auch solche Texas-Legenden wie Lightnin' Hopkins stolz machen würde)! Alles wirkt sehr intensiv, kraftvoll und drückend! Der Dreck und Staub Texas' und des Südwestens ist stets präsent. Und dann Bingham's Stimme: Rau, Staub-gegerbt, wie mit Sandpapier bearbeitet! “Too many nights in the whiskey house”, seien die Gründe dafür, sagt Bingham scherzhaft! Weitere, absolute Höhepunkte eines, und das sei noch einmal ausdrücklich erwähnt, von vorn bis hinten saustarken Albums ohne jeden Ausfall, sind beispielsweise der herrlich flotte, von texanischem Steve Earle-Staub überzogene, dynamische Roostrocker "Dylans hard rain" (vereint trockene Americana-Klänge mit dezenten Sixties Countryrock-Anlagen der Byrds), die wundervolle, melodische Ballade "Bluebird" (klingt, als stamme sie aus einer imaginären, von ungehemmter Spielfreude und Natürlichkeit geprägten Session von The Black Crowes und Bruce Springsteen, gespielt im texanischen Lubbock), der von rauen, bluesigen, rotzig zirpenden Gitarren umsäumte und mit tollem Honky Tonk-Piano garnierte Americana-Rocker "Hey Hey Hurray", das fast ein wenig meditativ wirkende, von hypnotischen Neo-Psychedelic Gitarren-Spielereien gerägte, über 7-minütige, bluesige "Change is", oder auch die herrliche, entspannte, rootsige Country-Ballade "Rollin' highway blues", die in einem exzellenten, semi-akustischen Gewand erklingt! Packender, rauer, ehrlicher, dreckiger, intensiver, texanischer Rootsrock ("the rwaness is real", schreibt beispielsweise die "Los Angeles Times"), der einen nicht mehr los lässt! Ryan Bingham und seine famose "road-tested band" (Corby Schaub - guitars, dobro, lap steel, mandolin; Matt Smith - drums; Elijah Ford - bass, piano) werden sich mit diesem Album unwiderbringlich in die Herzen der Genre-Fans spielen. Doch auch der ein oder andere Blues-, Southern-, und Countryrock- Begeisterte wird sich aus dem Bann dieses Werkes nicht mehr befreien können. Ryan Bingham & The Dead Horses auf dem Weg in den Rootsrock-Olymp! Grandios!

Das komplette Tracklisting:

1 Day Is Done - 4:25   
2 Dylan's Hard Rain - 4:32   
3 Tell My Mother I Miss Her So - 3:45   
4 Country Roads - 3:46   
5 Bluebird - 5:02   
6 Snake Eyes - 4:38   
7 Endless Ways - 3:55   
8 Change Is - 7:18   
9 Rollin Highway Blues - 3:49   
10 Hey Hey Hurray - 3:13   
11 Roadhouse Blues - 3:30   
12 Wishing Well - 3:58

Art-Nr.: 6412
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dry is done
Country roads
Bluebird
Endless ways
Rollin' highway blues
Hey Hey Hurray

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dixie Chicks - taking the long way [2006]
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4122
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dixie Chicks - taking the long way ~ expanded edition mit bonus dvd [2006]
CD/DVD-Set! Die DVD ist "code free" und somit auf jedem DVD-Spieler abspielbar! Ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des aktuellen Dixie Chicks-Albums "Taking the long way" erscheint nun eine neue "Deluxe"-Ausgabe dieses großartigen Werkes! Neben der normalen CD enthält die Edition eine zusätzliche (Live)-DVD mit höchst interessantem und überaus lohnenswertem Material. Zunächst erleben wir einen sehr introvertierten, wundervollen, am 24.5.2006 in den Sony Music Studios von New York City mitgeschnittene Live-Auftritt der Damen, der einmal mehr ihre ganze Klasse und ihr Charisma untermauert. Eine herrliche, akustische Performance im Full Band Arrangement (in der Begleitband spielt unter anderem David Grissom die akustische Gitarre) von rund 23 Minuten Spieldauer mit exzellenten Versionen von "The long way around" (sehr knackig, flott, tolle Harmonien, großartige Fiddle von Martie), "Easy silence" (sehr intim und entspannt, sehr melodisch, toll gesungen), "Voice inside my head" (knackig, rootisg, Emily spielt eine starke Lap Steel-Gitarre) - diese 3 Stücke sind vom aktuellen Studioalbum und werden live n einer deutlich rootsigeren Americana-beeinflußten Version gespielt - , "Truth No. 2" (klasse Banjo von Emily) und dem fantastischen "Wide open spaces"! Anschließend sehen wir noch den offiziellen Video-Clip zu "Not ready to make nice", sowie eine interessante Unterhaltung von den 3 Mädels und Produzent Rick Rubin über das Album! Das ganze Set komt in einem edlen, 3-fach aufklappbaren Digipack mit 24-seitigem Booklet, umhüllt von einem schönen Schuber mit Prägedruck-Aufschrift! Tolles CD-/DVD Combo-Set, das selbst für die, die die Scheibe bereits haben, aufgrund der prächtigen DVD allemal noch zusätzlich lohnend erscheint!
Hier nochmal der Review zur "normalen" CD:
4 Jahre sind seit ihrem wundervollen Album "Home" vergangen! Was ist in der Zwischenzeit mit den Dixie Chicks nicht alles passiert? Erst die Jubelarien über "Home", dann Natalie Maines "Anti-Bush"-Äußerungen während eines Konzertes in London - sie wurden attackiert, geradezu "geächtet", aus dem Nashville-Radio verbannt, ihre Musik wurde aus den Playlists gestrichen. Ein ganzes "System" versuchte sie abzustrafen, doch ihre Fans standen immer hinter ihnen, wie auch unzählig viele Musiker-Kollegen, unter denen die Dixie Chicks ihr eh schon hohes Standing noch mehr untermauerten. Nach der vielumjubelten "Top of the world"-Tour legten sie eine Pause ein, sorgten allesamt für Familienzuwachs, und begannen langsam sich auf ihr "Comeback" vorzubereiten, das sie schon seinerzeit, während ihres Konflikts mit den Medien, als "Trennung von Nashville" ankündigten. Nun liegt "Taking the long way" vor, und es ist, dies vorab, ein Meisterstück geworden! Die Dixie Chicks präsentieren sich in jeder Hinsicht stärker und ambitionierter als je zuvor, puschen sich regelrecht zu neuen Höhen, sowohl als Songwriter, als auch als Performer! Ein traumhaftes Album! Und es kommt, wie sie es angekündigt hatten: Ihre Country-Wurzeln und Texas-Roots nie verlierend und stets wahrend, entfernen sie sich weitestgehend vom Nashville-Mainstream, hin zu äußerst niveauvollem, rootsigem Alternate Country/ Americana/ Countryrock-/pop mit einer gepflegten Portion Singer/Songwriter-Mentalität. Das bekommt ihnen ganz hervorragend, macht sie variabler und "unberechenbarer" als je zuvor! Dabei haben sie nichts, aber auch gar nichts, von ihren faszinierenden Melodien eingebüßt! Voller traumhafter Schönheit, musikalisch herrlich arrangiert und dominiert von Natalie Maines' charismatischem, unverwechselbarem Lead-Gesang in Verbindung mit Martie Maguire's und Emily Robison's wundervollen Harmonien, schleichen sich die 14 Songs mit all ihrer Magie unwiderstehlich in das Innerste unserer Ohren und unserer Sinne. Vom bluegrassigen Touch des Vorgängers ist nichts mehr zu spüren. Die Musik ist, trotz aller Emotionen und Gefühle, sehr knackig und durchaus kraftvoll in Szene gesetzt. Produzenten-Genie Rick Rubin, der ja beispielsweise auch die berühmte "American Recordings"-Reihe von Johnny Cash umsetzte, hat das Album in einen fantastischen, exakt auf den Punkt gebrachten, trockenen, aber herrlich transparenten Sound gepackt, die die famosen Musiker bestens ins richtige "Licht" rücken. Unter denen befinden sich solch illustre Namen wie die "Heartbreakers" Benmont Tench (Keyboards) und Mike Campbell (Guitars), Lloyd Maines (Pedal Steel, Mandolin), Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith, Lenny Castro, Larry Knechtel, Marvin Etzioni, Gary Louris (Jayhawks), John Mayer, Bonnie Raitt, Keb 'Mo', und, und, und! Alle Tracks wurden von den Chicks selbst komponiert, jeweils mit der Unterstützung solcher Kollegen wie Dan Wilson (ex-Semisonic), Gary Louris (ex-Jayhawks), oder auch Keb 'Mo' (das voller Southern Soul steckende, Gospel-bluesige, mit tollem E-Piano garnierte, wunderbare "I hope"), Sheryl Crow (die großartige, knackige Pop-Rock-Ballade "Favorite year"), und Crowded House's Neil Finn (das etwas schwebende, balladeske, dennoch wieder sehr knackige, von schöner Geige und Banjo geprägte "Silent house")! Ein paar weitere Highlights eines Albums, das man auch komplett als ein einziges Highlight betrachten muß: "The long way around", ein traumhafter, von schönen Acoustic Gitarren-Riffs eingeleiteter, herrlich flockiger, schwungvoller, wundervoll melodischer Countryrocker, der auch auf "Wide open spaces" einen zentralen Platz hätte einnehmen können (tolle, würzige E-Gitarre, dezente Steel-Einlagen von Natalie's Vater Lloyd Maines, schönes Banjo, trockenes Drumming), das grandiose, ideal zwischen staubigen Texas-Roots und pop-rockigem "Bombast" (was hier in keinster Weise negativ geneint ist - ganz im Gegenteil, denn es drückt die ganze Dramaturgie dieser Nummer aus) hin und her schwankende, genauso emotionale, gefühlvolle, wie von unbändiger Kraft gekennzeichnete "Not ready to make nice", in dem die Dixie Chicks die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten und deutlich zum Ausdruck bringen, daß sie noch lange nicht soweit sind zu "verzeihen" (Natalie Maines singt hinreißend), der erfrischende, mit toller Mandoline ergänzte, wunderschöne, melodische, lockere Americana-/Countryrocker "Everybody knows" (mitgeschrieben von Gary Louris, was diesem Song ein gepflegtes Jayhawks-Flair verpasst), die großartige, rootsige Alternate Country-/Countryrock-Ballade "Bitter end", das furios, fast rotzig und ungemein staubig, im besten Texas Roadhouse-rockin'-Stil abgehende, von Mike Campbell mitkomponierte "Lubbock or leave it" (toller Banjo- und Schlagzeug-Drive), das Slide-/Lap Steel-getränkte, melodische, schön kraftvolle, epische "Voice inside my head" usw., usw.! Das ist genau die richtige Antwort, die die Dixie Chicks ihren Kritikern geben konnten: Ein Album von einer solchen Brillanz! Ganz groß! Unsere tiefste Verneigung der Anerkennzng! "Taking the long way" wird als Meilenstein in die Geschichte der Dixie Chicks eingehen!

