Artikel 1 bis 7 von 7 gefundenen...

[1-15]

 
Alaina, Lauren - road less traveled [2017]
Hervorragendes, neues Album der sehr vielseitigen, aus Rossville/Georgia stammenden, jungen Lauren Alaina, die mit "Road less traveled" ihren erfolgreich eingeschlagenen Weg, der vor einigen Jahren mit "Wildflower" begann, weiter fortsetzt und den nächsten Schritt, sich in der Riege solch etablierter Kolleginnen wie beispielsweise Carrie Underwood nachhaltig festzusetzen, gekonnt vollzieht. Die mit einer prächtigen, kraftvollen Stimme gesegnhete Blondine besticht mit einer tollen Mischung aus überwiegend sehr dynamischen, frischen Uptempo-Tracks und ein paar wenigen, sehr schönen Balladen - alle sehr melodisch gehalten und gut ins Ohr gehend. Dabei ist auffällig, dass sie eine große Entwicklung als Songwriterin genommen hat, denn sie ist diesbezüglich bei allen Stücken involviert. Natürlich steckt die Musik von Miss Alaina voller poppiger Strömungen, doch sie wirken nicht zu bombastisch und überladen. Vielmehr achtet sie immer weider darauf ihre Countrybezüge nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Und das funktioniert prima. Klasse Vorstellung von Lauren Alaina. Da werden gewiss eine Menge Hits abfallen.

Das komplette Tracklisting:

1. Doin' Fine - 3:19
2. My Kinda People - 3:02
3. Three - 3:45
4. Road Less Traveled - 3:36
5. Queen Of Hearts - 2:55
6. Think Outside The Boy - 3:40
7. Painting Pillow - 3:15
8. Next Boyfriend - 3:11
9. Crashin' The Boys' Club - 2:56
10. Same Day Different Bottle - 3:47
11. Holding The Other - 3:54
12. Pretty - 4:39

Art-Nr.: 9378
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Hardy - a rock [2020]
Neues, ganz heißes Eisen aus der Nashville Countryschmiede! Michael Wilson Hardy aus dem kleinen Städtchen Philadelphia im U.S.-Bundesstaat Mississippi machte sich in der jüngeren Vergangenheit bereits einen großen Namen als Songwriter für etablierte Nashville-Stars, wie etwa Florida Georgia Line (‘Simple’, ‘Talk You Out Of It’), Morgan Wallen (‘Up Down’) und Blake Shelton, dessen Mega-Nummer "God's Country" er gemeinsam mit Devin Dawson und Jordan Schmidt komponierte. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Hardy selbst im Rampenlicht auftauchen würde. Nach einigen EPs und dem im letzten Jahr mit vielen Kollaborateuren eingespielten, lediglich digital veröffenlichten "Hixtape: Vol 1", dem mit "One beer" (feat. Lauren Alaina & Devin Dawson) ein Riesenhit entsprang (ist auch auf dem hier vorliegenden Werk enthalten), folgt nun mit "A rock" Hardy's erstes vollständiges Majorlabel-Album. Hardy ist einer der vielversprechenden Neuen der jungen "loud-and-rowdy" Country-Generation, dem eine große Karriere bevorsteht. Typ und Musik passen in etwa in die Schnittmenge solcher Kollegen wie Florida Georgia Line, Luke Combs und Jason Aldean. Seine Songs bewegen sich zwischen "echten" Countrytraditionen, kernigem Redneck Country, Southern-Einflüssen und modernem, partytauglichem Countryrock und -pop, alles eingepackt in dieses "rough and rowdy"-Ambiente und in hochmelodische, bestens ins Ohr gehende Strukturen und "saftig" produzierte Arrangements, oft mit vielschichtigen Gitarren. Das ist richtig gut gemacht und kommt im zeitgemäßen Country-Mainstream bestens an. Macht auch einfach Laune. Nahezu jeder Song des Albums könnte als Single herauskommen und hätte höchstes Hit-Potenzial. CMT sagt über Hardy: "The pride of Philadelphia, MS is one of Music Row's most consistent hit-makers on the rise". Dem kann man nur uneingeschränkt zustimmen. Dieses Album wird ein Hit werden!

