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Band Of Heathens, The - sunday morning record [2013]
Eine der innovativsten, beliebtesten und besten Rootsrock-Bands der letzten Jahre, The Band Of Heathens aus Austin/TX, veröffentlichen mit "Sunday morning record" ihr nunmehr viertes Studioalbum und vollziehen damit den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung. Nach zahlreichen Veränderungen in der Band (man agiert momentan zu viert, mit wechselnden Bassisten), hat sich auch die Musik des neuen Albums ein wenig verändert, ohne dass die Band ihre Grundprinzipien und ihre musikalische Philosophie aufgibt. Nachdem Seth Whitney (bass), John Chipman (drums) und vor allen Dingen der großartige, dritte Gitarrist und Sänger Colin Brooks die Band aus persönlichen und familiären Gründen verlassen hatten, orientieren sich die beiden Gründungsmitglieder Ed Jurdi und Gordi Quist und ihre Mitstreiter Trevor Nealon (keyboards) und Richard Millsap (drums) nun mehr Richtung Americana, Countryrock und intimeren, "softerem" (das meinen wir alles andere als negativ) Rootsrock. Die neuen Songs sind geprägt von viel Kreativität und tiefer, musikalischer und emotionaler Dichte, auch in den Texten. "Ich denke, die Leute sehen uns als Rock'n'Roll-Band und das sind wir auch. Aber aus unserer Sicht sind einige unserer ruhigeren Nummern unsere stärksten Nummern - und das neue Album geht stärker in diese Richtung, sagt Ed Jurdi. Das Songmaterial ist jedenfalls exzellent und zeigt die ganze Qualität der Band. Nummern wie der flockige, irgendwo zwischen The Jayhawks und Poco angesiedelt Countryrocker "Shotgun", das gar an Little Feat erinnernde "Miss my life", oder die hymnische Americana-Nummer "Texas" sind nur einige der Highlights von "Sunday morning record". The Band Of Heathens mit ihrem bislang intimsten und persönlichsten Album. Klasse!

Das komplette Tracklisting:

1. Shotgun - 4.52
2. Caroline Williams - 4.06
3. Miss My Life - 3.12
4. Girl With Indigo Eyes - 3.02
5. Records In Bed - 5.50
6. Since I've Been Home - 3.04
7. The Same Picture - 4.12
8. One More Trip - 3.10
9. Shake The Foundation - 3.19
10. Had It All - 4.21
11. Texas - 6.09

Art-Nr.: 8308
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Shotgun
Caroline Williams
Miss my life
Records in bed
One more trip
Shake the foundation
Texas

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Band Of Heathens, The - the double down: live in denver - vol. 1 ~ cd & dvd-set [2012]
CD & DVD-Set! Das wird aber auch höchste Zeit! Eine der besten Rootsrock-Bands der Gegenwart, die grandiose Band Of Heathens aus Austin/Texas, kommt mit einer fulminanten, 2-geteilten Live-Veröffentlichung: "The Double Down - Live in Denver", Vol 1 und Vol. 2 - jeweils eine CD und eine DVD, also insgesamt 2 CDs und 2 DVDs. Das Release war längst überfällig, da die Band Of Heathens erst auf der Bühne ihr einzigartiges, ihr wahres, ihr aussergewöhnliches Potential abrufen. Sie sind eine typische, eine richtige, eine bärenstarke Live-Band! Ihr von Texas Rock, Americana, Country, Blues und Soul durchzogener Rootsrock besticht, trotz der immer wieder wundervollen melodischen Strukturen, live von einer ungebremsten, vor Leidenschaft nur so strotzenden, erdigen und jammigen Spielfreude, die die Stücke in ihrer Länge wegen der zündenden, mitreissenden Instrumentalbreaks im Vergleich zu den Studioversionen immer wieder deutlich anwachsen lässt. Zudem wirkt die Band live einfach rauer. Es ist ein Traum wie die 3 exzellenten Frontleute Ed Jurdi, Gordy Quist und Colin Brooks (3 fantastische Sänger, 3 fantastische Lead-Gitarristen) ihrre Fähigkeiten, sowohl gesanglich, als auch an den Gitarren, einbringen und das Publikum in ihren Bann ziehen. Wenn sie zu ihren langen Gitarrenpassagen ansetzen (Jurdi spielt manchmal auch Keyboards) gibt es kein Halten mehr (nur ein Beispiel ist die furiose 11 Minuten-Version von "Somebody tell the truth" mit ihrem ausgedehnten, prächtigen E-Gitarren-Soli und Slide-Ritten). Sie spielen oft wie im Rausch! Es ist herrlich! Zuweilen meint man, sie könnten Bands wie die legendären Little Feat, The Band, oder auch Countryrockbands wie Poco (die alle zu ihren Einflüssen zählen) locker in den Schatten stellen. Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind immens. "The Double Down" wurde an zwei aufeinanderfolgenden Abenden, und zwar am 7. und 8. Oktober 2011 in Denver,Colorado mitgeschnitten, wo die Band jeweils vollkommen unterschiedliche Sets spielte. Die Truppe sagt darüber: "On a grey sky day in early October our merry clan of Heathens descended upon the Mile High City of Denver. From near and far our conspirators came to the Double Down to take part in the grand experiment with us. Toting a satchel of songs and a headful of notions, we took the stage at Cervantes' Other Side. Across two evenings we played 6 hours of music and over 40 jumps, jams, ballads, shanties and flings. The vibe flowed and the spirit was moved. If you took the trip with us, we hope you felt it too". Ja, in der Tat, wir fühlen diesen "Spirit" bei den 26 für diese CD/DVD-Sets ausgewählten Songs - und wie! Auf den CDs gibt's 2 Titel weniger, da die DVD Vol. 1 noch 2 geniale Bonustracks enthält, und zwar eine bärenstarke, fast 9-minütige Version von "Hey rider" und eine extrem rare, hammermässige Fassung von "Wilson & Otis", einer nicht sehr oft gespielten Nummer von Ed Jurdi's 1999iger Solo-Scheibe, die im Verlauf ihrer rund 9 1/2 Minuten mit einem packenden, ausgedehnten, "mörderischen" Twin Slide-Gitarren-Jamming von Colin Brooks und Ed Jurdi glänzt. Mitreissend! Der Sound und die filmische Umsetzung auf der DVD sind exzellent! Die Gesamtspielzeit der CDs beträgt gut 140 Minuten, die der DVDs satte 167 Minuten! Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar. Die ultimative Band Of Heathens Live-Vollbedienung!

Die komplette Setlist:

1. You’re Gonna Miss Me (12.10)
2. Golden Calf (4.35)
3. Say (4.40)
4. Somebody Tell The Truth (11.46)
5. Let Your Heart Not Be Troubled (3.56)
6. LA County Blues (5.48)
7. Enough (5.37)
8. What’s This World (4.06)
9. Right Here with Me (4.25)
10. Nothing to See Here (6.09)
11. Should Have Known (8.09)

BONUS MATERIAL (DVD ONLY):
Wilson & Otis
Hey Rider

Art-Nr.: 7721
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You're gonna miss me
Somebody tell the truth
LA County Blues
Enough
What's this world
Should have known

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Band Of Heathens, The - the double down: live in denver - vol. 2 ~ cd & dvd-set [2012]
CD & DVD-Set! Das wird aber auch höchste Zeit! Eine der besten Rootsrock-Bands der Gegenwart, die grandiose Band Of Heathens aus Austin/Texas, kommt mit einer fulminanten, 2-geteilten Live-Veröffentlichung: "The Double Down - Live in Denver", Vol 1 und Vol. 2 - jeweils eine CD und eine DVD, also insgesamt 2 CDs und 2 DVDs. Das Release war längst überfällig, da die Band Of Heathens erst auf der Bühne ihr einzigartiges, ihr wahres, ihr aussergewöhnliches Potential abrufen. Sie sind eine typische, eine richtige, eine bärenstarke Live-Band! Ihr von Texas Rock, Americana, Country, Blues und Soul durchzogener Rootsrock besticht, trotz der immer wieder wundervollen melodischen Strukturen, live von einer ungebremsten, vor Leidenschaft nur so strotzenden, erdigen und jammigen Spielfreude, die die Stücke in ihrer Länge wegen der zündenden, mitreissenden Instrumentalbreaks im Vergleich zu den Studioversionen immer wieder deutlich anwachsen lässt. Zudem wirkt die Band live einfach rauer. Es ist ein Traum wie die 3 exzellenten Frontleute Ed Jurdi, Gordy Quist und Colin Brooks (3 fantastische Sänger, 3 fantastische Lead-Gitarristen) ihrre Fähigkeiten, sowohl gesanglich, als auch an den Gitarren, einbringen und das Publikum in ihren Bann ziehen. Wenn sie zu ihren langen Gitarrenpassagen ansetzen (Jurdi spielt manchmal auch Keyboards) gibt es kein Halten mehr (nur ein Beispiel ist die furiose 11 Minuten-Version von "Somebody tell the truth" mit ihrem ausgedehnten, prächtigen E-Gitarren-Soli und Slide-Ritten). Sie spielen oft wie im Rausch! Es ist herrlich! Zuweilen meint man, sie könnten Bands wie die legendären Little Feat, The Band, oder auch Countryrockbands wie Poco (die alle zu ihren Einflüssen zählen) locker in den Schatten stellen. Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind immens. "The Double Down" wurde an zwei aufeinanderfolgenden Abenden, und zwar am 7. und 8. Oktober 2011 in Denver,Colorado mitgeschnitten, wo die Band jeweils vollkommen unterschiedliche Sets spielte. Die Truppe sagt darüber: "On a grey sky day in early October our merry clan of Heathens descended upon the Mile High City of Denver. From near and far our conspirators came to the Double Down to take part in the grand experiment with us. Toting a satchel of songs and a headful of notions, we took the stage at Cervantes' Other Side. Across two evenings we played 6 hours of music and over 40 jumps, jams, ballads, shanties and flings. The vibe flowed and the spirit was moved. If you took the trip with us, we hope you felt it too". Ja, in der Tat, wir fühlen diesen "Spirit" bei den 26 für diese CD/DVD-Sets ausgewählten Songs - und wie! Auf den CDs gibt's 2 Titel weniger, da die DVD Vol. 1 noch 2 geniale Bonustracks enthält, und zwar eine bärenstarke, fast 9-minütige Version von "Hey rider" und eine extrem rare, hammermässige Fassung von "Wilson & Otis", einer nicht sehr oft gespielten Nummer von Ed Jurdi's 1999iger Solo-Scheibe, die im Verlauf ihrer rund 9 1/2 Minuten mit einem packenden, ausgedehnten, "mörderischen" Twin Slide-Gitarren-Jamming von Colin Brooks und Ed Jurdi glänzt. Mitreissend! Der Sound und die filmische Umsetzung auf der DVD sind exzellent! Die Gesamtspielzeit der CDs beträgt gut 140 Minuten, die der DVDs satte 167 Minuten! Die DVDs sind "code free" und somit auf jedem DVD-Player abspielbar. Die ultimative Band Of Heathens Live-Vollbedienung!