Art-Nr.: 4626
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 21,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Dixie Chicks - top of the world tour ~ live [2003]
2 CD-Set! Großartiges Live Doppel-Album der grandiosen "Top of the world"-Tour der Dixie Chicks, aufgenommen in den USA im Sommer 2003! In überwältigender Weise demonstrieren die Dixie Chicks und ihre fantastische Band um Gitarrist David Grissom (ex-Joe Ely/John Mellencamp) wie man traditionelle Countrymusic und New Country für das 21. Jahrhundert so aufpeppt, das wirklich alle Arten des Publikums, von puren Traditionalisten bis hin zum New Country- und gar Poprock-begeisterten Klientel voller Enthusiasmus auf diese Musik abfahren. Das hat einfach Klasse! Natalie Maines singt so wundervoll, das einem zusammen mit den herrlichen Harmonien von Martie Maguire und Emily Robison so mancher Freudenschauer den Rücken herunterläuft. Sie präsentieren eine 22-Songs umfassende Synthese aus Bluegrass-/Acoustic-Nummern und fetzigen, knackigen, angerockten New Country-Tracks ihrer 3 bisherigen Alben. Songs, wie "Goodbye Earl", "Some days you gotta dance" oder "Ready to run" stecken voller Power und Energie, während auf der anderen Seite Lieder wie "Godspeed", "Travelin' soldier" oder "Top of the world" voller Hingabe und mit einem unbeschreiblichen Gefühl vorgetragen werden. Dazwischen dann rasante Bluegrass-Heuler, wie "White trash wedding", "Lil' Jack Slade" oder das finale "Sin wagon". Immer wieder bekommt die Band ausreichend Platz ihre großartigen, instrumentalen Fähigkeiten auszuspielen. Aber auch das prächtige Banjospiel von Emily oder Martie's herrliche Fiddle-Passagen stecken voller Brillanz! Weitere Tracks der Setlist sind z.B. eine tolle Coverversion von Bob Dylan's "Mississippi", "Long time gone", "Hello Mr. Heartache", "Cold day in July", Patty Griffin's "Truth No.2", und natürlich "Landslide", wie auch "Wide open spaces". Als die Dixie Chicks im vergangenen Frühjahr und Herbst auch für einige fantastische Auftritte in Deutschland weilten, konnten sich Tausende von Countryfans von ihrer außergewöhnlichen Klasse überzeugen. Sie sind auch live nicht nur eine Augenweide, sondern herausragende Sängerinnen und Musikerinnen! Ein wunderbares Live-Dokument dieser einzigartigen Tour!

