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38 Special - tour de force [1983]
Eines der starken Album aus der erfolgreichsten Zeit der Southernrocker - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1983 veröffentlichten "Tour de force" geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Dabei kamen eine Fülle von erstklassigen Songs heraus, wie z.B. die gut abrockenden, kraftvollen "Undercover lover", "If I'd been the one", wie auch die äußerst melodischen, schwungvollen "Back where you belong" und "One of the lonely ones" oder das sehr starke, southern-riffige "Twentieth century fox"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 If I'd Been the One - 3:55   
2 Back Where You Belong - 4:29   
3 One Time for Old Times - 4:32   
4 See Me in Your Eyes - 3:54   
5 Twentieth Century Fox - 3:45   
6 Long Distance Affair - 3:56   
7 I Outta Let You Go - 3:59   
8 One of the Lonely Ones - 4:01   
9 Undercover Lover - 4:11

Art-Nr.: 2979
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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38 Special - wild-eyed southern boys [1981]
Eines der ganz starken Alben, zudem auch eines der erfolgreichsten, der 1975 in Jacksonville/Florida gegründeten Southernrock-Band um Donnie van Zant, dem jüngeren Bruder von Lynyrd Skynyrd's legendärem Frontmann Ronnie van Zant - jetzt zum überaus günstigen "nice price" erneut zu haben! 38 Special balancierten auf dem ursprünglich 1981 veröffentlichten Werk geschickt und gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen kommerziell tauglichen Songs und dem in ihren Adern fließenden Southern-Blut! Die Folge: Gleichermaßen erfolgreiche wie gute Songs! So wurde das Titelstück, "Wild-eyed Southern Boys" beispielsweise zu einem regelrechten Synonym für die Band, teilweise sogar zum "geflügelten Wort" für Southernrock-Fans im Allgemeinen. Weitere starke Nummern sind der bis dato erfolgreichste Singlehit "Hold on loosely", das raue "First time around", die fette Ballade "Fantasy girl" oder das kraftvolle "Bring it on"! Digitally mastered! Wer das Teil noch nicht auf CD hat, jetzt ist die Zeit gekommen...

Das komplette Tracklisting:

1 Hold on Loosely - 4:39   
2 First Time Around - 3:59   
3 Wild-Eyed Southern Boys - 4:18   
4 Back Alley Sally - 3:11   
5 Fantasy Girl - 4:06   
6 Hittin' and Runnin' - 4:55   
7 Honky Tonk Dancer - 4:59   
8 Throw Out the Line - 3:45   
9 Bring It On - 5:38

Art-Nr.: 4587
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Adkins, Trace - x (ten) [2008]
Trace Adkins, der Titel verrät es schon, legt sein mittlerweile zehntes Album vor - und es ist erneut ein klasse Teil geworden. Der raubeinige New Country-"Outlaw" überzeugt mit 12 brandneuen Songs (u.a. sein neuster, in einem leicht Gospel- und grassig angehauchten Ambiente gehaltener Hit "Muddy water") voller Southern-Charme, zwischen rockigen Redneck- und Dixie-Krachern (das Energie-geladene "Sweet"beispielsweise besticht mit wuchtigen Riffs, die gar an die Southern Rocker von 38 Special erinnern), traditionellen "Honky Tonk Barroom-Weepern" (wie etwa das herrliche "Sometimes a man takes a drink" mit den wundervollen, wimmernden Steelguitar-Passagen), exzellentem, leicht funkigem Country-Soul (das saustarke, sehr melodische und rhythmische"Let's do that again") und der ein oder anderen, prächtigen Ballade (z.B. das emotionale, mit Geigen und akustischer Gitarre instrumentierte "All I ask for anymore"). Eine großartige Leistung von Adkins, der seine Fans einmal mehr mit allem "beglückt", was sie musikalisch von ihm erwarten. So soll es sein!

Die komplette Tracklist:

1 Sweet - 3:07   
2 Happy to Be Here - 3:15   
3 All I Ask for Anymore - 3:57   
4 Let's Do That Again - 3:41   
5 Hauling One Thing - 3:34   
6 Better Than I Thought It'd Be - 3:41   
7 Marry for Money - 3:04   
8 Til the Last Shot's Fired - 4:59   
9 I Can't Outrun You - 3:36   
10 Hillbilly Rich - 3:31   
11 Sometimes a Man Takes a Drink - 4:44   
12 Muddy Water - 3:55

Art-Nr.: 6089
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

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Atlanta Rhythm Section - anthology - greatest & latest [2007]
Da werden die vielen Anhänger der kultigen Southern Rocker hellhörig: Jawohl, die Atlanta Rhythm Section meldet sich zurück, und zwar mit einem neuen Album. Am Start ist die aktuelle Besetzung der Band um den neuen Sänger Andy Anderson, den eingefleischte Kenner allerdings bereits seit den Neunzigern kennen dürften, denn schon damals tauchte er immer wieder mal im Line-Up der Truppe auf. Der Albumtitel "Anthology - Latest & greatest" dürfte zunächst für etwas Irritation sorgen, da er natürlich ein weiters "Greatest hits"-Album suggestiert, doch das ist es nicht. Was ARS hier vorlegen, ist ein reines Cover-Album, das etwa zur einen Hälfte aus vollkommen neu eingespieltem, alten ARS-Songs besteht, zur anderen aus ihren Versionen bekannter Klassiker diverser, seelenverwandter Rock-Größen. Zum einen werden mit "So Into You", "Spooky", "I’m Not Gonna Let It Bother Me Tonight", "The Ballad Of Louis Malone" und dem gelungenen "Sleep With One Eye Open" (ein Song , der bislang nie veröffentlicht wurde, mit rootsig-psychedelischem, aber typisch, melodischem ARS-Flair) einige markante Tracks/-Hits aus vergangenen Zeiten aufpoöiert. Die Besetzung mit Dean Daughtry (Keyboards, Drums) als einzigem Original-Mitglied, dem bereits erwähnten Ronnie Hammond-Ersatz Andy Anderson (Vocals) und David Anderson (Guitars, Bass, Drums) erscheint zwar recht minimalistisch, der einzigartig anmutende Keyboard- und Gitarren-lastige, typische ARS-Sound wurde aber sehr authentisch (vor allem Barry Bailey’s damaliges Les Paul-Spiel wird von David Anderson sehr gut weiterentwickelt) und durchaus zeitgemäß klingend eingefangen. Klasse besonders das relaxt groovende "Spooky" mit gleich drei eingebundenen, fetten E-Gitarren-Passagen. Zum anderen hat die Band ein paar hochkarätige Rock-Klassiker (u. a. "Hold On Loosely" von 38 Special, "The Boys Are Back In Town" von Thin Lizzy, "Love Hurts", vor allem bekannt durch Nazareth, oder auch "Help Is On The Way" der australischen Little River Band) eingespielt und versucht, diesen Songs eigenen Stempel aufzudrücken, was ihr prima gelingt. Stark auch die Fassungen von weiteren Stücken wie Lynyrd Skynyrd's/J.J.Cale's "Call Me The Breeze" in einer ordentlich abgehenden Version mit tollem Gitarren-Drive, die sich durchaus mit der Skynyrd'schen messen kann, dem Bachman Turner Overdrive-Klassiker "Takin’ Care Of Business", der Anderson’s rauem Stimmorgan mit seinem Blues-Rock-Ambiente sehr entgegenkommt, oder das furios dargebotene ZZ-Top-Mini-Medley "Sharp Dressed Man“/“Gimme All Your Lovin’", das durch Daughtry’s klasse Orgel- und Honkytonk-Piano-Spiel zusätzlich aufgepeppt wird. Am Ende gibt es als Bonus noch zwei Live-Tracks ("Imaginary Lover" und "Champagne Jam"), eingespielt in der aktuellen Live-besetzung (Dean Daughtry, Steve Stone, Andy Anderson, Justin Seeker, Jim Keeling, Alan Accardi) mit bewährter Routine und in gewohnter Atlanta Rhythm Section-Qualität. Vielleicht wäre ein Album mit komplett neuem Material wünschenswerter gewesen, aber immerhin: Einfach schön mal wieder etwas „Neues“ von den Burschen zu hören! (Daniel Daus)