Die komplette Setlist:

1. Medicine Man (6.00)
2. Talking Out Loud (4.58)
3. Jackson Station (4.20)
4. Judas ‘Scariot Blues (7.14)
5. The Other Broadway (5.26)
6. Nine Steps Down (7.00)
7. Second Line (4.02)
8. Polaroid (3.25)
9. Gris Gris Satchel (3.54)
10. Shine a Light (5.28)
11. Free Again (4.49)
12. Gravity (5.37)
13. I Ain’t Running (8.05)

BONUS MATERIAL (DVD ONLY):
Behind the Scenes Featurette Footage from the Double Down Weekend

Art-Nr.: 7722
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Medicine man
Talking out loud
Jackson station
Judas 'Scariot Blues
Nine steps down
I ain't running

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Blue Water Highway Band - things we carry [2015]
Neues, hell funkelndes Juwel in den texanischen Red Dirt-/Roots-/Americana-/Countryrock-Gefilden: Die Blue Water Highway Band mit ihrem wundervollen, mit durchweg fantastischen Songs in edlen Melodien bestückten Debütalbum "Things We Carry". Wenn schon ein alter, mit allen Country-Wassern gewaschener Recke wie Multiinstrumentalist und Produzent Lloyd Maines Sätze wie "The Blue Water Highway Band is the best new band that I’ve heard in years. Their vocals are spot on and their writing is smart and thoughtful. They’re very serious and impressive musicians’" von sich zum Besten gibt, kann man mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, dass den musikbegeisterten Hörer etwas ganz Besonderes erwartet. Maines ist natürlich auch mit seinem unverwüstlichen und unnachahmlichen Pedal Steel-Spiel auf diesem Werk als Gastmusiker (neben weiteren illustren Leuten wie Cindy Cashdollar, Warren Hood oder John Ginty) mit von der Partie. Die kreativen Köpfe der Band sind Zack Kibodeaux (vocals, acoustic guitar) und Multiinstrumentalist Greg Essington (vocals, guitars, piano, banjo, mandolin, accordion), die den Löwenanteil des Songwritings erledigt haben. Hinzu kommen Catherine Clarke, die mit den typisch texanischen Harmoniegesängen im Stile einer Kacey Musgraves zu gefallen weiß, ein weiterer Alleskönner Zach Landreneau (piano, rhodes, banjo, accordion,, dobro, synth chamberlin) sowie die Rhythmusfraktion, bestehend aus Kyle Smith (bass) und Daniel Dowling (drums, percussion). Produziert hat in einem schön transparenten, unaufdringlichen und ‚organisch‘ gehaltenen Sound, David Butler. Anhand der ganzen aufgeführten Instrumente kann man bereits erkennen, dass viel Wert auf ein überaus variables Musizieren im Americana- und Country-typischen Ambiente gelegt wurde. Das zeigt direkt der hinreissend schöne, von einer traumhaften Melodie geprägte, glasklar in Szene gesetzte Opener "Hard Time Train" mit seinen feinen Mundharmonika-Einlagen und den transparenten Gitarrenklängen. Was für eine tolle Red Dirt-/Americana-/Countryrock-Nummer mit fantastischem Gesang von Zack Kibodeaux. Der Bursche singt wie eine ausdrucksstarke Kombination aus Zac Brown (Zac Brown Band) und Mike Eli (Eli Young Band) mit dem Slang der Braun-Brüder Willy (Reckless Kelly) und Micky (Micky and The Motorcars). Toll hier auch das am Ende einstzende, schnelle, grassig angehauchte Instrumentalfinish, wobei hier vor allem Maines den Bottleneck über sein Paradeinstrument fliegen lässt. Ein weiteres tolles Beispiel ist „Medicine Man“, das mit New Orleansscher Fröhlichkeit vorgetragen wird und dann mittels eingebundener Horn Section mit einer furiosen Dixieland-Bridge noch einen oben drauf setzt. Die wohl radiofreundlichsten Tracks sind das wunderbar melodische, flockig lockere Stück "City Love, City Loose" (gurgelnde Orgel, tolle Harmoniegesänge, klasse Harp-Solo), das viel Southern-Esprit versprühende "How I Broke Your Heart", die beide auch gut in das Repertoire eines Rob Baird passen würden, oder der wunderschöne Titelsong "Things We Carry", der dezent etwas an die einstigen Sons Of The Desert erinnert. Für ganz großartige Momente auf diesem Album sorgen die Texaner zudem mit ein paar herausragenden Balladen, wie zum Beispiel mit dem rootsigen, staubigen "Greytown" (klasse Orgel, tolle Mandolinen-Ergänzungen), dem voller Melancholie schwer seufzenden "My Blue San Antone" (Orgel, Piano, Banjo), dem in Klagemanier gebrachten, folkigen "Voice In Ramah" (live im Studio eingespielt, starkes Mandoline-Solo, klasse Harmonies), oder dem sehr atmosphärisch, in einem klassischen Piano- und Cello-Gewand vorgetragenen, mit fast sakral anmutenden "Ohohoh"-Gesängen umwobenen, ganz feinen "Q To Cortel You", bei denen sich Kibodeaux vor allem als exzellenter Storyteller erweist. Was für ein Talent! Stücke wie das mit einem schöne Gypsy-Flair behaftete "Oh Seraphim!" (klasse Steel, schöne Fiddle), der leicht bluesig stampfende "Working Man"-Song "John Henry" oder das flockige "The Running" (Piano, Orgel, klasse Harmonies von Clarke, prima E-Gitarren-Solo) sorgen immer wieder für viel kontrastreiche Abwechslung. Alles Beschriebene mündet in den glorreichen Abschluss "Highway To Glory", bei dem die Band voller Fröhlichkeit und Intensität noch mal das texanische Countryterrain beackert. Da wünscht man sich im Geiste irgendwo mit den Protagonisten bei einer kühlen Flasche Bier (oder mehreren) zusammen am abendlichen Lagerfeuer mit Blick auf einen Canyon zu sitzen und sich einfach von ihrer stimmungsvollen Musik berauschen zu lassen. Eine großartige Truppe, was für talentierte Jungspunde! Das grandiose Debüt "Things We Carry" der Blue Water Highway Band ist ein Füllhorn mit Stoff für Liebhaber anspruchsvoller Roots-/Country-/Americana-/Red Dirt-Sachen in Richtung von Interpreten wie Rob Baird, der Eli Young Band, den Turnpike Troubadours, Sons Of The Desert, der Josh Abbott Band, Reckless Kelly, Micky and The Motorcars, The Band Of Heathens & Co. Auf den Punkt bringt es die ebenfalls spielerisch sehr versierte Gastmusikern Cindy Cashdollar (Baritone Weissenborn, Lap Steel), die das Treiben der BWHB so zusammenfasst: "Round bounded music, with contemporary drive". Diesem Statement können wir uns nur ehrfurchtsvoll und Kopf nickend anschließen. Ganz sicher einer DER Geheimtipps des Jahres 2015! Tolles Cover Artwork übrigens (mit eingelegtem Textbooklet) wieder mal von den Dodd Sisters (Backstage Design). Eine famose Vorstellung der Blue Water Highway Band! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Hard Time Train - 5:43
2. City Love, City Lose - 4:22
3. Oh Seraphim! - 3:57
4. Greytown - 4:51
5. Medicine Man - 3:48
6. How I Broke Your Heart - 5:00
7. My Blue San Antone - 5:34
8. John Henry - 4:00
9. The Running - 4:36
10. Voice in Ramah - 4:43
11. Q to Cortel You - 3:06
12. Things We Carry - 4:49
13. Highway To Glory - 4:01