Art-Nr.: 2194
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Horsehead - sympathetic vibrations [2012]
Grandios! Brian Robbins vom in Fachkreisen überaus renommierten Webzine "jambands.com" ist völlig aus dem Häuschen und spricht von "one hell of an album". Man kann dies nur mit einem dicken Ausrufezeichen unterschreiben. Obwohl in der Breite noch immer weitestgehend unbekannt und lediglich unter Insidern ein Begriff, muss man das in Richmond/Virginia beheimatete Quartett Horsehead ohne jeden Zweifel als eine der stärksten und besten (Gitarren)Rootsrock-, Americana Rock-Bands der Gegenwart bezeichnen. Mit ihrem neuen Album "Sympathetic vibrations", ihrem bereits vierten, liefern sie (mal wieder) eine regelrechtes Musterbeispiel ganauso geradlinigen, straighten wie variantenreichen Rootsrocks ab. Nein, sie setzen Maßstäbe! 13 fantastische Songs präsentieren uns die Herren, genauso zeitlos wie aktuell, mal mit einem Hauch von Country- und Heartland Rock Anlagen, mal mit einem bluesigen Flair, staubig, erdig, "gritty", würzig, durchzogen von prächtig hängen bleibenden Hooklines und durchweg wunderbaren Melodien, dargeboten in vollendeter, musikalischer Qualität. Horsehead sind: Kopf, Produzent, Songwriter und Frontmann Jon Brown (lead vocals, guitar, percussion), Kevin W. Inge (lead guitar, pedal steel, piano, organ, background vocals), Randy Mendicino (bass) und Gregg Brooks (drums). Unterstützt wird die Band von einigen renommierten Gästen, wie zum Beispiel Drive-by Truckers' Jay Gonzales, der bei drei Stücken das Klavier bedient. Bestimmt werden die Arrangements vorwiegend von dem massiven, satten und dreckig erdigen Gitarrensound Brown's ind Inge's, die sich dabei vorbildlich ergänzen. Die Riffs stecken voller Saft und Kraft, die Lead Gitarren-Führung wirkt genauso spannend wie vertraut und eingängig, Dazu kommen einige herzhafte, flammende Soli, die die ganze Spielfreude der Band ausdrücken. Ergänzt wird dieses vielschichtige Gitarrengewand durch adäquat involvierte Klavier- und Orgel-Einsätze, und manchmal die herrlich eingebundene Pedal Steel von Kevin Inge. Es ist die pure Wonne dieser Band zuzuhören. Die Rolling Stones, Son Volt, Tom Petty & the Heartbreakers, The Band, The Black Crowes, The Jayhawks, Dan Baird, John Hiatt, die Bottle Rockets, Neil Young's Crazy Horse, alle hinterlassen irgendwie ein paar Spuren, aus denen Horsehead schließlich ihren unwiderstehlichen, eigenen Stil kreieren, der nur nach ihnen selbst klingt. Jon Brown drückt es so aus: "We don’t sound like anyone else, we sound like Horsehead". Ein paar Songbeispiele: "Darkened streets" ist ein ungemein erdiger, kraftvoller, mitreissender Rootsrocker mit einem leichten, unterschwelligen Crazy Horse- und Stones-Touch. Massive Gitarren bestimmen das Geschehen, die Melodie ist exzellent. Jon Brown singt großartig, Kevin Inge brilliert mit einem begnadeten, glühenden Gitarrensolo voller Leidenschaft - es ist eine Pracht. Das Feuer der Band springt unmittelbar auf den Zuhörer über. Wundervoll! Das anschließende, voller Dynamik und Schwung losrockende "Emptiest arms in the world" knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Ein furioser, melodischer, abgehender "American Rock'n Roller" mit herrlichen Lead Gitarren-Linien und kernigen Riffs. Geradezu magisch schraubt sich der Song in unsere Gehörgänge und will nicht mehr weichen. Hammer! Einen Hauch von Countryrock-Feeling versprüht das mit traumhaften Pedal Steel-Klängen verzierte "Get up". Beginnt wunderbar locker und flockig, wird zum Ende hin aber immer kraftvoller, dabei jedoch nicht weniger melodisch. Auch ein gewisses Heartland-Flair ist spürbar. Klingt fast wie eine Synthese aus Anlagen von Bruce Springsteen und den legendären New Riders Of The Purple Sage. Geht nicht? Und wie das geht! Horsehead kriegen das in beeindruckender Manier hin. Ultrastark auch der von gewaltigen, fetten Riffs bestimmte, straighte Rootsrocker "Big sun" mit seinem mächtigen, nach vorn gehenden Drumming. Inge spielt abermals ein tolles Gitarrensolo. Schön hier der dezent psychedelische Retro-Touch und die feinen Klavier-Ergänzungen. Das letzte Stück der Scheibe, die großartige Ballade "Candy (by the side of the west highway) bewegt sich schließlich im schönen Roots-Fahrwasser der unvergessenen The Band. Doch welchen Song man sich auch anhört, einer ist stärker als der andere. Die Truppe besticht mit unglaublicher Qualitäts-Kontinuität. Keine Frage, "Sympathetic Vibrations" ist ein absolutes Rootsrock-/Americana Rock-Meisterwerk!

Hier noch das eingangs erwähnte, begeisternde Review von "jambands.com" im Original:

Go ahead – reel off your favorite alt-country/Americana/whatever-you-want-to-call-it albums of all time … the seminal statements of the genre. What would be on the list? Son Volt’s Trace ? Whiskeytown’s Faithless Street ? Hollywood Town Hall by The Jayhawks? Wilco’s A.M. ? Whatever the albums are, what about them grabs ahold of you? Smart lyrics and a stone-real delivery? A haybale punk vibe? Garage pop crossed with Exile On Main Street -style cellar funk? Twanging crunch? Crunchy twang?

Here – have some of all of the above. World, meet Horsehead. The album is Sympathetic Vibrations – their fourth – and I humbly offer it up as being real and good and raggedy and right.
Sympathetic Vibrations delivers – name your poison, bucko. The album enters softly with “Moving Target” – just Horsehead principals Jon Brown and Kevin W. Inge (the self-proclaimed “Dimmer Twins”). Brown leads the way on vocals with acoustic guitar in hand, while Inge infuses the tune with wisps of keys and lovely pedal steel. By the way, it’s worth noting that the frigging guy – Inge – basically taught himself pedal for this album. If you’re not familiar with the beast’s workings – foot pedals, knee levers, ten strings and all – then Inge’s accomplishment might be lost on you. Trust me – there are folks who’ve been pickers all their lives who wouldn’t dare get near a pedal steel in a recording studio. Inge may be a rookie steeler, but he handles it like a seasoned pro, adding washes of sparkle amongst the grit on “Get Up” and putting the thing on full stun for “Spinning Your Wheels” with a slightly raspy-voiced tone that is absolutely beautiful.

Brown is the band’s lead voice and tunesmith. The album’s 13 cuts show he knows how to convey his songs’ souls (and the characters who inhabit them) in short order – from the heartbroke, dirt-streaked weariness of “God Damned The Rain To Fall” (Travis Rinehart’s guest banjo completes the picture) to the ominous won’t-take-no-for-an-answer stalk of “Sweet On You”. On “Emptiest Arms In The World” Brown delivers the goods with flannel-shirted soul and the confidence of a man who could rebuild his own carburetor. And the good-byes of “Candy” leave you wishing him well and hoping like hell that he and that gal end up together in a good place.

Bassist Randy Mendicino ended up swapping rhythm partners midway through the Sympathetic Vibrations session when longtime drummer Andre LaBelle left the band and Gregg Brooks settled in behind the kit. It’s a tribute to all three that the transition was a seamless one and only the liner notes tell the tale – there are no obvious splits between the Mendicino/LaBelle and Mendicino/Brooks tunes. Dig the nuts-on lurch of “Darkened Streets” (think vintage Molina/Talbot slam – and listen for the “Norwegian Wood” tease in the guitar break); the driving rhythm of “Running For The Door” tears along like a cousin to Tommy Tutone’s “867-5309” before Brooks and Mendicino shift gears and go into full surf mode; “Wasting Time” is big and majestic – beat-down, but not without pride just the same.