Art-Nr.: 4959
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

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Bennett Band, Kyle - grey sunrise [2009]
Das grandiose Debutalbum der in Fort Worth/Texas ansässigen Kyle Bennett Band avancierte im Jahre 2005 zu einem regelrechten "Juwel" in der "Red Dirt"-Countryrock-Szene, ebenso wie zu einem kultigen Geheimtipp unter den "Countryrock-tauglichen" Southern Rock-Fans! Ganze vier Jahre mussten wir warten, bis der Nachfolger kommt, doch nun liegt ihr Zweitwerk "Grey sunrise" vor - und das Genre hat allen Grund zum Feiern. Sie haben sich nochmal selbst übertroffen und die Messlatte ihres Erstlings noch höher gelegt. Was für ein herrliches Album! Countryrock (bringen wir es mal auf einen Nenner und bezeichnen es als Countryrock, doch das Spektrum ist sehr sehr vielseitig und Genre-übergreifend - dazu später mehr) soll tot sein? Niemals! Solange solche Bands wie die Kyle Bennett Band am Start sind, wirkt diese musikalische Spezies auch heute noch lebendiger und frischer denn je. Mit fantastischem Songmaterial und exquistiter musikalischer Leistung prescht die Kyle Bennett Band in der "Red Dirt"-Szene nach vorn und ist drauf und dran solch etablierten Größen wie Cross Canadian Ragweed, Stoney LaRue, Reckless Kelly, der Eli Young Band, Wade Bowen & Co. den Rang abzulaufen. Diese Musik symbolisiert Freiheit, Zwanglosigkeit, Frische, ist der pure amerikanische Countryrock-Traum! Gehen wir nochmal näher auf die Bezeichnug Countryrock ein: Das ist unterm Strich schon korrekt, doch detailliert betrachtet trifft die Kyle Bennett Band nahezu perfekt die Schnittmenge rauer Texas "Red Dirt"-Helden wie die bereits erwähnten Cross Candian Ragweed und Reckless Kelly, Nashville-kompatiblem New Country zwischen solchen, durchaus traditionell fundamentierten Größrn wie Brad Paisley und Travis Tritt, würzigem Outlaw-Country ala Waylon Jennings, klassischem Siebziger-fundamentiertem Countryrock der Sorte Eagles/Poco, wie auch, und das wird immer wieder deutlich, den kernigen, lupenreinen Southern Rock-Anlagen solcher Bands wie den Outlaws, der Henry Paul Band und Lynyrd Skynyrd. Wie selbstverständlich vereint die Truppe all das in ihrem wundervollen, von einem ganz großartigen, saftigen, satten und transparenten Gitarrensound geprägten (die Truppe agiert mit zwei exzellenten E-Giatrristen, dazu spielt Bennet noch Acoustic Gitarre), unwiderstehlichen, eigenen Songmaterial und ist damit nicht nur auf jedem dieser Terrains zu Hause, sondern vereint auch deren Anhänger zu einer begeisternden, gemeinsamen Fangemeinde! Die Kyle Bennet Band spielt, auch bei den lockeren, wie Öl runtergehenden Songs und bei den Balladen, immer knackig,"saftig" und voller Energie. Dazu gehen die Songs einfach wunderbar ins Ohr! Es geht gleich mit einer absoluten "Killernummer" los: "Time to switch to whiskey" ist ein fuminant abgehender, zwischen Southern Rock- und Outlaw-Strömungen angesiedelter, wundervoller Countryrock-Heuler voller Roadhouse-/Honky Tonk-/Boogie-Flair. Welch eine Dynamik! Angetrieben von einem knackig nach vorn gehenden Drumming, dominieren satte E-Gitarren das Geschehen, unterstützt von einer quiligen Steelguitar im Hintergrund. Der großartige Lead Gitarrist John Seidler brilliert mit kernigen, flinken Läufen, die viel Southern-Esprit versprühen. Und Bennett singt fantastisch! Ein prächtiger Auftakt, doch die Scheibe lässt während ihrer 13 Songs (gut 50 Minuten) zu keiner Phase nach. Nach dem melodischen, knackigen Roots-/Americana-/Red Dirt-Countryrocker "Should've listened" (in der Art der letzten Sachen der Eli Young Band) und dem von starker Lead Gitarren-Arbeit (tolles Solo) und feinen Mandolinen-/Steelguitar-Fills geprägten Texas Outlaw-Countryrocker "The road", folgt ein knallharter, kochender, von rauen, fetten E Gitarren-Riffs dominierter, astreiner, klassischer Southern Rocker in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Doch "Blackbird" ist von einer Güte, die Skynyrd schon länger nicht mehr hinbekommen haben. Auch 38 Special, die Outlaws, mit Abstrichen Molly Hatchet und die in der Southern-Szene aktuell so angesagten Rebel Pride dienen als Vergleichsgröße. Saustark! Im Anschluß daran erleben wir dann das herrlich lockere, flockige, wie Öl runtergehende, dennoch knackige, erfrischende Countryrock-Stück "Grey sunrise" (hat sowohl Eagles-, Restless Heart- als auch Outlaws-Flair), bei dem jedem Genre-Liebhaber das Herz aufblühen wird. Tolle Gitarre, lockere, lässige Dynamik, schöne Steel- und Mandolinen-Ergänzungen, eine traumhafte Melodie - einfach wundervoll! Dach auf, und mit dem Cabrio entlang der endlosen Highways Amerikas cruisen - das passt! Das nachfolgende "Crescendo" ist eine hinreißend melodische New Country-, Countryrock-pop-Ballade, umgeben von ungemein transparenten, klaren Gitarren. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen. Klasse hier die Kombination aus E-Gitarren, Acoustic Gitarre, Steelguitar und unaufdringlicher Orgel. Matchbox 20 zu deren Anfangszeiten (wenn sie eine "Red Dirt"-Band gewesen wären), aber auch Sister Hazel. BlackHawk und die Eli Young Band kommen einem hier in den Sinn. Und mit dem herrlichen "When the lights go down" steht schon der nächste Traum-Countryrocker in den Starlöchern. Präzise, knackig, frisch, mit tollen, saftigen Gitarren und ungemein melodischen Strukturen ziehen die Jungs ihre Kreise. Blühender Countryrock von zeitloser Güte! Nach dem rootsigen "Devils on my trail" (satter Countryrock mit Outlaw- und Southern-Feeling zwischen Poco, Cross Canadian Ragweed, Waylon Jennings und der Eli Young Band), feuert die Truppe mit dem grandiosen "Empty barrels" nochmal einen krachenden Southern Rocker aus allen ihr zur Verfügung stehenden Rohren ab. Dreckige, raue, harte Riffs, donnernde Drums, eine morz Power - und trotzdem eine klasse Melodie. Das Quintett spielt auf, als wollten sie Cross Canadian Ragweed mit geballter Kraft an die Wand drücken. Produziert und mit einem tollen Sound versehen hat das Werk, wie schon das Debut, wieder Erik Herbst! Der Kyle Bennett Band ist mit "Grey sunrise" ein absolutes "Sahneteil" des Gitarren orientierten Countryrocks gelungen - ohne jeden Fehl und Tadel! Schon nach gut einem Drittel des Jahres 2009 ein Album, das in den Jahresend-Abrechnungen der Sektionen "Countryrock-Album des Jahres" und "Red Dirt-Album des Jahres" zweifelsfrei ein gewichtiges Wörtchen mitreden wird! Meisterlich!

Das komplette Tracklisting:

1 Time to Switch to Whiskey - 3:33   
2 Should've Listened - 3:37   
3 The Road - 3:28   
4 Blackbird - 3:36   
5 Grey Sunrise - 3:58   
6 Crescendo - 3:43   
7 When the Lights Go Down - 4:04   
8 Devil's on My Trail - 3:45   
9 Empty Barrels - 4:33   
10 One Light Town - 4:08   
11 Jimmy & Josie - 3:20   
12 Still in Love with You - 4:05   
13 Everything to Lose - 4:33

Art-Nr.: 6351
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Time to switch to whiskey
Blackbird
Grey sunrise
Crescendo
When the lights go down
Empty barrels

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Copperhead - live & lost [2002]
Wieder lieferbar! Sehr, sehr lange vergriffen, haben wir von diesem prächtigen Album noch einmal einige Exemplare ergattern können. Rar! Wer zuerst kommt...