Art-Nr.: 8965
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hard time train
City love, city lose
Oh Seraphim!
Greytown
Medicine man
My blue San Antone
The running
Things we carry

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Cordovas - destiny hotel [2020]
"Destiny hotel" ist das neue, ganz vorzügliche Album der 2011 von dem aus Charlotte/North Carolina stammenden Frontmann Joe Firstman (vocals, bass, piano) gegründeten Cordovas, einer absolut großartigen, in East Nashville ansässigen Rootsrock-/Americana-/Countryrock-Band, deren wunderbarer, entspannter, dennoch herrlich groovender, frischer, klarer Sound aber so gar nicht nach Nashville klingt. Vielmehr versprüht ihre wunderbare Musik die freundliche Wärme und Ruhe des californischen Laurel Canyon-Lebensgefühls der späten Sechziger und frühen Siebziger Jahre - diese Unbekümmertheit, das Hippe-Feeling. Inspiriert fühlt sich die Band, und das ist deutlich wahrnehmbar, von solchen Größen wie Joni Mitchell, The Band, Crosby Stills Nash & Young, The Allman Brothers Band und vor allen Dingen Grateful Dead, deren Lebensphilosophie sie auch weitestgehend zelebrieren. Auch die Cordovas leben vor den Toren von East Nashville in einer Art "Community" zusammen. In der Tat ist es durchaus leicht, sich die Cordovas als eine Art Jam-Band vorzustellen, denn obwohl die Songs alle recht kurz sind, scheint vieles improvisiert zu sein. Und live leben sie das auch aus. Die lässige Instrumentierung der exzellenten Songs ist stets schön locker, wirkt entspannt, trotzdem in gewisser Weise "gritty", durchaus erdig und, wie schon erwähnt, herrlich groovy, immer zwanglos, unbeschwert und sehr natürlich. Bestimmt wird sie vorwiegend von klaren akustischen und elektrischen Gitarren, auch mal einer Mandoline und/oder Fiddle, kongenial unterstützt von bestens passenden Orgel- und/oder Piano-Einsätzen. Ein großes Plus der Band sind zudem der hervorragende Lead Gesang, (zumeist) von Joe Firstman, und die prächtigen, mehrstimmigen Harmoniegesänge. Das schon zitierte unbeschwerte, californische Lebensgefühl und ein warmes, sommerliches, californisches Countryrock-Feeling schimmern immer durch. Los geht's mit dem herrlichen, lockeren "High feeling", ein wunderbar unbeschwerter, harmonischer, countryinfizierter, The Band-beeinflusster Roots-/Americana-Rocker, bei dem der Titel Programm ist. Lässt man sich von diesem tollen Groove, den schönen Orgel- und Piano-Klängen und den unaufdringlichen Gitarren, sowie dem staubigen Lead-Gesang in Verbindung mit den hinreißenden Harmonies entspannt treiben, verfällt man, eh man sich versieht, tatsächlich in ein magisches, ungemein angenehmes "Hochgefühl". Toll! Ein sonniges, trotzdem staubiges Retro Countryrock-Flair strahlt auch das großartige, überaus melodische, starke "Rain on the rail" aus. Die sehr klare Instrumentierung aus Mandoline, akustischen Gitarren und Garcia-mässiger E-Gitarre, sowie der hintergründigen Orgel, vermittelt ein feines Grateful Dead-Feeling. Das folgende, wundervolle "Fine life" klingt, als seien die Jungs von einer imaginären Jam-Session von The Band, Little Feat und Crosby Stills Nash & Young inspiriert worden. Auch zu The Band Of Heathens oder Trigger Hippy würde diese Nummer gut passen. Schön hier die harmonisch integrierte Fiddle. Ein Juwel von einer Americana-/California Country-Ballade hören wir mit dem traumhaft melodischen, frischen, von hinreißenden Harmoniegesängen und fantastischen, ganz dezent "grassy" anmutenden Madolinen-/Acoustic Gitarren- und Piano-Klängen bestimmten "Afraid no more", während mit dem fast schon kernigen "The game" ein kraftvoller, straighter Rootsrocker voller satter E-Gitarren-Riffs, starker Lead Gitarre und CSNY-kompatiblen Harmonies auf dem Programm steht. Mit der lockeren, etwas countrylastigen, herrlich melodischen Americana-Nummer "Do more good" (flüssig gespieltes Klavier, feine Fiddle) endet das Album schließlich genauso großartig, wie es 10 tolle Songs zuvor begonnen hatte. "Destiny hotel" ist eine eindrucksvolle, musikalisch höchst kompetente Vorstellung der Cordovas. Natürlicher "soulful Americana" der Extraklasse und ein wahres Fest für die Liebhaber Jam-tauglicher, herrlich groovender, Retro Laurel Canyon-/California Roots-/Countryrock-Musik. Ein Hoch auf Bands wie die Cordovas, die diese Art von Musik mit einer solchen Frische am Leben halten.

Das komplette Tracklisting:

1. High Feeling - 2:57
2. Rain On The Rail - 3:35
3. Fine Life - 2:35
4. Afraid No More - 2:26
5. Man In My Head - 2:36
6. Destiny - 2:50
7. Warm Farewells - 3:02
8. The Game - 2:42
9. I'ma Be Me - 3:10
10. Do More Good - 2:57

Art-Nr.: 10191
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Neuheit || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
High feeling
Rain on the rail
Fine life
Afraid no more
Warm farewells
The game
Do more good

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Deadman - take up your mat and walk [2011]
Ein neuer, hell funkelnder Stern am Roots-/Americana-/Alternate Country-Himmel. Deadman, dieses großartige Sextett um Mastermind Steven Collins (ausnahmslos alle Songs stammen aus seiner Feder) ist in Austin/Texas ansässig und hat sich, ähnlich wie The Band Of Heathens, durch ihre musikalische Klasse und ihre exzellenten Live-Shows eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Auch stilistisch sind sie gar nicht so weit von den "Heathens"-Jungs entfernt und handwerklich schon gar nicht. Deadman spannen mit ihrer wunderbaren, einerseits ungemein leichtgängigen, lockeren und melodischen, andererseits aber auch erdig rootsigen Musik einen weiten Americana-Bogen, dessen Spuren von den Jayhawks über Bob Dylan und frühe Uncle Tupelo bis hin zu Ryan Adams reicht, genauso wie von Gram Parsons über Poco bis zu The Band. Ja, vor allem The Band sind bei einigen Songs als Einflussgeber klar identifizierbar. Die Songs sind sehr kompakt. Dieser prächtig dahin gleitende, durchaus natürlich und staubig belassene, zuweilen ein leichtes Southern-Feeling versprühende, klar in den Siebzigern verwurzelte Countryrock-, Texas Folk-, Alternate Country-, Rootsrock-Sound wirkt herrlich retro, aber alles andere als "alt". Im Gegenteil, diese Musik ist von zeitloser Aktualität. Nichts wirkt aufgesetzt oder überzogen. Die Band spielt einfach locker und lässig aus dem Handgelenk ihre wunderbare Musik. Authentisch durch und durch - und überaus kompetent! Eine tolle Band mit einem herrlichen Album! Willkommen im erlauchten Club der angesagten Americana-/No Depression-Helden...

Das komplette Tracklisting:

1. If I Lay Down In The River (3.36)
2. Till The Morning Comes (3.38)
3. Don't Do This (2.56)
4. This Old World's Not Gonna Change (3.22)
5. Oh Delilah! (3.14)
6. I'm Not Who You Think I Am (2.33)
7. Ain't No Music (2.47)
8. Gilead (3.58)
9. We All Need Love (3.39)
10. Eake Up Your Mat And Walk (5.28)

Art-Nr.: 7585
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
If I lay down in the river
Till the morning comes
Don't do this
This old world's not gonna change
Oh Delilah!
Gilead

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Keane, Brian - coming home [2014]
The Band Of Heathens-Gründungsmitglied Brian Keane mit srinem neuen Album! "Coming home" ist mal wieder ein Paradebeispiel, knackiger, kraftvoller Texas Red Dirt Country-/Countryrockmusik, vollgepackt mit tollen Songs voller erstklassiger Melodien und "saftiger", vorwiegend Gitarren-betonter Arrangements. Der in dem kleinen Örtchen Seneca in South Carolina geborene Keane zusammen mit Ed Jurdi, Gordie Quist und Colin Brooks die The Band Of Heathens ins Leben gerufen und war auch noch auf deren Erstwerk "Live From Momo’s" mit vertreten, bis er die Band kurze Zeit später zugunsten einer Solo-Karriere verließ. Zwischenzeitlich verstärkte er sporadisch auch immer mal die Randy Rogers Band als Keyboarder. So war er beispielsweise bei deren Auftritt in der legendären "Tonight Show" von Jay Leno mit von der Partie. 2009 erregte er mit seinem, zusammen mit Hayes Carll komponierten und von Carll performten Lied "She Left Me For Jesus" nationales Aufsehen in den USA und erlangte die Auszeichnung des besten Americana-Songs des Jahres. Keane's neues Werk "Coming home" ist, obwohl sehr knackig und rockig, countryorientierter als seine letzten Arbeiten, wenngleich er natürlich völlig frei von Nashville's Mainstream-Philosophie agiert. Er bewegt sich in etwa auf der Schiene der frühen Eli Young Band (als die noch nicht in Nashville erfolgreich war), von Jack Ingram, Cory Morrow und Chris Knight, Es dominieren rootsige, erdige Countryrockelemente und man spürt ihn immer, diesen typischen Red Dirt-Staub. Allein schon der dynamische Drive des Countryrockers "Eating for two" oder die mitreissende, herausragende, von einer traumhaften Melodie durchzogene, knackige Red Dirt-Countryballade "Bar lights" rechtfertigen den Besitz dieses wunderbaren Albums - und natürlich sind auch alle übrigen Songs von großer Klasse. Brian Keane "rocks the Red Dirt Country"! Ganz starke Leistung!