Das komplette Tracklisting:

1. Truck - 3:38
2. Boyfriend - 3:39
3. Give Heaven Some Hell - 3:37
4. Boots - 3:13
5. Where Ya At - 2:59
6. Ain’t a Bad Day - 3:22
7. One Beer (feat. Lauren Alaina and Devin Dawson) - 2:53
8. So Close (feat. Ashland Craft) - 3;45
9. Broke Boy - 3:52
10. Hate Your Hometown - 3:28
11. Unapologetically Country As Hell - 3:55
12. A Rock - 3:40

Art-Nr.: 10144
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
James, Casey - same [2012]
Großartiges Newcomer-Debüt! Wenn heutzutage noch wirklich etwas auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zutrifft, dann ist es zweifelsfrei das schier unglaubliche Reservoir an Musiktalenten. Der Aus Fort Worth, stammende 29-jährige Texaner Casey James (mit seiner Lockenmatte so ein wenig ein Dierks Bentley-Typ) ist wieder so ein passendes Paradebeispiel. Wie üblich, aus einer musikbegeisterten Familie entsprungen (beide Eltern sind Musiker, mit seinem Bruder spielte in einer Band), lernte er bereits mit 13 Jahren das Gitarre spielen. Blues Rock Gitarristen wie Doyle Bramlett II oder Stevie Ray Vaughan bis zu den alten Meistern wie Albert Collins & Co. hatten es dem jungen Burschen angetan, hinzu kamen aber auch Bands wie Lynyrd Skynyrd und Pearl Jam. Amüsanter Weise, ohne die Sendung "American Idol" jemals zuvor verfolgt zu haben, wurde ihm die Bewerbung seitens seiner Mutter nahegelegt und letztendlich auch in die Tat umgesetzt. Casey James belegte schließlich, trotz eines zwischenzeitlichen, ernsten Motorradunfalls, einen hervorragenden dritten Platz in der neunten Staffel des Contests und befindet sich von nun an in bester Gesellschaft mit Interpreten wie Carrie Underwood, Bo Bice, Scotty McCreery oder Lauren Alaina. Sony Music Nashville CEO Gary Overton war absolut begeistert von den Liveauftritten (vor allem sein Gitarrenspiel hatte es ihm angetan) und verpflichtete ihn für das Sony-Unterlabel BNA Records. Aber nicht nur das. Für Major-Companies recht ungewöhnlich, gewährte er ihm auch genügend Zeit, sowohl für die behutsame Genesung angesichts des o.a. Unfalls, als auch im Hinblick auf Caseys kompositorische Fähigkeiten für die Entwicklung der entsprechenden Songs. Zu guter Letzt ließ man den Burschen neben dem Gesang auch den überwiegenden Teil der Akustik- und E-Gitarrenparts (dazu auch noch Dobro) selbst übernehmen und involvierte ihn direkt auch gleich noch bei der Produktion (zusammen mit Chris Lindsey, ein Track mit Aimee Mayo). Den ihm gewährten Vertrauensvorschuss zahlt Casey dann auch mit einer mehr als beeindruckenden Leistung zurück. Neun der insgesamt elf Stücke stammen aus seiner Feder, wobei ihm u.a. namhafte Schreiber der Szene wie Scooter Caruso, die Warren Brüder, Brice Long, Terry McBride, Brett James oder David Lee Murphy mit sicherem Gespür zur Seite standen. Der exklusive Musikerkreis mit z.T. Leuten wie Pat Buchanan, Ilya Toshinsky, Jimmy Lee Sloas, Shannon Forrest, Tony Harrell und Dan Dugmore schnürrte das Paket fest und machte es schließlich endgültig zum "sicheren Ding". Herausgekommen ist, wie es auch für ein Debütwerk im New County-Bereich zunächst sinnvoll ist, ein Gesamtüberblick über die Fähigkeiten des Protagonisten. So wird das gesamte Spektrum von Ballade, über Mid- bis Uptempo, von countrylastigen, bis zu