Auch Copperhead (nicht zu verwechseln mit der legendären 1970iger-Westcoast-Truppe um John Cipollina) sind, obwohl weitgehend unbekannt und mittlerweile nicht mehr existent, eine dieser fast vergessenen, aber kultigen Bands, deren Name immer wieder durch die Köpfe der vielen Southern Rock-Liebhaber geistert, wobei ihnen ein verdammt guter Ruf voraus eilt! In der Tat muß man das großartige Quintett um "Shouter" und Gitarrist Neil Carswell aus North Carilina zu den besten Southern Rock-Acts zählen, die aus den Neunziger Jahren hervorgegangen sind! Musikalisch eindrucksvoll und überaus kompetent folgen Copperhead den klassichen Pfaden solcher Bands wie Molly Hatchet, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Doc Holliday, Blackfoot & Co., streuen eine paar gepflegte, geschickt portionierte Heavy-Zutaten ein, und begeistern so mit einem astreinen "Southern Rock with a metal edge", druckvoll, hart, straight, voll sprühender Energie, Spielwitz und prächtiger, rauer, kochender Gitarren-Dominanz! Die leider viel zu magere Ausbeute ihre hervorragenden Musik beschränkt sich auf lediglich zwei Longplayer - und was steckte in dieser Band für für ein immenses Potential! Das erste Album (sie hatten sogar einen Major-Deal bei "Mercury"), längst vergriffen, brachte ihnen mit ihrer Debut-Single "Long way from home", die zum "Main-Song" des gar nicht so unbekannten Hollywood-Streifens "Harley Davidson and the Marlboro Man" avancierte, immerhin einen Achtungserfolg ein, doch ein Folge-Album sollte nicht mehr erscheinen. Das Label feuerte die Truppe, doch musikalisch blieben Neil Carswell und seine Freunde ihrer Linie treu! Im Jahre 2002 schließlich veröffentlichte man im Eigenvertrieb das Album "Live & lost" mit insgesamt 4 Live-Stücken und 8 bis dato unveröffentlichten Studiotracks, das zunächst nur überaus schwer, dann lange Zeit wieder gar nicht erhältlich war und zuweilen nur als CD-R angeboten wurde. Jetzt endlich, und das wird die Southern Rock-Fraktion sicher richtig freuen, können wir den "echten" Silberling anbieten! Leute, das Teil ist ein Kracher! Allerbester Heavy Southern Rock, klassisch und zeitgemäß zugleich, produziert vom legendären Genre-Ass Rodney Mills! Carswell's hervorragende "Rock-Shouter"-Qualitäten, mit denen er so manch großen Namen in seine Schranken verweist, durch die Songs jagende, fulminante, feurige und überaus fette Gitarrenritte (Lead-Gitarrero John Byrd weiß, wie man das "Brett" bearbeitet), zuweilen von schweren, powernden Riffs geprägte Rhythmus-Arbeit, und trotz des Heavy-Ambientes prima hängen bleibende, klasse strukturierte Songs mit ausgezeichneter Melodik - dies sind die Eckdaten dieser tollen Mucke! Nach dem sehr starken, nur 2.45 Minuten kurzen, aber umso fulminanteren, von fetten Metal-Riffs geprägten und in bluesigen Slide-Läufen getränkten, mächtig rockenden Instrumental "Stricken", das das Album eröffnet, brennen die Jungs mit dem grandiosen, harten, gewaltig dampfenden "Get out of my way" gleich noch so ein donnerndes, in die Knochen gehendes, Southern-/Hardrock-Feuerwerk ab, das mitten ins Herz der Fans trifft. Eine unwiderstehliche Wand aus harten, dreckigen Power-Riffs, pulsierenden Rhythmen, glühenden, fleischigen Gitarrensoli, großartig entegrierter, satter Hammond-Orgel und Neil's röhrendem Organ bricht über uns hinein. Headbangende Luftgitarren-Freaks werden ebenso begeistert sein, wie die beinharten Southern Rock-Enthusiasten! Nach diesem tollen Auftakt folgen die vier, ebenso starken, Live-Tracks! Da haben wir zunächst das hart, aber dennoch irgendwie locker und sehr melodisch rockende "Hard livin'" mit seinen tollen Slide-Läufen, dann den wunderbaren, puren, 38 Special-like, wieder gut ins Ohr gehenden, mit schön transparenten, satten Gitarren ausgestatteten Southern Rocker "Born loser", inclusive quirliger, kraftvoller Gitarrenläufe, das mit klasse Twin-Gitarren eingeleitete, gut abgehende "Whiskey", und schließlich das riffige, fette "Keepin' on"! Zurück beim Studiomaterial, beglückt uns die Band nun mit zwei fantastischen Coverversionen! Zuerst eine ungemein starke, sehr melodische, gut rockende, mit jeder Menge Southern-Flair angereicherte Fassung des alten Dobie Grey-Klassikers "Drift away" (u.a. seinerzeit auch gespielt von Steppenwolf), und als zweites eine tierisch kochende, packende Version der ZZ Top-Nummer "Whiskey'n Mama" (hier nur "Whiskey Mama" betitelt)! Auch die restlichen vier Eigenkompositionen haben es in sich! Zum Beispiel der mächtig kochende, southern-metallische Riff-Kracher "Raging fire", mit seinen mitreißenden, dynamischen Gitarrenläufen im Break, oder die etwas entspanntere, mit schöner Acoustic-Slide beginnende, im Verlauf aber immer rockiger werdende, herrlich melodische, von wunderbaren, "weichen" Southern-E-Gitarren umgebene Traum-Ballade "I'll get by"! Die Neunziger Jahre galten als alles andere, als eine Hochzeit des Southern Rocks, doch Copperhead bewiesen überaus eindrucksvoll, daß es auch in dieser Zeit Bands gab, die die Fahne des Südens uneigennützig hoch hielten. Klasse! Großartiger "Whiskey-drenched Southern Heavy Rock'n Roll from the heart"!

Das komplette Tracklisting:

1. Stricken - 2:47
2. Get Out Of My Way - 3:10
3. Hard Living (Live) - 3:41
4. Born Loser (Live) - 3:52
5. Whiskey (Live) - 5:44
6. Keepin' On (Live) - 5:08
7. Drift Away - 5:22
8. Whiskey Mama - 3:11
9. Raging Fire - 4:32
10. I'll Get By - 4:10
11. Free Man - 4:46
12. Voices In The Night - 4:30

Art-Nr.: 3861
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Get out of my way
Born loser
Whiskey
Raging fire
I'll get by