Das komplette Tracklisting:

1. You Can’t Go Home - 3.21
2. Eating For Two - 3.26
3. Bar Lights - 3.46
4. What You’re Missing - 4.02
5. Finally Free - 3.10
6. Coming Home - 4.09
7. Old With You - 2.49
8. Do Something Wrong - 4.35
9. Easy To Say Goodbye - 4.00
10. Nothin’ Short Of Disaster - 3.59

Art-Nr.: 8593
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
You can't fo home
Eating for two
Bar lights
Finally free
Coming home
Old with you
Nothin' short of disaster

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LaRue, Stoney - velvet [2011]
Der Texaner gilt nicht nur im Gebiet von Texas und Oklahoma als eine der einflussreichsten und viel beachtetsten Persönlichkeiten der dortigen "Red Dirt"-Szene. Doch mit seinem neuen, großartigen Studioalbum "Velvet" macht Stoney LaRue einen riesigen Schritt in die richtige Richtung, der seine Karriere auch über die Grenezen des "Red Dirt"-Movements hinaus richtig in Gang bringen sollte, nämlich im Roots-/Americana-Bereich. Das Werk strotzt nur so vor exzellentem, anspruchsvollem Songwriting (alle Songs wurden von Stoney LaRue geschrieben, zumeist mit seinem kongenialen Co-Autor Mando Saenz) und bewegt sich, musikalisch harausragend umgesetzt, mit viel Ausstrahlung und überaus authentisch in einem sehr abwechslungsreichen Grenzgebiet zwischen Rootsrock, Americana, Alternate Countryrock, mal mit einem Hauch von Blues, und seinen im Blut liegenden texanischen "Red Dirt"-Genen. Aufgenommen mit einer Horder erstklssiger Nashville-Größen (u. a. Randy Scruggs - guitar, Glenn Worf - bass, Chad Cromwell - drums, Glen Duncan - fiddle) schlägt er damit eine Brücke von solchen Kollegen wie beispielsweise The Band Of Heathens, The Band, manchmal erahnt man sogar Spuren von Little Feat, über Leute wie Buddy Miller und dem aktuellen Robert Plant mit seiner Band Of Joy, bis hin zu etablierten "Red Dirt"-Größen wie Robert Earl Keen, Cody Canada (Cody & the Departed Canada) und Wade Bowen. Die Umsetzung kommt herrlich trocken und staubig. Filigran instrumentierte Passagen in einem großartig angelegten, semi-akustischen Ambiente gehen mit wunderbar melodischen Refrains einher. "Wiregrass" beispielsweise würde mit seinem jammigen, swampigen Flair prächtig in das southern angehauchte, bluesige Repertoire der Band Of Heathens passen, "Travelin' kind" ist eine herrliche Singer/Songwriter-Ballade in einem Gewand aus feinstem Acoustic Gitarren-Picking, tollen Steelguitar-Klängen, großartiger Percussion und exzellent integrierten Zweitgesang von Lee Ann Womack (tolle Melodie, schönes "Red Dirt"-Feeling), "Sharecropper" ist ein erstklassiger, dreckiger, kerniger Rootsrocker ohne viel Schnörkel, "Te Amo Mas Que La Vida" klingt fast, als sei es aus einer imaginären Session von Ry Cooder, Flaco Jimenez, Los Lobos und dem unvergessenen Doug Sahm entsprungen und das Titelstück "Velvet" ist eine hinreissend schöne, melodische, locker flockige, texanische "Red Dirt"-Countryrock-Nummer. Doch egal, welches Stück man betrachtet, das hat alles richtig Hand und Fuß. Stoney LaRue mit einem tollen, von genauso viel Herz wie Reife geprägten Roots-/Americana-Album auf höchstem Niveau! Schön designed ist das Teil auch noch, denn die Scheibe kommt in einem edlen, mit dunkelrotem Samt überzogenen Digipack, inklusive eines alle Texte umfassenden Booklets. Rundum eine überaus beeindruckende, eine super Sache!

Das komplette Tracklisting:

1 Dresses - 3:35
2 Wiregrass - 4:17   
3 Look At Me Fly - 4:52   
4 Travelin' Kind - 3:30   
5 Sharecropper - 4:11   
6 Sirens - 5:12   
7 Te Amo Mas Que - 3:46   
8 Has Been - 3:36   
9 Way Too Long - 3:15   
10 Velvet - 6:23

Art-Nr.: 7529
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 13,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Wiregrass
Look at me fly
Travelin' kind
Sharecropper
Sirens
Te Amo Mas Que La Vida
Velvet

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Lost Immigrants - pasaporte [2010]
Was die Lost Immigrants offenbaren, ist die pure Texas "Red Dirt"-Countryrock-Wonne! Das ist die richtige Musik "to roll on down the long and winding, dusty Texas country roads". Und wenn wir uns schon nicht vor Ort, sondern in "good old Germany" befinden, so ist es dennoch genau das, was diese Musik assoziiert - lasst uns im Geiste auf den "red dirt roads" unterwegs sein, zwischen Austin, Fort Worth, San Antonio, Abilene und New Braunfels. Herrlich! Nach dem grandiosen Debut "Waiting on judgement day" aus dem Jahre 2006 und dem letztjährigen, famosen Live-Album "Baptized: Live from the Hill Country" folgt nun das zweite Studioalbum - und es ist erneut ein absoluter Knüller. "Pasaporte" nimmt uns mit auf eine von traumhaften Melodien begleitete Reise durch die musikalischen Landschaften des typischen, so unwiderstehlichen und einzigartigen "Red Dirt"-Sounds, wie er zwischen Texas und Oklahoma zu Hause ist, aber auch in die Gefilde klassischer, goldener Seventies-Countryrock-Tage ala Eagles, Poco oder Flying Burrito Brothers, leistet sich auch mal einen Abstecher über traditionelle, pure Country-Pfade, um schließlich auch noch das Terrain großer Southern-Countryrock-Helden der Marke Lynyrd Skynyrd, Outlaws und The Marshall Tucker Band zu streifen. Die Band spielt wie aus einem Guß! Dominiert wird das Ganze zumeist von einem transparenten, vollmundigen Gitarrensound, der vereinzelt mal durch eine Fiddle, eine Orgel oder Klavier, und auch mal durch ein Akkordeon ergänzt wird. Frontmann James Dunning hat eine wunderbare Stimme, die einerseits sehr sauber und harmonisch klingt, andererseits aber auch genau die richtige Portion texanischer Authentizität mit sich bringt, die zu dieser Musik passt. Freunde solcher Bands wie The Pear Ratz, der Kyle Bennett Band, der Josh Abbott Band, Cross Canadian Ragweed oder den zuletzt auch für Furore sorgenden Phil Hamilton & the Backroad Drifters (Phil and the Backroad Drifters Hamilton) werden neben denen der bereits genannte Bezugsgrößen von "Pasaporte" hellauf begeistert sein. Los geht's mit dem wundervollen, flockigen, dennoch knackigen, wie Öl runtergehenden Countryrocker "Song to sing", der mit einem großartigen Gewand aus vielschichtigen Gitarren daher kommt. Deren harmonisches Spiel wird effektiv durch eine klasse Country-Fiddle unterstützt. Unwiderstehlich, wie sich die Melodie dieser "twangy" Nummer in unsere Ohren schraubt. Das ist, sowohl für traditionsbewusste Countryfans, als auch für die Liebhaber klassischer, frischer Countryrock-Klänge, ein absoluter "Hit" - eine potenzielle Nummer 1 der Texas Music-Charts. Im instrumentellen Break gibt's zunächst ein großartiges, kleines Fiddle-Solo, dann eine klasse Lead Gitarren-Einlage des exzellenten Gitarristen Sean Isbell. Flockig lockerer "Red Dirt" Texas-Countryrock in vollster Blüte! Deutlich rockiger, aber nicht minder stark und schon gar nicht wenger melodisch, folgt das riffige, würzige "Rolling stone", ein straighter, voller Southern-Esprit steckender, kerniger Roots-/Americana-Rocker mit einem klasse Groove. Sehr stark die immer wieder einsetzende, raue Wah Wah-/E-Gitarre, die in einem erdigen, feurigen Solo ihren Höhepunkt abliefert. Die nächste Hammer-Nummer! Das anschliessende "Abilene" ist ein hinreissender, traditioneller, honky-tonkin', roadhouse-rockin' Country-Heuler mit einem klasse Drive und großartigem Baritone Lead Gitarren-Spiel, während wir mit dem fast schon episch anmutenden, traumhaften Midtempo-Track "Rose of Tokyo" wieder einen super melodischen, lockeren Countryrocker der Extraklasse geliefert bekommen. Erzählt wird die Geschichte einer vermeintlichen militärischen Auseinandersetzung zwischen China und den USA aus der Sicht von in Japan stationierten Soldaten. Großartig, wie die Band diese Nummer in solch einen vor Harmonie nur so strotzenden, aber fast cineastisch anmutenden Countryrocker packt. Tolles, markantes Drumming, herrliche, transparente Gitarren-Instrumentierung! So jagt weiterhin eine hochkarätige Nummer die nächste: Ob der bluesige, von dreckigen, rauen E-Gitarren umsäumte Southern Rocker "Genevieve" (erinnert mit seinem dezenten Jam-Flair gar etwas an die ebenfalls exzellente The Band Of Heathens), die lässige, traditionelle Outlaw-/Honky Tonk-Countrynummer "Goodbye Seoul", der erdige, mit satten E-Gitarren in Szene gesetzte, wieder sehr melodische Roots-/Southern-/Countryrocker "AM radio", der traumhaft schöne, flüssige, lockere, von einem tollen, hintergründigen Wüsten-/Ghost Town-Flair begleitete Countryrocker "Below" (im übrigen eine Nummer von Slaid Cleaves), oder das dynamisch und schön southern rockende, voller kerniger Cross Canadian Ragweed-mässiger "Red Dirt"-Würze steckende "Rollin' on", das aber auch deutliche Spuren der Outlaws oder der Marshall Tucker Band aufweist, - all diese Songs lassen uns Genre-Fans frohlocken. Wir haben es bereits im Review zum vorigen Live-Album bemerkt, möchten es aber unter dem Eindruck dieses wundervollen, neuen Werkes noch einmal deutlich unterstreichen: Die Lost Immigrants zählen ohne jeden Zweifel zu den besten texanischen Roots-/Americana-/Countryrock-Bands, die in den letzten Jahren auf der Bildfläche erschienen sind. Und "Pasaporte" ist einfach nur super! "Let's drive down the long open highways, while listening to the great music of The Lost Immigrants"...