rockigen, hier sogar auch bluesig und soulig angehauchten Stücken abgedeckt und das natürlich knackig, kurzweilig und perfekt aufeinander abgestimmt. Als Einstieg gibt es mit "The Good Life" ein, wie der Titel es schon andeutet, flockiges, erstklassiges, knackiges und melodisches Gute Laune-Stück, mit einem klug eingestreuten Tempobreak und einem schönen E-Gitarren-Solo. "Crying On A Suitcase", ebenfalls sehr eingängig (vor allem der Refrain), wechselt lediglich ein wenig die Stimmung (aufgrund der textlichen Thematik, es geht um Abschied in einer Liebesbeziehung), glänzt aber mit hervorragender Hintergrund-Slidearbeit und zwei schönen E-Gitarren-Solopassagen. Die bereits im letzten Jahr vorab ausgekoppelte, jetzt aber in den Billboard-Charts erst richtig in Fahrt kommende Single "Lets Don't Call It A Night" offeriert zum einen James‘ klare Blues- und Soul-Tauglichkeit, dient zum anderen aber auch als eindrucksvoller Beweis dafür, wie schön sich diese Stilart mit New Country vermischen lässt. Hier kam eine tolle, atmosphärische Ballade im Stile von James Otto heraus (klasse E-Gitarren-/Steelguitar-Solo-Kombination, plus 2. E-Gitarren-Soli gegen Ende). In eine ähnliche Kerbe schlägt auch "Love The Way You Miss Me" (Clapton-mässige Note). Das "real" Countryherz schlägt schließlich bei "Drive" ganz hoch. Eine Kooperation mit den Warren Brothers, wobei sich Dobro (starkes Spiel von Casey) und E-Gitarre eine heiße Wettfahrt liefern. Cooler Song! Balladenfreunden dürften die herrlich instrumentierten Nummern "Undone" (Akkordeon, Pianotupfer) und "So Sweet" (Powerrefrain, angenehme Orgel) wohlige Momente bereiten. Einfach schön und absolut kitschfrei. Im hinteren Bereich der CD wird dann das Tempo schön gleichmäßig angezogen. "She’s Money" (schwungvoller Groove, tolles an die Doobie Brothers erinnerndes rollendes E-Gitarren-Führungs-Lick, fulminante E-Gitarren-Passagen), "Tough Love" (swampig, viel Slide, Orgel, Handschrift von Mitkomponisten David Lee Murphy ist deutlich erkennbar) und das flott dahinpolternde "Workin On It" (satte Drums von Shannon Forrest, Southern Rock E-Gitarren-Solo) bilden dabei ein mehr als eindrucksvolles und unterhaltsames Trio. Als Finale entschied sich Casey dann für eine ruhige, recht melancholische, hoch melodische Nummer. "Miss Your Fire" würde hierbei auch einem John Mayer gut zu Gesicht stehen. Ein leises, zunächst sanftes (einem Wasserrauschen gleichkommendes Akustikgitarrenspiel als Untermalung), sich langsam steigerndes Stück mit hohem Wohlfühlfaktor. Ein wunderbarer Abschluss. Casey James beeindruckt auf seinem vielschichtigen Debüt mit gesanglichen, spieltechnischen und auch kompositorischen Qualitäten auf ungemein hohem Niveau. Fans von "jungen Wilden" wie Bucky Covington, Frankie Ballard, besagtem Dierks Bentley, Lee Brice aber auch von Musikern wie Keith Urban, James Otto, Travis Tritt oder Luke Bryan sollten hier die Antennen ausfahren. Es lohnt sich! Der Bursche ist richtig gut! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. The Good Life - 3:30
2. Crying on a Suitcase - 3:42
3. Let's Don't Call It a Night - 3:26
4. Drive - 3:32
5. Love the Way You Miss Me - 3:39
6. Undone - 3:25
7. So Sweet - 3:31
8. She's Money - 4:03
9. Tough Love - 3:30
10. Workin' on It - 3:22
11. Miss Your Fire - 3:38