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Crain, Billy - skeletons in the closet [2010]
Bärenstarkes Solo-Album des legendären Southern Rock-Gitarristen! "Billy Crain has been a driving force on the Southern Rock and Rock scene for over three decades", heisst es in einem renommierten Online Southern Rock-Fanzine - und genau so ist es. Billy Crain war nicht nur Mitbegründer der einstigen Henry Paul Band, sondern ist auch seit dem Tod Hughie Thomassons bei den aktuellen Outlaws involviert, wo er sich seitdem größtenteils für dessen Gitarrenparts verantwortlich zeigt. Zudem zählt er zum Line-Up von Henry Paul's New Country-Seitenprojekt BlackHawk, das ja mittlerweile fast identisch zur aktuellen Outlaws-Besetzung musiziert. Was an vielen bisher allerdings weitestgehend vorrüber gegangen sein dürfte, ist, dass Billy (sein Bruder Tom Crain war übrigens über 15 Jahre Jahre lang ein ebenfalls überaus erfolgreicher Gitarrist und eine tragende Säule der legendären Charlie Daniels Band) auch als Songwriter in Nashville ungemein gefragt ist und so prominente Interpreten wie Shania Twain, die Dixie Chicks, Sara Evans oder Martina McBride zu den Abnehmern seiner Kompositionen zählen darf. Mit seinem neuen, wunderbaren Solo-Werk "Skeletons In The Closet" hat er sich selbst nun ein Album auf den eigenen Leib zugeschnitten, welches einerseits der ewig hungrigen Southern Rock-Fangemeinde (besonders den Traditionalisten) regelrecht Tränen in die Augen treiben dürfte, das aber auch die Anhänger knackiger, zeitloser Countryrock-"Mugge" und vor allem die Gitarren-Enthusiasten extrem begeistern wird. Es ist eine CD der Extraklasse, die genau das in den Mittelpunkt stellt, was die Anhänger des Genres so gerne mögen: Satte, vielfältige und filligrane E-Gitarrenarbeit! Und die gibt es voller zündender und absolut melodischer, kerniger Soli wirklich in Hülle und Fülle, Billy feuert hier mit seinen Saitengeräten regelrecht aus allen Rohren. Teilweise meint man sogar, dass Hughie Thomasson imaginären Beistand bei vielen der typischen Stratsoli leistet. Bis auf die Covergestaltung und den Mix der Stücke hat Crain sämtliche anderen Dinge wie Produktion, Songwriting und Gesang, sowie alle vertretenen Instrumente im Alleingang eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als nur hören lassen. Zehn wunderbare, leicht retroangehauchte Tracks (wirken aber dank der kräftigen und glasklaren Produktion sehr zeitgemäß), allesamt sehr melodisch und abwechslungreich, die den Hörer vor allem dank der erwähnten, furiosen Gitarrenarbeit des Protagonisten teilweise staunend zurücklassen. Hatten die Outlaws auf ihrer neuen "Demos"-Scheibe (wo Billy auch beim Songwriting stark mitgemischt hatte) schon sehr positiv überrascht, so ist Crain's Solowerk jetzt der richtige, exzellent passende Nachschlag. Vom flockigen Opener "Rise Up" (schöne Akustikgitarre, 38 Special-typischer E-Gitarren-Rhythmus, Outlaws-trächtige Soli) bis zum herrlichen Abschluss "Running With The Rebels" (ein Lied zum Mitsingen, Mitwippen; auch hier grandiose Stratocaster-Soloarbeit im Thomasson-Stil) bleiben absolut keine Wünsche offen. Billy's Gesang hat allerdings nicht die typische Whiskey-getränkte Southern-Röhre, sondern klingt teilweise wie eine Mischung aus Timothy B. Schmidt (Eagles / Poco) und Rusty Young (Poco), was allerdings ebenfalls prima zu dieser schwungvollen, erfrischenden, sich prächtig in unseren Gehörgängen festsetzenden Musik passt und so manchem Song zusätzlich gar ein unterschwelliges Westcoast-Ambiente verleiht. "Muddy Waters" im typischen Outlaws-Gewand der Anfangsjahre (leichter Western-Einschlag, herrliche, virtuos gespielte E-Gitarren-Salven), das hochmelodische "White Picket Fence" (klasse E-Gitarren-Fills, schöne Harmoniegesänge) und das dezent folkige "Hard Times At Ridgemont High" (Mandolinen-betont, könnte auch gut ins BlackHawk-Programm passen) bilden die Vorboten für eine sich im Verlauf immer weiter steigernde CD. "Quick Silver" mit seiner markanten Refrainzeile (hat viel early Poco-Fwwling) überzeugt mit polternden Drums, richtig raubeinigen, erdigen Slides und furiosem E-Gitarren-Spiel in bester Lynyrd Skynyrd-Tradition. Allen Collins zu seiner Glanzzeit lässt grüßen! Der stampfende Titeltrack (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Lied "Too Many Skeletons In Your Closet" der auch den Outlaws nahestehenden Ghost Riders) zeichnet sich durch eine markante E-Gitarren-Führungslinie aus und bietet die in Szenekreisen obligatorischen Twin-Parts. Das swampige und leicht countryumwobene "Daisy Chain" entpuppt sich mit seinem sofort in den Gehörgängenen verwurzelten Retro-Refrain (man fühlt sich teilweise in Crosby, Stills, Nash & Young-Tage zurückversetzt) und der tollen E-Gitarren-Arbeit, inklusiv kleinem Gitarrenfinish, als weiterer Kracher. Das erneut in allerbester Outlaws-Manier präsentierte "Borrowed Freedom" und das in den Strophen ein wenig an "House Of The Rising Sun" erinnernde "Cracks" (zum Teil dezent psychedelisch anghauchte, herrliche E-Gitarren-Arbeit) überzeugen wieder durch modern interpretierte Retroabwandlungskunst. Das bereits erwähnte "Running With The Rebels" würde jeden Southern-Fan auf die Knie gehen lassen, wäre da nicht der kleine Makel des Fehlens des Genre-obligatorischen Gitarrenfinishs, auf das man sich im Verlauf des Songs (trotz toller Soli zuvor) schon fast unweigerlich einrichtet. Trotzdem ein Klasse-Abschluss! Billy Crain überzeugt mit seinem Solo-Album "Skeletons In The Closet" auf ganzer Linie. Eine phantastische Visitenkarte eines absoluten Ausnahme-Gitarristen, Songschreibers und Allround-Musikers, die von vorn bis hinten einfach nur Spaß macht. Ein kleines Manko ist die etwas spartanische Verpackung der CD im einfachen Papp-Sleeve in alter LP Cover-Optik, doch das darf und muß man bei dieser prachtvollen Musik einfach als zu vernachlässigen in den Hintergrund stellen. Ein tolles Album! Man darf gespannt sein, was Billy Crain in Zukunft noch so alles aus seiner offensichtlich mit Ideen nur so vollgepackten musikalischen Vorratskammer hevorholt... (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Rise Up (4.04)
2. Muddy Waters (4.36)
3. White Picket Fence (3.50)
4. Hard Times At Ridgemont High (4.19)
5. Quick Silver (4.40)
6. Skeletons In The Closet (3.51)
7. Daisy Chain (4.30)
8. Borrowed Freedom (3.32)
9. Cracks (3.34)
10. Running With The rebels (3.20)

Art-Nr.: 7228
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Muddy waters
White picket fence
Hard times at Ridgemont High
Quick silver
Skeletons in the closet
Borrowed freedom
Cracks

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Heartsfield - here i am [2010]
Heartsfield sind wieder richtig produktiv und, was noch viel wichtiger ist, sie stehen voll im Saft. Zwei Jahre nach dem großartigen "Disrupting the country" legt die kultige, in den Siebzigern heiß verehrte und seit einer runden Dekade wieder mächtig aktive Roots-/Southern Rock-Truppe aus Chicago mit dem exzellenten "Here I am" im großen Stil nach. Alles, was Heartsfield einst zu ihrem, vor allem in der Southernrock-Szene, so hohen Stellenwert verhalf, ist vorhanden. Dynamik, Energie, der fette, mit drei, zum Teil sogar vier Gitarren in Szene gesetzte Sound, das starke Songmaterial und vor allen Dingen die unwiderstehlichen, markanten, mehrstimmigen Satzgesänge (enthält eine tolle A-Capella-Neueinspielung ihres einstigen Hits "Music eyes" mit "Take 6" als Gast) in Verbindung mit den klassichen Southern Rock-Trademarks. Sänger, Songwriter, Gitarrist und Heartsfield-"Kopf" Perry Jordan stammt schließlich aus Georgia, dem Mutterland des Southern-Rocks, und das hört man permanent. Diese wunderbaren Harmonies, diese satte Mehr-Gitarren-Dynamik, die zünftigen Gtarren-Soli, der dezente Hang zum Countryrock, und die klassischen, kernigen Southern Rock-Elemente lassen die Spuren solcher Bands wie den Eagles, Poco, Crosby, Stills, Nash & Young, den Doobie Brothers, den Outlaws, Lynyrd Skynyrd, 38 Special, The Allman Brothers Band und The Marshall Tucker Band, um nur einige Referenzgrößen zu nennen, zu dem einzigartigen und unverwechselbaren Heartsfield-Sound verschmelzen, den die Band heute wieder wie zu ihren allerbesten Zeiten zelebriert. Insgesamt ist "Here I am" deutlich kraftvoller und kompakter als der Vorgänger ausgefallen, was der Band sehr gut bekommt. Picken wir mal ein paar Song-Highlights heraus: Der kraftvolle, starke Opener "Here I am" verbindet kochende Southern-Slidegitarre mit einem schönen Countryfeeling aus akustischen Mandolinen- und Fiddle-Klängen, das bärenstarke, fett rockende "Lost in a daze dream", im übrigen komponiert von Perry Jordan und ex Ides Of March- und Survivor-Gründungsmitglied Jim Peterik (einst einer der Hauptsongwriter für 38 Special) lässt mit seinen wunderbaren, furiosen Double Lead Gitarren und der tollen Percussion Erinnerungen an Lynyrd Skynyrd und die Outlaws wach werden, bei dem kochenden, puren Southern Rock-Knaller "Lonesome town" klingen sie gar nach Molly Hatchet in Verbindung mit Doc Holliday (fette, straighte Riffs, klasse Twin-Licks), der swampige, countryfied Dixie-Rocker "New Orleans" kommt wie eine Mixtur aus Wet Willie, Poco und The Marshall Tucker Band, "Did you know" besticht mit wunderbarer, lockerer Lead-Gitarre und einem flockigen "Tucker Boys"-tauglichen Groove, der herrliche, melodische, southern-fueled Countryrocker "Ridin' on the rim" vereint satte E-Gitarren mit fein integrierten Mandolinen- und Pedal Steel-Klängen (schönes Westcoast-Feeling, toller Harmonie-Gesang), die von sehr melodischen Harmonies geprägte Southern Rock-Ballade "One word" bietet transparenten Gitarrensound satt, und der straighte, kraftvolle Southern Rocker "Whenever you can" kommt mit klassischen Skynyrd-Riffs, dominanten, markanten, mehrstimmigen Harmonies, einer klasse Banjo-Untermalung und fulminanter, glühender Lead-Gitarre. Vor allem aber sind all diese Nummern, wie auch das gesamte Album, eins: Typisch Heartsfield, und zwar "at their rocking very best". Die Chicagoer Rootsrock-, Countryrock-, Southern Rock-Institution hat aber auch gar nichts von ihrer Klasse aus den goldenen Siebzigern eingebüsst. Tolles Album! Long live Heartsfield...