Die komplette Tracklist:

1. Song to Sing 3:33
2. Rolling Stone 4:02
3. Abilene 3:45
4. Rose of Tokyo 5:48
5. Genevieve 4:43
6. Goodbye Seoul 3:42
7. Am Radio 4:21
8. Below 5:31
9. Red Leather Dress 4:08   
10. Leaving Laredo (or The Night Gilberto Hit the Floor) 5:16
11. Rollin' On 5:00

Art-Nr.: 6953
Gruppe: Musik || Sparte: Rock; Country
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 17,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Song to sing
Rolling stone
Abilene
Rose of Tokyo
AM radio
Below
Rollin' on

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Statesboro Revue, The - ramble on privilege creek [2013]
Zweiter, ganz großartiger Streich der Mannen um Bandleader und Songwriter Stewart Mann. 2009 hatten The Statesboro Revue mit "Different Kind Of Light" ein von Kritikern zurecht überschwengliche und hoch gelobtes Debüt gefeiert, das vor allem in der Southern Rock-Szene für mächtig Furore sorgte. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan. Die Band hat mit vielen namhaften Acts wie u.a. The Allman Brothers Band, den Los Lonely Boys, Willie Nelson, Whiskey Myers, Randy Rogers Band, Eli Young Band, The Marshall Tucker Band und Will Hoge die Bühne geteilt, dabei ebenfalls glänzende Kritiken erfahren. Mastermind Stewart Mann, der im letzten Jahr zudem noch die Hauptrolle in der Buddy Holly Story ergattern konnte, hat die Band zum neuen Album "Ramble On Privilege Creek" komplett umgekrempelt. Bis auf die beiden Backgroundsängerinnen Sonya Moore und Sheree Smith hat seine Statesboro Revue eine komplette Runderneuerung zugunsten einer erheblich variableren musikalischen Darstellungsweise erhalten. Mit dabei ist in zentraler Position jetzt auch sein jüngerer Bruder Garrett (ebenfalls beim Musical mit involviert), der teilweise beim Songwriting eingebunden war und bei einigen Tracks ("Huck Finn", "Lil Mary’s Last Stand", "Isabella" und "Wildflower") für einen ruraleren Zusatzanstrich sorgte (mit Dobro, Banjo, Fiddle, z.T. keltischen, folkigen Untertönen), wobei die southern-rockige Gesamtausrichtung natürlich gewahrt blieb, aber nicht so im Vordergrund stand wie beim Debut.. Dieses Werk ist vielmehr auch als ein aussergewöhnlich starkes Album des Texas Roots-, Americana-, und Countryrocks zu betrachten, was alles andere als ein Nachteil ist. Die Verschmelzung der einzelnen musikalische Ströme machts - und die gelingt höchst eindrucksvoll und mündet in prächtigen Songs. Auch die exzellente Produktion wurde diesmal teamintern abgewickelt (das Debüt war noch von Grammy-Gewinner David Z - Prince, Buddy Guy, Gov’t Mule - betreut worden). Der fantastische Opener "Fade My Shade Of Black" macht allerdings nahezu da weiter, wo man mit "A Different Kind Of Light" aufgehört hatte. Herrlich dieses unbekümmerte Pendeln zwischen schwülem, groovendem Roots-und dezent retroinfiziertem Southern Rock mit tollen E-Gitarren, sattem Slide-E-Solo und bluesigem Harp-Teil. Bands wie Zack Williams & The Reformation oder Whiskey Myers, aber auch The Band Of Heathens lassen grüßen, zumal Stewart Manns Stimme in der Nähe von Ed Jurdi angesiedelt ist. "Half Mile To Lincoln" oder das starke "Live A Little" (toll mit progressiven Pink-Floyd-Reminiszenzen, erinnert ein wenig an Blackberry Smokes "The Whippoorwill") schlagen in eine ähnliche Kerbe. Stücke wie "Cold November", "Another Day In Rome" und "Love Run Easy" haben hingegen einen ruhigeren Teint, verbreiten aber eine unglaublich schwüle Atmosphäre voller trockener Melancholie, wie man sie wohl nur im Süden der Vereinigten Staaten musikalisch transportieren kann. Exzellent dazu passend natürlich die schönen weiblichen "Ooh-ooh"- und "Aah-aah"-Backs der beiden bereits o. a. geführten Mädels. Grandios wird es auch immer dann, wenn Statesboro Revue zeitgemäßen Southern Rock mit dem Retro-Feeling der Seventies kombinieren. Paradebespiele hierfür "Til I Leave" oder das abschließende furiose "Hands On The Sun". Letztgenanntes Lied wirkt, als wenn sich die The Black Crows mit Led Zeppelin zu einer Jam-Session eingefunden hätten, erstgenanntes kommt im damaligen typischen Psychedelic-Ambiente, Mann kreischt in den Refrains wie einst Robert Plant. Nicht zuletzt aufgrund dieser stimmlichen Wandlungsfähigkeit zählt Stewart Mann wohl mit zu den talentiertesten Führungspersönlichkeiten und Hoffnungsträgern des Genres. Der ist dann auch voll zufrieden mit dem Ergebnis von "Ramble On Privilege Creek": “This album is extremely broad in subject matter and style, in musicality and production, and I couldn’t be happier about it. I’ve always strived to create a sound that doesn’t try to reinvent the wheel; merely merge the little idiosyncrasies of all my influences and shape them in a manner that might someday be looked upon as my own unique sound. I think this record is as close as I have ever been to accomplishing that goal.” Dem können wir nur voll und ganz zustimmen! The Statesboro Revue legen mit "Ramble On Privilege Creek" einen tollen Nachfolger hin und reihen sich vorbehaltslos in die neue aufkommende junge Generation an Southern Rock Bands wie Blackberry Smoke, Whiskey Myers & Co, ein, wenngleich Mann's Truppe etwas rootsiger und Americana-mässiger daher kommt. Die arrivierten Bands der Gattung wie Lynyrd Skynyrd & Co. können mit dieser variantenreichen Musik in kreativer Hinsicht kaum noch Schritt halten. Große Klasse, die Jungs! (Daniel Daus)

Das komplette Tracklisting:

1. Fade My Shade of Black - 2:48
2. Huck Finn - 3:42
3. Cold November - 3:50
4. Til I Leave - 3:36
5. Half Mile to Lincoln - 3:51
6. Live a Little - 4:24
7. Lil Mary's Last Stand - 2:50
8. Isabella - 3:38
9. Love Run Easy - 3:12
10. Another Day in Rome - 4:17
11. Wildflower - 2:52
12. Hands on the Sun - 4:47

Art-Nr.: 8126
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Fade my shade of black
Huck Finn
Cold November
Til I leave
Isabella
Love run easy
Hands on the sun