Multi-instrumentalist Inge (we’ve already discussed his grossly-amazing pedal steel contributions) is all over this thing: doubling up with Brown on guitar here … adding some organ here … a bit of piano here … a master of divining what a particular tune needs – no more and no less. Horsehead buddy (and Drive-By Trucker) Jay Gonzales sits in on piano for a couple of tunes, the most notable being the walloping rocker “Big Sun”.

“Big Sun” alone could sell you on Horsehead: wicked grab-you-by-both-ears opening guitar riffs; big bass swoops and straight-ahead drumming; enough crash-and-thrash to get your attention before settling into the palm-muted chug of the verses. Brown tells his tale perfectly about the folder at a laundromat who “smelled of soap and cigarettes.” It’s obvious the story can go only go one way – and the fact that the song evolves into a total guitar workout is the perfect way to tell the tale. The song fades at about the 5-minute mark, but comes roaring back with an eff-you-we’re-not-done attitude: Mendicino and Brown join forces while Brooks rolls and tumbles in glorious drum ecstasy; and Inge simply plays the piss out of his six-string. Of all the titles Horsehead wears well, “Big Sun” proves that above all, they are one hell of a rock and roll band.

And beyond that, Sympathetic Vibrations is one hell of an album.

(Brian Robbins)

Das komplette Tracklisting:

1. Moving Target - 2:42
2. Darkened Streets - 5:07
3. Emptiest Arms in the World - 3:40
4. Hard Hand to Hold - 4:40
5. Get Up - 4:11
6. God Damned the Rain to Fall - 3:56
7. Running for the Door - 3:50
8. John Adams - 4:32
9. Spinning Your Wheels - 3:34
10. Big Sun - 6:14
11. Wasting Time - 5:04
12. Sweet On You - 3:19
13. Candy (By the Side of the West Highway) - 4:00

Art-Nr.: 8055
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Darkened streets
Emptiest arms in the world
Hard hand to hold
Get up
Running for the door
Big sun
Candy (by the side of the west highway)

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
House and The Blues Cowboys, James - same [2018]
James House, eigentlich im Country zuhause und einer der gefragtesten Songwriter Nashville's, gelingt mit seinen großartigen "Blues Cowboys" ein famoser "Sidestep" in, der Name der Formation lässt es schon vermuten, die Gefilde des Blues und Bluesrocks. Wenn man das hier hölrt, kann man kaum glauben, dass der Bursche etwas mit Country am Hut hat. Denn was er hier abliefert ist rauer, dreckiger, erdiger, Staub- und Whiskey-gegerbter, ungeschliffener Rootsrock, Bluesrock und Southern-Blues voller natürlicher Ecken und Kanten. Die Songs sind kompakt und stark geprägt von dem rauen Gesang und dem klasse (Slide)-Gitarrenspiel des Protagonisten. Das ist der erdige Blues(rock) aus den Honky Tonks Nashville's.

Hier zwei Original-Reviews aus den USA:

Like many in Nashville, James House has a built a career of writing hit songs for others. If you’ve not heard of House, you have probably heard these tunes that have reached well int the millions for radio spins – “A Broken Wing,” “Ain’t That Lonely Yet” and “In a Week or Two.” Count Rod Stewart, Tina Turner, The Mavericks, Dwight Yoakam and Martina McBride, among others who have benefitted from House’s pen. Yet, this prolific and versatile musician has a powerhouse Michael McDonald -like voice that should have him in the lead role more often. His recent work writing for Joe Bonamassa and Beth Hart had fans wanting House to do his own blues, roots-rock album. And, like so many in Nashville, who ply their craft in country and Americana worlds, House has always had a love for the blues and it’s been an undercurrent for much of his work. Thus, the self-titled James House and the Blues Cowboys. The Blues Cowboys is indeed a touring band (more on that later) but these sessions were built around some of the best musicians in Music City. House lured them to his studio, Cabin in The Woods, located in a rural area of Nashville. Will Kimbrough plays lead guitar on the first five tracks (side A) while A-list session guitarist Kenny Greenberg joins blues guitarist Todd Sharp on the last 5 tracks (side B). Mike Bradford (Uncle Kracker) plays bass throughout as does drummer Crash Jones. Nashville’s most in-demand fiddler Eamon McGloughlin sits in on Side A while House sings and plays his Fender Strat and organ throughout. That kind of arsenal is built for fire and the sparks fly immediately on “Jail House Blues” with House wailing on lines like these – “Mama killed Daddy in self-defense/Never was one to sit on the fence” as Kimbrough’s slide duels with House’s guitar. “Arkansas Woman’ and “Ain’t No Way” continue the soul aching blues vibe until reaching on of disc’s outstanding tracks “Long Way Down.” It’s taken at a slower, haunting tempo as if John Lee Hooker were singing verses from William Faulkner. “Well Ran Dry” on Side B carries a similar approach. How about this lyric? “I’m an empty soul/At the holy water bowl/Waiting on a rising tide.” Other highlights on Side b include the more roots driven “Gone Again” and the rock tune “Ballad of the TKIngs,” short for Troubadour Kings. Now, let’s go to the touring Blues Cowboys. Singer/guitarist Roddy Romero who just joined Yvette Landry for her recent release, if from Lafayette Louisiana as is lesser know drummer/percussionist Smoove Ras. They back House on the final cut, “What Side of the River Are You on?” the song was inspired by House attending the Buddy Holly Songwriting Retreat and listening to Mary Gauthier sing Guthrie’s “This Land Is Your Land” along the river in Lafayette. In a songwriting meeting with Romero and Ras, his vision for The Blues Cowboys was shaped. Great songs, achingly powerful vocals, and first-in-class musicians make this a terrific album. House has already indirectly put his stamp on contemporary blues with his work with Joe Bonamassa and Beth Hart. Now he’s set to make his mark directly with the Blues Cowboys. - Glide Magazine