Das komplette Tracklisting:

1. Here I Am 3:44
2. New Orleans 4:16
3. One Word 4:02   
4. Music Eyes (feat. Take 6) 6:35   
5. Got To 6:16   
6. Ridin' On the Rim 3:23   
7. Lonesome Town 4:46   
8. Did You Know 4:11   
9. Lost In A Daze Dream 4:41   
10. Kiss Me 3:40   
11. Whenever You Can 3:54   
12. Time Stand Still 3:50   
13. I Pray 3:43

Art-Nr.: 7078
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Here I am
One word
Got to
Lonesome town
Did you know
Lost in a daze dream
Whenever you can

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Lynyrd Skynyrd - family [2006]
Neuer Skynyrd-Sampler in der Art des 1999 erschienenen "Solo Flytes"-Albums! Nichts neues, aber ganz interessant gemacht! Neben einigen klassischen Standards der Band ("Gimme three steps", "Free bird", "Sweet home Alabama", "Saturday night special" und "What's your name") enthält die Compilation Songs von anderen Bands aus dem Umfeld der "Lynyrd Skynyrd"-Familie! Das geht über zwei klasse, frühe Nummern von 38 Special ("What can I do" und "Take me back" - beide vom auf CD nicht erhältlichen, frühen zweiten Album "Special delivery" aus dem Jahre 1978), über "Coming home" von der Johnny Van Zant Band, zwei Tracks der Rossington Collins Band ("Don't misunderstand me" und "Tashauna"), "Just trouble" von der Allen Collins Band, "Love your way" von der Rossington Band, "Brickyard road" von Johnny Van Zant, "Get what you got comin'" und "At least I'm free" von Van Zant, bis zu "Smokestack lightnin' vom 1991iger Skynyrd Reunion-Album! 16 Songs also - und alle sind sie remastered! Der Sound ist klasse! Ein mit interessanten Liner-Notes und schönen Fotos ausgestattetes 16-seitiges Booklet rundet die Sache ab! Wie wir meinen, eine ganz nette, natürlich lückenhafte, aber schön breit angelegte Zusammenstellung, deren Highlights sicher die beiden remasterten, frühen 38 Special-Aufnahmen sind! Ob man's wirklich braucht, liegt allein im persönlichen Ermessen...

Art-Nr.: 4079
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Marshall Tucker Band, The - carolina christmas [2005]
Lynyrd Skynyrd haben es gemacht, 38 Special, und nun die Marshall Tucker Band: ein Weihnachts-Album! Natürlich werden sich wieder viele darüber "aufregen", was das denn nun wieder solle, doch auch Southern Rocker feiern Weihnachten und haben das Bedürfnis ihre diesbezüglich, der Jahreszeit entsprechenden Gefühle, musikalisch und künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Warum auch nicht? Im Falle der Marshall Tucker Band ist das durchaus gelungen! Klar, daß man hier kein neues "Searchin' for a rainbow", "Where we all belong" oder "A new life" erwarten darf, doch die Tucker-Boys bestätigen auch auf "Carolina christmas" durchaus den absolut positiven Trent ihres letzten, beachtenswerten Studiowerkes aus 2004, "Beyond the horizon". Aber, es ist und bleibt ein Weihnachts-Album! Will heißen, weihnachtliche Tradition ist von zentraler Bedeutung! Dazu haben die Jungs 8 altbekannte und allgegenwärtige Weihnachts-Standards, sowie 4 brandneue Eigen-Kompositionen eingespielt. Zumeist fließen die Songs, dem Anlaß entsprechend, sehr ruhig und entspannt aus den Lautsprechern. Der Titel des Albums passt sehr gut, denn in der Tat sind Doug Gray, Chris Hicks & Co. in der Lage das typische Carolina-Feeling, das die MTB über die Jahre hinaus in ihrer Musik definierte, in diese Weihnachts-Songs einfließen zu lassen. Läßt man einmal ein paar allzu traditionelle "Heuler", wie "Jingle bells" oder "Silent night", die eben auf einem Weihnachts-Album nicht fehlen dürfen, außen vor, so hören wir auch einige überaus gelungene, ja richtig starke Tracks! Zum Beispiel die Eröffnungsnummer "(I'm dreaming of a) White Christmas"! Ja ja, das ist schon der alte Standard, den jeder kennt. Fängt auch in der typischen Erwartung, sehr bedächtig und schnulzig an, doch nach rund anderthalb Minuten dreht die Band mittels eines großartigen Tempowechsels ordentlich auf und macht daraus einen richtig "scharfen", typischen, die guten alten Zeiten der Jungs in Erinnerung rufenden, abgehenden, dynamischen, "tuckerized" Southern Rocker voller Swing und Drive! Hat richtig Pfiff! Prächtig Chris Hicks' großartiges, southern-rockin' Lead-Gitarrenspiel, inklusive hervorragender Soli. Auch Doug Gray's Stimme kommt prima rüber! Klasse auch das funkig rockende, groovende "Christma in Carolina", der überaus melodische, herrlich flockige, mit tollen, lockeren E-Gitarren ausgestattete Country-/Southernrocker "Snowfall in Georgia", die entspannte, flüssige von Original-Mitglied George McCorkle (spielt hier auch Gitarre) mitkomponierte Ballade "Leave the Christmas lights on", oder das bewegende, von Doug Gray's Tochter Gabrielle Gray Leopard in bester Norah Jones-Manier gesungene, gefühlvolle, angejazzte "Ill be home for Christmas". Schönes Weihnachtsalbum der legendären Southern Rock-Truppe, gemäß dem Slogan des Cover-Aufklebers: "Go down home for the Holidays with the Marshall Tucker Band"...

Art-Nr.: 3811
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

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Montgomery Gentry - rebels on the run [2011]
"Montgomery Gentry is back and kickin‘ ass". Mit seinem siebten Studioalbum kehrt das ursprünglich aus Kentucky stammende Duo, bestehend aus Eddie Montgomery (übrigens der Bruder von John Michael Montgomery) und Troy Gentry, zu seinen alten Anfangsstärken zurück. Es hat sich einiges (nicht nur Positives) bei Montgomery Gentry seit ihrem letzten Werk getan. Neben der Aufnahme in die Grand Ole Opry (auf die sie ganz besonders stolz sind - "Something that people can’t take away from you", so Troy dazu) gab es mit ihrer etatmäßigen, langjährigen Plattenfirma Columbia Rercords Differenzen über den weiteren musikalischen Werdegang, was letztendlich zum Split und Wechsel zum Average Joe-Label führte. Auch Eddie Montgomery erlebte ein Wechselbad der Gefühle. 2010 wurde bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert, der allerdings mittlerweile als erfolgreich geheilt gilt. Noch dicker kam es dann mit dem Ende seiner Ehe. Gesangs-Partner Troy Gentry war jedoch in den schweren Stunden immer zugegen und schweißte damit das Gemeinschaftsgefühl der beiden noch enger zusammen. Und so stehen auch viele Songs ihrer neuen CD "Rebels On The Run" im thematischen Zusammenhang mit dem Erlebten. Produziert hat diesmal Michael Knox, der ja bekannter Weise Jason Aldean in Superstar-Gefilde emporgebracht hat. Der Auftaktsong "Damn Right I Am" versprüht dann sofort das von vielen so geliebte, typische Montgomery Gentry Southern-Flair. Eddie erledigt mit seiner warmen Baritonstimme den Strophengesang, während Troy dann beim kräftigen Refrain das Ruder übernimmt. Der patriotische, uramerikanische Werte hervorhebende Text passt wie das E-Gitarren-Solo mit seinem kurzenTwin-Teil, das die Brücke vom New Country zum Southern Rock schlägt, zu ihrer ureigenenk zu performen. Wo Montgomery Gentry drauf steht, ist halt auch Montgomery Gentry drin. "We cut our teeth in the honkytonks and no matter what you try to do, we have to be us or it just doesn’t sound right", so die beiden dazu, und man nimmt es ihnen auch ohne den geringsten Zweifel ab. Apropos Honky Tonk. "Ain’t No Law Against That" (tolles Gitarren- und Banjospiel, Steel und Honky Tonk-Piano), ein Stück über das Leben im "Hier und Jetzt", ist so ein kleiner, dreckiger Song, der in jeder Kaschemme den Launepegel in die Höhe schießen lässt. Nach diesem deftigen Auftakt gewähren die beiden mit "Damn Baby" (schönes Slide-Solo) und "Empty" (herrlich "weinende" Steelguitar) zunächst eine melodische, balladeske Entspannungsphase. Mit der ersten Single "Where I Came From" zieht das Tempo und die Power dann wieder an. Ein typischer "Simple Man-Song", schön verschachtelt mit Tempo-, Stimmungs- und Gesangswechseln, sehr emotional dargeboten, der gerade jetzt, wo immer mehr einfache Amerikaner das Auseinanderdriften der Gesellschaft auch öffentlich anprangern, genau den Zahn der Zeit trifft. Sehr hitverdächtig! In die gleiche Kerbe schlägt auch "Like Those People". Hier wurden dazu noch die alten Haudegen Charlie Daniels und Alabama-Sänger Randy Owen gesangstechnisch mit eingebunden, die sich natürlich in unnachahmlicher Manier mit den beiden Hauptprotagonisten das Mikro von Hand zu Hand reichen. Macht richtig Spaß dieser Track. Ihre Liebe zum Southern Rock haben beide ja noch nie verhehlt. Der Titeltrack "Rebels On The Run" bewegt sich, wie der Titel schon andeutet, klar im Fahrwasser Lynyrd Skynyrd/38 Special/Van Zant. Ein weiteres Highlight. Das komplett von Troy Gentry vorgetragene "Simple Things" überrascht mit einem AC/DC-Mini-E-Gitarren-Führungsriff und ist im gesamten Verlauf von kräftiger New Country-Natur. Auch die hochemotionale, von Fiddle, Steel, E-Gitarre und Orgel wunderbar umgarnte Ballade "Missing You" wurde von Troy übernommen (hier hat der gute Eddie vermutlich im Rahmen der Ereignisse um seine gescheiterte Ehe bewusst gepasst). Es fällt überhaupt auf, dass die Vocals diesmal ziemlich "gerecht" auf beide Partner verteilt sind. Gleichzeitig war dies der letzte Durchatmer vor einem furiosen Ende. Mit "So Called Life" und "Work Hard, Play Harder" gibt es zum Ausklang zwei deftig stampfende Redneck-trächtige New Country-Kracher, die im Stile von Chris Cagles "Country By The Grace Of God" oder Big & Rich's "Save A Horse Ride A Cowboy" in sattem E-Gitarren-/Banjo-Ambiente voller Wucht dargeboten werden. Fett! Es ist, wie immer, eine regelrechte Freude den involvierten, hochkarätigen Gitarristen wie Adam Shoenveld, Rob McNelley und Ilya Toshinsky bei ihrem exzellenten Zusammenspiel zuzuhören. Mit "Rebels On The Run" haben Montgomery Gentry wieder etwas mehr zu Ihren Ursprüngen zurückgefunden und trotzdem den Blick nach vorne gerichtet. Aber ein schlechtes Album haben sie ja eigentlich noch nie abgeliefert. Sie bleiben auch nach dem Labelwechsel weiterhin eine verlässliche Konstante in der Southern Rock-infizierten New Country-Sparte! Hut ab! Äußerst starker Stoff! (Daniel Daus)