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Trigger Hippy - full circle & then some [2019]
Wow! Trigger Hippy leben - und wie! Ihr neues, erst zweites, einmal mehr herausragendes Album "Full Circle & Then Some" ist einerseits die Fortführung ihres musikalischen Weges, den sie vor 5 Jahren mit ihrem fantastischen Debutalbum einschlugen, aber auch so etwas wie ein ungemein erfrischender, kraftvoller, ja brillanter Neustart des Bandprojektes von Drummer Steve Gorman (einstiges Gründungsmitglied der The Black Crowes) und dem famosen Bassist und Songwriter Nick Govrik. Nachdem Gitarrist Tom Bukovac, Multi-Instrumentalist Jackie Greene und die großartige Joan Osborne das Quintett nicht allzu lange nach der Debutveröffentlichung verließen, schien es lange so, als sei das Ganze nur ein sehr kurzlebiges Projekt gewesen, doch nun haben Gorman und Govrik mit dem exzellenten Sänger, Songwriter und Gitarristen Ed Jurdi (The Band Of Heathens) und der tollen Sängerin Amber Woodhouse (steht ihrer Vorgängerin Joan Osborne auch stimmlich in wirklich nichts nach) zwei neue, hochkarätige Mitstreiter installiert, was sich fürTrigger Hippy wie eine Wiedergeburt anfühlt, aber eine, die gleich voll im Saft steht. Was seinerzeit für die Erstbesetzung und das Debut galt, trifft auch auf das neue Line-Up und das zweite, überaus ambitionierte Werk unumwunden zu: "What a helluva band and what a helluvan album"! Die Band spielt einen geradezu genialen Mix aus Rock-, Soul-, Blues-, R&B-, Funk-, Gospel-, Roots-, Americana- und Country-Zutaten, gepaart mit den Erfahrungen und der Spielfreude des Jamrock-Dunstkreises und jeder Menge Southern-Spirit. Was sind hier für exzellente Musiker am Werk. Wir hören wunderbare Grooves, vielschichtige Gitarrenarrangements, klasse Melodien, spüren die Spielfreude der Akteure, und werden mit ausnahmslos exzellentem Songmaterial verwöhnt. Die Truppe spielt wie aus einem Guß. Die Einflüsse und musikalischen Spuren sind sehr breit gefächert. Das geht von The Black Crowes und den Rolling Stones über The Allman Brothers Band und der Tedeschi Trucks Band, bis hin zu The Band, Little Feat, The Band Of Heathens und Will Hoge. Mit am Start sind im übrigen noch eine ganze Schaar illustrer, musikalischer Gäste, die entscheidend zu Gelingen dieses tollen Albuns beitragen, wie etwa ex-"Hippy" Tom Bukovac (mandolin), Sadler Vaden von Jason Isbell and the 400 Unit (guitar), Audley Freed (guitar), Robbie Crowell (piano, organ), Spencer Cullim (pedal steel), Mickey Raphael (harmonica), und viele mehr. Das Album beginnt mit dem herrlichen Roots-/Groove-Rocker "Don't wanna bring you down", der voller Jam- und Southern-Flair steckt, angesiedelt irgendwo zwischen dem absoluten Band of Heathens-Topmaterial und Little Feat. Ed Jurdi, Nick Govrik und Amber Woodhouse steuern allesamt Lead Gesangs-Passagen bei (auch bei vielen anderen Tracks ist das so) und brillieren mit prächtigen Harmonies. Die Melodie ist blendend, der Groove unwiderstehlich (tolle Percussion). Wunderbar auch die bestens eingefügten Slideguitar-Momente und das entsprechend integrierte Piano. Welch ein famoser Auftakt, was für ein Spirit! Und auf diesem hohen Niveau geht es weiter. Zum Beispiel mit dem mächtig funky rockenden, mittendrin von einem kleinen Blues-Break und Gitarrensolo unterbrochenen, kernigen "The butcher's daughter", dem hinreißend schönen, von herrlicher Pedal Steel Guitar durchzogenen, fast ein wenig an die legendären New Riders of the Purple Sage erinnernden Americana-/Countryrocker "Strung out on the pain" (toller, klarer Sound, großartiger Gesang von Jurdi und Woodhouse), dem rattenscharfen, drückenden, mit pumpenden funky Grooves aufwartenden, sehr jammig und psychedelisch inszenierten, 8-minütigen "Born to be blue" (dennoch klasse strukturiert und mit abermals starkem Gesang), dem dampfenden, von satten, erdigen, bluesigen Gitarrenriffs ala Stones und Black Crowes bestimmten, Southern-inspirierten Rootsrocker "Full circle and then some" (glühendes Gitarrensolo), der wunderbaren, Slide-getränkte Americana-Nummer "The door", oder auch der traumhaft schönen, von Nick Govrik vorgetragenen, mit toller Harmonica und Mandoline, sowie sehr schönen Gitarren verfeinerten Americana-Nummer "Goddamn Hurricane" (klingt fast wie ein bislang unentdecktes Juwel aus dem Fundus der legendären The Band), und, und, und. Ohne jeden Zweifel, dies ist eine bemerkenswerte, immens beeidruckente und starke, neue Standortbestimmung von Trigger Hippy! Ein echtes Statement, gepaart mit jeder Menge Vorfreude auf das, was da, ob des großen, vielversprechenden Potentials, in Zukunft noch kommen möge. Hoffentlich hält die Formation diesmal lange durch. Ganz, ganz großartiges Album!

Das komplette Tracklisting:

1. Don't Wanna Bring You Down - 4:54
2. The Butcher's Daughter - 3:24
3. Strung out on the Pain - 3:34
4. Born to Be Blue - 8:25
5. The Door - 5:39
6. Full Circle and Then Some - 4:11
7. Dandelion - 4:10
8. Goddamn Hurricane - 4:05
9. Long Lost Friend - 4:33
10. One of Them - 2:48
11. Low Down Country Song - 4:59
12. Paving the Road - 3:36

Art-Nr.: 9907
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Don't wanna bring you down
The butcher's daughter
Strung out on the pain
Born to be blue
The door
Full circle and then some
Goddamn hurricane

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Trongone Band, The - keys to the house [2017]
Großartig! Welch ein neuer, frischer, hell funkelnder, höchst vielversprechender Stern am Firnament des "Southern Rock ‘n’ Soul und Americana Jam"-Universums! The Trongone Band um die beiden Brüder Andrew (guitars, vocals) und Johnny Trongone (drums) aus Richmond/Virginia (vervollständigt wird das Quartett durch den herausragenden Keyboarder und zweiten Sänger Ben White, sowie Bassmann Todd Herrington, der das Album auch in einem erstklassigen Sound produzierte) sind mit der Maxime zusammengekommen "to create an old-school and all-in-the-family sound reminiscent of The Allman Brothers Band while still keeping it fresh with their cutting edge original compositions that also infuse funk and blues into the mix”, wie es ein amerikanischer Rezensent formulierte. Das trifft es nahezu exakt. Ausgestattet mit höchsten handwerklichen Fähigkeiten gelingt der Truppe mit "Keys to the house" in der Tat ein Album, das sowohl die Southern Rock-Fraktion, als auch die Rootsrock-, Americana, und Blues-Interessierten geradezu begeistern wird. Neben den schon genannten "Allmans" hinterlassen vor allen Dingen legendäre Kollegen wie The Band, Little Feat, The Outlaws, auch die Stones und The Black Crowes ihre Spuren in der Musik der "Tongones", die ihren Stücken allerdings auch ganz klar ihren eigenen Stempel aufdrücken. Bestechend starkes Songwriting, fühlbare Spielfreude, tolle Melodien und genauso eingängige, wie spannende Arrangements prägen die Songs, ebenso wie wunderbarer Lead- und Harmonie-Gesang, sowie das begnadete, den Sound der Band immer wieder prägende Zusammenspiel zwischen erdiger Lead Gitarre (auch Slide) mit Orgel und Piano. Und diese Grooves - einfach herrlich! Schon der Opener ist eine "Killer"-Nummer: "Blind" heißt das mit satt klingender Orgel und erdigen, southernrockigen Gitarrenriffs ausgestattete Stück, das nicht nur die Follower der legendären The Black Crowes begeistern dürfte. Hier "riecht" man förmlich den Duft des amerikanischen Südens. Dann mit "Anne Marie" gleich die nächste Songperle: Traumhafte Harmoniegesänge, bärenstarkes Lead Gitarrenspiel von Andrew Trongone (tolles Solo, starke Slide), die sich unwiderstehlich ins Ohr einschleichende Melodie und der flockige Rhythmus prägen diesen "souther-fueled" Retro Country-/Americana-Rocker, der in sich Indikatoren solcher Generationen-übergreifender Bands wie Poco, Pure Prairie League, The Outlaws und The Band Of Heathens vereint. Das ist die pure Wonne. Und es geht so weiter. Auf dem kompletten Album findet man nicht einen einzigen schwachen Song. Nehmen wir beispielsweise den toll groovenden, mit starkem Gitarren-/Piano-Wechselspiel aufwartenden, The Band-inspirierten Rootsrocker "Not coming home", den buesigen, swampigen, rootsigen, viel Feuer und ein prächtiges Jam-Feeling verbreitenden Southern Rocker "Nothing to lose" (tolle Songstruktur, erstklassiges Gitarren-/Slide-Spiel), oder die gefühlvoll zwischen der DNA von Little Feat's Lowell George und The Band hin und her balancierende, hinreißend schöne Retro-/Roots-/Southern-Ballade "Canyoun road" (wunderbares Piano-Intro, fantastischer Gesang, grandioses Zusammenspiel von E-Gitarre und Orgel) - ein Highlight jagt das nächste. Die Trongone Band verfügt in ihrer Heimat bereits über eine große Fanbase, die nach diesem Debutalbum und ihrer immensen Live-Präsenz ohne jeden Zweifel weiterhin rasant wachsen wird. Vollkommen zu Recht! Allerfeinster Southern Roots-, Americana-, Jam-Rock der Extraklasse! Zweifellos ein absolutes (vielleicht sogar DAS) Genre-Highlight des Jahres.