Art-Nr.: 7724
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Angebot || Typ: CD || Preis: € 8,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The good life
Let's don't call it a night
Drive
Undone
miss your fire

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Lynch, Dustin - tullahoma [2020]
Dustin Lynch, einer der erfolgreichsten Künstler der jungen Country-Generation veröffentlicht mit "Tullahoma", benannt nach seiner Heimatstadt in Tennessee, nun sein 4. Album. Seit dem Jahre 2012, als er richtig durchstartete, landete Lynch bereits 7 No. 1-Hits - und es wird mit den Singles dieses neuen, abermals sehr gelungenen Werkes, sicher noch der ein oder andere hinzukommen. Wie etwa die sehr erfrischende und melodische, knackige New Country-Midtempo-Nummer "Ridin' roads", die bereits die Top 5 der Billboard Singles-Charts geentert hat. Überhaupt wirkt das Songmaterial sehr gefällig, eingänging, jung, modern, einfach charttauglich. Es scheint ein wenig so, als träfe Dustin Lynch mit seinen Songs ziemlich genau die Schnittstelle zwischen solchen Leuten wie Luke Bryan, Brett Young und Keith Urban. Doch trotz aller Moderne und der damit verbundenen, manchmal recht poppigen Ausrichtung seiner Musik, bleibt Lynch immer seinen Country-Roots treu, mit denen er aufgewachsen ist. Das ist ihm hoch anzurechnen. Well done, Mr. Lynch!

Das komplette Tracklisting:

1. Momma's House - 3:40
2. Dirt Road - 3:22
3. Thinking 'Bout You (feat. Lauren Alaina) - 2:50
4. Ridin' Roads - 3:25
5. Old Country Song - 2:55
6. The World Ain't Yours and Mine - 3:25
7. Country Star - 3:16
8. Workin' On You - 3:08
9. Little Town Livin' - 3:15
10. Red Dirt, Blue Eyes - 3:17
11. Good Girl - 3:08

Art-Nr.: 9976
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McCreery, Scotty - clear as day [2011]
Debut-Album des aktuellen "American Idol"-Gewinners Scotty McCreery! Wie auch die Zweitplatzierte der letzten Staffel, Lauren Alaina, veröffentlicht McCreery mit "Clear as day" ein Countryalbum - und es passt bestens. Der junge Mann hat einen ausgeprägten Hang zur Countrymusic und ist, wie er sagt, in einem Elternhaus groß geworden, in dem ständig Musik solcher Leute wie Hank Williams, Conway Twitty und Merle Haggard gespielt wurde. Das hat ihn zweifellos geprägt. Zudem ist Scotty mit einer sehr guten und variablen, überraschend authentischen Countrystimme gesegnet. "It has some old country influences and elements, but it also has a contemporary feel with fun up-tempo songs", sagt er über das Werk. Stimmt genau! Die Fundamente sind durchaus traditionell, doch Scotty weiß auch mal eine etwas poppigere Nuance zu integrieren. Die Mischung passt. Man wird zuweilen ein wenig an Josh Turner (auch stimmlich) und Joe Nichols erinnert, mit einem leicht moderneren Ambiente. Produziert wurde das Album von dem Nashville-Veteranen Mark Bright, der natürlich auch die erste Garde von Music City's "Studio-Mafia" mitgebracht hat, wie z. B. Paul Leim (drums), Brent Mason (guitar), Ilya Toshinsky (acoustic guitar, mandolin), Mike Johnson (steel), Jimmie Sloas (bass) und Gordon Mote (piano). Enthält u. a. eine feine Neu-Interpretation der Nummer "Walk in the country", das der ein oder andere von Keith Urban's erster Band The Ranch kennen wird. Ein prima Country-Einstieg für Scotty McCreery, im übrigen sofort gekrönt mit einem Chart-Einstieg auf Platz 1!

Die komplette Songliste:

1 Out of Summertime - 3:42
2 I Love You This Big - 4:06
3 Clear As Day - 3:56
4 The Trouble With Girls - 3:50
5 Water Tower Town - 2:43
6 Walk In the Country - 2:58
7 Better Than That - 3:10
8 Write My Number On Your Hand - 2:59
9 Dirty Dishes - 3:36
10 You Make That Look Good - 3:02
11 Back On the Ground - 3:19
12 That Old King James - 3:28

Art-Nr.: 7603
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Out of summertime
Clear as day
Water tower town
Walk in the country
You make that look good