1. Damn Right I Am
2. Ain't No Law Against That
3. Damn Baby
4. Empty
5. Where I Come From
6. I Like Those People
7. Rebels On The Run
8. Simple Things
9. Missing You
10. So Called Life
11. Work Hard, Play Harder

Art-Nr.: 7593
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Damn right I am
Ain't no law against that
Where I come from
I like those people
Rebels on the run
Work hard, play harder

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Paisley, Brad - moonshine in the trunk [2014]
Nach dem sehr kontrovers diskutierten, vergangenen Werk "Wheelhouse" kommt der Superstar nun mit seinem neuen Album "Moonshine In The Trunk" und liefert diesmal wieder eine bärenstarke Leistung ab. Das Songmaterial ist exzellent und Paisley trifft die Schnittstelle zwischen klassischer Country-Tradition und modernen Klangelementen geradezu perfekt. Eingespielt wieder mit den Mitgliedern seiner Tourband (u.a. Gary Hooker, Randle Currie, Kendal Marcy, Justin Williamson, Kenny Lewis, Ben Sesar - aber auch einigen namhaften Nashville-Studiocracks wie Gordon Mote, Bryan Sutton, Wes Hightower) dürfte Brad nicht nur im Studio, sondern vor allem auch live wieder die Massen in seinen Bann ziehen. Das Album startet so ein wenig auf der zur Zeit populären "Luke Bryan-Welle". Mit den bestens für die "berüchtigten" Springbreak-Parties geeigneten "Crushin’ It" und dem in den Charts bereits etablierten "River Banks", lässt Paisley den Gute Laune-Pegel direkt mal in die Höhe schellen. Die markanten Refrain- und Titelzeilen beinhalten Mitsing- und Mitgröl-Garantie. "Perfect Storm", die zweite Single, ist dann aus dem großen New Country-Powerballaden-Stoff gestrickt (Synthie-Intro, Piano, emotionalerGesang, satte E-Gitarren, grandioses Gänsehaut-E-GitarrenSolo, tolle Melodie), der in jeden Blockbuster passt. Ein klarer Hit-Aspirant! Bei einem richtig taditionell gehaltenen Countrysong (alle typischen Intrumente mit Brads typischem Telecaster-Spiel vereint) die eher dem Countypop zugeneigte Carrie Underwood als Gastsängerin auszuwählen, ist schon ziemlich überraschend. Die "keift" bei dem starken "High Life" immer wieder zu Bads Countryerzählgesang richtig rotzig dazwischen und hält den Unterhaltungswert des Liedes damit auf sehr hohem Level. Klasse die beiden! Der Titelsong "Moonshine In The Trunk" ist ein Oktan-geschwängerter "Driving Song", der richtig rockig dahinpowert und bei dem Paisley sein filigranes, quirliges Telecaster-Spiel optimal einbringen kann. "Shattered Glass" kommt als zweite unter die Haut gehende Ballade. Im Stile der trinkfreudigen beiden Opener folgt dann "Limes" mit der eindeutigen Botschaft "When life gives you limes, make margaritas"! Der wieder schön tradionell gehaltene Truckersong "4WP" offeriert erneut Brads E-Gitarrenkünste und einen kurzen Ausflug in seinen früheren Megahit "Mud On The Tires". Brad Paisley kann auch Southern Rock! Sein "Cover Girl" erinnert ein wenig an Sachen von Marshall Tucker, 38 Special und den Outlaws aus den 90er-Jahren. Stark hier die E-Gitarren-/Fiddle-/Steel-Kombi im Soloteil. Tollen Acoustic Country bietet "Gone Green", in dem ein alter Redneck plötzlich seine grüne Seite entdeckt. Herrlich typische Veranda-Musiziererei mit Akustik-/E-Gitarre, Mandoline, Banjo und Fiddle. Und mit Emmylou Harris als Mitsing-Gast die perfekte Begleitung. Das ist dann natürlich die ganz große Kunst des Traditional-Country! Gegen Ende unterstreicht Paisley seine patriotische Seite (er hat ja auch in Afghanistan vor den Truppen gespielt und ist bei Präsident Obama in der Air Force One mitgeflogen). In dem berühmten Flugzeug hat Brad auch Tom T. Halls Klassiker "Me And Jesus" abgemischt. Perfekt hier sein ausdrucksvoller Gesang, begleitet nur von seinem versierten klaren Akustikgitarrenspiel. Das Lied gibt es als abschließenden Bonus-"Hidden"-Track. "An American Flag On The Moon" (mit integrierter Rede von John F. Kennedy im Intro, inspiriert durch seinen Sohn, der hier auch ein wenig mitsingt) und "Country Nation" (eine Hommage an die amerikanische Arbeiter-Klasse) tragen beide in Sachen Pathos dick auf und werden unzählige seiner Landsleute ins Herz treffen. Brad Paisley hat nach seinem gewöhnungsbedürftigen Vorgänger mit "Moonshine In The Trunk" eindeutig wieder den Weg "zurück in die Spur" gefunden. Ein Album mit allen Zutaten, die einen Superstar der zeitgenössischen New Country-Szene ausmacht. Hier regieren Fiddles, Steelguitars und seine fantastische Country-Leadgitarre in kongenialer Verbindung mit zeitgemässen, "jungen" Arrangements. Klasse! Brad Paisley wieder in absoluter Bestform! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Crushin' It - 3.40
2. River Bank - 2.59
3. Perfect Storm - 3.54
4. High Life - 3.44
5. Moonshine in the Trunk - 3.58
6. Shattered Glass - 3.45
7. Limes - 3.56
8. You Shouldn't Have To - 3.54
9. 4WP (feat. Brad Paisley) - 3.26
10. Cover Girl - 3.10
11. Gone Green - 3.16
12. JFK 1962 - 0.54
13. American Flag on the Moon - 3.45
14. Country Nation -3.21