Das komplette Tracklisting:

1. Blind - 3:54
2. Anne Marie - 4:51
3. Straight to Hell - 4:03
4. Not Coming Home - 3:34
5. Nothing to Lose - 3:43
6. Canyon Road - 4:14
7. Another Lost Rambler - 4:21
8. Love Away - 4:21
9. Ain't It Funny - 3:13

Art-Nr.: 9685
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 16,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Blind
Anne Marie
Straight to hell
Not coming home
Nothing to lose
Canyon road
Love away

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Truth & Salvage Co. - same [2010]
The Black Crowes verpflichteten sie als Opening Act für ihre ausgedehnte 2009er U.S.-Tour. Zur Zeit touren sie mit den Avett Brothers und auch im Vorprogramm von Gov't Mule werden sie spielen. Sie verehren und lieben die Musik von The Band, The Allman Brothers Band und den Eagles. Ihre herausragende Musikalität und ihre grandiosen Live-Shows brachte Ihnen bei den Fans, der einschlägigen amerikanischen Fachpresse und vor allen Dingen auch bei den Musikerkollegen allergrößte Hochachtung ein. Nun endlich ist ihr Debutalbum da - und es ist nicht mehr und nicht weniger als ein kleines Meisterwerk geworden. Einfach herrlich! Die Rede ist von dem famosen, in North Carolina ansässigen Sextett Truth & Salvage Co., gegründet 2005 in Los Angeles, als sich die aus den verschiedensten Ecken der USA stammenden Musiker (Atlanta, New Orleans, Indianapolis, Tupelo, und aus diversen Nestern in Ohio) Bill Smith (Vocals, Drums), Scott Kinnebrew (Vocals, Guitars, Lap Steel), Tim Jones (Vocals, Guitars), Walker Young (Vocals, Piano, Organ), Adam Grace (Organ, Piano, Wurlitzer) und Joe Edel (Bass) spät in der Nacht zu einer spontanen Jam-Session im berühmten "Crane Tavern" zusammenfanden und sofort bemerkten, das sich da etwas ganz Besonderes entwickelte. Jeder der Jungs konnte bereits mit beachtlichen Referenzen aufweisen (ihre musikalische Vergangenheit verbrachten sie mit u.a. The Moldy Peaches, Old Pike, Jack Johnson, The Ben Folds Five, The Squirrel Nut Zippers und My Morning Jacket), doch erst diese Nacht liess etwas zusammenkommen, was man heute als einen regelrechten Segen für die amerikanische Rootsrock-Musik bezeichenen darf, ja muss. Produziert von Black Crowes-Frontmann Chris Robinson wirkt ihr Album wie ein wunderbares, von viel Southern-Flair und einem unterschwelligen Jam-Feeling begleitetes, überaus erfrischendes, spiellfreudiges "early '70s" Roots-/Countryrock-Relikt, dessen herrliche Songs genüsslich zwischen californischer Westcoast-Leichtigkeit und dem "Southern-Smell" der "Mountains of North Carolina" hin und her pendeln. Die Band verfügt über nicht weniger als 4 erstklassige Lead-Sänger (und Songwriter), deren vollendeter (Harmonie)Gesang immer wieder in bester Eagles- oder Crosby, Stills, Nash & Young-Manier die warme Brise eines goldenen californischen Sommers vermittelt. Die Arrangements aber vebinden diese angenehme Westcoast-Mentalität auf völlig natürliche Art und Weise mit dem Duft des Südens. Wie gesagt, sie verneigen sich deutlich vor ihren Helden von The Band, The Allman Brothers Band und den Eagles, doch ihre Musik deutet auch immer wieder auf eine gewisse Seelenverwandschaft zu solchen Leuten wie Gram Pasrsons, rootsige, nicht so intensive The Black Crowes, The Marshall Tucker Band, Neil Young, The Jayhawks, Grateful Dead und, um mal einen aktuellen Act zu nennen, der ebenfalls hinreissenden The Band Of Heathens hin. Trotz viel Abwechslung und großer instrumenteller Vielvalt läuft das Album wie aus einem Guß durch. Das Songmaterial ist vom Allerfeinsten und lässt von der ersten Sekunde an die immense individuelle Klasse der Musiker, wie auch die der Band als Kollektiv, erkennen. Und diese Melodien - herrlich! Überaus eindrucksvoll demonstriert dies die Truppe gleich mit dem überragenden Opener "Hail Hail", einem traumhaften Westcoast-Rootsrocker, durch den ein wohl duftender Hauch des Südens zieht. Satte E-Gitarren-Riffs, eine tolle Hintergrund-Begleitung von unauffälligem, aber sehr effektivem Klavier- und Orgel-Spiel, wundervoller Harmonie-Gesang und ein entspannter, dennoch würziger Midtempo-Groove ergänzen sich zu einem schönen, satten, frischen Sound, der die nötige Portion "Roots-Grit" intus hat. Ein absoluter Volltreffer zum Start. Und die Jungs legen lässig nach: Locker, wieder sehr melodisch und mit tollen Harmonies geht's auch bei dem rootsigen "Call back" zu. Erneut so eine Nummer, die sofort ins Ohr geht. Entspricht von der Instrumentierung in etwa dem Eröffnungsstück, vermittelt dabei aber ein dezentes, verspieltes Cruise- und Jam-Flair. Phantastisch! Was dann folgt, ist der pure Zauber californischen Countryrocks: "Welcome to L. A." ist der passende Titel dieser genauso flotten, wie knackigen Nummer, die wie eine erfrischende Mischung solch Generationen-übergreifender Künstler wie Gram Parsons, Poco, The Jayhawks und The Band Of Heathens rüberkommt. Tolle E-Gitarren-Begleitung, eine hinreissende Melodie, herrliches California Countryrock-Feeling, dazu die richtige Dosierung würzige Roots-Elemente - ein wahrer "Killer"-Song! Feinste Wurlitzer-Klänge, großartiger Gesang, eine klasse Melodie und rootsige E-Gitarren bestimmen das folgende "Heart like a wheel", ehe prächtige, lockere, southern-rooted (Twin)E-Gitarren-Licks in bester Allman Brothers-Manier den wundervollen, von jeder Menge Southern-Spirit begleiteten, flotten Rootsrocker "See her" einleiten. Klasse E-Gitarren-Linien, inklusive eines schönen Solos und ein lockerer, aber würziger Drive im Zentrum des Songs verstärken dieses Flair des Südens, hinterlassen aber gleichzeitig ein paar Jam-Spuren der Westcoast-Ikonen von The Grateful Dead. So geht das mit einem super Song nach dem anderen weiter, bis das Album schließlich mit dem traumhaften "Pure mountain angel" ausklingt: Eine entspannte, wunderschöne, von wohl duftendem Southern- und Appalachian Mountain-/Country-Flair durchzogene Americana-/Roots-Nummer, die sich mit ihrer unwiderstehlichen Natürlichkeit noch einmal tief in unseren Gehörgängen einnistet. Die ersten 3 Minuten wird der exzellente Lead- und Harmonie-Gesang, der dieses Stück geradezu Gänsehaut-mässig dominiert, ausschliesslich von einem toll klingenden Klavier begleitet, ehe dann doch noch einmal die komplette Band mit u. a. knackigem Schlagzeug und beherzter E-Gitarre einsetzt. Grandios! Truth & Salvage Co. hinterlassen in der Rootsrock-Szene eine ähnlich markante Duftmarke, wie es vor einiger Zeit die oben erwähnte The Band Of Heathens tat. Meisterhafter amerikanischer Rootsrock mit Bezügen zum Southern-, Jam- und Countryrock voller zeitloser Substanz! Im Genre-bezogenen Jahresend-Ranking der besten Veröffentlichungen 2010 wird dieses famose Werk ohne Zweifel eine dominierende Rolle spielen. Kommt im übrigen in einer großartigen, raffinierten, nach verschiedenen Seiten, 4-fach aufklappbaren Digipack-Verpackung.

Das komplette Tracklisting!