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
McCreery, Scotty - see you tonight ~ deluxe edition [20.10.2013]
Deluxe Edition mit 3 zusätzlichen Bonustracks! Großartiges, neues Countryalbum des einstigen "American Idol"-Gewinners (er gewann 2011 die zehnte Staffel im Finale gegen Lauren Alaina). Scotty ist noch immer so etwas wie eine echte Überraschung für die Countrywelt - und zwar im positivsten Sinne. War sein Debüt "Clear As A Day" schon Platin-zertifiziert, gilt es für den gerade mal Zwanzigjährigen, aus North Carolina stammenden Künstler, jetzt mit "See You Tonight" die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Das wird ihm ohne Zweifel gelingen, denn man muss dem rein äußerlich immer noch ein wenig juvenil wirkenden Burschen mit dem Lausbubengesicht eine deutliche Weiterentwicklung konstatieren. Seine variable, eindrucksvolle Bariton-Stimme überrascht immer wieder mit einer erstaunlichen Reife, aber auch seine (auf dem Vorgänger nicht vorhandenen) Songwriterqualitäten (er war diesmal an fünf Tracks kompositorisch mitbeteiligt) sind überaus erwähnenswert. So macht der Opener "Now" mit seinem coolen, swampigen Rhythmus und denm satten Powerrefrain (dazu gibt es ein klasse E-Gitarren-Solo) direkt schon mal fast "southern-rockigen" Dampf. Die folgende Single, zugleich Titelsong des Werkes, besticht durch eine sehr schöne, mandolineverzierte Melodie (aber auch würzigen Gitarren) und dem typischen, kraftvoll und euphorisch wirkenden Anstrich. Zwei ganz starke New Country-Nummern zum Auftakt! Produziert hat das Werk im übrigen hauptsächlich der erfahrene Frank Rogers (Brad Paisley, Darius Rucker, Trace Adkins), für zwei Lieder ("Can You Feel It" - mit urbanesker Banjo-/E-Gitarrenuntermalung und "Carolina Eyes") konnte Scotty mal eine Zusammenarbeit mit Mark Bright (Rascal Flatts, Carrie Underwood, Sara Evans) antesten, der sich mit unterschiedlichen Musikern (mit an Bord ist in beiden Fällen natürlich wieder ein "Who-is-Who" der Nashville-Studiomusiker) aber dem Grundschema des Albums anpasst. Ein echtes Highlight ist der "Feel Good Summer Song". Hier konterkarieren der traurige Text und die schwermütige, leicht depressive musikalische Aufmachung den Titel, hinter dem man zunächst einen Gute Laune-Party-Kracher vermuten würde. Toll gemacht. Sehr introvertiert auch das mit schönen Pianoklängen, E-Gitarren, Celli/Violinen ziemlich voluminös ausstaffierte "The Dash". Der Song zur Wiederaufmunterung folgt dann aber mit dem sommerlich dahingroovenden "Blue Jean Baby", dass auch Leuten wie Kenny Chesney oder Billy Currington sehr gut zu Gesicht gestanden hätte. Laune pur verbreiten dann auch noch Tracks wie das cool gesungene "I Don’t Wanna Be Your Friend" (wieder mit fettem Powerrefrain) oder das dezent in den Strophen an Steve Millers "The Joker" erinnernde "Roll Your Window Down" (eine der drei Bonusnummern). Für filgrane, traditionelle Country-Genießer hat McCreery mit dem Jon Randall-Song "Carolina Moon" unter Beteiligung der bezaubernden, großartige Fiddle und zuckersüße Harmoniegesänge einbringenden Allison Krauss ein echtes Bonbon parat. Herrlich hier das Zusammenwirken von den starken Gesängen und der begleitenden Instrumente wie Fiddle, Dobro und Mundharmonika. Purer Country in seiner reinsten und schönsten Form! Mit dem voller Pathos behafteten, Steelguitar-getränkten "Something More" (auch wieder mit aus Scottys Feder) schließt der Hauptpart. Die weiteren Bonustracks "Before Midnight" und "Carolina Eyes" bieten noch einmal absolut chartauglichen, schön kräftig instrumentierten New Country, mit den typischen Tempo und Stimmungswecheseln und powernden Refrains. Scotty McCreerys zweites Album "See You Tonight" bietet satte 16 Lieder auf durchgehend starkem Niveau, die sein vokales Talent und seine künstlerische Weiterentwicklung eindrucksvoll demonstrieren. Der junge Mann hat eine Riesen-Countrystimme, beweist das richtige Händchen bei der Auswahl seiner Songs und trifft damit genauso den Nerv der Traditionalisten, wie den solch angesagter New Country-Leute wie beispielsweise Josh Turner, Billy Currington, Joe Nichols und Dierks Bentley. McCreery klingt einfach immer "real country"! Klasse! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Now - 3:27
2. See You Tonight - 3:46
3. Get Gone with You - 3:16
4. Feelin' It - 3:18
5. Feel Good Summer Song - 4:07
6. Buzzin' - 3:47
7. Can You Feel It - 3:18
8. The Dash - 3:45
9. Blue Jean Baby - 2:58
10. Forget to Forget You - 3:58
11. I Don't Wanna Be Your Friend - 3:13
12. Carolina Moon - 4:57
13. Something More - 3:29
14. Roll Your Window Down (Bonustrack) - 3:01
15. Before Midnight (Bonustrack) - 3:22
16. Carolina Eyes (Bonustrack) - 3:54