James House deserves to be better known — or, more accurately, known more widely. He’s co-written several songs with blues guitarist Joe Bonamassa, including Bonamassa’s recent song “Redemption.” House is also a Grammy-, CMA-, and ACM-nominated songwriter, but on his new album, James House and The Blues Cowboys, he weaves rock, blues, and roots music into a colorful pattern that reveals many facets. House’s powerful, sometimes raw, vocals dominate, and he can moan with the best blues-shouters but can be as tender as the best of the balladeers. The new album serves as a showcase for his songwriting, singing, and guitar work. He gathered a group of world-class musicians — Will Kimbrough, Kenny Greenberg, Lou Toomey, Todd Sharp, Roddie Romero on guitars; Michael Bradford and Mike Brignardello on bass; Eamon McLoughlin on fiddle; Crash Jones and Smoov-Ras on drums — at his studio, Cabin in the Woods, to record the album. The album opens with a can’t-sit-still, shake-us-to-our-core blues rocker “Jail House Blues.” The raucous, bone-shaking song lifts us so high, we wonder if it can get any better than this. It does. “Long Way Down” opens with a slow funk with blues moan, but then escalates to a burning rocker in the chorus and the bridge, fueled by guitars reminiscent of Alvin Lee and Ten Years After. “Good Love” features a spacious, atmospheric vibe that allows House’s raw vocals to breathe and to call and respond to Kimbrough’s lead riffs. “Arkansas Woman” is one of the highlights of the album. There’s a place for every note, every chord, and every word, and the song wrings every emotion out of us by its end. Kimbrough’s soulful lead guitar brings this song to life in a way such that every note he plays makes a statement. While some of the playing is reminiscent of Eric Clapton’s leads, the difference here is that Kimbrough never wastes a note; both he and Clapton play clean and crisp, but while Clapton’s crispness is soulless, Kimbrough’s inhabits our souls and hearts and touches us with its depth. The layered riffs that open “Boomerang” mirror the action of the object itself — the riffs always come back, circling around and flying high before returning to start over again. The propulsive tune mimics the halting/forward-moving character of love: “We keep coming back to you and me.” The scalding lead riffs on the song’s bridge balance the pain of leaving with the tentative joy of returning and the inability to throw love far away; it always returns to you. “Which Side of the River You On” turns in a down-and-dirty, funky twist to that old folk tune by Florence Reece, “Which Side Are You On?” In this tune, which House co-wrote with Roddie Romero and Joshua Martin, and which features Romero and Smoov-Ras, shimmers with a roiling slide guitar, and with an insistent funk beat asks, “which side of the river you on / Ain’t saying which is right or wrong / When the flood comes down / It’s too late to get to higher ground.” Listen to this album! Words can’t always describe how perfect, how moving, how powerful some of the songs on the album are. James House and The Blues Cowboys is an album that’s meant to be played and to be played loud, and it won’ let you forget James House. - No Depression / By Henry Carrigan, Staff Reviewer

Das komplette Tracklisting:

1. Long Way Home - 3:06
2. Arkansas Woman - 3:11
3. Ain't No Way - 3:09
4. Long Way Down - 3:42
5. Good Love - 3:47
6. Moving on Over - 3:59
7. Well Ran Dry - 3:31
8. Gone Again - 4:13
9. Boomerang - 3:07
10. Ballad of the Troubadour Kings - 3:40
11. Which Side of the River - 3:47

Art-Nr.: 9680
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Long way home
Arkansas woman
Ain't no way
Long way down
Movin' on over
Well ran dry
Which side of the river

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Jones Band, Freddy - time well wasted [2009]
Ist das großartig! Viele werden sich sicher noch an die grandiose Freddy Jones Band erinnern, die in den Neunzigern mit ihrem vorwiegend auf dem damals wiederbelebten, ruhmreichen "Capricorn"-Label veröffentlichten Material (5 Alben) und ihren famosen Live-Shows unter den Insidern der Rootsrock-, Jamrock- und vor allem aber auch der Southern Rock-Szene enthsuiastisch abgefeiert wurde, wie kaum ein anderer Act. Vollkommen zu Recht! Und nun das: 10 Jahre nach ihrem letzten Release sind sie in Originalbesetzung zurück und beglücken die Fans (und die, die es noch werden wollen, nein eigentlich müssen) mit einem geradezu besgeisternden, neuen Album, das mit 3 brandneuen Studiotracks und einem 10 Songs umfassenden, packenden Live-Set das neue Zeitalter der Band einleiten soll und wird. Welch eine Freude: Die Freddy Jones Band "is still alive and well" und hat aber auch gar nichts von ihrer Faszination und Magie verloren! Im Gegenteil: Sie sprühen nur so vor Frische, Spielfreude und Leidenschaft! Gegründet in den späten Achtzigern in Chicago von den beiden großartigen Songwritern und Sängern Wayne Healy (ebenfalls Lead Gitarre) und Marty Lloyd (ebenfalls Acoustic Gitarre) in Chicago (lustigerweise gibt und gab es niemals ein Mitglied der Band mit den Namen Freddy Jones - zudem macht sich die Truppe immer wieder einen Scherz daraus, mit verschiedensten, verrückten Anekdoten, wo der Name eigentlich herkommt, aufzuwarten, doch es blieb bislang ihr Geheimnis) eroberte sich das Quintett (komplettiert wurde/wird das Line-Up durch den zweiten Lead und Slide-Gitarristen Bob Bonaccorsi, dessen Brude Jim am Bass und Drummer Simon Horrocks) mit ihrem unvergleichlichen Double Lead Guitar-Sound schnell eine riesige Fanbase. Ein paar Eckdaten zum Stil der Band: Zwei großartige Lead Sänger, mitreißende, von hoher Spielkunst und großem Feeling geprägte, ausgedehnte Double Lead Guitar-Passagen - mal weich, mal locker, mal ordentlich kochend, glühend, voller Feuer und Würze -, oftmals, vor allem live, lange, wundervolle, jedoch sich nie verzettelnde Jammings, ein prächtiger, manchmal dezent funky angehauchter Groove, tolles Songmaterial, und zu alledem eine unvergleichliche Melodik! All das pendelt höchst kompetent in der Schnittmenge zwischen Rootsrock (durchaus sehr "radiofreundlich" - was alles andere als negativ gemeint ist, sondern noch einmal, trotz aller Jam-Neigungen und Würze, die Melodik und Eingängigkeit des Material herausstellen soll), Jamrock und Southern Rock! Ja, die Freddy Jones Band hat eine spürbare Seelenverwandschaft zum Southern Rock, die stets präsent ist. Die Reminiszensen an The Allman Brothers Band sind unüberhörbar! Aber auch Little Feat, die Dave Matthews Band (wäre sie mit E-Gitarren gespickt und ginge etwas melodischer zu Werke), bluesige Elemente, funkige Rhythmen, auch mal ein folkiges Flair, entfernte Anlagen von Widespread Panic oder auch einer deutlich rockigeren, jammigeren Ausgabe von Hootie & The Blowfish sind spürbar. Aus dem aktuellen "Bärchen"-Programm dürfen auch The Renegade Saints als kompatible Kollegen betrachtet werden. Das neue Album beginnt zunächst mit den 3 neuen Studiotracks. "Home thing" heißt der Opener, und ist gleich eine absolute Killer-Nummer! Ein traumhaft melodischer, knackiger, frischer, voller Southern-Esprit steckender, wie Öl runtergehender Rootsrocker, der einem nicht mehr aus den Ohren weichen will. Herrliche, ganz klare Acoustic Gitarren-Riffs begleiten Marty Lloyds grandiosen Lead Gesang, ehe kraftvolle, kernige E-Gitarren-Riffs und dynamisches Drumming hinzu kommen. Klasse, das fette, virtuose E-Gitarren-Solo im Break! Gar etwas an die BoDeans erinnernd, aber auch an Dave Matthews, mit einem leichten Psychedelic-Twang, wieder sehr melodisch, geht's mit dem tollen "Contender" weiter (jammiges, erdiges Gitarrensolo in der Mitte), ehe das funkig groovende, ein schönes "Shuffle-Flair" verbreitende "Empty room" auf dem Programm steht. Wieder stehen ein klasse Gitarrensolo, viel Jam- und Southern-Feeling im Mittelpunkt. Dann beginnt die Live-Sektion, mitgeschnitten während eines aktuellen Konzertes im Martyrs' von Chicago/Il.! Nun dreht die Band vollends auf! Traumhafte Double-Leads und Twin-Läufe, endlos erscheinende Lead Gitarren-Ausflüge, wundervolle Melodien, toller Groove, Spielfreude pur - und dazu ein fantastischer Sound! Southern-/Roots-/Jamrock-Herz, was willst Du mehr? "And she cried" beispielsweise ist ein geradezu mitreißender Southern-/Jam-Rocker mit einem etwas funky angehauchten, schön erdig, würzig, "heißem" Groove. Zwischen den großartigen Gesangspassagen setzen die beiden Gitarristen zu herrlichen, genauso flüssig aus dem Handgelenk gespielten, wie licherloh brennenden Ausflügen an. Zuerst Bob Bonaccorsi mit einer exzellenten Slide-Vorstellung, dann Wayne Healy mit einem kernigen, dreckigen Solo, das richtig kickt. Und wir wiederholen es gerne: Das "Zeug" geht runter wie Öl. Hat jede Menge The Allman Brothers Band- und The Marshall Tucker Band-Esprit (aber ohne deren Jazz- und Country-Neigungen)! Eine fabelhafte 9-Minuten-Nummer, bei der die Zeit wie im Flug vergeht. Irre stark! Oder das grandiose "Texas skies": Was für ein traumhafter Southern-/Jamrocker! Endet mit einem über 4 Minuten andauernden, fantastischen Gitarren-Duell der beiden Saitenmeister, erneut in allerbester Allmans-/Tucker Boys-Tradition! So etwas haben wir schon lange nicht mehr gehört. Ein Southern Gitarren-Jamming, wie es sein muss: Flüssig, mit Slide, mit kochender Solo E-Gitarre, locker und dennoch voller Würze, Feuer und Power! Die Freddy Jones Band knüpft nahtlos an ihre allerbesten Zeiten an und scheint gut gerüstet für die Zukunft. Das macht uns "heiß" auf das, was diese großartige Truppe in Zukunft noch abliefern wird. "Time well wasted" jedenfalls ist ein Pracht-Album, im übrigen mit fast 80 Minuten Spielzeit (genau sind es 78.48) wirklich randvoll gepackt, mit nicht der Spur eines Durchhängers! Einfach nur "top"! Die Freddy Jones Band "is back again and better than ever"! Wundervoller Roots-/Jam-/Southern-Rock "at it's finest"! Toll, das diese Truppe endlich wieder am Start ist...