Art-Nr.: 8655
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Preacher Stone - paydirt [2014]
Drittes Album der Southern Rocker aus Charlotte/North Carolina! Preacher Stone haben sich mit ihren beiden Vorgängeralben erhebliche Sympathien in Genre-Kreisen erspielt, ihr ungeschliffener ehrlicher Southern Rock im Stile der großen Vorbilder Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot & Co., aber durchaus mit eigener Note, wird in diesen Kreisen immer noch mit Wohlwollen angenommen, zumal die Band um die Leader Marty Hill und Ronnie Riddle nie auf die großen Budgets irgendwelcher großer Labels zurückgreifen konnte. Auch ihr Drittwerk ist wieder in Eigenregie entstanden. Mit leicht veränderter Formation (zum Line-up gehören jetzt Michael Gilbert - guitar, slide, dobro; Josh Sanders - bass, vocals; Johnny Webb - keyboards und Mark Hill - drums) ist ihnen jetzt mit „PayDirt“ ihr mit Abstand stärkstes Werk gelungen. Hill und Riddle, die sämtliche Tracks verfasst haben, ist es erstmalig gelungen, eine klare Linie in ihr Gesamtwerk zu bringen, woran es gerade beim Vorgänger "Uncle Buck’s Vittles", mit doch recht stark variierenden Stilelementen und sehr unruhig wechselnden Songs, noch ein wenig gehapert hatte. Die Truppe, die sich selber nicht als Southern Rock Band sieht, sondern als Band aus dem Süden, ist ihren Heroen ein wenig dichter in den Nacken gerückt. Obwohl die meisten Basisriffs überaus kraftvoll, kantig und zuweilen sogar ein wenig metallisch kommen, spielt die Band nicht mehr ganz so hart wie bei den Vorgängern, was nicht bedeutet, das sie "weich" oder gar lasch spielen - im Gegenteil. Die Power und Energie ist stets spürbar, aber alles wirkt etwas lockerer, Song-orientierter, flüssiger. Und das kommt richtig gut. Klasse direkt der Opener "Day Late", ein selbstironischer Song über Leute, die bei allen Dingen ewig zu spät im Leben kommen ("I’m just a day late and a dollar short, my ship came in, I was standin’ at the airport" heißt es im Refrain), geht nach ein paar kurzen Beckenschlägen durch Drummer Marty Hill und einem "Hell Yeah"-Ruf von Riddle direkt gitarrentechnisch in "Pearl Jam meets Molly Hatchet"-Manier ordentlich zur Sache. Klasse auch die gurgelnde Orgel von Johnny Webb im Hintergrund, die sich dann im weiteren Verlauf des öfteren von ihrer ganz feinen Seite zeigt. Mit "Meet My Maker" wird mit religösem Unterton im atmosphärischen Midtempo weitergemacht. Schön hier das typisch surrende Slide-Solo. Eine kurze Dobroeinlage ("Shrevport Stomp") dient als Vorspiel für den herrlich stimmungsträchtigen Footstomper-Boogie "Louisiana Dog", der von wunderbar flotten E-Gitarren und klimperndem Honky Tonk-Piano getragen wird und am Ende nochmals eine Temposteigerung erfährt. Ganz starker Song! Das folgende, ebenfalls schön kratzig stampfende "And Then Some" erinnert so ein wenig an die Zeiten des Copperhead-Debüts. Tolles Zusammenwirken hier von quirlig gespielten E-Gitarren und aufheulender Orgel im Solo-Teil. Ein Stratocasterintro kombiniert mit dem berühmten Lick von Bon Jovis "Dead Or Alive" bildet den Pfeiler des tollen "Me And Mine", einer southern-souligen Midtempoballade mit kräftigem Powerrefrain. Begeisternd die Lynyrd Skynyrd huldigende Solopassage gegen Ende mit eingebauten Double Leads. Ein richtiges Highlight! Ein bisschen in klassischere Rockrichtung a la Bad Company pendelt "Walk It Dry" (tolles Orgelintro), Riddles Gesang ähnelt hier durchaus dem des großen Paul Rodgers. "Hand On The Bible" gab es bereits auf dem Vorgänger, hier mit etwas stärker hervorgehobener Akustikgitarre. Eine schöne melodische Southern-Ballade mit angenehmen Slide-Solo in Skynyrd-Tradition und pathosgetränkten Harmoniegesängen. "Place To Be" führt einen mit dezent gospeligem Touch in die Hoch-Zeiten von Bands wie Dickey Betts & Great Southern, Charlie Daniels oder der Marshall Tucker Band zurück. Herrlich das Betts-typische Führungs-E-Gitarren-Spiel zum launigen Southern-Groove. Im Soloteil reichen sich E-Gitarren, E-Piano und Orgel die Klinke in die Hand. Lässig rockt "Swimmin’ Hole" und lässt etwas wehmütig "Flirtin With Disaster"-Zeiten aufkommen. Klasse hier Webbs gluckerndes E-Piano, dass toll mit den schweren Gitarren-Riffs harmoniert. Mit "All I Know" folgt dann im Vergleich zum Rest ein recht unspektakulärer, aber schön melodischer Abschluss. Dieser Song hätte vielleicht etwas besser als Füller irgendwo in die Mitte gepasst. Trotzdem angenehm zu hören. Preacher Stone haben sich mit "PayDirt" wieder ein Stück weiterentwickelt und gehören mittlerweile mit Bands wie Hogjaw, Skinny Molly, SwampDaWamp zum erweiterten Führungszirkel des Genres. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn die Band, ähnlich wie Blackberry Smoke, mal ein mutiges Label und einen arrivierten Produzenten Marke Justin Niebank oder Dan Huff als Support bekommen würde... Aber auch gut möglich, dass Hill, Riddle & Co. das auch garnicht wollen. Trotzdem ist das sich stetig steigernder, klassischer Southern Rock auf der Schiene solcher Helden wie The Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, Molly Hatchet, Blackfoot, Doc Holliday, 38 Special, und, und, und. Preacher Stone sind und bleiben eine der Bands, die das Erbe der goldenen Southern Rock-Zeit höchst authentisch weiterverfolgen. Klasse Futter für die ewig hungrige Southern Rock-Fraktion! Gut gemacht, Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Day Late - 3:18
2. Meet My Maker - 4:09
3. Shreveport Stomp - 0:47
4. Louisana Dog - 4:03
5. And Then Some - 3:36
6. Me and Mine - 4:33
7. Walk It Dry - 3:43
8. Hand On the Bible - 4:39
9. Place to Be - 3:50
10. Swimmin' Hole - 4:39
11. All You Know - 3:41

Art-Nr.: 8526
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Day late
Meet my maker
Louisiana dog
And the some
Me and mine
Walk it dry
Place to be
Swimmin' hole

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Shelley and Bluestone, David - trick bag [2013]
"This is pure six string mojo"! Und wie! David Shelley und seine Band Bluestone sind ein fantastisches, höchst inspiriert und leidenschaftlich aufspielendes Bluesrock-Quintett aus dem Süden Floridas, dessen großartiger, fetter Sound hauptsächlich von dem satten Gitarrenspiel der beiden "Gitarreros" David Shelley und Dave Scott dominiert wird. Stilistisch klar im Retro-Bluesrock verankert, bedient sich die Band zudem jedoch vieler Classic Rock- und vereinzelt sogar Melodic Rock-Strukturen, vor allem aber auch jeder Menge Southern Rock-Trademarks, allein schon bedingt durch ihre Herkunft. Was die Fünf daraus kreieren, ist bärenstark. Ein Sound, der einzig und allein nach David Shelley and Bluestone klingt, wenngleich die Einflüsse und Spuren solcher Kollegen wie etwa Stevie Ray Vaughan, Walter Trout, Joe Bonamassa, The Buddaheads, aber auch nicht so kommerzieller 38 Special, swampiger Doc Holliday und härterer Lynyrd Skynyrd unverkennbar sind. Ja, die Band agiert äusserst kraftvoll. Wie gesagt, die beiden Gitarristen beherrschen im Großen und Ganzen das Geschehen, wobei vor allem Dave Scott, der die meisten Soli spielt, mit seinem fulminanten Spiel heraussticht. Was der Kerl immer wieder für "zackige", quirlige, lichterloh brennende, glühende, dabei aber nie zu "überdrehte" Läufe aus dem Ärmel schüttelt, ist phänomenal. Er und Shelley ergänzen sich prächtig, auch mit den übrigen, exzellenten Musikern. Gerade auch Keyboarder D.A. Young sorgt mit seinen effektiven Orgel-Backgrounds immer wieder für zusätzliches Volumen im Sound. Und die hervorragende Rhythmus-Sektion (Charles Casper - Bass, John Yarling - Drums) ist verantwortlich für den entsprechend, tighten Rhythmus. Dazu ist Frontmann David Shelley ein großartiger Sänger, dessen überaus kräftige Stimme geradezu prädestiniert für diese Art von Musik ist. Das Songmaterial ist von vorn bis hinten ohne jeden Fehl und Tadel. Die Band steckt voller Power und lässt in ihre Songs, trotz einer gewissen Grundhärte, ganz wunderbare Melodien einfliessen. Das passt alles prächtig zusammen. Los geht's mit dem "geilen", sehr straight gespielten "When I was your superman", einem schön krachenden, klassischen, stark southern-beeinflussten, bluesigen American Rocker, der sehr viel Dynamik ausstrahlt. Tierische, fette Riffs, intensiver Power-Gesang von Shelley, ein furios wirbelnder, zündender Gitarrenritt von Scott im Break, ein den Gitarrensound klasse unterstützender Orgel-Hintergrund und eine prächtig hängen bleibende Melodie bestimmen das Geschehen - eben die typischen Charakteristika für die Musik dieser starken "Florida-Gang". Toll groovende, exzellente Percussionklänge (David Shelley) und eine dreckige Blusharp garnieren den abermals sehr melodischen, dennoch kompromisslos erdig rockenden Swamp-/Southern-/Bluesrock-Knaller "Trick bag", das Titelstück. Man spürt sofort diese unbändige Spielfreude der Band. Dave Scott's herrliches, "fleischiges" und quiliges Gitarrensolo offenbart pure Leidenschaft. Genial! Es kocht und brodelt in den Swamp von Florida. David Shelley and Bluestone machen's möglich. Dann die nächste "Killer"-Nummer: "Blackwater River" heisst das Stück, ein wunderbar knackiger, kraftvoller, gleichzeitig aber sehr locker und flüssig rüberkommender, hoch melodischer Rocker, dessen Southern Rock-Wurzeln unverkennbar sind. Die großartigen Gitarrenläufe, die sich genüsslich durch den Song schlängeln, sind schön saftig und hinterlassen in den Ohren des Zuhörers die pure Wonne. Anschliessend kommen die Blues-Roots der Band deutlich durch. "You got a heart of stone" ist ein massiver Shuffle-Bluesrocker vom Allerfeinsten. Toller Groove, exzellenter Gesang! Klasse wieder, wie so oft, die unauffällig, aber sehr effektiv eingesetzte Orgel. Die Gitarrensoli sind brillant. Dave Scott "zwirbelt" sich einen ab, dass es die helle Freude ist. Starke Slide-Fills von David Shelley. Die Band spielt wie aus einem Guß! So geht das bis zum Ende weiter. Ob der brennende, straighte Southern-/Swamp-/Bluesrocker "Birth of the Blues", das wunderbar funkige, jammige "High alert", oder der lockere, dennoch knackige, melodische, lupenreine Southern Rocker "Carolina bound" - David Shelley and Bluestone hinterlassen einen hammerstarken Eindruck. Diese "Mugge" ist eine Klasse für sich. "This top-shelf, soul-powered, retro-inspired, southern-fueled, blues-based guitar rock mojo is the real deal". Packt die Gitarren aus und rockt los, Jungs - das ist der "Stoff", den wir lieben...