Art-Nr.: 8361
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!

 


 
Pardi, Jon - heartache medication [2019]
"California sunrise", Jon Pardi's höchst erfolgreiches Vorgängerwerk, war so etwas wie DAS "Neo-Taditional"-Countryalbum des Jahres 2016. Ein in der Tat wundervolles Werk, das man fast als so etwas wie eine kleine Initialzündung für die zunehmende Anzahl von Künstlern bezeichnen kann, deren Ansinnen es ist, Fiddle, Steelguitar und Twang zurück in die Countrymusic zu bringen. Jawohl, traditionelle Countrymusic ist wieder auf dem Vormarsch - und das ist auch gut so. Der amerikanische Rolling Stone etwa attestiert Pardi's Musik "a state-of-the-art blend of traditional instrumentation and progressive grooves, that points to country's future". Passt! Mit seinem neuen Werk "Heartache medication" knüpft der aus Dixon stammende Kalifornier nun nahtlos an seinen Vorgänger an und beschert damit der Countrywelt ein neues Highlight reinster, traditioneller Countrymusic auf der Höhe der Zeit. Auf exzellente Art und Weise transportiert er die Werte und Roots reinsten Countrys in das Hier und Heute. Das von Pardi, Barry Dean und Natalie Hemby (The Highwomen) komponierte Titelstück "Heartache medication" beispielsweise, vermittelt ein herrliches Eighties George Strait-Feeling. Das ist genau die Richtung, in die Jon Pardi gehen möchte, allerdings auf der Höhe der heutigen Zeit. Auch in seinen Texten spielt die Country-Nostalgie eine große Rolle, genau wie das Vermitteln des postiven Gefühls von "having a good time". Das gelingt ihm vorzüglich. Alles passt großartig zusammen. Das Songmaterial ist allererste Sahne. In seinem prächtigen, gleichnahmigen Song fordert er zur passenden Musik einfach nur "Call me Country" - und das ist etwas, was wir wirklich tun können. Jon Pardi ist "Real Country" - ohne Wenn und Aber. Ganz starke Vorstellung und sicher ein absolutes Album-Highlight des Jahres für die sich wieder im Aufwind befindende Traditionalisten-Bewegung. Und plötzlich kommen diese Songs in Nashville auch wieder in die Charts. Toll! Leuten wie Jon Pardi sei Dank!

Das komplette Tracklisting:

1. Old Hat - 3:14
2. Heartache Medication - 3:29
3. Nobody Leaves A Girl Like That - 3:29
4. Ain't Always The Cowboy - 3:40
5. Me And Jack - 4:51
6. Don't Blame It On Whiskey (feat. Lauren Alaina) - 3:43
7. Tied One On - 3:05
8. Oughta Know That - 3:49
9. Tequila Little Time - 3:27
10. Buy That Man A Beer - 3:15
11. Call Me Country - 3:49
12. Just Like Old Times - 3:31
13. Love Her Like She's Leaving - 3:11
14. Starlight - 3:21

Art-Nr.: 9896
Gruppe: Musik || Sparte: Country
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 15,90

Zurück zum Artikel

Zusätzliche Aktionen:
Interpret oder Autor in anderen Rezensionen anzeigen!
Titel in anderen Rezensionen anzeigen!
Durch Rezension als ähnlich eingestufte Artikel anzeigen!
Zusätzlich zu diesem von anderen Kunden erworbene Artikel anzeigen!