Das komplette Tracklisting:

1 Home Thing - 4:22   
2 Contender - 4:20   
3 Empty Room - 4:25   
4 And She Cried [Live] - 8:58   
5 Late This Morning [Live] - 4:47   
6 One World [Live] - 5:43   
7 Night to Day [Live] - 5:28   
8 California [Live] - 5:58   
9 Texas Skies [Live] - 8:41   
10 Waitress [Live] - 3:24   
11 The Puppet [Live] - 9:30   
12 In a Daydream [Live] - 6:02   
13 Take the Time - 7:01

Art-Nr.: 6377
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Home thing
Empty room
And she cried
Late this morning
Texas skies
Waitress
In a daydream

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lewis, Aaron - town line [2011]
5 Song-EP plus 2 Bonus-Versionen! Der Frontmann (Sänger/Rhythmusgitarrist) der amerikanischen Rock-/Hardrock-Formation Staind (wer kennt nicht deren Mega-Hit "It's been awhile" aus dem Jahre 2001), Aaron Lewis, entdeckt Nashville und die Country-, bzw. New Country-Musik. Das ist gar nicht so abwägig, denn nach eigenen Angaben hörte er in seiner Jugendzweit sehr viel Country, was ihn auch bei seinem späteren Songwriting stets inspirierte. Im Gegensatz zu den eher düsteren, harten Themen von Staind, gelingt ihm hier eine sehr starke, in einem freundlichen, ungemein klaren, sauberen Sound eingespielte 5 Songs umfassende EP (plus zwei Zusatzversionen von "Country boy" als Bonus) voller angerockter, durchaus moderner New Country-Balladen, die wunderbar melodisch ins Ohr gehen. Schnellere, abgehende Titel sucht man vergebens, doch man vermisst sie auch nicht unbedingt, denn das Material ist trotz der balladesken Ausrichtung schön kraftvoll und einfach klasse. Wie gesagt, das klingt glasklar und knackig. Produziert haben der "alte" Nashville-Veteran James Stroud und Lewis gemeinsam. Lewis hat brillante Musiker im Schlepptau, wie beispielsweise die Nashville-Größen Brent Mason (E-Gitarre), Paul Franklin (Steel), Eddie Bayers (Drums), Larry Paxton (Bass), u.s.w.! Bei dem bereits erwähnten "Country boy" unterstützen ihn zudem Charlie Daniels, George Jones und Chris Young, sowohl instrumentell, als auch gesanglich. Der Eröffnungssong der EP ist eine großartige, hoch melodische, schön knackig inszenierte, völlig schmalzfreie New Country-Ballade, ganz exzellent vorgetragen von Aaron Lewis. Arrangiert ist "The story never ends" mit einer punktgenauen Rhythmussektion aus Bass und Drums, schönen Acoustic Gitarren-Riffs, hintergündigem Orgel- und Dobrospiel, einer famosen, sich traumhaft durch die Nummer schlängelnden Lead-Pedal Steel und klasse E-Gitarren-Fills (inkl. eines würzigen Solos im Break). Diese tolle Nummer steht stellvertretend für den Rest der Scheibe, denn das ist durchweg die Art von Musik, die Lewis spielt. Eine klasse Debut-EP mit immerhin über 32 Min. Spielzeit!

Offizielle U.S.-Produktbeschreibung im Original:

'These songs are country in the sense of classic Americana', says Staind frontman Aaron Lewis of the music on his debut solo release, Town Line. 'They're simple, understandable, and founded on t quality songwriting. If you put a country accompaniment to any of the songs that I've written over the years on my acoustic, all of them would work as country tunes. I always write and play the same way. The only difference here is the accompaniment.'
And country music comes naturally for Aaron Lewis. In fact, the Staind frontman never strayed very far from country. It's something that he grew up with. It's something that he comes back to. It's something that inspires him. It's something that's in his blood.
Lewis recorded his solo debut in Nashville during early 2010, and it brandishes the singer's trademark style and a distinct country soul. Produced by Grammy award winning James Stroud and Lewis, this collection proudly sits alongside Lewis's numerous accolades. With Staind, he crafted the most-played rock song of the decade 'It's Been Awhile, sold 13 million albums worldwide, has four consecutive Top 3 debuts on the Billboard 200, and released multiple cross-format radio hits. Listeners, however, haven't heard him like this until now.
Ultimately, Lewis is giving listeners something that he always does. There's a tangible honestly to all of these songs, and he opens up with every guitar chord and lyric. 'I've always stayed true to how I feel in my songs,' he says. 'I love this country, and I feel like I've gotten to live the American dream. I m genuinely blessed to have this opportunity, and I m glad to celebrate that classic country spirit with this new music.'