1 Hail Hail - 3:46   
2 Call Back - 3:10   
3 Welcome to L.A. - 3:55   
4 Heart Like a Wheel - 3:12   
5 See Her - 3:33   
6 Old Piano - 4:35   
7 101 - 3:18   
8 Jump the Ship - 3:41   
9 She Really Does It For Me - 3:20   
10 Rise Up - 4:39   
11 Brothers, Sons & Daughters - 4:22   
12 Pure Mountain Angel - 4:35

Art-Nr.: 7031
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 15,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
Hail Hail
Call back
Welcome to L. A.
See her
101
Rise up
Brothers. sons & daughters

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Uncle Lucius - and you are me [2012]
Uncle Lucius - mal wieder eine wunderbare Band aus Texas, genauer gesagt ein gewaltig funkelnder, musikalischer Rohdiamant aus Austin mit einem geradezu umwerfenden Album. "And you are me" ist das zweite Studiowerk des Quintetts um den fabelhaften, überaus ausstrahlungsstarken Frontmann Kevin Galloway (lead vocals, rhythm guitar), mit dem die Band ohne jeden Zweifel auch weit über die Grenzen ihres Heimatstattes hinaus für ordentlich Furore sorgen dürfte. Uncle Lucius sind im Grunde genommen eine ungemein würzige, rau und erdig zur Sache gehende, voller Herz und Seele agierende, leidenschaftliche Rootsrock-Truppe. Doch dieser Rootsrock, den sie spielen, ist ungemein abwechslungsreich und wird von einer sehr hohen, eigenen Identität bestimmt. Einerseits schön retro, andererseits durchaus modern, verschmelzen sie klassischen, traditionellen American Rock'n Roll mit einem schönen Southern Rock-Feeling, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie einer hingebungsvollen Spielfreude mit schönen Instrumentalpassagen, die ihnen auch in der Welt des Jamrocks großen Respekt einbringen wird. Zuweilen kommt es einem vor, als sei die Truppe aus einer gemeinsamen, imaginären Session der Doors, der Rolling Stones, der frühen The Black Crowes, der Drive-By Truckers, The Band Of Heathens und den modernen Black Keys hervorgegangen. Hört sich verrückt an, funktioniert aber grandios und klingt einzigartig. Alle in der Band sind großartige Musiker. Neben Galloway sind das noch Michael Carpenter (lead guitar, vocals), Jon Grossman (keyboards, vocals), Hal Vorpahl (bass, vocals) und Josh Greco (drums). Neben Galloway sind bei dem ein oder anderen Song auch mal seine Mitstreiter Carpenter, Grossman und Vorpahl als Lead-Sänger zu hören, was zeigt, dass die Truppe nicht nur über hervorragende Instrumentalisten, sondern auch über exzellente Sänger verfügt. Zudem hat man jede Menge Live-Erfahrung, (man tourte die vergangenen 3 Jahre nahezu ohne Pause kreuz und quer durch die Staaten), was nachhaltig in dem vorzüglichen Zusammenspiel zur Geltung kommt. Die durchweg sehr starken Songs bauen auf Grund ihrer Vielfalt jederzeit einen hohen Spannungsbogen auf. Los geht's mit dem großartigen "Set ourselves free", einem jammigen, prächtig groovendem Rootsrocker mit einem klasse Blues- und Retro-Psychedelic-Flair. Baut einen tollen Boogie-Rhythmus aus Bass und markanten Drums auf, dazu kommen dreckige E-Gitarren-Riffs und ein paar dezente, aber für die Kraft des Songs überaus bedeutende Bläser-Fills (einige Gastmusiker, die bei 2 bis 3 Stücken für zusätzliche "Hitze" sorgen). Großartig Kevin Galloway's ausdrucksstarker Gesang und die prächtigen Gitarrenläufe und -soli von Michael Carpenter. Jefferson Airplane und die Door treffen auf The Black Crowes - so irgendwie kann man sich das vorstellen. Dann das saustarke "Pocket full of misery", ein erdiger, kochender Rootsrocker mit einem leichten Stones-Groove, aber auch viel Southern-/Swamp-Schwüle. Erneut hören wir prächtig eingesetzte E-Gitarren und ein paar exzellent und sehr Song-dienlich eingesätzte Bläser-Ergänzungen. Auch die Melodie bleibt prima hängen. Bei dem wunderbaren "Willing wasted time" trifft ein unterschwelliges, Beatles-kompatibles Retro British-Flair auf staubtrockenen Wüstenrock. Wir erleben ein tierisches Zusammenspiel aus dominierenden E-Gitarren, inkl. großartigem Solo am Ende, mit sehr schön harmonierendem Piano-Geklimper. Einzigartig auch die herrliche, sehr melodische, von einem hinreissenden Wüsten-/Ghost Town/-Psychedelic-Feeling begleitete, lockere Americana-/Countryrock-Nummer "Keep the wolves away". Basierend auf schönen Acoustic-Gitarren und einem Akkordeon-ähnlichen Keyboard schlängeln sich traumhafte Baritone- und Lead-Gitarren-Hooklines durch den Song, der einen regelrecht gefangen nimmt. Im Gegensatz dazu steht dann beispielsweise wieder der gewaltig groovende, jammige, mit einem Southern-mässigen Boogie-/Roadhouse-/Swamp-Feeling ausgestattete Rocker "Somewehere else", der zum einen mit gewissen Honky Tonk-Bezügen glänzt, zum anderen in einigen Passagen eine deutliche Nähe zu Little Feat und The Allman Brothers Band offenbart. Schwer rockende, fette Riffs und ausgedehnte, psychedelische Jammings mit tollen Gitarren-, Klavier-. Orgel-, und "verlorenen", hintergründigen Bläser-Momenten bestimmen das packende "There is no end", ehe das Album mit der wundervollen Ballade "I am you" (ausgedehntes, herrliches Gitarrensolo, viel Southern-/Psychedelic-/Jam-Flair) noch einmal ein ganz großes, finales Highlight zu bieten hat. Produziert hat das Werk im übrigen der im Genre hoch gehandelte R.S.Field (u.a. Webb Wilder, Billy Joe Shaver, Sonny Landreth, Buddy Guy, John Mayall, Justin Townes Earle, Allison Moorer, um nur einige zu nennen)! Uncle Lucius sind eine hoch talentierte, fantastische Band, denen mit "And you are me" ein meisterlicher Wurf gelungen ist. Von dieser Truppe wird in Zukunft noch einiges zu berichten und viel mehr zu hören sein. Großartig! "Austin's hottest new band", heisst es in einem amerikanischen Review. Dem ist nichts hinzuzufügen...

Das komplette Tracklisting:

1. Set Ourselves Free - 4:17
2. Pocket Full of Misery - 3:27
3. Rosalia - 3:28
4. Willing Wasted Time - 4:17
5. Keep the Wolves Away - 4:35
6. Somewhere Else - 4:24
7. All We’Ve Got is Now - 5:15
8. New Drug - 3:50
9. Just Keep Walking - 4:44
10. There is No End - 6:41
11. I Am You - 6:25

Art-Nr.: 7905
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

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Set ourselves free
Pocket full of misery
Willing wasted time
Keep the wolves away
Somewhere else
There is no end
I am you

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Uncle Lucius - the light [2015]
Die fantastischen Uncle Lucius aus dem texanischen Austin mit 12 neuen Stücken ihres hingebungsvollen Gebräus aus Southern Rock-Flair, erdigem Rootsrock, ein wenig Soul, Blues, R & B, einem Hauch von 60's Psychedelic, Wüstenrock- und Countryrock-Anlagen, sowie dieser ungezwungenen Spielfreude. Würzig, rau, scharf! Die Spuren reichen von The Band über The Band Of Heathens bis zu den Counting Crows und von den Drive-By Truckers über Little Feat bis zu The Black Crowes. Baumstarke Band mit einem prächtigen Album!

Aus der Original-Produktbeschreibung:

Whether they move minds or bodies, Uncle Lucius is out to make music that can lift our spirits. And rock our souls. Though Austin roots band Uncle Lucius has worn a Southern rock tag for most of it's 10-year existence, the band's fourth studio album, The Light, charts a course designed to convey just how vast that musical territory really is. The Light dips into regions where blues, R&B, jazz, soul, country and gospel took form, mapping a sound that captures the true meaning of Americana. Containing songwriting contributions from all four band members, The Light also seeks to illuminate a different landscape: the sometimes-rocky terrain of our hearts and minds. Tracked at Austin's Treefort Studios with producer George Reiff, these 12 songs deliver what guitarist Mike Carpenter, a Houston native, likes to call 'Southern rock for the thinking man. Rock 'n' roll for the soul.' Lead singer, Kevin Galloway, admits his ultimate goal is to turn musical energy into a catalyst for humanity's evolution. This is music with depth, made by men given to truth seeking on levels both existential and literal.

Das komplette Tracklisting:

1. The Light - 3.02
2. Age of Reason - 3.44
3. Taking in the View - 6.10
4. Ourboros - 3.09
5. End of 118 - 3.27
6. No Time Flat - 4.03
7. Wheel's in Motion - 4.46
8. Gulf Coast Gypsies - 3.11
9. Flood Then Fade Away - 3.33
10. Don't Own The Right - 3.19
11. Nothing to Save - 5.15
12. Someday is a Far Cry - 4.24

Art-Nr.: 8881
Gruppe: Musik || Sparte: Rock
Status: Programm || Typ: CD || Preis: € 14,90

In folgende Titel können Sie reinhören:
The light
Age of reason
Taking in the view
The end of 118
No time flat
Gulf coast gypsies
Flood then fade away

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