Die komplette Tracklist von "Trick bag":

1. When I Was Your Superman - 3:50
2. Trick Bag - 5:23
3. Blackwater River - 4:44
4. You Got a Heart of Stone - 3:43
5. Birth of the Blues - 3:40
6. High Alert - 4:06
7. War Party - 4:22
8. Carolina Bound - 4:16
9. Nothin to Lose - 3:37
10. Fallen Rain - 5:25
11. City of Angels - 4:07

Art-Nr.: 8272
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
When I was your superman
Trick bag
Blackwater River
You got a heart of stone
Birth of the blues
High alert
Carolina bound

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Snowblynd - dirty water [2007]
Ein "y" im Bandnamen - was soll das wohl demonstrieren? Klar, eine deutliche Seelenverwandschaft zu Lynyrd Skynyrd! Snowblynd, eine 5-köpfige, ganz groß aufspielende Truppe aus Columbus/Ohio, bedienen sich voller Stolz dieses äußerlichen Merkmals. Doch wenn das bei einer Band legitim erscheint, dann sicher bei Snowblynd - für die ist das eine spürbare Herzensangelegenheit! Diese bislang völlig unbekannte Truppe (das MUSS sich jetzt ändern!!!) hat sich voller Hingabe dem musikalischen Mythos des amerikanischen Südens verschrieben, und das, trotz aller Spuren klassischer Southern Rock-Helden, in einer Power, einer Frische, Authentizität und absolut eigenen Identität, dass es eine wahre Freude ist! Der "Bärchen Records Award for Best New Southern Rock Band of 2007" ist vergeben! Das ist der "Hammer"! Snowblynd selbst bezeichnen ihre Musik als "Motor City Dixie", was ihrer musikalischen Vorliebe, sowohl für die goldene Ära der klassischen Detroit-, als auch Southern Rock'n Roll-Bewegung Ausdruck verleihen soll, die sie auch heute noch als "still fresh and just as powerful as ever" bezeichnen! Keine Frage, diese Musik hat nichts von ihrer Stärke und Anziehungskraft verloren, solange solche Bands wie Snowblynd "die (Gitarren)Äxte schwingen"! Herrlich, wie fett und mit welch einer Power sie zu Werke gehen! Dreckig, sehr druckvoll, hart, dabei ungemein melodisch - und wundervoll "southern"! Elemente von Lynyrd Skynyrd, 38 Special, Molly Hatchet, Doc Holliday, The Black Crowes, aber auch von aktuelleren Bands wie Black Label Society, sogar mal dezent Kid Rock oder Big Engine, sowie jede Menge eigene Zutaten ergeben den packenden, prickelnden Mix von Snowblynd! Die Produktion ist großartig, der fette Sound über jeden Zweifel erhaben, das Songmaterial ausnahmslos erstklassig (Tracks wie beispielsweise "The ride" haben das Zeug zum regelrechten Southern Rock-Klassiker), die Musiker exzellent! Die Gitarren strotzen nur so vor Kraft und Saft, die Rhyhmusfraktion entfacht einen mächtigen Druck und der ungemein starke Sänger Brad Williams findet exakt die richtige Schnittstelle zwischen sofort hängen bleibender Melodik und powernder Intensität! Immer wieder spielen sich die beiden ausgezeichneten Gitarristen Ryan Smith und Gregory Wyld mit traumwandlerischer Sicherheit "die Bälle", sprich die Licks, Riffs und Soli zu. Der Gitarren-Motor läuft wie geölt! Gnadenlos, mit unbändiger, fett im "elektrischen Saft" angerührter Power, starten sie ihre Attacken und bringen unser (Southern) Rock'n Roll-Herz zum Vibrieren! Das macht einfach tierisch Laune und animiert uns die Luftgitarre rasuzuholen, um die Truppe "im Geiste" mit vollem Körpereinsatz zu unterstützen. Erst beim letzten Stück, der wunderschönen, nur von der akustischen Gitarre begleiteten Ballade "One time ain't enough" stöpselt die Band aus und nimmt "den Strom" aus Ihrer Musik, was allerdings der Qualität nicht im mindesten schadet - im Gegenteil: Es demonstriert noch einmal ihren Mut zur Abwechslung und ihre ganze Klasse. Denn auch diese Nummer, mit ihrer herrlichen "Southern-Breeze", ist eine wahre Wonne. Doch zu Anfang des Albums raucht's an allen Ecken und Enden. Kratzige, mächtige Riffs, eine röhrende Slide und ein ordentlich "Gummi" gebender Drive lassen schon mit den Eröffnungskracher "Blood, guts and gasoline" (schon der Titel verspricht, wo's lang geht...) den Snowblynd-Motor heiß laufen. Kein Zweifel, diese Band hat Feuer! Was für ein Auftakt! Und von nun an folgt ein "Knaller" dem nächsten, hangelt sich die Truppe von "Southern Rock-Hit" zu "Southern Rock Hit"! Welch eine Kontinuität auf gleichbleibend hohem Niveau! Respekt! Nächster, eindrucksvoller Beweis dieser Einschätzung folgt mit dem anschließenden, genauso melodischen, wie dreckigen und saftigen, lupenreinen, straighten, "gritty" Lousiana Swamp-Southernrocker "Dirty water"! Großartiger Gesang, satte, sehr transparente, massive Gitarren überall, inklusive eines prächtigen, glühenden Solos! Ein wunderbarer Southernrocker, der so manch etablierte Band des Genres in Ehrfurcht erstarren lassen sollte. Erneut etwas swampig kommt dann das balladeske, abermals sehr melodische, aber nicht minder kraftvolle "Carry on", bei dem Snowblynd scheinbar exakt den Schnittpunkt zwischen Lynyrd Skynyrd und The Black Crowes treffen. Die mächtigen Gitarren werden hier, und das peppt den Sound zusätzlich auf, von einer unauffällig im Hintergrund agierenden Hammond-Orgel unterstützt. Natürlich gibt's auch hier wierder die herrlichen, feurigen Lead Gitarren zu bewundern. Dann das bereits erwähnte "The ride": Rau, abermals nicht sonderlich schnell, dafür aber umso inspirierter, authentischer und intensiver, beglücken sie uns mit einem "Killer"-Southernrocker, der sofort mitten ins Herz trifft. Wunderbar! Das ist klassischer Southern Rock, wie man ihn heute spielen muß! Enthält ein tierisches, brennendes, wechselseitiges Gitarrensolo! Und so fahren sie fort: Glühende Slides rühren das kochende "Lust 'n' liquor" an (das Tempo zieht wieder an), die Black Crowes lassen erneut bei dem bluesigen, swampigen "Little Miss Misery" grüßen, 38 Special hinterlassen ihre Spuren bei dem starken "Cryin' shame", "One time ain't enough" besticht mit einer morz Power und brodelnden "Heavy" Skynyrd'schen "Gimme three steps"-like Riffs, usw., usw.! Das sind insgesamt gut 45 Minuten pures Southern Rock-Vergnügen ohne jeden Durchhänger! Das Booklet enthält im übrigen alle Songtexte! Diese Truppe steht voll im "Southern Rock-Saft"! Das Genre lebt! Begeisternd!

Art-Nr.: 5449
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 12,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Dirty water
Carry on
The ride
Lust 'n' liquor
The mask
One time ain't enough

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