Das komplette Tracklisting:

1 The Story Never Ends - 4:48   
2 Vicious Circles - 5:08   
3 Country Boy - 4:45   
4 Tangled Up In You - 4:30   
5 Massachusetts - 5:05   
6 Country Boy [Radio Edit] [Edit][bonus track] - 4:22   
7 Country Boy [Acoustic Version] [bonus track] - 4:19

Art-Nr.: 7445
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 11,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The story never ends
Vicious circles
Country boy

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Little Big Town - nightfall [2020]
"'Nightfall' is Little Big Town's album of 'peaceful' social commentary in a divisive world". Musikalisch in 13 wunderbare, gesanglich und instrumentell hinreißend vorgetragene Lieder gefasstes, überaus ambitioniertes, neues Album von Little Big Town. Das immer mal wieder als "Fleetwod Mac des Country" bezeichnete, mit vielen Grammys und anderen Preisen hochdekorierte Quartett zeigt sich textlich engagiert und kritisch wie nie zuvor. Man hat etwas zu sagen. Dazu packen Karen Fairchild, Kimberly Roads, Jimi Westbrook und Phillip Sweet die teils sehr zum Nachdenken anregenden Themen nicht in rauschende Partyheuler, sondern in entsprechend exquisites, überaus niveauvolles Midtempo- und Balladen-Songmaterial mit tollen Arrangements. "This is no 'rah-rah beer festival'", betonte die Band dazu in verschiedenen Interviews (nachzulesen in u. a. Original Album-Review des New Yorker Wall Street Journal). "Nigtfall" ist eine absolute Glanzleistung von Little Big Town!

Original Album-Review des New Yorker Wall Street Journal:

Ambitious country-music performers face some daunting choices these days. They can lean toward furthering the genre’s tradition of capturing under-explored scenes and sentiments of contemporary adult life, and thus risk appealing to hard-core connoisseurs only. Or they can engage with popular tropes that, however often repeated, dominate big-time country radio, winning acceptance by the widest audience in the process. The fairly stark dichotomy can be characterized as more lettered, Americana-adjacent country versus country pop; aiming at more mature versus younger audiences; or even simply as album-centered versus hot-single-oriented production.
But there is a third, especially challenging route—one pursued by such repeatedly honored practitioners as Miranda Lambert, Eric Church and Dierks Bentley : working consciously and deftly to have it both ways. And among vocal groups over the past decade, none has proved more adept at walking this road than the mixed-gender, always vocally harmonious quartet Little Big Town—founders Karen Fairchild and Kimberly Schlapman, with Jimi Westbrook and Phillip Sweet. Winners of the Country Duo/Group Performance Grammy for “Pontoon” (2012), “Girl Crush” (2014) and “Better Man” (2016), they were also the Country Music Awards’ Vocal Group of the Year for six years running, 2012-2017. Their latest album, “Nightfall” (Capitol Records Nashville), set for release Jan. 17, is yet another in their succession of album gems, and a prime example of an artfully constructed offering likely to gain popularity as well as critical praise.
The most-discussed track before the album’s release has been “The Daughters,” a melodic ballad written by Ms. Fairchild along with respected Nashville songwriters Sean McConnell and Ashley Ray. Introduced by the group on the televised ACM Awards back in April, it outlines the circumscribing demands and expectations young girls are so often subjected to and offers them parental hope, but a chorus line that tossed in “I’m just looking for a God for the daughters” effectively ruled it out as a single promoted to wary and guarded pop-country radio. (The same edgy cheekiness had marked the easily misunderstood “Girl Crush,” and brought more attention to it.) “The Daughters” was nominated for this year’s Country Duo/Group Performance Grammy before the album was even out.
The first track that was vigorously promoted as a single is a song about drinking, safer country territory, and is in a traditional honky-tonk mode—not just in sound and rhythm but in its clever turn on expectations. “Over Drinking” is not about drinking too much, but about being finished with crying in a beer: “I’m drunk ’cause I’m happy, not drunk ’cause you’re gone; I’m over drinking over you.” Classic hard country. But for those looking for a pop alternative, the very next album track is “Wine, Beer, Whiskey,” which, after a teasing after-hours jazz-like opening, turns to a thumping salute to friends named Jack, Jose, Brandy, Sherry and Captain. No explanations required—and audience balance achieved.
The latest single, “Sugar Coat,” is a moody, dark ballad with Ms. Fairchild singing lead, in the persona of the long-suffering wife of a husband with wandering ways. She doesn’t drink, doesn’t take pills, just smiles “with a lump in my throat.” Many will find the song instantly relatable; it was written by country’s expert on such situations, Lori McKenna, along with Josh Kerr and Jordyn Shellhart. One of the advantages of a track record like Little Big Town’s is the happy availability of new songs that work for them from top writers—a number in this case co-written along with the band, and with Ms. Fairchild in particular. The album’s all-star songwriting contributors include Daniel Tashian and Ian Fitchuck, Grammy-winning producers and collaborating writers for Kacey Musgraves’s “Golden Hour” album last year; and the so-called Love Junkies (Ms. McKenna, Hillary Lindsey and Liz Rose ) who’d been responsible for “Girl Crush.”
Overall, the instrumentation is as varied as the album’s many moods demand, and the always strong Little Big Town vocals rise to the varied occasions. But as the songs add up on “Nightfall,” you notice that there’s a theme at work, reflected in the album title—moods when the lights go down; dreams; thoughts while lying in bed alone or with company, old or new. It’s often sophisticated, yet nonetheless country-ready, after-dark material.
“Nightfall,” the group has been telling interviewers, is no “rah-rah beer festival.” Indeed, the album’s release show is set for New York’s Carnegie Hall on Jan. 16, and the Apollo Theater the following two nights. To use a phrase only occasionally appreciated or particularly appropriate in country, this is a class album from one classy group. (Barry Mazor / The Wall Street Journal)

Das komplette Tracklisting:

1. Next To You - 4:06
2. Nightfall - 3:21
3. Forever And A Night - 4:26
4. Throw Your Love Away - 3:44
5. Over Drinking - 3:10
6. Wine, Beer, Whiskey - 3:16
7. Questions - 3:03
8. The Daughters - 3:32
9. River Of Stars - 3:37
10. Sugar Coat - 3:39
11. Problem Child - 3:35
12. Bluebird - 3:11
13. Trouble With Forever - 3:31

Art-Nr.: 9977
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Love And Theft - world wide open [2009]
Drei in Nashville ansässige junge Männer, Brian Bandas, Eric Gunderson und Stephen Barker Liles, bilden das hoch talentierte Country-Trio Love And Theft, das in den Staaten in der jüngeren Vergangenheit vor allen Dingen durch ihre großartigen Live-Shows im Vorprogramm von Taylor Swift, mit der sie kreuz und quer duch die Lande zogen, auf sich aufmerksam machte. Ganze Scharen von Fans waren die Folge, die den jungen Burschen fast mehr zujubelten als der total angesagten, jungen Countrypop-Queen. Hört man ihr Debut, weis man warum: Prima Songmaterial (sämtliche Songs sind von mindestens einem der Gruppenmitglieder mitkomponiert worden), ihre vorzüglichen Lead-Stimmen (jeder übernimmt mal den Lead-Gesang) und vor allen Dingen der prächtige, immer wieder zentral eingesetzte, Harmonie-Gesang aller drei sind ihre großen Trümpfe. Vom musikalischen her geht's klar in Richtung modernem, angesagtem und zeitgemäßem Nashville New Country/Country-Pop auf der Schiene Little Big Town, Rascal Flatts, Gloriana, Lady Antebellum & Co., wobei die Countryinstrumentierung mit u.a. Fiddle, Steel, Banjo und Mandoline doch recht deutlich zum Vorschein kommt und die Bezüge zu den Traditionen klassischer Harmoniegesangs-Ikonen wie Crosby, Stills, Nash & Young oder den Eagles in den "Chorusses" stets präsent sind. Das Material besteht aus einer ausgewogenen Mischung von knackigen Uptempo-Nummern, feinen Midtempo-Tracks und der ein oder anderen schönen Ballade. Die Songs stecken voller eingängiger Melodien, vor allem auch in den Refrains, sind von leicht verdaulicher, sehr angenehmer Konsistenz und versprühen ein leichtes, sonniges, schön locker flockiges Westcoast-Flair. Da sollte der ein oder andere Hit schon abfallen, wie ja auch mit der Debutsingle ""Runaway" bereits geschehen, die in den Billboard-Charts sehr ordentlich unterwegs ist. "World wide open" ist ein prima Debut! Und wer weiss, vielleicht steht ihnen mit diesem Debut ja tatsächlich die weite (Erfolgs)Welt des New Country-Pops offen...

Das komplette Tracklisting:

1 World Wide Open - 3:27   
2 Runaway - 3:50   
3 Dancing in Circles - 3:07   
4 It's Up to You - 3:19   
5 You to Miss - 4:04   
6 Can't Go Back - 3:31   
7 Don't Wake Me - 3:23   
8 Freedom - 3:36   
9 Slow Down - 3:37   
10 Me Without You - 3:41   
11 Drowning - 4:22

Art-Nr.: 6530
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Runaway
Dancing in circles
It's up to you
Can't go back
Freedom

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Thompson Square - just feels good [2013]
Zweites Album von Thompson Square, die damit einen weiteren, großen Schritt in die richtige Richtung machen. War das Debüt schon klasse, so setzen Shawna und Keifer Thompson mit "Just feels good" direkt noch mal einen drauf. Ist das herrlich knackiger, erfrischender, junger und dynamischer New Country - satt instrumentiert, mit durchweg exzellenten Songs ausgestattet und von Melodien durchzogen, die sich unwiderstehlich in unseren Ohren festsetzen. Hatte man mit der Single vom Debüt, "Are you gonna kiss me or not", bereits Platz 1 der Billboard-Country-Single-Charts geschafft, dürfte somit jetzt auch das komplette Album aufgrund der hohen Breite potentieller Hits ein ganz heißer Anwärter für die Pole-Position sein (der Vorgänger erreichte immerhin auch schon Platz 3). Ins Single-Rennen hat man zunächst "If I didn’t have you" geschickt, geschrieben von den beiden zusammen mit Jason Sellers und Paul Jenkins. Eine typische, kraftvolle, emotional besungene Powerballade mit viel autobiografischem Flair (wie auch einige andere Songs), in Szene gesetzt mit schönen Keys, herrlich schweren Bariton-E-Gitarren, einem Mandolinen-untermalten Bridge (gespielt vom umtriebigen Saiten-Multiinstrumentalisten Ilya Toshinsky) und einem großartigen E-Gitarren Solo. Schon nach kurzer Zeit hat man in stetigem Steigflug Platz 15 erklommen. Tendenz weiter nach oben kletternd. Überhaupt durchweht das ganze Album eine unglaublich positive Energie. Bei den beiden Gewinnern des besten Vocal-Duos 2012 läuft es im Moment einfach rund. Das dokumentieren sie auch auf den vielen Fotos (strahlend wie frisch Verliebte) auf dem Cover und im beiliegenden Booklet (dazu mit allen Texten), sowie in ihrem ausdrucksstarken, sich wunderbar ergänzenden Gesang. Das wirkt nicht gespielt oder aufgesetzt, im Gegenteil - sehr sympathisch sogar. Eine ihrer großen Stärken ist, dass sie ein hervorragendes Gespür entwickelt haben, welches Stück wie und von wem gesungen werden muss. Ob Keifer oder Shawna allein (der Partner dann meist mit Harmoniegesängen) oder im Duett, es passt immer auf den Punkt. Drei Stücke hat das Ehepaar in Zusammenarbeit mit den Hitgaranten David Lee Murphy und Brett James kreiert. Herrlich direkt der wunderbar rhythmisch abgehende, fetzende Opener "Everything I shouldn’t be thinking about" (klasse E-Gitarrenuntermalung, starkes Solo, Mandolinenbridge) und als ein Highlight der CD das dezent bluesig angehauchte "For the life of me" (tolle E-Gitarren-Arbeit von Adam Shoenveld, inkl. krachendem Solo). Als Stimmungsmacher für ihr kommendes Live-Programm dienen Stücke wie "Here we go again", "Here’s to being here", "I can’t outrun you" oder "Maybe it’s you", zum Teil mit feinen Mitsing-Passagen, aber auch, dank Rob McNellys teilweise keltisch angehauchten E-Gitarrenspiel, mit einem gewissen Heartland-Flair. Gut dazu passend Shawna Thompsons manchmal fast elfenhaft klingender Gesang. Coole Stücke sind das an SHeDaisy erinnernde "Testing the water" (leieriges E-Gitarrenspiel, teilweise Sprechgesang, toller markanter Refrain) und das aus der Feder der Warren Brothers in Kooperation mit Bobby Pinson stammende, lässig groovende Titelstück "Just feels good" (unterschwelliges Reggae-Flair, Southern E-Gitarren-Solo). Für die emotionalen Momente sorgen Power-Balladen wie "That’s so me and you" und die bereits oben erwähnte Single "If I didn’t have you". Produziert haben, wie auch schon den Vorgänger Jason Aldeans Live-Band-Mitglieder (Kurt Allison, David Fanning, Tully Kennedy und Rich Redmond), die sich unter dem Namen New Voice Entertainment (NV) zusammengetan haben. Thompson Square fühlen sich beim Broken Bow- (Jason Aldean, Kristy Lee Cook, Dustin Lynch) Unterlabel Stoney Creek Records (mit Randy Houser als weiterem Flaggschiff) sichtlich wohl. So ist der Titel ihres neuen Albums, "Just feels good", eine mehr als treffende Zustandsbeschreibung ihrer aktuellen Gefühlslage. Mit diesem Werk dürften sie dem noch momentanen Marktführer in diesem Segment, Lady Antebellum (die sie ja auf deren "Own The Night"-Worldtour begleitet hatten) und auch ähnlich strukturierten Interpreten wie Sugarland oder Little Big Town ganz dicht auf die "Pelle" rücken! Das "CMA Duo of the Year" mit einem absoluten Pracht-Werk! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1 Everything I Shouldn't Be Thinking About - 2:58
2 Here We Go Again - 3:29
3 You Don't Get Lucky - 3:50
4 That's So Me And You - 3:43
5 I Can't Outrun You - 3:02
6 Testing the Water - 3:12
7 For the Life of Me - 3:06
8 If I Didn't Have You - 3:22
9 Here's to Being Here - 3:55
10 Just Feels Good - 3:16
11 Maybe It's You - 3:28
12 Run - 3:29
13 Home is You - 4:06

Art-Nr.: 8112
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!